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Jeden Sonntag Kindergarten

Eigentlich ist es ein typisches Sommerthema, mit dem Politiker halt irgendwie versuchen, auch in mageren Zeiten in die Zeitungsspalten zu kommen. Aber es zeigt doch paradigmatisch die Doppelbödigkeit der Politik.

Gabriele Heinisch-Hosek, ihres Zeichens Frauenministerin, fordert kürzere Ferien der Kindergärten. Eine Forderung, die man nur unterstützen kann – sofern man sie nicht bezahlen muss. Wozu auch die Ministerin nichts sagt. Sie konkretisierte ihre Forderung in Interviews aber auch noch durch den Zusatz: Die Öffnungszeiten der Kindergärten sollten unabhängig von der Arbeitszeit und Urlaubslänge der Kindergärtnerinnen gesehen werden. Auch da natürlich volle Zustimmung.

Nur bitte: Warum gilt das gleiche logische Prinzip nicht auch für den Handel? Dort wird vor allem von SPÖ-Seite so getan, als ob längere Öffnungszeiten auch zum Oktroi längerer Arbeitszeiten und zu Ausbeutung führen müsste. Was natürlich ein absoluter Unsinn ist. Das nicht nur deshalb, weil gleichzeitig recht widersprüchlich immer wieder behauptet wird, die Frauen würden im Handel in Teilzeitjobs gedrängt, weil ihnen zu wenige Vollzeitangebote gemacht werden. Funktionärinnen wie Heinisch-Hosek können einfach nicht begreifen, dass fast jeder Mensch andere Bedürfnisse hat. Viele Handelsangestellte wollen gar nicht mehr Stunden arbeiten und dadurch mehr verdienen. Für andere hingegen wäre bisweilen ein Sonntag ein schöner Zusatzverdienst. Aber die Partei weiß es offenbar immer besser als die Menschen selber.

Dabei gäbe es in so manchen Handelsgeschäften zum Unterschied von den Kindergärten sogar jemanden, der sich darum drängt, die Mehrkosten zu bezahlen: nämlich so manche Unternehmer, die sich etwa am Sonntag zusätzliche Umsätze erwarten. Im Handel wäre das Problem also signifikant kleiner als bei den Kindergärten.

Im übrigen ist Heinisch-Hosek auch für den öffentlichen Dienst zuständig. Auch da wäre es mehr als verdienstvoll, wenn die Ämter viel länger offen hielten, als die reine Arbeitszeit ermöglicht. Aber auch da macht die Ministerin – natürlich – nichts.

Glaubt sie etwa wirklich, für die Bürger seien die den Bedarf ignorierenden Öffnungszeiten nur im Kindergarten ein Problem? Dann lebt sie halt wie viele Politiker auf dem Mond und nicht in diesem Land.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2011 11:42

    Als ich gestern im Mittagsjournal die Jammertiraden der widerwärtigen Heinisch-Hosek hörte, die beklagte, daß in Ferienzeiten zu wenige (hochsubventionierte) Kindergartenplätze zur Verfügung stünden und es überhaupt an (hochsubventionierten) Tagesmüttern fehle, dachte ich nur eines:

    ............. ICH MÖCHTE HEUTZUTAGE KEIN KIND SEIN!.......................................

    Ist es nicht hirnrissig, Tagesmütter aus Steuermitteln zu subventionieren, wenn die Mutter des Kindes die Betreuung und Erziehung des Kindes selber viel besser machen kann?

    Warum gibt man das Geld nicht den Müttern in die Hand, damit sie, wenn sie das natürliche Bedürfnis verspüren, sich um den Nachwuchs selber zu kümmern, dies auch ohne finanzielle Belastung tun können?

    Warum ist eine Frau, wenn sie sich OHNE BEZAHLUNG um die Erziehung der EIGENEN Kinder kümmert, DUMM, während die für die Erziehung FREMDER Kinder BEZAHLTE Tagesmutter GEACHTET ist? Was kann diese bezahlte Frau besser als die Mutter des Kindes, der das EIGENE Kind doch sicherlich näher steht?

    Warum sollte die BEZAHLTE Kindererziehung besser sein?

    Die Kinder MÜSSEN doch heute ständig das Gefühl haben, den Eltern IM WEGE ZU STEHEN, der Mutter die berufliche Karriere zu verbauen!

    Kinder sind in den FERIEN im Wege, Kinder sind, wenn sie KRANK sind, im Wege. Die Kinder SPÜREN das, und WIE!

    Fragen wir uns doch einmal ehrlich: Warum sind Kinder heutzutage vielfach PSYCHISCH GESTÖRT? Mir fällt dazu nur der eine Grund ein: Den Kindern fehlt das WARME NEST! Stattdessen werden sie ständig ABGESCHOBEN: In die Krabbelstube, zur Tagesmutter, usw.

    In der kleinen Stadt, in der ich lebe, sehe ich oft etwas ---auf den ersten Blick---ganz Entzückendes: An einem Seil halten sich acht Kleinstkinder fest; vorne und hinten wird das Seil von je einer Frau gehalten. Manchmal sind es drei solcher kleinen Kindergruppen. Den meisten dieser Kinder sieht man an, daß sie erst knapp zuvor das Laufen gelernt haben! Auf den zweiten Blick kommen einem dann die Bedenken: Diese Kleinstkinder werden wohl spazieren geführt, trotten und stolpern aber genaugenommen ziemlich TEILNAHMSLOS dahin.

    Wenn ich mit meinen Kindern spazieren gegangen bin, habe ich mich mit ihnen unterhalten, habe sie auf dies und das aufmerksam gemacht. Es war immer vergnüglich--sowohl für die Kinder als auch für mich. Ich tat das, was meine Eltern mit mir gemacht hatten. Meine schönsten Kindheitserinnerungen sind die Spaziergänge und später die Wanderungen mit meinem Vater, aber auch mit Mutter und großem Bruder.

    Ich hatte als Kind immer in dem sicheren Gefühl gelebt, GELIEBT zu werden, obwohl ich mich nicht erinnern kann, daß, wie im FILM, die Eltern mir dauernd versichert hätten, daß sie mich lieben. Das war nicht nötig; ich WUSSTE und FÜHLTE es, ganz ohne große BETEUERUNGEN!

    Warum gibt man jenen Müttern, denen die Erziehung der eigenen Kinder wichtiger ist als eine berufliche Karriere, nicht das, was ein Kinderbetreuungsplatz kostet, auf die Hand? Das ist wohl eine NAIVE FRAGE! Der STAAT will ja über die KINDERSEELEN VERFÜGEN können und das so früh wie möglich. Außerdem müssen ja die Legionen vom Staat künstlich gezüchteten Psychologen und Psychiatern auch von etwas leben!

    ICH MÖCHTE HEUTZUTAGE KEIN KIND SEIN!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2011 08:08

    Brauchen wir überhaupt eine Frauenministerin ? Genügt nicht ein Familienministerium ?

    Dass unsere Politiker viel Blödsinn labern, weil ihnen fad ist vor allem im Sommer, wo doch 'Ferien' angesagt sind bis Oktober in der österreichischen Politik, wo nun schon seit Jahrzehnten Ferienstimmung herrscht, allerdings nur unter den Privilegierten, die sich herausnehmen, was ihnen nicht zusteht, nach meiner Meinung.

    Die gleiche Frau Heinisch - Hosek weiß offenbar nicht, dass es derzeit viel zu wenig Kindergartenpersonal gibt, dass diese Forderung Öl ins Feuer des augenblicklichen Überbedarfs ist.

    Klar, hätte ich noch kleine Kinder im Kindergartenalter, wäre eine Sommeröffnung so mancher Kindergärten sehr wünschenswert und eine ernste Diskussion wert, auch die Bezahlung der Sache, für Frau Heinisch - Hosek sicher 'kein Problem', sie meint sicher den Steuertopf.

    Generell würde ich der Politik sagen, der Steuertopf wurde schon überstrapaziert in diesem Jahr, er ist daher geschlosssen, der Steuertopf. Entweder, die Politik kann kostenneutrale oder billigere Lösungen vorstellen oder sie lässt es sein.

    Generell gibt es zu sagen, überall, wo sich die Politik einmischt, wird es teuer und kompliziert, sogar bei der Bundeshymne, die niemand ändern will außer ein paar Emanzen. Warum lässt man denn nicht den freien Markt ? Es gibt sicher genug Private, die Kindergärten auch im Sommer offen halten wollen und können.

    Aber ich unterstelle noch viel Schlimmeres unter den Absichten, die staatlichen Kindergärten auch im Sommer offen zu halten, nämlich in Wien, die Erhöhung der 'Präsenz' von 'Onkel Oxonitsch' und 'General Häupl' bei den Kleinen, damit sie wissen, dass auf dem roten Fahnchen auch das Bildl von diesen herzallerliebsten Genossen drauf ist und die kann man sammeln ... ... wer mehr 'Oxonitsche' auf der Karte hat, bekommt ein Parteibuch und gleich die Matura dazu ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2011 07:17

    Doppelbödigkeit?? Ich würde das eher nur Billigkeit nennen!

