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Großes Lob: Die Österreicher sind propagandaresistent

Das war wohl die gewaltigste Propagandamaschinerie, die seit der Abstimmung des Aprils 1938 über Österreich hinweggerollt ist. So hatte man in den letzten Monaten praktisch an keinem Tag das Radio oder den Fernseher aufdrehen können, ohne dass der ORF in unverschämter Art Propaganda für das Volksbegehren des Erfinders der österreichischen Staatsverschuldung und einiger anderer Siebzig(plus)jähriger gemacht hätte.

Selbst in den Wahlkämpfen werden Rot und Grün nicht so einseitig unterstützt. Dort muss der Gebührensender die andersdenkenden Parteien wenigstens einladen (auch wenn dann die Moderatoren den Auftrag haben, die drei Rechtsparteien ständig zu unterbrechen).

Umso blamabler ist, dass Androsch in der Einleitungsphase nur knappe 52.000 Unterschriften erhalten hat. Obwohl vom Donauinselfest(!) angefangen über jeden SPÖ-Auftritt bis zu allen Veranstaltungen der ganz auf Linkskurs geschwenkten Industriellenvereinigung überall um teures Geld Notare saßen, die Unterschriften sammelten (aber eben nur selten bekamen).  Auch dieser Einsatz war in der Geschichte der Republik noch nie da.

Die Geschmacklosigkeit ging aber bis zum Ende weiter: Hannes Androsch scheute auch nicht davor zurück, Kindergartenkinder zu Agitationszwecken für sein leistungsfeindliches Gesamtschulbegehren zu missbrauchen, damit es bei der Einreichung schöne Fernsehbilder gibt. Geht’s eigentlich noch tiefer? Könnte er sich nicht mit seinen Partei- und Schwulenveteranen begnügen, die sich ohnedies freuen, aus dem unbeachteten Austragstübchen hervorgeholt zu werden, und dafür jeden Unsinn zu verzapfen bereit sind? Müssen dafür ahnungslose kleine Kinder missbraucht werden? Auch das ist in der Tat eine Art Kindesmissbrauch, der in dieser Form in allen Diktaturen üblich ist.

PS.: Besonders demaskierend ist auch, dass auf Androschs Homepage ausgerechnet eine Maturaschule mit einer Einschaltung wirbt: Ist doch die von dem Volksbegehren verfochtene Gesamtschule tatsächlich die beste Garantie dafür, dass künftig noch viel mehr junge Österreicher eine Maturaschule brauchen werden, um die Matura zu schaffen. Es sei denn, die sich schon abzeichnende nächste Etappe der Bildungszerstörung  hat ebenfalls Erfolg, nämlich die Parole „Matura für alle!“

PPS.: Warum gibt es in Österreich nicht so kluge und anständige Sozialdemokraten wie den Berliner Kultusminister Jürgen Zöllner? Dieser betont voller Engagement immer wieder: „Ich stehe zur Eliteförderung in Schule und Hochschule; deshalb bleibt das Gymnasium erhalten.“

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2011 15:36

    Das Bildungssystem liegt u.a. im Argen, da hauptsächlich bildungsresistente muslimische und hier wiederum anatol. Zuwanderer, zwar in unsere Sozialsysteme immigrieren, jedoch nicht in unsere Kultur u. Sprache.

    Die Neue Mittelschule ist nichts anderes als eine Neue Migrantenschule mit niedrigem Niveau und Androsch hat m.M. keine Ambitionen die Bildung in unserem Land zu heben, als vielmehr der unfähigen Ministerin politische Unterstützung zukommen zu lassen, um die Volksverdummung voranzutreiben.

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/hoehereschulen/677209/Sonderschule-und-NMS-haben-hoechsten-Migrantenanteil?_vl_backlink=/home/index.do

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2011 09:25

    Was Androsch begehrt, kann ich nicht unterstützen.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, daß alle unsere Schultypen zum Leistungsprinzip zurückkehren müssten, daß man die Unterrichtssprache Deutsch in Österreich als Schulsprache pflegen sollte und nur in den rein ausländischen Schulen, die auch vom Ausland betrieben werden und hier genehmigt wurden, etwa American School, International School, Lycee Francaise, etc. sollten die Fremdspracheneinheiten im Verhältnis zu Deutsch überwiegen dürfen, daß man die eifersüchtigen und verrückten linken Parteiapparatschiks aus unseren Schulen abziehen sollte und eventuell sie sogar wegen Kindesmißbrauch (Küsseraktionen, Transgender'aufklärung', etc. ), Manipulation des Lehrstoffes (Geschichtsfälschung, Parteiinhalte und - manipulation, etc.), etc., etc. anklagen sollte, ich stehe auf dem Standpunkt, daß unser Schulsystem 1960 noch zu den besten der Welt gehört hat und daß man das wieder herstellen sollte, ich stehe auf dem Standpunkt, daß die enorme Geldverschwendung im Schulwesen nichts bringt, eher das intensive Lernen und Pauken, damit man die Ergebnisse auch erreicht, die nötig sind für ein Bestehen in der Zukunft, etc.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, daß ein Bildungsvolksbegehren mit den Forderungen eines Herrn Dr. Androsch völlig daneben liegt und in Österreich so unnötig ist wie die Beschlüsse der letzten 'Koalitionsregierung' fast allesamt.

    Erkennen denn linke Gehirne nicht die Zeichen der Zeit, die Notwendigkeiten, die wichtigen Dinge, die Realität, etc. oder wollen sie das nicht erkennen ?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2011 02:05

    Das ist heute schon das zweite Lob für die österreichische Bevölkerung:

    Zuerst eines von der OECD für die wirtschaftliche Leistung des Landes - allerdings nicht ohne den entscheidenden Hinweis auf die dringend notwendige Konsolidierung des Pensions-, Gesundheits- und Verwaltungssystems, welche auch schon wiederholt hier im Blog als die wichtigsten Schwachstellen im Staate kritisiert wurden und jetzt folgt die Bestätigung von außen!

    Nun das zweite Lob für die intelligente Haltung der Bürger zur Einleitungsaktion des "roten Hannes", trotz täglicher Gehirnwäsche der VLM = Vereinigten Linken Medienlandschaft - allen voran unseres "Staatsfunks"!

    Was diese paar Unterschriften wert sind, wird sich im Herbst erweisen:
    Stell Dir vor es gibt ein Bildungsvolksbegehren und keiner geht hin! :-()

    Daß die Sozis vor "politischem Kindesmißbrauch" nicht zurückschrecken, beweisen sie doch schon lange in ihren Kaderschmieden und Vorfeldorganisationen wie z. B. Kinderfreunde, Rote Falken sowie SJ!
    Die Auswirkungen ernten wir tagtäglich mit der unverschämten Agitation der gut gebrieften, strammen Linken!

    Und jetzt wollen sie mit der Bildungsreform bzw. dem Bildungsvolksbegehren den Zugriff auf das Ganze - nämlich ROT (von Kindesbeinen an) bis in den Tod!

    Ich setze weiterhin auf die Vernunft der Bevölkerung und hoffe auf einen veritablen Flop dieses Vereinnahmungsversuches.

    Keinen Fußbreit mehr dem linken Bildungswahnsinn - wehret den Anfängen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2011 05:09

    Mir genügte, die Gesichter der diversen Proponenten anlässlich der "Jubelfeier" zu studieren:

    teils präpopentes und trotzdem unsicheres Grinsen, teils aufgesetzte "Fröhlichkeit"!
    Mitten drin Androsch, nicht altersschön, altersstarr: eine Karikatur seiner selbst!

    Die papierschleifenden Kinder, ein degoutanter Aufputz einer recht peinlichen Aktion!

    Noch kurz nach Berlin! Wie kann es das geben?
    In der Stadt des Ungustls Wowereit ein roter Kultusminister mit derart unroten Ansichten?
    Ein Hoch auf den guten Mann!

    Und, weil's wieder einmal so richtig passt, mein hier schon des öfteren gebrachter "Schlachtruf":

    Hände weg von unseren Gymnasien!!!

  5. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2011 16:57

    Zunächst vorbemerkende Entschuldigung: Als ich meinen Test postete, sah ich, dass er nur unvollständig erschien; auch das 2. Mal war es exakt das selbe. Ich kann es mir nur erklären, dass ich eine E-Mail-Adresse (des Gegen-Bildungsinitiative) zu Begvinn angab: Ab dort riss der Text "eine gößere Lücke, sodasss er in dieser >Form unleserlich wurde.

    Jetzt versuche ich es nochals und stelle den E-Mail-Hinweis an das Ende. Die geduldigen Leser kann ich nur um Verständnis ersuchen ...

    (Hoffentlich jetzt) vollständiger Text:

    An dieser Stelle erscheint es geboten, darauf hinzuweisen, dass es auch eine Gegen-Bildungsinitiative zu Androsch und Co gibt: Bildungsplattform Leistung und Vielfalt. (E-Mail – Adresse am Ende des Textes)

    Diese Initiative wird von verantwortungsvollen Persönlichkeiten getragen, muss aber ohne die übermächtig flächendeckenden Unterstützung des Staatsfunks auskommen. Darüber hinaus erscheinen mancherorts die Umstände, wie Unterschriftenleistung zum Androsch-Volksbegehren stimuliert wird, zumindest hinterfragenswert. Zudem gibt es „bemerkenswerte“ Koalitionen unterschiedlicher Interessensgruppierungen, die den Demagogen dieses arrogierten „Volks-Begehrs“ sei es aus Naivität, sei es aus verständlichem Unbehagen am katastrophalen Kenntnissstand und dem unhaltbaren Input-Output-Verhältnis von Abgängern unseres sündteuren Schulwesens eine Plattform bieten.

    Der repräsentativen Meinung der Bevölkerung entsprechen die Forderungen des „Androsch-Begehrens“ keineswegs, sobald sie über No-Na-Argumente hinausgehen. Will die Bevölkerung etwa eine „Gesamtschule“ (mit alibihafter „innerer Differenzierung“) anstelle eines begabungsgerechten Schulwesens, oder eine – längerfristig - flächendeckende Ganztagsschule, welche die Kinder früh von der Familie trennt und offen macht zu Indoktrination, oder den Einsatz immer größerer Steuermittel für Ineffizienz und Begabtenverschüttung in inhomogenen Klassen?

    Es ist die denkbar fieseste Strategie, dass ideologiegeleitete Fehlentwicklungen unseres ursprünglich sehr guten und von der Grundstruktur potenziell leistungs- und begabungsgerechtesten Schulwesens als Aufhänger für eine „Reform“ instrumentalisiert wird, welche die Abwärtsspirale noch weiter beschleunigt:.

    Denn seit langem wird das Gymnasium innerlich ausgehöhlt: Lehrkräfte, die auf Leistung, auf Konkurrenzfähigkeit ihrer Schüler im späteren Leben setzen, haben vielerorts mit „Schwierigkeiten“ zu rechnen, leben zumindest in ständigem Rechtfertigungszwang, werden durchaus existenziell bedroht – entgegen landläufiger Meinung hilft der „Berufschutz“ wenig, wenn durch Mobbingprozesse „von oben“ leistungsfordernden, somit nicht ideologiekompatiblen Lehrern weitgehend alle sie stützenden Koordinatensysteme gekappt werden; Mehrarbeit ist noch die geringste Konsequenz. Zudem wird Vertrauen unter Schulpartnern, condicio sine qua non jeden fruchtbaren Unterrichtsprozesses, nach Klassenkämpfer-Manier zerstört.

    Wer – an sich gesetzeskonform – die legitimen Erwartungen der Entsprechung von Leistungen zu den ausgestellten Attesten sicherstellen will, muss sich nachgerade nach allen Seiten entschuldigen, extern objektivierbare Erfolge (wie etwa bei den – viel zu seltenen - Wettbewerben, wie Sprach – und Chemie/Physik/Mathematik-Olympiaden) werden – bei Erfolgen - als „elitär“, „den sozialen Frieden in der Klasse gefährdend“ diffamiert; statt Begabtenförderung regiert Pädagogik des Schiebens und Ziehens, orientiert an den jeweils Schwächsten, mit impliziter Beweisumkehr für nicht erbrachten Leistung: Jeder sei „zu begaben“, nicht gegebene Lernerfolge werden zu - der Schule/Lehrkraft anzulastenden - „mangelnden Unterrichtserfolgen“ umfunktioniert; bestehende steuerfinanzierte Angebote (Förderkurse) nicht annähernd genutzt, weil weniger anstrengendere Möglichkeiten des Aufsteigens rotz Nicht Genügend zu erwarten sind.

    Es gibt derzeit keine wirksame Instanz, welche die Erwartungen von Nachfolgeinstanzen vertritt. In Pervertierung ihres Rollenverständnisses triefen Instanzen, die Niveau absichern sollen, von „Wohlwollen“; in (trügerischer) „Schülerfreundlichkeit“ relativieren sie Kriterien; als „verständnisvoll“, „menschlich“ , „innovativ“ und „engagiert“ gelten somit nicht Lehrer, die bereit sind, ihren Schülern jederzeit zu helfen, auf fachlicher Ebene zu nicht relativierbaren Zielen zu kommen, sondern, die dazu neigen, in vorauseilendem Gehorsam auf vorherrschende Ideologien (auch von vorgesetzten Behördenvertretern) Kriterien zu unterlaufen, Endprüfungen zu regiemäßig geplanten Showveranstaltungen verkommen zu lassen und in vorauseilendem Gehorsam „Unterrichtserfolge“ selbst zu deklarieren, denen kaum substanzielle Leistung entspricht.

    So fügt sich Schule in die allgemeine Tendenz der Errichtung potemkinscher Dörfer.

    Ausgehungert werden die Gymnasium auch in der relativen Zuteilung der materiellen Ressourcen: Man denke an die unterschiedliche Dotierung von Gymnasien und Neuen Mittelschulen: Bei ersteren werden nicht einmal annähernd Klassenschülerhöchstzahlen und Teilungsziffern eingehalten, weil „keine Werteinheiten vorhanden seien“ und „gespart werden müsse“, bei letzteren stehen für Mini-Klassen zwei bis drei Lehrer zur Verfügung.

