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Fußnote 204: Vorsicht, die Hauptuni!

Es wird immer skurriler, was da so an unseren Unis auf die Studenten losgelassen wird. Und was dann mit der ehemaligen Reputation einer österreichischen Universität als scheinbarem Qualitätsausweis bösartiger Schwachsinn zum Besten geben kann.

Da hat erst vor wenigen Tagen das ahnungslose Gelaber einer WU-Lehrbeauftragten im Fernsehen den dortigen, an sich sehr ruhig gestimmten Rektor in öffentliche Rage versetzt. Und jetzt bemüht sich an der Wiener Hauptuniversität – in vielen Disziplinen ja schon lange nicht mehr eine Spitzenanstalt, um es milde zu sagen, – eine Frau Inci Dirim, es ihr gleichzutun. Sie ist Professorin für Deutsch als Zweitsprache und sie hat nun ihre Geisteshaltung in einem Interview zum Besten gegeben. Die Dame verlangt nicht nur, dass Türkisch als Fremdsprache gelehrt wird – worüber man ja zweifellos reden könnte und sollte, würde damit nicht automatisch eine völlig falsche Botschaft mittransportiert. Sie will aber überdies, dass man auch in anderen Gegenständen die (österreichische!) Matura auf Türkisch ablegen können soll. Zweifelt man schon bei dieser Forderung am Geisteszustand aller jener, die sie zur Professorin befördert haben, dann geht einem bei der nächsten Aussage endgültig das Geimpfte auf: Denn sie bezeichnet die Forderung an Zuwanderer, Deutsch zu lernen, als Instrument der Ausgrenzung und „Form des Rassismus“. Dieses (ja nie wirklich definierte ) Wort ist aber von unseren weisen Politikern schon lange zum Straftatbestand erhoben worden. Und nun macht sich einer von ihnen – zumindest nach der Logik der Frau Dirim – selbst schwer strafbar. Denn vorerst besteht ja das gesamte politische Aussagespektrum des Jungstaatssekretärs Sebastian Kurz aus genau dieser Forderung. Das wird ihm folglich wohl bald eine Strafanzeige von Pilz&Co bei der Wiener Staatsanwaltschaft einbringen. Und bei dieser weiß man ja nie genau . . .

Hingegen wird man zum Unterschied von der WU vergeblich warten, bis sich auch ein Rektor oder Dekan der Hauptuni von solchen hetzerischen Wahnsinnigkeiten distanziert. Wahrscheinlich sollte man bald auf jeden Eingang dieser Uni Warnschilder kleben: „Vorsicht, das Betreten dieses Gebäudes kann Ihnen schweren geistigen Schaden zufügen.“

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2011 08:53

    Zunächst mal einen Blick auf das Problem Türkei als Ganzes geworfen. ("Der Spiegel" dieser Woche (Nr. 23/6.6.11) befasst sich in zwei lesenswerten Artikeln ausführlich mit damit). Mal abgesehen davon, dass ich den österreichischen Politikern - auch jenen mit "bürgerlicher" Grundhaltung kaum die Analysestärke der Spiegelredakteure zutrauen mag, wird dort ziemlich gut geklärt, auf welcher Eskalationsschiene Erdogan seine Türkei vorwärts bewegt. Dabei muten die Ergüsse einer mir bis dato eher Unbekannten Inci Dirim ausgesprochen sekundär an.

    Trotzdem ergibt sich aus den bisher sichtbaren Mosaiksteinen schon eine dumpfe Ahnung, wie das ganze Bild einmal aussehen könnte. (Ohne in diesem Zusammenhang das Detail der Ablehnung von Frau Plassnik überbewerten zu wollen).

    Aber in solchen Fällen neige ich immer zu dem alten Grundsatz "Principiis obsta! Sero medicina paratur, cum mala per longas convaluere moras." (Wehre den Anfängen! Zu spät wird eine Medizin bereitet, wenn durch allzu lange Dauer das Übel erstarkt ist.)

    Es kann schon sein, dass Erdogan meint, Europa nicht mehr zu brauchen, aber zumindest sollten wir (d.h. natürlich "unsere Politik" - was immer und wer immer das auch ist) endlich beginnen, eine rote Linie zu markieren. Und die darf ruhig an einigen Stellen auch in bereits osmanisch-muselmanisch erobertes Gebiet hineinreichen!

    Appeasement-Politik hat noch selten gefruchtet!

    Aber da grundelt noch ein anderes Problem im Untergrund, für welches Frau Dirim ganz offensichtlich einen Exponenten darstellt: Die Sprache. Die großen alten Kulturen, die Engländer und in unserer Zeit die Amerikaner haben es vorgemacht: Vormachtstellungen sichert man am besten mit dem Export der eigenen Sprache in die "eroberten" Gebiete ab. Damit will ich keine Philippika gegen die EU-Sprache Englisch einleiten, das ist vernünftigerweise wohl zu akzeptieren.

    Bevor wir jedoch in Österreich (vielleicht als "trojanisches Pferd" gegen Deutschland) ein Maturafach "Türkisch" schaffen - mit dem entsprechenden administrativen Überbau und einer von Istanbul gesteuerten und kontrollierten Lehrerschaft als unausgesprochene Drohung im Hintergrund sollten wir doch zuerst mal dafür sorgen, dass ...
    ... die EU-Sprache Englisch von jedem Österreicher konversationssicher beherrscht wird;
    ... türkische Eltern vor Niederlassung in Österreich zumindest Basiskenntnisse der deutschen Sprache nachweisen (auf dass z.B. diese Eltern den Schulgemeinschaften nicht mehr mangels Sprachverständnis fernbleiben müssen) und dass ...
    ... die Aufenthaltserlaubnis für türkische Staatsbürger (besser noch für Muslime generaliter) daran geknüpft wird, dass auch deren Kinder in der Lage sind, dem Schulunterricht mühelos zu folgen.

    Und vielleicht wäre es ja (vorauseilend gedacht) nicht schlecht, jedem Imigranten zur Kenntnis zu bringen (und unterschriftlich bestätigen zu lassen - was natürlich die Fähigkeit des Schreiben-Könnens voraussetzt), dass hierzulande gleiche Rechte für Mann und Frau, für Christen und Muslime gelten und dass unsere Kultur nicht vom Kalifat sondern vom Gedankengut der alten Griechen (und deren Philosophie), der alten Römer (und deren Staats- und Rechtswesen) und einer sich an christlichen Traditionen und Werten orientierenden Kultur geprägt ist, in welche sich der Einwanderungswerber zu integrieren hat (und zwar als Bringschuld und nicht als optionale Kulanzleistung, wie diverse Neohumanisten in ihrer geistigen Umnachtung meinen.

    Am Rande und Ende möchte ich noch hinzufügen, dass es Leuten wie Erdogan und Dirim wohl gut zu Gesicht stünde, ihre "Ablehnungen" bzw. "Forderungen" - wie in unseren Breiten Gott sei Dank seit geraumer Zeit üblich - als "Bedenken" oder als "Vorschläge" in die Diskussion einzuführen und nicht als Provokationen oder unverschämte Frechheiten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2011 03:19

    Türkisch wird als Maturafach eingeführt und Latein abgeschafft.

    Spätestens jetzt weiß man, wohin die Reise geht und da muß man auch gar nicht mehr vor "Risiken und Nebenwirkungen" warnen, weil das sowieso letal für die autochtone Bevölkerung ausgeht!

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2011 05:43

    Da kommt man fast ins schwärmen, wie es doch noch vor 50 Jahren auf unseren Hochschulen zugegangen ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2011 07:08

    Ich bin schwer dafür, daß Latein als Pflichtfach bestehen bleibt. Nur eine "tote" Sprache ist geeignet, Begriffe verwirrungslos zu definieren!
    Oder haben diese dumben Leute noch nie was von Ludwig Wittgenstein gehört, dessen Hauptsatz darin bestand, daß er sagte: "Die Sprache ist die Ursache aller Irrtümer!"

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2011 15:54

    jaja, mir ist das geimpfte schon lange aufgegangen. befinde mich seitdem auf dauer in der intensivstation anders ist das nicht mehr auszuhalten. auf unseren unis wird ja auch gelehrt, dass die frau keine frau ist, warum sollte dann deutsch noch deutsch und nicht etwa türkisch sein?
    man muss nur aufgeschlossen genug sein.
    die frage ist nur, ob wir (christen?) genug backen zum hinhalten haben.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2011 10:38

    Man muß nicht wahnsinnig sein, um in diesem Staat zu leben, aber es hilft!
    Außerdem ist bei dem überbordenden Schwachsinn, mit dem man uns konfrontiert ohnehin mit einer epidemischen Ausbreitung des Wahnsinnigwerdens zu rechnen.

    Der Ordnung halber sei`s gesagt: Schwachsinn ist kein Straftatbestand, sehr wohl aber ein Berufsausschließungsgrund/Kündigungsgrund. Dazu braucht es aber Vorgesetze, die Schwachsinn als Schwachsinn erkennen und nicht- von sich auf andere schließend- das für einen Normalzustand halten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Juni 2011 09:51

    Als Ergänzung zu meinem heutigen Hauptbeitrag hätte ich da noch ein paar Vorschläge, welche die Integration türkischer Muslime entscheidend erleichtern würden:

    (An die Adresse der Gewerkschaften:) Jedes in Österreich tätige Unternehmen mit mehr als 12 männlichen muslimischen Beschäftigten hat in der 8-stündigen Regelarbeitszeit 3 Gebetspausen vorzusehen, wobei die Pause zum "Mittagsgebet" kurz nach dem Sonnenhöchststand zu beginnen hat und sich nicht mit der Mittagspause zur Essenseinnahme überschneiden darf. Da sich die Gebetszeiten nach der "wahren Ortszeit" (also dem Sonnenstand) richten, wird das IGGIÖ ein Kalendarium schaffen, welches die täglich vorgeschriebenen Gebetszeiten nachweist.

    (An die Adresse der Unternehmen:) Jedes in Österreich tätige Unternehmen mit mehr als 12 männlichen muslimischen Beschäftigten hat auf seinem Firmengelände auf eigene Kosten ein midestens 16 m hohes Minarett zu errichten, auf dem der (zu schaffende) muslimische Betriebsrat zum Gebet rufen kann. Die dafür notwendige elektronische Ausrüstung (Mikrophone, Lautsprecher, Verkabelung, etc.) ist ebenfalls vom Unternehmen bereitszustellen.

    (An die Adresse des Gesetzgebers:) Männliche muslimische Mitarbeiter sind davor zu schützen, in islamischem Sinn "unverhüllter" Frauen ansichtig werden zu müssen. Dies gilt auch für MitarbeierInnen der Direktionsebene.