    Denn, es scheint grad große Mode in der österreichischen Politik zu sein, kürzere Sommerferien von irgendwas zu fordern. Die Schmied prescht mit den Schulferien vor, der Amon zieht mit kürzeren Universitätsferien nach, und die Heinisch Hosek folgt logischerweise mit den Kindergartenferien. Jeder seinem geistigen Niveau entsprechend.
    Damit will ich aber nicht sagen, daß der Amon ein universitäres Niveau hat......

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2011 01:35

    Beim Thema Ladenschlußzeiten überläßt die ÖVP einmal mehr das Feld der SPÖ und ihrer Vorfeldorganisation = der Gewerkschaft.

    Und die lassen diese Gelegenheit zu weiterer Profilierung natürlich nicht aus.

    Wenn die Schwarzen einen echten Durchbruch für die Wirtschaft erzielen wollten, so könnte ich mir vorstellen, daß dies mit Zustimmung der beiden Oppositionsparteien FPÖ und BZÖ sehr rasch durchzuziehen wäre.

    Aber offensichtlich geht Koalitionsdisziplin vor Freiheit des Handels und so wird die ÖVP immer mehr von der SPÖ diszipliniert.
    Das wird sich 2013 bitter rächen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2011 06:36

    Was führt viele verdienstvolle Diskutanten eigentlich dazu, dauernd von einer angeblichen Disziplinierung der ÖVP seitens der SPÖ zu sprechen?

    Nichts für ungut, werte Damen und Herren, doch sehen Sie nicht auch die Gräben, die zwischen den Auffasungen der beiden Mittelparteien liegen? Da ist nicht nur Kuschelei und Unterwerfung, da sind auch echte Gegensätze, die natürlich im Interesse des Regierungszusammenhalts nicht bis zum Äußersten getrieben werden.

    Kompromisse und gegenseitige Zugeständnisse haben natürlich den Hautgout der Packelei und der Nichtdurchsetzung eigener Werthaltungen!
    Aber wo sind die Alternativen?
    Alleinregierungen sind derzeit wohl ausser Reichweite; Diktaturen (Gottbewahre!) wollen wir nicht einmal andenken!
    Also was bleibt uns übrig, als unvollkommene Regierungen "zu erleiden"!
    Deren Schwächen anzuprangern, ist legitim; sich davon allerdings Wunder zu erwarten, ist eher unrealistisch.
    Geneigten Hauptes erwarte ich Ihre Schelte!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2011 05:35

    Politiker stellen stets Forderungen marktschreierisch in den Raum. Forderungen stellen kann man aber nur an jemanden, der diese Forderungen erfüllen soll, will heißen, an die Gesetzgebung, welche die Forderung gefälligst per simplen Federstrich beschließen soll. Im Hintergrund schwingt in der Öffentlichkeit der Gedanke mit, daß "der Staat" dafür aufkommen solle, gleichsam eine anonyme Institution, mit unendlichen Geldmitteln ausgestattet.
    Angesprochen fühlen von sämtlichen derartigen Forderungen sollte sich aber vorrangig jeder einzelne österreichische Steuerzahler, der jegliche Forderung zu berappen hätte, dies bis dato - nahezu widerspruchslos - immer tat, und auf diese Weise in den letzten Jahrzehnten eine ungeheuerliche Schuldenlast aufgebürdet erhielt.
    Fordernden Politikern sämtlicher EU - Staaten müßte daher stets die Standardfrage entgegengestellt werden, mit welcher neuen Steuer seine "in die Luft geplärrte" Forderung zu bezahlen wäre, bzw., welche Leistungen des Staates er im Gegenzug kürzen wolle, um die ruinösen Staatschulden zu reduzieren.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, daß die Direktdemokratie zu stärken wäre, damit die manischen "Forderpolitiker", die Österreich und ganz Europa an den Rand des wirtschaftlichen Ruins geführt haben, in die Schranken gewiesen würden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2011 08:58

    Die "Öffnungszeiten" des Parlamentes sollten unabhängig von der Arbeitszeit und Urlaubslänge der Parlamentarier gesehen werden. Wozu benötigen die Politiker 74 Ferientage?
    Naja, irgendwie ohnehin egal, wann die Politiker ihren Blödsinn absondern, Steuererhöhungen und Knebelungen haben zu jeder Jahreszeit Aktualität.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorignaz
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2011 08:16

    was die öffnungszeiten im handel angeht so sehe ich das problem darin, dass das eigentliche ziel der förderer der sonntagsöffnung nur die streichung der zulagen für die sonntagsarbeit ist.
    letzteres ist absolut abzulehnen weil dadurch das zuverdienstargument ad absurdum geführt wird.
    weiters fällt es mir schwer zu glauben, dass von einer belegschaft nur jene für sonntage eingeteilt werden, die das auch wollen. somit würden jene die sonntags lieber bei familie oder für sich sein wollen innerbetrieblich, sei es durch kollegen oder leitung, unter druck gesetzt.

    ad kindergarten: wenn schulen nur noch als betreuungsstätten gesehen werden und die größte sorge der familienförderung die kindergartenöffnungszeiten sind, dann läuft etwas falsch betreffend die wertschätzung der jüngsten generation


alle Kommentare

  1. Rosie (kein Partner)
  2. Luciana (kein Partner)
  3. Miku (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:47

    Yup, that'll do it. You have my apponciatire.

  4. Julia (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:47

    I was so confused about what to buy, but this makes it unenestardabld.

  5. Gennadi (kein Partner)
    23. Juli 2011 12:19

    Solange der Handel nicht von Montag 00 Uhr bis Samstag 24 Uhr offen halten darf (Feiertage ausgenommen), hat niemand eine ernsthafte Berechtigung, Sonntagsöffnung zu fordern.

  6. orakeljoe (kein Partner)
    21. Juli 2011 00:00

    Den Linken ist der sog. "Marsch durch die Institutionen" geglückt - zugegeben mit einer "kleinen" Unterbrechung: Der Machtergreifung Adolf Hitlers bis zum Ende des zweiten Weltkrieges.

    Einer dieser "Heilsbringer" war ein gewisser Herbert Marcuse, der unter anderem die Familie als eine "Keimzelle des Faschismus" definierte sowie die "freie Liebe" sowie das Ausleben von sexuellen Perversionen propagierte.

    Wozu die Ideen dieser sog. "Wissenschaftler", viele davon flüchteten nach der Machtübernahme der NSDAP aus Deutschland in die USA und bekamen dort sogar Lehrstühle an den angesehensten Universitäten (erklärt die Entstehung der sog. 68er Bewegung), führen sehen wir an Subjekten wie Cohn-Bendit, Fischer, Öllinger, Korun, Walser etc. etc.

    Wie der geneigte Leser vll. schon erkannt haben mag: Es handelt sich um die Frankfurter Schule.

    Die Familie an sich, da sie ja die "Keimzelle des Faschismus" darstellt, soll zerschlagen werden, der Nachwuchs so früh wie möglich in staatliche Erziehungsanstalten abgegeben werden und wenn möglich noch völlig geschlechtsneutral erzogen werden.

    Wer dagegen redet ist ein Nazi und man braucht sich unangenehmen Fragen erst gar nicht mehr stellen.

    • Undine
      21. Juli 2011 08:50

      @orakeljoe

      Dazu paßt als Ergänzung hervorragend Richard Coudenhove-Kalergis Paneuropa gedanke: Zitat aus GOOGLE:

      " Eurasisch-negroide Zukunftsrasse unter der Führung des jüdischen Geld- und Geistadels"

      Es lohnt sich, den ganzen Google-Text zu lesen; da fällt es einem wie Schuppen von den Augen!

  7. Neppomuck (kein Partner)
    20. Juli 2011 11:41

    Wenn die Welt Pause macht.

    Das Sommerloch, das ist ein Loch,
    aus dem schon mancher Unsinn kroch.
    Liegt ’s an der drückend heißen Schwüle,
    dass man sein Mütchen gerne kühle?
    Ist es die Hoffnung, mangels echter
    Probleme endlich jetzt die Töchter
    in unsre Hymne einzubringen?
    Will man die Schlagzeile erringen,
    die „frau“ sonst vorenthalten bleibt,
    wenn sie nicht ihren Freund entleibt?
    Ist es der Drang, sich auszuleben,
    wenn Kanzler gen Italien streben?
    Wenn keine Vogelgrippe droht,
    kein Bankster in Entscheidungsnot
    den Geldmarkt aus dem Lot gebracht,
    kein Mond, verhüllt in finstrer Nacht
    von Mutter Erdes gnädig’ Schatten,
    die Ursach’ mancher Morgenlatten?

    Herrscht grade Saure-Gurken-Zeit,
    ist auch die Quotenfrau nicht weit,
    die ihre Chance gekommen sieht
    und quotengeil zu Felde zieht.
    Ein Trost für jeden, der trotz Bangen
    um unser Land die Autoschlangen
    und die Benzingeldnepperei
    gut überstand, gespendet sei:
    Kommst du erholt und aufgeräumt
    zurück, dann hast du nichts versäumt.

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juli 2011 13:58

      Sommerloch.

