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Die knallroten Fäden in Androschs Phrasensumpf

Das, was Hannes Androsch nun als Text seines „Volks“-Begehrens präsentiert hat, ist noch schlimmer als erwartet. Es ist ein reines Partei-Begehren geworden, oder genauer gesagt: eines für den ganz linken Schmied-Flügel. Darin findet sich nicht einmal eine Andeutung der mutigen und klugen Ansätze, die einige SPÖ-Landeshauptleute vorgeschlagen haben.

Das wird natürlich die von unseren Zwangsbeiträgen und korruptionär verschobenen Steuergeldern lebenden SPÖ-Medien nicht hindern, wie verrückt die Trommel dafür zu schlagen. Wie immer, wenn die Partei pfeift, marschiert das Zentralorgan ORF an der Spitze. Der ORF hat ja schon, bevor die Malaise schriftlich vorgelegen ist, für Androsch mehr Propaganda gemacht als jemals bisher für ein anderes Volksbegehren während dessen gesamter Laufzeit. Öffentlich-rechtlich ist halt wie im Ostblock immer das, was der Partei nutzt. Genauso laut werden aber zweifellos auch alle Freimaurer-Freunde Androsch Beifall klatschen.

Aber gehen wir in die Details seines Papiers. Der dickste Rote Faden, der es von Anfang bis Ende durchzieht, ist die Forderung nach unglaublich viel mehr Geld für zahllose Dinge. Damit will man offenbar in bekannter sozialistischer Manier viele Gruppen bestechen, dem Papier zuzustimmen. Dabei würde eine Erfüllung all seiner Forderungen Österreich noch teurer kommen als das gesamte ÖBB-Defizit. Daher würde auch eine rein rot-grüne Regierung nicht einmal einen Bruchteil davon verwirklichen können. Denn dann würde längst niemand mehr Österreich Geld borgen.

Was Androsch natürlich verschweigt: Im internationalen Vergleich gibt Österreich ja durchaus respektable Summen für das Bildungssystem aus. Interessant und mutig wäre es etwa aufzuzeigen, wo das Geld sinnlos und verschwenderisch ausgegeben wird (etwa im Wiener Schulsystem, wo nur die Hälfte der Lehrer auch wirklich in Klassen steht). Daher kommen solche Hinweise natürlich bei Androsch nicht vor.

Die Forderung nach noch mehr Geld ist aber auch für jenen Ex-Finanzminister mehr als kühn, unter dem einst – nach den stabilen 50er und 60er Jahren – die Spirale der ständig steigenden Staatsverschuldung mit voller Kraft eingesetzt hatte. Diese nimmt heute Österreich jeden finanziellen Bewegungsspielraum. Noch kühner ist es, dass ausgerechnet ein Mann nach mehr Steuermilliarden ruft, der massenweise Arbeitsplätze und damit Steuereinnahmen nach China exportiert hat, und der höchstpersönlich als Steuerhinterzieher verurteilt worden ist. Der Kern des Androsch-Konzepts: Der blöde Mittelstand soll noch mehr zugunsten der linken Träume bluten – sowie alle jene, die so blöd sind, der Republik auch künftig langfristigen Kredit einzuräumen.

Der zweite Rote Faden ist eine inhaltsarme Phrasendrescherei, die jedes Parteiprogramm und auch die meisten Wahlkampagnen übertrifft. Da wimmelt es nur so von schwammigen Formulierungen wie: „Wir fordern ein modernes, unbürokratisches und weitgehend autonomes Schulsystem“ (was heißt „weitgehend“?), „ohne parteipolitische Einflussnahme“ (in Wahrheit will Androsch die Macht seiner Parteifreundin Schmied gewaltig aufwerten, der er sogar die Kindergärten unterstellen will!), „Wir fordern ein sozial faires, inklusives Bildungssystem“, „Jedes Kind in Österreich hat Anspruch auf alle gebotenen Chancen“, „Wir fordern die Aufwertung des Lehrerberufs“ (dass sich ein „Bildungs“-Volksbegehren nicht an den Duden hält, fällt in dem Phrasensumpf kaum noch auf), „Wir fordern ein weltoffenes Bildungssystem“ und immer wieder  „faire Bildungs- und Berufschancen“.

Der dritte Rote Faden ist die absolute Leistungsfeindlichkeit des Androsch-Konzepts. Begabtenförderung kennt es nicht. Es will vor allem das Durchfallen verbieten. Dass Lernen auch mit Anstrengung zu tun hat, wird in der linken Traumwelt natürlich absolut verschwiegen. Lernen kommt höchstens mit einer weiteren Leer-Phrase vor, als „kreatives Lernen“ vor.

In Parteipropagandisten-Lyrik wird statt Leistung postuliert: „Die Schule muss eine faszinierende Welt werden“. Theaterspielen, Sport, soziale Fertigkeit, Freizeit, soziale Inklusion sind die Lieblingsvokabel der Konzeptschreiber. Sie erheben an vielen Stellen die Forderung, dass sozial Benachteiligte, „Kinder mit besonderen Bedürfnissen“ (also offensichtlich auch geistig Behinderte, aber das ist in der Androsch-Schule auch schon wurscht), und Migranten „bis zum Hochschulabschluss dieselben Bildungs- und Berufschancen haben wie alle“.

Das heißt natürlich, dass man nie irgendwelche Konsequenzen daraus ziehen darf, ob ein Schüler, ein Student auch etwas kann, etwas leistet. Weder mit 10, noch mit 14, noch mit 18, noch mit 27 Jahren. Sonst hätten sie ja nicht mehr alle dieselben Berufschancen. Denn bei jeder noch so milden Auslese würden ja die sozial Benachteiligten automatisch wieder ins Hintertreffen geraten. Daher müssen zwangsläufig alle Selektionen unterbleiben. Was sich ja auch an weiteren Androsch-Phrasen zeigt wie: „Es darf kein Kind zurückgelassen werden.“

Völlig inhaltsleer ist auch der Satz: „Die Schnittstelle zwischen Kindergarten und Volksschule muss optimiert werden.“ Kein Wort findet sich jedoch davon, dass ein Kind wenigstens Deutsch können muss, bevor es in die Schule gehen darf.

Dementsprechend fehlt auch jeder Hinweis auf Zugangstests und Ähnliches für die Hochschulen. Von Studiengebühren ist natürlich schon gar keine Rede.

Der vierte Rote Faden ist die Forderung nach umfassender Verstaatlichung der Kinder. Für die Eltern und Familien gibt es bei Androsch natürlich überhaupt keine Rolle (schließlich hat er zwei, also in Wahrheit gar keine); statt dessen will er das Land mit „Krabbelstuben“ überziehen; auch will er die Ganztagsschule zur Regelschule machen (also für alle verpflichtend).

Das Papier scheut auch nicht vor offener Lüge zurück: „In anderen Pisa-Ländern kennt man Nachhilfe so gut wie nicht.“ Vielleicht setzen sich die Autoren einmal in ein Flugzeug ins aufstrebende Asien, um (neben den von Androsch exportierten Arbeitsplätzen) zu sehen, wie in den dortigen – extrem erfolgreichen – Pisa-Ländern die Eltern noch so teure Zusatz-Lernangebote wahrnehmen, damit ihre Kinder in die besten Schulen kommen.

Natürlich wird auch die Gesamtschule gefordert. Aber auch dies geschieht mit einem unwahren und (noch dazu grammatikalisch wie vieles an dem „Bildungs“-Papier total verunglückten) Satz. Nämlich „dass man erst mit 14 oder 15 Jahren die eigentlichen beruflichen Begabungen und Interessen eines jungen Menschen erkennen kann“. Auch das, was Androsch vermutlich gemeint hat, also dass man bei 14-Jährigen „berufliche Begabungen“ erkennt, ist schlicht gelogen. Viele Begabungen erkennt man viel früher, viele andere deutlich später. Gerade Jugendliche wechseln oft auch alljährlich ihre Interessen. Und sie sind vor allem mit 14/15 in einem extrem schwierigen Entwicklungsalter. „Berufliche“ Begabungen erkennt man leider überhaupt erst am Arbeitsplatz.

Wahr ist also, dass jedes Jahr vor dem 14. Lebensjahr, in dem man Kinder dem SPÖ-Konzept zufolge nicht ihren Begabungen entsprechend schulisch fordert, sondern in Einheitsschulen verkümmern lässt, ein verlorenes, ein gestohlenes Jahr ist. Und ebenso wäre es ein Verbrechen, wenn man Kindern nicht auch nach der von der Linken so hochstilisierten Entscheidung mit 14 die Möglichkeit gibt, die Ausbildungsrichtung zu ändern.

Androsch hat trotz der Macht seiner Netzwerke und Parteiverbindungen erstaunlich wenig qualifizierte Unterstützer für seine Initiative gefunden. Diesbezüglich aufgefallen sind lediglich die Herren Taschner und Liessmann. Werden Sie ihre guten Namen weiter für so ein Machwerk hergeben? Nur um sich in den Strahlen der Mächtigen zu sonnen?

Eine Realisierung des Konzepts würde die Staatskassen ruinieren und einen gewaltigen Run auf die Privatschulen auslösen. Dorthin werden viele jener Eltern vor der Schulnivellierung flüchten, die ihren Kindern noch eine ambitionierte und disziplinierte Ausbildung verschaffen wollen. Während die Superreichen (wie Androsch selbst!!!) ihre Kinder längst in Privatschulen haben, wird diese „Reform“ vor allem den Mittelstand treffen, der bisher noch staatliche AHS benutzen konnte. Im Grunde geht es nämlich um nichts anderes als einen Klassenkampf gegen den den linken Apparatschiks so verhassten Mittelstand.

Wird die ÖVP diesmal klug genug sein, zu erkennen, dass ihr jeder Millimeter Konzession an Androsch und den roten Zwischenwahlkampf noch weitere Wähler kosten wird? Strache waits for them.

PS: Einen positiven Punkt des Konzepts habe ich schließlich doch gefunden: die Forderung nach mehr Personalautonomie für die Schulen. Freilich auch das ohne nähere Definition. Aber immerhin geht wenigstens ein Punkt in die richtige Richtung.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2011 15:12

    Die Linke spielt ein grausames und gnadenloses Schachspiel.

    Erster Zug: Einführung der NMS mit mehr Geld und mehr Personal, sodass der Eindruck erzeugt wird, dieses Modell wird gewünscht.

    Zweiter Zug: Propaganda durch gleichgeschaltete Medien, die qua "Bildungsexperten" und "Studien" die Bevölkerung schön langsam dahingehend indoktrinieren soll, dass die Gesamtschule besser sei.

    Dritter Zug: Der Koalitionspartner wird mit dieser Propaganda und den vielen Anträgen zur NMS derart unter Druck gesetzt, dass dieser einem Ausbau des Modells NMS zustimmen muss. Das Modell wird bundesweit eingeführt.

    Vierter Zug: Von scheinbar dritter Seite wird ein "unabhängiges" Volksbegehren initiiert, indem sämtliche Forderungen in Worthülsen verpackt und mit Geldforderungen geschmückt aufscheinen. Dieses Begehren wird wiederum von allen gleichgeschalteten Medien der Bevölkerung "eingehämmert". Gleichzeitig werden natürlich sämtliche zur Linken gehörenden Institutionen präpariert, sodass schonmal die gesamten AK- Mitglieder, ÖBBler, Medienmitarbeiter, Parteimitglieder inklusive deren Familien zur Unterschrift bereitstehen. Alleine dies sorgt schon für an die 100.000 Unterschriften.

    Fünfter Zug: Die Propaganda und ihre Aktivisten erringen einen Erfolg. Egal ob nun dieses Volksbegehren von 100.000 oder von 300.000 unterschrieben wird, es wird als großartiger Erfolg verkauft. So soll ein Volkswille zum Modell der Gesamtschule suggeriert werden. Das Trommelfeuer der gleichgeschalteten Medien tut ihr Übriges. Nach dem Volksbegehren werden wir Schlagzeilen hören und lesen á la: am Gesamtschulsystem führt kein Weg mehr vorbei.
    Die ÖVP, ob sie nun insgeheim Partner der SPÖ dabei ist, oder nicht, spielt keine Rolle, wird diesem Modell zustimmen. Die AHS werden sukzessive in NMS umgewandelt. Begründet werden all diese Schritte mit dem Volkswillen, Bildungsexpertisen und der Beliebtheit des System seitens der Schulen.

    Ein geniales Schachspiel, an dessen Ende ein Gesamtschulsystem stehen wird. Und es wird so genial gespielt werden, dass es auch noch den Anschein haben wird, dass die Österreicher dies so wollen.

    Die Linke spielt aus reinster Machtgier auf der Klaviatur des Volkstodes. Dafür gehört jeder einzelne Minister, vor allem Claudia Schmied an den Pranger und lebenslang in Einzelhaft!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBaldur Ainarin
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2011 22:13

    Als einzige effektive Lösung der derzeitigen Bildungsmisere bietet sich aus meiner Sicht die Rückkehr zum Bildungssystem der späten 60.-iger und frühen 70.-iger Jahre an: Nach 4 Jahren Volksschule Hauptschule A- oder B-Zug, oder nach Aufnahmeprüfung Besuch des Gymnasiums. Nach Absolvierung der Hauptschule sollte durchaus nach Aufnahmeprüfung der Besuch einer Oberstufe eines Gymnasiums möglich sein. Natürlich Weiterbestehen von HTL-Schulen, HAK, Handelsschulen und Fachschulen. Klarerweise Sonderschulen für Behinderte.
    Die Gesamtschule ist eine programmierte Katastrophe.Weder die "Gescheiten " noch die "Blöden" würden davon profitieren.
    Das Engagement des Dr. Androsch für Gesamtschulen ist in Anbetracht seiner eigenen schulischen und akademischen Laufbahn absolut unverständlich.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2011 17:18

    Der androsch ist noch immer für ein paar blöde schmähs gut....., das iat ja nicht das erste mal. dass er das volk zum narren hält, siehe einst den unseligen "wahlonkel".....
    Der greise jungvater schickt sein söhnchen wohin...na dreimal darf man raten ???
    Originalzitat aus einem kriecherischen interview der zeitung "österreich":

    "Welche Schule besucht Ihr Sohn? Eine öffentliche Schule oder eine Privatschule?
    ANDROSCH: Auf Rat des Grazer Ex-Bürgermeister Stingl haben wir ihn in das Bischöfliche Gymnasium gegeben......."

    Aus dem Leitbild des bischöflichen Gymnasiums im Augustinum der Diözese Graz-Seckau:
    Bischöfliches Gymnasium – christlich und unverwechselbar
    Es ist unsere Aufgabe, jungen Menschen, die an Bildung und persönlicher Entwicklung interessiert sind, eine Schule zu bieten, in der christliche Werte gelebt werden, Lebensfreude und gegenseitige Wertschätzung spürbar sind und Kirche so als einladend erfahren wird.
    Unser Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler unser Haus als kreative, lebenstüchtige und unverwechselbare Persönlichkeiten verlassen, die auf hohem Niveau – intellektuell, sozial und religiös – gebildet sind.

    http://www.bischgym.at/?Home

    Na , da schaut man aber, dass der alte sozi androsch seinem sohn eine christliche bildung zukommen läßt und ihn in eine katholische eliteschule schickt...er denkt sicher, dass das besser ist, als die sozialistische einheitsschule.....dorthin möge dann der pöbel seine kinder schicken.....
    die spö ist ja mit heuchlern gesegnet, der mit abstand widerwärtigste heuchler ist doch dieser "christlich werte" lebende androsch !!!!!!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2011 17:17

    Wer stellt ein Anti-Androsch-Volksbegehren auf die Beine?
    Gibt es in diesem Österreich nur mehr linke Vollkoffer und Abkassierer?
    Wann steht die wertkonservative Rechte in diesem Land endlich auf, um diesen Volksvernichtern entgegenzutreten?
    Es ist wirklich allerhöchste Zeit!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBIÖ Partner Homepage
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2011 15:42

    Auch beim Thema "Jugend und Bildung" erlauben wir uns, auf unsere Position aufmerksam zu machen: http://www.biö.at/?q=Jugend_und_Bildung

  6. Ausgezeichneter KommentatorRitter vom Kapall
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2011 09:25

    Der Grundstein zur Zerstörung unseres Schulsystems wurde in den 70er Jahren gelegt. Warum konnte es sein, daß vor 10 oder 20 Jahren die Kinder nach Absolvierung der Pflichtschule sehr wohl des Lesens, Schreibens und Rechnens mächtig waren und nun unterschiedliche Studien massive Defizite bei diesen fundamentalen Kulturtechniken feststellen.

    Die Zerstörung des Schulsystems ist lange zurückreichend und es war wohl die Partie rund und Kreisky und Androsch, die mit ihren sogenannten Reformen ab den 70er Jahren, die wesentlichen Ursachen für unsere heutige Situation lieferten.

    So ist zum Beispiel die Abschaffung der Noten in den unteren Klassen der Volksschule ein Beispiel für linksideologische Irrwege zu nennen, wenn damit Leistungsbeurteilung verunmöglicht wird.

    So gesehen ist dieses Volksbegehren wohl die der letzte Nagel für den Sarg unseres Bildungssystems. Es bleibt zu hoffen, daß er nicht eingeschlagen wird.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2011 15:47

    Entweder ist dieses Bildungsvolksbegehren das Produkt einer Alkoholiker Selbsthilfegruppe um Hannes Androsch oder da will eine hinterhältige Investorengruppe ihr Geld in Privatschulen investieren.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeubauer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Februar 2011 11:42

    Androsch kann sich bei seiner Phrasendrescherei nur auf die Vergesslichkeit der Österreicher verlassen, sonst könnte nicht einmal mehr der ORF die Webetrommel für ihn rühren. Das halbe Leben gesoffen, die andere Hälfte mit listigen Bereicherungen und Machtabsicherungen verbracht, möglicherweise durch Wirtschaftsmaurerei. So sehe ich seine Reputation, die zum Grausen ist.


alle Kommentare

  1. Nailya (kein Partner)
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  4. Angelika (kein Partner)
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    16. Februar 2011 11:31

    Danke für die klarsichtige Analyse.

  8. S. Oberreit (kein Partner)
    06. Februar 2011 16:29

    Diese brutale Propaganda für die "sozialistische Ganztagsgesamtschule" ist der verzweifelte Versuch der Linken, das sozialistisch Multikulti-Kartenhaus noch ein paar Jährchen vor dem Einsturz bewahren, um sich noch etwas länger die Plätze an den Futtertrögen zu sichern.

    Dass die PISA-Tests so schlecht ausfallen, liegt einzig und allein an unseren aus dem Orient importietren Kulturbereicherern. Überall dort, wo es sie nicht oder kaum gibt, fallen auch die Pisatestergebnisse sehr gut aus (S-Korea,Finnland..)

    Es ist auch die einzig logische Erklärung, warum ein Schulsystem, das bisher sehr so gut funktioniert hat, "ganz plötzlich" so viele Analphabeten hervorbringt.

    Weil die Linke aber das Scheitern ihrer Multikultipolitk nicht zugeben kann, muss man eben andere Probleme/Sündeböcke erfinden (das ist ja nicht nur in der Schulpoltik so). Schließlich wird die Existenz des wohlgenährten sozialistischen Apparatschiks gleich von zwei Seiten bedroht, von der FPÖ (sprich der zunehmend unzufriedenen autochthnen Bevölkerrung) und von den (usprünglich als rotes Stimmvieh) importierten Sozialhilfempfängern.

    Es wird zunhemend enger für die Sozis, deshalb auch die Intensität und Vehemenz der linken Forderungen wie Gesamtschule, Abschaffung der Wehrpflicht....

    Mit der Schulreform glaubt man, etwas Zeit zu gewinnen (dass die Schulleistungen parallel zum demographischen Wandel weiter sinken werden steht - zumindest für die etwas intelligenteren - Sozis in Wahrheit eh fest, deshalb der Bluff: die Schul-Reformen brauchen noch Zeit bis sie greifen, dann wirds besser, dann bringt man die nächsten Lösungsvorschläge usw. und man hat wieder 2 oder 3 Jahre als Abgeordneter, Minister, Gemeinderat, WienEnergieMitarbeiter, ÖBBler... gewonnen)

    Der Androsch ist dabie nur ein nützlicher Idiot, dessen Eitelkeit und sieine Angst vorm Altwerden von seinen Genossen gut ausgebützt wird.

  9. Dr. Dieter Zakel MA
    06. Februar 2011 07:59

    Wie wär's den mit einer "Wir sind das Volk" Demonstration? Wäre für die Regierenden schön peinlich wenn CNN und die BBC das berichten…
    Um Antwort wird gebeten!
    dieter@zakel.at

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Februar 2011 16:59

      Das ist eine gute Idee, schon deshalb, weil wir das Volk sind. Die Parallele mit Tunesien und Ägypten wäre erwünscht, weil die politische Klasse (im Einklang mit den Medien) gleichermaßen abgehoben sind.

  10. Brigitte Kashofer
    06. Februar 2011 00:29

    Personalautonomie an den Schulen kann es nur geben, wenn die Leistungen der Schüler objektiv überprüft und die Direktoren nicht mehr nach Parteibuch ernannt werden.

  11. M.U. Shrooms (kein Partner)
    05. Februar 2011 22:20

    Nicht vergessen werden sollte, dass Kreisky sich des korrupten Finanzministers Androsch entledigt hat, was Schüssel bei Grasser nicht schaffte. Im Gegenteil, Schüssel nahm sogar Grasser hinterher noch auf Lesereisen mit. Widerlich.

    • byrig
      06. Februar 2011 21:25

      he,he,mushroom-bis jetzt konnte grasser ja keine korruption nachgewiesen werden.und als schüssels finanzminister gabs überhaupt keinen hinweis darauf-sonst hätte schüssel sicherlich sofort reagiert.
      immerhin gilt steuerhinterzieher androsch bei den linken als "elder statesman"und darf als faymanns berater fungieren.das ist widerlich!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Februar 2011 23:25

      Ich meinte ja nicht die beiden überflüssigen Finanzminister, verehrter byrig, was Sie kunstvoll missverstanden haben. Schüssels Verhalten ist hier unentschuldbar.

      Ihre Zeichensetzung, soll die originell sein?

  12. Segestes (kein Partner)
    05. Februar 2011 12:25

    Die UVP* ist eben prinzipiell gegen alles, was aus dem roten Winkerl kommt.
    Wenns aber darum geht, selbst durchdachte Vorschläge zu unserem vollkommen bankrotten Schulsystem zu machen, dann herrscht Schweigen im Walde.
    Übrigens: Die den Bildungsstandard nach unten ziehende Mihigru-Bereicherung morgenländischer Prägung, einfach heim zu schicken, ist (leider) kein praktikabler Vorschlag ^^

    * Unterbergerer'sche Volkspartei

    • byrig
      05. Februar 2011 21:53

      genausowenig sinnvoll ist der vorschlag,dass begabte ahs-unterstufenschüler die nachhinkende mihigru-bereicherung nach oben ziehen sollen-auf kosten ihres eigenen fortschrittes!
      der hintergrund dieses ansinnens ist schlicht der linksideologische wunsch nach nivellierung-eine bodenlose sauerei dieser ahs-schüler!
      statt dessen maximierung der anstrengungen in den hauptschulen durch die,denen das zusteht:lehrern.nicht schülern,segestes!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Februar 2011 17:04

      mihigrus heimzuschicken ist ein sehr praktikabler Vorschlag, möglicherweise der einzige.

  13. Neubauer (kein Partner)
    05. Februar 2011 11:42

    Androsch kann sich bei seiner Phrasendrescherei nur auf die Vergesslichkeit der Österreicher verlassen, sonst könnte nicht einmal mehr der ORF die Webetrommel für ihn rühren. Das halbe Leben gesoffen, die andere Hälfte mit listigen Bereicherungen und Machtabsicherungen verbracht, möglicherweise durch Wirtschaftsmaurerei. So sehe ich seine Reputation, die zum Grausen ist.

  14. Gasthörer (kein Partner)
    04. Februar 2011 22:28

    Ist nicht der Androsch der verurteilte Steuerhinterzieher, von dem selbst Parteifreund Sparkassen-Treichel sagt, dass er nicht wisse, woher er sein Vermögen hätte?

    Also Androsch ist von der SPÖ, Wien gehört der SPÖ und somit auch die WienEnergie. Soweit und so holprig der Übergang zu meinem Thema:

    Gestern traf ich einen Bekanntern, der bei Wien-Energie arbeitet und er erzählte mir Folgendes:
    Das ServiceCenter bei Wien-Energie wird intern Klein-Istanbul genannt. Wieso dieses? Weil sich dort anscheinend primär Abkömmlinge Kara Mustafa tummeln, um kundzutun, dass sie ihre Stromrechnung nicht bezahlen können. Wie mir berichtet wurde, beeindruckt das WienEnergie wenig und im Endeffekt würde dann sehr häufig die Caritas die Stromrechnung übernehmen.

    Ist das nicht wunderbar? Dafür spenden wir doch alle gerne, nicht wahr...?

  15. Renard (kein Partner)
    04. Februar 2011 21:09

    Kommen in Ägypten die Muslimbrüder an die Macht? Hat Ägypten ein brauchbares Atomwaffenarsenal?

    Dann besteht Hoffnung, dass dieser sozialistische Kelch an uns vorübergeht. Auch für Michael Häupl hat es sich dann ausgebürstelt.

  16. Josef Maierhofer
    04. Februar 2011 19:58

    Die falschen Propheten.

    Das Androsch Volksbegehren erinnert mich an Dr. Häupls Hundefürhrschein, den es nun gemäß Herrn Dr. Hannes Androsch und den 'Wahlonkeln' (und P.C. -tanten) auch für Schüler geben wird.

    Was soll der ganze Tam-Tam ? Wie wär's denn mit Lernen, wie es 1960 noch funktioniert hat ?

  17. Jebus Christos (kein Partner)
    04. Februar 2011 17:45

    Bist du crazy, der Herr Unterberger kann fast better English als the mighty Gorbach. Ist halt ein wirklich moderner Konservativliberaler, andere würden ja sagen es wirkt wie ein Elefant beim stricken aber ich find das super!

  18. Francois Villon (kein Partner)
    04. Februar 2011 16:56

    Zum BIÖ/Phaidros Kommentar: „Timeo Danaos et dona ferentes“ – Man schließt keine Bündnisse mit Trojanischen Pferden, auch wenn sie wie Weihegeschenke aussehen.

    Irgendwer hat sich darüber mokiert, daß A. zwar die Schule zu vernichten trachtet, aber den eigenen Sprößling in eine katholische Privatschule schickt; aber das machen sie doch schon seit eh und je so.

    Und zur Frau Wissenschaftsministerin fällt mir eine Bemerkung F. Nietzsches ein: „Ach ist sie klug und schön! – Um wieviel klüger müßte sie erst sein, wenn sie nicht so schön wäre!“

    Zu A. fällt mir nichts mehr ein.

    Und zum Volksbegehren auch nichts mehr, was nicht schon besser gesagt worden wäre.

  19. november_rain (kein Partner)
    04. Februar 2011 16:48

    Wenn das alles stimmt, ist es tatsächlich weit schlimmer als befürchtet. Dabei war es ohnehin naiv, vom diesem alten Suff irgendetwas Vernünftiges und Zukunftsweisendes zu erwarten.

    Mehr Geld für Bildung ist immer gut, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Das Geld muss bei den Schülern ankommen, es muss mehr Leistung verlangt werden, und man muss bei Sozialleistungen und Pensionen sparen. Das wollen die Linken natürlich nicht, deswegen heißt es Steuern noch weiter hinauf.

    Im Umkehrschluss hätte ich nichts gegen eine stärkere private Beiteiligung am Bildungssystem, wenn dafür die Steuern und in Folge natürlich die Sozialausgaben und Pensionen gesenkt werden. Aber siehe oben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Februar 2011 16:51

      Wer mehr Qualität will, muss Wettbewerb zulassen.

      So einfach ist das.

    • n_r (kein Partner)
      04. Februar 2011 17:02

      Natürlich, aber mein Standpunkt ist, warum soll man für Schulen oder auch Universitäten privat bezahlen, wenn man durch seine hohen Steuern das ineffiziente öffentliche System ohnehin üppig mitfinanziert? Oder andersrum, wenn der Staat seiner Verantwortung zu qualitativ hochwertiger Bildung und Ausblidung nicht nachkommen kann oder will, muss man ihm Kompetenzen (=Steuern) wegnehmen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Februar 2011 17:32

      Klar.

      Wie käme man auch dazu, für eine Leistung (Bildung) zweimal zu bezahlen.
      Wer sein Kind in eine Privatschule gibt, erspart dem Staat Geld.
      Grosso modo für einen Schüler das Bildungsbudget dividiert durch die Schüleranzahl.
      Das wird nicht mathematisch genau die Anspruchsbasis sein können, aber einen Abschlag für "overhead-Kosten" (Kontrollorgane) berücksichtigt, könnte das schon zu ermitteln sein.

      Dieser Betrag wird der Privatschule direkt zufließen, allfällige Mehrkosten hat die Familie zu begleichen.
      Das wäre eine faire Basis für die Gründung von Privatschulen durch z.B. unternehmerisch veranlagte Schuldirektoren, die den Einfluss der Politik auf das Schulwesen endgültig satt haben.

      Vernünftige begleitende Maßnahmen vorausgesetzt.

      Darüber sollte sich solche Kapazunder wie der "Salzbaron Hannes" den Kopf zerbrechen und nicht, wie man das Volk noch mehr verblöden kann.

  20. Amadeus (kein Partner)
    04. Februar 2011 16:43

    In weiten Gegenden Österreichs - um nicht zu sagen im gesamten Bundesgebiet - sind die Pflichtschulen u. auch weiterführende Schulen PARTEIPOLITISCH aufgeteilt:

    Das weiß ich!

    Seit Gründung der 2. Republik: 1945/1955: Gibt es zwischen SPÖ u. ÖVP (ÖAAB) fixe Abmachungen: Wem gehört welche Schule.

    Das bezieht sich vor allem auf den Direktorsposten. Z.B.: Auf einer 'roten' Schule hat nur ein SPÖ'ler eine reale Chance dass er Direktor wird. Und wenn ein anderer hundertmal qualifizierter ist: Das wird so nach Parteifarbe seit ca. 60 Jahren so durchgezogen.

    Das ist so im staatlichen Schulbereich.
    Deshalb: Die Parteipolitik u. parteipolit. Postenbesetzungen gehörten dringend abgestellt!!

  21. Neppomuck (kein Partner)
    04. Februar 2011 16:36

    Ja ja, die lieben Kinderlein.

    Sie werden zwar immer früher „reif“, saufen, rauchen, bumsen, was das Zeug hält, aber wofür sie geeignet sein sollen, das erkennt man erst, wenn sie vier- oder fünfzehn sind.
    Matura für alle, keine Sanktionen, wenn einer das ach so schmerzhafte „Arbeitsleid“ schon in der Schule verspürt, Darwin war ein Nazi, das einzig Wahre ist der Ameisenstaat, mit einer roten Königin, versteht sich.

    Wer zusieht, wie der Karren an die Wand gefahren wird, macht sich mitschuldig.
    Und wer ihn an die Wand fahren will, der soll in die Rente.

    Alter schützt vor Torheit nicht.

  22. Spin that Shit! (kein Partner)
    04. Februar 2011 16:22

    "Strache waites for them. "

    Yo and Unterbergi throws the tight english shit, full wertconservative Man! Austria is too small of a country für him.

    • Trollfresser (kein Partner)
      04. Februar 2011 19:55

      Ich verstehe zwar nicht was Du sagst. Aber so wie Du es sagst hast Du sicher einen ordentlichen Migrationshintergrund.

      Also liebe Bloggergemeinde widersprechts ihm net,weil sonst kummt die Glawischiwaschinig.

  23. carlo soziale (kein Partner)
    04. Februar 2011 16:13

    Kreiskys fehlende Weitsicht:
    Anfang der 1970er Jahre hat Kreisky die Gymnasien für die weniger begabten Kinder geöffnet, indem er die Aufnahmeprüfung abgeschafft hat. Um genügend Lehrer für den Ansturm zu bekommen, wurde auch die Lehramtsausbildung für Höhere Schulen "reformiert" (statt wissenschaftlicher Abschlussarbeiten in beiden Fächern, war nur noch eine notwendig). Als nächstes wurde der Eintritt in die BHMS (HTL, HAK, ...) erleichtert, indem ebenfalls die Aufnahmeprüfungen abgeschafft wurden. Parallel wurde die Regelung WH mit 1 NG und Wiederholung mit 2 NG aufgeweicht (derzeit WH mit 1 und 2 NG, Wiederholung mit 3 NG, Aufstieg mit 1 NG in vielen Fällen möglich) und die Lehrer abgerichtet, keine NG mehr zu geben.
    Der "run" auf die AHS und BMHS führte zur Anstellung vieler Lehrer, die anfangs wegen der Gehaltskurven im öffentlichen Dienst billig waren. Mit dem Einschulen der geburtenschwachen Jahrgänge in die Unterstufe, waren jetzt viele AHS Lehrer angestellt, die beschäftigt werden mussten. Durch diesen Umstand besucht heute fast jeder Dodel ein Gymnasium und die Hauptschulen sind zu Sonderschulen verkommen (am Land ist es angeblich noch nicht so schlimm). Zusätzlich sind die ursprünglich jungen, billigen zu alten, teuren Lehrer geworden, man hat ja verabsäumt die Gehaltskurven abzuflachen.
    Jetzt muss dringend die billige Schule (NMS) mit billigen Lehrern (Bacc. statt Mag.) her, sonst bricht das System bald zusammen. Dafür sind anscheinend sogar viele ÖVPler bereit, die AHS-Unterstufe zu opfern. Sie glauben vermutlich, dass in den Privatschulen die AHS-Langform erhalten bleibt, obwohl sie im öffentlichen Schulwesen abgeschafft wird. Oder sie schicken ihren Nachwuchs dann in Gymnasien ins Ausland.

  24. Christoph Weber (kein Partner)
    04. Februar 2011 15:55

    "waites"? Er spielt für sie den Kellner?

    • Florin
      05. Februar 2011 12:50

      Wenn Sie schon damit anfangen müssen, diesen Minimallapsus zu kommentieren, dann wenigstens richtig: auch ein "waiter waits", you know?

  25. gogol (kein Partner)
    04. Februar 2011 15:49

    Also liebe Schüler,

    nehmt Euch Herrn Androsch zum Vorbild und lernt etwas von ihm:

    Lektion 1: Verbrechen lohnt sich (z.B. Steuerhinterziehung).

    Lektion 2: Rottet euch in geheimen Zirkeln zusammen und tyrannisiert alle, die nicht an Frau Weltenbaumeister glauben.

    Lektion 3: Seid dumm und faul, ansonsten bekommt ihr Probleme in der Schule!

    Lektion 4: Entzieht euch euren Eltern, verachtet sie und huldigt der sozialistischen Familienvernichtungspolitik. Unter uns gesagt: Eure Eltern sind Nazis, vor allem wenn sie zur Kirche gehen.

    Lektion 5: Bereichert Euch immer am fremden Eigentum!

    Lektion 6: Vertraut blind den sozialistischen Irrlehren. Bloß so.

    Lektion 7: Schaut viel ORF, dann werden die Lehrer überflüssig.

    Lektion 8: Wenn die Medien gemeinsam viel Wind um das Androsche Erlösungsvolks-Begehren machen, dann hat das absolut nichts damit zu tun, dass der Journalismus freimaurerisch ist, denn Freimaurer gibt es gar nicht. Das ist eine böse Verschwörungstheorie.

    Nein Hansi, nicht die Gesamtschule ist eine Verschwörungstheorie. Setz dich!

  26. mahler (kein Partner)
    04. Februar 2011 15:37

    Was Unterberger weiter oben schreibt, bedarf einer Relativierung.

    1.) Androsch war heute zu Mittag live auf Radio Wien. In dieser einen Stunde hat er 3x gesagt, dass Ö jetzt schon sehr enorme Summen für die Bildung ausgibt, das Geld aber falsch investiert wird (nämlich in die Erhaltung des Systems und nicht in den Unterricht direkt). Von Verschweigen, dass jetzt schon viel Geld ausgegeben wird, kann also keine Rede sein.
    2.) Dass Schulen immer nur "weitgehend" autonom sein können, liegt auf der Hand - die Lehrpläne werden ja weiterhin aus dem Ministerium kommen.
    3.) Wenn die gesamte Bildung in Bundeshand kommt, dann natürlich auch die Kindergärten (wenn man diese als Bildungseinrichtung versteht, was man tun sollte). Und wenn das Bildungsressort irgendwann einmal wieder in schwarze Hände fallen sollte, wird sich die ÖVP darüber freuen, dass Androsch einmal dieses Volksbegehren mit dieser Forderung gemacht hat.
    4. Von einem Verbot des Durchfallens kann auch keine Rede sein. Es soll nur nach anderen Regeln ablaufen wie bisher. Ein oder zwei negativ bewertete Gegenstände können nicht Grund dafür sein, alle anderen Gegenstände auch wiederholen zu müssen. Wie man so ein Modulsystem organisiert - das Ausland macht es vor. Man braucht diese Modelle nur zu kopieren.
    5. A. U. schreibt selbst: "Berufliche Begabungen erkennt man oft erst am Arbeitsplatz". Und da soll man schon 10jährige Kinder in zukünftige Akademiker oder Mechaniker einteilen????? Das passt nicht zusammen.
    6. Die einzige Einheitsschule, die es in Ö dzt. gibt, ist die AHS - Unterstufe. Das ist eine Schule komplett ohne Differenzierung. Die logische folge sind tw. horrende Summen, die für Nachhilfe ausgegeben werden. Eine "Gesamtschule" nach skandinavischem Modell ist KEINE Einheitsschule. Das sollten sich endgültig alle hinter die Ohren schreiben, die da ständig ihren Sermon dazugeben. Aber was soll man mit Leuten diskutieren, die nicht bereit sind, sich über andere Modelle zu informieren und die immer nur an dem festhalten wollen, was sie selbst erlebt und "genossen" haben.
    Und weil A. U. irgendwo in seinem Artikel den Duden bemüht: "Das, was....." ist kein guter Anfang für welchen Text auch immer. Das sollte ein gelernter Journalist eigentlich wissen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      04. Februar 2011 16:07

      mahler

      1. Richtig investiert wäre das ganze Geld wenn man sich bei einer Uni in der Karibik einen Titel - am besten gleich Professor - kauft. Die einzige Verpflichtugn dabei wäre es, fremdes Geld auszugeben.

      2. Einen Lehrplan, der wirklich eingehalten wird, den gibt es gottseidank nicht. Aber vielleicht schreibt das BM in einen Lehrplan auch noch hinein: ÜBungsannahme: Dein Lehrer ist der beste (frage ihn aber noch ob er wirklich ein rotes Parteibuch hat)

      3. Eine checkliste über die Bildungsziele der Kindergärten würde mich sehr interessieren. Kann man dann auch in einer Leistungsgruppe nicht durchkommen ?

      4. Die dann im Leben Durchgefallenen (spätestens jetzt wird das Erfordernis der Differenzierung wohl nicht mehr vermieden werden können) finden sich dann am Arbeitsamt wieder. Da gibt es dann ein reichhaltiges Angebot an Modulen.

      5. Also das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Egal wie die Persönlichkeit der Kinder gestrickt sein mag, wo sie herkommen und was sie gerne machen, ihre ganzen Vorlieben - wurscht denn wir wollen nicht zu früh differenzieren, sondern fahren über alle drüber. Auf ein Kind eingehen, bedeutet doch immer auch differenzieren. Worum es doch im Grunde geht ist nicht das Intersse des Kindes sondern das Erfordernis und der Wunsch vieler Eltern, von ihren Kindern in Ruhe gelassen zu werden und das schlechte Elterngewissen durch gute Erfolge zumindest auf dem PApier zu beruhigen. Man muss daher auch dem einen oder anderen ohne Rechtfertigungsstafette sagen können, dass jemand für eine bestimmte Ausbildung ungeeignet ist. Idealerweise bietet man dabei auch Alternativen an und idealerweise haben Eltern die intellektuelle Kapazität das zu verstehen.

      Dass man berufliche (!) Begabung erst am Arbeitsplatz erkennt - ja wo denn sonst, etwa in der Sandkiste? Leute wie dieser mahler werden nie begreifen, dass Bildung und Ausbildung zwei verschiedene Dinge sind. Aber Sozen wünschen sich ja immer nur Rädchen und Häkchen und kopmmen daher mit einer ordentlichen Ausbildung zurande.

      6. Dass die AHS-Unterstufe ohne Differenzierung ist, liegt nicht in der Natur der Sache, sondern ist schon eine Fehlentwicklung. Die nach Gesamtschule schreien sollen ihre Kinder doch in ein Internat geben. Dann nerven die Kinder auch nicht am Abend.

      7. Persönliche Untergriffe sind eine Sache der Ausbildung (Rennerinstitut). Jemand mit Bildung kommt ohne diese aus.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      04. Februar 2011 16:10

      @mahler
      Ad 5: Natürlich erkennt man "berufliche" Begabungen erst am Arbeitsplatz richtig, d. h. im Ernstfall.
      Es wird Ihnen aber hoffentlich nicht entgangen sein, daß man denkerische, mathematische, sprachliche, sportliche oder handwerkliche Begabungen von Kindern sehr wohl schon - spätestens - mit 10 Jahren erkennen kann, oft noch früher. Und dort muß man zu differenzieren beginnen.

      Oder hatten Sie nie mit Kindern zu tun?

      Ad 6: Die AHS-Unterstufe ist kaum eine "Einheitsschule", wenn man zwischen Latein oder anderen Sprachen wählen kann. (Die österreichische AHS war über lange Jahre ein Vorzeigemodell - bis freilich die Moritze und Hawliceks vieles zerstört haben.)

      Es ist aber ohnehin egal, mit welchen Argumenten man das Androsch-Begehren verteidigen will, es wird dadurch nicht richtiger oder besser oder schülergerechter.

      Nur ein hochdifferenziertes und elitefreundliches Bildungssystem nützt den Schülern und ermutigt sie zu geistiger Selbständigkeit und Leistungen aller Art.

      Alle Gesamtschulideologien stammen aus totalitären Weltanschauungen. Man beachte dazu die verräterische Formulierung im Androsch-Text: "Es darf kein Kind zurückgelassen werden." Ja, zum Kuckuck, wohin soll denn die Reise überhaupt gehen? Vielleicht wollen viele Eltern und Schüler gar nicht dorthin, wo Androsch will? Oder ist Androsch der Weltgeist in der Geschichte (frei nach Hegel: Der Salzbaron als Weltgeist - Eine Tragikomödie)?

    • mahler (kein Partner)
      04. Februar 2011 16:42

      trollfresser

      zu 3.) Bildungsziele der Kindergärten: z.b. Verbesserung der Deutsch-Kenntnisse (kann auch bei Kindern mit dt. Muttersprache helfen); Sozialverhalten in der Gruppe
      4. In Ö gibt rund 10000 Repitenten jährlich, in Finnland ca. 100. Ist in Finnland die Arbeitslosenrate 100x höher als bei uns?
      5. Wie oft muss man Leuten wie Ihnen noch erklären, dass die Differenzierung ein Merkmal einer Gesamtschule ist? Wie das geht, machen skandinavische Schulen vor. Man braucht das nur übernehmen - dort ist das jahrzehntelang erprobt.
      7. Wer wie A.U. so oft in seinen Kommentaren Leute, die anders denken wie er, quasi als lächerliche Figuren hinstellt, die die Welt nicht verstanden haben, wird hoffentlich so kleine Spitzen wie meinen Hinweis auf eine stilistische Schwäche schon aushalten. Wenn nicht, bleibt ihm der Vorwurf der Wehleidigkeit nicht erspart.

      W. Schrems:

      Das Erkennen von denkerischen, mathematischen, sprachlichen, sportlichen oder handwerklichen Begabungen rechtfertigt nicht die Einteilung von 10jährigen Kindern in allgemeine Leistungsklassen. Wenn, dann sollte man diese Begabungen gezielt fördern. Die Einteilung der Kinder in allgemein "bessere" oder "schlechtere" Schulen ist da der falsche Weg.
      Die Wahlmöglichkeit z.B. zwischen Latein und Französisch ändert nichts an der Einheitsschule. Denn das bezieht sich auf die Art des Unterrichts an sich. In der AHS wird der Lehrstoff in welchem Gegenstand auch immer über alle Kinder gleich schnell und gleich intensiv gestülpt - egal, wie begabt der einzelne in diesem einen Gegenstand ist. Und: gibt es in Ländern mit Gesamtschule keine Eliten?
      Der Satz "Kein Kind darf zurückgelassen werden" heisst nichts anderes, als dass schwächere Kinder in der Schule speziell gefördert werden sollen. Haben Sie da etwas dagegen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      04. Februar 2011 17:37

      mahler

      Möglicherweise drücken Sie sich nicht richtig aus. Aber wenn ich Ihre Antwort ad3. lese, dann scheint mir eben dieser Antwort ein ziemlich grausliches Menschenbild zugrunde zu liegen. Kleine Gehirne sind besser zu waschen, daher schon im Kindergarten anfangen.

      Und Sie glauben offensichtlich, dass der Kindergarten dazu da ist, Fehler oder Defzite der bisherigen Erziehung auszubügeln. Denn wenn es tatsächlich so ist, dass auch deutsche Muttersprachler Sprachdefizite haben, dann ist, so paradox es klingt, der Kindergarten zu spät für die Behebung. In diesem Falle wäre es angebracht, den Redakteuren aller Medien den richtigen Umgang mit der Sprache bei Androhung peinlicher Strafen ans Herz zu legen. Nicht das die Kindergartenkinder ausbaden lassen, wenn der Sprachmüll von Österreich und ORF samt Konsorten das eigentliche PRoblem ist.

      Genauso ist es mit dem Sozialverhalten: offensichtlich gehen Sie davon aus, dass die Kinder als halberte Psycherln in den Kindergarten kommen und dort erst die Liebe bekommen, die sie von ihren Eltern nicht bekommen haben.

      Aus ihrem 4. folgt in bemerkenswerter Weise gar nichts. Außer eben, dass den KIndern in Finnland offensichtlich besser beigebracht wurde zu funktionieren. was ja auch ganz schön ist. Und ohne sie ärgern zu wollen: gibt es nicht nähere Beispiele als das aus Finland? Vielleicht gehen die in Finland in sofort in die Schülerfrühpension und wir merkens nicht?

      zur Differenzierung: die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Denn unser Schulsystem war bis vor einiger Zeit differenzierend, dann musste alles gleich werden und jetzt sollen alle in eine Schule gehen, damit dann dort differenziert wird. Nicht böse nach Gott-Kupfer-Art, sondern wie mir scheint nach Art des Nürnberger Trichters. Dieser war bekanntlich wie die neuen Kleider des Keisers ein gut gemachter Betrug. Money for nothing nur andersrum - und die chicks lernen, dass sie free zu sein haben. Und natürlich kommt hier wieder ein persönlicher Angriff, der immer das unwiderlegliche Kennzeichen der Schwachbrüstigkeit des - Ihres - Arguments ist.

      Damit sind wir beim letzten Punkt: Den persönlichen Sticheleien. AU hält das schon aus, da mache ich mir keine Sorge. Nur sind halt persönliche Angriffe wie gesagt ein Kennzeichen, dass es mit dem Argument nicht so weit her ist. Lassen Sie uns doch das Vergnügen, erst beim Lesen den Schwachsinn zu erkennen und schreiben sie mit dem Untergriff nicht schon deutlich drauf, dass hier nur Schwachsinn drinnen ist. Ich hoffe Sie verstehen das als ehrliches Bemühen und nicht als Untergriff.

      Zuletzt noch habe ich auch Probleme mit martialischen Floskeln, wie die mit dem Kein-Kind-Zurücklassen. Erstens ist alles Kriegerische hier fehl am Platz, zweitens ist es eine Unterstellung und drittens ist nicht alles was hinkt ein Vergleich.

      Erstens ist ja klar, zweitens geht es davon aus, dass Lehrer kein Interesse am Fortkommen ihrer Schüler haben und drittens kann es manchmal besser sein jemanden zurück zu lassen, etwa wenn er zu schwach ist, auf einen Gipfel zu gehen.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      04. Februar 2011 18:52

      @mahler

      Der Satz "Kein Kind darf zurückgelassen werden" heißt, daß alle dorthin müssen, wohin Androsch oder die sonst an den Schalthebeln Sitzenden wollen, daß sie hinmüssen. Keiner sagt uns aber genau, wo das ist.

      Er heißt, daß das Niveau noch weiter nach unten gesenkt wird, damit alle leichter mitkönnen.

      Er unterstellt auch, daß schwächere Kinder bis jetzt nicht gefördert worden wären, was aber falsch nicht.

      Noch einmal: Wer Richtungen vorgibt ("Fortschrittliches Schulsystem", "Schwächere nicht zurücklassen", "Weg in die Zukunft") muß präzise angeben, wohin dieser Weg führen soll, sonst ist er ein Scharlatan.

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2011 20:24

      mahler mahler mahler

      Kein Kind darf zurückgelassen werden.

      Das ist sozenquaksprech und bedeutet übersetzt, dass man die Kinder in den Gatsch reitet und sich dann aus dem Staub macht, "um Hilfe zu holen".

      Glaubst Du das im Ernst oder - was ich ja verstehen könnte - bekommst Du Zeilenhonorar aus der "Privatschatulle" des Heiligen Hannes?

    • mahler (kein Partner)
      05. Februar 2011 10:25

      Trollfresser

      Es geht nicht ums Waschen von Gehirnen. Es geht vielmehr darum, dass Kinder mit anderen Kindern beisammen sind. Das halte ich für das Erlernen eines ordentlichen Sozialverhaltens für wesentlich besser als wenn das Kind nur immer zu Hause bei seiner Mutter ist. Auch sind pädagogische Studien zu diesem Thema eindeutig. Das hat auch nichts mit „Psycherln“ oder dem Bekommen oder Nichtbekommen von Liebe zu tun. 4 – 6 Stunden am Tag im Kindergarten machen keine Liebesdefizite von Seiten der Eltern.
      Wenn ein Kind mit 3 in den Kindergarten kommt, ist es für die Behebung sprachlicher Defizite noch lange nicht zu spät. Auch da sind wissenschaftliche Studien eindeutig. Aber es mag sein, dass Ihnen diese Studien zu modern sind. Nun – wir leben nicht mehr in den 60er–Jahren. Das Weltbild aus diesem Jahrzehnt hat ausgedient. Die Welt dreht sich weiter und die Menschen werden gescheiter – fast alle Menschen zumindest.
      In Finnland geht es nicht ums Funktionieren – im Gegenteil: in den dortigen Schulen wird sehr viel Wert auf Selbstständigkeit gelegt. Und sorry – Finnland ist ca. 2 Flugstunden von Österreich entfernt. Ich denke, das ist nah genug, um als Beispiel zu dienen. Es gibt noch andere Länder als Deutschland, auf die man von Österreich aus schielen kann.
      Die innere Differenzierung ist ein Prinzip der Gesamtschule. Wenn man natürlich selbst nur die AHS kennt, wo alle Kinder gleich unterrichtet werden, kann man sich das schwer vorstellen. Aber es gibt tatsächlich andere Unterrichtsmethoden als den Frontalunterricht. Und man glaubt es kaum – diese anderen Methoden funktionieren – und zwar sogar besser! Hierzulande geht es nur um die Bereitschaft, sich mit diesen anderen Methoden auseinanderzusetzen.
      Zum Schluß ersuche ich Sie, mir nicht mehr vorzuschreiben, was ich hier schreiben darf und was nicht. Das steht Ihnen nicht zu. Ich weiß schon, wie ich mit Leuten umgehen kann. Danke.

      Schrems, cmh

      Was der Satz „Kein Kind darf zurückgelassen werden“ bedeutet, habe ich schon weiter oben erklärt.

  27. Wolfram Schrems (kein Partner)
    04. Februar 2011 14:50

    Wieso wird dieser Text erst jetzt präsentiert?
    Eine bunte Schundzeitung trommelt doch schon seit Wochen für das Androsch-Begehren, sogar mit einer Unterschriftenaktion. Wußte man also gar nicht, was man da bewirbt? Würde mich nicht wundern.

    Es ist aber "eh wurscht", was Androsch hier genau formuliert.

    Jedenfalls nämlich beweist dieser dämliche und phrasenreiche Text, daß er unmöglich für Bildung stehen kann.

    Außer unter "Bildung" versteht man nach George Orwell sozialistische Gehirnwäsche.

    Die Eltern sollten so einen Scharlatan und seine Adepten mit nassen Fetzen fortjagen.

  28. Ritter vom Kapall
    04. Februar 2011 09:25

    Der Grundstein zur Zerstörung unseres Schulsystems wurde in den 70er Jahren gelegt. Warum konnte es sein, daß vor 10 oder 20 Jahren die Kinder nach Absolvierung der Pflichtschule sehr wohl des Lesens, Schreibens und Rechnens mächtig waren und nun unterschiedliche Studien massive Defizite bei diesen fundamentalen Kulturtechniken feststellen.

    Die Zerstörung des Schulsystems ist lange zurückreichend und es war wohl die Partie rund und Kreisky und Androsch, die mit ihren sogenannten Reformen ab den 70er Jahren, die wesentlichen Ursachen für unsere heutige Situation lieferten.

    So ist zum Beispiel die Abschaffung der Noten in den unteren Klassen der Volksschule ein Beispiel für linksideologische Irrwege zu nennen, wenn damit Leistungsbeurteilung verunmöglicht wird.

    So gesehen ist dieses Volksbegehren wohl die der letzte Nagel für den Sarg unseres Bildungssystems. Es bleibt zu hoffen, daß er nicht eingeschlagen wird.

    • Josef Maierhofer
      05. Februar 2011 15:18

      Linke sind Egoisten und nicht bereit das Ganze zu sehen.

      Sie sehen in der Schuldebatte bloß ein 'Zeugnis' und ein 'Gehalt' und eine 'Wohlfühlschule' und 'Schülerrechte' und 'Elternrechte' und 'Einheitsbrei' und 'Gleichheit' etc. und sie sehen nicht, daß kein einziger Mensch dem anderen gleich ist.

      So entstand unser 'Dodelvolk', das tatsächlich als heutiger Schulabgänger nur noch 37% des Wissens von Schulabgängern aus 1960 zu erbringen imstande ist.

      Androsch will kein Kind zurücklassen auf der Reise nach Pisa. Dort wird er in guter alter sozialistischer Salamitaktik solange an den Pisa-Fragen manipulieren lassen, daß sogar unsere sozialistisch verzogenen und indoktrinierten 'Dodeln' das beantworten können, wie das bei der Matura schon der Fall ist. Nur das Wissen der Schulabgänger wird dadurch nicht erhöht.

      Das zu verstehen ist den Sozialdemokraten offenbar nicht vergönnt.

  29. Christoph
    04. Februar 2011 07:24

    Jedes Mal wenn ich eine derart sinnfreie Entgleisung ärgster sozialistischer Manier lese, muss ich an George Orwells „Farm der Tiere“ denken. Es sind wieder Schweine am werken!
    Würde sich der ORF getrauen die Verfilmung dieses Klassikers im Hauptabendprogramm auszustrahlen?

    • Brigitte Imb
      04. Februar 2011 09:51

      Leider sind die Schwarzen auch schon ziemliche "Schweinderln" geworden, denen das Spähen in den Trog und das Fressen aus dem Trog Elixier genug ist.

    • byrig
      04. Februar 2011 23:23

      eines der hauptschweine ist dieser steirische verräter bernd schilcher,der eigentlich sofort aus der övp ausgeschlossen werden müsste.

  30. durga
    04. Februar 2011 00:43

    Zu dieser Phrasendrescherei kommen noch eine Reihe von Oberflächlichkeiten und falschen Vorstellungen dazu. Zwei Beispiele von vielen Unzulänglichkeiten:

    1) die Überschätzung dessen was in 8 Stunden Ganztagesschule untergebracht werden kann. Forderung: „Daher müssen 8-stündige, verschränkte Ganztags-schulen die Regel werden: Nur wenn sich LehrerInnen und SchülerInnen über den Tag hin beim Lernen, Spielen, im Sport und beim gemeinsamen Mittagessen treffen, entstehen vertrauensvolle Beziehungen, die eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sind.“
    Wie sich im angestrebten Ganztagsunterricht der Gesamtschule in 8 Stunden nun Lehrpläne (rund 6 Stunden a 50 min dazu Pausen), gemeinsames Mittagessen (natürlich ohne Schweinefleisch) und dazu ein Mehr an Musik, Sport, Theater und handwerklichem Unterricht, Begabtenförderung und Unterstützung für Schwächere ausgehen sollen ist mir schleierhaft. Im Grunde bleibt ja neben Unterricht und Essen nur etwas mehr als eine Stunde für diese zusätzlichen Aktivitäten.

    2) „KindergartenpädagogInnen erhalten dieselbe gemeinsame universitär-akademische Ausbildung wie alle anderen LehrerInnen“. Bedeutet dies nun, daß die Kindergartentante Prüfungen in Mathematik und Physik ablegen muß und umgekehrt der Mathematiker in Kleinkinderpädagogik, Singen und Häkeln? Oder hätte es eher heißen sollen: "KindergartenpädagogInnen erhalten ebenso universitär-akademische Ausbildung wie..."

    Bildungsvolksbegehren? Das Unzulängliche hier wird's Ereignis.

  31. RJ
    03. Februar 2011 23:06

    ob Karl Heinz Grasser in 30,40 Jahren auch ein elder statesman sein wird?

    Und zum Thema - mein Lieblingspunkt ist das Steigern der Akademikerquote - nichts leichter als das, wird bereits praktiziert, indem man sich vehement gegen Zugangsbeschränkungen, Einführungsphasen oder schwere Prüfungen wehrt. Intelligenter werden die Leute ddurch freilich nicht und es obliegt einmal mehr dem Arbeitgeber, herauszufinden, ob die Absolventen etwas können oder nicht, wo das Diplom nichts mehr aussagt.

    • Logiker
      04. Februar 2011 07:19

      Der Arbeitgeber braucht es dann nicht mehr herausfinden, es wird im mittels Quote vorgegeben.

  32. contra
    03. Februar 2011 22:41

    Hat diesen erbärmlichen Volksbegehren-Text der Herr Ostermayer verfaßt? Anders kann ich mir diesen sozialistischen Schwachsinn nicht erklären.
    Jedenfalls ist Androsch ein typischer Vertreter der Nadelstreif-Sozis = das herrschende Bildungssystem linksideologisch zerstören und die eigenen Kinder in christliche, wertkonservative, leistungsorientierte Privatschulen schicken.
    Da bleibt einem die Spucke weg über soviel Genossen-Chuzpe!

    • byrig
      04. Februar 2011 23:27

      nein,nicht der ostermayer-nützliche idioten wie övp-schilcher verfassen solchen sozi-unsinn!haarsträubend!

  33. MJM
    03. Februar 2011 22:41

    Kann es sein, dass sich ÖVP bei einem Tauschhandel über den Tisch ziehen ließ?

    Die ÖBB stellt die Südbahn von Links- auf RECHTS-Verkehr um, im Gegenzug wird die ÖVP der Heeresreform und der Gesamtschule zustimmen.

    Weit hergeholt?

    Im heutigen "Neuen Volksblatt" (ÖVP-OÖ-Zeitung) findet sich der auf Seite 5 der folgende Artikel:

    Sozialpartner für Gesamtschule

    Die Sozialpartner wollen, dass alle notwendigen Schritte insbesondere in Bezug auf eine einheitliche Ausbildung aller Lehrkräfte auf der Sekundarstufe I sowie einer Reform des Dienst-und Besoldungsrechts in Angriff genommen werden, um so wesentliche Voraussetzungen für eine damit mögliche gemeinsame Schule der Zehn-bis Vierzehnjährigen zu schaffen.
    ....
    Präsentiert wurde das Konzept gestern im Beisein der Bildungsministerinnen Claudia Schmied und Beatrix Karl von WKÖ-Präsident Christoph Leitl, AK-Präsident Herbert Tumpel, ÖGB-Präsident Erich Foglar, ...

  34. byrig
    03. Februar 2011 22:15

    wie ich schon früher hier schrieb,ging und geht es androsch überhaupt nicht um die schule oder bildung.es geht ihm alleine um die durchsetzung der sozialistischen idee der gesamtschule,und jetzt wähnen sich die linken fast am ziel.
    das könnte auch stimmen,denn genug "bürgerliche" idioten sind bereits mit im boot,angeführt von diesem unsäglichen steirischen "schulexperten" bernd schilcher.überhaupt spielen die steirischen bürgerlichen wie so oft eine mehr als unrühmliche rolle,dazu kommt,dass pröll mit karl eine glühende anhängerin der gesamtschule zur wissenschaftsministerin gemacht hat.
    ganz muss man die hoffnung nicht aufgeben,da es sich nur um ein volksbegehren handelt.

  35. Baldur Ainarin
    03. Februar 2011 22:13

    Als einzige effektive Lösung der derzeitigen Bildungsmisere bietet sich aus meiner Sicht die Rückkehr zum Bildungssystem der späten 60.-iger und frühen 70.-iger Jahre an: Nach 4 Jahren Volksschule Hauptschule A- oder B-Zug, oder nach Aufnahmeprüfung Besuch des Gymnasiums. Nach Absolvierung der Hauptschule sollte durchaus nach Aufnahmeprüfung der Besuch einer Oberstufe eines Gymnasiums möglich sein. Natürlich Weiterbestehen von HTL-Schulen, HAK, Handelsschulen und Fachschulen. Klarerweise Sonderschulen für Behinderte.
    Die Gesamtschule ist eine programmierte Katastrophe.Weder die "Gescheiten " noch die "Blöden" würden davon profitieren.
    Das Engagement des Dr. Androsch für Gesamtschulen ist in Anbetracht seiner eigenen schulischen und akademischen Laufbahn absolut unverständlich.

    • Wertkonservativer
      04. Februar 2011 05:45

      Ganz meine (und vieler anderer) Meinung!
      Auf den Punkt gebracht, werter @ Baldur Ainarin!

    • Torres (kein Partner)
      05. Februar 2011 11:47

      "Gesamtschule" kommt kein einziges Mal in Androschs Text vor - also zuerst lesen und dann schreiben!

  36. Haider
    03. Februar 2011 21:55

    Danke für diese schonungslose Analyse und begeisternde Überzeugungskraft Ihres Artikels. Während des ORF-Trommelfeuers der letzten Tage dachte ich zuerst: "Am Abend wird der Faule fleißig". Aber faul waren die linken Manipulierer wirklich nicht. Sie haben ihr parteipolitisches Tagwerk gut gemacht. Allerdings, sie werden durchschaut! Wie heißt es so treffend: "Man merkt die Absicht und ist verstimmt."
    Meine große Befürchtung ist allerdings, daß der Koalitionspartner - wie immer - auch diesmal umfällt und kleinlaut beigibt. (Linksgestrickte) Gutmenschen gibt es auch in der ÖVP jede Menge.

    • Criticus
      04. Februar 2011 06:01

      Na zum Beispiel eine Redateurin des Blattes News,eine Enkelin der verstorbenen Präsidentin der Katholischen Aktion Dr. Petritsch, Tochter einer Theologin, Veronika Dolna, welche Islamkritiker der Verhetzung angeklagt hat und -so viel ich weiß- für die Vernaderung von Dr. Sabatitsch-Wolf hauptverantwortlich ist.

  37. Johann Scheiber
    03. Februar 2011 20:50

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, beachtlich, wie viel Emotion sie für den Eiferer aufbringen. Mit seinem Krampf gegen den Mittelstand, gegen das Bürgertum erweist sich der missratene Sohn doch noch als Brunos legitimer Erbe.
    Kreisky is the name of the Austrian way to serfdom!

  38. Wertkonservativer
    03. Februar 2011 19:55

    Ich habe ehrlich gesagt aus Zeit-und Lustmangel den Volksbegehrens-Text lediglich überflogen. Unser A.U. hat ihn ja inzwischen studiert und entsprechend abgeurteilt!

    Gleich zu Herrn Androsch: der Salzbaron will auf seine alte Tage nicht nur den supererfahrenen "elder statesman" spielen, jetzt geriert er sich auch noch als weiser "Vater der Nation"!

    Über die Wahnsinns-Kostenverteuerungen bei Realisierung der Volksbegehrens-Forderungen wurde bereits gesprochen; das Affentheater um die nun vermiedenen "Reizwörter" zeigt die Inhomoginät der Voplksbegehrens-Veranstalter und -Befürworter.
    Noch ein Wort zur Gesamtschule der 10 - 14-Jährigen: wie stellen sich die Erfinder und Befürworter dann den Übergang in die zur Maturareife führende Obermittelschule vor?
    Wird es bei flächendeckender Einführung (nur) der NMS doch Gymnasien geben, allerdings dann lediglich mit fünften bis achten Klassen? Ist das alles wirklich durchdacht?
    Irgendwie scheint mir das recht abenteuerlich!
    Daher wiederhole ich meinen alten Spruch:
    Hände weg vom Gymnasium!

    Guten Abend!

    • Wertkonservativer
      03. Februar 2011 20:25

      richtig: "Inhomogenität" und "Volksbegehrens-Veranstalter"!

    • Anton Volpini
      03. Februar 2011 20:26

      @Wertkonservativer

      Der Herr Androsch bezweckt mit diesem Volksbegehren zwei Dinge:
      Erstens macht er einen unterstützenden Kniefall vor der SPÖ und zweitens bringt er sich für die nächste Präsidentenwahl in Position.

    • Undine
      03. Februar 2011 22:50

      @Anton Volpini

      Das war auch mein erster Gedanke!
      Davor kann uns nur noch die Abschaffung des unnötigen Amtes des Bundespräsidenten retten!

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2011 20:00

      Also ich glaub der Hannes A ist nur dem Niki L neidig

  39. Brigitte Imb
    03. Februar 2011 19:33

    OT - der allseits "beliebte" LH Pröll will die Wehrpflicht auf 5 Mon. verkürzen u. der allseits "geschätzte" Hr. BK bricht das Koalitionsabkommen.

    http://orf.at/#/stories/2040240/

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/630993/Wehrpflicht_Erwin-Proell-fuer-Verkuerzung-auf-fuenf-Monate?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/595146/index.do&direct=595146

    Wird es (hoffentlich) bald Neuwahlen geben?

  40. Observer
    03. Februar 2011 17:41

    Das Ganze nennt man gutes Marketing und es wird auch erfolgreich sein - wetten? Hier bedient sich die Sozialdemokraten vieler "neutraler" Methoden, um Naive sowohl bei Textgestaltung sowie der Präsentation einzubeziehen. Und schliesslich werden viele naive Menschen auch unterschreiben.
    1 : 0 für die SPÖ und die ÖVP hat (wieder einmal) das Nachsehen.

  41. thomas lahnsteiner
    03. Februar 2011 17:18

    Der androsch ist noch immer für ein paar blöde schmähs gut....., das iat ja nicht das erste mal. dass er das volk zum narren hält, siehe einst den unseligen "wahlonkel".....
    Der greise jungvater schickt sein söhnchen wohin...na dreimal darf man raten ???
    Originalzitat aus einem kriecherischen interview der zeitung "österreich":

    "Welche Schule besucht Ihr Sohn? Eine öffentliche Schule oder eine Privatschule?
    ANDROSCH: Auf Rat des Grazer Ex-Bürgermeister Stingl haben wir ihn in das Bischöfliche Gymnasium gegeben......."

    Aus dem Leitbild des bischöflichen Gymnasiums im Augustinum der Diözese Graz-Seckau:
    Bischöfliches Gymnasium – christlich und unverwechselbar
    Es ist unsere Aufgabe, jungen Menschen, die an Bildung und persönlicher Entwicklung interessiert sind, eine Schule zu bieten, in der christliche Werte gelebt werden, Lebensfreude und gegenseitige Wertschätzung spürbar sind und Kirche so als einladend erfahren wird.
    Unser Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler unser Haus als kreative, lebenstüchtige und unverwechselbare Persönlichkeiten verlassen, die auf hohem Niveau – intellektuell, sozial und religiös – gebildet sind.

    http://www.bischgym.at/?Home

    Na , da schaut man aber, dass der alte sozi androsch seinem sohn eine christliche bildung zukommen läßt und ihn in eine katholische eliteschule schickt...er denkt sicher, dass das besser ist, als die sozialistische einheitsschule.....dorthin möge dann der pöbel seine kinder schicken.....
    die spö ist ja mit heuchlern gesegnet, der mit abstand widerwärtigste heuchler ist doch dieser "christlich werte" lebende androsch !!!!!!

    • Brigitte Imb
      03. Februar 2011 19:23

      http://www.androsch.com/media/news/110109.OesterreichHA.pdf

      Dieses Interview sollten wir verbreiten, um den Lügner u. Populisten Androsch zu überführen.

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2011 20:04

      Angesichts von Hannes A. wer wird dem immerschönen Spruch noch widersprechen:

      Wer hat uns verraten? Warn das nicht ...? Ja erraten ... Sozialdemokraten!

      Immer wieder - immer wieder hamses erst gestern gmocht mochnses heit a!

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2011 20:09

      brigitte imb

      Hannes A. der Volksbegehrensleihopa - wegen dem Enkerl wird er's machen.

      Und sicher will er uns einen Teil seines sozialistischerweise sozusagen ehrlich erworbenen Geldes durch das Aufstellen des Volksbegehrens auf siene eigenen Kosten wieder zurückerstatten.

      Entweder er ist von mehreren Geldgebern "un"abhängig oder hat wirklich soviel Kohle, dann ist er für einen egalitären Sozen zu reich.

  42. terbuan
    03. Februar 2011 17:17

    Wer stellt ein Anti-Androsch-Volksbegehren auf die Beine?
    Gibt es in diesem Österreich nur mehr linke Vollkoffer und Abkassierer?
    Wann steht die wertkonservative Rechte in diesem Land endlich auf, um diesen Volksvernichtern entgegenzutreten?
    Es ist wirklich allerhöchste Zeit!

    • papi66
      03. Februar 2011 17:46

      Wir hier am Unterbergerblog, werter Terbuan!
      Ich gehe wieder in die Küche, meine Frau hat Hunger, wenn sie nach Hause kommt.
      Liebe Grüsse, Papi66!

      linke Vollkoffer, linke Abkassierer, das finde ich gut, sehr gut, sehr zutreffende Zuordnungen dieser linken Bagage!

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2011 20:12

      Darabsch Wehrdienstreform und Andorschs Bildungsvolksbegehren:

      Gleich zwei derartige Phänomene des Schwachsinnes und des für Dummverkaufens auf einmal -- jetzt kommt sicher bald der Komet, mit einem darauf reitenden Mag.Dr.Ing.DI.hc.Prof. Udo Proksch redivivus.

      I bin paff.

  43. Celian
    03. Februar 2011 16:52

    Dabei zeigt die PISA Studie, daß das staatliche Schulsystem insgesamt abgedankt hat. In jenen Ländern, in denen die Familien durch Nachhilfe die Versäumnisse der Staatsschule ausgleichen, weist PISA den größten schulischen Erfolg nach. Etwa in Baden-Württemberg. Innerhalb Deutschland hat Baden-Württemberg die Nase vorn bei PISA und auch bei den meisten Nachhilfestunden. Schulischer Erfolg und Nachhilfestunden korrelieren positiv, das weist PISA bei jedem Durchgang nach. Nicht die Schule ists, die den Erfolg verursacht. Sondern die Familie, die sich dahinterklemmt, daß was wird aus dem Nachwuchs.

    Abgesehen davon, stimmt nicht, was Androsch behauptet, daß nur in Österreich so viel Nachhilfeunterricht gegeben wird. Auch hier irrt Androsch. Warum überhaupt kümmert sich Androsch eigentlich um Bildungsfragen? Man würde ihm gerne zurufen, Schuster bleib bei deinem Leisten. Aber als Finanzminister taugt er ja auch nicht.

    • Haider
      03. Februar 2011 22:12

      Daher kasernieren wir unsere Kleinsten ab den 2. Lebensjahr in Ganztags-Zwangskindergärten. Dort müssen sie dann als kostenlose Begleit"lehrer" den Ausländerkindern deutsch lernen.
      Dafür werden ihnen die xenophoben Allüren ausgetrieben. Gegrüßt wird nur mehr "al-Akbar", Nikolo wird auf Fastenbrechen verlegt und Frauen wird prinzipiell nicht mehr die Hand gegeben. Dann ist die linke Welt endlich in Ordnung.

    • Logiker
      04. Februar 2011 07:52

      @Haider,

      in der neuen Mittelschule wird es dann schon umgekehrt mit dem Begleitlehrer.

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2011 20:15

      Wer nach dem Zwangskindergarten noch nicht für sein Leben frustriert ist, ist selber schuld.

  44. Brigitte Imb
    03. Februar 2011 15:51

    Schulkinder gehören nicht nur gefördert, es müssen auch ganz klare Forderungen erhoben werden und nicht jede Überprüfung des Wissensstandes kommt einer Hürde gleich, sondern gibt Aufschluß über den tatsächlichen Bildungsstand.
    Für die Sozen ein Schreckgespenst, denn laut deren Meinung sollte jeder Sonderschüler Unireife erlangen können, ohne Qualitäsnachweis versteht sich.
    Demnächst dürfen sich die Hochschulen auch noch der Analphabeten annehmen müssen.

    • Haider
      03. Februar 2011 22:39

      Völlig richtig. Kinder lechzen nach Bestätigung und Anerkennung ihrer Leistung. Wie viel Freude bereitet Kindern Erfolg. Dies alles neiden die frustrierten Weltverbesserer unserer Zukunft! Sie sollten sich schämen.

  45. papi66
    03. Februar 2011 15:47

    Entweder ist dieses Bildungsvolksbegehren das Produkt einer Alkoholiker Selbsthilfegruppe um Hannes Androsch oder da will eine hinterhältige Investorengruppe ihr Geld in Privatschulen investieren.

    • Alfred E. Neumann
      04. Februar 2011 10:03

      Unlaengst war Androsch beim Herausstolpern aus dem "Schwarzen Kameel" zu beobachten. Mit rotem Gesicht und blunzenfett - am Vormittag! Ein wahres Bildungsvorbild also.

  46. BIÖ
    03. Februar 2011 15:42

    Auch beim Thema "Jugend und Bildung" erlauben wir uns, auf unsere Position aufmerksam zu machen: http://www.biö.at/?q=Jugend_und_Bildung

    • phaidros
      03. Februar 2011 15:44

      Sie ahnen vermutlich schon, was jetzt kommt -
      hier wieder die Zusammenfassung:

      * Der psychische und physische Zustand sowie die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen verschlechtern sich kontinuierlich. Ihr quantitativer Anteil an der Gesamtbevölkerung sinkt stetig. Kinder und Jugend haben kaum mehr einen Stellenwert für die Politik.

      * Dieser Trend muss zumindest gestoppt, besser ins Gegenteil gekehrt werden.

      * Die Ursachen für die Entwicklung sind nicht monokausal erklärbar. Politik, Bildungswesen und Familie müssen einen Beitrag zur Trendumkehr leisten.

      * Die Politik hat ihre Reformunfähigkeit zur Genüge nachgewiesen. Die Bildungseinrichtungen wären von parteipolitischen Einfluss zu befreien, ihre Reform in unabhängige Expertenhände zu legen.

      * Im Bildungswesen muss Leistung mess- und vergleichbar gemacht, Konkurrenz und Leistungsdruck auf allen Ebenen geschaffen werden.

      * Lehrer sollten nur die Besten werden. Entsprechende Bezahlung, aber andererseits strenge Auswahl, ständige Leistungskontrolle mit Anreizen für gute Leistungen und die Entfernung qualitativ unzureichender Lehrer sind Grundvoraussetzungen zur Zielerreichung.

      * Von den Schülern sind Leistung und Disziplin einzufordern, deren Verweigerung muss klare Konsequenzen nach sich ziehen.

      * Stabile Familien mit ganztägiger Betreuung innerhalb der Familie sind besonders und ausschließlich zu fördern. Staatliche Erziehung darf nur platz greifen, wo die Familie eindeutig überfordert ist.

    • phaidros
      03. Februar 2011 15:50

      ..und im selben Zusammenhang auf die Tipps und Hinweise zu verweisen, in denen wir unter "Vorträge, Debatten", wenngleich etwas verunglückt formatiert, Sie herzlich zu unserem Frühlingsfest am 3.3. einladen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Bitte um Nachsicht für die Eigenwerbung. Bzw., falls Sie sich doch drüber ärgern, kommen Sie und überbringen uns Ihre Kritik persönlich! ;-) d.O.

    • Anton Volpini
      03. Februar 2011 16:03

      @phaidros
      Nachdem wir beide heute schon sehr früh die Ehre hatten, unser Hund hat angeschlagen, und da schaute ich kurz ins Tagebuch rein, ein Lob für Ihren Beitrag. Diesmal hat BIÖ meine Unterstützung!

      Nur, Politiker raus aus dem Bildungswesen!

    • phaidros
      03. Februar 2011 17:11

      Her Volpini, das freut mich.

      Aber ich gestehe, ich muss sorgfältiger werden beim Nick-Wechseln: es ist genausowenig mein Beitrag, wie jener bei der Wehrdiskussion. Wir sind in der Tat eine Gruppe - ich fungiere bloß als Überbringer.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      03. Februar 2011 19:08

      @phaidros

      Hab ich da mit dem Nick-Wechseln etwas nicht ganz mitbekommen?
      Auch sollten Sie Ihre Gruppe (mehr als 2 Personen?) stärker motivieren Sternchen zu vergeben: 2 Dreiersternchen für BIÖ ist etwas wenig.
      Herzliche Grüße und Gratuliere zum Beitrag für die Bildungsreform!

    • phaidros
      03. Februar 2011 19:23

      Sg Herr Volpini, wir sind deutlich mehr als zwei Personen.

      Versuche, konzertiert die Sternderln zu manipulieren, haben wir aus mehreren Gründen eingestellt. Unter anderem, weil wir zum Schluss gekommen sind, dass der interessierte Leser sich gar nicht an Sternderln orientieren dürfte.

      Aber es steht freilich auch (noch) nicht Mitgliedern frei, sie zu vergeben - wir freuen uns über jedes! ;-)

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. @Nick wechseln: wir benützen "BIÖ" lediglich ab und zu für Hinweise und Links auf die Seite unseres Vereins.

    • Anton Volpini
      03. Februar 2011 20:14

      @phaidros

      Na, es geht ja doch! Jetzt sind es schon 5 Dreiersternchen bei BIÖ. Ich gebe Ihnen jetzt auch noch ein Dreiersternchen, dann sind es 6. Schaun wir mal, wieviele noch folgen werden..... :-)

    • phaidros
      03. Februar 2011 20:36

      Vielen Dank, Hr. Volpini!

    • Brigitte Imb
      03. Februar 2011 20:56

      @ Anton Volpini

      Der BIÖ, bzw. ihren Mitgliedern und Befürwortern geht es keineswegs um "Sternderln", vielmehr möchten wir informieren, diskutieren und "agieren", um den Menschen eine freie Entscheidung, fernab vom Parteizwang zu ermöglichen.
      Kritische Stimmen zu unseren Positionspapieren werden ernst genommen und nicht weggeredet. Wenngleich wir bestrebt sind für die Erstellung dieser Positionen fachbetraute Menschen zu bemühen, vertreten wir keinesfalls den Anspruch dies als 100% perfekte Methoden zu sehen und sind dankbar für jede Verbesserung und für jeden der sich aktiv einbringen möchte.

      Der BIÖ, Ihnen und vielen anderen "stinkt" unsere derzeitige politische Vertretung samt ihrer Methoden und die BIÖ Mitglieder, die zumindest einmal die Energie und den Mut aufgebracht haben sich öffentlich zu erklären, möchten gegen diese Mißstände auftreten. Nicht als mitpartizipierende Partei, sondern freiwillig u. ehrenamtlich.
      Weniger Staat!!

    • Anton Volpini
      03. Februar 2011 22:16

      @Brigitte Imb

      Ich schätze alle Ihre bisherigen Beiträge sehr. Auch finde ich das Positionspapier von BIÖ zur Bildung sehr gut und unterstützenswert. Vor allem halte ich, wie Sie, die derzeitige politische Lage in Österreich für mehr als fragwürdig.
      Ich hatte bisher nur ein Problem mit der Position von BIÖ zur Wehrpflicht.
      Die Gschicht mit den Sternchen, da hat mich wiedereinmal der Hafer gestochen....

    • Johann Scheiber
      04. Februar 2011 04:46

      Diesen Text, wie fast alle anderen der BIÖ kann ich auch vorbehaltlos unterschreiben. Im Bildungsbereich bin ich auch für weniger Staat, während ich im Sicherheitsbereich für mehr Staat, einen stärkeren Staat und für mehr Identifikation des Staates mit dem Bürger eintrete.

    • phaidros
      04. Februar 2011 06:39

      Sehr geehrter Herr Scheiber, so etwas zu hören freut uns natürlich sehr! BG

  47. phaidros
    03. Februar 2011 15:34

    Reden wir da vom selben Text?

    http://www.vbbi.at/volksbegehren/forderungen/

    Mehr als einen positiven Punkt finde ich da nämlich durchaus (Hervorhebungen von mir):

    "4. Wir fordern ein Bildungssystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich in ihren Talenten und Fähigkeiten kontinuierlich gefördert und in ihren Schwächen unterstützt werden."

    "Alle besonderen Begabungen, Talente und Leistungen müssen gefördert und gefordert werden (Begabtenförderung)"

    "Es müssen wesentlich mehr Anreize und Motivationen für technische und mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer schon in der Mittelschule und dort vor allem bei Schülerinnen erzeugt werden." (gut, der 2. Satzteil trieft wieder vor Ideologie)

    "Die Finanzierung der öffentlichen Forschung muss in einzelnen Jahresschritten kontinuierlich auf 3% der Wirtschaftsleistung angehoben werden."

    "Und schließlich brauchen wir permanente Begabtenförderung und Unterstützung für Schwächere.

    Der Hieb auf Taschner hat mich stutzig gemacht. Denn das ist mit Sicherheit einer der klügsten Köpfe, die ich je das Privileg hatte, kennenzulernen. Er unterrichtete selbst lang genug an einer Mittelschule , um Vor- und Nachteile von Kurs- gegenüber Klassensystemen abschätzen zu können.

    Nun zu den Blüten:

    7. widerspricht klar 4.

    "Gegenwärtig gibt der Staat nur einen Bruchteil seiner Aufwendungen für die Erstausbildung der ÖsterreicherInnen für Fort-und Weiterbildung aus. Das ist im Ländervergleich sehr wenig."

    Ach was! Woanders geben sie dasselbe nochmal - oder sogar ein Mehrfaches - dafür aus? Na, da müssen wir uns aber mächtig am Riemen reißen!

    Bleibt nur noch der Brechreiz zu erwähnen, den dieser Genderschwachsinn beim Lesen erzeugt.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

  48. brechstange
    03. Februar 2011 15:25

    Ist es Zufall, dass heute eine Debatte über Kinderarbeit und Schulpflicht von Ernst Smole (Internat. Forum für Kunst. Bildung und Wissenschaft in Mürzzuschlag) in der Kl. Zeitung veröffentlicht wird, die besagt, dass die Schulpflicht wegen der Kinderarbeit erst spät mit 6 Jahren beginnt? Ein Plädoyer für eine Schule ab 3 / 4 Jahren. Ich frage mich, welche Kinder zwischen 4 und 6 bei Kinderarbeit effizient eingesetzt wurden? Ab 6 Jahren kann ich es mir vorstellen, aber zwischen 4 und 6 Jahren? Es wird verdreht, was das Zeug hält.

  49. Anton Volpini
    03. Februar 2011 15:17

    @Brigitte Imb

    Die stellen (auch jetzt in Ö1 um 14 Uhr) uns Eltern nur mehr als überforderte, unfähige Volldrotteln dar, denen man die Kinder im frühesten Alter entziehen muß, damit nur mehr die staatlichen Wohltätigkeiten auf die nächsten Generationen einwirrken mögen.
    Wie verbrannt sind diese Leute, die angesichts der täglich sichtbaren Probleme der öffentlichen Einrichtungen, die dieselben Leute wegen Unfähigkeit kritisieren, eben genau diese öffentlichen Einrichtungen mit einer noch größeren Intensität als Lösung fordern?

    • Anton Volpini
      03. Februar 2011 15:18

      tschuldigung, gehört ganz unten hin.

    • Brigitte Imb
      03. Februar 2011 15:28

      Es bleibt mir nur auf den Hausverstand der Menschen zu setzen und dass dieses Propagandabegehren nicht angenommen wird.
      Als Hoffnungsträger sehe ich dabei die Landbevölkerung, die sicher nicht bereit sein wird ihre Kinder in staatliche (sozialistische) Drillorganisationen zu stecken.

      Meine Kinder sind GsD der Schulpflicht entwachsen, die wir zum größten Teil in privaten Schulen gut erledigen konnten und meinen potentiellen Enkelkindern werde ich jede nur mögliche Unterstützung zukommen lassen um sie vor einer sozialistischen Indoktrinierung und staatlicher "Aufzucht" zu retten.

  50. Philipp Starl
    03. Februar 2011 15:12

    Die Linke spielt ein grausames und gnadenloses Schachspiel.

    Erster Zug: Einführung der NMS mit mehr Geld und mehr Personal, sodass der Eindruck erzeugt wird, dieses Modell wird gewünscht.

    Zweiter Zug: Propaganda durch gleichgeschaltete Medien, die qua "Bildungsexperten" und "Studien" die Bevölkerung schön langsam dahingehend indoktrinieren soll, dass die Gesamtschule besser sei.

    Dritter Zug: Der Koalitionspartner wird mit dieser Propaganda und den vielen Anträgen zur NMS derart unter Druck gesetzt, dass dieser einem Ausbau des Modells NMS zustimmen muss. Das Modell wird bundesweit eingeführt.

    Vierter Zug: Von scheinbar dritter Seite wird ein "unabhängiges" Volksbegehren initiiert, indem sämtliche Forderungen in Worthülsen verpackt und mit Geldforderungen geschmückt aufscheinen. Dieses Begehren wird wiederum von allen gleichgeschalteten Medien der Bevölkerung "eingehämmert". Gleichzeitig werden natürlich sämtliche zur Linken gehörenden Institutionen präpariert, sodass schonmal die gesamten AK- Mitglieder, ÖBBler, Medienmitarbeiter, Parteimitglieder inklusive deren Familien zur Unterschrift bereitstehen. Alleine dies sorgt schon für an die 100.000 Unterschriften.

    Fünfter Zug: Die Propaganda und ihre Aktivisten erringen einen Erfolg. Egal ob nun dieses Volksbegehren von 100.000 oder von 300.000 unterschrieben wird, es wird als großartiger Erfolg verkauft. So soll ein Volkswille zum Modell der Gesamtschule suggeriert werden. Das Trommelfeuer der gleichgeschalteten Medien tut ihr Übriges. Nach dem Volksbegehren werden wir Schlagzeilen hören und lesen á la: am Gesamtschulsystem führt kein Weg mehr vorbei.
    Die ÖVP, ob sie nun insgeheim Partner der SPÖ dabei ist, oder nicht, spielt keine Rolle, wird diesem Modell zustimmen. Die AHS werden sukzessive in NMS umgewandelt. Begründet werden all diese Schritte mit dem Volkswillen, Bildungsexpertisen und der Beliebtheit des System seitens der Schulen.

    Ein geniales Schachspiel, an dessen Ende ein Gesamtschulsystem stehen wird. Und es wird so genial gespielt werden, dass es auch noch den Anschein haben wird, dass die Österreicher dies so wollen.

    Die Linke spielt aus reinster Machtgier auf der Klaviatur des Volkstodes. Dafür gehört jeder einzelne Minister, vor allem Claudia Schmied an den Pranger und lebenslang in Einzelhaft!

    • Markus Theiner
      03. Februar 2011 22:43

      Sechster Zug: Nach flächendeckender Einführung wird das zusätzliche Geld und Personal, das den Schulversuch manipuliert hat, wieder abgezogen. Trotzdem werden mit dem Verweis auf die Bildungsreform die Steuern erhöht um diverse Studien und Informationskampagnen über das neue System zu finanzieren. Und ein paar Milliönchen an die ÖBB sollten auch noch drinnen sein, damit die Kinder zumindest theoretisch die Chance auf Schulausflüge mit der Bahn haben.

      Siebenter Zug: Es werden laut jammernd Vorwürfe an den Finanzminister erhoben (der hoffentlich immer noch schwarz ist), dass er das endlich eingeführte optimale Bildungssystem kaputt spart und damit die Erfolge der Reform gefährdet. Am weiterhin sinkenden PISA-Wert ist die FPÖ schuld, die mit ihrem Wahlkampf die Kinder vor dem Test so verstört hat.

      Usw.

    • THJ (kein Partner)
      05. Februar 2011 08:13

      "Die Linke spielt aus reinster Machtgier auf der Klaviatur des Volkstodes. Dafür gehört jeder einzelne Minister, vor allem Claudia Schmied an den Pranger und lebenslang in Einzelhaft!"

      Bei solchen Sätzen muß man sich bisweilen in Erinnerung rufen, daß der Verfasser auch behauptet, er wäre Demokrat und Liberaler.

      Oder doch nicht?
      Oder ist das der Grund weshalb die "RPÖ" offline ist?

    • hermann markut (kein Partner)
      07. Februar 2011 16:51

      wer DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH AB von thilo sarrazin und auch den ausgezeichneten kommentar von caspar einem gelesen hat, wird das volksbegehren n i c h t unterschreiben.

      zitat: es ist sinnlos, "wilhelm tell" zu lesen, wenn lesefähigkeit und texverständnis des schülers auf dem niveau eines achjährigen sind.

      denn genau d a s würde stattfinden, wenn man alle jugendlichen, unabhängig von ihrer leistungsfähigkeit bzw. leistung durch das "neue" schulsystem, das noch teurer sein wird als das jetzige, schleusen will.

  51. Anton Volpini
    03. Februar 2011 14:36

    Sehr nachdenklich gemacht hat mich die Rolle, die Bernd Schilcher dabei spielt. Und überraschen wird uns in nächster Zeit, wer von der Industriellenvereinigung das unterstützen wird.

  52. Brigitte Imb
    03. Februar 2011 14:35

    Nur rote Propaganda, um der unfähigen Unterrichtsministerin und dem SPÖ Clan unter die Hände zu greifen um die Volksverdummung weiter vorantreiben zu können.
    Aber sind uns derartige Vorgehen nicht schon bis zum Exzess bekannt?





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