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Heiteres vom Klima, vom Wrabetz, vom Matt und der Vassilakou

Zum 1. Mai habe ich mir wieder einmal anlassgemäß Arbeit gemacht: Nämlich das Heitere auf dieser Welt und in diesem Land zu suchen.

Die erste Heiterkeit löste die Lektüre mehrerer Zeitungen aus. Sie berichteten, der Planet „erlebe wahrscheinlich derzeit einen Klimawandel“. Das hätten britische Astronomen herausgefunden. Komisch ist nur, dass die Meldungen sehr klein waren, wird doch sonst jeder angebliche Beweis eines Klimawandels wie das Ende des Römischen Weltreiches verkündet.

Das Desinteresse könnte wohl damit zusammenhängen, dass der Planet mit dem nunmehr astronomisch-wissenschaftlich bewiesenen Klimawandel nicht die Erde, sondern „nur“ der Pluto ist. Was die Meldung aber in Wahrheit noch viel interessanter macht: Denn dieser Zwergplanet am Rande des Sonnensystems, der 248 Jahre für eine Sonnenumkreisung braucht, ist nach dem bisherigen Wissensstand menschenleer.

Damit hat die Klima-Forschung aber nun ganz offensichtlich die Existenz außerterrestrischer Menschen bewiesen! Und die Zeitungen kriegen es wieder einmal nicht mit. Von ihnen wird ja der Mensch ständig als der Schuldige am Klimawandel entlarvt. Wo Klimawandel, da Mensch. Wo Mensch, da Klimawandel. Wer hingegen behauptet, dass Klimawandel eine ganz normale, überwiegend von der Sonne gesteuerte Sache sei, der riskiert die Einweisung in psychiatrische Anstalten. So wie einst jene, die an die Erde als Kugel geglaubt haben. Solchene Überzeugungen lassen wir uns doch nicht einfach von einem Zwergplaneten über den Haufen werfen. Daher: Es gibt Menschen auf dem Pluto.

Viel zum Lachen werden wir auch noch mit unserer schlichten Rathaus-Griechen-Grünin Maria Vassilakou haben. Jetzt versucht sie sich als abzockende Bauernfängerin, am besten vergleichbar mit den Busausflügen mit Gratisjause (von denen man bekanntlich mit einer Heizdecke zurückkommt). Vassilakou sucht neuerdings blöde Investoren, die ihr für ein „BürgerInnenkraftwerk“ (sic) 500 bis 1000 Euro zahlen sollen. Was die Zahler dafür zurückbekommen, kann sie hingegen noch nicht so genau sagen. Womit ziemlich klar ist: Das Ganze ist ein ausgefeimtes Abkassieren bei besonders naiven Mitbürgern. Sonst könnte Vassilakou ja ihre neuen Innen-Kraftwerke auch ganz normal per Bankkredit finanzieren. Man wird sehen, wie die Wiener in diesem Deppentest bestehen.

Ein gewisser Hohn mischt sich in das dritte Lachen, wenn man auf Herrn Gerald Matt zu sprechen kommt. Der Chef der Wiener Kunsthalle hatte die geniale Idee, mehr oder weniger dubiosen Menschen aus dem Osten gegen ein paar Millionen Bares die Staatsbürgerschaft zu verschaffen. Offenbar sollte das Geld seinem mittelmäßigen wie langweiligen Museum zugutekommen, das sich vor allem durch extremen Besuchermangel auszeichnet. Damit ist nach Peter Noever der zweite - und ebenfalls besonders präpotente - Liebling der linken Wiener Kulturszene mit exzellenten Drähten ins Rathaus tief in die strafrechtliche Bredouille geraten.

Dabei waren Noever wie Matt vielbejubelte Vorkämpfer des Gutmenschentums gegen das schwarz-blau Unmenschentum. Man darf nun gespannt sein, wie lange die Linke oder zumindest die Wiener Staatsanwaltschaft braucht, um irgendeinen Unterschied zwischen Matt und jenem Kärntner Freiheitlichen zu definieren, der ebenfalls Pässe gegen Spenden verschaffen wollte. Und über den sich alle Journalisten wochenlang erregt haben. Oder gilt da wieder einmal das oberste Staatsgrundgesetz: Was ein Roter darf, darf ein Rechter noch lange nicht? Wobei man übrigens über das kanadische Prinzip durchaus diskutieren kann: Staatsbürgerschaft gegen Geld - aber bitte nicht für dunkle private Kanäle.

Von der heiteren Seite – was freilich nicht ganz leicht fällt – möchte ich heute auch die jüngste Kampagne des Standard nehmen: Er ruft zu einem Boykott der Stiegl-Ambulanz im Alten AKH auf, weil dort die als Zeitungsverkäufer getarnten Bettler hinauskomplimentiert werden. Diese sind ja in immer mehr Lokalen zu einer Landplage geworden (gestern erlebte ich in einer einzigen Stunde drei solche Belästigungen in einem Lokal). Heiter daran ist, dass solche Aufrufe in aller Regel zu einer Vermehrung des Umsatzes eines Gasthauses führen – es sei denn, das dortige Management lässt sich in die Knie zwingen. Weniger heiter ist, dass solche öffentlichen Boykott-Appelle lebhaft an andere grauslichen Aufrufe erinnern, die begonnen haben mit „Kauft nicht bei“. Aber wieder gilt ja das schon angesprochene zweierlei Maß für Rote und Rechte.

Am heitersten aber ist noch immer unser aller Alexander Wrabetz. Wird er doch gleich von mehreren Zeitungen mit folgender Behauptung zitiert: „Keiner werde bestreiten, dass die ORF-Information objektiv berichtet.“ Na bumm. An einem ähnlichen Realitätsverlust hat in Österreich zuletzt wohl nur noch Claudia Bandion-Ortner gelitten, die wahrscheinlich heute noch glaubt, dass sie noch Ministerin ist.

Wrabetz leidet aber nicht nur an Realitäts-, sondern auch an Gedächtnisverlust. Er will sich nicht an nun durch e-Mails „mutmaßlich“ bewiesene Packeleien mit dem orangen Walter Meischberger erinnern. Diesem waren im – natürlich nur: mutmaßlichen – Gegenzug für die entscheidenden orangen Stimmen bei seiner Wahl interessante ORF-Aufträge versprochen worden. Aber Wrabetz braucht keine Angst zu haben: Für solche Sauereien bekommt nur ein Ernst Strasser Probleme mit der Wiener Staatsanwaltschaft, nicht aber ein braver Parteigenosse. Dem schadet es ja auch nicht einmal (bei seiner von Rot und Grün längst ausgepackelten Wiederkandidatur), dass der ORF die weitaus schlechteste Übertragung der englischen Hochzeit organisiert hat, die auf einem der empfangbaren Sender zu hören war.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 02:06

    Köstliche Scheinkorrelation = Klimaveränderung Mensch - Klimaveränderung Pluto - Menschen auf Planet Pluto.
    Ich warte ich nur noch auf den "wissenschaftlichen Beweis", daß die Klimaveränderung auf der Erde von Pluto-Menschen, welche sich hierher verirrt hatten, eingeschleppt wurde! ;-)

    Jetzt können die Vassilakou- bzw. die GrünanhängerInnen beweisen, was ihnen diese Partei wert ist. Ich hoffe, sie spenden fleißig - das wird die Nagelprobe! ;-)

    Noever und Matt = typische Salonsozis, die ihre Position für allerlei Mißbräuche nutzten und damit bewiesen, daß sie mit ihren linx-moralinsauren Ansagen nur davon ablenken wollten.

    Der gute Herr Wrabetz gehört da gleich einmal dazu, der mit mehr oder weniger legitimen Versprechen aufhorchen ließ, jedoch niemals gewillt war, weder das eine (= "objektive ORF-Information"), noch das andere (= "interessante ORF-Aufträge") jemals einzuhalten!

    Man darf gespannt sein, wieviele rote Beispiele noch folgen!

    Zum Standard bezüglich AKH-Stieglambulanz fällt mir nur einmal mehr die Warnung von Ignazio Silione ein:
    "Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

    Und der Ahnende, er blicket stumm
    auf das naive Publikum! :-(

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 15:01

    Der Seitenhieb auf Bandion-Ortner erfolgte tiefer als unter der Gürtellinie. Ich weiß nicht, mit wem sie es sich verscherzt hat, aber sie war eine der wenigen, die in ihrer Ministerzeit wirklich etwas bewirken wollten, ist dabei aber leider an den weiblichen Betonköpfen in der SPÖ gescheitert. Sie war auch die einzige Ministerin, die auch Mutter ist. Schon bevor der EU-Menschenrechtsgerichtshof das unhaltbare österreichische Familienrecht beanstandet hat, das Vätern jegliches Recht gegenüber ihren Kindern abspricht und die Verhinderung von Besuchsrechten durch rachesüchtige Mütter nicht ahndet, obwohl die Kinder darunter leiden, wollte die Ministerin das Gesetz reformieren und die Diskriminierung der Väter beenden. Diese Gesetzesreform scheint nun weiterhin in der Schublade zu verstauben, Kinder werden ihre Väter nicht sehen, wenn es der Mutter gerade nicht passt, und der MGR ist der SPÖ nur wichtig, wenn sie ihn zur Durchsetzung ihrer Ideologien benützen kann. Familienzusammenführung und Diskriminierungsverbot gilt bei den Linken nur für Migranten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKopf
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 06:50

    Eine ausgezeichnete Auflistung von Scheinheiligkeiten aus der linken Reichshälfte. Zur Pleite-Griechen fällt mir noch ein, dass sie im Wahlkampf für die Einführung einer 100€ Wiener-Linien-Jahreskarte eingetreten ist. Jetzt hört man allerdings von einer Verteuerung im Sommer.
    http://www.krone.at/Wien/Wirbel_um_moegliche_Preiserhoehungen_bei_Oeffi-Tickets-VP_Eine_echte_Farce-Story-256754

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 07:24

    Meine Meinung über die diversen "roten Seligkeiten" zieht sich durch alle meine Beiträge.
    Auch, und nicht zuletzt, geht mir die rote Kultur-Schickeria mit ihren vielen Ausformungen speziell im Literatur- und Museumsbetrieb seit vielen Jahren gehörig auf die Nerven!
    Jelinek, Menasse, Streeruwitz, Roth & Co, weiters die hier genannten Museums-Zampanos, und viele andere, verbreiten ihr Weltbild über ORF, Printmedien und eigene Werke!

    Und wenn nun Herr Stadtrat Mailath-Pokorny den BSA vermehrt als Speerspitze zur Förderung des Geistes- und Kulturleben unseres Landes einsetzen will (wie kürzlich verlautet), dann können wir uns ja auf eine Explosion linker Volksbeglückung gefasst machen!!
    Kulturland Österreich, wohin bist Du entschwunden?

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 15:13

    @Brigitte Kashofer

    " Familienzusammenführung und Diskriminierungsverbot gilt bei den Linken nur für Migranten."

    Wie die LINKEN den Spagat schaffen, ist mir unerklärlich: Migrantenfamilien gelten auf jeden Fall als SCHÜTZENSWERT, werden also gewissermaßen unter eine Art "Naturschutz" gestellt, während die klassische einheimische Familie munter lustvoll zerstört wird und somit bereits auf der ROTEN LISTE gelandet ist.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 08:22

    Das Hirngespinst BürgerInenkraftwerk:

    "Wir sind derzeit dabei, die unterschiedlichen Optionen und Varianten prüfen zu lassen. Dazu gehören unter anderem die Standortfrage, die rechtliche Absicherung, die Dimension des ersten Kraftwerks. Auch die aktuelle Diskussion rund um das Ökostromgesetz ist möglicherweise nicht irrelevant für die ökonomischen Rahmenbedingungen. Es ist auch gut möglich, dass es mehrere Standorte geben wird. Wir wollen jedenfalls einen Impuls für neue, innovative Modelle in der erneuerbaren Energie setzen. Heuer bereiten wir alle Schritte vor. Im Jahr 2012 sollte das Kraftwerk ans Netz gehen......." (O-Ton Vassilakou)

    Sie weiß noch nicht, wo das Kraftewerk stehen soll, wie es überhaupt dimensioniert werden soll, sie weiß auch noch nicht, was der Strom kosten soll, sie weiß nur, dass das ganze pro Haushalt 500 bis 1000 Euro kosten wird und im Jahr 2012 soll das imaginäre Kraftwerk in Betrieb gehen

    Geht es eigentlich noch dümmer.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2011 12:17

    Solarkraftwerke, Gasturbinenkraftwerke, Kohlekraftwerke sind mir ein Begriff. Auch Atomkraftwerke. Aber BürgerInnenkraftwerk? Was ist das denn?