      Die "Töchtersöhne" sorgen für Wirbel und wochenlange Diskussionen, feministische Empörung und Sondersendungen im Rotfunk, billigen Emanzenaktionismus und kabarettistische Blödelei.
      Und während alle so schön beschäftigt sind, denken im Hinterzimmer Leute aus schwarzen

      http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2787141/feiertage-nur-noch-sonntag.story

      und blauen (ein steirischer Blauer prescht laut heute gehörter Randnotiz in "Antenne Steiermark" mit dem Vorschlag vor, kirchliche Feiertage generell abzuschaffen und dafür mehr Urlaubstage zu gewähren - hat wohl vergessen, dass sein Chef gerade erst medienwirksam zum katholischen Glauben konvertiert ist, um seine Wählerklientel geschickt zu vergrößern...)
      Reihen über das Abschaffen der kirchlichen Feiertage bzw. deren generelles Verschieben auf den Sonntag nach. Interessant, da besonders schwarze Kreise auch über eine Abschaffung des Sonntags als arbeitsfreien Tag nachdenken. Besonders putzig: Die angeblich "christlich-sozialen" Schwarzen sowie die sich als Verteidiger des christlichen Abendlandes darstellenden Blauen diskutieren über die Abschaffung kirchlicher Feiertage, während ausgerechnet die kirchenhassenden Linken und Gewerkschaften diese mit Zähnen und Klauen verteidigen. Läuft da nicht irgend etwas grundlegend falsch?
      Derweil preschen die linken Klassenkämpfer im Osten Österreichs vor und werden zu den Interessenvertretern und Rettern der EPUs (in deren Neusprech "atypisch Beschäftigte" - als wäre Selbstständigkeit etwas unnormales, ekliges...), wobei der Focus dieses mit Steuermillionen geförderten Agitationsfeldzuges durch die Reihen der beim AMS Abgemeldeten besonders auf "Menschen mit Behinderung, Armutsgefährdete und Migranten" gelegt wird, um wenigstens den Schein zu wahren.

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/679057/Sozialpartner-und-Ministerium-beraten-atypisch-Beschaeftigte .

      Die Wiener Roten tummeln sich derweil in Freibädern, um den Besuch auf der Liegewiese als Agitationsveranstaltung von Steuergeld finanzieren zu können; Häupls Junior vorneweg, wie es sich für strammen Adel geziemt. Dass der Wampo unter dem Slogan "Gesunde Wähler sind glückliche Wähler" Sportverantsaltungen sponsert ist besonders pikant; aber der kleine unsportliche Knuffel mit dem auffälligen Schnauzbart hat ja auch den gesunden glücklichen Arier beschworen, der seltsamerweise wie das genaue Gegenteil seiner selbst erschien.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/679369/Sommer-in-Wien_Wenn-die-Politik-baden-geht

      Die Blauen gehen ebenfalls baden, aber pragmatischer: Nur bei Schönwetter. Während die Schwarzen mit Elektroautos durch die Stadt tuckern.
      Und die fleißgen Grünen arbeiten brav durch.
      Was ich allerdings eher als Drohung auffasse.

      Sommerloch...

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. Juli 2011 15:46

      Die Steirer, nicht von ungefähr oft als "die Nachkommen der fußmaroden Awaren" bezeichnet, gefielen sich schon immer als (pseudo)avantgardistische Querdenker.
      Warum sollte da Mario Eustacchio (Betriebswirt) eine Ausnahme sein, zumal er in einem erzkonservativen (sprich "schwarzen") Bankenapparat Karriere machen will.
      Aber manchen "Yuppies" fehlt eben der Blick für bewährte Traditionen.

      Er soll die Kirche im Dorf lassen, stets nur die Rendite im Auge zu haben hat uns letztlich dort hingebracht, wo wir heute stehen.
      Am Abgrund der allgegenwärtigen Pleite.

      Also Vorsicht mit "weiteren Schritten".
      Die Landung könnte sehr unsanft sein.

  8. ignaz (kein Partner)
    20. Juli 2011 08:16

    was die öffnungszeiten im handel angeht so sehe ich das problem darin, dass das eigentliche ziel der förderer der sonntagsöffnung nur die streichung der zulagen für die sonntagsarbeit ist.
    letzteres ist absolut abzulehnen weil dadurch das zuverdienstargument ad absurdum geführt wird.
    weiters fällt es mir schwer zu glauben, dass von einer belegschaft nur jene für sonntage eingeteilt werden, die das auch wollen. somit würden jene die sonntags lieber bei familie oder für sich sein wollen innerbetrieblich, sei es durch kollegen oder leitung, unter druck gesetzt.

    ad kindergarten: wenn schulen nur noch als betreuungsstätten gesehen werden und die größte sorge der familienförderung die kindergartenöffnungszeiten sind, dann läuft etwas falsch betreffend die wertschätzung der jüngsten generation

    • Reinhard (kein Partner)
      20. Juli 2011 15:31

      Bei allen anderen Berufen, in denen es seit Jahren und Jahrzehnten eine Sonn- und Feiertagsarbeit gibt, gibt es seither auch Zuschläge. Egal ob Krankenschwestern, Eisenbahner oder Taxifahrer. Und jetzt, wenn man hinterfragt, warum ein Geschäft nicht auch sonntags öffnen kann, bricht plötzlich der Kampf um die Zulagen aus? Woher haben Sie denn das? Zulagen für Nachtarbeit, für Feiertags- und Sonntagsarbeit wird es immer geben und das ist auch gut so, denn es reguliert deren Einsatz auf das Notwendige: Nur wenn ein Unternehmen einen wirklichen Gewinn in der Sonntagsöffnung sieht, wird es diese auch nutzen. Es gibt bis heute tausende Geschäfte, die samstags zu Mittag schließen, während Baumärkte im Sommer auch sonntags ein super Geschäft machen könnten.
      Die Freiwilligkeit wird natürlich nicht überall gegeben sein können, aber es gibt viele Menschen, die auch gerne am Wochenende arbeiten gehen würden (zum Beispiel Studenten, wenn diese wie in anderen Teilen der Welt ihre Finanzen selbst regeln müssten) - denen wird es verboten, weil andere das nicht wollen?
      Allein schon die Beschränkung der Wochen-Ladenöffnungszeit ist eine Diskriminierung gegenüber jedem anderen Unternehmen; es wird Unternehmern zu bestimmten Zeiten verboten, zu arbeiten. Selbst, wenn sie persönlich und freiwillig diese Arbeit übernehmen. Mit welchem Recht erdreisten sich Gewerkschafter, diese sich euphemistisch als "Sozialpartner" bezeichnenden Klassenkämpfer, über die persönlichen Rechte von Freien Unternehmern zu bestimmen?
      Dafür wurde von den Gewerkschaften vehement die Möglichkeit der Teilzeitarbeit für Frauen gefordert, um Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen, und jetzt schreien die gleichen Gewerkschaftsbonzen, der Handel würde die Frauen in Teilzeitberufe "drängen", weil es viele Frauen gibt, die die Samstagsdienste übernehmen während der Mann in der Woche arbeitet und so immer jemand beim Kind ist - aber das wollen die Linken ja auch am Liebsten verbieten, dass Kinder daheim sind und nicht in Krabbelstuben und Kindergärten gesetzlich verpflichtend und voll zu bezahlen zwecks ideologischer Indoktrination abgeliefert werden müssen.
      Keine Beschränkungen der Arbeitszeit (Nachtarbeitsverbot für Frauen ist ein sexistischer und diskriminierender Missstand!), der Öffnungszeit oder ähnlichem. Dafür Zuschläge wie bisher - und schon regelt sich alles von selbst (was den Eliten natürlich ein Gräuel ist, denn es würde ihre Entbehrlichkeit beweisen).

  9. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    20. Juli 2011 07:14

    Wieso sollte man längere Öffnungszeiten der Kindergärten nicht bezahlen? Das würde auch den Handelsangestelltinnen mehr Möglichkeiten für einen schönen Zusatzverdienst geben. Finanzieren könnte man das locker durch die Abschaffung der Kinderbeihilfe.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juli 2011 07:20

      P.S.: die beste Lösung wäre natürlich die weitgehende Privatisierung der Kindergärten. Denn Privatkindergärten haben jetzt schon in aller Regel sinnvolle Öffnungs- und Schließzeiten. Nur die Landeseinrichtungen haben es nicht nötig, sich nach dem realen Bedarf zu richten.

  10. Observer
    19. Juli 2011 16:13

    Alle diese Wünsche von Heinisch-Hostak, Schmid, Kurz et al. richten sich eigentlich an unsere Finanzministerin, Frau Fekter, früher die "Schottermitzi", seit gestern aufgrund Ihrer guten Englischkenntnisse in Brüssel "Mrs. Shortly" genannt.
    Dazu fällt mit der Refrain des 1949 oft gesungenen und gleichnamigen Liedes von Walter Stein ein:
    "Wer soll das bezahlen,
    wer hat das bestellt,
    wer hat so viel Pinke-pinke,
    wer hat so viel Geld?"

