Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Chinas Aufstieg und Europas Bankrott

Autor: Andreas Tögel

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die Dummheit ist kein österreichisches Privileg

Man könnte ja versuchen, es positiv zu sehen: Irgendwie ist es tröstlich, dass Dummheit kein österreichisches Privileg ist. Freilich kann man es auch sehr negativ sehen, wenn die Dummheit das gemeinsame Kennzeichen aller westlichen Gesellschaften zu sein scheint. Und wenn der diesbezügliche Unterschied zwischen den einzelnen Ländern nur ein ganz marginaler ist. Das wird indirekt auch durch die jüngste Analyse der „Financial Times“ bestätigt, derzufolge Europa wie Amerika gemeinsam gegen die steil aufsteigenden Schwellenländer untergehen werden.

Es ist jedenfalls erstaunlich, wie sehr die Politik, aber oft genug auch die Wirtschaft rundum glaubt, zwingende Logik durch populistische Phrasendrescherei ersetzen zu können. Einige neue Beispiele:

Das österreichische Parlament beschließt diese Woche die Einführung von Wartelisten bei Operationen. Niemand soll rascher drankommen, weil er zahlt beziehungsweise eine Sonderversicherung hat.

Meinen die das wirklich ernst? Dann verstehen sie absolut nichts vom Funktionieren des Gesundheitssystems. Denn die Einnahmen von Sonderpatienten sind für viele Spitäler ein Eckpfeiler der Finanzierung. Und sie sind auch für viele Ärzte ein entscheidendes Zusatzeinkommen zu eher kargen Grundgehältern. Daher werden Spitäler wie Ärzte alles tun, um weiter diese Einnahmen zu lukrieren. Selbst um den Preis, dass dann wieder einmal ein „Aufdecker“-Journalist schreibt: Es gibt sie noch immer, die Zweiklassenmedizin.

Sollte es aber wirklich gelingen, den Sonderpatienten im öffentlichen Spitalswesen jedes Privileg zu nehmen, werden diese auf private Spitäler ausweichen, die dann aufblühen werden. Hingegen wird sich an den öffentlichen Spitälern die Finanznot verschlimmern. Gleichzeitig werden die besten Ärzte von dort wegwandern, oder nur noch so tun, als ob sie im öffentlichen Spital voll arbeiten.

Da – allen Sonntagsreden von Politikern und Ärztefunktionären zum Trotz – die Marktmechanismen immer wirken, würde es auch Konsequenzen haben, wenn man als nächsten Schritt die Privatspitäler entrechtet und damit zur Schließung zwingt. Denn dann würde zweierlei passieren: Eine Gruppe würde ihre Privatversicherung kündigen und damit endgültig dem Gesundheitssystem Milliarden entziehen; eine andere Gruppe würde sich halt im Ausland rasche Operationstermine verschaffen. Denn wenn es um ihre Gesundheit geht, tun viele Menschen alles (außer gesund zu leben – aber das ist ein anderes Thema). Selbst ferne Länder wie Thailand bieten schon zahlungskräftigen Kunden jede gewünschte Operation in durchaus komfortablen Kliniken an.

Da bleibt dann unserer schlauen Politik als letzter Ausweg wohl nur noch nach dem Vorbild des alten Ostblocks die Menschen mit Stacheldraht und Selbstschussapparaten entlang der Grenzen am Verlassen des Landes zu hindern.

Ähnliche Intelligenzprobleme sind aber auch der deutschen Koalition zu attestieren: Da beschlossen die Parteichefs von CDU, CSU und FDP die Grundsätze einer Steuerreform: „Kleine und mittlere Einkommen werden zum 1. Jänner 2013 steuerlich entlastet, und wir werden die kalte Progression vermindern.“

Ganz abgesehen davon, dass Deutschland noch immer neue Schulden macht: Begreifen diese Parteien denn nicht, dass die beiden Satzteile von der Logik her absolut unvereinbar sind? Wenn man nämlich die kleinen und mittleren Einkommen entlastet, dann wird per definitionem und mit absolut zwingender Konsequenz die Progression umso schlimmer, also der Unterschied der Steuerlast, wenn man einmal mehr verdient als zuvor. Diese Progression kann man nur dadurch mildern, indem man insbesondere die höheren Einkommen entlastet – oder gleich die Flat tax einführt, die sicher die sinnvollste Steuerform wäre.

Wer nichts dergleichen tut, der nimmt vielen Menschen den Ansporn, mehr zu arbeiten, fleißiger oder kreativer zu sein. Wenn einem nicht nur absolut, sondern auch relativ immer mehr weggenommen wird, wirkt das eindeutig demotivierend. Außerdem wissen die Bezieher mittlerer Einkommen längst: Auch wenn sie derzeit noch von den allerhöchsten Steuersätzen weit entfernt scheinen, so wird sie die Inflation in absehbarer Zeit in diese Steuersätze treiben, selbst wenn sie der Kaufkraft nach gleichviel verdienen.

Zugegeben, bei den Grünen konnte man noch selten sonderliches ökonomisches Wissen orten. Aber es macht doch staunen, wenn der grüne Abgeordnete Kogler eine ganze Fernsehsendung lang unwidersprochen behaupten kann, dass die Budgetprobleme ja nur Folge der Bankenhilfe aus dem Budget seien.

Weiß der Gute nicht, dass sich selbst dann, wenn die gesamte Bankenhilfe schief gehen, also nicht zurückbezahlt werden sollte, die Staatsschuld maximal um drei Prozent erhöht? Ganz abgesehen davon, dass sowohl Raiffeisen wie Erste Bank mit großer Sicherheit die Staatshilfe zurückzahlen werden. Der Großteil des restlichen Risikos ist hingegen durch staatsnahe Banken wie insbesondere die Hypo Alpe-Adria und die staatlichen Haftungen für diese verursacht worden. Dies jener Partei ins Stammbuch, die beim Wort „Privatisierung“ den heftigsten Schüttelfrost vor lauter selbstdiagnostizierter sozialer Kälte bekommt.

Alles andere als intelligent ist auch das Verhalten der USA im Afghanistan-Krieg: Barack Obama lässt nun Tausende Truppen abziehen, obwohl es eine Halluzination sein müsste, wenn man den Krieg dort als beendet oder gar gewonnen erklärt. Um nicht missverstanden zu werden: Ich habe angesichts der Rahmenbedingungen das dortige Engagement immer für einen Fehler gehalten. Aber es wird zum doppelten Fehler, wenn man so wie einst in Vietnam einfach mitten im Krieg abzieht, und damit all die gefallenen und verstümmelten Soldaten zum Opfer einer totalen Sinnlosigkeit erklärt.

All das geschieht nur, um mit besseren Karten in den nächsten amerikanischen Wahlkampf gehen zu können. Das ist vielleicht nicht unintelligent in Hinblick auf Obamas eigene Nutzenoptimierung. Aber es ist jedenfalls ziemlich beschämend.

Nächstes Beispiel an durch Populismus ersetzter Intelligenz ist die deutsche Telekom. Bei dieser sollen gerade in einem Gewaltakt drei der sieben Vorstandsposten durch Frauen besetzt werden. Das heißt nun nicht, dass Frauen im Prinzip nicht für Vorstandposten geeignet wären. Aber nach allem, was man von der deutschen Telekom hört, stand bei dieser Entscheidung zuerst fest, dass es lauter Frauen sein müssen. Statt dass man einfach den Besten sucht, ganz unabhängig vom Geschlecht.

Mit dieser Vorweg-Fixierung auf das Geschlecht reduziert man automatisch das Reservoir auf weniger als ein Viertel, in dem man nach den besten Kandidaten für den Vorstand sucht. Denn der Anteil der Frauen ist noch immer sehr überschaubar, welche die Mühen einer Managerkarriere bis zur zweiten Ebene hinauf auf sich nehmen, um dann vielleicht Vorstandschancen zu haben. Damit ist logischerweise das Risiko viermal größer, dass man nicht die optimale Lösung findet. Und selbst wenn eine der Frauen eigentlich der beste Kandidat gewesen wäre, wird ihr trotzdem unweigerlich ewig das Negativimage der Quotenfrau anhängen.

Sich dabei von irgendwelchen Frauenforschungsprofessorinnen Gutachten schreiben zu lassen, dass ein hoher Frauenanteil die Geschicke eines Unternehmens verbessert, ist nicht wirklich überzeugend. Ich habe jedenfalls genauso oft Frauen an solchen Aufgaben scheitern gesehen wie Männer. Zum Teil sehr dramatisch.

 Immerhin geht es bei der Deutschen Telekom um viel Geld von Aktionären, also überwiegend von Menschen, die damit für ihr Alter vorsorgen wollten. Machen da nicht ein paar Spitzenmanager populistische und eitle Spielchen auf Kosten dieser Aktionäre? Sie setzen dabei ja nicht eigenes Eigentum aufs Spiel. Und sie wissen genau, dass man mit solchen Spielchen am leichtesten persönlichen Applaus in den Medien bekommt.

Apropos Dummheit der Wirtschaft: Der Schwachsinn, der von so manchen Wirtschaftsführern zum Thema Gesamtschule und Migration verbreitet wird, zeigt ebenfalls, dass das Managerhirn oft nur sehr einseitig entwickelt ist.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 08:13

    Es gibt in Österreich ungefähr 3 Mio Kranken-Zusatzversicherte. Also kein elitärer, reicher Klüngel sichert sich irgendwelche Bevorzugungen, sondern viele um ihre Gesundheit besorgte Bürger.

    Das ist natürlich den rot-grünen Faschisten/Kommunisten ein Dorn im Auge.
    Denn es genügt ihnen nicht, dass der E-Card Schwindler aus Anatolien die gleiche Behandlung bei NOTWENDIGEN Operationen genießt. Nein er muss auch bei zeitlich flexiblen Operationen dem Bürger, der für sich und seine Familie zB 400 Euro monatlich an Zusatzversicherung zahlt, gleichgestellt werden.

    Ein übler Skandal, der langfristig DDR-Zustände in unser medizinisches System bringen wird.
    Exklusive Behandlung genießen dann nur mehr der Bürgermeister und seine Frauen und Ex-Mätressen zB Frau Brauner, die es sich dann im Gemeindespital im Einzelzimmer gut gehen lassen........

  2. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 14:56

    PISA-Test für Politiker gefordert!

    - Parlamentarier ebenso wie Minister müssen die 4 Grundrechnungsarten einwandfrei beherrschen, bevor sie ihr Amt antreten!

