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Grasser-Treibjagd als Jahrhundertprogramm

Hausdurchsuchungen an zehn Wohnsitzen Karl-Heinz Grassers: Vielleicht findet die Staatsanwaltschaft ja endlich doch etwas.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sie jedenfalls Liebesbriefe, Seidenhemden und andere Intimitäten finden. Wir werden diese ja bald in Falter, Profil, News, Format und ähnlichen Qualitätsmedien lesen können, wo schon bisher viele peinliche Enthüllungen über Grasser gestanden sind, die freilich alle eines nicht bedeutet haben: einen Schuldbeweis gegen den Ex-Finanzminister. Dennoch kann es keine Frage sein: Wenn Grasser vielleicht doch etwas Strafbares angestellt hat (außer für die falschen Parteien gearbeitet zu haben, zu populär gewesen zu sein und ein mehr als dummes Privatleben geführt zu haben),  ist er streng zur Rechenschaft zu ziehen.

Das erklärt freilich nicht, weshalb die Staatsanwaltschaft so unendlich lange für ihr Vorgehen braucht. Und schon gar nicht, warum sie so absolut desinteressiert ist an all den rauchenden Pistolen mit sozialdemokratischen Fingerabdrücken, die da in der Landschaft herumliegen:

  • Die schachtelweisen Bawag-Akten mit Parteifinanzierungs-Beweisen;
  • Franz Vranitzkys Honorare für nichts und wieder nichts;
  • Die wundersame Über-Nacht-Sanierung der SPÖ-Finanzen unter Alfred Gusenbauer;
  • Fritz Verzetnitsch, der ganz eindeutig in Sachen Bawag eine viel relevantere Rolle gespielt hat als so manche Statisten, die im Elsner-Prozess auf der Anklagebank gesessen sind;
  • Die seltsamen Klienten-Werbeaktionen im Umfeld des Abgeordneten Jarolim.

Um nur jene Dinge zu nennen, die mir spontan einfallen.

PS: Soeben wird bekannt, mit welcher Begründung die Staatanwaltschaft eine Anzeige wegen des grünen Plakats "Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein" eingestellt hat: "Das bei der Staatsanwaltschaft Wien geführte Ermittlungsverfahren wurde .... abgebrochen, weil trotz intensiver Erhebungen nicht geklärt werden konnte, wer das inkriminierte Plakat angebracht hatte." Gehts noch eine Spur plumper?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2011 12:17

    Der Werner hat g`sagt, daß mir die Schüsseljahre niemals vergessen dürfen. Und weil mir gegen den Schüssel nix g`funden ham, außer seiner Oma und ihre Pfleger, müss`n mir den Grasser jagen bis er schwarz wird. Und solang sich unsere Staatsanwälte mit der Vergangenheit beschäftig`n, können mir in der Gegenwart machen, was ma woll`n.

    Was der immer für Tricks auf Lager hat, dieser Werner.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2011 22:26

    Die LINKEN wissen ganz genau, daß die SCHWARZ-BLAUE Regierung eine ganze Menge weitergebracht hat, mehr als die letzten Großen Koalitionen zusammengerechnet! Und sie wissen sehr gut, daß ein Großteil der Bevölkerung diese Regierung sehr geschätzt hat. Das ist mMn der Grund, warum so PANISCH alles versucht wird, eben diese schwarz-blaue Koalition MADIG und SCHLECHT zu machen um eine NEUAUFLAGE um jeden Preis zu verhindern.

    Als Opfer muß zufälligerweise der damals besonders beliebte Karl-Heinz GRASSER herhalten; es könnte ja sein, daß der einer RECHTEN PARTEI als Zugpferd bei den nächsten Wahlen nützen könnte. Das wird mit den schäbigsten, niederträchtigsten Mitteln PAUSENLOS zu verhindern versucht. Die Jagd der LINKEN auf Grasser kommt ja schon an die Hatz auf Jörg Haider heran, der selbst im Tod noch von der linken Meute BENUTZT wird, um um jeden Preis die RECHTEN zu verhindern.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2011 12:01

    Die Jagd der selbsternannten Justizmanipulierer Jarolim und Moser auf Grasser ist in eine neue Phase getreten. Der monatelang Druck auf die Justiz hat endlich ein mageres Ergebnis gezeigt . Jarolim, der selbst in einem großen Glashaus sitzt und den roten Saubermann mimt und Gabriele Moser, die Hehlerin gestohlener Grasser-Daten, triumphieren.
    Und völlig unbehelligt von der Justiz agiert die SPÖ-Mafia in Wien, die Millionen von Steuergeld in SPÖ-Kanäle umleitet, die Medien besticht und Wahlfälschungen (Wahlkarten, türkische Kaffeehäuser) begangen hat.
    Und so wird laut von roter Seite "Haltet den Dieb" gerufen und die neue Justizministerin agiert genauso hilflos wie Frau Bandion.
    Nämlich immer dem rot-grünen Pack und der political correctness verpflichtet.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2011 14:41

    Diese unappetitliche Menschenhatz auf Grasser, die sämtlichen Rechtsschutz für einen Verdächtigen vermissen läßt, paßt nahtlos zum vorigen Tagebucheintrag und zu unserer LINKSVERLOTTERTEN Republik.

    Jarolim, selbst mit unsauberer Weste, dient sich fleißig als treuer Diener seines Brötchengebers an und wenn es so weitergeht, wird er noch der nächste Justizminister - dann Gnade uns Gott!

    Und was dieses Plakat betrifft, entlarvt sich die Wiener Staatsanwalt endgültig selbst. Der Verhetzungsparagraf ist doch nicht an den Affichierer (= Mitläufer) anzuwenden, sondern in erster Linie an den PRODUZENTEN solcher Sauereien und der kann doch nicht so schwer zu ermitteln sein (kleiner Tipp: GAJ?), man muß halt nur wollen. *räusper*

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2011 19:17

    Nach meiner Meinung nach war Grasser gar nicht so schlecht als Finanzminister. Bitte nennen Sie mir einen Namen der Finanzminister in den vergangenen Jahren, welch es wesentlich besser gemacht hat. Was man ihm aber ankreiden kann ist, dass es manche falsche Freunde hatte, deren Aktivitäten er toleriert, wenn nicht gar unterstützt hatte.
    Zur Erinnerung an alle Schüssel-Fans: ursprünglich wollte die ÖVP im Jahr 2000 mit der SPÖ ein Koalition eingehen und die SP bestand auf der Besetzung des Finanzministers durch einen ihrer Leute. Dann wurde die ÖVP mit der FPÖ handeseins und Haider hatte Grasser als Finanzminister vorgeschlagen. So kam dieses Ministerium zu Grasser - immer noch besser, als wenn es wieder ein SP-Mann besetzt hätte. Schüssel hat gemeinsam mit Ries-Passer und Grasser doch keine schlechte Arbeit geleistet, od'r?

  6. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2011 14:25

    Neben den trefflichen angeführten Beispielen von „selektiver Wahrnehmung“ von (gelinde ausgedrückt) problematischem Verhalten politisch-ideologisch Andersdenkender muss – ohne Grasser a priori zu exkulpieren – das Prinzip der „Unschuldsvermutung“ unbedingt eingemahnt werden. Man macht diese „condicio sine qua non“ gerade im Kontext Grasser notorisch lächerlich; sie ist aber sehr wohl ernst zu nehmen, stellt eine nicht zu relativierende Minimalbasis der Beurteilung von Personen in einem Rechtsstaat vor Abschluss rechtskonformer Maßnahmen dar.

    Ich denke an Seneca (römischer stoischer Schriftsteller und Politiker im 1. Jh. n. Chr.): „Semper aliquid haeret“ („es bleibt immer etwas hängen!“) stellte er verleumdeten Menschen in Aussicht, die sich gegen solche Mechanismen in der Regel nicht wehren können. „Nur der anonyme Verleumder bleibt unbestraft“. Es ist kein (sprachlicher) Zufall, dass man bei Verleumdung von Ruf-MORD (!) spricht.

    Besonders sensibel vorzugehen ist besonders im Kontext der von (unter vielerlei Titeln gekauften) Medien auf Kollektivstimmungen geboten.

