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Dreimal Zwangs-ismus: Marx, Hitler und Gender

In kommunistischen Universitäten mussten alle Studenten Vorlesungen voller Phrasengeschwülste über Marxismus-Leninismus absolvieren. In der Nazi-Zeit musste jede Dissertation irgendein Zitat aus wirren nationalsozialistischen Schriften enthalten. Und im Österreich des 21. Jahrhunderts müssen alle Studenten eine Zeitschrift voll abstrusem Genderismus beziehen (und bezahlen).

Der Unsinn in dem Blatt namens „Unique“ ist so hanebüchen, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung wohl nicht notwendig ist. Es genügt wohl, ihn an ein, zwei oder drei Stellen anzulesen, auch wenn man kein regelmäßiger Leser des Produkts ist. Was viel ernster ist: Die Hochschülerschaft, die das herausgibt und die dafür Mitgliedsbeiträge kassiert, ist ein Zwangsverein (so wie die Wirtschaftskammer, die auch gerade Zwangsbeiträge für aufgeblasene Transgender-Initiativen ausgibt). Aber selbst die schwarz-blaue Regierung hat nicht gewagt, an diesem Zwang zu rühren.

Diese Mitgliedschaftszwänge lassen sich jedoch viel schlechter begründen als der neuerdings allgemein als unzumutbar hingestellte Zwang für junge Männer, eine Zeit ihres Lebens für allgemein nützliche und notwendige Zwecke wie Landesverteidigung, Katastrophenschutz oder humanitären Dienst opfern zu müssen.

Würde in diesem Land irgendwer noch liberal denken, dann würde derzeit jedenfalls die ÖH-Mitgliedschaft als erstes zur Debatte stehen. Diese Hochschülerschaft kassiert zwar ohne mit der Wimper zu zucken ihre Zwangsbeiträge von den Studenten, plustert sich aber mächtig dagegen auf, dass die selben Studenten etwas für die Finanzierung (und Verbesserung) ihres Studiums zu zahlen haben. Obwohl man zumindest vermuten darf, dass Studenten eher wegen des Studiums auf die Unis gehen als wegen der Ehre des Zwangs, gleichzeitig der ÖH beitreten zu müssen.

Ein anschauliches Beispiel, wie der reichste unter all diesen zwangsfinanzierten Vereinen mit den Geldern umgeht, liefert die Arbeiterkammer. Diese kassiert ja von jedem ausbezahlten Lohn stillschweigend 0,5 Prozent (und ein paar naive Menschen zahlen noch einmal so viel für die freiwillige Gewerkschaftsmitgliedschaft); die AK hat aber immer verhindert, dass die Zahlenden davon überhaupt informiert werden – vielmehr werden diese von ihrem Gehaltszettel in den Glauben versetzt, so viel für die Sozialversicherung zahlen zu müssen.

Und wofür gibt diese AK all das Geld aus? Gehen wir zum Beispiel in die schöne Grenzstadt Braunau. Dort musste der SPÖ-Bürgermeister nach etlichen merkwürdigen Vorgängen abdanken. Zum Glück aber ist die AK so sozial und gibt dem Mann umgehend einen Job. Sein Alter: 63 Jahre. Freilich dürften nicht alle 63-Jährigen dieses Privileg genießen: Sie müssen nämlich zwischen Arbeitsamt und Frühpension irgendwie ihr Drauskommen finden.

Aber zum Glück nimmt der Ex-Bürgermeister ohnedies keinem anderen AK-Genossen die Arbeit weg: Denn er hat sich umgehend zu einem ausgedehnten Dauer-Krankenstand entschlossen. Gute Besserung – spätestens in zwei Jahren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2011 14:15

    Zu „Biertrinken und die männliche Hegemonie“ von Elisabeth Hanzl und Sissi Luif

    Arme Links-Frauen. Sogar in linken, antisexistischen Kreisen ertappen sie ihre Männer beim strukturellen Sexismus, wenn sich die Komplizen zum Biertrinken und Wuzzeln verschwören. Ein bloßes Abschaffen solcher Treffen kann aber nur der erste Schritt sein zur Dekonstruktion des Patriarchats, vulgo dessen Zerstörung.

    Arme Links-Männer. Sie dürfen nicht einmal in Ruhe ein Bierchen trinken ohne daß ein paar Kranke vom anderen Geschlecht kreischen. Die linken Frauen wollen ihnen das Bier abgraben und ihnen jeglichen Spaß an der Freud verbieten. Nach der Lektüre dieses Frust-Pamphlets müßte auch dem hartgesottensten männlichen Linken klar geworden sein, wie dämlich es ist, ein Linker zu sein. Und Sex mit solchen Frustrierten kann doch auf die Dauer auch keine Erfüllung sein. So notgeil kann man doch nicht sein, daß man auf diese zurückgreifen muß...

    Den „Damen“ hingegen möchte ich empfehlen, wo sie ihr Matriarchat endlich austoben können. Auf den großen Ozean-Dampfern, die die Weltmeere befahren. Bei 10.000 deutschen Kapitänen gibt es nur ganze 14 Kapitäninnen, da muß frau doch sofort das Patriarchat dekonstruieren. Eine Frauenquote muß her, aber schnell. Da sind sie dann drei Monate lang abgeschottet von der bösen Umwelt und können fröhlich ihrem Frausein frönen. Wenn sie Glück haben, kommen bei Kap Horn ein paar somalische Piraten vorbei. Mit denen können sie eine wilde Party schmeißen. Oder sich in der Sicherheitszelle alleine weitervergnügen. Ganz nach Belieben.

    http://fazjob.net/ratgeber_und_service/beruf_und_chance/ingenieure/?em_cnt=118760

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2011 13:05

    Ich darf gar nicht daran denken, daß ich mit meiner 1,0 % Zwangsspende für die Arbeiterkammer, deren Propaganda-Pamphlet in Gender-Sprech mir jedes Mal, wenn ich das Postkastl aufmache und dort ungebetenerweise antreffe, die Freude am Nachhausekommen verdirbt, auch noch mit dem Spielsüchtigen von Braunau Zwangs-Solidarität aufbringen darf.

    Die Millionen von zwangsbeglückten Schäfchen merken nicht einmal, daß ihnen in Form von KHG ein Sündenbock vor die Nase gehalten wird, den sie willig anblöken, während sich die schwarzen Schafe in den eigenen Reihen begierig an den der Bevölkerung abgeschröpften Zwangseinkünften delektieren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2011 08:07

    abgesehen von der verblödung durch genderismus, schwulen-lesben-immigranten verzückung und opfergruppenmentalitäten unserer lieben, meist von öffentlichen geldern lebenden internationalsozialisten, bin auch ich gegen jede art von zwangsbeglückung und zwangsmitgliedschaften, die sofort wuchernde, oft ineffiziente und letztlich parasitäre organisationen mit sich ziehen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2011 12:52

    Die Lohnzettel sind ohnedies ein schnödes Propagandainstrument.

    Nebenbei erwähnt, fließen an die Arbeiterkammer zweimal 0,5%.

    Es werden ja die so genannten "Dienstgeberbeiträge" nicht gelistet.

    Diese sind jedoch ebenfalls Zwangsabgaben aus der Brutto-Lohnsumme jeweiligen Arbeitskraft, und daher direkt dem entsprechenden Arbeitnehmer zuzurechen.

    Gäbe es den Arbeitnehmer nicht, gäbe es diese Abgaben nicht.

    Die weit verbreitete Ansicht, dass diese Beiträge doch der Arbeitgeber "bezahlt" ist exzellent installierte Propaganda.

    Der einzige Grund für diese Verschleierung ist doch der Umstand, dass die Zwangsenteigneten dann monatlich das volle Ausmaß ihrer Ausbeutung schwarz auf Weiß lesen könnten...
    ...und das wollen wir doch nicht!

  5. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2011 13:27

    Danke für die Kostproben aus 'Unique'. Wenn sich die 'geistige Elite' unseres Landes mit derartigen Dingen beschäftigt, wundert es mich nicht, wenn die Europäer langsam aussterben und Migranten aus aussereuropäischen Ländern anstattdessen nach Europa besiedeln.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2011 13:32

    Mit dem quasi gestohlenen Geld ist es doch um einiges leichter die Zwangsmitglieder zu besch...

    Unseren Herrschenden ist schon klar, dass sie Zwangsgebühren einheben müssen, denn freiwillig würde wohl niemand für die div. Versorgungsposten, die daraus resultieren, blechen wollen.

    Es würde mich auch wenig verwundern, wenn demnächst eine "Genderkammer" installiert würde, in die ALLE einzahlen "dürfen", unter dem Deckmäntelchen "Geschlechtergerechtigkeit".

    Eine fürchterliche Ungerechtigkeit fordern grade wieder einmal unsere obersten Pensionistenvertreter, nämlich dass pensionierte Frauen früher dazuverdienen dürfen als pensionierte Männer.
    Checken die nicht wie ungleich diese Forderung ist, obwohl der OGH gerade die Ungleichheit bei den Öffi-Tickets gekippt hat?

    Transparenz ist nur wichtig zum Aufhetzen der Arbeitnehmer untereinander ( Gehaltsveröffentlichungen in Betrieben), aber doch nicht für die Gebarungen der verschiedenen Kammern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2011 08:32

    Die Arbeiterkammer ist eigentlich eine "geschützte Werkstätte", welche z.T. sogar als Selbstzweck geführt wird. Viele dortige Funktionäre haben auch in der jeweiligen Gewerkschaft einen Schreibtisch, um ein zweites Einkommen zu lukrieren. Beide Interessensvertretungen werden vorwiegend von der SPÖ kontrolliert und die AKler freuen sich, dass die Zwangsmitgliedschaftsbeiträge (Schutzgeld?) nun sogar per Verfassungsrang gesichert sind. Bei vielen Grossbetrieben und Behörden wird man sogar "freiwillig gezwungen", auch noch der Gewerkschaft seinen Obolus zu geben. Ich habe in meinem Berufsleben beide Organisationen nicht gebraucht, vielmehr habe ich mir die Bedingungen mit meinen Arbeitgebern immer selbst vereinbart.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorArturo Merzario
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2011 11:40

    Ich als Wirtschaftskammerzwangsgebührenzahlender habe mich unlängst sehr gewundert, als ich mir ein Rennen bei der Ski WM in Garmisch Partenkirchen angesehen habe. Einge ÖSV-Läufer werden offenbar von der Wirtschaftskammer gesponsert, zumindest haben sie das WKO- Logo auf ihren Anoraks aufgenäht (und aus Spaß werden sie das ja wohl nicht tun).

    Wie komme ich dazu, dass mit meinen Zwangsbeiträgen irgendwelche Sportler (die eh bestens verdienen) gesponsert werden, während der Oberlinke Dauergrinser Leitl Propaganda für die Gesmatschule macht. Vielleicht sollten sich die WK-Bonzentruppe mal auf ihre Kernbereiche und Kernaufgaben konzentrieren.

    Die AK setzt sich wenigsten für ihre Zwangssmitglieder (kostenlose Rechtsvertretung....) ein, die WK tut überhaupt nichts. Hatte mich einmal "beraten" lassen. Nach 5 Minuten bin ich gegangen, weil der WK-"Experte" vollkommen blank war.

    Außer linken Ideen und einem unglaublich Wust an Altpapier, der mein Postfach verstopft, produziert dieser Bonzenverein rein gar nichts.


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  1. Arnrosco (kein Partner)
  2. Prosper (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:43

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  4. kate (kein Partner)
    19. Juli 2014 07:04

    ich bin zu hören, um Zeugnis davon, wie ich mein Mann zurück zu geben, wir haben für mehr als 9 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder bekommen. Sache waren mit uns gehen, und wir sind immer glücklich. bis eines Tages mein Mann begann, in einer Weise, die ich nicht verstehen konnte, verhalten, ich war sehr beeindruckt von der Art, wie er mich und die Kinder behandeln zu verwechseln. Monate später, dass er nicht wieder nach Hause kommen, und er hat mich angerufen, er will die Scheidung, fragte ich ihn, was habe ich falsch gemacht, dies von ihm zu verdienen, ist alles, er sagte, er will die Scheidung, er hasst mich und nicht wollen mich in seinem Leben wieder zu sehen, ich war wütend und fru

  5. Gasthörer (kein Partner)
    15. Februar 2011 23:31

    Diese UniZeitung ist eine einzige Zumutung - ich bekomme sie einmal im Quartal zurgeschickt. Dort geht es nur um: arme ausländische Studenten, böse männliche Studenden, den Alltagsrassimus und natürlich zu 80% um Feminismus, Genderismus, Transgender, ...

    Solch einem Thema könnte sich die ÖH einmal annehmen; das brennt den Menschen unter/auf den Fingernägeln. Doch eher beleidigt ein Österreicher einen Migranten, als dass dies wohl jemals passieren wird.

    http://www.bz-berlin.de/tatorte/protokoll-einer-menschenjagd-article1119580.html

    • mahler (kein Partner)
      16. Februar 2011 10:30

      Die Medien nehmen sich dieser Problematik an, wie auch der von Ihnen verlinkte Artikel zeigt. Nur - was hat das konkret mit den Studenten zu tun?

    • Gasthörer (kein Partner)
      17. Februar 2011 13:10

      • Jarret H. wohnt in Lichtenberg. Vor etwa zehn Jahren kam er aus Kenia nach Deutschland, wohnt bei seiner alleinerziehenden Mutter. Der 17-Jährige geht in die 9. Klasse der Schule Am Rathaus in Lichtenberg. Er blieb zweimal sitzen, ist seit einem Jahr mit Jenny (15) zusammen. Die Freundin zu BILD: „Am Samstag erzählte er mir von der Schlägerei. Er war total stolz darauf.“

      • Dano C. wohnt ebenfalls in Lichtenberg, seine Familie stammt aus Bosnien. Bei der Polizei ist er wegen mehrerer Diebstähle bekannt. Doch die Verfahren wurden eingestellt, weil er die Taten als Minderjähriger beging.

      • Nusef U. stammt aus dem Irak, wohnt mit seiner Familie seit mehreren Jahren im Lichtenberger Kiez. Bei der Polizei wurde er vor längerer Zeit als Intensivtäter geführt. In seiner Akte stehen Delikte wie Diebstahl und Sachbeschädigung.

      • Ersiv G. ist gebürtiger Kosovare. Bis vor einem Jahr ging er ebenfalls auf die Schule Am Rathaus, war ein guter Schüler. Ersiv spielt Fußball im Verein

    • Teuto (kein Partner)
      17. Februar 2011 15:00

      16. Februar 2011 Neonazis verurteilt nach Angriff in Tram
      Berlin: Bewährung und Haft für zwei Neonazis, die einen Betrunkenen in einer Tram bewusstlos geschlagen hatten.

    • Reinhard (kein Partner)
      17. Februar 2011 17:36

      "Im Urteil des Berliner Amtsgerichts hieß es, die Neonazis hätten ohne den geringsten Anlass massive Gewalt auf ein wehrloses Opfer ausgeübt. Die politische Gesinnung habe bei der Tat keine Rolle gespielt. Dem 28-Jährigen sei zu Gute zu halten, dass er sich von der Szene gelöst hätte und in der rechten Szene als Verräter gelte, argumentierte der Ankläger. Der arbeitslose Maler hat eigenen Angaben Angst vor Racheakten. Auf einer rechtsextremen Internetseite wird er mit einem Foto als Denunziant gebrandmarkt."

      Wieso wird einer, der sich aus der Szene gelöst hat und dort als Verräter gilt, als Neonazi bezeichnet? Das ist Verhetzung in Reinkultur. Vor Allem, da eindeutig erkannt wurde, dass es keinen Zusammenhang zwischen der politischen Ausrichtung der Leute und der Straftat gab, die einfach nur eine Prügelei besoffener aggressiver Dumpfschädel war:

      "Beide Angeklagte waren eigenen Angaben nach angetrunken. Sie waren mit Bekannten unterwegs und fuhren an der Straßenbahnhaltestelle vorbei. Sie versperrten Fußgängern den Weg. Das spätere Opfer regte sich auf. Die berechtigte Unmutsäußerung führte zu der Schlägerei. Eine derartige Gewalt ohne vernünftigen Anlass ist nicht zu verstehen, urteilte das Gericht."

      Es ist richtig, dass es Gewalttäter überall gibt, Idiotie ist eine internationale Größe. Nur warum wird die Herkunft ausländischer Gewalttäter oft so verschämt verschwiegen, während es bei Inländern sogar dann "Neonazi" heißt, wenn der Betreffende sogar erklärter Feind seiner Exfreunde ist?
      Wie verlogen gehts eigentlich noch?
      Und wieviele immigrierte primitive Gewalttäter müssen eigentlich das autochthone Potenzal an Vollidioten aufstocken, bis alle Gutmenschen glücklich sind?

    • Reinhard (kein Partner)
    • Gasthörer (kein Partner)
      17. Februar 2011 21:51

      @ Danke Reinhard, das war ja glatt so etwas ähnliches wie "Autopoiesis" (Begriff aus der Systemtheorie).

      "Die unbestrittenen Absurditäten von heute sind die akzeptierten Schlagworte von moren. Sie werden nach und nach akzeptiert, durch ständigen Druck von einer Seite und ständigem Rückzug der anderen - bis sie eines Tages plötzlich zur offiziellen Ideologie des Landes erklären werden."

  6. RB (kein Partner)
    15. Februar 2011 20:25

    OT
    Habe soeben in der "Wiener Zeitung" ein Interview mit Seniorenpräsident
    Andreas Khol gelesen.
    Überschrift: "Ein ORF-Programm für Türken". Ein Sparten-Kanal im öffentlich-rechtlichem Rundfunk fehlt ihm und er sieht sich als Freund der austro-türkischen Community.
    Ich glaube, es ist Hopfen und Malz verloren und der Zug längst abgefahren.
    Und die ÖVP wird zu einer vernachlässigbaren polit. Größe werden. Leider.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:33

      Das wird sie nicht werden, das ist sie schon. Und Leute wie Khol haben den Totengräbern die Schaufel geliefert.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      15. Februar 2011 21:44

      @RB sie könnten ihren sozialen Robin-Hood-Fingerfertigkeiten in gewohnten Basar-Klamotten nachgehen und dadurch ihren Cash-Flow entscheidend optimieren.
      Die Herren Khol, Faymann, Pröll und Cap hätten sicher ebensowenig dagegen wie die Damen Glawischnig und Vassilli-Sowieso. Und Kardinal Schönborn übt schon seit Jahren Muezzin-Melodien, zur Zeit unter Anleitung eines Tiroler Meisterjodlers.
      Geht doch, oddärrr?

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      15. Februar 2011 21:47

      Die Maschin' verschluckt was ... Ich empfahl reinen Herzens eine Umwidmung des Stephansdoms zur Moschee, um den orientalischen Taschendieben die Anschaffung teurer westlicher Tarnklamotten zu ersparen ... Ob's so verständlich wird?

  7. numerus clausel (kein Partner)
    15. Februar 2011 16:14

    Wo ist eigentlich der "hat Rechtswissenschaften studiert" Starl? Mal wieder in Behandlung, dass er hier nicht wieder jemand "töten" möchte oder sonst jemand zumindest angreifen will? Der müsste sonst doch so einiges über die ÖH sagen können, die Zeitungen bekommt er, wie er mal sagte, noch immer zugeschickt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:44

      Sehr geehrter n.c,

      ich wüßte nicht, aus welchen Gründen Philipp Starl einer Behandlung bedürfte, so mitfühlend Sie ihn auch vermissen; mir, ohne ihn anderweitig zu kennen als hier präsent, erscheint er pumperlg'sund. Seine Abwesenheit deutet lediglich darauf hin, daß ihn verrottende Leichen wie AK, WK und ÖH nicht interessieren; auch ich finde, daß Forensik à la "CSI" in deren Formalindunst verschwendet wäre.

      Zu Ihrer Weiterbildung und Starls Erbauung verweise ich auf den kurzen Liberalismus-Lehrgang eines amerikanischen Universitätsprofessors, der innerhalb weniger Minuten filmisch und bequem absolviert werden kann — um zu begreifen, wie meilenweit sich alle Staaten der EUdSSR von wahrer Demokratie entfernt haben:

      http://www.learnliberty.org/category/topics/libertarianism

      Dr. Nigel Ashford explains the 10 core principles of the classical liberal & libertarian view of society and the proper role of government:

      1) Liberty as the primary political value
      2) Individualism
      3) Skepticism about power
      4) Rule of Law
      5) Civil Society
      6) Spontaneous Order
      7) Free Markets
      8) Toleration
      9) Peace
      10) Limited Government

      Dr. Ashford is Senior Program Officer at the Institute for Humane Studies (IHS) at George Mason University.

      Ich füge hinzu: Die George Mason University liegt im Bundesstaat Virginia, an vier Standorten, wenige Meilen von Washington, D.C., entfernt ... und George Mason war neben Jefferson, Washington et al. einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Und die sind eine der ältesten und nach wie vor vitalsten Demokratien der Welt, sosehr es hierzulande auch Mode geworden ist, sie mit Unrat zu beschmeißen — natürlich ohne zu bedenken, daß wir ohne die USA, die 600.000 ihrer Jüngsten und Besten in Europa geopfert haben, mit Russisch als Muttersprache aufgewachsen wären.
      (Oder, im noch übleren Fall, in einem mongolischen Lebensborn e.V. unsere Lenden und Hüften bewegen müßten, im Akkord, um arische Gene zu verbreiten.)

  8. Undine
    15. Februar 2011 15:47

    @Schreyvogel schreibt zum Thema "Spielsucht des Braunauer Bürgermeisters":

    " Skiba hat sich unter dem Vorwand, Braunau vom Image des Hitler-Geburtsortes befreien zu müssen, sehr stark bei der "Gedenk-Historiker"-Seite engagiert, was ihm lange Zeit einigen Ruhm innnerhalb der SPÖ eintrug"

    Damit ist jener linke Bürgermeister nicht der einzige, der meint, sich mit solchen Aktionen Liebkind machen zu müssen, weil er sich da ganz gefahrlos "stark" machen kann.

    Den kleinen oberösterreichischen Ort FRANKENBURG trifft jetzt auch Ungemach und zwar von Seiten des KPÖ-Landessprechers Leo Furtlehner. Ich weiß nun nicht, wie weit man außerhalb Oberösterreichs mit der Geschichte der Bauernkriege vertraut ist. Um es kurz zu machen:
    Es geht um das FRANKENBURGER WÜRFELSPIEL von Karl Itzinger aus dem Jahr 1925, das alle zwei Jahre unter begeisterter Beteiligung der gesamten Frankenburger Bevölkerung auf dem "Haushammerfeld" aufgeführt wird (mehrere Vorstellungen pro Saison mit Besuchern aus nah und fern!)

    Nun wünscht dieser KPÖ-Herr, daß der "braune Fleck" getilgt und der "Itzingerweg" umgetauft wird, weil nämlich der Karl Itzinger ein NAZI war!
    Der Frankenburger Bürgermeister scheint von der Idee nicht recht begeistert zu sein, denn er meint: "Karl Itzinger ist der Autor des Frankenburger Würfelspieles .Würden wir die Straße umbenennen, würden wir auch das Spiel in Frage stellen." Aber der Herr KPÖ-Mann wird bestimmt hartnäckig sein hehres Ziel, den braunen Schandfleck von Frankenburg auszumerzen, weiter verfolgen. Er hat ja wohl keine anderen Sorgen.Hoch lebe die POLITICAL CORRECTNES!

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 16:17

      Na entschuldigen schon und seien Sie mir nicht bös: Herr Itzinger war nicht ein lieber OÖ-Heimatschriftsteller, sondern nach 1938 ein hochrangiger Nazi-Funktionär. Warum Sie so jemanden in Schutz nehmen, nur weil ein KP-ler ihn weg haben will, müssen Sie mir erklären. Man muss keine Kommies mögen, aber einen EX-Nazi zum hohen Kulturgut verklären, ist auch nicht wünschenswert. So nach dem Motto, alles was Linke wollen, muss schlecht sein?

    • Undine
      15. Februar 2011 16:53

      @H. Richter

      Machen Sie sich doch nicht lächerlich!

      Oder sind Sie etwa ein Nazi, daß Sie so genau Bescheid wissen, wer im 3. Reich Funktionär war oder nicht? (So etwas kann übrigens zu Besessenheit ausarten!)

      Ich jedenfalls entnahm meine "Weisheit", daß es sich bei Itzinger um einen Nazi dreht nämlich erst vor ein paar Tagen einem Lokalblatt, aus dem ich von dieser läppischen Geschichte erst erfuhr. Und ich bin überzeugt, daß mit Abstand die wenigsten Leute, die das "Frankenburger Würfelspiel" kennen, Bescheid wissen. Ich selber hab' das Stück noch nie gesehen.
      Sollte es aber wieder einmal auf dem Spielplan stehen, werde ich es mir sicher anschauen und fein säuberlich auf Nazi-Sprüche abklopfen. So nach dem Motto, alles was "Rechte" wollen, muß schlecht sein.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 17:23

      Hier eine kleine Analyse völkischer Literatur, wenn Sie verstehn:
      http://www.westfr.de/ns-literatur/blut-und-boden.htm

      Die Hochrangigkeit Itzingers im NS-System sieht man an der kleinen Biografie auf Wikipedia, die Titel und Funktionen werden dort doch nicht alle gefälscht sein? Was Gedrucktes hab ich leider nicht zur Hand, kann mich aber gerne kundig machen.

      Ihre verkehrte Welt: Grüne Gutmenschen sind Nazis, aber verurteilte NS-Funktionäre waren unschuldige Opfer.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 17:26

      Hier die Romanfassung des "Heimatspiels" etwas anders betitelt:
      Itzinger, Karl: Es muß sein! Der Kampf eines deutschen Volkes um Freiheit, Glaube und Heimat. Verlag: Leipzig - Graz: Stocker 1941. 30. - 40. Tsnd.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 17:40

      Ach ja noch eins: Wer über Nazis Bescheid weiß, muss klarerweise selbst ein Nazi sein, sehr lustig, -- Polizisten und Richter sind ja schließlich auch Verbrecher oder sympathisieren mit ihnen ...

    • Trollfresse (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:02

      H.richter

      Na wenn's in der Wiki steht, dann kann man sich ja sicher sein , wer ein Nazi ist.

      "Wiki" steht nämlich für "Ich habe nicht recherchiert, sondern nur mir grad was ungeprüft reingezogen damit ich irgendwas habe, mit dem ich auftrumpfen kann"

      Wikipädia ist nur der Ölfilm auf dem Ozean der Bildung. Wer die bunten Schlieren schon für die unermessliche Weite und Tiefe des Ozeans hält, dem kann man am Untergehen nicht hindern.

      Im übrigen wenn jemand Itzinger heißt, dann muss er wohl ein Nazi sein. Ist doch einleuchtend. Und wenn sich jemand H. Richter nennt, dann kennt er sich aus mit Dichtung und Wahrheit.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:14

      Gott Leute, habts Euch doch nicht so. In einem Land, in dessen Hauptstadt Ehrenmäler für ausländische kommunistische Terroristen und Massenmörder aufgestellt werden ist auch Platz für eine Dorfstraße mit dem Namen eines Sohnes des Ortes, der Funktionär in einer nationalsozialistischen Partei war. Wen die heimatverbundenen Spielchen kleinbürgerlicher Einwohner eines unbedeutenden Nestes stören, der kann sich ja durch den Besuch einer nordkoreanischen Jubelausstellung davon ablenken.
      Diese ganze gespielte Empörung ausgerechnet von Seiten eines Funktionärs einer Partei, die sich zu einer Ideologie bekennt, die durch Diktatur und Massenmord zu historischem Ruhm gelangte, über Brüder im Geiste am anderen Rand des politischen Spektrums wäre im Grunde nur lächerlich, wenn sich nicht wieder ganze Horden profilierungssüchtiger Weltverbesserer und selbsternannte Ritter des Lichtes auf diesen "Skandal" stürzen und ihm damit eine Bedeutung geben würden, die er nicht besitzt. Aber Hauptsache ist ja, den Weltverbesserern gehen die Feinde nicht aus; zur Not ziehen wir noch Glatzerte an den Haaren herbei.
      Wenn sich dieser Kommunistenfuzzi am deutschtümelnden Text des Itzinger so hochgeilt, möge er sich ein paar kommunistische Heldenromane reinziehen, von mir aus "Wie der Stah gehärtet wurde". Das dürfte in seiner Parteibücherei immer griffbereit stehen.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:16

      Reiche ein kleines "L" für den Stahl nach.

    • Undine
      15. Februar 2011 22:37

      @H. Richter

      "Hier die Romanfassung des "Heimatspiels" etwas anders betitelt:
      Itzinger, Karl: Es muß sein! Der Kampf eines deutschen Volkes um Freiheit, Glaube und Heimat. Verlag: Leipzig - Graz: Stocker 1941. 30. - 40. Tsnd."

      Ja, da kann ich nir vorstellen, daß Ihnen so etwas wie schon alleine das Wort "Heimatspiel" in Ihrer ROTEN Kehle steckenbleibt!

      Keine Sorge, in ein paar Jahren wird der MUEZZIN von den MINARETTEN krähen, dann erst können Sie linker Träumer sich endlich so richtig zu Hause fühlen, gell!?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. Februar 2011 08:35

      Das Schlimmsts an diesem Blog ist, dass die meisten nicht EINMAL zugeben können, dass sie falsch gelegen sind. Lieber alles mit der Sozikeule niederstrecken.

    • mahler (kein Partner)
      16. Februar 2011 10:36

      Reinhard

      Ein Land, das voller "Ostmarkgassen" und "Kernstockstrassen" ist, sollte einige wenige Denkmäler für Leute, die lt. hiesiger Denkart das "Links-Böse" schlechthin verkörpern, auch noch aushalten.

    • H. Richter (kein Partner)
      16. Februar 2011 10:45

      Lieber Troll, ich habe mich mit Itzinger beschäftigt, als Sie noch in den Windeln lagen. Gerne kann man auch in richtiger Literatur über den Herrn Itzinger referieren, aber ich habe Sie nicht zur Hand und Sie sind mir den Aufwand nicht wert. Fakt ist dass Itzinger einer der glühendsten Hitleranhänger des Gauers OD war und bis zum Schluss nie etwas bereut hat. Wenn Sie das für irrelevant oder gar sympathisch halten, dann stellt das Ihrem politischen Empfinden kein gutes Zeugnis aus. Dafür muss man nämlich kein Sozi sein, wie zahlreiche ÖVPler beweisen die das NS-System auch nicht zu verherrlichen gedenken. Oder sind die Ihnen auch zu links? Auch das würde Bände sprechen.

    • H. Richter (kein Partner)
      16. Februar 2011 10:51

      Liebe Undine, Auch Ihnen sei ins Stammbuch geschrieben, dass wer die Dinge beim Namen nennt, kein Roter sein muss. ich bin sogar ein Konservativer würde ich sagen, aber mit der Verherrlichung von ehedem gühenden Nationalsozialisten fange ich wenig an. Waren das nicht auch Sozialisten, lese ich hier immer wieder? na also, Itzinger war einer der von Hitler begeistertsten Oberösterreicher und hat bis nach dem Krieg auch nur ein bisschen bereut. Finden Sie das sympathisch und richtig und harmlos. Ein bisschen darf man schon über die Verbrechen des Nationlasozialismus informiert sein (oder heißen Sie gar Rosenzopf), bevor man hergeht und wichtig jeden Tierschützer, Studenten oder Gendertussis wichtig als die Faschisten von heute bezeichnet. Das wollte ich Ihnen nur gesagt haben. ich persönlich habe kein Problem, wenn das Weihespiel von Itzinger weiterhin aufgeführt wird, auch die Straße solle meinetwegen weiter so heißen, aber man sollte diese Dinge heute aussprechen dürfen, ohne als "Linker" diffamiert zu werden. Auch jede Menge aufrechter Christlichsozialer Menschen wurden in diesem System ermordet, wollem Sie deren Andenken schänden?

    • H. Richter (kein Partner)
      16. Februar 2011 11:03

      Ach ja, Undine und bitte lesen Sie mal was (oben meinen Link) zu völkischer Literatur als Wegbereiter des NS-Systems. Das waren keine harmlosen Heimatdichter, sondern fanatische Nationalsozialisten, die glaubten der Welt Ihren Glaub mit Blut aufzwingen zu können. Jedenfalls keinen Deut besser als heutige Moslem-Fundis, oder glauben Sie das etwas gar?

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2011 11:55

      Mahler, ich sehe, Sie haben mich verstanden. Genau das meinte ich.
      Und über kommunistische Jubeldenkmäler und -ausstellungen rege ich mich nur dort auf, wo sie mit meinem Steuergeld finanziert werden. Wer glaubt, eine Stalinbüste in seinen Vorgarten stellen zu müssen, der solle dies tun. Und es als müßig erachten, wenn der Nachbar eine Itzinger- oder Waßweißichwer-Büste aufstellt.
      Bezahlen möchte ich beide nicht.
      Der Rest ist aufgeregtes Gegacker.

    • schreyvogel
      16. Februar 2011 15:03

      @ Trollfresser
      "Wikipädia ist nur der Ölfilm auf dem Ozean der Bildung. Wer die bunten Schlieren schon für die unermessliche Weite und Tiefe des Ozeans hält, den kann man am Untergehen nicht hindern."

      Danke für diese herrliche, überaus treffende Definition!

  9. Herby (kein Partner)
    15. Februar 2011 13:24

    Off Topic:

    Frau Elisabeth Sabaditsch-Wolff wurde verurteilt:

    Der Schuldspruch bezog sich auf abfällige Äußerungen, die die Vortragende des freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI) über den Propheten Mohammed getätigt hatte.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/634202/IslamSeminar_Vortragende-verurteilt?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

    http://wien.orf.at/stories/499091/

    • Segestes (kein Partner)
      15. Februar 2011 13:52

      Die Frau ist leider selbst schuld.
      Man muss heute seine Kritik, an unter Naturschutz gestellten Ideologien, eben kunstvoll verpacken.
      Dann kann man auch "beleidigen" bis der Arzt kommt - und der Staatsanwalt kann sich trotzdem brausen gehen.
      Leider besitzt die gute Frau diese rhetorische Fähigkeit offenbar nicht - ich habe sie einmal beim Club 2 erlebt, da hat sie wenig überzeugt - oder sie ist einfach extrem naiv gewesen.

      Außerdem, wie sich die Justiz gerade gegenüber dem anderen politischen Lager gebärdet, spottet auch jeder Beschreibung - Tierschützerprozess:

      http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/633988/Tierschuetzer_Kritikerin-zieht-sich-Zorn-der-Richter-zu?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

      Da wird Kritik, an der anscheinend merkwürdigen Verhandlungsführung der Richterin, beinhart per Klagskeule niedergebügelt.

      Ich würde einmal sagen, unser Rechtssystem hat jegliche Glaubwürdigkeit verwirkt, egal wo man politisch steht.

    • Arturo Merzario (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:06

      Dazu passend ein sehr guter Artikel im deutschen Nachrichtenmagazin Focus:

      Ganz Arabien wankt auf einem schmalen Grat – fort von den alten Despoten, hin zu neuer Freiheit. Und an den Abgründen dieses zugigen Pfades lauert der islamische Fundamentalismus. Aus den warmen Stuben des Westens geizen unsere Politiker nicht mit guten Ratschlägen. Dabei sehen wir im Widerstand gegen den Islamismus selber eher feige aus.

      Nach den Fällen Salman Rushdies und Theo van Goghs wagt kaum noch ein Schriftsteller Kritik am Islam. Auch die Karikaturisten und Kabarettisten haben damit aufgehört, seit dänische Zeichnungen einen Sturm islamistischer Gewalt ausgelöst haben. Inzwischen berichten sogar Lehrer und Universitätsdozenten von systematischen Einschüchterungen durch islamische Vereine, wenn in irgendeiner Disziplin vermeintliche Glaubensfragen tangiert werden. In Großstadtschulen toben muslimische Eltern, falls Mädchen mit Jungen im Sportunterricht turnen, Sexualkunde auf dem Plan steht oder über Israel diskutiert wird.

      Im großen Kulturkampf üben wir kleines Zurückweichen. Kruzifixe werden in öffentlichen Gebäuden abgehängt. Nikolaus-, Weihnachts- und Osterfeiern verbannt man bereits aus deutschen Kindergärten. Selbst die Banken beginnen damit, die Sparschweine abzuschaffen, weil sie religiöse Gefühle von Muslimen verletzen könnten. Wir gewöhnen uns an einen asymmetrischen „Dialog der Kulturen“, der darin besteht, dass wir zusehends schweigen, zurück- und hinnehmen, wo die anderen fordern und austeilen. Dabei warnte uns schon Nietzsche: „Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen das eigene Ideal.“

      Machen wir uns nichts vor: Der kulturelle Dschihad droht nicht nur in Kairo, er droht auch uns und organisiert einen internationalen Kommunikationsraum wie früher linke Spontigruppen an den Universitäten – mit einer subtilen Mischung aus latenter Gewalt, rhetorischer Aggressivität und moralisch aufgeladenen Opfermythen. Es geht ihm nicht um den Dialog, sondern um Stigmatisierung westlicher Werte. Sein Ziel ist es, den vorpolitischen Raum systematisch mit Denk-, Rede- und Kulturverboten zu belegen, bis irgendwann das Gute-Nacht-Gebet unserer Kinder als üble Provokation für den Propheten interpretiert werden kann. So baut sich in der Gesellschaft eine Mauer des Schweigens auf – und nur die Hassprediger in deutschen Moscheen werden ungestört immer lauter.

      Schon sind Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übertreten, regelmäßig mit dem Tod bedroht. Gewalt gegen muslimische Frauen, Zwangsheiraten, Ehrenmorde geschehen mitten in Deutschland. Kurzum: Ohne nennenswerten Widerstand schleicht sich das Totalitäre in unsere Gesellschaft. Man muss nicht gleich dem Pathos Oriana Fallacis („Europa ist nicht mehr Europa, Es ist Eurabien, eine Kolonie des Islam.“) oder dem Furor Alice Schwarzers („Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts.“) folgen, um zu erkennen, dass der Dialog der Kulturen auch damit beginnt, mutig die eigene Haltung zu vertreten. Und zwar bei uns selbst

    • Undine
      15. Februar 2011 14:32

      @Arturo Merzario

      Danke für den ausgezeichneten Artikel aus dem dt. Nachrichtenmagazin "FOCUS"

      Auf der einen Seite ist es beruhigend zu wissen, daß es namhafte Leute gibt, die durchschauen, welch teuflisches Spiel mit dem "Westen", mit Europa getrieben wird, welche ungeheuren Gefahren durch den ISLAM, bzw. durch den ISLAMISMUS auf uns "totsicher" zukommen;
      Auf der anderen Seite ist es mehr als beunruhigend, daß nicht die geringsten Anstrengungen unternommen werden, etwas gegen diese Lawine, die da auf uns zukommt, zu tun, ganz im Gegenteil: Wir werden mit Hilfe unserer blinden Gutmenschen dazu gebracht, PC-gerecht lieber gleich zu kapitulieren.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:45

      Die erzwungene (?) Kontamination unseres Kulturkreises mit dem Islam wird uns noch vie mehr zu schaffen machen, als manche jetzt schon einzusehen bereit sind.

      Vor allem, wenn auch von moderaten Mohammedanern "Solidarität" eingefordert wird.
      Was anlässlich der unweigerlich auf uns zukommenden "Verteilungskämpfe" unausbleiblich scheint.

      Unter diesem Aspekt "versteht" ( nicht im Sinne von "gutheißen") man vieles leichter.

    • APM (kein Partner)
      15. Februar 2011 15:21

      Ganz allgemein..

      Wie schrieb doch Sarazzin? Warum sollte es in Österreich anders sein? Aber ein Volk, das sich selbst aufgibt, welches Schicksal sollte es erleiden? Was erwartet es sich? Mitleid? In der Weltgeschichte gibt es allzu viele Beispiele!
      Diesbezüglich alles der PC-Gesellschaft in die Schuhe zu schieben, ist billig und noch mehr lächerlich. Selbst ist der Mann (Frau)! Nicht im Selbstmitleid zu ertrinken!

    • november_rain (kein Partner)
      15. Februar 2011 19:04

      Inzwischen finde auch ich es bedenklich, dass wir ständig vor dieser mittelaltelichen Religion einknicken. Über das Christentum darf man nach Belieben herziehen, aber der Islam soll über jeder Kritik stehen? Entweder gilt gleiches Recht für alle, oder der Herabwürdigungsparagraph wird abgeschafft, was natürlich das Beste wäre. Und die Urteilsbegründung - viel dümmer geht's kaum.

  10. APM (kein Partner)
    15. Februar 2011 13:17

    Sphärenmusik in den Ohren unserer Genderinnen!!

    Teletext Nachrichten CHRONIK, Seite 144:
    Wegen Zweitfrau entmannt

    Eine Frau in Saudi-Arabien hat ihren Partner entmannt, weil er eine Zweitfrau nehmen wollte. Während er schlief, trennte sie seinen Penis mit einem Küchenmesser ab. Der Fall sorgte in Saudi-Arabien für Wirbel. Viele Männer fordern die Todesstrafe für die Ehefrau. Einige Frauen sagten hingegen, sie hofften, dass die Tat andere Ehemänner dazu bringt, zwei- mal nachzudenken, bevor sie ein zweites, drittes oder viertes Mal heiraten. In Saudi-Arabien dürfen Männer nach islamischem Recht bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben.

    Jetzt haben die armen Araber auch schon unbotmäßige Weiber. Keine fürchtet sich mehr vor der Scharia!

    An alle Feinde des Feminismus! VORSICHT!!!!! Nur in Schutzkleidung schlafen.
    Ps: Man merkt, dass der Schreiberin dieses Artikel im ORF die wahre Lust widerfahren sein muss!

  11. sosheimat (kein Partner)
    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:41

      Zeitgeistige Lynchjustiz durch unabhängige Richter.

      Weit hammas bracht ...

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:45

      "Verurteilt wurde Elisabeth insbesondere wegen des Vorwurfs der Pädophile: Mohammed hat Aisha zwar mit sechs Jahren geheiratet und mit neun Jahren die Ehe vollzogen. Pädophile sei aber jedoch die sexuelle Orientierung ganz oder überwiegend hin zu minderjährigen Kindern. Das trifft auf Mohammed nicht zu, weil er mit Aisha noch verheiratet war, als sie 18 war. Mohammed sei deswegen nicht pädophil und der Vorwurf herabwürdigend."

      Aha. Wenn ein Mann also mit einer Volljährigen verheiratet ist, kann er sich auch an Kindern vergehen, denn er ist ja nicht nur pädophil. Da haben die katholischen Priester aber die A-Karte gezogen und es wird auch klar, warum das Vergehen an Kindern durch linksgrüne Gutmenschlehrer keines ist - die poppen ja auch mit Erwachsenen, dann ist das nicht so schlimm!
      Wie krank ist diese Welt eigentlich?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:14

      Frau Sabaditsch-Wolff sollte sich eben lieber nicht mit Nationalsozialisten wie Ihnen abgeben, Herr Müller.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:50

      Aha, verstehe, wenn man sich mit den "falschen" Leuten abgibt, muss die Justiz automatisch andere Maßstäbe anlegen.
      Eine sehr interessante Sichtweise.

    • Undine
      15. Februar 2011 16:13

      @Schnabeltierfresser

      Ach, jetzt weiß ich endlich, was mir immer noch zu unserem POLITISCH KORREKTEN GLÜCK gefehlt hat:

      Eine LISTE mit den NAMEN ALL DERER, MIT DENEN SICH ANSTÄNDIGE (=polit. korrekte) MENSCHEN N I C H T ABGEBEN DÜRFEN!

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:17

      Undine, gibt es die Liste noch nicht auf Wikipedia? ;o)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. Februar 2011 08:28

      Aha, verstehe, wenn man sich mit den "falschen" Leuten abgibt, muss die Justiz automatisch andere Maßstäbe anlegen.


      Hat das irgendwer gesagt außer Ihnen? Was ich gemeint habe, ist, dass durch falschen Umgang schon viele Leute ins Zwielicht abgerutscht sind. Ganz real.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2011 12:03

      Sehen's, Schnabeltierfresser, Sie bestätigen mich sogar. Denn Zwielicht hat nun einmal bei der Beurteilung durch ein Gericht, vor dem verfassungsrechtlich festgeschrieben jeder gleich zu sein hat, keine auswirkungen zu haben. Hatte es aber offensichtlich, und wenn Sie das nicht meinten wäre interessant zu erfahren, wie Sie Ihre Aussage noch in Verbindung mit dem Posting bringen, in dem es um eben dieses seltsame Urteil ging.
      Ich vermute mal, Sie brabbeln nicht nur sinnlos vor sich hin sondern beziehen sich auf die Inhalte vorhergegangener Postings und wollen in diesem Zusammenhang irgend etwas aussagen.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Februar 2011 12:10

      Nochwas: wenn sich ein Richter oder eine Richterin in ihrem Urteil vom Umgang der oder des Angeklagten so sehr beeinflussen lässt, dass er oder sie nach dem Zuordnen der oder des Angeklagten in eine persönlichem Schubladendenken entspringende Gruppe ein anderes Urteil fällt als würde diese Person einer anderen Gruppe zugehören, wie nennt man das dann?
      Parteilichkeit? Dürfen Richter oder Richterinnen parteilich sein?
      Nein.
      Also hat entweder Ihre Aussage keinerlei Bezug zum Thema oder Sie bestätigen jeden, der Zweifel an der Objektivität des Urteils hat...

  12. Segestes (kein Partner)
    15. Februar 2011 11:58

    Zitat aus dem studentischen Opus:
    "Hegemoniale Männlichkeit ist kein starrer, über Zeit und Raum unveränderlicher Charakter. Es ist vielmehr jene Form von Männlichkeit, die in einer gegebenen Struktur des Geschlechterverhältnisses die bestimmende Position einnimmt, eine Position allerdings, die jederzeit in Frage gestellt werden kann."

    Diese wirr-schwülstige Wortanhäufung, hat offensichtlich der linke Gegenpart von Neppomuck, unserem rhetorischen Wunderwuzzi aus dem Unterberger-Blog, verfasst :)

    Zur AK: Diese hat mir in der Vergangenheit mit ihrer Beratung viel Geld und Ärger erspart.
    Unter dem Strich also eine sinnvolle Einrichtung, trotz propagandistischer Tendenzen. Wäre die SPÖ mehr wie die AK, hätte sie noch eine Existenzberechtigung.
    Andererseits, in meiner Zeit als Selbstständiger (das war lustigerweise ausgerechnet während meiner Studienzeit) blechte ich saftige Beiträge an die Wirtschaftskammer - und mit Verlaub, außer dass sich deren lokaler Chef nun mit Kammerbeiträgen eine Luxuskarosse im eigenen Autohaus gekauft hat, habe ich von diesem unsäglichen Haufen wenig mitbekommen, was bemerkenswert wäre.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:28

      "Lex mihi ars."

      Das klingt schlimmer, als es ist.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:45

      @Segestes
      Der lokale Chef hat inzwischen längst seinen Abgang gemacht. Kein Schaden, aber auch der Rest der WK ist noch korrupt genug.

    • Segestes (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:06

      genau Das, nEPPomuk, meinte ich, als ich weiter oben zu "herby" sagte, beleidigungen muss man heutzutage kunstvoll verpacken, um nicht gleich verklagt zu werden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:36

      Wer glaubt, beleidigt sein zu müssen ist selbst schuld, egal wie der Vorwurf lautet.

      Stimmt er (der Vorwurf), dann hat man keinen Grund beleidigt zu sein, stimmt er nicht, ebenso wenig.

      Dieses mimosenhafte Reagieren, oft noch mittels Gerichtshilfe, ist doch nur eine Geringschätzung (eigentlich auch eine "Beleidigung") der (nötigen) Zuhörerschaft, der man (als "Beleidigter") nicht zutraut, ein eigenes Urteil zu finden.

      Füglich müsste mit jeder Beleidigungsklage eine Selbstanzeige (zum gleichen Tatbestand) einhergehen.

    • Segestes (kein Partner)
      15. Februar 2011 15:01

      Die attische Demokratie, wie auch die römische Republik, zeichneten sich in der Phase ihres jeweiligen Niedergangs, durch ein geradezu überbordendes Bedürfnis nach persönlicher "Gerechtigkeit" aus. Jeder zerrte jeden, meist wegen absoluten Nichtigkeiten, vor Gericht.
      Richter und Anwälte waren oft korrupt bzw. parteiisch und fungierten als Sockenpuppen reicher und mächtiger Lobbygruppen, die ihr eigenes Süppchen kochten, den Staat als Selbstbedienungsladen und das Rechtswesen als Mittel zum Zweck betrachteten.

      Die Parallelen zur Gegenwart sind da kaum zu übersehen. Vor allem da unser Rechtssystem zu erheblichen Teilen, ausgerechnet auf diesen antiken Vorbildern beruht.

      PS: In dieser Operettenrepublik, kann man ja sogar vor den Kadi gezerrt werden, wenn man jemanden als "blöde Blume" bezeichnet.

      http://www.jurablogs.com/de/bloede-blume

  13. Arturo Merzario (kein Partner)
    15. Februar 2011 11:40

    Ich als Wirtschaftskammerzwangsgebührenzahlender habe mich unlängst sehr gewundert, als ich mir ein Rennen bei der Ski WM in Garmisch Partenkirchen angesehen habe. Einge ÖSV-Läufer werden offenbar von der Wirtschaftskammer gesponsert, zumindest haben sie das WKO- Logo auf ihren Anoraks aufgenäht (und aus Spaß werden sie das ja wohl nicht tun).

    Wie komme ich dazu, dass mit meinen Zwangsbeiträgen irgendwelche Sportler (die eh bestens verdienen) gesponsert werden, während der Oberlinke Dauergrinser Leitl Propaganda für die Gesmatschule macht. Vielleicht sollten sich die WK-Bonzentruppe mal auf ihre Kernbereiche und Kernaufgaben konzentrieren.

    Die AK setzt sich wenigsten für ihre Zwangssmitglieder (kostenlose Rechtsvertretung....) ein, die WK tut überhaupt nichts. Hatte mich einmal "beraten" lassen. Nach 5 Minuten bin ich gegangen, weil der WK-"Experte" vollkommen blank war.

    Außer linken Ideen und einem unglaublich Wust an Altpapier, der mein Postfach verstopft, produziert dieser Bonzenverein rein gar nichts.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:01

      Freie "Wirtschaft" und "Kammer" mit Zwangsmitgliedschaft schließen sich gegenseitig aus. Was will man da erwarten?
      Ich liebe es auch, eine Vorschreibung zur Tourismusabgabe zu bekommen, um die Werbung für die Lippizzaner mitzubezahlen, da ich als Trainer und Unternehmensberater natürlich ein Freizeitbetrieb bin und deswegen auch in der FK Freizeitbetriebe der WKO "organisiert" bin. Und es erbaut mich unendlich, mit FK-Propaganda für Hotels und Gastwirte zwangsbeglückt zu werden, denn wenn ich schon jährlich dreistellige Beträge in das Abo eines Käseblattes investieren muss, dann will ich es auch bekommen, selbst wenn mich nicht mal die bunten Bildchen darin interessieren...

  14. Eric Cartman (kein Partner)
    15. Februar 2011 11:22

    Wieder einmal ein wirklich schöner Vergleich, in Unterbergers Wahnwelt baut die ÖH vermutlich schon Gulags... Wer so dumme Vergleiche aufstellt muss sich über die Faschismuskeulen der Linken auch überhaupt nicht wundern.

    Bei aller Unsinnigkeit des Vergleiches hat Unterberger auch glatt vergessen, dass die ÖH Fraktionen von den Studenten und Studentinnen gewählt werden. Würde die Zwangsmitgliedschaft also ein so großes Problem darstellen könnte man sich demokratisch gegen sie positionieren.

    • S. Oberreit (kein Partner)
      15. Februar 2011 11:46

      Wenn man sie ließe, wären die linken ÖH-Weltverbesserer die ersten, die Abweichler in Gulags stecken würden. Man braucht ja nur zwischen den Zeilen des Geschwurbels dieser "Studentenvertreter" zu lesen, um das zu erkennen.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:06

      Cartman, wissen Sie wer genau dieses Argument "Man kann sich ja innerhalb des Systems aktiv dagegen positionieren" jahrelang dem eigenen Volk angeboten (und btw denen, die es angenommen haben, die Existenz vernichtet) hat?
      Die SED.
      Es ist so typisch kommunistsich, erst die Leute in ein Zwangsbeglückungssystem zu pressen und sie dann mit "wem es nicht passt, der kann ja demonstrieren" zu verhöhnen, dass es einem die Kehle zuschnürt.
      Manche Dinge wiederholen sich scheinbar ständig.

    • Eric Cartman (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:35

      Und Ihre Alternative? Blutiger Umsturz weil die ÖH ja ein faschistisches Zwangsbeglückungssystem ist?

      Wann hat denn die ÖH zuletzt Existenzen von politischen Mitbewerbern vernichtet? Diese völlig überzogenen Vergleiche ersticken jegliche berechtigte Kritik.

      Es interessiert einfach wenige Leute das ist der Punkt. Zudem leistet die ÖH in bestimmten Servicebereichen auch hervorragende Arbeit. Da ist es vielen eben egal wenn sich ein paar Leute in dem Blatt als postmoderne Genderphilosophen betätigen. Zudem müssen Sie akzeptieren, dass an Universitäten offenbar eine Mehrheit von Personen mit linker Denkrichtung unterwegs ist, wenngleich vermutlich die wenigsten etwas mit dem Zeug in der Unique anfangen können. Eignet sich gut zum einheizen, Aufregung verursacht das hauptsächlich hier.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 15:13

      Noch mehr typischer Kommunismus: Es ist eine seltsame Angewohnheit der Linksextremen, dass es immer eine gewalttätige Revolution, ein blutiger Umsturz sein muss. Das typische Denkmuster argumentativ unterbesetzter Geister, die nicht umsonst weil aus eigener Erfahrung lehren, dass Gewalt nur ein Zeichen von Hilflosigkeit ist.
      Auch die SED ist nicht blutig untergegangen. Manchmal genügt es, aus reinen Gründen der Vernunft Strukturen zu verändern, die nur zur Bereicherung und Selbstbeweihräucherung einer kleinen, sich als Elite verstehenden Minderheit, dienen. Aber mit Vernunft ist am linken Rand nichts zu holen, sonst würde in diesen ideologischen Kampfblättern nicht so ein hanebüchener Schrott stehen. Wer glaubt, Universitäten wären die Brutstätten der Vernunft und des Wissens, bekommt einen kalten Schwall Realität ins Gesicht, wenn er liest, was die zukünftige Wissenselite für einen Schwachsinn verzapft. Da liest man Aufsätze von Hauptschülern mit vernünftigerem Inhalt.

      Mit Papier Anheizen versaut man den Kamin und den Anzünder soll sich kaufen, wer ihn braucht. Das ganze Zwangsmitgliedsschaftsunwesen der Kammern und Seilschaften gehört abgeschafft; es muss ja auch nicht jeder Autofahrer Mitglied im ÖAMTC sein, auch wenn die gute Arbeit leisten. Wann hört endlich dieser ganze pseudokommunistische Zwangsbeglückungsschwachsinn auf und wird durch Freiwilligkeit und Eigenentscheidung ersetzt?
      Aber nein, diese selbstgefühlte gutmenschliche Wissenselite glaubt in ihrer Verzückung ob ihres weltenretterischen Auftrags, sie muss das tumbe Volk am Arme nehmen und in das reine Licht ihrer idealen Weltvorstellung führen.
      Soll mir egal sein, wenn ganze Horden von Don Quixottes auf ihren Rosinanten gegen Windmühlen ankämpfen und sich dabei von dummen willfährigen Sancho Panzas applaudieren und anfeuern lassen, aber man möge aufhören, denjenigen, die das Mehl produzieren ständig die Kosten für diese Ritter des traurigen Realitätsverweigerns aufzubürden.

      Ach ja, und was die Existenzvernichtung angeht - ein einziger Artikel über Andersdenkende mit den geschickt eingestreuten Floskeln "dubios", "ewiggestrig" "rechtspopulistisch" und "am rechten Rand orientiert" genügen, um nachhaltigen Rufschaden anzurichten, ohne wirklich konkrete Angriffspunkte zu bieten. Man kann sehr schnell sehr viele Chancen verlieren, wenn potenzielle Förderer auf Distanz gehen. Und wie schnell sich statt auf Inhalte und Argumente nur auf die Diffamierung des jeweiligen Autors konzentriert wird, sieht man in diesem Blog täglich, wenn die linken Murmeltiere ihre Grüße absondern.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 16:02

      >>Reinhard

      Bei der patscherten Dialektik, was ja einiges über die Zurechnungsfähigkeit dieser Leute aussagt, ist es kein Wunder, wenn die Linken sofort zur "ultima ratio" greifen.

      Wo nichts ist, da ist schnell einmal "ultimo".

    • Undine
      15. Februar 2011 16:06

      @Reinhard

      Wie immer ist es für mich eine große Freude, Ihre Kommentare und Repliken zu lesen! Bei Ihrer treffenden Auswahl der Attribute, die von linker Seite in den Mund genommen werden, wenn es gilt, "RECHTE" zu diffamieren, fehlt noch das Zauberwort UMSTRITTEN, im Gegensatz zu RENOMMIERT, wenn es gilt "LINKEN" zu huldigen. Danielle Spera hatte dann noch immer einen ganz speziellen Augenaufschlag parat, um ihren Unmut zu unterstreichen.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:18

      Danke für die treffende Ergänzung, werte Undine!

  15. H. Richter (kein Partner)
    15. Februar 2011 11:02

    Muss jetzt jeder Artikel über irgendeinen Missbrauch von öffentlichen Geldern mit der Floskel "Marx = Hitler = Gender = SPÖ" eingeleitet werden?? Das scheint mir auch eine Art von Sprachregelung zu sein, Herr Unterberger. Drunter gehts wohl nicht mehr als mit der kombinierten Kommie-Fascho-Keule.
    Witzigerweise aber immer nur bei der SP und ihren zugegeben nicht selten korrupten Vertretern, weil nur bei denen ists richtiger Missbrauch. Werfen wir doch auch einmal einen Blick in die Landwirtschaftskammern (diverse Besetzungen, LFI etc.) oder Wirtschaftskammern (Fall Hainzl). Aber das war ja wahrscheinlich alles wieder mal was anderes. Ein bisschen die andere Augenklappe mal kurz anheben, tät schon nicht schaden.

    • Francois Villon (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:21

      Herr Richter, ich bin auch Ihrer Ansicht, daß es seriöser – und vor allem klüger – wäre, ein so banales Mißbrauchsthema ohne Marx und Hitler aufzuzäumen.

      Einerseits, weil es wirklich mit den historischen Figuren und Umständen in keinem Zusammenhang steht, und somit ein Micky-Maus-Problem in weltgeschichtliche Dimensionen versetzt wird. Damit erreicht man nur, daß jene Dummheit, jedes Fußballresultat oder der 2-Hunderstel-Sekunden-Vorsprung des Maxl vorm Michl als „historisch“ zu etikettieren, auf noch mehr Banalitäten ausgeweitet wird.

      Es gibt aber wichtige und dringende Sachen. Jemand mag dringend auf´s Klo müssen, aber es ist nicht wirklich wichtig. Das Unvermögen eine gewisse Rangordnung der hier diskutierten Probleme/Fragen zu erkennen, zeigt sich u. a. auch darin, daß sich No-Na-Themen des zahlenmäßig größten Zuspruchs erfreuen, die anspruchsvolleren „Welt“-Themen fallen dagegen stark ab.

      Was aber Dr. Unterberger überlegen sollte ist, daß er damit den polarisierenden und scheinheiligen Wortspenden Vorschub leistet. Die Tugendwächter der gegenwärtigen Wohlfahrtsausschüsse wachen penibel darüber, was wer zu diesen "Symbolfiguren" sagt – und ob es der political correctness auch 1000-prozentig entspricht. Hier wird dann nur noch leeres Stroh gedroschen – und auf die „Gotteslästerung“ gewartet.

      Ich hoffe, er merkt, daß er mit solchen entbehrlichen Überschriften sich nur selbst sein TB zuschüttet.

  16. mahler (kein Partner)
    15. Februar 2011 10:55

    Der Herr Blogbetreiber stellt die ersten beiden "Ismen" mit dem dritten auf eine Stufe? Geht's noch?

    • APM (kein Partner)
      15. Februar 2011 11:14

      Warum nicht? Jeder "ismus" zeigt die gleichen Tendenzen: Anderen, auch mit "Nachdruck", die eigene "Meinung" auf's Auge zu drücken. Eben Faschismus pur, gleichviel aus welcher Richtung incl. derselben (nicht gleichen) geistigen Unterbelichtung!

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 11:30

      @ APM
      Humanismus, Liberalismus, Idealismus, Kapitalismus, Realismus, Dilettantismus ...?

    • APM (kein Partner)
      15. Februar 2011 11:35

      Im gewissen Sinn ist Ihre Frage sicher nicht unberechtigt...eben Zwangsbeglückung...

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 11:42

      Zu Marx, Hitler, Gender ... Man sollte über Sprache schon auch ein wenig nachdenken. Sprachspiele a la "Der echte Faschismus ist der Antifaschismus versprechen keinen Erkenntnisgewinn.
      Versuchen Sie mal: Der Antifeminismus ist der wahre Feminismus, der Antialkoholismus ist der wahre Alkoholismus, Der Anntikapitalismus ist der wahre Kapitalismus. Man kann alles durch Sophistereien ad absurdum führen. Für den einen ist der linke Student ein verkappter Faschist, für den anderen der korrupte Richter oder Polizist. Leider stehen Journalismus und Sprache in einem natürlichen Feindverhältnis.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:52

      Richtig zitiert, gewinnt diese Aussage durchaus an Informationswert, Herr Richter.

      „Der neue Faschismus sagt nicht: ‚Ich bin der Faschismus.‘ Er sagt: ‚Ich bin der Antifaschismus.‘“

      Ignazio Silone
      in der Wolle gefärbter, italienischer Sozialist (1900 - 1978)

      Die "Bonhommisten" (© H. v. Doderer) sind auch weder gut noch besonders menschlich.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 13:04

      Die Sprache ist nur ein Kleid, das den Inhalt verhüllt.
      Es ist egal, wie sich etwas nennt, es kommt darauf an, was es ist! Und ein System, dass die Werkzeuge des Faschismus verwendet, ist ein faschistisches System.
      Den rest erklärt der Unterschied zwischen einem Klempner und einem Installateur.
      Die Sprache bleibt ein Kleid, und manche verhüllen sehr geschickt...

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 13:27

      @neppo
      Ach geh, Faschismus ist immer das was mir gerade am politischen System nicht passt. Dann ist leider vieles Faschismus. Die geradezu panische Angst der Konservativen vor den Gutmenschen ist entlarvend. Etwas weniger Hysterie täte gut.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 13:40

      Von wegen "Angst" ...

      Hat man vor einer Fliege Angst?
      Eher nicht.
      Sie wird bestenfalls als "lästig" empfunden.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:48

      @neppo
      Also Sie sind nicht glaubwürdig: Auf der einen Seite wird jeder Gender- oder ÖH-Furz zum großen "Faschismus"-Popanz aufgeblasen, mit Lagern und allem pipapo, -- auf der anderen Seite sind das alles eh nur "lästige Fliegen". Irgendwie ist das nicht stimmig, zuerst Panik und Abscheu erzeugen und dann lächerlich machen, scheint mir eine eher durchsichtige Strategie, die auch Unterberger selbst gerne und oft anwendet.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:56

      @Neppo
      Übrigens entnehme ich gerade der Wikipädia folgende Info:

      * "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Nein, er wird sagen: "[3]

      Mit diesen Worten zitiert Bondy Silone, das Zitat ist in Silones eigenen Werken nie aufgetaucht.

      Vielleicht sollten Sie sich doch mehr an Originalzitate halten nicht auf Anekdoten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 15:10

      Was hat es mit mir zu tun, wenn auf „der einen Seite wird …“?

      Und wer will schon wissen, was einer „nicht gesagt“ hat?
      Wiki sicher nicht.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 15:16

      @Neppo
      Zitate sollten schon gescheit/ordentlich belegt sein, wenn Zweifel bestehen, haben Sie das nicht gelernt? Und Sie werfen der Wiki Unglaubwürdigkeit vor? lol
      Sie sind ein Kasperl.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Februar 2011 15:55

      Erstens sollte man Lesen können, Allerwertester, dort (wiki) steht nämlich "Mit diesen Worten zitiert Bondy Silone, das Zitat ist in Silones eigenen Werken nie aufgetaucht" ... und "wiki" wird sicher dabei gewesen sein, als Silone das inkriminierte Zitat nicht gesagt hat.

      Und dass Wiki Geschichtsfälsch.... halt, sagen wir lieber -klitterung" betreibt, ist bisher nicht nur mir aufgefallen.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 16:20

      Ja man sollte *lesen* können, Sie Sophist, trotzdem bleibt es ein unbelegtes Zitat, einem Toten kann ich alles in den Mund legen. Abgesehen davon halt ich es für einen zwar peppigen, aber dennoch nichts Konkretes aussagenden Spruch. Das war mein Punkt, aber was soll's.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 16:22

      Übrigens, seit wann muss man belegen, dass jemand etwas nicht gesagt hat? Sind Sie etwa Jurist, es scheint mir so?

  17. Studiosus (kein Partner)
    15. Februar 2011 10:47

    Gender ist ein aus dem englischen Sprachgebrauch stammender Begriff, für den es im Deutschen keinen gleichbedeutenden Begriff gibt. Man kann ihn mit Verhältnis der Geschlcheter zueinander umschreiben; die Uni Wien hat offiziell im Vorlesungsverzeichnis den Begriff Frauen-und Geschlechterforschung. In diesem Fach ist eine Prüfung verpflichtend abzulegen. Ich halte zumindest diese Lehrveranstaltung, die zum Ziel hat, jene Faktoren zu eruieren, die die Charakteristika mittelalterlich- kirchlichen Eheverständnisses wie Unauflöslichkeit und Ein-Ehe in die konkreten Beziehungs-Welt treten ließen, nicht nur für sehr interessant, sondern auch für einen Lösungsansatz in unserer heutigen Zeit.

  18. Martin Klein (kein Partner)
    15. Februar 2011 09:58

    Mein lieber Schwan, Herr Dr. Unterberger, haben Sie es wirklich nötig, gegen einen schwerstkranken Krebspatienten, dem wahrscheinlich nur mehr eine absehbare Zeit bleibt, und der wie so viele Politiker, wahrscheinlich nur ein vertraglich abgesichertes Rückkehrrecht in Anspruch nimmt, auf diese Art und Weise herzuziehen ?
    Der ehemalige Bürgermeister von Braunau mag manchen persönlichen Fehler haben, aber dass Sie so mit Steinen auf ihn werfen, hat er sich nicht verdient. Sie sind wohl katholisch ? Am Sonntag die Hände falten und in der Kirche die Knie beugen - und dann sofort wieder gegen alles und jeden hetzen, das ist sehr typisch - und bezeichnend.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2011 10:27

      Ich bin auch so nebenbei katholisch, kann aber aus ihren Worthülsen keine Bezüge dazu erkennen.

      1. Unterberger sagen, er ist ein schlechter Mensch. Vielleicht glaubt es der eine oder andere Troll in der siebenten Reihe links hinten. (Leider sind da verdammt viele.)

      2. Dann das Wort verdrehen. Nicht der arme arme kranke EX-Bürgermeister ist das Thema, sondern die AK. Natürlich haben auch geisteskranke Linke einen Anspruch darauf, versorgt zu werden. Doch dafür ist die Sozialversicherung zuständig und nicht die AK. Und das war der Punkt.

      3. Aus einem kleinen oder größeren Wehwehchen sofort einen generellen Entschuldigungsgrund ableiten soferne der Betreffende die richtige Farbe hat. Warum ist es einem Roten möglich auf eine notorische (!) Krankheit (?!) zu rekurrieren? Es müsste dem KHG dann doch auch erlaubt sein, seine Schöheit als Entschuldigung für alles ihm vorgeworfene geltend zu machen.

      4. Immer wieder kommt da so ein Argument daher: Katholiken haben sich zur Nächstenliebe verplichtet - also müssen sie sich auch von jedermann auf den Kopf scheißen lassen. Das ist aber völliger Holler: Natürlich darf ich auch als Katholik jemandem "So nicht!" sagen und ich darf auch darauf schauen, dass er die Suppe, die er sich eingebrockt hat auch auslöffelt.

      Wenn sie Ihr Posting allerdings ironisch gemeint haben, die mangelnde Tiefe läßt darauf schließen, dann bin ich bei Ihnen.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 11:08

      ad Trollfresser
      Der Polemiker sind wohl eher Sie? Aus einem Krebskranken einen Geisteskranken zu machen, zeugt von einem ziemlich kranken Humor. Übriges sagt Klein nirgends, dass Katholiken "schlechte Menschen" sind, sondern meint dass sie oft Heuchler sind, was sich leider alltäglich an solchen salbungsvollen Sermonen im Stile Unterbergers demonstrieren lässt. Es würde manchem gut anstehen, den Balken im eigenen Auge zu suchen, bevor er sich über die Fehler der anderen alteriert.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2011 13:41

      H.Richter

      Natürlich polemisiere ich und hoffentlich kräftig!

      Was hat der Gute Ex-Bürgermeister jetzt eigentlich. Krebs (damit könnte er entweder weiterarbeiten oder wäre arbeitsunfähig und hätte Anspruch auf Hilfe) oder ist es nicht eher sein Hang zum Zocken. Das darf ich doch als Krankheit bezeichnen ohne dafür gescholten zu werden.

      Natürlich sagt Klein nichts von schlechten Menschen. Sinovatz hat ja auch nie behauptet, dass Waldheim bei der SA gewesen wäre wie sein Pferd. Einen besseren Beweis für die Unehrlichkeit des Katholikenbashings und die Richtigkeit meiner Behauptung hätten Sie nicht liefern können. Und Sie sagen halt die Katholiken sind keine schlechtne Menschen sondern nur Heuchler. Aber zwischen Alt-Slivovitz und Ihnen ist doch ein gewisser Unterschied.

      Was Sie mit den Balken in Ihren Augen machen ist mir herzlich wurscht. Als guter Katholik helfe ich Ihnen aber gerne, wenn sie das eine oder andere Splitterle loswerden wollen.

    • Haselbacher Gehweg (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:14

      Dieser Bürgermeister ist nicht krebskrank - seine Krankheit nennt man Spielsucht. Er hat privat hohe Schulden angehäuft, sogar bei lokalen Firmen. Die Situation war untragbar geworden.
      „Es liegen schwere persönliche Probleme vor. Wir haben ihm unsere Hilfe angeboten“ (Landes-Geschäftsführer der SP Christian Horner).
      Eine schwerste Krebs-Krankheit wäre ein viel ehrenvollerer Rücktrittsgrund gewesen.
      Skiba braucht den sehr ansehlichen AK-Gehalt dringendst zur Bedienung seiner Schulden. Um die Zeit bis zu seiner Pensionierung im Krankenstand durchzutauchen, muss er natürlich eine schwere Krankheit angeben. Spielsucht alleine würde ihn wahrscheinlich nicht arbeitsunfähig machen.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:43

      Lieber Troll, Ich habe nicht gesagt, dass *die* Katholiken Heuchler sind, sondern dass es unter Ihnen etliche gibt. Wenn Sie einem immer das Wort im Mund verdrehen, kann ich Ihre Argumente leider nicht ernst nehmen. Was den Bürgermeister betrifft, so mag seine Krankecht sein oder nicht, aber Ihre Insinuierung, dergleichen käme nur bei Linken vor, ist einfach nur weltfremd zu nennen. Ja, und ich bin der Meinung, Christen sollten mal einen Blick in ihre eigenen Herzen werfen, bevor sie andere diagnostizieren, sonst sind sie nämlich Pharisäer und die hat Jesus gar nicht gern.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2011 16:44

      H. Richter

      Ich verdrehe keine Worte. Ich melde nur, wie Ihre allgemein ankommen.

      Aber jetzt ist offensichlich die Kindsweglegung modern. Und jetzt war alles nicht so gemeint und tschuldigung und murx und aus auf Wiedersehen.

      Und die Worte Ihres letzten Postings finde ich eigentlich ziemlich heftig. Wenn etwas heuchlerisch ist, dann Ihr Gesülze von wegen Blick in die eigenen Herzen usw.

      Wie wollen Sie denn feststellen, ob das gemacht wurde? Etwa ab dem Umschwenken zu Ihrer Meinung? Das kann es doch nicht sein. Das ist doch nur einer der unfairen rhetorischen ad personam Tricks.

      Und vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen. Aber Sie klingen wie ein entlaufener Pfaffe, der sich mit allerlei nichtverstandenen Phrasen über Wasser halten muss. Das kann sogar der noch Cap besser als Sie.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 17:45

      @trollfresser
      Ich habe mich nirgends entschuldigt, damit das klar ist. Außer dem schrieb ich, das Herr Klein mit seiner Äußerung meinte, dass die Christen Heuchler sind. Meine eigene Aussage war, dass viele Heuchler sind. Ich kann kein Heuchler sein, weil ich keiner Sekte, nicht einmal den Gutmenschen oder Sozis anhänge, auch wenn Sie mir das anhängen wollen. Für mich zählen nur Fakten. Nur Christen erlaube ich mir an ihrer eigenen Lehre zu messen. Damit gehaben Sie sich wohl Sie kleiner Streithahn und Unterberger-Söldling.

    • H. Richter (kein Partner)
      15. Februar 2011 18:17

      "Aber Sie klingen wie ein entlaufener Pfaffe, "

      Ujegerl, jetzt seh ich's erst, Sie bekommen Ironie und Spott ja nicht mal mit, wenn man sie Ihnen mit dem nassen Fetzen ins Gesicht schlägt. Was sind Sie -- 14??

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2011 20:11

      Nicht nervös werden Richter, dann vergeht auch das Stottern.

      Und bevor ich Sie an Ihren eignen Fekten messe, halte ich Ihnen lieber auch nohc die andere Wange hin zwecks Aplikation von - was immer Sie wollen.

    • H. Richter (kein Partner)
      16. Februar 2011 10:56

      @trollo
      Sehen Sie ich habe Verständnis für Ihre Wachhundrolle und Sie erfüllen Sie brav. Mir geht es bei meinem Kommenatren nei darum irgendwen zu meiner Meinung zu bekehren, wenn Sie Chrsit sind bleiben Sie Christ. Nur schauen Sie zu, dass Sie Ihre Moral in Einklang mit Ihrer Religion bringen, sonst werden Sie als selbstgerechter verbitterter Mann wie der arme Unterberger enden. Soviel Zynismus und Hass in so jungen Jahren sind nicht gut für Sie. Gehen Sie raus beschäftigen Sie sich mit der Natur, Mädchen und Menschen aus fremden Kulturen statt hier zu granteln. Das wird Ihren Horizont weiten.

  19. cmh (kein Partner)
    15. Februar 2011 09:46

    Ein ausgesprochen interessantes Beispiel dafür wie die linken Frauen ticken bietet das folgende Video. Es ist hübsch anzuschauen (gefährlich) und bedient so ziemlich alle Klischees der Hero-power-Frauen. Besonders lustig ist der plötzliche Wechsel zwischen Knarre (rückstoßfreier AK 47) und Säugling. Diese Volte muss einmal erst einem einfallen.

    Hier der link: http://www.youtube.com/watch?v=SSRVtlTwFs8

    Eine weitere Merkwürdigkeit ist er Shakira-Suerte-Teil in dem sie sich im Dreck wälzt: mein durch und durch männliches Hirn kann dabei die Frage nicht abwehren: Warum machen die Tussen sowas, wem gefällt sowas?

    Also lauter Fragen, die nicht zu beantworten sind. Die Beschäftigung mit ihnen bringt aber einigen Gewinn, auch wenn es nicht ganz gendergerecht ist, wenn man so zum Paulus (mulier etc) wird.

    Und die Frage, die hinter dem Ganzen steht ist - utilitaristisch gestellt - die folgende:

    Warum bemühen wir uns so verzweifelt, Leuten ein Verhalten aufzuzwingen für das andere besser geeignet sind und freuen uns dann, wenn die ERgebnisse, gelinde gesprochen suboptimal sind und wir uns damit nur - ich meine das ganz neutral - evolutionäre Nachteile einhandeln?

    • Undine
      15. Februar 2011 10:54

      @cmh

      Danke für den Link!

      " Warum machen die Tussen sowas, wem gefällt sowas"

      Ihre Frage hat in mir eine Erinnerung wachgerufen. Mein fast 14 Jahre älterer Bruder erzählte (Ende der 40er Jahre) meinen staunenden Eltern, daß sich Kommilitoninnen vor dem Sezieren über den zu Sezierenden warfen und sich dabei fotografieren ließen---für ein Erinnerungsfoto. Vermutlich wollten sie damit beweisen, wie COOL sie sind. Fällt das nicht auch in diese Kategorie, daß (manche) Frauen die "besseren Männer" sein wollen, aus welchen mir unerfindlichen Gründen auch immer?

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2011 12:27

      Es beweist eher, dass Frauen und Männer sowieso gleich sind, und sich nur in Nuancen vom anderen Geschlecht unterscheiden. Und beide wollne mehrheitlich dem anderen einfach gefallen (oder wie diese Schlammtussi einfach nur Kohle machen mit dem Taschengeld revolutionär-verträumter pubertärer Bürgerkinder).
      Das Lächerliche (und Traurige) heute ist nur, dass das alles Schuld der Männer zu sein hat: Wie am Beispiel dieses Studentenkäseblattes gesehen, ist eine biertrinkende Männerrunde das gestaltgewordene Hegemoniestreben des Patriarchats (da muss man sich fragen, wie krank ein Hirn sein muss und wie langweilig den entsprechenden Frauen, dass sie solchen Stuss produzieren), aber nirgends wird darauf eingegangen, was eine Frauenrunde ist, die Lattemacchiato-schlürfend und Schuhverkäufer in den Wahnsinn treibend durch das Einkaufscenter tingelt (was wohl auch besser ist, weil es wahrscheinlich ein weiterer Beweis für patriarchalisches Hegemoniestreben ist - lässt sich ja irgendwie immer herbeiargumentieren).
      Der wirklich Schlimme aber ist, dass sich diese überkandidelten RealitätsverweigererInnen mit dummen Parolen vor jeden Karren spannen lassen - ich erinnere nur an die Suffragetten, die sich am Höhepunkt der Empörung zum öffentlichen Zigarettenrauchen als Zeichen der endgültigen Befreiung der Frau von der Knechtschaft hinreißen ließen, und zwar von bezahlten Agentinnen der Zigarettenindustríe! In ihrer blindfanatischen Blödheit erklärten sie, dass das Rauchen ein Akt der Befreiung wäre und haben es dadurch geschafft, Marlboros Gewinne zu verdoppeln und die Zahl der Frauen mit Lungenkrebs zu verzehnfachen.
      Zum glück haben die Realistinnen bisher die Oberhand behalten, hoffen wir, es bleibt so, denn es ist für alle Beteiligten das Beste, sioch einfach so zu akzeptieren, wie man ist (und das ist das Einzige, was diese linken Weltverbesserer nicht können).

  20. APM (kein Partner)
    15. Februar 2011 09:43

    Normalerweise könnte man solchen Stus wie "1,2,3" mit der Nestroy'schen Formel: "Ned amol ignoriern" abtun. Normalerweise. Aber die Gefahr ist zu groß, bzw. die Massenverblödung sprich Degeneration - zu fortgeschritten, dass Derlei seuchenhaft um sich greift. Unsere Vorväter - und zu 99,9% auch unsere Vormütter, die noch unverbraucht Sinn für Realität besessen haben, hätten solche wissenschaftliche Ergüsse mit einem oder auch mehreren Handstreichen, erledigt.
    Welche Typen müssen "Mama und Papa" sein, die solchen Nachwuchs aufziehen?
    Dies nur mit "linkem Kranksein" zu erklären, ist doch etwas zu einfach. Es muss also schon eine gröbere Störung des geistigen wie privaten Umfeldes gegeben haben.
    Bezüglich des "Kammersystems sind wohl die Meisten der gleichen Meinung - sofern sie keine persönlichen Vorteile daraus lukrieren.
    Bei der Gewerkschaft - wenn sie sich mit ihrem ursprünglichen Sinn identifiziert - sieht die Sache anders aus. Es ist absoluter Schwachsinn zu behaupten sie hätte nichts erreicht und - für die Betroffenen keine Verbesserung gebracht. Vielleicht, oder wahrscheinlich sicher, ging sie so manchen Übertüchtigen und Überfleissigen
    die gerne vergessen, dass sie für ihre so große Tüchtigkeit auch möglicherweise - noch tüchtigere - Mitarbeiter benötigen, auf die Nerven. Wenn ja, dann war sie das Geld wert. Nichts desto trotz schoss sie des Öfteren kontraproduktiv übers Ziel hinaus.
    Bezüglich des "kranken" Bürgermeisters vernehme ich - rein gefühlsmäßig - eine Art von "Fuchs und Traubengeschichte."
    Aber wahrscheinlich bilde ich mir das ein....

  21. cmh (kein Partner)
    15. Februar 2011 09:28

    Wann sagt endlich einer :

    Zwangsmitgliedschaft ist Diebstahl!

    Die Logik ist aber eine andere:

    Alles was Dir gehört, gehört auch mir. Und was mir gehört, geht Dich nichts an.

    So einfach ist das, denn im Grunde genommen sind die Handelnden recht einfach gestrickt. Wir trauen uns aber einfach nicht, ihnen das zu sagen.

  22. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    15. Februar 2011 07:51

    Direkt ein Verbrechen, wenn eine Interessensvertretung wie die ÖH die finanzielle Zusatzbelastung seiner Klientel ablehnt. Wirklich schlimm, direkt, als würde die Landwirtschaftskammer gar für die Agrardieselsteuerbefreiung lobbyieren. Oder die Ärztekammer gegen Kürzungen bei Kassenverträgen. Undenkbar.

    • Josef Maierhofer
      15. Februar 2011 08:26

      Also in Bezug auf Ärzte und KJassenverträge gab es schon Ärzteaufmärsche auf der Ringstraße und auch die Bauernproteste gab es schon, die Studenten sind halt leichter auf der Straße, weil P.C. konformer.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:15

      Was reden/schreiben Sie da bitte?

  23. Leopold Koller (kein Partner)
    15. Februar 2011 03:51

    Da braucht man aber nicht irgendeinen Buergermeister geisseln, auch keinen Kammerfunktionaer. In Oesterreich stehen 3/5 der Bevoelkerung auf den Gehaltslisten von staatlichen, staatsnahen oder sonstigen, mit Steuergeld und Zwangsabgaben finanzierten bzw. gefoerderten, Organisationen, 1/5 befindet sich gerade auf dem Weg dorthin. Was soll denn das Ganze? 20% erhalten die anderen 80%! Was dabei herauskommt, kann man an den volkswirtschaftlichen Kennzahlen und deren Entwicklung ablesen.

    Da soll jetzt niemand daherkommen, und mir reindruecken wollen, dass Wirtschaftsprognosen genauso ungenau oder sogar falsch sein koennen, wie die Klimaprognosen. Bei 132 Mrd Einnahmen und 145 Mrd Ausgaben bleibt eine Nettoneuverschuldung von 13 Mrd, und das pro Jahr. Wo das hinfuehrt, soll sich eh jeder halbwegs normal Denkende vorstellen koennen.

    Um die Schulden zurueckzuzahlen und danach die Steuerlast zu verringern, braucht der Staat ueber einen Zeitraum von 50 Jahren einen durchschnittlichen Ueberschuss von 1,5 Mrd pro Jahr, oder in einen Zeitraum von 25 Jahren einen Ueberschuss von 5 Mrd pro Jahr. Also 14,5 bzw. 18 Mrd Ersparnisse.

    Da brauch ich kein Oeko(g)nom zu sein, sondern mir nur meine Kontoauszuege anzusehen und mit etwas mehr als einem halben Hirn ausgestattet zu sein.

  24. mischu
    15. Februar 2011 00:34

    "Unique" zum Glück in meiner Familie kein Thema:
    Mein studierender Nachwuchs (Sohn und Tochter) wirft dieses Machwerk sofort nach Postzustellung UNGELESEN und umweltbewußt zum Altpapier.

  25. libertus
    15. Februar 2011 00:26

    Das Credo der linken Gutmenschen wird weiterhin penibel umgesetzt:
    Alles was ideologisch von Nutzen ist, bedeutet Glück - diese linke Zwangsbeglückung verbessert doch die Gesellschaft zum Guten und muß tagtäglich verfolgt werden.
    Alle ideologisch nicht nützlichen Zwänge, behindern die ständige Gehirnwäsche der Gesellschaft und sind daher strikt zu bekämpfen.
    So einfach ist das!

  26. byrig
    15. Februar 2011 00:09

    ein unangenehmer artikel unterbergers.nicht,weil er nicht stimmt oder falsches enthält,sondern ganz im gegenteil:er schildert die realität!
    die demokratie,von der wir in der schule gehört und die uns ebendort gelehrt wurde,gibt es nicht.
    auch und gerade in der demokratie geht es um macht und einfluss,stärke und schwäche.und das ist seit julius cäsar so,bzw auch schon in griechenland.macht korrumpiert genauso sehr in demokratischen gesellschaften.ein gutes beispiel aus der jüngsten gegenwart sind die grünen.kaum am futtertrog der macht,sind alle reforminteressen,die diese neu errungene macht gefährden könnten,irrelevant.siehe wahlrechtsreform in wien.und die wiener parteichefin macht lieber schlagzeilen in den gesellschaftskolummnen.
    schlimm der zustand der sog.4.macht:hierzulande versucht die grösste zeitung,statt kontrolle auszuüben und aufzuklären ohne jegliches mandat selbst politik zu machen,bei themen,die unser land schwer betreffen.
    facit:demokratie ist eine höchst unvollendete herrschaftsform und gehört ständig hinterfragt.eine bessere gibt es bis dato nicht.
    genderwahnsinn und p.c. sind subformen einer angestrebten absolutistischen herrschaft neuer prägung,deren speerspitze hierzulande die grünen übernommen haben.

    • Francois Villon (kein Partner)
      15. Februar 2011 09:38

      Meine Red´ seit 33; Demokratie gibt es nicht, und das, was sich als solche bezeichnet ist Ochlokratie, Pöbelherrschaft der Schlechtesten.

      Was freilich die Zwangsbeiträge zur ÖH betrifft, so sind die Studenten selber schuld. Wieviele gehen zur Wahl? - 10 oder 15 %?

      Wenn es der "schweigenden" Mehrheit nicht paßt, was da ein paar Berufsstudenten tun (die sich auf eine Karriere im roten Partei-Biotop vorbereiten), dann könnten sie auf die einfachste Weise das Pack wegpusten. Aber es interessiert sie nicht; nun, dann tun sie mir nicht leid, wenn sie diesen Dreck hinunterschlucken müssen.

      Für die Zwangsbeiträge zur AK gibt es allerdings triftige Gründe. Der Übermacht des Kapitals kann nicht individuell begegnet werden. Darum ist die organisierte Solidarität die einzige Möglichkeit einen ohnehin nicht äqualen Ausgleich zu dieser Übermacht zu schaffen. Daß im praktischen Fall die Arbeitnehmervertreter nicht immer deren berechtigten Interessen wahrnehmen, ist eine zweite Sache, und diese gehörte überprüft/korrigiert, nicht aber die Basis der an sich solidarischen Organisiation in Frage gestellt. Und diese ist der "Mitgliedsbeitrag". Von einem Zwang einer Arbeitnehmer-Organisation anzugehören kann man nicht wirklich sprechen, wenn der Betreffende eben Arbeiter ist: wem wollter er denn sonst angehören?

      Man kann ja nicht einfach so tun, als wären die gesellschaftlichen/beruflichen Gliderungen inexistent, nur weil ein paar Verrückte die universelle egelité ausgerufen haben. Die gibt´s leider (oder Gottseidank) nicht.

      Die Angriffe kommen merkwürdigerweise vor allem von jenen, die davon gar nicht betroffen sind: den Systemerhaltern des kapitalistischen Systems. Die Arbeiter regen sich darüber eher nicht auf.

  27. terbuan
    14. Februar 2011 22:52

    Wir hatten früher immer das Gefühl in einer freien Demokratie leben zu können und hinter uns war der kommunistische Ostblock.
    Jetzt müssen wir feststellen, dass es genau genommen nur Nuancen waren, die uns unterschieden.
    Zwangsmitgliedschaften, verschleierte Lohnabzüge, über gleichgeschaltete Medien eingehämmerte Propagandaparolen, Mißbrauch unserer Steuern, eine "Bonzenelite" die sich auf unsere Kosten die Taschen vollstopft!
    Wir gehen den Weg dieser Länder und jetzt aktuell den Ägyptens und anderer Staaten, es fehlt nur noch der Zündfunke!

  28. RJ
    14. Februar 2011 20:58

    sehr geehrter Hr. Unterberger,
    ich hoffe, ihnen ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Journalisten wie Sie als Feindbilder Nummer 1 in vielleicht gar nicht allzu naher Zukunft das Feindbild sind, das man mit mehr bekämpfen wird als Denunzieren, bedenklich hoch ist.

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2011 21:14

      @ RJ

      ch kenne mich nicht ganz aus! Was wollen Sie damit ausdrücken, werte(r) RJ !
      Irgendwie verhaspeltn Sie sich in Ihren eigenen Feindbildern!

    • RJ
      14. Februar 2011 21:18

      hoppla, im ersten Schreck geschrieben; aber man wird wissen, dass AH & Co bald die Schuldigen am "Patriarchat" sind, die man aktiver bekämpfen muss, zB mit dem Verbot von Blogs wie diesem

    • Brigitte Imb
      14. Februar 2011 23:31

      Das werden wir zu bekämpfen wissen. Z.B. legen wir uns alle eine p.c. konforme, sächliche Geschlechtsform zu, deklarieren den Blog zu einem Kunstwerk und replizieren entsprechend.
      Bis das Fay dies gneißt ....

    • Francois Villon (kein Partner)
      15. Februar 2011 09:49

      Es war schon klar, was RJ ausdrückte: Wenn jemand wie Dr. Unterberger unangenehme Dinge oder gar die Wahrheit sagt (die bekanntlich immer den Interessen der Mächtigen widerstrerbt), so lebt er gefährlich. Wenn das Denunzieren nicht ausreicht, dann wird mit anderen Mitteln nachgehofen.

      Frei nach bewährter sozialistischer Maxime (Lenin): Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.

    • A.K.
      15. Februar 2011 11:50

      @Brigitte Imb
      Habe ich diverse Beiträge nur zu wenig beobachtet, oder sind in letzter Zeit Ihre Anmerkungen weniger häufig geworden? Ihre meist sehr treffenden Anmerkungen - mit Charme - würden mir fehlen. - Hoffentlich habe ich nur zu oberflächlich gelesen.

    • Brigitte Imb
      15. Februar 2011 13:27

      @ AK

      Danke für die Blumen (hab´eh gestern keine bekommen).
      Als "Urgestein" des Blogs und Unterbergerfan, hege ich keine Ambitionen das Schreiben hier aufzugeben.,
      Ich war nur einige Tage auf Urlaub und in dieser Zeit mußte ich mich mehr mit meinem "Geliebten" als mit dem Tagebuch beschäftigen, naja u. überall braucht mein Senf ohnehin nicht zu picken.

      Keine Sorge, Sie werden mich nicht so rasch los. *g*
      LG, B.

  29. RR Prof. Reinhard Horner
    14. Februar 2011 18:16

    reinhard.horner@chello.at

    Den krassen Widerspruch zwischen den pflichtigen ÖH-Beiträgen mit ihrer Verwendung und der Autorisierung dieser "Interessenvertretung" durch Wahlbeteiligung müssen die Studentinnen und Studenten selbst lösen. Demnächst haben sie dazu wieder Gelegenheit.

  30. Brigitte Imb
    14. Februar 2011 15:37

    Gut dass ht. mein Tarockabend ausfällt, so gewinne ich ausführlich Zeit nachzudenken.

    In unserer Küche befindet sich eine Bierzapfanlage, mein Mann trinkt sogar davon und zu allem Überfluß hab´ich ihm nun noch eine Brauanlage gekauft.

    Und ja, hin und wieder kommt auch biertrinkender Besuch zu uns, meist welcher "mitGlied", und nun bin ich wirklich verunsichert, ob ich dadurch die hegemonialen Tendenzen fördere.

    Kann mir da bitte jemand aus dem Schlamassel helfen, od. soll ich gleich "professionelle" Hilfe bei den ÖH DämlingInnen beantragen?

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2011 21:24

      Also hallo, liebe Brigitte, werden Sie vielleicht jetzt auch noch "erotisch".
      Ich hätte nichts dagegen, bin auch so einer! Aber wahrscheinlcih habe ich's sowieso missverstanden, oder ?

      Also hallo, liebe Brigitte. werden wir jetzt auch noch so richtig "erotisch" ?
      Ich bin ja - trotz meines Alters - auch so einer, doch wollen wir das hier so öffentlich diskutieren?
      Ich weiss, wie Sie's meinen, und daher: liebe Grüße vom Wertkonservativen!

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2011 21:28

      Da hat sich manches verdoppelt: wie das dazu kam, weiss ich nicht mehr.
      Ich hoffe jedoch, es kommt bei Brigitte richtig an; wenn nicht, bin ich gerne bereit, Busse zu tun!

    • Brigitte Imb
      14. Februar 2011 23:18

      Um Gottes Willen, es war niemals meine Absicht hier jemanden zu brüskieren - und schon gar nicht Sie, lieber Wertkonservativer - das war nur ein Hilfeschrei, ein Akt der Verzweiflung, ein Eingeständnis eines großen Fehlers, usw...Sorgen über Sorgen...
      Was tu´ich, sollte sich die "Biererei" in die, von den ÖH TussInnen, beschriebene Richtung entwickelt? Unterordnung ( wie bei an Hund)
      Es droht die reinste eheliche Hegemonie, unerotisches, männliches, meinungsbildendes Biertrinken bei homosozialer Raumbildung.
      *g*

      O tempora, o mores!
      Wie lange noch, lassen wir uns von den Linken solchen Schwachsinn auftischen!?

      P.s. Wir freuen uns schon auf´s Bierbrauen, und wenn´s gelingt, lade ich gerne zu einer Kostprobe ein - in den "normal-sozialen" p.c.losen Raum.
      LG, B.

  31. Celian
    14. Februar 2011 14:15

    Zu „Biertrinken und die männliche Hegemonie“ von Elisabeth Hanzl und Sissi Luif

    Arme Links-Frauen. Sogar in linken, antisexistischen Kreisen ertappen sie ihre Männer beim strukturellen Sexismus, wenn sich die Komplizen zum Biertrinken und Wuzzeln verschwören. Ein bloßes Abschaffen solcher Treffen kann aber nur der erste Schritt sein zur Dekonstruktion des Patriarchats, vulgo dessen Zerstörung.

    Arme Links-Männer. Sie dürfen nicht einmal in Ruhe ein Bierchen trinken ohne daß ein paar Kranke vom anderen Geschlecht kreischen. Die linken Frauen wollen ihnen das Bier abgraben und ihnen jeglichen Spaß an der Freud verbieten. Nach der Lektüre dieses Frust-Pamphlets müßte auch dem hartgesottensten männlichen Linken klar geworden sein, wie dämlich es ist, ein Linker zu sein. Und Sex mit solchen Frustrierten kann doch auf die Dauer auch keine Erfüllung sein. So notgeil kann man doch nicht sein, daß man auf diese zurückgreifen muß...

    Den „Damen“ hingegen möchte ich empfehlen, wo sie ihr Matriarchat endlich austoben können. Auf den großen Ozean-Dampfern, die die Weltmeere befahren. Bei 10.000 deutschen Kapitänen gibt es nur ganze 14 Kapitäninnen, da muß frau doch sofort das Patriarchat dekonstruieren. Eine Frauenquote muß her, aber schnell. Da sind sie dann drei Monate lang abgeschottet von der bösen Umwelt und können fröhlich ihrem Frausein frönen. Wenn sie Glück haben, kommen bei Kap Horn ein paar somalische Piraten vorbei. Mit denen können sie eine wilde Party schmeißen. Oder sich in der Sicherheitszelle alleine weitervergnügen. Ganz nach Belieben.

    http://fazjob.net/ratgeber_und_service/beruf_und_chance/ingenieure/?em_cnt=118760

  32. Brigitte Imb
    14. Februar 2011 13:32

    Mit dem quasi gestohlenen Geld ist es doch um einiges leichter die Zwangsmitglieder zu besch...

    Unseren Herrschenden ist schon klar, dass sie Zwangsgebühren einheben müssen, denn freiwillig würde wohl niemand für die div. Versorgungsposten, die daraus resultieren, blechen wollen.

    Es würde mich auch wenig verwundern, wenn demnächst eine "Genderkammer" installiert würde, in die ALLE einzahlen "dürfen", unter dem Deckmäntelchen "Geschlechtergerechtigkeit".

    Eine fürchterliche Ungerechtigkeit fordern grade wieder einmal unsere obersten Pensionistenvertreter, nämlich dass pensionierte Frauen früher dazuverdienen dürfen als pensionierte Männer.
    Checken die nicht wie ungleich diese Forderung ist, obwohl der OGH gerade die Ungleichheit bei den Öffi-Tickets gekippt hat?

    Transparenz ist nur wichtig zum Aufhetzen der Arbeitnehmer untereinander ( Gehaltsveröffentlichungen in Betrieben), aber doch nicht für die Gebarungen der verschiedenen Kammern.

  33. Rosi
    14. Februar 2011 13:27

    Danke für die Kostproben aus 'Unique'. Wenn sich die 'geistige Elite' unseres Landes mit derartigen Dingen beschäftigt, wundert es mich nicht, wenn die Europäer langsam aussterben und Migranten aus aussereuropäischen Ländern anstattdessen nach Europa besiedeln.

    • Rosi
      14. Februar 2011 13:49

      Tut mir leid, es müßte natürlich heißen: 'anstattdessen Europa besiedeln'

    • A.K.
      15. Februar 2011 14:20

      Die Beobachtung, daß extremer (meist linker) Feminismus langsames Aussterben verursachen könnte, dürfte etwas für sich haben. Kürzlich habe ich den folgenden Witz gehört:
      Frage: Wie verhüten Feministinnen? Antwort: Mit Ihrem Gesicht.

  34. Celian
    14. Februar 2011 13:05

    Ich darf gar nicht daran denken, daß ich mit meiner 1,0 % Zwangsspende für die Arbeiterkammer, deren Propaganda-Pamphlet in Gender-Sprech mir jedes Mal, wenn ich das Postkastl aufmache und dort ungebetenerweise antreffe, die Freude am Nachhausekommen verdirbt, auch noch mit dem Spielsüchtigen von Braunau Zwangs-Solidarität aufbringen darf.

    Die Millionen von zwangsbeglückten Schäfchen merken nicht einmal, daß ihnen in Form von KHG ein Sündenbock vor die Nase gehalten wird, den sie willig anblöken, während sich die schwarzen Schafe in den eigenen Reihen begierig an den der Bevölkerung abgeschröpften Zwangseinkünften delektieren.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      15. Februar 2011 09:02

      Ich ärgere mich auch jedesmal, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und ich dieses AK-Schmierenblatt vorfinde.

      Aber was kann man dagegen tun?
      Nun, ich habe da eine Idee, aber juristisch bin ich nicht so gebildet.
      Wie wär's mit einer Unterlassungsklage, im Wiederholungsfall, sprich Zustellung, ist eine hohe Summe zu zahlen.

      (Anm.: Ich bin bereit, d.h. muss bereit sein, den AK-Zwangsbeitrag zu zahlen, aber ich bin nicht bereit, diese AK-Schmierenblatt aus meinem Postfach zu entsorgen.)

      Hat jemand schon über eine Unterlassungsklage nachgedacht bzw. kennt sich jemand da juristisch aus?

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2011 10:01

      In der Sprache der neuen politischen Richtigkeit muss es folgerichtig:

      Rote Schafe

      heißen.

    • Undine
      15. Februar 2011 15:08

      @Anonymer Feigling

      Wie wär's, wenn Sie auf die Zeitschrift einen Zettel klebten mit der Aufforderung "Zurück an den Absender!" und in den nächsten Briefkasten werfen? Wenn das viele Leute machen, werden sich vielleicht die Verantwortlichen anfangen, Gedanken zu machen.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      15. Februar 2011 16:39

      @ Undine

      Das mit dem "Zurück an den Sender" ist mir zu einfach. Da ist man immer noch vom guten Willen der AK abhängig, und das ist mir zu wenig.

      Gedanken würde sich die Verantwortlichen der AK machen, wenn jedesmal vor einer Aussendung ihnen die Schweissperlen auf der Stirn stehen, weil sie befürchten, dem Anonymen Feigling versehentlich ihr Schmierenblatt zuzusenden.

      Und wenn ihnen der Fehler passiert, dann klingelt bei mir die Kassa!

      Das macht doch viel mehr Spass, oder?

  35. A.K.
    14. Februar 2011 13:02

    Bravo! Braovo! Bravo!
    Dreimal Bravo zu Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz! „Zwangs-ismus: Marx, Hitler und Gender“!
    Der Gender-Wahnsinn, u.a. in Form des Binnen-I und z.B. der - allein erfolgversprechenden – Auflage, Diplomarbeiten „Gender-Gerecht" abzufassen, gehört intensiv bekämpft. Diesem Teil-Wahnsinn übergeordnet ist jener des ethischen Relativismus – dem als Staatsterror die „Political Correctness“ - huldigt.
    Tiefste Ursache des ethischen Relativismus ist die Diskriminierung des Glaubens an objektive Wahrheit und derer Vertreter. Verlangt wird nämlich, daß - meist in Form der „Political Correctness“ - man nicht einmal denken dürfe, daß es Richtig und Falsch gibt! Daher ist im Titel der Begriff Zwangs-ismus völlig zutreffend.
    Neben dem Genderwahnsinn wird Druck ausgeübt, man sei z.B verpflichtet, nicht nur die Rechte der Homosexuellen zu respektieren, sondern zu denken, Homosexualität sei in sich ethisch positiv. Man kann sich schwer des Eindrucks erwehren, daß einerseits negative Urteile über Ehe und Familie von den Massenmedien problemlos akzeptiert werden, anderseits niemals solche über Homosexualität.
    Ein aktuelles Beispiel:
    Beim Ausfüllen des Formulars „Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung“ – ab 2010 praktisch nur mehr On-Line(!) möglich - findet man unter 1. Angaben zur Person, den Punkt 1.6 Personenstand am 31. 12. 2010: „verheiratet/in eingetragener Partnerschaft lebend.“ Hier wird also formal die völlige Gleichstellung impliziert. Das hat vermutlich weniger „Gender-Gerechtigkeit“ zum Ziel, sondern finanzielle Auswirkungen. Statt Zwangs-imus könnte man auch von Staatsterrorismus sprechen.

  36. DerTurm
    14. Februar 2011 12:52

    Die Lohnzettel sind ohnedies ein schnödes Propagandainstrument.

    Nebenbei erwähnt, fließen an die Arbeiterkammer zweimal 0,5%.

    Es werden ja die so genannten "Dienstgeberbeiträge" nicht gelistet.

    Diese sind jedoch ebenfalls Zwangsabgaben aus der Brutto-Lohnsumme jeweiligen Arbeitskraft, und daher direkt dem entsprechenden Arbeitnehmer zuzurechen.

    Gäbe es den Arbeitnehmer nicht, gäbe es diese Abgaben nicht.

    Die weit verbreitete Ansicht, dass diese Beiträge doch der Arbeitgeber "bezahlt" ist exzellent installierte Propaganda.

    Der einzige Grund für diese Verschleierung ist doch der Umstand, dass die Zwangsenteigneten dann monatlich das volle Ausmaß ihrer Ausbeutung schwarz auf Weiß lesen könnten...
    ...und das wollen wir doch nicht!

    • Observer
      14. Februar 2011 14:31

      Der Turm:
      Natürlich zahlt nur der Arbeitnehmer 0,5 % an Kammerumlage also nicht auch der Arbeitgeber!) - bis zur derzeitigen Höchstbeitragsgrundlage von € 4.200 pro Monat, befreit sind einige Funktionen, z.B. leitende Angestellte. Das Inkasso macht die Sozialversicherung, welche monatlich des Geld an die Arbeiterkammer überweist

    • Torres (kein Partner)
      15. Februar 2011 14:34

      Es freut mich, dass es doch immer wieder Menschen gibt, die den Schwindel mit dem "Arbeitgeberanteil" an den Sozialabgaben durchschauen. Es handelt sich schlicht und einfach um einen Teil des vom Arbeitnehmer erarbeiteten Wertes - was denn sonst? Woher sollte denn der Arbeitgeber diese Summen nehmen? Aus seiner Privatschatulle? Aus irgend einem geheimen Fonds? Natürlich nicht - alles zahlen wir uns selber; daher zahlen wir als Arbeitnehmer nicht 11,5 % der Lohnsumme in die Sozialversicherung, sondern faktisch 23%. Damit geht auch das ständige Argument der Beamten ins Leere, dass sie angeblich mehr Sozialabgaben haben (nämlich 14%) als ASVG-Versicherte, woraus sie auch die Berechtigung für ihre höhere Pension ableiten.

  37. schreyvogel
    14. Februar 2011 12:25

    Der erwähnte SPÖ-Bürgermeister von Braunau war wirklich krank - Spielsucht. Das Bestürzende war, dass es viele gewusst haben dass aber niemand eingeschritten ist. Vor allem seiner Partei muss man diesen Vorwurf machen, denn Skiba war ja nicht aufgrund seiner überragenden Persönlichkeit sondern als Exponent der SPÖ jahrzehntelang gewählt worden (Braunau ist tiefrot infolge seiner Aluminiumindustrie). Skiba hat sich unter dem Vorwand, Braunau vom Image des Hitler-Geburtsortes befreien zu müssen, sehr stark bei der "Gedenk-Historiker"-Seite engagiert, was ihm lange Zeit einigen Ruhm innnerhalb der SPÖ eintrug. Es werden daher die von Skiba direkt veranlassten Zahlungen, u.a. an diese Seite, einer Sonderprüfung des Landes Oberösterreich unterzogen. Braunau ist jetzt ganz enorm verschuldet.

    Übrigens: Bei der gestrigen Stichwahl gewann der ÖVP-Kandidat mit 52% der Stimmen, obwol die ÖVP bei der letzten Gemeinderatswahl nur 16% erhielt.

  38. Josef Maierhofer
    14. Februar 2011 09:28

    Was mit unserem Geld zu geschehen hat wollen wir schon selbst bestimmen bitte.

    Die größte 'Zwangsmitgliedschaften' wurden ja noch gar nicht angeführt, die Zwangsmitgliedschaft beim 'Steuerzahlerverein' für die Fleißigen und die Zwangsmitgliedschaft beim 'Schuldenverein' für alle.

    Wir können es uns weder aussuchen, wieviel Steuer wir für das Gemeinwesen zahlen 'dürfen' noch können wir was dagegen tun, um die Zwangsverschuldung des Volkes durch die Politik zu mildern.

    Ja, wir können ja wählen für die nächste Legislaturperiode.

    Das werden wir auch tun.

    Als heutiger Hochschüler, dem die Zwangsgebühr abgenommen wird, würde ich auch dieses Mittel ergreifen und wählen gehen und mitbestimmen, was zu geschehen hat. Als ich in den 1970-er Jahren noch Hochschülerschaftsfunktionär war, da haben wir wenigstens was getan für die Kollegenschaft, wir haben sie in den Gremien vertreten (aber wirklich und nicht mit den Füßen), wir haben eine Wohnungsfirma gergründet (SWS) um preisgünstige Wohnungen zu schaffen für Studenten, wir haben das Mietengesetz zusammen mit dem Justizministerium (Broda) geändert und den juridischen Term 'Studentenmietvertrag' (Bedingung ist aktives Studium) geschaffen, wir haben eine Studienbeihilfennovelle initiiert, um den sozial schwachen Studenten eine freiere Studienmöglichkeit zuzugestehen, wir haben gearbeitet. Was tun die heutigen Studentenvertreter ?

    Diese Blödheiten müssen abgewählt werden, werte Hochschüler, auch Sie wachsen in die Verantwortung hinein und sind mitverantwortlich durch Nichtwählen. Pusten Sie diese 'Schnaggerlkommunisten' weg und sorgen Sie für ordentliche Studentenvertreter und ordentliche Studienbedingungen !

    • RJ
      16. Februar 2011 00:24

      sie glauben ernsthaft ihr Kreuz würde etwas verändern in diesem vom Kammern, (Souzial)Staatshörigkeit und Neid zerfressenem Land?

    • Josef Maierhofer
      17. Februar 2011 16:51

      @ RJ

      Viele Kreuze an der richtigen Stelle, wo es den eingenisteten 'Betonetablierten' weh tut schon, die ändern viel.

  39. Observer
    14. Februar 2011 08:32

    Die Arbeiterkammer ist eigentlich eine "geschützte Werkstätte", welche z.T. sogar als Selbstzweck geführt wird. Viele dortige Funktionäre haben auch in der jeweiligen Gewerkschaft einen Schreibtisch, um ein zweites Einkommen zu lukrieren. Beide Interessensvertretungen werden vorwiegend von der SPÖ kontrolliert und die AKler freuen sich, dass die Zwangsmitgliedschaftsbeiträge (Schutzgeld?) nun sogar per Verfassungsrang gesichert sind. Bei vielen Grossbetrieben und Behörden wird man sogar "freiwillig gezwungen", auch noch der Gewerkschaft seinen Obolus zu geben. Ich habe in meinem Berufsleben beide Organisationen nicht gebraucht, vielmehr habe ich mir die Bedingungen mit meinen Arbeitgebern immer selbst vereinbart.

  40. ambrosius
    14. Februar 2011 08:10

    Schon im Hochmittelalter ( die frühere Geschichte lasse ich jetzt weg) haben die Menschen erkannt, daß sie nur in der Gruppe innerhalb des damals vorherrschenden Gesellschaftsmodellles bestehen und vielleicht sogar aufsteigen können. Die Bauhütten ( Freimaurer ) und Zünfte waren auch Zwangsvereine, die jedoch entsprechende Leistungen für Ihre Mitglieder erbrachten( Sozialversicherung,Altersvorsorge,Schutz vor böser Konkurrenz) aber auch einen recht rigorosen moralisch-ethischen Druck auf die Mitglieder ausübten und somit für Selbstreinigung sorgten.
    Irgendwann einmal sind jedoch die Herrschenden drauf gekommen, daß es sich mit Hilfe dieser vereinigungen bequemer regieren lässt und so ist das zu unserem sattsam bekannten Kammerstaat degeneriert.Wie einfach ist es doch, jedes auf Unabhängigkeit bedachte Unternehmertum des Mittelstandes durch die Scheinvertretung der Wirtschaftskammer mundtot zu machen. Wie bequem ist es doch, die Herde von lohnabhängigen Fleischschafen- wenn es denn sein muß- unter dem beruhigendem Zuspruch der Betriebsräte zum Schlachthaus zu treiben !
    Die entsprechende Indoktrinierung der Mitglieder war damals wie heute zwar inhaltlich verschieden aber gleichbleibend rigide.
    Es gibt wenig Gutes über den Dr. Haider zu berichten aber seine Feindschaft den Zwangskammern gegenüber ist sowas. Folgerichtig ist er damit ja auch beim Volk " baden" gegangen.

  41. simplicissimus
    14. Februar 2011 08:07

    abgesehen von der verblödung durch genderismus, schwulen-lesben-immigranten verzückung und opfergruppenmentalitäten unserer lieben, meist von öffentlichen geldern lebenden internationalsozialisten, bin auch ich gegen jede art von zwangsbeglückung und zwangsmitgliedschaften, die sofort wuchernde, oft ineffiziente und letztlich parasitäre organisationen mit sich ziehen.

  42. simplicissimus
    14. Februar 2011 08:03

    hätte mich interessiert, was so in den genderismus-blättern verzapft wird.

    • Undine
      14. Februar 2011 18:45

      @simplicissimus

      Sie werden sehen: man hält es fast nicht für möglich, daß jemand fähig ist, so viel Schwachsinn von sich zu geben. Selbst beim besten Willen, sich durch diesen Schmarrn durchzukämpfen, werden Sie nicht weit kommen. Ob jemand dieses sinnlose Geschwafel überhaupt bis zum Ende durchgeststanden hat, wage ich zu bezweifeln.

    • simplicissimus
      15. Februar 2011 08:24

      liebe undine: sich machen mich richtig neugierig.

    • simplicissimus
      15. Februar 2011 09:13

      liebe undine: habe versucht die beispiele von au durchzulesen, da ich aber für derartige hochintelligente ergüsse viel zu simpel gestrickt bin, habe ich es auch nicht geschafft die texte bis zum ende durchzulesen.
      ich habe in meiner einfalt nur eines verstanden: unsere von hochgeistigkeit durchdrungenen geschlechtsuniformen wesen der nahen zukunft werden dank der sexistisch dominierten und begehrensabhängigen, aber nun fehlenden reproduktion im schnellzugtempo von devoten kopftuchmädchen ersetzt werden.
      erstmalig hab ich dabei ertappt zu denken, dass das vielleicht gar nicht so schlecht wäre?
      aber jetzt befinde ich mich in einem grossen gewissenskonflikt: ist ein solcher wunsch nun pc-konform oder nicht?
      ich bin verwirrt, bitte helfen sie mir!

    • Undine
      15. Februar 2011 16:31

      @simplicissimus

      Oje, oje, da hat Sie's aber schlimm erwischt! Ja, so kann's gehen, wenn man zu viel liest! Da ist guter Rat vonnöten. Eines kann ich Ihnen nur verraten: Unser Architekt hat seinerzeit mit Clemens Holzmeister (der baute dort ein neues Regierungsviertel) etliche Jahre in Ankara verbracht. Hinter vorgehaltener Hand erzählte er meinem Mann, daß diese Kopftuchmädchen, speziell wenn sie die dritte oder vierte Frau ihres Mannes sind, sich ganz besonders anstrengen würden, ihrem Herrn und Gebieter Freude zu bereiten. An diesen Gepflogenheiten ---wenn die sich erst einmal dank des reichlichen Zustroms aus der Türkei bei uns einnisten werden-- werden sich wohl unsere PC-bewegten Emanzinnen die Zähne ausbeißen.

  43. Wertkonservativer
    14. Februar 2011 05:28

    Meine Meinung hiezu ist, dass wir die vielen Zwänge, die uns "amtsseitig" auferlegt werden, infolge ihrer Häufigkeit gar nicht mehr wissentlich wahrnehmen.

    Unser "Freiheits"-Spielraum ist inzwischen derart eingeengt, und wird von uns auch bereits als ganz normal zur Kenntnis genommen, dass wir uns inzwischen mehr über die diversen p.c.-Verrücktheiten aufregen, als über staatlich verordnete Zwangsbeglückungen.

    Und was soll sich da schon viel ändern, wenn bereits unsere studierende Jugend, die einzige Hoffnung Vieler für eine bessere Zukunft, nicht einmal imstande ist, ihre zwangsverordnete Vertretungsorganisation nachhaltig zu verändern oder überhaupt abzuschütteln?

    Ich würde es mir wünschen; allein, mir fehlt der Glaube!

    • Cotopaxi
      14. Februar 2011 07:51

      Werter Herr Wertkonservativer:

      Ihren früheren Beiträgen entnehme ich, dass Ihr Glaube an die rettende Kraft der ÖVP weiterhin ungebrochen ist, oder?

    • mike1
      14. Februar 2011 08:26

      lieber wertkonservativer !

      ich gehe konform mit diesem kommentar !
      besonders wichtig erscheint mir der dritte absatz: die studierende jugend ist leider nicht in der lage, ihre eigene vertretungsorganisation zu ändern, weil man vom demokratischen wahlrecht nicht genügend gebrauch macht. deswegen wird die öh auch von eigenartigen personen geleitet.... oder bin ich da falsch ?

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2011 09:00

      Werte(r) cotopaxi:

      was, bitte, hat mein obiger Beitrag mit der ÖVP zu tun?
      Oder bin ich hier schon so abgestempelt, dass alle meine Äußerungen hier im Forum automatisch auf meine ÖVP-Zuneigung reduziert werden?

    • Cotopaxi
      14. Februar 2011 09:38

      Werter Herr Wertkonservativer!

      Ich hatte den Eindruck, dass Ihre Stellung zur dieser Partei über das Maß der bloßen "Zuneigung" weit hinaus geht.

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2011 10:07

      @cotopaxi

      Stimmt schon irgendwie, geht aber nicht bis zur Selbstaufgabe!





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