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Post, wo die Arbeit noch nicht erfunden ist

Die Post hat viel Geld in die Hand genommen, um mit anonymen Mystery Shoppern die Probleme der Kunden in den Postämtern zu analysieren. Und Überraschung, Überraschung: Die Menschen sind extrem unzufrieden. Das hätten die Postobermeister freilich von mir auch gratis erfahren können. Das Problem in einem Satz: Die Postämter sind nach wie vor Ämter im wahrsten Sinn des Wortes. Also Plätze, wo nicht nur am Tag der Arbeit nicht ordentlich gearbeitet wird.

Mitschuld daran ist auch das Postmanagement, das sind nicht nur die Beamten. Das zeigt etwa das aktuelle Beispiel der Portoerhöhungen, die an diesem Wochenende in Kraft treten. Diese Erhöhungen sind natürlich nur deshalb möglich, weil es der Post in Tateinheit mit der Verkehrsministerin gelungen ist, die private Konkurrenz so sehr zu schikanieren, bis diese entnervt aufgegeben hat. Dabei haben viele darauf gehofft, dass dank der EU eigentlich ab heuer völlige Konkurrenz auch bei der Zustellung von Briefen herrscht.

Die Tarife hinaufzuschnalzen wäre der Post bei einer funktionierenden Konkurrenz natürlich viel schwerer gefallen. Eine solche Konkurrenz würde es aber nur geben, wenn ihr die zuständige Verkehrsministerin durch einen effizienten Regulator wie einst beim Telephon das Überleben ermöglicht hätte. Aber Konkurrenz ist ja nicht gerade das, was Gewerkschaft und damit SPÖ wollen.

Aber sei‘s drum: Irgendwie wird alles teurer. Völlig unverständlich ist aber, dass die Post außerstande war, die Filialen noch vor dem 1. Mai auch mit den nötigen Briefmarken zu den neuen Tarifen zu versorgen. Gleichzeitig waren aber vielerorts schon seit Wochen die alten Marken ausgegangen.

Umso logischer wie notwendiger wäre es gewesen, schon längst die neuen Marken anzubieten. Warum fürchten sich die Postbürokraten davor? Dass jemand schon vorzeitig ein paar Cent zuviel auf einen Brief klebt? Das Ganze ist ein post-typischer Planungs-Schwachsinn, der lebhaft an den real existierenden Sozialismus des einstigen Ostblocks erinnert.

Das Ergebnis war klar: Viele Tausende Kunden mussten frustriert wieder abziehen. Und ab nun werden deshalb die Schlangen auf den Postämtern noch viel ärger sein, als sie ohnedies immer sind.

Aber es ist ohnedies geradezu heiliges Prinzip der Post, dass in einem Postamt die Kunden Schlange stehen müssen, weil lediglich ein Schalter geöffnet ist. Was noch viel ärger ist: Man muss während seines Schlange-Daseins vor einem einzigen umständlich hantierenden Postbeamten voll geballtem Zorn den anderen Postlern beim gelangweilten Ausfüllen irgendwelcher Listen zuschauen. Diese anderen Postler positionieren sich mit Vorliebe geradezu demonstrativ im Blickfeld der Kunden, pardon Bittsteller. Offenbar um diesen die ganze Verachtung eines Pragmatisierten für normale Werktätige zu zeigen.

Bei einem anderen meiner Besuche auf einem Postamt waren am einzigen offenen Schalter sogar drei Beamte damit beschäftigt, voll Staunen ein Bawag-Sparbuch zu begutachten. Ein solches kann ja seit der Fusion auch auf einem Postamt eingelöst werden. Nur überfordert es ganz offensichtlich die völlig ungeschulten Postmenschen. Denn sie haben wirklich gezählte 17 Minuten über dieses interessante Objekt konferiert.

Staunenswert sind aber auch die Aufschriften in allen Ämtern, dass die Post neuerdings weder Kreditkarten noch Bankomat-Zahlungen akzeptiert. So etwas sieht man heutzutage schon sehr selten. Ein Vorschlag an die Marketing-Abteilung der Post (falls es so etwas gibt): Vielleicht könnte man noch ein wenig mehr retro werden, indem man nur noch Zahlungen in Münzen akzeptiert und das neumodische Papiergeld ablehnt. Das wäre dann wenigstens wirklich konsequent.

Während er da so wartet, stellt sich der kleine Kunde vor, was los wäre, wenn ähnliche Kundenfeindlichkeit in einem Supermarkt passieren würde. Dort würde der Filialleiter mit Garantie sofort und mit lauter Stimme seine Mitarbeiter darauf hinweisen, wer in einem solchen Unternehmen der eigentliche König ist.

Aber wer ist bei der Post der König? Die Betriebsräte, die Ministerin, der Vorstand? Jede Antwort mag richtig sein. Nur einer ist dort sicher nicht König, nämlich der Störenfriede Kunde.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 02:22

    Na, das ist ja nicht so schwer zu beantworten:
    Wer ist bei der Post König und damit für die meiste Ineffizienz verantwortlich?
    Natürlich die GEWERKSCHAFT!

    Ähnliche "Stillstände" sind doch auch aus anderen Betrieben bekannt, wo es derartig starke "Gewerkschaftsarme" gibt, oder?

  2. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 11:51

    Früher - als ich noch klein war - konnte man über die Post (und gelegentlich auch über die Bahn) ja noch herzlich lachen. Aber wie das halt so ist mit den kindlichen Erinnerungen - das Lachen ist daraus entflohen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Post UND Bahn zugunsten privater Dienstleister liquidiert werden sollten. Denn wahrscheinlich ist die lebenslange Alimentierung der dann auf der Straße sitzenden Beamten immer noch billiger als unendliche Subvebtionierung dieser überdimensionierten schwarzen Löcher.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 13:35

    die gewerkschaften sind ja bekanntermaßen die größten arbeitsverhinderer - deswegen auch große erfolge bei der post....und dann noch die hilfe der frau bures, angeblich zuständige "ministerin".

  4. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 10:58

    Was auch ein lustiger Trick der Post ist, der in ganz Österreich zur Anwendung kommt, ist einen Kunden lange warten zu lassen, sagen wir bei Schalter 3, und wenn er dann nach 20 Minuten dran kommt ihm zu sagen, dass so eine Art Brief wie er sie hat nur bei Schalter 2 angenommen wird, woraufhin man nocheinmal Schlange stehen muss. Dieser Trick kommt zur Anwendung obwohl nirgendwo zu lesen ist, welcher Schalter für was zuständig ist.

  5. Ausgezeichneter KommentatorChristoph
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 17:40

    Als die Post-Partner im Gespräch waren, kann ich mich noch an die präpotenten Worte eines Postgewerkschafters erinnern. "Sich die Post zwischen Wurtsemmeln abholen"...

    Ich war jetzt öfters bei bei solchen "Wurtsemmeln-Ausgabe-Stationen" und bin dort stets höflich, freundlich und kompetent bedient worden.

    Aber was ich nicht ganz verstehen kann, wieso eine "Wurstsemmelverkäuferin" die gleiche Arbeit in ein paar Wochen erlernt, wozu Postbeamte ihr ganzes Leben nicht in der Lage sind. Liegt es am Beamtentum oder der Gewerkschaft, oder ganz einfach daran, daß diese "Wurstsemmelverkäufer" für ihr Geld arbeiten müssen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 12:10

    Die Vorposter haben bereits Relevantes zum Post-Thema ausgeführt; ich möchte dazu nur ausführen, dass ich - bei aller Zustimmung zu den Negativ-Meldungen A.U.s und der Vorposter - bedauern würde, gäbe es nicht mehr den täglichen Postboten am gelben Moped oder im Postwagen, immerhin eine Identifikations-"Figur" im täglichen Lebens (vor allem auch am Land).

    Ich bin bekennender Privatierungs-Fan! In diesem Fall graut mir jedoch vor privaten Zusteller-Kolonnen, wahrscheinlich oft kaum unserer Sprache mächtig (und schon gar nicht der Mentalität unserer Landsleute).
    Daher meine ich, die Post sollte sich selbst generalüberholen, den Gewerkschaftseinfluss zurückdrängen, und die Servicedienste optimieren!

    Mir ist auch gar nicht klar, wie sich die Tarifsituation konkurrierender Postzustelldienste entwickeln könnte. Konkurrenz ist schon recht gut, führt jedoch in manchen Bereichen auch zu Doppelgleisigkeiten und unerwünschten Nebenwirkungen.

    Daher meine (vielleicht unzeitgemäße) Hoffnung: unsere österreichische Post möge auch in Hinkunft Nr. 1 in der brieflichen Nachrichtenübermittlung und im allgemeinen Postdienst bleiben!

