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Fußnote 209: Der Hai als Spekulant

Alfred Gusenbauer diversifiziert sich.

Bisher waren sie die Bösewichte schlechthin. In der von vielen Journalisten nachgeplapperten rot-grünen Propaganda sind „Finanzhaie“ und „Spekulanten“ noch die mildesten Ausdrücke für Risikokapitalisten. Jetzt ist freilich auch Alfred Gusenbauer, der langjährige SPÖ-Chef und kurzjährige Bundeskanzler, ein solcher. Er hat bekanntgegeben, dass er mit Freunden eine Gesellschaft gegründet hat, „um in das Geschäft mit Risikokapital einzusteigen“. Dabei will er auch Sanierungskandidaten aufkaufen – nicht gerade ein Job für Zartbesaitete, bei der man auch in Frontalkonfrontationen mit der Gewerkschaft kommt. Um nicht missverstanden zu werden: Ich halte das Stellen von Risikokapital für einen unverzichtbaren Mechanismus in einer Marktwirtschaft. Wenn niemand unter dem Risiko, auch sein ganzes Geld zu verlieren, in Dinge investiert, kann nichts Spannendes entstehen. Nur Risiko bringt unser aller Wohlstand voran. Hört man freilich die ständige rotgrüne Antikapitalismus-Hetze, dann wundert man sich, dass Menschen wie Gusenbauer eigentlich noch frei herumlaufen dürfen. Oder darf man mit dem richtigen Parteibuch in der Tasche auch ohne moralischen Makel spekulieren? Und noch eine Frage ist interessant: Was ist der wahre Gusenbauer? Der vor 2008 oder der von heute?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 00:30

    Alfred Gusenbauer scheints, hat jetzt als ausgewiesener Nadelstreifsozi seine wahre Bestimmung gefunden:

    LINKE Heuschrecke = Gutmensch - RECHTE Heuschrecke = böser Nazi!

    Wer diese Gleichung noch nicht verinnerlicht hat, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 13:34

    "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn." - Georges Clemenceau

    Gusenbauer ist inzwischen 51 und war damit ohnehin überfällig, sein Hirn zu benutzen. Egal, er hat es geschafft.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 07:46

    Für mich ist Gusenbauer, wie auch Salzbaron Androsch und viele andere Rotgefärbelte, der beste Beweis für die Flexibilität im Denken und Handeln, die einigermaßen klugen Menschen eigen ist.
    So revolutionär, xxxlinks gerichtet können manche Rothäute in ihren ersten Lebensphasen gar nicht sein, dass sie - nach langem Erkenntnisprozess - dann nicht irgendwann einmal auf die Kapitalistenschiene aufspringen!

    Natürlich gibt's auch viele Rote, die ihren Idealen mehr oder weniger treu bleiben;
    gegenüber den vielen "Neureichen" sind mir die jedoch fast noch die Lieberen!

    Denken Sie doch z.B. an Frau Min. Schmied (heute Kurier Seite 2)! Zwar aus "rotem "Adel stammend (aber was ist das schon!), nützt sie für ihre vielen Verpflichtungen doch lieber das Flugzeug, lässt ihren Dienstwagen-Fahrer die vielen leeren Kilometer nachkommen,um sich dann irgendwo im schönen Österreich einige Kilometer in ihrem komfortablen Dienstwagen herumkutschieren zu lassen.

    Das verstehe ich unter sozialistischer Gesinnung und Sparwillen!
    Freundschaft!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 08:45

    Der Werner hat g`sagt, wenn er einmal nimmer den Kanzler imitieren wird müssen, geht er auch in die Privatwirtschaft, weil da kann ma wirklich gut abcashen. So wie das schon die Genossen Klima, der Schröder und der blade Joschka und die ganzen anderen roten Haberer g`macht ham. Und wenn ma`s g`schickt macht, kann ma auch richtig viele Steuern sich dersparen. Des hat uns ja der Hannes früher amal schon so schön vorg`macht.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 12:54

    Drei besonders widerwärtige linke Heuchler ragen aus dem mitteleuropäischen rot-grünen Sumpf noch hervor:

    Der Lobbyist der Russemmafia Gerhard Schröder, der dicke Kohle mit fragwürdigen Erdölgeschäften macht,

    der Schulabbrecher und ehemalige Schlägertyp Joschka Fischer, der den "Harvard-Professor" und weisen Staatsmann mimt

    und
    der "Risikokapitalist", Aasgeier und Bodenküsser Alfred Gusenbauer, der sich nun auf marode Betriebe stürzt, diese filetiert und soviel Beschäftigte wie möglich in die Arbeitslosigkeit drängt.
    Vielleicht kauft er im Rahmen seiner dubiosen Firma auch noch Bankkredite auf, um die Schuldner- oft auch mit Tricks- rasch um ihre Hypotheken
    zu bringen und so ganz billig an wertvollen Grund und Boden zu kommen

    Drei leuchtende Kämpfer für die armen und von reaktionären Regierungen geknechteten Proletarier Europas !!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 00:44

    Gusenbauer, der einer Arbeiterfamilie entstammt, dürfte ziemlich früh erkannt haben mit welcher Propaganda - und bei welcher Partei - er für sich das Optimum herausholen kann. ( Es existieren reichlich Zeitzeugen aus dem Gym.)

    Mit dem sozialen Gerechtigkeitssinn hatte er m.M. auch während seiner Amtszeit Probleme sie den Arbeitern zu erklären. Diese konnten, trotz Gefasel von sozialer Gerechtigkeit nur zusehen wie Gusi teure Rotweine trank( Barrosso!), Upgrades erhielt, überdrchschnittlich viele Polizeieskorten durch die Stadt beanspruchte, bei sozial gerechten Freunden urlaubte und seine Tochter in der Privatschule erziehen lassen wollte (wo doch die Gesamtschule das neue, all´ Heil bringende Bildungsinstitut sein soll).

