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Fußnote 211: Mörderische Hilfe

Ein neuer Beweis, dass zu viele Hilfe ein Volk und ein Land nur krank macht.

Dieser Beweis besteht in einer neuen EU-Statistik, die auflistet, wieviel Geld die Landwirte jedes Mitgliedslandes pro Hektar bekommen. Da liegt ausgerechnet – Griechenland mit 575 Euro einsam an der Spitze (während die beiden nächstplatzierten Förderungsoptimierer nur noch zwischen 414 und 434 Euro bekommen). Die österreichischen Bauern liegen übrigens mit 224 Euro pro Hektar in der schlechteren Hälfte, dabei leben ja auch sie zu nicht weniger als zwei Dritteln von den Steuern anderer Menschen. Das sind unglaubliche Zahlen (hinter denen Experten übrigens auch wieder massiven Betrug durch die Griechen sehen). Griechenland ist mit den Milliarden aus Struktur- und Kohäsionsfonds ohnedies schon seit Jahrzehnten in der Spitzengruppe der Abkassierer. Mit der wir jetzt schon wieder „solidarisch“ sein müssen, wie uns die Politik belehrt. Noch wichtiger als der Zorn ist aber die Erkenntnis, dass die Abhängigkeit eines Landes von ausländischer Hilfe dieses Land jeder Leistung, jeder Eigenverantwortung total entwöhnt. Und dass es auch für das Land weit besser gewesen wäre, es hätte keine Hilfe bekommen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2011 04:07

    Dazu empfehlenswert das Buch von Dambisa Moyo, "Dead Aid".
    Frau Moyo ist gebürtige Afrikanerin und beschreibt in diesem Buch die negative Auswirkung von Entwicklungshilfe. Das gilt auch für Subventionen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2011 07:51

    Und noch ein Schauferl Förderung ...

    ... und noch eins und eines für die Urgroßmutter, Gott habe sie selig, ihre Pension wird noch ausbezahlt, und noch eins fürs Lügen und Betrügen, und dann noch 100 Milliarden zum 'Überleben', ja und dann noch weitere Förderungen für brachliegende Olivenhaine, die trotzdem 'unter der Hand' abgeerntet werden, und ... etc., etc.

    Wo, werte österreichische Politiker ist unser Veto ? Seid Ihr von Sinnen ? Seid Ihr für Österreich oder gegen Österreich ? Ihr seid für Griechenland, weil das offenbar so wichtig ist für Europa, von den Hellenen betrogen und ausgenommen zu werden, oder seid Ihr gerade in Verhandlung wegen der griechischen 'Klientelinsel', wo man ein Gewerkschaftsheim hinbauen könnte ....

    Wenn Ihr nicht macht, was das Volk will, wenn Ihr weiter Österreich verschuldet zugunsten anderer, dann wählen wir beim nächsten Mal den H.C. Strache, der macht wenigstens noch teilweise, was das Volk will, sonst hätte er nicht jetzt schon so viel Zulauf.

    Schöne Ferien wünsch ich Euch, Ihr abgehobenen, völlig daneben befindlichen österreichischen 'elephantösen Politbomber' mit der öminösen 'Volksnähe'.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2011 09:44

    Nach einem katastrophalen Weltjournal gestern, das den Rechtsradikalismus in Europa auf die Wand malte, war eine interessante Dokumentation über den Philosophen Leopold Kohr. Seine Lösungsansätze wäre heute wichtiger denn je für Österreich und auch für funktionierendes Europa.

    Vor dem EU-Beitritt Österreichs sagte er: Was woll Ihr, wollt Ihr dann 10 Eier zum Frühstück essen anstatt eines, wollt Ihr dann 10 Knödel zum Gulasch essen anstatt einen.
    Er war ein starker Befürworter des Föderalismus und der Subsidiarität. Dies erscheint auch mir, die Lösung aus dem Dilemma zu sein, in dem wir stecken. Leicht wird es nicht, aber wir müssen den Menschen die Würde zurückgeben, selbst etwas zu schaffen und nicht einem Größeren ausgeliefert zu sein.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2011 08:52

    schliesse mich der meinung an. gegenleistungslose entwicklungshilfe ist langfristig gesehen wertlos und landet zum grossteil bei der selbstbereichernden oberschicht und consultants.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2011 17:23

    Mikl-Leitner bestätigt heute in "Österreich", daß sowohl auf rechtsradikalen Internetseiten zu Gewalt, als auch auf islamistischen zum "Heiligen Krieg" aufgerufen wird. Das sind bereits Bürgerkriegsanzeichen, für die nicht die Bevölkerung selbst, sondern die unfähigen Politiker mit ihren fehlgeleiteten Maßnahmen verantwortlich sind. Die Bürger sollten sich nicht untereinander aufhetzen lassen, sondern endlich die Regierenden aus ihren Ämtern jagen, bevor weitere Geisteskranke sich berufen fühlen, eine Lösung mit noch mehr unschuldigen Opfern herbeiführen zu müssen.

    Wann wird das Übel endlich an der Wurzel gepackt? Nicht die Menschen untereinander sind schuld an diesem Klima, sondern eindeutig eine an ihnen vorbeiregierende Politikerkaste!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2011 11:10

    Wenn man bedenkt, daß es Bestrebungen gibt, die Türkei in die Europäische Union zu holen, wo dann zahlreiche, einfach lebende, anatolische Bauern mit entsprechenden Subventionen auf EU-Standard gebracht werden sollen und danach vermutlich für immer an diesem "Tropf" hängen, kommt man auf den Gedanken, die "Subventionitis" muß System haben, nur der Zweck dahinter wird nicht ehrlich offengelegt.

    Bleibt einzig und allein die Frage: "Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? "

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2011 08:45

    Die Landwirtschaftspolitik der EU gehört dringend reformiert. Es kann doch nicht sein, dass riesige Landwirtschaftbetriebe den grössten Teil der Subventionen bekommen und damit alle kleineren Erzeuger verdrängen. Durch diese niedrigen Erzeugerpreise werden dann die Produkte quer durch Europa gekarrt (auch die Transportkosten sind nicht frei von staatlichen Unterstützungen!) und können immer noch lokale Anbieter - welche wetter- und geografisch bedingt mit grösserem Aufwand produzieren müssen - unterbieten. Der Handel (vorwiegend die grossen Lebensmittelketten) tragen auch dazu bei, dass es den lokalen Erzeugern schwer gemacht wird. Natürlich gehört bei allen diesen Überlegungen auch der Konsument dazu, welcher vernünftig agieren sollte und nicht immer das gerade am Markt günstigstes Produkt (egal wo es her kommt) kauft. Langfristig gesehen wird der Aufwand an Lebensmitteln im Durchschnitt von derzeit 10 % des Einkommens wieder verdoppelt werden müssen.
    Die derzeitigen EU-Subventionen an die Landwirtschaft verschlingen ca. die Hälfte des milliardenschweren EU-Budgets und die Profiteure davon sind vorwiegend die Grossbauern in den ohnedies begünstigten Teilen Eropas. Natürlich muss es weiterhin Unterstützung z.B. für Bergbauern geben, diese Förderungen könnten aber auch unter dem Titel Landschaftsschutz zur Erhaltung von Touristenregionen betrachtet werden.
    P.S.: An den Beispielen Tomaten und Erdbeeren zeigt sich, dass es nun zwar fast ganzjährig diese Produkte zu kaufen gibt, aber der Gesschmacksvergleich zur hiesigen Erntezeit spricht eindeutig für die lokale Produktion.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChronos
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2011 18:56

    Sehr geehrter Herr Unterberger!

    Ich bin ein großer Unterstützer von ihnen und Ihren konservativen Ansichten. Es tut immer wieder gut, eine Seite aufzurufen, wo nicht Genderwahn und Politische Korrektheit praktiziert werden. Doch dass Konservatismus eben nicht das selbe wie Liberalismus ist, müssen sie auch verstehen...

    Die Christliche Soziallehre spricht nicht von einer absolut freien Wirtschaft, sondern auch von einer sozialen Wirtschaft die dem Volk dienen soll. Die Bauernschaft pflegt das Landschaftsbild und ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen österreichischen Kultur. Förderungen sind hier absolut angebracht.

    Außerdem erhalten lediglich die großen industriellen Landwirtschaftsbetriebe die meisten Förderungen. Die meisten mittelständischen und kleinen Betriebe gehen leer aus. Und billige Hetze gegen Bauern ist eher Kronen-Zeitungsstil...

    Hochachtungsvoll

    ein katholischer Korporierter


alle Kommentare

  1. Trixie (kein Partner)
    12. Februar 2015 14:34

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  2. Maryland (kein Partner)
  3. Beachir (kein Partner)
  4. Aleksandr (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:51

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  5. Cojocari (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:55

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  6. Onkel Hans (kein Partner)
    29. Juli 2011 22:31

    Und?