    Das musste zu den blamablen P.I.S.A.- Ergebnissen führen. „Nachfolgeinstanzen“ vertrauen –zu Recht – den ausgestellten Attesten längst nicht mehr: Wieder werden punktuelle Prüfungen mit enormen Drop-Out-Raten und unverhältnismäßiger „schicksalhafter Relevanz“ eingeführt (z.B,. Medizin -Aufnahmsprüfungen), wieder droht sozioökonomische Selektion, weil die öffentliche Schule ihre Klientele, der sie „Chancengleichheit“ versprochen hatte, verrät. Wer nicht will, dass die Begabungen seiner Kinder verschüttet werden, drängt in Privatschulen, sofern er die Mittel dafür hat,

    Es ist semantischer Betrug, mit der an sich richtigen Forderung nach größerer Schulqualität diese in einem dialektischen Vorgang final zu zerstören, den Weg zu Berechtigungsinflation fort zu setzen, der zu einer inhumanen, fern jeder transparenten Zuteilung von Sozialchancen führen muss, die von Gesinnungsprostitution begleitet ist und den Menschen-Wert nach unkritischer Zugehörigkeit zu Kollektiven („Vitamin P“) bemisst statt nach Engagement, Können und Leistungsbereitschaft. Nicht konkurrenzfähig sind auf diese Weise nicht nur die Schulabgänger, sondern die gesamte Gesellschaft.

    E-Mail-Adresse der Bildungsplattform Leistung und Vielfalt: team@bildungsplattform.or.at

  6. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2011 08:36

    An dieser Stelle erscheint es geboten, darauf hinzuweisen, dass es auch eine Gegen-Position gibt: Bildungsplattform Leistung Mehrarbeit ist noch die geringste Konsequenz. Zudem wird Vertrauen unter Schulpartnern, condicio sine qua non jeden fruchtbaren Unterrichtsprozesses, nach Klassenkämpfer-Manier zerstört.

    Wer – an sich gesetzeskonform – die legitimen Erwartungen der Entsprechung von Leistungen zu den ausgestellten Attesten sicherstellen will, muss sich nachgerade nach allen Seiten entschuldigen, extern objektivierbare Erfolge (wie etwa bei den – viel zu seltenen - Wettbewerben, wie Sprach – und Chemie/Physik/Mathematik-Olympiaden) werden – bei Erfolgen - als „elitär“, „den sozialen Frieden in der Klasse gefährdend“ diffamiert; statt Begabtenförderung regiert Pädagogik des Schiebens und Ziehens, orientiert an den jeweils Schwächsten, mit impliziter Beweisumkehr für nicht erbrachten Leistung: Jeder sei „zu begaben“, nicht gegebene Lernerfolge werden zu - der Schule/Lehrkraft anzulastenden - „mangelnden Unterrichtserfolgen“ umfunktioniert; bestehende steuerfinanzierte Angebote (Förderkurse) nicht annähernd genutzt, weil weniger anstrengendere Möglichkeiten des Aufsteigens rotz Nicht Genügend zu erwarten sind.

    Es gibt derzeit keine wirksame Instanz, welche die Erwartungen von Nachfolgeinstanzen vertritt. In Pervertierung ihres Rollenverständnisses triefen Instanzen, die Niveau absichern sollen, von „Wohlwollen“; in (trügerischer) „Schülerfreundlichkeit“ relativieren sie Kriterien; als „verständnisvoll“, „menschlich“ , „innovativ“ und „engagiert“ gelten somit nicht Lehrer, die bereit sind, ihren Schülern jederzeit zu helfen, auf fachlicher Ebene zu nicht relativierbaren Zielen zu kommen, sondern, die dazu neigen, in vorauseilendem Gehorsam auf vorherrschende Ideologien (auch von vorgesetzten Behördenvertretern) Kriterien zu unterlaufen, Endprüfungen zu regiemäßig geplanten Showveranstaltungen verkommen zu lassen und in vorauseilendem Gehorsam „Unterrichtserfolge“ selbst zu deklarieren, denen kaum substanzielle Leistung entspricht.

    So fügt sich Schule in die allgemeine Tendenz der Errichtung potemkinscher Dörfer.

    Ausgehungert werden die Gymnasium auch in der relativen Zuteilung der materiellen Ressourcen: Man denke an die unterschiedliche Dotierung von Gymnasien und Neuen Mittelschulen: Bei ersteren werden nicht einmal annähernd Klassenschülerhöchstzahlen und Teilungsziffern eingehalten, weil „keine Werteinheiten vorhanden seien“ und „gespart werden müsse“, bei letzteren stehen für Mini-Klassen zwei bis drei Lehrer zur Verfügung.

    Das musste zu den blamablen P.I.S.A.- Ergebnissen führen. „Nachfolgeinstanzen“ vertrauen –zu Recht – den ausgestellten Attesten längst nicht mehr: Wieder werden punktuelle Prüfungen mit enormen Drop-Out-Raten und unverhältnismäßiger „schicksalhafter Relevanz“ eingeführt (z.B,. Medizin -Aufnahmsprüfungen), wieder droht sozioökonomische Selektion, weil die öffentliche Schule ihre Klientele, der sie „Chancengleichheit“ versprochen hatte, verrät. Wer nicht will, dass die Begabungen seiner Kinder verschüttet werden, drängt in Privatschulen, sofern er die Mittel dafür hat,

    Es ist semantischer Betrug, mit der an sich richtigen Forderung nach größerer Schulqualität diese in einem dialektischen Vorgang final zu zerstören, den Weg zu Berechtigungsinflation fort zu setzen, der zu einer inhumanen, fern jeder transparenten Zuteilung von Sozialchancen führen muss, die von Gesinnungsprostitution begleitet ist und den Menschen-Wert nach unkritischer Zugehörigkeit zu Kollektiven („Vitamin P“) bemisst statt nach Engagement, Können und Leistungsbereitschaft.

  7. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2011 09:15

    Aus unbekannten Gründen erschien mein Beitrag im ersten Teil unvollständig und ist so "unlesbar"; sollte es sich um Fehlbedienung meinerseis handeln, bitte ich um Entschuldigung. Ich poste daher den Text nochmals und ersuche um Verständnis, die geschätzten Leser damit über Gebühr beansprucht zu haben.

    Vollständiger Text:

    An dieser Stelle erscheint es geboten, darauf hinzuweisen, dass es auch eine Gegen-Position gibt: Bildungsplattform Leistung Mehrarbeit ist noch die geringste Konsequenz. Zudem wird Vertrauen unter Schulpartnern, condicio sine qua non jeden fruchtbaren Unterrichtsprozesses, nach Klassenkämpfer-Manier zerstört.

    Wer – an sich gesetzeskonform – die legitimen Erwartungen der Entsprechung von Leistungen zu den ausgestellten Attesten sicherstellen will, muss sich nachgerade nach allen Seiten entschuldigen, extern objektivierbare Erfolge (wie etwa bei den – viel zu seltenen - Wettbewerben, wie Sprach – und Chemie/Physik/Mathematik-Olympiaden) werden – bei Erfolgen - als „elitär“, „den sozialen Frieden in der Klasse gefährdend“ diffamiert; statt Begabtenförderung regiert Pädagogik des Schiebens und Ziehens, orientiert an den jeweils Schwächsten, mit impliziter Beweisumkehr für nicht erbrachte Leistung: Jeder sei „zu begaben“, nicht gegebene Lernerfolge werden zu - der Schule/Lehrkraft anzulastenden - „mangelnden Unterrichtserfolgen“ umfunktioniert; bestehende steuerfinanzierte Angebote (Förderkurse) nicht annähernd genutzt, weil weniger anstrengendere Möglichkeiten des Aufsteigens trotz Nicht Genügend zu erwarten sind.

    Es gibt derzeit keine wirksame Instanz, welche die Erwartungen von Nachfolgeinstanzen vertritt. In Pervertierung ihres Rollenverständnisses triefen Instanzen, die Niveau absichern sollen, von „Wohlwollen“; in (trügerischer) „Schülerfreundlichkeit“ relativieren sie Kriterien; als „verständnisvoll“, „menschlich“ , „innovativ“ und „engagiert“ gelten somit nicht Lehrer, die bereit sind, ihren Schülern jederzeit zu helfen, auf fachlicher Ebene zu nicht relativierbaren Zielen zu kommen, sondern, die dazu neigen, in vorauseilendem Gehorsam auf vorherrschende Ideologien (auch seitens vorgesetzter Behördenvertretern) Kriterien zu unterlaufen, Endprüfungen zu regiemäßig geplanten Showveranstaltungen verkommen zu lassen und in vorauseilendem Gehorsam „Unterrichtserfolge“ selbst zu deklarieren, denen kaum substanzielle Leistung entspricht.

    So fügt sich Schule in die allgemeine Tendenz der Errichtung potemkinscher Dörfer.

    Ausgehungert werden die Gymnasium auch in der relativen Zuteilung der materiellen Ressourcen: Man denke an die unterschiedliche Dotierung von Gymnasien und Neuen Mittelschulen: Bei ersteren werden nicht einmal annähernd Klassenschülerhöchstzahlen und Teilungsziffern eingehalten, weil „keine Werteinheiten vorhanden seien“ und „gespart werden müsse“, bei letzteren stehen für Mini-Klassen zwei bis drei Lehrer zur Verfügung.

    Das musste zu den blamablen P.I.S.A.- Ergebnissen führen. „Nachfolgeinstanzen“ vertrauen – zu Recht – den ausgestellten Attesten längst nicht mehr: Wieder werden punktuelle Prüfungen mit enormen Drop-Out-Raten und unverhältnismäßiger „schicksalhafter Relevanz“ eingeführt (z.B,. Medizin-Aufnahmsprüfungen), wieder droht sozioökonomische Selektion, weil die öffentliche Schule ihre Klientele, der sie „Chancengleichheit“ versprochen hatte, verrät. Wer nicht will, dass die Begabungen seiner Kinder verschüttet werden, drängt in Privatschulen, sofern er die Mittel dafür hat,

    Es ist semantischer Betrug, mit der an sich richtigen Forderung nach größerer Schulqualität diese in einem dialektischen Vorgang final zu zerstören, den Weg zu Berechtigungsinflation fort zu setzen, der zu einer inhumanen, fern jeder transparenten Zuteilung von Sozialchancen führen muss, die von Gesinnungsprostitution begleitet ist und den Menschen-Wert nach unkritischer Zugehörigkeit zu Kollektiven („Vitamin P“) bemisst statt nach Engagement, Können und Leistungsbereitschaft.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juli 2011 10:10

    Wenn ein erzroter „Ex-Leider-nein-Millionär“ mangelnde Bildung (natürlich bei den anderen, sozusagen den „Schutzbefohlenen“) beklagt und diesen Zustand ändern möchte, kommt einem unweigerlich die „Bock-Gärtner-Metapher“ in den Sinn.
    Leben doch die Sozis politisch von den Ergebnissen unzureichender Bildung bei ihren Stammwählern, jede sinnvolle Änderung des Bildungswesens würde sie weiter um Stimmen bringen und damit ihre Zukunftschancen reduzieren.

    Die Nutznießer und Betreiber der kollektiven Verdummung wollen also an dem Ast sägen, auf dem die sehr komfortabel sitzen?
    Alles ziemlich unglaubwürdig, was da (vordergründig) so abläuft.

    Oder hat schon jemand jemals von der Klage einer Nutte wegen „sexueller Belästigung am Arbeitsplatz“ gehört?
    Diese Dame wäre sehr schnell auf das Betreuungsportfolio karitativer Netzwerke angewiesen.


alle Kommentare

  1. Ingrid (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:24

    Wowza, problem solved like it never hanpeped.

  2. Yuliana (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:56

    Taking the oviwveer, this post is first class

  3. Zerecitha (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:42

    A major error in the Xinhua press release no doubt csaeud by language issues. FACC is not Future Advanced Composite Components but Fischer Advanced Composite Components. I can see how Future could be easily be mistaken for Fischer.

  4. tom (kein Partner)
    13. Juli 2011 15:45

    Leider verbreitet nicht nur der ORF diese Propaganda. Die Privatsender ATV und Puls4 stehen mit ihren Nachrichtensendungen und Polit-Talkshows dem ORF diesbezüglich um nichts nach. Und das ist nicht nur beim Thema Gesamtschule der Fall. Irgendwie unverständlich, wenn Medienanstalten gerade jene Politik unterstützen, die das Privatfernsehen in Österreich erst gar nicht etablieren wollte.

  5. Otto (kein Partner)
    13. Juli 2011 12:11

    Wo sind am Donauinselfest genau diese Notare gesessen?

  6. Wolfram Schrems (kein Partner)
    13. Juli 2011 11:14

    Die Kampagne von Hannes Androsch und Konsorten, das letzte noch vorhandene Niveau an den Schulen zum Einsturz bringen zu lassen, ist ein Anlaß, sich über den Sinn von Schulbildung überhaupt Gedanken zu machen.

    Jede Pädagogik muß sich fragen, welches Ziel sie verfolgt, bzw. worauf hin denn überhaupt unterrichtet werden soll.

    Auch auf die Gefahr hin, wieder die sattsam bekannten Ignoranten auf den Plan zu rufen:
    Das Platonische Modell (nämlich die "Akademie") ist in gewisser Hinsicht ein Vorbild: Nicht rein technisches und praktisches Wissen ist prioritär, sondern die Erziehung zur "theoria", zur "Betrachtung" der Wirklichkeit. Dieses Vorgehen ist, wie die Auseinandersetzung Platons und seines Lehrers Sokrates zeigt, immer ideologiekritisch und somit gegen die ausdrücklich finanziell interessierten Sophisten gerichtet.

    Dieses Anliegen wurde von der Kirche aufgegriffen. Obwohl das Evangelium an sich kein ausdrückliches Bildungsprogramm enthält, hat es doch Bildung ermöglicht und entwickelt. Der christliche Glaube ist der Glaube an den menschgewordenen Logos. Das ist schon ein grundsätzlich anderer Zugang als die Lehre vom Nirvana oder vom Wumba.

    Daher sind die christlichen Schulen immer auch in praktischen und technischen Fragen kompetent, wie die Erfahrung in vielen Ländern Asiens und Afrikas bestens beweist.

