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SN-Kontroverse: Frauenquoten?

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll es auch in der Wirtschaft verpflichtende Frauenquoten geben?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Dohnals Enkelinnen geschuldet

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

So manche Errungenschaften brauchen eine Weile, bis sie sich über Berg und Tal in der Alpenrepublik als vernünftig und effizient herumsprechen. Doch mitunter gibt es Anlass zur Freude, selbst für die Enkelinnen der einst so heftig diffamierten und zur heutigen Ikone des Feminismus gewordenen ersten österreichischen Frauenministerin Johanna Dohnal, die vor einem Jahr gestorben ist.

Die Sozialdemokratin sorgte seinerzeit für gehörigen Wirbel, als sie eine verpflichtende Frauenquote bei der parteiinternen Vergabe der Mandate verlangte und wurde oft wegen ihres mit ungewöhnlichen sowie überraschenden Mitteln geführten Kampfs für die Würde und Autonomie der Frauen verspottet. Bei einem legendären Parteitag in Linz musste sie deswegen herbe Streichungen hinnehmen.

Dohnal gab nie auf, kämpfte hart für ihre Anliegen. Mit vielen Gleichgesinnten, intelligent, mit Witz und Schmäh, mit Hausverstand und wenn es sein musste mit Drohungen bis hin zum Veto im Ministerrat. Sie schmiedete Allianzen über alle Parteigrenzen hinweg. Jetzt kämpfen die Frauen wieder einmal - oder noch immer - um Gerechtigkeit. Wie stets geht es darum, Lasten und Pflichten fair zu verteilen, damit jeder einen gerechten Anteil am Kuchen bekommen kann.

Der „Kuchen" heißt diesmal die Besetzung der Führungsgremien in der Wirtschaft. Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat nun eine gesetzliche Quotenregelung in den Führungsgremien deutscher Unternehmen angekündigt. Freiwillige Appelle und Selbstverpflichtungsregelungen haben nämlich bis dato nichts genützt. Aufsichtsräte, die die Quote nicht erfüllen, sollen kein Sitzungsgeld erhalten. Zudem könnten deren Beschlüsse zwar gelten, aber die Wahl des Gremiums für ungültig erklärt werden. Also her mit der Quote - aber rasch!


Quoten für Mütter und Migranten

Andreas Unterberger

Schmäh oder Flop: Als das hat sich die Frauenquote bisher in der Realität erwiesen. In den Niederlanden muss man das Nichteinhalten der Quote bloß vermerken. In Norwegen - dessen Ölreichtum fast jeden Unsinn erlaubt - hat der Quotenzwang für alle Aufsichtsräte börsenotierter Firmen Schaden angerichtet: Dort ist die Zahl der an der Börse notierten Aktiengesellschaften seit Quotenstart von 554 auf 362 gesunken; viele Firmen nannten offen die Quote als Fluchtgrund. Dennoch fanden sich auch beim Rest kaum Kandidatinnen: Gleich 70 Frauen besetzen rund 300 Aufsichtsratsposten. Und Kennzahlen zeigen ein Zurückbleiben des Kurses norwegischer Quotenfirmen.

Die Liste der Kritikpunkte an Quotenzwängen ist lang: Sollen wirklich die tüchtigen Frauen in Spitzenjobs ins Zwielicht einer Quotenfrau gerückt werden? Was ist eigentlich mit der Frauenquote auf Baustellen oder in Bergwerken? Oder geht's nur um (scheinbare)
Rosinenjobs? Hat sich die Politik der EU-Kommission verbessert, seit dort mehr als 50 Prozent Frauen sind? Sind die Quotenfrauen Bures, Bandion-Ortner, Schmied, Karl oder Marek eine Erfolgsstory? Warum keine Männerquoten bei Gleichbehandlungsstellen oder Volksschullehrern?

Sind unsere Schulen durch die fast totale Verweiblichung besser geworden? Warum boomen eigentlich die männerdominierten Freiheitlichen bei allen Wahlen und nicht die quotenfixierten Grünen? Und warum nur eine Frauenquote und nicht eine spezifische für Mütter (die sind ja oft wirklich benachteiligt)? Warum nicht für Migranten? Für Behinderte? Für sexuell anders Orientierte?

Im Gegensatz zu Politik und Bürokratie haben es die Unternehmen bisher ganz gut geschafft, sich die jeweils besten Mitarbeiter auszusuchen. Auch im Interesse von Jobs und Steuereinnahmen sollte man sie nicht durch immer noch mehr Zwänge lähmen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2011 00:42

    Zunächst einmal ist es völlig inakzeptabel, dass sich die Politik anmaßt, noch weiter in das Selbstbestimmungs- bzw. Eigentumsrecht privater Unternehmen einzugreifen.

    Niemand hat auch nur ansatzweise das Recht, einem privatrechtlichen Unternehmen irgendwelche Quoten vorzuschreiben. Maßt sich ein Staat dies doch an, ist damit zu rechnen, dass die Unternehmen mit den Füßen abstimmen, und bessere Standorte aufsuchen (wie die ersten Beispiele bereits zeigen).

    Bei den Spitzengehältern hatten wir diesen Affenzirkus ja bereits im letzten Jahr - interessanterweise regt sich niemand über die Gehälter von Sportlern, Pop- oder Filmstars auf, oder darüber dass der Präsident unserer Erdäpfelrepublik mehr verdient, als die Präsidenten von tatsächlichen Supermächten.

    Abgesehen davon habe ich noch immer nicht verstanden, warum sämtliche Unternehmer dieser Welt so unendlich dumm sind, um teures Geld bevorzugt Männer einzustellen, wo doch Frauen (sämtlichen Studien zufolge) jederzeit bereit sind, die gleiche Leistung um wesentlich weniger Gehalt zu erbringen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2011 17:35

    Dass es in der Wirtschaft nicht darum geht den Kuchen zu verteilen, sondern ihn erstmal zu backen, hat sich leider in gewisse Kreise noch immer nicht herumgesprochen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2011 12:07

    Bevor ich als Unternehmer gezwungen werde eine Laura oder eine Doris als Führungskraft einzustellen, mache ich meinen Laden dicht!

  4. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2011 02:35

    Blöde Frage: Bei der SN-Kontroverse gibt's ziemlich konsequent eine Unsinn-Quote von 50 % - ist die eigentlich freiwillig oder eh im Verfassungsrang?

  5. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2011 15:58

    Weg mit dem Gendersch..ß, weg mit dem Quotensch..ß!!

    Bereits vor einem halben Jahrhundert war man als Frau im Beruf nicht benachteiligt, wenn man entsprechende Kompetenz, Leistungsbereitschaft und Effizienz zeigte. Während all meiner Tätigkeiten bis in die allerjüngste Zeit wurde ich von meinen (größtenteils) männlichen Kollegen als „Ihresgleichen“ betrachtet und behandelt, als äquivalenter Gesprächspartner, Ratgeber und natürlich auch Konkurrent, den gleichen Anforderungen unterworfen und ohne Bevorzugung „weil weiblich“. Von der gläsernen Decke habe ich jedenfalls nie etwas gespürt – falls diese tatsächlich existieren sollte, muß mein Dickschädel sie schon sehr früh mit Leichtigkeit durchstoßen haben.

    Was Erfolg bringt? Qualifikation anstelle einer Quote, klares Feststellen von Sachverhalten anstelle von Aggressivität, Kooperativität anstelle permanenten Schreiens nach Gerechtigkeit und vielleicht auch der Versuch Vorbild für seine männlichen und weiblichen Mitarbeiter zu werden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2011 10:59

    Dr. Unterberger stellt in „Quoten für Mütter und Migranten“ die Frage: „...Sind die Quotenfrauen Bures, Bandion-Ortner, Schmied, Karl oder Marek eine Erfolgsstory?“ Wenn ich bei der Suche nach einer gerechten Antwort, die genannten „Quotenfrauen“ vor einer Entscheidung auf die Frage geistig Revue passieren lasse, dann fallen mir - trotz stark unterschiedlicher Erscheinungen – typische gemeinsame - beziehungsweise gerade das Fehlen gewünschter - Merkmale ein:
    Was fehlt: Mütterliches Erscheinungsbild gepaart mit Lebensweisheit.
    Was gemeinsam ist: „Verhärmtes“ (frustriertes) Wesen, mit deutlichen Anklängen von Egoismus. Bei manchen sogar Hinweise auf sexuelle Desorientierung im Sinne der zitierten Ahnin „Dohnal“. Können so Frauen für ein erfüllteres Leben Vorbild sein, ist eine Steigerung ihrer Quote für die Gesellschaft wünschenswert?
    Der Lehrberuf kennt überwiegend nur mehr Frauen als Lehrkräfte, früher sogenannte „Anstandspersonen“ und im Bereich des Gerichtswesens werden Frauen auch deutlich häufiger. Beides hat recht triviale Gründe.
    In manchen Firmensekretariaten könnte man zynisch anmerken: Frauen, die sich zu Hause zu gut waren, ihren Männern - die sie einmal erwählten(!) - das Frühstück zu bereiten, finden ihre berufliche Erfüllung im Kaffekochen für die (männlichen) Chefs.
    Die Gleichstellung von Mann und Frau in jeweils der Natur angemessener Weise ist grundsätzlich völlig zu bejahen und eine Frage der Gerechtigkeit. Nur: Quoten und Feminismus sind Irrwege auf dem Weg zur Gerechtigkeit.
    Abschließend ein Zitat: “Die Arbeitstätigkeit der Frauen innerhalb der Kernfamilie müßte in höchstem Maße anerkannt und aufgewertet werden. Die Mühen der Frau, die, nachdem sie ein Kind zur Welt gebracht hat, dieses ernährt und pflegt und sich besonders in den ersten Jahren um seine Erziehung kümmert, sind so groß,, daß sie den Vergleich mit keiner Berufsarbeit zu fürchten braucht.“
    Johannes Paul II.; Brief an die Familien, 2.2.1994, Nr. 17

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhild Baron
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2011 20:23

    Ich habe einen kleinen Betrieb in der Musikbranche gegründet, aufgebaut und
    35 Jahre lang geleitet und ICH BIN EINE FRAU !. Egal ob kleiner oder großer Betrieb: ich würde mich mit allen Mitteln dagegen verwahren, gezwungen zu werden, nicht nach Qualifikation, sondern nach Geschlecht Mitarbeiter einzustellen und dies gilt bereits für Sekretärinnen-Stellen. Noch viel schlimmer ist die Vorstellung, Führungskräfte nach solchen Kriterien auswählen zu müssen. Aus einem Land, in welchem dies zum Zwang wird, kann man nur auswandern - oder seine Tätigkeit einstellen.
    ZWANGSMASSNAHMEN WIE DIESE SCHADEN DER SACHE DER FRAU, dies scheinen Frau Krawagna-Pfeiffer und Konsorten nicht zu begreifen, obwohl sie es eigentlich längst sehen müßten. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß man sich als Frau sehr wohl gut durchsetzen kann, wenn man die entsprechende Leistung und den nötigen Einsatz erbringt.
    Herr Dr.Unterberger hat völlig recht, daß Zwangsquoten den tüchtigen Frauen schaden -und die anderen werden dadurch auch nicht tüchtiger...
    Und nochmals: dies schreibt eine Frau !!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Februar 2011 14:00

    Die Paarung Andreas Unterberger - Katharina Krawagna-Pfeifer war ja klug gewählt, denn es gibt kaum gegensätzlichere Meinungen (und Persönlichkeiten). Allerdings läuft sich die ursprüngliche Idee langsam tot. Frau Krawagna hat grundsätzlich die Absurdität auf ihre Fahnen geschrieben, den Justament-sag-ichs-denen-eine-weil-mich-eh-alle-moscherln-können-Standpunkt der linxlinken Konfrontationsemanzen staatlicher Förderungsart. Wie gering ihre Akzeptanz bei den Lesern ist, kann man leicht auf Mausklick erfahren. Nur: langsam wird das vorhersehbare Geschreibe der Dame langweilig.


alle Kommentare

  1. Viktorius (kein Partner)
    14. Februar 2011 15:08

    Das Problem verstehe ich persönlich überhaupt nicht.
    Ich bin für eine Frauenquote von 99,9%.Die 0,1% Männerquote würde ich nur für Funktionen bestimmen,bei denen Männer unbedingt gebraucht werden,z.B.als
    Homosexuelle oder als Samenspender.
    Die Welt wäre herrlich!Wir Männer würden viel mehr Zeit haben für Kaffeehaus-
    -treffen,für Tennis,Bridge und Golf,für Anzüge,Krawatten,Hemden aussuchen und es gäbe sicher viele Modeschauen für Männer.
    Im Haushalt den wir dann führen würden,wäre das Kochen mit Fertigprodukten und Fastfood kein Problem mehr,die Kindererziehung wäre auch leicht.Der Staat übernimmt ja Gott sei Dank,die Erziehung von der Babykrippe,dem Kinder-
    -garten über die Gesamtschule,bis zur Gratisuniversität.Der Verbleib des Kindes im Elternhaus ist ja sowieso unerwünscht,da die Kinder von ihren Eltern nur falsch erzogen werden,eventuell oh Schrecken,sogar religiös.Durch die rein staatliche Erziehung, fallen die Kinder den Eltern nicht mehr zur Last.
    Wir Männer würden von unseren Frauen ausreichend Haushaltsgeld und Geld für unsere persönlichen Bedürfnisse erhalten.
    Aus all diesen Gründen bin ich für eine Frauenquote von 99,9%.Ich würde für diese zukunftsreiche Lösung sogar auf mein Wahlrecht verzichten.Oh schöne neue Zeit !

  2. Celian
    13. Februar 2011 20:01

    Unter den 1400 deutschen Kapitänen sind nur zehn Frauen. Hier gilt es eine Frauenquote einzuführen und in Männerdomänen eindringen, der Frauen-Anteil lieg ja nur bei läppischen 0,7 %. Wie beschämend. Eine Frauenquote von 30 % würde auch gleich nebenbei den Mangel an qualifiziertem Personal beseitigen. Man muss Maschinenbau oder ein vergleichbares Technikfach studiert haben, um die Maschine eines Frachters unter Dampf zu halten. Maschinenbau – mit der Zwangsquote wird das ein Lieblingsfach der Frauen… Und man muß dafür gebaut sein, drei Monate am Stück und weit entfernt von seiner Familie über die Weltmeere zu schippern. Mit der Zwangsquote im Rücken auch für Frauen kein Problem.

    Seltsamer weise wurde noch nie eine Quote für Schiffs-Ingenieure gefordert. Aber für die Vorstände und Aufsichtsräte der großen Reedereien, ja da möchten sich Frauen schon breit machen. Da sind auch keine Piraten so wie vor Kap Horn, die einen kapern können und vor denen man in die Sicherheitszelle flüchten muss, die die Piraten dann mühevoll aber dafür umso sicherer aufschweißen. Da ist es im Chefsessel schon ungefährlicher. Und kuscheliger. Dafür läßt es sich schon viel lieber mit einer Zwangsquote kämpfen.

    http://fazjob.net/ratgeber_und_service/beruf_und_chance/ingenieure/?em_cnt=118760

  3. SDM (kein Partner)
  4. xRatio (kein Partner)
    13. Februar 2011 18:28

    Frauenpolitik in der Kollektivismusfalle: Jeder ist seines Glückes Schmied
    von Gérard Bökenkamp
    Warum es keinen Geschlechterkampf gibt
    http://ef-magazin.de/2011/02/13/2849-frauenpolitik-in-der-kollektivismusfalle-jeder-ist-seines-glueckes-schmied

    Was haben Feminismus, Nationalismus und Sozialismus gemeinsam?

    Prädikat: besonders lesenswert

  5. Leopold Koller (kein Partner)
    13. Februar 2011 02:43

    Na, da wird der Alfons Haider aber ordentlich bloed dreinschauen, wenn ihm die Pfeife eine Frauenquote raufdrueckt.

  6. gast (kein Partner)
    12. Februar 2011 16:51

    Die Quotenfrau ist wiedermal klassische Propaganda um die kinderarmen europäischen Völker noch mehr zu schwächen.

    In 50 Jahren wird keiner mehr über Frauenquoten nachdenken müssen, denn dann haben hier geburtenfreudige Afrikaner und Asiaten die Ureinwohner vertrieben.
    Kein Wunder das kkp darauf abfährt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Februar 2011 18:20

      Wie die Antwort der Anarchos wohl aussähe, wenn man dazu "macht kaputt, was euch kaputt macht" sagte?

    • Rainer (kein Partner)
      13. Februar 2011 17:10

      @ Neppomuck
      Als "Anarcho" darf ich Ihnen meine ganz persönliche Ansicht dazu mitteilen. Robert Jungks Worte waren äußerst weise, auch wenn er bekanntermaßen weit links stand. Denn das Paradoxon lautet wie folgt: Wir wissen, was uns kaputt macht, was uns in den Ruin treibt, uns gängelt, vorführt, demütigt, was unsere Familien zerstört, unsere Kultur und unser Land. Aber ängstlich vermeiden wir das Offensichtliche auszusprechen, nämlich: Weg mit diesem System, her mit Freiheit, Individualität und Eigenverantwortung!
      Eben dem Prinzip der Anarchie: Keine Macht für niemand!
      Wohin unser System führt, sehen, spüren und hören wir täglich. Und unsere Anworten darauf lauten paradoxerweise, dem System noch mehr an Freiheit und Mitteln zu opfern. Selbst nach tausenden von Jahren haben wir aus der Geschichte nicht gelernt und vertrauen steinzeitlichen Konzepten: Gewalt, Androhung von Gewalt, Enteignung und dergleichen mehr.

      Ah, aber Anarchie ist ja der Feind der Menschlichkeit, nicht wahr?

  7. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    12. Februar 2011 14:00

    Die Paarung Andreas Unterberger - Katharina Krawagna-Pfeifer war ja klug gewählt, denn es gibt kaum gegensätzlichere Meinungen (und Persönlichkeiten). Allerdings läuft sich die ursprüngliche Idee langsam tot. Frau Krawagna hat grundsätzlich die Absurdität auf ihre Fahnen geschrieben, den Justament-sag-ichs-denen-eine-weil-mich-eh-alle-moscherln-können-Standpunkt der linxlinken Konfrontationsemanzen staatlicher Förderungsart. Wie gering ihre Akzeptanz bei den Lesern ist, kann man leicht auf Mausklick erfahren. Nur: langsam wird das vorhersehbare Geschreibe der Dame langweilig.

  8. Torres (kein Partner)
    12. Februar 2011 12:36

    " ...Kampfs für die Würde ... der Frauen" - eine Frau auf einem Quotenplatz ist ja geradezu besonders entwürdigend für diese Frau. Und den Firmeneigentümer (oder Personalchef) möchte ich sehen, der einen Mann einstellt, wenn er eine besser qualifizierte (oder gescheitere) Frau zur Verfügung hat (wie das die Quotenanhängerinnen offenbar annehmen) - der muss ja besonders blöd oder der Feind seiner eigenen Interessen sein. Außerdem würde ich persönlich niemals Aktien oder Anteile von Firmen erwerben, die ihre Spitzenpositionen nach anderen Kriterien besetzen, als streng nach Fähigkeit und Qualifikation - da habe ich überhaupt kein Problem, wenn das 50, 80 oder 100% Frauen sind. Weiters muss ich natürlich auch Unterberger in anderer Hinsicht Recht geben: wieso eigentlich nur Quoten für Frauen, warum nicht auch für Linkshänder, Schwule, Rothaarige oder Kleinwüchsige.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Februar 2011 14:01

      Unter dem „Mantel der Gerechtigkeit“ wurden von Anbeginn der Menschheit an Maßnahmen verborgen, deren (absehbare) Kollateralschäden als eigentlicher „spiritus rector“ der jeweiligen Aktion zu identifizieren gewesen wären.
      Wie weit hier und heute „Nachbar Spiritus“ bei manchen „EntscheidungsträgerInnen“ mitgespielt hat, dazu gibt es noch zu wenig Untersuchungen, die Wahrscheinlichkeit ist jedenfalls hoch.

      Die resultierende „innere Reibung“ (der Tod jeder Effizienz) der „weiblichen Quotenregelung“ geht Hand in Hand mit den geplanten Eingriffen in die freie unternehmerische Entscheidung, wem man den Zugang zum Arbeitsmarkt zu eröffnen hat, wer als Mieter willkommen zu sein hat etc.
      Selbiges gilt für den Generationenkonflikt, die Ausrichtung bzw. Zuordnung, ob „links oder rechts“, „korrekt“ oder nicht, usw.

      Sicher ist, dass das volkswirtschaftliche Gesamtergebnis gestört wird, wenn fachliche Voraussetzungen ebenso wie persönliche Begabungen bei der Besetzung von „entscheidenden“ Funktionen eine untergeordnete Rolle spielen müssen.

      Und da geht es am Ziel vorbei, jetzt nur nach dem „Cui bono?“ zu fragen, da ein „Cui malo?“ den „nervus rerum“ wesentlich schneller erfassen ließe.

  9. APM (kein Partner)
    12. Februar 2011 11:08

    Bei dieser "Thematik" kann man sich wiedereinmal ein Beispiel am heimischen ORF nehmen: Kaum dreht oder drückt - man am Knöpfchen, schon blickt eine mehr oder minder sauer lächelnde Quotenexpertin aus dem Bildschirm und vekündet mit stolz gehobener Brust (sofern sie eine hat) ihre Expertisen jeglicher Art. Interessanterweise ist die Quotenerfüllung bein Institutionen wie dem Militär, dem sich doch stets in Personalnöten befindlichen Zivildienst höchst mangelhaft. Aber vermutlich hängt das mit der in manchen Tätigkeiten mangelnden Möglichkeit der Selbstverwirklichung zusammen. Da die vaginalen Möglichkeiten diverser Mitbewerberinnen um "leitende" Stellungen im "Geschäftsbereich" immer mehr durch fortschreitendes - endlich - selbstbefreites männliches Outing zum anderen Ufer immer mehr eingeschränkt werden, ist der angestrebte gesetzliche Wink mit dem Zaunpfahl schon verständlich.
    Unlängst erschien mir in einem schrecklichen Albtraum der nämlichen Art mein Großvater und fragte seiner unvergessenen, ruhigen Art:
    Seid ihr eigentlich Männer oder nur mehr Arschlöcher?
    Ehrlich gestanden: Ich konnte ihm die Frage nicht beantworten...

  10. numerus clausel (kein Partner)
    12. Februar 2011 10:47

    Leistung muss bestraft werden. Lediglich die Quote ist wichtig. Mittlerweile glaub ich schon, dass sich KK-P damit einen Spaß macht, denn so viel Schwachsinn kann sich eine Menschin doch nicht allein ausdenken.
    Vermutlich verlegt deshalb der Androsch seine Firmen ins Ausland, damit er diesem Wahnsinn entgeht, Insiderinformationen aus der Paddei wird er wohl haben.

  11. Celian
    12. Februar 2011 10:07

    „Und Kennzahlen zeigen ein Zurückbleiben des Kurses norwegischer Quotenfirmen“

    Soviel zur Realität zur immer wieder von linken Medien getrommelten Unwahrheit, daß „gemischte“ Teams besser arbeiten. Das wurde mir mal in einem Seminar versucht hineinzudrücken. Zum Abschluß wurden die Seminarteilnehmer in zwei Gruppen geteilt, zwei gemischte Teams, die aus Papier, Bastelbögen, Kleber eine Brücke oder einen Turm bauen mußten. Die Männer gingen sofort ans Werk, begannen fleißig zu schneiden, kleben, falzen und vor allem zu überlegen, wie die Brücke am standfestesten gebaut werden kann. Die Frauen hielten sich vornehm im Hintergrund. Zum Schluß hängten die Frauen eine Girlande auf den Turm zwecks Verschönerung. Feierlich erklärte uns die Seminarleiterin wie wichtig gemischte Teams sind, denn nur gemischte Teams leisten mehr, was ja nun eindrucksvoll an dieser kleinen praktischen Übung demonstriert wurde. Ja, das hab ich gesehen. Mit dem Schmäh werden Männer, die die Arbeit machen müssen, dann auch noch verschaukelt. Was das für die Motivation des einzelnen bedeutet, kann sich jeder denken.

    Das wird die Enkelinnen der Feministin Dohnal nicht freuen zu hören. Dabei hat sie gar keine, die Lesbe, deren einzige Tochter in einem Frauenhaus arbeitet.

  12. Reinhard (kein Partner)
    12. Februar 2011 07:01

    Ich fordere eine Abtreibungsquote nach dem Reißverschlussprinzip:
    Nach einer Abtreibung an einer Frau muss zwingend eine Abtreibung bei einem Mann nachgewiesen werden, um die nächste Frau auf die Liste zu setzen.
    Soviel Gleichberechtigung muss sein!

    • phaidros
      12. Februar 2011 10:58

      Das kratzt doch alles nur an der Oberfläche!

      3-jährig verpflichtende Geschlechtsumwandlungen für alle (bei Paaren selbstverständlich mit überschneidenden homosexuellen Phasen!), damit ist dem Gesundheitssystem geholfen, und der Geschlechtergerechtigkeit Genüge getan!

      BG/phaidros

  13. Neppomuck (kein Partner)
    12. Februar 2011 01:28

    Der Investiturstreit.

    Die Logik, weil sie weiblich ist,
    die stammt von Eva ab.
    Von Adam kommt dann wohl der Mist,
    und dieses nicht zu knapp.
    Was nun das Hirn dazu jetzt sagt,
    das sächlich, wie man weiß?
    „Ach redet nicht“, meint es geplagt,
    „tagaus, tagein so’n …!
    Ob 'Sie', ob 'Er' das Sagen hat,
    hängt auf am Genus nicht.
    Entscheidend ist, jetzt seid ihr platt,
    dass mit Verstand man spricht.“

    Die Rechtsanwälte beider Seiten,
    die würden gerne länger streiten,
    doch weil zu teuer war ihr Rat,
    kam schließlich es zum Konkordat.

    Moral:
    Des Geldes Mangel trägt entschieden
    am meisten bei, geht es um Frieden.
    Drum kürzt die Mittel den Parteien:
    Wer darbt, hält nichts von Streitereien.

  14. Brigitte Imb
    12. Februar 2011 00:05

    Es wird sich herausstellen, sollte dieser Quatsch wirklich Gesetz werden, dass einfach gar nicht so viele Frauen Interesse zeigen werden, als Posten dafür vorgesehen wären.
    Es wird eine Lächerlichkeit sondersgleichen entstehen, denn wie bereits "vorexerziert" - falls sich keine Frau bewirbt - müssen dann Ausschreibungen wiederholt werden und somit führt sich die angedachte Quote ad absurdum.

    • Reinhard (kein Partner)
      12. Februar 2011 07:12

      Das ist der sich selbst als avantgardistische feministische Elite sozenbande vollkommen egal, die gehen an das selbstdefinierte Problem mit der gleichen Präpotenz wie immer heran: Wenn das Volk (in diesem Fall seine weibliche Hälfte) nicht so funktioniert, wie wir es wollen, dann muss man diese Blödel eben zu ihrem Glück zwingen, zur Not gegen ihren erklärten Willen und mit Gewalt!
      Daneben erfüllt man noch den Parteiauftrag im Sinne des "Teile und herrsche!" denn während sich im Volk die konkurrierenden Gruppen in kleinen Grabenkämpfen gegenseitig Sticheleien zufügen (ich freu mich schon was hier passiert, wenn die bekannten Linksstrolche gefrühstückt haben...) können es sich die "Eliten" an den Schalthebeln gemütlich machen.
      Kein Politversager, kein demokratie- und wählerverachtender Schwachmatiker(in) muss hier fürchten, dass es zu ägyptischen Ausschreitungen kommt, dazu sind wir alle viel zu beschäftigt damit, die täglich eingebrockte saure Suppe auszulöffeln und all die tausend kleinen Vorschriften zu befolgen, mit denen der gutmütiger Staat spielende Haufen Parteifeudaladel uns beglückt hat; vom Auswaschen der Joghurtbecher vor dem Entsorgen im Plastikmüll über das saubere Abtrennen der Metallringe von den wegzuwerfenden Flaschen über die kleinen und großen Grabenkämpfe mit den Nachbarn, Kollegen und wenn es für die Politik ideal läuft auch Ehepartnern (was scheinbar noch zu selten erfolgt, deswegen wird dort weitergezündelt) über den kanalisierten Protest in gemeindeeigenen Bürgerfrontvereinen zur Abwehr der Vergrößerung der Kläranlage bis zum Internetblog...
      Ich merke, ich muss raus! :o)

    • Brigitte Imb
      12. Februar 2011 12:25

      Reinhard,
      sie werden es nicht schaffen, weil die Natur dagegen arbeitet und das ist gut so!

      Quoten, Halbe-Halbe, Gender, Multikulti.... - alles per Gesetz festgelegt - funktioniert jedoch im täglichen leben nicht.

      Die Quotenweiber gehn mir derart auf den Wecker, dass ich es mittlerweile befürworte "dem Mann die Schlapfen zu bringen" und ich meine Töchter in diese Richtung gehend beeinflusse, bzw. ihnen Ähnliches vorlebe. Komisch, und das funktioniert bestens.
      Respektvoller Umgang statt Quote - leider ist das nicht in die Schrumpelhirne der Quotenministerinnen, die fernab von jeder Realität agieren, zu bringen.

  15. plusminus
    11. Februar 2011 23:54

    Was dabei rauskommt, wenn QUOTE vor QUALIFIKATION geht, sieht man jeden Tag auf diversen TV-Sendern und genauso wird es bei der Frauenbeschäftigung kommen.

  16. Rosi
    11. Februar 2011 22:27

    'Was ist eigentlich mit der Frauenquote auf Baustellen oder in Bergwerken?'
    ... oder bei der Müllabfuhr? Schließlich ist das ja ein Unternehmen der Gemeinde. Sollte diese nicht mit gutem Beispiel vorangehen?

  17. Gerhild Baron
    11. Februar 2011 20:23

    Ich habe einen kleinen Betrieb in der Musikbranche gegründet, aufgebaut und
    35 Jahre lang geleitet und ICH BIN EINE FRAU !. Egal ob kleiner oder großer Betrieb: ich würde mich mit allen Mitteln dagegen verwahren, gezwungen zu werden, nicht nach Qualifikation, sondern nach Geschlecht Mitarbeiter einzustellen und dies gilt bereits für Sekretärinnen-Stellen. Noch viel schlimmer ist die Vorstellung, Führungskräfte nach solchen Kriterien auswählen zu müssen. Aus einem Land, in welchem dies zum Zwang wird, kann man nur auswandern - oder seine Tätigkeit einstellen.
    ZWANGSMASSNAHMEN WIE DIESE SCHADEN DER SACHE DER FRAU, dies scheinen Frau Krawagna-Pfeiffer und Konsorten nicht zu begreifen, obwohl sie es eigentlich längst sehen müßten. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß man sich als Frau sehr wohl gut durchsetzen kann, wenn man die entsprechende Leistung und den nötigen Einsatz erbringt.
    Herr Dr.Unterberger hat völlig recht, daß Zwangsquoten den tüchtigen Frauen schaden -und die anderen werden dadurch auch nicht tüchtiger...
    Und nochmals: dies schreibt eine Frau !!

  18. Markus Theiner
    11. Februar 2011 17:35

    Dass es in der Wirtschaft nicht darum geht den Kuchen zu verteilen, sondern ihn erstmal zu backen, hat sich leider in gewisse Kreise noch immer nicht herumgesprochen.

    • Der kleine Nick
      11. Februar 2011 19:50

      Wie - bäckt den Kuchen nicht der Staat??? Sie bringen mein Weltbild ins Wanken, Herr Theiner. Erst im Dezember hat jemand geblödelt, dass es das Christkind gar nicht gibt, und jetzt Ihre abgefeimte Kuchenbehauptung. Morgen werden Sie uns weismachen wollen, dass die vielen Regierungsinserate gar nicht von den jeweils beworbenen Regierungsmitgliedern bezahlt werden, sondern von den Steuerzahlern, gell?

    • Markus Theiner
      11. Februar 2011 22:07

      Tut mir leid Ihre Illusionen zerstören zu müssen.

      Das Christkind gibts in diesem Land wirklich nicht. Hier bringt der Faynachtsmann die Geschenke.

      Und Regierungsinserate gibts auch nicht. Reine Erfindung der Kritiker.
      Wikipedia lehrt uns: Eine Anzeige (=Inserat) ist eine öffentliche Ankündigung oder Bekanntmachung, die im Auftrag und im Interesse des Bekanntmachenden [...] abgedruckt wird.
      Bekanntmachender sind Behörden und staats(nahe) Unternehmen. Da die Botschaften aber im Normalfall nicht in deren Interesse liegen ist hier definitionsgemäß nicht von Inseraten zu sprechen. Und nicht vorhandene Inserate können die Regierungsmitglieder halt leider nicht zahlen.

    • Der kleine Nick
      11. Februar 2011 22:36

      Sie haben mich elegant überzeugt. Dann werd ich mich halt mit dem Glauben an den Osterhasenmayer begnügen.

    • contra
      12. Februar 2011 00:13

      @Markus Theiner

      Für den "Faynachtsmann" bekommen Sie von mir zusätzlich noch 3 hoch 3 Sterne! *awohnsinn* :-)

    • simplicissimus
      12. Februar 2011 08:51

      linksphantasten bevorzugen halt gar keinen kuchen mehr backen zu lassen, wenn der geringste verdacht besteht, irgendwer könnte ein brösel mehr erhalten.

  19. durga
    11. Februar 2011 15:58

    Weg mit dem Gendersch..ß, weg mit dem Quotensch..ß!!

    Bereits vor einem halben Jahrhundert war man als Frau im Beruf nicht benachteiligt, wenn man entsprechende Kompetenz, Leistungsbereitschaft und Effizienz zeigte. Während all meiner Tätigkeiten bis in die allerjüngste Zeit wurde ich von meinen (größtenteils) männlichen Kollegen als „Ihresgleichen“ betrachtet und behandelt, als äquivalenter Gesprächspartner, Ratgeber und natürlich auch Konkurrent, den gleichen Anforderungen unterworfen und ohne Bevorzugung „weil weiblich“. Von der gläsernen Decke habe ich jedenfalls nie etwas gespürt – falls diese tatsächlich existieren sollte, muß mein Dickschädel sie schon sehr früh mit Leichtigkeit durchstoßen haben.

    Was Erfolg bringt? Qualifikation anstelle einer Quote, klares Feststellen von Sachverhalten anstelle von Aggressivität, Kooperativität anstelle permanenten Schreiens nach Gerechtigkeit und vielleicht auch der Versuch Vorbild für seine männlichen und weiblichen Mitarbeiter zu werden.

    • terbuan
      11. Februar 2011 16:12

      danke durga
      für diese klaren Worte, ganz genauso habe ich mein Berufsleben auch erlebt, nur von der anderen Seite, dieser ganze Genderschmarren dient nur dazu, zwischen Mann und Frau neue Gräben aufzureissen um von den wirklichen Problemen abzulenken!

    • durga
      11. Februar 2011 16:25

      danke Terbuan!

      im Grunde kommt es im Umgang von Manderln und Weiberln immer aufs gleiche hinaus, das ich in Abwandlung eines Bibelzitats so formulieren möchte: "Respektiere den Anderen wie dich selbst!" Wenn natürlich der Respekt vor sich selbst auf die Zugehörigkeit zu einer Quote, "Badei" oder anderen Gangs beschränkt ist, was sollte man dann an dem Anderen respektieren?

    • Johann Scheiber
    • Gerhild Baron
      11. Februar 2011 22:25

      BRAVO UND DANKE, DURGA ! Genau so habe ich meine eigene Berufstätigkeit erlebt und erlebe sie noch immer ! Siehe auch meinen Kommentar, den ich allerdings mit einiger Verspätung schrieb.

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    11. Februar 2011 14:06

    reinhard.horner@chello.at

    Zwangsquoten erhöhen die Qualität und das Engagement. Oder sollen sie ersetzend wirken?

    „Auch in der Wirtschaft verpflichtende Frauenquoten“?

    Ernstlich braucht das beidseitige Verpflichtung: Verpflichtung für „die Wirtschaft“ und Verpflichtung für „die Frauen“. Demnach hat „die Wirtschaft“ – unter Sanktionsdrohungen – einen festgelegten Anteil an Frauen in höheren Positionen anzustellen. „Die Frauen“ haben – ebenfalls mit Zwangsmaßnahmen? – die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben und ein entsprechendes Engagement zu bewähren.

    Die „Führungsgremien in der Wirtschaft“ müssen somit primär Frauen anstellen und dürfen nur in einer solchen Anzahl mit Männern ergänzen, dass die Frauenquote erreicht wird. Hierzu müssten „die Frauen“ in die erforderlichen Ausbildungen und geeignete Lebensläufe geleitet werden. Oder es genügt, dass sie Frauen sind. (Im Übrigen wird anderes Weibliches von Einwanderinnen beigesteuert.)

    Bei Dr. Unterberger findet sich u. a. der treffende Hinweis, wie wichtig (im Hinblick auf die anstehenden Bildungsreformen) eine Eindämmung der tatsächlichen Frauenquote im Lehrberuf wäre – insbesondere in den Volksschulen. Und dass ja auch noch etliche andere Quoten eingerichtet werden könnten.

    Frau KKP will sich der „heutigen Ikone des Feminismus“ Johanna Dohnal anschließen: im Kampf „für die Würde und Autonomie der Frauen“, „um Gerechtigkeit“ und „darum, Lasten und Pflichten fair zu verteilen, damit jeder einen gerechten Anteil am Kuchen bekommen kann“. Um mehr vom Kuchen der „Besetzung der Führungsgremien in der Wirtschaft“ zu bekommen, fordert sie in ihrer Gesinnung: „Also her mit der Quote – aber rasch!“

    Aha, mit einem größeren Anteil an diesem „Kuchen“ sind „Würde und Autonomie“, „Gerechtigkeit“ und „faire Verteilung der Lasten und Pflichten“ zu erreichen? Das obendrein nur zwangsweise? Welcher Gesellschafts- und Staatsform entspricht dieses Verlangen?

    • brechstange
      11. Februar 2011 14:39

      Jetzt hat die Dohnal auch noch eine Straßenbezeichnung in Villach bekommen.

    • durga
      11. Februar 2011 16:57

      @ brechstange

      in Warmbad-Villach?

    • Johann Scheiber
      11. Februar 2011 19:04

      Ein reale Begebenheit, aber sehr grenzwertig: Ein prominenter sozialdemokratischer Abgeordneter in Klagenfurt hat die Bemerkung gemacht: Was habts ihr den alle gegen die Dohnal, is eh a klassa Haberer!

    • SDM (kein Partner)
      13. Februar 2011 18:33

      Da kann ich nur zustimmen, brechstange

  21. terbuan
    11. Februar 2011 12:07

    Bevor ich als Unternehmer gezwungen werde eine Laura oder eine Doris als Führungskraft einzustellen, mache ich meinen Laden dicht!

    • Der kleine Nick
      11. Februar 2011 20:02

      Na, aber für die Laura hätten Sie doch hoffentlich Verwendung! Die kann man zur Chefin der Reklamationsabteilung machen, und flugs wird sie enttäuschte Kunden durch Anmut und Liebreiz zurückgewinnen. Bei der Doris tät ich mich schwerer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden, aber etwa fürs Service eines Selbstbedienungsrestaurants ist sie sogar überqualifiziert.

    • terbuan
      11. Februar 2011 21:48

      tut leid, kleiner Nick,
      da hätte ich ein festes Problem mit der Chemie, aber von der gestrigen Diskussionsrunde über die Frauenquote bei Maybritt Illner hätte ich mir eher die Maria Furtwängler ausgesucht, die sieht nicht nur besser aus, die hat es auch nicht nötig, Geld zu verdienen, daher würde sie bei mir wirklich das tun was ihr und mir Nutzen bringt!

  22. A.K.
    11. Februar 2011 10:59

    Dr. Unterberger stellt in „Quoten für Mütter und Migranten“ die Frage: „...Sind die Quotenfrauen Bures, Bandion-Ortner, Schmied, Karl oder Marek eine Erfolgsstory?“ Wenn ich bei der Suche nach einer gerechten Antwort, die genannten „Quotenfrauen“ vor einer Entscheidung auf die Frage geistig Revue passieren lasse, dann fallen mir - trotz stark unterschiedlicher Erscheinungen – typische gemeinsame - beziehungsweise gerade das Fehlen gewünschter - Merkmale ein:
    Was fehlt: Mütterliches Erscheinungsbild gepaart mit Lebensweisheit.
    Was gemeinsam ist: „Verhärmtes“ (frustriertes) Wesen, mit deutlichen Anklängen von Egoismus. Bei manchen sogar Hinweise auf sexuelle Desorientierung im Sinne der zitierten Ahnin „Dohnal“. Können so Frauen für ein erfüllteres Leben Vorbild sein, ist eine Steigerung ihrer Quote für die Gesellschaft wünschenswert?
    Der Lehrberuf kennt überwiegend nur mehr Frauen als Lehrkräfte, früher sogenannte „Anstandspersonen“ und im Bereich des Gerichtswesens werden Frauen auch deutlich häufiger. Beides hat recht triviale Gründe.
    In manchen Firmensekretariaten könnte man zynisch anmerken: Frauen, die sich zu Hause zu gut waren, ihren Männern - die sie einmal erwählten(!) - das Frühstück zu bereiten, finden ihre berufliche Erfüllung im Kaffekochen für die (männlichen) Chefs.
    Die Gleichstellung von Mann und Frau in jeweils der Natur angemessener Weise ist grundsätzlich völlig zu bejahen und eine Frage der Gerechtigkeit. Nur: Quoten und Feminismus sind Irrwege auf dem Weg zur Gerechtigkeit.
    Abschließend ein Zitat: “Die Arbeitstätigkeit der Frauen innerhalb der Kernfamilie müßte in höchstem Maße anerkannt und aufgewertet werden. Die Mühen der Frau, die, nachdem sie ein Kind zur Welt gebracht hat, dieses ernährt und pflegt und sich besonders in den ersten Jahren um seine Erziehung kümmert, sind so groß,, daß sie den Vergleich mit keiner Berufsarbeit zu fürchten braucht.“
    Johannes Paul II.; Brief an die Familien, 2.2.1994, Nr. 17

  23. Celian
    11. Februar 2011 10:43

    Und dann von KKP der Kuchen der gerecht verteilt werden soll. Immer die gleiche Leier. Sind wir denn auf einer Kinderparty wos um Kuchenverteilen geht? Kriegen denn Frauen in der Politik gar nichts gebacken?

    Von Fr. KKP kam der mal wieder aufgewärmte Kuchen der Verteilung. Von A.U. dagegen Fakten, Fakten, Fakten. Das lob ich mir. Wie armselig steht nun Fr. KKP da mit ihrem alten Kuchen, der gegen die norwegischen Fakten zu Brösel wird.

    Bitte liebe Frauen in der Politik, die ihr immer so gegen die gläserne Decke jammerts, geht’s doch bitte raus an die frische Luft der freien Wirtschaft, schnupperts harten Konkurrenzwind und gründets doch endlich eine eigene Firma! Lehman Sisters! Genau die gleichen Frauen die nach einer Quote jammern, werfen den Männern ja auch die Schuld an der Wirtschaftskrise vor - und kehren gleichzeitig klammheimlich unter den Tisch, daß es zu 99 % Frauen waren, die die Hypotheken am amerikanischen Subprime-Markt verscheuert haben. Denn das Maklerwesen ist nun mal fest in Frauenhand und die Krise hatte nun mal dort ihren Anfang. Aber trotzdem heißt es weiterhin, daß „gemischte“ Teams zu bevorzugen seien. Bitte vorhüpfen und eigene Firma gründen. Aber nicht ins gemachte Nest von Männer-Firmen hineinsetzen wollen. Google! Keine Frau weit und breit. Facebook – ein soziales Netzwerk, mittlerweile milliardenschwer. Nicht einmal das haben Frauen erfunden. Und da heißts immer die sind ja so sozial. Aber nicht erfinderisch! Der Ruf nach einer Frauenquote ist einfach nur jämmerlich.

    • DerTurm
      11. Februar 2011 11:09

      Zu Facebook wüsste ich schon das entsprechende Frauenprojekt: Ceiberweiber - so erfolgreich, dass es jährlich mit fünfstelligen Eurobeträgen aus dem Staatssäckel gefördert wird...

    • simplicissimus
      12. Februar 2011 09:01

      celian: genau das ist der punkt: frauen sind im allgemeinen nicht erfinderisch, weiss der teufel warum. männer und frauen sind eben von natur aus anders und das wird sich immer in anderen interessensschwerpunkten äussern.
      frauenquoten gehören zu den bekämpfenswerten ineffizienz bringenden schreienden dämlichkeiten unserer linken weltzwangsverbesserInnen.

    • SDM (kein Partner)
  24. Reflecting
    11. Februar 2011 10:08

    Seit Jahrzehnten pflege ich zu sagen, dass die Frauen das beste seien, das der liebe Gott erschaffen hat. Dabei will ich auch bis zum Ende meines Lebens bleiben. Keine Quotendiskussion wird mich davon abbringen können, weil es eben meine Überzeugung ist.
    Alle Frauen, die ich kenne, sind selbstbewusst, tüchtig, belastbar, Vorbilder ihres Geschlechtes, frei von jeder Untertanenmentalität und vor allem erfreuliche Zeitgenossinnen. Alle diese und noch viele andere gute Eigenschaften praktizieren sie in Familie und Beruf.
    Ich habe keine Frau mit den eben angesprochenen Eigenschaften kennengelernt, die für eine Verbesserung ihres EGO das Getue selbsternannter Feministinnen, ein Gender main streaming, obskure Rechtschreibpraktiken, Gleichstellungsbeauftragte und sonstige angeblich persönlichkeitsfördernde Assistenz oder gar eine Quote bräuchte. Das schaffen sie locker allein!
    Es sei mir erlaubt, in diesem Zusammenhang Friedrich Schiller zu zitieren:
    Ehret die Frauen! sie flechten und weben
    Himmlische Rosen ins irdische Leben,
    Flechten der Liebe beglückendes Band,
    Und in der Grazie züchtigem Schleier
    Nähren sie wachsam das ewige Feuer
    Schöner Gefühle mit heiliger Hand.
    Noch einen Satz zum Abschluss: Ich verwende das Wort Überzeugung nochmals und ergänze, dass ich aus Erfahrung spreche: Seit mehr als ein halbes Jahrhundert darf ich mich einer für mich, für Kinder und Kindeskinder himmliche Rosen flechtenden Frau erfreuen.

    • Xymmachos
      11. Februar 2011 11:55

      Schiller geht auch so: "Wer ruft euch? Hier ist kein Geschäft für Weiber!" Auch wenn die Gräfin Terzky den armen Wallenstein anschließend ganz schön manipuliert...

    • Wertkonservativer
      11. Februar 2011 12:16

      @reflecting:

      volle Hochachtung und komplette Übereinstimmung! Ich habe hier bereits einige Male meine liebe Frau (mit ihr inzwischen 57 Jahre verheiratet und inzwischen mit vierzehn Nachkommen gesegnet) als das Beste bezeichnet, was mir in meinem Erdenleben passieren konnte!

      Nochmals Dank, und noch eine lange, gute Zeit für Sie im Rahmen Ihrer zahlreichen Familie!

    • M.S.
      11. Februar 2011 19:39

      Ich stelle in den Raum, ob nicht die Aufführung der Zauberflöte wegen Verhetzung gegen das weibliche Geschlecht verboten werden sollte und zwar wegen folgender Stelle:
      "Ein Weib hat also dich berückt?
      Ein Weib tut wenig, plaudert viel.
      Du Jüngling glaubst dem Zungenspiel?"

  25. Dr. Dieter Zakel MA
    11. Februar 2011 09:22

    Wenn man dem Link krawagna.com auf ihrer Website folgt, kommt man auf http://www.heiratsflair.de/ :-)

  26. Martin Bauer
    11. Februar 2011 08:58

    Zum Thema "Salzburger Nachrichten" hier eine etwas erhellende Hintergrundinformation, die uns zu denken geben sollte:

    Der Chefredakteur der "Salzburger Nachrichten", Andreas Koller, wurde als bester in Österreich ausgezeichnet.
    Vom "Österreichischer Journalist".
    Eine 20-köpfige Jury wählte aus.

    Eine gleichzeitig erfolgte Erhebung von Herrn W.Mucha (Extradienst mit dem Motto: "Inseriere und wir schreiben" seit Jahrzehnten bekannt), beförderte den CR Wolfgang Kofler vom "Kärnter Monat" an die erste Stelle! (Die Kärntner Monat Verlags-GmbH steht zu 85% im Eigentum der Styria Media Regional AG, Graz)
    Unter anderem wurden über 100 Manager des Landes befragt. 26.000 Stimmen wurden insgesamt abgegeben.

    Was sagt uns das?

    Fragen über Fragen....

  27. Josef Maierhofer
    11. Februar 2011 08:45

    Die Quote ist keine Qualifikation.

    Frau Krawagna-Pfeifer, wie sieht es denn aus mit der Quote für Bauarbeiter, Grubenarbeiter, etc. etc. ?

    Sie können mir nicht erklären, warum beim Friseur so viele Damen arbeiten und am Bau so wenige, etc. ?

    Her mit den Quoten, kindisch und dumm, richtig wäre her mit den Qualifikationen. Es gibt qualifizierte Frauen in Führungsposten, aber das kann man doch nicht mit einer Quote verbinden wollen. Wir wollen doch die Besten am richtigen Platz.

    Der Kampf der Frau Dohnal war ein Kampf, wie man die Frauen weg von der Familie in den Beruf bringt, um die Not, die durch schlechtes Wirtschaften der SPÖ damals entstanden ist, zu übertünchen. Man konnte nämlich von einem Gehalt keine Familie mehr erhalten. Also 'Emanzipation', weg vom Kind, hin zur Arbeit und in der Folge keine Kinder mehr und Spitzenposten für Frauen, Pille für Frauen, Abtreibung für Frauen und die 'emanzipierte' Gesellschaft, die nun in der Quote gipfelt.

    Die Männer nahmen es dann ab damals auch nicht mehr so genau mit der Vaterschaft und die Zahl der alleinerziehenden Mütter stieg stark an, wie wir leidvoll aus unserer heutigen Spaßgesellschaft wissen. Die Perversität stieg und die alternativen Lebensformen ebenfalls, ist ja 'modern' geworden.

    Quoten waren immer schon was Dummes und Unnatürliches, wie Dr. Unterberger auch aufzeigen konnte.

    Wir müssen wieder an Leistung denken, an Konkurrenzfähigkeit, an Qualifikation, an Qualität, da kann eine Quote nicht hilfreich sein.

    Quote ist keine Qualität uns auch keine Qualifikation.

    • simplicissimus
      12. Februar 2011 09:05

      josef maierhofer: völlig richtig. und da unsere kinderlosen karriere-quotenweiber nach und nach durch devote kopftuchmädchen ersetzt werden, wird sich das problem bald ganz von allein lösen.

    • Josef Maierhofer
      12. Februar 2011 21:04

      @ simplicissimus

      Devot hat eine Frau nicht zu sein, auch, ob sie heiratet und Kinder bekommt, kann sie natürlich bestimmen, mitbestimmen. Die Konsequenzen kennen wir ja, Kinderlosigkeit, Spaßgesellschaft, Quoten, etc.

      Solange es für eine Frau heißt, sie müsse devot sein, ist etwas nicht in Ordnung.

      Wenn sie allerdings nicht aus freien Stücken ihre Rolle als Gesellschaftserhalterin einnnimmt, wenn sie gegen ihre eigenen Natur handelt, um der Quote willen, wenn sie keine Familie hat und will und wenn sie ihrer Rolle in der Gesellschaft nicht gerecht wird, dann ist das schlecht für die Gesellschaft, wie wir allseits beklagen.

      Von devot ist nicht die Rede.

      Meine Mutter hatte 8 Kinder und war stolz aus allen Kindern Menschen geformt zu haben, die ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben. Das hat mehr erfordert, als die materialistische Frau Aufsichtsrat, nicht die wirkliche, je in ihren Quotenarbeitsleben hätte gutmachen können.

      'Haushalt' am Meldeschein ist ganz und gar nicht devot, das sagen nur die Linken, die das nicht verstehen wollen, daß sie sich damit das Grab schaufeln und den anderen auch damit.

  28. mike1
    11. Februar 2011 08:34

    diese ungute geschichte mit den frauenquoten gibt es ja nicht nur in der privatwirtschaft, sondern auch im öffentlichen dienst (das besorgt das gleichbehandlungsgesetz).

    dies hat so wie überall zur folge, dass vermehrt unqualifizierte frauen in allen möglichen positionen auftauchen, vollkommen egal, ob sie die - sowieso schon entsprechend manipuliert formulierten - ausschreibungserfordernisse erfüllen oder nicht.

    hauptsache jung, weiblich, möglichst noch interne anschieber, parteimitgliedschaft in der jeweils an der macht seienden ist sowieso voraussetzung - mehr braucht's nicht.
    wobei ich betone, dass ich nichts gegen frauen in hohen positionen habe, wenn sie fähig sind. leider zählt das wort "qualifikation" in der heutigen zeit nicht allzu viel.

    die qualifizierten leute mit erfahrung werden ganz einfach abgeschoben, die karrierechancen sind sowieso auch dahin. die motivation ist bei null - wundert's einen, wenn dann die leistungen nachlassen ? und dies alles deswegen, weil die p.c. deppen ihre blödheiten in gesetze giessen ....

  29. Cotopaxi
    11. Februar 2011 07:28

    Gut - aber was kommt nach der Frauenquote?

    Mit ähnlichen Argumenten kann man für die Einführung weiterer Quoten d.h. Einschränkungen unternehmerischer Entscheidungsfindung plädieren:

    Ausländerquote,
    Moslemquote und in Folge vielleicht
    Christenquote,
    Atheistenquote,
    Lesbenquote,
    Schwulenquote,
    Schulabbrecherquote,

    usw.

    Welche Lähmung und Auswüchse derartige Reglementierungen nach sich ziehen, sieht man zum Beispiel an unregierbaren Staaten wie Belgien oder am Zustand der ÖVP (einem geschasten Bauernbündler muss ein Bauernbündler nachfolgen, für einen Tiroler ein Tiroler usw.).

    • Reinhard (kein Partner)
      12. Februar 2011 06:43

      Das wäre aber praktisch - man könnte mit einem schulabbrechenden schwulen moslemischen Ausländer gleich vier Stellen besetzen... :o)

  30. Celian
    11. Februar 2011 07:20

    Jede tüchtige Frau kann sich für diese Diffamierung durch diese letztklassige Forderung nach einer Frauenquote, denn anders so hört man ja vielerorts "geht es eben nicht", recht herzlich bei ihren neidischen Geschlechtsgenossinnen bedanken! Denn wie steht sie jetzt da? Als eine Frau, die es ja nicht durch eigenen Antrieb und Tüchtigkeit schaffen konnte.

    Auch Männer freuts, wenn ihnen so ein Quoten-Trampel vor die Nase gesetzt wird. Konflikte sind vorprogrammiert. Aber das wollen die Feministinnen aller Parteien ja: Den Geschlechterkampf.

    Frauen werden ab Einführung einer Quotenfrau nur mehr belächelt. So wie heute schon im öffentlichen Dienst, wo eine Frau einem Mann bevorzugt werden muss. Oder in Firmen die Frauen "fördern". Die einfach Frauen bevorzugen weil sie Frauen sind. Selber schuld Frauen wenn euer Ansehen dadurch in den Keller rasselt.

    • Undine
      11. Februar 2011 16:41

      @Celian

      Mir war der Gedanke, durch ein "Mann-Weib" (so nannte man früher diesen Typus) wie diese mir äußerst unsympathische Johanna Dohnal "vertreten" zu werden, immer zutiefst zuwider. ICH hätte sie wirklich nicht gebraucht! Und dieses ganze Emanzengeschwafel ging mir immer auf die Nerven. Diese Frauen sind irgendwie zu bedauern, weil sie in ihrer ROLLE als FRAU meist GESCHEITERT, bzw. FRUSTRIERT sind. Da muß man sich dann irgendein ein BETÄTIGUNGSFELD suchen und es gründlich BEACKERN, um seine Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen.
      Wie gesagt, ich habe weder eine Joh. Dohnal, noch ihre Nachfolgerschar gebraucht, um im Leben als Frau zurechtzukommen und damit bin ich bestimmt nicht alleine.

    • Celian
      11. Februar 2011 17:33

      Ich weiß, daß nicht alle Frauen so sind, sondern viel mehr eine Minderheit. Aber, genau diese Minderheit geht in die Politik. Denn diese Frauen möchten etwas ändern. Letzlich werden sie sich durchsetzen. Denn wer am lautesten schreit, bekommt recht. Damit er endlich aufhört zu schreien.

    • Reinhard (kein Partner)
      12. Februar 2011 06:52

      Es gibt diese andern auch in der Politik - was aber die Emanzen mit wirklich selbstbewussten Frauen aus erfülltem Familienkreis anfangen hat man ja bei der Präsidentenwahl gesehen. Wenn sie ihre Frauenbevorzugung ernst nehmen würden, hätten sie wie eine Frau hinter Barbara Rosenkranz gestanden, aber es entscheiden ja auch diese linken Emanzen, was wirklich eine Frau ist - es muss das richtige Baddeibuch haben, die richtigen Parolen verbreiten...
      Ich hätte mir gewünscht, Frau KKP hätte eindeutig dazu Stellung bezogen, wie die linke Emanzenschar im Erbe der Frau(?) Dohnal dazu kam, die Möglichkeit endlich eine Frau an die Spitze des Staates zu wählen, zu boykottieren. Wo war da die von Privatunternehmen geforderte Bevorzugung und Quotierung von Frauen?
      So lange das ganze geifernde Gesocks aus den Propagandaabteilungen mit dem parteipolitischen Auftrag: "Teile sie, damit wir herrschen können" uns Vorschriften für das tägliche Leben erteilen möchte, gegen die es selbst ständig und lächelnd verstößt, bleibt es unglaubwürdig und kann, ja muss, nur abgelehnt werden!

  31. Celian
    11. Februar 2011 07:07

    In Deutschland ist eine Debatte über die Frauenquote entbrannt, die die Frau Bundesminister für Arbeit und Soziales von der Leyen losgetreten hat.

    Die Forderung nach einer Frauenquote geht quer durch die Parteien, nicht nur die linken fordern das. Von der Leyen CDU hat sich einen Streit darum gegeben mit der Familienministerin Schröder, ebenfalls CDU. Frauen mit solchen Ansichten haben in der Politik nichts verloren. Sind Frauen wirklich nicht Manns genug? Sind Frauen wirklich Menschen zweiter Klasse, die nur durch ständige Bevorzugung überhaupt im Leben zu etwas kommen? Sind die wirklich so schwach? Oder will hier nur eine Hälfte der Menschheit auf Kosten der anderen Privilegien der Sonderklasse einheimsen? Dann haben Frauen aber etwas grundsätzlich nicht verstanden. Dann muss man ihnen das Wahlrecht wegnehmen.

    Ich habe diese Denkweise bisher immer abgelehnt. Aber Frauen in der Politik bringen mich dazu mit ihren abstrusen leistungsfeindichen, und diskriminierenden Forderungen, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen.

    • brechstange
      11. Februar 2011 07:39

      Offenbar will man die Frauen nur im OPFERECK sehen. Schande, Frau Leyen und Frau Schröder.

    • Celian
      11. Februar 2011 08:21

      In der FDP, dem vermeintlichen Hort des Liberalismus, diskutieren die Frauen ebenfalls um die Frauenquote. Dort ist man sich nicht einig!

      Nur die CSU Frauen sind geschlossen dagegen, aber in dieser Partei gibt es ja auch kaum Frauen. Dafür hat sich diese Partei überlegt, ob sie sich nicht selber eine Frauenquote verschreiben soll - nach grünem Vorbild Reißverschlussprinzip. Um den eklatanten Frauenmangel in der Partei zu beseitigen. Ja darf das denn war sein? Gibts denn gar keine Parteien mehr? (In Deutschland)

  32. Observer
    11. Februar 2011 06:54

    Das Frauenwahlrecht usw. will sicher niemand mehr vermissen. Aber Frauenquoten sind reiner Schwachsinn, denn da gilt es die jeweils besten und geeignesten Bewerber für den jeweiligen Beruf sowie die Position zu bevorzugen. Auch bei staatlichen Stellen sollten solche Entscheidungskriterien gelten und nicht, dass z.B. bei Besetzung eines Uni-Lehrstuhles die drittgereihte Bewerberin infolge der Quotenregelung den besser qualifizierten männlichen Bewerbern vorgezogen wird.
    Es gibt zwar schon einige wenige Kindergärtner, Automechanikerinnen, aber warum bewirbt sich keine Frau als Totengräberin, Polierin, Kanalräumerin usw.?
    Frau KKP sollte sich einmal nackt vor einen Spiegel stellen um festzustellen, dass Frauen eben anders gebaut sind und über andere Neigungen und Interessen als das männliche Geschlecht verfügen. Vielleicht hat sie auch schon bemerkt, dass Männer keine Kinder gebären können und auch sonst emotional anders reagieren.
    Übrigens zur Erinnerung: die von Frau Krawanger-Pfeiffer viel gepriesene Frau Dohnal war sexuell abnormal orientiert und ihre Lebensgefährtin verlangt kämpft nun für eine "Witwenpension". Bisher vergebens, denn Dohnal ist ein paar Monate zu früh gestorben, somit die von ihr selbst initierte Bestimmung mangels Wartezeit nicht zur Anwendung kommt.

    • Celian
      11. Februar 2011 08:12

      Das Frauenwahlrecht usw. will sicher niemand mehr vermissen.

      Ganz im Gegenteil. Wer mit dem Feuer der Demokratie spielt und so etwas extrem Diskriminierendes wie eine Geschlechterquote für das eigene Geschlecht fordert, und das im vollsten Ernst, gehört zur Rechenschaft gezogen. Und man muß ihn fragen, ob er das verfassungsrechtliche Prinizip von der Gleichheit aller Bürger überhaupt begriffen hat. Frauen haben daher in der Politik nichts verloren. Das haben sie nun hinlänglich und eindrucksvoll demonstriert.

    • Observer
      11. Februar 2011 09:38

      Werte/r Celian:
      "Frauen haben daher in der Politik nichts verloren ..."
      So einen extremen Standpunkt kann ich nicht unterschreiben. Sicher hatten und haben wir z.B. mit vielen Ministerinnen schlechte Erfahrungen. Aber die "Schottermitzi" ist doch eine Ausnahme, da sie als Unternehmerin weiss, dass auszugebendes Geld vorher erst einmal verdient werden muss.

    • Celian
      11. Februar 2011 10:24

      Fr. Fekter, die auch ich sehr schätze, kann sich bei ihren Geschlechtsgenossinnen für den erwiesenen Bärendienst mit der Forderung nach einer Frauenquote bedanken. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Und eine Fekter kann den Blödsinn ihrer Geschlechtsgenossinnen in der Politik nicht ausgleichen.

    • eiskasten
      11. Februar 2011 16:17

      Werte/r Celian:
      Um ein paar historische und damit nicht polarisierende weibliche Persönlichkeiten in der Politik zu nennen:
      Maria Theresia, Elisabeth I., Jeanne d'Arc, Margaret Thatcher, Katharina II., etc.

      Die alle haben für ihr Land unglaubliche Dienste geleistet.
      Die Aussage "Frauen haben in der Politik nichts verloren" ist also nicht einmal historisch begründbar. Und für die Gegenwart sowieso nicht. Wen hätten Sie lieber als Kanzler? Schröder oder Merkel? Wer hat die Beamtenreformen besser betrieben? Riess-Passer oder ... (wer wäre dafür bei uns eigentlich aktuell zuständig?)
      Solch radikalen Aussagen sind es, die normal denkende Frauen in die Arme der anderen Radikalen treiben. Wodurch dann Dummheiten wie eine Quote herauskommen!

    • Celian
      11. Februar 2011 17:23

      Die Frauen in der Politik kämpfen beinhart um eine arge Bevorzugung ihres Geschlechts. Auch Merkel ist darüber verärgert, daß so wenig Frauen in Führungspositionen vertreten sind. Die EU (auch dort Frauen wie Reding) möchte nächstes Jahr eine Frauenquote einführen.

      Ich finde nicht, daß ich mir als Mann diese extreme Diskriminierung gefallen lassen muß. Ich nehme mir das Recht heraus, ebenso wie die Frauen eine extreme, radikale Position zu vertreten. Ohne Frauen und Gedöns ( (c) Schröder) in der Politik gäbe es einen Zankapfel weniger. Und mehr Zeit, sich um wichtige Dinge zu kümmern.

    • Observer
      11. Februar 2011 21:49

      Celian:
      also müssen die Männer nun für ihre Gleichberechtigung kämpfen.

  33. Wertkonservativer
    11. Februar 2011 05:49

    Als bekennender Wertkonservativer tue ich mir naturgemäß schwer:

    ich sehe den Mütter- und Hausfrauenstand an sich als schönsten und der Frau gemäßesten Beruf an, weiß aber natürlich, dass wir das Rad der Zeit nicht mehr "umdrehen" können: es ist nun einmal so und nicht anders!

    Zur unsachlichen und unsäglichen Quotendiskussion meine ich:

    Quoten in der Politik: meinetwegen; da machen sich die Parteien ihre Probleme ja sowieso selbst: und wenn tüchtige Frauen da hochkommen, sollen sie den oft überheblichen Männern nur richtig auf die Finger klopfen!

    Aber in der Wirtschaft? Reiner Nonsens! Mitblogger "Turm" hat das hier heute unnachahmlich ausgedrückt!
    Unternehmer (ich bin auch einer) verpflichten zu wollen, seine Leute nach irgendwelchen Quoten auszusuchen und einzustellen: das ist wirklich eine Zumutung!

    Mir geht - bei Verfolgen von Stellenangeboten - allein schon der Pflichtzusatz m/w schwer auf die Nerven, da schlägt die p.c. eben - wie so oft gehörig zu.

    Alle Chancen tüchtigen Frauen, die selbstbestimmt Männer-Jobs anstreben!
    Aber bitte keine Räuberleitern auf dem Hintergrund des grassierenden p.c.-Wahnsinns!

  34. phaidros
    11. Februar 2011 05:29

    Eine Quote ist ein offener Schlag ins Gesicht der Frauen: auf einmal ist jede Frau in ihrer Position nur noch die »Quotenfrau«, egal wie tüchtig, kompoetent, loyal und fleißig sie war, um in ihre Position zu kommen.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Logiker
      11. Februar 2011 07:14

      dazu ein kusierender Witz. Unterhalten sich zwei Frauen im Aufsichtsrat: bist du durch Quote oder durch Qualifikation zum Job gekommen ?

    • Josef Maierhofer
      13. Februar 2011 17:01

      @ Logiker

      Das kann nur die Quotenfrau fragen ...

  35. Der kleine Nick
    11. Februar 2011 02:35

    Blöde Frage: Bei der SN-Kontroverse gibt's ziemlich konsequent eine Unsinn-Quote von 50 % - ist die eigentlich freiwillig oder eh im Verfassungsrang?

  36. DerTurm
    11. Februar 2011 00:42

    Zunächst einmal ist es völlig inakzeptabel, dass sich die Politik anmaßt, noch weiter in das Selbstbestimmungs- bzw. Eigentumsrecht privater Unternehmen einzugreifen.

    Niemand hat auch nur ansatzweise das Recht, einem privatrechtlichen Unternehmen irgendwelche Quoten vorzuschreiben. Maßt sich ein Staat dies doch an, ist damit zu rechnen, dass die Unternehmen mit den Füßen abstimmen, und bessere Standorte aufsuchen (wie die ersten Beispiele bereits zeigen).

    Bei den Spitzengehältern hatten wir diesen Affenzirkus ja bereits im letzten Jahr - interessanterweise regt sich niemand über die Gehälter von Sportlern, Pop- oder Filmstars auf, oder darüber dass der Präsident unserer Erdäpfelrepublik mehr verdient, als die Präsidenten von tatsächlichen Supermächten.

    Abgesehen davon habe ich noch immer nicht verstanden, warum sämtliche Unternehmer dieser Welt so unendlich dumm sind, um teures Geld bevorzugt Männer einzustellen, wo doch Frauen (sämtlichen Studien zufolge) jederzeit bereit sind, die gleiche Leistung um wesentlich weniger Gehalt zu erbringen.

    • Wertkonservativer
      11. Februar 2011 05:35

      100 % d.accord, werter @Turm!
      Präzise und elegant vorgebracht!

    • Erich Bauer
      11. Februar 2011 14:56

      DerTurm,
      "...warum sämtliche Unternehmer dieser Welt so unendlich dumm sind..."

      Ich verstehe auch nicht, warum unsere KMUs nicht massenhaft mit dem Liquidierungs-, oder Konkurs- und Ausgleichsantrag "wacheln". Allein die glaubwürdige Drohung, diese Anträge beim Handelsgericht auch abzugeben, würde all diesen "Hausfriedensstörer" und eingentlich schon "Hausbesetzern" aber sowas in die Knochen fahren...

      Ich erwähne es nur der Ordnung halber: von den Kammervertretern würde sowas NIE kommen...

  37. Richard Mer
    11. Februar 2011 00:30

    Hoffentlich in der Abstimmung Null Punkte für Frau Krawagna Pfeiffer. Diese Sicht ist einfach nicht zu verteidigen.

    • ProConsul
      11. Februar 2011 03:25

      naja, einen Punkt hat sie mittlerweile bekommen, wahrscheinlich war das auch eher aus Mitleid, oder sie selber. Diese Kontroversen sind so fad, warum können die SN nicht endlich jemanden finden, der Andreas Unterberger halbwegs gewachsen ist?!

    • Richard Mer
      11. Februar 2011 04:39

      Da ist wirklich eine Stimme, aber bei 20:1 ist das unter 5% und daher laut wissenschaftlicher Konvention statistisch nicht signifikant.





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