    Gehört der Gusi womöglich zu den "Killerkapitalisten", die Fr. KKP letzten Freitag zu beschreiben versuchte?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 00:39

    gusenbauer ist halt vom küsser kommunistischen bodens über sommelier und bundeskanzler zum kapitalistischen spekulanten avanciert.
    eingefügt sollte eventuell werden,dass unser tausensassa in kurzer zeit die astronomischen schulden der spö getilgt hat.wie?bis heute ein völliges rätsel,und auch von der opposition nie nachgefragt.
    insofern hab ich mir gedacht,dass ein mann wie hans pretterebner massiv abgeht.
    nun ja,gusi als finanzhai.wobei ihm zugute zu halten ist,dass er nie die volle unterstützung der basis hatte.und häupl dürfte zuletzt nur seine kenntnisse über exellente weine geschätzt haben.
    in der sozi-welt ist gusi allerdsings durchaus kein einzelfall.
    siehe den nach wie vor in der wolle rot gefärbten androsch,der ohne jede gewissensbisse zum multimillionär werden konnte.(wie?).jetzt massiv für die einheitsschule wirbt,und sein kind in eine klosterschule(gymnasium) schickt.
    ähnlich gerhard schröder.oder der omv-boss.
    und in wien:der bürgermeister ist vorsitzender einer mafiaähnlichen struktur.mit ähnlichen befugnissen,nur der ultimative punkt wird nicht praktiziert.
    vom linken profil in einer sternstunde beschrieben.
    und wie siehts im orf aus?links dominiert.und dem pröll ist das auch wurst.weil er seine abmachungen hat.
    wir brauchen uns über andere eigentlich nicht zu mokieren.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2011 08:52

    Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!

    Ein alter Spruch der Kommunisten - und wenn die es nicht wissen, wer dann?


alle Kommentare

  1. Mahala (kein Partner)
  2. Khalid (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:13

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  3. Chantall (kein Partner)
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  6. olvusk (kein Partner)
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  8. India (kein Partner)
    13. Juli 2011 03:19

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  9. Tertullian (kein Partner)
    09. Juli 2011 19:34

    Gusi beweist die Nähe von Zinseszinskapitalismus und Staatskapitalismus (= Internationalsozialismus)!

  10. kaffka (kein Partner)
    08. Juli 2011 11:00

    Er ist genau das geblieben, was er immer schon war : ein A....L.ch!

  11. cmh (kein Partner)
    07. Juli 2011 12:34

    Außer er hat das Pech auf gemachte Zusagen zu vertrauen, oder auch nur schlichtes Pech des Auffliegens. Ich denke da an

    Gerharter, Verzetnisch etc

    Den Begriff der Säuberungen haben ja auch die Roten - nach Vorbildern der französischen Revolution - erfunden.

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    07. Juli 2011 11:12

    Robin Gusi will das Geld sicher nur erspekulieren, um es dann de "Armen" zu geben

  13. cmh (kein Partner)
    07. Juli 2011 08:52

    Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!

    Ein alter Spruch der Kommunisten - und wenn die es nicht wissen, wer dann?

    • APM (kein Partner)
      07. Juli 2011 09:18

      @cmh

      Obwohl selbst auch nicht unbedingt eine Freund der linken Camarilla, erinnert mich Ihr Beitrag irgendwie an Unterbergers gestrigen Beitrag "Die Dummheit ist kein österreichisches Privileg" vielleicht unter Weglassung des Wortes "österreichisches"..

  14. Torres (kein Partner)
    07. Juli 2011 08:18

    Gusenbauer, der "Musterdemokrat", hat ja auch schon Diktatoren aus Kasachstan (glaube ich) "beraten", dann ist er, der nie in der Privatwirtschaft gearbeitet hat, plötzlich Aufsichtsratspräsident der Strabag geworden, nun will er Risikokapital gewinnbringend anlegen. Ein geniales "Multitalent" (wie auch viele andere Politiker vor ihm); ich würde ihm jedenfalls keinen Cent anvertrauen.

  15. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    07. Juli 2011 08:08

    Ich bin mir nicht ganz sicher, dass Herr Unterberger verstanden hat was mit Risikokapital gemeint ist und was der Unterschied zu 'Risikokapitalisten' im Sinne von „Finanzhaien“ ist. Googlen Sie mal unter „private equity“.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 08:57

      Wenn ich den Presseartikel richtig verstanden habe, beschäftigt sich AltBK Gusenbauer damit, Firmen, die in Schwierigkeiten sind, gegen eine kleine Gebühr selbstredend, wieder auf die Beine zu helfen. Allerdings nicht auf derern eigene.

      Wie Ihnen, sg STF, bin ich mir nicht so ganz sicher, ob diese Tätigkeit so richtig übermittelt werden konnte.

      Denn Heuschrecken sind da nicht das richtige Tier. Es sind die Schmeißfliegen, Aasfliegen und zahlreiche Arten von Gewürm. Was sich halt an den kapitalistischen Leibern nährt.

    • APM (kein Partner)
      07. Juli 2011 09:03

      Herr Unterberger ist auch nicht der liebe Gott. Obwohl...Jedem kann einmal ein ganz kleiner Irrtum passieren.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 12:20

      Unterberger ist immer noch zu vornehm um manche Dinge beim Namen zu nennen.

      Das ist aber kein Fehler und auch kein Irrtum. Denn wissen tut er das schon.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2011 17:12

      Bei diesem Risikokapital geht es v.a. darum, Unternehmen, die auf dem Finanzmarkt kein Geld bekommen können, zu finanzieren. So eine Art Mäzenatentum mit Gegenleistung. Eigentlich das genaue Gegenteil von Spekulation auf den Finanzmärkten. Für sowas gibt es bei uns im Gegensatz zu den USA wirklich keine Kultur, wenn das nicht mal Unterberger kennt.