    Haben die Griechen leicht erst seit 1996 begonnen, sich an Agrarsubventionen zu bereichern? Detto die Italiener?

    Wenn nein, warum sind wir dann beigetreten? Wer wollte den da unbedingt rein? Und wer wollte unbedingt beim Euro dabeisein? (Die Briten nicht, die haben gezeigt, dass man nicht überall dabei sein muss.)

    Interessant übrigens die Schweiz: wenn dort die "Eliten"-Luschen auch so könnten, wie sie wollten (so wie unsere Luschen), dann müssten die Schweizer auch schon für die giechischen Agrarsubventionen blechen. Gott sei Dank haben aber die Schweizer eine Demokratie, sodaß die Politclowns dort etwas in die Schranken gewiesen sind.

    • Undine
      29. Juli 2011 22:52

      @Onkel Hans

      Ich hab' mir bezüglich EU-Beitritt nichts vorzuwerfen; ich habe mit NEIN gestimmt. All diesen Schalmeienklängen bin ich nicht auf den Leim gegangen. Es wurde uns außerdem geschmeichelt, man wolle uns in der EU haben und viele fühlten sich tatsächlich geschmeichelt. NATÜRLICH wollte man uns in der EU haben: als NETTOZAHLER! Von den Hungerleiderländern hatte man ja reichlich; wir sollten helfen, das Werkl EU mitzufinanzieren! Und dann redete man uns noch ein, wir bekämen von dem vielen guten Geld, das wir einzahlen würden, ohnedies wieder etwas zurück! Dieser Schwachsinn! Jetzt hängen wir fest drinnen und können zahlen, zahlen und wieder zahlen, um damit die Unfähigkeit dieser und jener Politiker zu decken.
      Ja und dann die Möglichkeit, ein VETO einzulegen! Stattdessen hatten wir die SANKTIONEN am Hals!

  7. Chronos (kein Partner)
    29. Juli 2011 18:56

    Sehr geehrter Herr Unterberger!

    Ich bin ein großer Unterstützer von ihnen und Ihren konservativen Ansichten. Es tut immer wieder gut, eine Seite aufzurufen, wo nicht Genderwahn und Politische Korrektheit praktiziert werden. Doch dass Konservatismus eben nicht das selbe wie Liberalismus ist, müssen sie auch verstehen...

    Die Christliche Soziallehre spricht nicht von einer absolut freien Wirtschaft, sondern auch von einer sozialen Wirtschaft die dem Volk dienen soll. Die Bauernschaft pflegt das Landschaftsbild und ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen österreichischen Kultur. Förderungen sind hier absolut angebracht.

    Außerdem erhalten lediglich die großen industriellen Landwirtschaftsbetriebe die meisten Förderungen. Die meisten mittelständischen und kleinen Betriebe gehen leer aus. Und billige Hetze gegen Bauern ist eher Kronen-Zeitungsstil...

    Hochachtungsvoll

    ein katholischer Korporierter

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. Juli 2011 19:36

      Die Umwegrentabilität der Landschaftspflege muss einem schon was wert sein.
      Tourismus - 16 Mrd. € für das BIP, landwirtschaftliche Produkte - 6 Mrd. €.

      Wer besucht schon einen vergammelten Beserlpark?

      Außerdem geht es um die Möglichkeit der Selbstversorgung.
      Als wären wir nicht schon in anderen Bereichen gefährlich abhängig.
      Ideologie dürfte viel von Scheuklappen haben.

      Ein deutschnationaler (mangels einer österreichischen Nation) Korporierter

    • Undine
      29. Juli 2011 20:45

      @Neppomuck

      *****!

      "Außerdem geht es um die Möglichkeit der Selbstversorgung." Und f. diesen Satz noch einmal ***!

    • AppolloniO (kein Partner)
      30. Juli 2011 09:24

      Zu Neppomuk und Undine.
      Von wegen Selbstversorgung! Schon den ersten Ölschock vergessen? Da vergammelte UNSER schönes Getreide da WIR kein Öl zum trockenlagern hatten! Einkäufe im Ausland folgten.

      Den kleinen (Berg)bauern ist ja die Subvention gegönnt aber Tatsache ist: je größer der Betrieb umso höher die Subvention - und das darf nicht für die Ewigkeit festgeschrieben werden.

  8. LAO (kein Partner)
    29. Juli 2011 17:44

    Sie haben Recht Hr Dr. Unterberger.- Nur, was ist die Konsequenz für Griechenland? Eben...

  9. november (kein Partner)
    29. Juli 2011 16:36

    http://www.washingtonpost.com/opinions/the-great-divide/2011/07/28/gIQAeOtifI_story.html

    Krauthammer versucht die Verantwortung über den aktuellen Schuldenstreit Obama in die Schuhe zu schieben, wird aber im Kommentarteil zerlegt. Irgendwie lustig, wenn die Situation nicht so ernst wäre. Die amerikanischen Politiker sind offenbar noch dümmer als unsere. Aus reinem Parteikalkül nehmen die Republikaner in Kauf, dass die amerikanische (und in Folge vielleicht die weltweite) Wirtschaft zusammenbechen könnte. Einfach nur verrückt.

    • Heri (kein Partner)
      29. Juli 2011 17:49

      @November,

      was bricht denn zusammen, wenn ein notorischer Schuldner auf die Schuldenbremse steigt?

      Warum hat es Obama soweit kommen lassen? Können die Demokraten nicht wirtschaften? Verteilen sie etwa zu viel? Vielleicht mit dem Sozialisten-Kalkül: Spenden fürs dumme Wahlvolk ... Hinter mir die Sintflut.

      Apropos: Interessant, dass unsere Politiker einfach frei Schulden machen können. Wer gibt Politikern das Recht, Schulden auf Namen der Staatsbürger einzugehen, ohne vorher das Volk explizit dazu zu befragen?

      Ich hoffe die Diskussion bringt auch unsere Wähler auf Idee so eine Schuldenbremse einzubauen um notorische Geldverteiler und Verschwender einzubremsen.

    • november (kein Partner)
      29. Juli 2011 18:48

      @Heri
      Das meinen Sie aber nicht ernst, oder? Es geht hier und jetzt um das gesetzlich vorgeschriebene Schuldenlimit und vorerst nicht um eine Schuldenbremse. Wenn der Kongress das absolute Schuldenlimit nie nach oben gesetzt hätte, wäre es heute noch am Stand von 1940 (oder irgendwann früher). Da die Wirtschaft exponentiell gewachsen ist, könnten die USA heute vielleicht bis 2% des BNP Kredite aufnehmen, dann wäre per Gesetz Schluss, d.h. die Zahlungsunfähigkeit erreicht. Demnach ist das Anheben des Limits meistens eine Routineangelegenheit, und wurde schon zigmal, natürlich auf von der GOP, durchgeführt.

      Bush jr. hat von Clinton einen sanierten Staat übernommen, hat aber den Reichsten und den Konzernen die Steuern deutlich gekürzt. Deren Steuersatz ist nun der niedrigste in der amerikanischen Geschichte, wodurch die Staatseinnahmen gesunken sind. Außerdem hat er die Ausgaben erhöht, erst durch Aufblähen der Verwaltung, dann der Geheimdienste und natürlich durch zwei teure Kriege. Jeder mit wirtschaftlichem Grundverständnis weiß natürlich, dass das nicht lange gut gehen kann, und so hat Bush auch schon vor der Wirtschaftskrise eine Rekordverschuldung geschafft. Obama ist erst 2009 angelobt worden, und muss jetzt den Scherbenhaufen aufräumen.

      Obama will einfach die Steuermaßnahmen von Bush zurücknehmen und ohenhin auch Ausgaben kürzen. Obama erinnert eher an einen moderaten Republikaner, kann aber seinen Plan gegen den rabiaten Widerstand der von der Tea Party Bewgung beeinflussten Republikanischen Partei nicht durchsetzen. Das könnte ihr aber auf den Kopf fallen, da immer weniger Amerikaner v.a. aus dem Mittelstand verstehen, warum sie die Hauptlast der Budgetsanierung tagen sollen. Die Tea Partiers vertreten die Interessen von ein paar weingen Prozent der amerikanischen Bevölkerung, und es ist verrückt, dass sie deswegen die Kreditwürdigkeit des Landes aufs Spiel setzen.

      Spätestens jetzt wird deutlich, wie schädlich das Wirken der radikalen Tea Party Bewegung für Amerika ist.

    • Heri (kein Partner)
      29. Juli 2011 20:12

      @November,

      vielleicht sollten Sie sich einmal die Schuldenentwicklung der USA in Zahlen zu Gemüte führen:

      7 Jahre Bush = + 3,000,000,000,000 USD
      2 Jahre Obama = +3,500,000,000,000 USD

      Schuldenwachstumsrate: 17%
      Wirtschaftswachstumg: 1%

      Die Verschuldung der USA ist eine waschechte Exponentialkurve.

