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Wie das Wetter so spielt

Die Öffentlichkeit wird ständig von nach Aufmerksamkeit heischenden Meldungen verwirrt. Aber nur selten wird der notwendige Zusammenhang hergestellt. Wie etwa zwischen folgenden drei Meldungen rund um das Klima.

Erstens: 200 Alternativ-Energie-Firmen protestieren öffentlich gegen die Ökostromnovelle, weil darin die Förderungen für sie limitiert werden, obwohl sie ohnedies vermehrt werden.

Zweitens: Die Voestalpine, Österreichs größter Industriekonzern, will künftig wegen der strengen Klimaschutz-Ziele der EU nur noch außerhalb Europas investieren.

Drittens: Die UNO-Universität prophezeit, dass es im Jahr 2010 Fünfzig Millionen Umwelt- und Klimaflüchtlinge geben wird. Für die braucht es einen verstärkten Klimakampf und natürlich große internationale Geldmittel.

Doch hoppla: Die dritte Meldung ist leider nicht neu, sondern stammt vom 11. Oktober 2005. Inzwischen ist sie von den UNO-Internet-Seiten wieder sorgfältig gelöscht worden, doch im bösen Google-Zwischenspeicher noch aufbewahrt.

Damit aber schließt sich der Kreis zwischen den drei Meldungen. Die UNO, die EU und etliche andere Organisationen – samt eifriger Mithilfe der Mainstream-Medien – ereifern sich rund um die Uhr, um Warnungen wegen einer angeblichen globalen Erwärmung auszustoßen. Doch immer zahlreicher werden nun im Lauf der Zeit die Beweise, wie sehr dabei gelogen und betrogen worden ist und weiter wird, dass sich die internationalen Konferenzsäle eigentlich biegen müssten.

Diese Lügen haben jedoch ein klares Motiv: Eine gewaltige Industrie – zu der neuerdings auch schon clevere Autoproduzenten wie VW gehören – verdient mit Hilfe des grünen Zeitgeists Milliarden an den diversen Windmühlen und Solarpanelen. Würde nicht ständig diese Panik geschürt, würden es sich die Konsumenten zweifellos nicht gefallen lassen, dass über ihre Stromrechnung eine immer größere Subventionssumme Richtung all jener Firmen fließt, die Wind und Sonne richtig buchstabieren können (während der ebenfalls von der Panik profitierende Atomstrom wenigstens billiger ist).

Die Rechnung trifft aber nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Industrie, die durch immer strengere Klima-Auflagen (sowie durch die hohen Stromkosten und Lohnkosten, durch die strengen Sicherheitsauflagen und Rechtsvorschriften, und durch die zunehmend untragbarer werdenden Steuersätze) aus Europa vertrieben wird.

Was dabei völlig unverständlich bleibt: Kein Politiker kümmert sich um diese drohende  Abwanderung der industriellen Arbeitsplätze – ohne die es aber keinen Wohlstand geben kann. Jedoch plappern alle Parteien bis zum letzten Oppositionsabgeordneten die schrillen Alarmrufe der Klimaalarm-Lobby nach. Oder es gibt zumindest keinen, der sich schlichten, aber besonders schrillen „Experten“ wie Nikolaus Berlakovich und Eva Glawischnig in den Weg zu stellen wagt.

Denn selbst wenn die Alarmlobby recht hätte, hilft es dem Weltklima überhaupt nichts, würde Europa unter gewaltigen Kosten und Kasteiungen seine CO2-Emissionen wirklich reduzieren. Denn das hätte logischerweise nur eine Konsequenz: Europas Nachfrage nach Erdölprodukten würde sinken. Das würde deren Preis hinunterschrauben, worauf in Asien naturgemäß noch mehr des  billiger gewordenen Öls verbraucht würde.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 14:14

    Das beste Mittel gegen die angebliche Klimakatastrophe wäre der Bau eines schönen Flußkraftwerkes in der Hainburger Au. Ich kann der dortigen Landschaft
    sowieso wenig abgewinnen. Sumpfig, stickige Luft und Millionen von Blutsaugern...

    Dazu ein gutes Statement aus den Salzburger Nachrichten:

    "Immer noch feiern die Grünen den Sieg über die Betonierer, die Landschaftsmörder, die bösen Kraftwerksbauer. Die Besetzung der Stopfenreuther Au im Jahr 1984 und die Verhinderung des Kraftwerks Hainburg wurde zum Heldenepos, zur Dämmerung der Elektrizitätsgötter. Die Nachtseite von Hainburg.
    Dabei werden heute die einst als blanker Unsinn verteufelten Argumente der Kraftwerksbauer akzeptiert. Etwa, dass die besetzte Au nicht ein ökologisches Juwel war, sondern vielmehr unter dem Damm litt, der 1870 als Hochwasserschutz errichtet wurde und den Wasserfluss zwischen der Donau und der Au unterbrochen hat. Oder: Dass die Donau dringend saniert gehört, weil die Erosion der Sohle bedenkliche Ausmaße erreicht hat und die Eintiefung das ökologische Gleichgewicht der gesamten Region gefährdet.
    Und nicht zuletzt, dass die Donau ohne Sanierung nur zu knapp 20 Prozent schiffbar ist und somit viele Transporte auf der Straße erfolgen, die umweltfreundlich auf der Donau erfolgen könnten.
    Alle diese Sanierungsmaßnahmen sollten in den achtziger Jahren gemeinsam mit der Errichtung des Donaukraftwerks Hainburg erfolgen. Dies geschah nicht, weil das Kraftwerk zum Symbol der kalten Vernunft gebrandmarkt wurde, die nicht über das Gefühl siegen darf. Das Kraftwerk ist auch heute noch ein Tabu-Thema.
    Doch jetzt, mehr als zwanzig Jahre nach der Aubesetzung, werden die ökologischen Maßnahmen gesetzt, die ohne die grüne Revolution schon lange wirken könnten. Ein Teil des Damms aus dem 19. Jahrhundert ist schon beseitigt, so dass die Au sich tatsächlich naturgerecht entfalten kann. Die Donau-Sanierung soll in Kürze in Angriff genommen werden. All dies mit sehr viel Steuergeld und ohne das Kraftwerk, das in der Bauphase einen Großteil der Kosten decken und in der Folge umweltfreundlich Strom produzieren würde. "

    Ja so schaut es wirklich aus.....
    Aber leider haben das faschistische grüne Pack, allen voran die hysterische Freda, Kronenzeitung und ORF gesiegt

  2. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 11:41

    Die gefährliche Drohung für mich wäre, wenn man mir jemand sagen würde, dass es kälter wird. Wenn mir wer sagt, dass es wärmer wird, so regt mich das nicht so auf.

    Tatsache aber ist, dass diejenigen, die uns Horrorszenarien prophezeien mit Computermodellen arbeiten, bei denen viele Variable des Wettergeschehens einfach konstant gesetzt wurden. Vor ein paar zigtausend Jahren gab es vor Portugal Eisberge. Es wuchsen in österreichischen Gletscherregionen Bäume. Die Sahara war grün. Der Golfstrom stand still. Das alles, ohne Einflussnahme der bösen Industrie.

    Der Winkel der Erdachse zur Sonne (der bei jedem Erdbeben verschoben wird – in welche Richtung auch immer) ist ein wichtigerer Faktor als alle CO2-Emissionen.