    Müssen in einem BürgerInnenkraftwerk die BürgerInnen die Turbine antreiben? (Na dann hopp auf Mädels. ) Oder werden sie dort gar verheizt? Ein unsinnigeres Wort als Bürgerinnenkraftwerk habe ich ja schon lange nicht mehr gehört. Es suggeriert, daß es alleine für die Bürgerinnen da ist, augenscheinlich im Gegensatz zu den anderen Kraftwerkstypen, die natürlich nicht für alle Menschen da sind. Für wen dann eigentlich? Es hat das Binnen-I, das man nur schriftlich liest, aber mündlich nicht hört, mit einem Wort es ist politisch korrekt. Und dafür will Vassilakou auch noch Geld sammeln. Um mit einem politisch korrekten Kraftwerk gegen die Energiekonzerne anzukämpfen. Sowas Lächerliches. Vassilakou die Windmühlenbekämpferin. Das wird ein Spaß 2012. Das Einzige, mit dem man ein BürgerInnenkraftwerk betreiben kann, sind die absurden, grünlinken Ideen, die man dort am besten verheizt. Und die produzieren nur heiße Luft.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 13:06

    Mit "Grüngläubigen" ist ebensowenig zu diskutieren wie mit "Gottgläubigen" oder "Murxgläubigen".

    Das zeigt auch dieser Strang mal wieder ziemlich deutlich.


alle Kommentare

  1. Marisa (kein Partner)
    22. Januar 2015 16:03

    An inelltigent answer - no BS - which makes a pleasant change

  2. Larmin (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:23

    You codl'nut pay me to ignore these posts!

  3. Parveen (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:30

    We need a lot more insithgs like this!

  4. Johann B. Gut (kein Partner)
    04. Mai 2011 13:26

    Herr Unterberger

    sie sind nicht ganz dicht in ihrer Schüssel mit ihren rechtsdrehenden Hirnmetastasen. Legen sie den Stift weg und danken sie ab sie gehirnamputierter Rassist.

  5. xRatio (kein Partner)
    03. Mai 2011 13:06

    Mit "Grüngläubigen" ist ebensowenig zu diskutieren wie mit "Gottgläubigen" oder "Murxgläubigen".

    Das zeigt auch dieser Strang mal wieder ziemlich deutlich.

    • Trollfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 20:17

      Und auch mit "Nazihörigen" ist nichts anzufangen.
      Das zeigst du sehr deutlich.

  6. Trollfresser (kein Partner)
    02. Mai 2011 21:45

    Schade Herr Unterberger, beim Thema Klimaerwärmung hätte sich doch sicher auch noch ein Schwulenwitz (zur Erklärung: schwul = warm) einbauen lassen.

  7. Sternderlfetischist (kein Partner)
    02. Mai 2011 21:35

    Soll das etwa witzig sein?

  8. Arnoldus (kein Partner)
    02. Mai 2011 20:57

    Herr Unterberger, ich bitte Sie, das ist doch Kindergartenhumor. Vor allem das mit dem Pluto. Ist Ihnen das nicht peinlich, sowas zu schreiben?

  9. Marcus Aurelius (kein Partner)
    02. Mai 2011 20:50

    Teilthema: Zur glorreichen Gegenwart und Zukunft "alternativer" Energien

    Der englische "Daily Telegraph" beschreibt höchst possierlich, aber wasserdicht, die Sado-Maso-Komponente der Öko-Subventionitis:
    Da könnten die geliebten Windspargel endlich einmal (sehr ausnahmsweise, kommt nur alle heiligen Zeiten vor) ihre Nennleistung abliefern — und dann muß man die Betreiber bitten, die Dinger auf Durchzug zu stellen; denn die Leitungen halten es nicht aus.

    http://www.telegraph.co.uk/earth/energy/windpower/8486449/Wind-farms-paid-900000-to-switch-off-for-one-night.html

    Freilich werden die wohlmeinenden Investoren vom ahnungslosen und ungefragten Steuerzahler dafür großzügig entschädigt: für Strom, der weder erzeugt noch geliefert wurde, in einer einzigen Nacht: mit 900.000 Pfund Sterling (etwa 1,3 Mio. €) nur fürs sozialverträgliche Abschalten.

    Ähnlich Abstruses, fürchte ich, haben wir demnächst auch in unseren Breiten zu erdulden. Unsereiner kann diese paradiesischen Zustände kaum erwarten.

  10. Bösmensch (kein Partner)
    02. Mai 2011 17:47

    Bist du narrisch, der Humor vom Unterberger (um in seiner herablassenden Schreibweise zu bleiben) schlägt ja alles. Nein halt, die Schlussfolgerungen sind noch abstrakter.
    Gegen jegliche Klimaforschung führt er in seiner Hilflosigkeit und vollen Erbärmlichkeit jetzt wirklich jeden Schmarrn ins Feld. Haha auf dem Pluto gibts auch Klimawandel und da gibts gar keine Menschen. Als ob jemals jemand behauptet hätte, dass es für Klimawandel Menschen braucht. Im Gegenteil, die größten Bemühungen werden getätigt um den Einfluss des Menschen (der ja auf der Erde zweifellos vorhanden ist) zu quantifizieren. Aber das ist ja alles nur eine Lüge und Blödsinn, die Klimaforscher aus dem Unterberger-Kommentarsystem haben das anhand einiger Youtube-Videos und Webseiten alles durchschaut. Physik haben einige auch in der Schule gehabt munkelt man, das Expertengremium hat getagt - alles Blödsinn. Wer das doch glaubt ist ein linkslinker Klimahysteriker, eh klar - was sonst?

    Ah und erst die süsse Häme über "die Vassilakou". Die hat doch glatt eine (zugegeben unausgegorene) Idee. Ist doch völlig absurd Unternehmensbeteiligungen zu verkaufen. Wer macht denn sowas?
    Gerade der super Wirtschaftsanalyst der für den Börsenkurier schreibt ist der Meinung, dass man Geld für Investitionen offenbar nur von der Bank bekommt. An anderer Stelle würde er wohl die private Innovationskraft bejubeln aber wenn es von den Grünen kommt ist es lächerlich.
    Die Meute heult selbstverständlich wieder mit. "Das ist doch kein Geschäftskonzept usw."
    Nun vielleicht hat die Frau nur eine Idee geäußert und wollte mit der Summe andeuten, dass es hier um eine Beteiligung von BürgerInnen (hahahaha *prust* lustig)geht und damit zeigen, dass diese auch für wenig finanzkräftige Personen möglich sein soll. Das kennt man übrigens auch von Unternehmen, nicht jede Idee wird völlig ausgearbeitet präsentiert.

    • Samensack (kein Partner)
      02. Mai 2011 18:04

      Auskunft: Wohin gehört der Samen? Wer kann dies entscheiden?
      Oder gibt es Brillen auf Kosten der Kasse?

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      02. Mai 2011 20:59

      @Samensack:
      Der Samen gehört ins scrotum; gerade Sie (nomen est omen) sollten das wissen. Und besonders in Ihrem Fall ist es für die Menschheit eideutig besser, wenn er dort ad infinitum verweilt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Mai 2011 23:46

      Wenn „Unternehmensbeteiligungen zu verkaufen“ absurd wäre, müsste man alle Börsen bis auf die Devisenbörsen schließen.

      Hier (Projekt Vassi) soll aber der „Investor“ die fehlenden bzw. aufgebrauchten Fördermittel für Solarstrom (die fließen großteils in die technisch ausgereiftere Solarthermie) noch einmal beibringen. Die Fördermittel stammen schließlich auch vom Steuerzahler.

      Die Kosten der Teilnahme (zwecks Gesamtversorgung) an diesem Projekt belaufen sich für einen Ein-Personen-Haushalt mit durchschnittlich 1.500 Kilowattstunden Verbrauch pro Jahr auf (einmalige) 5.000,-.
      Der Energiepreis beträgt ungefähr ein Drittel des Gesamtpreises. (Ca. 5 Cent pro Kw/h), das heißt, dass mit diesen 75 € (1500 x 0,05 €) pro Jahr das eingesetzte Kapital (5.000 €) zu refinanzieren sein wird. Das entspräche einem Zinssatz von 1,5 %. Somit weit unter der Inflationsrate.
      Wer da noch ein Geschäft sieht, ist selber schuld.
      Also – Abzocke.

      Und ein „Geschäftskonzept“ hatte Herr Madoff auch.
      Nur war das nicht nur rein rechtlich betrachtet eben „nicht ganz“ sauber.

      Ähnlich wird das beim „Bürgerinnenkraftwerk“ sein.
      Da diese Gesellschaft erst gegründet werden muss, was weitere, erhebliche Kosten und in Folge laufende Personalkosten (wer wird dort wohl die gut bezahlten Jobs bekommen?) nach sich zieht, die von den zu erwartenden (und eher dürren) „Investment“ bestritten werden müssen, sieht das Ganze nach einer veritablen Totgeburt aus.

      Was aber nicht weiter verwunderlich ist.
      Wer die Matura (o. Gleichwertiges) für alle verspricht und eine Jahreskarte für die Öffis zum Preis von zwei Monatskarten, der – oder im gegenständlichen Falle „die“ – wird von kaufmännischem Denken ohnehin nicht geplagt sein.
      Zumal die betreffende „Dame“ Sprachwissenschaften studiert hat und dazu noch aus Griechenland stammt.

  11. Idiot (kein Partner)
    02. Mai 2011 17:21

    Man muß auf die Fortpflanzung bestehen und sich Dinge einfallen lassen, damit man nicht ausstirbt!
    Was will der Pluto nur?

    • Nazise (kein Partner)
      02. Mai 2011 17:26

      Herr Idiot, was glauben sie eigentlich nur wer wir sind - wir verstehen die Natur wunderbar!

    • Heinzi Frei (kein Partner)
      02. Mai 2011 17:32

      Und ich will bis zu meiner Pension einfach Ruhe haben und im nächsten Leben dann wird es wieder ein Thema sein die Fortpflanzung...
      Und was jetzt! - Habe ich noch ein Recht auf Leben überhaupt oder werd ich jetzt bis ins Grab überwacht und verfolgt?

  12. horsti (kein Partner)
    02. Mai 2011 17:14

    die nicht wahren diener gottes (himmel), es gibt sehr viele nachfolger davon die sich als diener gottes (himmel) ausgeben und in der geschichte ausgegeben haben - vieles wurde geschrieben - also man sollte schon etwas skeptisch sein.
    sie wissen es, die wahren diener gottes (himmel) hat man in der vergangenheit meistens umgebracht und danach kamen nachfolger...
    pluto wird als vater gedeutet von nachfolgern der römisch kath. kirche, die ja schon sehr lange auf der flucht von pluto ist. also muß man sagen, die oberflächlichkeit sollte man nicht so sehr ernst und wichtig nehmen.
    vieles hat sich in der geschichte bereits fortgepflanzt und hat seine gestalt angenommen...

  13. Konrad Loräntz
    02. Mai 2011 15:38

    Wirklich sehr geehrter Herr Unterberger,
    Ihr Spott über CO2-Klimawandel-Kassandren trägt leider nicht zur Glaubwürdigkeit des Blogs bei. Wissenschaftliche Hypothesen sind eo ipso keine letztgültigen Wahrheiten. Sie sollen und können nichtsdestoweniger als Grundlagen vernünftigen Handelns betrachtet werden. Es gibt viele Erfolgsbeispiele - nicht zuletzt das FCKW-Verbot.
    Dass im Falle des Klimawandels Grün-Rote mit heiligem Eifer auf den Zug aufspringen, heisst ja nicht, dass das Anliegen an sich verkehrt wäre. Wenn auch, wie im Falle von BürgerInnen-Kraftwerken (=Photovoltaik-Anlagen) der Begriff a) wirklich zum Lachen ist und b) der ökologischen Nutzen soo klar nicht ist (Stichwort: Seltene Erden).

    • Norbert Mühlhauser
      02. Mai 2011 18:00

      O jeminee - nix verstanden!

      Es geht nicht einmal um die Meriten der Theorie um die Anthropogenität des Klimawandels, sondern um die gleichgeschaltete Art, in der dieser den Bürgern "verkauft" wird.

  14. Otto (kein Partner)
    02. Mai 2011 13:14

    Ich stelle fest, A. U. ist leicht zu erheitern. Eine Verbindung zwischen antropogenen Ursachen der Klimaerwärmung bzw deren Widerlegung, und wissenschaftlichen Untersuchungen fremder Planeten, lediglich begründet auf die gemeinsame Verwendung des Wortes "Klima", mutet aber eher verzweifelt und armselig an. Wie so ein Heiterkeitsausbruch aussieht möchte ich mir lieber nicht vorstellen...

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:35

      Pluto düfte bloß heißgelaufen sein, als ihm zu Ohren kam, dass ihm sein geliebter Planetenstatus abhanden kommen soll.

    • phaidros
      02. Mai 2011 13:59

      »abhanden kommen soll.«

      Bereits 2006 passiert. Mag aber sein, dass es so lang gedauert hat, bis es sich zu Pluto durchgesprcochen hat.