    - Sie müssen mit Größenordnungen rechnen können, zumindest wissen um wieviel eine Milliarde größer ist als eine Million und eine Billion größer als eine Milliarde.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 09:16

    Seit der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 führt der angelsächsische Raum einen aus Eifersucht getriebenen Vernichtungskrieg gegen Deutschland.
    Die Überlegenheit der deutschen Industrie (Made in Germany), der deutschen Forschung, der deutschen Nationalökonomie (Österreichische Schule und Historische Schule) die Basierung der deutschen Politik auf eine Vorform der Sozialen Marktwirtschaft (Stein/Hardenberg), schlicht, das Auftauchen eines den berechtigten Idealen der Aufklärung und der Moderne verpflichteten und doch mit der großen geschichtlichen Tradition (Reformation und Gegenreformation, Idealismus und Barock) verbundenen Staatsgebildes hat die damaligen Herrscher der Welt auf den Plan gerufen.
    In der Mitte des Krieges ist es gelungen durch die Hilfe der Wall Street (siehe Anthony Sutton) den Wahnsinnigen, Adolph Hitler, zu installieren, sodass für alle Zukunft mit dem Namen Deutschland ein unlöschbarer Makel verbunden sein würde,der seitdem auch durch die Holocaust- Religion befestigt ist.

    Nun scheint nach der dritten Etappe, einem jahrzehntelangen Geisterkrieg, geführt über den Neomarxismus, den Popper-Reduktionismus, den Multikulturalismus, das Gender Mainstreaming, den Kultur- und Kunstbolschewismus und über die exzessive Ausdehnung der Geldwirtschaft, der Witschaftsmotor des Westens, die Mitte Europas, im Begriffe zu sein den Geist aufzugeben.

    Wenn die Luft aus einem Imperiun draußen ist, dann helfen, wie die Geschichte zeigt, auch keine imperialistischen Kriege (Vierter Weltkrieg) mehr.

    So bleibt die Hoffnung, dass die Substanz der europäischen Kultur, der Kampf um Freiheit, Gerechtigkeit und um Frieden bei den aufstrebenden Schwellenländern besser aufgehoben ist, als im dekadenten Westen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 13:33

    Dr. U. hat einen dummen Vorschlag nicht erwähnt.

    Die Stadt Wien such Pflegeeltern mit Migrationshintergrund, denn die würden Kompetenzen, mitbringen, die ö. Familien fehlt. So könnten, bei Kindern mit Migrationshintergrund, sprachliche u. religiöse Wurzeln der Kinder gepflegt u. gefördert werden.

    Echt super, weniger Deutsch u. mehr Islam, od. wie?

    http://diepresse.com/home/panorama/integration/675462/Pflegefamilien_Migranten-dringend-gesucht

  5. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 12:33

    Der Sieg der GrünInnen und FeministInnen besteht nicht darin, einzelne Punkte durchgedrückt zu haben, sondern darin, dass sie ihre Ideologie als Trojaner so tief in das Betriebssystem der anderen Parteien eingenistet haben, dass sie dort ein Eigenleben entfaltet und durch die Trägheitskraft der Bürokratie unaufhaltbar wie von selbst wirkt.

    Nur ein Beispiel: Auch wenn etwa die Ideologie der Klimaerwärmung noch so überzeugend widerlegt wird und wenn sich auch noch so viele Spitzenpolitiker dagegen erklären, stösst die Gesetzgebungmaschine unbeirrt neue Klimagesetze aus und zwingt z.B. die Industrie, völlig sinnlose aber sehr teure CO2-Zertifikate zu kaufen.

    Diese Ideologie ist wie eine hochinfektiöse, praktisch unheilbare Geisteskrankheit.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 08:59

    A.U. bringt alles in unserem schönen Lande "Verkehrte" derart klar auf den Punkt, dass für uns eigentlich nurmehr Bestätigungen bzw. arabeskierende Randbemerkungen übrigbleiben.

    Nur kurz zum Punkt Privatversicherung:
    seit 55 Jahren zahlen meine Frau und ich beträchtliche Beträge ein; in unseren jungen Jahren - obwohl damals kaum genützt - ein ganz wesentlicher Teil des damaligen Familieneinkommens.
    Auch jetzt monatlich immerhin knapp unter € 600,---. auch wieder ein beachtlicher Teil unseres gemeinsamen Pensionseinkommens.

    Da kann ich das elende Geschwafel von einer "Zweiklassen-Medizin" gar nicht mehr hören!
    Ein Vorschlag: alle die Leutchen, die uns Privatzahlern ungerechtfertigte Bevorzugungen durch Ärzte und Spitäler vorwerfen, können ja auch in den Genuss dieser "Privilegien" kommen: sie müssen halt nur bereit sein, ansehnliche Versicherungsprämien dafür einzusetzen!

    Und die Politik? Die soll besser ihre Hände von privatwirtschaftlichen Agenden lassen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2011 07:08

    Nachdem bereits @libertus das Einstein Zitat gebracht hat will ich mich auf den Aspekt der verschrieenen Zweiklassen-Medizin verlegen.
    Unsere Firma zahlt den Außendienstmitarbeitern eine Zusatzkrankenversicherung für Klassepatient, damit sie im Falle eines Unfalles, gut uns rasch wieder gesund werden. Sie sollen an jeder Stelle Europas die beste medizinische Versorgung bekommen. Und passiert ihnen in einer Gegend mit schlechter medizinischer Versorgung ein Ungeschick, so werden sie mit ebendieser Versicherung nach Österreich geflogen. Der Erfolg unserer Firma hängt sehr stark von der Präsenz dieser Außendienstmitarbeiter ab, und auf deren Dienstreisen haben sie ein höheres Unfallrisiko. Ich stehe also dazu, daß es für mehr Geld, eine bessere und raschere medizinische Leistung geben soll!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkaffka
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Juli 2011 10:11

    Zum x-ten Male bemühe ich die Feststellung, dass "Integration" den Einbau von Fremdem ins Eigene bedeutet (Zum Beispiel: die Trichine ist in das Fleisch des Schweines "integriert". Sie bezieht die Subsidien aus dem Bestand des Schweines ohne dafür irgend einen sinnvollen Vorteil für das Schwein zu erbringen. (Wenn man von dem "Vorteil" absieht, der darin besteht, dass das Fleisch der befallenen Tiere ungeniessbar wird, und dieses die "Arterhaltung" befördert.

    Trickreich wurde dem (dummen) Souverän diese "Integration" statt der von diesem gewünschten "ASSIMILATION" als Lösung untergejubelt.

    Daher: Endlich mit dem "Integrations"-Gewäsch aufhören und alle Trichinen zur "Assimilation" zwingen. = Völlige Angleichung und erst dann zu den Fleischtöpfen (Sozialversicherung, Familiennachzug, Mindesteinkommen....zuzulassen, oder gleich herausoperieren(Ausweisung!)


alle Kommentare

  1. Deborah (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:53

    I might be benaitg a dead horse, but thank you for posting this! http://fwlvfem.com [url=http://vekmep.com]vekmep[/url ] [link=http://cdlqhsn.com]cdlqhsn[/link ]

  2. Bentayan (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:38

    Now that's suetlb! Great to hear from you.

  3. Suman (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:15

    I love reading these articles because they're short but intefmarivo.

  4. Luke (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:37

    To think, I was coufsned a minute ago.

  5. bvnkwylxtkn (kein Partner)
  6. Nelle (kein Partner)
    13. Juli 2011 21:03

    Heck yeah this is eaxclty what I needed.

  7. xRatio (kein Partner)
    08. Juli 2011 22:23

    Ansichten eines international renommierten Militärhistorikers

    Herr General ist weiblich
    Von Martin van Creveld:

    Der Frauenanteil in den Armeen nimmt weltweit zu. Obwohl die Soldatinnen kaum kampferprobt sind, geniessen sie die gleichen Privilegien und Chancen wie die gefährlicher lebenden Männer.

    Feministinnen sehen darin eine überfällige Korrektur einer Benachteiligung von Frauen in der schlechten alten Zeit, als die Ärmsten nicht dienen durften, geschweige denn in ranghohe Positionen aufsteigen konnten. Bei genauerer Betrachtung stellt sich die Situation jedoch etwas anders dar.

    In Wahrheit geniessen Frauen unerhörte Privilegien.

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-27/essay-herr-general-ist-weiblich-die-weltwoche-ausgabe-272011.html
    (public)

    Martin van Creveld ist Militärhistoriker und Verfasser u. a. von "Frauen und Krieg" und "Das bevorzugte Geschlecht".

  8. xRatio (kein Partner)
    07. Juli 2011 23:23

    @Josef Maierhofer 06. Juli 2011 08:03
    Frauenquoten:

    Das ist für mich der allergrößte Unsinn, den man machen kann. Es werden Kompetenzen gesucht und Geschlechter genommen. Auch Rom ist so untergegangen.


    Sie sind noch nicht ganz auf der Höhe der Zeit, mein Freund.
    .
    Verstand, Intelligenz und Kompetenz stecken nach neuesten Erkenntnissen der "Genderforschung" nicht im Kopf, sondern im Höschen.

    • xRatio (kein Partner)
      08. Juli 2011 22:04

      Ansichten eines Informatikers

      Es gibt so einen neuen Typ Karriere-Frau, den man schon äußerlich und am Auftreten erkennt. Teure Designer-Beton-Frisur, 40-60% zuviel Make-Up, immer derselbe Gesichtsausdruck, aggressive Gestik, Hosenanzug, den Blazer dabei meist eigentlich zu eng, weil’s figurbetont rüberkommen soll, hohe Absätze, Busines-Auftreten.

      Aggressive Sprechweise, rüpelhaftes Auftreten, muß die Nummer Eins spielen. Permanente Besserwisserei, sagt jedem, was er zu tun hat, hört aber niemandem zu. Kommunikation als Einbahnstraße.

      Hält die Frau für das überlegene Wesen und duldet Männer nur als niedere Gehilfen und Arbeiter. Ist fest davon überzeugt, daß sie allein schon als Frau und durch ihr hartes Auftreten einen Karriereanspruch hat, betrachtet es aber als Zeitverschwendung und Tätigkeit für Waschlappen, sich sachkundig zu machen. Hat damit Erfolg, ist unglaublich eingebildet, kommt sich ganz toll vor, hat aber eigentlich keine Ahnung wovon sie redet und merkt vor lauter Erfolgsbesoffenheit und Eigenbegeisterung nicht, wie lächerlich sie sich macht, weil sie den letzten Mist daherredet.