    (An die Adresse der Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel): Um Provokationen durch das Zusammentreffen von Muslimen mit Ungläubigen (z.B. Christen) im öffentlichen Bereich möglichst hintan zu halten, sind geeignete, durch ein Logo mit türkischer Flagge besonders gekennzeichnete Verkehrsmittel bereitzustellen, welche ausschließlich der Benutzung durch Muslime vorbehalten sind. Die Benutzung dieser Verkehrsmittel ist kostenlos zu gewähren. Der Missbrauch dieser Verkehrsmittel durch Ungläubige ist nach Maßgabe der Scharia zu bestrafen.

    (An die Adresse des Gesetzgebers:) Eine dem muslimischen Bevölkerungsanteil entsprechende Zahl an christlichen Kirchen ist nach allfälliger Enteignung auf Staatskosten durch Minarette zu ergänzen und sodann dem örtlich zuständigen Imam zu übergeben.

    (An die Adresse des Gesetzgebers:) Türkisch wird ab sofort allgemein als zweite Amtssprache in der der gesamten Verwaltung, Exekutive und Justiz eingeführt. Nach einer mit dem Schurarat abzustimmenden Übergangsfrist hat jeder Bundes-, Landes- und Gemeindebedienstete durch eine standardisierte Prüfung ausreichende Kenntnisse der türkischen Sprache nachzuweisen. Sämtliche Dokumente der gesetzgebenden Körperschaften, der allgemeinen Verwaltung und der Justiz werden ab sofort zweisprachig (in autorisierter Übersetzung) ausgefertigt. Veröffentlichungspflichtige Dokumente (wie z.B. Gesetzblätter) werden künftig zweisprachig auf Staatskosten im Amtsteil von "HÜRRIYET" und "HEUTE" kundgemacht.

    (An die Adresse der Universitäten): Ab dem Wintersemester 2011/12 sind sämtliche angebotenen Vorlesungen grundsätzlich auch in türkischer Sprache anzubieten. Das dazu eventuell erfoderliche Personal ist zu Lasten des Universitätbudgets durch qualifizierte Imigration zu beschaffen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juni 2011 01:30

    Aktuelle Ergänzung zu xRatio 12. Juni 2011 00:44
    http://www.andreas-unterberger.at/2011/06/fusnote-204-vorsicht-die-hauptuni/#comment-134051

    Fremdenpolizeichef bedauert: Zu wenig Abschiebungen

    Der scheidende Leiter der Fremdenpolizei, Wilfried Kovarnik, bedauert, dass in Österreich zu wenige Abschiebungen durchgeführt werden können:

    „Ich wollte kriminelle Ausländer außer Landes schaffen. Aber heute bringen wir höchstens 20 Prozent der Menschen weg, die nicht im Land sein sollten. Allein in Wien springen jedes Jahr 200 bis 300 Menschen aus der Schubhaft“,

    erklärt der Chef der Verwaltungspolizeilichen Einheit der Wiener Polizei laut Vorabmeldung in einem Interview für das “profil“. Deshalb habe ihm sein Job zum Schluss keinen Spaß mehr gemacht.

    Kritik übt Kovarnik auch an der Politik.
    Die Kabinette der Minister würden sich „heute mehr einmischen, als ihnen zusteht, und Kritik aus der Praxis nicht schätzen“.

    Bedauerlich ist für ihn, dass sich Beamte gegen falsche Darstellungen nicht wehren könnten, weil sie an die Amtsverschwiegenheit gebunden seien, „ein Rechtsanwalt oder ein NGO-Vertreter kann alles behaupten“. Fremdenpolizisten hätten inzwischen eine Scheu vor Amtshandlungen, sie sagten: „Da krieg ich nur Wickel.“

    Allein in Wien springen jedes Jahr 200 – 300 kriminelle Ausländer aus der Schubhaft???

    Ein Schande für diese Stadt – aber typisch für diese Stadtregierung!

    http://tinyurl.com/68e5xef


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  1. nafjber (kein Partner)
  2. Chyna (kein Partner)
    22. Februar 2015 11:16

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    21. Januar 2015 02:38

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  11. Hunter (kein Partner)
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  12. Helmut Weissert (kein Partner)
    14. Juni 2011 17:25

    Sie hat schon recht diese Frau Dirin. In Österreich spricht (noch) der größte Teil der Bevölkerung Deutsch als Muttersprache. Aber es gibt viele Minderheiten, die andere Muttersprachen sprechen. In Wien wohl schon ein Drittel der Bevölkerung. Und es ist mittlerweile in Europa ja auch üblich dass Minderheitensprachen an Behörden und Universitäten verwendet werden können. Bei der sehr weiten Definition von Rassismus, wird es sicherlich darunter fallen, es nicht zu tun. Recht hat die Dame, ob es dem Bevölkerungsteil gefällt, der Deutsch als Muttersprache spricht, ist eine andere Frage.

    Man kann nicht ernstlich annehmen, dass wenn man hundertausende Zuwanderer ins Land holt, dass diese ihre Sprachen und ihre Kultur draussen lassen. Und so wird Österreich - als erstes Wohl Wien- sicherlich ein mehrsprachiges Land werden - wohl mit den Hauptlandessprachen Deutsch, Serbisch, und Türkisch.

  13. Professor Lämpel (kein Partner)
    12. Juni 2011 23:21

    Habe überhaupt kein Problem mit einem Maturafach Türkisch, wenn es ausschließlich für SchülerInnen mit der Muttersprache Deutsch vorgesehen ist. Dem korrespondierend schlage ich das Maturafach Deutsch verpflichtend für SchülerInnen mit der Muttersprache Türkisch vor. Wenn überdies für beide Sprachgruppen ein Maturafach obligatorisch ist, das in etwa dem kleinen Latinum entspricht, kann das Niveau auf diversen Haupt- und Nebenunis in Zukunft nur steigen.

  14. xRatio (kein Partner)
    12. Juni 2011 01:30

    Aktuelle Ergänzung zu xRatio 12. Juni 2011 00:44
    http://www.andreas-unterberger.at/2011/06/fusnote-204-vorsicht-die-hauptuni/#comment-134051

    Fremdenpolizeichef bedauert: Zu wenig Abschiebungen

    Der scheidende Leiter der Fremdenpolizei, Wilfried Kovarnik, bedauert, dass in Österreich zu wenige Abschiebungen durchgeführt werden können:

    „Ich wollte kriminelle Ausländer außer Landes schaffen. Aber heute bringen wir höchstens 20 Prozent der Menschen weg, die nicht im Land sein sollten. Allein in Wien springen jedes Jahr 200 bis 300 Menschen aus der Schubhaft“,

    erklärt der Chef der Verwaltungspolizeilichen Einheit der Wiener Polizei laut Vorabmeldung in einem Interview für das “profil“. Deshalb habe ihm sein Job zum Schluss keinen Spaß mehr gemacht.

    Kritik übt Kovarnik auch an der Politik.
    Die Kabinette der Minister würden sich „heute mehr einmischen, als ihnen zusteht, und Kritik aus der Praxis nicht schätzen“.

    Bedauerlich ist für ihn, dass sich Beamte gegen falsche Darstellungen nicht wehren könnten, weil sie an die Amtsverschwiegenheit gebunden seien, „ein Rechtsanwalt oder ein NGO-Vertreter kann alles behaupten“. Fremdenpolizisten hätten inzwischen eine Scheu vor Amtshandlungen, sie sagten: „Da krieg ich nur Wickel.“

    Allein in Wien springen jedes Jahr 200 – 300 kriminelle Ausländer aus der Schubhaft???

    Ein Schande für diese Stadt – aber typisch für diese Stadtregierung!

    http://tinyurl.com/68e5xef

    • Gennadi (kein Partner)
      12. Juni 2011 08:22

      Auch wenn man sie per tinyurl abkürzt -
      Nazi-Blogs sind nirgends gefragt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Juni 2011 11:02

      Noch weniger Typen der Spezies "scabies sinistra".

    • Celian
      12. Juni 2011 20:18

      Natürlich macht es keinen Spaß, wenn man gegen die Ausländerkriminalität kämpft und von der Politik hinterrücks behindert wird. In der Schweiz dagegen hat man per Referendum beschlossen, daß Ausländer bei der kleinsten Straftat hinausgeschafft werden.

      Schweiz Du hast es besser, Du hast eine funktionierende, weil direkte Demokratie. Und - noch - ein Volk, das sich zur Wehr setzt gegen das grünlinke lichtscheue Gesindel.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      13. Juni 2011 11:30

      @Celian: Sie sind schlecht informiert: In der Schweiz hat man überhaupt nicht beschlossen, Ausländer bei der kleinsten Straftat auszuschaffen. Interessanterweise weiß nämlich bis jetzt kein Mensch, bei welchen Straftaten "ausgeschafft" werden soll – auch diejenigen nicht, die die Volksabstimmung erzwungen haben, die sind sich nämlich auch nicht einig. Bis diese Verfassungsbestimmung in Kraft treten kann, wird also noch viel Zeit vergehen.

  15. Gennadi (kein Partner)
    12. Juni 2011 00:56

    Hauptuni?

    Vielleicht hat Herr A.U. noch nicht verstanden, daß es weder Hauptunis noch Nebenunis gibt. Sondern alle diese Bildungsanstalten voneinander unabhängig sind. Der Begriff "Hauptuni" stammt aus dem Vokabular des Kaders des linken Randes der Hochschülerinnenschaft.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Juni 2011 10:26

      Korinthenkacker.

      Warum sollte man die topographische Bezeichnung "Hauptgebäude der Universität Wien" nicht kurz und unmissverständlich durch "Hauptuniversität" ersetzen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      12. Juni 2011 11:12

      Gennadi würde vielleicht Alma mater rudolfina vindobonensis vorziehen. Vielleicht sitzt er selber in irgendeinem "Deppetement" dort.

    • Gennadi (kein Partner)
      13. Juni 2011 09:46

      Tut mir leid.
      Nicht allen ist Verständnis gegeben.

      Schon zu meiner Uni-Zeit geisterte die Meinung einiger Intelligenz-suppierter Studenterinnen durch die Gegend. Man studiere ja an der Hauptuni, könne deshalb an jeder anderen Nebenuni auch irgendetwas machen, ohne dort zu inskribieren. Schon damals war es schwierig, diesen Reifegeprüften beizubringen, dass es keine Haupt- und Nebenunis gebe, sondern jede Universität eine eigene Hochschule ist.

      Die Umdeutung dieser Verirrung auf topographisch erinnert an die Ortstafel-Komödie. Ausgelöst von Juristchen, die den Staatsvertrag nie gelesen haben.

  16. xRatio (kein Partner)
    12. Juni 2011 00:44

    Bevor man sich mit den wahrlich grotesken Forderungen und Behauptungen einer total bekloppten Türken-Trulla auch nur eine Sekunde befaßt, sollte man mal etwas grundsätzlicher denken.

    Die meisten hiesigen Türken sind Moslems.

    Das totalitäre Räuber-, Terror- und Mördergesindel der Islam-Nazis hat, egal wo es herkommt, in Europa NICHTS(!!) verloren
    und gehört stante pede wieder raus!