      Ich sage nicht, dass Obama Schuld daran ist, ich sage nur: So kann es nicht weitergehen. Und so eine abrupte Bremse weckt nun endlich auf.

      Apropos, Ihre Aussage: "Bush jr. hat von Clinton einen sanierten Staat übernommen" finde ich interessant. Wie begründen Sie, dass die USA saniert war?

    • november (kein Partner)
      29. Juli 2011 20:35

      Unter Clinton gab es überwiegend Budgetüberschüsse und einen Schuldenabbau. Gegen Ende seiner Ära waren die Staatsschulden auf 56% des BNPs abgesunken, Tendenz weiter fallend. Das hat sich erst unter Bush W. wieder geändert.

    • Undine
      29. Juli 2011 20:47

      @Heri

      *****!

    • november (kein Partner)
      30. Juli 2011 01:32

      @Heri, Undine

      Erklären Sie mir bitte, wie man ohne das Schuldenlimit (eine absoluter Wert in US$) anzuheben langfristig einen Staatshaushalt führen kann. Natürlich können wir uns einigen, dass die Verschuldung immer bei 0% liegen soll, ansonsten wird es immer passieren, dass bei exponentiellem Wirtschaftswachstum irgendwann das Schuldenlimit überschritten wird und die Zahlungsunfähigkeit eintritt.

      Wie man die Staatsverschuldung reduziert, ist ein ganz anderes Kapitel und sollte getrennt behandelt werden.

    • Heri (kein Partner)
      30. Juli 2011 08:41

      @November,

      ich verstehe nicht wirklich, warum Wirtschaftswachstum eine Neuverschuldung des Staates benötigt, so wie Sie es implizieren.
      Ein Wirtschaftswachstum auf Grund von Verschuldung (zB Staatsausgaben die die Wirtschaft ankurbeln sollen) ist kein "echtes" Wirtschaftswachstum, sondern ein frisiertes Wachstum.
      Das mit den Schulden (= künstliches Wachstum) ist wie ein Droge, die über kurz oder lang in der Entzugsstation enden muss. Nur: je später, umso härter wird es werden. Deswegen: Drogenentzug jetzt!! Und nicht erst morgen.

    • november (kein Partner)
      30. Juli 2011 10:35

      Ich habe nicht über deficit spending geredet, ich dachte, das wäre klar.

      USA Gesamtwirtschaft Schuldenlimit absolut in %BNP
      1940 101,4 Mrd$ 49 Mrd$ 48 %
      2010 14.660,4 Mrd$ 49 Mrd$ (?) 0,3%

      Es ist sogar noch deutlicher als in meinem ersten Kommentar angenommen. Wenn die USA den debt ceiling nie angehoben hätte, dann dürfte die Staatsverschuldung heute nie über 0,3 % des BNP steigen, sonst wäre der Staat zahlungsunfähig. Capisce?

    • november (kein Partner)
      30. Juli 2011 10:42

      Bei einer Zahlungsunfähigkeit würde die USA wahrscheinlich weiterhin ihre Kredite bedienen, allerdings werden Sozial, und Gesundheitsausgaben, Beamtengehälter gekürzt oder gestrichen, Beamte (Inkl. Lehrer, Ärzte, Krankenschwestern) entlassen. Da die Bonität nach unten gesetzt würde, würden sich auch die Kredite für alle verteuern. In einer wirtschaftlich angeschlagenen Lage ein äußerst riskantes Spiel.

  10. Kapuzerer (kein Partner)
    29. Juli 2011 12:19

    Da hat Dr. Unterberger recht!
    Man erfährt es in der eigenen Familie schon und wer nicht ganz dumm ist kapierts auch: Selbst den eigenen Kindern darf man nicht alles, wie man bei uns sagte, zum Arsch tragen, sondern man muß was von ihnen verlangen, man muß sie fordern!
    Und diese Binsenweisheit gilt auch auf höheren Ebenen!
    Daraus ergibt sich die Frage wie blöd sind eigentlich jene die da fordern ständig Geld in das bodenlose Fass zu gießen? Glauben die wirklich dieses Fass würde auch einmal voll?
    Entschuldigung, aber so deppert können nur Linke sein!

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. Juli 2011 12:46

      Passendes Zitat dazu:

      „Deutschland ist ein Problem (!), weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden - Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

      Joschka Fischer

    • Undine
      29. Juli 2011 13:32

      @Neppomuck

      Solche Leute wie der unsägliche Joschka Fischer gehören wegen Verrat am deutschen Volk lebenslänglich eingelocht, am besten nach St. Helena verbannt, ohne jegliche Kontaktmöglichkeit und Komfort. Und den Jürgen Trittin, die Claudia Roth, seinen Spezl Daniel Cohn-Bendit und noch eine ganze Reihe von diesen staatsschädigenden Typen müßten mit ihm die unwirtliche Insel teilen. Da wäre diese Bagage unter sich und könnte keinen Schaden mehr anrichten.

    • contra
      29. Juli 2011 14:50

      @Undine

      ******************!!!

      Welch radikale Worte, gleich kommt der Forumspolizist und wird Sie verwarnen oder gar verurteilen! *fürcht* ;-)

    • Undine
      29. Juli 2011 22:56

      @contra

      Wenn Sie mich im Kittchen gelegentlich besuchen, wär's halb so schlimm! :-)

    • contra
      30. Juli 2011 00:02

      @Undine

      Ehrensache, klar! ;-))

  11. cmh (kein Partner)
    29. Juli 2011 10:02

    Langsam frage ich mich, ob man nicht die Griechen an die Türken abtreten sollte - im Gegenzug zu einer Abstandnahme eines weiteren Aufnahmeverfahrens der Türkei.

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. Juli 2011 11:24

      Ob es nicht besser wäre, China kauft Griechenland und die EU mit dem dann eingesparten Geld (inkl. der "Anpassungshilfszahlungen" der EU an die Türken etwa von 700 Millionen € jährlich) den Teil der Türkei westlich des Bosporus.

      Und viel Ärger wäre vom Tisch.

  12. Fakten, Fakten, Fakten (kein Partner)
    29. Juli 2011 09:03

    So, hier mal für alle Königshofer und FPÖ Fans.
    Ein kleiner Einblick in die friedliebende und demokratische Anhängerschaft.
    http://bawekoll.wordpress.com/2011/07/26/friedhofsstimmung/

    Einfach mal ganz lesen und bevor man Stasi schreit bedenken, dass sich das ganze auf öffentlich zugänglichen Facebook-Profilen bzw. im Kommentarsystem abgespielt hat.

    • mischu
      29. Juli 2011 09:06

      @Fakten

      Königshofer ist zum Glück nicht das Problem hier im Blog, sondern das der FPÖ!

      So, what?

    • thomas lahnsteirer
      29. Juli 2011 09:19

      Hier im Forum treibt ein freigelassener Verbalneurotiker, der eigentlich um einiges extremer ist als der Königshofer unter verschiedensten Namen sein Unwesen.
      Das ist das Problem dieses Blogs.....

    • contra
      29. Juli 2011 09:19

      Für Königshofer ist das A.U.-Tagebuch ganz sicher zu weltoffen und liberal, daher war er hier auch niemals zugegen!

    • contra
      29. Juli 2011 09:21

      @lahnsteirer

      T'schuldigens schon, Ihre von Neid und Mißgunst ausgelöste Kackophonie nervt!

    • contra
      29. Juli 2011 09:22

      Das "c" ist ein bewußtes Stilmittel! ;-)

    • Fakten, Fakten, Fakten (kein Partner)
      29. Juli 2011 09:23

      @ mischu: Einfach mal ein bisschen herumschmökern, da geht es nicht nur um Königshofer.

      Ich habe es geposted weil hier immer wieder Menschen die FPÖ als bürgerliche Alternative anführen, sind natürlich alle superdemokratisch und friedlich - halt die guten und Anständigen, die Bösen sind die Linksterroristen.

      Naja...einfach lesen.

      @lahnsteirer: Das Starli?

    • thomas lahnsteirer
      29. Juli 2011 09:48

      @ fakten...
      na, eh klar. Seit Norwegen fällt es einem natürlich etwas schwer, sich über solche
      Verbalextremisten mit ihren Bürgerkriegsphantasien nur lustig zu machen

    • november (kein Partner)
      29. Juli 2011 09:50

      Also weltoffen und liberal würde ich dieses Forum nicht unbedingt nennen, zumindest nicht den Kommentarbereich. Königshofer wird sicher auch hier einige Sympathisanten haben. Es wurde schon öfters gefragt, warum sich Rechtsparteien von Attentaten wie in Norwegen distanzieren und rechtfertigen müssen. Ja, warum verlangen wir das von den Moslems nach jedem islamistischen Anschlag?