    • GOP
      19. Juli 2011 19:25

      Es gehört zwar nicht ganz hier her, da aber ohnehin nur "Sommerloch-Themen" behandelt werden:
      Auch ich musste köstlich über Fekters Aussage in Brüssel lachen: "Die Zeit, die wir uns gegeben haben, ist shortly".
      Es ist ein Jammer, wie derzeit unsere Spitzenpolitiker sich auf internationalem Parkett behaupten. Das waren noch Zeiten, als Bartenstein, Schüssel, Plassnik und Gusenbauer in gutem Englisch oder Französich parlierten. Da lobe ich mir Heinz Fischer, welcher wenigstens seine von einem Profi geschriebenen Texte nur herunterliest.
      Ob da nicht auch unser Schulsystem daran schuld ist? Wenn ich nach Holland oder in die skandinavischen Länder fahre, dann staune ich immer wieder, wie auch in der breiten Bevölkerung ein brauchbares Englisch gesprochen wird. Hier in Österreich kann man trotz teilw. Unterricht im Kindergarten und Volksschule oft nur ein sehr bescheidenes Englisch.
      Aber auch in der Wirtschaft ist es oft eine Schande für uns Österreicher. Neben den typischen Fehlern von become für bekommen habe ich kürzlich bei einer Vertragsunterzeichnung einen Geschäftsführer (sorry: CEO stand auf seiner Visitenkarte) zugehört, wie er seinen Prokuristen als procurer (d.i. im englischen ein Zuhälter!) vorgestellt hatte. Schliesslich forderte er seine Geschäftspartner in holprigen Englisch auf, das Abkommen zu unterzeichnen: "Please sign on the backside", wo in GB der "verlängerte Rücken" gemeint ist!

    • Undine
      19. Juli 2011 21:32

      @GOP

      Das ist ja fast schon kabarettreif! :-)

    • terbuan
      19. Juli 2011 21:45

      Bei der Auswahl eines Bewerbers für eine Position, in welcher verhandlungsfähige Kenntnisse zumindest der englischen Sprache Voraussetzung ist, sollte eine entsprechende Auslese eine Selbstverständlichkeit sein.
      Bei unseren Politikern hat man den Eindruck, dass nicht einmal die Beherrschung der Muttersprache in Wort und Schrift verlangt wird!

    • Alter Schwede (kein Partner)
      20. Juli 2011 10:21

      In Skandinavien laufen auch alle englischsprachigen Serien und Filme ausschließlich im Originalton mit Untertiteln im TV und in den Kinos. Die haben keine Berührungsängste zu Fremdsprachen.
      In Österreich und Deutschland, den Hochburgen der Synchronisation, muss man nur eines wissen: MIR SAN MIR!

  11. Geheimrat
    19. Juli 2011 12:22

    Die Partei, die Partei, die hat immer Recht! So soll es auch sein und immer bleiben!!!!!

    Das Lied der Partei

    http://www.youtube.com/watch?v=RYU40R2qrWs

    Sie hat uns alles gegeben.
    Sonne und Wind und sie geizte nie.
    Wo sie war, war das Leben.
    Was wir sind, sind wir durch sie.
    Sie hat uns niemals verlassen.
    Fror auch die Welt, uns war warm.
    Uns schützt die Mutter der Massen.
    Uns trägt ihr mächtiger Arm.

    Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
    Und, Genossen, es bleibe dabei;
    Denn wer kämpft für das Recht,
    Der hat immer recht.
    Gegen Lüge und Ausbeuterei.
    Wer das Leben beleidigt,
    Ist dumm oder schlecht.
    Wer die Menschheit verteidigt,
    Hat immer recht.
    So, aus Leninschem Geist,
    Wächst, von Stalin geschweißt,
    Die Partei - die Partei - die Partei.

    Sie hat uns niemals geschmeichelt.
    Sank uns im Kampfe auch mal der Mut,
    Hat sie uns leis nur gestreichelt,
    zagt nicht und gleich war uns gut.
    Zählt denn noch Schmerz und Beschwerde,
    wenn uns das Gute gelingt.
    Wenn man den Ärmsten der Erde,
    Freiheit und Frieden erzwingt.

    Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
    Und, Genossen, es bleibe dabei;
    Denn wer kämpft für das Recht,
    Der hat immer recht.
    Gegen Lüge und Ausbeuterei.
    Der das Leben beleidigt,
    Ist dumm oder schlecht.
    Wer die Menschheit verteidigt,
    Hat immer recht.
    So, aus Leninschem Geist,
    Wächst, von Stalin geschweißt,
    Die Partei - die Partei - die Partei.

    Sie hat uns alles gegeben,
    Ziegel zum Bau und den großen Plan.
    Sie sprach: Meistert das Leben,
    Vorwärts Genossen packt an.
    Hetzen Hyänen zum Kriege,
    Bricht euer Bau ihre Macht,
    Zimmert das Haus und die Wiege,
    Bauleute seid auf der Wacht.

    Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
    Und, Genossen, es bleibe dabei;
    Denn wer kämpft für das Recht,
    Der hat immer Recht.
    Gegen Lüge und Ausbeuterei.
    Der das Leben beleidigt,
    ist dumm oder schlecht.
    Wer die Menschheit verteidigt,
    Hat immer recht.
    So, aus Leninschem Geist,
    Wächst, von Stalin geschweißt,
    Die Partei - die Partei - die Partei.

    (Text und Musik: Louis Fürnberg, 1950)

    • GOP
      19. Juli 2011 18:45

      Geheimrat:
      Sie zitieren richtig den § 1: die Partei hat immer recht.

      Dazu gehört aber auch
      § 2: Sollte die Partei einmal nicht recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

    • Alter Schwede (kein Partner)
      20. Juli 2011 10:26

      Sehr geschickt, Herr Geheimrat - auf Ihren Text können die Roten nicht antworten.
      Wenn sie ihn lesen springen sie auf und recken die rechte Faust zum Kampfesgruß, die linke Hand auf das klassenkämpferisch erregt pochende Sozialistenherz gepresst, Tränenschleier der Rührung vor den Augen.
      Da postet es sich schwer.

  12. Karl Rinnhofer
    19. Juli 2011 11:45

    Obwohl ich persönlich einer flächendeckenden Ausweitung von Geschäfte-Öffnungszeiten skeptisch gegenüberstehe (einer selektiven, bedarfsgerechten dagegen nicht) interpretiere ich auch diesen Kommentar als weiteren Beleg, das man verlernt hat, Effizienzoptimierung durch intelligente Maßnahmen auch nur zu erwägen: Allerorts geht es um „Input-Maximierung“ (siehe Gesundheits-, Bildungs-, Sozialwesen, Öffentlicher Verkehr) ohne wirkliche Output-Kontrolle, die als „politischer Erfolg“ zu Lasten ungefragter Dritter verkauft werden. Immer müssen diverse Dinge - meist auf Steuerzahlerkosten – „so und so viel wert sein“, denn es darf ja nicht „an der falschen Stelle“ „kaputtgespart“ werden. Alternativen durch effizienten Einsatz der (oft gewaltigen) Mittel werden erst gar nicht erwogen.

    Die vielerorts dringend wünschenswerte Ausweitung von arg eingeschränkten Amtsstunden sollte genauso wenig ein Thema sein wie die aufkommensneutrale längere Öffnungszeit von Kindergärten, da beides meist ohne Mehrbedarf an Personal zu bewerkstelligen wäre. Hier gilt „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“ statt des gewerkschaftlichen „Wir-wollen-das-zusatz-bezahlt“ - Reflexes.

    Jeder intellektuellen Redlichkeit widerspricht das häufig zitierte „Argument“, Frauen würden in die Teilzeit „gedrängt“: Es war vielmehr Forderung der Frauen, Teilzeit zu ermöglichen: Vielen kommt das ihrer privaten Situation sehr entgegen. Man denke an den langen Weg der Frauen im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis, dass diese Möglichkeit auch offiziell eingeräumt wurde: Ursprünglich ging das immer nur über Klimmzüge und diverse „Gnadenakte“ am Rande der Legalität: Etwa, wenn eine Vollzeitbeschäftigte aus ihrem Nettogehalt einen (fiktive) Vertrags-Teilzeitbeschäftigte zahlte, die sie „entlastete“. Nur so konnte die Vollzeitverpflichtung unterlaufen werden, Teilzeit legal zu erreicht zu haben, wurde als Erfolg gefeiert.

    • Karl Rinnhofer
      19. Juli 2011 15:56

      Ich muss zum eigenen Kommentar ergänzen, dass ich die allzugroße Ausweitung von Kindergarten-Öffnungszeiten hinterfragenswürdig erachte; es sollte doch auch (und vor allem) Familie prioritär für Erziehug zuständig sein. Vom Standpunkt aufkommensneutraler Effizienzoptimierung (gleichbleibendes Personal auch bei erweiterten Schalter- odder sonstigen Öffnungszeiten) ist allerdings auf vielen Arbeitsfeldern noch einiges an Einsparungspotenzal oder eben Outputmaximierung zu holen, ohne gleich das Personal auszunutzen. Kindergarten ist wahrscheinlich kein gutes Beispiel. Tatsächlich muss man sich aber die einzelnen Berufsgebiete genau ansehen; es ist schwierig, Ferndiagnosen zu stellen. Es gibt auch manche Vorurteile über vermeintliche "Privilegiertheit" von Arbeitnehmern.

  13. Undine
    19. Juli 2011 11:42

    Als ich gestern im Mittagsjournal die Jammertiraden der widerwärtigen Heinisch-Hosek hörte, die beklagte, daß in Ferienzeiten zu wenige (hochsubventionierte) Kindergartenplätze zur Verfügung stünden und es überhaupt an (hochsubventionierten) Tagesmüttern fehle, dachte ich nur eines:

    ............. ICH MÖCHTE HEUTZUTAGE KEIN KIND SEIN!.......................................