    Sich prostituierende Medien als Macht: Die Auswirkungen sind – wenn es keine wirksamen Korrektive gibt - fatal: Verbriefte Beispiele: Da werden rechtschaffene Menschen – wenn sie einem Bewerber um seine Stelle mit „Vitamin P“ im Wege stehen oder keinen ideologisch vorauseilenden Gehorsam üben, zunächst in „gekauften“ Medien verleumdet, dann „schaltet“ sich auf Grund eben dieser „Berichte“ die vorgesetzte Behörde ein, geht zusätzlich und voreingenommen den Verleumdeten vor (z.B. durch – vorläufige Suspendierung oder Beurlaubung“ ohne jeden Anhaltspunkt auf nicht ordnungsgemäßen Verhaltens; zynisch gestützt auf die „selbstverständliche Unschuldsvermutung“). Wenn letztlich nicht einmal ansatzweise schuldhaftes Verhalten vorliegt, somit nicht einmal die Voraussetzungen zu einem „Einleitungsbeschluss eines Verfahrens“ bestehen, bleibt der Ruf des Betroffenen dennoch für immer zerstört; der Behörde ist das Wahren des eigenen Gesichtes wichtiger als die explizite Rehabilitation des zu Unrecht „fertig gemachten“. „Irgendetwas muss ja doch wahr gewesen sein daran“ ertönt es allenthalben. Der zu Unrecht Inkriminierte bleibt für immer beschädigt. Die vorgesetzte Institution „rechtfertigt“ ihr eigenes Fehlverhalten, der Betroffene habe ihrem Ruf durch seine negative Medienpräsenz geschadet ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2011 11:39

    Vielleicht sollte sich Grasser als "queer" zur Schau stellen und mit Alfons Haider ein Tänzchen wagen... (Obwoh,l Nirwarani glaubt bekanntlich Alfons Haider nicht einmal, daß er schwul ist)

    Die Genderweiber könnte man wahrscheinlich zufrieden stellen und er könnte beim GRAS Sexspielerzeugungs-work-shop Modell stehen. Und die LifeBall-Schwuchteln könnten das nächste Jahr kaum noch erwarten...

    Auf diese Weise kann noch alles GUT werden...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2011 12:07

    Auch als absoluter Nicht-Fan des Herrn Grasser,
    stelle ich mir mittlerweile die Frage, was hier seitens der Staatsgewalt falsch läuft.
    Es gibt wohl kaum einen Menschen in diesem Land, dessen Finanzen dermaßen durchleuchtet wurden wie die seinigen - und trotzdem hat man bisher offenbar keinen schlagkräftigen Beweis gefunden, sondern lässt stattdessen über ORF und Falter-Klenk Gerüchte verbreiten.

    Als Nicht-Jurist stelle ich mir aber auch die Frage, ob es überhaupt legal ist, wenn die Staatsanwaltschaft zu einer Hausdurchsuchung Medienvertreter "bestellt"?
    Andererseits, wenn aus dem Justizapparat seit Jahren massenhaft Interna entfleuchen und bei den Medien landen, dann überrascht mich in der Causa eigentlich gar nichts mehr.

    Unser Rechtssystem ist moralisch verrottet - inklusive der Polizei.
    Kaum eine Woche vergeht, wo nicht ein Beamter vor dem Kadi landet - die Vorwürfe sind teils Gravierend.
    Man kann wirklich nur jedem wünschen, hierzulande nicht mit den einschlägigen Behörden in Kontakt zu kommen, denn Gerechtigkeit scheint mir immer mehr eine Frage des Glücks zu sein.


alle Kommentare

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  2. Mena (kein Partner)
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  8. Tertullian (kein Partner)
    31. Mai 2011 18:33

    vergessen wurden
    Plech, Petrikovits, Böhmdorfer
    i.Z. mit der Verwertung des Justizzentrums Wien-Mitte

  9. Neppomuck (kein Partner)
    29. Mai 2011 10:51

    Justitia hat eine Binde über ihren Sehwerkzeugen und eine Waage in der Linken.
    Dieses Symbol vor den Augen unserer „Lordsiegelbewahrer der Gerechtigkeit“ muss Wirkung gezeigt haben und somit darf man sich über manche Untersuchungsergebnisse unserer Staatsanwaltschaft nicht wundern.

    Ein Brett vor dem Kopf und volles Verständnis für die "Malversationen" der Linken im Herzen sind keine guten Voraussetzungen für Wahrheitsfindungsversuche.
    Ob das jetzt den Grünen Nachwuchs oder die militanten Tierschützer betrifft.
    Da ist ein Ermitteln mit brauchbarem Ergebnissen kaum möglich. Auch wenn der strafrechtlich relevante Sachverhalt klar auf der Hand liegt und die Tätergruppe in ein „Mobilklo de luxe“ passt.

    Wer so blind ist, dem sollte man schleunigst das Schwert aus der Hand nehmen, sonst verstümmelt er Unschuldige oder sogar sich selbst.

  10. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    28. Mai 2011 11:50

    Ich persönlich erklär mir die öffentlich inszenierte Grasser-Verfolgung (Einladung von ORF und Zeitungen zu den Hausdurchsuchungen) aus dem Vorwurf der Bürger, die Staatsanwaltschaft sei unfähig und der Überzeugung und Forderung, Grasser sei ein Verbrecher und gehöre bestraft. Aber die STA mache nichts.

    Es ist quasi Öffentlichkeitsarbeit seitens der Staatsanwaltschaft. Nichts anderes als eine öffentliche Rechtfertigung und Reaktion auf die öffentliche Meinung und Forderung, dass endlich etwas passiert im Fall Grasser.

    Natürlich gibt es bei den kleinen Beamten auch immer wieder anzutreffende Wunsch, einen "Großkopferten" einzutunken. Der wird weidlich ausgelebt, wenn man sie fuhrwerken läßt.

  11. Kapuzerer (kein Partner)
    28. Mai 2011 08:51

    Schaun wir uns das einmal anders herum an: Grasser hat privatisiert auf Teufel komm raus! Das reicht allemal um von Dr. Unterberger einen Persil- und Heiligenschein für alle Ewigkeit zu bekommen! Ob das Staatseigentum zu billig verschleudert oder obs überhaupt sinnvoll war es zu "veräußern" interessiert ihn nicht, Hauptsach weg ist der Krempel! Privatisiert muss sein - Folgen egal. Wenn es dann schlechter geht - auch egal.
    Kleines Beispiel aus unserer Gemeinde: Die Schneeräumung wurde nebst anderem an eine private Firma vergeben. Solange die Gemeinde das gemacht hat, wurde sehr rücksichtsvoll geräumt (Hauszufahrten etc.) Der Private prescht mit seiner Kraxen durch die Gassen und haut den Schnee meterweit in die Gärten, Hauseingänge etc. Beschwerden sinnlos! Gemeinde sagt sie ist nicht mehr zuständig, der Unternehmer ist ein wahrer Büffel dem das wurscht ist. So sieht Privatisierung aus!
    Ich bin in vielem mit Dr. Unterberger einer Meinung, gesellschaftspolitisch, aber wenns um Wirtschaftsthemen geht fängt es sich zu spießen an!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      28. Mai 2011 20:15

      @Kapuzerer:
      "... mit Dr. Unterberger einer Meinung, gesellschaftspolitisch, aber wenns um Wirtschaftsthemen geht fängt es sich zu spießen an!"

      Was, pittäh, hat Ihre Gemeinde, die nicht nur in der Schneeräumung autark entscheiden kann, mit bundespolitischen Entscheidungen zu tun?
      Sie verwexxxeln da was. Das Kabinett Schüssel hatte damit absolut nixxx am Hut. Beschweren Sie sich bei Ihrem Bürgermeister oder Gemeinderat.
      Oder beten Sie einfach darum, daß die menschengemachte Klimaerwärmung kein Hype sei, sondern Wahrheit werden möge.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      04. Juni 2011 10:06

      Freilich hat die Entscheidung der Gemeinde nicht unmittelbar mit bundespolitischen Entscheidungen zu tun, dennoch liegt ihr die selbe Intention zu Grunde. Die Gemeindepolitiker plappern ja sofort alles nach was die Parteioberen ihnen vorschwafeln, ja und leider plappern sie es nicht nur nach sondern meinen es auch ernst nehmen zu müssen und ruinieren damit vieles!
      (Übrigens habe ich schon längst geantwortet aber da scheint wo ein großes Loch zu sein wo unerwünschte Stellungnahmen entsorgt werden. Oder irre ich da?)

