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Fußnote 171: Preisregelung kommt uns teuer, vor allem nachmittags

Es ist eine wunderschöne Lektion darüber, was passiert, wenn ahnungslose Politiker in den Markt eingreifen.

Viele Politiker, fast alle Medien, viele Stammtische und jedenfalls alle Autofahrerklubs haben sich im Laufe der Zeit über Benzinpreise erregt und nach staatlichem Eingreifen geschrien. Wenn man dezent darauf hinwies, dass die Spannen in Österreich im Schnitt niedriger sind als im Ausland, war man sofort als Speichellecker eines Ölmultis entlarvt. Und wenn man daran erinnerte, dass Preisregelungen am Ende immer den Konsumenten am meisten geschadet haben (weshalb sie ja in den letzten 60 Jahren weitgehend aufgehoben wurden), war man ein neoliberaler Steinzeitkapitalist. Das hat alles unseren nach Popularität lechzenden Wirtschaftsminister (der bekanntlich aus der Planwirtschaftskammer WKO kommt) nicht gehindert, eine Preisregelung in der Form zu verordnen, dass Benzin nur noch einmal im Tag, nämlich zur Mittagsstunde teurer werden darf.  Jetzt aber hat der ÖAMTC selber eine Studie veröffentlicht, was die Folge war und ist: An den Tankstellen wird um 12 Uhr das Benzin signifikant teurer. Und dann schaut man erst, ob der Wettbewerb dazu zwingt, die Preise zu senken. Daher wird in Ballungsräumen – also dort, wo es viel Wettbewerb gibt, – seit der Preisregelung Benzin zu Mittag um durchschnittlich 6 Cent teurer, und dann in vielen Stufen wieder verbilligt. Sofern der Wettbewerb dazu zwingt. Am Land sind es hingegen nur 3 Cent. Mit anderen Worten: Nur wegen der Preisregelung wird der Preis gleichsam sicherheitshalber um viel mehr hinaufgeschnalzt als notwendig. Eine Erkenntnis, die in alle Lehrbücher der Ökonomie einfließen und künftigen Wirtschaftsministern als Pflichtlektüre dienen sollte.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2011 15:50

    Das Eingreifen der Politik.

    Richtig ist die Ahnungslosigkeit, richtig ist die Machtgier (die Räder stehen still, wenn/weil wir Machthaber das wollen und wie wir das wollen), richtig ist der Schaden, der damit angerichtet wird und richtig ist, daß Eingreifen der Politik in die Marktwirtschaft falsch ist.

    Es gibt noch viele Dinge, die die österreichische Politik prinzipiell falsch macht, wie Schulden, falsche Förderungen (parteibezogene, unsinnige, etc.), wie Manipulation und Lüge, wie Verweigerung der Kooperation für sinnvolle Vorhaben, Parteidenken, Geldverschwendung, Nichterkennen von Wesentlichem, Ausführung von Unwesentlichem, Untätigkeit, Reformunwilligkeit, Förderung der überbordenen Bürokratie, Genderismus und Quoten, etc. etc.

    Egal, wo die Politik eingreift, es wird dort vieles zerstört, weil eine Politik für eine Klientel, für Partei, für egoistische Ziele, für Macht betrieben wird und nicht im Auftrag des Volkes für das Volk. Den dieser Art Privilegierten ist wohl dieser Kontakt, dieses Gespür zum und für das Volk zufolge Reichtums abhanden gekommen.

    Egal, wohin man schaut, überall, wo die Politik eingreift wird Geld abgesaugt und Schaden angerichtet, statt gearbeit und richtige Entscheidungen getroffen.

    Meine Damen und Herren Politiker, zuerst legen Sie die Ware auf die Pudel, dann wird gezahlt, nicht wie bei uns in Österreich, wo dieses Privilegiengesindel abcasht und die Gegenleistung schuldig bleibt. Wenn die fertige Ware auf der Pudel liegt, dann kann der Käufer entscheiden ob er kauft oder nicht.

    Ein Beispiel ist dieses Benzinpreisgemurkse, ein weiteres die Pensionen, ein weiteres, die Krankenversicherungen, das Schulwesen, u.v.a.m.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2011 12:27

    Die SPÖ hat in den letzten Jahren ungeniert viele zu wenig qualifizierte Herrschaften in höchste Positionen geschickt, aber die ÖVP unter Herrn Pröll hat sich bei ihrer Wirtschaftspolitik (und sonst?) auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Hauptsache, es ist gemütlich in der Republik der jausnenden B-Politiker, scheint sich Herr Pröll zu denken.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2011 17:29

    Der Herr Wirtschaftsminister hat offenbar die Regel Nummer Eins für den Staat nicht berücksichtigt: Weg mit den Griffeln vom Markt!