    • cmh (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:25

      Kann mit bitte jemand erklären, warum der Hess zusätzlich in Lautschrift angegeben ist.

      Wenigstens ist der Hess nicht "incommunicado" verschwunden, wie es bei den internationalen Spanienkämpfern und mutatis mutandis mit vielen Östereichern in der damaligen SBZ desöfteren passiert sein soll.

      Was die FPÖ anbelangt, trägt Fakten etc.pp. hier ja Eulen nach Athen. Das liegt aber möglicherweise an einer mangelnden Inhibition. Bekäme er die in den Griff, dann würde er sicher merken, dass die hier ausgesprochenen Wahlempfehlungen an die FPÖ hauptsächlich aus dem Grund getan sind, weil es die sonst ÖVP nicht derblast, die SPÖ endlich einmal für längere Zeit von den Futtertrögen zu entfernen.

      Allerdings findet hier die Aussage Königshofers, dass die Norwegerbombe ein geringeres Verbrechen ist, als die tagtägliche Abtreibung (für Neppomuck: ein Fall von gewerbsmäßigem Massenmord in Tateinheit mit Genozid) hier wohl sogar mehr Zustimmung als in den proletarischen FPÖ-Kreisen. Das liegt aber nicht an der Person, sondern an der Sache.

      Vor einiger Zeit hat so ein Humanitätsdussel sich hier den Mund mit einem Voltair zugeschriebenen Zitat verbrennen müssen. Wo ist denn der jetzten? Hier könnte er seine Theorie in die Praxis umsetzen. Bis dahin darf ich mich von ihm wohl mit voller Berechtigung verarscht fühlen.

      Ganz besondere Verwunderung darf aber die fallbeilartige Parteiausschlussmethode der FPÖ, an der kein ordentliches Verfahren erkennbar ist, erregen. Möglicherweise ist hier eine Entschuldigung, dass es sich um einen Fall von freiheitlicher Taqqia (Verstellung in ungläbigem Biotop) handelt.

    • cmh (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:29

      november

      bei den Mohamedanern steht es im Handbuch.

      Die Rechtsparteien müssen sich distanzieren, um nicht in eine der üblichen linksfiesen Paraden zu laufen. (Das ist natürlich keine Anspielung auf MHs seinerzeitige Mitgliedschaft in einer schlagenden Penne.)

    • jump (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:30

      @Fakten: Danke für den Link, echt unfassbar!

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Juli 2011 11:24

      @jump

      Tu nicht so als wärst Du nicht der Betreiber dieser Dodelseite.

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. Juli 2011 11:35

      Ich weiß, wie die immense Zahl „entfernter Verwandter“ (abortus, -i) zu bewerten ist, cmh.

    • dxb (kein Partner)
      29. Juli 2011 11:42

      Fakten,

      na klar ist das der Starl und seine vielen registrierten und unregistrierten Sockenpuppen, libertus, Salius & Co. (schön langsam frage ich mich ja, ob der xRatio Nazi auch seine "Schöpfung" ist, zueinander passen würden die beiden ganz gut) die seine Revolutionsphantasien hier verbreiten.
      Der liegt mit seinen Revolutions-, Absciebungs-, Blut-, Ehre- und völkischen Bodenphantasien genau auf der Linie der totalitären Ansichten des Deppen in Norwegen.
      Den ich übrigens nicht für einen Nazi halte sondern für einen, wie ich sie nenne, "Angstgläubigen".
      Also einen unsicheren und ungebildeten Deppen der sich seine Ängste und seine Paranoia so lange eingeredet hat, bis er völlig davon überzeugt war und den Kontakt zur Realitätnur mehr dann sucht und akzeptiert, wenn er daraus Bestätigungen für seine eigene eingeschränkte Denkweise findet.
      Erstaunlicherweise findet er damit hier eine ganze Menge Anhänger die ihn mit Sternchen überschütten.
      Das ist eben der nicht ganz unerwartete Verlauf des Lebens dieses Blogs.
      Eine gute und notwendige Idee von einem guten Betreiber die dann von ein paar sehr dummen Menschen mit einem unglaublichen Sendungsbewußtsein für ihre eigenen Ideen gekapert wurde.
      Aber der Starl wird im richtigen Leben nie mehr als ein kleiner aber eifriger Blogkommentierer sein.
      Sonst müßte man sich ja um die Politik der Zukunft Sorgen machen.
      So aber kann er auf eine irgendwann abgeschlossene Ausbildung und die Mindestsicherung von, von ihm so gehassten, Staat hoffen.
      Zu deren Finanzierung Typen wie er mangels Produktionsfähigkeit, natürlich nichts beitragen werden/können.

      Kurz, ein jämmerlicher Hosenscheißer vor dem man keinen Respekt oder Angst haben muß.

    • mischu
      29. Juli 2011 13:47

      @dxb

      Sie sind ein Fall für die Couch, denn Sie haben sich in einen Wahn verrannt!

      @libertus = DEFINTIV nicht Starl und nicht einmal annähernd mit ihm zu tun!!!!!!

    • dxb (kein Partner)
      29. Juli 2011 13:59

      Ahh, der Stil vom Starl.
      Sind Sie Fan, Aftervasall, Liebhaber oder Fingerpuppe?

    • Erich Bauer
      29. Juli 2011 14:35

      dxb,

      Sind Sie in einer "patchworkfamily" aufgewachsen? Vom Papa ignoriert? Von der Mama als "Unfall" betrachtet? Von den Stiefschwestern geplagt? Im Facebook völlig durcheinandergebracht?

      Wenn Sie dann noch Malthus gelesen haben ... dann sind Sie ein Fall für den "Profiler" ... :-)

    • dxb (kein Partner)
      29. Juli 2011 14:38

      Erich Bauer,

      weder noch, ich stamme aus einer sehr guten und liebevollen Familie, aber Sie scheinen da Erfahrungen aus erster Hand zu haben.
      Ist das schlimm für Sie?
      Dann versuchen Sie es doch mit einer Therapie.

    • contra
      29. Juli 2011 14:52

      @Erich Bauer

      Der war echt gut - bitte, noch so einen! ;-)))

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Juli 2011 15:20

      Dieser Blogg ist echt ein Megahammer.

      Kein Personal - nur der xRatio und der Starl geben sich einander Ihre Nazisphrasen - und alle Linken posten hier wie die Blöden. Man merkt schon richtig den Braindrain weg vom Fayman.

      Jawohllll!

      Und wer behauptet, den Braindrain vom Fayman könne man sowieso nicht merken ist auf jedenfall ein xRatio, Starl oder sonst ein Nazi.

    • Erich Bauer
      29. Juli 2011 15:55

      dxb,
      "...weder noch..."

      Warum sollte ich Ihnne das GLAUBEN? Nächstens behaupten Sie sogar sie glauben an GOTT? Da wird*s dann überhaupt "explosiv" ...

      Ihre Postings sind halt irgendwie "schlüssig" ...

    • Erich Bauer
      29. Juli 2011 15:57

      Trollfresser,

      Äh... Trollfresser ... wo sind die "´Starls", wo ist "xratio" ...? Leiden Sie unter Wahrnehmungsproblemen?

    • Salius (kein Partner)
      29. Juli 2011 16:54

      dxb aka Neumaier/THJ-Troll ist bekennender Starlhasser und verbreitet gerne Lügengeschichten.

    • xRatio (kein Partner)
      29. Juli 2011 22:37

      @Salius 29. Juli 2011 16:54

      "dxb aka Neumaier/THJ-Troll ist bekennender Starlhasser und verbreitet gerne Lügengeschichten."

      ...wie alle Rotnazis.

    • xRatio (kein Partner)
      29. Juli 2011 22:38

      Seitdem herausgekommen ist, daß Adolf selig ein typischer Linker war,
      demgemäß natürlich auch Antisemit sowie Freund und Förderer der Islamnazis,
      hat sich die linke Nazikeule gegen alles was nicht links ist, ja etwas abgenutzt.