    Diese Forderung ist nicht nur absolut legitim.

    Diese Forderung entspricht heute wie seit eh und jeh geltendem nationalem und internationalem Recht.

    Wer es nicht glaubt, lese
    §§ 53-56 AufEnthG
    Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG)

    http://www.aufenthaltstitel.de/aufenthaltsg.html

    Diese Rechtslage ist in allen zivilisierten Staaten der Welt dieselbe.

    Daß davon in Europa speziell im Falle der Islamnazis kein oder kaum Gebrauch wird, ist sozialistisch motivierter Hochverrat.

  17. Politicus1 (kein Partner)
    11. Juni 2011 14:27

    Vorschlag:
    es gibt in Wien und im Ausland bi-linguale Schulen. Z.B. die Lycées, die Deutschen Schulen...
    Was hindert die türkische Regierung oder den Verein Atib auch in Wien ein privates türkisches Gymnasium zu errichten, an dem nach Genehmigung durch die ö. Unterrichstbehörden auch eine nach ö. Recht gültige Matura abgelegt werden kann.
    Eine solche Schule könnte echt zweisprachig geführt werden, an der Gegenstände in deutsch und andere in türkisch unterrichtet werden.
    An qualifizierten zweisprachigen Lehrkräften wird es doch in der großen türkischstämmigen Community nicht mangeln.

    • Gennadi (kein Partner)
      12. Juni 2011 08:30

      Verschlafen?
      Der Milli Görüs-Verein SOLMIT betreibt in Wien 15 eine Schule, in der Schüler selbstverständlich nach den klaren Linien dieser radikal-fundamentalistischen Bewegung unterrichtet werden. Genauso selbstverständlich wehren sich die Grünen mit Zähnen und Krallen gegen eine Überprüfung dieser Schule.
      ATIB ist eine Abteilung der türkischen Religionsbehörde, Milli Görüs dagegen viel mächtiger, gehört doch sogar Präsident Gül zu Milli Görüs.

  18. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    11. Juni 2011 14:13

    "Sie will aber überdies, dass man auch in anderen Gegenständen die (österreichische!) Matura auf Türkisch ablegen können soll. Zweifelt man schon bei dieser Forderung am Geisteszustand aller jener, die sie zur Professorin befördert haben, dann geht einem bei der nächsten Aussage endgültig das Geimpfte auf: Denn sie bezeichnet die Forderung an Zuwanderer, Deutsch zu lernen, als Instrument der Ausgrenzung und „Form des Rassismus“. "

    Man faßt es nicht. Gut, sich "ProfessorIn" nennen zu dürfen, das bürgt schon lange nicht mehr für besondere Qualitäten.

    Speziell im Bereich GenderGleichberechtigungsQuotenRassismusExpertInnen (Bezeichnung umfaßt alle denkbaren Geschlechter und ist antiheteronormativ, antiteppenphob und antilogisch) erlebt man immer wieder seine Wunder.

    Die Dame findet uns "rassistisch", weil wir haben wollen, dass jene, die unsere Sozialhilfe kassieren und sonst womöglich nichts nennenswertes zusammenbringen (Ausnahmen bestätigen die Regel), sich bitte wenigstens in deutscher Sprache verständigen können. "Rassistisch"! Man fasst es wirklich nicht. Die Kurdenpolitik der Türkei findet sie gleichzeitig vermutlich ganz in Ordnung (die "Bergtürken" sollen endlich türkisch lernen), und von einem gewissen Völkermord, der in ihrer Heimat bekanntlich totgeschwiegen oder geleugnet wird und dessen Erwähnung vermutlich unter Strafe steht, hat sie sicherlich auch noch nichts gehört (oder findet seine Erwähnung "antitürkisch", zudem "islamophob", also, kurz gefaßt eben "rassistisch").

    Was den sogenannten "Bergtürken" widerfährt, das ist ganz in Ordnung, scheint's, aber wir Österreicher sind Rassisten. Aha.

    Die Frau hat in Österreich einfach nichts verloren, sie sollte schleunigst aus dem Land verschwinden, dessen Bevölkerung sie sichtlich verachtet und haßt.

    Und sollte die Frau auch noch österreichische Staatsbürgerin sein - umso schlimmer. Umso widerlicher. Und umso unverständlicher.

    Die Türkei, in der christliche Kirchen abgefackelt werden und christliche Priester ermordet werden, die eine "Beleidigung des Türkentums" zum Offizialdelikt gemacht hat, die Großmachtallüren hat und uns zu bevormunden versucht, diese Türkei kann uns in keiner Weise Vorbild sein. So wie sich die Türkei in den letzten Jahren entwickelt hat - Hände weg.

    Langsam habe ich das Gefühl, bei der nächsten Wahl werde ich nicht mehr, so wie das bisher war, zu entscheiden haben, welche Partei am ehesten meinen Idealen entspricht um sie dann zu wählen - nein, ich werde mich fragen müssen: welche Partei ist am ehesten willens und fähig, die immer dreister und brutaler werdende Türkifizierung Österreichs zu beenden. Ich will nicht von Fremden beherrscht werden. Ich will nicht in der Provinz Avusturiya der Diktatur Großtürkei leben, nein, ich will weiterhin Österreicher in einem geeinten Europa bleiben. Wer von den hier lebenden Türken sich einfügt, sich integriert, sich als Österreicher türkischer Herkunft fühlt und gibt, ist mein Freund. Das meine ich wirklich so, und so habe ich immer gefühlt. Wer aber glaubt, Österreich zu einem Stück Türkei machen zu dürfen, ist nicht mehr mein Freund und soll das Land ehebaldigst verlassen - kein Land der Welt (am wenigsten die Türkei) würde sich einen derartigen Affront bieten lassen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Juni 2011 16:21

      Anatolische Spähtrupps, die sich zu veritablen Brückenköpfen gemausert haben, da sie durch von uns hochbezahlten Kollaborateuren eingeladen und alle Rechte dazu erhalten haben, sind keine brauchbare Option für unsere Zukunft.

      Im Gegenteil.
      Wer kann es schließlich auch verstehen, bzw. sich beglückt und bereichert fühlen, wenn eine beachtliche Menge an Flüchtlingen aus dem eigenen, de facto minderwertigen System hier anlangt und nichts anderes zu tun hat, als ihre alten, überkommenen Grundhaltungen beibehalten zu wollen, vor denen sie ja ausgerissen sind.

      Ja mehr noch, sie wollen uns sogar mit ihrer Kultur „impfen“, wie Herr Erdogan zum besten gegeben hat.
      Wobei er nicht begriffen haben dürfte, was „impfen“ (Antidot oder Serum) im landläufigen Sinne bedeutet. Sonst hätte er von „infizieren“ gesprochen.
      Denn dass er im Zusammenhang mit „Kultur“ und „impfen“ die Zucht von Erregern auf einem geeigneten Substrat gemeint hat, das kann ich denn doch nicht glauben.
      Dazu fehlt ihm die nötige Bildung.

    • SOKs (kein Partner)
      11. Juni 2011 17:19

      Meine gleichaltrigen, älteren Bekannte aus U, SK erzählen mir, was ihre Kinder ihnen heute sagen. Durchwegs: Vater, Du hast gewusst wie korrupt das (kom.) System ist, warum hast Du nichts getan dagegen? Ich schäme mich für Dich.

    • simplicissimus
      12. Juni 2011 12:03

      wilhelm conrad: auf den punkt getroffen. ich fühle mich auch als europäer und lebe selber multikulturell über europäische grenzen hinweg. wer jedoch seine identität leugnet und mit füssen tritt, wie manche unserer politiker, der ist nicht mehr in der lage objektiv und fair zu denken und zu handeln. ein solcher mensch, ein solches volk hat schwere psychische probleme. die fairsten und dauerhaft aufgeschlossensten menschen habe ich immer unter jenen getroffen, die auch stolz auf sich und ihre herkunft sind, ohne jedoch verachtungsvoll auf andere herabzusehen.

  19. SOKs (kein Partner)
    11. Juni 2011 12:53

    Liebe Doktores hier im Forum:
    seit geraumer Zeit habe ich fürcherliche Angst einen österr. Arzt, Juristen oder sonstigen UniAbsolventen zu konsultieren. der jünger als 50 ist. Ich bin auf ausländische Dr.s ausgewichen, falls so ein österr. geade nicht verfügbar ist.
    Und lebe sehr gesund und brauche keine Angst zu haben vor einen Infekt durch Uni-Besucher.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      11. Juni 2011 14:29

      Sehr gesund klingst du nicht. Du solltest dringend einen Psychiater in Anspruch nehmen - von mir aus auch einen ausländischen.

    • SOKs (kein Partner)
      11. Juni 2011 17:11

      KB: Ist der Ruf erst runiert, dann lebt es sich ganz ungeniert.

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Juni 2011 20:34

      KriBi

      Hast heute Ausgang?

      Ich leider nicht. Bis dann also.

  20. black (kein Partner)
    11. Juni 2011 12:23

    Die Universitäten sind staatlich finanzierte Zeitgeistbewegungen - genauso wie vor 75 Jahren. Alles Vernünftige wird zurückgedrängt und die Zeitgeisttotalitarismen propagiert (heute bedeutet das Links + Gender + Multikulti).

    An der Uni Wien werden von den überangepassten Alt-68-ern (die heutzutage auch Professoren usw. genannt werden) Scheinrealitäten erzeugt. Das ist der ganze Auftrag dieser so genannten Universität.

  21. AppolloniO (kein Partner)
    11. Juni 2011 11:31

    Warum fällt es den meisten so schwer zwei Dinge zu trennen?

    Da ist zunächst das MaturaFACH "Türkisch". Warum sollte jemand der von zuhause aus eine zusätzliche Sprache - oft mehr schlecht als recht - nicht als zweite oder dritte Sprache auswählen können? Alle ablehnende Kommentare zeugen von chauvinistischem Kleingeist.

    Und dann ist da das Maturieren IN Türkisch. Das soll den Türkisch-Stämmigen das Erlernen der Landessprache ersparen. Da muss man AU zu seiner Ablehnung zu 100% recht geben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Juni 2011 12:05

      Maturafach heißt, 4 Jahre am Lehrplan der Oberstufe für alle gewesen sein.
      Wo Türken nur sehr selten hinkommen.
      Was mit einer Zwangsbeglückung aller anderen in Sachen "Türkisch" gleichzusetzen wäre.

    • Robert Bond (kein Partner)
      11. Juni 2011 13:53

      @Neppomuck: Bitte gelegentlich ein BISSERL informieren. Türkisch war als ZWEITE Maturasprache im Gespräch. Das muss also niemand machen und das steht auch nicht am Lehrplan für alle. In einigen Schulen kann man ja z.B. in Italienisch als Zweitsprache maturieren. Das ist sicher noch um einiges bedeutungsloser. Ich kann also keinen vernünftigen Grund erkennen, der gegen diese Option spricht (die hier verbreitete Abneigung gegen Türken betrachte ich NICHT als vernünftigen Grund)

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Juni 2011 14:25

      Nicht "blond" sein , Herr Bond.
      "Maturafach" heißt, dass dieses auch gelehrt werden muss.