    • Reform (kein Partner)
      02. Mai 2011 17:17

      Pluto ist unser Vater und die Erde ist eine Scheibe, Heilige sind Fortpflanzungsunfähige usw. - Wer sich nicht fortpflanzen kann, hat AIDS usw.

  15. Jacky (kein Partner)
    02. Mai 2011 11:51

    Um noch einmal das Thema mit dem BürgerInnenkraftwerk aufzugreifen:

    Da tun sich ein paar Menschen, denen der Ausbau der Energiegewinnung aus Sonnenenergie am Herzen liegt, zusammen, um Solarkraftwerke zu errichten, und suchen nach Mitteln und Wegen, um das notwendige Kapital dafür aufzubringen. Im Prinzip also eine ganz normale Unternehmensgründung.

    Was, verflixt noch einmal, gibt es daran auszusetzen???

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Mai 2011 12:04

      Einer Unternehmensgründung geht im allgemeinen eine Geschäftsidee und ein Business-Plan voraus.
      Was Fach- und Marktkenntnis erfordert.

    • Aha (kein Partner)
      02. Mai 2011 17:50

      Ja eh, und eine Idee ist erst eine Idee wenn man mindestens einen Doktortitel der Wirtschaftswissenschaften sowie einen ausgereiften Businessplan hat...

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      02. Mai 2011 22:56

      Eine Unternehmungsgründung ist nicht die Aufgabe eines Politikers!
      Da sehe ich enorme Interessenskonflikte:
      Gesetzgebung, Förderung, Jobvergabe usw. alles in der Hand einer kleinen Gruppe von Politikern, da sehe ich viel Geld im Ärmelkanal verschwinden.

      Im übrigen hätte dieser weibliche Politiker dieses Projekt ja schon vor einem Jahr starten können. Wer oder was hat ihn daran gehindert?

  16. Observer
    02. Mai 2011 10:11

    Nur kurz zum Klimawandel und der sonstigen Umweltverschmutzung:
    wer in der Pyrkergasse oder sonst einem Villenbezirk wohnt und wenig in der übrigen Welt herumkommt, für den ist der vielfach feststellbare Klimawandel reine Hysterie. Und wenn diese Leute dann mit wissenschaftlichen Fakten konfrontiert werden, dann kommt der Hinweis dieser Skeptiker, dass es auf unserem Planeten immer schon Wärme-, Kälte- und Staubperioden gegeben hatte.
    Wenn man sich - so wie ich - oft in den den Gletscherregionen herumtreibt, oder auch asiatische Grossstädte besucht, dann sieht man von Jahr zu Jahr negative Veränderungen. Vergangenes Jahr sah ich mitten im Pazifik, weitab von Inseln enorme (!!) Mengen von Abfällen (PVC-Leerflaschen, Plastiksackerl und vieles andere) herumtreiben, was nicht abgebaut werden kann. Schrecklich sind auch die Funde von durch diesen Unrat verendeten oder verletzten Fische, welche die Fischer regelmässig in deren Netze vorfinden.
    Wer solche und andere Erfahrungen macht bzw. solchen Erzählungen keinen Glauben schenkt und weiterhin alles verharmlost, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      02. Mai 2011 11:21

      Nur dass die Gletscherregionen in den Ostalpen bald nicht mehr so heißen werden...

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Mai 2011 11:26

      Aus „Menschliches, Allzumenschliches I.“, F. Nietzsche
      Ursache und Wirkung verwechselt, 608.

      „Wir suchen unbewusst die Grundsätze und Lehrmeinungen, welche unserem Temperamente angemessen sind, so dass es zuletzt so aussieht, als ob die Grundsätze und Lehrmeinungen unseren Charakter geschaffen, ihm Halt und Sicherheit gegeben hätten: während es gerade umgekehrt zugegangen ist. Unser Denken und Urteilen soll nachträglich, so scheint es, zur Ursache unseres Wesens gemacht werden: aber tatsächlich ist unser Wesen die Ursache, dass wir so und so denken und urteilen.“

      Soll heißen: Indoktrinationschancen finden ihre Grenzen im menschlichen Wesen.

      Siehe auch, etwas weniger abstrakt, Konfuzius:

      „Von einem, der nicht fragt: Was soll ich hiervon halten, was soll ich davon halten?, würde ich gar nichts halten.“

      Kurz: Natürlich verändert sich das Klima. Sonst gäbe es gar keine Definition dafür.
      Bloß sind die Ursachen nicht bekannt, bzw. simple Spekulation.
      Und wie will man ein Rad zurückdrehen, wenn man nicht weiß, wie es überhaupt gedreht wird?

    • november_rain (kein Partner)
      02. Mai 2011 12:17

      Die Ursachen des Klimawandels sind sehr wohl bekannt. Manche versuchen nur ihre peinlichen Wissenslücken durch hochgestochenes Geschwurbel zu übertünchen. Ganz im Trend der Zeit. Die Gesamtschuldebatte macht sich manchmal auch rückwirkend bemerkbar.

    • Segestes (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:00

      Schnabeltierfresser, diese heutigen Noch-"Gletscherregionen", waren in der Antike (römisches Klimaoptimum) Jahrhunderte lang weitestgehend eisfrei (Hanibal hätte sich ansonsten mitsamt seinen Elefanten brausen gehen können).
      Auch während der mittelalterlichen Warmzeit, war die Eismasse vergleichsweise gering und die Baumgrenze lag höher als heute.
      So gesehen kehren wir nun zu den Zuständen zurück, die in den letzen 2000 Jahren eher die Regel waren, nicht die Ausnahme.

      http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/0/09/Holozaen.jpg

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:04

      Siehe "Unterhaltung vom 28./29.4. - Dieselpreis ...

      "Neppomuck
      29. April 2011 12:51
      Zwischen 1880 und 1940 hat sich die Erde um 0,4 ° C. erwärmt.
      Der gleiche „bedrohliche Temperatursprung“ fand in den darauf folgenden 60 Jahren statt.
      http://tinyurl.com/yhj7z55

      Das kann also nur der schlüssige Beweis für die alleinige Schuld des „anthropogenen CO2-Ausstoßes“ an der Erderwärmung sein, oder nicht? ..."

      Keine Antwort bisher von dem vor Wissen nur so strotzenden "november_rain".

      n.b.: Es ist kein Intelligenzbeweis, wenn man ständig in die Endlosschleife des "es ist bekannt usw." verfällt.
      Eher das Gegenteil.

    • november_rain (kein Partner)
      02. Mai 2011 16:15

      Was wollen Sie eigentlich von mir, Neppomuck? Egal was ich sage, was ich (und andere) an Fakten, Erklärungen und Beweisen liefere, Sie weisen es ohnehin zurück mit ihren verschnörkelten Formulierungen. Sie machen sich nie die Mühe, die zahlreichen Links, die in diesem Tagebuch schon zitiert worden sind, auch zu lesen, geschweige denn überdenken. Stattdessen zitieren Sie lieber Nietzsche, ohne irgendetwas verstanden zu haben.

    • phaidros
      02. Mai 2011 17:35

      november_rain, so leid es mir tut, das sagen zu müssen: vergessen Sie's, leider.

      »Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.« - Friedrich von Schiller

      Was diesen klugen Herrschaften, die alles wissen ohne jemals etwas verstanden zu haben, nicht passt, machen sie sich in ihren Augen halt passend (zum Beispiel: die auf einmal neuerdings aufgetauchte Behauptung, dass die Erwärmung jetzt nur noch anthropogen sei).

      Sie haben freilich mit jedem Wort recht! (Und ebenso natürlich observer, loräntz, schnabel, seinerzeit der copepoet und dankenswerter Weise alle, die ich jetzt vergessen habe, bitte um Nachsicht) - der Meinungsmob glaubt hier nur, eine Lufthoheit zu haben.

      Was ich hier im Blog lernen konnte und vielfach bestätigt sah: stupides Insistieren auf noch so großem Stumpfsinn funktioniert in den Augen derjenigen, die es tun. Es ist ihnen völlig egal, wie sehr sie sich damit zu tumben Idioten machen. Vermutlich nehmen sie das gar nicht wahr.

      Und noch ein Zitat zum Drüberstreuen: »Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, daß die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind.« - Bertrand Russell

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Wollen Sie mich mal anschreiben?

    • Norbert Mühlhauser
      02. Mai 2011 18:12

      O jemineh - nix verstanden!

      Es geht aus Sicht der Öko-Fundis weniger um den Klimawandel, ja nicht einmal um dessen Anthropogenität an sich, sondern darum, dass die vom Menschen herrührende Erwärmung zum exponentiellen Anstieg der Erdtemperaturen führen soll.

      Ist aber mit dem Prinzip der Absorption und Emission der Wärmestrahlung durch CO2 & Co nicht zu erklären: etwa deshalb, weil man das Auffangen und Abstrahlen nicht beliebig durch erhöhte CO2-Dichte steigern kann, zweitens weil immer 50 % Richtung Weltraum abgestrahlt wird, und drittens weil Abstrahlung nur in großen Höhen eintreten kann, wo die Atmosphärendichte gering weil, weil darunter die Gasmoleküle ihren erhöhten Energiezustand kinetisch "abreagieren".

    • phaidros
      02. Mai 2011 18:31

      Es ist natürlich alles bestens erklärt, nur ist es nicht unmittelbar einleuchtend. Bitte versuchen Sie endlich, sich den Themenkomplex »Fließgleichgewicht« anzueignen. Es wird immer genau soviel ab- wie eingestrahlt. Immer. Die Frage ist nr: auf welchem Niveau.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      02. Mai 2011 21:15

      Ja Segestes, ich scheiß' mir auch nicht deswegen in die Hose, weil die Gletscherregionen wieder in den Zustand des Mittelalters zurückversetzt werden. Aber wenn sich natürliche Entwicklungen der letzten 10 Jahrhunderte messbar in 2 Jahrzehnten umkehren, kann ja wohl irgendwas nicht stimmen. Die Erde kann grundsätzlich alles, aber nicht in jedwedem Zeithorizont.

    • rossi (kein Partner)
      02. Mai 2011 21:26

      Geh, Schnabelfresser, woher hast denn den Schahs wieder her?
      Aber natürlich kann das Klima auch in wenigen Jahren kippen. ALLES ist möglich, du Einfaltspinsel.

    • GOP
      03. Mai 2011 18:53

      phaidros:
      vor einigen Jaahrzehnten stellten sich seriöse Wissenschafter über die erhöhten Emmissionen und das grossere Ozonloch immer die Frage, wird die Erde dadurch wärmer (Treibhauseffekt infolge geringerer Wärmeabgabe an den Weltraum) oder wird es kälter, da weniger Sonnenstrahlen bis zur Erdoberfläche gelangen können? Nun ist es klar: die Erdtemperatur steigt und wird - wenn keine Gegenmassnahmen getroffen werden - weiter ansteigen, den bisherigen 50:50-Temperaturaustausch gibt es nicht mehr.
      Noch etwas: man hat fetsgestellt, dass das vom Observer geschilderte Müllproblem im Pazifik an einer Stelle besonders vermehrt auftritt. Dies ist die Folge eines dort ständig herrschenden Wasserwirbels (mehrere hundert Kilometer im Durchmesser), welcher diesen Abfall in dessen Mitte treibt. Vielleicht könnte man dieses Mist dort absaugen?

    • phaidros
      08. Mai 2011 15:30

      GOP. die Seiten der ZAMG (http://www.zamg.ac.at/klima ) sind da sehr empfehlenswert - Klimaentstehung ist unglaublich komplex! Sonst hätten wir ja auch nicht solche Shcwierigkeiten mit Vorhersagen. WIr wissen noch nicht einmal, ob wir bereits alle Einflussfaktoren kennen, oder ob wir die bekannten richtig einordnen können (allerdings funktionieren Modellrechnungen, die eine bekannte Vergangenheit »nachrechnen« bereits sehr gut - von einer gewissen Plausibilität ist also auszugehen).

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  17. cmh (kein Partner)
    02. Mai 2011 10:09

    Dem Klimawandel ist ja ganz leicht beizukommen.

    Wir brauchen nur alle zur Religion des Friedens, die uns Herr Gül jetzt bringt, konvertieren und uns an diese Lebensweise anpassen. IN den ersten hundert Jahren werden sicher die Fetzten fliegen, aber wenn alles verbraucht ist und nicht mehr funktioniert (in Schallah) wird wieder Friede - mit nur sehr begrenzten Halsabschneidereien untereinander oder dem einen oder anderen Massaker auch untereinander - herrschen.

    Dann ist uns sicher allen gleich warm.

    (PS: mit "warm" meine ich selbstverständlich nur die physikalische Temperatur ohne sexuelle Nebenbedeutungen. Bitte daher nicht löschen.)

  18. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    02. Mai 2011 09:49

    Ich verstehe es ja nicht ganz, da wird die Türkei von einer Partei regiert, deren Programm aber so was von wertkonservativ und wirtschaftsliberal ist, dass der Belegschaft hier ordentlich einer abgehen müsste, und dann ist es Unterberger auch nicht recht.

  19. Ano Nym (kein Partner)
    02. Mai 2011 09:32

    Die Melonenparteien (rot-grün) und die Pressefreiheit bzw. Meinhungsfreiheit: - wenn ich bedenke, wieviele zigtausende österreichische Bürgermeinungen die Zenzi vom ORF schon gesperrt hat, dann könnt ich gar nicht so viel fressen, wie ich speiben möchte. Hoffentlich ist hier ein Ort der seelischen Erholungsbuchstaben, wo außerhalb der Lobbyisten-Vereine, die sich aus den 3 Abrahamsreligionen (Christen, Juden, Islamisten) rekrutieren - bekömmliche Kost wiedergekäut wird. Was der Kuh auf der Alm erlaubt ist, soll dem Menschen nicht verboten werden. Den Meinungsbrei so lange wiederzukäuen, bis das Problem verdaut ist und auf dem Misthaufen der Zeit zu den Akten gelegt werden kann. Oder Evolutionstheoretisch auf den Punkt gebracht: Gedanken und Worte sind wie Tropfen, die die Gischt an die Brandung treibt, bevor sie im Urmeer leise versinken. Der Sigmund Freud nennt das, glaube ich - Anneliese ... oder so ähnlich.

  20. Jacky (kein Partner)
    02. Mai 2011 08:22

    Ach, Anderl, mit solchen Sprüchen würdest an jedem Stammtisch brillieren. Man sieht direkt vor sich, wie nach fünf Bier und vier Schnapserln herzlich über deinen Witz mit dem Klima am Pluto gelacht wird - und noch eine Runde, Prost!

    Naja, und das BürgerInnen-Kraftwerk - na, mach dir nix draus, wennst es nicht verstehst. Schließlich kannst du ja davon ausgehen, dass dein Publikum sich ebenso wenig informiert hat wie du. Denn es ist sicher mehr interessiert an deinem Schmäh mit der Rathaus-Griechen-Grünin. Jö, "Grünin", wie neu und wie originell dieser Witz doch ist! Noch eine Runde, Prost!

    Und dann natürlich der ORF, na klar! Eh klar, die Roten haben die Objektivität, die Mück seinerzeit eingeführt hat, kaputtgemacht! Der ORF, der soll sich einmal ein Beispiel nehmen am Herrn Orban, der zeigt in Ungarn, wie man die Medien zum Spuren, äh will sagen, zum objektiven Berichten bringt! Prost! Und noch einmal Prost! (Nur: wenn man zuviel gesoffen hat, wirds einem halt irgendwann schlecht - und dann kommt das ganze Zeug wieder hoch.)

    • Segestes (kein Partner)
      02. Mai 2011 08:59

      Den ORF-Fans fällt erstaunlicherweise immer nur der Mück ein.
      Entlarvend, wenn argumentativ offensichtlich nicht mehr drinnen ist.

      Dass bei den letzten ORF-Betriebsratswahlen Rote und Grüne zwei Drittel der Stimmen erhalten haben, lässt natürlich auch überhaupt keine Rückschlüsse auf die weltanschauliche Ausrichtung dieser "Anstalt" zu ...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      02. Mai 2011 09:52

      Segestes, dass bei der letzten AK-Wahl in Wien rot und grün ebenfalls 2/3 der Stimmen bekommen haben, übersehen Sie in Ihrer Argumentation. Wo sticht da der ORF bitte heraus?

    • Trollfresser (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:01

      Jacky

      Nach Deinem Posting zu schließen, hast Du sicher schon einen namhaften Beitrag an das BürgerInnenkraftwerksprojekt überwiesen.

      Denn erstens hast Du ja sicher ein arbeitsloses Einkommen und kannst daher auf den Rubel scheißen. Zahlen eh die Reichen. Du hast aber damit recht, dass es bei dem Kraftwerksschmäh nix zu verstehen gibt. Denn sonst würden die roten Deppen ja auch nix zahlen.

      Warum das Projekt aber BürgerInnenkraftwerk heißen soll ist mir nicht klar. Denn der Wechelstrom hat ja meistens drei PHasen L1, L2 und L3 (früher RST). Vielleicht hier:

      L1. Mandl - Bürger
      L2. Weibl - Bürgerinn

      und wo bleibt L3?

      Richtig, das können ja nur die Schwulen und Lesben sein. Das sind ja auch die eigentlichen Phasenverschobenen, sie werden aber hier entgegen den Sachumständen krass diskriminiert.

      Und nocheinmal richtig erkannt: Der ORF nimmt sich den Orban (oder besser die von ihm gezeichnete KArikatur des Orban) zum Vorbild. Gesendet wird nur mehr was genehm ist und in die Blattlinie passt. Ansonsten gilt aber Unschuldsvermutung genauso wie Redaktionsgeheimnis.

      Der Pluto ist im übrigen der Hund von der Mickymaus und das hat mit dem Klimawandel natürlich überhaupt nichts zu tun. Pröstchen.

    • Segestes (kein Partner)
      02. Mai 2011 12:46

      Schnabeltierfresser, die AK in Wien ist so zusammengesetzt, weil sich die Grünen und Roten bekanntermaßen besonders stark in Städten, vor allem aber in Wien, tummeln.
      Und so ein altbekannter Tummelplatz ist eben auch der ORF.

      Die ORF-Belegschaft spiegelt in ihrer politischen und weltanschaulichen Ausrichtung, nicht den Durchschnitt der Bevölkerung wieder - im Gegenteil!
      Wäre der ORF eine Brauerei oder eine Fabrik für Schuhlöffel, könnte man sagen, egal.
      Da er aber die größte Medienorgel in diesem Land ist, ist die Sache problematisch.
      Es wird nämlich von den ORF-Journalisten eine Meinung veröffentlicht, die der einer Minderheit entspricht, nicht aber jener der Mehrheit in diesem Land.

      Und das kanns ja wohl nicht sein, oder?

  21. xRatio (kein Partner)
    02. Mai 2011 04:12

    Wir haben ganz andere Probleme als Klimaquatsch, Hochzeiten, Ortstaferln, Fußball, Waldsterben oder "Sport".

    Dreimal dürfen alle österreichischen Dummis raten, welche. :-) :-)

    • Ano Nym (kein Partner)
      02. Mai 2011 09:44

      ... wobei der Ortstafelstreit in Kärnten eine Vorwarnung sein soll, was uns der liebe Herr Gül aus der Türkei vorschreiben wird, wenn er morgen kömmt, mitsamt seiner bekopftüchelten Frau ! ....

      Aber was ich für echte globale Probleme halte:

      1. internationale KatstrophenBewirtschaftung (ohne Vatikan-Caritas)
      2. internationaler Naturschutz
      3. internationale Geburtenkontrolle
      4. internationale Armutsbekämpfung.

  22. november_rain (kein Partner)
    02. Mai 2011 03:19

    Köstlich, diese Klimawandelfreaks, einfach köstlich. Könnte beim Pluto vielleicht seine Exzentrizität und extrem lange Umlaufbahn eine Rolle spielen? Zwischen Aphel (sonnenfernster Punkt) und Perihel (sonnennächster Punkt) vergehen auf dem Pluto nämlich ungefähr 125 Erdenjahre.

    http://www.skepticalscience.com/pluto-global-warming.htm

    "Pluto: the warming exhibited by Pluto is not really understood. Pluto’s seasons are the least understood of all: its existence has only been known for a third of its 248 -year orbit, and it has never been visited by a space probe. The ‘evidence’ for climate change consists of just two observations made in 1988 and 2002. That’s equivalent to observing the Earth’s weather for just three weeks out of the year. Various theories suggest its highly elliptical orbit may play a part, as could the large angle of its rotational axis. One recent paper suggests the length of Pluto’s orbit is a key factor, as with Neptune. Sunlight at Pluto is 900 times weaker than it is at the Earth."

    Herr Unterberger, müssen Sie wirklich jedesmal ihre Unwissenheit zur Schau stellen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:03

      n_r

      Ich bin beeindruckt. Du kannst auch englische Texte fehlerfrei kopieren.Wau!

    • november_rain (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:11

      Du scheinst dir auf dein mangelndes Wissen und Leseverständnis auch noch stolz zu sein. Bist wohl in einer Gesamtschule sozialisiert worden?

    • Norbert Mühlhauser
      02. Mai 2011 14:10

      @ n_r:

      Bitte sich um sinnerfassendes Lesen auch in deutscher Sprache zu bemühen!

      Nicht Unterberger stellte die Behauptung von einem Klimawandel auf Pluto auf, er berichtet darüber bloß!

  23. Norbert Mühlhauser
    01. Mai 2011 23:46

    Köstlich, Ihr Verriss der medialen Klima-Apolkalyptik, Herr Unterberger!

    Bei einigen unentwegten Beschwichtigern der Klima-Abzocke drängt sich hartnäckig der Eindruck auf, sie lebten mitsamt ihren Klimawissenschaftern in einem akademischen Elfenbeinturm, der von "Leugnern" umzingelt und zum Einsturz gebracht werden könnte.

    Tatsächlich gibt es das von diesen gezeichnete Bild der Idylle nicht, denn das "in Ruhe arbeiten" ist von einer grausigen Dynamik begleitet, die nicht nur immer mehr Klimakonferenzen an exotischen Urlaubsorten, sondern stetig wachsende Tributzahlungen vom Bürger auch abseits der speziellen Forschungsförderung umfasst.

    Das Ganze geht mit einer Totschlags-PR einher, die Kritik durch Vereinnahmung von Werteprioritäten zum Verstummen bringen soll, so wie im Bolschewismus Kritik Revision war, wo doch die Herren Sowjets eifrigst die Errungenschaften der Revolution festigen und das Paradies der Werktätigen ausbauen. Und wer konnte es wagen, dabei zu stören, wer, gegen das "Paradies der Werktätigen" sein? Die heutige Diktatur der Sonntagsreden feiert vergleichbar unheimliche Urständ.

    Die Treibhausthese ist nicht irgendein Argument, mit dem der Staat die Abgabenquote zu erhöhen sucht. Die Treibhausthese eignet sich vorzüglich, die letzten Reste der Marktwirtschaft (Eigenverantwortung, Eigeninitiative, Klassenlosigkeit im engeren Sinne, Bürgermitbestimmung über den Markt) auszuhebeln. Die Treibhausthese ruft nach globalen Notstandsmaßnahmen, die naturgemäß private Interessen übersteuern.

    Dementsprechend lassen nicht die "Leugner", deren Macht nicht einmal zu Straßenprotesten oder zu Mahnwachen vor den Konferenzorten reicht, die Forscher nicht arbeiten, sondern die Politiker haben es besonders eilig, Aussagen von Klima-Alarmisten heranzuziehen, um den neuen Totalitarismus, dem zufolge sogar bald der private Stromverbrauch nach Tageszeiten-Reglement erzwungen werden soll (bspw), zu errichten, oder jedenfalls die Staatstätigkeiten durch immer höhere Abgabenquoten an das Ausmaß des Kommunismus heranzuführen; wobei sie, wie auch die ebenfalls großteils politisch-administrative Institution IPCC, alles daran setzen, um die Bekanntheit der ihnen genehmen Wissenschafter zu erhöhen und die Nonkonformisten unter den Gelehrten ins Abseits zu drängen.

    Es wird doch erlaubt sein, in einem solchen Umfeld die Gegensätze der Forschergemeinde untereinander zum Gesprächsgegenstand zu machen? Es gibt in diesen Kreisen Meinungsverschiedenheiten nicht nur über die Anthropogenität der jüngsten Anstiege der Durchschnittstemperaturen, sondern auch - unabhängig davon - über die Klimazyklen in der Erdgeschichte und über die kurzfristigen Trends der Erd-Klimakurve.

    • xRatio (kein Partner)
      02. Mai 2011 02:29

      @Norbert Mühlhauser 01. Mai 2011 23:46

      Sie sprechen mir aus der Seele, werter Norbert Mühlhauser.

      Ich habe mir den in dieser Sache am meisten spinnenden phaidros ja schon vor Wochen oder Monaten vorgenommen.

      Ohne daß phaidros imstande war, auch nur ansatzweise auf meine sehr klaren und einfachen Überlegungen einzugehen.

      Der Klimaquatsch ist nichts weiter als ein weiterer, gigantischer linker Volksbetrug.

      Der Klimaquatsch ist eindeutig dazu bestimmt, die freiheitliche westliche Zivilisation wenigstens auf diesem Wege zu zerstören.

    • Norbert Mühlhauser
      02. Mai 2011 02:37

      sollte natürlich "Klima-Apokalyptik" heißen ....

    • phaidros
      02. Mai 2011 04:43

      Bitte um einen entsprechenden Link, xRatio - ich würde gern nachlesen. Denn an eine Diskussion über die Klimaforschung mit Ihnen kann ich mich nicht erinnern. (Ebensowenig an ein Argument von Ihnen, das jemals über das Niveau »meisten spinnen« oder »Dreckslinker« hinaus gegangen wäre).