    Ist es nicht hirnrissig, Tagesmütter aus Steuermitteln zu subventionieren, wenn die Mutter des Kindes die Betreuung und Erziehung des Kindes selber viel besser machen kann?

    Warum gibt man das Geld nicht den Müttern in die Hand, damit sie, wenn sie das natürliche Bedürfnis verspüren, sich um den Nachwuchs selber zu kümmern, dies auch ohne finanzielle Belastung tun können?

    Warum ist eine Frau, wenn sie sich OHNE BEZAHLUNG um die Erziehung der EIGENEN Kinder kümmert, DUMM, während die für die Erziehung FREMDER Kinder BEZAHLTE Tagesmutter GEACHTET ist? Was kann diese bezahlte Frau besser als die Mutter des Kindes, der das EIGENE Kind doch sicherlich näher steht?

    Warum sollte die BEZAHLTE Kindererziehung besser sein?

    Die Kinder MÜSSEN doch heute ständig das Gefühl haben, den Eltern IM WEGE ZU STEHEN, der Mutter die berufliche Karriere zu verbauen!

    Kinder sind in den FERIEN im Wege, Kinder sind, wenn sie KRANK sind, im Wege. Die Kinder SPÜREN das, und WIE!

    Fragen wir uns doch einmal ehrlich: Warum sind Kinder heutzutage vielfach PSYCHISCH GESTÖRT? Mir fällt dazu nur der eine Grund ein: Den Kindern fehlt das WARME NEST! Stattdessen werden sie ständig ABGESCHOBEN: In die Krabbelstube, zur Tagesmutter, usw.

    In der kleinen Stadt, in der ich lebe, sehe ich oft etwas ---auf den ersten Blick---ganz Entzückendes: An einem Seil halten sich acht Kleinstkinder fest; vorne und hinten wird das Seil von je einer Frau gehalten. Manchmal sind es drei solcher kleinen Kindergruppen. Den meisten dieser Kinder sieht man an, daß sie erst knapp zuvor das Laufen gelernt haben! Auf den zweiten Blick kommen einem dann die Bedenken: Diese Kleinstkinder werden wohl spazieren geführt, trotten und stolpern aber genaugenommen ziemlich TEILNAHMSLOS dahin.

    Wenn ich mit meinen Kindern spazieren gegangen bin, habe ich mich mit ihnen unterhalten, habe sie auf dies und das aufmerksam gemacht. Es war immer vergnüglich--sowohl für die Kinder als auch für mich. Ich tat das, was meine Eltern mit mir gemacht hatten. Meine schönsten Kindheitserinnerungen sind die Spaziergänge und später die Wanderungen mit meinem Vater, aber auch mit Mutter und großem Bruder.

    Ich hatte als Kind immer in dem sicheren Gefühl gelebt, GELIEBT zu werden, obwohl ich mich nicht erinnern kann, daß, wie im FILM, die Eltern mir dauernd versichert hätten, daß sie mich lieben. Das war nicht nötig; ich WUSSTE und FÜHLTE es, ganz ohne große BETEUERUNGEN!

    Warum gibt man jenen Müttern, denen die Erziehung der eigenen Kinder wichtiger ist als eine berufliche Karriere, nicht das, was ein Kinderbetreuungsplatz kostet, auf die Hand? Das ist wohl eine NAIVE FRAGE! Der STAAT will ja über die KINDERSEELEN VERFÜGEN können und das so früh wie möglich. Außerdem müssen ja die Legionen vom Staat künstlich gezüchteten Psychologen und Psychiatern auch von etwas leben!

    ICH MÖCHTE HEUTZUTAGE KEIN KIND SEIN!

    • Anton Volpini
      19. Juli 2011 12:10

      Es ist nicht nur das Kind, das heutzutage unter solchen Bedingungen zu leiden hat, es leiden auch die selten gewordenen Mütter, die sich ausschließlich um die Kindererziehung kümmern. Sie werden durch die gesellschaftlichen Herabwürdigungen der Berufung Hausfrau in ein Minderwertigkeitsgefühl gedrängt.
      Es braucht starke Frauen, um diesem Druck frohen Mutes zu widerstehen!

    • Geheimrat
      19. Juli 2011 12:35

      Die Zeiten haben sich geändert, liebe Undine. Mutterliebe ist nicht mehr gefragt, heute muß es einem Kind genügen von der Partei geliebt zu werden. Ist das nicht vielleicht unvergleichlich mehr? Wenn ich mir die die Frau Minister so ansehe, kann ich nur Jaaaaa sagen! Sie verstehen?

    • Undine
      19. Juli 2011 13:07

      @Geheimrat

      Und ob ich verstehe!!! :-(

    • Undine
      19. Juli 2011 13:22

      @Anton Volpini

      Wurde es nicht vor noch gar nicht so langer Zeit als große ERRUNGENSCHAFT für die Mütter UND die Kinder gefeiert---und MIT RECHT!---daß der Mutterschutz von sechs Wochen auf drei Monate verlängert wurde und die KARENZZEIT von einem Jahr auf DREI JAHRE erhöht wurde??? Und jetzt auf einmal kann man es gar nicht mehr erwarten, die Kleinstkinder so schnell wie möglich der meist STAATLICHEN FÜRSORGE zuzuführen, also möglichst schnell weg vom anscheinend schädlichen familiären Einfluß!

      Es paßt ja alles zusammen: Krabbelstube, Ganztagskindergarten, Ganztagsschule, Ferienbetreuung----also so viel wie möglich in staatlich gesteuerter Betreuung.

    • Anton Volpini
      19. Juli 2011 13:35

      Wären unsere Kinder noch im Kindergartenalter @Undine, wir würden uns dem staatlichen Druck widersetzen. Da sind sich meine Frau und ich sehr einig!

    • Karl Rinnhofer
      19. Juli 2011 15:23

      @Undine
      In allen ideologisierten Systemen STÖRT Familie! Man will Verstaatlichung der Kinder möglichst ab der frühen Prägungsphase an, die Familie soll dem Kind von Staats wegen entfremdet werden, ohne dass ihm auf der Suche nach Zuwendung ein emotionales Ersatzangebot zur Verfügung gestellt wird (was auch gar nicht möglich wäre): So kommt es zur Neurotisierung mangels „Nestwärme“, Liebe und Zuwendung. Für diese Pervertierung, für Kinderkrippen und vieljährige Kindergärten wird es genug Steuergeld geben –

      Auch im weiterführenden Schulen ist es so: Die Tendenz zur Ganztagsschule mit ihren „Coaches“, ihren Mittagstischen, ihren verstaatlichten Freizeit - und Informationsangeboten, ihren standardisierten „Wahlmöglichkeiten“, ihrem gewaltigen Indoktrinationspotenzial.

      Besonders fies und „plausibel“ fallen die Scheinbegründungen hinter diesen düsteren, menschenunwürdigen Zielen aus.

      Schluss: Als erzieherische Instanz eignet sich der Staat nicht! Emotionale Wärme ist nicht durch ständig wechselnde, zugewiesene „Bezugs-Personen zu ersetzen, Kinder, die - der Familie und ihrer natürlichen Bezugspersonen von Staatswegen geraubt und später entfremdet in eine schuldenbelastete Welt zu setzen, die keine kulturelle Identität anbietet („Multi-kulturelle Gesellschaft) wird geradezu unverantwortlich. So beraubt sich der (ehemalige) Kulturraum selbst seiner (Über-)Lebensfähigkeit.

    • Josef Maierhofer
      19. Juli 2011 18:12

      @ Undine

      Ich möchte heutzutage auch kein Kind sein in dieser Rabengesellschaft.

      Unsere Zukunft sind die Kinder und die geben allzu viele einfach weg und wundern sich, wenn sich der Kreis dann so schließt, wie man es nicht erwartet hat: Krippe, Kindergarten, Ganztagsschule in den Ferien Ferienlager, Erziehungsanstalt, Gefängnis, lückenlose Staatsbetreuung, das wollen die Linken so zur Kaschierung ihrer Mißwirtschaft, dass man nämlich heute 2 Gehälter zum Überleben braucht, entgegen den 1960-er Jahren, wo man noch mit einem Gehalt eine Familie ernähren konnte.

      Ich würde mir von ÖVP und FPÖ zumindest erwarten, dass sie sich vehementest für die Familie einsetzen und nicht diese einfach besteuern, etc., wenn es schon die Linken nicht tun wollen.

      Nein, Undine, wo kämen wir da hin, wenn wir die Mütter bezahlen würden für die Kindererziehung ? Dieses Geld haben wir doch ausschließlich für 'Personal' in staatlichen Einrichtungen, vorzugsweise und auch meist mit Parteibuch. Da würde doch sonst die Kontrolle entgleiten und es gäbe plötzlich Leute, die für sich selbst sprechen könnten. So was können wir nicht brauchen, wir brauchen doch Donauinselfest Besucher, Marschierer, und Leute die nicht viel fragen.