    • Reinhard (kein Partner)
      08. Juli 2011 06:07

      Gibt die Bank einer maroden Firma ohne Sicherheiten trotzdem Kredite, meist mit Auflagen und fetter Beteiligung verbunden, schreien die Linken Zeter und Mordio über die riskante Zockerei der bösen turbokapitalistischen neoliberalen Finanzhaie.
      Macht das Gleiche ein Genosse, ist er ein gnädiger "Mäzen".
      Putzig, diese Wortverdrehereien, mit denen sich die Genossen gegenseitig ihre eigene Heuchelei schönreden.

    • kaffka (kein Partner)
      08. Juli 2011 11:08

      @ Schnabeltierfresser
      07. Juli 2011 17:12

      Ihrer Meinung nach also soetwas wie die EU und ihre Vasallen. Geld hinauswerfen ohne Chance auf Zurückzahlung!
      (der muss das in der österr. Finanzkultur gelernt haben!

  16. Reinhard (kein Partner)
    07. Juli 2011 06:15

    Und wieder ein Sozi, der nach dem Abnabeln von der Parteikassa plötzlich zum Feindbild der Ideologie der eigenen Partei mutiert ist. Das dauerempörte Schmollschnütchen Laura ereiferte sich erst jüngst kulleräugig über den Hacker-Angriff auf die SPÖ-Server, sie wären doch die glühenden Kämpfer gegen das böse böse Großkapital - und nur wenige Stunden später rutscht wieder ein ausgesonderter Altgenosse genau in diese Kapitalistenkreise (naja, dort war er schon vorher unterwegs, sowas passiert nicht von heute auf morgen, aber jetzt kann und will er es eben nicht mehr verstecken wie seine weiter heuchelnden Noch-Parteipostenbesetzer).
    Also ab in eine Reihe mit Schmidt und Sarazzin, Androsch und Klima - dass die Sozen nach dem Ende der Abhängigkeit von Dankbarkeitsbezügen für Parteihörigkeit plötzlich komplette Kehrtwenden hinlegen kann man nur damit erklären, dass sie es auch vorher schon wussten, aber bewusst gelogen haben. Und ihr Weg in die böse kapitalistische Wirtschaft zeigt auch, warum sie diese vorher zu bekämpfen suchen: Weil sie die erfolgreichen Unternehmer genau solange aus reinem Neid abgrundtief verachten, bis sie begreifen, dass sie jetzt genug Partei- und Steuergelder kassiert haben, um selbst in diese bislang verhassten Kreise der "Reichen" und "Spekulanten" aufzusteigen.
    Nadelstreifensozis, die oft nur den Hass auf den bürgerlichen Papa, der nie für sie da war weil er nur für den Wohlstand und die Eliteschule des Kindleins geschuftet hat und dann auch noch eine Gegenleistung fürs üppige Taschengeld einfordern wollte, zur Ideologie ihres persönlichen Klassenkampfes machen, bis sie irgendwann dann doch in Papas Fußstapfen treten - nachdem sie ihn und seine Freunde ordentlich schikaniert haben. Es wäre lustig, wenn diese Leute vor dem Einschalten ihres Hirns nicht soviel Schaden anrichten würden - und die Hirnmasse bei den Nachfolgenden in einem seit Jahrzehnten erkennbaren Trend immer übersichtlicher wird; erste Anzeichen von Hirnfreiheit zeigen sich bereits...

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 08:58

      Wenn man einem Sozen die Hand gibt, tut man gut daran, seine Finger nachzuzählen.

      Denn einem Sozen glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht. (trad.arr.cmh)

    • Undine
      07. Juli 2011 09:55

      @cmh

      "Denn einem Sozen glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht."

      Da habe ich so meine Zweifel, denn

      1. Ich kann mich jetzt beim besten Willen nicht dran erinnern, daß ein Sozi je die Wahrheit gesagt hätte.

      2. Wie soll man sich die Tatsache erklären, daß es immer noch haufenweise Leute gibt, die die dicksten Lügen der Sozis glauben.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 12:26

      Man darf nicht erwarten, dass einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

      Die Antwort liegt in einem anderen Sprichwort:

      mundus vult decipi, ergo decipiatur

      Wie auch das Vorbild für mein geändertes Sprichwort nicht im Indikativ steht, sondern im Hortativ:

      Man soll einem Lügner/Sozen nicht glauben, gerade dann nicht, wenn er zufällig einmal etwas richtiges sagt. Denn die halten sich an den konjunktivischen Folgesatz des anderen lateinischen Sprichwortes. Vielleicht sind die deshalb so gegen das Latein.

    • Böhm (kein Partner)
      07. Juli 2011 17:38

      Es könnt auch sein, daß er durch seine Verbindungen mit russischen Olidingsbums deren Invesitions/Aufkauffluss beschleunigt, wo sie sonst nicht so einfach rankommen.

  17. Neppomuck (kein Partner)
    07. Juli 2011 01:10

    Von der politischen Sandkiste in den Sandkasten der Strategen des Risikokapitals.
    Ein fürwahr großer Schritt für einen Sozialisten, jedoch ein kleiner für einen sich neuerdings als „blade runner“ versuchenden Ex-Bundeskanzler der Republik. Was könnte ihn denn noch erschüttern?

    Vertrauen bedeutet eine Minimalsituation an Risiko.
    Der Umkehrschluss ist zulässig.
    Zu lässig darf man das Ganze aber nicht sehen, sonst greift die typisch österreichische Form der Steigerungsformen von „gescheit“, nämlich „gescheiter – gescheitert“ bei Gusi noch einmal.
    So was nützt ab. Da bleibt nur mehr Nietzsche als Trost. („Gelobt sei, was hart macht.“)

    Daher: "Noli sudere.“
    Einmal Bilderberger, immer Bilderberger.

    Oder es bringt die Koalition der Mittelmäßigen das Genie endgültig auf das Schafott. (Gusi zitierte Antoine de Saint-Just aus dessen - letzter - Rede zur Verteidigung Robespierres. Man ging gemeinsam.)

    Dann „Gott befohlen!“
    Ein Exempel für die heutige Orientierungslosigkeit des prototypen Genossen mehr.
    Vielleicht küsst er bald den Asphalt in der Wall Street.