      Die Unterrichtssprache und damit die Maturasprache ist Deutsch.
      Und als "zweite" Maturasprache (gemeint ist wohl "M.-Fach", sonst müssten alle Lehrer Türkisch können) kann Türkisch auch nicht gelten, sind doch immerhin Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch usw. sowie Latein schon längst am "Speiszettel" der Maturafächer der AHS.

      War wohl nix.

    • Robert Bond (kein Partner)
      11. Juni 2011 14:35

      verzeihen, aber ich vermag Ihrer Logik nicht zu folgen. Weil Spanisch, Russisch etc. angeboten werden, kann Türkisch nichtzum "Speisezettel" dazukommen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Juni 2011 15:11

      Tja, meine gute alte Oma. Die hat mir schon vor einigen Jahrzehnten erklärt, dass „es Depperte mehr gibt als wie Burgamasta“.
      Dabei hatte sie keinen Begriff von der Mengenlehre und somit von dem „was „Schnittmenge“ bedeutet. Sonst hätte sie das Ganze etwas anders formuliert.

      Aber sie befinden sich in – allerdings keiner guten - Gesellschaft. Auch der Meister aller Bürger Wiens hat sichtlich Probleme, mit gewissen Grundvoraussetzungen der Logik klarzukommen.

    • Robert Bond (kein Partner)
      11. Juni 2011 15:20

      Wenn's mit den Argumenten eng wird, stänkern wird halt ein bisserl ad personam, gell? Also nochmal meine Frage: Weil Spanisch, Russisch etc. angeboten werden, kann Türkisch nicht zum "Speisezettel" dazukommen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Juni 2011 15:45

      Kann schon.
      Aber nicht als "zweite" Fremdsprache.
      Und dann auch nur dort, wo es Lehrpersonal gibt, die Türkisch als Lehrfach absolviert haben.
      Oder sollen die Imame Türkisch lehren?
      Von denen hat aber kaum wer eine entsprechende Lehrberechtigung.

      War das wirklichh so schwer?

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      11. Juni 2011 17:11

      Neppomuck, du scheinst wenig Ahnung zu haben. Denn natürlich gibt es qualifiziertes Lehrpersonal für Türkisch. Und wenn es dieses nicht gäbe, spricht wohl nichts dagegen, dieses auszubilden.

      Warum türkisch als zweite Fremdsprache nicht möglich sein kann, konntest du übrigens immer noch nicht schlüssig erläutern. Etwa weil es dir persönlich nicht in den Kram passt?

    • Robert Bond (kein Partner)
      11. Juni 2011 17:14

      aber genau darum ging es ja: Die Uni Graz wollte ein Lehramtsstudium Türkisch anbieten. Damit hat die Entrüstung angefangen. Von den Imamen war nun wirlich nie die Rede. Und warum nicht als zweite Fremdsprache? Also zum Beispiel Matura in Englisch und Türkisch. Deutsch ist, ebenso wie Mathematik, sowieso Pflicht.

    • AppolloniO (kein Partner)
      12. Juni 2011 11:51

      Also, Neppomuk, man kann doch Türkisch als Fremdsprache wählen und maturieren, aber nicht als Zweitsprache? Nur als Dritt- oder Viertsprache? Danke, dass Sie Ihren Unsinn so deutlich formulierten.

      Dass keine Imame unterrichten sollen, versteht sich von selbst. Richten doch die in den weltweiten Moscheen schon Unheil genug an.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Juni 2011 13:27

      Lerntz deitsch, ihr Kanak-sprachigen Besserwisser.

    • Gennadi (kein Partner)
      13. Juni 2011 09:52

      Also für die Besserwisser und anderen "Kakerlaken":
      Türkisch als Fremdsprache wird nicht angeboten, weil zuwenig Nachfrage. Daher wird es auch nicht als Maturafach kommen.
      Verlangt wird von den Grünen aber, die Matura auf Türkisch ablegen zu können, also als Unterrichtssprache. Das ist, schlicht und einfach, verfassungswidrig. (So wie das meiste, was die Grünen wollen.)

  22. Torres (kein Partner)
    11. Juni 2011 10:51

    Österreichische Matura in einer anderen Sprache gibt es ja längst, etwa im Lycée Francais. Aber natürlich muss man auch da einandfrei Deutsch können, der (Haupt- und Matura-)Gegenstand "Deutsch" ist selbstverständlich Pflicht.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 11:04

      Türkisch auf der Schule zu lernen halte ich für Nichttürken eine gute Idee. Auch die neuere türkische Geschichte - so mit Scheißkurden und alles - halte ich für sehr belehrend und informativ.

      Die Augen würden einem da aufgehen.

      Aber so wie wir Deppen in Österreich gebaut sind, würden wir uns noch bedanken, wenn wir aus Istanbul (dieser STadt) den Lehrplan dafür vorgeschrieben erhielten.

      Der Nachteil der für die Türkei damit verbunden wäre, bestünde lediglich darin, dass die dann eben zwei kurdoide Unruheprovinzen hätten.

  23. Kritischer Beobachter (kein Partner)
    11. Juni 2011 10:11

    Lustig find ichs immer, wenn der arbeitslose Chefredakteur als Oberhetzerder der Nation anderen Verhetzung vorwirft.

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Juni 2011 10:59

      Lustig finde ich immer woher der selbsternannte Oberkritikaster des Bloggs seine Plattitüden hervorzaubert. Aus seinem Hirn kann es ja nicht sein.

      Nein nein, vor den Türken brauchen wir keine Angst haben. Es sind diese anmaßenden "kritischen Beobachter", die mit dem Brustton der Überzeugung mit wohltönendem Organ ihre Hirnlosigkeit ausposaunen und jeden verunglimpfen, der sich auch nur den Schimmer eines eigenen Gedankens erlaubt.

      "Kritischer Beobachter" erfüllt hier die Vorgaben seines Paradigmas Peter Pilz mit Leichtigkeit:

      1. Anschütten (möglichst fies und möglichst nicht den Inhalt, sondern die Person treffen)
      2. dem Angeschütten dieses zum Vorwurf lautstark und jede Gegenargumentation unmöglich machen
      3. Verschwinden ohne die versprochenen Nachweise zu erbringen
      4. eine Entschuldigung auch beim Nachweis der Haltlosigkeit des ursprünglichen Vorwurfes entrüstet vermeiden
      5. die Drechsarbeit minderbemittelten Claqueuren überlassen

      Mit einem Wort: einfach krank sein

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      11. Juni 2011 13:59

      Hm, was du beschreibst klingt sehr nach diesem Blog und seinen Fans ...
      P.S. Bist du hier eigentlich sowas wie der Wachhund vom arbeitslosen Chefredakteur?

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Juni 2011 19:56

      Weder gut noch neu.

      aber trollig immerhin.

  24. Geheimrat
    • M.S.
      10. Juni 2011 23:15

      Der erste Gesamtschulabsolvent!

    • SOKs (kein Partner)
      11. Juni 2011 12:41

      Geheimrat, das zeigt wenig Mitgefühl für die Zuagrasten.
      (kommt ..grasten eigentlich von rasen oder rasern? oder woher?)

  25. simplicissimus
    10. Juni 2011 15:54

    jaja, mir ist das geimpfte schon lange aufgegangen. befinde mich seitdem auf dauer in der intensivstation anders ist das nicht mehr auszuhalten. auf unseren unis wird ja auch gelehrt, dass die frau keine frau ist, warum sollte dann deutsch noch deutsch und nicht etwa türkisch sein?
    man muss nur aufgeschlossen genug sein.
    die frage ist nur, ob wir (christen?) genug backen zum hinhalten haben.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      11. Juni 2011 10:12

      Was soll an euch christlich sein?
      Ihr seids nationalistisch

    • Trollfresse (kein Partner)
      11. Juni 2011 11:07

      So wie Du kritisch halt.

      Warum bessern Dir Deine Mittrolle nicht wenigstens Deine Fehler aus.

    • SOKs (kein Partner)
      11. Juni 2011 12:43

      die Selbstdefinition "Kritischer..." soll wohl eine besondere Bedeutung erwecken.

    • simplicissimus
      11. Juni 2011 16:19

      kritischer beobachter: ich bin kein christ und lebe ein multikultileben, dass sie wahrscheinlich nur vom hörensagen kennen.

    • simplicissimus
      11. Juni 2011 16:21

      ...das sie...

  26. Igo
    10. Juni 2011 15:33

    Am 17. Mai war ich, wie es der Zufall so will, in Norwegen. Ich war schon einige Tage in Oslo, aber wenn ich den 17. Mai nicht erlebt hätte, würde ich heute noch jedem erzählen das der Kapitän des (Lufthansa)Fluges etwas mit der Geographie in Konflikt war und in Kleinankara gelandet war. Warum? Nun, der 17. Mai ist der Nationalfeiertag der Norweger und von überall kommen sie da in die Hauptstadt, mit Fahnen, Gesichtbemalung, norwegische Trachten, etc. An diesem Tag sah ich Norwegen. Davor und danach leider nicht oder nur sehr spärlich. Was mich aber besonders betroffen machte war, dass auf einer der Hauptfussgängerstrassen (Brugata) keine einzige Fahne wehte, keine einzige Person ein norwegische Fahne angesteckt hatte. Ja, es wurde auch gefeiert, aber nicht Nationalfeiertag..ganz im Gegenteil. Auf dieser Strasse gibt es ein irisches und ein englisches Pub..wie "hold-outs" sahen sie aus..die einzigen die norwegische Fahnen hissten. Bei näherer Betrachtung, kein einziger arabisch/türkisch aussehender Mann im vollbesetzten (Schani)Garten..
    Die Kluft ist da, wird aufrechterhalten..von wegen Integration.
    Nachtrag: jedes 2 Kind, das in Norwegen geboren wird ist ein Moslem..
    Wie lang wird noch der 17. Mai gefeiert?

    • simplicissimus
      10. Juni 2011 15:42

      aber die norweger haben ja ihre berühmten frauenquoten. die werden ihnen schon auf die sprünge helfen, ganz bestimmt. :-)

    • schreyvogel
      10. Juni 2011 15:49

      Alles geschieht nach dem Willen Allahs, des Allerbarmers und Allbarmherzigen!

    • schreyvogel
      10. Juni 2011 16:03

      Er befahl den Ungläubigen, ihr Land den Gläubigen zu öffen und es ihnen am Ende einmal ganz zu überlassen.
      Indem er ihnen befahl, ihre Frauen in Dienstschaft zu schicken, für Mammon, statt Kinder zu gebären; und er befahl ihnen, ihre Leibesfrüchte zu vernichten.

      Er nahm ihnen die Angst vor einem einsamen Tod ohne Kinder und gab ihnen statt dessen die Angst vor einem Tod durch Atomkraft.

      So sorgt der Allergnädigste und Gütige für seine Gläubigen.

    • Tassilo (kein Partner)
      11. Juni 2011 08:21

      Wie kann jedes zweite neugeborene Kind Moslem sein, wenn weniger als zwei Prozent der Bevölkerung Norwegens diesem Wahn anhängen.

      Haben Sie eine Quelle für Ihre Aussage?

      (meine Quelle: deutsche Wikipedia, heute abgerufen; ich weiß schon, daß da manchmal Blödsinn drinsteht...)

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      11. Juni 2011 10:09

      Das sind halt die typischen verlogene Aussagen der Rechtsextremen.

    • Igo
      11. Juni 2011 11:39

      Tut mir leid, Tassilo..habe das irgendwo gelesen..kann leider nicht mit Quellen kommen. Wikipedia ist nicht unbedingt das Wahre, oft hinkt es zeitlich hinterher.
      Meine Erfahrung in Oslo hatte mich daran errinnert und es einzementiert. Gut, ich war auch viel im "Ausländerviertel".
      Nun zu dem, der sich "kritischer Beobachter" nennt. Mein Aussage war weder verlogen- eher falsch oder unwissend-noch bin ich ein Rechtsextremer. Ich mag nicht in Ecken gestellt werden. Sind Sie ein Gestreifter oder eher Runder? Was soll das: für mich ist es das erste Mal, dass mich jemand direkt in der politische Landschaft anzusiedeln versucht. Ich habe hier meine mich traurig machenden und auch freudigen (17. Mai) Eindrücke wiedergeben, bin mit den 50% vielleicht übers Ziel geschossen, aber gleich die grosse Keule auspacken..?!?

    • Igo
    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      11. Juni 2011 16:39

      Wer im Lügenchor der Rechtsextremen mitschreit, der darf sich auch nicht wundern, wenn er ebenfalls als Rechtsextremer bezeichnet wird.

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Juni 2011 20:40

      KriBi

      Kontrolliert eigentlich jemand, ob Du "rechtsextrem" ohne fremde Hilfe verletzungsfrei schreiben kann?

      Was ist eigentlich dieses "rechtsextrem"? Kannst Du das den hier postenden Armutschgerln, die wir sind, ruhig, einfach und ideologiefrei, selbstverständlich ohne Wortkonserven aus der Lö, in langsamer Schreibe erklären?

      Oder kampfpostetst Du nur? Dann halt prost.

  27. RR Prof. Reinhard Horner
    10. Juni 2011 15:03

    reinhard.horner@chello.at

    Dümmliche Dreistigkeit kennt keine Grenzen. Warum sollte diese Frau Dirim übrigens nicht die politische Linie ihres Premiers Erdogan für "seine Brüder und Schwestern" in aller Welt nachvollziehen - wenn auch dermaßen blödsinnig?

  28. schreyvogel
    10. Juni 2011 12:56

    Ich fürchte, es ist mittel- bis langfristig nicht aufzuhalten, dass Österreich zweisprachig wird. So gesehen ist es auch für deutsche Österreicher sinnvoll, ihre Kinder beide Landessprachen lernen zu lassen, damit sie in ihrem Berufsleben nicht benachteiligt sind.

    • simplicissimus
      10. Juni 2011 15:45

      finde ich auch: den lokaldialekt und deutsch. das habensie doch sicher gemeint, oder?
      weiters englisch und für die eifrigen eine romanische und/oder slawische sprache.
      für die spezialisten chinesisch, japanisch, arabisch und auch türkisch.
      da bin ich dabei.

    • schreyvogel
      10. Juni 2011 16:09

      Nein, nur türkisch, die anderen lernen ja alle Deutsch und bilden keine sich ständig ausweitende Sprachinseln.

  29. Erich Bauer
    10. Juni 2011 12:30

    OT (aber trotzdem irgendwie passend... wenn glaubt, es gibt keine Steigerung mehr)

    "Prof. David Sherman von der University of Adelaide, Mitglied des Weltklimarats ICPP, fordert, dass Eltern für jedes neugeborene Kind 18.000 Dollar für den künftigen Sauerstoffverbrauch zahlen. Schließlich sind diese Eltern ursächlich dafür verantwortlich, wenn sie die Welt mit Lebewesen beglücken, die ohne Sauerstoff nicht lebensfähig sind und CO2 ausatmen. (ef magazin, heute)"

    • contra
      10. Juni 2011 15:16

      Ich fordere ab sofort eine Ausatmungssteuer!

    • Erich Bauer
      10. Juni 2011 15:26

      contra,

      Luft anhalten...

    • simplicissimus
      10. Juni 2011 15:45

      ich geh in indien abkassieren!

    • Erich Bauer
      10. Juni 2011 16:05

      simplicissimus,

      Was woll'ns in Indien abkassieren. Die Heimat der Fakire. Die können die Luft ein Monat lang anhalten... :-)

    • simplicissimus
      10. Juni 2011 16:11

      ... dann lassen wir sie bäume pflanzen zur co2 bindung.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 20:42

      Einfach nur beim Herrn Professor kassieren. Dazu abwarten bis er wieder Luft holt.

    • Norman Bates
      11. Juni 2011 22:44

      Wieviel CO2 produziert eigentlich eine Ameise in ihrem Leben? Na gut, da sind keine 18k zu holen ...

  30. Rosi
    10. Juni 2011 12:28

    Mit etwas kühlerem Kopf habe ich folgenden grundsätzlichen Ansatz:

    Um eine tatsächliche Union in Europa zu schaffen, macht es Sinn, in jedem Land in allen europäischen Amtssprachen maturieren zu können. Wenn das erreicht ist, ist viel Richtung gemeinsamer Union geschafft.
    Die Türkei ist nicht Teil der Union, sie liegt nicht einmal in Europa, sondern in Asien. Es ist sachlich nicht nachvollziehbar, weshalb man ausgerechnet in dieser Sprache in Österreich maturieren können soll, wenn man nicht einmal in allen Amtssprachen der Union maturieren kann. Das müßte der erste Schritt sein, dann kann man über Weiteres nachdenken, wobei auch dann nicht eine Sprache willkürlich eine Bevorzugung erfahren darf, sondern dann müßte man zumindest alle Sprachen des betreffenden Kontinentes, im Fall Türkisch also alle asiatischen Sprachen, zulassen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • HJR
      10. Juni 2011 14:19

      Ich teile sowohl Ihren Ansatz als auch Ihren Nachsatz!

      Im Übrigen darf ich aus der Erfahrung meiner Frau berichten: Einer Rumänin, verheiratet mit einem österreichischen Gymnasialprofessor, 2 Kinder, die Rumänien einen Magister-Grad in Wirtschaftswissen erworben hat und bereits an der Universität gelehrt hat musste ihr rumänisches Doktoratsstudium wegen der 2. Schwangerschaft abbrechen und wird nun in Österreich mangels Anerkennung des akademischen Grades entweder mit den üblichen Jobs für migranten ohne Schulabschluss bedacht oder mit solchen Jobs, für die sie vom Arbeitgeber wegen "Überqualifizierung" abgelehnt wird.

      Es reift mein Verdacht, dass es der Brüsseler Bürokratie nur um geographische Erweiterung geht, um die EU-Budgets entsprechend aufmöbeln zu können.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 11:17

      Die unsere Regeln gelten nur für Leute, die in der Lage und vor allem willens sind, diese Regeln zu verstehen. Die trifft die Härte des GEsetzes mit voller Wucht.

      Wer aber seine Sozialisation im Maghreb erhalten hat, beherrt die Kunst den Vertretern der Staatsgewalt unterwürfig stupide entgegen zu lächeln. Im Maghreb liegen die Chancen, dass dann der Würgeengel vorübergeht bei 70%. Bei uns sind die Chancen, mit dieser Taktik durchzukommen nachdem bei uns keine Würgeengel als Vertreter der Staatsgewalt (derzeit noch) herumgehen bei 100%.

      Daher werden Immigranten aus dem Maghreb bei uns weder Deutsch lernen (sie könnten dann diesen Gesichtsausdruck nicht mehr durchhalten) noch sich an den Teil der Gesetze, die sie verpflichten, halten.

  31. Markus Theiner
    10. Juni 2011 11:51

    Genau. Wenn jemand Deutsch lernt und dann auch mit dem Rest des Landes kommunizieren und interagieren kann, dann ist das Ausgrenzung.

    Wenn man dagegen deutsche, türkische, serbische, polnische, tschechische, russische usw. Bevölkerungsgruppen hat, die sich selbst wenn sie wollten miteinander nicht gut verständigen können, weil sie keine gemeinsame Sprache sprechen, dann ist das der Gipfel der Integration.
    Oder war das doch anders gemeint? Es wird keinem der Aufwand zugemutet Deutsch zu lernen, aber jeder muss Türkisch, Serbisch, Polnisch, Tschechisch, Russisch usw. lernen, damit er mit den anderen Bevölkerungsgruppen reden kann? Das wäre natürlich wirklich viel einfacher.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 11:23

      Zur Kenntnis auch für den Esperantofreund AF und Freund phaidros

      Die Sprache hat nicht nur die Funktion, klare Sachverhalte mitzuteilen, denn dann gäbe es eine Einheitssprache mit minimaler Syntax schon seit etwa 5000 Jahren.

      Eine wichtige Aufgabe jeder Sprache, vor allem in einem anderssprachigen Umfeld, ist, den Gruppenzusammenhalt zu ermöglichen. Es ist dazu nicht erforderlich, dass die Sprache eine Geheimsprache ist.

      Wie lange wird es noch dauern, bis unsere Freunde im christlichen (?) Ausland uns den wohlgemeinten Ratschlag erteilen werden: "If you cant beat them. join them!"?

  32. Rosi
    10. Juni 2011 11:38

    Ich kenne auch viele Leute aus Europa, und außereuropäischen Ländern, aber so ein 'Einschleimen' wie es die Österreicher bei den Türken tun, ist mir noch bei keinem anderen Volk untergekommen.
    Haben die Österreicher kein Selbstwertgefühl?
    Das ist ja widerlich!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • HJR
      10. Juni 2011 17:54

      Das Selbstwertgefühl wurde den Österreichern erstmals in der Gegenreformation, dann 1848, dann 1919 und zuletzt - zurecht - 1946 ausgetrieben.

    • Rosi
      10. Juni 2011 22:23

      @HJR

      Historische Ereignisse als Entschuldigung für eine nicht vollzogene Entwicklungsstufe?
      Ich frage mich, was man mit dem zuvoreilenden Gehorsam erreichen will. Achtung und Liebe, vermutlich nicht einmal Akzeptanz, bekommt man damit sicherlich nicht, denn diese setzen zumindest empfundene Gleichwertigkeit voraus. Mitleid wird man bestenfalls ernten, eher aber Verachtung.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 11:30

      Vor einigen Jahren wurden bekanntlich nach großer öffentlicher Scheinerregung die Kfzkennzeichen von schwarzen Tafeln mit weisser Schrift auf weisse Tafeln mit schwarzer Schrift und bunten Wappelen umgestellt.