    Es ist eine Anmaßung, Prognosen zu erstellen zu Themen von denen die die Wissenschafter selbst wissen, dass sie nichts wissen.

    Eine Zumutung ist es, wenn sich Politiker mit dem Ziel der Stimmenmaximierung bei der nächsten Wahl dieser Themen annehmen.
    Das Schlimmste, was passieren konnte ist eingetreten: der Handel mit CO2 Zertifikaten.

    Dabei musste jedem dieser Herren, die das in unserem Namen beschlossen haben wenigstes die folgenden zwei Punkte von Anfang an klar gewesen sein:

    • Es wird auf dieser Erde immer irgendwo Länder geben, in denen die Gesetzgebung Industriebetriebe ohne diese Auflagen arbeiten lässt.
    • Das System ist extrem betrugsanfällig.

    Die österreichischen Politiker, die diesen Unsinn beschlossen haben kann man in zwei Gruppen einteilen:

    • Die Reste der Sozialisten, denen die Klassenkampfargumente ausgegangen sind. Sie haben sich in der Wiener Mietervereinigung kennen gelernt; ihr Horizont ist entsprechend weit. Sie freuen sich, wenn sie der Industrie mit grünen Argumenten eins auswischen können. Früheren Sozialisten war wenigstens klar, dass man die Kuh die man melken will nicht umbringen sollte.
    • Die ÖVP, die via Raiffeisen (denn ohne Raiffeisen wird in der ÖVP niemand was) die bäuerlichen Interessen und die Interessen von Raiffeisen vertritt. Immerhin trägt die Landwirtschaft ja zwei Prozent zum BIP bei. Und Banker verstehen was von haufenweisem Geld, aber nichts von Industrie und Betriebswirtschaft. Nikolaus Berlakovich will ja auch nichts für Österreich erreichen, sondern Landeshauptmann im Burgenland werden.

    Der Konzernchef der Voest, Wolfgang Eder hat in einem Interview (Presse 13.5.) zum Thema Expansionspläne der VOEST bis 2030 (Investition von 12-15 Mrd. €) folgendes gesagt: „Warum sollen wir in Länder gehen, in denen dieselben Umweltbedingungen herrschen, wie in Österreich?“ Europa, so betonte Eder sei aber nach wie vor „unser wichtigster Markt und der Technologietreiber“.

    Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass wir in Österreich leider wirklich den kleinsten gemeinsamen Nenner gewählt haben. Die Herren und Damen (man darf Doris Bures nicht außer Acht lassen) werden uns mit ihren geringen intellektuellen Möglichkeiten bravourös vertreten und Österreich wird in zehn bis 15 Jahren ein weitgehender industriefreier Standort sein.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 10:01

    Wir werden doch ständig nur für blöd verkauft!

    Kein Wort sollte man glauben, das aus der politischen Ecke kommt, oder von den Medien als diiie Erkenntnis verbreitet wird, geschweige denn auch nur ein Wort eines Alarmisten.
    Es gibt die Fabel mit dem Hirten, der die Dorfgemeinschaft zum Spaß vor dem Wolf alarmiert. Nach huntert Falschalarmen glaubt ihm niemand mehr, als der Wolf dann tatsächlich kommt.

    Die Umwelt- Klima- und sonstigen -Alarmisten folgen einem Plan, der einer Spinne gleich, die Menschen über Angst einzuwickeln versucht. Viele gehen dem auf den Leim, und genauso viele glauben diese Entwicklung für sich nutzen zu können. Unwissenheit und Kollaboration!

    Sollte es tatsächlich wärmer werden, würde es mich sehr freuen!
    Sehr durch die Erkenntnisse von Nils-Axel Mörner bestärkt, daß niemand in Küstenregionen durch den herbeigebeteten Meeresspiegelanstieg zu Schaden kommen würde, würde eine Klimaerwärmung meinem Erdäpfelacker auf 1660 Meter Seehöhe nur guttun. Meine Freunde hätten dann Ende August bei der Ernte nicht solche Müh´, weil der Boden noch nicht gefroren sein wird .... :-)

  4. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 10:55

    Da hat der Herr Treichl schon recht, dass "die Politiker zu blöd sind" für Wirtschaftspolitik.

    Dafür beschäftigen sich jetzt Rot - insbesondere tut sich die Frau Rudas hervor, die uns ja schon einmal "garantiert" hat, dass kein Unternehmen weniger nach Österreich streben wird, wenn endlich die neokapitalistische Gruppenbesteuerungsbegünstigung gefallen sein wird - und Grün mit dem Verlangen nach Offenlegung der Kontakte des Herrn Strache in Italien. Als Strafe dafür, dass dieser ihnen den Höhepunkt der mühsam aufgebauten Erregung wegen der "Rede" am Heldenplatz nurch Nichthalten vermasselt hat. Frechheit!

    Was sind da schon ein paar Worte des Chefs der Voest, Eder, zur CO2-Problematik, die eigentlich alle Alarmglocken schrillen lassen müssten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 08:01

    Sie sagen Klima und meinen Umweltverschmutzung.

    Das Theater um die 'Klimakatastrophe' ist für mich eine glatte Lüge und eine Selbstbedienung durch Lobbies und der UNO.

    Die Umweltverschmutzung (manchmal auch als Auswuchs von Profitgier) ist an vielen Orten der Welt Realität. Es ist für mich in Ordnung, auf diesem Gebiet die ärgsten Schadensverursacher zur Ordnung und Sauberkeit zu rufen.

    Der Betrug mittels der Energiepreise muß aufgedeckt werden und es muß Transparenz geben und es dürfen nur die wahren Kosten für die verschiedenen Energiearten verrechnet werden.

    Es hat sich Unehrlichkeit und Verschleierung auf diesem Klima- und Umelt - Gebiet breit gemacht, bis hin zum Meinungsterror. Dem möchte ich entschieden entgegen treten und für Ehrlichkeit und Transparenz eintreten.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 15:08

    Immer wieder dieses "Glaskugellesen" der Experten über unser Klima.
    Wie sich unser nicht wirklich sorgfältiger Umgang mit dem Planet Erde tatsächlich auswirkt, kann uns kein "menschlicher Prophet" vorhersagen, weil die Entwicklungen nie linear verlaufen sind.

    Das sollte uns jedoch nicht davon abhalten, mit der Natur sowie unseren Resourcen verantwortungsbewußter umzugehen, um göbere, hausgemachte Katastrophen zu verhindern.

    Da wären wir schon ein gutes Stück weiter am Weg zur Nachhaltigkeit und damit zu einer lebenswerten Umwelt!

  7. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 14:22

    Das sind alles keine Alternativ-Energien sonder Additiv-Energien.


alle Kommentare

  1. Kouni (kein Partner)
  2. Roger (kein Partner)
  3. Malon (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:54

    Action requires kndwleoge, and now I can act!

  4. Dhiyana (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:26

    Keep on writing and chgingug away!

  5. Trung (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:49

    Wow! Great thkniing! JK

  6. Reza (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:24

    Gosh, I wish I would have had that inrotmafion earlier!