  7. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 10:25

    Auch ich habe schon sehr freundliche Schalter'beamte' bei der Post erlebt, und war schon einige Male positiv überrascht.
    Was aber an der Ineffizienz der Organisation und der 'Kundenunfreundlichkeit' der Post selbst nichts ändert - da muß ich AU voll beipflichten.
    Vor einigen Jahren, beispielsweise, bestimmte die Post selbstherrlich, daß ich einem neuen, näheren Postamt zugeordnet werde. Ok, nur hat dieses unter der Woche ungünstige Öffnungszeiten und am Samstag nicht offen, und ich kann aber aufgrund meiner Arbeit unter der Woche keine postlagernden Dinge abholen. Was mir schon für absurde kostenpflichtige Konstrukte, die dann wieder nicht funktionierten, von der Post als Lösung 'angedreht' wurden, ist wirklich haarsträubend. Nur zu meinem 'alten' Postamt, das kundenfreundliche Öffnungszeiten hat, kann ich nicht zurückkehren!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranziska Malatesta
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 12:02

    Postamt Rodaun, 1230 Wien, Januar 2011
    Ich brauche Überweisungsformulare. In jeder Bank sind diese im Foyer zu jeder Uhrzeit zur freien Entnahme bereit. Nicht bei der Post: Die Formulare liegen in einem verschlossenen Schrank. Also muß ich mich anstellen, bis die Schlange vor mir weg ist und der Postbeamte in seinen Hausschlapfen zum Schrank schlurft, ihn ganz, ganz langsam aufschließt und mir dann ganz, ganz wenige Formulare in die Hand drückt - wahrscheinlich, damit wir uns bald wiedersehen.

    Postamt 1238 Mauer, 1230 Wien, 2011:
    Es gab einst vier Schalter. Es gibt sie noch, aber nur einer ist besetzt. Man hat den Schalterraum mittels eines mit Papierwaren bestückten Raumteilers so abgeteilt, daß für die in der Schlange stehenden Petenten nur mehr ca. ein Viertel des Schalterraums zur Verfügung steht und tatsächlich einige im Vorraum oder gar im Freien warten müssen.


alle Kommentare

  1. Geraldine (kein Partner)
  2. Buda (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:28

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    20. Januar 2015 22:54

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  4. Chavica (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:47

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  5. Helmut Weissert (kein Partner)
    04. Mai 2011 10:40

    Bei dem Postamt, wo ich meistens hingehe, sind schon genügend Schalter offen. Nur wartet man dennoch meist 10 bis 15 Minuten, da aufgrund der zentralen Lage sehr viel Andrang besteht. Wenn man Glück hat, will der vor einem in der Schlange nur einen Brief aufgeben. Hat man Pech, eröffnet er ein Konto, läßt sich vorher noch beraten, und richtet gleich ein paar Daueraufträge ein.

    Ich denke mir dann oft, warum muss man als einer der nur einen Brief aufgeben will, in der gleichen Schlange warten, wie andere die teilweise komplizierte Bankdienstleistungen in Anspruch nehmen?

    Würde es im Postamt nach der Reihe gehen, wäre es ja noch verkraftbar (da ja einige Schalter offen sind). Aber an jedem Schalter bildet sich eine Schlange, und wenn du Pech hast und die Leute in deiner Schlange vor dir wollen alle ein Aktiendepot einrichten, so kommen etliche die nach dir die Filiale betreten haben, vor dir dran.

    Schade dass es nicht so gelöst ist wie in Großbritannien oder am Westbahnhof: Dort gibt es nur eine große Schlange, und immer wenn ein Schalter frei wird, geht der erste in der Schlange zu diesem. So geht es wirklich immer nach der Reihe, und man nimmt das Warten eher in Kauf. Ich habe mir einmal erlaubt, den Filialleiter - der auch selbst am Schalter bedient - darauf anzusprechen, ob man das nicht so machen könnte:

    "Aber das geht doch nicht!" und "Sehen Sie den nicht, dass unsere Filiale baulich dafür nicht geeignet ist!" fuhr er mich gleich wütend an. (Obwohl er sonst immer sehr freundlich ist.) Dass die Filiale baulich dafür nicht geeignet wäre, finde ich nicht, wohl aber dass es offenbar an Majestätsbeleidigung grenzt, einen Verbesserungsvorschlag vorzubringen.

  6. Hotelerbe (kein Partner)
    03. Mai 2011 19:47

    In meinem Postamt wird das Paket an verschiedenen Orten immer verzweifelt gesucht. Meistens habe ich Kunden vor mir, die mit umfangreichen Papieren vorsprechen und anschließend eine Prüfung erfolgt, wie einst an der innerdeutschen Zonengrenze. Das dauert jedes Mal mindestens zehn Minuten. Die anschließende Suche nach dem Paket ist aber dafür amüsant, erinnert sie mich doch an kleine Kinder, die immer an der gleichen Stelle suchen. Da auch Räume außerhalb des Schalterraums zur Suche genutzt werden, entsteht zuweilen ein Verhältnis Kunde: Postbeamter von 20:0. Dann werden die Gesichter der Kunden immer ganz traurig.

  7. Jeremias (kein Partner)
    03. Mai 2011 16:23

    Also ich habe hier in NordDeutschland ganz andere Erfahrungen.

    Seit die Postagenturen privat sind, geht die Abfertigung am Schalter zügiger voran. Und die Qualität ist gleich. Zumal ein pensionierter Postbeamter seinen 400€ Job zügiger macht als jemals bei der Post. Irgendwie sagt das ja auch was über die Höhe der PostBeamtenPension aus.

    Und seit wir Privatzusteller der Pakete haben, sehe ich zwischen zehn und fünfzehn Uhr jede Stunde einen Zusteller, der Pakete auch bei Nachbarn abgibt.

    Ich allerdings bediene mich der Packstation. Dazu musste ich in eine Waage investieren. Wenn ich dadurch Zeit spare, lohnt sich diese Investition allemal. Und ich sitze gern vor dem Laptop. Er ist ein Stück Lebensqualität und bietet Herausforderungen zuhauf. Soviel zur Langeweile.

  8. L. Vincourek (kein Partner)
    03. Mai 2011 08:07

    wie kommen sie denn auf die Idee, dass in einem Supermarkt der Filialleiter die MitarbeiterInnen auf Kundenfreundlichkeit und Effizienz hinweist? Bei Billa helfen Beschwerden nichts, es interessiert einfach die Firma nicht und bei dem billig- Personal kann man auch nicht mehr erwarten.
    Zur Privatisierung der Post : gute Idee, am Paketsektor hat die ja voll eingeschlagen: ich kenne Niemanden, der noch bei einer firma bestellt, welche mit GLS zustellen läßt und für Hermes stellt auf Grund des tollen Erfolges wieder die Österr. Ppost zu.
    Dachte immer, sie sind einer Art von Qualitätsjournalismus verpflichtet. Stelle aber fest, dass etliche Beiträge fast an die Qualität von " Österreich" herankommen. wäre doch noch ein job, oder?
    Q.v.D.

  9. Spioni (kein Partner)
    02. Mai 2011 18:58

    Postmitarbeiter haben auch ein Recht (im Gesetz) auf ein Privates Leben.
    Die Herrscher über Leben und Tod sollten dieses Gesetz schon etwas beachten.

  10. w.o. (kein Partner)
    02. Mai 2011 18:46

    Lieber Herr Unterberger,

    mir ist es durchaus klar, wie den Kunden der Gang zur Post verdorben wird. Leider haben sie aber keinerlei Einblick, was sich hinter den Kulissen abspielt. Ein vollkommen veraltertes EDV System blockiert die MA. Die Gerätschaft ist hoffnungslos veraltert. Die Umstellung zu den sogenannten One-Branch Filialen funktioniert kaum. Ich vermute mal, dass sie das Postamt in der Würthgasse ansprechen. Ich habe als Techniker einen sehr genauen Einblick in die Abläufe. Es liegt bei Gott nicht an der von ihnen immer verdammten Gewerkschaft. Jahrelang haben unternehmensfremde Mitglieder des Managements das Unternehmen "gesund" gespart. Ich habe erst heute wieder erlebt, dass es scheinbar unmöglich ist, einen defekten Handscanner gegen einen neuen auszutauschen. Die Post wird nur noch von Controllern und Zahlenverdrehern regiert. Der Kunde zählt für das Management nicht. Auszubaden habe dies die Mitarbeiter am Schalter.

    PS: Ich bin kein Mitarbeiter der Post

  11. Grantiger Alter
    02. Mai 2011 18:18

    Viele Blogteilnehmer - keineswegs alle! - hängen einem fundamentalistischen Glauben an die Privatisierung an; alles was Amt ist gilt als ineffizient, verschwenderisch usw. . Was die Post betrifft, so vergißt man gern, daß sie auch hoheitliche Aufgaben hat, nämlich die Zustellung amtlicher Schreiben (von Gericht, Finanzamt usw.) . Wer haut mich heraus, wenn ich wegen des Versagens eines privaten Zustellers einen Gerichts- oder Notarstermin versäume oder eine Finanzvorschreibung nicht begleiche? Zu einer mißglückten Postprivatisierung lese man einen Bericht im Internet-"Guardian" vom 29. April aus den Niederlanden (zu finden z.B. durch google, Eingabe "Netherlands, mail, privatisation"). Ich weiß, daß der "Guardian" ein linkes Blatt ist. Aber ich habe in meiner Jugend auch die "Volksstimme" gelesen, und nicht ohne daraus zu lernen. Versagen gibt es im privaten wie im staatlichen Bereich. Aber vielleicht meinen manche, daß wir keinen Staat brauchen?