    Konsequenterweise war es über Jahrhunderte hinweg alleine die Katholische Kirche, die für Bildung gesorgt hat. Sie verstand diese Sorge immer als Tat der Nächstenliebe und Nächstenhilfe. Menschen über die Wirklichkeit zu belehren, ist eine Tat der Barmherzigkeit, insofern ein Dienst.

    Die Erfahrung in diesem Forum lehrt mich, daß nur wenige diesen Gedanken akzeptieren. Die meisten scheinen ihn auch gar nicht mehr zu verstehen. Was mich angesichts der Verbildungspolitik der letzten Jahrzehnte auch gar nicht wundert.

    Es sollen aber - gegen alle Ignoranten - die Grundlagen einer wirklichkeitsgemäßen und ideologiekritischen Bildung in Erinnerung gerufen werden. Noch zehren wir von diesen - christlich geprägten - Grundlagen.

    Daher soll gleichzeitig nach den Wurzeln des Androsch'schen Begehrens gefragt werden:
    Was will er damit? Sagt er uns überhaupt die wahren Absichten?
    Welches Menschenbild steckt dahinter?
    Warum wollen alle totalitären Systeme, besonders Sozialisten aller Couleur (auch der braunen), Einheits- und Zwangsschulen?
    Warum wird in den totalitären Systemen Elternrecht und Familienleben mißachtet?

    Antworten auf diese Fragen wären sehr hilfreich und würden die Trojanischen Pferde rechtzeitig entdecken lassen.
    Denn die wahre "Aufklärung" ist alleine das Christentum.

    • Andi (kein Partner)
      13. Juli 2011 13:29

      An Wunder und Fantasiewesen glauben aber andere über die Wirklickeit belehren...
      Und ja, die Kirche hatte ihren Anteil an der Wissenschaft, mehr aber auch nicht. Sie kann noch so tolle Dinge lehren, durchs Hintertürchen kommt immer das Irrationale.

    • cmh (kein Partner)
      15. Juli 2011 19:46

      Andi hat offensichtlch seinen Religionsunterricht in der Sektion bekommen.

      Wunder und Fantasie: Die sozialistische Gesellschaft!

      Es ist eben unser Problem, dass das Irrationale in Gestalt des roten Pöbels glaubt, sich in der Kirche aufführen zu müssen wie ein Alkoholiker am Festa dell' Unità aka Donausinselfest.

  7. Trollfresser (kein Partner)
    13. Juli 2011 11:07

    Wieder so ein verkleideter Troll.

    Wenn Sie fundierte Aussagen wollen, dann kommen Sie nicht hierher, sondern bleben sie beim schönen Hannes, der bekanntlich seinen illegitimen Sohn in einer katholischen Privatschule zu ERziehung übergeben hat. Das allein macht schon alles was der Hannes sagt zum Nonsens.

    Aber auch wenn man versucht, die Dinge von der Warte des Herrn Hannes A. zu sehen, dann stellt sich schon die Frage, ob die katholischen PRivatschulen jetzt für die Begabtenförderung zuständig sind oder die roten PArteiakademien, oder die Abendmaturaschulen. Man sollte mit der Begabtenförderung allerdings möglichst früh beginnen, denn spätestens ab der 6. Schulstufe sind die Kinder von der NMS verdorben und taugen bestenfalls noch als verkannte Genies oder Publizisten von Weltrang.

    Ein zusätzlicher Punkt ist diese Leerformel von "Begabtenförderung" die dieser Hupfer so gedankenfrei repetiert. Bisher hat man nur gehört, dass das "mehr Geld" bedeutet und Hupfer (Bob bist Du's?) gibt auch zu, dass er keinen blassen Schimmer davon hat, wie die ausschauen sollte? Bemühen wir uns doch eindlich, die Begabten zu fördern, indem wir ihnen nicht dauernd Prügel zwischen die Füße werfen und dafür von ihnen Leistung verlangen. Ob das die Linken glauben oder nicht, aber eine LEistung zu bringen macht Spaß und bildet den MEnschen.

    Die Begabtenförderung glaube ich auch erst dann, wenn der Hannes A. 3/4 seines Privatvermögens in eine Stiftung mit eben diesem Zweck unwiederruflich übergibt. Bis dahin sollten man den Herrn Hannes A. als das ansehen war er wirklich ist. Ein linker Agent!

  8. Dietmar Hupfer (kein Partner)
    13. Juli 2011 10:49

    Sg Herr Unterberger,

    in immer mehr ihrer Artikel fällt mir auf, dass nur Polemik stattfindet, ohne sich sachlich mit Themen zu beschäftigen (Bsp. Erbschaftsteuer, höhere Arbeitslosigkeit in Wien nicht im ORF kommuniziert, etc). Dies wären durchaus Themen, die einer differenzierteren Betrachtung zugänglich wären.

    Auch diese mal wieder:

    Ohne sich nur mit einer einzigen Forderung des Volksbegehrens inhaltlich auseinander zu setzen, wird ausschließlich polemisiert (eine Forderung ist zB eine Begabtenförderung, wie auch immer die genau ausschauen soll).

    Natürlich wird in einem derartigen Blog - auch aufgrund der Kürze der Beiträge - gern zu pointierten Aussagen gegriffen. Wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist - aber in der unsachlichen Art und Weise?

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Juli 2011 11:12

      So lange der liebe Herr Androsch bzw. seine Mitstreiter nicht unmissverständlich deutlich machen, was sie unter "Bildung" überhaupt verstehen, ist eine punktuelle Stellungnahme schwer möglich.
      Wobei ich sogar unterstellen möchte, dass die Herrschaften gar nicht wissen, was "Bildung" überhaupt ist, bzw. sein soll.

      Wie könnte man also überhaupt auf Polemiken (siehe 12-Punkte-Programm) anders reagieren als mit einem leicht polemisierenden Unterton?

  9. Neppomuck (kein Partner)
    13. Juli 2011 10:10

    Wenn ein erzroter „Ex-Leider-nein-Millionär“ mangelnde Bildung (natürlich bei den anderen, sozusagen den „Schutzbefohlenen“) beklagt und diesen Zustand ändern möchte, kommt einem unweigerlich die „Bock-Gärtner-Metapher“ in den Sinn.
    Leben doch die Sozis politisch von den Ergebnissen unzureichender Bildung bei ihren Stammwählern, jede sinnvolle Änderung des Bildungswesens würde sie weiter um Stimmen bringen und damit ihre Zukunftschancen reduzieren.

    Die Nutznießer und Betreiber der kollektiven Verdummung wollen also an dem Ast sägen, auf dem die sehr komfortabel sitzen?
    Alles ziemlich unglaubwürdig, was da (vordergründig) so abläuft.

    Oder hat schon jemand jemals von der Klage einer Nutte wegen „sexueller Belästigung am Arbeitsplatz“ gehört?
    Diese Dame wäre sehr schnell auf das Betreuungsportfolio karitativer Netzwerke angewiesen.

  10. Torres (kein Partner)
    13. Juli 2011 09:34

    Man weiß es ja schon lange: Unterberger hält sich für den besten und einzigen Schul- und Bildungsexperten des Landes, und wer nicht seine Ansichten vertritt, ist jedenfalls ein linksgrüner Kommunist, der Hauptschuldige an der Staatsverschuldung, dazu möglicherweise auch noch schwul. Gut, dass es immerhin jemanden gibt, der (ohne persönliche Interessen) das System verändern will; es wäre vorteilhaft, wenn möglichst viele das Androsch-Volksbegehren unterschreiben würden, auch wenn nicht alles ideal daran ist.

    • Reconquista_2012 (kein Partner)
      14. Juli 2011 01:03

      Sehr lustig, Herr Androsch macht das also ohne persönliche Interessen ?! Sein Interesse ist es seit seiner kriminellen Steuerhinterziehungsgeschichte endlich wieder einmal als toller, weiser "Manager für eh alles" vor allem im TV zu sein.

  11. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    13. Juli 2011 08:37

    Da bin ich aber glücklich, dass Herr Unterberger uns Österreicher auf diesem Wege lobt, anstatt uns z.B. herablassend zu behandeln. Was könnte es Schöneres geben, als von einem der Größten gelobt zu werden?

    • socrates
      13. Juli 2011 10:10

      Von einem Schnabeltier gelobt werden!

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      13. Juli 2011 12:15

      Schade, dass wir 1938 nicht so propagandaresistent waren. Und danke für das Lob, Herr Unterberger!

    • cmh (kein Partner)
      13. Juli 2011 12:34

      Gut dass Sie so freundlich sind und auf diesen Umstand hinweisen.

      Der Stimmzettel sah damals so aus

      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stimmzettel-Anschluss.jpg&filetimestamp=20081121204636

      und da waren doch noch der eine oder andere Ich-stimme-mit-Ja-Renner, der Werbung gemacht hat.

      Aber vielleicht können Sie den Zeitschichtlern aushelfen und begründen, warum es für Österreich zu keiner Exilregierung samt österreichischen Batallionen gekommen ist?

    • cmh (kein Partner)
      13. Juli 2011 12:36

      Der link auf den Stimmzettel funktioniert also.

      Heute wäre so ein Stimmzettel selbstverständlich nicht möglich:

      Heute würde es lauten:

      Sind Sie mit der bereits vollzogenen Aufnahme der Türkei in die EU einverstanden? Ja oder Ja?

    • Reconquista_2012 (kein Partner)
      14. Juli 2011 01:07

      @...der Redaktion bekannt.

      Lustiges Argument, wüssten sie etwas besser Bescheid wäre ihnen bekannt das der Anschluss seit dem Ende des ersten Weltkrieges der Wunsch der allermeisten Österreicher war. Als der Anschluss Österreichs vollzogen (erzwungen) wurde hatte Hitler aber auch noch keinen einzigen Juden ermordert. Aber mit dem Wissen von Heute lässt sichs eben leicht über Geschehnisse von damals mit erhobenen Zeigefinger urteilen.

  12. Gerry (kein Partner)
    13. Juli 2011 07:33

    Der Herr Unterberger dürfte den lieben langen Tag zu Hause hocken und fernsehen - sofern er nicht gerade seine Polemiken schreibt.
    Ich habe von all der Propaganda so gut wie nichts bemerkt, einzig eine Meldung auf der Orf Homepage habe ich gelesen. Die Reichweite des Orf sinkt sowieso stetig. Meine Empfehlung: Den Orf nur aufdrehen wenn Universum läuft.

    • Harry (kein Partner)
      13. Juli 2011 07:56

      @ Gerry: "Ich habe von all der Propaganda so gut wie nichts bemerkt".

      Beachtlich. Besuchten sie schon eine Schule ganz nach dem Geschmack des Rechtsbrechers Androsch?

    • Gerry (kein Partner)
      13. Juli 2011 08:35

      Nein, ich habe nur besseres zu tun als permanent vor dem Fernseher zu hängen. In Onlinezeitungen, auch in den bösen linksgrünen, war praktisch nichts darüber zu lesen.

    • Harry (kein Partner)
      13. Juli 2011 08:54

      @ Gerry: "ich habe nur besseres zu tun als permanent vor dem Fernseher zu hängen".

      Was zum Beispiel?

      "In Onlinezeitungen, auch in den bösen linksgrünen, war praktisch nichts darüber zu lesen."

      Schauen sie in den Archiven von Presse, Substandard, Kurier etc. Nahezu tägliche Propaganda.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Juli 2011 11:12

      Gerry ist die Hausschnecke von Spongebob.

      Mehr als ein undeutliches Miau bringt die nie zusammen. Und vor allem - sie bleibt bei Spongebob.

  13. KH (kein Partner)
    13. Juli 2011 06:59

    So gut wie alle Sozis in Spitzenfunktionen sind höchst dubiose, unverschämte und stets dümmlich wirkende Figuren: PV-Präsident Blecha (nackt ans Verkehrschild gefesselt, verurteilter Rechtsbrecher - wie auch Androsch), Caspar Einem (linksextremer Star Alliance?!?-Abkassierer), Vranitzky (her mit der Million), Klima (VW-Boss?!?), Gusenbauer (genauso dubios wie aufgequollen) usw.

  14. xRatio (kein Partner)
    13. Juli 2011 03:08

    @Wertkonservativer

    Immer wenn ich Ihr geschwätziges, sinn- und niveauloses politisches, hauptsächlich aber bloß persönliches Geschleime lese, wird mir aus bereits ausführlich genannten Gründen immer wieder

    ÜBEL.

    Obwohl der Gedanke nahe liegt, glaubte und glaube ich aber noch immer nicht, daß Sie verkalkt, senil oder dement sind.

    Bei jedem Normalbürger würde ich mich fragen:
    wie kann man nur so tief sinken????

    Meine persönliche Diagnose in Ihrem Fall:

    Sie waren politisch schon IMMER exakt genauso dämlich, wie Sie es nach wie vor sind. Leute wie Sie waren schon immer im politischen Abgrund zu verorten.

    Jetzt sind Sie voll drin im Abgrund und fühlen sich darin als Vogel Strauß auch noch pudelwohl :-(

    Weswegen Sie auch kein Problem damit haben, Ihren (angeblich) wahren Namen recht aufdringlich preiszugeben.

    Ich tue das ganz bewußt nicht, weil ich sehr genau weiß, was heute los ist. Kann nur jeden davor WARNEN, das zu tun.

    Leute wie SIE, Wertko, haben uns den ganzen heutigen, totalitären Schlamassel eingebrockt, den Sie noch immer vertreten und nicht einmal ansatzweise wahrnehmen wollen oder können.

    Sie mögen hier noch so viel schleimen, von Weib, Kindern und Enkeln herumspinnen und fabulieren.

    Mich täuschen Sie damit nicht!

    Sie haben uns ALLE, besonders aber auch Ihren eigenen Abkömmlingen mit Ihrer dreist und demonstrativ zur Schau getragenen politischen Dummheit

    eine katastrophale Zukunft bereitet.

    Sie sollten sich schämen.

    Sie sollten sich schämen.

    Sie sollten sich schämen.