      Funktioniert meistens aber nur, weil sie ein Publikum um sich versammelt, das es überwiegend auch nicht merkt (oder sogar gut findet). Ursula von der Leyen ist ein Prachtexemplar dieser Gattung, aber ihre Mitarbeiterin, die diese Gruppe geleitet hat, war darin auch nicht schlecht.

      Man muß sich diese Art des Auftretens mal bewußt machen um zu verstehen, warum gerade aus von der Leyens Ecke die Forderung nach einer Frauenquote kommt. Das paßt ganz exakt zu der Sichtweise, daß Frausein, Businessfrisur, Hosenanzug und hartes Auftreten doch ausreichen müssen, um es ganz nach oben zu schaffen, in den Vorstand, ohne dabei irgendwelche hard-skills beherrschen zu müssen. Zuzugeben ist, daß man mit sowas durchaus Bundesministerin werden kann.

      http://www.danisch.de/blog/2011/06/21/wie-die-deutsche-internet-kinderpornosperre-zustande-kam-und-zugrunde-ging/

  9. cmh (kein Partner)
    07. Juli 2011 22:46

    Neppomuck

    Ich habe Ihnen auf Ihr christliches Dilemma ebendort geantwortet.

  10. Robert Bond (kein Partner)
    07. Juli 2011 20:03

    Mit Privatversicherung hat der Patient das Recht auf die freie Arztwahl im öffentlichen Krankenhaus und ein besseres Zimmer. Eine bevorzugte Nutzung öffentlich finanzierter Infrastruktur ist nicht inkludiert. Wird diese dennoch eingeräumt, weil der Primar an seinen Privatpatienten eben mehr verdient, so ist das nicht anderes als institutionalisierte Korruption.

    Das ist nicht nur unfair gegenüber Patienten, die keine Privatversicherung haben, sondern auch Marktverzerrung. Denn die Privatspitäler verlieren damit eine ihrer Stärken, mit denen sie sich auf dem Markt gegen die öffentlich finanzierte Konkurrenz behaupten können.

    • Alexander Renneberg
      07. Juli 2011 20:24

      unfair, wieso? kann ja jeder eine zusatzversicherung abschließen wenn ihm/ihr es das wert ist.

      klarerweise muss man dann auch auf was verzichten. so ist das im leben.

      aber die leute die am meisten jammern fahren 3 x im jahr auf urlaub, haben ein peckerl, sprich tätowierung, gehen ins nagelstudio und sind permanent unterwegs, fahren leasingautos die fernab ihres einkommens sind etc. etc..

      also, wo genau ist das jetzt unfair bond?

      sie bond verzichten offenbar auf das denken.
      ob das jedoch für eine zusatzversicherung ausreicht sei dahingestellt.

    • contra
      07. Juli 2011 20:35

      @A. Renneberg

      ***********
      Und auch die Luxushandys mit entsprechenden Rechnungen nicht zu vergessen bzw. womöglich noch Schönheitsoperationen, die sich heute schon jeder Normalverbraucher leisten können möchte/muß.

      Was nichts kostet, ist ja bekanntlich nichts wert - daher wird dieses Gießkannen-Gesundheitssystem nie auf einen grünen - oder von den Ertragsziffern her besser - auf einen schwarzen Zweig kommen.

    • Brigitte Imb
      07. Juli 2011 20:35

      @ Robert Bond

      Über 40% der "Sekundagelder" gehen an das Krankenhaus, somit partizipieren auch Nichtzusatzversicherte mit. Sprich - die Zusatzversicherten berappen einen nicht unerheblichen Teil der Krankenhausinfrastruktur.

      Seien Sie versichert, in den Krankenhäusern funktioniert der Alltag ganz gut, und nur weil einige Spinner sich aufregen glaubt nun die Politik wiedereinmal ein funktionierendes System zerschlagen zu müssen.

    • Alexander Renneberg
      07. Juli 2011 20:57

      @contra

      natürlich haben sie recht, so ein galaxy II muss es schon sein oder ein iphone auf pump.
      ein paar piercings und ein bißl botoxen, das macht ja heute schon jede kleine beamtin oder verkäuferin.
      und vergessen wir nicht das permanent make up.....

      eigentlich alles auf pump, denn wie soll sich das mit einem durchschnittseinkommen ausgehen.

      die sozis haben den leuten erklärt sie könnten alles haben, man würde schon für sie sorgen...

      ach ja.....

    • Hartei (kein Partner)
      07. Juli 2011 21:27

      Alles tätowierte Armutschkerl auf dera Wöd. Nur der Herr Renneberg hat Knödl, dafür arbeitet er auch hart im Gegensatz zum linksrotgrünen Radfahrpöbel. Man vernimmt, dass er mit 1300 monatlichen Wienkilometern der fleissigste Fahrer bei seinem Pizzalieferdienst ist.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 22:10

      Gratuliere Ihnen zum Erfolg Herr Renneberg, Sie werden gelesen!

      Sie wurden zumindest von einem Hartei gelesen. Jetzt muss es nur noch ein klein wenig einsickern und einwirken.

    • Alexander Renneberg
      07. Juli 2011 22:16

      @cmh
      hartel und die anderen schaffen es wenigstens meinen namen richtig zu buchstabieren. der rest ist egal.

      es muß schlimm sein in der haut von bond, hartl etc. zu stecken. mit all dem neid...
      das ist sicher kein lustiges leben für diese subjekte.
      schad eigentlich, wofür zahlen wir eigentlich die grundsicherung?

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 23:00

      Klarer als Rober Blond kann man nicht die Unausrottbarkeit der Eigentum=Raub Gleichung in den Köpfen unserer linxlinken erkennen.

      Das Modell funktioniert im wesentlichen so:

      Jeder der sich irgendwie anstrengt wird ausgebeutet und bis aufs Blut gepiesackt. Wenn man sich über eine außerordentliche Leistung einmal nicht hinwegsetzen kann gibt es ein Annerkennungsschreiben der Bezirkssowjets einen Blechorden.

      Die Zuteilung der Güter erfolgt dann zum Teil freihändig unter den Mitgliedern der Nomenklatura, der REst wird verlost, wobei es klarerweise von Mal zu Mal weniger zu verlosen gibt.

      Als Patient wird man sich da aber keine Sorgen machen müssen, denn es wird nur gesunde Personen geben, das die anderen bis die Reihe an sie kommt schon längst krepiert sein werden.

      Ach ja und die Privatversicherungen werden bereits jetzt immer mehr zu staatlich gefordertem gewerbsmäßigen Betrug.

    • Robert Bond (kein Partner)
      07. Juli 2011 23:34

      da scheint's Probleme mit dem textverstehenden Lesen zu geben. Ich hab nichts gegen private Versicherungen, Privatärzte, Privatspitäler, Belegspitäler etc. Da soll jeder hingehen, der sich das leisten kann und will und den Betreibern wünsch ich Glück und Erfolg. Aber lesen Sie mal den Vertrag, den Sie mit Ihrer Zusatzversicherung haben. Steht da drin: Bevorzugung bei der Vergabe von OP Terminen in öffentlichen Krankenhäusern? Steht eher nicht drin. Daher ist es auch nicht korrekt, wenn das so gehandhabt wird.

    • Reinhard (kein Partner)
      08. Juli 2011 06:37

      Robert Bond, da scheint's Probleme mit dem allgemeinen Verstehen der Marktwirtschaft zu geben. Wenn Sie einen Premium-Business-Vertrag bei Ihrem Handyanbieter haben, erleben Sie im Support auch nie wieder eine Warteschleife, denn Sie zahlen ein Vielfaches der "Alles-Gratis-Basta!"-Tarife und finanzieren diese Werbeschnäppchen - denn falls Sie es noch nicht begriffen haben, keine Firma, auch kein Krankenhaus, besitzt Geld, um irgend etwas zu finanzieren. Sie nimmt nur Geld ihrer Kunden ein, die am Ende alles, und damit meine ich wirklich alles, in dieser Firma bezahlen, vom Klopapier für die Arbeiter bis zum Geschäftsführergehalt für den Chef. Egal ob sie produziert, Dienste leistet, Kranke behandelt oder Windeln entsorgt.

      Kunden, die mehr zahlen, auch besser zu behandeln, ist daher eine ganz einfache marktwirtschaftliche Strategie, um diese Kunden zu behalten und den Wenigzahlern die Angebote zu ermöglichen. Sonst gehen die Kunden nämlich woanders hin.
      Wenn ein Privatversicherter in Österreich auf einer Warteliste hängen soll, wird er sehr schnell in ein Krankenhaus im Ausland ausweichen. Wenn ein Business-Tarif-Besitzer die exakt gleiche Leistung bekommt wie ein Gratis-Telefonierer, wird er zu einem Billigprodukt oder zur Konkurrenz wechseln. Das system ist so einfach, dass man sich fast fremdschämt, wenn man es einem Menschen mit Hirn noch erklären muss.
      Das Einzige, was die Gleichmachereifanatiker erreichen, ist ein weiters Ausbluten der Spitäler, denen wieder eine Einnahmequelle abgewürgt wird, und damit ein weiters Anhängen dieser an den Steuertopf.
      Bravo!

    • Robert Bond (kein Partner)
      08. Juli 2011 11:09

      Zum Fremdschämen finde ich eher Ihr Selbstverständnis als Bürger. Natürlich werden Spitäler finanziert. Und zwar zum allerallergrößten Teil aus öffentlichen Geldern. Die kommen aus den Sozialversicherungen und verschiedenen Töpfen von Bund und Ländern, also allesamt aus den Steuern arbeitender Menschen. Und da gehts um richtig viel Geld. Allein die Sozialversicherung kostet einen Angestellten (Dienstgeberbeitrag eingerechnet) bis zu knapp 2.000 Euro im Monat. Über die Steuer brauchen wir gar nicht zu reden. Selbst wenn man das Prinzip der Solidarität komplett außer acht lässt, stimmt die Sache hinten und vorne nicht. Ein Patient mit einem Monatseinkommen von 5.000 Euro ohne Zusatzversicherung trägt ziemlich sicher einen höheren Teil der Kosten als einer mit 2.000 Euro Einkommen und Zusatzversicherung. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Forderung nach einer sauberen Trennung zwischen öffentlichem und privatem Eigentum eine zutiefst liberale Forderung ist (und natürlich die Basis einer Bürgergesellschaft).