    • Taurus (kein Partner)
      05. Mai 2011 22:32

      "Wer haute mich" - nein, nicht heraus, sondern herein, als die pragmatisierte Postdrohne zu faul war, den gesetzlich vorgeschriebenen zweiten Zustellungsversuch mit einem RSa-Brief zu machen, ich deshalb wegen des Briefes eine Frist für einen Einspruch in einem Verwaltungsstrafverfahren versäumte?

      Aha, die "beeidete" Postdrohne stritt natürlich - obwohl wir sogar Zeugen aus dem Haus anboten, die Ähnliches erlebt hatten - alles ab. Begründung: Der Postler habe eine "ausgezeichnete Dienstbeschreibung" (no na net, die haben 90 % oder was, Dank Gewerkschaft) und ist natürlich "beeidet".

      Im Postamt 1030 in Wien war ein versoffener Postamtsleiter so unfähig, dass sich sogar Ministeriumspost dort Tage lang liegen blieb wenn nicht sogar "in Verstoß" kam - ohne Konsequenzen. Da biss sich sogar ein Minister (!) die Zähne aus. Begründung des damaligen Post-Generaldirektors gegenüber dem Genossen MInister? "Der Genosse/Kollege dort ist gewählter Personalvertreter und Gewerkschaftsfunktionär"...

  12. Witz Privat (kein Partner)
    02. Mai 2011 18:13

    Wer Beziehungen hat kann jedes Telefon anzapfen - ist auch Arbeit... - Gibt es bei der Post schon solche Stellen?

  13. Peter (kein Partner)
    02. Mai 2011 12:22

    Kreditkarten werden vom Lebensmittelhandel (Billa, Merkur, Spar??) meist auch nicht akzeptiert, in fast allen zivilisierten Ländern selbstverständlich schon. Und der Diskonter Hofer hat sogar längste Zeit ausschließlich Bares genommen. Bis Lidl aufgetaucht ist und Bankomatkassen angeboten hat. Man sieht, Konkurrenz belebt die Wirtschaft. Hoffentlich traut sich doch noch privater Briefdienst bei uns auf den Markt. Je teuerer die Post wird umso wahrscheinlicher. Und für einen besseren Service wäre ich sogar bereit einem Privaten mehr zu zahlen. Das ist mir die Schonung meiner Nerven wert.

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:24

      Das Disagio in Verbindung mit dem Gebrauch einer Kreditkarte schwächt die Wirtschaft.

      Daher sollte man zumindest im Euro-Raum dieser Art der Vorfinanzierung ablehnen.
      Fällt ja schließlich allen auf den Kopf.

    • Observer
      03. Mai 2011 18:30

      Peter und Neppomuck:
      Die Kreditkartenbenützung ist ein Kredit, wobei die die Kosten teils der Kartenbesitzer direkt sowie indirekt im einkalkulierten Preis des Lieferanten zu bezahlen haben. Diese Bequemlichkeit ist ein grosses Geschäft, welches ausschliesslich die Banken machen. Übrigens: Spar akzeptiert einige der bekannten Kreditkarten. Hofer hat erst dann die Verwendung von Bankomatkarten eingeführt, als einerseits die von den Banken verlangten Kosten drastisch reduziert wurden und andererseits ein neues Programm entwickelt wurde, welches ein sehr schnelles OK am Terminal ermöglicht. Beobachten Sie dies einmal und vergleichen es mit anderen Supermarktkassen!

  14. Franziska Malatesta (kein Partner)
    02. Mai 2011 12:02

    Postamt Rodaun, 1230 Wien, Januar 2011
    Ich brauche Überweisungsformulare. In jeder Bank sind diese im Foyer zu jeder Uhrzeit zur freien Entnahme bereit. Nicht bei der Post: Die Formulare liegen in einem verschlossenen Schrank. Also muß ich mich anstellen, bis die Schlange vor mir weg ist und der Postbeamte in seinen Hausschlapfen zum Schrank schlurft, ihn ganz, ganz langsam aufschließt und mir dann ganz, ganz wenige Formulare in die Hand drückt - wahrscheinlich, damit wir uns bald wiedersehen.

    Postamt 1238 Mauer, 1230 Wien, 2011:
    Es gab einst vier Schalter. Es gibt sie noch, aber nur einer ist besetzt. Man hat den Schalterraum mittels eines mit Papierwaren bestückten Raumteilers so abgeteilt, daß für die in der Schlange stehenden Petenten nur mehr ca. ein Viertel des Schalterraums zur Verfügung steht und tatsächlich einige im Vorraum oder gar im Freien warten müssen.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      02. Mai 2011 12:04

      Postscriptum: Sobald man die Überweisungen ausgefüllt hat, kann man sie natürlich nicht wie in einer Bank in einen Briefkasten werfen! Dafür gibt es nämlich keinen! Man muß sich wieder anstellen.

  15. Politicus1 (kein Partner)
    02. Mai 2011 10:17

    Die Post und ihre Geschäftslokale
    Viele PostÄMTER sind für das Hauptgeschäft der Post (Briefmarken verkaufen, Briefe und Pakete zum Versand übernehmen, Geldverkehr, Briefe und Pakete ausfolgen...) VÖLLIG ungeeignet!
    Fast nirgends kann ein "Einschlangen"prinzip bei den Wartenden funktionieren, Vertraulichkeit (bei Geldtransaktionen, Postnachsendungen...) ist nicht gegeben, Schalterbeamte müssen immer wieder den Schalter verlassen, um zum Printer, zum Faxgerät zu gelangen...
    Ich kenne PostÄMTER, wo die wartenden Kunden mangels Platz im AMT sich auf der Straße - bei jeder Witterung! - anstellen müssen...
    Über die tägliche Schließzeit zwischen 12:00 und 14:00 Uhr erübrigt sich jeder Kommentar!
    Hauptsache es wurde privatisiert - auf Kosten der eigenen Angestellten und der Kunden...

    • Kapuzerer (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:51

      Da traut sich doch glatt jemand leise Kritik an der Privatisierung zu üben!
      Ja, da wurde die Post privatisiert, Schmutzkonkurrenz zugelassen und dann wundert man sich, dass die Post nicht besser funktioniert. Die Aktionäre müßten halt in die Post investieren anstatt abzuschöpfen und zu schimpfen!
      Und vor allem die Angestellten viel besser schulen. Aber da verhält es sich so wie bei den Baufirmen. Ein neues Produkt wird an die Baustelle geliefert, eines das der Maurer noch nie gesehen hat, über das ihm niemand etwas gesagt hat, aber nun soll er es flugs und richtig verarbeiten.
      Das ist Privatwirtschaft!

    • Reinhard (kein Partner)
      02. Mai 2011 20:20

      Was für ein Unsinn!
      In der Privatwirtschaft gehört das Unternehmen privaten Leuten, die von einem hervorragenden Kundendienst mit Profit belohnt werden. Die pseudoprivatisierte Post gehört dem Staat, der halt Steuergelder nachbuttert wenn die Mischung aus Missmanagement, Kriecherei vor Gewerkschaftsbonzen und dem konsequenten Vergraulen von Kunden zu Verlusten führt.
      Die Post als Privatunternehmen zu bezeichnen, nur weil sich der Staat selbst Aktien verkauft hat, zeugt von kompletter Ahnungslosigkeit über die Gesetze der Privatwirtschaft.

      Sowas wie die tägliche Shließzeit und den schleißigen Kundenservice in einem Verlsustunternehmen auf die Pseudoprivatisierung zu schieben könnte nur funktionieren, wenn es früher besser gewesen wäre - aber war es das?

  16. Bösmensch (kein Partner)
    02. Mai 2011 09:53

    Wie immer, völlig undifferenziert.

    Ja, bei der Post treiben sich teilweise völlig unfähige und arbeitsunwillige Subjekte herum.
    Nein, die sind keineswegs in allen Postfilialen unterwegs. Ich kenne persönlich verschiedene Filialen in denen die Bedienung kundenfreundlich und zuvorkommend ist.

    Bei blindem Glauben an die Mär vom freien Markt, der ja alles immer so viel besser macht, darf man sich gerne mal die einschlägigen Versender ansehen. Entweder er läutet gleich gar nicht an oder man ist wie in vielen Fällen nicht zu Hause, es soll ja Menschen geben die arbeiten oder aus sonstigen Gründen nicht den Tag im trauten Heim verbringen... Da klebt dann ein vollkommen unleserlicher Zettel an der Türe, mal mit einer Telefonnummer wo sich der Zusteller (meist in unverständlichem Deutsch) meldet, mal mit einer Adresse eines Partners der einige Kilometer entfernt ist. Da darf man dann mal dieses Geschäftslokal halbwegs entziffern und mit Hilfe von Buchstabenkombinationen ergoogeln und das Paket selber abholen.

    Bei einer vereinbarten Paketabholung am freien Tag wird eine großzügige Frist veranschlagt ([...]zwischen 9 und 16 Uhr anwesend sein). Man bleibt also den freien Tag brav zu Hause sitzen, wer will schon mal ausser Haus gehen...
    Einen Tag später ruft dann der Abholer an, er würde doch heute kommen, an dem Tag arbeitet man natürlich wieder. Lustig, da kann er dann plötzlich auch etwas später kommen - Entschuldigung? - Fehlanzeige, die Ansage der Verspätung kommt wie eine Selbstverständlichkeit. Beschwerden verlaufen sich im Sande.