      Also packen unsere Rotnazis jetzt begeistert die Oslo-Keule aus, schießen damit natürlich wieder mal ein grandioses Eigentor,
      da der Blick jetzt nolens volens auf die "Einzelfälle™" des islamischen Terrors fällt.

      http://www.einzelfaelle.net/navigation/index.php?seite=1

  13. thomas lahnsteirer
    29. Juli 2011 00:12

    ES GEHT SCHON WIEDER LOS
    die angebliche liberta zeigt in ihrem letzten statement endlich ihr wahres Gesicht, faselt etwas vom Bürgerkrieg, will Politiker aus den Ämtern jagen und schiebt der Politik die Schuld an dem Oslo-Massaker zu.
    Der norwegische Irre hat nur geschossen, aber schuld sind laut Fräulein liberta die Politiker, mit ihren fehlgeleiteten Massnahmen. Eine originelle Version, genauso dumm, gemein und niederträchtig wie die der linken Medien, halt unter anderen Vorzeichen.
    Und libertus kündigt an, dass wenn man nicht die Politiker aus ihren Ämtern jagt, weitere Geisteskranke sich berufen fühlen, eine Lösung mit noch mehr unschuldigen Opfern herbeiführen zu müssen....
    Die FPÖ hat sich gerade eines Krebsgeschwürs entledigt. Auch dem Forum täte es gut, der primitiven rechtsextreme Hetze eines emotionalen Grenzgängers entschieden entgegenzutreten. Leider prasselt hier auf den verbalen Amokläufer schon wieder ein Sterneregen nieder.
    Es schaudert einen.......
    Wenn man schon den eitlen, aufgeblasenen, lange Kreide fressenden Extremisten nicht los wird, so sollte man ihn wenigstens nicht mit Zustimmung aufwerten.

    • contra
      29. Juli 2011 00:26

      @thomas lahnsteirer

      In Ihrem Geifer wären Sie vermutlich durchaus ein Anwärter darauf!
      Sie betreiben hier Meinungsterrorismus - nur Ihre Ansichten zählen und alle anderen möge man gefälligst mundtot machen.

      Armselig!

    • mischu
      29. Juli 2011 08:37

      @thomas lahnsteirer

      Sie als "Forumspolizei" sollten aber schon wissen, wie man in einer Demokratie unfähige Politiker aus dem Amt jagt = PER STIMMZETTEL NATÜRLICH, also wo ist ihr Problem? Es scheint bei Ihnen wohl tiefer zu liegen, als Sie hier zugeben!

    • mischu
      29. Juli 2011 08:46

      Nachtrag:

      Übrigens "Fräulein" gibt's nicht mehr, mein lieber Herrlein Lahnsteirer!

    • Florin
      29. Juli 2011 10:22

      "Übrigens "Fräulein" gibt's nicht mehr..."

      Ist eigentlich schad, das war doch eine ganz nette und harmlose Bezeichnug für junge Damen;) Ist das nicht ein weiteres Zeichen dafür, daß uns die political correctness schon mehr indoktriniert hat als wir wahrhaben wollen?

    • cmh (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:34

      wTS

      Können Sie mir bitte einmal erklären, wer eigentlich das Objekt dieser "Verhetzung" ist.

      Wir allgemein, nur die Dummen von uns, alle Österreicher, nur die dummen Österreicher.

      Denn eigentlich hat das Wort "Verheitzung" das die Linxen immer so gerne verwenden ja fundamental antidemokratische Konsequenzen.

      Daher erwarten Sie nicht von mir, dass ich mir zu Ihren ...... (Punktelen) auch etwas denke.

    • Lisa
      29. Juli 2011 13:53

      @thomas lahnsteirer

      Was ist denn heute bloß in Sie gefahren??? Oder sollte sich jemand Ihres Nicks bedient haben? Mich schaudert's auch bei dieser Ausdrucksweise. Aber vielleicht sind sie ja bloß mit dem falschen (dem linken) Bein aus dem Bett gestiegen.

    • mischu
      29. Juli 2011 14:54

      @Florin

      "Junge Damen" waren halt den Kampfemanzen ein Dorn im Auge .... und schon war das "Fräulein" weg! ;-)

    • Undine
      29. Juli 2011 19:19

      @Florin

      @mischu

      Wie geht's denn eigentlich den französischen jungen Damen? Ist da auch die Anrede "mademoiselle" dem Zeitgeist geopfert worden?

      Übrigens finde ich es unbeschreiblich blöd, wenn man im ORF ein beispielsweise 14-jähriges Mädchen als junge Frau bezeichnet.

      Was an der Anrede "Fräulein" so verwerflich sein soll, weiß ich bis heute nicht.

    • Henryk M. Broder (kein Partner)
      29. Juli 2011 19:36

      Henryk M. Broder:

      Wann immer ein Terroranschlag passiert, dessen Drahtzieher in islamischen Milieus vermutet werden oder sich selbst als Allahs Krieger geoutet haben, sind die öffentlichen Reaktionen so absehbar wie der Inhalt der Bekennerschreiben. Man müsse, meinen die Kommentatoren, zwischen Islam und Islamismus unterscheiden; keinesfalls dürfe man alle Muslime unter «Generalverdacht» stellen; und vor allem müsse man fragen, warum sie so geworden sind und so gehandelt haben. Hatten sie eine schwere Kindheit? Sind sie gekränkt, gedemütigt worden? Wurden ihre Grosseltern aus der Heimat vertrieben?

      Nun aber hat ein junger Norweger, der kein Muslim ist, ein furchtbares Verbrechen begangen. Und wie reagieren die ansonsten so empathischen deutschen Terrorversteher auf die Bluttat?

      Zum Beispiel so: «Viele Anti-Islamisten arbeiten aktiv in der Politik, engagieren sich in Europas populistischen Parteien... Zu ihren Stichwortgebern zählen Publizisten wie Henryk M. Broder, die zum Teil noch in den verhassten ‹Mainstream-Medien› veröffentlichen...», hiess es letzten Dienstag in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung (SZ) über den «Attentäter von Oslo» und die «anti-islamische Szene, deren verbale Gewalt den Boden für solche Taten bereitet».

      Um der verbalen Gewalt ein Ende zu bereiten, sei es nötig, «die Meinungsfreiheit neu zu definieren», lässt die SZ eine obskure «Wissenschaftlerin» sagen, die aus ihrer Wohnküche heraus eine Art private Reichsschrifttumskammer betreibt, die sie «Institut für Medienverantwortung» nennt. So tönt es auch aus anderen Zeitungen, von FAZ bis zur Taz. Der Täter hat nur geschossen, verantwortlich für die Tat sind die Anti-Islamisten/Islamkritiker/Populisten.

      Am selben Tag fand ich in meiner Mail diese Zuschrift: «Wir bitten Sie, nicht mehr gegen den Islam zu hetzen. Offenbar gibt es Menschen wie den Killer von Oslo, die Schriften von Ihnen als geistige Basis für ihre schrecklichen Taten nehmen. Das darf nicht noch einmal passieren. Der Islam ist eine sehr friedliche Religion, und das sollte respektiert werden!» Bei den Absendern muss es sich um Patienten von Dr. Mabuse oder Abonnenten der SZ handeln.

      Die Weltwoche, Ausgabe 30/2011 vom Freitag, 29. Juli 2011

      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-30/die-deutschen-gewalt-verbale-die-weltwoche-ausgabe-302011.html

    • mischu
      29. Juli 2011 21:54

      @Henryk M. Broder

      Brillant auf den Punkt gebracht - vielen, vielen Dank!

      ************!

    • mischu
      30. Juli 2011 00:05

      @Undine

      Sehe ich genauso, kein Widerspuch meinerseits!

  14. socrates
    28. Juli 2011 21:47

    heise.de/tp
    EU-Rettungspaket verpufft wirkungslos
    Rainer Sommer 28.07.2011
    Während das neue EU-Rettungspaket immerhin die Finanzierungsbedingungen von Irland und Portugal stabilisieren konnte, geht es mit Spanien und Italien rasant bergab, Belgien schließt sich an und auch Frankreich wandert langsam in

    • cmh (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:36

      Wer hat es anderes erwartet?

      Den Spruch: "Für's G'habte gibt der Jud ka Geld!" ist ja antiziehsemitisch und kann daher nicht stimmen. Odarr?

  15. libertus
    28. Juli 2011 17:23

    Mikl-Leitner bestätigt heute in "Österreich", daß sowohl auf rechtsradikalen Internetseiten zu Gewalt, als auch auf islamistischen zum "Heiligen Krieg" aufgerufen wird. Das sind bereits Bürgerkriegsanzeichen, für die nicht die Bevölkerung selbst, sondern die unfähigen Politiker mit ihren fehlgeleiteten Maßnahmen verantwortlich sind. Die Bürger sollten sich nicht untereinander aufhetzen lassen, sondern endlich die Regierenden aus ihren Ämtern jagen, bevor weitere Geisteskranke sich berufen fühlen, eine Lösung mit noch mehr unschuldigen Opfern herbeiführen zu müssen.

    Wann wird das Übel endlich an der Wurzel gepackt? Nicht die Menschen untereinander sind schuld an diesem Klima, sondern eindeutig eine an ihnen vorbeiregierende Politikerkaste!

    • Erich Bauer
      28. Juli 2011 17:52

      Herr "lässing" .... bitte ... :-)

    • cmh (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:39

      Im Gegensatz zu wTS finde ich dieses Posting als moderat.

      Diese Lagebeuteilung kann ich auch teilen.