    Alles ist möglich im Land der begrenzten Unmöglichkeiten.

    • kaffka (kein Partner)
      08. Juli 2011 11:15

      @ Neppomuck
      07. Juli 2011 01:10

      Köstlich, köstlich: Der "blade Renner!" ja wo rennt er denn?

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Juli 2011 12:55

      Immer auf des Messers Schneide - als Gratwanderer zwischen den politischen Welten eines Marx einerseits und eines Amschel Bauer Rothschilds auf der anderen Seite.

      Sozialistische Parolen predigend, bourgeoisen Barolo trinkend zeigt Gusenbauer als ideologisches Chamäleon, dass er seine Lektionen gelernt hat.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Juli 2011 13:03

      Man darf noch gespannt sein:

      Der „Putzlappen-Alfred“ im internen Wettbewerb mit dem „Putztruppen-Joschka“.
      Zwei „Marathon-Minusmänner“ der besonderen Art.

  18. Celian
    06. Juli 2011 19:45

    Gusenbauer ist kein Sozialist reinsten Wassers, sein Moskauer Bodenkuß ist lange vorbei, Schnee von gestern. Der hat sich schon lange gewandelt. Denn seit er während seiner Regierungszeit die "solidarische Leistungsgemeinschaft" ausrief, wurde offensichtlich, daß er kein Betonsozi ist.

    Er wurde aber sofort von seinen eigenen Leuten zurückgepfiffen wurde, denen offenbar das Wort "Leistung" ungut aufstieß. Seitdem agierte er nur mehr wie man es von ihm verlangte, und hielt sich ansonsten bedeckt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 09:03

      w Celian

      Gusi war also ein "guter Roter"? Die Existenz solcher Individuen vorausgesetzt stellt sich dann schon die Frage, ob man den Frontmen der Roten überhaupt etwas glauben darf, ob die überhaupt paktfähig sind?

      Und mein Mitleid mit dem von den eigenen Leuten im Stich gelassenen Gusi hält sich doch sehr in Grenzen hat er doch seine Kanzlerschaft nur durch vier Dinge erreicht:

      Lügen, unhaltbare Versprechen, ungehaltene Versprechen und die Dummheit der roten Wähler.

    • Celian
      07. Juli 2011 09:27

      Ich hege schon seit langem den Verdacht, daß die meisten keine glühenden Verfechter des Sozialismus' mehr wie in ihrer Jugend sind, daß sich viele schon längst vom Saulus zum Pauslus gewandelt haben. So ist ja auch das Buch "Unter Linken" entstanden.

      Diejenigen, die aber aktiv in die Politik gegangen sind und sich etwa bei der SPÖ engagiert haben, müssen nun dabei bleiben. Sie haben sich der Partei geopfert, ihr Lebensunterhalt hängt nun von ihr ab. Sie haben sich in jungen Jahren zu früh für das Falsche entschieden, sie sind Verhaftete der Ideologie.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 12:30

      Genau aus diesem Grunde bin ich so sehr der Ansicht, dass die sozialistische Ideologie nur mit eingebautem Selbstbetrug funktioniert und alles was von dieser Seite kommt nicht nur falsch sein kann, sondern letztendlich Lüge sein muss.

      Was mich nicht hindert, vor Leuten wie Hindels, Leser, Ohla und anderen hochachtungsvoll den Hut zu ziehen.

  19. schreyvogel
    06. Juli 2011 13:34

    "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn." - Georges Clemenceau

    Gusenbauer ist inzwischen 51 und war damit ohnehin überfällig, sein Hirn zu benutzen. Egal, er hat es geschafft.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 09:06

      Und was folgt aus diesem Bonmot für die Glaubhaftigkeit roter Versprechen?

      Richtig: Mit 20 sagen die jungen Roten ihre ehrliche Ansicht und mit 40 haben sie verstanden, dass ihre Jugendideale falsch waren, fahren aber dann bewussst fort, die Leute zu belügen.

  20. Undine
    06. Juli 2011 13:23

    Bei Leuten wie Gusenbauer, die der Arbeiterschicht entstammen, ist mMn die stärkste Triebfeder, sich "hinaufzuarbeiten" von Kindheit an der heftige Neid auf alles Bürgerliche. Um im Schnellverfahren auf die einfachste Weise zu einem (in meinen Augen unverdient) hohen Einkommen als Chance für eine Trennung von den eigenen Wurzeln zu gelangen empfiehlt es sich, bei den SOZIS Karriere zu machen. Da kann man dann schon--auf Steuerzahlers Kosten--bei Dienstreisen beispielsweise das vermeintliche "bürgerliche Verhalten" kopieren und fleißig lustvoll trainieren.

    Hat man dann via SPÖ, die als Karriereleiter erfolgreich genutzt wurde, gelernt, sich in der Toskana im Nadelstreif, mit einem Glas "Baroso"in der Hand und einigen Kisten davon im Kofferraum des Dienstautos mit den anderen linken Proleten a la Joschka Fischer wie ein "Bürgerlicher" zu verhalten, fühlt man sich ausreichend bereit, den SOZIALISTISCHEN Zielen den Rücken zu kehren.

    Ach ja, und das Töchterlein oder das Söhnchen hat man natürlich in eine Privatschule geschickt; dadurch wird für die junge Dame bzw. den jungen Herrn der beschwerliche Weg der Väter ziemlich abgekürzt.Dort trifft man zwar auch mit Ausländerkindern zusammen, allerdings ausschließlich mit handverlesenen. Die Gesamtschulen sollen die anderen besuchen, wenn sie so blöd sind!

    • M.S.
      06. Juli 2011 17:48

      @Undine

      ....."hat man dann gelernt, sich ............wie ein Bürgerlicher zu verhalten, fühlt man sich ausreichend bereit den sozialistischen Zielen den Rücken zu kehren."