    Im Gegensatz dazu der Postler: Wenn man ihn antrifft freundlich, wenn man ihn nicht antrifft klingelt er sich bei den Nachbarn durch, sofern jemand anzutreffen ist gibt er das Paket dort ab. An der Tür dann ein freundlicher Hinweis den man sogar lesen kann.
    Im schlechtesten Fall kann man das Paket noch am selben Abend bei der Postfiliale, die meist deutlich näher sind als die Partner der Versender, abholen. Dafür zahle ich auch gerne etwas mehr, nur oft hat man nicht die Wahl.

    Den Paketzustellern darf man aber kaum einen Vorwurf machen, faul sind die nämlich nach allem was ich so beobachtet habe nicht, im Gegenteil sie rackern sich für ihren Hungerlohn ab. Mieses Dienstverhältnis, schlechte Ausbildung und meist trotzdem noch halbwegs freundlich, Ausgebeutete im besten Sinne. Und wofür? Damit ich einen Euro spare den ich dann für die Spritkosten bei der Selbstabholung wieder investieren darf.

    Aber über sowas denkt Herr Unterberger mit seinem eindimensionalen Weltbild natürlich nicht nach. Böse Post, böse Gewerkschaft, links, blablabla. Es gibt so vieles was man am Beamtenstadel Post auf seriöse Weise scharf kritisieren kann, Unterberger bleibt leider wie immer an den üblichen Feindbildern hängen und Kritik wird zur blinden Suderei.

    • Anton Aushecker (kein Partner)
      02. Mai 2011 11:46

      Und Sie machen den Klassiker:
      Weil die anderen auch schlecht sind, ist in Summe alles gut.
      Nein ist es nicht!
      Der Autor hat vollkommen recht, dass das was die Post ihren Kunden bietet nur deshalb "marktfähig" ist, weil es eben keinen Markt gibt.
      Das was Sie beschreiben (und was auch meinen Erfahrungen entspricht), bestätigt all das: im Paketbereich gibt es einen Markt und prompt ist auch die Post kundenfreundlicher.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:54

      Es gibt keinen Markt? Und was sind all die Paketzusteller, die wie giftige Pilze aus dem Boden schießen, ihre Leute schlechtest bezahlen - daher auch die "Qualität" ihrer Leistung!

      Übrigens Bösmensch, warum nennen Sie sich so? Sie verdienen Lob und Anerkennung für ihren sachlichen Beitrag!

  17. cmh (kein Partner)
    02. Mai 2011 09:41

    Wenn mein Computer so hängt wie die Post, drücke ich ctr-alt-del und mache ein Reset.

    Bleibt dann das Problem, muss ich mich wohl oder über zu einem Neuaufsetzen der Festplatte bequemen oder gar einen neuen Coputer kaufen.

    Das hat nichts mt der Qualität von einzelenen Hard- oder Softwarekomponeneten zu tun.

    Bei der Post gilt aber: Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will.

    Also: Die können gar nicht anders und daher : Reset!

  18. Elias Dekker (kein Partner)
    02. Mai 2011 07:47

    Es ist wieder einmal köstlich, ein Thema ist gefunden, wo über den marxistischen Sozialismus in seiner schlimmsten Form, der Postgewerkschaft, fröhlich gelästert werden kann.
    Mag sein, dass die Postler in Wien noch immer Beamte im Geiste sind, die von Parteinverkehr und nicht von Kundenkontakt sprechen.
    In Graz gehe ich fast täglich zur Post, weil unsere Firma sehr viele klassischen Postverkehr betreiben muss. Egal in welcher Filiale ich bin, die Leute dort sind rasch und (meist) freundlich und zuvorkommend.
    Wir haben aber leider sehr oft Probleme mit der Zustellung von Briefen - fast ausschließlich überall dort, wo Hilfskräfte und "im Auftrag der Post" private Unternehmen diese durchführen. Teilweise sind Briefe mit "Unbekannt" zurück gekommen, wo ich am Vortag noch in der Wohnung des Empfängers war. Dort wo es noch einen "echten" Postler gibt, der sein Gebiet betreut, passiert uns das nicht.

    Ich habe entfernte Verwandte und Freunde die bei der Post arbeiten. Ehrlich gesagt, dort herrscht ein Klima innerhalb der Firma, da würde ich nicht mal überlegen ob ich dort arbeiten möchte. "Karrierecenter" als japanischer Fensterarbeitsplatz und Springerdienste quer durch das ganze Bundesland sind da noch die harmloseren Dinge, die man in dieser "Firma" erlebt.

    • Segestes (kein Partner)
      02. Mai 2011 08:23

      Ich bekam schon mal von einem großen Versandhändler die Rückmeldung, dass ein Paketzusteller der Post behauptet hätte, eine von mir dringend erwartete Lieferung hätte nicht zugestellt werden können, weil ich verzogen sei.... in Wirklichkeit hat dieser Zusteller aber bloß mein Haus nicht gefunden und war zu faul, um weiter danach zu suchen...
      Auf meine geharnischte Beschwerde über diese Kombination aus Faulheit und dreister Lüge, hat man erst reagiert, als ich der Post mit dem VKI und meiner Rechtsschutzversicherung gedroht habe...

  19. Canisius (kein Partner)
    02. Mai 2011 07:31

    Warum schreibt man einen Brief? Weil es laut den letzten Marketingbotschaften der Post, "...wirklich wichtig ist". Also wenn es wirklich wichtig ist, warum nehme man dann in Kauf, weniger zu zahlen und länger auf die Zustellung bzw. Rückantwort zu warten (siehe Tarifreform).
    Die schnellste Art zu kommunizieren ist und bleibt das Web. Die Wirtschaftskammer hat diesem Trend Rechnung getragen und http://www.e-zustellung.at lanciert. Den ersten Zustellungsdienst http://www.postserver.at für Private und Unternehmen erfreut sich bereits großem Zuspruch.

    • Segestes (kein Partner)
      02. Mai 2011 08:14

      Die Anzahl der versendeten Briefe sinkt seit Jahren dramatisch,
      dafür steigt der Paketversand, gegenproportional dazu, stark an - siehe den Internetversandhandel (Amazon, eBay usw.).
      Die Chancen für die Post liegen also klar auf der Hand.
      Nur mit ihren verkrusteten Strukturen, wird das natürlich nichts.
      Warum es heute noch Beamter in ihren Reihen bedarf, versteht kein Mensch.

  20. Segestes (kein Partner)
    02. Mai 2011 07:03

    In Deutschland hat die dortige Post bzw. der Staat, gerade die De-Mail eingeführt - eine Art beglaubigte E-Mail.
    http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail

    Diese De-Mail kostet etwas, wie ein Brief, und besitzt quasi "Rechtsgültigkeit.
    Damit können Schreiben von Behörden, auf elektronischem Weg zugestellt werden,
    aber auch der Bürger kann damit rechtswirksame E-Mailkommunikation mit z.B. Unternehmen
    (Kündigungsdschreiben, usw.) betreiben.
    Die Sache funktioniert natürlich nur, wenn Sender UND Empfänger ein De-Mail-Konto besitzen.

    Ob die Sache nur gut ist, steht auf einem anderen Blatt, da z.B. in Deutschland bei der Umsetzung einerseits unglaublich geschlampt wurde (mangelhafte bzw. gar keine Verschlüsselung der De-Mail), andererseits die Post für diese De-Mails mehr verlangen darf, als für normale Briefe - und das bei deutlich kleinerem Aufwand für Logistik bzw. Transport.

    Bei uns wird, über kurz oder lang, so ein beglaubigtes E-Mail-System gewiss auch eingeführt werden.
    Die Frage die sich mir da stellt ist, wie sich unsere Post bei der Umsetzung anstellen wird.
    Da die Post in der Frage bisher ja total pennt, hat zwischenzeitlich ein privater Anbieter das Heft in die Hand genommen.
    Siehe http://www.postserver.at

    • BKA (kein Partner)
      02. Mai 2011 07:37

      Guten Tag,

      digitale Zustellung mit RSA- bzw. RSB-Qualität, sowie signierten E-Mail Verkehr gibt es in Österreich schon seit längerem.

      Bei der Kommunikation mit vielen größeren Ämtern ist sogar die gesamte Korrespondenz - in der Theorie - digital und sicher durchführbar.

      Dazu wird die leider nicht sehr beliebte Bürgerkarte benötigt, und die Web-Plattformen für diesen Zweck sind entweder schon zugänglich, oder befinden sich in Zusammenarbeit mit der TU Wien bereits in der Entwicklungsphase.

    • Segestes (kein Partner)
      02. Mai 2011 08:03

      Ja, aber das ist meines Wissens im Prinzip bloß E-Government und nicht so breit aufgestellt, wie die De-Mail in Deutschland, die sich in erster Linie als Ersatz für den Brief versteht, weniger als reines Authentifizierungs-Tool für Behördengänge.

