Ist es Wiederbetätigung, wenn sich Corona-Demonstranten mit verfolgten Juden vergleichen?

Autor: Wilfried Grießer

Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 197: So eine Volkspartei hat's nicht leicht

Die ÖVP hat in den letzten Tagen bewiesen, dass sie die Posten keineswegs nach sturem Bünde-, Bundesländer- und Geschlechterproporz vergibt, wie ihr vielfach von Medien vorgehalten worden ist. Das ist anerkennenswert. Die ÖVP hat damit aber auch bewiesen, dass eine Abgehen von einem dümmlich-formalistischen Proporz noch keineswegs eindrucksvolle Personal-Ergebnisse produziert. (Mit drei späteren Ergänzungen am Ende)

Das zeigt insbesondere der im Eiltempo erfolgte Aufstieg von Johanna Mikl-Leitner. Binnen weniger Tage wird sie nicht nur Innenministerin, sondern auch Chefin des ÖVP-intern nicht ganz unwichtigen ÖAAB. Aber niemand weiß, was sie in ihrem bisherigen Lebenslauf eigentlich dazu prädestiniert – außer große persönliche Loyalität zu Erwin Pröll. Ihr Avancement ist umso schwerer nachvollziehbar, als sie im Innenministerium in Sachen Trittsicherheit das absolute Kontrastprogramm zu Vorgängerin Maria Fekter darstellt. Oder hat da zwar nicht der Bundesländer-Proporz, aber das Geschlecht eine Rolle gespielt? Das wäre genauso blöd (wenn auch bei den Medien sehr modisch). Mit Reinhard Lopatka wäre jedenfalls eine Alternative bereitgestanden, die wohl interessanter gewesen wäre, obwohl (und nicht: weil) er als Steirer auch gut in ein etwas ausgeglicheneres Verhältnis der Länder gepasst hätte. Aber immerhin muss man Mikl zugute halten, dass sie in der neuen Funktion schon einen mutigen wie wichtigen Satz zustandegebracht hat: nämlich eine Absage an die noch von Vorvorgänger Neugebauer heftig verteidigte Hacklerregelung. Also ist sie vielleicht nur als Innenministerin überfordert, wo sie indirekt der Vorgängerin unmenschliches Verhalten vorwirft.

(Nachträgliche Ergänzung: Dass Schluss-Lob für Mikl-Leitner war verfrüht. Denn schon nach Stunden hat sie ihre Kritik an der Hacklerregelung widerrufen und sich peinlicherweise wieder zu dieser bekannt. Die Dame ist offenbar doch in keiner Materie sattelfest).

PS.: Auch die Wiener Marek-ÖVP ist weiterhin recht amüsant zu beobachten, weil sie noch immer glaubt, auf Grün-Kurs wieder punkten zu können. So lässt sie sich jetzt von der ideologisch sehr weit weg stehenden Sybille Hamann Ratschläge geben. Aber vielleicht irre ich mich und es steht die Wiener ÖVP ohnedies gar nicht weit weg von der forschen Feministin. Na dann, weiterhin viel Erfolg.

(Nachträgliche Ergänzung zum PS: Jetzt bin ich noch auf einen weiteren Ratgeber der Marek-ÖVP gestoßen, einen Schwulen-Aktivisten, der sich für die "Liberalisierung intergenerativer sexueller Beziehungen mit Personen unter 14" eingesetzt hat. Mit der tollen Einschränkung: nur dort wo sie "zwefelsfrei harmlos sind und auf gegenseitigen Konsens gegründet" seien. Der Mann ist wirklich eine weitere tolle Bereicherung auf dem Weg zur Selbstzerstörung einer Partei, die sich von einer konservativ-wirtschaftsliberal-christlichen Gruppierung zu einer Minderheitenschutzorganisation der von Journalisten so geliebten "urban-liberalen" Gruppen. Gute Reise.)

(Nachträgliche Ergänzung zur nachträglichen Ergänzung: Die Information, dass der "kinderfreundliche" Schwulenaktivist und Jurist von der Wiener ÖVP eingeladen wurde, war ein Irrtum, auch wenn er von zwei Quellen bestätigt worden ist. Ich bedaure!)

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 23:04

    Man nehme einen \"bestehenden\" ORF-GI (rot) und bringe medial einen \"Gegenkandidaten\" (rot) ins Spiel.
    Verkünde dann, man werde \"Ersteren\" unterstützen und reflexartig stellt sich Herr Schwarz hinter den Gegenkandidaten (rot).
    Der Gegenkandidat gewinnt, weil ihn im Finale alle, also Frau Grün, Herr Rot, Herr Schwarz und Herr Blau unters...tützen.
    Herr Schwarz freut sich und glaubt \"sein\" Kandidat hätte gewonnen.
    Aber nun, hm, steht da wieder ein \"Roter\" an der ORF-Spitze.
    Herr Schwarz hat nur mal wieder vergessen einen eigenen Kandidaten aufzustellen, so wie eben auch im Wahlkampf um den Bundespräsidenten.
    Schlimm, welche Tricks Herr Rot immer anwendet und am schlimmsten ist, dass Herr Schwarz auf die einfachsten ebendieser hereinfällt.
    Aber seit der taktischen Meisterleistungen von Herrn Pröll wundert uns sowieso gar nichts mehr, auch nicht, dass die VP dieses Erbe so weiterführt.
    Quo vadis, ÖVP.
    Der Niedergang einer einst mächtigen Partei.
    Mehr anzeigen

  2. Ausgezeichneter Kommentatorinside
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 12:18

    Das kommt davon, wenn man alle wirklich guten aus der Schüssel-Ära mit einem Schlag ins Abseits schickt. Die ÖVP hat keine Personalreserven. Was aber bei deren Linxkurs weiter nicht so schlimm ist, da die Linken auch nicht besser dastehen.
    Der Vergleich macht uns sicher.
    Wir werden - so oder so - von Nullen regiert.
    Conclusio:
    Her mir dem belgischen Modell!