    • xRatio (kein Partner)
      13. Juli 2011 03:16

      Selbst bei den Bombardements des zweiten Weltkriegs (Dresden etc.pp.) würde ein Vogel Strauß namens Wertko sicher "optimistisch" plärren

      "Alles halb so schlimm, Leute!!"

      Er und ein paar andere leben ja noch.

    • Wertkonservativer
      13. Juli 2011 07:21

      Also wirklich: Sie sind ein ganz besonderer Fall, XRatio!

      Natürlich ist manches, was ich hier schreibe, diskutier- und auch anfechtbar!

      Aber so arg, wie Sie mich da herstellen, bin ich doch sicher nicht, oder, liebe Freunde?

      Falls die mehrheitliche Meinung so wäre, wie sie X-Ratio hier so anschaulich darstellt, würde ich ja wirklich meine sieben Sachen packen und möglichst geräuschlos aus dem löblichen A.U.-Forum verschwinden!

      Eines verstehe ich wahrlich nicht. Bin ich für manche hier wirklich ein derart ungutes Feindbild, dass lange Schmutz- und Hohnkübel-Beiträge auf mein armes, altes Haupt gerechtfertigt sind?
      Einerseits könnte ich mich ja geschmeichelt fühlen: Viel Feind', viel Ehr!

      Leider fühle ich mich nicht geschmeichelt, eher von Schmutzfinken beschmutzt!

      Bitte von Beileidsbezeugungen abzusehen; ich komm' schon durch!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • einfacheinnick (kein Partner)
      13. Juli 2011 07:51

      Und die Bestätigung des treffenden Inhalts vom x-Ratio folgt auf dem Fuß.
      :-) oder besser :-(

    • Wertkonservativer
      13. Juli 2011 10:19

      Nochmals kurz:

      wohlmeinende Freunde raten mir schon seit längerem, auf derartige Anwürfe nicht mehr zu antworten, sie einfach zu ignorieren bis jetzt war ich diesbezüglich beratungsresistent; ab nun werde ich mich daran halten!

    • cmh (kein Partner)
      13. Juli 2011 11:19

      123 xRatio

      Ist es eigntlich zu persönlich, wenn ich Sie als Banausen mit der Neurose, alles in diesem schlecht programmierten Blogg lesen zu müssen bezeichne. Oder wird es erst persönlich, wenn ich dazu weiter ausführe, dass Sie überall zwar Ihren Senf dazugeben müssen, auf eine konkrete Antwort aber nicht reagieren können, weil - eh schon wissen - der Blogg soo schlecht programmiert ist?

      Lesen Sie halt den WeKon nicht - und antworten Sie nicht auf dieses Posting bevor Sie Ihre Beiträge richtig einreihen können in diesem schlecht programmierten Blogg.

    • wertlos (kein Partner)
      14. Juli 2011 13:38

      xRatio, endlich spricht einer das aus, was sicher viele denken. es ist widerlich, sollches geschleime unter dem deckmantel des "optimismus" vorgesetzt zu bekommen. dieser mensch zählt zu jenen, die den stillstand bzw. noch schlimmer, unseren untergang beschleunigen. abgesehen davon, daß unser wertkonservativer nur dummes gefasel von sich gibt.
      das traurige daran ist, daß er immer noch von vielen bloggern "verehrt" wird, bedeutet das nicht eher die ehrfurcht vor seinem alter? das wäre zumindest noch verständlich.

  15. byrig
    13. Juli 2011 01:17

    dieser von mir kaum noch zu ertragende linkssozialist androsch will nur eines:
    die einführung der gesamtschule.
    genauso wie die in allen bereichen erfolglose c.schmied.
    und das hat nichts mit ganztagsschule zu tun.nichts mit verbesserung der bildung per se-nein-nur mit der gleichmachung in sozialistischem sinne.
    wahrscheinlich hat androsch der c.schmied nach konsum einiger guter achtel versprochen,er wird für die sozis-eh seine partei-die gesamtschule durchsetzen.
    geld hat er ja genug(woher auch immer).
    und so startete der oberschuldenmacher und altsozialist dieses "volksbegehren".

    den sozis ist die bildung völlig egal.
    den sozis geht es nur um eines:gleichmacherei.
    wenn wir die völlige gleichmacherei haben,wird denen "pisa" völlig wurst sein.
    was dramatisch ist:es gibt einige bürgerliche idioten,die darauf hereinfallen.
    ganz schlimm ist sorger.schilcher ist sowieso ein sozi-trottel.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Juli 2011 09:51

      Warum schlägt Vater Androsch eigentlich nicht vor, allen Neugeborenen die absolvierte Matura gleich in die Geburtsurkunde zu stempeln?
      Das wäre doch der Stein der Weisen: Alle Schulen werden (mit minimalem Aufwand) zu Asylantenheimen oder Moscheen umgestaltet, alle Lehrer zu Asyl-, Sozial- und Integrationsbetreuern umgeschult. Und a Ruah is'!

  16. libertus
    12. Juli 2011 23:20

    @ProConsul 22:16

    Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben!
    Die Schweiz lebt mit ihrer direkten Demokratie schon länger ohne Diktator als Österreich und viele andere Länder in Europa - von daher sehe keine Gefahr.

    • libertus
      13. Juli 2011 01:45

      Kleine Richtigstellung: ein "ich" reiche ich nach und gehört natürlich nach unten als Subkommentar!

    • cmh (kein Partner)
      13. Juli 2011 11:25

      Die Schweiz hat mit direktdemokratischen Entscheidungen, die dem europäischen Mainstream wiedersprechen ja auch so ihre Probleme. Möglicherweise gibt es in der Schweiz noch mehr selbstverantwortliche Selbstdenker im Elektorat.

      Aber eine direkte Demokratie nach Schweizer Muster ist in einem Land, dass entgegen dem Schweizer Muster seinen Milizsoldaten nicht genug vertraut (hat), um ihnen die Waffe mitzugeben ein Unding.

      Und nocheinmal: Die Qualität einer Regierungsform hängt einzig allein von der Qualität der STaatsbürger ab. Qualität bitte ich neutral zu lesen.

  17. ProConsul
    12. Juli 2011 22:17

    ad Gesamtschuldebatte

    sie ist für uns ein 'turning point', eine ganz große und wichtige Schlacht gegen den linken Zeitgeist, den wir GEWINEN MÜSSEN! Wenn wir sie verlieren, haben wir einen großen Schritt in Richtung Gesellschaftsauflösung (Kultur- und Niveauverlust) gemacht. Ich hoffe, ich nerve die werten Mitposter nicht mit einem weiteren Zitat von Hoppe, aber es passt wieder mal:

    "Es solte tatsächlich klar sein, dass Recht, sobald Recht und Gesetzgebung der Regierung Familienrecht und -gesetzgebung (inklusive inter-familiärer Vereinbarungen in Verbindung mit Eheschließung, Nachkommenschaft, Erbschaft, usw.) überlagert, der Wert und die Wichtigkeit der Institution Familie nur systematisch abgebaut werden kann. Denn was ist eine Famile, wenn sie nicht einmal eigenes internes Recht und eigene interne Ordnung finden und bereitstellen kann! Gleichzeitig sollte es auch klar sein (aber wird nicht immer ausreichend betont), dass aus der Sicht der Herrscher die Fähigkeit, in interne Familienangelegenheiten eingreifen zu können, als die größte Beute und der Höhepunkt ihrer eigenen Macht betrachtet werden muss. Stammes- oder Rassenanimositätenoder Klassenneid zum eigenen persönlichen Vorteil auszubeuten ist eine Sache. Eine gänzlich andere Errungenschaft ist es, den Streit innerhalb von Familien auszunutzen, um das gesamte - generell harmonische - System autonomer Familien auseinanderzubrechen: Individuen von ihren Familien zu entwurzeln, sie zu isolieren und zu atomisieren und damit die Macht des Staates über sie zu vergrößern. In dem Ausmaß, in dem Regierungen eine Familienpolitik durchsetzen, nehmen entsprechend Scheidung, Singletum, alleinstehende Eltern und die Zahl nichtehelicher Kinder sowie das Vorkommen von Eltern-, Ehegatten- und Kindesvernachlässigung oder -mißbrauch und die Vielfalt und Häufigkeit 'nichttraditioneller' Lebensstile (Homosexualität, Lesbiertum, Kommunismus und Okkultismus) zu.

    Parallel zu dieser Entwicklung kommt es zu einem allmählichen, aber stetigen Anstieg der Kriminalität und des kriminellen Verhaltens. Unter monopolistischer Schirmherrschaft wird Recht unweigerlich in Gesetzgebung verwandelt. Als Resultat eines endlosen Prozesses der Einkommens- und Vermögensumverteilung in Namen der Rassen-, Klassen- und/oder Geschlechtergerechtigkeit wird die ursprüngliche Idee der Gerechtigkeit als universeller und unabänderlicher Prinzipien des Umgangs und der Kooperation erodiert und schlußendlich zerstört. Anstatt Recht als etwas Bestehendes (und zu Entdeckendes) zu begreifen, wird es zunehmend als von der Regierung gemachtes Gesetz (Gesetzgebung) betrachtet. Entsprechend wird nicht nur die rechtliche Unsicherheit zunehmen, sondern als Reaktion hierauf wird die gesellschaftliche Zeitpräferenzrate ansteigen (d.h., Menschen werden im allgemeinen mehr gegenwartsorientiert und haben einen immer kürzer werdenden Planungshorizont). Auch wird moralischer Relativismus gefördert werden. Denn wenn es so etwas wie ein höchstes Recht nicht gibt, dann kann es auch so etwas wie ein absolutes Unrecht nicht geben. Was heute Recht ist, kann tatsächlich morgen Unrecht sein und umgekehrt. Ansteigende Zeitpräferenz, kombiniert mit moralischem Relativismus, ist der perfekte Nährboden für Kriminelle und Kriminalität - eine Tendenz, die besonders in den Großstädten offensichtlich ist. Es ist hier, wo die Auflösung der Familie am weitesten fortgeschritten ist, wo es die stärkste Konzentration von Sozialhilfeempfängern gibt, wo der Prozeß genetischer Verarmung am weitesten vorangeschritten ist und wo Stammes- und Rassenspannungen als Ergebnis erzwungener Integration am virulentesten sind. Statt Zentren der Zivilisation sind Städte zu Zentren der gesellschaftlichen Auflösung und einem Sumpf physischen und moralischen Verfalls, der Korruption, der Brutlität und der Kriminalität geworden." (Hans-Hermann Hoppe, Demokratie der Gott der keiner ist, S.348)

    Die Gesamtschule bereitet mit den Weg für die oben genannten Übel; sie ist eine logische Folge des demokratisch-kapitalistischen Systems um sich billige und einfältige (Konsum-) Sklaven zu erschaffen.

  18. Baldur Einarin
    12. Juli 2011 21:07

    Warum nur gibt es nicht von koservativer Seite ein Begehren für die Schultypen, wie wir sie in Anfang der Siebziger Jahre hatten? Mit Aufnahmeprüfung für die Gymnasien nach Absolvierung der Volksschule. Auch der A-Zug der Hauptschule der damaligen Zeit war oft besser als die heutige Mittelschule oder die Unterstufe der heutigen Gymnasien. Will man die Bildung und Ausbildung der Jugend wirklich verbessern, führt kein Weg an der Wiedereinführung des alten Schulsystems der damaligen Zeit vorbei.
    Auch damals war der Besuch eines Aufbaugymnasiums nach Beendugung des A-Zuges der Hauptschule möglich.
    Schlimm, daß auch "ÖVPler" Sympathien für das Androschbegehren hegen.

  19. Karl Rinnhofer
    12. Juli 2011 16:57

    Zunächst vorbemerkende Entschuldigung: Als ich meinen Test postete, sah ich, dass er nur unvollständig erschien; auch das 2. Mal war es exakt das selbe. Ich kann es mir nur erklären, dass ich eine E-Mail-Adresse (des Gegen-Bildungsinitiative) zu Begvinn angab: Ab dort riss der Text "eine gößere Lücke, sodasss er in dieser >Form unleserlich wurde.

    Jetzt versuche ich es nochals und stelle den E-Mail-Hinweis an das Ende. Die geduldigen Leser kann ich nur um Verständnis ersuchen ...

    (Hoffentlich jetzt) vollständiger Text:

    An dieser Stelle erscheint es geboten, darauf hinzuweisen, dass es auch eine Gegen-Bildungsinitiative zu Androsch und Co gibt: Bildungsplattform Leistung und Vielfalt. (E-Mail – Adresse am Ende des Textes)

    Diese Initiative wird von verantwortungsvollen Persönlichkeiten getragen, muss aber ohne die übermächtig flächendeckenden Unterstützung des Staatsfunks auskommen. Darüber hinaus erscheinen mancherorts die Umstände, wie Unterschriftenleistung zum Androsch-Volksbegehren stimuliert wird, zumindest hinterfragenswert. Zudem gibt es „bemerkenswerte“ Koalitionen unterschiedlicher Interessensgruppierungen, die den Demagogen dieses arrogierten „Volks-Begehrs“ sei es aus Naivität, sei es aus verständlichem Unbehagen am katastrophalen Kenntnissstand und dem unhaltbaren Input-Output-Verhältnis von Abgängern unseres sündteuren Schulwesens eine Plattform bieten.

    Der repräsentativen Meinung der Bevölkerung entsprechen die Forderungen des „Androsch-Begehrens“ keineswegs, sobald sie über No-Na-Argumente hinausgehen. Will die Bevölkerung etwa eine „Gesamtschule“ (mit alibihafter „innerer Differenzierung“) anstelle eines begabungsgerechten Schulwesens, oder eine – längerfristig - flächendeckende Ganztagsschule, welche die Kinder früh von der Familie trennt und offen macht zu Indoktrination, oder den Einsatz immer größerer Steuermittel für Ineffizienz und Begabtenverschüttung in inhomogenen Klassen?

    Es ist die denkbar fieseste Strategie, dass ideologiegeleitete Fehlentwicklungen unseres ursprünglich sehr guten und von der Grundstruktur potenziell leistungs- und begabungsgerechtesten Schulwesens als Aufhänger für eine „Reform“ instrumentalisiert wird, welche die Abwärtsspirale noch weiter beschleunigt:.