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Norbert Mühlhauser
      02. Mai 2011 13:57

      @ xratio:

      Es ist zwar bekannt, dass die grüne Bewegung eine großteils marxistische Herkunft hat (tlw aber auch systemkritisch-konfessionell), es wird aber viel zu wenig gewürdigt, und kann deshalb nicht oft genug darauf aufmerksam gemacht werden:

      Welch größere Versuchung kann es denn für solche Weltverbesserer geben, als ihr Schüren gegen die bisher Vermögenden in einer pseudowissenschaftlichen Theorie zu verpacken? Aus dem zwangsläufigen Umstand, dass der Mensch als Kulturwesen Natur verbrauchen muss (und es schon allein mit jeder Wohnstätte tut), eine zivilisatorische Pervertierung zu konstruieren, und damit opportunerweise vorwiegend jene zu treffen, die, weil vermögend, davon am meisten verbrauchen ?

      Noch nie wurde ein rational nicht einmal theoretisch sauber erklärbares, und experimentell nicht nachvollziehbares, Prinzip derart frenetisch akklamiert und von der politisch-administrativen Klasse derart begeistert rezipiert.

      Dank auch für den Zuspruch.

    • phaidros
      02. Mai 2011 17:38

      Bitte nicht auf den Link vergessen - ich kann mich an einige Klimadiskussionen recht gut erinnern, aber nicht an eine mit Ihnen, xRatio, danke.

    • xRatio (kein Partner)
      02. Mai 2011 21:30

      @phaidros
      Bitte um einen entsprechenden Link, xRatio - ich würde gern nachlesen.

      Schauen Sie hier mal nach. Mir nicht mehr zugänglich.

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/12/die-klima-touristen/

      War wohl so um den 05.12.2010 herum. Habe dort auch einige Links gepostet, die ich allerdings nicht mal für erforderlich halte.

      Um den Klimaschwindel zu durchschauen reichen (mir jedenfalls) schon ein paar grundsätzliche Überlegungen, etwa zur (klimatisch belanglosen) Rolle von CO2.

    • phaidros
      03. Mai 2011 06:14

      Tatsaächlich, xRatio - war mir doch glatt entfallen! Nichtsdestotrotz: Antworten blieb ich dort keine schuldig.

    • xRatio (kein Partner)
      03. Mai 2011 13:01

      @Phaidros,

      doch, weil Sie sich um das eigentliche Thema, meine Argumente, herumgedrückt haben. ;-)

  24. Rosi
    01. Mai 2011 17:39

    Detail am Rande - ich weiß, ich weiche da sehr von AU s Meinung ab, aber bin dennoch überzeugt, daß er in diesem einen Fall nicht Recht hat:
    Das Klima unserer Erde wird durch die Überbevölkerung sehr wohl negativ beeinflußt. Die Natur hier ist für diese Menge an Menschen nicht ausgelegt, die natürlichen Regenerationsprozesse für Pflanzen und Tiere sind nicht mehr möglich, weil sich der Mensch bereits zu sehr ausgebreitet und vermehrt hat.
    Wer's nicht glaubt, braucht nur eine Gegenüberstellung der Arten, die jährlich unwiederbringlich verloren gehen, gegenüber jenen, die neu entstehen - außer diversen Virenstämmen sind mir keine bekannt - machen ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • byrig
      01. Mai 2011 21:39

      als erstes endlich der türkische botschafter tezcan!

    • xRatio (kein Partner)
      02. Mai 2011 02:27

      @Rosi 01. Mai 2011 17:39
      Das Klima unserer Erde wird durch die Überbevölkerung sehr wohl negativ beeinflußt.

      Da irren Sie, liebe Rosi. Der Einfluß des Menschen auf das Klima ist gleich Null.

      Die Sozialisten beeinflussen das Klima auch nicht.

      Sozialisten versauen bloß Wetter und Umwelt, wie man durchaus dramatisch und bemerkenswert an Bitterfeld, Elbe, Leipzig, der ganzen DDR gesehen hat.

    • Jacky (kein Partner)
      02. Mai 2011 11:32

      @Rosi: "Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
      Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen."

      Na, dann können sich xRatio und Trollfresser ja schon einmal von Österreich verabschieden.

    • Rosi
      02. Mai 2011 13:47

      @xRatio

      So absolut kann ich das nicht stehenlassen: wenn die Oberfläche der Erdkugel vor allem aus betonierten Flächen bestünde, statt aus natürlichem Boden, hätte das einen direkten Einfluß auf das Klima, denn die Sonneneinstrahlung und Wolkenbildung etc. funktionieren bei Beton anders als bei zum Beispiel bei einem Boden des Regenwaldes.
      Der Punkt ist jedoch, daß - für mein Verständnis - die Erde so ausgelegt ist, daß eine 'Menge' Lebewesen darauf leben können. Platz ist vorgegeben, und die Ressourcen sind es auch. Die Menge darf jedoch nur so groß sein, daß sie nicht ihre eigene Rasse gefährdet, indem sie den in der eigenen Nahrungskette befindlichen Lebewesen zu wenig Raum zum Leben läßt.
      Und auch meiner Meinung nach sind bereits jetzt auf der Erde zu viele Menschen, die alle anderen Lebewesen - und damit ihre eigenen 'Nahrungsmittel' - verdrängen. (Pflanzen zähle auch ich zu den Lebewesen.) Dadurch wird das natürliche Gleichgewicht gefährdet.

      @byrig

      Der Genannte - würde ich meinen - weist dafür 'gute Qualifikationen' auf.

      @Jacky

      Weshalb wollen Sie denn die beiden 'verschicken'?

    • xRatio (kein Partner)
      02. Mai 2011 21:32

      @Rosi 02. Mai 2011 13:47

      Die Thesen zu "Überbevölkerung" und "Endlichkeit der Ressourcen" sind wie auch der Klimaquatsch usw. längst widerlegte linke Mythen.

      Was die Ressourcen angeht, die überreichlich vorhanden sind und keineswegs "verbraucht", sondern nur umgewandelt werden, ist dies ganz gut:

      A Primer on Natural Resources and the Environment
      Mises Daily: Wednesday, November 10, 2010 by George Reisman
      http://mises.org/daily/4834

      Zitat:
      The fact that the earth is made of chemical elements that man neither creates nor destroys implies that, from the point of view of physical science, production and economic activity can be understood as constituting merely changes in the locations and combinations of the chemical elements.

      The entire supply of energy produced by the human race in a year is still far less than that generated by a single hurricane.

      Mining operations could be carried on at 100 times their present scale for a million years and still claim less than 1 percent of the earth.

      The notion that production and economic activity are harmful to the environment rests on the abandonment of man and his life as the source of value in the world, and its replacement by a nonhuman standard of value — i.e., the belief that nature is intrinsically valuable.

      A final inference that may be drawn is that a leading problem of our time is not environmental pollution but philosophical corruption.

      Was die Zahl der Menschlein angeht:

      Jemand hat mal berechnet daß alle derzeitigen Menschen in einen Kubus mit der Seitenlänge von 800x800x800 m gepackt werden könnten. Der Haufen ließe sich zu Fuß in einem kleinen Spaziergang umrunden. Soll natürlich nur heißen: es gibt Platz genug - und Futter bei freier Marktwirtschaft ebenfalls.

      Aber nicht daß ich jetzt für weitere Vermehrung wäre, wie das den "Kinderkriegern" (in des Wortes doppelter Bedeutung ;-) ) vorschwebt.

      Regierungen sollten sich da raushalten. Es geht sie nichts an. Machen eh alles verkehrt.

      Germanien könnte als eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt auch ruhig mal schrumpfen, z.B. um die Hälfte (40 Mio.) auf den Stand von 1871.

      Dann hätte man in D. erst die heutige Bevölkerungsdichte Frankreichs!!

    • Rosi
      02. Mai 2011 22:54

      @xRatio

      Danke für den Link und den Auszug.

      Es stimmt schon, daß man alles auf seine chemische Zusammensetzung reduzieren kann, und einen Stoff in einen anderen umwandeln, und so wird man sicher mit neuen Technologien und Entdeckungen in biologischen Bereich noch wesentlich mehr Menschen eine Zeitlang ernähren können.
      Aber für mich ist vieles ein 'Spiel mit dem Feuer', denn letztendlich sind viele sogenannten Entdeckungen lediglich ein Herumprobieren - Fukushima ist dafür symptomatisch.
      Auch bin ich der Meinung, daß die Natur an sich wichtig ist - ganz einfach, weil wir als Menschen ein (zwar nur unbedeutender - um gleich Ihr Zitat zu zitieren - wenn man beispielsweise nur einen Hurricane und dessen Auswirkungen betrachtet) Teil sind.
      Andererseits finde ich, daß - ethisch gesehen - in jedem Staat nur so viele Kinder in die Welt gesetzt werden dürfen, wie im eigenen Staatsgebiet auch gut ernährt und mit entsprechender Ausbildung ins Leben geschickt werden können. Alles andere ist unfair den anderen Menschen/Völkern/Staaten gegenüber.

      Ob dieses Gedankengut rechts oder links ist, muß ich gestehen, ist mir nicht bekannt, aber es ist auch zweitrangig, denn es ist meine Überzeugung.

      Die Tatsache, daß immer mehr Arten zugrunde gehen, haben Sie so stehengelassen - das heißt, das Argument ist zumindest nicht widerlegbar ;-)

      Und mir fehlt auch der Gegenbeweis dagegen, daß der Mensch doch in gewisser Weise sehr wohl das Klima verändern kann - wenn man beispielsweise an die Verkarstung durch Abholzung im Mittelmehrraum denkt.

      ... wahrscheinlich ist es in Wirklichkeit so, wie es immer ist: Die Wahrheit liegt in der Mitte zwischen diesen beiden gegensätzlichen Standpunkten ...

    • november_rain (kein Partner)
      02. Mai 2011 23:26

      Reismans Argumentation hat nichts mit den Thema zu tun. Die nutzbare Energie der Kohlenwasserstoffe steckt nicht in den Elementen selbst sondern in den chemischen Bindungen. KWs können für alles mögliche verwendet werden, wir Menschen bevorzugen halt die Reaktion mit Sauerstoff, um die gespeicherte Energie freizusetzen. So, und jetzt versuchen Sie, CO2 in Kohle, Erdöl, Erdgas zurückzuwandeln.

    • november_rain (kein Partner)
      02. Mai 2011 23:31

      Außerdem würde mich interessieren, ob Reisman neben einer Uranmine, Chemiefabrik, Kohlekraftwerk etc. leben möchte, wenn es seiner Meining nach ohnehin keine Umweltverschmutzung gibt. He should put his money where his mouth is.

    • november_rain (kein Partner)
      02. Mai 2011 23:34

      Und das in einem Land, in dem es keine bösen Umweltgesetze gibt. Vielleicht auch neben einem Aluminiumwerk in Ungarn. Dass es ohne Industrie nicht geht, ist mir natürlich klar, aber man muss die Umweltschäden minimieren.

    • xRatio (kein Partner)
      03. Mai 2011 12:57

      @november_rain
      Dass es ohne Industrie nicht geht, ist mir natürlich klar, aber man muss die Umweltschäden minimieren.

      Und wer behauptet das Gegenteil???

      Sie haben den Sinn der Äußerungen Reismans nicht verstanden.

      Ihm (und mir) geht es um einen menschengerechte Umwelt.
      Umwelt ist kein abstrakter Wert an sich (intrinsic value).

    • xRatio (kein Partner)
      03. Mai 2011 12:58

      @Rosi 02. Mai 2011 22:54

      Zum Artenschutz
      http://www.mehr-freiheit.de/umwelt/arten.html

      Zum Klima
      http://www.mehr-freiheit.de/umwelt/klima.html

      Zum Wald
      http://www.mehr-freiheit.de/umwelt/wald.html

      Dies und alles andere, was dort zu den "grünen" Themen ausgeführt ist, entspricht weitgehendst auch meiner Meinung - und diametral der grünen Propaganda.

      MfG

    • Rosi
      03. Mai 2011 16:47

      @xRatio 12:58

      Danke für die Links, ich brauche da etwas Zeit, um ein bißchen mehr darin zu lesen.
      Aber etwas habe ich schon gefunden:
      Aus dem ersten Link: 'Wenn sich die grüne "Biolandwirtschaft" allgemein durchsetzen würde, müßte man jede Wildnis, die heute noch besteht, landwirtschaftlich nutzen.'
      Das bestätigt genau meine Befürchtungen - die Erde 'leidet' unter der Überbevölkerung!
      Es geht in unserer Diskussion nicht mehr um die Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen an sich, sondern um die Art, wie man diese Ergebnisse interpretiert, also um die eigenen Werte, und über die kann man vermutlich nicht diskutieren, denk' ich. (Correct me, if I am wrong.)

    • Rosi
      03. Mai 2011 16:59

      @xRatio 12:58

      Nachsatz:

      Meine Aussage kommt zu der gleichen Schlußfolgerung, wie er auch in Ihrem Eintrag 13:06 gezogen wurde.
      Aber ich glaube trotzdem nicht, daß mein Standpunkt der gleiche ist, den auch die Kommunisten, sorry 'die Grünen', vertreten. Für mich ist der Mensch nicht das Zentrum des Universums, sondern nur ein unbedeutender Teil, und alle anderen Aussagen ergeben sich als Folge.
      Ich kann mir nicht vorstellen, daß 'die Grünen' diese Ansicht vertreten.....

  25. HDW
    01. Mai 2011 16:51

    Die Volte Unterbergers in die Politsatire kann ich nur begrüssen. Seit langem bin ich der Ansicht, dass das die einzig Kategorie ist die einem eigenständigen Beobachter dieser österreichischen Lokalszene das Lesen der Chronik erträglich macht! Übrigens eine Perspektive mit langer und ehrwürdiger Tradition. Homerisches Gelächter inklusive.

  26. HJR
    01. Mai 2011 15:55

    Dieser Beitrag hätte auch ideal zum 1. April gepasst.

  27. Undine
    01. Mai 2011 15:13

    @Brigitte Kashofer

    " Familienzusammenführung und Diskriminierungsverbot gilt bei den Linken nur für Migranten."

    Wie die LINKEN den Spagat schaffen, ist mir unerklärlich: Migrantenfamilien gelten auf jeden Fall als SCHÜTZENSWERT, werden also gewissermaßen unter eine Art "Naturschutz" gestellt, während die klassische einheimische Familie munter lustvoll zerstört wird und somit bereits auf der ROTEN LISTE gelandet ist.

    • cmh (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:10

      Sozialismus ist letzendlich eine Autoimmunerkrankung.

  28. Brigitte Kashofer
    01. Mai 2011 15:01

    Der Seitenhieb auf Bandion-Ortner erfolgte tiefer als unter der Gürtellinie. Ich weiß nicht, mit wem sie es sich verscherzt hat, aber sie war eine der wenigen, die in ihrer Ministerzeit wirklich etwas bewirken wollten, ist dabei aber leider an den weiblichen Betonköpfen in der SPÖ gescheitert. Sie war auch die einzige Ministerin, die auch Mutter ist. Schon bevor der EU-Menschenrechtsgerichtshof das unhaltbare österreichische Familienrecht beanstandet hat, das Vätern jegliches Recht gegenüber ihren Kindern abspricht und die Verhinderung von Besuchsrechten durch rachesüchtige Mütter nicht ahndet, obwohl die Kinder darunter leiden, wollte die Ministerin das Gesetz reformieren und die Diskriminierung der Väter beenden. Diese Gesetzesreform scheint nun weiterhin in der Schublade zu verstauben, Kinder werden ihre Väter nicht sehen, wenn es der Mutter gerade nicht passt, und der MGR ist der SPÖ nur wichtig, wenn sie ihn zur Durchsetzung ihrer Ideologien benützen kann. Familienzusammenführung und Diskriminierungsverbot gilt bei den Linken nur für Migranten.

    • WFL
      02. Mai 2011 09:39

      @brigitte kashofer:
      Volle Zustimmung!

    • Any Nym (kein Partner)
      02. Mai 2011 09:47

      ebenfalls volle Zustimmung!

    • cmh (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:14

      Blondion-Ortner hat es sich bei mir seit ihrem Bemühen, in bewährter stalinistischer Manier Blaulich für ihren A9-Dienstwagen zu kriegen, verscherzt.

    • november_rain (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:24

      Manche lernen halt nicht aus der Geschichte. Schon der Blausozialist Alfons "I feel the world in Vorarlberg is too small" Gorbach ist daran gescheitert.

    • n_r (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:27

      Der Hubert war's natürlich. Entschuldigen Sie bitte, Alfons.

  29. Patriot
    01. Mai 2011 12:59

    Ich warte immer noch auf Franz Vranitzky's Frage

    "Wo woar mei Leistung?"

    für die von Flöttl bzw der BAWAG abgegriffenen Million. Vielleicht kommt sie ja heute, am "Tag der Arbeit".

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/306629/Floettl_Wurde-zu-Zahlung-an-Vranitzky-genoetigt

    So präzisierte der Banker seine Version der Zahlung von einer Million Schilling (72.672 Euro) an Ex-Kanzler Franz Vranitzky (SPÖ). Flöttl berichtete, dass ihn der einstige Bawag-Chef Helmut Elsner genötigt habe, einen Beratervertrag mit Vranitzky abzuschließen. Im Dezember 1998, so Flöttl, habe er dann Vranitzky getroffen. Im folgenden Jänner sei dem Alt-Kanzler die Million (auch diese Summe soll Elsner diktiert haben) überwiesen worden

    Dass das Geld – wie von Vranitzky angegeben – für eine Beratung zur Euro-Einführung bezahlt wurde, dementierte Flöttl. Die Euro-Einführung sei zu diesem Zeitpunkt „schon gegessen“ gewesen. In Wirklichkeit habe man von Vranitzky nie eine Gegenleistung verlangt, so Flöttl.


    Sehr lustig ist auch die Aufregung über "brisante" Emails der neuen Innenministerin, veröffentlicht aus dem reichen Diebsgut des Nicht-Demokraten Peter Pilz. Keine Asylanten in Tourismus-Gemeinden? Skandal!

    • Undine
      01. Mai 2011 13:56

      @Patriot

      Selbst wenn ein "TAG der WAHRHEIT" eingeführt würde, müßten Sie vergeblich auf diesen Satz Vranitzkys warten. Auch Flöttl, Elsner und Co würden nicht gesprächiger. Diese Leute glauben tatsächlich, daß sie sich das von ihnen Angeeignete zurecht "verdient" (im doppelten Wortsinn!) hätten!

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:54

      http://tinyurl.com/6bag9t9

      Die Partei war "neger", also hielt man sich an den "Esel streck dich" namens Bawag.
      Das "comme il faut" der Genossen.
      Siehe die "causa Gerharter".

  30. Celian
    01. Mai 2011 12:17

    Solarkraftwerke, Gasturbinenkraftwerke, Kohlekraftwerke sind mir ein Begriff. Auch Atomkraftwerke. Aber BürgerInnenkraftwerk? Was ist das denn?

    Müssen in einem BürgerInnenkraftwerk die BürgerInnen die Turbine antreiben? (Na dann hopp auf Mädels. ) Oder werden sie dort gar verheizt? Ein unsinnigeres Wort als Bürgerinnenkraftwerk habe ich ja schon lange nicht mehr gehört. Es suggeriert, daß es alleine für die Bürgerinnen da ist, augenscheinlich im Gegensatz zu den anderen Kraftwerkstypen, die natürlich nicht für alle Menschen da sind. Für wen dann eigentlich? Es hat das Binnen-I, das man nur schriftlich liest, aber mündlich nicht hört, mit einem Wort es ist politisch korrekt. Und dafür will Vassilakou auch noch Geld sammeln. Um mit einem politisch korrekten Kraftwerk gegen die Energiekonzerne anzukämpfen. Sowas Lächerliches. Vassilakou die Windmühlenbekämpferin. Das wird ein Spaß 2012. Das Einzige, mit dem man ein BürgerInnenkraftwerk betreiben kann, sind die absurden, grünlinken Ideen, die man dort am besten verheizt. Und die produzieren nur heiße Luft.

    • brechstange
      01. Mai 2011 13:03

      Wahrscheinlich treten die Bürgerinnen in einem Bürgerinnen-Fitnessstudio die Fitnessgeräte, ob diese Energie reichen wird.

    • Undine
      01. Mai 2011 14:01

      @Celian

      Die gute VASSILAKOU scheint ja vor lauter guten Ideen nur so zu sprühen! Ihre Heimat GRIECHENLAND würde Leute ihres Schlages vielleicht gut brauchen können!

    • Celian
      01. Mai 2011 15:05

      Undine,

      Leute vom Schlage der Rathaus-Griechen-Grünin haben sie in Griechenland zur Genüge. Dort sucht man ja auch blöde Investoren und findet keine!

      brechstange,

      gute Frage. Ich würde empfehlen: Feste treten, GrünInnen! Das Leben ist ein langer Fahrradweg...

    • Charlesmagne
      01. Mai 2011 20:13

      Ich habe bereits vor einigen Wochen dieses BürgerInnenkraftwerk meinen Schülern vorgestellt. Es ist ein neben den Diensstellen des AMS aufgestellter Riesenfahhraddynamo, der von einem noch riesigeren Hamsterrad angetrieben wird in dem alle Arbeitslosen und für eine Arbeit zu Dummen ihren täglichen Fitnessbedarf abdecken indem sie darin für ein paar Stunden laufen, das Rad dabei antreiben und Elektrizität erzeugen.

    • Jacky (kein Partner)
      02. Mai 2011 08:27

      Was sich Unterberger und seine Claqueure offenbar nicht vorstellen können, ist, dass man in dieses Kraftwerksprojekt einfach deshalb investiert, weil man es RICHTIG findet, dass in Wien Solarkraftwerke errichtet werden. (Es ist im Grunde das gleiche Prinzip, das auch bei diesem Blog hier Anwendung findet - hier gibt es ja auch genug Leute, die dafür zahlen, dass es diesen Blog gibt. Und das ohne großartige Gegenleistung.)

    • Trollfresser (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:18

      Jacky: Du glaubst sicher auch an den lieben Gott oder an das Christkindl. Dein Glaube hilft Die sicher auch den wöchentlichen psychischen Schock zu überstehen, wenn Du im Lotto (aka Deppensteuer) wieder einmal nichts gewonnen hast. Dabei war Dein Tipp sicher RICHTIG.

      Es wäre aber auch sicher RICHTIG, wenn Du Deinen Beitrag einfach auf mein Konto überweisen würdest. (Zahlscheine sende ich Dir gerne zu.)

    • Trollfresser (kein Partner)
      02. Mai 2011 10:33

      Leider fehlen mir die Finanzen, um ins professionelle Trollgeschäft einzusteigen. Vielleicht findet sich hier jemand, der mich sponsern möchte.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      02. Mai 2011 13:01

      Im Anfang war das Binnen-I-Wort!
      Doch halt, wer hilft mir weiter fort?

      Ich hoffe, unser großer Meister der deutschen Sprache verzeiht mir,
      wenn ich seine Worte missbrauche, aber so ähnlich muss es im Kopf dieser GrünIn
      zugehen:

      "Das Wort habe ich schon, mit Binnen-I sogar! Aber was mach ich jetzt?"

  31. Celian
    01. Mai 2011 11:41

    Ich hoffe, die Standard-LeserInnen nehmen sich den Boykott-Aufruf zu Herzen und meiden die Stiegl-Ambulanz in Zukunft. Man stelle sich vor, ein Lokal ohne präpotente GutmenschInnen und obendrein ohne auf das Mitleid pochende BettlerzeitungsverkäuferInnen. Seitdem ich gehört habe, daß in bisher als politisch unauffällig geltenden Bierlokalen *) Che Guevara-Postkarten mit dem Motto des Oberterroristen „Versuchen wir das Unmögliche“ aufliegen, muß man sich Lokale ohne Gesinnungs- aber mit Gastlichkeitsanspruch warm halten.
    Da könnte man doch glatt mal hingehen!

    *) Brandauer: dessen Motto „Da bin ich daheim“ gilt wohl nur für Linksextremisten! Aber man muß ja nicht hingehen. Auch andere Lokale haben schöne Biere.

  32. Markus Theiner
    01. Mai 2011 10:29

    Also der Seitenhieb auf die Klimahysteriker war doch eher peinlich. Ich habe noch nie einen Klimahysteriker erlebt, der behauptet hat nur der Mensch könne das Klima ändern. Die Standardbehauptung ist nur, dass es keine andere Erklärung für den aktuellen Klimawandel gäbe. Was wissenschaftlich natürlich fragwürdig ist, mit dem Pluto aber absolut nichts zu tun hat. Außer dort würde sich derzeit genau der gleiche Wandel abspielen wie bei uns, was dann ja ein Indiz dafür wäre, dass es eine gemeinsame Ursache gäbe. Was aber unwahrscheinlich wäre, weil der einzige Faktor der bei beiden Planeten eine nennenswerte Rolle spielt die Sonnenaktivität ist, die sich aber je nach Umlaufbahn, Atmosphäre, Biosphäre usw. unterschiedlich auswirken müsste. Zumindest nach meinem laienhaften Verständnis.

    Die Gratisjausenkraftwerksidee finde ich aber garnicht so schlecht. Wenn die Grünen schon absurde Projekte finanzieren wollen ist es durchaus angebracht, wenn die mit freiwilligen Spenden statt mit Steuergeldern finanziert werden. Zurückbekommen werden die edlen Spender sowieso kaum was. Nur sollte die grüne Dame das auch offen sagen.
    Wenn sie der Meinung ist, dass das Kraftwerk super laufen wird wäre die Sache sogar noch einfacher: Eine AG gründen und Klein-Aktionäre suchen, die auch an den Erfolg glauben. Die kapitalistische Variante des Gemeinschaftseigentums.