    • Erich Bauer
      29. Juli 2011 16:55

      cmh,

      TS scheint etwas furchtsam. Er beobachtet die allgemeinen "Entwicklungen". Wahrscheinlich fürchtet er um seine Hacklerpension... :-)

    • contra
      30. Juli 2011 00:06

      Der TS fürchtet in erster Linie um seinen "Sternenhimmel", der Arme!

  16. ambrosius
    28. Juli 2011 14:37

    Ich hab`s in diesem Medium schon einmal gesagt: man sollte die Griechen wieder den Türken unterstellen! Die haben ihr eigenes Land wirtschaftlich auf Vordermann gebracht, vielleicht schaffen sie das auch mit den Griechen. Als Zuckerl, damit sich die Türken das überhaupt antun, könnte man ihnen die Zyperngriechen gleich dazupacken ( die Gaunerei, mit der sie sich unter Hilfe es damaligen Schröderspezis und Erweiterungskommissars in die EU getrickst haben, sollte man nämlich nicht vergessen)
    Das Zuckerl für die Türken wäre nämlich ein deutlich verbreiterter Zugang der Türkei zu internationalen Gewässern.
    Unser Zuckerl wäre eine schlagartige Entlastung, jedenfalls von den sagenhaften Transferleistungen, die wir dort ins Mittelmeer versenken und uns dann auch noch von der linken Faultierpopulation beschimpfen lassen müssen.
    ( Die Kredite müssen wir Steuerzahluer so oder so selber bezahlen)

    • Samtpfote
    • einfacheinnick (kein Partner)
      29. Juli 2011 08:45

      @ambrosius:

      "Die haben ihr eigenes Land wirtschaftlich auf Vordermann gebracht"

      Sie wissen hoffentlich, dass die Türkei Mrd Euros an Vorbeitrittshilfen kassiert!!!

    • ambrosius
      29. Juli 2011 14:12

      Lieber Einfacheinnick !
      Ja, wer erhält von uns kein Geld, ohne daß wir gefragt würden ?
      Nur haben die Türken was draus gemacht und uns nicht aus aller Dankbarkeit auch noch besch......und beschimpft.

  17. thomas lahnsteirer
    28. Juli 2011 11:33

    Irgendwie passt dieser link zumindest zum Titel "mörderische Hilfe"
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gewalt_verbale/

    • terbuan
      28. Juli 2011 12:35

      Der Thread ist zwar schon abgeschlossen, aber diese Stellungnahme von Henryk M. Broder gehört auch zu dieser Problematik. Ich glaube, ein Poster hat sie auch schon veröffentlicht:
      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13506649/Das-Manifest-des-Anders-Behring-Breivik-und-ich.html
      Genauso verachtenswert wie diese Tat selbst ist auch das politische Kleingeld, welches zu diesem traurigen Anlaß zu machen versucht wird!

    • xRatio (kein Partner)
      29. Juli 2011 22:46

      Der Genosse thomas lahnsteirer
      geriert sich mal als Broder-Fan, mal als Rotnazi.

      Irre und Schizophrene seines Kalibers sollten umgehend in die Anstalt auf daß uns ähnliches Unheil wie in Oslo und anderswo erspart bleibe.

  18. libertus
    28. Juli 2011 11:10

    Wenn man bedenkt, daß es Bestrebungen gibt, die Türkei in die Europäische Union zu holen, wo dann zahlreiche, einfach lebende, anatolische Bauern mit entsprechenden Subventionen auf EU-Standard gebracht werden sollen und danach vermutlich für immer an diesem "Tropf" hängen, kommt man auf den Gedanken, die "Subventionitis" muß System haben, nur der Zweck dahinter wird nicht ehrlich offengelegt.

    Bleibt einzig und allein die Frage: "Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld? "

  19. brechstange
    28. Juli 2011 09:44

    Nach einem katastrophalen Weltjournal gestern, das den Rechtsradikalismus in Europa auf die Wand malte, war eine interessante Dokumentation über den Philosophen Leopold Kohr. Seine Lösungsansätze wäre heute wichtiger denn je für Österreich und auch für funktionierendes Europa.

    Vor dem EU-Beitritt Österreichs sagte er: Was woll Ihr, wollt Ihr dann 10 Eier zum Frühstück essen anstatt eines, wollt Ihr dann 10 Knödel zum Gulasch essen anstatt einen.
    Er war ein starker Befürworter des Föderalismus und der Subsidiarität. Dies erscheint auch mir, die Lösung aus dem Dilemma zu sein, in dem wir stecken. Leicht wird es nicht, aber wir müssen den Menschen die Würde zurückgeben, selbst etwas zu schaffen und nicht einem Größeren ausgeliefert zu sein.

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2011 12:59

      Daß die linken Hirne über den Linksradikalismus schweigen, liegt auf der Hand.

      Für Rechtsradikalismus gibt es in Österreich außer ein paar dümmlichen 'Küssels' kaum Anzeichen, also wozu diese 'Weltnachrichten' ?

    • brechstange
      28. Juli 2011 13:17

      Zum Abschluss dieser zusammengestöpselten Sendung sagte Eugen Freund in etwa:

      Die rechten Parteien Europas distanzierten sich alle von dem Verbrechen in Norwegen. Doch man muss sich fragen: Warum müssen sie sich eigentlich distanzieren und rechtfertigen?

      Also ich muss sagen, dieser Abschluss war nach den zusammengeschnittenen Ausschnitten mit dramatischer Musik unterlegt, rein manipulativ. Sachlichkeit attestierte Portisch Freund in Zusammenhang mit einem Buch, doch von dieser war hier nichts zu bemerken.
      Da wurde zB dieses Treffen der rechten Parteien in Köln gezeigt, wie die Kölner diese Menschen praktisch rausgeworfen haben aus ihrer Stadt, die Gewaltausbrüche der Linksautonomen wurde praktisch als gerechtfertigt dargestellt.

      Also ich finde, das alles inzwischen sehr bedenklich, diese Manipulationen und Verdrehungen.

    • thomas lahnsteirer
      28. Juli 2011 17:26

      Wie recht Sie haben...
      Einer der übelsten hetzerischen Beiträge des ORF, die ich je gesehen habe. Da beklagte ein linker Bruder, dass die Zusammenarbeit zwischen Kommunisten und Konservativen nicht mehr klappen würde. Gott sei Dank könnte man sagen, haben die kommunistischen Verbrecher ausgedient...leider haben sie in den Grünen, der Linkspartei und anderen politisch Korrekten würdige Nachfolger gefunden.
      Am gemeinsten und beschämendesten war der Jubel des ORF über den linken Terror in Köln als die rot-grünen Faschisten unter Gewaltanwendung die Anti-Moschee-Veranstaltung sprengten. Noch peinlicher der Auftritt des Kölner CDU-Bürgermeisters, der sich bei den "autonomen" Verbrechern in schleimig-kriecherischer Weise anzubiederte......Traurig auch der Auftritt des Herrn Freund, der anscheinend glaubt, sich bei seinem linksradikalen Chefitäten im ORF einschleimen zu müssen.
      Im gesamten war der ORF-Beitrag ein Werbespot für die Grün-Roten.

    • Undine
      28. Juli 2011 18:54

      Bin ich froh, daß ich mir diese Sendung nicht angetan habe!!! Mir reichen schon die Schilderungen derer, die diesen neuerlichen Beweis der totalen Linkslastigkeit des ORF wütend über sich ergehen ließen. Mir hätte diese widerliche Sendung sicher die Nachtruhe geraubt!

    • contra
      28. Juli 2011 21:13

      @brechstange

      Genau - taxfrei nach dem Motto: Wer sich verteidigt, klagt sich an! Grauslicher geht es wohl nicht mehr!

    • cmh (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:51

      Eugen Schleim

  20. Hiefler
    28. Juli 2011 09:28

    Das gilt natürlich für jede Transferzahlung, Subvention, Direktzahlung, Querfinanzierung, Versicherungsleistung unter staatlicher Garantie, Pensionsversicherung, jede Versicherung, Kunstförderung, Presseförderung, Investitionsförderung, Beihilfen, Zuschüssen, Anreizprämie, zweckgebundene Zulage.....
    Ja das ist eine eigene Welt,
    die reale Welt auf den Kopfe stellt!
    Die Frage, wohin geht die Reise und wie komme ich dorthin, stellt sich gar nicht mehr!
    Es geht nur darum, welche Förderungen gibt es und wie bekomme ich sie durch welche Kontakte.
    Für einen liberal denkenden Menschen ein Grauß.

    • brechstange
      28. Juli 2011 09:39

      So ist es. Total verkommen und keiner denkt nach, woher das Geld kommen soll.

  21. simplicissimus
    28. Juli 2011 08:52

    schliesse mich der meinung an. gegenleistungslose entwicklungshilfe ist langfristig gesehen wertlos und landet zum grossteil bei der selbstbereichernden oberschicht und consultants.