      Aber nur im privaten Bereich! In der Partei und bei Auftritten in der Öffentlichkeit (z.B. ORF u.s.w.) gibt man sich ganz progressiv, greift verbal tief in die Mottenkiste des 19. Jhdt. und wirft mit den abgelutschten marxistischen Stehsätzen herum.

    • Florin
      06. Juli 2011 22:02

      Sehr treffend, Undine!

    • Celian
      07. Juli 2011 16:45

      Bei Leuten [...], die der Arbeiterschicht entstammen, ist mMn die stärkste Triebfeder, sich "hinaufzuarbeiten" von Kindheit an der heftige Neid auf alles Bürgerliche.
      Aha.

  21. thomas lahnsteirer
    06. Juli 2011 12:54

    Drei besonders widerwärtige linke Heuchler ragen aus dem mitteleuropäischen rot-grünen Sumpf noch hervor:

    Der Lobbyist der Russemmafia Gerhard Schröder, der dicke Kohle mit fragwürdigen Erdölgeschäften macht,

    der Schulabbrecher und ehemalige Schlägertyp Joschka Fischer, der den "Harvard-Professor" und weisen Staatsmann mimt

    und
    der "Risikokapitalist", Aasgeier und Bodenküsser Alfred Gusenbauer, der sich nun auf marode Betriebe stürzt, diese filetiert und soviel Beschäftigte wie möglich in die Arbeitslosigkeit drängt.
    Vielleicht kauft er im Rahmen seiner dubiosen Firma auch noch Bankkredite auf, um die Schuldner- oft auch mit Tricks- rasch um ihre Hypotheken
    zu bringen und so ganz billig an wertvollen Grund und Boden zu kommen

    Drei leuchtende Kämpfer für die armen und von reaktionären Regierungen geknechteten Proletarier Europas !!!!

    • Undine
      06. Juli 2011 13:45

      @Thomas Lahnsteirer

      Der nächste Mann, der diesem von Ihnen angeführten Bund der linken Lichtgestalten beitreten wird, könnte der Regierende Bürgermeister Berlins, der Klaus Wowereit sein! Auch er paßt ausgezeichnet ins Schema.

    • thomas lahnsteirer
      06. Juli 2011 13:48

      unter "um die Hypotheken bringen" meine ich, dass die Hypothekarkredite sofort fällig gestellt werden und bei der darauffolgenden Versteigerung der Kreditkäufer
      Grund und Boden "seines" Schuldners billig erwirbt...
      eine beliebte Methode amerikanischer Aasgeierfirmen.

    • Erich Bauer
      06. Juli 2011 14:12

      "...Grund und Boden "seines" Schuldners billig erwirbt..."

      In Amerika gibt's für den Schuldner wenigstens keine Restschuld mehr. Bei uns ist das anders. Da passiert es immer öfter, daß der Versteigerungserlös die Kreditsumme des Schuldners, samt Zins und Zinseszins, nicht deckt. Für den Schuldner ist dann das "Dach über den Kopf" weg, aber dafür bleibt ihm zumeist ein noch immer fester Schuldenberg...

    • moderatus
      06. Juli 2011 19:00

      @thomas lahnsteirer
      vielleicht kauft Alfred G. den maroden Betrieb ÖBB auf und räumt den Sauhaufen restlos auf.
      naja war nur so eine Idee.

    • contra
      06. Juli 2011 19:03

      @moderatus

      *lol* - bitte, sofort ein e-mail an Gusenbauer, denn bei den ÖBB ist bereits Gefahr in Verzug! ;-)

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 19:09

      Verzeihung, aber diese Idee ist *geil*!!

    • Undine
      06. Juli 2011 22:47

      @moderatus

      @contra

      Wäre da außer Gusenbauer nicht der Hannes Androsch der Mann der Stunde!!! Der ehemalige "Leider-nein-Millionär" hat es mit viel Bravour--und was man halt sonst noch dazu braucht--zum "Vielfachmillionär" gebracht. Und dem Vranitzky wird auch beim Weinflaschenzählen längst die Kellerdecke auf den Kopf fallen!

      Dieses (rote?) Gespann "Androsch--Gusenbauer--Vranitzky" könnten sich doch gemeinsam der notleidenden ÖBB annehmen und sich's zur Aufgabe machen, sie endlich auf die "Gewinnerschiene" bringen!

      Meine Schuld ist es nicht, daß die ÖBB ständig am Abhausen sind; ich bin eine sehr treue Bahnfahrerin!

  22. Erich Bauer
    06. Juli 2011 12:28

    GUSI vs. STANDARD-RAU

    Gusenbauer hat sich auch schon bevor er Bundeskanzler wurde mit den Mechanismen der Finanz- und Kapitalwirtschaft auseinandergesetzt. Bei entsprechenden Debatten schien es so manchem, als leuchteten Dollarzeichen in seinen Äuglein auf. Das ist jetzt kein Vorwurf. "Gusi" war übrigens der einzige Sozialistenführer, der immer wieder vor Gewerkschafts- bzw. AK-Versammlungen, ja, sogar bei Bezirkstreffen die Wichtigkeit der KMUs herausstrich und deren staatstragende Bedeutung zu erklären suchte. Dabei stieß er nicht nur auf wenig Verständnis, nein, sogar auf totales UNVERSTÄNDNIS. Sein "Reich" schien nicht von IHRER Welt der "Ausbeuter"... Es war sicherlich einer der Hauptgründe, weswegen er sehr bald nicht mehr als einer der IHREN angesehen wurde. Es ist mir auch bei bestem Willen nicht erinnerlich, daß er, abgesehen von seiner Jugendzeit, den ursozialistischen Begriff "reaktionär" verwendete...

