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Fußnote 194: Die Statistik zeigt die Erfolge der Gesamtschule

In Österreich werden die Erfolge der Gesamtschul-Versuche unverständlicherweise geheimgehalten. Dabei lassen sie sich durch internationale Statistiken längst beweisen.

Sind doch die Bankrott- oder Fast-Bankrott-Länder Europas allesamt Gesamtschulländer: Portugal, Irland, Griechenland, Spanien. Alle vier liegen noch in einer weiteren Statistik ganz an der Spitze: bei der Jugendarbeitslosigkeit (die auch in einem weiteren Vorbildland, nämlich Finnland, sehr hoch ist). Während die Schweiz, Österreich und Süddeutschland jämmerlich abfallen, sowohl in Sachen Jugendarbeitslosigkeit wie auch Bankrottgefahr wie auch Ausbreitung der Gesamtschule. Zum Glück gibt es in Österreich wie Deutschland genug Politiker, die an einer Ausmerzung dieser Defizite arbeiten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2011 00:18

    Keine Sorge, die Frau Schmied, die ihr Zerstörungspotential schon in der Kommunalkredit AG unter Beweis gestellt hat, wird auch das österreichische Bildungswesen konkursreif machen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLF
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2011 05:49

    Leider wurde während der letzten Jahrzehnte - und keineswegs nur von Frau BM Schmied - der Leistungsgedanke sukzessive durch den Spaßgedanken ersetzt. Daher müssen wir uns keine Sorgen machen: Wir werden, wenn es so weitergeht, die Vorbildländer bald eingeholt haben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2011 07:48

    Eines der erfolgreichsten Schulsysteme Europas ist in Baden-Württemberg etabliert.
    Hervorragende PISA-Ergebnisse zeichnen dieses dreigliedrige System mit Schwerpunkt Gymnasium aus. Das ist natürlich den neuerdings dort regierenden Grün-Roten ein Dorn im Auge.
    Denn wichtig ist Ihnen nicht der Erfolg einer Schule und ihrer Schüler, wichtig ist dem Grün-Roten der Zugang von Migrantenkindern zu höheren Schulen, auch wenn denen die Voraussetzungen dafür fehlen.
    Und die alte, hohle kommunistische Phrase, dass der Bildungerfolg von der sozialen Herkunft zu entkoppeln sei, feiert ebenfalls fröhliche Urständ.

    Ganz im Sinne unserer Claudia Schmied-Honecker, die ja eifrig am Zerstören der traditionellen Schule werkt und dazu gerne Daten fälschen oder verschweigen läßt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2011 06:42

    Ich bin mir ganz sicher, dass es bei uns nicht zu einer Abschaffung der Unterstufe des Gymnasiums kommen wird; dafür werden die beiden Parteien Mitte/Rechts schon sorgen!
    Der lächerliche und krampfhafte Versuch, die Hauptschulen unseres Landes auf "Neue Mittelschulen" umzumotzen, wird als das erkannt werden, was er von vorneherein war: gleichmacherischer, ideologisch begründeter und im Endeffekt unfinanzierbarer Drahtseilakt auf dem Rücken der Gescheiten und Lernwilligen.

    Daher bemühe ich heute wieder einmal meinen hier schön öfter gebrachten Kampfruf:
    "Hände weg von den Gymnasien" !

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    6x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2011 08:08

    Auf die von den vereinigten Linken uminterpretierten oder gar dreist gefälschten Statistiken wird gesch... (pardon: verzichtet)!

    Abgesehen von den internationalen Gesamtschul-Erfahrungen (die übrigens in Hessen trotz der begeisterten Annahme dieser Schulform durch die "68er" schon in den 70er-Jahren erkennbar negativ waren) mutet der entsprechende österreichische Versuch, dieses Modell einzuführen, wie das Ansinnen an, im Falle Bedarfs an fließendem Wasser einfach einen Wasserhahn an die Wand zu schrauben.

    Die ausgewiesene Expertin für die Erzeugung finanzieller Katastrophen und die Konsumation von kosmetischen Maßnahmen auf Staatskosten - Claudia Schmied - dürfte ebenso wie beim Kommunalkredit-Desaster (und ebenso wie der Kollege Darabös) einige wichtige Randbedingung übersehen haben:
    ... Der Lehrerbedarf wird (ähnlich wie der der Wehrkräfte und -mittel) mit großer Sicherheit unterschätzt (und wahrscheinlich trotzdem noch schöngerechnet).
    ... Wie eine Gesamtschule mit Ganztagesbetreuung in den vorhandenen Gebäuden und Räumlichkeiten - sinnvoll - eingerichtet werden könnte, ist wahrscheinlich nicht nur Laien ein Rätsel.
    ... Die Mitnahme der bestehenden Lehrpläne nach der Vereinigung derer der Hauptschulen und der AHS in die "Neue Mittelschule" kann - wenn man unsere problemlösungskompetenten Linken kennt - nur dazu führen, dass die Bildungsstandards zugunsten von Projekt- und Spaßunterricht und falsch verstandener "sozialer Kompetenzen" auf das niedrigstmögliche Niveau abgesenkt werden (auf dem man z.B. vom Faktum eines 1. Weltkriegs praktisch nichts mehr hört).
    ... Da neuerdings auch schon die "Kindergartenpädagoginnen" gebührenfrei "akademisch" ausgebildet werden, dürfte das Erziehungs- und Bildungswesen binnen kurzer Zeit von akademischen Ignoranten ohne praktische Erfahrung und Begabung überflutet sein, denen alles Mögliche (hier schon des Öfteren nicht nur exemplarisch aufgezählt) wichtig ist, nur nicht die Bildung und Erziehung unserer Kinder zu "mündigen" Bürgern [verzeihen Sie mir, bitte, die Betretung dieses "Traumpfades"].

    Offenbar hat es noch nicht gereicht, dass der 1. Weltkrieg unser Land Arme und Beine (und z.T. auch wichtige Sinnesorgane) gekostet hat. Vielmehr steht nun der Suizid unter der Leitung solcher Größen wie Schmied, Darabos et alii, gerstärkt durch eine immer größer werdende Schar islamisch orientierter Multikulti-Befürworter oder sich (offenbar wegen Kopfverletzungen mit schweren Folgen) auf kommunistische Träume besinnende Gutmenschen (wie z.B. Herr Küberl) auf dem Programm. Die verzweifelten Hoffnungsapelle unseres werten Wertkonservativen werden wohl nicht hinreichen, um eine Umkehr einzuleiten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2011 07:55

    Es ist mir unverständlich, wie man in dieser wichtigen Frage die Tatsachen verleugnen will oder kaschieren.

    Es wurden mit der Gesamtschule in der 'österreichischen' Bedeutung Fehler gemacht, die man möglichst rasch beheben muß, sprich die Gesamtschule als das deklarieren, was sie ist, ein Schultyp, leider ein sehr nachteiliger, wie bewiesen ist.