  12. cmh (kein Partner)
    27. Mai 2011 17:28

    Der Nixlernschule sei Dank, dass die klassische Bildung abgeschafft wurde.

    Wir können hier daher ruhig diese Roten allesamt als catilinarische Existenzen bezeichnen.

    Catilina in allem gleich an Gestalt wie an Sitten - abgesehen vom ehrenvollen Ende.

  13. cmh (kein Partner)
    27. Mai 2011 17:24

    Man muss halt zur Kenntnis nehmen, dass die Sozen niiiiiieeeee schuld sind. Höchstens ihr Pferd - oder wie war das?

    Ein Grund sich vor der nächsten Wahl ordentlich zu sedieren und gegen den Brechreitz ankämpfend blau wählen.

  14. Knieriem (kein Partner)
    27. Mai 2011 14:56

    KHG muss moralisch vernichtet werden !

    Die Gefahr eines Wiedereinstiegs dieses noch immer populärsten Rechtspolitikers ist für unsere Linke viel zu groß.

    So einfach ist das................

    .

  15. Segestes (kein Partner)
    27. Mai 2011 12:07

    Auch als absoluter Nicht-Fan des Herrn Grasser,
    stelle ich mir mittlerweile die Frage, was hier seitens der Staatsgewalt falsch läuft.
    Es gibt wohl kaum einen Menschen in diesem Land, dessen Finanzen dermaßen durchleuchtet wurden wie die seinigen - und trotzdem hat man bisher offenbar keinen schlagkräftigen Beweis gefunden, sondern lässt stattdessen über ORF und Falter-Klenk Gerüchte verbreiten.

    Als Nicht-Jurist stelle ich mir aber auch die Frage, ob es überhaupt legal ist, wenn die Staatsanwaltschaft zu einer Hausdurchsuchung Medienvertreter "bestellt"?
    Andererseits, wenn aus dem Justizapparat seit Jahren massenhaft Interna entfleuchen und bei den Medien landen, dann überrascht mich in der Causa eigentlich gar nichts mehr.

    Unser Rechtssystem ist moralisch verrottet - inklusive der Polizei.
    Kaum eine Woche vergeht, wo nicht ein Beamter vor dem Kadi landet - die Vorwürfe sind teils Gravierend.
    Man kann wirklich nur jedem wünschen, hierzulande nicht mit den einschlägigen Behörden in Kontakt zu kommen, denn Gerechtigkeit scheint mir immer mehr eine Frage des Glücks zu sein.

  16. Mister Lulz (kein Partner)
    27. Mai 2011 11:47

    Vielleicht könnte ja A.U. der Staatsanwaltschaft einige Hinweise zu seinen "rauchenden Pistolen" zuspielen, er weiss ja offenbar wieder einmal wesentlich mehr als alle Anderen. Helfen Sie doch ein wenig mit, vielleicht wird dann auch auf die Treibjagd auf Ihre Feindbilder eröffnet.

    Sehr seltsam wie sich Unterberger einerseits über die "Treibjagd" erregt und sich andererseits wundert warum das ganze so lange braucht.

    Was ist eigentlich mit der Meinungsfreiheit? Normal kann Kritik nicht tief genug gehen und selbst die abseitigsten Meinungen werden verteidigt sofern sie nur aus der eigenen Ecke kommen. Wenn die Grüne Jugend sich aber einen (äusserst dümmlichen) Ausrutscher leistet gilt das auf einmal nicht mehr.

    • Trollfresser (kein Partner)
      27. Mai 2011 17:34

      Wenn Du Dich jetzt auch noch kritisch zur strafrechtlichen Verfolgung der Minarett-homepage äußerst - ich würde Dir fast glauben.

      Aber wenn man auf der linxen Seite blind und taub ist, kann man mit rauchenden Pistolen natürlich nichts anfangen.

      Aber wass solls: Linxen kann man nicht glauben.

  17. Celian
    27. Mai 2011 09:05

    Der Vorwurf der Steuerhinterziehung dient nur als Vorwand, um die Person Grasser wiedermal durch alle medialen Kakaos ziehen zu können.

    Genüßlich wird ausgebreitet, daß es ja gleich 10 Wohnsitze sein müssen und daß man einen 100 m2 großen Weinkeller entdeckt hat. Da rinnt der Geifer der Besitzlosen, die österreichische Jagd- und Schießgesellschaft dankt der linken Justiz für die neue Munition. Wie unmoralisch reich ist Grasser samt seiner Swaroswki-Frau.

    Alleine dafür ist er schon schuldig, so die Logik der Sozialisten.

    • brechstange
      27. Mai 2011 11:08

      Es ist echt kriminell, wenn der Weinkeller in der Presse landet. Das hat nämlich mit der Steuererklärung absolut gar nichts mehr zu tun. Wer erzählt das der Pressemeute?

    • cmh (kein Partner)
      27. Mai 2011 17:39

      Das ist schlicht und einfach ein Paradebeispiel aus dem Lehrbuch für psychologische Kriegsführung. In regelmäßigen Abständen wird mit dem Brustton der Überzeugung versicht, dass der politische Gegener ein schlechtes Gewissen haben muss und Dreck am Stecken hat. Semper aliquid adheret.

      Dabei geht es nicht um die Vergangenheit, sondern ausschließlich um die Zukunft.

    • Kritiker (kein Partner)
      27. Mai 2011 19:16

      Bei dem linksempörten Neidgegacker über den bösen reichen Grasser vergisst die meinungsmanipulierte Medienkonsumentenherde vielleicht endlich Penthäuser und Villen der roten Bonzen, über die wir ohne Elsner nicht mal was erfahren hätten...

    • haro
      28. Mai 2011 11:07

      Vermutlich greift die Polemik der Linkslinken "böse Reiche" , "böser Grasser" beim Volke nicht so wie gewünscht, aber irgendwas wird bei diesen ausdauernden Diffamierungskampagnen und Vorverurteilungen schon hängen bleiben.
      War doch bei Jörg Haider auch so...

      Auch über Strache soll eine neue Diff.Kampagne starten (Laura) ... dass er auf Ibiza urlaubt (wie schrecklich) und eine teure Uhr trägt...

      Laura vergisst ganz dass seinerzeit schon Genosse Kreisky ein für damalige Zeit nicht unbeträchtliches Vermögen nach Mallorca schaffte um seine Urlaubszeit dort zu verbringen.

      Wann bringt die Boulevardpresse endlich wie die roten und grünen Genossen ihre von den braven Steuerzahlern erhaltenen Pfründe anlegen, wo ihre Konten liegen, welche Immobilien sie ihr Eigen nennen?

      Warum erfährt man nichts von den Fellner-Clan-Immobilien-Villen und anderen Medienclans, der Finanzgebarung von "Österreich", "Heute", "Falter", "profil" . diversen Wienblattln ...

      Immer nur Grasser ist auch fad (und wirkt irgendwie schon sehr einseitig wie auch die Durchleuchtung der Dissertationen ausschließlich "rechter" Politiker...)

      Erklärungsbedarf hätten unsere Linkslinken auch, wen sie denn meinen mit "die bösen Banken" und wen sie mit einer Vermögenssteuer zur Kasse bitten möchten.

      Ich werde das Gefühl nicht los, dass einzig und allein die kleinen Angestellten, die mit einem kleinen Vermögen für ihre Nachkommen sorgenden Familien abgezockt werden sollen damit die "armen Künstler" und "arme Fellners" oder wie sie alle heißen u.v.a. für ihre Links- und Diffamierungspropaganda auch weiterhin Millionenförderungen erhalten oder?

      Es gilt die Unschuldsvermutung

    • Undine
      28. Mai 2011 14:31

      @haro

      *****!

  18. Richard Mer
    27. Mai 2011 00:36

    Schon wieder so ein verzerrter und falscher und widerlicher Artikel auf ORF.at.

    "ÖH-Wahl: Rot gewinnt zulasten von Grün"

    Erst im zweiten Absatz dieses Scheißartikels steht, dass die ÖVP nahe Aktionsgemeinschaft eigentlich vorne liegt. Diese Schlagzeile heißt wirklich nur ein kleines plus für rot und ein kleines minus für grün auf den hinteren Plätzen.