    • simplicissimus
      28. Juli 2011 08:53

      war gemeint als kommentar zu herrn volpini.

    • brechstange
      28. Juli 2011 09:02

      Dasselbe gilt für Subventionen und Förderungen.

    • Undine
      28. Juli 2011 19:16

      @simplicissimus

      Vor Jahren sah ich im deutschen FS eine Dokumentation über die unvorhersehbaren fatalen Folgen von großzügigen Spendenaktionen nach Afrika (Welches Land es war, weiß ich nicht mehr):
      Die Deutschen waren aufgerufen worden, gebrauchte, aber gut erhaltene Kleidungsstücke zu spenden. Es kamen Unmengen zusammen, die in Afrika größten Anklang fanden und Freude auslösten.
      Die Nachteile dieser gutgemeinten Spenden: Die so großzügig mit deutscher Qualitätsware beschenkten Leute in Afrika wollten von nun an NUR noch geschenkte Kleidung aus Deutschland tragen! In der Folge wurden sämtliche Einheimischen, die bisher an der Herstellung von Bekleidung für ihre Landsleute beschäftigt waren, ARBEITSLOS und mußten ihre meist kleinen, aber doch florierenden Familienbetriebe schließen!

    • Anton Volpini
      28. Juli 2011 19:33

      @simplicissimus, Sie können das viel besser, als die meisten von uns, in der praktischen Umsetzung beurteilen.

  22. Observer
    28. Juli 2011 08:45

    Die Landwirtschaftspolitik der EU gehört dringend reformiert. Es kann doch nicht sein, dass riesige Landwirtschaftbetriebe den grössten Teil der Subventionen bekommen und damit alle kleineren Erzeuger verdrängen. Durch diese niedrigen Erzeugerpreise werden dann die Produkte quer durch Europa gekarrt (auch die Transportkosten sind nicht frei von staatlichen Unterstützungen!) und können immer noch lokale Anbieter - welche wetter- und geografisch bedingt mit grösserem Aufwand produzieren müssen - unterbieten. Der Handel (vorwiegend die grossen Lebensmittelketten) tragen auch dazu bei, dass es den lokalen Erzeugern schwer gemacht wird. Natürlich gehört bei allen diesen Überlegungen auch der Konsument dazu, welcher vernünftig agieren sollte und nicht immer das gerade am Markt günstigstes Produkt (egal wo es her kommt) kauft. Langfristig gesehen wird der Aufwand an Lebensmitteln im Durchschnitt von derzeit 10 % des Einkommens wieder verdoppelt werden müssen.
    Die derzeitigen EU-Subventionen an die Landwirtschaft verschlingen ca. die Hälfte des milliardenschweren EU-Budgets und die Profiteure davon sind vorwiegend die Grossbauern in den ohnedies begünstigten Teilen Eropas. Natürlich muss es weiterhin Unterstützung z.B. für Bergbauern geben, diese Förderungen könnten aber auch unter dem Titel Landschaftsschutz zur Erhaltung von Touristenregionen betrachtet werden.
    P.S.: An den Beispielen Tomaten und Erdbeeren zeigt sich, dass es nun zwar fast ganzjährig diese Produkte zu kaufen gibt, aber der Gesschmacksvergleich zur hiesigen Erntezeit spricht eindeutig für die lokale Produktion.

    • brechstange
      28. Juli 2011 09:06

      Das ist richtig. Doch die Profiteure der Subventionen sind nicht mehr die traditionellen Großbauern sondern die - wie schon gehabt - die Banken und Investmenthäuser. Das ist inzwischen ein Faktum, das man nicht vernachlässigen sollte.
      Die EU und Staaten fördern Fehlallokationen.

  23. Josef Maierhofer
    28. Juli 2011 07:51

    Und noch ein Schauferl Förderung ...

    ... und noch eins und eines für die Urgroßmutter, Gott habe sie selig, ihre Pension wird noch ausbezahlt, und noch eins fürs Lügen und Betrügen, und dann noch 100 Milliarden zum 'Überleben', ja und dann noch weitere Förderungen für brachliegende Olivenhaine, die trotzdem 'unter der Hand' abgeerntet werden, und ... etc., etc.

    Wo, werte österreichische Politiker ist unser Veto ? Seid Ihr von Sinnen ? Seid Ihr für Österreich oder gegen Österreich ? Ihr seid für Griechenland, weil das offenbar so wichtig ist für Europa, von den Hellenen betrogen und ausgenommen zu werden, oder seid Ihr gerade in Verhandlung wegen der griechischen 'Klientelinsel', wo man ein Gewerkschaftsheim hinbauen könnte ....

    Wenn Ihr nicht macht, was das Volk will, wenn Ihr weiter Österreich verschuldet zugunsten anderer, dann wählen wir beim nächsten Mal den H.C. Strache, der macht wenigstens noch teilweise, was das Volk will, sonst hätte er nicht jetzt schon so viel Zulauf.

    Schöne Ferien wünsch ich Euch, Ihr abgehobenen, völlig daneben befindlichen österreichischen 'elephantösen Politbomber' mit der öminösen 'Volksnähe'.

    • Haider
      28. Juli 2011 23:15

      Als Griechenland-Fan muß ich Ihnen völlig recht geben. Seit 1966 war ich unzählige Male bei den Hellenen. Die normale Bevölkerung mußte es sich halt immer irgendwie richten, der Wurm liegt im korupten Staatswesen. Alles läuft links (im wahren Sinn des Wortes)! Ohne staatlich tolerierter Bestechnung geht überhaupt nichts.
      Aber: Auf den spanischen Kanaren erlebte ich mit EU-Mitteln gebaute Geisterautobahnen, von denen selbst die Griechen nur träumen können. Alle sehen im sogenannten Friedensprojekt EU zu allererst eine Abzockereinrichtung, die sie schamlos plündern. Einige Blöde zahlen! Sie dürfen raten, zu welcher Gruppe die Österreicher zählen.

    • mischu
      28. Juli 2011 23:48

      @Haider

      ************!!!

    • Josef Maierhofer
      29. Juli 2011 08:04

      @ Haider

      Ich weiß, die linken Österreicher stehen solidarisch in der ersten Reihe beim Zahlen auf Kredit.

    • cmh (kein Partner)
      29. Juli 2011 10:54

      Zahlen wir den Griechen einfach eine Ehrlichkeitszulage.

  24. Wertkonservativer
    28. Juli 2011 05:27

    Ich bin wahrlich kein Landwirtschaftsexperte (mein Garten umfasst gerade einmal 200m2), kann also hier wirklich nicht mitreden.

    Was jedoch Subventionen an die Landwirtschaft betrifft, meine ich immerhin ganz keck, dass zumindest die Zuwendungen an unsere braven und arbeitsamen Bergbauern total gerechtfertigt sind!
    Ist Freund Volpini nicht auch dieser Meinung?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Markus Theiner
      28. Juli 2011 08:05

      Gönnen würde ichs ihnen schon, so rein nach Sympathie.
      Gerechtfertigt sind sie aber nicht. Zumindest fällt mir kein rationales Argument dafür ein.
      Warum die Berge bewirtschaften, wenn es sich nicht lohnt? Wären die landwirtschaftlichen Produkte so knapp, dass man ohne die Bergbauern nicht auskommt, dann würden die Preise auch entsprechend hoch liegen und einen subventionsfreien Betrieb ermöglichen. Bzw. wäre auch Druck für Innovation da, die Bewirtschaftung effizienter zu gestalten. Freie Marktwirtschaft eben.
      Wenn die Produkte aber nicht gebraucht werden und wir ohnedies in Milchseen und Butterbergen ersticken, dann ist es irrational dafür auch noch Geld auszugeben.

      Es gibt zwar gewisse Ansätze mit denen man unter Umständen argumentieren könnte, wie die Notwendigkeit einer autarken Versorgung (bzw. die Möglichkeit schnell auf autarke Versorgung um zu steigen) oder die Landschaftspflege.
      Allerdings hab ich bisher noch nie einen Vorschlag gehört in dem eine solcher Ansatz gut durchargumentiert war und auch zu dem jeweils vorgeschlagenen Subventionssystem gepasst hätte.

    • Erich Bauer
      28. Juli 2011 08:22

      Markus Theiner,

      Karl Friedrich Raiffeisen erklärte sehr plausibel warum die Lebensmittelproduktion und Verteilung nicht dem "Markt" unterworfen werden kann. An erster Stelle stand für ihm die Eigenversorgung eines Staatsgefüges. Was die nämliche Organisation dann daraus gemacht hat, war so nicht vorgesehen ... Und das heutige EU-System hat übehaupt nichts mehr mit dem Grundgedanken zu tun.