      Statt, daß ein Kind liebevoll von den Eltern versorgt wird, wollen die z.B. Wiener Parteibonzen, daß bereits die Kleinkinder die Genossen kennenlernen und die 'Wiener Liebe', etwa 'baba und fall net !'

      Nein, ein Kind möchte ich in der heutigen Gesellschaft auch nicht mehr sein.

    • Anton Volpini
      19. Juli 2011 19:08

      Ich sprach von starken Frauen, und jetzt nach @Josef Maierhofers Beitrag muß ich auch von starken Männern sprechen. Unsere Kinder sind der Fortbestand unserer Kultur!
      Haben wir keine Zukunftshoffnung, und daher auch keine Kinder, dann dürfen wir uns nicht darüber beklagen, das andere Kulturen, die viele Kinder haben, uns hinweg fegen werden!
      Daher sollten wir uns durch das ganze Gesabbere nicht irritieren lassen!

    • Undine
      19. Juli 2011 22:07

      Danke für den Zuspruch, werte Mitposter!

      Man muß dann dieses Problem aber auch noch zuende denken!

      Mit welcher Begründung sollten Eltern darauf hoffen können, daß ihre bereits im Krabbelalter Familienfremden anvertrauten Kinder sich einmal um ihre Eltern kümmern sollten, wenn diese einmal alt sind? Diese Kinder werden nicht die geringste Veranlassung sehen, ihre Eltern anders zu behandeln. Sie werden sie ganz ohne schlechtes Gewissen auch "abschieben", und man kann es ihnen nicht einmal verdenken:

      Denn die Mutter war nicht für sie da, wenn sie krank waren, wenn sie außertourlich schulfrei oder Ferien hatten, wenn sie ein ordentliches Mittagessen gebraucht hätten; sie war nicht da, wenn sie mit Kummer vom Spielen oder von der Schule heimkamen; sie war aber auch nicht da, wenn es Freudiges zu erzählen gegeben hätte!

      Etwas VÖLLIG Anderes ist es, wenn Großeltern "einspringen" können und sich des Kindes/ der Kinder liebevoll annehmen. Die sind ein "vollwertiger" Ersatz, das ist keine Frage.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juli 2011 07:26

      Was kann diese bezahlte Frau besser als die Mutter des Kindes, der das EIGENE Kind doch sicherlich näher steht?

      Vielleicht, weil diese bezahlte Frau tagsaus nichts anderes macht als die Betreuung und Erziehung von Kindern? Sie ist sozusagen Spezialistin.

      Sie kämen ja auch nicht auf die Idee, ihr Kind in Mathematik zu unterrichten, weil Sie die Mutter sind.

    • Josef Maierhofer
      20. Juli 2011 09:00

      @ Schnabeltierfresser

      Und Sie, wie machen Sie das mit Ihren Kindern ?

      Wir haben unser Kind selbst erzogen, beraten und unterstützt, auch in Mathematik.

      Oder wollen/haben Sie gar keine Kinder ?

      Ich halte das Abschieben von eigenen Kindern höchstens als Notmaßnahme, wenn Schlimmes passiert, wie Tod der Eltern(teile), etc. Auch da springen in de Regel Onkel Tanten, Großeltern, etc. ein oder oft auch ganz fremde, wie Nachbarn, etc. Aber das Abschieben kann doch nicht die Regel sein. Oder soll das, Ihres Erachtens die Regel sein, Kinder und Alte abzuschieben. Bei den Kindern, die gleiten sehr oft in die Kriminalität ab, wenn sie sozusagen 'spezialisiert' oder 'professionell' betreut werden, die Alten werden Pflegefälle und die Altenpflege wird immer unfinanzierbarer und ich lade Sie herzlich ein, beliebige Altenheime, etwa der Stadt Wien, zu besuchen.

      Sagen Sie, warum streichen die Linken immer das Wort Liebe aus ihrem Vokabular ? Warum müssen die Linken in alle völlig natürlichen Vorgänge künstlich eingreifen ? Warum brauchen wir so aufwendige Organisationen für alles, was wir früher selbst machen konnten ? Etwa wegen 'Präsenz' und 'Wählerstimmen' oder aus Spaß ?

      Wir brauchen die Notorganisationen natürlich für die Problemfälle, aber haben wir nur noch Problemfälle als Regel ?

      Da muß doch was faul sein im Staate Österreich, der Wurm drinnen sein. Ich denke es ist der Parteiwurm.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juli 2011 09:33

      Eine erfahrene Pädagogin hat zigmal mehr Ahnung von Kindern als frischgebackene Eltern. Mir geht es jedenfalls so und ich bin dankbar für die wertvollen Tipps und Hilfestellungen der Betreuerinnen unserer Kleinen. Aber vielleicht bin ich ja nur unbegabt und Sie ein Wunderwuzzi, wenn Sie ja sogar ein perfekter Mathematiklehrer sind.

      Glauben Sie wirklich, dass es für ein kleines Kind so viel spannender ist, den ganzen Tag mit jemanden zu verbringen, der zehnmal so alt ist? Oder könnte ihm es dem Kind vielleicht auch gefallen, den Tag mit Gleichaltrigen spielend und lernend zu verbringen? Denken Sie mal darüber nach.

      Kinder gleiten sehr oft in die Kriminalität ab, wenn sie sozusagen 'spezialisiert' oder 'professionell' betreut werden? So einen Schwachsinn habe ich selten gelesen, sowas steht ja nicht mal im freien Wort in der Krone. Aber Sie haben ja wahrscheinlich bessere Quellen.

    • simplicissimus
      20. Juli 2011 10:08

      liebe undine: einfach grossartig!

    • Susanna (kein Partner)
      20. Juli 2011 11:16

      Liebe Undine,
      in meinem Umfeld gibt es einige Mütter, die sich den Luxus leisten, zu Hause zu bleiben - auch, wenn der Nachwuchs schon ins Gymnasium geht. Wer weiß, vielleicht wird diese Einstellung eines Tages wieder modern? Zu jedem Trend pflegt ja irgendwann ein Gegentrend aufzutreten...

    • Undine
      20. Juli 2011 11:39

      @Schnabeltierfresser

      Bei Ihrer Denkweise wäre es überhaupt zu empfehlen, die NEUGEBORENEN sofort nach der GEBURT der staatlichen Obsorge anzuvertrauen.
      Wenn schon Chancengleichheit, dann aber auch gründlich, nicht wahr.

    • Undine
      20. Juli 2011 11:56

      @Susanna

      Von guten Freunden, die 20 Jahre lang in Schweden lebten weiß ich, daß man dort Frauen, die den Kindern zuliebe zuhause blieben, LUXUSFRAUEN nannte! Ich war auch eine "Luxusfrau". Mögen Sie Recht haben mit Ihrer Hoffnung, daß sich der gegenwärtige "Trend" wieder einmal zugunsten der Kinder ändern könnte!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juli 2011 13:01

      @ Undine: Es gibt viel mehr private Kleinkinderbetreuungsplätze als 'staatliche', also was soll die Paranoia?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      20. Juli 2011 13:03

      Und hätten Sie die Güte, auch auf meine Argumente einzugehen, wenn Sie mir schon eine angebliche 'Denkweise' (was für eine bitte?) in den Mund legen?

    • Josef Maierhofer
      20. Juli 2011 14:48

      @ Schnabeltierfresser

      'Erfahrene' Pädagogen können Liebe nicht ersetzen.

      Auch meine Tochter ging in den Kindergarten, sie durfte, weil sie ein Einzelkind war. Sie durfte aber auch zu Hause bleiben, was auch einmal über eine Zeitperiode von etwa 3 Monaten der Fall war. Vor und nach dem Kindergarten waren die Eltern für sie erhältlich und haben sich nicht der Mühe entzogen, eine Mühe, wie viele das gerne betrachten wollen, eine Mühe, die sich lohnt und eine Investition in die Zukunft.

      Auch meine Tochter ging in die Schule und hat einen Beruf erlernt, hat studiert, etc.

      Aber sie wurde nie abgeschoben und wird das auch heute nicht.

      Den 'Schwachsinn', den Sie nicht gelesen haben bisher, den können Sie sich ansehen, wenn Sie mit offenen Augen durch die Straßen gehen, etwa Karlsplatz oder sonstige U6-Stationen besuchen oder Jugendkriminalität hinterfragen, oder 'Erziehungsheime' (Gefängnisse) besuchen, oder die Glücksfälle darunter in den SOS Kinderdörfern. Lesen Sie die Entmündigtenstatistiken und wieviele Jugendliche (knapp über 18) da darunter sind !

      Ich kann diesen 'Massentierhaltungen', die die SPÖ forciert durch gezielte Familienzerstörung, nichts abgewinnen.

      Viel besser wäre es, der Staat würde sich zurückziehen und den Familien das lassen, was sie brauchen, ihnen nicht mit Steuern die Familie schwer machen, etc.

      Würde jeder Familienvater so viel verdienen wie in den 1960-er Jahren, so könnte eine Familie davon leben, heute aber gibt es immer weniger qualifizierte Arbeit, die wurde vertrieben, nur noch 'Minimaljobs' für unechte Arbeiten, die man am Existenzminimum für eine Person ansetzen muss. Das, obwohl die Gewerkschaften fordern, dass sich die Balken biegen, oder eben gerade deswegen, sie vertreiben damit die wirkliche Arbeit aus Österreich und machen das Land arm.

    • Haider
      20. Juli 2011 22:31

      Großartig!
      Ich wußte gar nicht, daß man derartige Einstellungen als Österreicher noch haben darf. Für Türken ist's ja selbstverständlich. Österreicher haben jedoch das Sozialprodukt zu vermehren, damit die Kulturbereicherer ein beschauliches Familienleben führen können. Längstens nach einer Generation ist dann allerdings "Schluß mit lustig!"

  14. brechstange
    19. Juli 2011 10:32

    Ist eigentlich schon aufgefallen, dass dauernd bei den anderen geschaut wird, ob sie genug arbeiten und niemand bei sich selbst anfängt, zu fragen, ob er genug beiträgt eine gesunde Volkswirtschaft zu erhalten? Denn in seinem Bereich wäre ja dann wirklich jeder sein Fachmann in dieser Sache.

    • Wertkonservativer
      19. Juli 2011 13:01

      Da bin ich hundertprozentig bei Ihnen, liebe Brechstange!!

      Und daher gerne und mit Handkuss, drei Sternderln!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      19. Juli 2011 15:21

      Danke, sehr geehrter Herr Wertkonservativer.

      Nicht oft wird mir diese Ehre von Ihnen zuteil.

    • Karl Rinnhofer
      19. Juli 2011 15:59

      @Brechstange
      In der Tat gibt es viele Vorurteile aufgrund von Desinformation über Berufsbedingungen und vermeintliche Privilegiertheit anderer. Auch das kann zum Zereissen, zumindest Schwächen einer Gesellschaft führen. Das gemeinsame Band, sich bestmöglich in die Gemeinschaft einzubringen, erfordert allerdings die (weitgehende) Identifikation mit Staat und dessen Kulturverständnis. Es sieht so aus, dass diese gebrochen ist.

    • xRatio (kein Partner)
      20. Juli 2011 02:12

      @Wertkonservativer 19. Juli 2011 13:01
      "Da bin ich hundertprozentig bei Ihnen, liebe Brechstange!!"
      "Und daher gerne und mit Handkuss, drei Sternderln!!!"


      Diagnose:
      Wertko braucht und kauft sich grad neue Claqueure.
      Sein letzter Daueranbeter Phaidros ist ja verhindert.

  15. Brigitte Imb
    19. Juli 2011 08:58

    Die "Öffnungszeiten" des Parlamentes sollten unabhängig von der Arbeitszeit und Urlaubslänge der Parlamentarier gesehen werden. Wozu benötigen die Politiker 74 Ferientage?
    Naja, irgendwie ohnehin egal, wann die Politiker ihren Blödsinn absondern, Steuererhöhungen und Knebelungen haben zu jeder Jahreszeit Aktualität.

  16. Johann Scheiber
    19. Juli 2011 08:56

    Die Öffnungszeiten, für die Kinder Gott sei Dank nur ein kleineres Problem.
    Kommt der öffentliche Kindesmissbrauch via Kindergarten auch zu uns?
    LinksGrün und die schnarchenden VPen machen es sicher möglich.

    http://www.wahrheiten.org/blog/2011/07/18/finale-der-perversion-paedagodisches-fummeln-im-kindergarten/#more-21541

  17. Observer
    19. Juli 2011 08:39

    Frau Heinisch-Hosek ist eigentlich eine Forderungsministerin. Seit ihrer Angelobung bestehen alle ihre Äusserungen nur aus dummen Forderungen. Laut ihrem Lebenslauf hat Heinisch-Hosek auch eine Lehramtsprüfung zu Sonderschulen für Schwerhörige und Gehörlose. Nach meiner Meinung sollten wir uns bei allen ihren Wortspenden wie Gehörlose verhalten und diese einfach ignorieren. Die Frauenministerin hat nie in ihrem Berufsleben für ein Unternehmen gearbeitet (Ausnahme: Kurztätigkeit in der SP-Spielzeugschachtel, welche dann pleite gegangen ist), hat daher keine Ahnung, dass auszugebendes Geld vorher erst erwirtschaftet werden muss.
    Das Frauenministerium ist ersatzlos zu streichen und die Verantwortung für den öffentlichen Dienst einem anderen Ministerium zu übertragen.

    • Haider
      20. Juli 2011 22:45

      Die Frau BM trägt einen Doppelnamen und damit ist sie a priori für Höheres bestimmt. Zumindest im Parteiapparat hat sie damit ihre Einstiegsqualifikation erfüllt. Alles andere ist vernachlässigbar (fachliche Eignung ist bei einem Politjob ohnehin obsolet).

  18. Josef Maierhofer
    19. Juli 2011 08:08

    Brauchen wir überhaupt eine Frauenministerin ? Genügt nicht ein Familienministerium ?

    Dass unsere Politiker viel Blödsinn labern, weil ihnen fad ist vor allem im Sommer, wo doch 'Ferien' angesagt sind bis Oktober in der österreichischen Politik, wo nun schon seit Jahrzehnten Ferienstimmung herrscht, allerdings nur unter den Privilegierten, die sich herausnehmen, was ihnen nicht zusteht, nach meiner Meinung.

    Die gleiche Frau Heinisch - Hosek weiß offenbar nicht, dass es derzeit viel zu wenig Kindergartenpersonal gibt, dass diese Forderung Öl ins Feuer des augenblicklichen Überbedarfs ist.

    Klar, hätte ich noch kleine Kinder im Kindergartenalter, wäre eine Sommeröffnung so mancher Kindergärten sehr wünschenswert und eine ernste Diskussion wert, auch die Bezahlung der Sache, für Frau Heinisch - Hosek sicher 'kein Problem', sie meint sicher den Steuertopf.

    Generell würde ich der Politik sagen, der Steuertopf wurde schon überstrapaziert in diesem Jahr, er ist daher geschlosssen, der Steuertopf. Entweder, die Politik kann kostenneutrale oder billigere Lösungen vorstellen oder sie lässt es sein.

    Generell gibt es zu sagen, überall, wo sich die Politik einmischt, wird es teuer und kompliziert, sogar bei der Bundeshymne, die niemand ändern will außer ein paar Emanzen. Warum lässt man denn nicht den freien Markt ? Es gibt sicher genug Private, die Kindergärten auch im Sommer offen halten wollen und können.

    Aber ich unterstelle noch viel Schlimmeres unter den Absichten, die staatlichen Kindergärten auch im Sommer offen zu halten, nämlich in Wien, die Erhöhung der 'Präsenz' von 'Onkel Oxonitsch' und 'General Häupl' bei den Kleinen, damit sie wissen, dass auf dem roten Fahnchen auch das Bildl von diesen herzallerliebsten Genossen drauf ist und die kann man sammeln ... ... wer mehr 'Oxonitsche' auf der Karte hat, bekommt ein Parteibuch und gleich die Matura dazu ...

    • xRatio (kein Partner)
      20. Juli 2011 01:57

      @Josef Maierhofer 19. Juli 2011 08:08
      "Brauchen wir überhaupt eine Frauenministerin ? Genügt nicht ein Familienministerium ?"

      1. Antwort: Nein.

      2. Und wozu soll ein Familienministerium gut sein?

    • Josef Maierhofer
      20. Juli 2011 08:43

      @ xRatio

      Familienministerium:

      Familiengestzgebung
      Schutz der Familie
      Regelung der Familienprobleme (Scheidungen, Unterhalt für Kinder, etc.)

      Ich stehe auf dem Standpunkt, dass die Familie als Keimzelle des Staates das Wichtigste ist, was wir für unsere Zukunft und unsere Gesellschaft haben.

      Darum hielte ich ein solches für angebracht.

  19. terbuan
    19. Juli 2011 07:35

    Das Sommerloch muß gefüllt werden, wenn unsere Politiker auch sonst nichts können, von den wirklichen Problemen abzulenken, darin sind sie Meister!
    Bundeshymne, Schul- und Universitätsferien und jetzt noch die Kindergärten.

    Sie sollten sich lieber Gedanken darüber machen, wie sie Österreich vor der totalen Pleite retten könnten, einen Vorschlag für eine Agenda finden sie in einem Gastkommentar in der gestrigen Presse, aber damit wären sie offensichtlich völlig überfordert!

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/678786/Wie-wir-Oesterreich-vor-der-totalen-Pleite-bewahren-koennten

    P.S. Offensichtlich sind bei der Justiz auch schon alle auf Urlaub, so wird vermeldet, dass in Wien ein falscher Häftling entlassen wurde (von der Putzfrau?) und der Skandal um den wieder freigelassenen russischen KGB-Chef kümmert weder den Bundeskanzler noch den Außenminister und die Justizministerin schon gar nicht......

    • Anton Volpini
      19. Juli 2011 08:04

      @terbuan

      Wenn die schon den falschen Häftling entlassen, warum schaffen es dann die Wiener nicht, den richtigen Bundeskanzler zu entlassen? :-)

  20. Anton Volpini
    19. Juli 2011 07:17

    Doppelbödigkeit?? Ich würde das eher nur Billigkeit nennen!

    Denn, es scheint grad große Mode in der österreichischen Politik zu sein, kürzere Sommerferien von irgendwas zu fordern. Die Schmied prescht mit den Schulferien vor, der Amon zieht mit kürzeren Universitätsferien nach, und die Heinisch Hosek folgt logischerweise mit den Kindergartenferien. Jeder seinem geistigen Niveau entsprechend.
    Damit will ich aber nicht sagen, daß der Amon ein universitäres Niveau hat......

    • brechstange
      19. Juli 2011 10:28

      Bezüglich Universitätsferien muss ich schon fragen, warum da ein Politiker, der diese von innen noch nie gesehen hat, mitreden muss.

      Die Universitätsferien werden im Normalfall von den Studenten genutzt, um Praktika zu absolvieren und von den Universitätsbediensteten, die ja einen Urlaubsanspruch von 25 Tagen haben, für wissenschaftliche Arbeiten und Forschungen, für die Lehrveranstaltungsvorbereitungen und um den 25tägigen Urlaub zu konsumieren, der während des Studienbetriebs nicht verbraucht werden kann.

      Und sollte es Bedienstete auf der Universität geben, die ihren Urlaubsanspruch unrechtmäßig erweitern sollten, ist wohl der Dienstgeber dafür zuständig und verantwortlich.

      Aber sicher nicht ein Politiker wie Amon, der als Bildungssprecher der ÖVP so und so ein Witz ist. Verzeihung.

    • Observer
      19. Juli 2011 13:59

      Anton Volpini:
      alle genannten Personen sollten noch einmal den Kindergarten besuchen und sich dort richtig austoben.

    • Anton Volpini
      19. Juli 2011 14:38

      Ja @Observer, und als kinderpsychologische Betreuung für die genannten Personen werden wir den Cohn-Bendit anstellen!

  21. Wertkonservativer
    19. Juli 2011 06:36

    Was führt viele verdienstvolle Diskutanten eigentlich dazu, dauernd von einer angeblichen Disziplinierung der ÖVP seitens der SPÖ zu sprechen?

    Nichts für ungut, werte Damen und Herren, doch sehen Sie nicht auch die Gräben, die zwischen den Auffasungen der beiden Mittelparteien liegen? Da ist nicht nur Kuschelei und Unterwerfung, da sind auch echte Gegensätze, die natürlich im Interesse des Regierungszusammenhalts nicht bis zum Äußersten getrieben werden.

    Kompromisse und gegenseitige Zugeständnisse haben natürlich den Hautgout der Packelei und der Nichtdurchsetzung eigener Werthaltungen!
    Aber wo sind die Alternativen?
    Alleinregierungen sind derzeit wohl ausser Reichweite; Diktaturen (Gottbewahre!) wollen wir nicht einmal andenken!
    Also was bleibt uns übrig, als unvollkommene Regierungen "zu erleiden"!
    Deren Schwächen anzuprangern, ist legitim; sich davon allerdings Wunder zu erwarten, ist eher unrealistisch.
    Geneigten Hauptes erwarte ich Ihre Schelte!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      19. Juli 2011 10:07

      ... Auffassungen ..

    • Josef Maierhofer
      19. Juli 2011 13:58

      @ Wertkonservativer

      Diktaturen wollen wir nicht einmal andenken, aber massive Mehrheitsänderungen zugunsten, derer, die noch einige wenige Werte für Österreich bewahrt haben.

      Daß das auch die ÖVP sein könnte, wenn sie österreichische Werte bewahrt und nicht in der Rocktasche der SPÖ mitfährt, steht für mich so lange in Zweifel, solange sie nicht transparent und laut sagt, wie sie Österreich weiter führen will.

      Das sei auch den anderen Parteien gesagt, vor allem einer FPÖ, wenn sie tatsächlich eine Verzweiflungswahl gewinnen sollte, und die Verzweiflung ist groß.

      Eigentlich haben wir italienische Verhältnisse und somit seit langem keine Regierung, egal, ob eine im Amt ist oder nicht, die jetzige fällt nicht auf, sie ist einfach nicht da, außer beim Kassieren und Schulden machen.

      Machen wir uns keine Illsionen von wegen Zugeständnissen, etc., es wird schlicht und einfach nichts gearbeitet, nichts angepackt und auch nichts erreicht für Österreich. Alles, was die Herrschaften bewegt, ist das hohe Gehalt, der lange Sommerurlaub, das Wohlergehen der Klientel auf Kredit, für diese tun sie alles, nämlich auf Kredit gegen Österreich.

      Der Fianzminister wird wieder beauftragt werden, Milliarden den griechischen Betrügern hineinzuschieben und das EU Morgengebet mitzubeten am aufgerollten Griechenland-Gebetsteppich.

      Unvollkommene Regierung, das halte ich für eine harmlose Umschreibung, nein, es geht gegen die Österreicher, gegen das österreichische Volk.

      Ich sag Ihnen, wenn sich die ÖVP nicht endlich aus dieser Umklammerung und Erpressung durch die SPÖ befreit, ich werde H.C. Strache wählen, denn schlechter kann es mit der FPÖ auch nicht mehr werden.

      ... auch eine Auffassung zum Thema ...

    • Wertkonservativer
      19. Juli 2011 15:18

      Lieber Josef Maierhofer,

      immer erfreut, von Ihnen zu hören!
      Da Sie jedoch einen ganz anderen Zugang zur "Umklammerung der ÖVP" durch die SPÖ haben, werden wir da wohl nicht zusammenkommen.
      Die ÖVP hat z.B. immer wieder von der SPÖ-Linie diametral abweichende Auffassungen, siehe Fekter/Frühpensionen, Ablehnung der Gesamtschule (lassen Sie sich doch nicht von subalternen steirischen "Erziehungswissenschaftlern" täuschen), Hochschulzugang und Studiengebühren/Töchterle/, und etlichen anderen bürgerlichen Schwerpunkten. Und unsere Leute kämpfen auch für Ihre Standpunkte!

      Ich bleibe dabei, dass der ÖVP gerade von uns und unseresgleichen (von mir ja nicht, haha!) zumindest teilweise unrecht getan wird.
      That's my opinion, dear Sir!
      Trotzdem liebe Grüße, und - nichts für ungut!

    • Josef Maierhofer
      20. Juli 2011 16:08

      @ Wertkonservativer

      Sie führen richtig an, was die ÖVP gut gemacht hat.

      Aber sind das die wichtigsten Punkte für Österreich ?

      Es fehlen Lösungen für Verfassung, Verwaltung, Budget, Schulden, etc., etc. und alle wären brennend wichtig, einige, wie Verwaltung z.B. wurden gleich abgewimmelt und werden gar nicht behandelt, wo es um Milliardeneinsparungen geht, die anderen Themen werden auch nicht angegangen, sondern es wird herumgejeiert.

      Solange die ÖVP bei der SPÖ ist, wird sie nicht ihre Werte durchsetzen, sondern höchstens punktweise.

      Und was die der ÖVP Werte wären, das erfahren die Bürger auch nicht wirklich, da sämtliche Medien was anderes trommeln, auch ein schwerer Fehler der ÖVP.

  22. FranzAnton
    19. Juli 2011 05:35

    Politiker stellen stets Forderungen marktschreierisch in den Raum. Forderungen stellen kann man aber nur an jemanden, der diese Forderungen erfüllen soll, will heißen, an die Gesetzgebung, welche die Forderung gefälligst per simplen Federstrich beschließen soll. Im Hintergrund schwingt in der Öffentlichkeit der Gedanke mit, daß "der Staat" dafür aufkommen solle, gleichsam eine anonyme Institution, mit unendlichen Geldmitteln ausgestattet.
    Angesprochen fühlen von sämtlichen derartigen Forderungen sollte sich aber vorrangig jeder einzelne österreichische Steuerzahler, der jegliche Forderung zu berappen hätte, dies bis dato - nahezu widerspruchslos - immer tat, und auf diese Weise in den letzten Jahrzehnten eine ungeheuerliche Schuldenlast aufgebürdet erhielt.
    Fordernden Politikern sämtlicher EU - Staaten müßte daher stets die Standardfrage entgegengestellt werden, mit welcher neuen Steuer seine "in die Luft geplärrte" Forderung zu bezahlen wäre, bzw., welche Leistungen des Staates er im Gegenzug kürzen wolle, um die ruinösen Staatschulden zu reduzieren.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, daß die Direktdemokratie zu stärken wäre, damit die manischen "Forderpolitiker", die Österreich und ganz Europa an den Rand des wirtschaftlichen Ruins geführt haben, in die Schranken gewiesen würden.

  23. libertus
    19. Juli 2011 01:35

    Beim Thema Ladenschlußzeiten überläßt die ÖVP einmal mehr das Feld der SPÖ und ihrer Vorfeldorganisation = der Gewerkschaft.

    Und die lassen diese Gelegenheit zu weiterer Profilierung natürlich nicht aus.

    Wenn die Schwarzen einen echten Durchbruch für die Wirtschaft erzielen wollten, so könnte ich mir vorstellen, daß dies mit Zustimmung der beiden Oppositionsparteien FPÖ und BZÖ sehr rasch durchzuziehen wäre.

    Aber offensichtlich geht Koalitionsdisziplin vor Freiheit des Handels und so wird die ÖVP immer mehr von der SPÖ diszipliniert.
    Das wird sich 2013 bitter rächen!





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