    Es sollte die Rückkehr zum Leistungsprinzip schleunigst überdacht werden, wenn wir wenigstens die zukünftigen Generationen fördern wollen und ihnen ein Weiterkommen ermöglichen wollen mit unseren seit 40 Jahren angehäuften Schulden, die erdrückend sind.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSusanna
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2011 10:04

    Die Lösung bestand schon bisher darin, dass man sich in Fragen der Bildung nicht auf die Schukle verlassen darf! Gerade die Volksschule in ihrer jetzigen Form bietet ja nur ein Minimum, nämlich vorwiegend "Kompetenzen", aber wenig Bildung - das gilt durchaus auch für sogenannte anspruchsvolle Volksschulen. (Privatschulen)
    Wenn man den Wissensdurst und die Lernfreude der Kinder nicht zu Hause versorgt, langweilen sie sich und versäumen viel Schönes. Ich kann nur empfehlen, immer wieder GEMEINSAM mit den Kindern zu singen, zu lesen, über Bücher zu sprechen, schöne Bilder anzuschauen, Tiere und Pflanzen kennenzulernen, schöne Musik anzuhören,ihnen Anekddoten und Familiengeschichten zu erzählen....


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  1. Brenley (kein Partner)
  2. Sachi (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:29

    Bei diesem duachrus ernsten Thema empfehle ich Ihnen ein Stfcck Gelassenheit.Soll ich von nun an jeden Scherz erkle4ren? Mich stets entschuldigen, wenn sich jemand persf6nlich angegriffen ffchlt? Muss ich einen Text dazuschreiben, dass die schlechteste Note, die ich einem Namens-Kevin je gegeben habe, eine 2 war?Bitte, nehmen Sie nicht alles ernst, was hier geschrieben steht und vertrauen Sie darauf, dass wir Lehrer duachrus differenzieren kf6nnen http://bjcedex.com [url=http://madopniw.com]madopniw[/url ] [link=http://khhowbjznnw.com]khhowbjznnw[/link ]

  3. Annaliza (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:28

    Seit zwei Wochen verfolge ich deisen Blog und finde Vieles sehr aus dem Leben gegriffen weidf zwar nicht, wie viel davon kfcnstlerisch und persf6nlichkeitsrechtlich verfremdet wurde, denke aber, der harte Kern entspricht der Realite4t. Also halte ich mal die hier angegebenen Namen Dennis, Kevin und Chantal ffcr Synonyme obwohl ich selbst auch schon die Erfahrung gemacht habe: Jede Klasse oder Gruppe hat so ihren Kevin die Namenstre4ger waren tatse4chlich auch die auffe4lligen weil betreuungsintensivsten Kids was nicht heidft, sie we4ren bf6sartig und erziehungsresistent, sondern einfach besonders ffcrsorgebedfcrftig und deswegen sowohl menschlich als auch pe4dagogisch eine Herausforderung Ich hoffe, lieber Jan-Martin, dass Sie das mit diesem Schaubild genau so ausdrfccken wollten Liebe(r) Nicht-EricAntonNiklasCarloSilasHanna Stigmatisierung allein um des Namens willen ist nicht okay da stimme ich Ihnen zu aber: neigen wir nicht alle dazu, Menschen einzuordnen in die, mit denen gut auszukommen ist und in die, die schwierig sind? Und das oft nur durch den ersten Eindruck

  4. Annaliza (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:27

    Seit zwei Wochen verfolge ich deisen Blog und finde Vieles sehr aus dem Leben gegriffen weidf zwar nicht, wie viel davon kfcnstlerisch und persf6nlichkeitsrechtlich verfremdet wurde, denke aber, der harte Kern entspricht der Realite4t. Also halte ich mal die hier angegebenen Namen Dennis, Kevin und Chantal ffcr Synonyme obwohl ich selbst auch schon die Erfahrung gemacht habe: Jede Klasse oder Gruppe hat so ihren Kevin die Namenstre4ger waren tatse4chlich auch die auffe4lligen weil betreuungsintensivsten Kids was nicht heidft, sie we4ren bf6sartig und erziehungsresistent, sondern einfach besonders ffcrsorgebedfcrftig und deswegen sowohl menschlich als auch pe4dagogisch eine Herausforderung Ich hoffe, lieber Jan-Martin, dass Sie das mit diesem Schaubild genau so ausdrfccken wollten Liebe(r) Nicht-EricAntonNiklasCarloSilasHanna Stigmatisierung allein um des Namens willen ist nicht okay da stimme ich Ihnen zu aber: neigen wir nicht alle dazu, Menschen einzuordnen in die, mit denen gut auszukommen ist und in die, die schwierig sind? Und das oft nur durch den ersten Eindruck

  5. Gurbet (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:12

    Auf dem Weg zum Olymp ins Stolpern geratenGesten bekam ich eine Mail von Frau Rode von der Adolf-Reichwein-Gesamtschule: Auf dem Weg zum Olymp gab es ofcicsinhtlefh einige Stolpersteine oder andere Bewerber kannten einen schnelleren, besseren Weg .Schade. Dann eben beim ne4chsten Mal .Heinz-Jfcrgen Fey

  6. cicero
    14. Mai 2011 00:04

    Heute hörte ich, daß die AHS-Lehrer einZwangsseminar machen müssen: Lesen lernen!
    Soweit zur Leistungsfeststellung und zur Differenzierung in der Gesamzschule.

  7. Ch. Seidl (kein Partner)
    10. Mai 2011 20:10

    Leider ist A.U.s amüsant-zynischer Beitrag ein klassisches Beispiel dafür, wie man Korrelationen zwischen 2 Dingen eben nicht in eine kausale Verbindung bringen darf. Wer das nicht versteht, dem sei als Beispiel folgende Verknüpfung vorgeschlagen:

    (...) "Sind doch die Bankrott- oder Fast-Bankrott-Länder Europas allesamt nicht-protestantisch: Portugal, Irland, Griechenland, Spanien."
    Dann wäre also die Religion an der desaströsen finanziellen Lage schuld.

    Alle sind herzlich eingeladen, noch weitere Gemeinsamkeiten zwischen diesen Ländern zu finden. Wer weiß: vielleicht liegt's ja am Fischkonsum? Oder an der Anzahl Linkshänder? Oder am Zwangspensionsalter von Chefredakteuren? An der Anzahl umgefallener Windräder?

    • Appollonio (kein Partner)
      11. Mai 2011 11:01

      Schlechte Recherche! An der Religion kanns nicht liegen - nichteinmal wenn es nur als Gag gedacht war - da es in der BRD genau umgekehrt ist. Der katholische Süden schlägt wirtschaftlich bei Weitem den protestantischen Norden.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      11. Mai 2011 11:35

      @Appollonio: 1. stimmt das nur zum Teil, da auch Teile Bayerns protestantisch sind und BaWü geradezu paritätisch protestantisch-katholisch ist, 2. ist der religiöse Sachverhalt in der Schweiz völlig klar: die katholische Inner- und die Südschweiz sind wirtschaftliche Zwerge, während die Genferseeregion und Zürich – beide protestantisch – boomen und 3. fechten solche Details auch den großen A.U. nicht an, denn er hat ja in seiner Korrelation wohlweislich die Finnen und Schweden mit ihrer Gesamtschule und den niedrigen Defiziten unterschlagen.

    • socrates
      12. Mai 2011 19:55

      "Kartoffeln essen alle" nannten wir das. Aber es gibt auch richtige Korrelationen und der Hinweis auf falsche ist sinnlos.

  8. pro Gesamtschule (kein Partner)
    10. Mai 2011 14:16

    Ich schwimme hier jetzt einmal gegen den mainstream: Ich bin für die Gesamtschule - wahrscheinlich eine echte Minderheit bei den regelmäßigen Lesern dieses Blogs. Warum? Weil es sich auch nich leugnen lässt, dass die "Selektion" zwischen Hauptschule und Gymnasium zum allergrößten Teil durch die Faktoren "regional" (Wie weit ist es zum nächsten Gymnasium?) und sozial (Wie wichtig ist den Eltern, das ihre Kinder einen höheren Abschluss erwerben?).

    Aber ich bin trotzdem absolut dafür, dass innerhalb dieser gemeinsamen Schule "eisern" differenziert wird. Insoweit hat sich das Leistungsgruppensystem der Hauptschule durchaus bewährt. Und man würde nicht den erwähnten Negativbeispielen (Griechenland etc) folgen, die ja alle undifferenzierte Gesamtschulsysteme haben.

    Freilich bleibt das Problem, was ich mit denen mache, die dann die schlechteste Gruppe immer noch nicht schaffen. Somit kann auch eine solche Schule keineswegs alle Problem lösen. Aber sie wäre ein Schritt mehr Fairness gegenüber dem jetzigen Zustand, wo ich vielleicht einfach auf Grund des Umstandes, wo ich wohne und weil meine Eltern das wollen, in eine undifferenzierte Gymnasialklasse komme, wo ich dann irgendwie bis zur Matura getragen werde - oder es mich ohne Perspektiven aus dem Bildungssystem wirft.

    • phaidros
      10. Mai 2011 14:24

      »(Wie wichtig ist den Eltern, das ihre Kinder einen höheren Abschluss erwerben?)«

      Und finden Sie nicht, dass Eltern diese Entscheidung erlaubt bleiben muss? Wollen Sie wirklich mit Zwang Kinder dem Entscheidungsbereich der Eltern entziehen?

      Was die Fairness betrifft: niemand wird gehindert, den zweiten Bildungsweg zu begehen - was ist da also »unfair«? Selbst, wenn diese Person unzufrieden ist, so bleibt das doch eine familieninterne Angelegenheit. Finde ich jedenfalls.

      Eines stimmt allerdings sicher: es hat ein Systemerfolg rein gar nichts mit der äußeren Form zu tun (und sogar nur ganz indirekt mit der Summe, die pro Schüler ausgegeben wird). Wozu also eine sündhaft teure Umstellung, bei der man bestehende, funktionierende Strukturen zerreißt?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Mai 2011 14:36

      Herrliche Zeiten ...

      Zuerst die besseren Schulen weg, dann wird das Sitzenbleiben und zuletzt die Noten abgeschafft.

      Man nennt das "Salamitaktik".
      Strategisches Ziel: Dummheit schafft Abhängigkeit.

    • mahler (kein Partner)
      10. Mai 2011 14:55

      phaidros

      Wenn nur die Eltern die Entscheidung hätten! Die Entscheidung, in welchen Schultyp ein 10jähriges Kind geht, liegt aber einzig und alleine bei den Volksschullehrern. Denn die stellen die "AHS-Reife" aus - oder auch nicht.

      neppomuck

      So haben es die Norweger gemacht. Das Resultat: deren Akademikerquote ist doppelt so hoch wie bei uns.

    • pro Gesamtschule (kein Partner)
      10. Mai 2011 14:56

      Ich bin mir nicht so sicher, ob die Gymnasien wirklich die besseren Schulen sind.

      Und zum "Zwang" ganz klar: Eine Kontrolle der Leistung - und für die bin ich sehr - wird immer in gewisser Form "Zwang" nach sich ziehen (wie fast jedes rechtlich normierte System, wie es auch die Schule ist). Ich finde es eigentlich nicht in Ordnung, dass man sich dem einfach durch die Entscheidung "Mein Kind geht ins Gymnasium" entziehen kann. Ich gebe zu, dass ich Eltern nicht für die geeignete Instanz halte, alleine über die Schulwahl ihrer Kinder zu befinden. Jemand der einen liebt (und ich hoffe, die meisten Eltern lieben ihre Kinder) ist selten objektiv und daher ist es ganz legitim und normal, wenn Eltern für ihre Kinder das aus ihrer Sicht Beste wollen. Es ist halt nicht immer das objektiv Beste. Da halte ich den "Zwang" sich in einer gemeinsamen Schule einer - wirklichen - inneren Differenzierung stellen zu müssen, für geeigneter.

      Und: Was unterscheidet diesen "Zwang" von jenem einer hier immer wieder geforderten Aufnahmsprüfung? Die differenzierte Gesamtschule hätte demgegenüber allerdings den großen Vorteil, dass bei einer echten Verbesserung regelmäßig auch ein Aufstieg in die bessere Gruppe möglich ist, während die Aufnahmsprüfung für lange Zeit endgültig ist.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Mai 2011 15:39

      Was macht die Qualität einer Schule aus?
      Der Lehrkörper und die "zu Belehrenden".

      Wenn innerhalb (bei)der Gruppen zu große Qualitätsunterschiede vorhanden sind, lässt sich kaum ein otimales Ergebnis erzielen.
      Und darauf sollte schließlich jeder Schultyp hinaus. Bildung heißt Investition. Investitionen verdienen jedoch diesen Namen nur, wenn sie refinanzierbar, also zurückzuverdienen sind.
      Sonst heißt das "rausgeschmissenes Geld". Und zwar das der Steuerzahler nämlich.
      Die ein Recht darauf haben, dass ihr Geld gut angelegt wird.
      Es wird sowieso viel zu viel davon entweder verschlampt oder in falsche Kanäle geleitet.

      Also selektieren, so bald wie möglich. Bei Lehrern wie bei Schülern.
      Hier geht es um unsere Zukunft, da sind wehleidige Grundhaltungen, die meist in der jeweiligen Biographie begründet sind, fehl am Platz.

      Verlorenen Chancen nachzuweinen hat keinen Sinn.

    • phaidros
      10. Mai 2011 15:47

      mahler, kann ich nicht finden. Denn, welche Note im Zeugnis steht, entscheiden immer noch die Kinder selbst. Das ist ein Detail, das man nicht außer Acht lassen darf.

      BG

    • Charlesmagne
      10. Mai 2011 16:01

      Es dürfte Ihnen wohl entgangen sein, dass es gerade in der Gesamtschule wie zur Zeit geplant die Differenzierung wie es sie bisher wenigstens in den Hauptgegenständen in der HS gegeben hat nicht mehr geben soll. Den Gesamtschulideologen ist jedwede Differenzierung zuwider. Und so sehr Sie sich eine strukturelle Differenzierung innerhalb der Gesamtschule auch wünschen, müssen Sie sich doch die Frage stellen: "Haben sich Ideologen schon jemals durch Vernunftargumente überzeugen lassen?"

    • pro Gesamtschule (kein Partner)
      10. Mai 2011 16:25

      Die Gesamtschule, die ICH unterstütze, weist diese - ganz ernst gemeinte, und wenn Sie so wollen auch selektive - Differenzierung auf. Eine Schule, in der alle unabhängig von ihren Begabungen und Defiziten in einer Klasse sitzen, lehne auch ich ab. "Die Ideologen" ist mir zu pauschal. Auch ich habe eine Ideologie (wo wie alle Gesamtschulgegner), aber ich glaube, ich kann sie gut begründen. Man muss dazu aber korrekterweise auch sagen, dass auch Claudia Schmied häufig von einer differenzierten Gesamtschule gesprochen hat. Ob sie das immer noch so sieht, kann ich nicht beurteilen.

      Und es stimmt Es hat keinen Sinn, verlorenen Chancen nachzuweinen. Aber sehr wohl hat es einen Sinn zu verhindern, dass Chancen verloren gehen. Wie ich selbst geschrieben habe, kann das auch die differenzierte Gesamtschule nicht gänzlich verhindern. Aber sie kann eine Spur mehr Chancengleichheit in dem Sinn bewirken, dass ALLE Schüler die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten durch Leistung zu beweisen.

      Damit zerschlage ich auch nichts "Bewährtes". Wäre unser System so bewährt, bräuchten wir die aktuelle Debatte nicht, wie wir unser Schulsystem wettbewerbsfähig halten können. Darum geht es doch vor allem, wobei ich nicht verhehle, dass für mich Chancengleichheit an sich auch ein Wert ist.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Mai 2011 16:52

      Unser System ist bewährt, Gesamtschul-fan.

      Erst als die blödsinnigen PISA-Tests uns erklärten, dass kaum ein Schüler mehr Lesen, Schreiben und Rechnen kann, hatten die Linken einen Vorwand, ihre Gleichheitsphantasien zu argumentieren.

      Wobei sie den wahren Grund dafür verschämt unter den Teppich kehrten.
      Wer nicht Deutsch kann, wird bei der Unterweisung der Kulturtechniken nicht glänzen.
      Das sollte selbst einem Hilfsschüler gewärtig sein.

      Warum einem Herrn DDr. Haider und einer Frau Mag. Schmied nicht, das wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben.

      Merke: "Non Pisae, sed vitae discimus."

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Mai 2011 08:02

      Unser System ist überhaupt nicht bewährt, Neppomuck, nur weil es vor 30, 40 Jahren gut funktioniert hat. Die Qualität unserer Schulen ist heute unter jeder Sau, der Reformresistenz unserer schwarzroten Freunde sei Dank. Völlig unabhängig vom 'ideologischen' System. Das Ignorieren vergleichender Bewertungen wird uns auch nicht weiter bringen, nur weil es früher keinen gegeben hat. Völlig unabhängig von der Qualität der vergleichenden Bewertungen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Mai 2011 10:03

      Wer ignoriert denn die Möglichkeit „vergleichender Bewertungen", schnaberl?

      Doch nur die „PISA-Behörde“, die zwar keine ist, sich aber als solche aufspielt.
      Warum wird denn eine differenzierte Darstellung der Pisa-Tests bei uns wie ein Staatsgeheimnis behandelt?

      Weil man die Signifikanz der Ergebnisse nicht deutlich machen will.
      So einfach ist das erklärt.

      Manchmal passiert es allerdings, dass eine „Panne“ deutlich macht, was uns vorenthalten werden soll. Obwohl die ganze Aktion von Steuerzahler berappt wird.

      Siehe das „Tagebuch“ vom 05. März 2011 01:04 | Autor: Andreas Unterberger:

      „Sie lügen und betrügen - nur um zu verheimlichen, wie schlecht die Gesamtschule ist ..“
      Auszug:
      „Schmied-Institut unterdrückt Beweise gegen die Neue Mittelschule.

      Der erste Skandal beginnt damit, dass Schulen beim Bifie-Institut freiwillig die Mathematik-Fähigkeiten ihrer Schüler testen lassen können.
      Ein österreichische Schule hat ihre Schüler der siebenten Schulstufe diesem angebotenen Test unterzogen. Es bekam auch via Internet ein genaues Testergebnis. Dieses war mehr als überraschend. Weniger wegen des Abschneidens der eigenen Klasse, sondern weil dort zusätzlich auch etwas lesen war, was das Bifie sonst streng geheimhält: nämlich ein ganz penibler Vergleich der Ergebnisse aller Schultypen in der gleichen Altersstufe.

      An der Spitze liegen die AHS, wo im Schnitt 53 bis 54 Prozent der vom Bifie gestellten Aufgaben gelöst wurden.
      Relativ knapp dahinter die erste Leistungsgruppe der Hauptschulen, wo das bei fast 49 Prozent der Beispiele gelang.
      Dann klafft ein großes Loch bis zur zweiten Hauptschul-Leistungsgruppe. Dort waren nur noch rund 33 Prozent richtig.
      Und erst dann kommen die diversen Arten der Gesamtschule, wo bloß zwischen 25 und 29 Prozent der Aufgaben gelöst wurde.
      Dahinter liegt dann lediglich noch die dritte Leistungsgruppe der Hauptschule mit 22 bis 23 Prozent.“


      Solche Tatsachen kann man zwar verdrängen, aber nicht aus der Welt schaffen.
      Dumm, dass die Speichermedien heute (gegenüber der Zeit vor 10 – 15 Jahren) nur mehr einen Klacks kosten.
      Robert Hochner hat das allgemeiner formuliert:
      „Die Rache des Journalisten an den Politikern ist das Archiv.“

      Man muss nur so viel Hirn haben, um zu wissen, wo man suchen muss.
      Und auf der anderen Seite genug Anstand, das Gefundene auch zu akzeptieren und nicht darauf zu setzen, dass die blöde Hammelherde ohnehin kein Gedächtnis hat.

      Diesem Verhalten steht allerdings und bei vielen eine gewisse ideologische Verbohrtheit im Wege.
      Sie werden das gleich beweisen.

    • mahler (kein Partner)
      11. Mai 2011 11:51

      neppomuck

      Der von Ihnen in kursiver Schrift zitierte Versuch Unterbergers, die Gesamtschule schlecht zu machen, beweist überhaupt nichts. Denn solange nicht tatsächlich alle Kinder von 10-14 in einer gemeinsamen Schule unterrichtet werden (und nur dann ist es per definitionem eine Gesamtschule), werden die talentierten Kinder immer in eine AHS gehen. Jene Schulen, die Unterberger in diesem Fall mit Gesamtschule meint, bekommen daher nur die schlechteren Schüler. Das Ergebnis ist somit quasi vorgegeben und sagt daher nichts über die Sinnhaftigkeit und Qualität einer Schulform aus. Stellen Sie diese Aufgaben Kindern aus Ländern, in denen es die Gesamtschule gibt, so wie sie gemeint ist, und das Ergebnis wird ein ganz anderes sein.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Mai 2011 12:44

      No, dann beweist es halt ein anderer.

      Sehe ich das richtig?
      Ihrer Anschauung nach muss man also alle "besseren Schulen" (Gymnasien) schließen, damit der Unterschied zwischen schwachen und leistungsfähigen Schülern aus der Welt ist.

      Sprich: Alle gleich deppert sind.

    • mahler (kein Partner)
      11. Mai 2011 13:08

      neppomuck

      Nein, man muss nur alle Kinder gleich gut und gleich intensiv unterrichten. Und man muss Mittel und Wege finden, auf Kinder individueller einzugehen als dass in Österreich bisher der Fall ist. Dazu braucht man das (Schul)Rad nicht neu zu erfinden. Das Ausland macht vor, wie das geht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Mai 2011 13:56

      Sie quatschen Quatsch, mahler.

      Also was jetzt?
      "Gleich gut und gleich intensiv" unterrichten oder auf sie "individueller eingehen"?

      Wer hat sie denn "individuell unterrichtet"?
      Es scheint auf jeden Fall ein Reinfall gewesen zu sein.

    • mahler (kein Partner)
      11. Mai 2011 14:26

      neppomuck

      Gleich gut ist nicht zwangsläufig gleich, werter Herr neppomuck.

    • socrates
      12. Mai 2011 20:03

      Solange mittels Aufnahmsprüfung selektiert wurde, also bis ca. 1970, waren die Gymnasien besser. Danach kam, was die Amis "gabbage in, gabbage out" nennen. Heute noch gibt es für besser qualifizierte und bezahlte Stellen Einstellungsprüfung, auchfür alle Kunstschulen, Sportschulen, usw. Nur gescheit sind alle gleich.
      In Ägypten bekommt jeder den Führerschein, es gibt kein Durchfallen. Fahren Sie einmal Auto in Kairo!

  9. Segestes (kein Partner)
    10. Mai 2011 11:22

    Der gefühlte tausendste Blogartikel zu diesem Thema.
    Frage an Unterbergers Verehrer: Wird euch das mittlerweile nicht einen Hauch zu langweilig?

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2011 19:24

      Natürlcih ist es langweilig.

      Aber da die Schulversuche auch schon fast 50 Jahre unterwegs sind, muss man eben mehr Geduld haben und immer wieder das gleiche hören.

  10. AGLT (kein Partner)
    10. Mai 2011 11:02

    O.T.

    da haben wir ja mit unserem Sebastian noch Glück gehabt:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,761402,00.html

  11. mahler (kein Partner)
    10. Mai 2011 10:23

    Unterbergers Kampf gegen die Gesamtschule nimmt schon Don Quijote - Formen an. Es ist leider einfach nur mehr lächerlich.
    Und jene Poster, die sich hier so dezidiert für den Erhalt der Gymnasium - Unterstufe aussprechen, möchte ich gerne fragen: Sollen in diese Gymnasium-Unterstufe alle Kinder gehen dürfen oder wie bisher nur jene, die ein entsprechendes "Reifezeugnis" erhalten? Wenn zweiteres: was soll mit jenen Kindern geschehen, die dieses "Reifezeugnis" nicht erhalten? Und - wie soll in einer Gymnasium-Unterstufe in Zukunft unterrichtet werden?

    • november_rain (kein Partner)
      10. Mai 2011 11:22

      Stimmt, Gesamschule ist lächerlich.

      Übrigens, die Geschichte hat eine enge Korrelation zwischen Dauer der Gesamtschule und Kriegstreiberei gezeigt - siehe USA, Gesamtschule bis 18.

    • mahler (kein Partner)
      10. Mai 2011 14:57

      Themenverfehlung. Eine Beantwortung meiner Fragen würde ich mir schon erwarten, wenn man auf mein Posting reagiert.

    • socrates
      10. Mai 2011 22:45

      mahler
      Was IGS-Absolventen alles nicht können und wissen, demonstrieren Sie eindrucksvoll. Natürlich wollen Sie keine gescheiteren und sind für die Gesamtschule. Die Partei ist alles.
      In Panama lernte ich über die Gesamtschule: Schuluniformen, um 8h wird die Schule zugesperrt, Schüler, die zuspäzkommen oder mit falscher Kleidung werden nach Hause geschickt, Polizeikontrolle am Schulhof, Einstellung aller Zahlungen bei unkorrektem Schulbesuch. Keine Handys. Dafür bekommen alle Schüler nach 2 Zusatzjahren die Matura. Gute Ärzte und Akademiker kommen aus den USA. Es gibt dort excellente Spitäler, die Alles machen, was bei uns verboten ist. Das könnte man bei uns auch einführen, es gehört zur Gesamtschule-. Die Elite, davon gibt es genug, schicken ihre Kinder in Privatschulen.

  12. Susanna (kein Partner)
    10. Mai 2011 10:04

    Die Lösung bestand schon bisher darin, dass man sich in Fragen der Bildung nicht auf die Schukle verlassen darf! Gerade die Volksschule in ihrer jetzigen Form bietet ja nur ein Minimum, nämlich vorwiegend "Kompetenzen", aber wenig Bildung - das gilt durchaus auch für sogenannte anspruchsvolle Volksschulen. (Privatschulen)
    Wenn man den Wissensdurst und die Lernfreude der Kinder nicht zu Hause versorgt, langweilen sie sich und versäumen viel Schönes. Ich kann nur empfehlen, immer wieder GEMEINSAM mit den Kindern zu singen, zu lesen, über Bücher zu sprechen, schöne Bilder anzuschauen, Tiere und Pflanzen kennenzulernen, schöne Musik anzuhören,ihnen Anekddoten und Familiengeschichten zu erzählen....

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:21

      Computer sind genug da, aber keiner kann mehr Flöte spielen.

      Mit dieser These werde ich immer ausgelacht. Ich nehme das als Bestätigung.

  13. Bösmensch (kein Partner)
    10. Mai 2011 09:26

    Man kann ja viele Dinge für und gegen die Gesamtschule ins Feld führen, Unterberger nimmt sich natürlich des unsinnigsten Arguments an.
    Staatsbankrott und Gesamtschulen...alles klar.

    Warum ist Schweden eigentlich nicht bankrott? Oder Norwegen? Ah, vielleicht gibt es ja doch noch den einen oder anderen Einflussfaktor auf den Staatshaushalt...

    • Homer Simpson (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:22

      Griechenland ist auch noch (!) nicht bankrott.

      Google doch einmal Korrelation.

    • Bösmensch (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:46

      Vielleicht solltest du besser mal nach dem Begriff Scheinkorrelation suchen. Davon abgesehen ist das was Unterberger hier aufstellt grundsätzlich denkbar weit entfernt von jeder echten Korrelation. Zwei Faktoren die in vier willkürlich herausgegriffenen Ländern zusammen auftreten...was für eine tolle Korrelation.

      Besonders bei einem Phänomen das so viele Einflussvariable hat ist das vor allem eines - lächerlich, wie ich es zu nennen pflege - unterbergerlich oder unterbergerisch.

    • Reinhard (kein Partner)
      10. Mai 2011 11:11

      Unterberger macht nichts anderes als die glühenden Befürworter: einen Scheinzusammenhang konstruieren und darauf alle Schlüsse aufbauen.
      Nur, wie immer, bei den Linken ist es ein hehrer Kampf, bei den Konservativen Gaga...
      Gähn.

    • Maria Kiel
      10. Mai 2011 16:39

      tja, und ein bissl beissender Sarkasmus wird offensichtlich nicht erkannt - schon garnicht, wenn er vom ppphösen Unterberger kommt.................

  14. Verleihnix (kein Partner)
    10. Mai 2011 08:56

    Es fällt auch auf, dass wärmeres Klima dem Leistungsgedanken abträglich ist. Ein weiterer Grund, die Kohlendioxydemissionen zu senken.

  15. Jacky (kein Partner)
    10. Mai 2011 08:10

    Mir fällt da noch eine Gemeinsamkeit auf: alle vier Fast-Pleite-Länder haben ein A im Namen. SpAnien, PortugAl, IrlAnd, GriechenlAnd. Im Wort "Österreich" hingegen steckt kein A. Im Wort "Schweiz" auch nicht. Vielleicht ist ja auch das der Grund, warum Österreich und die Schweiz so viel besser da stehen?

    Das ist aber nur der nächste Schritt. Im übernächsten Schritt wird Unterberger dann vermutlich behaupten, Länder, in denen es keine eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle gäbe, hätten eine bessere Budgetsituation. Oder vielleicht "beweist" er auch, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Ländern, die Atomkraftwerke haben, niedriger ist. Wie auch immer: ich traue Unterberger mittlerweile wirklich jede Art von argumentativem Schwachsinn zu. Es gibt offenbar nichts, was ihm noch zu dumm wäre.

    • Hüpfer (kein Partner)
      10. Mai 2011 08:46

      Römische Strukturen sind etwas merkwürdig in der Vergangenheit und Gegenwart!

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:24

      Mit welcher Inbrunst haben alle "I am from Austria" mitgegrölt.

      Und da sind gleich zwei As drinnen.

  16. derbub (kein Partner)
    10. Mai 2011 07:19

    Danke für diese sehr treffenden worte! es ist nicht einzusehen, warum immer nur von einer seite entschieden werden darf, was gut und was böse ist und das eben immer nur von der linken!

  17. Sternderlfetischist (kein Partner)
    10. Mai 2011 05:42

    Gesamtschule also diesmal wieder, Unterbergerpolemik zum hundertsten.
    Fällt dem Blogbetreiber nix neues mehr ein?

    • Waxolunist (kein Partner)
      10. Mai 2011 08:42

      Fällt den Gesamtschulfetischisten nichts Neues mehr ein, ausser gefälschte Statistiken zu veröffentlichen, Unwahrheiten zu verbreiten und die wahren Daten zurückzuhalten.

      Solange dies so bleibt und die Medien dieses Thema und die Skandale nicht aufnehmen, so lange hat dieses Thema in diesem Blog eine Berechtigung.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Mai 2011 09:21

      Wenn hundertmal erklärt wird, wie toll für die Schüler die Zeiten nach ihrer Gesamtschulzeit sein werden, muss man 101 Mal deutlich machen, dass diese "Vision" einem (oder mehreren) kranken Gehirn(en) entspringt.

    • einfacheinnick (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:21

      Dem Sternderlfaschisten fällt NIE was Neues ein.

  18. Steuerzahler (kein Partner)
    10. Mai 2011 00:43

    Strenge Leistungsanforderungen haben in der Schule alten Schlags für einen geordneten Ablauf des Unterrichts gesorgt. Es wurden genau definierte Leistungen verlangt, die mit Fleiß und Selbstdisziplin von den meisten Schülern erbracht werden konnten. Das verlieh dem Schulbesuch einen festen Rahmen und damit einen Sinn. Die Aufgabe der Schulkinder bestand in der Einübung kultureller Grundfertigkeiten.

    Erstmals in der Geschichte der Menschheit weigert sich die Generation der Erwachsenen, ihre von Natur aus vorgesehene Rolle als Vorbilder und Erzieher zu übernehmen: Sie versagen darin, kulturelle Fertigkeiten und traditionelle Werte an die nachwachsende Generation weiterzugeben. Man überantwortet statt dessen die Kinder einer technokratisch organisierten Aufsicht im Massenbetrieb, der sich beschönigend „Schule“ nennt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. Mai 2011 07:29

      Wieso sollten strenge Leistungsanforderungen nicht mir einer Gesamtschule kompatibel sein? In der Theorie meine ich, nicht bei Frau Schmid.

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:27

      Grundsätzlich natürlich nicht. Aber das bedeutet Elitebildung auch in der Gesamttagesschule (oder wie das Ding auch immer heißen mag).

    • Reinhard (kein Partner)
      10. Mai 2011 12:09

      Warum brauchen wir dann überhaupt eine Diskussion um die Schulform, schnabeltierfresser, wenn sie eben irrelevant ist? Nicht die Organisation gehört geändert sondern die Inhalte, die Anforderungen, das Forderungssystem.
      Anstatt Millionen für Experimente an der Organisationsform zu verschleudern, die man natürlich medienwirksam aufbauschen kann, gehört der Inhalt verändert.
      So lange Schulen politisch verseuchte und vom realen Leben weitgehend entkoppelte Biotope eines faulenden Beamtensystems mit Breitband-Leistungsverweigerung sind, ist es vollkommen egal, wie viele Stufen und Hürden es gibt und wie viele Märchen die Linken über die angebliche Bevorzugung der Reichen verbreitet werden (wobei verschwiegen wird, dass diese "Reichen" eben keine Lottomillionäre sind sondern oft Menschen, die ihr Geld ihrer Bildung und Leistung verdanken und jenes Wissen natürlich an ihre Kinder weitergeben - entgegen der in der Schule von in der Realwirtschaft jämmerlich unbrauchbaren Lehrern und linken Beamtenseelen verbreiteten Meinung, Reiche wären alles nur Diebe und Schmarotzer) - es wird nichts bringen.
      Aber dann müssten die Linken zugeben, dass es ihre konsequente Zersetzung des Bildungs- und Leistungswesens ist, die zu den jämmerlichen Zuständen geführt hat, und nicht das Schulsystem, das vor der Einflussnahme durch linke Eliten durchaus zu besten Ergebnissen geführt hat und erst in den letzten 20 Jahren hemmungslos heruntergewirtschaftet wurde.
      Wenn ich in ein altes Haus jeden Tag eine Granate werfe und mich dann aufrege, wie heruntergekommen es ist, ist das eine ordentliche Frechheit. Wenn ich dann statt damit aufzuhören und endlich zu sanieren auch noch nach einem neuen Haus schreie, in das ich täglich wieder Granaten schmeißen kann, bin ich bei der linken Schulpolitik angekommen.

  19. Neppomuck (kein Partner)
    10. Mai 2011 00:37

    Mehr kann man zu diesem Thema eigentlich nicht sagen:

    "Gesamtschule - Wunderwaffe oder Rohrkrepierer?" - Josef Kraus, Präsident des "Deutschen Lehrerverbandes" und Autor des Buches "Ist die Bildung noch zu retten?" (youtube 1 - 5)

    http://www.youtube.com/watch?v=C4IxdyAx6Lc&feature=related

    Allenfalls diese Metapher von Antoine de Saint-Exupery, sozusagen als zusätzlicher Denkanstoß verstanden:

    "Quand tu veux construire un bateau,
    ne commence pas par rassembler du bois,
    couper des planches et distribuer du travail,
    mais réveille au sein des hommes le désir de la mer grande et large."

    („Wenn du ein Schiff bauen willst, beginne nicht damit Holz zu sammeln, Bretter zuzuschneiden und die Arbeit zu verteilen, sondern wecke in (im Herzen der) den Menschen die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.“)

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      11. Mai 2011 17:29

      Danke für diesen Verweis!
      Hervorragender Vortrag!

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Mai 2011 20:04

      Der absolute Hammer ist (Teil 5) das Wort selbst und die Erläuterungen rund um den Begriff „Inkompetenzkompensationskompetenz“. (© Odo Marquard)

      Die würde man einigen in unserer Regierung wünschen.
      Notfalls müssten sie sich eben selbst abschaffen.

  20. libertus
    10. Mai 2011 00:01

    Nun ist für Österreich nicht mehr schwer vorauszusagen, wann wir endlich den Staatsbankrott anmelden dürfen: nämlich dann, wenn Frau Ministerin Schmied mit ihren Handlangern endlich die Gesamtschule durchgepeitscht hat und dieses "rote Bildungssystem" seine Frücht(ch)e(n) trägt!

  21. Patriot
    09. Mai 2011 11:47

    Die ÖVP ist gegen die Gesamtschule?

    http://kurier.at/nachrichten/2099210.php
    Faymann und Erwin Pröll hatten eine Schulreform fertig ausverhandelt. Der Kanzler sprengte sie in letzter Minute.
    ...
    Erwin Prölls Vertrauter, der ÖVP-Landtagsklubobmann Klaus Schneeberger, gab dem KURIER am Mittwoch Folgendes zu Protokoll:
    ...
    Wir wurden beauftragt, undercover eine Schulreform auszuarbeiten. Wir haben das auch geschafft. Der Kompromiss sah vor, dass die gesamte Gesetzgebung plus die Kontrolle beim Bund liegt, die gesamte Schulverwaltung inklusive Anstellung der Lehrer bei den Ländern. Wir haben auch einen Kompromiss bei der Gesamtschule gefunden: Es sollte nur mehr Neue Mittelschulen geben, das Gros der Schüler wäre in die Neue Mittelschule gekommen.

    Das Gymnasium wäre in der Langform bestehen geblieben, aber nach dem Vorbild der Sir Karl Popper -Schule nur für Begabte.

    • mike1
      09. Mai 2011 14:37

      wer ist dieser mann ? "ÖVP-Landtagsklubobmann Klaus Schneeberger" - was hat der zu sagen ?

  22. simplicissimus
    09. Mai 2011 11:13

    hat ein linker eigentlich jemals auf rationale argumente gehört, wenn sie seiner ideologie widersprachen?
    natürlich nicht nicht, denn links kommt von linkisch.

    • simplicissimus
      09. Mai 2011 11:14

      natürlich nicht, denn ...

    • DailyMirror (kein Partner)
      10. Mai 2011 08:17

      hat ein simplicissimus eigentlich jemals auf rationale argumente gehört, wenn sie seiner ideologie widersprachen?
      natürlich nicht nicht, denn simplicissimus kommt aus dem simpl.

  23. Alfred E. Neumann
    • Waxolunist (kein Partner)
      10. Mai 2011 08:43

      Der Küberl ist gar nicht mehr nachgekommen das SPÖ-Programm zu rezitieren.

  24. mike1
    09. Mai 2011 08:30

    ich hoffe nur, dass sich die vertreter der övp von den sozn nicht zu sehr inspirieren lassen und drauf achten, dass das gymnasium weiterhin bestehen bleibt.
    ich hoffe, dass man irgendwann drauf kommt, dass auch die seinerzeitigen aufnahmsprüfungen eine erste selektion der vermutlich dummen von den möglicherweise gscheiten brachte, die in gewisser weise dafür sorgte, dass nicht alle ins gymnasium gehen, sondern manch anderer auch einen guten handwerklichen beruf erlernte.
    heutzutage gibt es halbgebildete gymnasiasten und junge leute, die keinen beruf lernen wollen.
    die gesamtschule ist, wie a.u. schreibt, zweifellos der schlechteste bildungsweg, die sogenannte neue mittelschule ist nichts anderes als eine hauptschule mit anderem namen und mit möglicherweise mehreren zusätzlichen lehrern, für die aber das geld fehlt.

  25. BIÖ
    09. Mai 2011 08:17

    Den Versuch eines konstruktiven Beitrages zur Debatte versuchen wir mit http://www.biö.at/?q=Jugend_und_Bildung .

    Unter "konstruktiv" verstehen wir den Gedanken, praktikable Möglichkeiten aufzuzeigen (soweit wir das nach bestem Wissen und Gewissen recherchieren und beurteilen können), wie eine Kurskorrektur eingeleitet werden könnte. Der sehnliche Wunsch und das Beklagen, das Schiff möge sich doch nicht ausgerechnet an der Position befinden, an der es sich befindet, kann unserer Ansicht nach nicht genügen. Selbst, wenn treffsicher festzumachen wäre, wer das Schiff an die unerwünschte Position manövriert hat, wäre diese Diskussion unserer Ansicht nach immer noch für kommende Generationen sinnlos.

  26. HJR
    09. Mai 2011 08:08

    Auf die von den vereinigten Linken uminterpretierten oder gar dreist gefälschten Statistiken wird gesch... (pardon: verzichtet)!

    Abgesehen von den internationalen Gesamtschul-Erfahrungen (die übrigens in Hessen trotz der begeisterten Annahme dieser Schulform durch die "68er" schon in den 70er-Jahren erkennbar negativ waren) mutet der entsprechende österreichische Versuch, dieses Modell einzuführen, wie das Ansinnen an, im Falle Bedarfs an fließendem Wasser einfach einen Wasserhahn an die Wand zu schrauben.

    Die ausgewiesene Expertin für die Erzeugung finanzieller Katastrophen und die Konsumation von kosmetischen Maßnahmen auf Staatskosten - Claudia Schmied - dürfte ebenso wie beim Kommunalkredit-Desaster (und ebenso wie der Kollege Darabös) einige wichtige Randbedingung übersehen haben:
    ... Der Lehrerbedarf wird (ähnlich wie der der Wehrkräfte und -mittel) mit großer Sicherheit unterschätzt (und wahrscheinlich trotzdem noch schöngerechnet).
    ... Wie eine Gesamtschule mit Ganztagesbetreuung in den vorhandenen Gebäuden und Räumlichkeiten - sinnvoll - eingerichtet werden könnte, ist wahrscheinlich nicht nur Laien ein Rätsel.
    ... Die Mitnahme der bestehenden Lehrpläne nach der Vereinigung derer der Hauptschulen und der AHS in die "Neue Mittelschule" kann - wenn man unsere problemlösungskompetenten Linken kennt - nur dazu führen, dass die Bildungsstandards zugunsten von Projekt- und Spaßunterricht und falsch verstandener "sozialer Kompetenzen" auf das niedrigstmögliche Niveau abgesenkt werden (auf dem man z.B. vom Faktum eines 1. Weltkriegs praktisch nichts mehr hört).
    ... Da neuerdings auch schon die "Kindergartenpädagoginnen" gebührenfrei "akademisch" ausgebildet werden, dürfte das Erziehungs- und Bildungswesen binnen kurzer Zeit von akademischen Ignoranten ohne praktische Erfahrung und Begabung überflutet sein, denen alles Mögliche (hier schon des Öfteren nicht nur exemplarisch aufgezählt) wichtig ist, nur nicht die Bildung und Erziehung unserer Kinder zu "mündigen" Bürgern [verzeihen Sie mir, bitte, die Betretung dieses "Traumpfades"].

    Offenbar hat es noch nicht gereicht, dass der 1. Weltkrieg unser Land Arme und Beine (und z.T. auch wichtige Sinnesorgane) gekostet hat. Vielmehr steht nun der Suizid unter der Leitung solcher Größen wie Schmied, Darabos et alii, gerstärkt durch eine immer größer werdende Schar islamisch orientierter Multikulti-Befürworter oder sich (offenbar wegen Kopfverletzungen mit schweren Folgen) auf kommunistische Träume besinnende Gutmenschen (wie z.B. Herr Küberl) auf dem Programm. Die verzweifelten Hoffnungsapelle unseres werten Wertkonservativen werden wohl nicht hinreichen, um eine Umkehr einzuleiten.

  27. Josef Maierhofer
    09. Mai 2011 07:55

    Es ist mir unverständlich, wie man in dieser wichtigen Frage die Tatsachen verleugnen will oder kaschieren.

    Es wurden mit der Gesamtschule in der 'österreichischen' Bedeutung Fehler gemacht, die man möglichst rasch beheben muß, sprich die Gesamtschule als das deklarieren, was sie ist, ein Schultyp, leider ein sehr nachteiliger, wie bewiesen ist.

    Es sollte die Rückkehr zum Leistungsprinzip schleunigst überdacht werden, wenn wir wenigstens die zukünftigen Generationen fördern wollen und ihnen ein Weiterkommen ermöglichen wollen mit unseren seit 40 Jahren angehäuften Schulden, die erdrückend sind.

  28. thomas lahnsteirer
    09. Mai 2011 07:48

    Eines der erfolgreichsten Schulsysteme Europas ist in Baden-Württemberg etabliert.
    Hervorragende PISA-Ergebnisse zeichnen dieses dreigliedrige System mit Schwerpunkt Gymnasium aus. Das ist natürlich den neuerdings dort regierenden Grün-Roten ein Dorn im Auge.
    Denn wichtig ist Ihnen nicht der Erfolg einer Schule und ihrer Schüler, wichtig ist dem Grün-Roten der Zugang von Migrantenkindern zu höheren Schulen, auch wenn denen die Voraussetzungen dafür fehlen.
    Und die alte, hohle kommunistische Phrase, dass der Bildungerfolg von der sozialen Herkunft zu entkoppeln sei, feiert ebenfalls fröhliche Urständ.

    Ganz im Sinne unserer Claudia Schmied-Honecker, die ja eifrig am Zerstören der traditionellen Schule werkt und dazu gerne Daten fälschen oder verschweigen läßt.

    • Jacky (kein Partner)
      10. Mai 2011 08:14

      "Und die alte, hohle kommunistische Phrase, dass der Bildungerfolg von der sozialen Herkunft zu entkoppeln sei, feiert ebenfalls fröhliche Urständ."

      Das heißt, Sie sind dafür, Bildungserfolg von der sozialen Herkunft abhängig zu machen?

    • miguel (kein Partner)
      10. Mai 2011 11:01

      @Jacky
      Kein Mensch ist dafür, " .. Bildungserfolg von der sozialen Herkunft abhängig zu machen .. "
      Nur ist diese Abhängigkeit in der Wirklichkeit sehr oft der Fall.
      ( Und dafür gibt es einige Gründe )
      Auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen.

  29. Observer
    09. Mai 2011 06:48

    Bei uns gibt es seit einiger Zeit eine "Neue Mittelschule". Nach mir zugetragenen Informationen hat sich aber - ausser der äusseren Beschriftungstafel" - wenig geändert. Ein Vorteil ist, dass der Direktor sich einiger unfähiger Lehrer entledigen konnte.

    • HJR
      09. Mai 2011 07:22

      [... Ein Vorteil ist, dass der Direktor sich einiger unfähiger Lehrer entledigen konnte ...]
      Das wäre mir neu!

    • brechstange
      09. Mai 2011 07:41

      @hjr
      Die sind wahrscheinlich an Nicht-Neue Mittelschulen versetzt worden.

    • HJR
      09. Mai 2011 08:11

      @brechstange
      Ah, danke! Sie haben mir eine Informationslücke beseitigt.

  30. Wertkonservativer
    09. Mai 2011 06:42

    Ich bin mir ganz sicher, dass es bei uns nicht zu einer Abschaffung der Unterstufe des Gymnasiums kommen wird; dafür werden die beiden Parteien Mitte/Rechts schon sorgen!
    Der lächerliche und krampfhafte Versuch, die Hauptschulen unseres Landes auf "Neue Mittelschulen" umzumotzen, wird als das erkannt werden, was er von vorneherein war: gleichmacherischer, ideologisch begründeter und im Endeffekt unfinanzierbarer Drahtseilakt auf dem Rücken der Gescheiten und Lernwilligen.

    Daher bemühe ich heute wieder einmal meinen hier schön öfter gebrachten Kampfruf:
    "Hände weg von den Gymnasien" !

    • byrig
      10. Mai 2011 00:36

      warumm sind sie sich dessen so sicher,w.k.,nämlich dass es nicht zur abschaffung der unterstufe des gymnasiums kommen wird und keine gesamtschule etabliert wird?
      die steirische övp ist offenbar mehrheitlich für das sozi-modell,angeführt von diesem steirischen komiker schilcher,vertreten hier durch karl.
      androsch hat bereits genug stimmen für sein volksbegehren,das ja unterm strich nur 1 ziel hat:die gesamtschule.
      nach dem prinzip"steter tropfen höhlt den stein"gilt ja in der politik aber auch schon in der gesellschaft jeder,der nicht freudig für die gesamtschule ist,als betonschädel.
      das-die diskussion um die gesamtschule-ist ein beinharter gesellschaftlicher und ideologischer kampf,den man nicht kleinreden sollte.und er kann nur einmal entschieden werden.
      w.k,unterschätzen sie das nicht,tun sie es nicht so nonchalant ab.
      der neugebauer ist wichtiger als manche denken.

    • Wertkonservativer
      10. Mai 2011 08:11

      Werter byrig,

      nonchalant tue ich gar nichts ab!
      Aber erstens sind die Herren Schilcher und Neugebauer nicht die ganze ÖVP, und zweitens ist diese Partei immer noch die zuverlässigste Wahrerin der Gymnasien und des Bildungssystems nach bürgerlichen Wertvorstellungen.
      Ich habe hier wiederholt die Frage gestellt: wie stellt sich der kleine "Neue-Mittelschul-Maxi" denn eigentlich das Oberstufen-Gymnasium vor?
      Einfach nur 5. bis 8. Klassen, irgendwie hilflos in der Luft hängend?

      Also, lieber byrig, keine Angst: ÖVP und FPÖ zusammen werden den "Neuen-Mittelschul-Wahn" schon auf das zurückstutzen, was maximal ohne Gesichtsverlust für deren Proponenten möglich ist, nämlich auf die Umbennung der Hauptschulen (kosmetisch ein wenig aufgemotzt), und das war's dann!

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:32

      Das Gymnasium kann gar nicht abgeschafft werden.

      Wo schicken die roten Bonzen denn dann ihre Brut hin?

  31. LF
    09. Mai 2011 05:49

    Leider wurde während der letzten Jahrzehnte - und keineswegs nur von Frau BM Schmied - der Leistungsgedanke sukzessive durch den Spaßgedanken ersetzt. Daher müssen wir uns keine Sorgen machen: Wir werden, wenn es so weitergeht, die Vorbildländer bald eingeholt haben.

    • cmh (kein Partner)
      10. Mai 2011 10:33

      Wie wurde die Gehrer ausgebuht, als sie von immer nur Parties sprach?

  32. Xymmachos
    09. Mai 2011 00:18

    Keine Sorge, die Frau Schmied, die ihr Zerstörungspotential schon in der Kommunalkredit AG unter Beweis gestellt hat, wird auch das österreichische Bildungswesen konkursreif machen.

    • brechstange
      09. Mai 2011 01:20

      Schaut fast so aus. Zur Zeit werden die Lehrer mit Sitzungen und Papierkram beschäftigt, dass sie keine Zeit zum Protest haben.

    • Teiss
      09. Mai 2011 15:27

      @brechstangerl: Aber genug Zeit zum Posten dürften sie haben, wie man an Ihrem Beispiel sieht.

    • Undine
      09. Mai 2011 18:34

      @Xymmachos

      Wer an das Gesetz der Serie glaubt kann nur hoffen, daß die so konsequente Claudia Schmied beizeiten in Pension geht, bevor sie noch mehr Unheil anrichten kann! :-)

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      10. Mai 2011 13:28

      @ Undine

      Mitunter können auch plötzlich auftauchende Ortstafeln mit 142 dahinschleichende
      Politiker vorzeitig in den Ruhestand versetzen.

      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • brechstange
      10. Mai 2011 22:04

      @Teiss
      Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich bin kein Lehrer.





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