    Denn seit langem wird das Gymnasium innerlich ausgehöhlt: Lehrkräfte, die auf Leistung, auf Konkurrenzfähigkeit ihrer Schüler im späteren Leben setzen, haben vielerorts mit „Schwierigkeiten“ zu rechnen, leben zumindest in ständigem Rechtfertigungszwang, werden durchaus existenziell bedroht – entgegen landläufiger Meinung hilft der „Berufschutz“ wenig, wenn durch Mobbingprozesse „von oben“ leistungsfordernden, somit nicht ideologiekompatiblen Lehrern weitgehend alle sie stützenden Koordinatensysteme gekappt werden; Mehrarbeit ist noch die geringste Konsequenz. Zudem wird Vertrauen unter Schulpartnern, condicio sine qua non jeden fruchtbaren Unterrichtsprozesses, nach Klassenkämpfer-Manier zerstört.

    Wer – an sich gesetzeskonform – die legitimen Erwartungen der Entsprechung von Leistungen zu den ausgestellten Attesten sicherstellen will, muss sich nachgerade nach allen Seiten entschuldigen, extern objektivierbare Erfolge (wie etwa bei den – viel zu seltenen - Wettbewerben, wie Sprach – und Chemie/Physik/Mathematik-Olympiaden) werden – bei Erfolgen - als „elitär“, „den sozialen Frieden in der Klasse gefährdend“ diffamiert; statt Begabtenförderung regiert Pädagogik des Schiebens und Ziehens, orientiert an den jeweils Schwächsten, mit impliziter Beweisumkehr für nicht erbrachten Leistung: Jeder sei „zu begaben“, nicht gegebene Lernerfolge werden zu - der Schule/Lehrkraft anzulastenden - „mangelnden Unterrichtserfolgen“ umfunktioniert; bestehende steuerfinanzierte Angebote (Förderkurse) nicht annähernd genutzt, weil weniger anstrengendere Möglichkeiten des Aufsteigens rotz Nicht Genügend zu erwarten sind.

    Es gibt derzeit keine wirksame Instanz, welche die Erwartungen von Nachfolgeinstanzen vertritt. In Pervertierung ihres Rollenverständnisses triefen Instanzen, die Niveau absichern sollen, von „Wohlwollen“; in (trügerischer) „Schülerfreundlichkeit“ relativieren sie Kriterien; als „verständnisvoll“, „menschlich“ , „innovativ“ und „engagiert“ gelten somit nicht Lehrer, die bereit sind, ihren Schülern jederzeit zu helfen, auf fachlicher Ebene zu nicht relativierbaren Zielen zu kommen, sondern, die dazu neigen, in vorauseilendem Gehorsam auf vorherrschende Ideologien (auch von vorgesetzten Behördenvertretern) Kriterien zu unterlaufen, Endprüfungen zu regiemäßig geplanten Showveranstaltungen verkommen zu lassen und in vorauseilendem Gehorsam „Unterrichtserfolge“ selbst zu deklarieren, denen kaum substanzielle Leistung entspricht.

    So fügt sich Schule in die allgemeine Tendenz der Errichtung potemkinscher Dörfer.

    Ausgehungert werden die Gymnasium auch in der relativen Zuteilung der materiellen Ressourcen: Man denke an die unterschiedliche Dotierung von Gymnasien und Neuen Mittelschulen: Bei ersteren werden nicht einmal annähernd Klassenschülerhöchstzahlen und Teilungsziffern eingehalten, weil „keine Werteinheiten vorhanden seien“ und „gespart werden müsse“, bei letzteren stehen für Mini-Klassen zwei bis drei Lehrer zur Verfügung.

    Das musste zu den blamablen P.I.S.A.- Ergebnissen führen. „Nachfolgeinstanzen“ vertrauen –zu Recht – den ausgestellten Attesten längst nicht mehr: Wieder werden punktuelle Prüfungen mit enormen Drop-Out-Raten und unverhältnismäßiger „schicksalhafter Relevanz“ eingeführt (z.B,. Medizin -Aufnahmsprüfungen), wieder droht sozioökonomische Selektion, weil die öffentliche Schule ihre Klientele, der sie „Chancengleichheit“ versprochen hatte, verrät. Wer nicht will, dass die Begabungen seiner Kinder verschüttet werden, drängt in Privatschulen, sofern er die Mittel dafür hat,

    Es ist semantischer Betrug, mit der an sich richtigen Forderung nach größerer Schulqualität diese in einem dialektischen Vorgang final zu zerstören, den Weg zu Berechtigungsinflation fort zu setzen, der zu einer inhumanen, fern jeder transparenten Zuteilung von Sozialchancen führen muss, die von Gesinnungsprostitution begleitet ist und den Menschen-Wert nach unkritischer Zugehörigkeit zu Kollektiven („Vitamin P“) bemisst statt nach Engagement, Können und Leistungsbereitschaft. Nicht konkurrenzfähig sind auf diese Weise nicht nur die Schulabgänger, sondern die gesamte Gesellschaft.

    E-Mail-Adresse der Bildungsplattform Leistung und Vielfalt: team@bildungsplattform.or.at

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      13. Juli 2011 13:56

      Mit diesem Kommentar werden Sie sicherlich viel Zustimmung hier in diesem Forum erhalten, so auch von mir.

      Aber jetzt zu einer Detailgeschichte. Sie erwähnen Wettbewerbe zur Erringung externer Erfolge wie die "Mathematik-Olympiade".

      Bekanntlich ist spätestens seit Heraklit alles relativ und was für den einen hell glänzt, strahlt für den anderen nicht so. Mich hat schon immer der Titel "Mathematik-Olympiade" gestört, darum habe ich folgenden Brief an den Web-Master der Mathematik-Olympiade-Seite geschickt:

      Sehr geehrte Damen und Herren!

      Die "Mathematik-Olympiade" ist mir schon seit langer Zeit ein Begriff und
      ebenso lange frage ich mich, warum dieser Wettbewerb so heißt.

      Nach gründlicher Durchsicht von www.oemo.at (Austrian Mathematical Olympiad,
      Österreichische Mathematik Olympiade) bin ich sicher, daß dieser Bewerb so
      heißt und nicht nur von Journalisten falsch und schlampig wiedergegeben
      wurde.
      Bitte korrigieren Sie mich, falls ich mich irre.

      Nun ist eine Olympiade ein Zeitraum von 4 Jahren. Die alten Griechen haben am
      Ende einer Olympiade Spiele abgehalten, die so genannten Olympischen Spiele.
      Die griechischen Spieler sind seinerzeit zu den Olympischen Spiele gefahren
      (und nicht zur Olympiade).

      Nun frage ich mich, wie im Titel eines Wettbewerbs zwei schwere Fehler
      passieren können, noch dazu bei einem Mathematikbewerb, wo man ja mit
      Mathematik Exaktheit verbindet.

      1. Fehler:
      Die "Mathematik Olympiade" findet jährlich statt, und nicht wie der Name
      festlegt alle 4 Jahre.

      2. Fehler:
      Eine Olympiade ist ein Zeitraum (Dauer von 4 Jahren) und kein Ort. Zu einem
      Zeitraum man nicht fahren.

      Ich würde mich freuen, die Gründe zu erfahren, wie es zu dieser Namensbildung
      kam und verbleibe mit freundlichen Grüßen

      Ich bekam eine Antwort vom Web-Master, der mir im Prinzip zustimmte und versprach, meine Fragen an die zuständigen Personen weiter zu leiten. Ich warte noch immer auf eine offizielle Antwort.

      Ich bin der Meinung, daß jeder seine Aufgabe so gut wie möglich machen sollte, und das beginnt hier bei der richtigen Benennung eines Wettbewerbs (Konfuzius: Richtigstellung der Begriffe!). Sonst läuft man Gefahr, nicht ernst genommen zu werden.

      Kurz:
      Man muß die Latte so hoch wie möglich legen, auch dann, wenn die anderen "problemlos" unten durchlaufen können.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      13. Juli 2011 14:23

      Ich habe mir jetzt die Zeit genommen, auf der Bildungsplattform-Seite etwas herum zu stöbern und muß sagen: Alle Achtung! Da formiert sich etwas!

      Ich werde auch mit meiner Unterschrift unterstützen.

    • Karl Rinnhofer
      15. Juli 2011 21:59

      @Anonymer Feigling

      Sie haben durchaus recht, dass die Bezeichnung „Mathematikolympiade“ (analog: Chemie., Physik-, Sprachen- ...) von der Wortbedeutung her nicht zutreffend ist, da „Olympiade“ tatsächlich den vierjährigen Zeitraum zwischen den (Groß-)Ereignissen meint. In diesem Sinne ist ja auch die Bezeichnung „Olympiade“ - üblicherweise synonym für „Olympische Spiele“ verwendet – unzutreffend.

      Die Ausschreibung zu den schulisch relevanten Wettbewerben erfolgt jährlich. Allerdings handelt es sich um landläufige („schlampige“) Bezeichnungen) die „aus Prestige- und Motivationsgründen“ eingeführt wurden und dann kaum hinterfragt wurden.

      Die korrekte (nüchterne, weniger emotional ansprechende Bezeichnung) lautet:
      „Übersetzerwettbewerb Latein / Griechisch / Englisch / Französisch / Italienisch / Spanisch/ Serbokroatisch / Russisch ...“

      Bei den naturwissenschaftlichen Leistungswettbewerben scheint sich allerdings die verführerische Bezeichnung fern jeder Etymologie zäh zu halten (möglicherweise regional unterschiedlich)

      Jedenfalls danke für den peniblen Hinweis.

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    12. Juli 2011 16:11

    reinhard.horner@chello.at

    Die Industriellenvereinigung ist doch nur konsequent.

    Mit ihrer großzügigen Bezahlung der Homepage von Finanzminister Grasser hat sie ja bereits gezeigt, was sie will und was sie wert ist.

    Für die dual-kooperative Berufsbildung der Lehrlinge wird sie weiterhin nichts unternehmen und sich auf Lippenbekenntnisse beschränken. Denn da müsste sie eine wesentliche Aufgabe und Verantwortung erfüllen. Mit dem verschilcherten Androsch-Begehren will sie sich das offensichtlich ersparen.

    • Karl Rinnhofer
      12. Juli 2011 18:44

      @RR. Prof. Reinhard Horner
      Ich glaube, dass es zumindest auch mit der Person von Veit Sorger zusammenhängt, der sich in prominenter Stelle im Androsch-Bildungsvolksbegehren bewegt. Sorger ist Steirer und kommt aus der ÖVP, prominente Vertreter der steiermärkischen ÖVP sind seit längerem besonders für die Gesamtschule exponiert. Ich erinnere an Andreas Schnider (Ex-Klubobmann der steirischen ÖVP; jetzt im Androsch-Volksbegehren), Schilcher (ÖVP-Ex-Landesschulratspräsident; jetzt im Androsch-Volksbegehren), Edlinger-Ploder (ÖVP - Landesrätin u.a. für Gesundheit); auch aus der ÖVP kommende Exponenten des schulpsychologischen Dienstes (wie deren Leiter Zollneritsch) sowie der AHS-Schulaufsicht (welch Gegensatz zu früher, man denke an den legendären HR DDr Steiner, der immer hinter "fordernden" Lehrern stand und das Gymnasium samt den alten Sprachen zeitlebens verteidigte!) wurden offensichtlich von den dort besonders "engagierten" Ideologen aus der SPÖ für ihre Zwecke instrumentalisiert, handeln und äußern sich stets in deren Sinn, lassen seit langem ihe Sympathien für die Gesamtschule erkennen.

      Dazu kommt noch der Bruderzwist samt Profilierungsneurosen Steiermark-ÖVP - Niederösterreich-ÖVP. Jedenfalls ist es eine tiefe Enttäuschung, dass diese 2bürgerliche" Partei, die für eine Leistungsschule stand, derartig abgetriftet ist und auf sie keineswegs Verlass ist, wenn man Partner sucht im Glauben, gegen gleichmachenden und leistungsverachtenden Bildungswahnsinn auftreten zu müssen, der das Gymnasium zerschlägt.

  21. Brigitte Imb
    12. Juli 2011 15:36

    Das Bildungssystem liegt u.a. im Argen, da hauptsächlich bildungsresistente muslimische und hier wiederum anatol. Zuwanderer, zwar in unsere Sozialsysteme immigrieren, jedoch nicht in unsere Kultur u. Sprache.

    Die Neue Mittelschule ist nichts anderes als eine Neue Migrantenschule mit niedrigem Niveau und Androsch hat m.M. keine Ambitionen die Bildung in unserem Land zu heben, als vielmehr der unfähigen Ministerin politische Unterstützung zukommen zu lassen, um die Volksverdummung voranzutreiben.

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/hoehereschulen/677209/Sonderschule-und-NMS-haben-hoechsten-Migrantenanteil?_vl_backlink=/home/index.do

    • socrates
      13. Juli 2011 10:13

      Androsch ist nicht dumm. Er will die Kontrolle aus dem Problem Gesamtschule herausschaffen, und das tut er ganz gut. Moral ist hier nicht seine Sache.

    • cmh (kein Partner)
      13. Juli 2011 10:51

      Danke für die Erklärung des Kürzels NMS als Neue Migranten Schule.

      Das ist sie und so ist es unausgesprochen gemeint. Wer statt "Migranten" "Mittel-" sagt, ist ein Demagoge, Volksverderber, Lügner. Zwar möglicherweise gutmeinend, aber das Gegenteil von gut ist ja bekanntlich gut gemeint.

  22. socrates
    12. Juli 2011 15:05

    Zur Gesamtschule gehört zentrale mehrmalige Leistungskontrolle, am Abschluß der Volksschule, als "Mittlere Reife bei 14-15 jährigen und als Matura am Ende. In allen Ländern im nicht deutschsprachigen Raum mit Gesamtschule wird dies mit Erfolg praktiziert.
    Kontrolle ist das Feindbild der Politiker, besonders der Pleitebankerinnen, aber auch der Schulbehörde. Das Volksbegehren sollte das neue rot-grüne Ideal dem Volk einreden, die Überprüfung ließ man weg. So kann man über den internationalen Anschluß reden, ohne dessen wichtigsten Prämissen zu artikulieren. Hier sollte wieder einmal das Volk für dumm verkauft werden.
    O:T: Im sudouest, war ein langer Artikel über die private Wasserversorgung in F. Nach 15 Jahren prozessieren gewannen die Umweltschützer, das Wasser wird ab sofort billiger. 30% des Wassers ist den Anlegern bereits weggenommen worden, der Rest folgt. SUEZ, VEOLIA und andere, die große Profite an der Allgemeinheit verdient hatten, jammern.

