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Von Spanien nach Bremen und zurück

Zwei ganz klare Wahlergebnisse, zwei sehr ähnliche Ausgangspositionen – und zwei sehr unterschiedliche Reaktionen der Wähler darauf. Das kleinste deutsche Bundesland und das große iberische EU-Land haben am Wochenende auf linke Misswirtschaft zwei sehr unterschiedliche Antworten gegeben.

Warum hat die Linke in Spanien ein historisches Debakel erlitten? Und warum haben in Bremen die Linksparteien trotz Rückschlägen für die knallrote „Linke“ dazugewonnen?

Ein großer Teil der Antwort auf die zweite Frage liegt in dem zerschlissenen Bild der Berliner Regierungskoalition. Angela Merkel ist führungsschwach, fährt in der Atomfrage wie auch bei der Milliardenhilfe für Griechen und Portugiesen wie auch bei der Antwort auf die islamische Herausforderung im eigenen Land einen vor allem Unsicherheit ausstrahlenden Zickzack-Kurs. Die FDP hat sich nach linksliberal entwickelt, wo außer den Journalisten längst niemand mehr steht (und sie liegt in Bremen nun schon hinter den rechtsbürgerlichen „Bürgern in Wut“). Die CSU wiederum ist vor allem rauflustig (und in der Atomfrage innerlich schwer zerstritten). Daher bekommt die deutsche Regierung nun ständig Ohrfeigen, obwohl das Land zum ersten Mal seit 20 Jahren wirtschaftlich wieder als relativer Kraftprotz dasteht.

In Bremen selbst haben Rot und Grün zwar nichts herzuzeigen, sie müssen aber den Wählern nicht – so wie die spanischen Sozialisten – die Zeche für ihre Misswirtschaft vorlegen. Denn das Armenhaus Westdeutschlands ist in den allgemeindeutschen Wohlstand sicher eingebettet und wird von den bisher rechts regierten, also blühenden südlichen Bundesländern regelmäßig durchgefüttert. Dabei ist Bremen – vor allem dank Gesamtschule – in allen deutschen Bildungsstatistiken jammervolles Schlusslicht. Dabei kann sich dort seit längerem ein islamischer Verbrecherclan wie einst die Banden in Chicago austoben. Dabei bietet Bremen in Sachen Arbeitslosigkeit mit 12 Prozent ein besonders trauriges Bild.

Die Spanier waren ebenfalls seit Jahrzehnten das Durchfüttern gewöhnt. Sie haben sehr gut von den Milliarden-Geldern der EU gelebt. Und niemand in Brüssel hat so richtig mitgekriegt oder zugeben wollen, dass damit in Spanien genau das passiert, was die Entwicklungshilfe in der Dritten Welt anrichtet: Die Empfänger haben verlernt, dass sie nur durch eigene Anstrengung vorankommen können, sie sind immer mehr in sozialen Hospitalismus verfallen, der jede Verantwortung für das eigene Los auf Dritte schiebt. Das Land hat angesichts des europäischen Geldsegens wie wild unnötige Autobahnen gebaut und all seine einst schönen Küsten zubetoniert, es hat zugleich reihenweise rote und grüne Luftschlösser erbaut. Diese reichen von Europas höchster Alternativenergieförderung über viel zu hohe und geschützte Gehälter bis zu gesellschaftspolitischen Veränderungen zugunsten von Schwulen & Co, die immer mehr Spanier empören.

Ein besonders schmerzhaftes Produkt der falschen Wirtschaftspolitik ist die hohe Arbeitslosigkeit. Spanien ist ein besonders krasses Exempel dafür, dass die teuren Alternativenergien viele Industrien zum Zusperren zwingen, dass gewerkschaftliche „Erfolge“ zum Schutz der Arbeitnehmer nur die Arbeitslosigkeit erhöhen, dass bei solchen Rahmenbedingungen immer weniger Arbeitgeber neue Jobs anbieten. Das trifft natürlich vor allem die – überdies als Opfer der Gesamtschule schlecht ausgebildeten – Jungen mit einer unvorstellbar hohen Jugendarbeitslosigkeit von nunmehr schon 45 Prozent.

In Spanien ist aber seit dem Vorjahr Schluss mit lustig. Während die Bremer noch durchgefüttert werden, halten es Geldanleger für zunehmend riskant, Geld nach Spanien zu tragen. Die Zinssätze steigen, die Ratings fallen. Das hat die Regierung gezwungen, erste Sparmaßnahmen einzuleiten, auch wenn das Land noch nicht formell um – über die normalen EU-Subventionen hinausgehenden – Hilfen angesucht hat. Was aber allen politischen Beteuerungen zum Trotz mit Sicherheit heuer noch erfolgen wird.

Spaniens Sozialisten sind daher von den Wählern aus der Macht gejagt worden, diesmal bei regionalen Wahlen, demnächst wohl auch aus dem Parlament. Die Medien freilich befassen sich nicht mit dem Scheitern des realen spanischen Sozialismus, sie bejubeln statt dessen den Aktionismus Zehntausender junger Demonstranten, die in ihrer subjektiv verständlichen Verzweiflung gegen alles und jedes auf die Straße gegangen sind.

Die Begeisterung der Medien treibt die Demonstranten nun in immer schärferen Selbstzweck-Revolutionismus. Aber niemand sagt ihnen, dass ihre Aktionen zwar lustig, aber in keiner Weise eine Therapie für die spanischen Leiden sind. Denn schon hat die Regierung auf jede weitere Reform verzichtet. Schon überlegen sich Arbeitgeber wie Geldverleiher, ob es noch einen Sinn hat, in jenes Land auch nur einen einzigen weiteren Euro zu investieren. Geht der Demo-Spass noch ein paar Wochen weiter, dann haben zwar die Medien noch viele nette Reportagen zu schreiben – der spanische Tourismus wird hingegen viele leere Zimmer abzuschreiben haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2011 13:02

    In Anbetracht des Bremer Ergenisses lohnt sich ein Blick auf das erschütternde Schuldenranking der deutschen Bundesländer (Quelle: SPIEGEL)

    Schuldenstand pro Einwohner in Euro

    1 Sachsen 1565
    2 Bayern 2340
    3 Baden-Württemberg 5415
    4 Mecklenburg-Vorpommern 5952
    5 Hessen 6118
    6 Niedersachsen 6807
    7 Brandenburg 7218
    8 Thüringen 7273
    9 Rheinland-Pfalz 7637
    10 Sachsen-Anhalt 8743
    11 Schleswig-Holstein 9536
    12 Nordrhein-Westfalen 9691
    13 Saarland 11.374
    14 Hamburg 13.995
    15 Berlin 17.536
    16 Bremen 26.987

    Bremen abgeschlagen an letzter Stelle. So wie in Hamburg und vor allem auch in Berlin leben hier die Massen der Befürsorgten, die unentwegt die Hand aufhalten und nach staatlichen Leistungen schreien. Deshalb ist in diesen Stadtsstaaten Rot-Grün bzw Rot-Rot (Berlin) zementiert. Bei Bremen fällt auf, dass diese Stadt auch gegenüber dem ohnehin schlechten Hamburg und Berlin noch einmal gewaltig abfällt.
    In Bremen hat man die Hände gewählt, die weiter auf Kosten kommender Generationen und der anderen Bundesländer Wohltaten an die Nichtstuer austeilen und ein Parasitenleben ermöglichen.
    Bin schon neugierig wo das bis jetzt tolle Baden-Würtemberg unter Grün-Rot landen wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2011 13:28

    Warum sollte denn Rot-Grün in Bremen abgewählt werden?
    Nur R-G ist Garant dafür, dass auch in Zukunft KEINE Leistung bzw. Soziale Leistungen immerfort ausbezahlt werden.
    Ein Regierungswechsel hätte doch Einschnitte bedeutet.
    Jene, die davon betroffen wären, gingen zur Wahl;
    Jene, die bereits die Hoffnung auf eine politische Änderung aufgegeben haben, blieben zuhause.

    Schuld aber, gleich wie Österreich, sind aber ohnehin die "Bürgerlichen Partei-
    en" selbst.
    Es gelingt weder ein Netzwerk aufzubauen, noch die gegebe linxlinke Miss-
    wirtschaft dem Wähler darzustellen.
    Inhaber oder zumindest Großbeteiligter bei den linxlinken Medien ist ein (ehm-)
    schw. Konzern.
    Jeder w.w.w. ich meine.

    Kein klarer geradl. Kurs sowohl von CDU wie auch der ÖVP.
    Wofür steht die VP? Aus welchem Grund wohl sollte ich sie wählen.

    Ich bin vor 3 Wochen ausgetreten. Mit diesen (Verzeihung) Schwammerln an der Spitze mag es zwar schön sein, einen Radausflug in die Wachau zu unternehmen, aber an der Spitze einer Partei, einer Regierung oder eines Staates erwarte ich mir andere Konzepte und Personen.

    Die VP hat letztendlich den Draht und das Gefühl für Ihre Wähler verloren.

    Die Hoffung auf eine Partei zwischen VP und FPÖ lebt. Platz und Wähler sind sicher reichlich vorhanden.

    Nun, Herr Unterberger, ich glaube es ist Zeit, den Platz hinter dem PC zu verlassen und die Bühne für ein neues Kapitel der österr. Politik einzuläuten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2011 09:29

    Seit es Menschen gibt, mühen sich diese daran ab, das Unbegreifliche, von Manchen als Schicksal, von Anderen als Gott bezeichnet, zu verstehen und in den Griff zu bekommen - u.a. durch das "Opfer". Opfer sind immer jene, welche sich der gerade herrschenden politischen Macht am schlechtesten entziehen können. In Gesellschaftsmodellen, welche die Gleichheit vor die Freiheit stellen - wobei Gleichheit meist als das "Recht des gleichen Magens" gedeutet wird - sind die prädestinierten Opfer daher jene, die etwas zu verlieren haben (gleichgültig ob Vermögen oder notfalls auch ihr Leben oder sogar beides).