    • Reinhard (kein Partner)
      08. Juli 2011 12:27

      Was das Solidaritätsprinzip angeht, bin ich ganz bei Ihnen. Ja ich gehe sogar soweit, dass ich eine flat tax plus fixer SV-Abgabe in gleicher prozentualer Höhe von allen Einkommen ohne Unter- und Obergrenze als das einzig gerechte Solidaritätsprinzip anzuerkennen bereit bin. Komischerweise schreien die angeblichen Fairnessverteidiger und Gerechtigkeitsfanatiker bei jeder Forderung nach gleicher prozentualer Abgabe für alle auf wie die Schweinderln beim Schlachten.
      Aber, in Ihrem Beispiel hat der Bezieher der 2000 Euro freiwillig einen höheren Prozentsatz abgeliefert, um sich damit Vorteile zu erkaufen (die ihm anscheinend sehr wichtig sind), während der Bezieher der 5000 Euro ebenso freiwillig darauf verzichtet (weil ihm andere Dinge wichtiger sind). Wer mehr als den Prozentsatz bezahlt, der sowieso gesetzlich vorgeschrieben ist, erlaubt dem Spital einen zusätzlichen Gewinn.
      Und nochmal: Wer zusätzlich höhere Preise bezahlt (egal ob es sich um absolut höhere oder prozentual höhere handelt) hat ein Anrecht auf eine bessere Behandlung, denn er verschafft mir einen zusätzlichen Gewinn, der - aufgepasst!! - den Bedarf an öffentlicher Zuwendung senkt bzw. die Infrastruktur ohne zusätzlichen Aufwand auch für alle anderen verbessert.

    • Reinhard (kein Partner)
      08. Juli 2011 13:18

      Vielleicht sollte ich ein Beispiel anhängen:

      Kauft sich ein Spital von dem zusätzlich lukrierten Geld ein moderneres Diagnosegerät, kommt es ALLEN Patienten zugute, auch denen, die nur ihre Zwangsabgaben leisten. Und das, OHNE diese Zwangsabgaben antasten oder um staatliche Fördergelder (also andere Zwangsabgaben) zu verbraten.
      Wirtschaftlich eine win-win-Situation, aber bei denen, die nicht wirtschaftlich denken können, natürlich irgend ein himmelschreiendes Unrecht und ideologischer Blabla...

  11. Segestes (kein Partner)
    07. Juli 2011 17:09

    - zeigt ebenfalls, dass das Managerhirn oft nur sehr einseitig entwickelt ist. -

    Wenn man bedenkt, dass sich vor allem bei der angeblichen Wirtschaftspartei OEVP viele Manager tummeln, dann laesst des Blogers These gewisse Rueckschluesse zu....

  12. Torres (kein Partner)
    07. Juli 2011 14:42

    Da bin ich aber sehr positiv überrascht, dass Unterberger auch der Meinung ist, dass die flat tax die beste und gerechteste Steuer ist. Ich war immer schon aus vielerlei Gründen davon überzeugt und möchte - ohne dass ich jetzt gleich als Haider-Anhänger betrachtet werde - daran erinnern, dass eben dieser Jörg Haider die flat tax schon vor etwa 20 Jahren vorgeschlagen hat und sofort von allen anderen Parteien dafür ärgste Prügel bezogen hat. Unterdessen beweisen schon einige - interessanterweise ehemals kommunistische - Staaten, wie etwa die Slowakei, Rumänien, Polen, dass die flat tax wunderbar funktioniert, vor allem ist sie "watscheneinfach" und jeder kann sich seine Steuerbelastung schnell und problemlos ausrechnen. Allerdings gibt es da keine kalte Progression mehr, d.h. der Staat ist dann nicht mehr Inflationsgeinner, deswegen wird sie bei uns auch nie kommen.

    • Johann Scheiber
      07. Juli 2011 16:59

      Und ein Heer von Sekundärbürokraten, Leute die die Komplexität der Steuergesetze des Staates für den Bürger administrieren, wäre arbeitslos.

    • contra
      07. Juli 2011 20:36

      @Johann Scheiber

      ....... und müßten womöglich in die Politik gehen!

  13. Neppomuck (kein Partner)
    07. Juli 2011 10:47

    Die Republik ist schuld

    Es war ein Mann, dem sein Begleiter
    die Börse stahl, und der Gewitzte
    ging dann mit einem andern weiter,
    der ihn vor solchem Unfall schützte.

    So traurig es auch war, so heiter
    war's, wie er die Erfahrung nützte:
    Er schalt den schützenden Begleiter,
    weil jener ihm das Geld stibitzte.

    Denn damals, als er mit dem andern
    spazierte, war er noch vermögend.
    So arm jedoch dahin zu wandern,
    verleidet ihm die ganze Gegend.

    Er seufzt, die Zeit kehrt nicht mehr wieder;
    wie muß die Gegenwart er hassen!
    Wer wollt's auch leugnen: er kam nieder,
    als jener andre ihn verlassen.

    Schon klingen ihm die alten Lieder.
    Bald hat a Ruh die arme Seele.
    Und rasch ruft er den Räuber wieder,
    damit er ihm das Hemd noch stehle.

    Ja, war er denn nicht der Gewitzte?
    Die Wahrheit lautet, unverhohlen:
    es hat auch, daß ihn nichts mehr schützte,
    ihm jener den Verstand gestohlen.

    Verflucht, durch Schaden dumm zu werden,
    büßt er nun erst die alten Sünden.
    Das dümmste aber ist auf Erden:
    Mit Trotteln Republiken gründen.

    Karl Kraus
    -
    Worte in Versen I.-IX.
    Gedichte
    (1922-1930)

  14. cmh (kein Partner)
    07. Juli 2011 10:35

    ,Aber sie treiben's toll;
    Ich furcht', es breche'.
    Nicht jeden Wochenschluss
    Macht Gott die Zeche.

    Dieses Goethezitat stellt Mommsen dem Teil seiner Römischen Geschichte voraus, in dem es um Revolutionen geht.

  15. AppolloniO (kein Partner)
    07. Juli 2011 10:29

    Anstatt die Privatwersicherungen aus dem Markt zu drängen, sollten sich unsere Politiker fragen, warum bei uns - trotz höchster Gesundheitsausgaben - soviele Menschen eine Notwendigkeit sehen sich zusätzlich privat zu versichern. Aber die Erkenntnis wäre für unsere Parteifunktionäre erschreckend:

    Wenn also soviel Geld ausgegeben wird und die Leistung daraus trotzdem unterdurchschnittlich ist, so lautet der Schluss auf Ineffizienz. Diese wiederum basiert u. a. an den viel zu vielen, und dazu noch aufgeblähten, Verwaltungen.

    Dies zu ändern hieße weniger Parteigänger versorgen zu können. Fazit: man läßt devon die Hände und drischt lieber auf die Privaten ein. Ein System was in Österreich schon seit einem halben Jahrhundert nicht ausrottbar ist.

  16. kaffka (kein Partner)
    07. Juli 2011 10:11

    Zum x-ten Male bemühe ich die Feststellung, dass "Integration" den Einbau von Fremdem ins Eigene bedeutet (Zum Beispiel: die Trichine ist in das Fleisch des Schweines "integriert". Sie bezieht die Subsidien aus dem Bestand des Schweines ohne dafür irgend einen sinnvollen Vorteil für das Schwein zu erbringen. (Wenn man von dem "Vorteil" absieht, der darin besteht, dass das Fleisch der befallenen Tiere ungeniessbar wird, und dieses die "Arterhaltung" befördert.

    Trickreich wurde dem (dummen) Souverän diese "Integration" statt der von diesem gewünschten "ASSIMILATION" als Lösung untergejubelt.

    Daher: Endlich mit dem "Integrations"-Gewäsch aufhören und alle Trichinen zur "Assimilation" zwingen. = Völlige Angleichung und erst dann zu den Fleischtöpfen (Sozialversicherung, Familiennachzug, Mindesteinkommen....zuzulassen, oder gleich herausoperieren(Ausweisung!)

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:28

      "Integration" kommt von "integrare" - lat. wiederherstellen, erneuern.
      Hat aber vom Wortstamm her noch weitere Komponenten.

      Wie da wären
      "Integer" - rein, unbescholten, ehrlich.

      Und (Meyers Konv.Lexikon)
      "Integrierend (lat.), wesentlich, zum Bestehen und zur Vollständigkeit eines Dinges notwendig gehörend, mit inbegriffen.

      Sowie (Online-Enzyklopädie):
      in¦te¦grie¦rend [Adj. , o. Steig.] zum Ganzen notwendig, unerlässlich; ein ~er Bestandteil unerlässlicher, unbedingt notwendiger Bestandteil
      Gefunden auf http://www.enzyklo.de/lokal/42303

      Was sagt uns das - oder sollte uns sagen?

      "Nutzen für alle" ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration.
      Was natürlich bedeutet, dass "Integration" eine "Bringschuld" ist.

    • Jacky (kein Partner)
      07. Juli 2011 13:37

      Oh, "völlige Angleichung für alle? kaffka frönt also der ach so linkslinken Gleichmacherei? Dem ultrasozialistischen Einheitsbrei-Denken?

  17. cmh (kein Partner)
    07. Juli 2011 09:45

    Neulich im Krätzel um die Wallensteinstraße konnte ich in vielen Auslagen das Poster eines türkischen Arztes sehen, der für seine Tätigkeit in Istanbul einen öffentlichen Werbeauftritt hier in Österreich ankündigte.

    Ich weiss nicht, wie ich das in diesen Zusammenhang einbauen soll. Aber eingebaut gehört es dann doch irgendwie.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:13

      Das lässt hoffen.
      Der kluge Mann baut vor - und Ärzte sind doch klug, oder?

      Er gewinnt hier Kunden für morgen, d.h. nach der Rückreise.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:39

      Der Arzt ist zumindest geschäftstüchtig.

      Aber Anlass zur Hoffnung gibt mir das nicht. Es könnte nämlich auch sein, wir outsourcen medizinische LEistungen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:42

      Das ist leider auch wahr, cmh.

      Die Frage ist nur, in welcher Höhe refundiert die KK die im Ausland erbrachten Leistungen.

  18. Reinhard (kein Partner)
    07. Juli 2011 06:33

    Was ist so schlimm an einer Zweiklassenmedizin?
    Es gibt doch auch die Zweiklassenversicherung! Als EPU zahlt man trotz höherer Absolutbeiträge in die SV zusätzlich 20% Selbstbehalt und bekommt keine Geldfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit. (Aber die erzroten Schreihälse glauben eh, dass Unternehmer grundsätzlich reich sind und sowieso nix arbeiten...)
    Wenn es hier Wartelisten für Operationen gibt, wird jeder, der sich eine Sonderbehandlung leisten kann, eben nach Deutschland oder in ein anderes Ausland ausweichen. Und wieder haben die ahnungsfreien Politiker, eben noch über die Kosten des Gesundheitswesens jammernd, den Krankenhäusern die Möglichkeit einer Geldeinnahme komplett versagt.