  23. GOP
    12. Juli 2011 12:03

    Soweit ich informiert bin, ist man zum Androsch-Volksbegehren innerhalb der SPÖ sehr unterschiedlicher Meinung. Einerseits freut man sich, dass er dies "parteineutral" organisiert, auch wenn viele Punkte NICHT der offiziell hinausposaunten SPÖ-Schulpolitik entsprechen. Natürlich ist es ein kluger Schachzug, auch Prominente der anderen Reichhälfte (z.B. Sorger und Schulcher) an Bord zu haben. Andererseits sieht man auch die Gefahr, dass die aktuellen Aktivitäten der SP-Ministerin damit untergraben werden. Dies ist auch ein Grund, warum man sich bisher mit offiziellen Empfehlungen für Unterstützungen zurückgehalten hatte.
    Warten wir ab, wie sich das alles weiter entwickeln wird. Vom Flop bis zum Erfolg (mit SP-Unterstützung) ist alles möglich.

  24. Josef Maierhofer
    12. Juli 2011 09:25

    Was Androsch begehrt, kann ich nicht unterstützen.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, daß alle unsere Schultypen zum Leistungsprinzip zurückkehren müssten, daß man die Unterrichtssprache Deutsch in Österreich als Schulsprache pflegen sollte und nur in den rein ausländischen Schulen, die auch vom Ausland betrieben werden und hier genehmigt wurden, etwa American School, International School, Lycee Francaise, etc. sollten die Fremdspracheneinheiten im Verhältnis zu Deutsch überwiegen dürfen, daß man die eifersüchtigen und verrückten linken Parteiapparatschiks aus unseren Schulen abziehen sollte und eventuell sie sogar wegen Kindesmißbrauch (Küsseraktionen, Transgender'aufklärung', etc. ), Manipulation des Lehrstoffes (Geschichtsfälschung, Parteiinhalte und - manipulation, etc.), etc., etc. anklagen sollte, ich stehe auf dem Standpunkt, daß unser Schulsystem 1960 noch zu den besten der Welt gehört hat und daß man das wieder herstellen sollte, ich stehe auf dem Standpunkt, daß die enorme Geldverschwendung im Schulwesen nichts bringt, eher das intensive Lernen und Pauken, damit man die Ergebnisse auch erreicht, die nötig sind für ein Bestehen in der Zukunft, etc.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, daß ein Bildungsvolksbegehren mit den Forderungen eines Herrn Dr. Androsch völlig daneben liegt und in Österreich so unnötig ist wie die Beschlüsse der letzten 'Koalitionsregierung' fast allesamt.

    Erkennen denn linke Gehirne nicht die Zeichen der Zeit, die Notwendigkeiten, die wichtigen Dinge, die Realität, etc. oder wollen sie das nicht erkennen ?

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 10:23

      Lieber Josef Maierhofer,

      wir sind hier voller Hochachtung hinsichtlich Ihrer laufenden gehaltvollen und berechtigten Aufzählungen, was in unserem Staat und darüberhinaus in Europa alles geschehen müsste, um eine nachhaltige Wende zum Besseren herbeizuführen!

      Das Problem ist halt leider, dass Ihre und unsere Vorstellungen "von einer besseren Welt" kaum über den Tellerrand unseres Diskussionsforums hinausdringen.

      Gewiss, es ist sinnvoll und notwendig, täglich auf Unzukömmlichkeiten hinzuweisen und Verbesserungsvorschläge zu machen; die laufenden Deklarationen ohne Widerhall im Volk und in der Politik bringen uns aber nicht weiter!

      Die linken Gehirne erreichen wir so sicher nicht, und - auch wenn - würden diese Linksgrünen ihre Meinung nicht ändern.
      Die wenigen verbliebenen bürgerlich denkenden Politiker gilt es zu stärken, nicht Renegaten und auch nicht bloße Großredner ohne Hintergrund!

      Ich glaube inzwischen, lieber Josef Maierhofer, wir ersehnen uns hier ein "Land Utopia", das in der erhofften und erwünschten Form nicht realisierbar ist.

      Wenn überhaupt, kann wohl nur eine über uns kommende Katharsis grundsätzliche Veränderungen herbeiführen; Mandatsverschiebungen zwischen den drei Mittelparteien in unserem kleinen Musterlandl werden kaum imstande sein, hier wesentliche Impulse in Richtung "Idealstaat" zu setzen!

      Glauben Sie mir bitte, ich bin total bei Ihnen! Aber Utopia ist in weiter Ferne und mit herkömmlichen Mitteln sicher nicht zu erreichen!

      Liebe Grüße!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      12. Juli 2011 11:04

      @ Wertkonservativer

      Richtig, mit den Aufzählungen, Einmahnungen, etc. ist es nicht getan.

      Aber, wen bei den 'Konservativen' kann man denn als solchen noch bezeichenen, wen kann man denn da stützen ?

      Machen doch alle blind, was die EU will und was die SPÖ, der 'Koalitionspartner', will. Ehrlich, das kann ich nicht unterstützen, wer hat denn noch ein Hirn im Kopf, Mumm in den Knochen und das Herz am rechten Fleck, das für Österreich schlägt. Bei den allermeisten schlägt es für sich und den Klientelkreis.

      Das Land Utopia gibt es nicht, das muss erworben werden durch harte Arbeit, nicht durch hohe Gehälter, das Land Utopia hat es 40 Jahre lang gegeben und das geht jetzt unwiderruflich zu Ende, entweder sofort, bald oder nach Monaten, Jahren mit noch mehr Schaden. Im Land Utopia haben sich zum Schaden von Österreich und den Österreichern neben der sozialistischen Schweineherde auch die von Ihnen genannten 'Konservativen' an den Schulden gütlich getan, zuletzt sozusagen 'koalitionär'.

      Ich war lange in Krankenhäusern und konnte intensiv mit meist roten Bürgern reden, die anderen haben ohnehin keine Zeit krank zu sein, außer, wenn sie müssen. Der Widerhall im Volk, den Sie nennen, der ist auch bei harten Maßnahmen gegeben und wird auch von den Menschen unterstützt, wenn klar ist, daß es sich um Notwendigkeiten handelt, daß es sich nicht gegen politische Meinungsgruppen richtet, daß es sich nicht um Klientelpolitik handelt.

      Ein 'schwarzer' Minister, ein 'roter' Minister, was sind sie denn in den letzten 40 Jahren gewesen ? Malermeister für die Umfärbeaktionen, beschämend oder ?

      Der Österreicher ist sehr sensibel, wenn man ihm was wegnimmt, er nimmt es in Kauf, wenn er die Notwendigkeit dafür sieht.

      Das Problem sind die Parteien, die ja angeblich wüssten, wie es ginge, nur aus Angst des Wahlverlustes aber gegen das Volk handeln, das 'Volk will betrogen werden', bostochen werden, korrumpiert, wie es sich für den 3. korruptesten Staat der Welt gehört ...

      Wie ging denn das nach dem Krieg ? Da ging es auch und diejenigen wurden gewählt, die mit mehr Wirtschaftlichkeit, mehr Kompetenz, mit mehr Vertrauen das Staatsschiff in die Richting nach vorne oben gelenkt haben, das war damals die ÖVP, die gleiche ÖVP, die dann die Zersetzung aller Prinzien inklusive des Schuldenmachens durch die Sozialisten zugelassen und durch Jahrzehnte sogar unterstützt hat.

      Derjenige, der dem Volk die volle Wagrheit sagt, das Maßnahmenpaket vorstellt (ausgewogen und ohne Parteidünkel), der ist noch lange nicht abgewählt. Aber genau diese Angst, abgewählt zu werden, treibt diese Parteien (auch die Sozialisten) vor sich her und läßt sie, statt die Vernunft walten zu lassen die Schuldenschraube weiterdrehen und genau dem Volk, das 'betrogen werden will' Schaden zufügen.

      Raus mit der vollen Wahrheit und raus mit den Plänen der Maßnahmenpakete ! Einschwenken auf einen Österreichkurs, Ballast abwerfen, real und sozial denken, u.v.a.m. fällt mir dazu ein.

      Das aber, werter Wertkonservativer, ist offenbar zu viel verlangt von geldverwöhnenten realitätsfernen österreichischen Parteien.

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 13:19

      Sie sagen es, hochwerter Blog-Freund, und dem ist nichts hinzuzufügen!

  25. Karl Rinnhofer
    12. Juli 2011 09:15

    Aus unbekannten Gründen erschien mein Beitrag im ersten Teil unvollständig und ist so "unlesbar"; sollte es sich um Fehlbedienung meinerseis handeln, bitte ich um Entschuldigung. Ich poste daher den Text nochmals und ersuche um Verständnis, die geschätzten Leser damit über Gebühr beansprucht zu haben.

    Vollständiger Text:

    An dieser Stelle erscheint es geboten, darauf hinzuweisen, dass es auch eine Gegen-Position gibt: Bildungsplattform Leistung Mehrarbeit ist noch die geringste Konsequenz. Zudem wird Vertrauen unter Schulpartnern, condicio sine qua non jeden fruchtbaren Unterrichtsprozesses, nach Klassenkämpfer-Manier zerstört.

    Wer – an sich gesetzeskonform – die legitimen Erwartungen der Entsprechung von Leistungen zu den ausgestellten Attesten sicherstellen will, muss sich nachgerade nach allen Seiten entschuldigen, extern objektivierbare Erfolge (wie etwa bei den – viel zu seltenen - Wettbewerben, wie Sprach – und Chemie/Physik/Mathematik-Olympiaden) werden – bei Erfolgen - als „elitär“, „den sozialen Frieden in der Klasse gefährdend“ diffamiert; statt Begabtenförderung regiert Pädagogik des Schiebens und Ziehens, orientiert an den jeweils Schwächsten, mit impliziter Beweisumkehr für nicht erbrachte Leistung: Jeder sei „zu begaben“, nicht gegebene Lernerfolge werden zu - der Schule/Lehrkraft anzulastenden - „mangelnden Unterrichtserfolgen“ umfunktioniert; bestehende steuerfinanzierte Angebote (Förderkurse) nicht annähernd genutzt, weil weniger anstrengendere Möglichkeiten des Aufsteigens trotz Nicht Genügend zu erwarten sind.

    Es gibt derzeit keine wirksame Instanz, welche die Erwartungen von Nachfolgeinstanzen vertritt. In Pervertierung ihres Rollenverständnisses triefen Instanzen, die Niveau absichern sollen, von „Wohlwollen“; in (trügerischer) „Schülerfreundlichkeit“ relativieren sie Kriterien; als „verständnisvoll“, „menschlich“ , „innovativ“ und „engagiert“ gelten somit nicht Lehrer, die bereit sind, ihren Schülern jederzeit zu helfen, auf fachlicher Ebene zu nicht relativierbaren Zielen zu kommen, sondern, die dazu neigen, in vorauseilendem Gehorsam auf vorherrschende Ideologien (auch seitens vorgesetzter Behördenvertretern) Kriterien zu unterlaufen, Endprüfungen zu regiemäßig geplanten Showveranstaltungen verkommen zu lassen und in vorauseilendem Gehorsam „Unterrichtserfolge“ selbst zu deklarieren, denen kaum substanzielle Leistung entspricht.

    So fügt sich Schule in die allgemeine Tendenz der Errichtung potemkinscher Dörfer.

    Ausgehungert werden die Gymnasium auch in der relativen Zuteilung der materiellen Ressourcen: Man denke an die unterschiedliche Dotierung von Gymnasien und Neuen Mittelschulen: Bei ersteren werden nicht einmal annähernd Klassenschülerhöchstzahlen und Teilungsziffern eingehalten, weil „keine Werteinheiten vorhanden seien“ und „gespart werden müsse“, bei letzteren stehen für Mini-Klassen zwei bis drei Lehrer zur Verfügung.

    Das musste zu den blamablen P.I.S.A.- Ergebnissen führen. „Nachfolgeinstanzen“ vertrauen – zu Recht – den ausgestellten Attesten längst nicht mehr: Wieder werden punktuelle Prüfungen mit enormen Drop-Out-Raten und unverhältnismäßiger „schicksalhafter Relevanz“ eingeführt (z.B,. Medizin-Aufnahmsprüfungen), wieder droht sozioökonomische Selektion, weil die öffentliche Schule ihre Klientele, der sie „Chancengleichheit“ versprochen hatte, verrät. Wer nicht will, dass die Begabungen seiner Kinder verschüttet werden, drängt in Privatschulen, sofern er die Mittel dafür hat,

    Es ist semantischer Betrug, mit der an sich richtigen Forderung nach größerer Schulqualität diese in einem dialektischen Vorgang final zu zerstören, den Weg zu Berechtigungsinflation fort zu setzen, der zu einer inhumanen, fern jeder transparenten Zuteilung von Sozialchancen führen muss, die von Gesinnungsprostitution begleitet ist und den Menschen-Wert nach unkritischer Zugehörigkeit zu Kollektiven („Vitamin P“) bemisst statt nach Engagement, Können und Leistungsbereitschaft.

  26. Karl Rinnhofer
    12. Juli 2011 08:36

    An dieser Stelle erscheint es geboten, darauf hinzuweisen, dass es auch eine Gegen-Position gibt: Bildungsplattform Leistung Mehrarbeit ist noch die geringste Konsequenz. Zudem wird Vertrauen unter Schulpartnern, condicio sine qua non jeden fruchtbaren Unterrichtsprozesses, nach Klassenkämpfer-Manier zerstört.

    Wer – an sich gesetzeskonform – die legitimen Erwartungen der Entsprechung von Leistungen zu den ausgestellten Attesten sicherstellen will, muss sich nachgerade nach allen Seiten entschuldigen, extern objektivierbare Erfolge (wie etwa bei den – viel zu seltenen - Wettbewerben, wie Sprach – und Chemie/Physik/Mathematik-Olympiaden) werden – bei Erfolgen - als „elitär“, „den sozialen Frieden in der Klasse gefährdend“ diffamiert; statt Begabtenförderung regiert Pädagogik des Schiebens und Ziehens, orientiert an den jeweils Schwächsten, mit impliziter Beweisumkehr für nicht erbrachten Leistung: Jeder sei „zu begaben“, nicht gegebene Lernerfolge werden zu - der Schule/Lehrkraft anzulastenden - „mangelnden Unterrichtserfolgen“ umfunktioniert; bestehende steuerfinanzierte Angebote (Förderkurse) nicht annähernd genutzt, weil weniger anstrengendere Möglichkeiten des Aufsteigens rotz Nicht Genügend zu erwarten sind.

    Es gibt derzeit keine wirksame Instanz, welche die Erwartungen von Nachfolgeinstanzen vertritt. In Pervertierung ihres Rollenverständnisses triefen Instanzen, die Niveau absichern sollen, von „Wohlwollen“; in (trügerischer) „Schülerfreundlichkeit“ relativieren sie Kriterien; als „verständnisvoll“, „menschlich“ , „innovativ“ und „engagiert“ gelten somit nicht Lehrer, die bereit sind, ihren Schülern jederzeit zu helfen, auf fachlicher Ebene zu nicht relativierbaren Zielen zu kommen, sondern, die dazu neigen, in vorauseilendem Gehorsam auf vorherrschende Ideologien (auch von vorgesetzten Behördenvertretern) Kriterien zu unterlaufen, Endprüfungen zu regiemäßig geplanten Showveranstaltungen verkommen zu lassen und in vorauseilendem Gehorsam „Unterrichtserfolge“ selbst zu deklarieren, denen kaum substanzielle Leistung entspricht.

    So fügt sich Schule in die allgemeine Tendenz der Errichtung potemkinscher Dörfer.

    Ausgehungert werden die Gymnasium auch in der relativen Zuteilung der materiellen Ressourcen: Man denke an die unterschiedliche Dotierung von Gymnasien und Neuen Mittelschulen: Bei ersteren werden nicht einmal annähernd Klassenschülerhöchstzahlen und Teilungsziffern eingehalten, weil „keine Werteinheiten vorhanden seien“ und „gespart werden müsse“, bei letzteren stehen für Mini-Klassen zwei bis drei Lehrer zur Verfügung.

    Das musste zu den blamablen P.I.S.A.- Ergebnissen führen. „Nachfolgeinstanzen“ vertrauen –zu Recht – den ausgestellten Attesten längst nicht mehr: Wieder werden punktuelle Prüfungen mit enormen Drop-Out-Raten und unverhältnismäßiger „schicksalhafter Relevanz“ eingeführt (z.B,. Medizin -Aufnahmsprüfungen), wieder droht sozioökonomische Selektion, weil die öffentliche Schule ihre Klientele, der sie „Chancengleichheit“ versprochen hatte, verrät. Wer nicht will, dass die Begabungen seiner Kinder verschüttet werden, drängt in Privatschulen, sofern er die Mittel dafür hat,

    Es ist semantischer Betrug, mit der an sich richtigen Forderung nach größerer Schulqualität diese in einem dialektischen Vorgang final zu zerstören, den Weg zu Berechtigungsinflation fort zu setzen, der zu einer inhumanen, fern jeder transparenten Zuteilung von Sozialchancen führen muss, die von Gesinnungsprostitution begleitet ist und den Menschen-Wert nach unkritischer Zugehörigkeit zu Kollektiven („Vitamin P“) bemisst statt nach Engagement, Können und Leistungsbereitschaft.

  27. Graf Berge von Grips
    12. Juli 2011 07:54

    Nr.396
    Wie kann man 52.000 Unterschriften generieren?
    Es reicht, einige Prozent des ÖGB zu "motivieren"....

  28. HJR
    12. Juli 2011 07:51

    Ich bezweifle, ...

    ... dasss die Österreicher propagandaresistent sind, aus mehreren z.T. alternativen) Gründen:

    1) ist der Proponent selbst in einem Alter, welches die meisten Österreicher vermuten lässt, dass dessen Weltsicht weniger von Durchblick als vielmehr von Demenz geprägt ist. (Ich sehe das auch an mir, der ich mit 60 noch nicht in Frühpension war, mit 65 immer noch im Berufsleben stand und daher einen schon lange einer erhöhten Demenz-Vermutung unterlag).

    2) hat die Propaganda - und ich spreche hier von einem Instrument der Linken für die Linken, denn die Anderen ("Rechte" würde die Menge, die ich meine, zu sehr einschränken) - hat in Österreich bereits vor Androsch eine Intensität angenommen, die einfach das Hörvermögen so sehr beansprucht, dass weitere Botschaften die Schallmauer ihres Wunschpublikums nicht mehr zu durchbrechen vermögen.

    3) scheint mir auch denkbar, dass mit dem Ende des gerade vergangenen Schuljahres das Ausmaß der funktionalen Analphabeten (= nicht sinnerfassend Lesefähige) jene Schwelle erreicht hat, über welcher nur mehr "bunkersprengende" Waffen (beispielhafte Formulierungen dieser Art könnte ich hier anführen, versage ich mir jedoch wegen eventueller Strafrechtsrelevanz) Wirkung zeigen würden.

    4) halte ich es für möglich, dass die Österreicher wider allen Anscheines doch intelligenter sind als ihr Ruf und daher anhand der jüngsten europäischen Nachrichtenlage ziemlich genau zu wissen meinen, was auf sie zukommt. Und angesichts dessen hätte es nun wirklich keinen Sinn, den Bocksprüngen der Claudia Schmied und des Werner Amon noch einen Salto Mortale hintnach zu schicken.

    5) ist uns eh schon alles Einerlei und wir haben jetzt Sommer und da geh'n ma auf die Insel und trinken unseren G'spritzn und alles andere kann uns ...

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 10:51

      Lieber Blogfreund Rathbauer,

      Ihre Beiträge gefallen mir immer besser!

      Demenz-Vermutung? Einfach lächerlich: da können sich auch viel Jüngere ein Scheibchen abschneiden!

      Propaganda-Resistenz der Österreicher? Da habe ich auch meine Zweifel, wenn ich an die langjährige Nr.1-Stellung der Roten denke. Neben der (zugegebenen) Schwäche der Schwarzen ist da wohl vorzugsweise das dauernde Propaganda-Feuer der linkshörigen Medien schuld, dem viele Wähler "erliegen".

      Und zum letzen Punkt: Recht haben sie; vergessen wir für kurze Zeit die Querelen rund um uns; regen wir uns ein wenig ab (ist gut für die Nerven!) und vertrauen wir auf die Macht des Schicksals, der wir eh' nicht entkommen können!

      G'sundheit! (Prost sagt man beim G'spritzten ja wohl nicht!)

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 10:52

      Anrede-"Sie" natürlich großgeschrieben!

  29. Cotopaxi
    12. Juli 2011 06:54

    Ich vermisse in dieser Tagebucheintragung die Nennung zweier nicht unbekannter Unterstützer aus dem Schwarzen Lager:

    Veit Sorger und Schilcher.

    Ich wundere mich, dass der Autor über diese so elegant hinweggeht.

    Man muss sehr Kenntnis nehmen, dass die Schwarzen willfährige Steigbügelhalter für linke Gesellschaftspolitik sind.

    • HJR
      12. Juli 2011 10:36

      Am Sonntag war auf ARD ein "Presse Club" in dem die Frage im Vordergrund stand, was an der "UNION" noch bürgerlich bzw. konservativ sei.

      Die Meinung der versammelten Journalisten (hoffentlich richtig) zusammendfassend, muss man offenbar feststellen, dass das niemand mehr weiß. Und eine bessere Antwort wüsste ich auch in Österreich nicht zu geben.

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 13:46

      Darf ich, werte Freunde, zu diesem Disput auch kurz "meine Pappen wetzen"?

      Wir sollten grundsätzlich davon ausgehen, dass (im politischen Sinn) heute Schwarz nicht mehr durchgehend schwarz ist; eben ziemlich meliert, ins Graue tendierend! Jedenfalls nicht mehr so, wie wir uns "Schwarz" im Ideal- und Nostalgie-Fall vorstellen.

      Ähnlich ist es bei den Roten: Androsch, Ruttenstorfer, Elsner & Co.! Das sind ja auch keine Roten, wie sie im Büchl stehen!

      Noch kurz zu den Blauen: das Braungesprenkelte in meiner Lieblingsfarbe Blau stört mich zwar ein wenig, doch auf jeden Fall weniger als die fehlende große Linie, die sieser Partei eminent fehlt. Die paar Slogans: Ausländer raus, deutsche Volkszugehörigkeit u.a. sind nicht genug, um deren Wirtschafts-, Personal- und anderen Defizite zu überdecken.

      Also, Freunde, nehmt alles nur in allem:
      keine unserer Parteien ist untadelig und wirklich positiv im Bevölkerungsinteresse wirkend.
      Allerdings - wie hier schon wiederholt angeführt - sind eben auch die Bürger dieses Landes mitschuld an der heutigen Situation: Anspruchsdenken, Wohlstandsbewahrertumm, alles Turbos für die offenen Wohltatsbüchsen der Damen und Herren Politiker, die Gefangene ihrer eigenen Courage sind!

      Also, auf gut Deutsch: alle sind schuld, und niemand kann was dafür!!

    • Cotopaxi
      12. Juli 2011 14:37

      Werter Herr Wertkonservativer:

      So einfach sollte man es sich nicht machen, sonst wäre jede Diskussion überflüssig.

      Es sind die Parteien zur Verantwortung zu ziehen und bei der Wahl abzustrafen, die Regierungsverantwortung getragen haben.

      Auch wenn die anderen Parteien vielleicht nicht besser sind, sollen diese ihre Change erhalten.

      Blau/Schwarz war ja nicht so übel bzw. Schüssel/Haider.

  30. Observer
    12. Juli 2011 05:36

    Wenn man gegen etwas ist, dann kann man auch ein "gutes" Ergebnis schlecht reden. So gesehen von AU bei der ersten Stufe vom Bildungsvolksbegehren. Die 52.000 erlangten Unterschriften liegen absolut über der gesetzlich erforderlichen Mindestanzahl.
    Man kann zu dieser Initiative stehen wie man will, aber es zeigt von keinem ausgeprägten Demokratieverständnis wenn man alles, was einem nicht in den Kram passt, mit zum Teil an den Haaren herbeigezogenen Gegenargumenten verteufelt.
    Die AU-Fangemeinde wird zwar applautieren, aber mit solchen einseitigen Hauptkommentaren ist dem objektiven Journalismus kein guter Dient erwiesen und vor allem, man trägt nichts zur Verbesserung der derzeitigen Situation bei.
    Ist die sog. "Saure-Gurken-Zeit" auch schon in diesem Blog eingetroffen?

    • diko
      12. Juli 2011 06:38

      Observer's (pl.)
      bekommen Sie ihren Blog- Jahresbeitrag aus der Parteikasse rückvergütet ?

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 06:56

      Hej, @ diko,

      das ist ein Schlag unterhalb der Gürtellinie!

      Observer ist ein guter, seriöser Mann; keinesfalls ein "Linker"!

    • 1
      12. Juli 2011 08:29

      Bei so viel beweisfreiem Unsinn kann man Observer nur "applautieren". Wenn die Androsch-Schule kommt, dann kann er sich jedenfalls freuen, dass das Rechtschreiben eh schon wurscht sein wird, weil ja niemand mehr sitzenbleiben darf.

    • Observer
      12. Juli 2011 11:49

      Ich bin hart im austeilen, daher auch hart im einstecken. In diesem Fall ging es mir nicht darum, ob das Androsch-Volksbegehren unterstützungswürdig ist oder nicht. Vielmehr finde ich es demokratiepolitisch bedenklich, wenn man andere Meinungen und Initiativen ins Lächerliche zieht. So ist z.B. auch der von AU verwendete Begriff "Propaganda" völlig unzutreffend, denn damit wird - wie zu NS- oder DDR-Zeiten - beim Volk der
      ...absichtliche und systematische Versuch gemacht, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern....
      Ich würde in diesem Zusammenhang eher von Werbung sprechen, vielleicht will Androsch & Co sogar missionieren? :-)
      Was meine Rechtschreibfehler (z.B. applaudieren) betrifft, so ist es eben nicht einfach, in Eile auf einem ganz kleinen modernen Gerät alles richtig einzutippen. Da bitte ich um Nachsicht.
      Ihr Observer (sing.)

    • cmh (kein Partner)
      13. Juli 2011 11:33

      Fresst Scheiße - Millionen Fliegen können sich nicht irren! (ein alter Spontispruch)

      Wenn es jetzt in einer demokratischen Abstimmung erreicht wird - wobei ich eigentlich glaube, dass Schulangelegenheiten eine Frage der Durchführung im Rahmen der Gesetzte sind und daher eigetlich nicht für ein Volksbegehren geeignet - was die Roten wollen, warum haben dann die jahrzehntelangen Schulversuche kein eindeutigeres Ergebnis gebracht?

      Eigentlich sollte es - die Kinder sind ja jeder für sich einzigartige Indivviduen - auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Schultypen geben, die untereinander konkurrieren? Warum gibt es die nicht?

  31. Wertkonservativer
    12. Juli 2011 05:09

    Mir genügte, die Gesichter der diversen Proponenten anlässlich der "Jubelfeier" zu studieren:

    teils präpopentes und trotzdem unsicheres Grinsen, teils aufgesetzte "Fröhlichkeit"!
    Mitten drin Androsch, nicht altersschön, altersstarr: eine Karikatur seiner selbst!

    Die papierschleifenden Kinder, ein degoutanter Aufputz einer recht peinlichen Aktion!

    Noch kurz nach Berlin! Wie kann es das geben?
    In der Stadt des Ungustls Wowereit ein roter Kultusminister mit derart unroten Ansichten?
    Ein Hoch auf den guten Mann!