    • brechstange
      28. Juli 2011 09:18

      Herr Theiner,

      Vorweg, es gibt keine Butterberge und Milchseen mehr. Das ist Vergangenheit und daraus ersehen wir ja schon die Preissteigerungen, die zwar nicht am Erzeuger ankommt, aber vorsorglich beim Konsumenten. Die Investitionen in die Landwirtschaften müssen sich eben für Banken und Investmenthäuser rentieren.

      Der Gedanken der Autarkie und der Eigenversorgung wurde stark geprägt, nach dem Zerfall des Habsburgerreiches als die Menschen im sogennannten Restösterreich verhungerten. Damals ging man dazu über die landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen durch Erschließung neuer Ackerflächen und Effizienzsteigerung.

      Die Möglichkeit, dass es wieder Zeiten geben könnte, dass Lebensmittel knapp sein könnten, hat man durch immer größeren Einheiten und Transportmöglichkeiten quer durch die Welt komplett aus den Augen verloren.

      Wir sollten Zeichen, die uns immer wieder gegeben werden, nicht übersehen, Seuchen, Trockenheit, hohe Energiepreise und steigende Lebensmittelpreise bei gleichzeitig real sinkenden Einkommen durch die Abwanderung ganzer Industriezweige aus Europa in billiger produzierende Wachstumsmärkte.

      Daher ist es notwendig, endlich mit den Mengensubventionen aufzuhören und damit den Wettbewerb zu verzerren. Diese Subventionen sind dazu da, um Marktanteile auf Kosten der Kleinen zu gewinnen. Beinhartes Lobbying und sonst nichts.

    • brechstange
      28. Juli 2011 09:24

      Sehr geehrter Wertkonservativer,
      um Subventionen zu lukrieren, müssten Sie Ihre Fläche auf Landwirtschaft umwidmen und verzehnfachen. Das ist die Mindestförderfläche, dafür bekommen Sie dann 22 Euro p. a., wenn Sie den Papierkrieg bewerkstelligen und nach den Cross Compliance Auflagen wirtschaften.

    • contra
      28. Juli 2011 11:24

      @brechstange

      Und all diese Kriterien erfüllen die griechischen Bauern für ihre Subventionen?
      *staun*

    • Patriot
      28. Juli 2011 12:06

      In Österreich funktioniert wenigstens die Landschaftspflege. In Griechenland, Italien und Spanien sicher nicht.

    • brechstange
      28. Juli 2011 12:21

      @contra
      Ich bin eigentlich grundsätzlich gegen jegliche Art von Subventionierung und Förderung.
      Doch um die Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, ist es manchmal notwendig, gerade auch im Lebensmittelbereich, Strukturen aufrechtzuerhalten. Das kann durchaus - wie bei der Landesverteidigung - der Bevölkerung dienen. Auch wenn man es in diesen "sicheren" Zeiten lieber am Altar der Sparsamkeit opfern würde. Ist das wirklich in unser aller Interesse?

    • Undine
      28. Juli 2011 20:21

      @Markus Theiner

      "Gönnen würde ichs ihnen schon, so rein nach Sympathie.
      Gerechtfertigt sind sie aber nicht. Zumindest fällt mir kein rationales Argument dafür ein.
      Warum die Berge bewirtschaften, wenn es sich nicht lohnt"

      Mir geht's da wie Ihnen; wenn man dazu noch bedenkt, daß österreichweit so viel wertvolles Ackerland BRACHLIEGEN MUSS, weil sonst unser kleines Land ZU VIEL Ernte einfahren würde, versteht man als Laie überhaupt nichts mehr. Und daß überschüssiges Getreide vernichtet werden muß, um den Preis halten zu können, geht nicht in meinen Kopf, ebenso wenig, daß landwirtschaftliche Erzeugnisse mit Steuergeldern SUBVENTIONIERT werden müssen. Wie soll für mich die Rechnung aufgehen, wenn ich mit meinem Steuergeld subventioniertes Mehl oder Butter oder was auch immer kaufe?

    • Anton Volpini
      28. Juli 2011 20:33

      An Alle!
      Voerst möchte ich festhalten, daß all die Sternderl direkt an Dambisa Moyo gehen!
      Ich hab keines davon verdient, hab ich doch nur einen Hinweis, ohne eigene Meinung, geliefert.
      Was die landwirtschaftlichen Subventionen betrifft, so wäre, wie in Neuseeland, eine gänzliche Abschaffung, und zwar weltweit, der Idealzustand.
      Was meine Gleichsetzung der Subventionen mit der Entwicklungshilfe bezwecken wollten, war bei beiden die Aushebelung der Marktmechanismen, und den damit verbundenen Fehlallokationen.
      Damit meine ich aber in erster Linie jene Entwicklungs-/Subventionshilfen, kurz Hilfen genannt, die nicht von derselben Volkswirtschaft aufgebracht werden, sondern von anderen Volkswirtschaften als "Hilfe" gezahlt werden. Diese Zahler haben alle bekannten Probleme der Kontrolle, was zu besagten Fehlallokationen führt.
      Eine Volkswirtschaft wie Österreich, und damit komme ich zu Österreichs Bergbauern, hat aber in sich eine andere Gesamtrechnungen. Ist es der Volkswirtschaft wert, die produktiven Ungunstlagen der Bergbauern kostenmäßig auszugleichen, um zum Beispiel geringere Kosten von Erosion, Lawinen etc, zu haben, oder höhere Einnahmen durch Tourismus aufgrund der schön geplegten Landschaft zu fördern, so ist das Aufgabe und Rechnung eben dieser verantwortlichen Volkswirtschaft. Eigentlich ist das, das Problem des hier schon öfters angeklungenen Subsidiaritätsprinzips versus Zentralismus.

      Und was den von mir sehr geschätzten Friedrich Raiffeisen betrifft, er würde im Grab routieren, wüßte er, was aus seiner Idee heute großteils geworden ist. Das gilt übrigens für die meisten Erfinder von neuen, revolutionären Ideen!

    • terbuan
      28. Juli 2011 20:57

      Danke Anton Volpini für diese Replik, vielen Dank!
      lG/terbuan

    • Haider
      28. Juli 2011 23:34

      Was haben wir nicht alles umgebracht. Früher hatte jeder zweite Ort eine Ziegelei, eine Brauerei, mehrere Greißler, einen Tischler, einige Fleischhauer u.s.w. - und heute?
      Dies ist nicht allein die Folge von Abwanderung. Es ist vorrangig bedingt durch die Negierung der Kostenwahrheit des Transportes. Solange es im Jänner Käufer für Erdbeeren aus Südafrika gibt, solange Eskimos in Sizilien produzierte Kühlschränke kaufen, solange hat wirtschaftliche Vernunft keine Chance. Grenzenlose Globalisierung ist ein trügerisches Glück!

  25. Anton Volpini
    28. Juli 2011 04:07

    Dazu empfehlenswert das Buch von Dambisa Moyo, "Dead Aid".
    Frau Moyo ist gebürtige Afrikanerin und beschreibt in diesem Buch die negative Auswirkung von Entwicklungshilfe. Das gilt auch für Subventionen!

    • Paige
      28. Juli 2011 05:45

      Absolut richtig. Die sog. Entwicklungshilfe ist eine lebenslange Rente, welche die Menschen in ihrer Entwicklung hemmt. Das ist ja auch das Prinzip des Sozialismus. Immer mehr Menschen werden dadurch verpapperlt und in Abhängigkeit gebracht.

    • brechstange
      28. Juli 2011 09:19

      @paige

      Durchaus gewollt, wie es scheint.

    • Patriot
      28. Juli 2011 12:08

      Dankbar sind die Beschenkten und Subventionierten natürlich auch nicht.

      Im Gegenteil. So wie Sarrazin in den leider viel zu wenig beachteten Kapiteln über den Sozialstaat ausführte, fühlen sich die Beschenkten eher gedemütigt, und entwickeln einen Hass auf den Geldgeber. Die Hand die füttert wird eben zuerst gebissen.

    • Observer
      28. Juli 2011 13:16

      Entwicklungshilfe gehört nur dort gewährt, wo sie dem sofortigen Überleben dient und gleichzeitig den Menschen Möglichkeiten schafft, sich bald selbst auf eigene Beine zu behaupten. Wenn dies nicht so geschieht, dann verlernen diese Leute selbst zu handeln und auch zu denken. Denn "gut gemeint" ist nicht immer auch gut, das sollten auch die diversen NGOs erkennen.
      Das alte chinesische Sprichwort sagt schon sinngemäss:
      "Gibst Du einem Hungernden einen Fisch, so wird er für einen Tag satt, lernst Du ihm aber fischen, dann ist er sein Leben lang nicht hungrig."

    • Anton Volpini
      28. Juli 2011 20:48

      Sie hat übrigens ein neues ebenso spannendes Buch geschrieben: "How the West Was lost"

      http://www.guardian.co.uk/books/2011/jan/16/west-lost-dambisa-moyo-review





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