  7. Tertullian (kein Partner)
    24. Mai 2011 17:49

    Was mich erstaunt ist sie Tatsache, dass sich ein führender Vertreter der Industrie im Selbstmitleid ergeht anstelle gegen den Schwindel mit den CO2-Emissionszertifikaten anzutreten.
    Da wird ohne ökonomischen Nutzen buchstäblich mit heißer Luft gehandelt, mit den modernen "neuen Kleidern des Kaisers". Aber wann kommt endlich das Kind, das sagt "der hat ja garnichts an"!
    Mit den Kenntnissen in Physik, Chemie, Naturgeschichte und Geographie, die die Mittelschule vermittelt ist ja der Betrug des Jahrhunderts bei Anwendung des gesunden Menschenverstandes leicht zu erkennen.
    Die Verantwortlichen der Industrie aber wissen nichts? Der Handel mit CO2-Emissionszertikanten ist die Neuauflage des "Morgenthauplans", diesmal für die Industrie Europas.
    Wann endlich wird publik: Das CO2 ist die Basis unseres Lebens. Mehr CO2 in der Luft fördert lediglich das Wachstum der Pflanzen. Und da wollen offenbar Irre den wertvollen Stoff in der Erde versenken, "sequestrieren" nennt man das heutzutage. Wann endet endlich der Irrsinn?

    • Perikles (kein Partner)
      24. Mai 2011 20:18

      Toll, was Sie alles in der Schule gelernt haben. Wozu manche da noch studieren müssen? CO2 Basis unseres Lebens? Nie gehört. Vielleicht könnten Sie einmal den naiven Industriellen klar machen, auf welch gewaltige Lüge sie hereingefallen sind.

  8. durga
    15. Mai 2011 15:34

    Für alle diejenigen, die nicht nur ins Blaue argumentieren wollen, sondern vielmehr an einem einigermaßen seriösen Bericht über die aktuellen Energieformen – von Kohle, Öl über nukleare Brennstoffe bis hin zu Solar-, Geothermal- und Gezeiten-Energie - deren globalen Ressourcen und neuen Entwicklungen interessiert sind, empfehle ich die Lektüre von: 2010 Survey of Energy Resources; World Energy Council (http://www.worldenergy.org/documents/ser_2010_report_1.pdf ). Es ist ein mehr als 600 Seiten langer Bericht (ich gebe allerdings zu, diesen noch nicht ganz durchgeackert zu haben).

  9. libertus
    15. Mai 2011 15:08

    Immer wieder dieses "Glaskugellesen" der Experten über unser Klima.
    Wie sich unser nicht wirklich sorgfältiger Umgang mit dem Planet Erde tatsächlich auswirkt, kann uns kein "menschlicher Prophet" vorhersagen, weil die Entwicklungen nie linear verlaufen sind.

    Das sollte uns jedoch nicht davon abhalten, mit der Natur sowie unseren Resourcen verantwortungsbewußter umzugehen, um göbere, hausgemachte Katastrophen zu verhindern.

    Da wären wir schon ein gutes Stück weiter am Weg zur Nachhaltigkeit und damit zu einer lebenswerten Umwelt!

  10. Dr. Dieter Zakel MA
    15. Mai 2011 14:22

    Das sind alles keine Alternativ-Energien sonder Additiv-Energien.

  11. thomas lahnsteirer
    15. Mai 2011 14:14

    Das beste Mittel gegen die angebliche Klimakatastrophe wäre der Bau eines schönen Flußkraftwerkes in der Hainburger Au. Ich kann der dortigen Landschaft
    sowieso wenig abgewinnen. Sumpfig, stickige Luft und Millionen von Blutsaugern...

    Dazu ein gutes Statement aus den Salzburger Nachrichten:

    "Immer noch feiern die Grünen den Sieg über die Betonierer, die Landschaftsmörder, die bösen Kraftwerksbauer. Die Besetzung der Stopfenreuther Au im Jahr 1984 und die Verhinderung des Kraftwerks Hainburg wurde zum Heldenepos, zur Dämmerung der Elektrizitätsgötter. Die Nachtseite von Hainburg.
    Dabei werden heute die einst als blanker Unsinn verteufelten Argumente der Kraftwerksbauer akzeptiert. Etwa, dass die besetzte Au nicht ein ökologisches Juwel war, sondern vielmehr unter dem Damm litt, der 1870 als Hochwasserschutz errichtet wurde und den Wasserfluss zwischen der Donau und der Au unterbrochen hat. Oder: Dass die Donau dringend saniert gehört, weil die Erosion der Sohle bedenkliche Ausmaße erreicht hat und die Eintiefung das ökologische Gleichgewicht der gesamten Region gefährdet.
    Und nicht zuletzt, dass die Donau ohne Sanierung nur zu knapp 20 Prozent schiffbar ist und somit viele Transporte auf der Straße erfolgen, die umweltfreundlich auf der Donau erfolgen könnten.
    Alle diese Sanierungsmaßnahmen sollten in den achtziger Jahren gemeinsam mit der Errichtung des Donaukraftwerks Hainburg erfolgen. Dies geschah nicht, weil das Kraftwerk zum Symbol der kalten Vernunft gebrandmarkt wurde, die nicht über das Gefühl siegen darf. Das Kraftwerk ist auch heute noch ein Tabu-Thema.
    Doch jetzt, mehr als zwanzig Jahre nach der Aubesetzung, werden die ökologischen Maßnahmen gesetzt, die ohne die grüne Revolution schon lange wirken könnten. Ein Teil des Damms aus dem 19. Jahrhundert ist schon beseitigt, so dass die Au sich tatsächlich naturgerecht entfalten kann. Die Donau-Sanierung soll in Kürze in Angriff genommen werden. All dies mit sehr viel Steuergeld und ohne das Kraftwerk, das in der Bauphase einen Großteil der Kosten decken und in der Folge umweltfreundlich Strom produzieren würde. "

    Ja so schaut es wirklich aus.....
    Aber leider haben das faschistische grüne Pack, allen voran die hysterische Freda, Kronenzeitung und ORF gesiegt

  12. Cotopaxi
    • terbuan
      15. Mai 2011 12:22

      Dazu kommentiert der Poster "Celsius":
      "Und am Sonntag wollte sich der Strauss noch mit Merkel treffen. Da hat sie ja nochmal Glück gehabt!" ;-)

    • libertus
      15. Mai 2011 15:02

      @terbuan

      *lol* - der Poster hat echt Humor! ;-)

  13. socrates
    15. Mai 2011 11:43

    Meinen ersten Windgenerator lernte ich auf Penfret, einer bretonischen Insel, kennen. Sie versorgte den Leuchtturm. Bei Insellösungen ist die Energiespeicherung kein Problem, man verwendet Hochleistungsbatterien. Nach und nach wurden alle wichtigen Seezeichen mit Solarzellen versehen und leuchten seither. In Großanlagen ist das Speicherproblem ungelöst, aber Sternderlngucker und andere grüne so genannte "Fachleute" wissen das nicht.
    Eine Karrikatur von Pammesberger zeigte Kinder im Gespräch: "Mein Großvater hat eine Kernschmelze überlebt" - "Mein Großvater hat einen Dammbruch überlebt" !
    Am idealsten zum Verdienen ist es etwas zu verkaufen, was man nicht hat (Leerverkäufe). Dazu eignet sich das Wetter hervorragend. Wenn man genug blede Leit´ findet, kann eine ganze Organisation davon gut leben.
    Es erinnert an den alten Witz: Kohn vekauft dem Blau Kerzen um 1S, Blau verkauft sie an Grün um 2S, Grün an Rot um 3S, Rot an Schwarz um 4S. Da sieht Schwarz nach und stellt fest, daß die Kerzen keinen Docht haben. Er beschwert sich bei Rot und der erwiedert: "Willste handeln oder willst zündeln"
    Vor 14 Tagen erlebten wir wie ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff in einem Gebiet, das von Satelliten nicht überwacht wird, 24h lang die Schweröltanks ins Meer spülte. In den USA ist bis 4,7% Schwefel zulässig, in Europa nur 1%. Da gibt es keine Hemmungen, die Umwelt wird gründlich versaut. Dann schimpft man auf die Kleinschiffe und spricht über das Wetter.
    Wenn man etwas für die Umwelt tun will, schlage ich vor:
    PKW mit maximal 1000kg, 100PS, 3l/100km Verbrauch, 130km schnell.
    LKW maximal 40t und zahlen 40 mal so viel wie PKW´s, 20t nur 20 mal soviel.
    Komplette Überwachung der Weltmeere und Bestrafung der Umweltsünder.
    Alle Übertretungen werden kräftig finanziell geahndet.
    Dann wird der Transport teuer genug, sodaß die Industrie im Land bleibt.
    Wir leben am Ende einer Zwischeneiszeit und wenn es wirklich wärmer wird, werden wir enorme Mengen von Energie beimHeizen einsparen.