    Insoferne dürfen wir heutzutage glücklich vermelden, dass unsere zivilisatorische Entwicklung zumindest im "demokratischen" Teil der Welt einen Status erreicht hat, bei dem das Opfer des Lebens nur mehr selten gefordert wird. Nichtsdestotrotz muss man konstatieren, dass diese Entwicklung anders als z.B. von Marx gedacht nicht zu dazu geführt hat, dass der Klassenkampf zwischen den "Proprieteuren" und der "Arbeiterklasse" (von der Marx übringens intellektuell nicht allzuviel gehalten hat) abspielt, sondern dass unser "humanistisches" Weltbild vielmehr dazu geführt hat, eine Klasse der "Alimentierungsempfänger" herauszubilden, welche sich - unterstützt von ihren per Wahl legitimierten Volksvertretern - berechtigt fühlen, von der "produktiven" Klasse eben diese Alimentierung einzufordern - auch ohne selbst zu so etwas "Profanem", wie einem Bruttosozialprodukt aktiv beizutragen.

    Dieser zumindest in Europa von den "Philosophen" der EU und der "sozialistischen Internationale" unter geschickter Nutzung propagandistischer Möglichkeiten "befreundeter" Medien etablierte Mechanismus führt zu den hier beschriebenen Wahlergebnissen (und übrigens auch zu jenen in Finnland und Ungarn), weil die alimentierte Klasse nicht überall stark genug ist, um alle Regungen von Vernunft hintan zu stellen und den unsicherer scheinenden Alimentierungsversprechen weiterhin Glauben zu schenken.

    Nicht, dass dazu führen würde, dass mancherorts "Alimentierte" beschließen, nun in das Lager der "Produktiven" überzulaufen - das ist erfahrungsgemäß nur mit einem gewissen Leidensdruck für die "Alimentierten" - vor allem jenen, die im Faulbett der Verhaustierten eine ideale Daseinsnische gefunden haben - zu erreichen. Und daher wird Alles davon abhängen, ob unsere Gesellschaften das Kunststück lernen werden, Freiheit und Gleichheit wieder in die rechte Balance zu bringen und auch der Brüderlichkeit - als jener Tugend, welche ich moderner mit "Fairnes" übersetzen möchte - nicht zu vergessen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2011 14:49

    Das Bundesland Bremen gehörte im Zuge einer überfälligen Verwaltungsreform schon längst mit dem Land Niedersachsen fusioniert. Der Stadtstaat ist mit seinen 500.000 Einwohnern (davon 25% Migranten) alleine nicht lebensfähig.
    Natürlich wird die Hand, die einem füttert wieder gewählt!

    Als alter Fan Spaniens konnte ich den Niedergang dieses Landes über Jahrzehnte hautnah mitverfolgen, vom Franco-Regime bis zu den Sozialisten.
    Spanien hat (ähnlich wie auch Italien) gewaltige Strukturprobleme und leidet seit Jahren unter einer Krise der Bau- und Immobiliensparte.

    Die Industrie ist unterentwickelt und wenig konkurrenzfähig, man hat viel zusehr in den Tourismus investiert und die Küsten zubetoniert, in vielen Landschaften kann man einen Urlaub heute vergessen, sie sind unattraktiv geworden und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr.

    Die Landwirtschaft, die uns mit pestizitverseuchtem Obst und Gemüse beglückt, holt ihre billigen Arbeitskräfte aus Nordafrika.

    Heute sitzt Spanien auf einem Riesenberg von Schulden und leeren, unverkäuflichen Immobilien. Es gibt keine neuen Arbeitsplätze und die Jugend sieht keine Zukunftsperspektiven. Wen wunderts, dass die jetzt auf die Straße geht!

    Vergangenes Jahr wir ich Barcelona, eine wunderbare Stadt, aber nur im Zentrum, in den Vorstädten herrscht die totale Trostlosigkeit!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2011 14:53

    Für mich ergibt sich folgendes Bild:

    1.) Sparpakete finden beim Wähler keine Akzeptanz
    2.) Werden trotzdem Sparpakete spürbar, jagt der Wähler die Regierung, egal welcher Farbe, aus dem Amt.

    Die Politiker müssen dazwischen lavieren, und so schaut Europa auch aus.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2011 14:49

    So wie in Spanien und Bremen wird es vermutlich noch in ganz Europa kommen, denn Menschen in der sozialen Hängematte verlernen die Ärmel aufzukrempeln und zu arbeiten, da sie meistens über viele Jahre dachten, daß ihre Unterstützungsgelder wie Manna vom Himmel fallen und/oder der Rest lediglich den "G'stopften" weggenommen werden muß.

    Die interessante Aufstellung von @t.l. sollte man insoferne beobachten, als ich heute schon zu wetten wage, welchen Platz in diesem Ranking das Bundesland Baden-Württemberg in Zukunft einnehmen wird.
    Ich fürchte, es wird einer zwischen 13 und 15!!

    Und was soll sich schon ändern, wenn die linken Rattenfänger dem Wähler immer wieder das Schlaraffenland versprechen, in dem man für sein Auskommen keinerlei Leistung erbringen muß. Erst wenn das böse Erwachen kommt, dann beginnt sich Widerstand zu regen, aber leider meist in die falsche Richtung, weil bis dahin Eigenverantwortung zu einem unbekannten Begriff verkommen ist!

  7. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2011 14:43

    Nr.381
    News aus Bremen, und ich bin keineswegs entsetzt -
    Der Hahn wird in Zukunft durch einen Geier ersetzt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPerikles
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2011 20:23

    Erst wenn der letzte Staat bankrott gegangen ist, wenn der letzte Kapitalist gefällt worden ist, werden die Sozialisten erkennen, dass man von Faulheit nicht leben kann.


alle Kommentare

  1. Jenn (kein Partner)
  2. Bobbi (kein Partner)
    21. Januar 2015 22:03

    I can't bevilee I've been going for years without knowing that. http://wssywsra.com [url=http://ccdlautj.com]ccdlautj[/url ] [link=http://qadamhnyspz.com]qadamhnyspz[/link ]

  3. Gyula (kein Partner)
  4. Kenta (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:09

    For the love of God, keep writing these arscilet.

  5. Fernanda (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:12

    That's 2 clever by half and 2x2 clever 4 me. Thknas!

  6. Selen (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:35

    Check that off the list of things I was coneusfd about.

  7. Sandeep (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:30

    Yup, that shloud defo do the trick!

  8. kkgkzhga (kein Partner)
    01. Juni 2011 17:32

    M03yCw kbyhvmrbpnzk

  9. Nash (kein Partner)
    01. Juni 2011 01:55

    With the bases laoedd you struck us out with that answer!

  10. Torres (kein Partner)
    25. Mai 2011 13:26

    Gut, dass Unterberger Spanien so genau analysiert hat; denn sonst würde ja niemand draufkommen, dass es den armen Spaniern deshalb so schlecht geht und sie folglich darum so wütend sind, weil die Diskriminierung der Schwulen (teilweise) aufgehoben wurde. Man (vor allem Unterberger) weiß ja: wo Schwule und Lesben ungehindert leben dürfen, da geht die Wirtschaft den Bach hinunter.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Mai 2011 15:10

      Wenn man die gleiche öffentliche Zuwendung den Familien, bzw. einer Familienpolitik, die diesen Namen wirklich verdient, gönnte, wie sie den Vertretern der demographischen Sackgassenentwicklung zuteil wird, wären viele Probleme aus der Welt.

    • contra
      26. Mai 2011 20:35

      @Neppomuck

      +++

      "Sackgassenentwicklung" gefällt mir in diesem Zusammenhang besonders gut! ;-)

  11. Aron Sperber (kein Partner)
    25. Mai 2011 10:54

    wenn die von den Medien gepriesenen Demonstrationen weiter zunehmen, wird der griechischen Tragödie bald eine spanische folgen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/05/15/geld-her-oder-wir-fackeln-alles-nieder/

    • socrates
      25. Mai 2011 12:20

      Auch woanders gibt es Proteste, aber sie werden verschwiegen. Nie hätte ich gedacht, daß ich einst Russia Today als Informationsquelle benutzen werde!
      Georgian opposition readies itself for decisive day of protests
      ... ... arrested…I am sure we will achieve our goal – the resignation of the president as well as free and democratic elections in Georgia,” she said. Wednesday was expected to be the culmination of what the opposition considers to be a revolution as two separate ...
      http://rt.com/news/georgia-opposition-protest/

    • Erich Bauer
      25. Mai 2011 18:05

      Wenn die FaschistenSozialisten in diesen Ländern an die Macht kommen, bedeutet das Krieg. Trotz oder wegen dem Friedensprojekt EU. Mit Tributzahlungen läßt sich das vielleicht noch eine zeitlang verhindern...

      Dummheit ist schlimmer als Bosheit...

      Hoffen wir auf die letzten Reste der Vernunft.

  12. cmh (kein Partner)
    25. Mai 2011 09:48

    Eines ist zu Spanien noch nachzutragen.

    Soweit ich mich erinnere war Spanien in der frühen Neuzeit eines der führenden Länder Europas. Dann kam die Silber- und Goldflut aus der neuen Welt. Danach war Spanien nur noch Wüste und Armenhaus.