  3. Ausgezeichneter Kommentatoralfons adam Partner Homepage
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 12:50

    Als nö. Landesrätin ist mir Johanna Mikl-Leitner nur dadurch aufgefallen, daß sie gemeinsam mit ihrer sozialistischen Kollegin das Lovetour-Programm öffentlich vorgestellt hat. Schulen können einen Lovetour-Bus kostenlos anfordern, in dem Kindern und Jugendlichen Unzucht schmackhaft gemacht wird, natürlich auch Homosexualität und Abtreibung. Damit wird ein Beitrag zur weiteren Zerstörung der Familie geleistet. Und ohne gesunde Familien gibt es bekanntlich keine gesunde Gesellschaft. Aber dem stehen unsere Politiker ja schon lange gleichgültig gegenüber.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWFL
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 16:26

    Diese tolle ÖVP wird es auch schaffen, mit lautem Jubel den roten Ex-Ministersekretär Zeiler zum ORF-Generaldirektor zu wählen, um danach verblüfft festzustellen, dass der ORF noch röter geworden ist.
    Ich bedaure, dies als bürgerlicher Mensch sagen zu müssen, aber diese ÖVP braucht noch mindestens eine weitere schwere Wahlniederlage, bevor sie aufwacht....

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 13:36

    Dass man, auch wenn man vermeintlich schon am Boden angekommen ist, noch tiefer fallen kann, beweist wieder einmal die Wiener ÖVP.
    Sie holt sich mit der geifernden "Menschenrechtlerin" Hamann die richtige Verbündeten für einen totalen Niedergang......Hamann, eine üble linke Hetzerin, die gegen alles schreibt was auch nur den Anschein der politischen InKorrektheit aufweist.......und darum natürlich beim ORF und allen einschlägigen Medien wohlgelitten ist.
    Was soll bitte dieses Flintenweib des Gutmenschentums der ÖVP bringen ?
    Natürlich, noch weniger Simmen !!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 12:42

    Ich wünsche allen Regierungsmitgliedern, auch den roten, daß sie die Zeit erkennen mögen, den Abgrund und danach für Österreich handeln.

    Personen sind da nicht so wichtig, wie Entscheidungen und Ergebnisse.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 15:08

    Aus der Sicht der britischen "Tories" sind kontinentale "Christdemokraten" entweder Sozialdemokraten mit religiöser Rhetorik als Beiwerk oder sie hängen quasi miittelalterlichen Vorstellungen von "organischer Gemeinschaftlichkeit" (Bünde) an und tendieren prinzipiell ins Autoritäre.

    Hm... starker Tobak fürs Erste. Ziemlich unverdaulich für den Beauftragten eines Parteiprogramms. Vielleicht hat es Busek deswegen auch nie zusammengebracht. Wenngleich er es nach wie vor als vordringlich einfordert. Versucht man, die Situation der ÖVP unaufgeregt zu sehen, muß man mehrere Aspekte in Einklang bringen.

    1. Die ÖVP ist die "mildere" Sozialdemokratie. Die christliche Soziallehre, bei der Bedürftige das Almosen erwarten dürfen, geistert da irgendwie herum. Den Gipfel der "Versorgungsgerechtigkeit" erreicht man im Beamtentum.

    2. Die Interessensvertretung für Selbständige Unternehmer. Nicht nur, daß die horrenden Belastungen bereitwiligst von der ÖVP in allen Regierungen mitgetragen wurden, haben "Schwarze" Regierungen nicht eine einzige Belastung zurückgenommen. Jedenfalls nicht für die KMUs. Im Gegenteil, es gab sogar in Summe Erhöhungen. Mit dem erstaunlichen Effekt, daß die kleinen und mittleren Selbständigen relativ entspannt bleiben, wenn man von den vemeintlichen Vertretern geschröpft wird.

    3.) Die Bauern. Ich glaube es gibt kaum noch Bauern, die ohne direkte Einbindung in die Bauernkammer, ihrer hochsubventionierten Tätigkeit nachgehen. Einstens wurde die Raiffeisenorganisation von den Bauern als die "Grünen Kommunisten" bezeichnet. Nun, hat man es sich recht nett eingerichtet...

    4. Die Kirche. Seit der "rote Kardinal" die Sozialisten mit der Kirche versöhnte (mit zweifelhaften Erfolg, pers. Anm.) verlor auch dieses "Rückzugsgebiet" für die ÖVP den Alleinanspruch.

    Keine Partei oder sonstige Vereinigung kann solche Dehnungsübungen ohne Sehenriss vornehmen. Die ÖVP hat nicht sehr viele Optionen. Sie kann als pragmatische Volkspartei weiterbestehen, allerdings mit immer weniger Wählern oder sie versucht mit professionellen PR, Werbe- und Marketingkonzepten aufzutreten. Und das ließe sich schon machen. Denn alle anderen machen das auch: mit "verkürzten" Aussagen... Als Werbelaie könnte ich mir für die ÖVP das "VOLVO-Image" ganz gut vorstellen... Ich gebe zu, diesen Vorschlag mache ich nur um den eventuellen Vorwurf zu entgehen: Aller nur Suderei, Jammerei und Analysiererei....


alle Kommentare

  1. Fani (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:31

    Do you mind if I quote a couple of your posts as long as I prodvie credit and sources back to your weblog? My blog site is in the very same niche as yours and my users would certainly benefit from a lot of the information you present here. Please let me know if this ok with you. Appreciate it!

  2. Lorrin (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:53

    My developer is tyirng to persuade me to move to .net from PHP. I have always disliked the idea because of the costs. But he's tryiong none the less. I've been using Movable-type on various websites for about a year and am concerned about switching to another platform. I have heard excellent things about blogengine.net. Is there a way I can import all my wordpress posts into it? Any kind of help would be really appreciated!

  3. Mughal (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:22

    Nearly all of what you say happens to be supilispngry accurate and it makes me wonder the reason why I hadn't looked at this with this light previously. Your article truly did turn the light on for me personally as far as this particular issue goes. However at this time there is actually one factor I am not too cozy with and whilst I make an effort to reconcile that with the actual main theme of the point, permit me see just what the rest of the subscribers have to point out.Well done.

  4. Christine Marek
    17. Mai 2011 12:15

    Sehr geehrter Herr Unterberger

    Mit Erstaunen habe ich Ihren Blog Eintrag vom 11. Mai 2011 gelesen, in dem Sie ? unter anderem - Ihr Amüsement über die Wiener ÖVP zum Ausdruck bringen. Dabei empfand ich auch zunehmend Beschämung, weil es von einem Journalisten Ihres Formats völlig überraschend (im negativsten Sinn) ist, schlecht recherchierte Behauptungen in den Raum zu stellen und dabei jeglichen journalistischen Anstand über Bord zu werfen und sich auf die Tiefe des Boulevards zu begeben.

    Es mag den Autoren von Blogs oder persönlichen Tagebüchern unbenommen sein, persönliche Ansichten in den Raum zu stellen. Etwas anderes ist es aber, wenn jemand wie Sie, der - und so kennt man Sie von vielen Jahren seriösen Journalismus - einen hohen Anspruch an seine journalistische Arbeit legt, einfach behauptet, ich lasse mich von Personen x oder y beraten, wohl wissend oder vielleicht einfach auch nicht recherchiert habend, wie die Fakten tatsächlich liegen. Seriöser Journalismus sieht anders aus, bisher kennt man dies ausschliesslich vom Boulevard, von dem Sie sich ja zu recht immer distanziert haben.

    Zu den Fakten: Im Rahmen des von mir initiierten Diskussionsprozess ?Agenda Wien+? veranstaltet die Wiener ÖVP u.a. eine Podiumsdiskussion zum Thema ?Männer: Neue Rollen, neue Herausforderungen, neue Verantwortungen?. Es handelt sich dabei nach meiner Überzeugung um ein brennendes gesellschaftspolitisches Thema, wie es zum einen die Debatte über die gemeinsame Obsorge gezeigt hat, aber auch der aktuelle frauenpolitische Diskurs nahe legt. Die Journalistin, Presse-Kolumnistin und Autorin Sibylle Hamann wird bei dieser Podiumsdiskussion mitdiskutieren. Ich halte dies für einen Prozess, der sich dem offenen Diskurs verschrieben hat, für überaus wertvoll und gerade im Hinblick auf die Diskussion um die gemeinsame Obsorge, bei der Frau Hamann sehr differenzierte Standpunkte eingenommen hat, für bereichernd.

    Ich bedaure es sehr, dass Sie, Herr Unterberger, die Qualität von Diskussionen oder Veranstaltungen wohl nur noch ausschließlich daran messen, ob dort eingebrachte Sichtweisen den Ihren entsprechen. Es wäre für mich ein Armutszeugnis, bei Diskussionen zu kontroversionellen Themen nur die eigene Meinung und Position zuzulassen. Denn ist nicht gerade die Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen und die Reibung, die dabei entsteht etwas was uns intellektuell weiterbringt und befruchtet? Ganz im Gegenteil zeugt das sich anderen Meinungen gegenüber zu verschliessen von geistiger Trägheit und Diskursunlust, was wohl jeder halbwegs intelligente Mensch ablehnt.

    Abgesehen davon bin ich überzeugt, dass Sie, Hr. Unterberger im Laufe Ihrer Karriere sicherlich auch an der einen oder anderen Diskussionsveranstaltung von Organisationen teilgenommen haben, wo Sie selbst höchst erstaunt und sicher auch befremdet gewesen wären, wenn Sie durch die blosse Teilnahme schon zu deren "Berater" mutiert wären.

    Ihre ?nachträgliche Ergänzung? ist es aber, die ich nicht unkommentiert im Raum stehen lassen kann. Sie behaupten, dass in meinem Beraterstab jemand zu finden sei, der Ihren Angaben gemäß für Pädophilie offen eintritt. Nähere Angaben hinsichtlich der Quellen der angeblichen Zitate machen Sie nicht, ebenso wie Sie auch keinen Namen nennen. Damit unterstellen Sie mir und der gesamten ÖVP Wien eine geistige Nähe zu Positionen, die strafrechtlich relevante Tatbestände vermuten lassen. Diese Unterstellungen weise ich mit aller Schärfe zurück und fordere Sie mit Nachdruck auf, das künftig zu unterlassen.

    Ich bin schockiert über diesen Stil, der jeglichen seriösen journalistischen Qualitätsstandards widerspricht und fordere Sie auf, mir umgehend einen Namen zu nennen und Ihre Quellen offen zu legen, wie ich Sie auch auffordere dieses mein Schreiben zu veröffentlichen.

    Christine Marek

  5. rhodium (kein Partner)
    13. Mai 2011 13:58

    Wir brauchen eine neue bürgerliche Partei der Mitte. Die ÖVP wird gegenwärtig sehenden Auges gegen die Wand gefahren, ich glaube das wird nichts mehr!

  6. Torres (kein Partner)
    13. Mai 2011 12:22

    Wie (schon 100 Mal) gehabt: Wenn irgendwo ein noch so unbedeutender "Schwuler" öffentlich oder halböffentlich auftaucht, hat Unterberger sofort Schaum vor dem Mund und wünscht auch alle zum Teufel, die irgendwie mit diesem Kontakt haben. Muss wohl eine Kindheits- oder Jugendparanoia sein. Solche psychischen Schäden sind behandelbar, allerdings möglicherweise nicht mehr in Unterbergers Alter.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Mai 2011 13:54

      Besonders schön, wenn er auf "einen" Schwulen-Aktivisten "gestoßen" ist der blabla. Bei genaueren Hinweisen könnte ja noch jemand nachforschen, ob das wirklich stimmt...

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Mai 2011 15:44

      Kinderschänder gehören hinter Gitter.

    • Erich Bauer
      13. Mai 2011 17:10

      Neppomuck,

      "Vergiß den Sauschneider nicht, wenn du zu einer ÖVP-Wien Veranstaltung gehst..." (Anlehnung an Nietzsche)

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Mai 2011 17:18

      Den brauch ich nicht.
      Wenn ich ÖVP nur höre, herrscht augenblicklich "tote Hose" bei mir.

    • Erich Bauer
      13. Mai 2011 17:26

      Neppomuck,

      Naja, dann empfehle ich, immer mit dem Rücken zur Wand...

    • Erich Bauer
      13. Mai 2011 17:45

      Neppomuck,

      Außerdem... habe ich ja nicht verlangt... daß Sie ihn sich... selber... mit dem Sauschneider... (hicks *g*) Schönes Wickend...

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      13. Mai 2011 23:16

      Neppomuck: Fritz ist bereits hinter Gitter. Homosexuell war er nicht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Mai 2011 23:56

      Hat man den Verzetnitsch doch endlich eingesperrt?

      Wie bei Wallenstein: Spät kommt ihr, doch ihr kommt.

    • libertus
      15. Mai 2011 23:06

      @Neppomuck

      *rofl* !!!!!

  7. KH (kein Partner)
    12. Mai 2011 20:35

    So ein Wähler hat's nicht leicht

    Die ÖVP steht im Wesentlichen für die Eliminierung des gesunden Menschenverstandes. Wählerbeleidigung auf sehr hohem Niveau.

  8. Segestes (kein Partner)
    12. Mai 2011 20:04

    Und die neue ÖVP-Innenministerin geriert sich gerade als Lobbyistin für Frächterinteressen:
    Wenn das "Schengenabkommen", das sich vor allem dadurch auszeichnet, der Kriminalität und der Migration Tür und Tor zu öffnen, endlich einmal europaweit zur Diskussion gestellt wird, fällt der guten Frau dazu bloß ein, von der Wichtigkeit der "Reisefreiheit" und zu schwafeln! Meinen tut sie natürlich aber den FREIEN WARENVERKEHR!
    Und nur daran ist ihr und dieser Sch...partei gelegen, alles andere tangiert diese Brut wenig.
    Einfach nur mehr zum Speiben, die offensichtliche Verlogenheit der ÖVP.
    Und jetzt trinke ich einen Kamillentee, sonst gehe ich heute noch durch die Decke ^^

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Mai 2011 20:15

      Anleitung zur Selbstbestimmung.

      Es ist ein schönes, ist ein gutes Land,
      wohl wert, dass man sich seines unterwinde,
      es wohl behutsam, doch mit starker Hand
      vom schlechten Einfluss des Geflechts entbinde,
      das seit Dekaden schwärend sich verbreitet,
      statt dass man ihm ein baldig End’ bereitet.

      Wer hat desgleichen jemals schon geseh’n,
      die sanften Wiesen und die schroffen Berge,
      die dunklen Täler und die hellen Höh’n,
      in Geiselhaft der ekelhaften Zwerge,
      die es verraten schnöden Vorteils willen,
      um ihre Sucht nach Sklaventum zu stillen.

      Wer frei sein will und Herr im eig’nen Haus,
      statt demütig an Brüssels Tür zu klopfen,
      der stehe auf und werfe die hinaus,
      die sich seit Jahr und Tag die Taschen stopfen
      mit Geld, das sie dem braven Volk gestohlen:
      Ein Tritt in das Gesäß und „Gott befohlen“.

      nach Motiven von Grillparzer

    • Frank Walter (kein Partner)
      12. Mai 2011 21:05

      Was ist jetzt Ihr Problem? Sollen wir die Grenzen wieder dicht machen, weil sich Leute wie Sie permanent zu Tode fürchten vor den schröööcklichen Ausländern?

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Mai 2011 22:01

      Steht hier was von Ausländern?

    • cmh (kein Partner)
      13. Mai 2011 09:19

      Neppomuck und Frank Walter

      Man sagt, die Zecken hängen taub, blind und ohne Sinnesorgane an Bäumen und haben nur einen einzigen Rezeptor: den für warmblütige Tiere.

      Geht ein Tier unter einer solchen Zecke in Lauerstellung vorbei, läßt sich diese fallen und schreit laut: Nazi, Nazi, Rassist, Ausländerhasser!

    • Segestes (kein Partner)
      13. Mai 2011 09:53

      @Frank Walter:
      "Dicht machen" heißt, niemand kommt rein oder raus.
      Was hat das nun mit Grenzkontrollen zu tun, bei denen sehr wohl jeder Rechtschaffene rein oder raus kann?
      Richtig, rein gar nichts!

      Dieses "dicht machen" ist also bloß eine rhetorische Hyperbel -
      sprich unsinnige Polemik zum Quadrat und ein Kampfbegriff notorischer EU-Fans,
      die vor lauter verkappter Großmannssucht, kaum mehr einen klaren Gedanken fassen können.

  9. Hugo Gali (kein Partner)
    12. Mai 2011 18:44

    wo kann man die övp zuordnen? adam der aktive und eva die passive - die erde eine scheibe - denken tut man oben oder unten - was stellen diese parteien eigentlich darrrrr...
    aktive und passive im dauerkampf in aller ewigkeit - aber was und wer soll aktiv oder passiv sein.
    wenige denken mit dem herzen, viele können schreiben aber nicht reden oder umgekehrt!

    • ABC Bücker (kein Partner)
      12. Mai 2011 18:54

      Der Westen ist ein sehr großes Sorgenkind auf dieser Welt, wir wissen es...

  10. Hansi Groß (kein Partner)
    12. Mai 2011 17:16

    Hmm, und wer ist nun dieser ominöse Aktivist, der die Marek "glorreich" beraten darf?
    Die Wiener ÖVP könnte sich ja zu einer Kommune zusammentun und in einem Drogenrausch sich endgültig von der Politik verabschieden. Ade.

  11. Leopold Koller (kein Partner)
    12. Mai 2011 16:12

    Die OeVP ist halt leider komplett ausgelaugt. Kein Programm, keine Ideen, kein Personal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da noch einmal was kommt. Man wird sich halt auf die Bauern und Beamten verlassen muessen, um in Zukunft die 5%-Huerde zu ueberspringen. Eigentlich schade um die alte OeVP, um die jetzige aber nicht.

    • Erich Bauer
      12. Mai 2011 16:53

      Die Beamten mache um einiges mehr aus als 5 PROZENT...

    • Leopold Koller (kein Partner)
      12. Mai 2011 17:10

      Ja, schon, aber es sind ja nicht alle davon schwarz, z.B. die Wr. Gemeindebediensteten.

  12. Dr.Otto Ludwig Ortner
    12. Mai 2011 15:42

    1968 kam mein Chef aus dem Hauptqartier der ÖVP mit der Information "von höchster Stelle"= GenSekr. Withalm: Die Fälle Olah und Müllner sind zwischen ÖVP und SPÖ akkordiert, beide bekommen eine Strafprozeß, Olah bekommt 1 Jahr, Müllner bekommt 4 Hahre, beide Prozesse führt Dr. Melnitzky, wenn er's gut macht, macht er Karriere". Und so geschah's -ungeachtet meiner Anzeige. Da ich bei der Promotion auf den Rechtsstaat vereidigt wurde, konnte ich daher keiner dieser Parteien beitreten und verlor im nächsten Jahr, als meine Beförderung wegen meiner allseits gelobten Arbeit anstand, meinen Posten mit der Begründung des SPÖ - Politruk: "Sie sind präpotent". Als freiberuflich in der Advokatur Tätiger wurde mir von Eingeweihten berichtet, daß Udo Proksch freigesprochen werden sollte und deshalb die Suche der "LUCONA" im indischen Ozean angeordnet wurde (zum Preis von öS 30,000.000.--). Am letzten Tag der Suche fiel der Scheinwerfer des Tauchroboters auf die Aufschrift "LUCONA" unter den Trümmern eines Wracks. Nur deshalb wurde Udo Prokschverurteilt - das letzte Gottesurteil in der europäischen Rechtsgeschichte. Ein ähnlicher ausgerissener Zufall überführte BM.a.D.
    Dr. Ernst Strasser als krassen Korruptionisten. Die jetzige BM. Mikl-Leitner war jahrelang seine engste Mitarbeiterin - wie die Zeitungen schreiben. Nach dem Sprichwort: "Zeige mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist" kann man bei diesem Personal nur innigst beten "Gott schütze Österreich!"

    • Undine
      12. Mai 2011 21:03

      @Dr. Ortner

      Weil Sie den Fall LUCONA erwähnen:

      Udo Proksch und die übrigen Galgenvögel hatten nie im Leben gedacht, ihr so gut ausgeklügelter Plan könnte schief gehen. Das "Pech" war, daß statt der gesamten Schiffsbesatzung sechs Leute NICHT plangemäß ertrunken sind und dann "geplaudert" haben. Damit hatte man bei all dem Aufwand mit dem Versicherungsbetrug bei Gott nicht rechnen können!

      "Die Sonne bringt es an den Tag", leider nicht immer, aber gelegentlich halt doch. Ein mittlerer POLIT-TSUNAMI war die Folge.

      Wären die handelnden Personen ÖVP- oder FPÖ-Leute gewesen, wäre nicht so schnell Gras über die Sache gewachsen; dafür hätte der ORF schon gesorgt!

  13. Amtsbekannt
    11. Mai 2011 23:04

    Man nehme einen \"bestehenden\" ORF-GI (rot) und bringe medial einen \"Gegenkandidaten\" (rot) ins Spiel.
    Verkünde dann, man werde \"Ersteren\" unterstützen und reflexartig stellt sich Herr Schwarz hinter den Gegenkandidaten (rot).
    Der Gegenkandidat gewinnt, weil ihn im Finale alle, also Frau Grün, Herr Rot, Herr Schwarz und Herr Blau unters...tützen.
    Herr Schwarz freut sich und glaubt \"sein\" Kandidat hätte gewonnen.
    Aber nun, hm, steht da wieder ein \"Roter\" an der ORF-Spitze.
    Herr Schwarz hat nur mal wieder vergessen einen eigenen Kandidaten aufzustellen, so wie eben auch im Wahlkampf um den Bundespräsidenten.
    Schlimm, welche Tricks Herr Rot immer anwendet und am schlimmsten ist, dass Herr Schwarz auf die einfachsten ebendieser hereinfällt.
    Aber seit der taktischen Meisterleistungen von Herrn Pröll wundert uns sowieso gar nichts mehr, auch nicht, dass die VP dieses Erbe so weiterführt.
    Quo vadis, ÖVP.
    Der Niedergang einer einst mächtigen Partei.
    Mehr anzeigen

    • brechstange
      12. Mai 2011 08:46

      Vergessen ist das österreichschädigende Verhalten des Herrn Zeiler, ein führender der Waldheim-Intrige. Dieses Lavieren der ÖVP ist mehr als erbärmlich, der Schwiegersohn Waldheims dazu. Hauptsache, wir sitzen fest im Sattel.

  14. WFL
    11. Mai 2011 16:26

    Diese tolle ÖVP wird es auch schaffen, mit lautem Jubel den roten Ex-Ministersekretär Zeiler zum ORF-Generaldirektor zu wählen, um danach verblüfft festzustellen, dass der ORF noch röter geworden ist.
    Ich bedaure, dies als bürgerlicher Mensch sagen zu müssen, aber diese ÖVP braucht noch mindestens eine weitere schwere Wahlniederlage, bevor sie aufwacht....

    • Alexander Renneberg
      11. Mai 2011 23:07

      gehn´s wfl, wir kleine wähler verstehen doch nur nicht was in der bundespartei entschieden wird.
      dass die den zeiler unterstützen ist ein ausgeklügelter, vollsupererer plan.

      quasi eine list.....

    • brechstange
      12. Mai 2011 08:48

      @Renneberg

      Nach dem Motto "Wer anderen eine Grube gräbt, ...."

  15. Christoph
    11. Mai 2011 15:25

    Proporz, Bünde, Länder, Geschlecht =/= Führungspersönlichkeit

    Intelligenz, Eloquenz, Beharrlichkeit, Charisma = Führungspersönlichkeit

    Vielleicht sollte das Parteipräsidium die Qualifizierungskriterien überdenken. Was heißt hier überdenken! Handeln!

  16. Erich Bauer
    11. Mai 2011 15:08

    Aus der Sicht der britischen "Tories" sind kontinentale "Christdemokraten" entweder Sozialdemokraten mit religiöser Rhetorik als Beiwerk oder sie hängen quasi miittelalterlichen Vorstellungen von "organischer Gemeinschaftlichkeit" (Bünde) an und tendieren prinzipiell ins Autoritäre.

    Hm... starker Tobak fürs Erste. Ziemlich unverdaulich für den Beauftragten eines Parteiprogramms. Vielleicht hat es Busek deswegen auch nie zusammengebracht. Wenngleich er es nach wie vor als vordringlich einfordert. Versucht man, die Situation der ÖVP unaufgeregt zu sehen, muß man mehrere Aspekte in Einklang bringen.

    1. Die ÖVP ist die "mildere" Sozialdemokratie. Die christliche Soziallehre, bei der Bedürftige das Almosen erwarten dürfen, geistert da irgendwie herum. Den Gipfel der "Versorgungsgerechtigkeit" erreicht man im Beamtentum.

    2. Die Interessensvertretung für Selbständige Unternehmer. Nicht nur, daß die horrenden Belastungen bereitwiligst von der ÖVP in allen Regierungen mitgetragen wurden, haben "Schwarze" Regierungen nicht eine einzige Belastung zurückgenommen. Jedenfalls nicht für die KMUs. Im Gegenteil, es gab sogar in Summe Erhöhungen. Mit dem erstaunlichen Effekt, daß die kleinen und mittleren Selbständigen relativ entspannt bleiben, wenn man von den vemeintlichen Vertretern geschröpft wird.

    3.) Die Bauern. Ich glaube es gibt kaum noch Bauern, die ohne direkte Einbindung in die Bauernkammer, ihrer hochsubventionierten Tätigkeit nachgehen. Einstens wurde die Raiffeisenorganisation von den Bauern als die "Grünen Kommunisten" bezeichnet. Nun, hat man es sich recht nett eingerichtet...

    4. Die Kirche. Seit der "rote Kardinal" die Sozialisten mit der Kirche versöhnte (mit zweifelhaften Erfolg, pers. Anm.) verlor auch dieses "Rückzugsgebiet" für die ÖVP den Alleinanspruch.

    Keine Partei oder sonstige Vereinigung kann solche Dehnungsübungen ohne Sehenriss vornehmen. Die ÖVP hat nicht sehr viele Optionen. Sie kann als pragmatische Volkspartei weiterbestehen, allerdings mit immer weniger Wählern oder sie versucht mit professionellen PR, Werbe- und Marketingkonzepten aufzutreten. Und das ließe sich schon machen. Denn alle anderen machen das auch: mit "verkürzten" Aussagen... Als Werbelaie könnte ich mir für die ÖVP das "VOLVO-Image" ganz gut vorstellen... Ich gebe zu, diesen Vorschlag mache ich nur um den eventuellen Vorwurf zu entgehen: Aller nur Suderei, Jammerei und Analysiererei....

    • Samtpfote
      11. Mai 2011 15:17

      Erreicht ein Spagat eine gewisse Breite, zerreisst einen. Beim Körper der ÖVP ist der Riss mittlerweile bereits beim Hirn angekommen.

    • Maria Kiel
      12. Mai 2011 16:10

      @samtpfote:
      ich denke, der Riss ist vielmehr vom Hirn aus gegangen.

  17. libertus
    11. Mai 2011 14:45

    So manche Postenbesetzung der ÖVP ist nicht mehr nachvollziehbar. Entweder ist die Personaldecke derart ausgedünnt, daß man kaum qualifizierte Politiker präsentieren kann, oder es zieht ein "Allmächtiger" die Fäden im Hintergrund, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Ein solcher "Monotheismus" hat noch keiner Partei gutgetan und wird auf Dauer auch den Schwarzen keine Lorbeeren einbringen.

    Und was Wien betrifft ist Marek sowieso nurmehr eine unbedeutende Randnotiz, die keinerlei politischen Einfluß ausüben kann, schon gar nicht mit so unüberlegten Aktionen betreffend Sybille Hamann.

    Aber wie man bereits leise flüstern hört, will man als nächsten Wiener Spitzenkandidaten, quasi als Speerspitze gegen H.C. Strache, den Sebastian Kurz aufbauen, deshalb hat man ihn als jüngsten Staatssekretär in die Regierung geholt.

    Möge die Übung gelingen!

  18. phaidros
    11. Mai 2011 14:33

    »obwohl (und nicht: weil) er als Steirer auch gut in ein etwas ausgeglicheneres Verhältnis der Länder gepasst hätte.«

    Obwohl natürlich andererseits auch festzuhalten ist, dass Länderquoten (formal oder gefühlt) um nichts klüger sind als Geschlechter- oder irgendwelche anderen Quoten.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

  19. mike1
    11. Mai 2011 14:23

    hab ich aus dem internet, klingt doch gar nicht so schlecht:

    "Sibylle Hamann, geboren 1966 in Wien, studierte Politikwissenschaft in Berlin, Wien und Peking. Ab 1990 war sie Auslandsjournalistin und Krisenreporterin, erst bei der Tageszeitung "Kurier", ab 1995 beim Wochenmagazin "profil". 1999/2000 war sie Korrespondentin in New York. Hamann ist heute Mutter von zwei Kindern, ständige Kolumnistin bei der Tageszeitung "Die Presse" und freie Autorin."

  20. Ernst
    11. Mai 2011 13:39

    Sehr geehrter Wertkonservativer. Sollten Sie den Linkskurs der ÖVP seit 2006 tatsächlich nicht sehen, dann bitte sofort die nächste Augenklinik aufsuchen.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 14:05

      Werter @ Ernst,
      erstens: ich bin einäugig (kriegsbedingter Unfall), und daher laufend beim Augenarzt.
      Also das kann's nicht sein.
      Der von Ihnen festgestellte "Linkskurs" der ÖVP ist nach meiner bescheidenen Meinung eine (versuchte) Adjustierung der Partei an gewisse (durchaus nicht immer linksbesetzte) Zeitströmungen, die eben über die struktur- und wertkonservative Politik-Sicht hinaus eine Offenheit gegenüber diesen Zeitströmungen ausdrücken soll.
      Das dies nicht immer gelingt bzw. goutiert wird, ist offensichtlich.

      Aber warten Sie mal ab: wenn's ihm passt, wird Herr Strache der Erste sein, der mit den Roten koaliert. Die rechten Blauen sind nämlich Linke im Nationalpelz!

      Schönen Tag noch!
      Danke, dass Sie mich mit einem allein auf mich bezogenen Beitrag beglücken!

    • Cotopaxi
      11. Mai 2011 14:36

      @Werter Herr Wertkonservativer:

      Ich hege genauso wie Sie den Verdacht, dass die Blauen nur blau angestrichene Rote sind. Ihre Neuwähler sind ja ehemalige Rote, die lediglich die ausländerfreundliche Politik der Roten nicht wollen.

      Es würde mich interessieren, was Sie vom BZÖ halten?

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 15:01

      @cotopaxi:

      Vom BZÖ halte ich einiges; Herr Bucher ist an sich ein guter Mann, und hat mit Stadler und Scheiber auch sehr gute Leute um sich (die ich aber lieber wieder in der FPÖ integriert wüsste).
      Leider sehe ich für den BZÖ nicht wirklich eine Überlebens-Chance; nach der nächsten Wahl werden diese Leutchen sich wohl wieder vom aktiven Politgeschehen verabschieden müssen.

      Noch eine ketzerische Bemerkung: Stadler wäre nach meiner Meinung ein viel ernstzunehmenderes Schwergewicht als FPÖ-Obmann!
      Aber sei's, wie es sei; wir werden ja sehen, wie es weitergeht!

    • Ernst
      11. Mai 2011 20:23

      Sehr geehrter Wertkonservervativer.
      Das mit Ihrem kriegsbedingten Unfall tut mir natürlich leid.
      Bzgl. Herrn Strache/FPÖ gebe ich Ihnen zu 100% Recht. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache das sich die ÖVP seit einigen Jahren (nach Abgang von Herrn Dr. Schüssel) immer weiter nach links bewegt (Ausnahme Frau Dr. Fekter) und sich vor unseren linken Medien täglich feiwillig in den Dreck wirft.
      Schönen Abend!

  21. thomas lahnsteirer
    11. Mai 2011 13:36

    Dass man, auch wenn man vermeintlich schon am Boden angekommen ist, noch tiefer fallen kann, beweist wieder einmal die Wiener ÖVP.
    Sie holt sich mit der geifernden "Menschenrechtlerin" Hamann die richtige Verbündeten für einen totalen Niedergang......Hamann, eine üble linke Hetzerin, die gegen alles schreibt was auch nur den Anschein der politischen InKorrektheit aufweist.......und darum natürlich beim ORF und allen einschlägigen Medien wohlgelitten ist.
    Was soll bitte dieses Flintenweib des Gutmenschentums der ÖVP bringen ?
    Natürlich, noch weniger Simmen !!!!

  22. Observer
    11. Mai 2011 12:55

    Ich bin optimistisch, nach jedem Regen folgt wieder Sonnenschein. Wirkliche politische Alternativen sind nicht erkennbar, daher setze ich auf eine ÖVP-Neu. Mit dieser Partei geht es aus meiner Sicht wieder - wenn auch sehr langsam - bergauf, denn ganz schwache Hoffnungszeichen sind für mich schon am Horizont sichtbar. Oder irre ich mich?

  23. alfons adam
    11. Mai 2011 12:50

    Als nö. Landesrätin ist mir Johanna Mikl-Leitner nur dadurch aufgefallen, daß sie gemeinsam mit ihrer sozialistischen Kollegin das Lovetour-Programm öffentlich vorgestellt hat. Schulen können einen Lovetour-Bus kostenlos anfordern, in dem Kindern und Jugendlichen Unzucht schmackhaft gemacht wird, natürlich auch Homosexualität und Abtreibung. Damit wird ein Beitrag zur weiteren Zerstörung der Familie geleistet. Und ohne gesunde Familien gibt es bekanntlich keine gesunde Gesellschaft. Aber dem stehen unsere Politiker ja schon lange gleichgültig gegenüber.

    • cmh (kein Partner)
      12. Mai 2011 17:06

      Und das ganze nennen sie "Lovetour-bus" !

      Womit wiedereinmal bewiesen wäre, dass man sich bei dem was unsere Politiker sagen, bei besten Willen nichts denken kann/sollte.

    • black (kein Partner)
      12. Mai 2011 20:19

      Die Sittenwidrigkeit ist die einzige Konstante in der Politik. Unsere Politiker sind massiv staatsschädigend und staatszersetzend, was ihnen aufgrund ihrer Bildung nicht bewusst ist.

  24. Wertkonservativer
    11. Mai 2011 12:50

    Frau Mikl-Leitner wird man in einigen Wochen und Monaten anders beurteilen, meine ich!
    Sie und Frau Fekter, das sind zwei tüchtige, mutige und nicht auf den Mund gefallene Frauen, die einigen Respekt und Anerkennung verdienen!

    Bitte: hundert Tage für Frau Mikl-Leitner, dann reden wir weiter!

    • mike1
      11. Mai 2011 14:12

      lieber wertkonservativer : ihr wort in gottes ohr !! hoffen wir !!

      obwohl ich schon der meinung des herrn a. u. folgen kann, dass der herr lopatka - mir zwar nicht sehr symphatisch, aber doch - der bessere öaab-obmann gewesen wäre.

      aber man kann sich irren - hoffen wir das beste. bis jetzt haben wir von frau mikl-leitner noch nicht viel gehört.

    • byrig
      12. Mai 2011 21:17

      meine prognose:mikl ist eine tüchtige landespolitikerin,das innenministerium ist etliche nummern zu gross für sie.erste hinweise zeigten sich im interview im samstagjournal.nach der juristin und mit allen wassern gewaschenen profipolitikerin fekter wird mikl umsomehr als fragwürdige besetzung dieses fast wichtigsten ressorts auffallen.
      sollte ich mich irren,werde ich mich darüber freuen.die wahrscheinlichkeit ist allerdings gering.

  25. Josef Maierhofer
    11. Mai 2011 12:42

    Ich wünsche allen Regierungsmitgliedern, auch den roten, daß sie die Zeit erkennen mögen, den Abgrund und danach für Österreich handeln.

    Personen sind da nicht so wichtig, wie Entscheidungen und Ergebnisse.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2011 16:26

      "MEINE LIEBEN ÖSTERREICHER UND ÖSTERREICHERINNEN... WIR STEHEN VOR EINEM TIEFEN, BODENLOSEN ABGRUND... WIR ALLE MÜSSEN JETZT EINEN GROSSEN SCHRITT NACH VORN MACHEN........................................."

  26. brechstange
    11. Mai 2011 12:32

    Eine Null darf nicht vornestehen, da marginalisiert sich der Betrag.

  27. inside
    11. Mai 2011 12:18

    Das kommt davon, wenn man alle wirklich guten aus der Schüssel-Ära mit einem Schlag ins Abseits schickt. Die ÖVP hat keine Personalreserven. Was aber bei deren Linxkurs weiter nicht so schlimm ist, da die Linken auch nicht besser dastehen.
    Der Vergleich macht uns sicher.
    Wir werden - so oder so - von Nullen regiert.
    Conclusio:
    Her mir dem belgischen Modell!

    • brechstange
      11. Mai 2011 12:31

      Was meinen Sie mit belgischem Modell? Teilung, keine Regierung? Bitte um nähere Erläuterung.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 12:56

      Welche von den anderen Parteien hat Personalreserven, werte(r) inside?
      Die hier so favorisierte FPÖ vielleicht? Hofer, Kickl, Haimbucher, das ist doch schon was, oder?
      Wer mir übrigens den Linxkurs der ÖVP einmal so richtig verständlich machen könnte, dem wäre ich richtig dankbar!

      Das belgische Modell werden Sie uns ja noch erläutern, oder?

    • inside
      11. Mai 2011 13:48

      brechstange

      natürlich keine Regierung! :-) Ein erster sinnvoller Schritt Richtung Sparen.

    • schreyvogel
      11. Mai 2011 14:13

      Oder a la Vlams Blok - Verbot von rechtspopulistischen Parteien. Ein Eliminierung der FPÖ würde die ÖVP durch Verbleib der Protestwähler stärken.

    • mike1
      11. Mai 2011 14:14

      wenn wer glaubt, die belgier hätten keine regierung: sie haben eine regierung, nämlich die, die vor der wahl im amt war. sie haben nur keine neue.

      wie man sieht, tut's die alte auch noch.....

    • inside
      11. Mai 2011 14:46

      mike 1

      genau! Schüssel muss her!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung