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Die minimalistische Wahl

Viel hat sich an den Unis bei diesen ÖH-Wahlen nicht verändert. Am interessantesten ist zweifellos das Comeback der Jungen Liberalen. Sie haben jeden Beigeschmack von Heide Schmidt abgestreift und versuchen wirklichen Liberalismus. Ihr Erfolg – natürlich auf niedrigem Niveau und nur dort, wo sie überhaupt angetreten sind – ist umso erstaunlicher, da die Julis nicht nur wie mehrere andere Listen für Zugangsbeschränkungen sind (die ja im Interesse aller Studenten sind), sondern auch für eine teilweise Gebührenpflicht. Die nun wirklich nicht dem üblichen politischen Populismus entspricht.

Viele andere Details des Wahlergebnisses entziehen sich hingegen einer politischen Bedeutung: Warum ist etwa die Grazer Medizin eine sozialistische Hochburg, die Wiener jedoch eine der AktionsGemeinschaft? Dasselbe gilt für die total unterschiedlichen Trends an den einzelnen Unis im Vergleich zur letzten Wahl. Da geht es ganz offensichtlich um einzelne Personen in der jeweiligen Uni oder Fakultät, die gut oder schlecht bewertet worden sind – was ja durchaus positiv ist.

Die seit einigen ÖH-Wahlen konstant anhaltende Stärke der sogenannten Fachschaftslisten ist ein Zeichen der lokalen Autonomiebestrebungen, den man auch als Wunsch nach Entpolitisierung verstehen kann. Viele Studenten glauben nämlich, damit ein spezifisches Signal gegen die großen politischen Lager und zugunsten einer Konzentration auf ihre Studienrichtung zu setzen. Sie übersehen dabei freilich, dass die Fachschaftslisten auf der bundesweiten Ebene regelmäßig als billige Mehrheitsbeschaffer für die linken Listen dienen, die dann ganz den Ton angeben. Das wird aber auch in Zukunft dazu führen, dass die AktionsGemeinschaft als weitaus größte Studentenliste auf den Oppositionsbänken sitzen muss. Was demokratisch ok ist - was freilich auf gesamtpolitischer Ebene mit umgekehrten Vorzeichen von der Linken wie ein Putsch skandalisiert worden ist.

Regional sehr unterschiedlich, aber doch auffällig sind die leichten Zugewinne der Sozialisten: Da diese jedoch meist auf Kosten der Grünen erzielt worden sind, darf man dem keine sonderliche Bedeutung geben. Haben doch Rot und Grün wie die siamesischen Zwillinge agiert, die niemand wirklich auseinanderhalten konnte.

Insgesamt bleibt der Eindruck: Die blamable Vorstellung der ÖH insbesondere während der Hörsaalbesetzungen hat die Studentenmassen eine minimale Spur stärker aktiviert und eine weitere minimale Spur stärker zu den Liberalen hin getrieben. Aber alles eben recht minimal.

Wie auch immer man das Ergebnis der Wahl bewertet: Wirkliches politisches Gewicht wird die ÖH auch in Zukunft nicht bekommen. Sie spielt nur insofern eine Rolle, als die SPÖ aus Angst um den Verlust studentischer Stimmen weiterhin jede sinnvolle Uni-Reform, also vor allem rasche Entscheidungen über Studienberechtigungen blockieren wird. Perverserweise dient dies zum Schaden der Studenten, die weiter unter üblen Bedingungen lernen müssen.

Manche ÖH-Funktionäre geben sich der Illusion hin, dass die verstärkte Berichterstattung der Medien über die Unis in den letzten Jahren ein Erfolg der ÖH gewesen ist. Das ist aber eine Selbsttäuschung: Denn die verstärkte Uni-Berichterstattung der Zeitungen ist Marekting, sonst nichts.

Die Zeitungen intensivieren nämlich seit einiger Zeit in ihrem verzweifelten Kampf um die im Eiltempo Richtung Internet entschlüpfenden Studenten die einschlägige Berichterstattung und jubeln daher allem zu, was Studenten machen. Sie würden auch jubeln, würden die Studenten täglich mit Anzug, Krawatte und Zylinder in Zweierreihen in die Unis einmarschieren.

Im Grunde sind Österreichs Studenten heute mehrheitlich politisch desinteressiert. Und nur wenige sind bereit, den Ärger über die ÖH auch durch einen Gang in die Wahlzelle auszudrücken. Denn die Wahlbeteiligung hat sich zwar minimal erholt. Aber bleibt im historischen Vergleich eben minimal.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLogos
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2011 08:28

    Geschätzte Leser, sg Hr Dr Unterberger!
    "Warum ist etwa die Grazer Medizin eine sozialistische Hochburg, die Wiener jedoch eine der AktionsGemeinschaft?"
    Je anspruchsvoller und wirklichkeitsnäher ein Studium, desto rechter die Vertretung: siehe Leoben, Mediziner Wien und Innsbruck, auch WU etc. Je niveauloser, "sozialer" und pädagogischer desto linksgrün: Hauptuni Wien mit ihrer Masse an SozioPsychoPublilogen, Uni Klagenfurt, auch Salzburg als schwacher Unistandort mit seiner Übermacht an linken Scheinwissenschaftsfächern.
    SONDERFALL Graz: der Medtest an der Uni Graz ist einer mit "sozialem" Schwerpunkt" und daher leichter zu schaffen als Innsbruck oder Wien: das heißt, die Schwächsten der Schwachen, die trotzdem Medizin studieren wollen, probieren es in Graz - das betrifft Deutsche, die nach AUT ausweichen bzw. Österreicher selbst. Daher das linksdominante Ergebnis in Graz.
    Es ist dort so wie im ganzen Staat: Versager, Versorgungssüchtige und allgeimein solche, die wissen aber verschleiern wollen, dass ihre Leistungsfähigkeit und ihre Talente gering sind, suchen den Weg ohne Widerstand und Hürde und wählen LINKS - um trotzdem zu dem zu kommen, was andere durch Konkurrenz, Herausforderung und Leistung erreichen, z.B. einen akademischen Titel. So gesehen muss vor Medizinern aus Graz gewarnt werden, was fachliche Kompetenz betrifft.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2011 08:28

    Leider ist zu befürchten , dass das ganze linke Geblödel so wie bisher weitergehen wird und Antifaschismus. Antikapitalismus, Antirassismus und Genderunwesen weiter den Hochschulalltag bestimmen werden. Auf der Strecke bleiben die Anliegen der Studierenden, die bei schlechtesten Bedingungen unter der Schimäre vom Hochschulzugang für alle ihre Studien absolvieren müssen.
    Außerdem haben sie mit ihren ÖH-Beiträgen den Ökofaschismus, die Antiheteronormativität, die Antihomophobie, die Antiislamophobie und anderen Unsinn zu finanzieren.......

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2011 02:20

    Das Lächerlichste an dieser eher unbedeutenden, weil keinerlei politischen Erdrutsch nach sich ziehenden, ÖH-Wahl war einmal mehr die Berichterstattung des ORF:

    Die wichtigste Schlagzeile betreffend das vorläufige Ergebnis in der ZiB24 informierte über die "gestiegene Wahlbeteiligung" und anschließend über die Zugewinne der VSStÖ - dann kleinlaut bzw. sichtlich enttäuscht - leider auf Kosten der GRAS.

    Dabei handelt es sich um eine Steigerung von ganze 2,7%-Punkte, welche sehr deutlich zeigen, daß sich unsere StudentInnen wohl lieber um Spaß-Aktionismus, denn um seriöse politische Vertretungen kümmern.

    Kein wirklich aufrüttelndes Signal an die Regierenden!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2011 05:54

    Zum Thema Politikverdrossenheit der Studenten kann ich aus persönlicher Sicht nur folgendes sagen:
    fünf meiner Enkelkinder stehen derzeit im aktiven Uni-Studium bzw. knapp davor
    (zwei gerade im Matura-Stress), und nach eingehenden Diskussionen mit ihnen in letzter Zeit kann ich (im Studentenjargon) nur feststellen:
    Kein Bock auf die Politik!!!

    Die jungen Leute pflegen (neben der "Studienfron") ihre Freundschaften und Hobbies, sind sogar meist recht nett zu ihren Eltern und Großeltern, planen Reisen in die ganze Welt, verdienen sich teilweise auch schon ein wenig dazu.

    Kurz gesagt, lauter recht wohlgeratene Menschenkinder, aber alle miteinander eigentlich völlig polit-uninteressiert (wie eigentlich auch mehrheitlich ihre Eltern).

    Das ist einerseits ein wenig bedenklich, weil wir junge Leute mit klaren Vorstellungen auch hinsichtlich der Politik brauchen würden, andererseits aber auch irgendwie verständlich, wenn man die geringe Attraktivität und Vorbildwirkung der herrschenden Polit-Klasse bedenkt.

    Ich will jedoch nicht von meinem persönlichen Umfeld auf andere Verhältnisse schließen.
    Eines ist jedoch klar: wir brauchen eine breite Politik-Akzeptanz der "schweigenden Mehrheit" in unserer Jugend! Auf sich immer wieder in den Vordergrund spielende)) Möchtegern-Revoluzzer (Maoisten und umliegende Ortschaften) können wir gerne verzichten!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2011 08:48

    Am bedenklichsten erscheint mir die weiterhin sehr geringe Wahlbeteiligung. Es zeugt von der politischen Unreife und Uninteressiertheit der Studenten, gleichzeiitig hat man das Wahlalter in Österreich auf 16 Jahre herabgesetzt!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorinside
    3x Ausgezeichneter Kommentar
  7. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2011 07:19

    Warum installieren wir nicht eine Körperschaft öffentlichen Rechts, bei der jeder Pflichtmitglied sein muß, der in einem Lebensmittelgeschäft

    einkaufen möchte, und lassen alle paar Jahre die Käufervertretung wählen? Und diese Pflichtkäufervertretung kümmert sich dann um die Umsetzung von

    Kinderkrippen, politischer Korrektheit, Gender Mainstreaming, Kampf gegen den Rassismus und die Unterdrückung der Frauen etc..

    Ich bin überzeugt, wir hätten ähnliche Ergebnisse. Denn eine solche Interessensvertretung wäre ein Programm für eine lautstarke, vernachlässigbare

    Minderheit, die mit ihrem vom Gesetz eingeräumten Recht der Pflichtvertretung einfach einen um Größenordnungen höheren Stellenwert zugemessen

    bekommt, als ihr eigentlich zusteht. Den Käufer interessiert das alles aber einfach nicht. Er möchte effizient einkaufen, gute Ware zu vernünftigen

    Preisen. Diese Ware liefert aber nicht die Interessensvertretung der Käufer, sondern der Geschäftsbetreiber. Und wenn dieses Angebot nicht stimmt,

    geht der Käufer einfach zur Konkurrenz. Das ist für den Käufer viel einfacher und effektiver, als sich wöchentlich an Demonstrationszügen zu

    beteiligen und Käufervertretungszeitungen herauszugeben und sich über den ach so schlechten Geschäftsbetreiber zu beschweren.

    Es ist nicht viel anders auf den Universitäten. Die Mehrzahl der Studierenden möchte ganz einfach ein Studium absolvieren. Und wenn etwas nicht

    stimmt, geht man zur Konkurrenz. Mein Sohn beginnt im Herbst zu studieren. Er hat sich eine Universität ausgesucht, wo er dem linken

    Gesinnungsterror noch halbwegs entrinnen kann.

    Es gäbe eine ganz einfache Regel: Die Stundentenvertretung darf nur dann etwas durchsetzen und beschließen, wenn sie mindestens 50% der

    WAHLBERECHTIGTEN vertreten. Damit würde sich nämlich die gesamte Studentenvertretung auflösen, was nur zu begrüßen wäre.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsirprize42
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2011 02:14

    Die JuLis scheinen eine wirklich interessante Gruppe zu sein, das Interview im Standard ist von einem sehr erfrischenden Pragmatismus geprägt - und ich könnte mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Leser des AU Blogs dem auch einiges abgewinnen kann. Vielleicht täte es an mehreren Stellen gut, die Stimme der Jugend zu hören, die ist nämlich bei weitem nicht so links wie es uns die meisten Medien Glauben machen wollen...

    http://derstandard.at/1304553050130/Wir-wuenschen-uns-eine-liberale-Partei-im-Nationalrat


alle Kommentare

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  8. Norman Bates
    28. Mai 2011 16:45

    Eine sehr seltsame Berichterstattung über diese Wahl kann man in "Österreich", aber auch in anderen Medien beobachten.

    Schlagzeile in "Österreich": "ÖH: Rote Studenten räumen ab. Wahlsiegerin Angelika Gruber".

    Wenn man näher hinblickt fällt auf, dass die schwarze AG zwar -2.5% verloren hat, aber immer noch mit 30,8% gegenüber 17,5% bei den Roten um Längen vorne ist. Dazwischen liegen sogar noch die Grünen mit 18,7%.

    So sieht also nach Meinung von "Österreich", also Fellner, ein Wahlsieger aus.

    Selbst der Vergleich der Zugewinne oder Verluste rechtfertigt diese Schlagzeile nicht. Wahlsieger nach Prozentpunkten Zugewinn wären nämlich die jungen Liberalen, mit + 2,8%.

    Geht es Fellner schon so schlecht, dass er wieder Inserate, die mit unserem Steuergeld finanziert werden, benötigt?

    • terbuan
      28. Mai 2011 17:03

      Für die Subventionen dieses Gratisschmierblatts werden auch Gegenleistungen verlangt, ansonsten gibts keine Kohle!
      Ist doch völlig klar und den Journalisten dieses Pamphlets ist es doch völlig egal was sie schreiben (das Wort Tintenstrolch von Karl Kraus ist schon zu abgelutscht, ich überlasse es unserem Freund!), Hauptsache sie haben ihren Job!

    • Segestes (kein Partner)
      28. Mai 2011 17:27

      Fellner und sein Versuch, linken Boulevard in diesem Lande zu etablieren, ist von Haus aus zum Scheitern verurteilt.
      Den Boulevard kennzeichnet, dass er politisch nicht sehr korrekt ist - der Hauptgrund für viele, zu solchen Zeitungen zu greifen.
      Für ein linkes, der SPÖ nahe stehendes Blatt wie "Österreich", bedeutet dies aber nichts anderes, als die Quadratur des Kreises.

    • Norman Bates
      28. Mai 2011 21:51

      "Heute" und "Österreich", eineiige Zwillinge, die sich zwar gegenseitig nicht leiden können, aber brave Diener ihres Herren sind, der sie mit unserem Steuergeld besticht.

  9. Segestes (kein Partner)
    28. Mai 2011 15:31

    Unerwähnt lassen sollte man auch nicht, dass es Professoren gibt, die in ihren Vorlesungen mittels wenig subtiler Aussagen, ziemlich ungeniert für bestimmte ÖH-Gruppierungen quasi Werbung betreiben.
    Ein Tipp - der Ring Freiheitlicher Studenten ist da nicht dabei ^^

  10. Maybach (kein Partner)
    28. Mai 2011 13:44

    Ad Julis: Fr. Gamon hat freilich schon allein optisch “jeden Geschmack von Heide Schmidt abgestreift” und ist deshalb vor allem für junge liberale Männer eine “attraktive” Option. Man sollte die ideologischen Inhalte von solchen Listen nicht überbewerten, die sind in etwa so aussagekräftig wie das SP-Parteiprogramm im Vergleich zur politschen Alltags-Regierungspraxis.

    • Jacky (kein Partner)
      28. Mai 2011 15:13

      Man darf auch die Frage aufwerfen, inwiefern die Julis ihre "Attraktivität" für die Wähler dadurch erhöht haben, dass sie vor der WU gratis Bier verteilt haben... eine natürlich gänzlich unpopulistische Aktion...

  11. TW (kein Partner)
    28. Mai 2011 09:25

    Wieso ist eine Koalition - quasi als Dogma - demokratiepolitisch ok?

    Wie kann es dem Geist der Demokratie entsprechen, wenn es dadurch stimmenschwache "Parteien" durch Verhandlungen *nach* der Wahl in die "Regierung" schaffen?

    zB Wien: Wieso müssen wir uns in Wien mit den geistigen Verwirrungen einer 16-Prozent-Partei herumärgern, die aufgrund einer nach der Wahl gebildeten Koalition nunmehr in der "Stadtregierung" vertreten sind und daher - trotz ihrer offenkundig schwachen Unterstützung durch die Wähler - entsprechende Macht ausüben können???

    Ist das nicht gerade das Gegenteil von Demokratie, wenn es solcherart möglich ist, daß eine Minderheit über die Mehrheit bestimmt?

    • Mister Lulz (kein Partner)
      28. Mai 2011 10:24

      Nun sie müssen diese Form der Demokratie nicht mögen und selbstverständlich auch nicht die Koalitionen die aus ihr entspringen.
      Sie sollten allerdings schon verstehen wie so eine Koalition demokratisch legitimiert ist. Das wird normalerweise in Gymnasium und Hauptschule durchgenommen, in höherem Alter hilft ein entsprechendes Buch.

      Soviel sei schon verraten: Eine Koalition in der eine schwache Partei mitregiert ist nicht das Gegenteil einer Demokratie.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. Mai 2011 12:55

      "Das wird normalerweise in Gymnasium und Hauptschule durchgenommen, in höherem Alter hilft ein entsprechendes Buch."
      Menschen "höheren Alters", lieber Mister Lulz, genießen den Vorzug, noch eine von vielen unnützen Begleiterscheinungen verschonte Ausbildung genossen zu haben. Das hat unter Umständen den Vorteil, daß sie Dinge verstehen, die Leuten wie Ihnen möglicherweile verborgen bleiben; zum Beispiel, daß es NICHT dem Wesen der Demokratie entspricht, wenn sich einzelne Gruppen, die die Wähler durch Wahlentscheid mehrheitlich abgelehnt haben, zusammenschließen und trotzdem an die Macht argumentieren, um dann der Bevölerung den Unsinn aufzuzwingen, den diese gar nicht will; zum Beispiel jenen Muppet-Show-Verschnitt, der sich in Wien Koalition nennt.

    • Martin Bauer
      28. Mai 2011 12:59

      Clemens Taferner

      ****!

    • Mister Lulz (kein Partner)
      28. Mai 2011 13:48

      Und was entspricht daran nicht dem Wesen einer Demokratie?
      Wie schon gesagt, man kann diese Koalitionsformen durchaus ablehnen - dann sollten sie sich aber für ein anderes Wahlrecht einsetzen und nicht irgendwelchen Unsinn über das Gegenteil von Demokratie daherlabern.

      Die Parteien wurden demokratisch gewählt und rot/grün bilden zusammen eine Mehrheit, ein recht einfaches Prinzip. Die Bürger wählen ja auch im Bewußtsein, dass verschiedene Koalitionen möglich sind. Insofern haben die Wähler diese einzelnen Gruppen keineswegs mehrheitlich abgelehnt.

      Es ist recht lustig wie schnell man sich hier auf angebliche Mehrheiten beruft. Mal sind es die Nichtwähler, dann sind Koalitionen das Übel.

    • terbuan
      28. Mai 2011 14:05

      Clemens Taferner
      Besser kann man es nicht formulieren! *****

    • JEZ (kein Partner)
      28. Mai 2011 15:48

      @ Lulz - der Eigenartige
      am 4.2.2000 kam ich (purer Zufall) am Ballhausplatz vorbei - d.h. ein Vorbeikommen war nicht möglich, da von der Polizei abgeriegelt und vom linken Pöbel blockiert.
      Dort warteten diese linxlinken "Autonomen" mit allerlei "Wurfgeschossen" auf die Regierungsmitglieder - die zogen es aber richtigerweise vor unterirdisch zur Angelobung zu gehen, die Polizei war nähmlich nicht willens oder imstande ihre Sicherheit zu gewährleisten.
      So schaut ihre Demokratie aus Mr. Lulz !
      Koalitionen sind nur für linxe erlaubt ?!

    • Mister Lulz (kein Partner)
      28. Mai 2011 16:13

      Also weil es Demonstrationen gab leben wir nicht in einer Demokratie? Gehts noch blöder? Schwarz/Blau hat regiert und wurde später abgewählt, ungeachtet von Sanktionen und Demonstrationen.

      Die Ursprungsthese von TW war übrigens, dass wir im Gegenteil der Demokratie leben weil sich zwei Parteien zu einer Koalition zusammengeschlossen haben.

      Einige hier dürften in einer ganz eigenen Welt leben...

    • TW (kein Partner)
      28. Mai 2011 18:55

      @Lulz:

      Ihre Antwort, ich möge doch in Lehrbüchern nachschauen, ist eine Null-Antwort.

      Kein einziges Argument. Lieber ein Verweis. DAS nenne ich Dogma bzw Dogmentreue.

      Vor dem Hintergrund meines Einleitungssatzes ist Ihre Antwort auf diese Weise ja geradezu lustig...

    • Mister Lulz (kein Partner)
      28. Mai 2011 20:10

      Natürlich ein Verweis. Wer nicht verstanden hat, dass Koalitionen zwischen demokratisch gewählten Parteien Bestandteil einer Demokratie und eben nicht das Gegenteil von Demokratie sind, muss auf Grundlagenwissen verwiesen werden.
      Wie schon gesagt, die Mehrheitsbildung die ihnen missfällt muss man nicht mögen, aber das macht sie nicht undemokratisch. Im Gegenteil, in den meisten demokratischen Staaten wird sie eingesetzt.

  12. sirprize42 (kein Partner)
    28. Mai 2011 02:14

    Die JuLis scheinen eine wirklich interessante Gruppe zu sein, das Interview im Standard ist von einem sehr erfrischenden Pragmatismus geprägt - und ich könnte mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Leser des AU Blogs dem auch einiges abgewinnen kann. Vielleicht täte es an mehreren Stellen gut, die Stimme der Jugend zu hören, die ist nämlich bei weitem nicht so links wie es uns die meisten Medien Glauben machen wollen...

    http://derstandard.at/1304553050130/Wir-wuenschen-uns-eine-liberale-Partei-im-Nationalrat

  13. inside
    • terbuan
      27. Mai 2011 09:20

      Bis auf den letzten Satz, ein durchaus fairer Artikel (staun!)

  14. terbuan
    27. Mai 2011 08:48

    Am bedenklichsten erscheint mir die weiterhin sehr geringe Wahlbeteiligung. Es zeugt von der politischen Unreife und Uninteressiertheit der Studenten, gleichzeiitig hat man das Wahlalter in Österreich auf 16 Jahre herabgesetzt!

    • Leistungsträger (kein Partner)
      28. Mai 2011 03:07

      Ihr Kommentar zeugt eher von Unwissenheit. Grundsätzlich kann man die Beteiligung an einer ÖH-Wahl nicht mit keiner herkömmlichen Nationalratswahl in der der Grundsatz "one man one vote" gilt vergleichen. Ich zB bin derzeit im Doktoratsstudium sowohl am Juridicum als auch an der WU inskribiert. Des weiteren zum Spaß an der TU. Wählen war ich aus Zeitgründen jedoch "nur" an der WU. Statistisch bin ich also zu 66,66 % nicht zur Wahl gegangen. Erschwerend kommt dazu, dass ja unzählige etwa ein Doktoratsstudium nur nebenberuflich betreiben und sich für eine ÖH-Wahl wohl kaum unter der Woche auch nur kurze Zeit frei nehmen können/wollen. Die tatsächliche Wahlbeteiligung der wirklich aktiven Studenten dürfte ME nach bei etwa 60-70 % liegen.

    • terbuan
      28. Mai 2011 10:18

      Mit der Unwissenheit können Sie schon Recht haben. Der optische Eindruck ist für den Außenstehenden jedenfalls verheerend.
      Wenn man sich dann noch die Unterschiede ansieht, dann macht man sich schon so seine Gedanken:
      Wahlbeteiligung:
      Uni Wien 24,45%
      Montanuni 44,76
      Meduni Innsbruck 43,17
      Was Ihre persönliche Situation betriftt, so kann diese nicht wirklich als repäsentativ ansehen, meine ich!

    • JEZ (kein Partner)
      28. Mai 2011 11:34

      @ Leistungsträger :
      an 3 (drei !) Unis inskribiert - und an keiner auch nur 1 Cent Beitrag.
      Schmarotzertum zur Potenz !

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. Mai 2011 13:10

      Das zeugt keineswegs von politischer Unreife. Vielmehr ist es ein Hinweis auf die mangelnde Qualität der zur Wahl stehenden "Studentenvertreter".

    • einfacheinnick (kein Partner)
      28. Mai 2011 13:27

      "und an der TU nur zum Spaß"

      DANKE, ein besseres Argument FÜR die schleunige Wieder-Einführung der Studiengebühren gibt es nicht!

  15. thomas lahnsteirer
    27. Mai 2011 08:28

    Leider ist zu befürchten , dass das ganze linke Geblödel so wie bisher weitergehen wird und Antifaschismus. Antikapitalismus, Antirassismus und Genderunwesen weiter den Hochschulalltag bestimmen werden. Auf der Strecke bleiben die Anliegen der Studierenden, die bei schlechtesten Bedingungen unter der Schimäre vom Hochschulzugang für alle ihre Studien absolvieren müssen.
    Außerdem haben sie mit ihren ÖH-Beiträgen den Ökofaschismus, die Antiheteronormativität, die Antihomophobie, die Antiislamophobie und anderen Unsinn zu finanzieren.......

  16. Logos
    27. Mai 2011 08:28

    Geschätzte Leser, sg Hr Dr Unterberger!
    "Warum ist etwa die Grazer Medizin eine sozialistische Hochburg, die Wiener jedoch eine der AktionsGemeinschaft?"
    Je anspruchsvoller und wirklichkeitsnäher ein Studium, desto rechter die Vertretung: siehe Leoben, Mediziner Wien und Innsbruck, auch WU etc. Je niveauloser, "sozialer" und pädagogischer desto linksgrün: Hauptuni Wien mit ihrer Masse an SozioPsychoPublilogen, Uni Klagenfurt, auch Salzburg als schwacher Unistandort mit seiner Übermacht an linken Scheinwissenschaftsfächern.
    SONDERFALL Graz: der Medtest an der Uni Graz ist einer mit "sozialem" Schwerpunkt" und daher leichter zu schaffen als Innsbruck oder Wien: das heißt, die Schwächsten der Schwachen, die trotzdem Medizin studieren wollen, probieren es in Graz - das betrifft Deutsche, die nach AUT ausweichen bzw. Österreicher selbst. Daher das linksdominante Ergebnis in Graz.
    Es ist dort so wie im ganzen Staat: Versager, Versorgungssüchtige und allgeimein solche, die wissen aber verschleiern wollen, dass ihre Leistungsfähigkeit und ihre Talente gering sind, suchen den Weg ohne Widerstand und Hürde und wählen LINKS - um trotzdem zu dem zu kommen, was andere durch Konkurrenz, Herausforderung und Leistung erreichen, z.B. einen akademischen Titel. So gesehen muss vor Medizinern aus Graz gewarnt werden, was fachliche Kompetenz betrifft.

    • Martin Bauer
    • brechstange
      27. Mai 2011 09:07

      Deswegen studieren Bekannte von uns in München.

    • terbuan
    • Riese35
      27. Mai 2011 13:29

      Mein Sohn will ab Herbst in Leoben studieren. Ein nicht unwichtiger Grund ist sicher, daß ihn die linken Umtriebe auf Wiener Universitäten sehr stören und er von einem Informationstag in Leoben sehr gute Eindrücke mitgenommen hat.

      Was Sie schreiben, sehr geehrter Logos, wird durch diese meine persönliche Erfahrung nur bestätigt. Sie haben das - ungelöste und langfristige - Problem damit auf den Punkt gebracht. Unsere Regierungsparteien haben das aber bis heute nicht verstanden, was sie mit einer solch volksdemokratischen Hochschülerschaft anrichten.

    • Maybach (kein Partner)
      28. Mai 2011 13:50

      Sg. logos, Ihre Analyse der Grazer Med halte ich für verfehlt, mit dem "sozialen Schwerpunkt" der Aufnahme hat das wenig zu tun, den gibt es gerade auch mal erst seit vorigem Herbst. In erster Linie wurde dieser eingeführt, weil die Männer zu gut abschnitten und man den Frauenanteil wieder steigern wollte. Darüber kann man streiten. Aber wie gesagt auf die aktuelle Wahl kann dieser Faktor nur minimalen Einfluss gehabt haben. Ihre Links-Rechts EInschätzungen halte ich auch für weit überzogen, so kann nur ein Hardcore-Konservativer äußern, dem entgangen ist, dass in der politischen Wirklichkeit die Unterschiede zwischen rot und schwarz nur mehr Nuancen sind. Und was diverse Chaoten an beiden Rändern betrifft, da würde ich in beiden Fällen nicht von wirklichkeitsnah und leistungswillig sprechen, da geht es in beiden Fällen nur um Radau und Aufmerksamkeit.

    • Reinhard (kein Partner)
      29. Mai 2011 17:11

      Wie erst unlängst an anderer Stelle gelesen, gibt uns der gute alte Pareto die Erklärung dafür, dass die Linken durch das Ansprechen der Wenigleister zu Mehrheiten kommen:
      Nach Pareto erbringen 20% der Bevölkerung 80% der Leistung. Die Linken versprechen jetzt jenen 80% der Bevölkerung, die nur 20% der Leistung erbringen, dass ihnen trotzdem 80% vom Geleisteten zustehen.
      Wenn nur die Hälfte dieser 80%, meist jene Hälfte die sich sogar noch von der anderen komplett leistungsfrei mitziehen lässt, sich diesen Forderungen zum persönlichen Vorteil begeistert anschließt, reicht es schon für eine bravourös gewonnene Wahl.
      Da können die 20%, die den Mist zu 80% bezahlen, noch so abstinken - sie werden das Potenzial der Schmarotzer niemals erreichen.
      Das Pech der linken Sozialisten ist nur, dass sie mit den rechten Sozialisten und den ultralinken Kommunisten Konkurrenten am Fressnapf haben, weshalb sie die rechten Sozialisten als Erzfeinde bekämpfen. Sonst hätte die Mitte schon längst garnichts mehr zu melden...

  17. Riese35
    27. Mai 2011 07:19

    Warum installieren wir nicht eine Körperschaft öffentlichen Rechts, bei der jeder Pflichtmitglied sein muß, der in einem Lebensmittelgeschäft

    einkaufen möchte, und lassen alle paar Jahre die Käufervertretung wählen? Und diese Pflichtkäufervertretung kümmert sich dann um die Umsetzung von

    Kinderkrippen, politischer Korrektheit, Gender Mainstreaming, Kampf gegen den Rassismus und die Unterdrückung der Frauen etc..

    Ich bin überzeugt, wir hätten ähnliche Ergebnisse. Denn eine solche Interessensvertretung wäre ein Programm für eine lautstarke, vernachlässigbare

    Minderheit, die mit ihrem vom Gesetz eingeräumten Recht der Pflichtvertretung einfach einen um Größenordnungen höheren Stellenwert zugemessen

    bekommt, als ihr eigentlich zusteht. Den Käufer interessiert das alles aber einfach nicht. Er möchte effizient einkaufen, gute Ware zu vernünftigen

    Preisen. Diese Ware liefert aber nicht die Interessensvertretung der Käufer, sondern der Geschäftsbetreiber. Und wenn dieses Angebot nicht stimmt,

    geht der Käufer einfach zur Konkurrenz. Das ist für den Käufer viel einfacher und effektiver, als sich wöchentlich an Demonstrationszügen zu

    beteiligen und Käufervertretungszeitungen herauszugeben und sich über den ach so schlechten Geschäftsbetreiber zu beschweren.

    Es ist nicht viel anders auf den Universitäten. Die Mehrzahl der Studierenden möchte ganz einfach ein Studium absolvieren. Und wenn etwas nicht

    stimmt, geht man zur Konkurrenz. Mein Sohn beginnt im Herbst zu studieren. Er hat sich eine Universität ausgesucht, wo er dem linken

    Gesinnungsterror noch halbwegs entrinnen kann.

    Es gäbe eine ganz einfache Regel: Die Stundentenvertretung darf nur dann etwas durchsetzen und beschließen, wenn sie mindestens 50% der

    WAHLBERECHTIGTEN vertreten. Damit würde sich nämlich die gesamte Studentenvertretung auflösen, was nur zu begrüßen wäre.

  18. Wertkonservativer
    27. Mai 2011 05:54

    Zum Thema Politikverdrossenheit der Studenten kann ich aus persönlicher Sicht nur folgendes sagen:
    fünf meiner Enkelkinder stehen derzeit im aktiven Uni-Studium bzw. knapp davor
    (zwei gerade im Matura-Stress), und nach eingehenden Diskussionen mit ihnen in letzter Zeit kann ich (im Studentenjargon) nur feststellen:
    Kein Bock auf die Politik!!!

    Die jungen Leute pflegen (neben der "Studienfron") ihre Freundschaften und Hobbies, sind sogar meist recht nett zu ihren Eltern und Großeltern, planen Reisen in die ganze Welt, verdienen sich teilweise auch schon ein wenig dazu.

    Kurz gesagt, lauter recht wohlgeratene Menschenkinder, aber alle miteinander eigentlich völlig polit-uninteressiert (wie eigentlich auch mehrheitlich ihre Eltern).

    Das ist einerseits ein wenig bedenklich, weil wir junge Leute mit klaren Vorstellungen auch hinsichtlich der Politik brauchen würden, andererseits aber auch irgendwie verständlich, wenn man die geringe Attraktivität und Vorbildwirkung der herrschenden Polit-Klasse bedenkt.

    Ich will jedoch nicht von meinem persönlichen Umfeld auf andere Verhältnisse schließen.
    Eines ist jedoch klar: wir brauchen eine breite Politik-Akzeptanz der "schweigenden Mehrheit" in unserer Jugend! Auf sich immer wieder in den Vordergrund spielende)) Möchtegern-Revoluzzer (Maoisten und umliegende Ortschaften) können wir gerne verzichten!

  19. libertus
    27. Mai 2011 02:20

    Das Lächerlichste an dieser eher unbedeutenden, weil keinerlei politischen Erdrutsch nach sich ziehenden, ÖH-Wahl war einmal mehr die Berichterstattung des ORF:

    Die wichtigste Schlagzeile betreffend das vorläufige Ergebnis in der ZiB24 informierte über die "gestiegene Wahlbeteiligung" und anschließend über die Zugewinne der VSStÖ - dann kleinlaut bzw. sichtlich enttäuscht - leider auf Kosten der GRAS.

    Dabei handelt es sich um eine Steigerung von ganze 2,7%-Punkte, welche sehr deutlich zeigen, daß sich unsere StudentInnen wohl lieber um Spaß-Aktionismus, denn um seriöse politische Vertretungen kümmern.

    Kein wirklich aufrüttelndes Signal an die Regierenden!





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