    Heute kommt eine Euroflut und Spanien könnte bald wieder ein Armenhaus sein.

    Aus der Geschichte nix gelernt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Mai 2011 11:00

      Die Kriege „Spanien –England“, „Spanien –Niederlande“, die „Koalitionskriege“ (Napoleon) werden wohl auch „etwas“ dazu beigetragen haben.

  13. Perikles (kein Partner)
    24. Mai 2011 20:23

    Erst wenn der letzte Staat bankrott gegangen ist, wenn der letzte Kapitalist gefällt worden ist, werden die Sozialisten erkennen, dass man von Faulheit nicht leben kann.

    • Undine
      25. Mai 2011 20:49

      @Perikles

      Sie haben in einem einzigen Satz die Sozialisten bestens charakterisiert!***

  14. Segestes (kein Partner)
    24. Mai 2011 18:50

    ****OT****

    Ed Moschitz, der ORF-Mann mit den Nazi-Statisten, bekommt von Seinesgleichen den, ACHTUNG, "VOLSBILDUNGSPREIS" zugeschanzt!

    http://derstandard.at/1304552624076/ORF-Am-Schauplatz-Presseclub-Concordia-Kopf-soll-unhaltbare-Anschuldigungen-zuruecknehmen

    Da erübrigt sich eigentlich jeglicher Kommentar zur "Qualität" des heimischen Journalismus.

    • Zur Sacher (kein Partner)
      25. Mai 2011 06:42

      Kopf ist ein Trottel und Strache ein Lügner
      -------------------------------------------------------------------------
      Auch von der FPÖ "verdächtiger Schnaufer" vom Sachverständigen analysiert - Nachträgliche Bearbeitung für Gerichtsgutachter unklar

      Die Affäre um einen "Am Schauplatz"-Dreh mit zwei jugendlichen Skinheads im März 2010 ist nach wie vor zu keinem juristischen Ende gekommen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hatte dabei vor laufender Kamera den ORF-Reporter Ed Moschitz bezichtigt, die Burschen zu Nazi-Parolen angestiftet zu haben. Wechselseitige Anzeigen folgten. Nun liegt ein zweites vom Gericht beauftragtes Gutachten zu den Aufnahmen vor, das ebenfalls keine einschlägigen Sager zutage gefördert hat.

      Bei dem zweiten Befund durch den gerichtlich beeideten Sachverständigen hat dieser auch jenen "verdächtigen Schnaufer" unter die Lupe genommen, den die FPÖ als Beweis für Manipulationen am Originalband präsentiert hat, nachdem dort keine Nazi-Parolen zu hören waren. Das Gutachten hat nun technisch jenen Teil des Gesprächs zutage gefördert, der ursprünglich durch das Atemgeräusch verdeckt war.

      An der Stelle findet sich in etwa folgender Dialog: "Ich will das jetzt genau wissen", sagt ein männlicher Sprecher laut Gutachten. "Frag ihm", sagt ein Zweiter. Dazwischen ist Husten zu hören."Die gesuchten Worte 'Sieg Heil' konnten darin nicht gefunden werden", schreibt der Gutachter.

      Frage nach Manipulation

      Die Frage, ob nun an dem Band manipuliert wurde, um Nazi-Sager im Nachhinein zu kaschieren, kann der Sachverständige letzten Endes nicht eindeutig beantworten. "Nachdem mit den bisherigen Untersuchungen die zur Verfügung stehenden Mittel ausgereizt sind, müssen diese weiteren Arbeiten an andere Gutachter vergeben werden", heißt es in dem Schreiben an die ermittelnde Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt. Aus seinen Untersuchungen habe sich eine etwa gleich große Wahrscheinlichkeit ergeben, dass das Band nachträglich bearbeitet wurde oder nicht, so der Gutachter.

      In der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gab man auf Nachfrage keine näheren Details zum Verfahrensstand preis. "Wir prüfen gerade die Ermittlungsergebnisse", so Sprecher Erich Habitzl.

      Ermittlungen gegen Strache

      Die Reportage, bei der ein ORF-Team mehrere Tage zwei jugendliche Glatzköpfe begleitet hatte, sorgt bereits seit mehr als einem Jahr für Aufregung. Zum Disput kam es, weil Moschitz dabei mit den beiden Jugendlichen aus dem rechten Milieu auch eine Wahlveranstaltung der FPÖ in Wiener Neustadt besucht hatte. Dort gab es eine Begegnung mit Strache, der dem Redakteur vor laufender Kamera unterstellte, die Burschen zu einschlägigen rechten Parolen angestiftet zu haben, was aus den Aufnahmen aber nicht hervorgeht. Gegen Strache wird wegen möglicher falscher Beweisaussage und des Verdachts auf Verleumdung in der Causa ebenfalls ermittelt. (APA)

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Mai 2011 09:16

      Warum versteckt sich dann der ORF hinter einem "Redaktionsgeheimnis", das hier noch dazu nur den eigenen Redakteur "moschitzt"?

      Üblicher Weise werden alle Mitteilungen an Journalisten geschützt, bzw. deren Urheber, nicht aber der Schmieranski, wenn der den Mist selbst fabriziert hat.

      Der ORF ist kein Staat im Staat, auch wenn er sich so aufführt.

  15. kaffka (kein Partner)
    24. Mai 2011 16:15

    Als Österreicher kann es mir eigentlich egal sein, aber "Das Bundesland Bremen gehörte im Zuge einer überfälligen Verwaltungsreform schon längst mit dem Land Niedersachsen fusioniert" bringt nichts.

    Bremen kann es gleichgültig sein, ob es wie jetzt von ganz Deutschland durchgefüttert wird oder von Niedersachsen allein.
    Den Niedersachsen wird es aber garnicht gefallen die 25% Migranten (125.000)direkt zu versorgen.

    Das Übel kann nur so vermindert werden, wie Sarrazin es bereits für ganz Deutschland vorgehupft hat: Schluss mit der wahllosen Verteilung des Geldes an Nichtstuer, abstellen der ungezügelten Immigration in unser Sozialsystem, Schluss mit dem Familienzusammenführung durch Zuzug aus Anatolien, es kann diese auch durch Abzug nach Anatolien hergestellt werden.

    Wer Sarrazins Buch wirklich gelesen hat wird das verstehen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Mai 2011 16:47

      Wenn es nach den Linken ginge, dürfte man dieses Buch erst gar nicht lesen.
      Hinsichtlich Weltoffenheit, aber nur da, sollte sich dieser repressive Haufen an der Bremerstadt ein Beispiel nehmen.

      Dazu wäre es überdies schade, Bremen mit Niedersachsen zu "kommassieren", denn als "Freilichtmuseum für linke Murxswirtschaft" hätte diese Stadt einen enormen Nutzen.
      Immer wenn Wahlen anstehen, bei denen die Gefahr besteht, dass die rot/grünen Träumer etwas mitzuplaudern bekommen könnten, hat der unentschlossene, aber interessierte Wähler ein lohnendes Ziel für lehrsame Exkursionen.

    • Zur Sache (kein Partner)
      25. Mai 2011 06:45

      Ihr könnts gern auch "Mein Kampf" lesen, wenn euch das aufgeilt. Ist ein ähnlicher Schwachsinn.

      Im übrigen: Hat Sarrazins Sohn nun schon endlich eine Arbeit gesucht (und gefunden?) oder liegt er weiterhin den fleissigen Menschen (auch den fleissigen Ausländern) auf der Tasche?

    • CHP
      25. Mai 2011 10:48

      @Zur Sache 06:45
      Zu Ihrer Untergriffigkeit:
      Haben Sie schon einmal etwas gearbeitet, oder liegen Sie uns über die Parteien förderung auf der Tasche?

    • AA (kein Partner)
      26. Mai 2011 12:22

      Dieses Übel wird man in einer Demokratie immer finden ohne es verhindern zu können. Die vererbten Parteibücher sowie die nichtdenkenden Mitläufer der Parteien sind die eine Gruppe des Problemes, die rücksichtslos auf ihren eigenen Vorteil bedachten Geschäftemacher und Politiker eine zweite, die Feigen und Ängstlichen eine dritte Gruppe. Ich habe das Gefühl, eine intelligente Mehrheit gibt es nur mehr in der Schweiz.

  16. Bim Käsinger (kein Partner)
    24. Mai 2011 15:49

    Feindbild Gesamtschule?

    Ich denke da wird das Pferd von hinten aufgezäumt.
    In den ruralen Gebieten Österreichs existiert mit der Hauptschule eine de facto Gesamtschule, und sie funktioniert.

    Aber die Kombination von türkischstämmigen Einwanderern, die in einer zutiefst Bildungs- und Österreich- und Demorkatiefeindlichen Sub- bzw. Parallel-Kultur aufwachsen, und der Gesamtschule kann nicht funktionieren.

    So hart es klingt, solange man die Eltern dieser Kinder nicht auf Biegen und Brechen zwingt, westliche Werte anzunehmen und weiterzugeben, muß in den Ballungsgebieten ein Ersatzgleis für diese Kinder bestehen bleiben, damit sie den anderen nicht den Bildungserwerb verunmöglichen.

    Daher ist meiner Meinung nach nicht die die Gesamtschule als solche das Problem, sondern die Gegebenheiten, die diese nicht ermöglichen.

    Mit der ewig gleichen Reaktion auf den Begriff der Gesamtschule lenkt man nur von den wahren Problemen ab!

    • cmh (kein Partner)
      24. Mai 2011 17:21

      Bim Käsinger

      Es ist doch niemand gegen eine Schule, in der die Kinder und Jugendlichen etwas lernen. Und es ist tatsächlich so wie Sie sagen, am Land gibt es Schulen die als Quaigesamtschulen geführt werden und in denen die Kinder etwas lernen.

      Bitte vergleichen Sie aber nicht die Nixlernschulen Schmiedscher Prägung mit den Schulen am Lande. Denn das kann nur als böswilliger Etikettenschwindel verstanden werden.

      Es klingt außerdem nicht hart, wenn Sie sagen, "... solange man die Eltern dieser Kinder nicht auf Biegen und Brechen zwingt, westliche Werte anzunehmen und weiterzugeben, muß in den Ballungsgebieten ein Ersatzgleis für diese Kinder bestehen bleiben, damit sie den anderen nicht den Bildungserwerb verunmöglichen." Das klingt im Gegenteil nur baatzwaaaaach.

      Ja gehts denn noch ärger? Ich kann nur hoffen, dass IHnen die Konsequenzen aus persönlichen Gründen nicht so ins Auge stechen. Aber es ist natürlich nicht jedermanns Sache in einer Zwangsanstalt Schule so fundamental tiefliegende aka westliche Werte wie Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Stolz auf die eigene Sprache, Wissen um die eigene Tradition und dergleichen (fast hätte ich gesagt caritas und urbanitas) aufs Auge gedrückt zu bekommen.

      Wenn man das nicht will, muss man sich schon fragen lassen, warum man sich denn gar so sehr in diese grausliche und faschistische Land Österreich hineindrängelt. Und wenn einem diese Frage so wie Ihnen offensichtlich überhaupt nicht in den Sinn kommt, darf man sich nicht wundern über kurz oder lang aus dem Land hinausgedrängt zu werden.

      Daher ist es ohne Zwiefel richtig, dass diese Gesamtschule besser Nixlernschule bis zu ihrem Ende immer wiede thematisiert wird. Auch wenn es einem schon beim Hals heraus hängt. Man ist ja kein Stein. Aber einen argumentativen Waffenstillstand, wie von Ihnen hier gefordert, darf es nicht geben. Wir sind schon lange genug ein Stück weges gemeinsam gegangen.

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      24. Mai 2011 21:45

      Ich glaube Sie verstehen mich falsch.

      Für mich ist das Problem Gesamtschule nur ein Symptom, nicht die Ursache.

      Sich ewig in diesen Grabenkampf reinreiten lassen hilft nur den Grünroten, alleine dadurch, daß das ständig thematisiert werden muß, und damit Zeit und Energie in ein Thema verschwendet wird, das es einfach nicht wert ist.

      Die Frage ob Gesamtschule ja oder nein ist für uns irrelevant, da ich uns gar nicht in der Lage sehe diese überhaupt stellen zu können (aus oben genannten Gründen), und die Diskussion darüber nicht einmal auf der Meta-Ebene wertvoll ist.

      Mit genau solchen Grabenkämpfen schießt sich die Konservative bei uns immer selbst ins Bein, sie lassen sich auf das Niveau der Grünroten herunterziehen, und durch mangelnde Erfahrung geschlagen.

      Schachmatt.

      Ein guter Arzt behandelt nicht die Symptome, sondern die Ursache!

      Widersprechen muß ich Ihnen aber in dem Punkt, daß Schule den Kindern Werte vermitteln muß, das möchte ich bei meinen Kindern nicht Fremden (Lehrern) überlassen.

      Eigenverantwortung ist ein Gut, das wir bitteschön nicht noch weiter aushöhlen dürfen - ist eh schon fast nichts mehr da.

    • cmh (kein Partner)
      24. Mai 2011 22:39

      Der Knackpunkt scheint mir in Ihrer Argumentation darin zu liegen, dass Sie es ablehnen, dass Ihre Kinder Werte von anderen Personen vermittelt bekommen als von Ihnen, also den Eltern.

      Das ist nur ein schöner Wunsch, für den ich hoffe, dass er für Sie und IHrer KInder in ERfüllung geht, faktisch werden WErte aber überall vermittelt, besonders dann wenn nicht "Wert" draufsteht. Zum anderen stellt sich dann auch die Frage, was denn die Lehrer überhaupt vermitteln sollen? Ohne Werte kann da nicht viel mehr übrig bleiben als Wikiwissen mit einer Halbwertszeit von 14 Tagen.

      Außerdem stellt er die Institution SChule und/oder Lehre, die schon viele Jahre auf dem Buckel haben, grundsätzlich in Frage. Denn es haben die Eltern immer für richtig gefunden, ihre Kinder für die Art von Bildung, die über die reinen manipulativen Arbeits- und Überlebenstechniken hinausgeht, zu Fremden und in die Fremde zu schicken. Das wäre also immer schon überflüssig gewesen, was ich mich weigere anzunehmen.

      Was sich die Konservativen - wenn man die schon so nennen will - daher hochhalten sollten ist genau die Vermittlung von Werten durch die Schule.

      Daher sehe ich die Schmiedsche Nixlernschule, aber auch die nach dem Personalprinzip (ein Rückschritt von glatten 1000 Jahren) organisierten Schulformen als Angriff auf die Wertevermittlung durch die Schule. Nixlernschule eben weil nix transportiert wird, Personalschule besonders maghrebinischer Prägung (hoffentlich hat die pc die Deutlichkeit nicht gehindert) und auch Bonzenschulen (katholische Privatschulen mit den Bastarden roter Aristos ala Hannes A.) eben weil in den beiden letzteren andere subjektiv gefühlt höhere Werte = andere Werte vermittelt werden.

      Wenn man sich in einem Staat über die diesem zugrundeliegenden Werte nicht mehr verständigen kann, dann ist das das Ende der Demokratie so wie wir sie kennen. Denn die Randalierer in Universität, Fussballstadion, NGos und PArlament werden ja nicht erst dort zu solchen. Ich kann Ihnen daher nicht zustimmen, dass von konservativer Seite hier ein taktischer Rückzug möglich ist. Wir stehen hier mit dem Rücken zur Wand.

      Ein Wert wäre im Katalog noch nachzutragen, und das ist die Freude am Wissenserwerb. Dass dieser fehlt und dass von hier alle Probleme mit Ausbildungen aller Art liegen, ist doch mit Händen zu greifen. Dieser Wert ist zu vermitteln, denn erst wenn der da ist und gelebt wird, hat es überhaupt einen Sinn, Geld in Bildung zu investieren. Denken Sie nur, wieviel Geld in die Studienrichtungen der Publizistik in den letzten Jahren gesteckt wurde und wieviele ungelesene weil unlesbare Arbeiten in den Archiven verrotten, deren Autoren jetzt alle den Medien sind. Wenn ich jetzt frage, ob das PRogramm des Fernsehens oder der INhalt der Printmedien besser geworden ist, halten Sie mich sicher für einen Träumer. (Wenn mir aber jetzt irgendwer versucht einzureden, dass ich das nicht verstünde und dass daher auf öffentliche Kosten bench-markings ala PISA erforderlich sind, ich schwors Ihnen (Türkismus!!!!!!), dann seinen Sie versichtert, dass ich denjenigen würge.)

      Dass eine Gesamtschule möglicherweise erforderlich sein könnte, weil die Eltern - nicht so wie Sie - überhaupt nicht in der Lage sind, ihren Kindern auch nur ansatzweise Werte zu vermitteln ist ein anderes gleichfalls unerquickliches Thema.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Mai 2011 22:48

      Die Gesamtschule ist kein Symptom, Bim, sondern eine Therapie.
      Noch dazu eine, die aufgrund einer falschen Diagnose verordnet werden soll.
      Warum sollte man die Quacksalber, die da munter den Holzweg beschreiten wollen, nicht auf ihre ideologisch motivierten Irrtümer aufmerksam machen.

      Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, nützen auch keine "Treichleinheiten" mehr.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      24. Mai 2011 23:03

      Ein erfrischender, gescheiter Disput zwischen Bim Käsinger und cmh, mehrfach lesenswert und fesselnd! (cmh ist allerdings überzeugender, soweit es mich betrifft.)

  17. Ch. Seidl (kein Partner)
    24. Mai 2011 13:29

    Woran merkt man eigentlich, dass sich die FDP nach den Worten von A.U. "nach linksliberal" entwickelt *hat*? Die Entwicklung zu einem "mitfühlenden Liberalismus" ist ja bis dato nicht über eine (ansonsten schwer verständliche) Parteitagsrede hinausgekommen. Auch an der Finanzpolitik kann es nicht liegen, die ist stramm bürgerlich. Also muss es wohl eher das Führungspersonal sein: Dort wird klar, dass Minderheitenvertreter wie der Paradeschwule Westerwelle oder der Immigrant Rösler kaum nach des Bloggers Geschmack sein können.

  18. gandhi (kein Partner)
    24. Mai 2011 13:24

    Kennen Sie den Schuldenstand von Österreich oder Wien???

  19. HJR
    24. Mai 2011 09:29

    Seit es Menschen gibt, mühen sich diese daran ab, das Unbegreifliche, von Manchen als Schicksal, von Anderen als Gott bezeichnet, zu verstehen und in den Griff zu bekommen - u.a. durch das "Opfer". Opfer sind immer jene, welche sich der gerade herrschenden politischen Macht am schlechtesten entziehen können. In Gesellschaftsmodellen, welche die Gleichheit vor die Freiheit stellen - wobei Gleichheit meist als das "Recht des gleichen Magens" gedeutet wird - sind die prädestinierten Opfer daher jene, die etwas zu verlieren haben (gleichgültig ob Vermögen oder notfalls auch ihr Leben oder sogar beides).

    Insoferne dürfen wir heutzutage glücklich vermelden, dass unsere zivilisatorische Entwicklung zumindest im "demokratischen" Teil der Welt einen Status erreicht hat, bei dem das Opfer des Lebens nur mehr selten gefordert wird. Nichtsdestotrotz muss man konstatieren, dass diese Entwicklung anders als z.B. von Marx gedacht nicht zu dazu geführt hat, dass der Klassenkampf zwischen den "Proprieteuren" und der "Arbeiterklasse" (von der Marx übringens intellektuell nicht allzuviel gehalten hat) abspielt, sondern dass unser "humanistisches" Weltbild vielmehr dazu geführt hat, eine Klasse der "Alimentierungsempfänger" herauszubilden, welche sich - unterstützt von ihren per Wahl legitimierten Volksvertretern - berechtigt fühlen, von der "produktiven" Klasse eben diese Alimentierung einzufordern - auch ohne selbst zu so etwas "Profanem", wie einem Bruttosozialprodukt aktiv beizutragen.

    Dieser zumindest in Europa von den "Philosophen" der EU und der "sozialistischen Internationale" unter geschickter Nutzung propagandistischer Möglichkeiten "befreundeter" Medien etablierte Mechanismus führt zu den hier beschriebenen Wahlergebnissen (und übrigens auch zu jenen in Finnland und Ungarn), weil die alimentierte Klasse nicht überall stark genug ist, um alle Regungen von Vernunft hintan zu stellen und den unsicherer scheinenden Alimentierungsversprechen weiterhin Glauben zu schenken.

    Nicht, dass dazu führen würde, dass mancherorts "Alimentierte" beschließen, nun in das Lager der "Produktiven" überzulaufen - das ist erfahrungsgemäß nur mit einem gewissen Leidensdruck für die "Alimentierten" - vor allem jenen, die im Faulbett der Verhaustierten eine ideale Daseinsnische gefunden haben - zu erreichen. Und daher wird Alles davon abhängen, ob unsere Gesellschaften das Kunststück lernen werden, Freiheit und Gleichheit wieder in die rechte Balance zu bringen und auch der Brüderlichkeit - als jener Tugend, welche ich moderner mit "Fairnes" übersetzen möchte - nicht zu vergessen.

    • Undine
      24. Mai 2011 10:27

      @HJR

      Ihr Kommentar verdient noch eine Extraration Sternchen! *****!

    • HJR
      24. Mai 2011 11:23

      Danke Undine, freut mich!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      24. Mai 2011 23:28

      Die Demokratie hat ihren Pferdefuß darin, daß kein Hund die Hand beißt, die ihn füttert. Oder: "No turkey ever voted for Christmas."
      Das "Faulbett der Verhaustierten" (danke für diese Wortschöpfung, HJR!) führt zwangsläufig zur Ochlokratie, die das Ende der Demokratie einzuläuten pflegt.
      Fairness (vulgo Nächstenliebe — igitt, klingt so altmodisch nach Christentum!), Freiheit und Gleichheit werden unseren Kindern als Unwörter eingebleut.
      Soziale Gerechtigkeit — das wahre Unwort, weil so diffus und dehnbar wie ein Kondom für Transgender-Elefanten — wurde zur ultima ratio oder zum goldenen Kalb unserer Zeit erklärt.
      Und zum goldenen Kalb unserer Volksbeglücker, die keine eigene Position oder Politik mehr haben, sondern ihr Mäntelchen nach täglich wechselnden Straßenumfragen hängen.

  20. libertus
    • Undine
      23. Mai 2011 23:15

      @libertus

      Da fehlen einem wirklich die Worte! Danke für den Link!

    • libertus
      23. Mai 2011 23:19

      @Undine

      Leider konnte ich nirgends einen Hinweis finden, wer diesen ominösen "Volksbildungspreis" vergibt.
      Jeder Hinweis würde mich interessieren!

    • phaidros
      24. Mai 2011 07:47

      libertus, auf Grund des Berichts würd' ich mal vermuten: der Presseclub Concordia?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • brechstange
      24. Mai 2011 08:19

      Hoffentlich nimmt Kopf nichts zurück.

    • Undine
      24. Mai 2011 10:31

      @brechstange

      In diesem Fall bekäme er von mir einen dicken Pluspunkt; er wäre seit langer Zeit der erste ÖVPler, der zu seiner Überzeugung und zu seinem Wort steht!

    • HJR
      24. Mai 2011 11:40

      @Undine
      ad "Österreichischer Volksbildungspreis"
      Leider haben auch meine (kurzen) Recherchen kein konkretes Ergebnis gezeitigt. Allerdings habe ich bemerkt, dass die zahlreich im Bund und in den Ländern vergebenen Preise sehr häufig im Kontext mit dem ORF genannt werden, weniger häufig mit der Akademie der bildenden Künste.

    • Bim Käsinger (kein Partner)
      24. Mai 2011 15:54

      Solche "Preise" sind doch nicht mal den Gedanken wert, den man darauf verschwendet.
      Wenn schon eine Frau Brickner, Frontfrau der grünen Bitterweiber und Kinderfresser, mit Preisen bedacht wird, dann kann man doch nur noch darüber lachen.

    • Erich Bauer
      24. Mai 2011 16:13

      Bim Käsinger,
      "...Bitterweiber und Kinderfresser..."

      Ich dachte, die bekämen die "Alfa Romeo"-Plakette + Autobahnpickerl...

  21. terbuan
    23. Mai 2011 20:41

    OT
    Zur allgemeinen Info: Die Nichtpartner dürfen wieder kommentieren!

    • terbuan
      23. Mai 2011 22:12

      Der erste Blog ist "Die Heimat der Intoleranz..."
      Man muß einen 6-stelligen Sicherheitscode eingeben, na schau ma einmal!

    • Undine
      23. Mai 2011 22:20

      Na, hoffentlich liest man dann endlich wieder @Reinhard, @Neppomuck, @Marcus Aurelius u. a. interessante Kommentatoren, die ich sehr vermißte!

    • libertus
      23. Mai 2011 22:22

      @Undine

      Dieser Hoffnung schließe ich mich sehr gerne an!

    • inside
      24. Mai 2011 08:31

      Jetzt müssen die Trolle bis 6 zählen können ...
      Ob's da einen Spezialisten in der Lö haben? :-)

    • Brigitte Imb
      24. Mai 2011 12:17

      Was habe ich verpasst? Wurden die Trolle gesperrt?

    • terbuan
      24. Mai 2011 15:33

      Ja Brigitte, bis gestern!

    • Brigitte Imb
      24. Mai 2011 17:29

      Aha, wegen etwaiger "Nettigkeiten"?

    • terbuan
      24. Mai 2011 18:09

      Nein Brigitte,
      Trolle haben den Blog mit Massenkommentaren zugespamt und unerreichbar gemacht.
      Daher gibt es jetzt den 6-stelligen Sicherheitscode, der automatisch generiert wird und vor dem Absenden händisch einzugeben ist, so wie bei vielen anderen Foren auch!

    • Undine
      24. Mai 2011 18:10

      @Brigitte Imb

      Wir A.U.-Partner hatten einen "Schwarzen Sonntag" zu verdauen! Vielleicht hilft dieser Tipp weiter!!!

      "Sorry - diesmal hat das Spammer-Gesindel gewonnen
      15. Mai 2011 22:54 | Autor: Andreas Unterberger66 Kommentare
      Viele werden es gemerkt haben: Seit Sonntag 15 Uhr war der Blog schwer gestört - und er wird es auch in den nächsten Stunden noch sein. Spammer haben das Tagebuch lahmgelegt.

      Erst am MO war die Welt wieder in Ordnung!

  22. Schani
    23. Mai 2011 19:18

    Passt zwar nicht zum Thema,ist aber interessant:Unsere hiesigen Gesamteinheitsschulexperten sollten auf ihre chinesischen Geschwister in Marx hören und staunen!!Im heutigen Abendjournal berichtete man über die hervorragenden PISA-Leistungen chinesischer Schüler besonders in den Naturwissenschaften.Die Schlüsse daraus widersprechen,soweit ich hören konnte,denen unserer "Experten"aber diametral. Und worüber mußte ich staunen? Darüber,daß der Staatsparteisender solche politisch inkorrekten Grauslichkeiten sendet!!Ich glaubte nämlich schon fast,einer feindlichen Propagandasendung zu lauschen

    • terbuan
      23. Mai 2011 19:33

      Ich sehe da gar keinen Widerspruch, alles was von einem kommunistischen Land zu berichten ist, muß doch im Prinzip positiv gesehen werden und dieses politisches System ist anzustreben!

    • HJR
      24. Mai 2011 11:51

      @terbuan
      Selbstredend ist da kein Widerspruch! Wer hat denn in Moskau den Boden geküsst? Wer orientiert sich denn zunehmend am Modell der DDR, wenn es um die Gestaltung des österreichischen Staatswesens geht?

  23. Wertkonservativer
    23. Mai 2011 18:52

    Ich weiß schon: die Demokratie ist die beste aller Regierungsformen!

    Sie hat nur einen Schönheitsfehler, effektiv allen Bürgern aller Staaten im wahlfähigen Alter mit ihren jeweiligen Voten Mitbestimmung am Wohl und Wehe ihrer Länder zuzugestehen.

    Wenn wir nun davo ausgehen, dass ein Gutteil der braven Leutchen ihre Politikentscheidungen ohne echtes Interesse und ohne große Überlegungen hinsichtlich der Auswirkungen ihres Stimmverhaltens treffen, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn derart wankelmütige und oft nur durch Medienverstärkung erklärbare Wahlentscheidungen getroffen werden.
    Mündige Bürger, ein schönes Wort! Leider ist diese rare Spezies recht oft in der Minderheit!

    Mutige Politiker mit echtem Gestaltungswillen (so es sie da und dort gibt) werden oft sehr rasch durch Wahl-Watschen bzw. Abwahl an ihre Grenzen erinnert:; andererseits streifen Populisten, die dem Volk schmeichlerisch nach dem Mund reden, oft unberechtigt und unverdient Wahlerfolge ein!

    Auf unser heutiges Österreich bezogen, kann der Befund nur so lauten:
    von der aktiven und derzeit "handelnden?" Politikerriege aller Parteien haben nur ganz wenige das Format, als tatkräftige + seriöse Volksvertreter und Staatsmänner
    bezeichnet werden zu können.
    Überall Unter- bis bestenfalls Mittelmaß! Kein Wunder, wenn da manche vom "starken Mann" träumen, und sei er auch nur blau angefärbelt und im Preisvergleich eher auf der billigen Seite.

    Also hoffen wir auf guten Polit-Nachwuchs, auf dass unser Staatsschiff wieder einmal einen besseren Kapitän (m/w - diesmal - aus Höflichkeit - gegendert), und eine leistungsfähigere Führungsmannschaft bekömmen möge!

    • Undine
      23. Mai 2011 22:37

      @Wertkonservativer

      Das mit der Demokratie und den demokratischen Wahlen ist halt so eine Sache. Man muß sich nur bei manchen Gelegenheiten an die eigene Volksschulzeit erinnern. In einer VS-Klasse sitzt alles drinnen, vom Klügsten über den breiten Durchschnitt bis zum Dümmsten. Leider sind Letztere eher in der Mehrheit. Und all diese Leute, mit denen man die VS-Bank gedrückt hat, sind gleichberechtigte Wähler!!! Das ist der eine Haken. Der andere ist die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre; einfach idiotisch!!! Auf der einen Seite bezeichnet man 16-jährige, vor allem, wenn sie straffällig geworden sind, gerne als KINDER(!), andrerseits haben die Stimmen dieser völlig unreifen Jugendlichen den gleichen Wert wie die Stimme eines Erwachsenen.
      Man kann es drehen wie man will; Idealform gibt es offensichtlich keine!

    • HJR
      24. Mai 2011 12:06

      @Wertkonservativer
      Respekt! Sie könnens ja auch mal "logisch"! Aber alles in allem gebe ich Ihnen Recht, was die Analyse betrifft. Zur Therapie hätte ich einen alternativen Vorschlag:
      1) Einführung eines Wähler-Befähigungsnachweises dergestalt, dass jeder, der sein aktives Wahlrecht ausüben möchte, vor unabhängigen, wechselnden Prüfern nachweisen muss, dass er über ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand, sozialer Kompetenz und Grundlagen an polischer Bildung verfügt. (Das würde es erlauben, allen KRONE-, HEUTE- und Österreich-Leser à priori den Befähigungsnachweis zu verweigern).
      2) Der Befähigungsnachweis zur Ausübung des passiven Wahlrechts ist derselbe; allerdings werden nicht mehr Grundlagen abgefragt, sondern die Messlatte wird deutlich höher gehängt.

      Und was Ihre letztlich geäußerte Hoffnung betrifft, darf ich Ihnen (ich kann nicht anders) das alte Sprichwort: "Es kommt nichts besseres nach!" zu bedenken geben.

      FG

  24. terbuan
    23. Mai 2011 16:05

    OT
    Der Gift-Pilz schlägt wieder zu:
    EU-Kommissar Hahn hätte ein Fünftel seiner Doktorarbeit abgeschrieben und soll schleunigst zurücktreten!

    • inside
      23. Mai 2011 16:10

      Genau!
      sonst tritt er 5 m zurück und schreibt schleunigst ab ... :-)

      PS:
      Das Abschreiben wär' ja nicht so schlimm, aber
      das zukünftige Abzeichnen der Euroscheine .......

    • simplicissimus
      23. Mai 2011 17:43

      wer analysiert nun eigentlich die pilz-arbeit? so es eine gäbe.

    • terbuan
      23. Mai 2011 18:56

      Dürfte ja nicht so schwierig sein (lt. Wiki):
      "Peter Pilz studierte von 1973 bis 1979 Volkswirtschaft und Politikwissenschaft an der Universität Wien. 1979 wurde er zum Dr. rer. soc. oec. promoviert"

    • brechstange
      23. Mai 2011 19:13

      Die Arbeit von Pilz wurde durchleuchtet, sie sei kein Plagiat, aber äußerst dünn für eine Promotion.

    • terbuan
      23. Mai 2011 19:15

      brechstange
      Seine Suppen sind auch sonst ziemlich dünn! ;-)

    • libertus
      23. Mai 2011 22:57

      @terbuan

      Der war echt gut - bitte, noch so einen! ;-)

    • Undine
      23. Mai 2011 23:21

      Peter Pilz' Suppen sind zwar immer ziemlich dünn und gehaltlos, auf jeden Fall immer ungenießbar, wenn nicht sogar giftig.

  25. brechstange
    23. Mai 2011 15:28

    Ein Hauptproblem Spaniens ist die Korruption und Organisierte Kriminalität. Die ehrenwerten Mitglieder betonierten die Küsten zu, um ihr aus illegalen Kanälen vorhandenes Geld weißzuwaschen. Die italienische Mafia ua haben die Küste erobert.
    Diese scheuen auch nicht davor zurück Illegale als Erntearbeiter mit 1 Euro Stundenlohn auszubeuten. Auf der anderen Seite gibt es massenhaft Jugendliche - falsch ausgebildet - ohne Perspektive.

    Ein kriminell zerfressenes Europa wird nicht funktionieren, weil der kriminelle Part an Chaos interessiert ist, die Gewerkschaften erledigen den Rest.

    Die Jugendlichen können nicht erkennen, wo die Wurzeln der Krise liegen, nämlich im Keynsianismus, der nicht fähig ist, die Strukturen den Gegebenheiten anzupassen. Die Konjunkturpakete, die die Märkte fluten, tragen nicht bei zur Strukturanpassung. Daher ist es nicht möglich mit dem Keynsianismus in Hochkonjunkturzeiten Überschüsse zu erzielen, sodass passende Arbeitskräfte im Ausland rekrutiert werden und die nationalen in der Arbeitslosigkeit übrig bleiben. Solange soziale Transfers möglich sind und die Preisinflation in Grenzen bleibt, mag es ja bequem sein, nur was ist wenn?

  26. schreyvogel
    23. Mai 2011 14:53

    Für mich ergibt sich folgendes Bild:

    1.) Sparpakete finden beim Wähler keine Akzeptanz
    2.) Werden trotzdem Sparpakete spürbar, jagt der Wähler die Regierung, egal welcher Farbe, aus dem Amt.

    Die Politiker müssen dazwischen lavieren, und so schaut Europa auch aus.

    • phaidros
      23. Mai 2011 16:00

      Turkeys don't vote for X-mas.

    • simplicissimus
      23. Mai 2011 17:45

      was mit anderen worten hiesse: die demokratie ist nicht mehr in der lage, die probleme zu lösen und vernichtet sich auf lange sicht selbst.
      grossen anteil haben aber auch die verantwortungslosen politiker, die immer noch eine heile welt vorgaukeln.

    • phaidros
      23. Mai 2011 17:50

      "A democracy is always temporary in nature; it simply cannot exist as a
      permanent form of government. A democracy will continue to exist up until the time that voters discover they can vote themselves generous gifts from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates who promise the most benefits from the public treasury, with the result that every democracy will finally collapse due to loose fiscal policy, which is always followed by a dictatorship."

      Alexander Tyler, 1787

      Danke, Leo Koller!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      23. Mai 2011 17:50

      Sorry, vergessen kursiv auszuschalten!

    • PostScriptum
      23. Mai 2011 18:27

      Woher beziehen Sie dieses Bild? In zahlreichen Nationen der EU hatten Parteien Erfolg trotz, oder gerade weil, sie sagten, dass strikt gespart werden muss.

      So konnten die Tories und Libdems in GB die Wahl für sich entscheiden, trotz angekündigtem Sparkurs. So hatte Karel Schwarzenberg mit seiner TOP 09 dazu gestanden, dass gespart werden müsse.

      Und auch die Schweizer haben z.b. für eine Mehrwehrtsteuererhöhung gestimmt (per direkter Volksabstimmung bitte!).

      Das Phänomen, das wir in Europa, vor allem in D und A beobachten können, ist, dass die Politiker zuerst das Blaue vom Himmel versprechen und dann eben ohne Kontakt mit dem Volk sparen wollen. Da macht das Volk natürlich nicht mit.

      Die Wähler wollen Ehrlichkeit und ich sage Ihnen aus tiefstem Herzen: wenn Sie den Österreichern sagen würden:"Leute, wir riskieren hier unser ganzes System, wir müssen das und das durchziehen, aber danach werden Steuern stark gesenkt" dann wird das akzeptiert werden.

    • terbuan
      23. Mai 2011 19:13

      P.S.
      Sie glauben doch nicht wirklich, dass eine der regierenden Parteien in Österreich je ihre eigenen Fehler eingestehen wird. Und das müßten sie, um ein glaubhaftes Sparpaket mit den Worten "Ja, wir haben über unsere Verhältnisse gelebt und zu lange tatenlos zugesehen!" anzukündigen.
      Im übrigen gelten die Worte vom Chef der ERSTE Bank!

    • Celian
      23. Mai 2011 21:51

      Im übrigen gelten die Worte vom Chef der ERSTE Bank!
      Weils stimmt, muß ich Ihre Worte noch einmal zitieren...

    • PostScriptum
      23. Mai 2011 23:46

      "Im übrigen gelten die Worte vom Chef der ERSTE Bank!"

      Vollkommen d'accord!

    • HJR
      24. Mai 2011 12:16

      Leider scheinen (die spanischen) Politiker kein ORF-Programm genießen zu können, sonst wären sie bestimmt schon (nach dem Muster "Vorsorge" der ERSTEN) auf den Trichter gekommen, das Sparprogramm als "Fitness-Programm" zu verkaufen.

  27. libertus
    23. Mai 2011 14:49

    So wie in Spanien und Bremen wird es vermutlich noch in ganz Europa kommen, denn Menschen in der sozialen Hängematte verlernen die Ärmel aufzukrempeln und zu arbeiten, da sie meistens über viele Jahre dachten, daß ihre Unterstützungsgelder wie Manna vom Himmel fallen und/oder der Rest lediglich den "G'stopften" weggenommen werden muß.

    Die interessante Aufstellung von @t.l. sollte man insoferne beobachten, als ich heute schon zu wetten wage, welchen Platz in diesem Ranking das Bundesland Baden-Württemberg in Zukunft einnehmen wird.
    Ich fürchte, es wird einer zwischen 13 und 15!!

    Und was soll sich schon ändern, wenn die linken Rattenfänger dem Wähler immer wieder das Schlaraffenland versprechen, in dem man für sein Auskommen keinerlei Leistung erbringen muß. Erst wenn das böse Erwachen kommt, dann beginnt sich Widerstand zu regen, aber leider meist in die falsche Richtung, weil bis dahin Eigenverantwortung zu einem unbekannten Begriff verkommen ist!

  28. terbuan
    23. Mai 2011 14:49

    Das Bundesland Bremen gehörte im Zuge einer überfälligen Verwaltungsreform schon längst mit dem Land Niedersachsen fusioniert. Der Stadtstaat ist mit seinen 500.000 Einwohnern (davon 25% Migranten) alleine nicht lebensfähig.
    Natürlich wird die Hand, die einem füttert wieder gewählt!

    Als alter Fan Spaniens konnte ich den Niedergang dieses Landes über Jahrzehnte hautnah mitverfolgen, vom Franco-Regime bis zu den Sozialisten.
    Spanien hat (ähnlich wie auch Italien) gewaltige Strukturprobleme und leidet seit Jahren unter einer Krise der Bau- und Immobiliensparte.

    Die Industrie ist unterentwickelt und wenig konkurrenzfähig, man hat viel zusehr in den Tourismus investiert und die Küsten zubetoniert, in vielen Landschaften kann man einen Urlaub heute vergessen, sie sind unattraktiv geworden und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr.

    Die Landwirtschaft, die uns mit pestizitverseuchtem Obst und Gemüse beglückt, holt ihre billigen Arbeitskräfte aus Nordafrika.

    Heute sitzt Spanien auf einem Riesenberg von Schulden und leeren, unverkäuflichen Immobilien. Es gibt keine neuen Arbeitsplätze und die Jugend sieht keine Zukunftsperspektiven. Wen wunderts, dass die jetzt auf die Straße geht!

    Vergangenes Jahr wir ich Barcelona, eine wunderbare Stadt, aber nur im Zentrum, in den Vorstädten herrscht die totale Trostlosigkeit!

    • simplicissimus
      23. Mai 2011 17:41

      terbuan, mir geht es ähnlich, auch ich liebe spanien und sehe diesen verfall mit schmerz.
      ich glaube nun langsam auch, dass tiefe und möglicherweise gewalttätige veränderungen vom club med ausgehen werden. die frage ist nur, in welche richtung. wenn es der linken gelingt "haltet den dieb" zu schreien und alles in den augen vieler naiver wähler auf die spekulanten, den kapitalismus und die banken alleine abwälzt, dann stünde uns grausliches bevor.

    • socrates
      23. Mai 2011 22:36

      Terbuan
      Franco hat einen wirtschaftlich attraktiven Staat zurückgelassen, der mit Recht in die EU aufgenommen wurde. Danach kamen die Investitionsgeier und begannen ihn auszunehmen. Die Bauwirtschaft, die von Francos Sicherheitsstaat profitierte, begann alles zu verkaufen, was an Ufer existierte. Mit den Eu - Förderungen wurden mehr und bessere Marinas für die reichen brüssler und englischen Segler gebaut., als in Resteuropa existieren. Die Landwirtschaft der Großgrundbesitzer wurde mit Betrug unterstützt, der Fremdenverkehr blühte und alles Versagen wurde auf Franco geschoben. Dann begann man mit der Umerziehung und glaubte, die Leute zu überzeugen. Lügen wurden verbreitet um die roten Tabus zu bestätigen (cf Guernica). Die Studenten aus Spanien an der TU Wien, hoch intelligent, fahren nicht nach Hause in die Arbeitslosigkeit. Als Probleme wurden Gottlosigkeit, Warmenehe, falsche Schuldzuweisungen etc. propagiert, die ausufernde Kriminalität wurde verschwiegen. Die Umvolkung mit Nordafrikanern zwecks Arbeizsdumpings begann. Solange es den Leuten gut geht, gibt es keine Proteste, wie schon die Römer wussten. Irgendwann ist halt kein Geld mehr da und dann wird es kritisch. Jeder Spanienurlauber, ich einschließlich, konnte Schauergeschichten erzählen von Raub, Diebstahl und Überfällen. Umerziehung genügt nicht, die Tatsachen bleiben über.

    • terbuan
      23. Mai 2011 22:51

      socrates
      Ich unterschreibe jedes Ihrer Worte!
      So bis Mitte der 80er Jahre war es noch schön, in Spanien Urlaub zu machen, heute hat man nach einem Städteflug von ein paar Tagen schon genug.
      Es bleiben nur mehr die Erinnerungen, an Avila, Ronda, Cordoba, Sevilla und Toledo, um nur ein paar Namen zu nennen!

    • Undine
      23. Mai 2011 23:23

      @socrates

      Ihr sehr informativer Kommentar verdient *****!

  29. Rosi
    23. Mai 2011 14:47

    Noch ein Randthema, oder aber vielleicht doch nicht so sehr am Rand: Was mich immer wieder erstaunt, ist, daß sich die Leute so viel gefallen lassen. Konkret hier die südlichen Bundesländer von Deutschland, die zur 'Melkkuh der Nation' werden.
    Deutsche wie Österreicher zahlen für die Griechen, wir österreichischen Steuerzahler bezahlen die Sozialleistungen für zumindest den anatolischen Familiennachzug, und jede Menge Konsequenzen für alle möglichen Gesetzeslücken.
    Anscheinend sind das die Grenzen, die die Demokratie aufweist. Irgendwann verkehrt sich durch die Maßlosigkeit in Bezug auf die Wohlfahrtseinrichtungen alles Positive ins Negative. Das kann aber nicht ewig so weiter gehen, irgendwann ist absolut Schluß. - Was dabei letztendlich herauskommt, möchte ich - eigentlich - gar nicht wissen, denn es ist sicher nichts Gutes!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      23. Mai 2011 22:56

      @Rosi

      Es gibt da PARALLELEN zwischen "Kindererziehung" und "Volkserziehung":

      Wenn ein Kind von den (schwachen) Eltern immer sofort alles bekommt, was es sich wünscht, wenn es nie ein NEIN hört, wenn es also nach Strich und Faden mit MATERIELLEN Dingen verwöhnt wird, ist das die gleiche falsche "Erziehungsmethode" wie die SOZIALLEISTUNGEN, die "Vater Staat" aus Steuergeldern an viel zu viele Menschen fürs NICHTSTUN "herschenkt", mit denen sie also "verwöhnt" werden ganz ohne Gegenleistung und OHNE VERANLASSUNG.

    • libertus
      23. Mai 2011 22:58

      @Undine

      ***!

    • Rosi
      24. Mai 2011 11:51

      @Undine

      Stimme zu!

      Schon in der Bibel steht:
      'Wer sein Kind liebt, der züchtigt es.' Salomon, 13, 24

      Natürlich ist nicht gemeint, daß man das Kind prügeln soll, aber ihm den Weg unmißverständlich weisen.
      Den Weg weisen, um es lebenstüchtig zu machen, aber nicht ihm jeden Stolperstein aus dem Weg räumen, sondern ihm zeigen, wie es selbst den Stolperstein wegräumt, oder umgeht.

    • HJR
      24. Mai 2011 12:21

      @ Rosi & Undine
      Und da gibts aus der Systemtheorie noch die Erkenntnis, dass soziale bzw. politische Verhältnisse immer erst nach Erreichen der "Katastrophenschwelle" (deren Nahen vorher nur die wenigen "Kassandras" erkennen, die bekanntlich kein Gehör finden) revidiert werden.

    • Rosi
      24. Mai 2011 13:52

      @HJR

      Das ist interessant - und genau die Antwort auf meine Frage - danke!
      (Sie wissen nicht zufällig, wo man darüber nachlesen kann? Ich habe ein wenig gegoogelt, aber das Ergebnis war wenig hilfreich.)

    • HJR
      24. Mai 2011 16:55

      @Rosi
      Googeln Sie mal mit "systemtheorie +katastrophenschwelle". In den Ergebnissen wird immer wieder ein "Luhmann" referenziert; dabei handelt es sich um das Buch "Soziologie des Risikos" von Niklas Luhmann. Wenn Sie dierekt nach diesem Buch googeln, finden Sie auch einen reichhaltigen Textauszug.
      Ich selbst kenne den Begriffder Katastrophenschwelle aus einer Vorlesung über Systemtheorie an der TU (Prof. Katzenberger).

    • Rosi
      24. Mai 2011 17:19

      @HJR

      Vielen Dank!

  30. Graf Berge von Grips
    23. Mai 2011 14:43

    Nr.381
    News aus Bremen, und ich bin keineswegs entsetzt -
    Der Hahn wird in Zukunft durch einen Geier ersetzt.

    • Undine
      24. Mai 2011 18:21

      @Graf Berge von Grips

      Mein Vorschlag für die neuen "Bremer Stadtmusikanten": Den Esel (mit vielen Flöhen!) lassen wir, dazu ein Ochs, ein Krokodil, ein Faultier und obenauf der Pleitegeier.

  31. Erich Bauer
    23. Mai 2011 14:36

    "...Selbstzweck-Revolutionismus..."

    WIR WOLLEN EINE PERSPEKTIVE!!! Tönt es derzeit aus jugendlichen Mündern. Immerhin spricht man nicht mehr vom GELD!!!??? Wenn jemand nicht mehr an Reichtum und Ruhm denkt, dieser eitlen Welt entsagt... dann kann es nur bedeuten, daß er noch Übleres will...

    Was macht man mit jemand, der keine PERSPEKTIVE hat? Noch dazu jung und eigentlich gebildet ist (sein sollte)? Soll ich ihm MEINE "Perspektive" überlassen? Und mich anstatt SEINER der "Perspektivlosigkeit" ergeben? Einziger Ausweg wäre noch, daß ich meine Perspektive "gerecht" mit ihn TEILE... (lauthalses *lach*). Hört denn diese zeitgeistige Pubertät nie auf und gleitet sie direkt in die Frühpension, wo sie dann ihren Gipfelpunkt erreicht...?

    • Undine
      23. Mai 2011 23:06

      @Erich Bauer

      Manchmal kommt mir vor, als wären die Menschen heute nicht einmal mit 40 Jahren wirklich erwachsen, reif, eben maturus, -a, -um! Wenn ich da Vergleiche ziehe mit der Jugend früherer Jahrzehnte, mit der Kriegs- bzw. Nachkriegsgeneration, erscheinen mir manche dieser heute 40-Jährigen wie verwöhnte, großgewachsene Kinder, die den Ernst des Lebens noch immer nicht erfaßt haben.

    • cmh (kein Partner)
      24. Mai 2011 12:35

      Werte Undine,

      seit wann wird bei Ihnen gegendert - auf us,a,um?

    • Undine
      24. Mai 2011 18:23

      @cmh

      Ganz einfach: Ich konnte mich für keine der 3 Endungen entschließen! :-)

  32. Rosi
    23. Mai 2011 14:20

    Der Euroraum ist nicht mehr zu retten - mit oder ohne Spaniens Ansuchen um Hilfe. Man sollte die Gelder, die man Griechenland (und Portugal) geben will, besser verwenden, um die eigenen Banken direkt zu sanieren in bezug auf die Beteiligungen in Griechenland, Portugal und wo auch immer sonst noch, und einen Schlußstrich unter das gescheiterte Projekt Euro ziehen. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  33. mike1
    23. Mai 2011 13:54

    zum "wiener weg als sackgasse" schrieb ich:

    "leider sehe ich für die zukunft hier weiterhin nur negative entwicklungen und wenn man sich - man verzeihe den vergleich - das wahlergebnis in bremen ansieht, dann gnade uns gott. man sieht, dass der wähler dort nicht lernfähig ist, lieber eine rotgrüne koalition hat, die den karren weiter in den sumpf zieht."

    tja, a.u. siehts wohl ähnlich....

  34. Amtsbekannt
    23. Mai 2011 13:28

    Warum sollte denn Rot-Grün in Bremen abgewählt werden?
    Nur R-G ist Garant dafür, dass auch in Zukunft KEINE Leistung bzw. Soziale Leistungen immerfort ausbezahlt werden.
    Ein Regierungswechsel hätte doch Einschnitte bedeutet.
    Jene, die davon betroffen wären, gingen zur Wahl;
    Jene, die bereits die Hoffnung auf eine politische Änderung aufgegeben haben, blieben zuhause.

    Schuld aber, gleich wie Österreich, sind aber ohnehin die "Bürgerlichen Partei-
    en" selbst.
    Es gelingt weder ein Netzwerk aufzubauen, noch die gegebe linxlinke Miss-
    wirtschaft dem Wähler darzustellen.
    Inhaber oder zumindest Großbeteiligter bei den linxlinken Medien ist ein (ehm-)
    schw. Konzern.
    Jeder w.w.w. ich meine.

    Kein klarer geradl. Kurs sowohl von CDU wie auch der ÖVP.
    Wofür steht die VP? Aus welchem Grund wohl sollte ich sie wählen.

    Ich bin vor 3 Wochen ausgetreten. Mit diesen (Verzeihung) Schwammerln an der Spitze mag es zwar schön sein, einen Radausflug in die Wachau zu unternehmen, aber an der Spitze einer Partei, einer Regierung oder eines Staates erwarte ich mir andere Konzepte und Personen.

    Die VP hat letztendlich den Draht und das Gefühl für Ihre Wähler verloren.

    Die Hoffung auf eine Partei zwischen VP und FPÖ lebt. Platz und Wähler sind sicher reichlich vorhanden.

    Nun, Herr Unterberger, ich glaube es ist Zeit, den Platz hinter dem PC zu verlassen und die Bühne für ein neues Kapitel der österr. Politik einzuläuten.

  35. Wolfgang Bauer
    23. Mai 2011 13:17

    Und bei uns in Bagdad?

    Interessensvertreter zertreten die Chance der zukünftigen Generationen - auch der Nachkommen ihrer eigenen Klientel.

    Man sollte sie Interessenszertreter nennen.

    Gewerkschafter geschützter Mitarbeiter demonstrieren für mehr Belastung der Nachkommen mit nie wieder wegbringbaren Schulden und Zinsen, damit sie weiter ihre Privilegien genießen können.

    Wenn das Unverständnis, auf das dies alles zurückzuführen ist, jetzt schon so groß ist, wie wird das erst mit den Gesamtschulabsolventen werden?

    Die sollen dann unsere Schulden als Gesamtschuldenabstotterer bedienen?

  36. thomas lahnsteirer
    23. Mai 2011 13:02

    In Anbetracht des Bremer Ergenisses lohnt sich ein Blick auf das erschütternde Schuldenranking der deutschen Bundesländer (Quelle: SPIEGEL)

    Schuldenstand pro Einwohner in Euro

    1 Sachsen 1565
    2 Bayern 2340
    3 Baden-Württemberg 5415
    4 Mecklenburg-Vorpommern 5952
    5 Hessen 6118
    6 Niedersachsen 6807
    7 Brandenburg 7218
    8 Thüringen 7273
    9 Rheinland-Pfalz 7637
    10 Sachsen-Anhalt 8743
    11 Schleswig-Holstein 9536
    12 Nordrhein-Westfalen 9691
    13 Saarland 11.374
    14 Hamburg 13.995
    15 Berlin 17.536
    16 Bremen 26.987

    Bremen abgeschlagen an letzter Stelle. So wie in Hamburg und vor allem auch in Berlin leben hier die Massen der Befürsorgten, die unentwegt die Hand aufhalten und nach staatlichen Leistungen schreien. Deshalb ist in diesen Stadtsstaaten Rot-Grün bzw Rot-Rot (Berlin) zementiert. Bei Bremen fällt auf, dass diese Stadt auch gegenüber dem ohnehin schlechten Hamburg und Berlin noch einmal gewaltig abfällt.
    In Bremen hat man die Hände gewählt, die weiter auf Kosten kommender Generationen und der anderen Bundesländer Wohltaten an die Nichtstuer austeilen und ein Parasitenleben ermöglichen.
    Bin schon neugierig wo das bis jetzt tolle Baden-Würtemberg unter Grün-Rot landen wird.

    • Undine
      23. Mai 2011 23:10

      Wie machen das bloß die SACHSEN!?! Das Rezept müßte man doch "kopieren" können!

    • terbuan
      24. Mai 2011 08:28

      Die Sachsen sind ein fleißiges und sparsames "Völkchen", sie haben am besten die Kurve gekratzt nach der Wende und sind aufgeschlossen zu den südlichen Ländern wie Bayern und Ba-Wü, sie haben auch die höchste Geburtenrate in D und (noch) wenige Migranten!

    • Florin
      24. Mai 2011 10:24

      "Wie machen das bloß die SACHSEN!?! "

      "Schaffe, schaffe Häusle baue", so wie die Schwaben?

    • Appollonio (kein Partner)
      25. Mai 2011 10:57

      Alles ziemlich korrekt was da über Bremen berichtet wird. Trotzdem eine kleine Einschränkung, Stadtstaaten und Flächenstaaten lassen sich über den Schuldenstand nur schwer vergleichen.

      Aber selbst unter den Stadtstaaten ist Bremen erbärmliches Schlusslicht mit einem doppelt so hohen Schuldenstand wie Hamburg.

  37. alfons adam
    23. Mai 2011 12:27

    Als erstes herzlichen Dank für diesen informativen Artikel. Das ist leider das einzig Positive. Wenn man bedenkt, wie die angeblich mündigen Bürger ihre Wahlentscheidung treffen, könnte man an der Demokratie zweifeln und verzweifeln.
    Wahrscheinlich gilt auch der Satz nicht mehr, daß die Wahrheit den Menschen zumutbar ist. Dennoch bin ich mir sicher, daß eine Gesundung nur möglich ist, wenn trotzdem Mut zur Wahrheit Platz greift.





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