    Die deutsche Steuerentlastung für die "kleinen Einkommen" soll nur bei der brodelnden Unterschicht für Ruhe sorgen: Seht her, obwohl wir inzwischen fast den kompletten Sandlerverein in der EU finanzieren und mit hunderten Milliarden nur so um uns werfen, ist für euch immer noch was übrig. Wer redet da von drohendem Untergang?
    Beruhigungspillen auf Kosten der folgenden Generationen, dennen täglich mehr und mehr Schulden-Arsen in die Suppe gegossen wird, die sie einst auszulöffeln haben werden.

    Und zu dem Satz:
    "Aber es wird zum doppelten Fehler, wenn man so wie einst in Vietnam einfach mitten im Krieg abzieht, und damit all die gefallenen und verstümmelten Soldaten zum Opfer einer totalen Sinnlosigkeit erklärt."
    Nein, wird es nicht, weil in allen diesen Angriffskriegen, egal wie sie ausgehen, die gefallenen und verstümmelten Soldaten sowieso Opfer einer totalen Sinnlosigkeit sind. Ein Fehler ist es, weitere Verstümmelte und Leichen zuzulassen, nur um an einem Krieg festzuhalten, der nicht nur nicht zu gewinnen ist, sondern auch ungerechtfertigt und völkerrechtswidrig (und von wirtschaftlichen Interessen getragen, auch wenn das Zugeben solcher Tatsachen bereits einem deutschen Bundespräsidenten das Amt gekostet hat).

    • Johann Scheiber
      07. Juli 2011 08:18

      General Mc Arthur hat Präsident Kennedy dringend empfohlen, jeden Landkrieg in Asien zu vermeiden. Kennedy wollte sich daran halten, was wohl mit ein Grund für sein Schicksal geworden ist.
      Mittlerweile waren oder sind die USA beinahe mit jedem zweiten Land zwischen Korea und Lybien im Krieg.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:01

      Die Toten jeglichen Krieges sind betriebswirtschaftlich gesehen versunkene Kosten. Niemand weint ihnen eine Träne nach, außer den Familien und was kann man sich den schon für ein Purple Heart kaufen? Fragen Sie den Lt.Dan aus Forrest Gump.

      Andererseits ist eine der schwierigsten taktischen Aufgaben das Abbrechen des Gefechtes. Daher sind Kriege mit einem deutlichen Ergebnis auch meist kurz. 6 Monat scheint so eine Grenze zu sein. Und dafür dauert das Engagement im "Kampf gegen den Terrorismus" schon zu lange.

      Vielleicht kann man das ganze als eine Polizeiaktion sehen und nicht als herkömmlichen Guerilliakrieg? Dann erweitern sich die Fronten zwar, sind aber klarer.

      Denn es wird nicht nur in Afghanistan und in den Vereinigten Staaten von Mexiko dieser Krieg geführt, sondern auch in Europa und natürlich auch in den anderen bekannteren Vereinigten Staaten.

      Ich meine damit den Drogenkrieg, den wir uns selber ins Land holen. Möglicherweise ein Rache der Geschichte an uns für den Opiumkrieg, einem beispiellosen Genozidversuch.

  19. Helmut HGR.
    06. Juli 2011 19:50

    Wartelisten bei Operationen.

    Aber, aber lieber Dr. AU.

    So brutal, die Menschen mit Stacheldraht und Selbstschußapparaten an der Operation im Ausland zu hindern wollen wir doch nicht sein, aber natürlich muß eine Auslands-Operationssteuer eingeführt werden.

    Jeder wird gleich an der Grenze von Amtsärzten nach Operationsnarben untersucht.
    Zahn- und sonstiges Röntgen darf nicht fehlen.
    Alternativ können diese Untersuchungen, zu denen die Bürger monatlich antanzen müssen, auch an neu zu schaffenden Prüfungsstellen im Lande stattfinden.

    Das schafft Arbeitsplätze für Beamte, aber auch Andere und bringt neue Steuern, die für die Griechenlandhilfe dringend gebraucht werden.

  20. Celian
    06. Juli 2011 19:25

    Wider jeglicher Vernunft hat Belgien seinen börsennotierenden Unternehmen eine 30 prozentige Frauenquote für den Chefposten verordnet.

    Obwohl durch Nichts legitimiert, wagt es diese Regierung in die Eigentumsrechte privat geführter Unternehmen massiv einzugreifen. Denn Belgien, das ist jenes Land, indem seit einem Jahr eine Koalition an der Macht ist, die aufgrund des Zwistes zwischen Wallonen und Flandern nicht mehr durch demokratische Wahlen legitimiert ist.

    Ein Beispiel für eine total abgehobene Politikerkaste, die sich dem Souverän, dem Volk, entledigt hat und sich nicht geniert, gegen dieses zu regieren. Soviel zum Demokratieverständnis der EU-Zentrale.

  21. durga
    06. Juli 2011 14:56

    PISA-Test für Politiker gefordert!

    - Parlamentarier ebenso wie Minister müssen die 4 Grundrechnungsarten einwandfrei beherrschen, bevor sie ihr Amt antreten!

    - Sie müssen mit Größenordnungen rechnen können, zumindest wissen um wieviel eine Milliarde größer ist als eine Million und eine Billion größer als eine Milliarde.

    • contra
      06. Juli 2011 15:53

      Oje - das geht natürlich nicht, denn dann wären wir vermutlich 80% der Politiker los und wer soll dann in ihre Fußstapfen treten? *fg*

    • terbuan
      06. Juli 2011 21:01

      durga
      Und vergessen wir dabei bitte nicht die Führungskräfte internationaler Finanzorganisationen, bei denen sieht es besonders schlecht aus bei den Grundrechnungsarten, das einzige was die können, ist die Berechnung ihrer eigenen Gehälter und sonstigen Zuwendungen!

    • durga
      06. Juli 2011 23:57

      terbuan

      Vorschläge für Titel in Echo 2/11:

      - Bildungsstandards für Politiker
      - Abakus für Anfänger
      - Wahl des Mister/der Miss Kannitverstaan
      - Wer hilft Rating Agenturen beim (er)raten

      usw

  22. Brigitte Imb
    06. Juli 2011 14:21

    Zur "Dummheit" passend und somit gar nicht OT.

    Aber dennoch Entschuldigung, dass ich das Photo, das "gms" uns zur Verfügung stellt, hier hereinstelle, aber möglicherweise sehen die User im alten Blog nicht nach.

    http://1.bp.blogspot.com/_BP2gyMvM1rs/RgAFaVl5JmI/AAAAAAAAAqk/fDDJd2aIjos/s400/1.+District+089.jpg

  23. Sküs
    06. Juli 2011 13:44

    Nicht doch, nicht doch!

    Quotenregelungen (nach welchen Kriterien immer) in Vorständen, Aufsichtsräten, Nationalrat etc. können deswegen leicht umgesetzt werden, weil es dank unseres ausgezeichneten (Aus-)Bildungssystems aus jeder Kategorie immer genügend gleich-Qualifizierte für einen Posten gibt, aus denen man dann quotengerecht auswählen kann, oder !? ;-)

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 23:05

      In Anlehnung an einen alten Witz mit langem Bart könnte man sagen:

      Es werden für jeden Posten drei Personen gesucht: ein Weibl, ein Mandl und einer der die Arbeit macht.

  24. Brigitte Imb
    06. Juli 2011 13:33

    Dr. U. hat einen dummen Vorschlag nicht erwähnt.

    Die Stadt Wien such Pflegeeltern mit Migrationshintergrund, denn die würden Kompetenzen, mitbringen, die ö. Familien fehlt. So könnten, bei Kindern mit Migrationshintergrund, sprachliche u. religiöse Wurzeln der Kinder gepflegt u. gefördert werden.

    Echt super, weniger Deutsch u. mehr Islam, od. wie?

    http://diepresse.com/home/panorama/integration/675462/Pflegefamilien_Migranten-dringend-gesucht

    • durga
      06. Juli 2011 14:50

      danke für den link Brigitte!

      Vermutlich werden den Pflegeltern neben den monatlichen 450 - 900 €/16 x im Jahr auch noch Kopftücher, sittliche Bekleidung und Gebetsteppiche zur Verfügung gestellt.

      Da ich mich gefragt habe, welche Qualifikation Pflegeeltern für diesen finanziell gar nicht so unattraktiven Job mitbringen müssen, habe ich auf der wien.gv.at Seite )http://m.wien.gv.at/menschen/magelf/adoption/kampagne.html ) nachgeschaut - offensichtlich braucht es keine Qualifikation:

      "Pflegeeltern müssen keine pädagogische Ausbildung haben. Man braucht eine gewisse Lebenserfahrung, aber auch Erfahrung mit Kindern, ob beruflich oder privat. Die MAG ELF unterstützt diese Bereitschaft mit einem großen Angebot an Beratung und Begleitung und ermöglicht kostenlose Weiterbildung in Kursen und Seminaren."

    • Brigitte Imb
      06. Juli 2011 14:56

      Na wunderbar, aber unsere"Großeltern" müssen einen Kurs belegen, sollten sie auf ihre Enkel aufpassen wollen.

      Es ist wirklich nur noch krank und hirnrissig, welchen Unsinn Politiker aushecken.

    • contra
      06. Juli 2011 15:56

      @Brigitte Imb

      Zu wahr, um schön zu sein!

      Österreich schafft sich ab - GN8!

    • FranzAnton
      06. Juli 2011 20:54

      Naja, alles hat mindestens zwei Seiten.
      Bei den Türken bleiben die Mamas wenigstens zu Hause bei den Kindern; sie kriegen vor allem welche, und können ihnen grosso modo die unabdingbar erforderliche Liebe und Fürsorge geben, um seelich gesunde Menschen aus ihnen zu machen. Da spielt die mangelnde Schulbildung dann keine so große Rolle; Handarbeiter werden auch fürderhin benötigt, und die nächsten Generationen werden es schon noch besser machen, vorausgesetzt, sie ahmen nicht sklavisch die Fehlentwicklungen unserer Zeit nach.

      Unsere Frauen haben sich - unkritischerweise, gleichsam dem Zug der Lemminge folgend - dem Arbeitsstress unterwerfen lassen, und bekommen aus Zeitmangel vielfach gar keine Kinder, oder, wenn doch, ist die Gefahr seelischer Verkrüppelung groß, zumindest, wenn keine Oma vorhanden ist. Der Kindergarten ist zwar hinsichtlich der Entwicklung von Sozialkompetenzen, bes. von Einzelkindern, vorteilhaft, kann Mutterliebe/Nestwärme aber niemals ersetzen. Werden unsere Kinder daheim nicht gefördert, sind auch sie vielfach schlecht in der Schule.

      Besagter unselige gesellschaftliche Trend der autochthonen Bevölkerung wurde leider, insbesondere von der linken Politik, aus "idiotologischen" (Wortkonstrukt aus ideologisch und idiotisch) Gründen gefördert, und niemand wagt es, sich dagegen zu stemmen. Wenn diese Frauen (und auch die Männer) einmal alt und unfruchtbar geworden sind, wird das "heulende Elend" wohl noch kommen, zu spät halt.

      Ich wollte gern den Zug der Lemminge in den Untergang per Direktdemokratie stoppen, die Blogger hier scheinen aber dagegen skeptisch (wohl auch zu alt, zu saturiert, zu bequem) zu sein; dabei liegt es doch auf der Hand, daß die Menschen in ihrer Mehrheit wohl klüger wären als unsere Politexponenten; bei uns sind die Menschen gewiß nicht dümmer als in der Schweiz; es bedürfte bloß eines "Wilhelm Tell", der unseren Machthaberern die Direktdemokratie abtrotzt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:16

      Lieber FranzAnton,

      ich bin ganz Ihrer Meinung – außer in Sachen der Direktdemokratie. Denn ich kann mir durchaus vorstellen, gemeinsam mit z.B. Ihnen aber auch mit vielen anderen Menschen eine Frage zu besprechen und dann zu einer Lösung zu kommen. Weiters kann ich mir auch vorstellen, mit diesen Leuten an einem Strang zu ziehen, auch wenn die Vorteile und Nachteile einer konkreten Lösung nicht ganz gleich gestreut sind. Denn bei der nächsten Frage wird es vielleicht anders sein.

      Die Erfahrung mit Gremien, wo dies mit einer nicht handverlesenen Personengruppe erfolgen soll – und die Wohnungseigentümergemeinschaften sind hier paradigmatisch – lassen mit hingegen an der direkten Demokratie zweifeln. Im besten Fall kommt da dann so was wie eine Rätediktatur heraus. Und so glücklich sind die Schweizer mit ihrem Wilhelm Tell auch nicht – lesen Sie nur Wilhelm Tell für die Schule von Max Frisch oder auch sein Dienstbüchlein.

      Unsere Politexponenten sind auch nur die Resultierenden des Volkswillens konfrontiert mit den modernen Aporien.

      Wenn wir eine funktionierende Demokratie haben wollen, bleibt uns nichts anderes übrig, als dafür zu sorgen, dass Anstand und Moral wieder von Eltern und in den Schulen gelernt werden kann.

      Da ich bei dieser Bedingung skeptisch bin, muss ich es konsequenterweise auch bei der direkten Demokratie sein.

      Schauen wir einmal, was uns die nächste Kriese bringt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 18:21

      Ich krieg die Krise!

  25. schreyvogel
    06. Juli 2011 12:33

    Der Sieg der GrünInnen und FeministInnen besteht nicht darin, einzelne Punkte durchgedrückt zu haben, sondern darin, dass sie ihre Ideologie als Trojaner so tief in das Betriebssystem der anderen Parteien eingenistet haben, dass sie dort ein Eigenleben entfaltet und durch die Trägheitskraft der Bürokratie unaufhaltbar wie von selbst wirkt.

    Nur ein Beispiel: Auch wenn etwa die Ideologie der Klimaerwärmung noch so überzeugend widerlegt wird und wenn sich auch noch so viele Spitzenpolitiker dagegen erklären, stösst die Gesetzgebungmaschine unbeirrt neue Klimagesetze aus und zwingt z.B. die Industrie, völlig sinnlose aber sehr teure CO2-Zertifikate zu kaufen.

    Diese Ideologie ist wie eine hochinfektiöse, praktisch unheilbare Geisteskrankheit.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:18

      Ach wie glücklich sind doch die Menschen, dass sie nicht mehr gezwungen werden, an die Schrecken der Höllenstrafen zu glauben.

      Modern und glücklich sit, wer sich vor der Klimaerwärmung fürchtet.

  26. PostScriptum
    06. Juli 2011 12:29

    Da ich mich selbst in einer Art Sommerpause befinde, zum obigen Artikel nur eine Anmerkung, da der Artikel selbst größtenteils sehr gut ist:

    Bitte, Herr Unterberger, tun Sie mir den Gefallen und halten Sie sich aus Entscheidungen von Privaten heraus. Es geht Sie nun wirklich gar nichts an, was die Deutsche Telekom entscheidet, es sei denn, Sie nennen Aktien dieser Gesellschaft Ihr Eigen.

    Noch ein O.T.: Standard & Poor's wollen die Beteiligung privater Gläubiger als D (Default) einstufen, wie bereits von mir angekündigt. Nur die in höchstem Maße kriminellen Eurokraten wollen erst dann aufhören, Steuergeld zu verschwenden, wenn alle Ratingagenturen das Land auf D stufen.

    • Celian
      06. Juli 2011 19:37

      Es besteht der dringende Verdacht, daß die Deutsche Telekom diesen Schritt nicht aus freien Stücken tut, sondern dem sanften Druck der Politik und ihrem Winken mit der zwangsverordneten Frauenquote nachgibt. Staatliche Einflußnahme in privat geführte Unternehmen ist schon ein Thema, das hier angeht.

  27. Alfred E. Neumann
  28. eudaimon
    06. Juli 2011 11:47

    Die verkehrte Welt ist der beste PR-Gag der vereinten Linken!
    Da wird von zwei Klassenmedizin gesprochen und impertinet der Zahler als Räuber,
    der Arzt als Nehmer,das Spital als Freibuffet und der Parteifünktionär als der gerechter
    Verteiler kolportiert;so ist es auch zu verstehen, wenn unsere Parlamentarier
    der Masse der in -u.ausländischen Patienten mit Ihrer
    Abstimmung ein zahlungs -und sorgenfreies Gesundheitssystem stolz anbieten!
    Es gibt dafür nur eine Antwort:Klasseversicherung kündigen en masse!!Das ist dann
    die wahre Solidarität mit den geschundenen ,benachteiligten u.verfolgtenLohn-
    arbeiterInnen ,die zu ihrem Leiden sich auch noch vom Medicus schinden lassen müssen mittels Behandlungen,Operationen,Medikamenten uvam.!!"Der Partei sei Dank",dass man dafür nix oder fast nix zahlen muss-wär ja noch schöner!Diese
    bedienten Massen zahlen halt eben alle 4-6 Jahre ihren Obolus ...........

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:22

      Gehorsam ist ja heutzutage nicht ein Wort der Wahl.

      Aber wie könnte man es denn benennen, wenn jemand die Vorschreibungen eines Arztes nicht erfüllt, wenn jemand aus eigenem Verschulden einen Schaden erleidet und dann nach Hilfe nicht nur schreit, sondern diese geradezu autoritativ fordert.

      Ganz abgesehen davon, dass diese Art von Populismus ein ganz fieser Populismus ist, der Notleidende und Beängstigte auf wiederlichste in ihren Sorgen ausnutzt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:22

      widerlich ntürlich ohne ie

  29. M.S.
    06. Juli 2011 11:37

    Wartelisten für Operationen!!!

    Der Kommunismus und die Dummheit feiern fröhliche Urständ!

  30. schreyvogel
    06. Juli 2011 11:11

    Der Afghanistan-Abzug ist keine Dummheit, aber der Afganistan-Krieg war einer.

    Ein völlig vages Kriegsziel (Demokratie, Installierung einer guten, vom Volk akzeptierten Regierung, die imstande ist, selbst für Ruhe und Ordnung zu sorgen, to win the mind and the hearts of the people) wäre angesichts der völlig korrupten Politiker und der Drogen-handelnden War Lords auch in -zig Jahren nicht zu erreichen gewesen.

    Die einzig richtige Reaktion war daher ein stop-loss.

  31. Geheimrat
    06. Juli 2011 11:02

    Intelligenz faellt nicht vom Himmel, aber Bloedheit kriegt man geschenkt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juli 2011 10:24

      Genau!

      Deshalb blöken alle, dass Bildung nichts kosten darf - schon gar nicht eigene Mühen.

  32. Observer
    06. Juli 2011 10:03

    Wie die Überschrift richtig wiedergibt, handelt es sich bei allen genannten Themen um DUMMHEIT. Mit Ausnahme des Afghanistandebakels sind überall als Ursache die sozialistischen Philosophien erkennbar.
    Ein Blick nach England (genaugenommen: Grossbritannien) zeigt, dass das staatliche Gesundheitssystem - wie auch die öffentlichen Schulen - ein niedriges Qualitätsniveau haben und daher von allen jenen, welches es sich leisten können, auch gemieden werden.
    Bisher hatte man in Österreich über die Abzocke der Zusatzversicherten nicht zu laut gesprochen. Denn - wie AU richtig erwähnt - tragen die Versicherungen dieser Patienten (und damit eigentlich diese Versicherten selbst!) wesentlich dazu bei, dass die Spitalsdefizite nicht noch grösser werden. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass die medizinische Versorgung der Minimalversichtern schlechter ist. Das Zweibettzimmer, zusätzliche Untersuchungen, chirurgische Eingriffe des Abteilungsleiters (welcher oft gar nicht die tägliche Routine hat), ggfs. auch ein Dessert und manchmal auch etwas längere KH-Aufenthalte sind oft für die Privatversicherten die einzigen Unterschiede.