    • phaidros
      15. Mai 2011 11:54

      »Speicherproblem ungelöst«,
      Wieso? Elektrolyse.

      @Kerzerl-Witz: lol!

      »Tank spülen«: (nicht nur) im Mittelmeer gibt es dafür meines Wissens sogar ein eigens dafür vorgesehenes Gebiet.

      @PKW: siehe http://www.loremo.com/ - kommen aber sozusagen leider nicht in die Gänge, die Seite sieht seit Jahren so aus.

      @Heizenergie sparen: leider nein - wir werden die Energie zum Kühlen benützen. Die modernen Metropolen verbrauchen heute im Sommer schon mehr Energie als im Winter. Grund: Klimaanlagen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      15. Mai 2011 12:41

      phaidros
      Elektrolyse: Die Wassestofftechnologie habe ich schon mehrfach vorgeschlagen, sie findet aber keine Liebhaber. Wahrscheinlich wie die Bauindustrie nicht daran vedient. Die Frünen schweigen dazu.

      Tank spülen gehört verboten, insbesondere wenn das Schweröl so schlechte Qualität hat, Daß man 3 Tanks, davon 2 zum Absetzen braucht, daß man nur das Öl vom 3. Tank zum Fahren verwenden kann. Auch wir werden dauernd mit neuen Vorschriften zur Kassa gebeten, gleiches Recht für Alle!

      Der Heizenergiebedarf hängt u.a. von der Geographischen und Seehöhe Breite ab. N.Y. liegt südlicher wie Rom, also kann man so nicht vergleichen. Dafür wird das reiche Sibirien bewohnbar und Grönland wieder besiedelbar.

    • socrates
      15. Mai 2011 12:44

      corr.: Der Heizenergiebedarf hängt u.a. von der geographischen Breite und Seehöhe ab. N.Y. liegt südlicher wie Rom, also kann man so nicht vergleichen. Dafür wird das reiche Sibirien bewohnbar und Grönland wieder besiedelbar. Hieß schließlich früher Grünland, weil es so grün war.

    • phaidros
      15. Mai 2011 13:07

      Ich habe mal gehört, »Greenland« wurde es genannt, um Siedler anzulocken.

      Der Jahresverlauf des Energiebedarf einer Stadt müsste allerdings aussagekräftig sein. Und da zeigt sich meines Wissens gerade am Beispiel New York: früher im Winter höherer Energiebedarf als im Sommer, heute umgekehrt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      16. Mai 2011 07:45

      phaidros
      Von der Einheit auf die Vielheit schließen ist unzulässig. In Sibirien heizen sie immer mehr.

    • phaidros
      16. Mai 2011 09:30

      Das war als Illustration gemeint, nicht als Beweisführung. Im Jahresverlauf verschiebt sich der Energieverbrauch in den Metropolen Richtung Sommer. In Sibirien vielleicht nicht, das mag sein, aber ganz genau, wie Sie sagen: man soll nicht von der Einheit auf die Vielheit schließen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  14. perseus
    15. Mai 2011 11:41

    Die gefährliche Drohung für mich wäre, wenn man mir jemand sagen würde, dass es kälter wird. Wenn mir wer sagt, dass es wärmer wird, so regt mich das nicht so auf.

    Tatsache aber ist, dass diejenigen, die uns Horrorszenarien prophezeien mit Computermodellen arbeiten, bei denen viele Variable des Wettergeschehens einfach konstant gesetzt wurden. Vor ein paar zigtausend Jahren gab es vor Portugal Eisberge. Es wuchsen in österreichischen Gletscherregionen Bäume. Die Sahara war grün. Der Golfstrom stand still. Das alles, ohne Einflussnahme der bösen Industrie.

    Der Winkel der Erdachse zur Sonne (der bei jedem Erdbeben verschoben wird – in welche Richtung auch immer) ist ein wichtigerer Faktor als alle CO2-Emissionen.

    Es ist eine Anmaßung, Prognosen zu erstellen zu Themen von denen die die Wissenschafter selbst wissen, dass sie nichts wissen.

    Eine Zumutung ist es, wenn sich Politiker mit dem Ziel der Stimmenmaximierung bei der nächsten Wahl dieser Themen annehmen.
    Das Schlimmste, was passieren konnte ist eingetreten: der Handel mit CO2 Zertifikaten.

    Dabei musste jedem dieser Herren, die das in unserem Namen beschlossen haben wenigstes die folgenden zwei Punkte von Anfang an klar gewesen sein:

    • Es wird auf dieser Erde immer irgendwo Länder geben, in denen die Gesetzgebung Industriebetriebe ohne diese Auflagen arbeiten lässt.
    • Das System ist extrem betrugsanfällig.

    Die österreichischen Politiker, die diesen Unsinn beschlossen haben kann man in zwei Gruppen einteilen:

    • Die Reste der Sozialisten, denen die Klassenkampfargumente ausgegangen sind. Sie haben sich in der Wiener Mietervereinigung kennen gelernt; ihr Horizont ist entsprechend weit. Sie freuen sich, wenn sie der Industrie mit grünen Argumenten eins auswischen können. Früheren Sozialisten war wenigstens klar, dass man die Kuh die man melken will nicht umbringen sollte.
    • Die ÖVP, die via Raiffeisen (denn ohne Raiffeisen wird in der ÖVP niemand was) die bäuerlichen Interessen und die Interessen von Raiffeisen vertritt. Immerhin trägt die Landwirtschaft ja zwei Prozent zum BIP bei. Und Banker verstehen was von haufenweisem Geld, aber nichts von Industrie und Betriebswirtschaft. Nikolaus Berlakovich will ja auch nichts für Österreich erreichen, sondern Landeshauptmann im Burgenland werden.

    Der Konzernchef der Voest, Wolfgang Eder hat in einem Interview (Presse 13.5.) zum Thema Expansionspläne der VOEST bis 2030 (Investition von 12-15 Mrd. €) folgendes gesagt: „Warum sollen wir in Länder gehen, in denen dieselben Umweltbedingungen herrschen, wie in Österreich?“ Europa, so betonte Eder sei aber nach wie vor „unser wichtigster Markt und der Technologietreiber“.

    Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass wir in Österreich leider wirklich den kleinsten gemeinsamen Nenner gewählt haben. Die Herren und Damen (man darf Doris Bures nicht außer Acht lassen) werden uns mit ihren geringen intellektuellen Möglichkeiten bravourös vertreten und Österreich wird in zehn bis 15 Jahren ein weitgehender industriefreier Standort sein.

    • diko
      15. Mai 2011 13:09

      perseus
      danke, kaum besser könnte man unsere gegenwärtige Situation kommentieren. Nur, vielleicht ist die Entindustrialisierung, Verarmseligung und allgemeine Einblödung durchaus beabsichtigt.

  15. Wolfgang Bauer
    15. Mai 2011 10:55

    Da hat der Herr Treichl schon recht, dass "die Politiker zu blöd sind" für Wirtschaftspolitik.

    Dafür beschäftigen sich jetzt Rot - insbesondere tut sich die Frau Rudas hervor, die uns ja schon einmal "garantiert" hat, dass kein Unternehmen weniger nach Österreich streben wird, wenn endlich die neokapitalistische Gruppenbesteuerungsbegünstigung gefallen sein wird - und Grün mit dem Verlangen nach Offenlegung der Kontakte des Herrn Strache in Italien. Als Strafe dafür, dass dieser ihnen den Höhepunkt der mühsam aufgebauten Erregung wegen der "Rede" am Heldenplatz nurch Nichthalten vermasselt hat. Frechheit!

    Was sind da schon ein paar Worte des Chefs der Voest, Eder, zur CO2-Problematik, die eigentlich alle Alarmglocken schrillen lassen müssten.

  16. Anton Volpini
    15. Mai 2011 10:01

    Wir werden doch ständig nur für blöd verkauft!

    Kein Wort sollte man glauben, das aus der politischen Ecke kommt, oder von den Medien als diiie Erkenntnis verbreitet wird, geschweige denn auch nur ein Wort eines Alarmisten.
    Es gibt die Fabel mit dem Hirten, der die Dorfgemeinschaft zum Spaß vor dem Wolf alarmiert. Nach huntert Falschalarmen glaubt ihm niemand mehr, als der Wolf dann tatsächlich kommt.

    Die Umwelt- Klima- und sonstigen -Alarmisten folgen einem Plan, der einer Spinne gleich, die Menschen über Angst einzuwickeln versucht. Viele gehen dem auf den Leim, und genauso viele glauben diese Entwicklung für sich nutzen zu können. Unwissenheit und Kollaboration!

    Sollte es tatsächlich wärmer werden, würde es mich sehr freuen!
    Sehr durch die Erkenntnisse von Nils-Axel Mörner bestärkt, daß niemand in Küstenregionen durch den herbeigebeteten Meeresspiegelanstieg zu Schaden kommen würde, würde eine Klimaerwärmung meinem Erdäpfelacker auf 1660 Meter Seehöhe nur guttun. Meine Freunde hätten dann Ende August bei der Ernte nicht solche Müh´, weil der Boden noch nicht gefroren sein wird .... :-)

    • phaidros
      15. Mai 2011 10:10

      »...glaubt ihm niemand mehr, als der Wolf dann tatsächlich kommt.«

      Genau so sieht es aus.

    • Anton Volpini
      15. Mai 2011 10:24

      Ach phaidros, wenn ich heute beim Fenster rausschau, dann sehe ich frischen Schnee am Goldeck. Da geht die Hoffnung dahin, daß es wärmer wird....

    • phaidros
      15. Mai 2011 10:52

      Bitte nicht lokale Wetterphänomene mit Klima verwechseln.

      Nochmal die eigentliche Aussage Ihres Zitats: »...glaubt ihm niemand mehr...«. In der Fabel kommt dann nämlich ein Wolf.

    • Anton Volpini
      15. Mai 2011 11:17

      "Bitte nicht lokale Wetterphänomene mit Klima verwechseln"

      Nein, natürlich nicht, aber wir können uns auch gerne über die 7ppm CO2 Zunahme unterhalten...
      Schon vergessen???

    • phaidros
      15. Mai 2011 11:35

      Sg. Herr Volpini, hier im Blog haben sich Versuche, Zusammenhänge ordentlich zu erklären leider als völlig fruchtlos heraus gestellt. Leuten, die bereits alles wissen kann man natürlich nichts erklären, das hatte ich dabei nicht bedacht - und ich werde den Fehler nicht wiederholen.

      Übrigens auch Ihnen habe ich bereits versucht zu erläutern, dass diese 7ppm vollkommen daneben liegen und auch die viele unterschiedliche Messarten versucht zu erklären, wieso wir das wissen können.

      Es gibt nämlich nicht nur Eisbohrkerne mit in Bläschen versiegelter Paläoluft, auf die Sie referenzieren*). Dass Proben im Labor einfach mit (moderner) Luft verunreinigt werden können - das geht unglaublich schnell - und daher einen Wert nahe dem heutigen liefern (zB 7 unter dem aktuellen Luftwert). Und dass andere, saubere Messungen einen historischen Wert von 280ppm ergeben (heute ~390), ignorieren Sie hartnäckig (denn auch das habe ich Ihnen seinerzeit auseinandergesetzt). Sie blieben mir damals übrigens die Antwort, wohin umgekehrt 100ppm CO2 verschwinden könnten, schuldig. Sie sehen also, ich habe es nicht vergessen.

      Und ein Blick aus dem Fenster mit der Anmerkung, dass es die Hoffnung auf Erwärmung sich wohl nicht erfüllen würde, bleibt eine Verwechslung von Wetter und Klima.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) Es werden bspw. auch Kalkpanzer sedimentierter Krustentieren herangezogen - alle ergeben dasselbe Bild.

    • Anton Volpini
      15. Mai 2011 12:23

      .....ich schicke Ihnen gerne wiedereinmal den Horst Joachim Lüdecke vorbei.
      So zum Gaudium unserer übrigen Mitposter...... :-))

    • Anton Volpini
    • phaidros
      15. Mai 2011 12:37

      Das hatten wir schon, Sie wiederholen sich, Herr Volpini, aber ebenfalls gerne nochmals: danke dafür. Einen besseren Beleg für vor Hass triefenden Berufsneid bar jeder sachlichen Argumentationsgrundlage als dieses Schreiben kann es wohl nicht geben. Würde mir so etwas passieren würde ich versuchen, vor Scham im Boden zu versinken. Dass damit jede Reputation dort ist, wo sie dem Niveau der Argumentation entsprechend hingehört, versteht sich von selbst.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S: Wohin genau sind jetzt die 100ppm verschwunden? Ich hab's anscheinend wieder nicht mitgekriegt.

    • PostScriptum
      15. Mai 2011 13:10

      @ phaidros
      15. Mai 2011 10:52

      Bitte nicht lokale Wetterphänomene mit Klima verwechseln.

      Das ist ja sehr schlau. Entkoppeln Sie doch einfach das Wetter für alle Zeiten vom Klimawandel. Machen wir es einfach so: immer, wenn eine Naturkatastrophe ihre Fratze zeigt, dann sagen wir alle im Chor: Klimawandel! Und wenn das Wetter normal ist, sagen wir alle im Chor: Bitte nicht lokale Wetterphänomene mit Klima verwechseln.