    Auf der Börse wird der Aktienpreis aufgrund der Kauf- und Verkaufsorder, die im Börsenbuch eingetragen sind, in tausendstel von Sekunden („in Echtzeit“) neu gebildet. Nur Menschen, die meinen, daß die natürliche Preisbildung durch Angebot und Nachfrage kapitalistisches Teufelszeug ist, mit anderen Worten Sozialisten, sind der Meinung, die Preise künstlich durch Planung festlegen zu müssen. Um eine eventuelle Erhöhung des Benzinpreises trotz Verbots zu ermöglichen, muß diese Erhöhung von Anfang an eingepreist sein. Man nähert sich vom oberen Preisband dem richtigen Preis an. Optimal kann das aber nicht funktionieren, da man ja nicht mehr erhöhen darf. Also schleicht sich diese Annäherung vorsichtig wie auf Katzenpfoten an. Auf diese Weise entsteht ein generell eher zu hoher Benzinpreis, künstlich hoch gehalten durch sozialistische Planwirtschaft. Was hat man also erreicht: genau das Gegenteil von dem, was man erreichen wollte, einen zu hohen Benzinpreis.

    Falls nun der Wirtschaftsminister zu der Überzeugung kommen sollte, es wäre noch mehr staatliche Kontrolle notwendig, um dieses Problem zu beseitigen, etwa durch amtliche Preisregelung, so sei ihm gesagt, daß es dadurch zu einer Verknappung von Benzin kommen wird. Denn man kann von einem Unternehmer schlicht nicht erwarten, daß er seine Ware herschenken soll, eher haut er den Hut drauf, wenn nichts mehr rausspringt für ihn. Es würde also noch schlimmer werden, ein Versorgungsengpaß wäre die Folge. Wie damals im Kommunismus.

    Alle diese falschen Weisheiten wurden in der Vergangenheit weltweit zigmal durchexerziert, immer wieder kam es zu dem gleichen Ergebnis: Verteuerung, Verknappung waren die Folge. Das Paradebeispiel für sozialistische Planwirtschaft ist 1989 sang- und klanglos zusammengebrochen. Trotzdem wird Planwirtschaft unvermindert herbeigesehnt und für das Ei des Kolumbus gehalten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2011 12:58

    Ergänzung durch wenig Faktenwissen zu Dr. Unterbergers „Fußnote 171“, die sich mit der Tatsache befaßt, daß an den Tankstellen um 12 Uhr das Benzin signifikant teurer wird:
    In der Raffinerie entstehen aus Rohöl 3% Flüssiggas, 9% Rohbenzin, 25% Motorenbenzin, 4% Kerosin, 22% Dieselkraftsoff, 22% leichtes Heizöl, 11% schweres Heizöl, 3,5% Bitumen und ein Rest (Schmierstoff, Verluste), etc..
    Warum der relativ einfach in Österreich herstellbare Dieselkraftstoff seit einigen Jahren – früher war es nicht so – vergleichsweise zu Benzin so teuer geworden ist, wird von ÖAMTC, ARBÖ, Konsumentenschutz, Arbeiterkammer, etc. nicht hinterfragt. Ein österreichisches Grundübel besteht einerseits in der mangelnden Vermittlung von - für den Hausverstand nutzbarem – Faktenwissen und anderseits in der mangelnden Bereitschaft von dazu berufenen Organisationen für ihre Mitglieder eine wirksame Vertretung zu bieten. Ergänzt wird dies durch übervorsichtiges Agieren der Experten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorErnst
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2011 17:26

    Wie soll jemand wie Hr. Mitterlehner etwas von der wirklichen Wirtschaft verstehen?
    Die berufliche Leistung des Hrn. Mitterlehner, der nun den Wirtschaftsminister spielt, bestand bisher anscheinen nur darin das er nach Endes des Studiums Bandenmitglied bei der WKO wurde, und dort mit den Zwangsmitgliedsbeiträgen der Wirtschaftstreibenden ausgehalten wurde.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2011 21:38

    Liebe Freunde im Forum,

    wenn Sie ehrlich sind: finden Sie nicht auch, dass Sie von der ÖVP, die Sie dauernd herunterqualifizieren, einfach zuviel verlangen?
    Die Partei soll einerseits moderner und fortschritttlicher sein, als die ideologie- versteinerte SPÖ; andererseits soll sie - in unserem Sinne - viel konservativer sein als alle anderen poiltischen Mitbewerber.
    Also was erwarten Sie sich eigentlich von unser bürgerlichen Partei?
    Soll sie nun moderner oder eben konservativer sein?
    Die von vielen von Ihnen favorisierte FPÖ ist ein unhomogener Haufen zum Teil unqualifizierter und meist zweitrangiger Politamateure, kaum merkbar in der effektiven Tagespoltitik.
    Mit diesen Leuten wollen Sie das Land sanieren?

    Da hole ich mir lieber Leute wie Kopf und ein paar andere intelligente Bürgerliche zusammen und versuche, die (relativ leere) ÖVP-Hülse wieder zum Leben zu erwecken.

    Bitte um Entschuldigung für meine etwas harsche Entgegnung zu den diversen ÖVP-Herunterstufungen!
    Aber, Hand auf's Herz, finden Sie gegenüber der derzeit bestehenden Rot-Grün-Allianz in Politik und Medien-Gegenwart wirklich eine Alternative jenseits der derzeitigen Zustä

    Wenn Sie meinen, dass der "Blaue Reiter" H.C. uns das Heil bringen könnte, lasse ich mich vom Fegefeuer aus (da werde ich mich in einigen Jahren wohl relativ wohl fühlen), gerne überraschen. Ich glaube es nicht: zuviel leere Oppositions-Rhetorik mit zuwenig glaubwürdigen Inhalten. Da ist zuwenig Veränderungs-Potential drin!
    Ich sage es noch einmal (auch wenn Sie mir darob böse sind):
    Gewogen und zu leicht befunden!

    (Und wenn Sie, liebe Freunde, es alles so gut wissen, was unsere Leute falsch machen und wie es eigentlich gehen soll, dann machen Sie doch selber intelligente Politik in den
    dafür zuständigen Gremien: nur das zählt, und nicht noch so gescheite Kritiken zur mühseligen Tagespolitik mit den dort notwendigen Verrenkungen und Kompromissen)!

    Ich bin einfach beratungsresistent, oder?

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2011 11:50

    "Eine Erkenntnis, die in alle Lehrbücher der Ökonomie einfließen und künftigen Wirtschaftsministern als Pflichtlektüre dienen sollte"....und zusätzlich die Erkenntnis, daß jeder preisstützender Euro die Volkswirtschaft um mindesten zwei Euro ärmer macht.....


alle Kommentare

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    Unser sehr verehrter Herr Wirtschaftsminister hat uns allen also einen Bärendienst erwiesen. Die Planwirtschaft des Ostens läßt grüßen. Wie lange willst du unsere Langmut noch mißbrauchen, du Mitterlehner?

  9. plusminus
    18. Februar 2011 23:34

    Solche undurchdachten Maßnahmen zwingen die "Melkkuh" Autofahrer eben vormittags zu tanken. Da bekommt BENZINUHR gleich eine andere Bedeutung!

  10. APM (kein Partner)
    18. Februar 2011 17:59

    Ja, ahnungslos sind "unsere" Politiker. Oder doch nicht? Oder sollte es vielleicht andere Gründe für Änderung auf "nachmittagtägliche Preisanpassung" gegeben haben? Vielleicht - doch es ist nur Mutmaßung und es gilt selbstverständlich die Allerreinste Unschuldsvermutung, wurden die Tüchtigsten und Allerfleißigsten beim Witschaftsminister vorstellig um auf die unhaltbare Situation hinzuweisen die man sich mit sich mit unkontrollierbarer Konkurrenz schaffte? Interessanterweise funktionierte es VORHER, wo nur einmal am Tag die Preise erhöht werden durften, dann aber nur mehr gesenkt werden konnten, einigermaßen "zufriedenstellend".
    Jetzt: Vormittags "niedere" Preise (wo die meisten keine Zeit haben) nachmittags aber, wo der Zeitdruck wieder nachlässt, dann die Preise an "den Markt angepasst" werden. Natürlich NUR aus "Gerechtigkeit für Alle" und nicht aus anderen Gründen!
    Mehr AN vOLKSVERARSCHUNG ist eigentlich nicht mehr möglich! Ob das Wirtschaftsspezialist Unterberger auch mit bekommen hat?

  11. Torres (kein Partner)
    18. Februar 2011 15:22

    Jetzt einmal ganz neutral: im deutschen Fernsehen wurde vor ein paar Tagen die österreichische Regelung als sehr effizient hingestellt und der deutschen Regierung dringend empfohlen, auch für Deutschland eine ähnliche Regelung einzuführen.

    • Die Rote Melone
      18. Februar 2011 17:06

      Deutsches Fernsehen ist neutral?
      Inwiefern ist es neutral, wenn es doch eindeutig eine Empfehlung abgibt?

    • Torres (kein Partner)
      18. Februar 2011 22:14

      @Die Rote Melone
      Ja, wenn man etwas missverstehen will, dann schaut das dann so aus. Nochmals, damit Sie es auch verstehen: Ich meinte, dass ich selbst der Angelegenheit neutral gegenüberstehe und nur den deutschen Sender zitieren will, ohne Wertung meinerseits. Klar?

  12. Segestes (kein Partner)
    18. Februar 2011 14:19

    Was für ein Auto fährt eigentlich unser Herr Unterberger?

    • SOKs (kein Partner)
      18. Februar 2011 14:51

      Stelle mir vor ein farbiges.

    • Segestes (kein Partner)
      18. Februar 2011 14:56

      Wahrscheinlich schwarz, mit blauem Streifen auf der Motorhaube ^^

    • Eric Cartman (kein Partner)
      18. Februar 2011 15:05

      Mein Tipp: E-Klasse, entweder wertkonservatives silber oder in liberal-verwegenem schwarz.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      18. Februar 2011 18:01

      Wenn Dr. Unterberger ein vernünftiges (und ziemlich CO2-armes) Auto fährt, dann einen Porsche Panamera neuester Produktion, wie ich. Der schlägt in Effizienz und Umweltfreundlichkeit jeden Fiat Cinquecento und jeden Toyota Prius ...
      ... und ist letztlich ein Produkt österreichischen Ingenieurwesens — nicht nur dank des verewigten Ferdinand P., und des springlebendigen Ferdinand Karl Piëch, sondern weil die guten Absolventen der Wiener TU in Stuttgart mit Handkuß engagiert werden.

    • Helmut HGR.
      18. Februar 2011 18:11

      @ Was soll diese untergriffige Frage?

    • plusminus
      18. Februar 2011 23:35

      Die Auto-Sorgen einiger Teilnehmer hier und das Geld von Bill Gates, wie müßte man damit glücklich sein?

  13. Baldur Ainarin
    17. Februar 2011 22:06

    Was soll man von einem Wirtschaftsminister halten, der nicht fähig oder willens ist, das Verwirrspiel mit drei Stellen hinter dem Komma bei der Angabe von Treibstoffpreisen zu beenden. Wenn er diesen Unfung nicht beseitigen kann, ist er unfähig, wenn er ihn nicht will, dann vertritt er nicht in erforderlicher Ausgewogenheit die Interessen der Bürger dieses Landes.
    Dazu kommt die Verwirrung um die mehrmals sich täglich ändernden Preise der Treibstoffe.
    Alles im allen sollte dieser Mann - am besten mir der ganzen derzeitigen Regierung- wegen Unfähigkeit zurücktreten.
    Täglich sind mehr Bürger davon überzeugt, daß noch in keiner Regierung so viele Flaschen gesessen sind, wie in der derzeitigen !

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Februar 2011 11:53

      Die "Ludolphsche Zahl" (Pi) mit "3" anzugeben würde etliche Berechnungen scheitern lassen.

      Außerdem "ändert" sich der Spritpreis nahezu jedesmal, wenn man an irgend einer Tankstelle vorbeikommt.

      Wo liegt da ein Problem?

  14. Wertkonservativer
    17. Februar 2011 21:38

    Liebe Freunde im Forum,

    wenn Sie ehrlich sind: finden Sie nicht auch, dass Sie von der ÖVP, die Sie dauernd herunterqualifizieren, einfach zuviel verlangen?
    Die Partei soll einerseits moderner und fortschritttlicher sein, als die ideologie- versteinerte SPÖ; andererseits soll sie - in unserem Sinne - viel konservativer sein als alle anderen poiltischen Mitbewerber.
    Also was erwarten Sie sich eigentlich von unser bürgerlichen Partei?
    Soll sie nun moderner oder eben konservativer sein?
    Die von vielen von Ihnen favorisierte FPÖ ist ein unhomogener Haufen zum Teil unqualifizierter und meist zweitrangiger Politamateure, kaum merkbar in der effektiven Tagespoltitik.
    Mit diesen Leuten wollen Sie das Land sanieren?

    Da hole ich mir lieber Leute wie Kopf und ein paar andere intelligente Bürgerliche zusammen und versuche, die (relativ leere) ÖVP-Hülse wieder zum Leben zu erwecken.

    Bitte um Entschuldigung für meine etwas harsche Entgegnung zu den diversen ÖVP-Herunterstufungen!
    Aber, Hand auf's Herz, finden Sie gegenüber der derzeit bestehenden Rot-Grün-Allianz in Politik und Medien-Gegenwart wirklich eine Alternative jenseits der derzeitigen Zustä

    Wenn Sie meinen, dass der "Blaue Reiter" H.C. uns das Heil bringen könnte, lasse ich mich vom Fegefeuer aus (da werde ich mich in einigen Jahren wohl relativ wohl fühlen), gerne überraschen. Ich glaube es nicht: zuviel leere Oppositions-Rhetorik mit zuwenig glaubwürdigen Inhalten. Da ist zuwenig Veränderungs-Potential drin!
    Ich sage es noch einmal (auch wenn Sie mir darob böse sind):
    Gewogen und zu leicht befunden!

    (Und wenn Sie, liebe Freunde, es alles so gut wissen, was unsere Leute falsch machen und wie es eigentlich gehen soll, dann machen Sie doch selber intelligente Politik in den
    dafür zuständigen Gremien: nur das zählt, und nicht noch so gescheite Kritiken zur mühseligen Tagespolitik mit den dort notwendigen Verrenkungen und Kompromissen)!

    Ich bin einfach beratungsresistent, oder?

    • Alexander Renneberg
      17. Februar 2011 21:45

      ja, sie sind beratungsresistent. ich leider auch. blöd.
      3 sternchen.

    • Haider
      17. Februar 2011 23:27

      Das Problem ist, daß Sie offensichtlich nicht registrieren, daß die ÖVP jedesmal im Darnierderliegen umfällt. Immer findet sich ein schwarzer Profilierungsneurotiker, der der eigenen Partei das Messer in den Rücken stößt. Das nennen die Schwarzen dann Kompromißbereitschaft. Mit solchen Gummischläuchen läßt's sich kaum Staat machen, geschweige denn regieren.

    • mike1
      18. Februar 2011 08:51

      mein gott, hätt' die övp nur mehr leute wie einen kopf (der scheint mir ein sehr guter mann zu sein, mit hirn und hausverstand), dann würde sie besser dastehen.

      leider gibt es immer wieder vorschläge, bei denen es einem die haare aufstellt, als besispiel sei genannt:
      5 monate ausbildung beim heer sind genug. wem ist das denn wieder eingefallen? solches treibt den menschen (zumindest mich) fast in den wahnsinn...

      die övp soll sich bemühen, mehr "kopfs" zu gewinnen, dann ging es sicher wieder aufwärts.

    • Reinhard (kein Partner)
      18. Februar 2011 11:57

      Werter Wertkonservativer, modern und konservativ schließen sich nicht per se aus. Ich muss, um konservative Werte zu leben, kein Hutterer oder Amish sein. Aber ich kann auch in einer modernen Welt das Leben, die Gesundheit und das Eigentum der Menschen respektieren und Verhaltensweisen von anderen verlangen, die ich selbst bereit bin zu leben.
      Ich glaube auch nicht, dass das wirklich das Problem ist. Das Problem ist die an Arbeitsverweigerung grenzende Ideenlosigkeit in der ÖVP, die sich immer mehr darauf beschränkt, sich wie eine lahme Sau vor dem Politaktionismus der SPÖ hertreiben zu lassen. Außer gelegentlichem Quieken kommt nichts dabei raus; aus der Empörung über die Schmiedsche Idee, das Sitzenbleiben abzuschaffen (was ihr alle leistungsallergischen Schüler nebst deren Eltern automatisch in die Arme treibt), von der ÖVP vor 1 1/2 Jahren noch vehement abgelehnt, wurde inzwischen das Karlsche Signal, sich im Prinzip über die Abschaffung einig zu sein... Im Liegen umfallen als einzige Sportart neben dem Betonieren einiger alter Realitätsverweigerer reicht nicht zum Überleben.
      Wenn die Österreichische VOLKSpartei nicht bald den Weg zum Volk zurückfindet, wird es sie nicht mehr lange geben und die FPÖ mit ihrem Gegenaktionismus die Wählerwiese abgrasen. Ob das besser wird, als es die Roten hinbekommen, sei bezweifelt.
      Eindeutige Positionen, Rückgrat und endlich mal ein zumindest geringes Maß an Einigkeit würde der ÖVP helfen und auch Menschen mit bürgerliochen Wertvorstellungen aus ihrem verzweifelten Außenseitergefühl reißen und mobilisieren.

    • SOKs (kein Partner)
      18. Februar 2011 14:59

      Zur Erhöhung der Resistenz empfehle ich diesen Link mit den PDF-Programmen zum herunterzuladen. Und die Einstellung zu den verschiedenen Generationen.
      http://www.silviafuhrmann.at/index.php?article_id=13

  15. phaidros
    17. Februar 2011 17:58

    Übrigens, auch ein Apekt: sie Steuerlast, die auf dem Spritpreis liegt:

    http://oesterreich.orf.at/stories/493426/

    BG

    • GOP
      17. Februar 2011 20:24

      Warum soll der Finanzminister eigentich bei Treibstofferhöhungen dagegen sein, wo doch damit auch seine Einnahmen steigen?

    • phaidros
      18. Februar 2011 11:52

      Der Finanzminister sollte sich imho für Preise überhaupt nicht interessieren.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Februar 2011 12:14

      Auch Finanzminister müssen einkaufen und zahlen.

      Aber im Ernst, phaidros - dort, wo die Gesetze von Angebot und Nachfrage den Preis regulieren, sprich KEIN Monopol oder Oligopol die Preise festlegt, stimmt was sie sagen.

      Aber nur dort.

    • phaidros
      18. Februar 2011 12:17

      Wo das nicht der Fall ist, wäre das doch eher ein Fall für die Justiz (Kartellrecht), aber wieder nicht für den Finanzminister, oder?

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Februar 2011 12:48

      Das Kartell-Gesetz war schon vor der Adaptierung an das EU-Recht (also vor 2006) ein "zahnloser Papiertiger" (dieses nicht als Pleonasmus zu verstehen), ebenso wenig hat sich je ein Wirtschaftsminister in dieser Angelegenheit hervorgetan.

      Somit wären diese Interessen durchaus beim Finanzminister in guten Händen.
      "Wären" deshalb, weil seine ureigensten Interessen davon berührt sind.
      Stichwort "Steuern steuern."

      Da diese Bande aber insgesamt "gesteuert" ist, würde das auch nicht viel helfen.

  16. Celian
    17. Februar 2011 17:29

    Der Herr Wirtschaftsminister hat offenbar die Regel Nummer Eins für den Staat nicht berücksichtigt: Weg mit den Griffeln vom Markt!

    Auf der Börse wird der Aktienpreis aufgrund der Kauf- und Verkaufsorder, die im Börsenbuch eingetragen sind, in tausendstel von Sekunden („in Echtzeit“) neu gebildet. Nur Menschen, die meinen, daß die natürliche Preisbildung durch Angebot und Nachfrage kapitalistisches Teufelszeug ist, mit anderen Worten Sozialisten, sind der Meinung, die Preise künstlich durch Planung festlegen zu müssen. Um eine eventuelle Erhöhung des Benzinpreises trotz Verbots zu ermöglichen, muß diese Erhöhung von Anfang an eingepreist sein. Man nähert sich vom oberen Preisband dem richtigen Preis an. Optimal kann das aber nicht funktionieren, da man ja nicht mehr erhöhen darf. Also schleicht sich diese Annäherung vorsichtig wie auf Katzenpfoten an. Auf diese Weise entsteht ein generell eher zu hoher Benzinpreis, künstlich hoch gehalten durch sozialistische Planwirtschaft. Was hat man also erreicht: genau das Gegenteil von dem, was man erreichen wollte, einen zu hohen Benzinpreis.

    Falls nun der Wirtschaftsminister zu der Überzeugung kommen sollte, es wäre noch mehr staatliche Kontrolle notwendig, um dieses Problem zu beseitigen, etwa durch amtliche Preisregelung, so sei ihm gesagt, daß es dadurch zu einer Verknappung von Benzin kommen wird. Denn man kann von einem Unternehmer schlicht nicht erwarten, daß er seine Ware herschenken soll, eher haut er den Hut drauf, wenn nichts mehr rausspringt für ihn. Es würde also noch schlimmer werden, ein Versorgungsengpaß wäre die Folge. Wie damals im Kommunismus.

    Alle diese falschen Weisheiten wurden in der Vergangenheit weltweit zigmal durchexerziert, immer wieder kam es zu dem gleichen Ergebnis: Verteuerung, Verknappung waren die Folge. Das Paradebeispiel für sozialistische Planwirtschaft ist 1989 sang- und klanglos zusammengebrochen. Trotzdem wird Planwirtschaft unvermindert herbeigesehnt und für das Ei des Kolumbus gehalten.

  17. Ernst
    17. Februar 2011 17:26

    Wie soll jemand wie Hr. Mitterlehner etwas von der wirklichen Wirtschaft verstehen?
    Die berufliche Leistung des Hrn. Mitterlehner, der nun den Wirtschaftsminister spielt, bestand bisher anscheinen nur darin das er nach Endes des Studiums Bandenmitglied bei der WKO wurde, und dort mit den Zwangsmitgliedsbeiträgen der Wirtschaftstreibenden ausgehalten wurde.

    • Der kleine Nick
      17. Februar 2011 22:38

      Und intellektuell überragt er seine Regierungskollegen so verlässlich NICHT, dass diese fröhliche Runde ihn gern in ihrer Mitte hat.

  18. Josef Maierhofer
    17. Februar 2011 15:50

    Das Eingreifen der Politik.

    Richtig ist die Ahnungslosigkeit, richtig ist die Machtgier (die Räder stehen still, wenn/weil wir Machthaber das wollen und wie wir das wollen), richtig ist der Schaden, der damit angerichtet wird und richtig ist, daß Eingreifen der Politik in die Marktwirtschaft falsch ist.

    Es gibt noch viele Dinge, die die österreichische Politik prinzipiell falsch macht, wie Schulden, falsche Förderungen (parteibezogene, unsinnige, etc.), wie Manipulation und Lüge, wie Verweigerung der Kooperation für sinnvolle Vorhaben, Parteidenken, Geldverschwendung, Nichterkennen von Wesentlichem, Ausführung von Unwesentlichem, Untätigkeit, Reformunwilligkeit, Förderung der überbordenen Bürokratie, Genderismus und Quoten, etc. etc.

    Egal, wo die Politik eingreift, es wird dort vieles zerstört, weil eine Politik für eine Klientel, für Partei, für egoistische Ziele, für Macht betrieben wird und nicht im Auftrag des Volkes für das Volk. Den dieser Art Privilegierten ist wohl dieser Kontakt, dieses Gespür zum und für das Volk zufolge Reichtums abhanden gekommen.

    Egal, wohin man schaut, überall, wo die Politik eingreift wird Geld abgesaugt und Schaden angerichtet, statt gearbeit und richtige Entscheidungen getroffen.

    Meine Damen und Herren Politiker, zuerst legen Sie die Ware auf die Pudel, dann wird gezahlt, nicht wie bei uns in Österreich, wo dieses Privilegiengesindel abcasht und die Gegenleistung schuldig bleibt. Wenn die fertige Ware auf der Pudel liegt, dann kann der Käufer entscheiden ob er kauft oder nicht.

    Ein Beispiel ist dieses Benzinpreisgemurkse, ein weiteres die Pensionen, ein weiteres, die Krankenversicherungen, das Schulwesen, u.v.a.m.

  19. HJR
    17. Februar 2011 14:02

    Die Lektion wird nichts nützen, denn erstens sind unsere Politiker bekannt beratunsresistent und zweitens ist aus der Primatenforschung bekannt, dass Neues nur von jungen, rangniedrigen Hordenmitgliedern aufgegriffen und weitergegeben wird während die Hordenführer derartigen Versuchungen widerstehen.

  20. Observer
    17. Februar 2011 13:21

    Die jetzige Preisregulierung bei den Tankstellen hat sich als "Schuß nach hinten" herausgestellt. Nur in Ländern mit staatlicher Stützung kann ein "Garantiepreis" abgegeben werden (z.B. in Diktaturen wie Venezuela, Iran, Libyen, Dubai usw.). Wer unbedingt preisgünstig seinen Tank auffüllen will, dem empfehle ich eine Reise nach Ägypten, wo der Diesel (dort genannt: Solar) unter 0,20 und Benzin unter 0,50 € pro Liter kostet.

    Viel wichtiger wäre es, wenn - besonders am Land - die täglichen täglichen telefonischen Preisabsprachen zwischen den einzelnen Tankstellen unterbunden würden. Das wäre doch etwas für die Kartellbehörde, denn da wird eindeutig gegen bestehende Gesetze verstossen. Auch das Hauptagument der Multis, sofort auf plötzliche Abgabepreise in Rotterdam zu reagieren, ist nicht berechtigt. Erstens werden nur sehr geringe Mengen am sog. Spotmarkt eingekauft (vielmehr sind es meist längerfristige Lieferverträge zu bereits fix vereinbarten Konditionen) und zweitens würde dies bei Transport, Verarbeitung und Lagerung erst eine zeitlich stark verzögerte Auswirkung bringen.

  21. A.K.
    17. Februar 2011 12:58

    Ergänzung durch wenig Faktenwissen zu Dr. Unterbergers „Fußnote 171“, die sich mit der Tatsache befaßt, daß an den Tankstellen um 12 Uhr das Benzin signifikant teurer wird:
    In der Raffinerie entstehen aus Rohöl 3% Flüssiggas, 9% Rohbenzin, 25% Motorenbenzin, 4% Kerosin, 22% Dieselkraftsoff, 22% leichtes Heizöl, 11% schweres Heizöl, 3,5% Bitumen und ein Rest (Schmierstoff, Verluste), etc..
    Warum der relativ einfach in Österreich herstellbare Dieselkraftstoff seit einigen Jahren – früher war es nicht so – vergleichsweise zu Benzin so teuer geworden ist, wird von ÖAMTC, ARBÖ, Konsumentenschutz, Arbeiterkammer, etc. nicht hinterfragt. Ein österreichisches Grundübel besteht einerseits in der mangelnden Vermittlung von - für den Hausverstand nutzbarem – Faktenwissen und anderseits in der mangelnden Bereitschaft von dazu berufenen Organisationen für ihre Mitglieder eine wirksame Vertretung zu bieten. Ergänzt wird dies durch übervorsichtiges Agieren der Experten.

    • phaidros
      17. Februar 2011 13:15

      Möglicherweise durch den stark gestiegenen Anteil an Dieselfahrzeugen unter den PKW und LKW? Keine Ahnung, das ist nur so in den Raum gefragt - weiß das jemand?

      Dass die Autofahrerklubs nicht dazu da sind, um Autofahrer zu vertreten, sondern nur um deren Mitgleidsbeiträge zu kassieren, ist ja auch nichts Neues. Würden sie die Autofahrer vertreten, hätten sie längst aufgelassene Tankstellen aufgekauft oder angemietet, würden dort Sprit zum Selbstkostenpreis verkaufen und so die Player in einen Preiskampf zwingen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • A.K.
      17. Februar 2011 15:15

      Es sollte heißen: Ergänzung durch ein wenig Faktenwissen zu...
      @phaidros
      Im Klartext wollte ich sagen, daß die Raffinerie ihre Ausbeute an Benzin nur dadurch erhöhen kann, daß die schwereren Bestandteile noch weitere Verarbeitungsstufen durchlaufen müssen, die z.B. für Diesel und Heizöl nicht notwendig sind. Somit ein Mehraufwand bei der Herstellung von Benzin oder Kerosin, was früher höheren Preis gegenüber Diesel bedeutete.

    • phaidros
      17. Februar 2011 15:29

      Verstehe ich Sie richtig, AK: um die Verhältnisse der Komponenten zu verschieben (mit H-Cracking?), die aus dem Rohöl "auf natürliche Weise" heraus kommen würden?

      Wenn aber jetzt anteilsmäßig mehr Diesel verkauft wird, braucht man das weniger zu machen, und es müsste Benzin billiger werden, aber nicht Diesel teurer.

      Wo ist der Denkfehler?

      Danke,

      bG/phaidros.vie@gmail.com

    • A.K.
      18. Februar 2011 11:44

      @phaidros
      Sie machen meiner Meinung nach keinen Denkfehler! Diesel könnte im Verhältnis zu Benzin tatsächlich - wie früher wegen der leichtern Herstellbarkeit - billiger sein. In früheren Jahren (ca. bis 1990) war stets Diesel deutlich billiger, verglichen mit Benzin. Ausnahme: In der Schweiz wurde auch damals schon Diesel fast zum selben Preis wie Benzin verkauft. Dies war aber technologisch nicht zu begründen. Nun haben wir uns an die Schweiz angepaßt, leider aber nur was diese Preisgstaltung aber nicht die demokratischen Verhältnisse betrifft.

    • APM (kein Partner)
      19. Februar 2011 08:01

      @A.K.

      Meinen Sie das wirklich ernst was Sie da von sich geben?

  22. Christoph
    17. Februar 2011 12:35

    "Eine Erkenntnis, die in alle Lehrbücher der Ökonomie einfließen und künftigen Wirtschaftsministern als Pflichtlektüre dienen sollte."

    Es sollte besser in die Boulevardmedien einfließen. Das sind DIE Pflichtlektüren heutzutage.

    • HDW
      17. Februar 2011 12:49

      Ja schon, aber die dortigen korrupten "Journalisten" werden ja unter anderem von der "Planwirtschftskammer" finanziert. Und die haben sich sogar in die Verfassung eingenistet und verwirtschaften auch noch eine Pensionsversicherungskbeiträge und eine Krankenkassenbeiträge für diese Bestechungsgelder!

  23. Der kleine Nick
    17. Februar 2011 12:27

    Die SPÖ hat in den letzten Jahren ungeniert viele zu wenig qualifizierte Herrschaften in höchste Positionen geschickt, aber die ÖVP unter Herrn Pröll hat sich bei ihrer Wirtschaftspolitik (und sonst?) auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Hauptsache, es ist gemütlich in der Republik der jausnenden B-Politiker, scheint sich Herr Pröll zu denken.

    • Josef Maierhofer
      17. Februar 2011 15:31

      Eine gute Beschreibung das mit der Pröll Jause.

      Er ist im Gegensatz zu Dr. Schüssel nicht ein aktiver Vizekanzler sondern ein passiver, gutherziger, gutmenschlicher, friedlicher bei der Jause sitzender, naiver Vizekanzler, der von der SPÖ herumgeschubst wird wie ein Spielball.

    • M.S.
      17. Februar 2011 18:08

      Die ÖVP ist derzeit so gut wie nicht vorhanden, bildet ein Vakuum. In diesen Leerraum stößt die SPÖ mit einer letztklassigen Mannschaft nach und bestimmt wie`s lang geht. Hätte sie die absolute Mehrheit, würde die derzeitige Politik auch nicht viel anders ablaufen. Vielleicht hätte die "Krone" als Ideenbringer noch etwas mehr mitzureden, das Bundesheer wäre bereits abgeschafft und die Gesamtschule schon flächendeckend eingeführt. Das sind die einzigen Themen, bei denen die ÖVP wenigstens knapp über der Wahrnehmungsgrenze erkennbar ist.

  24. Anton Volpini
    17. Februar 2011 11:50

    "Eine Erkenntnis, die in alle Lehrbücher der Ökonomie einfließen und künftigen Wirtschaftsministern als Pflichtlektüre dienen sollte"....und zusätzlich die Erkenntnis, daß jeder preisstützender Euro die Volkswirtschaft um mindesten zwei Euro ärmer macht.....

    • phaidros
      17. Februar 2011 12:20

      Selbstverständlich - genau so ist es: der Euro, den Papa Staat zum Stützen eines Preise benützt hat, hat er einem Steuerzahler weggenommen: der wurde ärmer.

      Und konnte ihn nicht ausgeben für das, was er eigentlich wollte: auch sein Lieferant wurde ärmer.

      q.e.d.

      Das ist zwar ein bisschen milchmädchenhaft, aber wesentlich näher an der Realität als jeder Glaube, mit Eingriffen Positives zu bewirken.

      BG/phaidros.vie@gmail.com





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