    • contra
      27. Mai 2011 00:43

      Da nützt kein Schimpfen und kein Kotzen = Rot-Grün wird wieder klotzen!

    • Richard Mer
      27. Mai 2011 00:43

      Herr Dr. Unterberger: Es wurde irgendwann am Anfang dieses Blogs angekündigt eine ORF-Watch Plattform aufzubauen. Können Sie nicht einen Link auf dieser Seite schaffen, wo ich und andere unsere ORF Beobachtungen protokolieren können? Ich bin sicher, wir können in kurzer Zeit ein vernichtendes Dokument erzeugen. Das wäre mir wirklich eine innere Befriedigung. Ich glaube, ich würde jeden Tag etwas berichten.

  19. Amtsbekannt
    26. Mai 2011 23:51

    Da ist was faul im Staate Österreich!

    Republika Banana

  20. Undine
    26. Mai 2011 22:26

    Die LINKEN wissen ganz genau, daß die SCHWARZ-BLAUE Regierung eine ganze Menge weitergebracht hat, mehr als die letzten Großen Koalitionen zusammengerechnet! Und sie wissen sehr gut, daß ein Großteil der Bevölkerung diese Regierung sehr geschätzt hat. Das ist mMn der Grund, warum so PANISCH alles versucht wird, eben diese schwarz-blaue Koalition MADIG und SCHLECHT zu machen um eine NEUAUFLAGE um jeden Preis zu verhindern.

    Als Opfer muß zufälligerweise der damals besonders beliebte Karl-Heinz GRASSER herhalten; es könnte ja sein, daß der einer RECHTEN PARTEI als Zugpferd bei den nächsten Wahlen nützen könnte. Das wird mit den schäbigsten, niederträchtigsten Mitteln PAUSENLOS zu verhindern versucht. Die Jagd der LINKEN auf Grasser kommt ja schon an die Hatz auf Jörg Haider heran, der selbst im Tod noch von der linken Meute BENUTZT wird, um um jeden Preis die RECHTEN zu verhindern.

    • Gandalf
      26. Mai 2011 23:27

      @ Undine:
      So viele Sternderln, wie ihr Beitrag verdient, kann man gar nicht vergeben. Daher auf diesem Wege: Vielen Dank!

    • Dr. Harald Rassl
      26. Mai 2011 23:38

      Hiemit reiche ich das groose "I" bei "Ihr Beitrag" nach. Bitte um Verzeihung!

    • Gandalf
      26. Mai 2011 23:46

      Ups - das kommt von der blog - Schizophrenie. Aber jetzt ist's auch schon egal: Wir beide, der Rassl und ich, danken Ihnen für Ihren exzellenten Beitrag.

    • Undine
      27. Mai 2011 11:03

      @Gandolf

      "Doppeltes" Lob freut doppelt! :-)

    • Undine
      27. Mai 2011 11:39

      Oh, GandAlf natürlich!

    • Mister Lulz (kein Partner)
      27. Mai 2011 11:56

      Ja die LINKEN. Die GROßARTIGE SCHWARZ-BLAUE Regierung hat wirklich eine Menge weitergebracht, vermutlich vor allem in der EIGENEN TASCHE. Die vielzitierte LEISTUNG dürfen immer die ANDEREN erbringen während man SELBER kräftig EINSACKELT.

      PS: Ihre FESTSTELLTASTE dürfte MANCHMAL klemmen meine liebe UNDINE. Die MODERNEN und PROGRESSIVEN LINKSLINKEN POLITISCH KORREKTEN Internetmenschen setzen übrigens eine GROßSCHREIBUNG mit SCHREIEN gleich, diese SCHREIBWEISE wirkt folglich äusserst DÜMMLICH.

    • M.S.
      27. Mai 2011 12:29

      @Undine

      Die Vorgangsweise dieser sogenannten "Jagdgesellschaft" ähnelt tatsächlich dem Jagdverhalten der afrikanischen Wildhunde. Das Opfer wird so lange gehetzt bis es erschöpft aufgibt und dann zerissen wird. Was sind das für Kreaturen, die sich für solch eine widerwärtige Menschenhatz hergeben. Wer steckt da dahinter?
      Die Angst vor einer Rückkehr von Grasser in die Politik muss riesengroß sein. Wozu diese linke Meute in solchen Fällen instande ist, hat der seinerzeitige Fall Waldheim ja gezeigt. Um seine Präsidentschaft zu verhindern, wurde in einer geradezu hysterischen weltweiten Verleumdungsaktion die Reputation eines schuldlosen Menschen zerstört und Österreich enormer Schaden zugefügt.

    • Wertkonservativer
      27. Mai 2011 13:20

      Ja, liebe Undine,

      auch von mir extreme Zustimmung und die Maximal-Sternderl-Zuwendung!
      Hoffen wir halt und arbeiten wir auch in diese Richtung, dass wir die Rot/Grün-Blase eines Tages zum Platzen bringen können.

      Falls ich zu diesem Zeitpunkt bereits im Fegefeuer (wie wiederholt angekündigt) sein werde, und dort viele meiner Freunde anzutreffen hoffe, wird es mir ein Vergnügen sein, die aktuellen Zustände in meinem geliebten Heimatland Kakanien mit ihnen genussvoll diskutieren zu können.

      Liebe Grüße,

      Ihr Wertkonservativer (dzt. in Istrien, auf dem Weg in die wundervolle Toskana!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Mai 2011 14:00

      @Mister Lutz:
      Bezüglich "dümmlich" haben wir weitaus würdigere Kandidaten, die dieses Attribut verdienen: nämlich Sie, Euer Gnaden.
      Skurril, dass ausgerechnet Sie auf Netiquette und Großbuchstaben herumreiten.

    • Undine
      27. Mai 2011 14:39

      @Mister Lulz

      Die Diktatur des Proletariats hält man nur aus, wenn man gelegentlich SCHREIT

    • Trollfresser (kein Partner)
      27. Mai 2011 17:47

      ad Mister Lulz

      Besser die Feststelltaste klemmt als die Lernfähigkeit.

      Das dieser Loolly mit seinem Plattdeutsch am Ende ist, merkt man daran, dass er sich jetzt über die äußere Form der schriftlichen Arbeiten verbreitet.

      Wenn man so will - und für Grasser ist es das sicher - kann man die Justizgroteske um Grasser als Tragödie bezeichnen. Und die Lulzschen Wortmeldungen sind dann die Kommödie.

      Aber eigentlich tut man Lulz zuviel der Ehre an, hier von einer Tragödie zu sprechen.

    • Mister Lulz (kein Partner)
      27. Mai 2011 18:03

      Nein Freund Trollfresser, es ist eher ein Zeichen dafür, dass der inhaltliche Gehalt des Postings von Madame Undine zu vernachlässigen ist - er besteht nur aus dem altbekannten Gesudere.

    • Undine
      27. Mai 2011 23:13

      @Mister Lulz

      Ich muß zweierlei gestehen:

      1. Die linken Trolle habe ich bereits schwer vermißt! Jetzt ist es wieder wesentlich amüsanter!

      2. Hätte ich aus Ihrem Mund ( oder aus Ihrer Feder oder aus Ihren Tasten?) LOBENDE Worte vernommen, wäre ich ziemlich gekränkt!

    • Karl Rinnhofer
      30. Mai 2011 20:47

      @Undine
      Ein bemerkenswerter Beitrag; genau so ist es! Jeder, der offensichtlich zum (verdient-mehrmaligen) Wahlerfolg Schüssels (des letzten profilierten Bundeskanzlers Österreichs) beitrug und objektivierbare Erfolge nachzuweisen hat - und mit dessen allfälligem Zutun nicht auszuschließen wäre, dass Vergleichbares nochmals passieren könnte - wird der Hetze preisgegeben, um für immer beschädigt zu bleiben. Da ist es beängstigend irrelevant, ob (hoffentlich unabhängige) Gerichte Unschuld erweisen oder dem Betroffenen doch etwas nachgewiesen oder angehängt wird. Ein unheimlicher Mechanismus von Diffamierung, von sich auf Halb-„Wissen“ gestützte immanent potenzierender Vorverurteilung und Relativierung bis Außer-Kraft-Setzung indisponibler Begriffen („Grasser- die lebende Unschuldsvermutung“) demontiert (ideologisch) „Unerwünschte“ für immer, wischt ihre Verdienste vom Tisch.

      Besonders traurig, dass selbst Partei-„Freunde“ Schüssels, die ihm nicht ein Glas Wasser reichen können, in öffentliche Distanzierung schwelgen und mit der plakativen Feststellung „Die Epoche Schüssel/ Grasser ist endgültig vorbei“ ihre Profilierungsneurose leben.

    • Karl Rinnhofer
      30. Mai 2011 20:52

      @Undine
      Ein bemerkenswerter Beitrag; genau so ist es! Jeder, der offensichtlich zum (verdient-mehrmaligen) Wahlerfolg Schüssels (des letzten profilierten Bundeskanzlers Österreichs) beitrug und objektivierbare Erfolge nachzuweisen hat - und mit dessen allfälligem Zutun nicht auszuschließen wäre, dass Vergleichbares nochmals passieren könnte - wird der Hetze preisgegeben, um für immer beschädigt zu bleiben. Da ist es beängstigend irrelevant, ob (hoffentlich unabhängige) Gerichte Unschuld erweisen oder dem Betroffenen doch etwas nachgewiesen oder angehängt wird. Ein unheimlicher Mechanismus von Diffamierung, von sich auf Halb-„Wissen“ gestützte immanent potenzierender Vorverurteilung und Relativierung bis Außer-Kraft-Setzung indisponibler Begriffen („Grasser- die lebende Unschuldsvermutung“) demontiert (ideologisch) „Unerwünschte“ für immer, wischt ihre Verdienste vom Tisch.

      Besonders traurig, dass selbst Partei-„Freunde“ Schüssels, die ihm nicht ein Glas Wasser reichen können, in öffentliche Distanzierung schwelgen und mit der plakativen Feststellung „Die Epoche Schüssel/ Grasser ist endgültig vorbei“ ihre Profilierungsneurose leben.

  21. Norman Bates
    26. Mai 2011 21:29

    Sehr seltsam dieser enorme Anti-Grasser-Aufwand, obwohl er nun bereits seit einigen Jahren nicht mehr politisch aktiv ist.

    Wovor hat man links der Mitte eigentlich Angst?

    Gilt es um jeden Preis ein politisches Comeback zu verhindern? Zur FPÖ, oder zum BZÖ oder zur ÖVP oder zu einer neuen politischen Gruppierung?

    Wozu der enorme Aufwand? Ansonsten ist man ja forensisch auch nicht so aktiv (siehe Verzetnitsch, Flöttl, Tumpel, Vranitzky et al).

    Sehr seltsam.

    • Observer
      26. Mai 2011 21:38

      Norman Bates:
      Ist doch klar, da versucht die linke Reichshälfte die ehem. schwarz-blauen Koalition anzuschwärzen. Dies geschieht einerseits, um von eigenen Problemen abzulenken und gleichzeitig ist es auch schon ein Geplänkel für den nächsten NR-Wahlkampf, welcher vielleicht schon viel früher - als vorgesehen - stattfinden wird.

    • terbuan
      26. Mai 2011 21:42

      norman,
      ich glaube, es ist eine Mischung aus Angst vor einem Comeback, Neid und sicherlich auch die Möglichkeit der Auflagen/Quotensteigerung der linxgrünen Medien.
      Er ist fest verankert in der Seitenblickegesellschaft und was gibt es schöneres als über private oder berufliche Skandale zu berichten um den Beifall und den Geifer der Neidgenossenschaft am köcheln zu erhalten, er ist einfach ein willkommenes Opfer!

      Es muß nur irgend etwas passieren, dann wäre Didi Mateschitz das nächste Opfer, noch hält er sich aufgrund seiner Erfolge die Medien warm, aber wehe, die Wölfe lauern schon!

    • Norman Bates
      26. Mai 2011 21:51

      Das stimmt schon, es ist aber trotzdem sehr seltsam.

      Warum patzt man nicht Riess-Passer an? Die war immerhin Vizekanzlerin. Liegt der wahre Grund nicht darin, dass (beispielsweise) Riess-Passer politisch zu ungefährlich ist? Grasser hat politisch das Potential (bereits bewiesen) massiv Stimmen zu gewinnen.

      Ist es vielleicht die Angst vor FPÖ + Grasser. Für Linke sicher der Super-Gau, den es mit allen Kräften und Mitteln zu verhindern gilt.

    • terbuan
      26. Mai 2011 21:56

      norman,
      ja sicher, da ist schon was dran! Es wird spannend!

    • byrig
      26. Mai 2011 22:23

      stimme allen beiträgen voll zu.solange gegen grasser nichts gefunden wird,ist das alles als eine üble kampagne zu betrachten.so denken auch viele ähnlichdenkende.obwohl:steter tropfen höhlt den stein.und es gibt schon einige durchaus nichtlinke,die aufgrund der massiven linkskampagne,die ja durchaus nicht immer und so leicht als solche erkannt werden kann,unsicher werden mit dem gefühl:wo rauch ist,ist auch feuer.

      wirklich ärgerlich ist aber wieder einmal die überhaupt nicht vorhandene reaktion der bürgerlichen,speziell der övp.man überlässt das spielfeld total den linken und grünen.wenn man nur darauf wartet,dass grasser in 3 jahren von allen beschuldigungen freigesprochen wird,ist der schaden längst angerichtet.

    • Norman Bates
      26. Mai 2011 22:48

      ... nur so ein Gedanke, aber wäre Grasser ein Linker, dann wäre er morgen Bundeskanzler und übermorgen Bundespräsident ;-)

    • byrig
      26. Mai 2011 23:01

      terbuan-bei dem personalnotstand der linken sicher!

    • brechstange
      27. Mai 2011 11:15

      Das ist Teil des "SPÖ-Progroms" gegen die FPÖ, das auf die Gefahr hin, dass eine schwarz-blaue Koalition möglich wäre, entsprechend vorbaut.

      Offenbar hat für die SPÖ der Wahlkampf 2013 bereits begonnen, vor allem könnte diese Zahltag wohl auch früher kommen.

    • Undine
      27. Mai 2011 11:43

      @brechstange

      " SPÖ-Pogrom gegen die FPÖ" ist ein sehr treffender Ausdruck!

  22. libertus
    26. Mai 2011 19:49

    Sollte Grasser tatsächlich Steuern hinterzogen haben, steht ihm ja noch eine glänzende Karriere bevor:
    Zuerst einmal ein Job als Bankdirektor, danach Großindustrieller und privater Eigentümer eines ehemals staatlichen Unternehmens a la Androsch.

    Aber halt: vorher muß er noch zu den Genossen übertreten, sonst wird das nix mit der rosaroten Zukunft.

    Da ist echt was faul im Staate Österreich!

    • terbuan
      26. Mai 2011 19:58

      Das Plagiat ist gut aber o.k., es gibt von mir keine Forderungen an Urheberrechten ;-)

    • libertus
      26. Mai 2011 20:23

      @terbuan

      T'schuldigung, tut mir leid, wenn ich etwas übersehen habe.
      Kann in der Hektik passieren, nix für Ungut! ;-)

    • terbuan
      26. Mai 2011 20:27

      Kein Problem libertus,
      es eint in Gedanken, wenn man zuweilen dieselben in die Feder bekommt!
      Vielleicht sollten wir uns einmal zu einem Gedankenaustausch treffen,
      mfG
      terbuan@aon.at

  23. Observer
    26. Mai 2011 19:17

    Nach meiner Meinung nach war Grasser gar nicht so schlecht als Finanzminister. Bitte nennen Sie mir einen Namen der Finanzminister in den vergangenen Jahren, welch es wesentlich besser gemacht hat. Was man ihm aber ankreiden kann ist, dass es manche falsche Freunde hatte, deren Aktivitäten er toleriert, wenn nicht gar unterstützt hatte.
    Zur Erinnerung an alle Schüssel-Fans: ursprünglich wollte die ÖVP im Jahr 2000 mit der SPÖ ein Koalition eingehen und die SP bestand auf der Besetzung des Finanzministers durch einen ihrer Leute. Dann wurde die ÖVP mit der FPÖ handeseins und Haider hatte Grasser als Finanzminister vorgeschlagen. So kam dieses Ministerium zu Grasser - immer noch besser, als wenn es wieder ein SP-Mann besetzt hätte. Schüssel hat gemeinsam mit Ries-Passer und Grasser doch keine schlechte Arbeit geleistet, od'r?

  24. raeter
    26. Mai 2011 18:24

    Vorausschicken möchte ich, daß ich Grasser eher unsympathisch finde.

    Dennoch, die Treibjagd der Linken und ihre Verbündeten aus Justiz, Beamtentum und Medien halte ich für einen groben Verstoß gegen die Menschenrechte.

    Wenn ich daran denke wie die "LInksmafia" ständig die Menschenrechte bemüht, sie verbiegt und "in Ihrer linken Interpretation" quasi zu einer Ersatzreligion erklärt, ist es bemerkenswert, wie wenig sie die Menschenrechte Karlheinz Grassers kümmert.
    Da wird brutal hingedroschen. Und wenn Beweise fehlen, wird verdächtigt, gemutmaßt, uminterpretiert, gemeuchelt.....

    Die jahrelange öffentliche Hinrichtung Grassers durch Medien, Justiz und Linke trifft nicht nur den Privatmann Grasser, sondern auch dessen Familie.

    Diese Jagd ist eine Form von Folter. Sie trifft ihn, und seine Familie, was den linken Menschenrechtsfanatikern egal ist.

    Ich halte das für die Neuauflage des Austrofaschmuis, diesmal von links.

  25. Wertkonservativer
    26. Mai 2011 17:43

    Kaum in Istrien eingelangt, muss ich mich schon wieder ärgern:

    die Grasser-Hatz nimmt Formen an, die im Mittelalter und danach übliche Hexenprozesse schön langsam in den Schatten stellen.
    Natürlich ist der Grasser ein sympathischer Lausbub, fesch, charismatisch, und sicher nicht ganz unschuldig an manchen leicht windigen Sachen, doch als einen Verbrecher lasse ich mir ihn derzeit noch nicht schlecht machen: da müssten schon echte Bund stichhaltige Beweise her!

    Eigentlich kann ich es überhaupt nicht verstehen, wie die Roten es geschafft haben, unsere Justiz im Laufe der vergangenen Jahrzehnte derart zu "verlinken"!
    So viele "gescheite Leute", wie für den Justizapparat notwendig, sind ja im linken Biotop normalerweise gar nicht zu finden!

    Das Sündenregister der roten Brüder könnte man noch seitenweise ergänzen; da schweigen Justiz und Medien in kumpelhafter Einigkeit!

    Die Justizauskunft zum Grünen-Plakat? Durchschaubarer und frecher geht's wohl nicht mehr; die für diesen Spruch Verantwortlichen gehörten ganz gehörig an den Pranger gestellt!

    Aber bei uns im rotverseuchten Kakanien?

    • terbuan
      26. Mai 2011 17:52

      Lieber Wertkonservativer,
      Ihr richtig agressiver Kommentar ist ja geradezu erfrischend, ja, es reicht wirklich und es ist Zeit, dass sich die aufrechten Bürger sammeln und einig vorgehen gegen diese schamlose Vernichtung unseres Rechtsstaates!
      Herzliche Grüße nach Istrien, demnächst werde ich Ihnen hinüberwinken von der nördlichen Adria!

    • Wertkonservativer
      26. Mai 2011 20:07

      Denke, Terbuan, für die Grüße!

      Nach dem Heimspiel hier geht's dann zu Freunden in die Toskana, und zum Abschluss dann noch einige Tage Südtirol. Da wird die A.U.-Gemeinschaft wahrscheinlich einige Zeit von den Sprüchen des Wertkonservativen verschont bleiben!
      Auch Ihnen alles Gute und schöne Tage im Land, wo die Zitronen blühen!

  26. ProConsul
    26. Mai 2011 17:07

    Nachdem das linke Pack gerade in der Causa Mensdorff gedemütigt wurde (420.000€ Haftentschädigung) sind sie natürlich glücklich, zumindest noch den Karl-Heinz Grasser weiter verfolgen zu dürfen.

  27. libertus
    26. Mai 2011 14:41

    Diese unappetitliche Menschenhatz auf Grasser, die sämtlichen Rechtsschutz für einen Verdächtigen vermissen läßt, paßt nahtlos zum vorigen Tagebucheintrag und zu unserer LINKSVERLOTTERTEN Republik.

    Jarolim, selbst mit unsauberer Weste, dient sich fleißig als treuer Diener seines Brötchengebers an und wenn es so weitergeht, wird er noch der nächste Justizminister - dann Gnade uns Gott!

    Und was dieses Plakat betrifft, entlarvt sich die Wiener Staatsanwalt endgültig selbst. Der Verhetzungsparagraf ist doch nicht an den Affichierer (= Mitläufer) anzuwenden, sondern in erster Linie an den PRODUZENTEN solcher Sauereien und der kann doch nicht so schwer zu ermitteln sein (kleiner Tipp: GAJ?), man muß halt nur wollen. *räusper*

  28. Samtpfote
    26. Mai 2011 14:37

    Jetzt wurde Mladic gefasst.
    Ich empfehle ihm als Verteidigungsstrategie jene von Hundsdorfer.
    Gedächtnislücken wirken und haben keine Nebenwirkungen.
    Und einige Anwesenheitslisten werden sich schon finden.

    • terbuan
      26. Mai 2011 14:52

      Na ja, ich glaub der Hundstorfer hat es leichter gehabt, obwohl das Flintenweib Carla nicht mehr im Amt ist.
      Aber der ORF verkündet schon freudig, dass der Weg Serbiens in die EU nunmehr geöffnet ist. Na die haben wir noch gebraucht in unserer Pleitiersammlung.
      Aber andererseits, einer mehr oder weniger ist auch schon Wurscht!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Mai 2011 13:34

      @terbuan:

      Serbien ist ebenso unreif für einen EU-Beitritt, wie Griechenland, Rumänien und Bulgarien es waren und wie die Türkei es ist.

      Anknüpfend an Ihr knorriges "Wurscht"-Statement drängt sich das alte Sprichwort auf: "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei." Was nicht nur die ORF-Gesundbeter der "europäischen Friedensidee" arg überraschen wird.
      Denn das eine Ende der EU-Wurst wird den € (die Bezeichnung "Gemeinschaftswährung" ist schon jetzt ein hohler Euphemismus) ausradieren, das andere zu einer ungeahnten und politisch völlig unkorrekten Renaissance der Nationalstaaten führen — und deren wird es mehr geben als vor der EU.

      Herzliche Grüße, übrigens!

  29. Karl Rinnhofer
    26. Mai 2011 14:25

    Neben den trefflichen angeführten Beispielen von „selektiver Wahrnehmung“ von (gelinde ausgedrückt) problematischem Verhalten politisch-ideologisch Andersdenkender muss – ohne Grasser a priori zu exkulpieren – das Prinzip der „Unschuldsvermutung“ unbedingt eingemahnt werden. Man macht diese „condicio sine qua non“ gerade im Kontext Grasser notorisch lächerlich; sie ist aber sehr wohl ernst zu nehmen, stellt eine nicht zu relativierende Minimalbasis der Beurteilung von Personen in einem Rechtsstaat vor Abschluss rechtskonformer Maßnahmen dar.

    Ich denke an Seneca (römischer stoischer Schriftsteller und Politiker im 1. Jh. n. Chr.): „Semper aliquid haeret“ („es bleibt immer etwas hängen!“) stellte er verleumdeten Menschen in Aussicht, die sich gegen solche Mechanismen in der Regel nicht wehren können. „Nur der anonyme Verleumder bleibt unbestraft“. Es ist kein (sprachlicher) Zufall, dass man bei Verleumdung von Ruf-MORD (!) spricht.

    Besonders sensibel vorzugehen ist besonders im Kontext der von (unter vielerlei Titeln gekauften) Medien auf Kollektivstimmungen geboten.