    Und, weil's wieder einmal so richtig passt, mein hier schon des öfteren gebrachter "Schlachtruf":

    Hände weg von unseren Gymnasien!!!

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 06:38

      ...präpotentes ...

    • lässing
      12. Juli 2011 08:42

      ob Ihnen das passt oder nicht, ob sie mich in unflätiger Weise beschimpfen oder nicht..Tatsache ist, dass Sie schon wieder, wie eigentlich täglich, ein Opfer der Halbsterndl-Mafia geworden sind....
      Irgendwann wird auch Ihnen dämmern, dass das schlicht und einfach eine Schweinerei ist und allen Geboten der Fairness Hohn spricht.

    • Samtpfote
      12. Juli 2011 08:50

      lässing

      Sollten womöglich Sie die Halbsternderln ..... :-)

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 08:52

      Zu meinen partiellen Ehrenrettung, @ lässing:

      unflätig beschimpft habe ich Sie wissentlich wirklich nie; lediglich mehrmals ersucht, Ihre "Parteinahme" für mich sein zu lassen !

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 08:58

      Kommando zurück, lässing:

      einmal doch, das mit der "Klappe halten": das war nicht fein, nicht wertkonservativen-like! Ich bedauere diese Äußerung im Nachhinein!

    • mischu
      12. Juli 2011 13:39

      @Samtpfote

      Oder gar @lässing = @Wertkonservativer

      Jedenfalls ein seltsames Ränkespiel rund um "Star Wars".

    • Erich Bauer
      12. Juli 2011 17:56

      mischu,

      Außer mir, ist jeder hier verdächtig...

    • Wertkonservativer
      12. Juli 2011 18:27

      @ mischu,

      jetzt wird's peinlich!

      Hören wir doch bitte auf mit derartigen Rundum-Verdächtigungen!
      Lächerlich!
      Können sie hier sonst nichts einbringen?

    • einfacheinnick (kein Partner)
      13. Juli 2011 08:24

      Herzig, wenn jemand einem anderen Altersstarrsinn vorhält. Schon mal in den Spiegel geschaut?

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Juli 2011 11:42

      Ein gutes Beispiel für Leute mit Altersstarrsinn ist hier:

      http://www.flickr.com/photos/martin-juen-fotografie/5537303534/

      So sexy kann Demenz sein!

  32. Gandalf
    12. Juli 2011 02:27

    Die Industriellenvereinigung ist halt auch nicht mehr das, was sie war (als sie noch "Vereinigung Österreichischer Industrieller" hiess und sich auch so gerierte). Und der bescheiden- beschämende Auftritt der Hauptproponenten samt Schulkindern mit Leiterwagerln in der Herrengasse gestern vormittag war sicherlich höchst kontraproduktiv. Warum geht denn da nichts weiter? fragte eine Passantin. Wegen dem blöden Androsch - Volksbegehren, antwortete eine andere (O - Ton, selbst gehört).

  33. libertus
    12. Juli 2011 02:05

    Das ist heute schon das zweite Lob für die österreichische Bevölkerung:

    Zuerst eines von der OECD für die wirtschaftliche Leistung des Landes - allerdings nicht ohne den entscheidenden Hinweis auf die dringend notwendige Konsolidierung des Pensions-, Gesundheits- und Verwaltungssystems, welche auch schon wiederholt hier im Blog als die wichtigsten Schwachstellen im Staate kritisiert wurden und jetzt folgt die Bestätigung von außen!

    Nun das zweite Lob für die intelligente Haltung der Bürger zur Einleitungsaktion des "roten Hannes", trotz täglicher Gehirnwäsche der VLM = Vereinigten Linken Medienlandschaft - allen voran unseres "Staatsfunks"!

    Was diese paar Unterschriften wert sind, wird sich im Herbst erweisen:
    Stell Dir vor es gibt ein Bildungsvolksbegehren und keiner geht hin! :-()

    Daß die Sozis vor "politischem Kindesmißbrauch" nicht zurückschrecken, beweisen sie doch schon lange in ihren Kaderschmieden und Vorfeldorganisationen wie z. B. Kinderfreunde, Rote Falken sowie SJ!
    Die Auswirkungen ernten wir tagtäglich mit der unverschämten Agitation der gut gebrieften, strammen Linken!

    Und jetzt wollen sie mit der Bildungsreform bzw. dem Bildungsvolksbegehren den Zugriff auf das Ganze - nämlich ROT (von Kindesbeinen an) bis in den Tod!

    Ich setze weiterhin auf die Vernunft der Bevölkerung und hoffe auf einen veritablen Flop dieses Vereinnahmungsversuches.

    Keinen Fußbreit mehr dem linken Bildungswahnsinn - wehret den Anfängen!

    • FranzAnton
      12. Juli 2011 05:57

      Also bitte:

      Es erscheint also - nicht unplausibel - das gelernte Staatsvolk im Durchschnitt (Gott geb, daß's auch wirklich wahr ist!!) cleverer als unsere Parteipolitiker & -innen.

      Wer das glaubt, sollte sich - konsequenterweise - wohl für den Ausbau der Direktdemokratie einsetzen.

      Bloß: Warum nur hör ich in diesem Blog absolut nichts in diese Richtung Gehendes?
      Weil's im Volk auch einen Haufen Nieten gibt? Ja schon, aber eben auch viele Intelligente! Auf den Durchschnitt kommt es doch an, auch wenn die Standardabweichung groß erscheint!

      Die repräsentative Demokratie unseres Zuschnittes vereinigt viel zu viel Macht in den Händen viel zu weniger, wobei die Chance, auf's falsche Pferd zu setzen, allzu zu hoch ist! Wie viele Bundeskanzler & Minister der Jahrzehnte seit Kreisky könnten in historischer Bewertung positiv beurteilt werden? Haben nicht nahezu alle in Richtung Staatsbankrott und moralischen Niedergang "gewirkt"? Und das Volk noch dazu glauben gemacht, daß genau dies der Weisheit allerletzter Schluß und somit Gipfel der Staatskunst sei? Wem von denen allen sind/waren ethisch hochstehende Grundsätze zuzutrauen? Und: Welches Ergebnis käme bei einer bezüglichen Volksbefragung vermutlich heraus? Na eben. Und das Volk hätte wohl Recht.

      Denken wir auch an die US - Präsidenten, mit gewaltiger Machtfülle - auf Zeit - ausgestattet. Wie viele Untadelige & Weise waren da drunter? Oder auch unter den Päpsten?

      In Erwägung der menschlichen Historie kann man über die Anführer grosso modo nur die Hände ringen.

      Solches läßt sich nur per Stärkung der Direktdemokratie verändern, sonst führen uns die Minikaiser weltweit wirklich noch in den finalen Abgrund.

    • HJR
      12. Juli 2011 07:13

      @libertus
      [... Ich setze weiterhin auf die Vernunft der Bevölkerung ...]

      Die Aktien der Vernunft haben an der Wiener Börse gestern wieder 4,3 Punkte nachgegeben.

      @FranzAnton
      [... Solches läßt sich nur per Stärkung der Direktdemokratie verändern ...]

      Da bin ich mir leider überhaupt nicht sicher! Auch ein persönliches Mandat statt dem Listenplatz (nach englischem Muster) würde in Österreich wahrscheinlich nicht mehr helfen.

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Johann Scheiber
      12. Juli 2011 08:01

      Es hilft nur ein radikaler Ausbau der direkten Demokratie nach schweizer Muster.
      Die repräsentative Demokratie ist nach jahrzehntelangem Mißbrauch durch die selbst von den Lobbys mißbrauchten Parteiapparate zu einer reinen Farce verkommen.
      Das was immer noch repräsentative Demokratie genannt wird, ist eine als Parteienfeudalismus getarnte Plutokratie.

      Nur über die Basis, über das Volk, sind wirkliche Reformen möglich. Uns fehlt aber das revolutionäre Potential der Jugend, mangels Masse.
      Das heißt man muß in Europa die Revolution neu denken.
      Kommen wird sie!

    • HJR
      12. Juli 2011 10:56

      Mein Bedenken gegen eine radikale direkte Demokratie ist, dass bei den vielen komplexen nationalen Themen und dem Fehlen einer (einigermaßen) zur Objektivität und Vernunft tendierenden Diskussionskultur und verbunden mit der starken Vermutung, dass 40% funktionale Analphabeten eine "kritische Masse" darstellen könnten, auch bei direkten Entscheidungen des Souveräns nicht unbedingt das herauskäme, was Sie und ich sich erhoffen (wollen).

      Hinzu kommt die rein technische Problematik, dass man eben aus Gründen der großen Zahl (80% unserer Gesetze sind offenbar Umsetzung von EU-Empfehlungen oder Richtlinien) der Entscheidungen die Gewerkschaften wahrscheinlich sofort einen für Abstimmungszwecke freien Tag pro Woche fordern würden und die Kirche würde sich dagegen wehren, dass der Abstimmungstag ein Sonntag ist und das Parlament würde sich nicht bereitfinden, die Frage einer (verbindlichen) Volksabstimmung vorzulegen, denn dann könnte man ja schlussfolgern, dass damit die Abgeordneten überflüssig werden.

      Da müsste der "Souverän" schon nach ägyptischem Muster vorgehen. Eine völlig absurde Utopie!

      Übrigens sollte man vielleicht darauf hinweisen, dass auch die Schweiz die direkte Demokratie nicht in allen Fragen und nicht in allen Kantonen durchführt und dass sie als Nicht-EU-Land wesentlich weniger mit administrativem EU-Ballast zu kämpfen hat.

    • Johann Scheiber
      12. Juli 2011 13:25

      HJR,
      beispielhaft drei Themenbereiche für eime Basisentscheidung:
      -Tschender
      -Multikulti
      -Nationale staatliche Souveränität

      Nicht komplex, jeder weiß Bescheid, die Ergebnisse hätten eine Revolution zur Folge.
      Das Volk muß die Politiker an die Kandare nehmen und den Augurenstall der Lobbyisten und NGO's säubern!

    • FranzAnton
      12. Juli 2011 17:30

      @HJR
      Klarerweise läßt Direktdemokratie sich nicht abrupt einführen, sondern benötigt gewisse Zeit, und den schrittweisen Aufbau Politischer Bildung.

      Es gibt aber definitiv keine andere Möglichkeit, unsere Gesellschaft aus der aktuellen, vielfachen Misere herauszulotsen.
      Gewaltige Vorteile ließen sich dadurch lukrieren: Den Menschen würde peu a peu bewußt, daß sie selber ihre Zukunft, zwar gemeinsam, bestimmen könnten, und nicht irgendwelche primär am Machterhalt interessierten, dubiosen Parteipopanze bzw. - apparate samt Nebenklüngel (per Steuergeld gekaufte Mediensubjekte).

    • libertus
      12. Juli 2011 19:00

      Das wurde schon öfter hier im Blog eingefordert, daß eine direkte Demokratie diese dem Untergang geweihte reräsentative ablösen müßte.

      Denn zumindest ist die Bevölkerung nicht wie Abgeordnete einer Partei verpflichtet, der sie ihr Mandat bzw. ihren Lebensunterhalt verdanken und das wäre schon ein erster wichtiger Ansatz bei demokratischen Entscheidungen!

    • HJR
      12. Juli 2011 20:32

      @Johann Scheiber 12. Juli 2011 13:25

      Da wäre ich aber gespannt, wie das bei uns ausginge. Allein, wenn ich daran denke, wie die entsprechenden Fragen formuliert werden würden, damit das gewünschte Ergebnis herauskommt (vgl. AK-Wahlen unter der ... hat die Hostasch geheißen?)

      @FranzAnton 12. Juli 2011 17:30
      [... Klarerweise läßt Direktdemokratie sich nicht abrupt einführen, sondern benötigt gewisse Zeit, und den schrittweisen Aufbau Politischer Bildung ...]

      Die "gewisse Zeit würde bei uns nach Jahrzehnten zählen, vermute ich. Und der "schrittweise Aufbau politischer Bildung" - wo die Linksdreher doch gerade nahe an ihrem Ziel - minimale Basisbildung für Alle - angekommen sind?

      Ja, gewiss, all das, was ihr ins Treffen führt ist richtig und auch bin überzeugt, dass es (als Langzeit-Programm) so gehen würde. Aber doch nicht bei uns in Bagdad; mit Faymann/Rudasch/etc. Und leider leuchtet ja auch an der Spitze der ÖVP kein Solon und kein Augustus und ich fürchte, beide Parteien scheuen den den "mündigen, kritischen, selbstbestimmten Bürger" mehr als das Weihwasser und die Revolution.

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Helmut Graser
      12. Juli 2011 21:09

      Die Frage würde bei uns wohl in etwa so formuliert werden:

      "Wollen Sie, dass Frauen in unserer Gesellschaft weiterhin massiv benachteiligt werden, unter exorbitanter Lohnungleichheit leiden und unschuldige Kinder darunter leiden, da zuwenig Betreuungsplätze vorhanden sind, oder wollen Sie dass mit modernen, zukunftsorientierten und wissenschaftlich geprüften Genderansätzen dieses unsägliche Leid minimiert werden soll?"

    • ProConsul
      12. Juli 2011 22:16

      Helmut Graser

      sehr treffend formuliert.
      Was ich als Gefahr einer "direkten Demokratie" sehe ist, dass ein kleiner Diktator so wahrscheinlich viel leichter nach oben kommen könnte, und dann mit etwas Schlauheit (siehe auch ihr Suggestiv-Beispiel) relativ einfach die Meinung der blinde Masse formen und dirgieren könnte.

    • Helmut Graser
      12. Juli 2011 23:03

      ... wobei ich auch Johann Scheiber recht gebe und ich gespannt auf die Formulierung seiner Frage zum Thema "Gender" bin ;-)

    • jak (kein Partner)
      14. Juli 2011 07:25

      "relativ einfach die Meinung der blinde Masse formen und dirgieren könnte" - na klar doch - z'tod gfürcht is auch g'storben - nur ja kein risiko eingehen - und übersehen, dass der eigene kampf gegen solche möglichkeiten (täglich GEGEN krone, heute, ö, kurier und all die anderen parteimedien) noch nicht begonnen hat !





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