      Sie wissen selbst ganz genau, dass das Wetter das Ergebnis des Klimas ist. Es ist nur blöd, dass sämtliche Katastrophenmeldungen, die in den letzten 15 Jahren eine starke Erwärmung und darauffolgende Katastrophen und Dürren und schneefreie Winter vorhersagten, nicht eintreffen. Jetzt müssen solch einfältige Apologeten wie Sie eben das tun, was alle Religionen tun: für jeden empirischen Beweis, dass die eigenen Aussagen nicht zutreffen, eine Erklärung finden!

      Ich hoffe, Sie bleiben erfinderisch, denn Ausreden werden Sie noch sehr oft brauchen.

    • diko
      15. Mai 2011 13:21

      phaidros,
      "Bitte nicht lokale Wetterphänomene mit Klima verwechseln"
      wollte soeben auf diesen Schwachsinn antworten, hat jedoch P.S. bestens erledigt.
      Übrigens Australien erlebt z.Zt. eine aussergewöhnliche Kältewelle.

    • phaidros
      15. Mai 2011 13:27

      PostScriptum: viel Vergnügen bei der Suche nach einer einzigen (!) Voraussage meinerseits, die Sie mir da unterstellen - freilich nicht auf eine desavouierende Bezeichnung vergessen habend. Sie werden keine finden.

      Was Sie allerdings des Öfteren finden werden ist mein wiederholter Appell, die Wissenschaft doch endlich in Ruhe arbeiten zu lassen. Dazu gehört aber auch die Bereitschaft der »Skeptiker«, Ergebnisse zu akzeptieren - und die sehe ich nicht einmal in Ansätzen gegeben.

      Ergänzen darf ich daher den persönlichen Aufruf an Sie, sich einmal eingehend mit http://www.zamg.ac.at/klima auseinanderzusetzen, bevor Sie hier endrichtige Erklärungen abgeben.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. In einem haben Sie freilich recht: Wettergeschehnisse sind tatsächlich Ausfluss klimatischer Gegebenheiten. Das heißt aber nicht, dass Umkehrschlüsse zulässig sind, und das macht (unter anderem) das ganze Thema so unintuitiv.

    • PostScriptum
      15. Mai 2011 13:36

      "Was Sie allerdings des Öfteren finden werden ist mein wiederholter Appell, die Wissenschaft doch endlich in Ruhe arbeiten zu lassen."

      Sobald kein einziger Groschen Steuergeld mehr in diese Richtung fließt (i.e. Subventionen für alternative Energiegewinnung, CO2- Steuern, CO2 Handel, etc.) und sämtliche Gesetze betreffend dieser, jetzt wäre mir fast Ideologie herausgerutscht, entfernt werden (i.e. Verbote von Duschköpfen mit zuviel Wasser, Glühbirnenverkaufsverbot, usw.) unterstütze ich Ihren Appell uneingeschränkt.

    • phaidros
      15. Mai 2011 13:40

      »Schwachsinn« - oje, und ich hatte so gehofft, dass dieses gut konstruierte Argument nicht entdeckt würde, bildet es doch die Achilles-Ferse in meinem Gedankengebäude! So bin ich freilich argumentativ vernichtet.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. für jene, die sich wirklich dafür interessieren: Kältewellen in Australien sind natürlich ebenso unerheblich wie Schneelagen vor dem Fenster. Es geht bei der Klimaforschung um die Durchschnittstemperatur über 30 Jahre (»GMST - Global Mean Surface Temperature«). Jetzt aber Schluss, ich habe echt keine Lust mehr, mich mit solchen Diskussion»partnern« herzustellen.

    • PostScriptum
      15. Mai 2011 13:42

      Aber wissen Sie, was befremdlich ist, phaidros? Sie scheinen bei Ihrer Argumentation sämtliche Annahmen der Pro- Klimawandel- Fraktion zu verwenden, aber wenn Sie mit Kritik an dieser Fraktion konfrontiert werden, berufen Sie sich auf Ihre eigene Person, die doch nie etwas in dieser Richtung ausgesagt habe.

      Das könnte man als Heuchelei bezeichnen, oder als Feigheit, das nehme man, wie man will. Fest steht, dass solange Sie "doch nur einen Appell ausrufen wollen, die Wissenschaftler in Ruhe arbeiten zu lassen", Sie ehrlicherweise auch nicht mehr tun dürfen, als diesen Appell auszurufen.

      Sobald Sie aber zu argumentieren beginnen, seien Sie doch wenigstens so aufrichtig und stecken auch Kritik ein.

    • phaidros
      15. Mai 2011 13:44

      Fein, PS, freue mich immer über Versöhnliches! »i.e. Subventionen für alternative Energiegewinnung, CO2- Steuern, CO2 Handel, etc.« Dafür gehört allerdings die Politik verantwortlich gemacht, nicht die Wissenschaft.

      Übrigens: auch die CO2-Zertifikate sehe ich entspannt. Es wird uns das maximal Mögliche abgepresst, völlig egal, wie das dann genannt wird. Momentan halt "CO2-Zertifikate". Werden die abgeschafft, dann wird eben etwas anderes eingeführt - die Haare werden uns in allen Fällen geschnitten.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      15. Mai 2011 13:52

      Hat sich jetzt überkreuzt, PostScriptum: Diskussionen über meinen feigen, heuchlerischen Character, der nichts einstecken kann, bitte im direkten Mailaustausch und nicht hier, danke.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • PostScriptum
      15. Mai 2011 14:02

      meinen feigen, heuchlerischen Character, der nichts einstecken kann,


      viel Vergnügen bei der Suche nach einer einzigen (!) Voraussage meinerseits, die Sie mir da unterstellen - freilich nicht auf eine desavouierende Bezeichnung vergessen habend. Sie werden keine finden.

      Was Sie allerdings des Öfteren finden werden ist mein wiederholter Appell, die Wissenschaft doch endlich in Ruhe arbeiten zu lassen. Dazu gehört aber auch die Bereitschaft der »Skeptiker«, Ergebnisse zu akzeptieren - und die sehe ich nicht einmal in Ansätzen gegeben.

      Ergänzen darf ich daher den persönlichen Aufruf an Sie, sich einmal eingehend mit http://www.zamg.ac.at/klima auseinanderzusetzen, bevor Sie hier endrichtige Erklärungen abgeben.


      QED.

    • phaidros
      15. Mai 2011 14:15

      Quo errabat demonstrator, nicht wahr?

      Was an "bitte per Mail" haben Sie nicht begriffen?

    • PostScriptum
      15. Mai 2011 14:18

      Was haben Sie an meiner Ignoranz nicht begriffen?

  17. Paige
    15. Mai 2011 08:37

    Die Energiefrage ist eines der brennendsten Probleme der Menschheit und muss in den nächsten Jahrzehnten gelöst werden. Ansonsten werden wir uns wieder in der Steinzeit befinden. Mit den sog. Alternativenergien wird man das nicht schaffen. Darum baue ich auf Thorium-Hochtemperaturreaktoren, wie vom Autor schon einmal angesprochen, Kernfusion oder gar Antimaterie à la Raumschiff Enterprise. Würden die Deutschen erkennen, dass es sich um einen Notfall handelt, so würden sie zur Entwicklung dieser Technologien sicher nicht sehr lange brauchen.

    Und dann soll Energie ein Grundbedürfnis sein und darum völlig frei und kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Denn alles, was ein üblicher privater Haushalt mit Strom betreibt, ist auch ein Grundbedürfnis - Licht, Wärme, Kochen, Kühlen, Information, Mobilität...
    Es ist eine Frechheit, dass man dafür soviel bezahlen muss.

    • ambrosius
      15. Mai 2011 08:48

      Da war doch vor ein paar Tagen ein Artikel in einer halbwegs serösen Zeitung über eine europäische Raumsonde, die zu irgendeinem Lehmbrocken im Asteroidengürtel unterwegs ist, und zwar mit einem XENON-IONENANTRIEB ! Von sowas habe ich zuletzt in meiner Jugend in irgendeinem Sci-Fi Heftel gelesen. Hat die Zukunft vielleicht schon begonnen und wir wissen es nur nicht ?

    • phaidros
      15. Mai 2011 08:59

      Meinen Sie denn, dass die Deutschen als einzige so klug wären, das Ding entwickeln zu können, andererseits nicht klug genug nicht erkennen, dass sie es tun sollten?

      Ich sehe die Varianten so:

      Thorium ist auch nicht ganz unproblematisch (ein Versuchsreaktor wurde nach nur wenigen Jahren Betrieb stillgelegt - Aussagen, dass es bei dieser Technik keine Kernschmelze geben könne dürften so nicht richtig sein).

      Fusion: sieht nicht schlecht aus, dauert aber noch. Zynische Kommentare, dass es schon seit 50 Jahren »noch 20 Jahre« dauert, sind zwar irgendwie richtig, aber es sieht mittlerweile wirklich recht gut aus: siehe "ITER"[1], siehe "DEMO"[2]. Musste man am Anfang der Entwicklung 25000 mal mehr Energie ins Anheizen des Fusionsprozess stecken als dann heraus kam, stehen wir jetzt bei einem Faktor 1:6.

      Ich glaube allerdings, es wird keinen Befreiungsschlag in Form einer Technik geben; es wird vielmehr ein Mix werden: Einsparung, Effizienzsteigerung, Wind, Wellen, Geothermie, Gezeiten, Biogas aus Algen, Solarenergie in allen Varianten und und und. Ansätze gibt es eine Menge. Bis zu Mikrogeneratoren, die »Abenergie« menschlicher Körper nutzen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      [1] http://www.iter.org/
      [2] http://www.iter.org/proj/iterandbeyond

    • phaidros
      15. Mai 2011 09:02

      Ambrosius, »Hat die Zukunft vielleicht schon begonnen«

      Absolut! Wir leben mitten in einem SF-Roman, es scheint uns nur so normal. Plasmabildschirme, Positronen-Emissions-Tomographie, Handhelds, USB Sticks mit ¼TB Kapazität, GPS, Mobiltelephone - die Liste ist endlos...

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Paige
      15. Mai 2011 09:32

      Phaidros, Russland und die USA haben sich nach dem Weltkrieg die deutschen Wissenschaftler geholt. Es ist fantastisch, was sie damals alles auf den Weg gebracht haben. Ohne Wernher von Braun hätte es keine Mondlandung gegeben. Ich bin sicher, die können das. Aber natürlich können sich auch andere auf den Hosenboden setzen, wenns pressiert. Es ist nur die Frage, was passieren muss, bis man das wirklich erkennt. Vom Iter höre ich nur seit Jahren, dass dort viel Geld vernichtet wird. Wenn etwas so lange dauert, so macht sich eine gewisse Beamtenmentalität breit. Aber auf praktikable Fusionsreaktoren hoffe ich natürlich schon lange.

      Dass der THTR-300 geschlossen wurde, scheint eher ein Politikum gewesen zu sein. So wie es sich darstellt, hätte nicht so viel gefehlt - doch nicht so viel wie bei der Kernfusion.

      Das Alternativen-Bouquet, inkl. Stromsparen à la Energiesparlampen, reicht nicht für den großen Befreiungsschlag. Im Gegenteil, das ruiniert höchstens unsere Wirtschaft, indes sich ein paar Spitzbuben daran bereichern. Die Schwindeleien rund herum bringen uns wirklich nicht weiter.

      Die Weltbevölkerung wächst und wächst und das ist unser größtes Problem...

    • phaidros
      15. Mai 2011 09:41

      Liebe Paige, von oben bis unten einverstanden! Bis auf ein Detail: »den« Befreiungsschlag wird es nicht geben. Wir werden ständig an der Grenze des Machbaren herumschrammen, und das vermutlich auf Dauer.

    • phaidros
      15. Mai 2011 10:15

      Paige, ich hab kurz nachgelesen: Im Thorium-Reaktor wird bis zu 90% leicht abtrennbares, waffenfähiges Material benützt. Das mag man jetzt als Politikum bezeichnen, aber 3% waffenfähiges Material in unseren herkömmlichen Reaktoren verglichen mit 90% - da ist schon ein Unterschied. Ist diese Technik erst einmal da, wird sie auch in politisch instabilen Regionen eingesetzt werden. Auch diese Gefahr der Proliferation spielte sicher reine Rolle in der Beurteilung, warum diese Technik nicht weiter unterstützt wurde.

      Abwürgen einer Konkurrenztechnik kommt da mE nicht in Frage, da es ja dieselben Betreiber gewesen wären, die sie entwickelt hätten. Wenn sie es nicht getan haben, dann vermutlich weniger aus politischen Erwägungen (es gibt ja soweit mir bekannt kein Verbot), sondern einfach, weil nicht profitversprechend.

      BG

    • GOP
      15. Mai 2011 13:17

      Paige:
      haben Sie Ihre Forderung für kostenlose Energie dem kommunistischen Manifest entnommen, wo auch andere Grundbedürfnisse (wie Personentransport, Wohnen, Brot usw.) für alle Bürger gratis sein sollten? Spätestens 1989 hat sich dieser Wunsch in Osteuropa als unerfüllbarer Traum herausgestellt. Die Realität sieht anders aus: Trinkwasser (und damit auch die Kanalgebühren) wird immer teurer, für die Benützung von Strassen muss man oft schon bezahlen, bald auch für Wanderwege, Skipisten usw. Und sterben kostet auch das Leben.

    • Paige
      15. Mai 2011 15:24

      GOP, Phaidros will ich nicht widersprechen; denn am Ende einer langen Debatte treffen wir uns ohnehin in einem Punkt... - aber Ihnen.

      Als ich jünger war, war ich vor allem sehr hochmütig. Mittlerweile bin ich milder geworden. Der soziale Frieden ist grundvernünftig. Leute, die zwar augenscheinlich schmarotzen, sind auch arme Würschtln. Egal, weshalb auch immer, eine gewisse Grundsicherung muss es geben. Baute man im Gegenzug die Subventionitits und die aufgeblähte Verwaltung ab, könnte man auch auf die Luftsteuer verzichten. Unter Franz Josef gab es sogar noch eine Bartsteuer. Also grob über Pi mal Daumen - das wäre ein Klacks.

      Am Kommunismus lehne ich nach wie vor die Negation des Leistungsprinzips ab. Es ist nämlich auch das Umfeld, das Menschen wie Thomas Alva Edison hervorbringt. Heute haben wir zuviel Versicherungsdenken, Wohlfahrtsverwahrlosung. Sozialismus führt zu Bankrott. Klarer Weise werde ich darum immer dagegen sein.

      Kurzum: Ja, auch Wasser ist ein Grundrecht und sollte daher kostenlos zu haben sein. Überhaupt, die Zukunft könnte gänzlich ohne Geld auskommen, sobald das Energieproblem gelöst ist...

    • Paige
      15. Mai 2011 15:28

      Ups, Wohlstandsverwahrlosung.. sorry :-)

    • Paige
      15. Mai 2011 15:48

      Ja, der Vollständigkeit halber - ich bin sicher nicht für die Umerziehung der Menschen oder für Planwirtschaft. Es lässt gar kein alleiniges Gesetz für alle finden. Schon weil ich die Freiheit über alles schätze, könnte ich aber nicht sagen, dass alles, was die "anderen" sagen, völlig falsch ist. Und deswegen könnte ich niemals eine Kommunistin sein...

  18. Observer
    15. Mai 2011 08:26

    S.g. Hr. Dr. Unterberger,
    Sie verurteilen völlig richtig manche Extrempositionen der selbsternannten Umweltschützer und anderer Leute. Andererseits nehmen Sie ebenfalls eine radikale Verteidigungshaltung der anderen Seite ein. Besser wäre es, wenn Sie und Ihre Fangemeinde sachlich neutral und mit belegbaren Fakten diese wichtigen Themen von beiden Seiten zu beurteilen und daraus die richtigen Konsequenzen ziehen würden. Dies kann man nur mit etwas Abstand, also "über den Dingen stehend" - oder wie man in England so schön sagt: over the woods - glaubhaft vermitteln.
    Ihr
    Observer

    • diko
      15. Mai 2011 10:37

      Observer, - Wo gabs bei diesem "GRÜNEN-, BIO-, ÖKO-, KLIMASCHWINDEL je Fakten u. Sachlichkeit ?

      J'appelle un chat un chat et
      LÜGENBRUT nennt man LÜGENBRUT, auch wenn sie zweifelsfrei die derzeit uns alle beherrschende Macht ist!

    • phaidros
      15. Mai 2011 10:58

      Interessant (und bedauerlich) finde ich, wie sofort zu derben Beschimpfungen gegriffen wird. Das ist auch nicht verwunderlich, können uns allen doch in derart komplexen Themen echte Argumente nur fehlen.

      Aber deswegen von »Klimaschwindel« zu sprechen und die Gegenseite einfach als »Lügenbrut« zu bezeichnen ist doch eine etwas simpel gestrickte Argumentation, um es freundlich auszudrücken. Der übrigens auch keinerlei Tragfähigkeit zukommt, was anstehende Entscheidungen angeht.

      Fakten und Sachlichkeit, sg. diko, finden Sie bspw. auf http://www.zamg.ac.at/klima

    • Observer
      15. Mai 2011 12:20

      diko & phaidros:
      Ich schätze dieses Diskussionsforum - im Vergleich zu anderen - wegen der aufgezeigten interessanten Themen und vorwiegender Sachlichkeit bei auch unterschiedlichen Meinungen. Wenn ich mich einmal (später) nicht mehr daran beteiligen werde, dann liegt es an den sturen und einseitigen Behauptungen mancher Teilnehmer und vor allem unhöflicher Antworten, welche es bisher erst nach allgemeiner Freigabe von den Nichtabonnenten gegeben hatte
      Was die Veränderungen in der Natur betrifft, so ist AU und manche Skeptiker eingeladen, zu mir zu kommen und sich von folgenden aktuellen Tatsachen zu überzeugen:
      ° der Bienenflug ist drastisch zurückgeganagen und damit bleiben viele Obstblüten unbefruchtet
      ° die Frosch- und Krötenpopulation ist beim naheliegenden Teich kaum mehr existent
      ° der Grundwasserspiegel ist nun extrem niedrig
      ° die Anzahl der Singvögel (Amseln, Meisen usw.) sind stark zurückgegangen
      ° der Flechten- und Moosbewuchs (als Indikator für die Luftqualität) ist geringer als früher
      usw.
      Ich weiss schon, jetzt kommen die üblichen Einwande, dass es schon immer solche Änderungen bis zur Zwischeneiszeit gegeben hatte, natürliche radioaktive Strahlung in geringem Mass überall vorkommt usw., und daran das menschliche Verhalten nie die Ursache war. Mit solchen Zeitgenossen muss man eben auch leben.

    • PostScriptum
      15. Mai 2011 13:15

      @ Observer

      Die Klimawandelfetischisten sagen seit 15 Jahren dauernde Umweltkatastrophen, Dürre und schneefreie Winter voraus. Nichts davon ist eingetroffen. Mit Verlaub, das ist das härteste Faktum, das Sie je finden werden. Da noch Sachlichkeit einzufordern grenzt an Chuzpe.

    • Observer
      15. Mai 2011 13:51

      PostScriptum:
      Wenn eine Behauptung "in x Jahren wird dies und jenes eintreten" aufgestellt wird, dann immer unter der Voraussetzung, wenn nicht entgegengesteuert wird. Tatsächlich wird aber auf vielen Gebieten etwas unternommen, daher ist der ursprünglich genannte Zeitpunkt nicht mehr realistisch.
      Ich gebe Ihnen aber recht, dass viele Szenarien übertrieben sind und bei Progrnosen gerne (auch negative) Wunschvorstellungen eingebaut werden.
      Trotzdem ist es gut, wenn man immer wieder auf mögliche Fehlentwicklungen aufmerksam gemacht wird, soferne die Hinweise seriös sind. Leider neigen viele Menschen zu extremen Positionen und machen da auch gerne Geschäfte mit der Angst der Mitbürger. Dies gilt sowohl für die Pro- als auch für die Contrastandpunkte.

  19. phaidros
    15. Mai 2011 08:13

    Da wurde nichts entfernt?! Google liefert mit den Suchwörtern »UNU EHS environmental refugees« als 2. Treffer: http://www.ehs.unu.edu/article:130

    BG/phaidros.vie@gmail.com

  20. Josef Maierhofer
    15. Mai 2011 08:01

    Sie sagen Klima und meinen Umweltverschmutzung.

    Das Theater um die 'Klimakatastrophe' ist für mich eine glatte Lüge und eine Selbstbedienung durch Lobbies und der UNO.

    Die Umweltverschmutzung (manchmal auch als Auswuchs von Profitgier) ist an vielen Orten der Welt Realität. Es ist für mich in Ordnung, auf diesem Gebiet die ärgsten Schadensverursacher zur Ordnung und Sauberkeit zu rufen.

    Der Betrug mittels der Energiepreise muß aufgedeckt werden und es muß Transparenz geben und es dürfen nur die wahren Kosten für die verschiedenen Energiearten verrechnet werden.

    Es hat sich Unehrlichkeit und Verschleierung auf diesem Klima- und Umelt - Gebiet breit gemacht, bis hin zum Meinungsterror. Dem möchte ich entschieden entgegen treten und für Ehrlichkeit und Transparenz eintreten.

  21. ambrosius
    15. Mai 2011 07:29

    Was mich wundert : alle Dinge, die irgendwelche Weltverbesserungstaliban bekämpfen, ob jetzt Tabak, Alkohol, alle möglichen und unmöglichen Chemikalien in den Dingen unseres tätglichen Lebens, die wir brauchen und als angenehm oder nützlich empfinden, alle, alle erzeugen Krebs. Warum haben eigentlich die Klimataliban den Krebs noch nicht als Argument entdeckt ?
    Vielleicht sollte man die Leutchen einmal auf Röslers Gleichnis mit dem Wasser und den Frosch hinweisen.





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