      Bei dieser Gelegenheit konnte man beobachten, wie rasch und vor allem mit welcher Rate Fahrzeuge neu zugelassen bzw. umgemeldet werden. Waren die neuen Kennzeichen anfangs noch recht exotisch, sah man schon bald keine schwarzen Tafeln mehr.

      Wer durch das Favoriten von 2011 geht und es mit dem Favortiten hinsichtlich der Kopftücheln auch nur des Jahres 2000 vergleicht, wird wissen , was ich meine und wie ich die derzeitige Lage extrapoliere.

    • Rosi
      11. Juni 2011 20:14

      @cmh

      Sie haben so Recht! Sie sehen es, ich sehe es - weshalb sehen es nicht diejenigen, die es sehen sollten?

  33. Frusti
    10. Juni 2011 10:53

    Das Biber ist eine Gratiszeitschrift für Jugendliche mit Migrationshintergrund. In der letzten Ausgabe erscheint ein Beitrag unter der Überschrift "Wien wählt Erdogan".

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 11:36

      " VON WEM IST biber Ein Haufen junger, ambitionierter Journalistinnen und journalisten mit türkischen, bosnischen, serbischen, kroatischen, kurdischen, brasilianischen, kärntnerischen, oberösterreichischen, slowenischen, und soweiter -ischen Hintergrund, sorgt für authentische Berichte. Das Team wird von biber-Journalistin Ivana Cucujkic und Kurier-Redakteur Simon Kravagna koordiniert. Die Redakteure bieten den LeserInnen eine scharfe Mischung aus Lifestyle, Entertainment, Politik, Wirtschaft und Society jenseits des Mainstreams österreichischer Massenmedien. Ihre spezielle Sicht auf Wien und das Stadtleben machen die Einzigartigkeit des biber aus. "

      Bitte lesen und wissen woher der Wind bläst.

      Das ist die hausgemachte Erdogan-Taktik: Provozieren und auf den Busch klopfen.

      Entweder, der "Feind" (das sind wir) gibt sich zu erkennen, oder er stumpft ab. Gibt es nützliche Idioten - gut, gibt es keine, dann behauptet man das einfach, um einen Keil in den Feind (zur ERinnerung, das sind wir) zu treiben.

  34. ambrosius
    10. Juni 2011 10:38

    Man muß nicht wahnsinnig sein, um in diesem Staat zu leben, aber es hilft!
    Außerdem ist bei dem überbordenden Schwachsinn, mit dem man uns konfrontiert ohnehin mit einer epidemischen Ausbreitung des Wahnsinnigwerdens zu rechnen.

    Der Ordnung halber sei`s gesagt: Schwachsinn ist kein Straftatbestand, sehr wohl aber ein Berufsausschließungsgrund/Kündigungsgrund. Dazu braucht es aber Vorgesetze, die Schwachsinn als Schwachsinn erkennen und nicht- von sich auf andere schließend- das für einen Normalzustand halten.

  35. Rosi
    10. Juni 2011 10:36

    Am Beispiel von Frau Dirim sieht man deutlich, was an unstabilen Persönlichkeiten auf die armen Schüler und Studenten losgelassen wird. Eine Person, die nicht einmal genug Selbstwertgefühl besitzt, sich und die eigene Kultur des Landes, in dem sie unterrichtet, zu akzeptieren und zu schätzen, sondern die ein übersteigertes Unterwürfigkeitsgefühl gegenüber fremden Kulturen an den Tag legt, ist nicht nur ungeeignete für jeden pädagogischen Beruf, sondern stellt in dieser Position eine erhebliche Gefahr für junge Menschen dar.
    Bedenklich ist auch, daß der Interviewpartner sie nicht gleich auf diese absurde Geisteshaltung hingewisen hat. Da fragt man sich, wo dessen Selbstwertgefühl hingekommen ist ...
    Es sollte durch entsprechende Einstiegsprüfungen bei den pädagogischen Ausbildungen endlich Sorge getragen werden, daß nur reife, erwachsene Menschen junge Menschen unterrichten dürfen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Cotopaxi
      10. Juni 2011 11:32

      Bei solchen Interviews trifft offensichtlich türkischer/moslemischer Chauvinismus auf einheimische Unterwürfigkeit gepaart mit Selbsthass.

  36. Doppeladler
    10. Juni 2011 10:30

    Langsam wird es beängstigend skurril, was für Typen und Typinnen an unseren Unviersitäten Lehr- und Forschungsaufträge haben. Als nächstes werden wir wohl die Forderung serviert bekommen, daß auch die ansässige Bevölkerung die Sprache der Zuwanderer lernen muß, da diese sonst noch mehr ausgegrenzt wären.

    Gefordert sind aber auch die Universitätsleitungen, diesem unheimlichen Treiben auf Kosten der Steuerzahler Einhalt zu gebieten. Die Finanzmittel der Unis sind knapp und müssen im Interesse des Landes verwendet werden. Nicht aber zur Umsetzung der Ansichten ideologischer Minderheiten. Siehe auch die diversen Frauen- und Genderinstitute die aus dem Boden sprießen ...

    • Gandalf
      10. Juni 2011 21:20

      Sie erwarten etwas positives von den Universitätsleitungen? Da sind Sie ein unverbesserlicher Optimist. Etwa vom - gottlob endlich abtretenden - Herrn "von" Winckler, der die Audimax - Besetzer gestreichelt hat, statt sie davonzujagen? Oder vom unsäglichen Herrn Mayer, der als Dekan (früher wurde der Inhaber dieses Amtes mit "spectabilis" angesprochen) Gesetzesverletzungen an der Uni nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert hat? Armes Österreich, armer akademischer Nachwuchs.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 11:41

      Wir sind das Land in dem eine Prima Ballerina die feine Grenze zwischen Kunst und Erotik ungestraft auszureizen versucht und in dem gleichzeitig eine Konvertitin posaunt, dass das Tragen eines Kopftüchels nichts mit der archaischen Rolle der Frau als Ding eines Mannes zu tun hätte.

      Letzteres hat die Presse ja lustvoll apportiert. Für die Ballerina wünschte ich, sie hätte einen Schleier getragen.

  37. HJR
    10. Juni 2011 09:51

    Als Ergänzung zu meinem heutigen Hauptbeitrag hätte ich da noch ein paar Vorschläge, welche die Integration türkischer Muslime entscheidend erleichtern würden:

    (An die Adresse der Gewerkschaften:) Jedes in Österreich tätige Unternehmen mit mehr als 12 männlichen muslimischen Beschäftigten hat in der 8-stündigen Regelarbeitszeit 3 Gebetspausen vorzusehen, wobei die Pause zum "Mittagsgebet" kurz nach dem Sonnenhöchststand zu beginnen hat und sich nicht mit der Mittagspause zur Essenseinnahme überschneiden darf. Da sich die Gebetszeiten nach der "wahren Ortszeit" (also dem Sonnenstand) richten, wird das IGGIÖ ein Kalendarium schaffen, welches die täglich vorgeschriebenen Gebetszeiten nachweist.

    (An die Adresse der Unternehmen:) Jedes in Österreich tätige Unternehmen mit mehr als 12 männlichen muslimischen Beschäftigten hat auf seinem Firmengelände auf eigene Kosten ein midestens 16 m hohes Minarett zu errichten, auf dem der (zu schaffende) muslimische Betriebsrat zum Gebet rufen kann. Die dafür notwendige elektronische Ausrüstung (Mikrophone, Lautsprecher, Verkabelung, etc.) ist ebenfalls vom Unternehmen bereitszustellen.

    (An die Adresse des Gesetzgebers:) Männliche muslimische Mitarbeiter sind davor zu schützen, in islamischem Sinn "unverhüllter" Frauen ansichtig werden zu müssen. Dies gilt auch für MitarbeierInnen der Direktionsebene.

    (An die Adresse der Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel): Um Provokationen durch das Zusammentreffen von Muslimen mit Ungläubigen (z.B. Christen) im öffentlichen Bereich möglichst hintan zu halten, sind geeignete, durch ein Logo mit türkischer Flagge besonders gekennzeichnete Verkehrsmittel bereitzustellen, welche ausschließlich der Benutzung durch Muslime vorbehalten sind. Die Benutzung dieser Verkehrsmittel ist kostenlos zu gewähren. Der Missbrauch dieser Verkehrsmittel durch Ungläubige ist nach Maßgabe der Scharia zu bestrafen.

    (An die Adresse des Gesetzgebers:) Eine dem muslimischen Bevölkerungsanteil entsprechende Zahl an christlichen Kirchen ist nach allfälliger Enteignung auf Staatskosten durch Minarette zu ergänzen und sodann dem örtlich zuständigen Imam zu übergeben.

    (An die Adresse des Gesetzgebers:) Türkisch wird ab sofort allgemein als zweite Amtssprache in der der gesamten Verwaltung, Exekutive und Justiz eingeführt. Nach einer mit dem Schurarat abzustimmenden Übergangsfrist hat jeder Bundes-, Landes- und Gemeindebedienstete durch eine standardisierte Prüfung ausreichende Kenntnisse der türkischen Sprache nachzuweisen. Sämtliche Dokumente der gesetzgebenden Körperschaften, der allgemeinen Verwaltung und der Justiz werden ab sofort zweisprachig (in autorisierter Übersetzung) ausgefertigt. Veröffentlichungspflichtige Dokumente (wie z.B. Gesetzblätter) werden künftig zweisprachig auf Staatskosten im Amtsteil von "HÜRRIYET" und "HEUTE" kundgemacht.

    (An die Adresse der Universitäten): Ab dem Wintersemester 2011/12 sind sämtliche angebotenen Vorlesungen grundsätzlich auch in türkischer Sprache anzubieten. Das dazu eventuell erfoderliche Personal ist zu Lasten des Universitätbudgets durch qualifizierte Imigration zu beschaffen.

    • inside
      10. Juni 2011 09:59

      An die Adresse von Glock:
      Liefern sie umgehend....

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 12:00

      An die Adresse von inside: Das lag mir schon lange auf der Zunge. Danke!

      Nur leider weiss der durchschnittliche Österreicher weder was eine Glock ist (nämlich ein österreichischer Exportschlager) noch wo dabei vorne und hinten ist noch wie man damit verletzungsfrei umgeht.

  38. HJR
    10. Juni 2011 08:53

    Zunächst mal einen Blick auf das Problem Türkei als Ganzes geworfen. ("Der Spiegel" dieser Woche (Nr. 23/6.6.11) befasst sich in zwei lesenswerten Artikeln ausführlich mit damit). Mal abgesehen davon, dass ich den österreichischen Politikern - auch jenen mit "bürgerlicher" Grundhaltung kaum die Analysestärke der Spiegelredakteure zutrauen mag, wird dort ziemlich gut geklärt, auf welcher Eskalationsschiene Erdogan seine Türkei vorwärts bewegt. Dabei muten die Ergüsse einer mir bis dato eher Unbekannten Inci Dirim ausgesprochen sekundär an.

    Trotzdem ergibt sich aus den bisher sichtbaren Mosaiksteinen schon eine dumpfe Ahnung, wie das ganze Bild einmal aussehen könnte. (Ohne in diesem Zusammenhang das Detail der Ablehnung von Frau Plassnik überbewerten zu wollen).

    Aber in solchen Fällen neige ich immer zu dem alten Grundsatz "Principiis obsta! Sero medicina paratur, cum mala per longas convaluere moras." (Wehre den Anfängen! Zu spät wird eine Medizin bereitet, wenn durch allzu lange Dauer das Übel erstarkt ist.)

    Es kann schon sein, dass Erdogan meint, Europa nicht mehr zu brauchen, aber zumindest sollten wir (d.h. natürlich "unsere Politik" - was immer und wer immer das auch ist) endlich beginnen, eine rote Linie zu markieren. Und die darf ruhig an einigen Stellen auch in bereits osmanisch-muselmanisch erobertes Gebiet hineinreichen!

    Appeasement-Politik hat noch selten gefruchtet!

    Aber da grundelt noch ein anderes Problem im Untergrund, für welches Frau Dirim ganz offensichtlich einen Exponenten darstellt: Die Sprache. Die großen alten Kulturen, die Engländer und in unserer Zeit die Amerikaner haben es vorgemacht: Vormachtstellungen sichert man am besten mit dem Export der eigenen Sprache in die "eroberten" Gebiete ab. Damit will ich keine Philippika gegen die EU-Sprache Englisch einleiten, das ist vernünftigerweise wohl zu akzeptieren.

    Bevor wir jedoch in Österreich (vielleicht als "trojanisches Pferd" gegen Deutschland) ein Maturafach "Türkisch" schaffen - mit dem entsprechenden administrativen Überbau und einer von Istanbul gesteuerten und kontrollierten Lehrerschaft als unausgesprochene Drohung im Hintergrund sollten wir doch zuerst mal dafür sorgen, dass ...
    ... die EU-Sprache Englisch von jedem Österreicher konversationssicher beherrscht wird;
    ... türkische Eltern vor Niederlassung in Österreich zumindest Basiskenntnisse der deutschen Sprache nachweisen (auf dass z.B. diese Eltern den Schulgemeinschaften nicht mehr mangels Sprachverständnis fernbleiben müssen) und dass ...
    ... die Aufenthaltserlaubnis für türkische Staatsbürger (besser noch für Muslime generaliter) daran geknüpft wird, dass auch deren Kinder in der Lage sind, dem Schulunterricht mühelos zu folgen.

    Und vielleicht wäre es ja (vorauseilend gedacht) nicht schlecht, jedem Imigranten zur Kenntnis zu bringen (und unterschriftlich bestätigen zu lassen - was natürlich die Fähigkeit des Schreiben-Könnens voraussetzt), dass hierzulande gleiche Rechte für Mann und Frau, für Christen und Muslime gelten und dass unsere Kultur nicht vom Kalifat sondern vom Gedankengut der alten Griechen (und deren Philosophie), der alten Römer (und deren Staats- und Rechtswesen) und einer sich an christlichen Traditionen und Werten orientierenden Kultur geprägt ist, in welche sich der Einwanderungswerber zu integrieren hat (und zwar als Bringschuld und nicht als optionale Kulanzleistung, wie diverse Neohumanisten in ihrer geistigen Umnachtung meinen.

    Am Rande und Ende möchte ich noch hinzufügen, dass es Leuten wie Erdogan und Dirim wohl gut zu Gesicht stünde, ihre "Ablehnungen" bzw. "Forderungen" - wie in unseren Breiten Gott sei Dank seit geraumer Zeit üblich - als "Bedenken" oder als "Vorschläge" in die Diskussion einzuführen und nicht als Provokationen oder unverschämte Frechheiten.

    • mike1
      10. Juni 2011 09:47

      ausgezeichneter kommentar ! gratulation !

    • Wertkonservativer
      10. Juni 2011 14:33

      Ich werde hier (ganz unzutreffend) hin und wieder als "Türken-Freund" verunglimpft; in gewissen Randbereichen appelliere ich halt an Menschlichkeit und Verständnis für andersgestrickte Menschen!

      Im Aufzählen der negativen Gefahren und Auswüchse der derzeitigen Türken- und sonstigen Fremden-Invasion haben Sie schon in vielem (sogar im meisten) recht, werter HJR! Da gibt es kaum divergierende Auffassungen.

      Bin ich jetzt zumindest partiell rehabilitiert, oder? Jedenfalls erspare ich mir heute einen eigenen Hauptkommentar!

      Beste Grüße!

    • HJR
      10. Juni 2011 18:03

      @Wertkonservativer
      Ich weiß schon, werter Wertkonservativer, dass wir (meinungsweise) nicht voneinander wohnende Nachbarn sind. Rehabilitation nicht nötig. Hoffe gehörigen Respekt und Form (fast) stets eingehalten zu haben. Ihre Bestärkung freut mich.

      Werde mich aber gerne wieder melden, wenn ihre romantischen Rösser wieder traben sollten.

      Schönen Abend!

    • Wertkonservativer
      10. Juni 2011 18:50

      Haben Sie immer, werter HJR!

      Jede Ihrer Repliken ist für mich ein intellektuelles Vergnügen, manchmal auch eine Mahnung, nicht allzusehr der blauen Blume der Romantik zu verfallen (aber so bin ich eben, keine Aussicht auf Besserung!)

      Auch Ihnen einen schönen Abend!

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 12:28

      Werter Wertkonservativer!

      Sollten Sie mich mit "verunglimpfen" meinen, tut mir das selbstverständlich leid. Ich habe natürlich auch die Begründung für Ihre Meinung, die Sie hier in Form des Appelles erneuern.

      Trotzdem glaube ich, dass das Gebot für Christen, auch die andere Backe hinzuhalten, nicht bedeutet, dass wir auch dafür sorgen müssten, dass uns der Hieb auch trifft. Es sollte uns daher nicht genügen, blind alle fünfe grad sein lassen.

      Wenn man also seinen Glauben ernst nimmt, dann sollte es nicht damit bewenden, die Menschlichkeit im Andersgestrickten zu sehen und dafür Verständnis haben - das schon auch - aber wesentlich sollte es doch sein, genug Manns zu sein, um den eigenen Glauben auch gegen Widerstände zu vertreten und vielleicht den einen oder anderen dafür gewinnen. Nur den ersten Teil gelten zu lassen, das aufgeklärte Toleranz nennen, und für den Rest nichts machen und auch nichts im stillen Kämmerlein dazu zu denken wird nicht lange Bestand haben.

      Meinen Unwillen jedenfalls haben Sie sich zugezogen, weil Sie vor einigen Tagen glaubten, die bestehenden Problem durch den Ausdruck des eigenen Gelangweiltseins wegwischen zu können und in einer Parfumewolke des Wohlgefallens zur Auflösung zu bringen. Sie erinnern sich noch an den Türkischen Honig? Davon sind Sie für mich zumindest, trotz meiner sonstigen Wertschätzung, noch lange nicht rehabilitiert.

      Jetzt kann ich mir zwar denken, dass es einige für überheblich und präpotent ansehen, dass ich Ihnen hier so am Zug zu flicken versuche. Wer bin ich denn und teile ich nicht auch selber mit meiner hier zugespitzten Meinung ganz gehörig aus? Mag schon sein und ich leiste daher ausdrücklich Abbitte.

      Doch ist Ihre Haltung - so sehr oder gerade weil diese so sympathisch ist - in unseren konservativen Kreisen gleich weit verbreitet wie schädlich. Dieses Nichtsehenwollen, dieses Nichtbefasstsein wollen, dieses SchnellzugestehenumdesThemenwechelswillen ist verständlich, aber Biedermeier&Brandstifter-artig. Nur diesem gilt mein Widerspruch.

    • Wertkonservativer
      11. Juni 2011 13:44

      Ihren Widerspruch, werter cmh, nehme ich zur Kenntnis, zumal ich Sie von Ihren (relativ seltenen) Beiträgen her sehr schätze.

      Mein Beitrag "zum türkischen Honig" war natürlich anfechtbar: ich ließ hier vielleicht zugunsten eines etwas sarkastisch, jedoch eher auflockernd gemeinten Grundtenors den Ernst der Situation außer Acht.

      Hinsichtlich "Biedermann und Brandstifter" fühle ich mich falsch verstanden und missinterpretiert: ich bin meiner Lebenseinstellung nach weder ein Biedermann, noch ein Brandstifter, sondern bemühe mich, einen geraden Weg der Mitte zu gehen, und - ich wiederhole mich - weder zu biedermandeln, noch zu brandstifteln!

      Das wärs dann mit meiner flammenden Verteidigungsrede!
      Und nochmals besten Dank für Ihre Replik!

    • xRatio (kein Partner)
      12. Juni 2011 01:48

      @Wertkonservativer 11. Juni 2011 13:44
      bemühe mich, einen geraden Weg der Mitte zu gehen

      Es gibt keine "Mitte". Das ist ein Strich mit der Breite Null.
      Sie belügen sich selbst, wenn Sie glauben, darauf "gehen" zu können. ;-)

      Aber was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Jung ein Gimpel, alt ein Simpel.

    • Wertkonservativer
      12. Juni 2011 09:24

      Sie müssen ja wirklich extrem klug sein, XRatio!
      Jetzt pfuschen Sie schon Archimedes ins Handwerk!

      In aufrichtiger Bewunderung

      "Simpel" Wertkonservativer!

    • xRatio (kein Partner)
      12. Juni 2011 16:30

      @Wertkonservativer 12. Juni 2011 09:24

      Wenigstens mal ein lucidum intervallum. ;-)
      Mit Archimedes irren Sie aber gleich schon wieder.
      Auch Sokrates oder Pythagoras helfen Ihnen bei Ihrer "geradlinig begehbaren Mitte" nicht aus der Patsche.

      Aber vermutlich hocken Sie ja sowieso in Platons Höhle, dem Urväterchen aller Totalitären, dessen "Staat" unter Stalin, Mao, Hitler so überaus vorbildlich verwirklicht werden konnte.

  39. Anton Volpini
    10. Juni 2011 07:08

    Ich bin schwer dafür, daß Latein als Pflichtfach bestehen bleibt. Nur eine "tote" Sprache ist geeignet, Begriffe verwirrungslos zu definieren!
    Oder haben diese dumben Leute noch nie was von Ludwig Wittgenstein gehört, dessen Hauptsatz darin bestand, daß er sagte: "Die Sprache ist die Ursache aller Irrtümer!"