    Sich prostituierende Medien als Macht: Die Auswirkungen sind – wenn es keine wirksamen Korrektive gibt - fatal: Verbriefte Beispiele: Da werden rechtschaffene Menschen – wenn sie einem Bewerber um seine Stelle mit „Vitamin P“ im Wege stehen oder keinen ideologisch vorauseilenden Gehorsam üben, zunächst in „gekauften“ Medien verleumdet, dann „schaltet“ sich auf Grund eben dieser „Berichte“ die vorgesetzte Behörde ein, geht zusätzlich und voreingenommen den Verleumdeten vor (z.B. durch – vorläufige Suspendierung oder Beurlaubung“ ohne jeden Anhaltspunkt auf nicht ordnungsgemäßen Verhaltens; zynisch gestützt auf die „selbstverständliche Unschuldsvermutung“). Wenn letztlich nicht einmal ansatzweise schuldhaftes Verhalten vorliegt, somit nicht einmal die Voraussetzungen zu einem „Einleitungsbeschluss eines Verfahrens“ bestehen, bleibt der Ruf des Betroffenen dennoch für immer zerstört; der Behörde ist das Wahren des eigenen Gesichtes wichtiger als die explizite Rehabilitation des zu Unrecht „fertig gemachten“. „Irgendetwas muss ja doch wahr gewesen sein daran“ ertönt es allenthalben. Der zu Unrecht Inkriminierte bleibt für immer beschädigt. Die vorgesetzte Institution „rechtfertigt“ ihr eigenes Fehlverhalten, der Betroffene habe ihrem Ruf durch seine negative Medienpräsenz geschadet ...

    • Martin Bauer
    • terbuan
      26. Mai 2011 14:56

      Besser formulieren kann man es nicht!*****

    • mike1
      26. Mai 2011 15:03

      vor allem dem letzten absatz stimme ich besonders gern zu !

    • Undine
      26. Mai 2011 15:38

      @Karl Rinnhofer

      *******!!!

      Und wenn die LINKE MEUTE wegen mangelnder Fähigkeiten auch sonst nichts Rechtes zustande bringt----VERLEUMDEN, das können sie alle, ob GRÜN, ob ROT, ob DUNKELROT! Man könnte diese zweifelhafte Fähigkeit als LINKE GRUNDAUSSTATTUNG bezeichnen.

    • Schani
      26. Mai 2011 16:21

      "Viel Feind,viel Ehr!"

    • phaidros
      26. Mai 2011 18:34

      Lieber Herr Rinnhofer, willkommen zurück (oder hab ich was verpasst)!

      Mit ganz besonderem und vielschichtigen (um nicht zu sagen doppelbödigem ;-) ), Vergnügen habe ich Ihre zutreffenden Ausführungen lesen und durchaus vergnügt auch die Repliken zur Kenntnis nehmen können!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Avatar
  30. simplicissimus
    26. Mai 2011 13:36

    lese ich da richtig: es gab ein grünes plakat "wer österreich liebt, muss scheisse sein"? von den grünen in auftrag gegeben und gedruckt? das soll keine verhetzung sein? abgebrochen wegen unauffindbarkeit des anbringers?
    und parallel wird das (dumme) minarettspiel zur staatsaffäre gemacht.

    das klingt alles schon sehr, sehr schlimm. nicht als einzelereignisse, sondern vor allem im zusammenhang was sonst noch rundherum passiert.

    eine sehr bedenkliche entwicklung in unserem land, die ich noch vor den sanktionen nicht für möglich gehalten habe.

  31. alfons adam
    26. Mai 2011 13:21

    Es gibt viele Anzeichen, daß wir auf dem Weg in anarchische Zustände sind. Und das bedeutet auch, daß unsere Kultur und Zivilisation in Gefahr sind. Selbst wenn man Grasser irgendein schuldhaftes Verhalten nachweisen sollte, wird ein bitterer Nachgeschmack bleiben. Die Parteilichkeit der Justiz, insbesondere der Strafjustiz, für die jedem viele Beispiele einfallen, ist auch eine Art von Korruption, die immer mehr aufblüht. In neuen Rechtsvorschriften kommt es immer mehr auf Gefühle und immer weniger auf Fakten an, wobei diese Gefühle von der Gender-Ideologie geprägt werden. Die Bestimmungen über den Europäischen Haftbefehl sind ein sehr geeignetes Mittel, Dissidenten aus dem Verkehr zu ziehen und wirtschaftlich zu vernichten. (Es ist nämlich auch Vermögensverfall vorgesehen). Der Europäische Gerichtshof, dessen Entscheidungen praktisch unanfechtbar sind und auch durch einen Gesetzgeber nicht korrigiert werden können, wird als Ausgedinge mißbraucht und auch mit Leuten besetzt, die nie eine richterliche Funktion ausgeübt haben.

  32. Alfred E. Neumann
    26. Mai 2011 13:02

    Für unsere lustigen Medienstrolche (und die StA) gilt offenbar der alte Grundsatz des Hammurabi in aktuellerer Lesart: Haust Du mir meinen (roten) Strauss-Kahn, so schlag ich Deinen KHG (können aber auch der Schwarzenegger, der Hahn uva. sein). Aug`um Aug`... die Retourkutsch`n folgt immer sogleich auf den Fuß!

  33. HDW
    26. Mai 2011 12:43

    Wie schon gesagt: dies ist die "Postmoderne Putschmethode" der internationalen Marxisten - Leninisten (Komintern)! Vielleicht objektivierte sich dadurch der Blick auf die italienische Situation, wo der pool aus Staatsanwälten in Synergie mit einem pool von Journalisten, seit 16 Jahren versucht die (durch unzählige Wahlentscheide bestätigte) Mitte - Rechtsregierung zu stürzen und die (Ex) Kommunisten samt Medien - Grosskapital (Murdoch und De Benedetti) an die Macht zu putschen. Jedenfalls sollte man laut Kant etwas mehr selbstständiges Denken statt Nachplappern anwenden um sich neuerlich aus selbstverschuldeter Unmündigkeit zu befreien! Da Möglichkeiten für die politisierten Anklagebehörden vermehren sich exponentiell seit die ebenfalls "postmodernistische" Melonenpartei beim Gesetzbildungsprozess unglücklicher Weise vom naiven Wahlvolk zugelassen wurde!

  34. terbuan
    26. Mai 2011 12:17

    Androsch 2.0
    Hattern wir dies nicht schon einmal vor vielen Jahren? Ein Finanzminister wird wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt!
    (Er bekommt dann als Belohnung den Posten des Generaldirektors der damals größten österreichischen Bank und wird anschließend Industrieller.)

    Jetzt versucht man mangels anderer Beweise, dem KHG Steuerhinterziehungen nachzuweisen, so quasi als Revanche, hatten wir Roten einen Steuerhinterzieher als Finanzminister so müßt Ihr Schwarzen auch einen gehabt haben!

    Da wird sich doch etwas finden lassen, allerdings, sollte KHG in der Zwischenzeit, falls er wirklich etwas nicht versteuert haben sollte, nicht alle Spuren schon beseitigt haben, dann wäre er wirklich selbst schuld!
    Bis dahin gilt jedenfalls die Unschuldsvermutung und dieses Menschenrecht wird von den Medien permanent mit Füßen getreten, es gilt die Vorverurteilung!

    Und Hauptsache, man kann von den eigenen Schweinereien ablenken.
    Willkommen in Bananenrepublik!

  35. Laura R.
    26. Mai 2011 12:17

    Der Werner hat g`sagt, daß mir die Schüsseljahre niemals vergessen dürfen. Und weil mir gegen den Schüssel nix g`funden ham, außer seiner Oma und ihre Pfleger, müss`n mir den Grasser jagen bis er schwarz wird. Und solang sich unsere Staatsanwälte mit der Vergangenheit beschäftig`n, können mir in der Gegenwart machen, was ma woll`n.

    Was der immer für Tricks auf Lager hat, dieser Werner.

    • Norman Bates
      26. Mai 2011 15:28

      ... psst, die Pflegerin hamma oba a im War-Room vom Stanley Greenberg erfunden.

    • terbuan
      26. Mai 2011 15:54

      norman
      wir haben sie GEfunden und sie war voll geständig :-)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. Mai 2011 13:54

      Küss' das Patschhandi, Fräu'n Laura!
      Der Werner hat aber leida net g'sagt, daß mia die Faymann-Jahre nimmermehr vergessen wer'n, so schmerzlich mia sich auch dran erinnern wer'n. Frog'n S' eahm amoi, wiavü Leichn so a Gemeindebauverwoider im Kölla lig'n hod.
      Verwesen tan de scho', aber z'langsam, leidah. Und die rodn Parteibiacha im letztn Hemmad san leida net aus Oidpapiah, gööö?

    • cmh (kein Partner)
      27. Mai 2011 17:52

      Don't fight in the warroom

  36. thomas lahnsteirer
    26. Mai 2011 12:01

    Die Jagd der selbsternannten Justizmanipulierer Jarolim und Moser auf Grasser ist in eine neue Phase getreten. Der monatelang Druck auf die Justiz hat endlich ein mageres Ergebnis gezeigt . Jarolim, der selbst in einem großen Glashaus sitzt und den roten Saubermann mimt und Gabriele Moser, die Hehlerin gestohlener Grasser-Daten, triumphieren.
    Und völlig unbehelligt von der Justiz agiert die SPÖ-Mafia in Wien, die Millionen von Steuergeld in SPÖ-Kanäle umleitet, die Medien besticht und Wahlfälschungen (Wahlkarten, türkische Kaffeehäuser) begangen hat.
    Und so wird laut von roter Seite "Haltet den Dieb" gerufen und die neue Justizministerin agiert genauso hilflos wie Frau Bandion.
    Nämlich immer dem rot-grünen Pack und der political correctness verpflichtet.

  37. Erich Bauer
    26. Mai 2011 11:39

    Vielleicht sollte sich Grasser als "queer" zur Schau stellen und mit Alfons Haider ein Tänzchen wagen... (Obwoh,l Nirwarani glaubt bekanntlich Alfons Haider nicht einmal, daß er schwul ist)

    Die Genderweiber könnte man wahrscheinlich zufrieden stellen und er könnte beim GRAS Sexspielerzeugungs-work-shop Modell stehen. Und die LifeBall-Schwuchteln könnten das nächste Jahr kaum noch erwarten...

    Auf diese Weise kann noch alles GUT werden...

    • libertus
      26. Mai 2011 14:44

      @Erich Bauer

      Das wäre immer noch zu wenig. Er muß das alles vollbringen, sich ein rotes oder grünes (oder was es bei denen gibt) Parteibuch nehmen und nurmehr mit Freund(erlwirt)schaft grüßen, erst dann kann er sicher vor weiterer Verfolgung der VLJ = "Vereinigten Linken Jagdgesellschaft" sein.

    • Erich Bauer
      26. Mai 2011 15:39

      libertus,

      Sie könnten schon recht haben. Wenn er alle diese Auflagen erfüllt, hätte er immerhin die Chance.... JA! Südamerika! Argentinien! Südamerika ist der HotSpot für alle SOZEN... rote, braune... als Rückzugsgebiet.

  38. mike1
    26. Mai 2011 11:22

    grasser ist bei gott nicht mein freund, aber eines verwundert mich immer wieder:

    wer versorgt eigentlich die journaille der "aufdeckungsmedien" mit den informationen ? gibt's nicht so was wie ein amtsgeheimnis ? da ist doch was faul im staate österreich !!

    abgesehen davon: warum konnte man die eigenartige vorgangsweise bei den privatisierungen der buwog bzw. auch der dienstwohnungen (z.b. arsenal), anlässlich derer ja millionen-provisionen an die buberlpartie geflossen sind, noch immer nicht abschließend klären ? da stimmt doch auch vieles nicht ! muss man wirrklich davon ausgehen, dass in der staatsanwaltschaft die falschen leute sitzen ? alle überfordert ? vor allem hinsichtlich der roten machenschaften ?

  39. Rosi
    26. Mai 2011 11:21

    Aufsichtsrat Tumpel bei der Bawag
    Weshalb wurden die alle Aufsichtsräte der Bawag nie zur Rechenschaft gezogen?
    ... um die Liste zu ergänzen.

    Wirklich lustig wäre, wenn Häupl und Pilz derart genau untersucht würden, wie Grasser. Auf die Wetten, ob man etwas findet, und was, und wie rasch, wäre ich echt neugierig! Und auf das Ergebnis der Untersuchungen erst :-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Gandalf
      26. Mai 2011 15:18

      Also beim Häupl wird man da kaum was finden. Er wohnt bekanntlich im (Penthaus ober einem) Gemeindebau wie jeder Arbeitende, er fährt mit dem Radl (wenn grad ein Photograph in der Nähe ist) und lebt auch sonst sehr bescheiden. Und dass seine nunmehrige Frau Chefin eines der grössten Spitäler von Wien wurde, ist aber doch wirklich ausschliesslich ihrer Tüchtigkeit zuzuschreiben. Und damals war sie ja auch noch gar nicht mit ihm verheiratet!

    • Rosi
      26. Mai 2011 16:20

      @Gandalf

      Interessante Details ...
      Daß man beim Häupl nichts finden würde, glaube ich auch, denn die Linken halten nämlich zusammen, wenn einer von ihnen in irgendeiner Weise angegriffen wird - das ist eines ihrer 'Erfolgsrezepte'.

      Eigentlich frustrierend, wenn man eine unabhängige Justiz als Ziel vor Augen hat.

    • Undine
      27. Mai 2011 11:37

      @Rosi

      "... die Linken halten nämlich zusammen, wenn einer von ihnen in irgendeiner Weise angegriffen wird - das ist eines ihrer 'Erfolgsrezepte'."

      Erfolgsrezept Nr. 1: MAUERN

      Erfolgsrezept Nr. 2: ANPRANGERN

      Ad 1: Selbst die schlimmsten Verfehlungen (und derer gibt es sonder Zahl!!!) der Genossen und Genossinnen werden viribus unitis so lange kleingeredet und dank allzeit bereiter Mithilfe des ORF-Apparates gezielt der Vergessenheit anheimgestellt.

      Ad 2: Die Neufassung des mittelalterlichen Prangers---die Medien also, die die LINKEN zu ihrem Selbstschutz genial nutzen (siehe oben!---werden von ihnen meisterhaft und GNADENLOS bedient, wenn es gilt, einen unliebsamen Gegner zu beschmutzen und letztlich abzuschießen. Das gejagte Wild ist der Meute völlig ausgeliefert. Die Wahrung der MENSCHENRECHTE gilt nur, wenn es den LINKEN in den Kram paßt; bei "Rechten" scheinen sie nicht angebracht zu sein.

    • Rosi
      27. Mai 2011 13:45

      @Undine

      ... das erinnert mich an das linke Demokratieverständnis - das ist auch ein 'bißchen' linkslastig.
      Wenn das nicht so ernste Themen wären, wäre es fast lustig, wie absurd die Argumentationslinien und inhärenten Widersprüche bei den Argumentationen laufen.

    • cmh (kein Partner)
      27. Mai 2011 17:55

      Eigentlich sind die Linxen ganz leicht zu durchschauen.

      Wenn irgendeine blödsinnige Anschuldigung von dieser Seite kommt, braut sich etwas in der gleichen Art auch dort zusammen.

      Also: Die größten Kritiker der Elche sind auf linxer Seite selber welche. (Dass es bei uns keine freilaufenden Elche gibt braucht nicht zu stören.)

  40. terbuan
    26. Mai 2011 11:17

    Und bitte nicht den Sozialminister zu vergessen, der nicht imstande bzw. nicht willens war, Aufsichtsratsprotokolle sinnerfassend zu lesen!
    Andere Beispiele gäbe es noch in Hülle und Fülle!

  41. Martin Bauer
    26. Mai 2011 11:14

    Und nicht zu vergessen:

    5 Mio. von EADS an den (Herrn?) Edlinger.

    Dass einige gleicher sind als gleich ist ja keine Neuigkeit,. Aber die österreichische Variante, wonach einige gleicherer sind als gleicher, sagt mehr aus, als die unzähligen Österreichanalysen.

    • terbuan
      26. Mai 2011 11:19

      Die er wohl zu einem nicht unbeträchtlichen Teil bei seiner Skandal-Fußballmannschaft verbraten hat !

    • Martin Bauer
      26. Mai 2011 11:21

      terbuan

      Na wenigstens haben ein paar Griechen davon profitiert.

    • cmh (kein Partner)
      27. Mai 2011 17:57

      Aber bitte Herr Bauer,

      es muss Ihnen doch die 5 Mio Euronen wert sein, dass ein paar griechische Hooligans über das Spielfeld hirschen.





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