    Boykottaufrufe sind Teil der Freiheit. So wie es einem Lokal frei stehen muss zu entscheiden ob es Kolporteure oder Bettler einlässt muss es auch Konsumenten frei stehen so etwas zu berücksichtigen. Und so lange es nicht als objektive Berichterstattung getarnt ist darf durchaus auch ein Journalist in ein solches Horn blasen.
    Solche Boykottaufrufe sind aber immer dann zu kritisieren (auch Freiheit), wenn sie unsachlich erscheint. Da sind die "kauft nicht bei Juden" Sprüche der Nazis ein ganz extremes Beispiel.
    Der Boykott der Stiegl-Ambulanz ist bei weitem nicht so extrem, weil hier ein freiwilliges Verhalten des Betreibers sanktioniert werden soll - nicht seine Existenz. Nur hat dieses Verhalten freilich keine negativen Auswirkungen auf die angebotene Leistung und ist auch sonst nicht wirklich fragwürdig, denn es gibt keinen logischen Grund wieso die Geschäftsanbahnung ausgerechnet in Lokalen stattfinden sollte. Weder dem Kunden noch dem Kolporteur wird damit der Zeitungskauf/verkauf verunmöglicht oder auch nur erschwert.
    Umgekehrt stören mich die meisten Kolporteure auch nicht. Ein knappes Kopfschütteln oder ein knappes "Nein, Danke!" und die Sache ist erledigt.
    Freilich gibt es auch besonders penetrante Vertreter dieser Zunft. Aber obwohl die in erster Linie für Aktionen wie in der Stiegl-Ambulanz verantwortlich sind, kommt kaum ein Journalist auf die Idee die zu kritisieren.

    • Undine
      01. Mai 2011 11:41

      "Da sind die "kauft nicht bei Juden" Sprüche der Nazis ein ganz extremes Beispiel"

      Dieser Aufruf scheint früher kein Einzelfall gewesen zu sein:

      In der "Chronik des 20. Jahrhunderts" ist auf Seite 465 die Abbildung eines Autos in London im Jahr 1933 zu sehen. Es trägt oben eine Tafel mit der Aufschrift:
      "JUDEA DECLARES WAR ON GERMANY---BOYCOTT ALL GERMAN GOODS"

      Bereits wesentlich früher, nämlich ab 1887, wurde verpflichtend eingeführt (von England ausgehend, um die eigenen Waren zu bevorzugen), jede Ware mit einem Hinweis auf das Herkunftsland zu versehen. Es sollte gezielt vor dem Kauf deutscher Erzeugnisse gewarnt werden. In diesem Fall ging der Schuß gründlich nach hinten los: MADE IN GERMANY wurde zum Qualitätssiegel schlechthin. Also Siegeslauf statt Vernichtung!

  33. thomas lahnsteirer
    01. Mai 2011 10:27

    Warum ist der Maischberger eigentlich noch immer nicht in U-Haft ?

    Hier der mailverkehr mit Wrabetz (Quelle: Standard):

    O-Ton des Mails vom 30. August 2007:
    "Hallo Alex, fast genau auf die Stunde vor einem Jahr wurdest Du in einer spektakulären Wahl zum neuen ORF General gewählt, während Monika Lindner verweint den Küniglberg verlassen musste. Dein größter Sieg und ein Bilderbuchstart* in eine neue Karriere. Damit ist es bereits ein Jahr her, dass ich meinen Teil unserer Vereinbarung eingehalten habe, obwohl das damals gar nicht so einfach war, während Du - nach wie vor - keinerlei Anzeichen gibst, auch deinen Teil der Vereinbarung einzuhalten." Profil zitiert weiter: "Nach vielfachen Versuchen und einem deutlichen SMS habe ich Mitte Mai einen Frühstückstermin erhalten. (...) Ich warte bis heute noch auf jenen Anruf, den du mir damals angekündigt hast."

    "Um für Dich kein politisches Aufsehen zu erzeugen"

    Zur "Vereinbarung": "Ich möchte dir folgende Dinge in Erinnerung rufen, die Du mir gesagt hast und die sogar teilweise von Dir selbst eingefordert bzw. konstruiert worden sind." Nämlich inbesondere die TV-Sendung: "Ursprünglich warst Du von meiner Idee einer TV-Sendung als Magazin für 45+Jährige begeistert. (...) Ich möchte Dich daran erinnern, das Du mir das Budget von 3 Mio. Euro pro Jahr für eine wöchentliche Magazinsendung an einem Sendeplatz auf ORF 2 vorgegeben hast. Ein dazu von Dir handgeschriebener Zettel mit diesem Budget und der Konstruktion liegt heute noch in meiner Schublade. Wir haben auch ein mögliches Firmenkonstrukt geplant, um für Dich kein politisches Aufsehen zu erzeugen."

    Meischberger erklärte "profil", er könne sich an das Mail nicht erinnern und zweifle seine Echtheit "ernsthaft" an. An den Vorschlag des Fernsehmagazins erinnert er sich allerdings.

  34. Pannonicus
    01. Mai 2011 09:46

    Pluto ist ganz durcheinander, weil ihn jetzt der per Post übersandte Bescheid erreicht hat, mit dem ihm 2006 die Astronomen (oder war’s die UNO höchstpersönlich?) den Planetenstatus aberkannt haben. Siehe:

    Weltenharmonie

    Anfangs waren die Planeten
    um die Erde zirkuliert -
    schweifend hatten selbst Kometen
    sie als Zentrum respektiert.

    Mit Kopernikus hingegen
    kam die Wende im System,
    und der Sonne war’s gelegen:
    Sie ist Mittelpunkt seitdem.

    Kepler wies die Vagabunden
    dann noch streng in Bahnen ein,
    denn – so hatte er befunden -
    Ordnung muß im Laden sein.

    Zwar erst spät hinzugekommen
    folgten dem diktierten Brauch
    Uranus recht unbeklommen
    und Neptun desgleichen auch.

    Einzig Pluto brachte Zores,
    denn exzentrisch zum Quadrat
    pfiff er auf Planeten-Mores –
    doch jetzt hat er den Salat:

    Rausgeschmissen aus dem Kreise
    haben Astronomen ihn!
    Degradiert zum Zwerg muß leise
    nun er seiner Wege ziehn.

    Aber auch bei Sex und Genus
    fehlt’s an Weltenharmonie:
    Weiblich Erde nur und Venus?
    Grenzt das nicht an Perfidie?

    Also auf, ihr Fernglas-Recken,
    und bemüht euch ohne Rast,
    Neuplaneten zu entdecken,
    bis die Frauenquote paßt!

    Pannonicus

  35. thomas lahnsteirer
    01. Mai 2011 08:42

    Ich möchte nicht in ein Lokal gehen, wo ein Unternehmensberater einen Sandler zu weiterem Alkoholkonsum einlädt. (Ausage des Unternehmensberaters: er hat etwas getrunken, war aber nicht alkoholisiert ) Das wäre er anscheinend erst nach dem Bier des Unternehmensberaters geworden.
    Dann hetzt der Unternehmensberater den Standard auf dieses Lokal und das Lokal muss klein beigeben und lädt nun, wie der Standard zufrieden bemerkt, alle dortigen Sandler auf ein Gulasch ein. Jetzt fehlt nur noch die fesche Alexandra, die mit den Sandlern ein Bier trinkt. Der Stiegl-Brauerei ist ein Inserat im Standard zu empfehlen.........

    • thomas lahnsteirer
    • thomas lahnsteirer
      01. Mai 2011 09:04

      Die linken Sturmscharen haben sich schon auf facebook formiert:

      BOYCOTT STIEGL-AMBULANZ
      67 Mitglieder

      BOYKOTT Stiegl Ambulanz (altes AKH) - Keine Chance für Diskriminierung!
      1 Mitglied

      Kein Umsatz für Rassisten und rechte Wirten - boykottiert Stiegl's Ambulanz
      31 Mitglieder

      Ein Grund jetzt erst recht dorthin zu gehen

    • ProConsul
      01. Mai 2011 11:26

      diese politisch-korrekten Faschisten werde immer schlimmer. Andreas Unterberger hat schon richtig geschrieben, dass diese öffentlichen Boykott-Appelle lebhaft an andere grausliche Aufrufe erinnern, die damals mit „Kauft nicht bei . . .“ begonnen haben.

    • terbuan
      01. Mai 2011 14:59

      Ich möchte nicht bei jeder Gelegenheit eine Augustin-Zeitung unter die Nase gehalten bekommen wenn ich in Wien unterwegs bin, es geschieht aber und ich bin sauer!
      Und schon gar nicht möchte ich es in einem Lokal, dann bin ich obersauer!
      Dies Stiegl-Bier ist herrlich, ich glaub, ich brauch eine Ambulanz :-)

    • simplicissimus
      01. Mai 2011 22:16

      schwarz-blaue wende: und das von unseren eigenen saubermännern bestellte gutropa schrie: "geht nicht bei österreichern auf urlaub! ladet österreichische schulklassen wieder aus ..."
      zum auf die schulter klopfen. ich bin so richtig stolz auf unsere "nie-wieder" mitbürger. sie sind die garantie, dass nie-wider was passiert.

  36. thomas lahnsteirer
    01. Mai 2011 08:22

    Das Hirngespinst BürgerInenkraftwerk:

    "Wir sind derzeit dabei, die unterschiedlichen Optionen und Varianten prüfen zu lassen. Dazu gehören unter anderem die Standortfrage, die rechtliche Absicherung, die Dimension des ersten Kraftwerks. Auch die aktuelle Diskussion rund um das Ökostromgesetz ist möglicherweise nicht irrelevant für die ökonomischen Rahmenbedingungen. Es ist auch gut möglich, dass es mehrere Standorte geben wird. Wir wollen jedenfalls einen Impuls für neue, innovative Modelle in der erneuerbaren Energie setzen. Heuer bereiten wir alle Schritte vor. Im Jahr 2012 sollte das Kraftwerk ans Netz gehen......." (O-Ton Vassilakou)

    Sie weiß noch nicht, wo das Kraftewerk stehen soll, wie es überhaupt dimensioniert werden soll, sie weiß auch noch nicht, was der Strom kosten soll, sie weiß nur, dass das ganze pro Haushalt 500 bis 1000 Euro kosten wird und im Jahr 2012 soll das imaginäre Kraftwerk in Betrieb gehen

    Geht es eigentlich noch dümmer.

  37. Wertkonservativer
    01. Mai 2011 07:24

    Meine Meinung über die diversen "roten Seligkeiten" zieht sich durch alle meine Beiträge.
    Auch, und nicht zuletzt, geht mir die rote Kultur-Schickeria mit ihren vielen Ausformungen speziell im Literatur- und Museumsbetrieb seit vielen Jahren gehörig auf die Nerven!
    Jelinek, Menasse, Streeruwitz, Roth & Co, weiters die hier genannten Museums-Zampanos, und viele andere, verbreiten ihr Weltbild über ORF, Printmedien und eigene Werke!

    Und wenn nun Herr Stadtrat Mailath-Pokorny den BSA vermehrt als Speerspitze zur Förderung des Geistes- und Kulturleben unseres Landes einsetzen will (wie kürzlich verlautet), dann können wir uns ja auf eine Explosion linker Volksbeglückung gefasst machen!!
    Kulturland Österreich, wohin bist Du entschwunden?

    • mike1
      01. Mai 2011 13:30

      lieber wertkonservativer ! wie wahr ! wohin ist unsere kultur entschwunden ?
      ich kann ihrem kommentar nur vollinhaltlich zustimmen !

      schönen sonntag noch !

    • Wertkonservativer
      01. Mai 2011 14:32

      Danke, mike1!

      Gestatten Sie mir, liebe Freunde, noch ein persönliches Wort:

      überrascht und erfreut, von Ihnen bereits zum zweiten Mal auf das Sternders-Stockerl gehievt worden zu sein, möchte ich für die Zustimmung recht herzlich danken!

      Ich möchte auch weiterhin meine (oft subjektiven) Meinungen hier frank und frei deponieren dürfen; jedenfalls habe ich weder vor, "Verbietungen" auszusprechen (werter Celian), oder Irgendjemandes bzw. des Forums "Hofzeremonienmeister" zu sein (werter HJR). Ich bin weder zu Ersterem berechtigt, noch zu Zweiterem ausreichend begabt!

      Und nun, liebe Mitblogger, auf weiteres intelligentes Diskutieren und Klingenkreuzen hier im für uns so interessanten und wichtigen A.U.-Forum!

    • Undine
      01. Mai 2011 15:31

      @Wertkonservativer

      "Und nun, liebe Mitblogger, auf weiteres intelligentes Diskutieren und Klingenkreuzen hier im für uns so interessanten und wichtigen A.U.-Forum"

      Und deshalb wünschen wir uns für dieses Forum möglichst wenige (gezielte)Störaktionen. In diesem Sinne: Vivat, crescat, floreat!

    • xRatio (kein Partner)
      02. Mai 2011 03:06

      @Wertkonservativer

      Auch wenn ich Ihnen hier im Ergebnis mal ausnahmsweise zustimme.

      Leute wie Sie, ja SIE, gehören genau zu den Guti-Gutis, die für den Verfall der europäischen Kultur und Zivilisation die Verantwortung tragen.

      Sie bejammern Ihre eigenen politischen Fehlleistungen!!

      In der Politik als Sphäre der Gewalt zählt die Ratio, nicht Ihre Emotio. Wenn Ihnen das nicht in den Kram paßt, dann gnade Ihnen Gott vor meinen Emotionen. :-(

      Emotionen habe ich nämlich auch. Sogar sehr viele. Mir liegt das Wohl aller Menschen sehr nahe an meinem Herzen. Meine Emotionen sind allerdings rational kontrolliert, bevor ich wie Sie Gewalt anwende.

      Sie haben es wohl noch immer nicht bemerkt: Bei Ihren Schleimereien auch um Ihre heißgeliebte ÖVP herum ist überall Gewalt impliziert.

      Als Guti-Guti denken Sie eben gar nicht.

      Sie jammern und waschen Ihre Händchen trotz der auch von Ihnen angerichteten Katastrophe in Unschuld.

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2011 05:32

      Das ist ja eine ganz starke Ansage, xRatio!
      Mir zittern regelrecht meine armen, alten Knochen!
      HimmelHerrGott, solche Leute wie Sie sollte es mehrere geben!

      Eines noch: ich war nie Politiker, kann daher auch keine politischen Fehlleistungen begangen haben (außer vielleicht bei den Schwarzen ein Kreuzerl zu machen).

      Aber Sie müssen's ja wissen, Sie toller Hecht!

      Grüße vom Guti!

    • xRatio (kein Partner)
      02. Mai 2011 21:36

      @Wertkonservativer 02. Mai 2011 05:32

      Wenngleich mir Ihre "konservativen" politischen Ansichten ja ziemlich gegen den Strich gehen, gebührt Ihnen als Mensch doch mein voller Respekt.
      Steht für mich außer Frage, daß Sie es stets anständig, gut und ehrlich meinen.

      Aber Sie wissen es garantiert auch selbst: gut gemeint ist nicht unbedingt gut gedacht oder gut gemacht.
      Insoweit sind wir nun mal unterschiedlicher Meinung.

      Gott zum Gruße :-)

    • Wertkonservativer
      03. Mai 2011 09:41

      Danke, xRatio:

      Ihre Antwort ehrt mich und Sie auch!

  38. phaidros
    01. Mai 2011 07:22

    »Von ihnen [den Zeitungen] wird ja der Mensch ständig als der Schuldige am Klimawandel entlarvt. Wo Klimawandel, da Mensch. Wo Mensch, da Klimawandel. Wer hingegen behauptet, dass Klimawandel eine ganz normale, überwiegend von der Sonne gesteuerte Sache sei, der riskiert die Einweisung in psychiatrische Anstalten.«

    Das alles behauptet, mit Verlaub, sg. Hr. Dr. Unterberger, kein Mensch.

    Selbstverständlich ist der Klimawandel eine natürliche Sache, selbstverständlich wesentlich von Sonnenaktivität beeinflusst. Die Sonne machte in den letzten Jahren eine ungewöhnlich lange Phase praktisch völliger Inaktivität durch und springt jetzt gerade wieder an (es gibt da optisch einen 11- bzw, magnetisch einen 22-jährigen Aktivitätszyklus; die letzte Inaktivitätsphase hat um Jahre »zu lang« gedauert. Zu lang heißt natürlich: für unser Verständnis. Die Sonne wird schon wissen, wie sie es richtig macht). Somit werden auch die diversen Atmosphären wieder entsprechend beeinflusst.

    Aber, und da liegt die Schwierigkeit: über diese normalen Schwankungen gelegt könnte/dürfte es - unheimlich schwierig nachzuweisen - einen anthropogenen Anteil geben (es ergibt sich allerdings auf vielfältigste Betrachtungsweise immer wieder ein und dasselbe Bild, und das scheint für einen anthropogenen Einfluss zu sprechen, um es vorsichtig auszudrücken) Und was der bewirken könnte, und wie man darauf reagieren könnte, dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Variante A: Panik machen, den Leuten bei jeder Gelegenheit Geld aus der Tasche ziehen und doch nichts bewirken. Sinnlos. Dennoch sehe ich das entspannt, denn klar ist: wenn uns das Geld nicht mit dem Mascherl »Bekämpfung des Klimawandel« aus der Tasche gezogen wird, dann eben mit einem anderen. Hartnäckig das Mascherl zu bekritteln hat - selbst im Erfolgsfall - nicht den geringsten Sinn.

    Variante B: Leugnen. Genauso sinnlos. Es ist ein interessanter Widerspruch, wie hoch die Reputation der Naturwissenschaft ist – und man ihr trotzdem ihre Ergebnisse nicht abnimmt und jeder mit dem Brustton der Überzeugung es besser weiß. Der Psychologe Daniel Willingham hat im letzten Scientific American genau zu diesem Thema geschrieben: http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=trust-me-im-a-scientist

    Variante C: Druck aus der Diskussion nehmen und die Wissenschaft arbeiten lassen. Das ist, wofür ich eintrete.

    Wer sich dafür interessiert – im letzten Tagebuchblatt zum Thema habe ich versucht (abseits jedes wissenschaftlichen Arguments!) sieben Punkte anzuführen, warum den Ergebnissen meines Erachtens sehr wohl Bedeutung zukommt (leider nur noch für Partner. Sollte es jemand trotzdem haben wollen: bitte Mail an mich, dann sende ich es gerne zu). Sie müssten sich von unten nach oben von Kopfeintrag zu Kopfeintrag hanteln: es wird jeder Punkt einzeln behandelt:

    http://www.andreas-unterberger.at/2011/02/katastrophe-durch-globale-erwaermung/

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    P.S. Was haben Sie gegen Wrabetz' Sager einzuwenden? Der ist ganz genauso objektiv und richtig wie die gesamte ORF-Berichterstattung.

  39. Kopf
    01. Mai 2011 06:50

    Eine ausgezeichnete Auflistung von Scheinheiligkeiten aus der linken Reichshälfte. Zur Pleite-Griechen fällt mir noch ein, dass sie im Wahlkampf für die Einführung einer 100€ Wiener-Linien-Jahreskarte eingetreten ist. Jetzt hört man allerdings von einer Verteuerung im Sommer.
    http://www.krone.at/Wien/Wirbel_um_moegliche_Preiserhoehungen_bei_Oeffi-Tickets-VP_Eine_echte_Farce-Story-256754

    • terbuan
      01. Mai 2011 12:43

      Von der hört man nicht nur, diese ist Realität und tritt genau in einem Monat in Kraft (ca. +10%) Näheres unter:
      http://www.wien-konkret.at/verkehr/wiener-linien/tariferhoehung-wiener-linien-2007/

    • Undine
      01. Mai 2011 13:37

      @Kopf

      Daß man in Wahlzeiten problemlos das Blaue vom Himmel versprechen kann, zeigt die von Ihnen genannte GRÜNE Vassilakou; ein Paradebeispiel! Hatten die GRÜNEN vor der letzten Wien-Wahl nicht vollmundig versprochen, sich der haufenweise "getürkten" WAHLKARTEN zugunsten der SPÖ anzunehmen?
      Als übrigens gestern in Ö1 von der Änderung der Briefwahlfrist gesprochen wurde, erwähnte man natürlich nur den schwarzen Burgenländer. Den ROTEN BRIEFWAHLFÄLSCHUNGEN ist man lieber gar nicht erst nachgegangen.

    • terbuan
      01. Mai 2011 15:09

      Ich ziehe meinen Beitrag mit Bedauern zurück, es war ein alter Link.
      Es ist nach wie vor ein Gerücht, der Betriebsrat der Wiener Linienrechnet mit einer Erhöhung um 13%
      http://diepresse.com/home/panorama/wien/649789/Wiener-Linien_Preiserhoehung-noch-vor-dem-Sommer
      Die Jahresnetzkarte zu 100 Euro der Frau ....kuh fällt in die Kategorie Wahlversprechen und Kurzzeitgedächtnis!

    • simplicissimus
      01. Mai 2011 22:23

      ich habe gehört, die wiener verkehrsbetriebe investieren in griechische staatsanleihen. das entschuldigt die grünInnen-demenz, oder etwa nicht?

  40. libertus
    01. Mai 2011 02:06

    Köstliche Scheinkorrelation = Klimaveränderung Mensch - Klimaveränderung Pluto - Menschen auf Planet Pluto.
    Ich warte ich nur noch auf den "wissenschaftlichen Beweis", daß die Klimaveränderung auf der Erde von Pluto-Menschen, welche sich hierher verirrt hatten, eingeschleppt wurde! ;-)

    Jetzt können die Vassilakou- bzw. die GrünanhängerInnen beweisen, was ihnen diese Partei wert ist. Ich hoffe, sie spenden fleißig - das wird die Nagelprobe! ;-)

    Noever und Matt = typische Salonsozis, die ihre Position für allerlei Mißbräuche nutzten und damit bewiesen, daß sie mit ihren linx-moralinsauren Ansagen nur davon ablenken wollten.

    Der gute Herr Wrabetz gehört da gleich einmal dazu, der mit mehr oder weniger legitimen Versprechen aufhorchen ließ, jedoch niemals gewillt war, weder das eine (= "objektive ORF-Information"), noch das andere (= "interessante ORF-Aufträge") jemals einzuhalten!

    Man darf gespannt sein, wieviele rote Beispiele noch folgen!

    Zum Standard bezüglich AKH-Stieglambulanz fällt mir nur einmal mehr die Warnung von Ignazio Silione ein:
    "Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

    Und der Ahnende, er blicket stumm
    auf das naive Publikum! :-(

    • Undine
      01. Mai 2011 13:50

      @libertus

      "Noever und Matt = typische Salonsozis, ....."

      Dieses Beispiel zeigt wieder einmal mehr, daß die LINKEN genuin G U T E Menschen sind, die RECHTEN hingegen als B Ö S E Exemplare dieser Spezies gelten; daher ist auch die unterschiedliche "Behandlung" in den Medien, speziell im ORF, ganz in Ordnung! :-)

      Drum merke: Wenn du vorhast, Ungesetzliches zu tun, werde rechtzeitig ROT (aber bitte nur politisch!!!), dann wird dir kein Härchen gekrümmt.

    • simplicissimus
      01. Mai 2011 22:11

      ja, libertus, die typen und deren verhalten sind sich extrem ähnlich, wenn auch mit umgekehrtem vorzeichen. natürlich meine ich die antifas und deren antipolares erregerpotential.

  41. Haider
    01. Mai 2011 01:32

    Bei ihrem Hinweis auf Bettlerhorden in Wiener Gastronomiebetrieben erinnere ich mich an einen Marokko-Urlaub vor vielen Jahren. Wenn das gebuchte Hotel keinen eigenen (eingezäunten) Badestrand hatte, so gab es die Möglichkeit, gegen geringes Entgelt einen privaten (ebenfalls eingezäunten) Strand zu benützen, der vor allem mit dem Hinweis beworben wurde, hier vor lästigen Teppich-/Souvenier-Verkäufern etc. geschützt zu sein. Vielleicht wäre Derartiges auch ein Marketinggag für's echte Wiener Beisel: "Keine Bettler". Allerdings müßte dies besser exekutiert werden als in den Wr. U-Bahnen. Dort ist Betteln auch verboten, aber - typisch links - niemand schert sich drum.

    • libertus
      01. Mai 2011 01:38

      @Haider

      In der guten alten Zeit waren sehr wohl an vielen öffentlichen Orten folgende Schilder angebracht: "Betteln und Hausieren verboten"!

      Nur ist das heute längst nicht mehr politisch korrekt und daher abgeschafft!

    • Haider
      01. Mai 2011 02:11

      @ libertus:
      Stimmt, in vielen vor 1918 gebauten Wohnhäusern Wiens hängen heute noch diese Schilder (lustigerweise wird dort "hausieren" meist "hausiren" geschrieben). Aber was nützt's, wenn es bei Verletzung keine Sanktionen gibt. Alles leere Kilometer. Radfahrer dürfen nicht am Gehsteig fahren. Wen kümmert's? Fremdes Eigentum darf nicht beschädigt werden und trotzdem ist jede 2. Fassade angeschmiert. Wen kümmert's? Kein türkischer Grünzeughändler hält sich an Ladenöffnungszeiten. Wen kümmert's? Moslemischen Schülerinnen wird von ihren Vätern die Teilnahme an bestimmten Schulveranstaltungen verboten. Wen kümmert's? Diese Liste ließe sich ad infinitum fortsetzen.





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