    • Anton Volpini
      10. Juni 2011 07:10

      ....und Mißverständnisse!

    • simplicissimus
      10. Juni 2011 16:05

      latein schult den analytischen sprachverstand, richtig.
      trotzdem wäre es besser, in unserem babylonischen europa mehr lebende fremdsprachen zu lernen. da die lernzeit begrenzt ist schlage ich neben englisch eine romanische und/oder slawische sprache vor. jede sprache mehr fördert das sprachverständnis, der verbleibende relativ geringe vorteil von latein wird durch die praktische verwendungsfähigkeit einer lebenden sprache mehr als kompensiert.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 12:34

      Anton Volpini

      das ist Balsam. Danke.

      Simpicissimus

      Neuerlich sehe ich mich gezwungen, eine Lanze für das Latein zu brechen. Latein ist eine echte Sprache und nicht nur ein blödelndes Deklinieren in der Hoffnung, gleich einer Schmetterlingssammlung mit toten Tieren mit Nadel im Rücken den Geist der Sprache zu erhaschen.

      Wer nie das Aufleuchten der einzelnen Teile eines Gedankens im gegenseitigen Wiederschein einer längeren Periode gesehen hat, redet streng genommen nicht von Latein von schlechten Schülern.

    • cmh (kein Partner)
      11. Juni 2011 13:37

      Soll heißen:

      sondern von schlechten Schülern

  40. Helmut Oswald
    10. Juni 2011 06:46

    Wohin die Reise geht konnte konsequenterweise jeder wissen, der die Reaktion der grünen Poloshirt Kommunisten auf die Äusserungen des türkischen Botschafters erfahren hat. Oder das windelweiche Gewäsch unseres Aussenministers dazu. Aber keine Sorge, gleich kommt jemand und setzt sich mit aller Macht dafür ein uns zu erklären, daß wir selbst dafür verantwortlich sind - Frau Dirim wurde ja von uns gerufen, pardon berufen.
    Und übrigens, um keine Unklarheiten zu erzeugen: ich habe Frau Dirim nicht gerufen und nach derartigen Äusserungen will ich auch keine Missverständnisse zurücklassen. Frau Dirim soll sich mitsamt ihrem verblödeten Rassismusgewäsch dorthin scheren, woher sie gekommen ist anstatt auf Kosten unserer Steuergelder uns aus Ihrer Position in Bildungseinrichtungen mit Ihren Wahnideen zuzutexten.

    • phaidros
      10. Juni 2011 09:43

      Zündeln's da ned kindisch herum, lesen's lieber http://www.biö.at/?q=Migration . Da ist auch was für Ihr FBZ dabei. ;-)

    • Helmut Oswald
      10. Juni 2011 11:12

      @ Phaidros

      die ganze Gscheitheit nutzt aber nix, solange wir ein Problem nur beschreiben, aber nicht innert nützlicher Frist zu lösen im Stande sind. Ich bezahle doch keine Leute, damit die mich auch noch öffentlich auf das Dümmste anpöbeln. Letzte Investition in Frau Dirim - ein Aufenthaltsverbotsbescheid und ein one-way ticket der Bahn zurück, von wo her sie gekommen ist ...

    • phaidros
      10. Juni 2011 11:35

      Ok, da haben Sie natürlich nicht ganz unrecht - und Aufenthaltverbotsbescheid aus welchem Titel?

    • phaidros
      10. Juni 2011 11:43

      (nebenbei gefragt, weil Sie - an sich ganz richtig - meinen: "nur Beschreiben nutzt nix": haben Sie bis zu den konkreten "Forderungen" gelesen? Wir beschreiben ja nicht nur, wir stellen auch 7 konkrete Forderungen auf, die im Zusammenwirken das Problem in geeigneter Weise anpacken sollen.)

    • HJR
      10. Juni 2011 14:32

      @Helmut Oswald
      Das mit dem Ohne Way Ticket finde ich prima.

      @phaidros
      Sie haben natürlich Recht mit dem Problem "Titel des Aufenthaltsverbotes". Aber ich denke, da werden unsere Stabsjuristen, die im schlimmsten Fall noch immer irgendwelche sachdienlichen Güterabwägungen - notfalls aus der "Realverfassung" hervorzaubern sich ausnahmsweise mal etwas einfallen lassen können.

      @phaidros [Stichwort: 7 Forderungen + "anpacken"]
      Wenn Sie in einer Demokratie etwas ändern wollen, dann hilft es nicht, "Recht zu haben" oder etwas zu Papier zu bringen, sondern man muss über eine politisch relevante Gruppierung (vorzugsweise eine politische Partei) um Mehrheiten oder wenigstens um so viele Wählerstimmen kämpfen, dass diese einen ins Parlament tragen. Sonst war alles für die Katz' - wie all das, was ich hier verzapfe.
      Aber es macht halt Spaß sich auch mal mit Leuten zu unterhalten, die mir nicht nur von ihren Wehwechen oder vom Fußball berichten können.

    • phaidros
      10. Juni 2011 14:45

      ...dass diese einen ins Parlament tragen.

      Ganz genau, HJR! Volltreffer! Das ist der Punkt!

      Und auch sonst: völlig einverstanden. Bis hin zu: es bewegt nix! Aber es ist vielleicht ein erster Schritt, um die richtige Richtung zu finden.

      Derzeit tragen die Wähler nämlich nicht die ins Parlament, die dort das Richtige tun könnten. Daher gibt es derzeit keine Lösung - nicht mal theoretisch! Die Wurzel des Übels ist dabei aber nicht der Politiker! Der macht (nur) das, was er glaubt, für seinen Joberhalt tun zu müssen, denn er hängt, wie jeder, an seinen Fingernägeln. Das kann man ihm natürlich vorwerfen, verschwendet dabei aber nur weitere Zeit. Zeit die wir nicht haben.

      Und, da bin ich ganz beim Wertkonservativen: selbst wenn es gelingt, rot und schwarz vom Thron zu kippen - wer kommt denn nach? Wer könnte denn nachkommen? Ein Blaues Intermezzo wäre bzw. wird da auch nicht hilfreich noch heilsam.

      Was unserer Ansicht nach daher Not tut: Aufklärungsarbeit zu leisten, damit es wieder eine Chance gibt, dass ein neuer (oder alter) Schüssel wieder ans Ruder kommen kann. Derzeit haben nämlich nur Fayleute eine Chance. Und das ist deprimierend und angst machend. Denn Griechenland ist nicht weit.

      Und dazu gehört nun mal Grundlagenarbeit. Daran versuchen wir uns. "Wenn Ihr streitet, klärt die Begriffe".

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • HJR
      10. Juni 2011 15:00

      @phaidros, 14;45
      Sie haben ja auch Recht - natürlich muss man einmal anfangen und versuchen, ob und wie man eine Partei werden kann. Und bevor Sie Rot und/oder Schwarz vom Thron gekippt haben, werden mit Sicherheit Ihre Kinder ein Problem mit den Grünen bekommen (falls denen ihre leninistische pop-art-dynamik nicht irgendwann abhanden kommt).

      Die Notwendigkeit von Aufklärungsarbeit bestreite ich jedoch entschieden! Und zwar deshalb, weil Sie eine Bevölkerung, die zu einem hohen Prozentsatz nicht über Hauptschulniveau hinausblickt (wer kann denn heute noch einen korrekten deutschen Text sinnerfassend lesen?), nicht über Sachverhalte informieren können, deren Grundlagen denen nicht einmal dem Namen nach geläufig sind. Das wär' verlor'ne Liebesmüh! Aber ich will Sie natürlich nicht daran hindern ...

    • phaidros
      10. Juni 2011 17:39

      Das wär' verlor'ne Liebesmüh! :-(
      Aber ich will Sie natürlich nicht daran hindern ... :-)

      (Irgendwer muss es doch wenigstens versuchen. Wie sollen wir denn den nächsten Generationen sonst in die Augen schauen, wenn wir ein blühendes Land nach einem Wirtschaftswunder übernommen haben, aber abgewracktes Schlachtfeld übergeben? Und das ohne Kriege oder Katastrophen.)

    • HJR
      10. Juni 2011 18:09

      @phaidros
      Na, ja, mit Krieg und Katastrophen wäre auch zu einfach - das können wir ja schon.

      Gegen den Versuch ist nichts einzuwenden! Im kleinen Bereich habe ich das allerdings schon probiert - ging nicht!

    • phaidros
      10. Juni 2011 20:57

      Sg. HJR, mir ist auf der ganzen Autofahrt Ihre Antwort nicht aus dem Kopf gegangen: natürlich muss Aktivität entwickelt werden. »Der Worte sind genug gewechselt.«

      Aber Taten ohne Plan sind wie ein Pulverfass mit unbekannter Füllung und Lunte.

      Es muss doch über die Taten profund nachgedacht werden: was ist eigentlich zu fordern? Was kann gehen? Was muss gehen? Was kann reichen, um welchen Effekt zu erzielen? Welche Effekte sind einfach als unabänderlich hinzunehmen? (Mitte des 19. Jahrhunderts waren 60 oder 65% der in Wien lebenden Menschen nicht auf heutigem Staatsgebiet geboren! Das waren die guten alten Zeiten.)

      Nur mal ein (unrealistisches) Gedankenexperiment: »die Politik« stellt fest, so geht's nicht und fragt »was wollt ihr«? Dann bräuchte man doch fundierte Antworten, die auch praktizierbar, nachhaltig und tragfähig sind. Ausweisung von knapp einer Viertelmillion großteils unbescholtener Menschen, davon die Hälfte - ob es uns passt oder nicht - Österreicher, zählen zu keiner der drei Kategorien. Das müsste doch auch - bei allem Respekt vor Meinungen, und natürlich nicht auf Sie bezogen! - das simpelste Gemüt (an)erkennen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  41. Observer
    10. Juni 2011 05:43

    Da kommt man fast ins schwärmen, wie es doch noch vor 50 Jahren auf unseren Hochschulen zugegangen ist.

  42. libertus
    10. Juni 2011 03:19

    Türkisch wird als Maturafach eingeführt und Latein abgeschafft.

    Spätestens jetzt weiß man, wohin die Reise geht und da muß man auch gar nicht mehr vor "Risiken und Nebenwirkungen" warnen, weil das sowieso letal für die autochtone Bevölkerung ausgeht!

    • HJR
      10. Juni 2011 09:57

      Mit "autochton" meine Sie wahrscheinlich die cisleithanische einschließlich der transdanubischen Bevölkerung, welche aufgrund ihres Wahlverhaltens an sich schon ein nicht zu vernachlässigendes Risiko (der drohenden Wiederwahl sozialistischer Bundeskünstler, pardon -kanzler) darstellen.

    • contra
      10. Juni 2011 12:16

      @HJR

      Dazu paßt wieder einmal: "Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber"!





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