    Ganz anders STANDARD-RAU. Dieser scheint sich seine bolschewikische "Intelligenzija" bis zum Schluß bewahren zu wollen. Ein Gustostückerl für seine funktionierenden bolschewistischen Reflexe bot er gestern im Kästchen auf Seite 1. In seiner "Nachrede" zu Habsburg brachte er Erhellendes zutage:

    "Politische Hellsichtigkeit in vielen Fragen ging Hand in Hand mit REAKTIONÄREN Ansichten…"

    Nun, jeder kann zu Habsburg stehen wie er will. Mit mehr oder weniger Sympathie oder auch Ablehnung. Was mich so fasziniert, ist sind RAUs "reaktionäre Ansichten"... :-) Bei solcher "Intelligenzija" sind wir ALLE hier "Reaktionäre". Jedenfalls ist man das sehr schnell auf dem "bolschewistischen Planeten". RAUs „gesunde“ Reflexe sind vergleichbar mit richtig „gestandenen“ Nazis (nicht die ÜRF-Sozialhilfefälle). So ein „Gestandener“ wird beim Anblick eines Gemäldes, welches nur etwas von der Gegenständlichkeit eines Rudolf v. Alt abweicht, dieses sofort als „entartete Kunst“ begreifen.

    Ob RAU bewußt ist, daß ein „Reaktionär“ halt, nicht mehr und nicht weniger, als ein Gegner der bolschewistischen Revolution ist? Oder ob er doch ein Befürworter der bolschewistischen Tyrannei ist? Er wäre nicht allein mit dieser Gesinnung, die sich in Wortreflexen oft und oft enttarnt…

    Ich bin REAKTIONÄR!!!

    • Gandalf
      06. Juli 2011 14:13

      Im Zusammenhang mit Herrn Rauscher von Intelligenz zu sprechen, würde ihm zu viel Ehre antun. Dieser Mann ist zu Recht dort gelandet, wo er jetzt sein Gnadenbrot frisst(et). Nicht einmal der Erwähnung wert, dieser Dummkopf.

    • Erich Bauer
      06. Juli 2011 14:38

      Deswegen verwende ich für ihn das Wort "Intelligenzija". Ich finde jedenfalls schon, daß man diese Gesinnung, die sich auf ein immerhin allgemein anerkanntes Medium ergießt, nicht nur "erwähnen", sondern auch kräftig infrage stellen sollte. Dressurschreiber sollten als solche entlarvt werden... finde ich jedenfalls.

    • contra
      06. Juli 2011 15:19

      Erich Bauer

      Alleine für die Wortschöpfung "Dressurschreiber" gebühren Ihnen schon

      **********************

      für den Sternenregen auf den Rest reicht der Platz hier nicht! ;-)

    • Erich Bauer
      06. Juli 2011 15:49

      contra,

      Vielen Dank für die erklärte Übereinstimmung. Es tut einfach wohl... Man fühlt sich nicht so allein...

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 16:01

      @ Erich B.,
      gell, das ist wie bei der Toffefee Werbung .....wir sind "zusammener" ...

    • Erich Bauer
      06. Juli 2011 17:24

      Brigitte Imb,

      Naja... die Schweizer Schokolade... persönlich bervorzuge ich die französische. Wenngleich man sagt. daß die belgische das non plus ultra sei... Ich hab' die belgische gewogen und für zu leicht befunden. Zurückkommend auf die Schweizer Schokolade. Da fällt mir immer "Toblerone" ein. Echt "calvinistisch". Genuß muß Schmerzen bereiten. Diese harten, scharfkantigen Dreiecke! Da strömt das Blut im Maul! Werbung ist nur ein, sogar eher geringer Teil des Gesamtmarketings...

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 17:42

      Erich B.,

      mir ging es mehr um das "zusammener" - so eine "schöne" Wortkreation, aber essen wir Schokolade weiter.

      Zotter schmeckt gut und der hat wirklich tolle Kreationen in seinem Repertoire und auch hier http://www.pedros.at/de/shops/pedros_schokoshop.php , gibt s ordentlich Leckerlis.

    • Erich Bauer
      06. Juli 2011 18:07

      Brigitte Imb,

      Zotter ist echt gut. Ich war schon dort. Wenn man bedenkt, was dieser Steirer nach seinem Konkurs als Cafetier... Ich frage mich, warum er überhaupt híergeblieben ist... Ein Märtyfür die hiesigen roten INKAS?

      Das "Zusammen" löst bei mir bürgeliche "Abwehrreaktionen" aus. Ich kann mich so schwer "sozialisieren" :-) . Dieses Medium gestattet es leider nicht Mimik und Gestik einzurordnen. Ich dachte schon Ihre Replik wäre "süffisanter" Natur...

      Sehr verehrte Frau Imb. Ich muß jetzt leider WEG. Und bin erst morgen wieder DA... Freut mich jedenfall sehr, mit Ihnen zu "parlieren"...

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 18:27

      Erich B.,

      ciao bis mg, übrigens, beim 'Pedro' kann man auch gut speisen u. nächtigen.

  23. Patriot
    06. Juli 2011 10:53

    Gusenbauer darf sogar mit einem gewissen Herrn Hochegger Beraterverträge abschließen.

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Gusenbauer-hat-Berater-Job-bei-Hochegger/1508566
    Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Freitagsausgabe berichtet, arbeitet Ex-SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer nun für den Lobbyisten und Beschuldigten in der Causa Buwog, Peter Hochegger.
    ...
    Hochegger war jahrelang engster PR-Berater von Karl-Heinz Grasser. Der Lobbyist war bei nahezu allen Privatisierungen mit von der Partie und erhielt Millionen-Aufträge unter anderem von ÖBB, Telekom Austria, Postbus und Flughafen Wien. Genau jene Privatisierungen, gegen die Gusenbauer jahrelang Sturm gelaufen war.


    Die genauen Vermögens- und Einkommensverhältnisse des Herrn Gusenbauer bleiben leider im Dunkeln, und werden vermutlich auch dort verweilen, weil es Pilz, ORF & andere linkslinke Medien und "Aufdecker" nicht interessiert.

  24. Graf Berge von Grips
    06. Juli 2011 09:54

    Nr.394
    Na ja, hoffentlich hat er irgendwo einen Wahlonkel - an steuererklärungsstatt.
    Wäre gut wenn man den hätte, wenn man ihn braucht weil man was hat ...

  25. Observer
    06. Juli 2011 09:02

    Alfred Gusenbauer war und ist kein richtiger Sozialdemokrat. Er war für die anderen SPÖ-Vorstandsmitglieder viel zu gescheit, dies hat ihm vor einigen Jahren auch den BuKaPosten gekostet. Wie hier schon mehrmals geschrieben wurde, gibt es auch noch andere Rote, welche sich von vielen sog. Klassenkämpfern distanzieren (Androsch, Ruttenstorfer, Nowotny usw.). Es lässt sich eben sozialistisches bzw. marxistisches Gedankengut nicht mit Klufheit und Weitsicht vereinbaren.

  26. brechstange
    06. Juli 2011 08:49

    Liebe Leute, liebe Lieferanten,

    überlegen Sie sich gut, ob Sie in solche Firmenkonstruktionen investieren bzw. an Firmen, die von diesen Konstrukten übernommen wurden, liefern, am besten nur mit Vorauskasse. Die Substanz dieser Firmen wird oft durch gegenseitige Beratungstätigkeiten ausgehöhlt.

    Spontan fallen wir dazu 2 Fälle ein:

    Die Geschäftsführer zweier Betriebe beraten sich gegenseitig gegen üppiges Honorar und gehen pleite. Zufällig halten sie auch die Anteile an der Risikokapitalgesellschaft.
    Eine kw-Photovoltaik in Spanien errichtet, kosten Euro 7.500 in einer Investmentgesellschaft, privat bzw. Einzelunternehmen errichtet 3000 Euro.

    Wer hat da jeweils bereits im Vorfeld die Rendite abgecasht?
    Der Clou dran ist, dass weder Investoren noch Lieferanten große Chancen haben, an ihr Geld zu kommen.

  27. Laura R.
    06. Juli 2011 08:45

    Der Werner hat g`sagt, wenn er einmal nimmer den Kanzler imitieren wird müssen, geht er auch in die Privatwirtschaft, weil da kann ma wirklich gut abcashen. So wie das schon die Genossen Klima, der Schröder und der blade Joschka und die ganzen anderen roten Haberer g`macht ham. Und wenn ma`s g`schickt macht, kann ma auch richtig viele Steuern sich dersparen. Des hat uns ja der Hannes früher amal schon so schön vorg`macht.

    • Undine
      06. Juli 2011 09:30

      @Laura R.

      Sie sind ein Goldmädel! *******! :-)

    • M.S.
      06. Juli 2011 17:31

      Das lustigste daran ist, es könn`t wahr sein!

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 17:52

      Na ich weiß´nicht, wenn einer, außer einem Dauergrinsen, nichts zu bieten hat, könnte die Angelegenheit schon sehr peinlich werden für die postengebende Fa.

    • durga
      06. Juli 2011 17:53

      aber, weil er so fesch ist, soll er vielleicht nicht besser der nächste Star in der Nespresso-Werbung - anstatt George Clooney- werden???

      Hello, Werner! We run out of black capsules.

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 18:24

      @ durga, vergessen Sie die blauen ' Vivalto Lungos' nicht.

      Aber der Werner u. die Laura beim Nespressotratscherl, das hat was - auf jeden fall für den Boulevard. brrrrrrrrr...

  28. Wertkonservativer
    06. Juli 2011 07:46

    Für mich ist Gusenbauer, wie auch Salzbaron Androsch und viele andere Rotgefärbelte, der beste Beweis für die Flexibilität im Denken und Handeln, die einigermaßen klugen Menschen eigen ist.
    So revolutionär, xxxlinks gerichtet können manche Rothäute in ihren ersten Lebensphasen gar nicht sein, dass sie - nach langem Erkenntnisprozess - dann nicht irgendwann einmal auf die Kapitalistenschiene aufspringen!

    Natürlich gibt's auch viele Rote, die ihren Idealen mehr oder weniger treu bleiben;
    gegenüber den vielen "Neureichen" sind mir die jedoch fast noch die Lieberen!

    Denken Sie doch z.B. an Frau Min. Schmied (heute Kurier Seite 2)! Zwar aus "rotem "Adel stammend (aber was ist das schon!), nützt sie für ihre vielen Verpflichtungen doch lieber das Flugzeug, lässt ihren Dienstwagen-Fahrer die vielen leeren Kilometer nachkommen,um sich dann irgendwo im schönen Österreich einige Kilometer in ihrem komfortablen Dienstwagen herumkutschieren zu lassen.

    Das verstehe ich unter sozialistischer Gesinnung und Sparwillen!
    Freundschaft!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  29. Josef Maierhofer
    06. Juli 2011 07:41

    Die Hetze gegen die Spekulanten macht derzeit ein Herr Dr. Gusenbauer sicher nicht mit, das machen 'die anderen'.

    Es kann aber der Schuss auch nach hinten losgehen und die Sandkiste samt Großmutter muß dann verpfändet oder verkauft werden. Oder gibt es da nach guter sozialistischer Tradition ein Konto beim Steuerzahler ???

    Ich bin sicher, die Kanzlerpension eines Herrn Dr. Gusenbauer bei8nhaltet auch pfändbare Teile ...

    • Markus Theiner
      06. Juli 2011 08:17

      So weit wird es wohl nicht kommen. Der Gusi wird das ja nicht als Einzelkaufmann betreiben sondern eine Kapitalgesellschaft gründen, also nicht persönlich haften. Er wird auch kaum (ausschließlich) mit eigenem Kapital wirtschaften, sondern sich Anleger suchen.
      Investoren die dumm genug sind finden sich schon irgendwie. Entweder täuscht man vor der gelangweilten Nase der FMA die Anleger (siehe MEL) oder man spricht mit Parteifreunden, die ebenfalls fremdes Geld verwalten und das irgendwo anlegen wollen (siehe BAWAG).

      Die Marktwirtschaft beruht auf dem Bild des eigenverantwortlichen Unternehmers, der für seine Fehler selbst einstehen muss.
      Aber nur der klassische Unternehmer steht und fällt mit seinem Unternehmen. Der Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft verliert höchstens seinen investierten Anteil und der Manager höchstens seinen Job.
      Was an sich ja auch zulässig ist, nur sollte man als Kunde, Geschäftspartner oder Arbeitgeber solcher Personen das im Hinterkopf behalten und seine eigenen Interessen entsprechend wahren.

    • brechstange
      06. Juli 2011 08:42

      Ja, Herr Theiner

      und auch sollte man sich die wechselseitigen Besetzungen der Vorstands- und Aufsichtsratsgremien zu Gemüte führen. Die schalten nämlich auf diese Weise den freien fairen Wettbewerb durch die Hintertür aus.

    • Josef Maierhofer
      06. Juli 2011 09:24

      @ Markus Theiner

      Also nicht sozialistische Tradition, sondern kapitalistische.

      Ich hätte dem Gusi aber schon auch die Sandkiste zugetraut ...

      Also man bedient sich eben immer der dummen Menschen, die einen dummen per Gesetz, ich werde als Unternehmer von allen Seiten ausgequetscht und kann mich nicht wehren dagegen, oder die anderen Dummen als Investor.

      Was ich immer schon gesagt habe:
      Wenn Du Dein redlich erworbenes Geld jemand anderen gibst um es für Dich zu vermehren, so wird es nicht funktionieren, er wird es für sich vermehren.

      Da also hockt jetzt auch der Gusi und den Abzockern und Spekulanten ... ... ist er eigentlich immer schon gesessen, oder ?

  30. mike1
    06. Juli 2011 07:20

    auch gusi musste letztendlich einsehen, dass mit dem linksrotgrünen gefasel keine kreuzer zu verdienen sind. war doch beim androsch ebenso. oder bei vielen anderen, die das geld (auch steuergeld zur eigenen verwendung)gerochen haben.

    wünschen wir ihm doch viel glück auf dem kapitalistischen weg....

  31. Anton Volpini
    06. Juli 2011 06:44

    Es gehört schon zu einer Lebensaufgabe, den Menschen beizubringen, daß nicht die Spekulanten die Unheilbringer sind, sondern nur Fehlentwicklungen aufdecken, die meist durch Politiker verursacht worden sind. Seit mehr als 150 Jahren schieben die Politiker reflexartig sämtliche Schuld auf die Spekulanten, so daß man heute schon fast den Eindruck hat, als ob die Bürger dieses genetisch verinnerlicht hätten.

  32. Brigitte Imb
    06. Juli 2011 00:44

    Gusenbauer, der einer Arbeiterfamilie entstammt, dürfte ziemlich früh erkannt haben mit welcher Propaganda - und bei welcher Partei - er für sich das Optimum herausholen kann. ( Es existieren reichlich Zeitzeugen aus dem Gym.)

    Mit dem sozialen Gerechtigkeitssinn hatte er m.M. auch während seiner Amtszeit Probleme sie den Arbeitern zu erklären. Diese konnten, trotz Gefasel von sozialer Gerechtigkeit nur zusehen wie Gusi teure Rotweine trank( Barrosso!), Upgrades erhielt, überdrchschnittlich viele Polizeieskorten durch die Stadt beanspruchte, bei sozial gerechten Freunden urlaubte und seine Tochter in der Privatschule erziehen lassen wollte (wo doch die Gesamtschule das neue, all´ Heil bringende Bildungsinstitut sein soll).

    Gehört der Gusi womöglich zu den "Killerkapitalisten", die Fr. KKP letzten Freitag zu beschreiben versuchte?

  33. byrig
    06. Juli 2011 00:39

    gusenbauer ist halt vom küsser kommunistischen bodens über sommelier und bundeskanzler zum kapitalistischen spekulanten avanciert.
    eingefügt sollte eventuell werden,dass unser tausensassa in kurzer zeit die astronomischen schulden der spö getilgt hat.wie?bis heute ein völliges rätsel,und auch von der opposition nie nachgefragt.
    insofern hab ich mir gedacht,dass ein mann wie hans pretterebner massiv abgeht.
    nun ja,gusi als finanzhai.wobei ihm zugute zu halten ist,dass er nie die volle unterstützung der basis hatte.und häupl dürfte zuletzt nur seine kenntnisse über exellente weine geschätzt haben.
    in der sozi-welt ist gusi allerdsings durchaus kein einzelfall.
    siehe den nach wie vor in der wolle rot gefärbten androsch,der ohne jede gewissensbisse zum multimillionär werden konnte.(wie?).jetzt massiv für die einheitsschule wirbt,und sein kind in eine klosterschule(gymnasium) schickt.
    ähnlich gerhard schröder.oder der omv-boss.
    und in wien:der bürgermeister ist vorsitzender einer mafiaähnlichen struktur.mit ähnlichen befugnissen,nur der ultimative punkt wird nicht praktiziert.
    vom linken profil in einer sternstunde beschrieben.
    und wie siehts im orf aus?links dominiert.und dem pröll ist das auch wurst.weil er seine abmachungen hat.
    wir brauchen uns über andere eigentlich nicht zu mokieren.

  34. libertus
    06. Juli 2011 00:30

    Alfred Gusenbauer scheints, hat jetzt als ausgewiesener Nadelstreifsozi seine wahre Bestimmung gefunden:

    LINKE Heuschrecke = Gutmensch - RECHTE Heuschrecke = böser Nazi!

    Wer diese Gleichung noch nicht verinnerlicht hat, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen!

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 12:35

      Außer er hat das Pech auf gemachte Zusagen zu vertrauen, oder auch nur schlichtes Pech des Auffliegens. Ich denke da an

      Gerharter, Verzetnisch etc

      Den Begriff der Säuberungen haben ja auch die Roten - nach Vorbildern der französischen Revolution - erfunden.





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