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Fußnote 196: Die Profis rund um Michael Sp.

Michael Spindelegger beschäftigt in Sachen Öffentlichkeitsarbeit offensichtlich die gleichen tollen Amateure wie Josef Pröll.

Das Außenministerium – das bisher diesbezüglich angenehm keusch war – schaltet nämlich neuerdings in einem Wiener Bezirksblatt ganzseitige Inserate. Es ist schon traurig genug, dass da wieder einmal auch von der ÖVP Steuergeld verschwendet wird, so als ob man sich nicht positiv vom System Faymann abheben will. Überdies ist der Text der Einschaltung ganz offensichtlich nur an ländliche Gemeinderäte adressiert; er wirkt in einem Wiener Gratisblatt wie der Mähdrescher auf der Wiener Ringstraße. Er preist nämlich ein „Servicepaket“ sowie Brüssel-Reisen für Europa-Gemeinderäte an. Solches hat in ganz Wien per definitionem maximal 100 Adressaten. Mehr Gemeinderäte hat die Stadt ja nicht. Denen hätte man viel billiger persönliche Briefe schreiben und gleich ein paar Brüsseler Restaurant-Gutscheine dazu geben können. Ach ja, und es sind nicht Europa-Gemeinderäte, die da Michael Spindelegger anagitiert, sondern „Europa-GemeinderätInnen“. Solchen Genderschwachsinn kann man wirklich punktgenaue Zielgruppenansprache nennen, also die Dummheit, mit der man seine eigenen Wähler verärgert. Aber wenn man schon die Wähler mit Verbrennen von Steuergeld für schwachsinnige Inserate provoziert, und wenn man schon nicht imstande ist, sich anstelle minderbemittelter Studienabbrecher oder absolventen eines P-Billigstudiums mit ihrem Uni-Kauderwelsch Kommunikationsprofis zu holen, dann könnte sich die ÖVP wenigstens bei der Konkurrenz etwas abspecken. Denn gleich daneben steht ein SPÖ-Inserat (ob bezahlt oder unbezahlt ist in diesen Produkten meist nicht mehr unterscheidbar). Und dort ist ganz deutsch von „Akademikerquoten“ die Rede und nicht von irgendwelchen Rinnen. Ein paar Kündigungsbriefe an seine Amateurpartie wären für den neuen ÖVP-Chef zweifellos eine bessere Investition als noch einige solcher Inserate.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 01:27

    Die SPÖ läßt den Regierungspartner mit abgestorbenen Motor auf offener Strecke stehen und grinst noch im Vorbeifahren über das schlechte Abkupfern der Verantwortlichen.

    Wenn sich die ÖVP nunmehr mit Spindelegger an der Spitze nicht rasch einen professionellen "Mechaniker" sucht, dann gibt es bei den Wahlen 2013 einen veritablen Totalschaden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 08:04

    Rezept für einen Ministerposten:
    Man nehme einen braven Parteisoldaten (bzw. -soldatin), welcher sehr anpassungsfähig ist. Dazu ein Sekretariat, das ihm alles vorgibt und einen Pressesprecher (verantwortlich für nichtssagende adhoc-Aussagen, Pressearbeit und diverse bezahlte Einschaltungen). Dazu diverse externe Betrater und Coaches, welche sich um die Ausmerzung der Sprachdefizite für das internationale Parkett kümmern, einen Spezialisten, welcher sich für fotogenes Auftreten (Bekleidung, Mimik usw.) seines Schützlings einsetzt, einen Rethoriker, welcher seinem Klienten beibringt, wie man halbwegs vernünftig aufgebaute Sätze ausspricht. Und last, but not least externe Fachleute, welche Reden, Gutachten, Expertisen und sogar Gesetzestexte entwerfen, damit man immer (besonders bei Versagen) behaupten kann, die besten verfügbaren Kräfte herangezogen (und bezahlt) zu haben. In den eigenen Ministerien sind zwar ebenfalls genügend Fachleute vorhanden, aber diese werden für alle die genannten Arbeiten nicht eingesetzt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 10:38

    "...Solchen Genderschwachsinn kann man wirklich punktgenaue Zielgruppenansprache nennen..."

    Der französische Christdemokrat Georges Bidault behauptete: "Christdemokratie heißt, aus der MITTE zu regieren, um mit RECHTEN Mitteln LINKE Ziele zu erreichen..."

    Nach 1945 fand ein Bruch in der Geschichte der "Christdemokraten" statt. Diese neuen Parteien sahen sich nicht als Wiederbegründungen der Vorkriegsparteien. Auch die ÖVP sah sich nicht mehr als die Fortsetzung der "Christlichsozialen". Der Linksruck in den "christdemokratischen" Reihen orientierte sich irgendwie an die britische "Labour Party". Woran sich die ÖVP heute orientiert ist schwer zu verifizieren. Vielleicht wär's besser sie würde sich fürs Erste einmal "erden".

    Die SPÖ agiert da etwas geschickter. Weil machtbewußter und mit dem Machthunger, wie ihn nur ein Polit-Funktionär entwickeln kann, dessen höchstes Ziel der "Vollzeitpolitiker" ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 07:41

    Generell ist das Hirn in der Politik und vor allem in den Parteien abhanden gekommen.

    Da gibt es leider keine Ausnahmen, wie hier geschildert.

    Man könnte sagen, dieses 'Trottelvolk' läßt es zu, daß eine Partei Steuergeld für unnötige und teure Aussendungen verprasst. Es kann ja wählen.

    Aus, unter anderem, diesem Grund bin ich für die sofortige und ersatzlose Abschaffung der steuerlichen Parteifinanzierung.

    Straches Wahlzähler läuft und läuft mit jedem Fehler und jeder unnötigen Ausgabe, die ÖVP und auch SPÖ machen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 07:31

    die profis in der övp vermehren sich: ferry maier fordert mehr frühpensionen bei der öbb. wer kennt noch die politik der övp - wohin wendet sie sich? wohin sollen wir uns wenden ?

    es ist schlicht zum verzweifeln.

    noch ein kleines beispiel: ich habe im februar in einigen angelegenheiten alle im 1.bezirk vertretenen parteien angeschrieben. ich habe von fast allen rasch eine antwort bekommen - nur von der övp nicht. von der kam nichts. bis heute. man verliert zwar wahlen, um den wähler kümmert man sich nicht - offenbar nur um aktionen, die der rettung der eigenen haut dienen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2011 08:36

    In den führenden Stellen der ÖVP findet man nur mehr Leute aus dem geschützten Bereich und denen fehlt das Gefühl für das Geldverdienen am Markt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2011 02:20

    Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene.
    (Nietzsche)

    Heute muß man hinzufügen: Der heutige Feminismus oder korrekter: Feminazismus ist die

    effektivste Hintertür

    um den Sozialismus und damit den Untergang der freien Welt herbeizuführen.

    http://mehr-freiheit.de/faq/femin.html

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2011 02:20

    Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene.
    (Nietzsche)

    Heute muß man hinzufügen: Der heutige Feminismus oder korrekter: Feminazismus ist die

    effektivste Hintertür

    um den Sozialismus und damit den Untergang der freien Welt herbeizuführen.

    http://mehr-freiheit.de/faq/femin.html


alle Kommentare

  1. xRatio (kein Partner)
    12. Mai 2011 16:39

    Viel fataler noch als das was Dr. U. hier anprangert, ist die Haltung des Volkszertreters Spindelegger in der Zuwanderungsfrage:

    Rund 100.000 Zuwanderer will ÖVP-Außenminister Spindelegger bis zum Jahr 2030 anwerben. Die Gesellschaft würde sonst "überaltern". Wer einmal im Land ist, solle auch länger bleiben dürfen, sagt der Minister in der "Presse am Sonntag".

    In SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer vermutet er einen „logischen Verbündeten“.

    Trotz windelweicher salvatorischer Klauseln ("etwas Deutsch können" usw) grenzt das an das Verbrechen des Hochverrats.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/583350/Spindelegger_Brauchen-dringend-Zuwanderer

    @Wertkonservativer

    In Gefahr und großer Not ist der Mittelweg der Tod!

    • xRatio (kein Partner)
      12. Mai 2011 16:51

      FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat am Mittwoch nach dem Vorstoß von VP-Außenminister Michael Spindelegger für mehr Zuwanderer die Linie seiner Partei bekräftigt: Das, was die Regierung hier vorhabe, sei ein "gemeingefährlicher Super-GAU", sagte Strache. In Österreich herrsche "Rekordarbeitslosigkeit", auch bei gut ausgebildeten Arbeitskräften.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/584107/Mehr-Zuwanderer_Gefaehrlicher-SuperGAU

      Über 1.600 meist zustimmende Leserkommentare!

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      13. Mai 2011 01:10

      Magst dir deinen rechtsextremen Zahntechniker nicht in den Popo stecken?

    • Wertkonservativer
      13. Mai 2011 13:20

      xRatio:

      wo und seit wann herrscht in Österreich "Rekordarbeitslosigkeit, auch bei gut ausgebildeten Arbeitskräften"?

      Diese Aussage des HCS ist derart lächerlich und falsch, dass einem die Haare aufstehen.
      Schauen Sie doch auf die Annoncen, auf die "offenen Stellen" vor den Industrie-Zentralen: da werden Sie sehen, dass ein großes Geriss um qualifizierte Kräfte herrscht, mit inländischen Personalressourcen nicht abdeckbar.

      Was der Herr Strache da dauernd daherbrabbelt, läuft bei mir schon lange unter "Primitiv-Oppositionsgehabe"!

      Was Sie mit Ihrem auf mich gemünzten Spruch oberhalb meinen, ist mir auch ein wenig schleierhaft: ich meine eher, dass Mittelwege die einzige Möglichkeit sind, einigermaßen heil aus der Misere herauszukommen. Oder wollen Sie Krieg, Krampf und Streit bis zum Blutvergiessen, Sie muter Kämpfer?
      Übrigens: das so publikumswirksame Wort "Hochverrat" haben Sie und andere schnell bei der Hand!
      Insgesamt: viel Getöse, peinliche Besserwisserei, Faustballen in der Hosentasche oder sonstwo! Selber anpacken, nicht nur bauchreden!

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Mai 2011 15:25

      „Schulungen retten Arbeitslosenbilanz 2010"
      Im vergangenen Jahr ist die Arbeitslosigkeit alles in allem leicht gesunken, jedoch nur wegen Schulungen: Wieder hat die Zahl jener zugenommen, die Ausbildungsprogramme absolvierten und damit offiziell nicht arbeitslos waren.“
      Im Jahresschnitt gab es 250.782 Jobsuchende. Das waren um 3,7 Prozent oder um 9.527 Personen weniger als im Krisenjahr 2009. Gestiegen ist die Zahl der in Schulung befindlichen Jobsuchenden, und zwar um 14,2 Prozent oder um 9.127 Betroffene auf 73.190 Personen.
      Regional sank die Arbeitslosigkeit in Österreich im Jahresvergleich in allen Ländern mit Ausnahme von Wien, wo es ein Plus von 1,5 Prozent gab.

      http://oesterreich.orf.at/stories/491660/

    • xRatio (kein Partner)
      13. Mai 2011 21:20

      @Wertkonservativer 13. Mai 2011 13:20

      Verstehe nicht, warum Sie sich derart echauffieren. Ausfälle und blödsinnige Unterstellungen sind keine Argumente.

      Wenn Ihnen die Feststellungen zur Arbeitslosigkeit nicht passen, machen Sie sich doch selbst schlau oder fragen Sie Herrn Strache. Der entscheidende Punkt ist das sowieso nicht.

      Ceterum censeo:

      Moslem go home. In Gefahr und großer Not ist der Mittelweg der Tod. :-)

    • xRatio (kein Partner)
      13. Mai 2011 21:43

      Blick ein paar Jahre voraus
      Sozialisten, Öko-, Femi- und Islamnazis treiben Europa in einen Binnenkrieg.

      http://www.youtube.com/watch?v=qi6itRys3GU
      (Schreckliches VIDEO ! Nur für Erwachsene !)

      Der Experte Michael Mannheimer kennt und benennt die Gründe für diese Entwicklung.
      http://michael-mannheimer.info/

  2. Profi Liner (kein Partner)
    12. Mai 2011 10:03

    ich kann lesen und schreiben, auch fremdsprachen aber verstehe die zusammenhänge der natur, der ursprünge uvm. überhaupt nicht, aber die schule hat mir mein weltbild bestätigt und dafür habe ich ein zeugnis erhalten und es hat gültigkeit.
    also ich bin ein profi...*

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Mai 2011 10:17

      Profi zu sein bedeutet, oder "sollte bedeuten", der allgemeine Paradigmenwechsel metamorphosiert Begriffsinhalte und Wertvorstellungen, dass man nicht nur Geld für seine Dienste nimmt, sondern diese auch einen entsprechenden Gegenwert für den Besteller darzustellen haben.

    • Profi Liner (kein Partner)
      12. Mai 2011 10:26

      ja wer die zusammenhänge nicht ganz erfassen kann übt natürlich rache, man könnte auch glauben ein gehirnschaden könnte die ursache sein.
      die vererbungen kann man durchleuchten um diese weltbilder zu erfassen.
      nicht nur eine person hat ein weltbild erzeugt, sehr viele haben daran gearbeitet.
      natürlich kostet alles geld, seit geld erfunden wurde und gratis dienste gibt es kaum mehr heut zu tag. es ist nur eine frage ob man aktiv oder passiv denken kann. wir wissen. die meisten christen haben ihr gehirn unten und denken damit am meisten, weil es ihnen so sehr am herzen liegt. sie lieben sich selbst unten kaum, daher brauchen sie die bestätigung von anderen.*

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Mai 2011 13:33

      "Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen."

      Johann Wolfgang von Goethe, Faust I.

      Hier irrt aber auch der gewöhnlichste Mensch, selbst wenn er nicht strebt.
      Ob oberflächlich oder unterschwellig.

    • xRatio (kein Partner)
      12. Mai 2011 15:32

      @Neppomuck 12. Mai 2011 13:33

      Mephistopheles:
      Im Ganzen – haltet euch an Worte!
      Dann geht ihr durch die sichre Pforte
      Zum Tempel der Gewißheit ein.

      Schüler:
      Doch ein Begriff muß bey dem Worte seyn?

      Mephistopheles:
      Schon gut! Nur muß man sich nicht allzu ängstlich quälen;
      Denn eben wo Begriffe fehlen,
      Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.
      Mit Worten läßt sich trefflich streiten,
      Mit Worten ein System bereiten,
      An Worte läßt sich trefflich glauben,
      Von einem Wort läßt sich kein Jota rauben.

      Immanuel Kant:
      Begriffe ohne Anschauungen sind leer, Anschauungen ohne Begriffe blind.

      Eines der bekanntesten und politisch verhängnisvollsten Leer-Worte ist seit eh und jeh das Wort "Gott" ("Allah" etc.). Diesem Wort entspricht schon per definitionem keine empirische Anschauung. Es ist absolut nichtssagend.

      Dasselbe gilt für nicht nur in linken Kreisen beliebten Floskeln wie "Gerechtigkeit", "soziale Gerechtigkeit" usw.

      Leerwörter ohne jeden Inhalt, mit denen sich im Sinne Mephistos aber trefflich streiten und politisieren läßt.

      Gilt auch für Ihren (allerdings völlig mißverstandenen) Begriff des "Kapitalismus". ;-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Mai 2011 16:09

      Marx wurde sicher auch „missverstanden“.

      Aber leider zählt das Ergebnis.

    • cmh (kein Partner)
      13. Mai 2011 09:04

      xRatio

      Der alte sophistische Dreischritt (Zeno glaube ich)

      Es gibt nichts. Sollte es etwas geben, könnten wir es nicht erkennen. Sollten wir es doch erkennen, könnten wir nicht darüber sprechen.

      Dem ist nichts hinzuzufügen.

      Außer vielleicht, dass ich mich dagegen verwehren muss, dass Sie meinen dreifaltigen Gott mit dem Gott des Islams in einen Topf werfen. Da kommt nur ein Kuddeelmuddel heraus.

  3. hüpfer (kein Partner)
    12. Mai 2011 09:51

    christdemokraten, wie erkennt man diese und was und wer sind christen überhaupt.
    schwachsinn christentum... - jedes element will christ sein und ist es auch weil man sich als christ ausgiebt.
    wahrhaftig, was ist ein christ tatsächlich!

    • Erich Bauer
      12. Mai 2011 12:40

      "...christdemokraten, wie erkennt man diese..."

      Man erkennt sie an den stechenden Blick. Dem allgemein furchteinflößendem Wesen. Sogar den amtierenden Bischöfen fahren sie ins Gefieder wenn sie ihnen nicht passen. Das ist natürlich sehr "unchristlich". Die Boulevardblätter lesen sie nur wegen der "Feindbeobachtung". Dabei schütteln sie immer mißbilligend den Kopf. Heuer ist es ihnen, gelungen den 1. Mai auf einen Sonntag zu verlegen... und das auf den Rücken der Arbeiterschaft. Sie tun den Arbeitnehmern und Minderbemittelten alles z'fleiß...

      Erkennungsliste kann beliebig fortgesetzt werden...

    • Civil Qurage (kein Partner)
      12. Mai 2011 18:07

      @Erich Bauer: lol - wirklich amüsant.

    • mischu
      12. Mai 2011 21:06

      @Erich Bauer!

      *rofl* - weiter so! ;-)

  4. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    12. Mai 2011 07:45

    Auch in unseren liebsten Gratiszeitungen prangen nun in regelmäßigen Abständen Inserate des Außenministeriums ("diese Karte sollten Sie mitführen!"). Spindi möchte eben bekannter werden, auch in der Unterschicht.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      12. Mai 2011 08:44

      Also Heute und Österreich werden von praktisch allen U-Bahn Fahrern "gelesen". Die Unterschicht ist da nicht häufiger vertreten als die Mittelschicht.

      Einzig die Oberschicht liest unsere Gratisblätter nicht so häufig, liegt allerdings vor allem daran, dass aus der Oberschicht fast niemand öffentlich fährt!

    • Undine
      12. Mai 2011 09:33

      @...der Redaktion bekannt!

      Also, das bezweifle ich, daß diese Gratis-Schmierblattl von allen U-BahnfahrerINNEN gelesen werden: In manchen Linien sind vorwiegend Leute mit "Migrationshintergrund" anzutreffen. Da ein Großteil dieser immigrierten U-BahnfahrerINNEN des Lesens auch in ihrer Muttersprache nicht mächtig sind, geschweige denn der deutschen Sprache in Wort und Schrift, werden diese Gratiszeitungen kaum gelesen. Dafür vermehren sie den Müll!

    • Karli Franzi (kein Partner)
      12. Mai 2011 16:59

      Stimmt, in den Gratisblättern werden meist nur Bilder angeschaut, darum sind sie auch so bunt. Aber es soll bald eine türkische und eine serbokroatische Version geben. Dann können auch die Bildunterschriften gelesen werden.

  5. xRatio (kein Partner)
    12. Mai 2011 02:20

    Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene.
    (Nietzsche)

    Heute muß man hinzufügen: Der heutige Feminismus oder korrekter: Feminazismus ist die

    effektivste Hintertür

    um den Sozialismus und damit den Untergang der freien Welt herbeizuführen.

    http://mehr-freiheit.de/faq/femin.html

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      12. Mai 2011 06:29

      Hast du deine Tabletten vergessen oder hast du zu tief ins Glas geschaut?

    • hüpfer (kein Partner)
      12. Mai 2011 09:54

      *mißratenen Weibes - die frau liegt im bett unten und der mann oben, so sollte es sein - die praxis kann natürlich auch anders sein und verstehen kann man es bzw. war es bei adam und eva angeblich so.g

  6. Erich Bauer
    11. Mai 2011 10:38

    "...Solchen Genderschwachsinn kann man wirklich punktgenaue Zielgruppenansprache nennen..."

    Der französische Christdemokrat Georges Bidault behauptete: "Christdemokratie heißt, aus der MITTE zu regieren, um mit RECHTEN Mitteln LINKE Ziele zu erreichen..."

    Nach 1945 fand ein Bruch in der Geschichte der "Christdemokraten" statt. Diese neuen Parteien sahen sich nicht als Wiederbegründungen der Vorkriegsparteien. Auch die ÖVP sah sich nicht mehr als die Fortsetzung der "Christlichsozialen". Der Linksruck in den "christdemokratischen" Reihen orientierte sich irgendwie an die britische "Labour Party". Woran sich die ÖVP heute orientiert ist schwer zu verifizieren. Vielleicht wär's besser sie würde sich fürs Erste einmal "erden".

    Die SPÖ agiert da etwas geschickter. Weil machtbewußter und mit dem Machthunger, wie ihn nur ein Polit-Funktionär entwickeln kann, dessen höchstes Ziel der "Vollzeitpolitiker" ist.

  7. brechstange
    11. Mai 2011 08:36

    In den führenden Stellen der ÖVP findet man nur mehr Leute aus dem geschützten Bereich und denen fehlt das Gefühl für das Geldverdienen am Markt.

  8. Observer
    11. Mai 2011 08:04

    Rezept für einen Ministerposten:
    Man nehme einen braven Parteisoldaten (bzw. -soldatin), welcher sehr anpassungsfähig ist. Dazu ein Sekretariat, das ihm alles vorgibt und einen Pressesprecher (verantwortlich für nichtssagende adhoc-Aussagen, Pressearbeit und diverse bezahlte Einschaltungen). Dazu diverse externe Betrater und Coaches, welche sich um die Ausmerzung der Sprachdefizite für das internationale Parkett kümmern, einen Spezialisten, welcher sich für fotogenes Auftreten (Bekleidung, Mimik usw.) seines Schützlings einsetzt, einen Rethoriker, welcher seinem Klienten beibringt, wie man halbwegs vernünftig aufgebaute Sätze ausspricht. Und last, but not least externe Fachleute, welche Reden, Gutachten, Expertisen und sogar Gesetzestexte entwerfen, damit man immer (besonders bei Versagen) behaupten kann, die besten verfügbaren Kräfte herangezogen (und bezahlt) zu haben. In den eigenen Ministerien sind zwar ebenfalls genügend Fachleute vorhanden, aber diese werden für alle die genannten Arbeiten nicht eingesetzt.

    • brechstange
      11. Mai 2011 08:33

      Kein Wunder, dass die Parteifinanzen - trotz üppiger Parteisubventionierung - auf ROT stehen.

    • Observer
      11. Mai 2011 12:30

      brechstange:
      die von mir beschriebenen Aufwendungen werden aus dem Budget des jeweiligen Ministeriums bezahlt, da bleibt die Parteikasse verschont.

    • brechstange
      11. Mai 2011 12:33

      @observer

      Ach und ich dachte, ich hätte eine Erklärung für die Roten Zahlen in den Parteikassen und nun, weiß ich, wie unser Budgetdefizit zustande kommt. Danke.

    • Erich Bauer
      11. Mai 2011 15:42

      brechstange,
      "...eine Erklärung für die Roten Zahlen in den Parteikassen..."

      Die Unterscheidung von Steuergeld hie und Steuergeld da, nennt man kreative Kameralistik... Es SOLL das sein, IST aber noch in den Taschen der noch nicht geborenen Urenkel...

      Man darf das aber nicht so eng sehen. "Göd hot ka Maschal..."

    • Erich Bauer
      11. Mai 2011 17:20

      corr.: Es "Soll" DA sein...

    • Erich Bauer
      11. Mai 2011 17:29

      Observer,

      Ich verstehe nicht, warum Sie mit 5 Sternen nicht an OBERSTER Stelle stehen... Ist das ein Programmierfehler?

  9. Josef Maierhofer
    11. Mai 2011 07:41

    Generell ist das Hirn in der Politik und vor allem in den Parteien abhanden gekommen.

    Da gibt es leider keine Ausnahmen, wie hier geschildert.

    Man könnte sagen, dieses 'Trottelvolk' läßt es zu, daß eine Partei Steuergeld für unnötige und teure Aussendungen verprasst. Es kann ja wählen.

    Aus, unter anderem, diesem Grund bin ich für die sofortige und ersatzlose Abschaffung der steuerlichen Parteifinanzierung.

    Straches Wahlzähler läuft und läuft mit jedem Fehler und jeder unnötigen Ausgabe, die ÖVP und auch SPÖ machen.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 11:28

      Hochwerter Josef Maierhofer:

      was bringt Sie eigentlich dazu, Herrn Straches "Wahlzähler" derart geschwind laufen zu sehen?
      Im Endeffekt geht's den Blauen gar nicht so gut: ein in der Öffentlichkeit gar nicht so präsenter Herr Strache macht Fehler über Fehler, ist potschert, zieht Kritik wie ein Schwamm an, und ist auch sonst kein Geistesriese!

      Nur auf einen Siegeszug dieses Mannes zu setzen, halte ich für etwas kurz gegriffen!
      Der wird sicher noch so viele Hoppalas produzieren, die die Bäume der Blauen wohl kaum in den Himmel wachsen lassen werden:

      Einer von Dreien, schwach wie die anderen, das halte ich für wahrscheinlich; mehr ist wohl nicht drin!

      Ich weiß, dass ich hier gegen die Mehrheitsmeinung anschreibe, doch meine ich ganz ungeniert, dass ich auf längere Sicht mit der Einschätzung dieses blauten Reiters nicht falsch liege!

      Beste Grüße, werter Josef Maierhofer!

    • Josef Maierhofer
      11. Mai 2011 12:29

      @ Wertkonservativer

      Der Wähler wird sprechen. Es deutet wohl schon derzeit vieles auf Protest hin. Was die derzeitigen Parteien 'tun' und was sie uns 'verkaufen' wollen, wie massive Schulden zu machen für Griechenland, etc., das wird wohl nicht unwidersprochen bleiben. Da wäre halt Strache (noch) nicht belastet damit, daher wird man ihn ernst nehmen und auf die paar Punkte vertrauen, die er angibt.

      Es ist doch überhaupt nicht möglich, die Schuldenmacher, Selbstbediener und die Klientelpolitik zu wählen.

      Ich hoffe sehr, daß das 'Volk' sprechen wird und zwar deutlicher als bisher.

      Diese derzeitigen Parteien brauchen die Pause und das Abhängen von der Geldschüssel, das ist keine Frage.

    • cmh (kein Partner)
      12. Mai 2011 09:07

      Wertkonservativer

      Wenn hier für HCS Werbung gemacht wird, dann sicher nicht deshalb, weil der so eine patnter Kerl, der von lauter heren Lichtgestalten umgeben wäre.

      Nein!

      Es geht in erster Linie darum, den christlichdemokratischen Teilen der ÖVP das Feuer unter dem Popo anzuzünden damit sie endlich erkennen, wie sehr der Hut brennt.

      Die Krankheit der ÖVP ist - sympatisch aber trotzdem krank - dass sie glaubt, ihren Wählern gegenüber verantworten zu können, bis zu deren (!) Selbstaufgabe staatstragend sein zu müssen. Nichts hindert die ÖVP daran, in der Opposition so zu wachsen wie einst Haider und jetzt HCS. Außer vielleicht die eigenen Granden.

  10. mike1
    11. Mai 2011 07:31

    die profis in der övp vermehren sich: ferry maier fordert mehr frühpensionen bei der öbb. wer kennt noch die politik der övp - wohin wendet sie sich? wohin sollen wir uns wenden ?

    es ist schlicht zum verzweifeln.

    noch ein kleines beispiel: ich habe im februar in einigen angelegenheiten alle im 1.bezirk vertretenen parteien angeschrieben. ich habe von fast allen rasch eine antwort bekommen - nur von der övp nicht. von der kam nichts. bis heute. man verliert zwar wahlen, um den wähler kümmert man sich nicht - offenbar nur um aktionen, die der rettung der eigenen haut dienen.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 08:15

      Lieber mike1;

      stimmt das wirklich, dass Ferry Maier mehr Frühpensionen bei der ÖBB fordert?
      Das kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen; bitte klären Sie mich auf!

      Unbestritten ist bei der ÖVP manches im Argen; manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass jede Kleinigkeit, die irgendein kleiner Bezirksfunktionär "anstellt", als große Sache gegen diese Partei hingestellt wird.
      Dummheiten gibt es auch in allen anderen Parteien mehr als genug!
      Warum wird hier im Forum eigentlich immer nur auf die ÖVP hingedroschen?
      Ich weiß schon, dass ich hier in Sachen ÖVP als unbelehrbar gelte.
      Sei's drum, zumindest bitte ich auch um eine Prise Gerechtigkeit!

    • Cotopaxi
      11. Mai 2011 08:18

      Werter Herr Wertkonservativer:

      Ich würde den sogenannten Parteiobmann der ÖVP nicht als kleinen Bezirksfunktionär hinstellen.

    • mike1
      11. Mai 2011 08:29

      lieber wertkonservativer, diese meldung hab ich dem orf entnommen:

      "Aufregung über ÖVP-Ruf nach ÖBB-Frühpensionen Auf Unverständnis und Erstaunen bei SPÖ und Grünen ist die Forderung von ÖVP-Verkehrssprecher Ferdinand Maier an die Bahn gestoßen, die Frühpensionierungen zu forcieren, weil das aktienrechtlich so geboten sei. Von FPÖ-Seite wird ebenfalls eine längere Beschäftigung im Unternehmen vorgezogen.

      Die Äußerungen von Maier seien „absurd“, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günter Kräuter gestern am Rande des ÖBB-Rechnungshofausschusses im Parlament zur APA: „Das versteht kein Mensch mehr.“ Gerade von ÖVP-Seite sei das Pensionsantrittsalter bei der Bahn bisher immer als zu niedrig kritisiert worden"

    • mike1
      11. Mai 2011 08:39

      nochmals: lieber wertkonservativer:

      auch ich sehe an sich die övp als einzige partei, die noch wertvorstellungen hat, die man unterstützen sollte.

      das, was mich so ärgert, ist, dass man eine partei wie die spö, die von einem inferioren chef samt einer patscherten laura rudas regiert wird, einen irreparablen darabosch(er) hat und eigentlich laufend elfer auflegt, neben sich hat und sich selbst laufend das haxl stellt. anstatt die blödheiten der roten und grünen entsprechend zu verwerten. sich selbst in personalpolitik zu verstricken, die in der öffentlichkeit (und die ist nun mal das wahlvolk) nicht gut ankommt.

      deswegen bin ich so "verzweifelt" in bezug auf die zukunft der övp.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 08:59

      @ Cotopaxi:

      wen meinen Sie da nun wirklich? Ferry Maier ist zwar kein kleiner Bezirksfunktionär, doch Parteiobmann ist er nun auch nicht!

      @mike1:
      falls F.M. das mit Forcierung der ÖBB-Frühpensionen wirklich so meint, wie es dasteht, dann ist er eben der intrigante Trottel, als den ich ihn schon länger ansehe.
      Aber irgendwas passt da nicht zusammen; ich möchte gerne an ein Missverständnis oder an einen Versprecher glauben.
      Danke jedenfalls für Ihre faire Replik!

    • Cotopaxi
      11. Mai 2011 09:09

      Werter Herr Werktkonservativer: Ich bezog mich auf Ihre allgemeine Aussage

      "..manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass jede Kleinigkeit, die irgendein kleiner Bezirksfunktionär "anstellt", als große Sache gegen diese Partei hingestellt wird."

      Die heutige Fußnote Dr. Unterbergers bezog sich auf den designierten Herrn Bundesparteiobmann der ÖVP, der (wieder einmal) "etwas angestellt" hatte, und der ist kein kleiner Bezirksfunktionär - aber vielleicht in Zukunft, wer weiß.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 09:22

      @ cotopaxi:
      aber, bitte, ich bezog mich auf den Beitrag von mike1, in dem er eine fehlende Antwort auf seine Fragen im 1. Bezirk, und auf die ÖBB-Pensionistenaussage des Ferry Maier ansprach.
      Weder die A.U.-Kolumne an sich, noch Herr Spindelegger waren in meiner Replik gemeint und kommentiert; eine Bezugnahme auf diese blieb Ihnen vorbehalten!

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 09:26

      Nochmals cotopaxi:

      und was hat Herr Spindelegger nun wirklich angestellt?
      Von irgendeiner unterkleifligen Stelle im ÖVP-Bereich wurde ein Zeitungsinserat aufgegeben. Und da meinen Sie, Herr Spindelegger hätte das wohl verhindern müssen?!
      Das bestätigt nur meine Meinung, dass hier oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.
      Guten Tag!

    • Cotopaxi
      11. Mai 2011 09:33

      Sehr geeherter Herr Werktkonservativer!

      Ich habe den Blogbeitrag Dr. Unterbergers anders verstanden, und zwar so, dass Sp. als Ressortleiter jedenfalls für seine Beamtenschaft verantwortlich ist. So sieht es auch die Bundesverfassung.

      Herr Sp. ist andererseits auch für die Bestellung von Frau K. zur neuen Justizministerin verantwortlich.

    • inside
      11. Mai 2011 09:37

      wertkonservativer

      Welche Ausgewogenheit wünschen Euer Ehren?

      Ein Inserat, welches absolut sinnlos und unter Ignorierung des Goethewortes "man merkt die Absicht und ist verstimmt" aus Steuermitteln in einem sowieso schon "öffentlich subventionierten" Schmierenblattels erscheint, ohne dass der zuständige Minister davon weiss?

      Es wäre an der Zeit, Ihre schwarze Herzerlbrille einmal abzunehmen.

    • Wertkonservativer
      11. Mai 2011 10:10

      Den Zeitpunkt meiner ÖVP-Herzerl-Brillenabnahme (wenn ich überhaupt wollte!), bitte ich Sie, werte(r) @ inside, mir zu überlassen!
      Ich brauche da weder inside-, noch outside-Belehrungen!
      Danke für Ihr Verständnis!

    • brechstange
      11. Mai 2011 10:49

      @ wertkonservativer

      Ein Vergleich mit einer Partnerschaft: Partnerschaften, in der sich die Partner noch was zu sagen haben, funktionieren, andere nicht.
      Also sehen Sie die Kritik positiv. Das bürgerliche Lager ist nun mal kristischer als das sozialdemokratische.

    • moderatus
      11. Mai 2011 11:11

      @mike1
      Bei Meldungen vom Rotfunk wäre ich etwas vorsichtiger (wegen seiner "Ausgewogenheit"). Die Aussage von FM wurde vielleicht vom ORF so zurechtgebogen, daß sofort SPÖ und Grüne ihren "Senf" dazugeben konnten, um wieder einmal gut dastehen zu können. In der Privatwirtschaft galt der Spruch: Eine Abfertigung ist die beste Investition für die Zukunft. Da Bahn-Beamte nicht "abgefertigt" werden können, ist es vielleicht auf Dauer billiger, sie in die Frühpension zu schicken. Eine sachliche Diskussion darüber ist ja im ORF nicht möglich.

    • mike1
      11. Mai 2011 14:18

      @moderatus. das, was sie sagen, stimmt. da bin ich bei ihnen.

      nur: der herr maier soll sich halt überlegen, wie er was sagt, wenn man weiß, wie die medien berichten werden...

    • cmh (kein Partner)
      12. Mai 2011 09:10

      Die Beamten in der ÖBB alle auf einen Schnalz in die Pension zu schicken könnte genial sein. Wenn es dann gelingt, die Beamtenpensionen auf das Existenzminimum zu kürzen.

  11. libertus
    11. Mai 2011 01:27

    Die SPÖ läßt den Regierungspartner mit abgestorbenen Motor auf offener Strecke stehen und grinst noch im Vorbeifahren über das schlechte Abkupfern der Verantwortlichen.

    Wenn sich die ÖVP nunmehr mit Spindelegger an der Spitze nicht rasch einen professionellen "Mechaniker" sucht, dann gibt es bei den Wahlen 2013 einen veritablen Totalschaden.

    • Cotopaxi
      11. Mai 2011 06:35

      Wer soll das sein?

      Der einzige Mechaniker der letzten Zeit, der etwas taugte, wurde von seinen Parteifreunden zwangsweise in die Frühpension geschickt.

      Glauben Sie mir, aus dieser Karre wird nichts mehr. Wenn sie zu viele Mucken macht, soll man sie abstoßen und sich eine neue zulegen (damit meine ich eine neue Partei).

      Die alte Karre wird demnächst nur noch Schrottwert haben.

    • Josef Maierhofer
      11. Mai 2011 07:51

      @ Cotopaxi

      Ja, und zwar 15% des Listenpreises.

    • Cotopaxi
      11. Mai 2011 08:29

      @Josef Mayerhofer:

      Diese 15 % reichten dann immer noch, um als Beiwagerl bei einer Rot-Grün-ÖVP-Koalition am öffentlichen Futtertrog mitfressen zu dürfen, und würde als Wahlerfolg verkauft werden.

      Wer immer noch die Schwarzen wählt, wählt in Wirklichkeit Rot/Grün.

      Also: runter auf 1,5 % mit den Schwarzen.

    • Undine
      11. Mai 2011 09:40

      @Libertus

      Die ÖVP wartet anscheinend naiv, aber auch etwas präpotent darauf, daß der liegengebliebene Karren einmal zum kostbaren OLDTIMER wird! :-)

    • Cotopaxi
      11. Mai 2011 09:57

      @Undine: Ihr Beitrag erinnert mich an einen anderen Oldtimer in einem Museum:

      Im Heeresgeschichtlichen Museum steht das Auto, in dem der österr. Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gattin ermordet worden sind.

      Wenn das das Ziel dieser Partei ist, warum nicht?

    • cmh (kein Partner)
      12. Mai 2011 09:13

      Bei seiner Ankündigung als Dritter in die Opposition zu gehen hat Schüssel nicht die Wähler betrogen - schon gar nicht die, die SPÖ gewählt haben - sondern er hat den lächelnden Saboteueren in den eigenen Reihen gedroht.





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