      Zur Bürgerkarte: Wenn ich mir ansehe, dass diese Karte auch mit den extrem unsicheren Lesegeräten der Klasse 1 und 2 funktioniert, dann bin ich ehrlich gesagt froh, dass sich dafür bisher nur wenige Leute interessieren.

    • BKA (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:16

      ad eGovernment:
      Ja, das ist der momentane Stand.
      Mit derzeit in der Entwicklung befindlichen Lösungen wird es auch möglich sein, als Betrieb oder Privatperson Zugang zum Zustellkopf zu erlangen, das bedeutet daß sie nicht nur empfangen (Amt -> Person), sondern auch senden können (Person -> Amt, Person -> Person).

      Voraussetzung ist allerdings auch ein Account bei einem Zustelldienst.

      Ferner befindet sich auch eine Anbindung im Sinne eines E-Mail Proxy Servers in Arbeit, was darin enden soll, daß RSA/B qualitative Kommunikation aus beliebigen signaturfähigen E-Mail Programmen aus möglich ist.

      Die beiden Lösungen greifen natürloch ineinander, wobei die erste auch alleinstehend mit Web-Frontend funktioniert.

      Die technische Infrastruktur und Schnittstellen sind bereits vorhanden bzw. ausdefiniert, einzig die Privatwirtschaft (Softwareentwickler!) ziert sich angesichts der schlechten Durchdringung mit Bürgerkarten.

      Was die Lesegeräte ohne Keypad angeht, bin ich bei Ihnen.
      Hier wird von nicht vorhandenen Barrieren gesprochen (Benutzung eines Kartenlesegerätes mit Keypad - jedem Maestro-Kunden bekannt!), obwohl der einzige Faktor allein die Kosten sind.

  21. simplicissimus
    01. Mai 2011 22:34

    ausnahmsweise nicht ganz dieser meinung: war zufrieden mit der post, bis unser kleines provinzpostamt geschlossen wurde. der neue postpartner gibt sich aber mühe und macht's auch recht gut.
    mit schaudern denke ich allerdings an das "service" auf dem einen sehr grossen internationalen europäischen flughafen, den ich sehr gut kenne und der alles an private abgewälzt hat. dort wurde jedes service mit lichtgeschwindigkeit wegrationalisiert und eingeschriebene briefe oder gar pakete aufzugeben ist nicht mehr möglich. als freund hoher arbeitseffizienzen sehe ich hier klare unnötige übertreibungen.

  22. Anton Volpini
    01. Mai 2011 19:46

    Das kann sich die Post ja nur leisten, weil sie vom Staat durch Intervention durch die Gewerkschaften ein Monopol hat. Demnächst wird der österreichische Staat darüber nicht mehr bestimmen können, dann bestimmt der Markt. Dann wird sich entscheiden, ob die Post gegenüber andere private Anbieter bestehen kann.

    • Anton Volpini
      01. Mai 2011 20:05

      Dem muß ich noch etwas hinzufügen. Die Post wurde in der ursprünglichen Form von der Familie Thurn und Taxis begründet. Natürlich als Profit Unternehmen! Die Familie ist damit sehr reich geworden.
      Nachdem die Europäischen Staaten sich dieser sehr profitablen Einrichtung bemächtigt haben, wurde dieses Unternehmen von den Gewerkschaften pervertiert, wie alle Unternehmen derer die Gerwerkschaften sich bemächtigen konnten.
      Das, was wir seit ein paar Jahren bei der Post erleben, ist einfach der schmerzliche Weg zurück in díe Marktwirtschaft.

    • Charlesmagne
      01. Mai 2011 20:26

      Ich würde hinzufügen, dass sich auch die ÖBB Ähnliches spielend leisten. Wenn man sich gezwungenermaßen einen Fahrschein kauft (da man ja falls man ohne Fahrschein angetroffen wird eine saftige Strafe zu zahlen hat), der Zug, den man zum Erreichen eines Termins benützen will jedoch nicht fährt, muss man, wenn man den Fahrpreis rückerstattet bekommen will eine saftige Bearbeitungsgebühr entrichten. Die ÖBB dürften das vom ORF abgeschaut haben, da man ja auch dort eine Gebühr zahlen muss, auch wenn man die Dienstleistung nicht nützen kann, weil sie nicht in ausreichender Qualität oder überhaupt nicht angeboten wird.

    • charlemagne
      01. Mai 2011 20:59

      Ach wie schön, da hat sich ja ein "beinahe Namensvetter" gemeldet, als bisher "nur Leser", werde ich hier wohl künftig auch meinen Senf dazugeben müssen!
      Beim ORF ist es jedenfalls so, dass Sie die Gebühr auch zahlen müssen, wenn Sie mit der Qualität nicht einverstanden sind, aber nicht wenn Sie den ORF überhaupt nicht empfangen können!

  23. Christoph
    01. Mai 2011 17:40

    Als die Post-Partner im Gespräch waren, kann ich mich noch an die präpotenten Worte eines Postgewerkschafters erinnern. "Sich die Post zwischen Wurtsemmeln abholen"...

    Ich war jetzt öfters bei bei solchen "Wurtsemmeln-Ausgabe-Stationen" und bin dort stets höflich, freundlich und kompetent bedient worden.

    Aber was ich nicht ganz verstehen kann, wieso eine "Wurstsemmelverkäuferin" die gleiche Arbeit in ein paar Wochen erlernt, wozu Postbeamte ihr ganzes Leben nicht in der Lage sind. Liegt es am Beamtentum oder der Gewerkschaft, oder ganz einfach daran, daß diese "Wurstsemmelverkäufer" für ihr Geld arbeiten müssen?

    • HJR
      01. Mai 2011 19:20

      Variante zu ...oder ganz einfach daran, daß diese "Wurstsemmelverkäufer" für ihr Geld arbeiten müssen?

      Vielleicht wollen die sogar? Soll's ja immerhin geben.

  24. HDW
    01. Mai 2011 17:29

    Man könnte ja die historische Erfahrung mit den verschiedenen Formen des marxistischen Sozialismus ernstnehmen, für Österreich zum Beispiel die Tatsache, dass erst mit der ohnehin zähen Befreiung von der Verstaatlichten Industrie der Wohlstand einsetzte und sich dem Niveau der auch durch den WII geschädigten Nachbarregionen näherte. Vom Ostblock, Russland und China (Vergleich mit südostasiatische Tigersaaten und Japan) ganz zu schweigen. Ebenso, dass eine rote Gewerkschaft eine Bank betreibt (!) dann diese mitsamt dem Konsum in den Ruin führt (wahrscheinlich auch Schuld der Kunden) und dann der private Betreiber der die bankrotte Bank samt PSK übernimmt, akzeptieren muss, dass dieselbe Gewerkschaft den erfolgreichen Betrieb der Postämter als Bankfilialen, verhindert. Wegen der Lawine und so. Ohne dauernde Analyse der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit der linken Propaganda in der Geschichte kann die Herausforderung durch die kapitalistisch fundierte Globalisierung nicht bewältigt werden und es bleibt nur die Hoffnung auf Umvolkung. Hoffen wir also auf (asiatische) Immigranten als Mitarbeiter der Post die den ÖGB und AK und WKÖ Lemuren ganz einfach auch in den Filialen was blasen.

  25. Buntspecht
    01. Mai 2011 15:32

    Ich besuche nur noch Postpartner, schnell, freundlich, zuvorkommend, hilfsbereit, manche bis 22 Uhr oder noch länger offen.......................

  26. thomas lahnsteirer
    01. Mai 2011 14:17

    Wie uns der Postgewerkschaftschef Köstinger mitteilt, gíbt es folgende Gründe für die derzeitige Misere der POST:

    1.Seit dem Jahr 2000 seien über 10.000 Arbeitsplätze in der österreichischen Post abgebaut worden, durch Nicht-Nachbesetzungen von Stellen und "golden Handshakes".

    2. Der Arbeitsdruck auf die Beschäftigten sei enorm gestiegen. "In Wirklichkeit hat uns die ganze Liberalisierung wie eine Lawine überrollt", sagte Köstinger.

    3.Die "Turbozündung" sei mit dem Börsengang der Post 2006 erfolgt. Nach Ansicht des Gewerkschafters hätte ein Dienstleistungsunternehmen wie die Post diesen Schritt nicht machen sollen, er habe Auswirkungen auf die Beschäftigten und die Bevölkerung gehabt.

    4.Mit dem neuen Kollektivvertrag von 2009 seien in einzelnen Bereichen die Löhne für Neueintretende um bis zu 40 Prozent gesenkt worden. Der Kollektivvertrag gelte für rund 2.000 Beschäftigte, die erst seit kurzem eingestellt wurden.

    Was soll man dazu sagen ? Wenn man Punkt 4 berücksichtigt muss es ja teilweise noch immer paradiesische Zustände für ältere Postmitarbeiter geben.
    Soweit sie nicht von Lawinen überrollt wurden

    • Gerhard Pascher
      01. Mai 2011 15:35

      Hier "am Land" ist die Postwelt (bzw. Postpartnerwelt) noch in Ordnung. Jeder kennt jeden und die zitierten Warteschlangen der Grossstadt sind hier kaum vorhanden. Natürlich sind - wie mein Zusteller mir einmal sagte - die "goldenen Zeiten" bei der Post vorbei. Auf der anderen Seite sind die Zusteller nun alle motorisiert (können die Fahrzeuge grossteils zu Hause parken) und brauchen sich auch um die morgendliche Grundverteilung (beim ehem. Trog die Grobsortierung für die diversen Zustellgebiete) nicht mehr kümmern. Dafür sind in den nunmehrigen Zentralzustellbasen eigens stundenweise Frauen angestellt, welche diese Arbeiten erledigen. Der Zusteller braucht also nur mehr die "eigenen" Poststücke sortieren. Anderseits ist die frühere Methode des Einsatzes von sog. Springern bei Krankenstand bzw. Urlaub kaum mehr möglich, vielfach muss halt dann ein Kollege diese Tour "mitmachen". Dies änderte zwar nichts an den häufigen Krankenständen, aber nun spricht man sich eben kollegialer weise mit den anderen ab.
      Wenn die Arbeit bei der Post nun wirklich so stressig wäre, dann würden sich nicht so viele Leute um die nur mehr selten ausgeschriebenen freien Stellen bewerben. Dies weiß auch der Oberbetriebsrat Köstlinger.

    • contra
      01. Mai 2011 16:48

      Interessanter Punkt 4:
      Heißt das bei niedrigeren Kollektivvertrag muß man nicht mehr für die Entlohung arbeiten? *g*
      Die Gewerkschaft machts möglich!

    • contra
      01. Mai 2011 16:49

      Tausche noch schnell ein "n" gegen "m"! ;-

    • HJR
      01. Mai 2011 19:26

      Unwiderlegbare Logik!

    • Franze (kein Partner)
      02. Mai 2011 15:27

      Herr Pascher, die Leute bewerben sich bei der Post nicht weils dort so gemütlich ist, sondern weil sie einen Arbeitsplatz zum Überleben brauchen; sie Neoliberalist und Turbokapitalist!

  27. mike1
    01. Mai 2011 13:35

    die gewerkschaften sind ja bekanntermaßen die größten arbeitsverhinderer - deswegen auch große erfolge bei der post....und dann noch die hilfe der frau bures, angeblich zuständige "ministerin".

  28. Wertkonservativer
    01. Mai 2011 12:10

    Die Vorposter haben bereits Relevantes zum Post-Thema ausgeführt; ich möchte dazu nur ausführen, dass ich - bei aller Zustimmung zu den Negativ-Meldungen A.U.s und der Vorposter - bedauern würde, gäbe es nicht mehr den täglichen Postboten am gelben Moped oder im Postwagen, immerhin eine Identifikations-"Figur" im täglichen Lebens (vor allem auch am Land).

    Ich bin bekennender Privatierungs-Fan! In diesem Fall graut mir jedoch vor privaten Zusteller-Kolonnen, wahrscheinlich oft kaum unserer Sprache mächtig (und schon gar nicht der Mentalität unserer Landsleute).
    Daher meine ich, die Post sollte sich selbst generalüberholen, den Gewerkschaftseinfluss zurückdrängen, und die Servicedienste optimieren!

    Mir ist auch gar nicht klar, wie sich die Tarifsituation konkurrierender Postzustelldienste entwickeln könnte. Konkurrenz ist schon recht gut, führt jedoch in manchen Bereichen auch zu Doppelgleisigkeiten und unerwünschten Nebenwirkungen.

    Daher meine (vielleicht unzeitgemäße) Hoffnung: unsere österreichische Post möge auch in Hinkunft Nr. 1 in der brieflichen Nachrichtenübermittlung und im allgemeinen Postdienst bleiben!

    • HJR
      01. Mai 2011 13:00

      Letzteres ("unzeitgemäße Hoffnung") hat die EU schon anders gesehen. Ob zu unserem Besten, wird sich zeigen.

    • Observer
      01. Mai 2011 15:23

      Ich hatte schon zweimal besondere Erlebnisse mit einem privaten Paketdienst (den man sich bei Warenbestellung leider nicht aussuchen kann!): da ich über 3 km ausserhalb des Ortskernes wohne, wurde ein Paket (verderbliche Pflanzen) erst mit 3 Tagen Verspätung und nach Nachforschung meinerseits zugestellt. Diese meist schlecht bezahlten Leute bekommen oft morgens sehr viele Pakete eingeladen und sind nachmittags oft schon zu müde, um alles zuzustellen. Da gibt es aber einen besonderen Trick, den Arbeitstag doch noch rechtzeitig (oder vorzeitig?) zu Ende zu bringen. Bekanntlich werden heutzutage sämtliche Informationen (inkl. Unterschrift bei Warenübernahme) mittels Handcomputer/Scanner eingegeben und somit kann der ganze Sendungsverlauf auf die Minute genau sogar im Internet verfolgt werden (natürlich braucht es dazu die vielstellige Nummer, welche man oft erst mühsam beim Absender erfragen muss). Der "Zaubercode" ist eine zweistellige Zahl, welche für "Empfänger nicht angetroffen" in das System eingegeben wird. Wenn diese Zahl an zwei aneinander folgenden Tagen eingegeben wird, dann bleibt die Ware im Zentrallager überhaupt liegen. Wie mir Insider berichten, wird von dieser Methode gerne Gebrauch gemacht und so der oft zeitaufwändige Anfahrtsweg eingespart. Normalerweise müsste aber ein Zettel in den Briefkasten eingeworfen werden, in diesem Fall wurde aber gar keiner geschrieben bzw. es wurde mir gesagt, der "Wind habe ihn verweht". Einmal war für eine dringend benötigte Ware der Zusteller bereits fast vor meinem Haus, ist dann plötzlich umgedreht, weil er - wie ich später erfahren habe - einen Freund entdeckte und mit ihm "wohin" gegangen ist. Auch da wurde der schöne "Nicht-anwesend-Code" eingegeben.
      Daher: Holzauge, sei wachsam.

  29. HJR
    01. Mai 2011 11:51

    Früher - als ich noch klein war - konnte man über die Post (und gelegentlich auch über die Bahn) ja noch herzlich lachen. Aber wie das halt so ist mit den kindlichen Erinnerungen - das Lachen ist daraus entflohen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Post UND Bahn zugunsten privater Dienstleister liquidiert werden sollten. Denn wahrscheinlich ist die lebenslange Alimentierung der dann auf der Straße sitzenden Beamten immer noch billiger als unendliche Subvebtionierung dieser überdimensionierten schwarzen Löcher.

  30. Richard Mer
    01. Mai 2011 10:58

    Was auch ein lustiger Trick der Post ist, der in ganz Österreich zur Anwendung kommt, ist einen Kunden lange warten zu lassen, sagen wir bei Schalter 3, und wenn er dann nach 20 Minuten dran kommt ihm zu sagen, dass so eine Art Brief wie er sie hat nur bei Schalter 2 angenommen wird, woraufhin man nocheinmal Schlange stehen muss. Dieser Trick kommt zur Anwendung obwohl nirgendwo zu lesen ist, welcher Schalter für was zuständig ist.

  31. Rosi
    01. Mai 2011 10:25

    Auch ich habe schon sehr freundliche Schalter'beamte' bei der Post erlebt, und war schon einige Male positiv überrascht.
    Was aber an der Ineffizienz der Organisation und der 'Kundenunfreundlichkeit' der Post selbst nichts ändert - da muß ich AU voll beipflichten.
    Vor einigen Jahren, beispielsweise, bestimmte die Post selbstherrlich, daß ich einem neuen, näheren Postamt zugeordnet werde. Ok, nur hat dieses unter der Woche ungünstige Öffnungszeiten und am Samstag nicht offen, und ich kann aber aufgrund meiner Arbeit unter der Woche keine postlagernden Dinge abholen. Was mir schon für absurde kostenpflichtige Konstrukte, die dann wieder nicht funktionierten, von der Post als Lösung 'angedreht' wurden, ist wirklich haarsträubend. Nur zu meinem 'alten' Postamt, das kundenfreundliche Öffnungszeiten hat, kann ich nicht zurückkehren!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  32. brechstange
    01. Mai 2011 09:44

    In der Provinz habe ich keine Probleme. Da sind alle sehr freundlich, zuvorkommend, Schlangen gibt es selten.

    Es gab einmal einen Vorfall, der ereignete sich im Jahr 2001, als ich die internationalen Bankkontodaten (IBAN, BIC) benötigte, damals waren am Schalter alle Bediensteten einschl. der am Telefon konsultierten in Wien ziemlich ratlos, was das überhaupt sei.
    Die Angestellten wurden tatsächlich nicht geschult, daraufhin rief ich die Human Ressources Managerin eine Frau Dr.Dr. in Wien an und beschwerte mich über die mangelnde Ausbildung des Schalterpersonals und dass die Schuld nicht beim Personal sondern bei ihr zu suchen wäre. Ich glaube, es war eine oder zwei Wochen später, dass auf jedem Kontoauszug IBAN und BIC standardmäßig aufgedruckt war, eine der ersten Banken. Reagiert hat man - vielleicht aufgrund meiner Beschwerde - sehr schnell. Von da an gab es kein Problem mehr am Schalter.

  33. Ritter vom Kapall
    01. Mai 2011 08:33

    Ad Realität und Wirklichkeit:

    Eben hat im Ö1 Morgenjournal eine Pressesprecherin der POST die Tarifänderung schön geredet:

    Dabei hat sie darauf hingewiesen, daß nun alles viel einfacher werde. Man müsse nur einen Brieft auf die Schablone legen und schon habe man den Tarif. Nur mehr das Format sein wichtig, das Gewicht spiele keine Rolle mehr, wie auch die Schönred-Sprecher des O-Rot-Funks in der Anmoderation anmerkten.

    Nun wollte ich mich im Detail informieren und habe einen Blick auf die Homepage der Post gemacht. Da wird man nun virtuell mit der Realität im Postamt konfrontiert. Auf einen Klick auf eine Tabelle das neuen Entgelte kommen? Fehlanzeige. Erst nach mindestens vier Klicks kommt man zu einer Tabelle mit dem,was den Kunden wohl am meisten interessiert: Wieviel muß ich kleben? Und was findet sich in der Tabelle: Eine Spalte mit Gewicht!

    Übrigens: Verglich Postdame die Preiserhöhung mit der anderer Produkte. Z. B. Diesel sei seit 2003 viel stärker im Preis gestiegen nämlich um 45%. Genauso wie Briefe zwischen 50 und 100 Gramm. Die kosteten bis gestern 1,00 Euro, jetzt 1,45. Also eine Preisstierung um 45%. Q.E.D.

    Ob das die PostBEAMTEN den Kunden erklären können. Die Warteschlangen werden dadurch sicher nicht kleiner.

    • phaidros
      01. Mai 2011 08:36

      Wurde auch erklärt, inwiefern es einfacher ist, einen Brief auf eine Schablone zu legen als auf eine Waage?

  34. terbuan
    01. Mai 2011 07:40

    Ich habe mit 2 Postämtern gelegentlich zu tun, eines in Wien, eines in der Steiermark und mit beiden gab es noch nie Probleme. Das Personal ist freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Es gibt keinen Anlass für eine Kritik!

  35. Observer
    01. Mai 2011 07:13

    S.g. Herr Unterberger, Sie haben vermutlich sehr schlechte Erfahrungen mit den Dienstleistungen der Post gemacht. Dies ist aber kein Grund, generell alle bei der Post beschäftigten Leute völlig negativ zu beurteilen. Ich kenne selbst Leute dort, welche sich sehr einsetzen und auch sehr kundenfreundlich arbeiten. Trotzdem bin auch ich der Meinung, dass manches verbessert werden muss, aber auch die Kunden ein völlig neues Verständnis für diesen Dienstleistungsbetrieb aufbringen müssen. Dazu ein paar Gedanken aus meiner Sicht:
    1. Briefmarken: dies ist eine alte Methode, welche ohnedies ein Auslaufmodell ist. Da gibt es sowohl in den Firmen, auch am Postamt und nun schon mittels Internet Möglichkeiten, die Briefe auf andere Art zu "frankieren". Auch die Einstellung der "Schleckerei" von Stempelmarken haben wir alle problemlos geschafft. Gibt es überhaupt noch Sammler alter Briefmarken?
    2. Postpartner statt Postamt: obwohl sich weiterhin viele Leute (und auch Bürgermeister gegen solche Umstellungen wehren, muss man feststellen, dass die Postkunden mit den Postpartnern durchaus zu frieden sind. Die Öffnungszeiten sind zum Teil besser (z.B. bei Tankstellen am Abend, aber auch Lebensmittelgeschäfte an Samstagen) und diese Leute bemühen sich auch sehr um die ehem. Postamtskunden.
    3. Liberalisierung: dadurch wollte man mehr Wettbewerb mit besserem Kundendienst und günstigen Preisen erreichen. Es hat sich aber gezeigt, dass die Praxis nach einigen Jahren anders aussieht. Bei den Paketen sind viele Firmen wieder zur Post zurückgekehrt und sogar die "Privaten" übergeben viele Pakete, welche für abgelegene Orte und Ortsteile bestimmt sind, aus wirtsschaftlichen Gründen doch wieder der Post, welche ohnedies täglich alle Häuser in ganz Österreich aufsucht. Der einzelne Paketversand von Privatpersonen mittels privater Paketdienste ist auch etwas mühsam. Zeitungs- und Prospektzustellungen für "entlegene" Adressaten werden ebenfalls gerne wieder der Post übergeben. Schliesslich hat sogar die Post ehemalige private Zustelldienste (z.B. Feibra) gekauft und betreibt nun dessen Geschäfte unter dem alten Namen.
    Es ist also nicht einfach, wenn einerseits die Post an die Börse gegangen ist (und damit das Management gezwungen wurde, Dividenden zu erwirtschaften), gleichzeitig aber den alten "Amtsbetrieb" beibehalten werden soll. Das Wort "Amt" sollte sofort gestrichen werden, denn "hoheitliche" Aufgaben gibt es eigentlich nicht mehr. Die guten Zeiten der alten Post sind endgültig vorbei, wo man alle diese gelben Dienstleistungen durch die damals monopolartigen hohen Telefongebühren ständig quersubventionieren konnte.
    Wenn Sie, s.g. Herr Unterberger, das Unternehmen kritisieren, dann bitte Ihre Wünsche in erster Linie an Gewerkschaft, die Betriebsräte, Dienststellenausschüsse und die steinzeitdenkenden "alten und pragmatisierten" Mitarbeiter richten. Denn dort ist der Hebel anzusetzen.

    • Markus Theiner
      01. Mai 2011 09:56

      1. Die mir bekannten Unternehmen die viel versenden verwenden Freistempelgeräte, die aber für Normalverbraucher völlig uninteressant sind. Am Postamt frankieren geht natürlich immer, bedeutet aber dass man für jede Sendung dort hin gehen muss anstatt zum meist näheren Briefkasten, der noch dazu rund um die Uhr geöffnet hat.
      Übers Internet wäre die Sache natürlich deutlich einfacher, aber wie soll das funktionieren? Auf der Posthomepage habe ich dazu jedenfalls nichts gefunden.

      2. AU hat meines Wissens das System der Postpartner nie kritisiert. Die Politik und die Gewerkschaft ist natürlich dagegen, weshalb man der Post per Gesetz vorgeschrieben hat tausende eigene Geschäftsstellen zu erhalten. Wofür die Post(geschäftsführung) zwar nichts kann, was aber trotzdem nichts daran ändert dass die in ihren Geschäftsstellen auch ein Mindestmaß an Service bieten sollten. Was bei einigen Stellen ja auch durchaus funktioniert, bei anderen hingegen garnicht.

      3. Dass die Liberalisierung hier schwierig ist stimmt natürlich. Die Zustellung rentiert sich nur, wenn man genug Kunden und damit Sendungen hat, die man aber nur bekommt wenn die Zustellung funktioniert. Das ist schon rein wirtschaftlich eine große Hürde.
      Die Politik tut aber auch ihr Möglichstes um noch weitere Hürden zu erfinden und die Post, wo immer möglich, zu bevorzugen. Etwa die Regelung der Umsatzsteuer, die trotz kürzlicher Novellierung immer noch die Post bevorzugt (und dementsprechend immer noch EU-rechtlich sehr fragwürdig ist), oder die Regelungen im neuen Postmarktgesetz, die von potentiellen Konkurrenten verlangt den Universaldienstleister (also die Post) zu subventionieren.
      Dafür ist freilich nicht die Post verantwortlich, sondern die Politik. Auch wenn es da Lobbying von Gewerkschaft, Betriebsrat und/oder Management gegeben haben sollte lag die Entscheidung nunmal beim Parlament.

    • Walter Krammer
      01. Mai 2011 10:57

      Wieso es noch immer nicht den Automaten gibt, der den Brief mißt und wiegt, den Preis anzeigt und den Brief nach Einschub der Bankomat- oder Kreditkarte schluckt und die Quittung ausspuckt, ist mir ohnedies unbegreiflich.
      Technisch kann das alles kein Problem sein. Jede Parkgarage hat ein ähnliches Ding.

    • Observer
      01. Mai 2011 11:53

      Markus Theiner:
      Sie haben völlig recht, die Politiker gehören auch an den Pranger gestellt. Denn man kann einerseits nicht "privatisieren" und an die Börse gehen und trotzdem den alten Schlendrian beibehalten.
      Zum Thema Marken: da gibt es schon lange Briefmarkenautomaten, nur werden diese von unserer Post sehr selten aufgestellt. Über Internet kann man schon briefmarkenähnliche Bilder ausdrucken und dort auch gleich bezahlen.
      Postpartner: dieses Thema wurde - wie Sie richtig schreiben - heute nicht kritisiert. Es gehört aber doch dazu, weil eben Postpartner besser funktionieren und damit viele von AU aufgezeigten Probleme gelöst wären. In vielen Ländern gibt es schon seit vielen Jahren (fast) keine Postämter mehr und trotzdem wird die Bevölkerung mit den noch verbliebenen Postleistungen versorgt.
      Die neuen Manager unserer Post haben anfangs durchaus gute Absichten, aus der alten Post ein modernes und effizientes, aber auch gewinnorientiertes Dienstleistungsunternehmen zu machen. Wenn sie aber ständig von der Politik (auch den Bürgermeistern) und den Interessensvertretern der Mitarbeiter Prügel vor die Füsse geworfen bekommen, dann geben sie es eben bald auf. Da wird dann nur mehr nach einem günstigen Abgang gesucht und auf den eigenen finanziellen Vorteil beim Ausscheiden geachtet.
      Das ist übrigens bei der ÖBB nicht anders.

    • GOP
      01. Mai 2011 12:20

      Zu Postpartner ein Beispiel, wie man es nicht machen soll.
      In unseren kleinen Marktgemeinde war und ist die Kundenfrequenz sehr klein und daher war der einzige Angestellte der Post (meist ein sog. Springer) oft stundenlang unbeschäftigt. Die Geschäftsleitung der Post hat eine Schliessung öfters angekündigt, der Bürgermeister diese aber immer wieder durch Einsprüche verhindert. Ein Postpartner war nicht aufzutreiben, so hat die Gemeinde schließlich nun selbst diese Aufgaben übernommen. Aber anstelle die wenigen Arbeiten vom vorhandenen Gemeindepersonal zu erledigen, wurde extra eine Halbtagskraft aufgenommen und ein eigenes Büro eingerichtet. Nun schaut halt die dafür eingestellte Dame stundenlang "in die Luft", denn auch die nun unterschiedlichen und tageweise verschiedenen Öffnungszeiten sind nicht geeignet, die Kundenfrequenz zu steigern. Damit wurden die finanziellen Verluste nur verlagert und die "Leerkosten" tragen eben nun die Steuerzahler. Aber von einer Gemeinde (auch nicht vom Land ) kann man erwarten, dass wirtschaftlich gehandelt wird.

  36. phaidros
    01. Mai 2011 06:51

    Leider habe ich immer wieder mal auf der Post zu tun, und muss leider bestätigen, was Dr. unterberger hier schreibt.

    Aber die Wartezeit verkürze ich mir seit Neuestem: ich bin dazu übergegangen, laut die Frage in die Schalterhalle zu rufen, ob 12 (oder 14, oder wie viele es halt gerade sind) wartende Kunden nicht genügen, um einen weiteren Schalter zu öffnen, und wie viele dafür nötig wären. Da ich nie eine Antwort erhalte (aber natürlich auch kein Schalter geöffnet wird), wiederhole ich die Frage im Minutenabstand. Der sich meistens daraus ergebende freundlich-belustigte »Partytumult« (wirklich) ist oft überaus amüsant.

    (Eine Beamtin erklärte mir dann einmal ganz bereitwillig, es ginge nicht schneller, da die Kollegin auf Pause gegangen sei, und daher der Computer gebootet werden müsse. Neu gestartet, wohlgemerkt, Benutzerab- und -anmeldung würden angeblich reichen, um verwaltungstechnisch einen neuen Benutzer ans Gerät zu kriegen. Auf meine Feststellung, dass das im 21. Jahrhundert ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein könne, insbesondere, als selbst das unnötige Booten eines Computers nicht 9 Minuten dauern würde kam die Antwort: »doch«. Darauf bot ich an, ein vernünftiges Angebot zu legen, aber diese Geschäftsanbahnung verlief im Sande. Jedenfalls stand die Belegschaft dort mit puterroten Köpfen und wurde von den Kunden richtiggehend verlacht. Schneller ging's dadurch auch nicht, aber wir hatten etwas Kurzweil)

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      01. Mai 2011 07:36

      ... Benutzerab- und -anmeldung würden angeblich nicht reichen ...

  37. Walter Krammer
    01. Mai 2011 03:15

    Was A.U. völlig zu Recht wieder einmal an der Post fest macht, betrifft aber nicht diese allein,obschon die Vorgänge dort besonders provokant sind. Aber gehen Sie doch z.B. einmal in die Wiener Gebietskrankenkasse in die Heiligenstädterstraße - da werden Sie erst schauen!

    Es ist ganz allgemein der Mangel an Service, der nach wie vor bei uns gang und gäbe ist. Das geduldige 2-stündige Hocken beim Kassenarzt , die fehlende Verpflegung in den Zügen der ÖBB, die Warteschlangen bei den Supermarktkassen (zu wenige offene Kassen, kein Personal, das die gescannte Ware einpackt, wie das in den USA selbstverständlich ist), die Bittstellerposition auch im Fall einer berechtigten Reklamation, die kuriosen Banköffnungszeiten und die Art und Weise, mit der Banken, aber auch die Versicherungen, generell mit ihren Kunden umgehen (lieber AU, das ist ein weites Feld der Kritik!!) - das alles kann man, ohne viel zu suchen, täglich in Österreich erleben. Und es wäre nicht notwendig, würden die betreffenden Unternehmen ihren Betrieb kundenfreundlicher organisieren.

    Am besten wurde die vorherrschende Haltung gegenüber dem störenden Kunden durch die Startnummern in der MA 2412 ausgedrückt.
    "Wer was von mir wüll - der muaß brav sein und zerscht amoil warten".

    • brechstange
      01. Mai 2011 09:47

      Ich denke, dass daran der jammernde, raunzende Österreicher-Typus schuld ist, der zu bequem ist, sich an entsprechender Stelle zu beschweren.

    • Walter Krammer
      01. Mai 2011 10:43

      @brechstange
      In vielen Fällen haben Sie Recht. Die österreichischen Kunden wollen nicht um eine gute Behandlung k ä m p f e n.
      Dazu kommt, dass die Meinung vorherrscht, eine Beschwerde würde doch nichts nützen. Richtig ist aber, dass sich schon gar nichts ändert, wenn sich niemand aufregt.

      Für mich steht fest, dass der Konkurrenzdruck nicht groß genug ist.
      Weichen Sie doch der Selbstabholung des Einschreibebriefs aus, der Ihnen eben nicht zugestellt wird, obwohl Sie zur Zeit der Zustellung daheim sind!?.
      Fahren Sie mit einem anderen Verkehrsmittel nach Klagenfurt, als mit den ÖBB (auf das Auto umsteigen können nicht alle), wenn Sie nicht ab dem Semmering hungern wollen, wie es meiner Frau passiert ist!?.
      Tragen Sie Ihren Brief selbst aus, wenn 2 Postbedienstete, beinhart geschützt durch das "Schalter geschlossen"-Taferl ihre Abrechnung machen, während am dritten Schalter 8 Leute warten?
      Ich könnte die Liste fast beliebig fortsetzen.
      Die Kritik richtet sich dagegen, dass alle diese Mängel seit weiß ich wie lange bestehen und alle individuellen und medialen Beschwerden am mangelnden Servicebewußtsein der handelnden Personen (sei es das Management, seien es die Angestellten) scheitern.
      Man könnte schier verzweifeln, würde es nicht auch die kompetenten, freundlichen und bemühten Menschen im Kundenkontakt geben.

    • HJR
      01. Mai 2011 13:13

      @Walter Krammer, 10:43
      [... In vielen Fällen haben Sie Recht. Die österreichischen Kunden wollen nicht um eine gute Behandlung k ä m p f e n.
      Dazu kommt, dass die Meinung vorherrscht, eine Beschwerde würde doch nichts nützen. ...]
      Kämpfen? A so a Schmarrn! Des is ja total ineffizient!
      Beschwern? A so a Schmarrn! dafir ham de do an Papierkurb (sogenannte "Ablage 17")!
      Was die ehemaligen DDR-Bewohner jetzt erst mühsam zu verstehen lernen (wobei eine gewisse Hoffnung besteht, dass sie's "derpacken"), ist in Österreich - seit man den Bürgern nach 1848 gründlich den Nerv gezogen hat - ins genetische Erbe vorgedrungen und wurde dort 1918/19 endgültig festgezurrt.
      Also keine Chance!

    • terbuan
      01. Mai 2011 14:28

      Walter Krammer
      Die Zweigstelle der WGKK in der Heiligenstädter Straße ist wahrlich eine Katatrophe.
      Wenn Sie von Ihrem Arzt eine Überweisung für eine CT/MRT-Untersuchung bekommen, muß diese von der Kasse bewilligt werden.
      Auch wenn der Warteraum nicht besonders überfüllt ist (was eher selten vorkommt) kann es Ihnen passieren, dass Sie über eine Stunde warten müssen (auf einen Stempel).
      Die Untersuchung selbst z.B. im gut organisierten privaten Rudolfinerhaus dauert dann nur wenige Minuten!

    • schreyvogel
      02. Mai 2011 00:54

      Die Versicherungsagenten sind im allgemeinen sehr freundlich, nur bei den Schadensreferenten beisst man normalerweise auf Schleim.

  38. libertus
    01. Mai 2011 02:22

    Na, das ist ja nicht so schwer zu beantworten:
    Wer ist bei der Post König und damit für die meiste Ineffizienz verantwortlich?
    Natürlich die GEWERKSCHAFT!

    Ähnliche "Stillstände" sind doch auch aus anderen Betrieben bekannt, wo es derartig starke "Gewerkschaftsarme" gibt, oder?





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