  33. ambrosius
    06. Juli 2011 09:44

    Aus Aktualitätsgründen noch ein Beitrag zum Thema: " Schwachsinnigkeit der politisch Verantwortlichen":

    Soeben veröffentlicht der EZ Kommissar Semeta- lt Spiegel online- Details zur geplanten Finanztransaktionssteuer:
    Bei Kauf von Aktien soll sie mindestens o,1 % ( für die Kommission, die Staaten dürfen noch was dazuschlagen) ausmachen
    Bei Derivaten:0,01

    Obwohl grundsätzlich ein Feind jeglicher obrigkeitlicher Steuer kann ich einer solchen, offenbar unserer alten Börsenumsatzsteuer nachempfundenen, Abgabe- mit geballtern Faust in der Tasche- eine Berechtigung nicht absprechen, weil wir die Börse heute nicht als Risikokapitalbeschaffungsforum für nachhaltiges Wirtschaften gebrauchen, wofür sie einst gedacht war, sondern als Casino, wo man rein und raus handelt, immer in der Hoffnung, noch einen Blöderen zu finden, der noch mehr zahlt und wo die Qualität des Unternehmens völlig irrelevant ist.Wenn nun der Kauf von Aktien durch eine solche Abgabe- neben den ohnehin satten Gebühren der Banken- die Transaktion noch mehr verteuert, dann spielt das für den langfristigen Anleger, also jenen, den wir suchen, überhaupt keine bzw nur eine geringen Rolle, die sog. Trader aber könnte man- wenn schon nicht vergraulen, so doch zumindest schröpfen. ( Anm.: durch die Anwesenheit der Trader wird das Leben des " nachhaltigen Investors" natürlich sowieso lebensgefährlich).
    Geradezu kriminell blödsinnig ist es aber im Hinblick auf Obgesagtes, die Derivative, die das " traden" erst richtig lustig machen, mit einem privilegierten Abgabensatz auszustatten.

  34. Johann Scheiber
    06. Juli 2011 09:16

    Seit der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 führt der angelsächsische Raum einen aus Eifersucht getriebenen Vernichtungskrieg gegen Deutschland.
    Die Überlegenheit der deutschen Industrie (Made in Germany), der deutschen Forschung, der deutschen Nationalökonomie (Österreichische Schule und Historische Schule) die Basierung der deutschen Politik auf eine Vorform der Sozialen Marktwirtschaft (Stein/Hardenberg), schlicht, das Auftauchen eines den berechtigten Idealen der Aufklärung und der Moderne verpflichteten und doch mit der großen geschichtlichen Tradition (Reformation und Gegenreformation, Idealismus und Barock) verbundenen Staatsgebildes hat die damaligen Herrscher der Welt auf den Plan gerufen.
    In der Mitte des Krieges ist es gelungen durch die Hilfe der Wall Street (siehe Anthony Sutton) den Wahnsinnigen, Adolph Hitler, zu installieren, sodass für alle Zukunft mit dem Namen Deutschland ein unlöschbarer Makel verbunden sein würde,der seitdem auch durch die Holocaust- Religion befestigt ist.

    Nun scheint nach der dritten Etappe, einem jahrzehntelangen Geisterkrieg, geführt über den Neomarxismus, den Popper-Reduktionismus, den Multikulturalismus, das Gender Mainstreaming, den Kultur- und Kunstbolschewismus und über die exzessive Ausdehnung der Geldwirtschaft, der Witschaftsmotor des Westens, die Mitte Europas, im Begriffe zu sein den Geist aufzugeben.

    Wenn die Luft aus einem Imperiun draußen ist, dann helfen, wie die Geschichte zeigt, auch keine imperialistischen Kriege (Vierter Weltkrieg) mehr.

    So bleibt die Hoffnung, dass die Substanz der europäischen Kultur, der Kampf um Freiheit, Gerechtigkeit und um Frieden bei den aufstrebenden Schwellenländern besser aufgehoben ist, als im dekadenten Westen.

    • f.m.
      06. Juli 2011 09:57

      Leider verbietet uns die Holocaust-Religion auch, die wahren Schuldigen zu benennen.

    • Johann Scheiber
      06. Juli 2011 11:34

      f.m., ich finde, dass die Schuldigen wir selbst, im Verband des Westens sind! Wenn die christliche Kultur und Zivilisation von anderen Religionen kampflos erobert und dominiert wird, so ist mit dem Wort "kampflos" die Schuldfrage auch geklärt.

      Ein wesentlicher Aspekt des Kampfes, vor allem von England, gegen Deutschland war, dass sich das bis zum heutigen Tag dort herrschende Kastenwesen in seiner Existenz herausgefordert sah.
      Die wahre Geschichte der Freiheit kann nur in Verbindung mit dem Christentum gedacht werden und der große Auftakt für die Freiheitsgeschichte war die Reformation, die dann im Aufgeklärten Absolutismus, ob im protestantischen Preussen oder im katholischen Österreich, ihre politische Manifestation gefunden hat. Kaiserin Maria Theresia hat ihre Kinder mit den Schriftren von Montesqieu erziehen lassen und Voltaire wurde nach Berlin geholt. (Siehe dazu Prof. Klingenberg!)
      Maria Theresia und FriedrichII. können weltfreiheitsgeschichtlich gar nicht überschätzt werden, weil sie das Neue mit dem Alten organisch verbunden und politisch konkretisiert haben. Es war eine Zeit, in der die Elite tatsächlich im Dienst am Volk stand, eine wahre Aristokratie, im Gegensatz zu allen Karikaturen und Verstümmelungsformen an Eliten und Aristokratien, mit denen wir heute konfrontiert sind.
      Die Wiener Klassik und der Deutsche Idealismus, beides im Grunde genommen Popularisierungen von Kunst und Wissenschaft, waren die geistigen Früchte der Großen Politik. Und weil der Geist der Unterbau des Wohlstandes ist, deshalb ist es dann auch zu Made in Germany und dann als neiderfüllte Gegenreaktion zu dem 150jährigen Bruderkrieg gekommen, indem in England die Warlords und in den USA die Kriegsbankiers, abgehobene Eliten, die Oberhand behalten haben.
      Dass es dem gemeinen Volk in England und in den USA heute vielleicht noch schlechter geht als uns Mitteleuropäern, erfüllt mich dennoch mit Trauer über die vergebenen gemeinsamen Glücksaussichten. Die geschürten Konflikte der sehr heterogenen Machteliten sollten uns von den verschiedenen Nationen nicht trennen, die alle auf ihre Art einmalig und großartig, und alle als Schöpfungsideen von Gott gewollt sind.

    • Undine
      06. Juli 2011 21:09

      @Johann Scheiber

      *********!
      Wirkte sich nicht auch bereits im Dreißigjährigen Krieg der verbissene Kampf der Briten um die eindeutige Vormachtstellung samt dazugehörigem Vernichtungswillen gegenüber den Deutschen als "kriegsverlängernd"(=gleichbedeutend mit Ausbluten) aus, also schon lange bevor es das Deutsche Reich gab?

    • Johann Scheiber
      07. Juli 2011 08:30

      @ Nachdem in der dunklen Zeit des 14. Jahhrhunderts mit jahrzehntelangen schwersten Verfallserscheinungen in ganz Europa, alles im Gefolge des Zusammenbruches des venezianisch dominierten Bankensystems, London die neue Geldhauptstadt geworden ist, kann man sich durchaus vorstellen, dass von da an das reine Machtkalkül zur dominierenden Konstante der englischen Politik geworden ist.

      Der Faschismus, das heißt, der durch nichts restringierte Wille zur Macht ist jedenfalls eine englische oder französische Erfindung, keine deutsche.

    • Johann Scheiber
      07. Juli 2011 08:37

      @undine war gemeint!

    • de Voltaire (kein Partner)
      08. Juli 2011 04:05

      "So bleibt die Hoffnung, dass die Substanz der europäischen Kultur, der Kampf um Freiheit, Gerechtigkeit und um Frieden bei den aufstrebenden Schwellenländern besser aufgehoben ist, als im dekadenten Westen."

      Dieses bringt die Hoffnungslosigkeit perfekt auf den Punkt, dem ist leider nichts hinzuzufügen. Oft wurde ich für ähnliche Aussagen im Freundeskreis kritisiert und gescholten. Ich teile diese Hoffnung (obwohl mir das Lesen dieser Zeilen beinahe körperliche Schmerzen bereitet).

  35. Wertkonservativer
    06. Juli 2011 08:59

    A.U. bringt alles in unserem schönen Lande "Verkehrte" derart klar auf den Punkt, dass für uns eigentlich nurmehr Bestätigungen bzw. arabeskierende Randbemerkungen übrigbleiben.

    Nur kurz zum Punkt Privatversicherung:
    seit 55 Jahren zahlen meine Frau und ich beträchtliche Beträge ein; in unseren jungen Jahren - obwohl damals kaum genützt - ein ganz wesentlicher Teil des damaligen Familieneinkommens.
    Auch jetzt monatlich immerhin knapp unter € 600,---. auch wieder ein beachtlicher Teil unseres gemeinsamen Pensionseinkommens.

    Da kann ich das elende Geschwafel von einer "Zweiklassen-Medizin" gar nicht mehr hören!
    Ein Vorschlag: alle die Leutchen, die uns Privatzahlern ungerechtfertigte Bevorzugungen durch Ärzte und Spitäler vorwerfen, können ja auch in den Genuss dieser "Privilegien" kommen: sie müssen halt nur bereit sein, ansehnliche Versicherungsprämien dafür einzusetzen!

    Und die Politik? Die soll besser ihre Hände von privatwirtschaftlichen Agenden lassen!

    • Observer
      06. Juli 2011 15:04

      Lieber Wertkonservativer, wer wirft den Privatzahlern "ungerechtfertigte Bevorzugungen" in den Krankenanstalten vor? Die berühmten Listen für Operationstermine werden ja von den leitenden Chirurgen, Gynäkologen usw. erstellt. Die Krankenhausbetreiber haben manche Bevorzugungen "stillschweigend" geduldet, da die Verrechnung an die Privatversicherungsgesellschaft ein wichtiges finanzielles Standbein darstellen. Die viel grösserer Schweinerei ist, dass oft der ursprünglich vorgesehene bzw. versprochene Operateur (oft der Primarius) im Verlauf der Operation die Arbeit einem Mitarbeiter überlässt und sich anderen Aufgaben zuwendet. Nach hauseigenem Schlüssel bekommt aber der Abteilungsleiter den grössten Anteil vom Operationstarif, während alle übrigen beteiligten Personen mit "peanuts" abgespeist werden. Es gibt bzw. gab sogar noch alte Verträge, wo diese leitenden Mediziner "ihre" Privatpatienten auf Kosten des Krankenhauses untersuchen konnten (Benützung der Einrichtungen, Geräte und Ordinationsräume).

  36. ambrosius
    06. Juli 2011 08:32

    Zum Thema :Obamas Rückzug aus Afghanistan:
    Die geradezu unfassbare Schwachsinnigkeit ist bei dem kleinen Bush und seinen Kumpanen zu suchen und nicht bei Obama. Er (the bushel) hätte, wenn er denn über einen Funken Schulbildung verfügt hätte( bzw. seine Berater) wissen müssen, daß sich seit Alexander aus Makedonien keine freme Macht in dieser Region behaupten hat können: nicht die Engländer und nicht die Perser und auch nicht die Russen.
    Die Jungs hätten auch nur aus ihrer eigenen Geschichte lernen können: Ihr letzter Erfolg in der Proliferation der freien Marktwirtschaft und der anderen Lebenslügen der Amerikaner ist im Nachrkiegsdeutschland geschehen und auch das nur mit dem Marshallgeld samt politischem Begleitdruck und weil sich die Deutschen wegen der Judenmetzelei geschämt haben. Schon im- völlig unnötigen- Vietnamkrieg haben die Amis ihre militärische Niederlage dadurch besiegelt, daß sie in ihrem Missionswahn das autochtone Mönchsregiment in Südvietnam beseitigt haben.
    Interessant ist allerdings, daß Amerika den Vietnamkrieg im nichtmilitärischen Bereich tatsächlich gewonnen hat: die Greuel in Vietnam, Kambodscha und Laos haben nämlich dazu geführt, daß die diversen kommunistischen Guerillabewegungen
    jegliche Attraktivität verloren hatten und Ruhe in Thailand, Malaysia, den Phillipinen herrschte bis- ja bis eben mit dem politischen Islam eine neue Idee wieder als Unterbau für neuen Terror gefunden war.
    Obamas- in militärischer Sicht- durchaus schmählicher Rückzug zeugt von Intelligenz. Er beendet eine Auseinandersetzung unter Opfern, weil sie mit den gewählten Mitteln nicht zu gewinnen ist.
    Seine- von den Amerikanern sowie den Europäern überhaupt nicht verstandene- Rede zu den Revolutionen in den muslimischen Ländern Nordafrikas zeigt jedoch klar, daß er die Sachlage erfasst hat und genau den Weg kennt, der für Amerika und seine Ideen doch noch zum Durchbruch führen kann.
    Was nun die " sinnlos gewordenen Opfer" der Militärs betrifft, so kann das nur jemand meinen, der meint, die allgemeine Schrebergärtnerethik gilt auch für die Politik. Ungeachtet der Dimensionen des Schreckens, die uns zwei Weltkriege vorgeführt haben, bleibt es dabei: Krieg ist nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.Soldaten sind dazu da um geopfert zu werden. Ich erinnere an die Leidensgeschichte des Georg von Frundsberg unter Karl V. Auch meine Familie kann von einer Reihe von solchen Enttäuschungen berichten. Das zu beklagen oder zu kritisieren entspricht eben- siehe oben- der Schrebergärtnermentalität.
    "Heldendenkmäler und Sonntagsreden sind lediglich zur Motivation eben dieser Schrebergärtner gut.

  37. thomas lahnsteirer
    06. Juli 2011 08:13

    Es gibt in Österreich ungefähr 3 Mio Kranken-Zusatzversicherte. Also kein elitärer, reicher Klüngel sichert sich irgendwelche Bevorzugungen, sondern viele um ihre Gesundheit besorgte Bürger.

    Das ist natürlich den rot-grünen Faschisten/Kommunisten ein Dorn im Auge.
    Denn es genügt ihnen nicht, dass der E-Card Schwindler aus Anatolien die gleiche Behandlung bei NOTWENDIGEN Operationen genießt. Nein er muss auch bei zeitlich flexiblen Operationen dem Bürger, der für sich und seine Familie zB 400 Euro monatlich an Zusatzversicherung zahlt, gleichgestellt werden.

    Ein übler Skandal, der langfristig DDR-Zustände in unser medizinisches System bringen wird.
    Exklusive Behandlung genießen dann nur mehr der Bürgermeister und seine Frauen und Ex-Mätressen zB Frau Brauner, die es sich dann im Gemeindespital im Einzelzimmer gut gehen lassen........

    • Gandalf
      06. Juli 2011 15:49

      Frau Brauner braucht sowieso immer ein Einzelzimmer, schon wegen ihrer menschlichen Breite...

    • Undine
      06. Juli 2011 21:11

      @Gandalf

      :-)

    • byrig
      07. Juli 2011 23:46

      nicht zu vergessen die e-card-schwindler aus serbien,dem land .wo die leute herkommen,die die meisten verbrechen in österreich begehen!!!!

    • terbuan
      08. Juli 2011 17:54

      byrig
      Da erwarten Sie aber jetzt nicht wirklich eine Antwort? ;-))))

  38. Josef Maierhofer
    06. Juli 2011 08:03

    Einige Anmerkungen:

    Ich bin bereits ein Opfer dieser Operationsliste in den Spitälern. Da werden dringende Operationstermine zum schweren Schaden des Patienten für bis zu 3 Monate später vergeben. Für den kleinen Mann trifft Dr. Unterbergers 'Auslandsausweiche' natürlich nicht zu. Somit haben wir mehrheitlich den 'diktatorischen Kommunismus' in dieser Sparte.

    Steuerreform in Deutschland:

    Da tritt halt wieder einmal deutlich zutage, daß eigentlich das Volk und der verantwortliche Umgang mit der Zukunft überhaupt nicht zählt im Verhältnis zur eigenen politischen Selbstbedienung.

    Bankenhilfe:

    Klar, irgendwas muß ja schuld sein an der Unfähigkeit und Kurzsichtigkeit unserer Politiker und die Medien posaunen den Unsinn hinaus.

    Afghanistan:

    Auch Barack Obama und seiner Partei ist das Hemd näher als der Roch und das Volk, die toten Soldaten, etc. egal.

    Frauenquoten:

    Das ist für mich der allergrößte Unsinn, den man machen kann. Es werden Kompetenzen gesucht und Geschlechter genommen. Auch Rom ist so untergegangen.

    Migration:

    Die Sozis sollen endlich aufhören mit dem für alle nachteiligen Gesamtschulgeblödel. Integration geschieht nur dadurch, daß Immigranten die Sprache können und sich hier in den Arbeitsmarkt und in das Schulangebot integrieren und die hiesige Kultur im weiteren Sinne (Gesetze beachten, Verhaltensformen anpassen, etc.), nicht im engeren Sinne, wie Konzerte, Religion, etc. beachten und mittragen.

    Immigranten, die sich nicht in den Arbeitsmarkt integrieren können (weil man sie schlicht nicht braucht), sollen das Land verlassen.

  39. mike1
    • Cotopaxi
      06. Juli 2011 08:04

      Es sind immer die Selben die auffallen:

      War Schmied nicht auch diejenige, die die Kosten für ihr Dauer-make-up dem Steuerzahler aufbürden wollte - etwa 20.000 Schilling, der Monatslohn von zwei Supermarktkassierinnen.

    • Anton Volpini
      06. Juli 2011 09:46

      Cotopaxi, die Kleine Zeitung schreibt heute, daß dieselbe Schmied ihr Dienstauto unzählige Male leer hin und her fahren ließ, während sie selbst im Flugzeug saß!

    • Cotopaxi
      06. Juli 2011 10:03

      Ich frage mich, warum die Roten Minister nicht gewillt sind, innerhalb Österreichs mit den ÖBB zu reisen?

      Etwa gar zu viel Pöbel in den Zügen?

    • mike1
      06. Juli 2011 13:23

      cotopaxi: das mit dem pöbel könnt stimmen ...

  40. Anton Volpini
    06. Juli 2011 07:08

    Nachdem bereits @libertus das Einstein Zitat gebracht hat will ich mich auf den Aspekt der verschrieenen Zweiklassen-Medizin verlegen.
    Unsere Firma zahlt den Außendienstmitarbeitern eine Zusatzkrankenversicherung für Klassepatient, damit sie im Falle eines Unfalles, gut uns rasch wieder gesund werden. Sie sollen an jeder Stelle Europas die beste medizinische Versorgung bekommen. Und passiert ihnen in einer Gegend mit schlechter medizinischer Versorgung ein Ungeschick, so werden sie mit ebendieser Versicherung nach Österreich geflogen. Der Erfolg unserer Firma hängt sehr stark von der Präsenz dieser Außendienstmitarbeiter ab, und auf deren Dienstreisen haben sie ein höheres Unfallrisiko. Ich stehe also dazu, daß es für mehr Geld, eine bessere und raschere medizinische Leistung geben soll!

    • Observer
      06. Juli 2011 14:44

      Mag sein, dass man in manchen Ländern nicht das von Österreich gewohnte Service bekommt, aber hier im Land wird man durch eine Zusatzversicherung sicher nicht schneller und besser behandelt. Die Übernahme der Heimflugkosten (z.B. mittels Ambulanzjet) ist sicher eine tolle Sache, wird aber auch bei anderen Versicherungsmodellen gedeckt.

  41. Schani
    06. Juli 2011 02:17

    Tja-schon Kreisky kämpfte gegen die Zweiklassenmedizin in Österreich von einem Spitalsbett in den USA aus......
    Im Ernst:beginnen wir am besten bei Politikern mit der Abschaffung der Zweiklassenmedizin! Wie lange wird es wohl für so ein Individium dauern ein Spitalsbett zu ergattern? So einer wird sich nicht anstellen sondern sofort einen Herren Professor konsultieren,welcher wieder die Politik braucht,da von öffentlichen Finanzmitteln abhängig! ............................
    Und dann kommt der Gipfelpunkt der Unverfrohrenheit und diese Dame,dieser Herr, läßt zu einem Kassenarzt schicken,um das Privatrezept in ein Kassenrezept umschreiben zu lassen! X-fach erlebt!

  42. libertus
    06. Juli 2011 02:13

    Bei soviel geballter Dummheit, die hier von A. U. aufgezeigt wird, verschlägt es mir regelrecht den Atem und es fällt mir nurmehr das gescheite, allseits bekannte Zitat von A. Einstein dazu ein; nämlich über das vielleicht unendliche Universum, aber die ganz sicher unendliche Dummheit der Menschen!

    P.S.: Kommt diese ominöse Warteliste für Operationen tatsächlich, dann kann man gleich einmal die entsprechende Zusatz-Privatversicherung einsparen.
    Den Aufschrei der diversen Versicherungsgesellschaften höre ich jetzt schon.

    • Brockhaus
      06. Juli 2011 08:08

      Zu PS.: Hier käme den Privatversicherungen, die sonst nur das Blaue vom Himmel versprechen, aber dann das Weiße aus den Augen herausnehmen, tatsächlich eine wichtige Funktion zu, indem sie diesen Unsinn verhindern, wenn es nicht schon andere tun.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung