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In Zürich müsste man leben

In Zürich müsste man leben: Dort lehnte der Gemeinderat das vom Stadtrat vorgelegte Budget einfach ab. Die Mehrheit von Mitte Rechts-Parteien teilte der rot-grünen Stadtverwaltung mit, dass nur ein ausgeglichenes Budget akzeptiert werde. Ich lebe freilich in Wien. Und Wien ist bekanntlich anders.

In Wien kann man zwar in Propagandabroschüren des rot-grünen Rathauses lesen, dass die Stadtregierung „das Ziel eines stabilen Budget-Haushaltes“ verfolgt. Und dass man in Krisenzeiten halt in Zukunftsbranchen investiere. Worunter Rot-Grün interessanterweise auch „Medien“ rechnet. Offenbar sollen die Inseratenfluten für „News“, „Heute“ und „Österreich“ die Zukunft der beiden Linksparteien retten. Sonst haben die nämlich mit Zukunft gar nichts zu tun.

In Wahrheit produziert Wien mit seiner Wirtschaftspolitik die höchste Arbeitslosigkeit Österreichs und das zweithöchste Defizit eines Bundeslandes. Nicht zufällig: Kann man doch  im gleichen Aufsatz eines Rathauspropagandisten an anderer Stelle lesen, dass Wien die – ohnedies problematische – Mindestsicherung noch weiter erhöht. Die alles andere als eine Zukunftsinvestition ist. Also von der behaupteten stabilen Finanzpolitik keine Rede.

In Zürich werden hingegen jetzt wohl ein paar teure Prestigeobjekte platzen, wie ein neues Kongresshaus oder ein Fußballstadion. Die Züricher werden es aushalten.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2010 06:33

    die rote mafia in wien hat den von ihr betriebenen stimmenkauf mit hilfe der grünInnenen noch verstärkt, indem sie

    1. die zuwanderung durch permanente lockerung der einreisebestimmungen
    forciert und sich so neue, dankbare wähler schafft

    2. durch anbiederung an die moslems in verleugnung sozialdemokratischer
    grundsätze sich eine kompakte wählerbasis einrichtet

    3. die "mindest"sicherung erhöht und damit einerseits verstärkt anreize für die weitere zuwanderung in das sozialsystem bietet und andererseits eine ihrer kernwählerschichten, die bereits bestehenden in- und ausländischen befürsorgten, ebenfalls erweitert

    4. durch bestechung der bekannten medien sich eine "gute" presse sichert

    und das alles wird natürlich mit öffentlichen geldern finanziert

    leider gibt es so wie in zürich kein finanzielles korrektiv zu dieser politik, rot-grün hat in wien diese mafia-strukturen eher zementiert, wobei man aber sagen muss, dass rot-grün in zürich eher noch ärger wütet als in wien...
    dass dort sogar asylbetrüger in großem umfang gefördert wurden und dass mitarbeiter der stadt, die diese mißstände aufzeigten von den dortigen rot-grünInnen sofort vor gericht gezerrt wurden.. (sie wurden in erster instanz freigesprochen, das rot-grüne zürich hat aber gegen dieses urteil einspruch erhoben !!!! )

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2010 01:26

    Vorerst - Prestigeobjekte läßt Wien keinesfalls platzen, kann man doch hinter solchen Milliardenobjekte Geldflüsse bestens verstecken (siehe auch SKYLINK gemeinsam mit NÖ!).
    Weiters investiert Wien kräftig in die Infrastruktur für ungebremsten Zuzug, denn wozu soll sonst eine erhöhte Mindestsicherung dienen?
    Und die Medien garantieren halt mit diesen finanziellen Zuwedungen sich sowie den politischen Vertretern den Fortbestand an den zwar schwer verschuldeten, jedoch immer noch gefüllten Futtertrögen.
    Eine nicht zu verachtende Symbiose, die sich bisher bewährt hat, daher gibt es keinerlei Ansätze zu einer Änderung.
    All das kann sich Zürich gar nicht leisten, denn ohne EU gibt es keinen Rettungsschirm, was einmal mehr beweist, daß ohne diese Transferunion jedes einzelne Land wesentlich eigenverantwortlicher handeln müßte.
    Dieser berühmt-berüchtigte Rettungsschirm wirkt wie ein Fallschirm ohne Reißleinenfunktion und die Schweiz wird einmal mehr wie Phönix aus der Europa-Asche aufsteigen!
    Gratuliere der weitsichtigen Bevölkerung dieses Landes und deren Politikern!

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2010 08:40

    also ein ausgeglichenes budget wird es in wien nie geben - hat's unter roter vorherrschaft schon jemals ähnliches gegeben ? nein, nicht mal ähnliches, die roten sind bekanntermaßen die finanzpolitischen totengräber der nation, jetzt halt gemeinsam mit den grünen in wien.

    so weit erinnerlich, war unter bk klaus letztmalig das budget wirklich noch in ordnung. trotzdem hörten wir damals schon den auch großen wirtschafts-und finanzfachmann kreisky: 8 mrd. schilling defizit, schlicht ein wahnsinn. kreisky schaffte es innert kürzester zeit, das defizit auf 80 mrd. zu treiben....

    ceterum censeo gesamtschule: schlichtweg die falscheste lösung ! es gehört her: gute volksschule, aufnahmsprüfung für das gymnasium; eltern, die für die kinder da sind (aus dem bauch heraus sage ich: mütter, bleibt zu hause und kümmert euch um die kinder !! - mir ist klar, das diese aussage provozierend ist in der heutigen zeit).

    wenn ich immer diese vergleiche mit den nordischen höre: warum geht keiner darauf ein, dass dort ganz andere voraussetzungen herrschen (viel mehr lehrer für weniger kinder) und das system dort möglicherweise auch gut funktioniert.
    eine gesamtschule bei uns in bagdad ohne rücksicht auf das können und intelligenz der kinder ist sinnlos. und das haben die rotgrünen ja vor.

    und noch eins: ein interview mit einem pens. mittelschullehrer aus dem 10. bezirk zeigt klar, wo es derzeit hingeht: 30 prozent unterricht, 70 prozent streitigkeiten schlichten, eltern erziehen, etc., etc. - und das im gymnasium. alles ohne gesamtschule....

  4. Ausgezeichneter KommentatorMJM
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2010 08:44

    Während in ganz Österreich die Arbeitslosigkeit zurückgeht, steigt diese in Wien signifikant. Die Zahlen des AMS sprechen für sich:

    Arbeitslose im November 2010 im Vergleich zum Vorjahr:

    Wien: + 5,7 Prozent [Frauen + 10,5 %, Männer +2,6 %]

    Österreich gesamt: -5,2 Prozent [Frauen -1,3 %, Männer -8,4 %]

    Österreich ohne Wien: -10,2% [Frauen: -5,2 %, Männer -14,9%] (!!)

    Quelle: http://www.ams.or.at/_docs/001_1110_vlfg.xls

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2010 14:50

    Eigenartig, BM Bandion Ortner möchte mehr Transparenz und fordert eine Offenlegung für Inserate u. Parteispenden.
    Hat das etwa mit der Umfrage v. Transparency International zu tun, bei der Ö nicht so pos. weg kommt? Aber immerhin, wir haben ja einen Platz im Korruptions-Ranking gut gemacht.

    Unsere Parteien, v.a. die in der Regierung, werden doch nicht korrupt sein, dass plötzlich so ein Meinungsumschwung herrscht.

    Den Gratisschundblättern wird eine Änderung ins Haus stehen, denn nachdem bald viele nicht mehr lesen können, müssen sie umstellen auf Bildberichte.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/617645/BandionOrtner-fuer-Transparenz-bei-Regierungsinseraten?from=suche.intern.portal

    Das Wiener Budget, welches um weitere 600 Mio € belastet wird, verteidigt Brauner: "Wir gehen den Weg der gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Vernunft."

    Diesen Herrschaften fällt nichts besseres ein, als ihre Schuldenorgie noch für gut zu heißen und es ist ihnen gänzlich egal ob die steuerzahlende Bevölkerung darunter stöhnt, denn die eigenen Belange, wie z.B. unqualifizierter Zuzug zwecks Wählerstimmen und die Versorgung der Parteifreunde, stehen einige Stufen höher als das Schicksal der Leistungsträger.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/618043/WienBudget_Brauner-verteidigt-neue-MillionenSchulen?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2010 09:26

    Der Unterschied in Zürich ist die Tatsache, daß dort Politiker zwischen Regierung und Partei unterscheiden können.

    Während in Wien von einer Stadtregierung, die gerade einmal von 50% der Wähler gewählt wurde und von etwa 25-30% aller Wiener, ausschließlich Parteipropaganda, Angebertum, Klientelpolitik, Parteipolitik kommt, kommt in Zürich die Vernunft zum Tragen, wenn ich mir diesen Artikel von Dr. Unterberger vornehme.

    Daß eine Regierung für alle Wiener da sein müsste, wird durch Ausgrenzung sogar von gewählten Parteien ad absurdum geführt und lediglich ein Parteiprogramm, noch dazu eines, dem alle anderen nicht zustimmen können, gefahren.

    Das halte ich für zu wenig und alle Wiener, außer die Grünen und Roten, die diese Parteien (rot/grün) gewählt haben, (in Summe etwa 25-30% der Wiener), sind gegen die meisten der getroffenen Maßnahmen, die sich, wie beschrieben, in Parteipropaganda erschöpfen und in sündteuerer Schuldenmacherei.

    Mögen die Wiener dieser Parteiregierung den Weg weisen bei der nächsten Wahl !

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Dezember 2010 08:31

    Zürch: Auch dort ist nicht alles vorbildlich.

    ürch, das ist jene Stadt in der Schweiz, die von Demonstrationen gegen die Ausschaffung heimgesucht wurde, wohlgemerkt NACH der demokratischen Volksabstimmung, also nachdem das stärkste Instrument der direkten Demokratrie für die Ausschaffung entschieden hat. Was alle Demonstanten samt und sonders als Gegner der Demokratie entblößt.

    Und wo sich der für die Polizei zuständige Stadrat Zürichs mit den Demonstranten verbrüdert hat. Auch er - ein Demokratieverweigerer? Oder nur ein schlechter Verlierter? Daniel Leupi ist der Stadtrat, ein Grüner einer ROTGRÜNEN Regierung.
    Das alles als Vorgeschmack für Kommendes in Wien....

    siehe Weltwoche Nr 49, Seite 40. Ein sehr sehr guter Text über die Bedeutung der Demokratie und ihre Vergewaltigung durch Grün am Beispiel der Krawallmacher in Zürich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 11:58

    "Wiener Blut", mach ’s wieder gut.

    Grün ist die Fahne des Propheten,
    der nach dem „gold’nen Apfel“ giert,
    Rot ist die Farbe der Proleten,
    wobei die Hauptstadt nur verliert.
    Erzengel Michels Namensvetter,
    von sehr gedrungener Figur,
    macht für den Muselmann „gut Wetter“,
    mit Beifall von den Grünen nur.
    Das Schicksal jener metropolen
    Stadt Konstantins, zuvor Byzanz,
    am Beispiel Wiens zu wiederholen,
    sind, mit Verlaub, nur „blede Tanz“.
    Auch kann das wohl nur wenig frommen;
    ihm nicht und auch nicht der Partei,
    wird die ‚Partei der Türken’ kommen,
    ist ’s mit den Sozis schnell vorbei.
    Da kommt dann auch kein Liebenberg,
    kein Don Juan de Austria,
    und auch kein Prinz Eugen; zwar Zwerg,
    stand der als großer Feldherr da.
    Kein Sobieski, kein Kolschitzky,
    kein Leopold, der gut regiert;
    vielleicht ein Klima, ein Vranitzky,
    die zeigen, wie man resigniert.
    Drum zeigt dem Schulzen seine Grenzen,
    was der tut, grenzt an Hochverrat.
    Dies Bündel von Inkompetenzen
    hat jeder Wiener lang schon satt.


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  1. Emily (kein Partner)
  2. Brandi (kein Partner)
  3. Gabi (kein Partner)
  4. Waldimara (kein Partner)
  5. MotNam (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:03

    Thanks for the ingshit. It brings light into the dark!

  6. Asma (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:06

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  7. Ayanlowo (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:34

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  8. Stordif (kein Partner)
    19. Januar 2015 21:36

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  9. Tobias (kein Partner)
    14. Dezember 2010 18:43

    Ich bin Österreicher und studiere seit diesem Semester in Zürich, und ja: hier funktioniert wirklich vieles besser.

    Allerdings muss ich Herrn Unterberger darauf hinweisen, dass das Finanzdepartement, dass den Budgetentwurf vorgelegt hat von einem FDP-Politiker (Freisinnig Demokratische Partei) geleitet wird. Der Züricher Stadtrat besteht (ich denke die Zusammensetzung folgt wie auch die der schweizer Bundesregierung dem Konkordanzprinzip) aus Politikern der FDP, CVP, SP und der Grünen.
    Die Mitte-Rechts-Mehrheit hat also den Vorschlag eines Politikers aus ihren eigenen Reihen abgelehnt. Dass ist zwar immer noch bemerkenswert und zeigt dass in der Schweiz noch eine wirkliche Trennung zwischen Exekutive und Legislative besteht. Die behauptung dass der mitte-rechts Stadtrat einen Budgetentwurf der Linken abgelehnt hat entspricht aber schlichtweg nicht den Tatsachen.

    • Tobias (kein Partner)
      14. Dezember 2010 18:45

      Jetzt ist mir dann auch gleich ein Fehler unterlaufen: Der Budgetentwurf wurde natürlich vom Gemeinderat abgelehnt, nicht vom Stadtrat.

    • max (kein Partner)
      17. Dezember 2010 00:04

      Lieber Tobias,der von Ihnen erwähnte FDP Politiker ist schlicht und einfach der nützliche Idiot des linken Zürcher Stadtrats. Herr Vollenweider ist charakterlich höchst fragwürdig und hat höchstens in der sehr linken zürcher FDP irgendwelchen Support. Die Zusammensetzung des Stadtrats in Zürich erfolgt via Persönlichkeitswahl und hat mit Konkordanz genau gar nichts zu tun. Es ist festzustellen, dass die Linke in Zürich sich ihre Wählerstruktur immer mehr selber zusammenstellt, indem sie überdimensionierte Sozialleistungen vergibt und den öffentliche Sektor (bei Ihnen wäre dies der Beamtensektor) sukzessive vergrössert.

    • max (kein Partner)
      17. Dezember 2010 00:06

      Bevor ich's vergesse, ich bin Zürcher (nicht Züricher).

  10. Jebus (kein Partner)
    14. Dezember 2010 18:24

    In Zürich müsste man leben? Dauerndes Geheul über die schöne Schweiz und das verkommene Österreich?

    Die Lösung ist ganz einfach: Geniale wertkonservativliberale Leistungsträger wie Unterberger und seine Crew sind doch weltweit gefragt. Einfach in die Schweiz auswandern Freunde, das ist eine Win-Win Situation.
    Ihr lebt endlich in eurem Traumland und man muss euch hier nicht mehr ertragen.
    Viel Spass in der Schweiz und gute Reise.

  11. APM (kein Partner)
    14. Dezember 2010 15:18

    Zur "Rot/Grün" Liebespakt :
    Was zum Schmunzeln....oder, es gibt nicht nur in Österreich ArschlöcherInnen!

    In einem Münchner Strafprozeß um deftige Schimpfworte wurde klar, daß auch Feministinnen zu "hinterfotzigen Kampfmethoden" neigen.
    Hannelore Mabry, 56, Herausgeberin der Münchner Zeitschrift "Der(!!!!) Feminist", ist wahrlich eine beredte Frau. Richter Bernd Anke vom Amtsgericht München hatte jedenfalls seine liebe Not, das Strafverfahren gegen die Münchner Streiterin für die Frauenbewegung wenigstens hin und wieder auf den Punkt zu bringen.
    Richter Anke: "Finden Sie es richtig, andere Frauen als Arschlöcher zu bezeichnen?" Feministin Mabry: "Erstens mache ich keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern, zweitens muß in manchen Fällen etwas im Interesse der Öffentlichkeit deutlich gesagt werden, und drittens habe ich nicht Arschlöcher, sondern Arschlöcherinnen gesagt."
    Adressatinnen der anrüchigen Verbalinjurie waren die Veranstalterinnen einer DGB-Frauentagung im Münchner Sophie-Scholl-Gymnasium zum Thema "Frauen verändern Schule". Hannelore Mabry hätte sich vor den etwa 300 versammelten Gewerkschaftsdamen gern über "Koedukation" und "feministische Utopien" geäußert, ersatzweise hätte sie auch referiert über "Frauensolidarität - Anspruch, Wirklichkeit und Versuch einer Prognose für die nächsten Jahre".
    Statt des Vortrags erlebten die Zuhörerinnen die Wirklichkeit der Frauensolidarität ganz unmittelbar: Schon nach wenigen Sekunden wurde das Mikrophon ausgeschaltet, denn Hannelore Mabry ist in der Feministinnen-Szene als eifernde Diskussionsrednerin bekannt und gefürchtet. Eine der Veranstalterinnen vor Gericht: "Die formuliert gut, fängt bei irgendeinem Thema an und endet dann bei Adam und Eva."
    Eine andere Zeugin wunderte sich, "wie man so lange Zeit, schon vom Körperlichen her, so laut schreien kann". Denn Frau Mabry hatte sich in der Hitze des Gefechts nicht mit nur einer wortstarken Beleidigung begnügt. Die Beschuldigte: "Ich habe auch DGB-Huren, Patriarchatshuren und Arschkriecherinnen gesagt - und das wollte ich auch."
    Insoweit war der Tatbestand der Beleidigung, der zunächst einen Strafbefehl über 30 Tagessätze ausgelöst hatte, ziemlich unzweideutig festgestellt. Doch Richter Anke wollte der ungestümen, redegewandten Feministin nicht ohne Not in die Quere kommen, er räumte dem Bagatellfall gleich drei Verhandlungstage ein: "Ich nehme mir gerne Zeit, um alles genauestens aufklären zu können."
    So geriet der von Mabry-Anhängerinnen gut besuchte Prozeß zu einem kleinen Seminar über die neuere Geschichte des Feminismus, einer laut Hannelore Mabry ohnehin stark vernachlässigten Sparte: "Kein Hahn und kaum eine Henne kräht danach."
    Nach einer Theater- und Fernsehkarriere ("Nicht von gestern") studierte Hannelore Mabry mit 36 Jahren politische Soziologie, Sozialpsychologie, Volkswirtschaft, politische Wissenschaft, Philosophie und Marxismus; 1971 legte sie unter dem Titel "Unkraut ins Parlament" eine Diplomarbeit über die vernachlässigte Emanzipation im Bayerischen Landtag vor.
    Danach gründete sie ein "Frauenforum München", das später in den "Förderkreis zum Aufbau der feministischen Partei" überging- mit dem unregelmäßig erscheinenden Zentralorgan "Der Feminist". Schon der Titel macht deutlich, daß bei Mabrys Spielart der Frauenbewegung Männer willkommen sind: "Die müssen doch die Scheiße des Patriarchats wegräumen helfen." Tatsächlich hat die Münchner Feministin auch schon einen männlichen Feministen gefunden - Hansi, einen Bauernsohn und Kunstmaler, der tapfer die Aktionen der Frauen mitmacht.
    Nicht nur wegen ihres Feministen sitzt die Mabry nach eigener Einschätzung "wirklich zwischen allen Stühlen" und "inhaltlich quer zur ganzen Bewegung". Die autonomen Frauen hat sie vergrätzt, weil sie den "Lesbianismus", diese "Philosophie aus den Schamlippen", als "miesen Sexismus" definiert. Da sie den Marxismus, den Anarchismus und das Christentum gleichermaßen als "Bollwerke des Patriarchats" abtut, hat sie weder bei Linken noch bei Rechten Freundinnen oder Anhängerinnen.
    Exemplarisch ist wohl ihr Verhältnis zur "Emma"-Chefredakteurin Alice Schwarzer, die von Mabry unerbittlich bekämpft wird: "Wenn die Feministin ist, dann bin ich keine."
    In den Gewerkschaften sieht die Münchnerin "patriarchalische Mackerinnen" am Werk, und auf dem Gründungskongreß der Grünen hat sie sich mit einem Grundsatzreferat über den "Antifeminismus der Grünen" auch nicht eben vorteilhaft in Szene gesetzt. Bei der Hamburger Frauenwoche wurde sie "an Händen und Füßen gepackt und aus dem Saal getragen", und auch beim jüngsten Mütterkongreß der Grünen in Bonn war sie als Referentin unwillkommen. "Ich werde nirgends genommen", ärgert sich die Streitbare, "das ist doch die Scheiße."
    In ihrer Zeitschrift "Der Feminist" (Auflage: 4000) geißelt sie immer nachhaltiger den "Mythos von der Frauensolidarität". Im Umgang von Frauen untereinander, so verrät die Titelgeschichte "Frauen gegen Frauen", herrsche nur selten "körperliche Brutalität", dafür seien um so häufiger "Mißgunst, Sticheleien, Verleumdungen und Intrigen" - kurzum "hinterfotzige Kampfmethoden" des "Fertigmachens, Herabsetzens, Kaltstellens".
    "Es muß jetzt erst mal raus, was Frauen sich gegenseitig antun", doziert die Feministin, denn "die Machtkämpfe der Frauen finden im Hinterhof und im Dunklen statt". Hannelore Mabry: "Mit der neuen Zärtlichkeit in der Frauenbewegung ist es nicht so doll."
    Da sind ja fast die Männer noch zärtlicher, zumindest gegenüber Frauen. Amtsrichter Bernd Anke jedenfalls stellte am dritten Verhandlungstag ziemlich ermattet das Strafverfahren gegen Hannelore Mabry wegen Geringfügigkeit ein - ohne Auflagen und Kostenfolgen.
    Sonst sind die Tarife in Bayern nicht so günstig. Ein Vergleich mit "Gestapomethoden" kostete im Dezember letzten Jahres einen 1000er Strafe, ein "komischer Vogel" 1200, und ein "Idiot" sogar satte 3000 (!!)
    Der kleine Unterschied: Es handelte sich durchweg um Beschimpfungen von Männern gegen Männer.

  12. Paul Knechtwagner (kein Partner)
    14. Dezember 2010 12:10

    Ich möchte ausdrücklich Unterberger auf die Sendung Unter den Linden vom 13.12.2010 mit Oskar Lafontaine aufmerksam machen. Ich denke, nachdem Deutschland die stärkste Volkswirtschaft in Europa ist und damit Trendsetter im Politischen, lohnt es sich mit den Ansichten der ab 2013 voraussichtlich herrschenden Linken auseinandnerzusetzen. Der Ansatz die Geldvermögen der Reichen einzuziehen um die Schulden der Staaten zu tilgen, sollte nicht unerwähnt bleiben. Adolf läßt wieder einmal grüßen!

    • Neppomuck (kein Partner)
      14. Dezember 2010 13:24

      Die deutsche Währungsreform fand 1948 statt.
      Um der geschichtlichen Realität den Stellenwert einzuräumen, den sie haben sollte.

      Und wie das bei einer Währungsreform halt so ist, trifft sie immer diejenigen, die Barvermögen haben. Dem Staat hilft sie insofern, als er zu einem guten Teil entschuldet wird. Was die Inflation ja auch bewirkt. Nur nicht so schnell.

      Eine solche (WR) hätte aber keinen Sinn, wenn die verordnete "Solidarhaftung" der EU-Mitgliedsländer beibehalten wird.
      Da kann man gleich weiterwurschteln.

  13. Neppomuck (kein Partner)
    14. Dezember 2010 11:58

    "Wiener Blut", mach ’s wieder gut.

    Grün ist die Fahne des Propheten,
    der nach dem „gold’nen Apfel“ giert,
    Rot ist die Farbe der Proleten,
    wobei die Hauptstadt nur verliert.
    Erzengel Michels Namensvetter,
    von sehr gedrungener Figur,
    macht für den Muselmann „gut Wetter“,
    mit Beifall von den Grünen nur.
    Das Schicksal jener metropolen
    Stadt Konstantins, zuvor Byzanz,
    am Beispiel Wiens zu wiederholen,
    sind, mit Verlaub, nur „blede Tanz“.
    Auch kann das wohl nur wenig frommen;
    ihm nicht und auch nicht der Partei,
    wird die ‚Partei der Türken’ kommen,
    ist ’s mit den Sozis schnell vorbei.
    Da kommt dann auch kein Liebenberg,
    kein Don Juan de Austria,
    und auch kein Prinz Eugen; zwar Zwerg,
    stand der als großer Feldherr da.
    Kein Sobieski, kein Kolschitzky,
    kein Leopold, der gut regiert;
    vielleicht ein Klima, ein Vranitzky,
    die zeigen, wie man resigniert.
    Drum zeigt dem Schulzen seine Grenzen,
    was der tut, grenzt an Hochverrat.
    Dies Bündel von Inkompetenzen
    hat jeder Wiener lang schon satt.

  14. Segestes (kein Partner)
    14. Dezember 2010 10:14

    "rot-grünen Rathauses"

    Rot-Rotes Rathaus passt besser.
    Denn grün ist an den GrünInnen nur ihr Faible für den Islam,
    dessen Farbe bekanntlich Grün ist.

    Und nein Herr Unterberger, die Mindestsicherung ist nicht problematisch.
    Problematisch ist daran höchstens das Gießkannenprinzip, mit dem sie verteilt wird.
    Es ist nämlich ein Unterschied, ob ein chronisch kranker Einheimischer, der in das System Jahre lang eingezahlt hat, aber nun nur mehr bedingt arbeitsfähig ist, in den Genuss der Mindestsicherung kommt, oder Ali, halbwüchsiger Sohn von Mehmed, der hierhergekommen ist, um trotz Verachtung für den Westen, unseren Sozialstaat auszunutzen.
    Es wäre schön, wenn auch Sie endlich einmal zu solch einer Differenzierung fähig wären ^^

    • Üzgür Küküm (kein Partner)
      14. Dezember 2010 12:17

      Ei voll fett krass die Diski... Düskri..., man die volle Verachtung ei! Isch kenn den Mehmed sein Ali ei, krasser Kumpel ei, immer weiß wo was los und das Saufen büllisch! Mit Geld von Staat kannste nisch saufen fein Kocktähl, musste gehen zu Häppi-Auer wo büllisch saufen is ei!
      Scheiß Ösi soll doch hakeln bis umfallt, ei, mir doch scheißegal, brauch isch Geld für Disco will isch haben von Staat ei. Hat mein Alta gearbeitet lange genug für uns, volle drei Jahre, ei! Musstu nisch wieder geizisch werden, scheiß Ösis alle so geizisch, haben voll fett Auto, können sisch sogar zwei kaufen, aber aufregen wenn Ali und isch mir eines nehmen. Wenn du uns schenken Auto, wir nix mehr müssen selber nehmen, ei, lass einfach stecken Schlüssel, dann geht auch Schloss nisch kaputt, ei. Aber alle so geizisch hier ei. Scheiß Nazis, ei.

    • cmh (kein Partner)
    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      14. Dezember 2010 13:46

      Die Differenzierung ist einfach, Sozialhilfe hat mit Einzahlen nix zu tun. Sie meinen vielleicht die Notstandshilfe?

    • Undine
      14. Dezember 2010 14:24

      @Üzgür Küküm

      *******! :-)

    • Segestes (kein Partner)
      14. Dezember 2010 19:05

      Natürlich hat Sozialhilfe indirekt auch etwas mit "einzahlen" zu tun, und zwar über den Umweg der Moral, die Herr Unterberger doch ständig bemüht, wenn er die Leistungsträger gegen das angeblich ausufernde Sozialschmarotzertum verteidigt.
      Soll heißen, wer diesen Staat schon über viele Jahre mit gesponsert hat, der hat per se auch ein besonderes moralisches Anrecht auf Sozialhilfe bzw. die Mindestsicherung.
      Das unterscheidet solche Leute von jenen, die wie Harald Schmidts Chauffeur Üzgür, aus dem fernen Morgenland hierherkommen, um sofort die Hand aufzuhalten.

      PS: Üzgür: "ey", nicht "ei"

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. Dezember 2010 08:21

      Das sehe ich nicht so, Moral ist keine Kategorie, die sich besonders zu einer objektiven Beurteilung eignet.

      Ich denke schon, dass in einem Staat im 21. Jahrhundert weitestgehend Einigkeit darüber besteht, dass den Schwächsten bedingungslos geholfen werden soll, wenn auch vielleicht nicht hier.

      Über das wie ist natürlich zu diskutieren, im Ihrem Fall wäre aber nicht die Sozialhilfe in Frage zu stellen, sondern die Einwanderungsbestimmungen.

  15. carlo soziale (kein Partner)
    14. Dezember 2010 10:06

    Gesinnungsbrüder aus dem Westen Österreichs berichten mir, dass trotz höherer Lebensqualität in Bregenz, Innsbruck und Salzburg, die Mindestsicherungsbezieher scharenweise nach Wien abwandern, weil dort die finanziellen Zuwendungen höher und die finanziellen Belastungen geringer sind.
    In den Bundesländern war dieser Trend schon länger zu beobachten. Nüziders, Kitzbühel, Großarl und vergleichbare Orte sind frei von Sandlern. Die sind in die Landeshauptstädte gezogen, um dort die bessere soziale Infrastruktur zu konsumieren.
    Jetzt hat Wien den Landeshauptstädten, im Kampf um die Sozialschwächlinge, den Kampf angesagt. Tiroler Grüne und Rote jammern schon, dass ihnen die soziale Durchmischung verloren geht.
    Häupl hofft durch diesen Trend zu profitieren und bei der nächsten PISA-Studie zu den Landeshauptstädten aufzuschließen können. Nachdem in jedem Sandler ein Philosoph steckt, ist seine Hoffnung nicht unberechtigt.

    • Politicus1 (kein Partner)
      14. Dezember 2010 11:40

      Nicht nur aus dem ansonsten goldenen Westen Österreichs....
      Wien zieht auch viele Obdach- und Arbeitslose aus anderen europäischen Ländern.
      Es gibt sogar eigene Unterkünfte für obdachlose Ausländer.
      Dagegen habe ich nichts, wenn es gerechtfertigt ist, wie z.B. seinerzeit die Bahnhofsmission an den Wiener Bahnhöfen, wo Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft, Vertriebene oder echte Flüchtlinge betreut wurden.
      Aber, dass Wien zunehmend ein Auffangsort für Sozialmigranten wird - das solle nicht sein.

  16. cmh (kein Partner)
    14. Dezember 2010 09:22

    Warum tun die das? (Die Frage stellt sich auch wenn nur 10% davon wahr sind.)

    Wozu dieser kurzfristige Machterhalt bei mittelfristiger Hingabe der eigenen Ideologie?

    Wenn Rot-Grün wenigstens von Erdogan - um nur eine sinistre mögliche Macht zu nennen, die sicher zumindest einen Teil des Erbes antreten wird - diese Eskapaden und diesen Schwachsinn finanzieren würde, dann könnte ich das als INvestititon verstehen. Aber so fällt mir nur das Bild des Prodigus (lat. Verschwenders von Haus und Hof) der nach römischem Recht unter Kuratel gestellt würde.

    Nach Entsorgung des christlichen Glaubens auf den Müllplatz der Geschichte wurde halt auch die Kardinaltugend der Hoffnung mitentsorgt und deshalb wird jetzt alles in den eigenen Wanst gestopft.

    Oder wie soll man das sonst sehen?

  17. Politicus1 (kein Partner)
    14. Dezember 2010 09:01

    Wien ist halt wirklich anders!
    1) hat Mitte-Rechts in Wien keine Mehrheit...
    2) hat Wien laut amtlicher Wiener Zeitung eine "links-liberale" Regierung..., wobei oich mich frage, welche Partei der Wiener Stadtregierung nach Ansicht des WZ-Redakteurs "liberal" ist? Die rote Gemeindebaupartei? Oder doch die rot-roten GrünInnen mit ihrer ach so liberalen Political Correctness Gesinnung, die jedem totale Gedanken- und Meinungsfreiheit erlaubt...??

  18. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    14. Dezember 2010 07:34

    In Zürich wollten sie schon wieder ein neues Fußballstadion bauen?!? Das wurde doch vor der EM schon ad acta gelegt?

  19. Haarspalter
    13. Dezember 2010 16:52

    Also stabil ist die wiener Wirtschafts- und Finanzpolitik schon, und konsequent auch, nur halt nicht ausgeglichen!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      14. Dezember 2010 07:41

      Eigentlich hat Wien die vergangenen Jahre schon immer recht ausgeglichen budgetiert?

    • Trollfresser (kein Partner)
      14. Dezember 2010 09:13

      Also eigentlich schreibt STF schon recht intelligennnte Pstings.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      14. Dezember 2010 15:11

      Ohne die wertvollen Beiträge des Trollfressers würde das Forum hier aber auch alt aussehen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      14. Dezember 2010 16:36

      Was verstehen Sie nicht bei "intelligent"?

      Verdaute Trolle schauen eben gleich aus wie verdaute Schnabeltiere.

  20. Brigitte Imb
    13. Dezember 2010 14:50

    Eigenartig, BM Bandion Ortner möchte mehr Transparenz und fordert eine Offenlegung für Inserate u. Parteispenden.
    Hat das etwa mit der Umfrage v. Transparency International zu tun, bei der Ö nicht so pos. weg kommt? Aber immerhin, wir haben ja einen Platz im Korruptions-Ranking gut gemacht.

    Unsere Parteien, v.a. die in der Regierung, werden doch nicht korrupt sein, dass plötzlich so ein Meinungsumschwung herrscht.

    Den Gratisschundblättern wird eine Änderung ins Haus stehen, denn nachdem bald viele nicht mehr lesen können, müssen sie umstellen auf Bildberichte.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/617645/BandionOrtner-fuer-Transparenz-bei-Regierungsinseraten?from=suche.intern.portal

    Das Wiener Budget, welches um weitere 600 Mio € belastet wird, verteidigt Brauner: "Wir gehen den Weg der gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Vernunft."

    Diesen Herrschaften fällt nichts besseres ein, als ihre Schuldenorgie noch für gut zu heißen und es ist ihnen gänzlich egal ob die steuerzahlende Bevölkerung darunter stöhnt, denn die eigenen Belange, wie z.B. unqualifizierter Zuzug zwecks Wählerstimmen und die Versorgung der Parteifreunde, stehen einige Stufen höher als das Schicksal der Leistungsträger.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/618043/WienBudget_Brauner-verteidigt-neue-MillionenSchulen?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  21. Josef Maierhofer
    13. Dezember 2010 09:26

    Der Unterschied in Zürich ist die Tatsache, daß dort Politiker zwischen Regierung und Partei unterscheiden können.

    Während in Wien von einer Stadtregierung, die gerade einmal von 50% der Wähler gewählt wurde und von etwa 25-30% aller Wiener, ausschließlich Parteipropaganda, Angebertum, Klientelpolitik, Parteipolitik kommt, kommt in Zürich die Vernunft zum Tragen, wenn ich mir diesen Artikel von Dr. Unterberger vornehme.

    Daß eine Regierung für alle Wiener da sein müsste, wird durch Ausgrenzung sogar von gewählten Parteien ad absurdum geführt und lediglich ein Parteiprogramm, noch dazu eines, dem alle anderen nicht zustimmen können, gefahren.

    Das halte ich für zu wenig und alle Wiener, außer die Grünen und Roten, die diese Parteien (rot/grün) gewählt haben, (in Summe etwa 25-30% der Wiener), sind gegen die meisten der getroffenen Maßnahmen, die sich, wie beschrieben, in Parteipropaganda erschöpfen und in sündteuerer Schuldenmacherei.

    Mögen die Wiener dieser Parteiregierung den Weg weisen bei der nächsten Wahl !

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      16. Dezember 2010 13:36

      Dr. Unterberger bringt Zürich und die Schweiz ins Spiel: sie hätten es besser.

      Vielleicht noch, denn deren Politiker und Bundesräte versuchen seit Jahrzehnten die Schweizer in die EU hineinzulügen. Bisher haben das die dickschädligen Kantönli-Geister noch abgewehrt, aber die Methode so lange abstimmen zu lassen, bis das "richtige" Ergebnis herauskommt, prakriziert man auch in der Schweiz "von oben" herab. Und partiell klappt es dann auch.

      Es ist wahrscheinlich in Vergessenheit geraten (wenn es überhaupt bekannt ist), daß die Schweiz vor ein paar Jahren die von ihrer Verfassung bislang vorgeschriebene Teildeckung der Währung durch Gold abgeschafft hatte.
      Dem Wähler, der die komplexen Zusammenhänge kaum versteht, wurde versichert, daß es sich nur um eine "redaktionelle" Verbesserung der Lesbarkeit der Verfassung handle, aber keine wie immer geartete Änderung ihres Inhalts. Diesem Betrug saßen die Schweizer mehrheitlich auf und - Schwupp-die-Wupp - wurde aus der Franken-Währung auch eine reine fiat-money-Währung.

      Auch Schweizer Gerichte bringen ähnliche Urteile inzwischen fertig, wie bei uns, wo "Fremdenfeindlichkeit" auch dann konstruiert wird, wenn es um die Artikulation gegen die unverschämten Übergriffe aus der multi-kulti-Bereicherung geht.

      Die Schweiz ist - so scheint es - auch auf dem "richtigen Weg", die QZ Neue Zürcher sorgt schon dafür. Da da ein blindes Huhn bekanntlich auch mal ein Körndl findet, wird es immer noch solche löblichen Beispiele geben, daß solche Projekte platzen, wie berichtet. Aber das kann nicht die grundsätzlich "bessere" Lage der Schweiz beweisen. Die "Elite" ist stramm auf "main-stream" orientiert und regiert wie bei uns gegen die Bürger.

      MfG

      GR

  22. terbuan
    13. Dezember 2010 08:45

    In Zürich müsste man leben?

    In der Stadt Zürich haben seit den Wahlen im Frühjahr die bürgerlichen Parteien eine hauchdünne Mehrheit (64 von 125) und diese hat das Budget 2011 zurückgewiesen, nachdem es in den Vorjahren jeweils bereits defizitär gewesen war und jetzt ein neuerliches Minus von 220 Mio. Franken von der rot-grünen Regierung veranschlagt wurde.

    -Die Stadt Zürich gehört zu den teuersten Metropolen der Welt.
    -Sie hat eine äußerst agressive linksautonome Szene .
    -Sie hat ein gewaltiges Drogenproblem
    -Sie hat ein ebensolches mit nicht oder schlecht integrierten Einwanderern
    -Kriminalität und Sozialmißbrauch sind genauso ein Thema wie in Wien

    Wenn man dann noch die ziemlich gewöhnungsbedürftige Mentalität der Schweizer hinzurechnet, dann ergibt sich für mich die Antwort:
    In Zürich leben, nicht unbedingt!

    • Samtpfote
      13. Dezember 2010 08:58

      terbuan
      Aus eigener Erfahrung:

      - teuer ja, aber nicht wenn man SFR als Salär bezieht...
      - linksautonome Szene - ja, wird aber permanent von den Wählern abgestraft
      - Drogenproblem - ja, aber auch nicht viel mehr als in NL
      - nicht integrierte Einwanderer - ja, aber das Abschaffungsergebnis wird wirken
      - wo nicht?
      - Mentalitätsunterschiede ja- aber nicht unüberwindbar, wie ich aus eigener Erfahrung weiss

      Würde sich beruflich ein Fenster aufmachen, ich würde sofort wieder ein zweites mal nach Zürich ziehen.

    • terbuan
      13. Dezember 2010 09:34

      Samtpfote
      Ich habe eine liebe Freundin und Exkollegin, sie ging aus privaten Gründen nach Zürich und lebt dort seit einigen Jahren. Sie hat zwar einen gutbezahlten Job und eine schöne Wohnung am Zürichsee, aber sie ist nicht glücklich, kann sich bis heute nicht mit der Mentalität der Schweizer anfreunden, am liebsten würde sie sofort wieder nach Wien zurückkehren.
      Leider ist sie zu qualifiziert und auch mittlerweile zu "alt" um hier einen entsprechenden Job zu finden.

    • Blasen zersticht man. (kein Partner)
      14. Dezember 2010 03:23

      LOL - andere posten ihm nicht fundiert genug, und er entblödet sich auch noch, die zu belehren, aber hier erzählt er uns was von seiner überqualifizierten Freundin! Ich hau mich ab - Leut gibt's!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      14. Dezember 2010 07:53

      Pech für alle hier, die keine Schweizer sind, ist halt, dass Schweizer nicht sehr überzeugt von allem Nicht-Schweizerischem sind. Daher werden ein Herr Unterberger oder eine Frau Imb sich dort auch nie 'integriert' fühlen...

      Darf ich aus einem mir hier zufällig vorliegenden schweizerischen Bergsteigerlehrbuch zitieren?

      "Die oftmals geringere Kartenqualität [im Ausland] hat Konsequenzen:
      - bei schlechter Sicht ist in uns unbekannten Gelände noch mehr Vorsicht geboten.
      [...]
      - Das Papier ist of weniger widerstandsfähig. [!]"

      Nichts gegen die schweizerische Landeskarte, die zu den besten der Welt zählt, aber so was lässt schon in die Schweizer Seele blicken....

    • Trollala (kein Partner)
      14. Dezember 2010 12:22

      Ja, Schnabeltierfresser, ganz anders als die österreichische Seele, die kennt solche Phänomene überhaupt nicht! Denn bei uns wird ein solcher Text politisch korrekt wegretuschiert, während im Inneren die Leute genau das denken.
      Was ist da wohl verlogener?

    • signoraeva
      14. Dezember 2010 21:28

      blasen zersticht man
      wahrscheinlich hat ihn die zürcher freundin sitzen gelassen die wird sich hüten nach wien zurückzukommen lol

  23. MJM
    13. Dezember 2010 08:44

    Während in ganz Österreich die Arbeitslosigkeit zurückgeht, steigt diese in Wien signifikant. Die Zahlen des AMS sprechen für sich:

    Arbeitslose im November 2010 im Vergleich zum Vorjahr:

    Wien: + 5,7 Prozent [Frauen + 10,5 %, Männer +2,6 %]

    Österreich gesamt: -5,2 Prozent [Frauen -1,3 %, Männer -8,4 %]

    Österreich ohne Wien: -10,2% [Frauen: -5,2 %, Männer -14,9%] (!!)

    Quelle: http://www.ams.or.at/_docs/001_1110_vlfg.xls

  24. mike1
    13. Dezember 2010 08:40

    also ein ausgeglichenes budget wird es in wien nie geben - hat's unter roter vorherrschaft schon jemals ähnliches gegeben ? nein, nicht mal ähnliches, die roten sind bekanntermaßen die finanzpolitischen totengräber der nation, jetzt halt gemeinsam mit den grünen in wien.

    so weit erinnerlich, war unter bk klaus letztmalig das budget wirklich noch in ordnung. trotzdem hörten wir damals schon den auch großen wirtschafts-und finanzfachmann kreisky: 8 mrd. schilling defizit, schlicht ein wahnsinn. kreisky schaffte es innert kürzester zeit, das defizit auf 80 mrd. zu treiben....

    ceterum censeo gesamtschule: schlichtweg die falscheste lösung ! es gehört her: gute volksschule, aufnahmsprüfung für das gymnasium; eltern, die für die kinder da sind (aus dem bauch heraus sage ich: mütter, bleibt zu hause und kümmert euch um die kinder !! - mir ist klar, das diese aussage provozierend ist in der heutigen zeit).

    wenn ich immer diese vergleiche mit den nordischen höre: warum geht keiner darauf ein, dass dort ganz andere voraussetzungen herrschen (viel mehr lehrer für weniger kinder) und das system dort möglicherweise auch gut funktioniert.
    eine gesamtschule bei uns in bagdad ohne rücksicht auf das können und intelligenz der kinder ist sinnlos. und das haben die rotgrünen ja vor.

    und noch eins: ein interview mit einem pens. mittelschullehrer aus dem 10. bezirk zeigt klar, wo es derzeit hingeht: 30 prozent unterricht, 70 prozent streitigkeiten schlichten, eltern erziehen, etc., etc. - und das im gymnasium. alles ohne gesamtschule....

  25. Celian
    13. Dezember 2010 08:31

    Zürch: Auch dort ist nicht alles vorbildlich.

    ürch, das ist jene Stadt in der Schweiz, die von Demonstrationen gegen die Ausschaffung heimgesucht wurde, wohlgemerkt NACH der demokratischen Volksabstimmung, also nachdem das stärkste Instrument der direkten Demokratrie für die Ausschaffung entschieden hat. Was alle Demonstanten samt und sonders als Gegner der Demokratie entblößt.

    Und wo sich der für die Polizei zuständige Stadrat Zürichs mit den Demonstranten verbrüdert hat. Auch er - ein Demokratieverweigerer? Oder nur ein schlechter Verlierter? Daniel Leupi ist der Stadtrat, ein Grüner einer ROTGRÜNEN Regierung.
    Das alles als Vorgeschmack für Kommendes in Wien....

    siehe Weltwoche Nr 49, Seite 40. Ein sehr sehr guter Text über die Bedeutung der Demokratie und ihre Vergewaltigung durch Grün am Beispiel der Krawallmacher in Zürich.

    • Samtpfote
      13. Dezember 2010 09:03

      Was wäre wohl in Wien los, hätten wir das Abschaffungsbegehren den Wienern vorgelegt und diese hätten zugestimmt?

      Die Mündigkeit der Schweizer Wähler kompensiert sehr viel! Sogar Rot Grün in Zürich!

    • Celian
      13. Dezember 2010 19:02

      samtpfote

      Sehr richtig. Die direkte Demokratie wirkt als starkes Korrektiv gegen den Mißbrauch der 68er mit ihrem Marsch durch die Institutionen. Der Punkt ist, die Volksabstimmung ist auch eine Institution, aber eine virtuelle! Die kann man nicht einfach besetzen und indoktrinieren....

  26. Wertkonservativer
    13. Dezember 2010 07:02

    Zürich und Wien: zwei Weltstädte, und doch: welch ein Unterschied!

    Dort ein mutiger Gemeinderat, sich seiner Verantwortung um das Wohl seiner Bürger mutig bewusst;
    hier ein Bürgermeister, im heutigen Frühkurier wieder einmal wampogerecht bramarbasierend!
    So zum Beispiel zum Thema "flächendeckende Einführung der "Neuen Mittelschule":
    "Wenn es mit der ÖVP nicht möglich ist, dann eben mit dem Volk"!
    Na, da müssen wir Gymnasiums-Befürworter ja richtig fürchten, Herr Bürgermeister!?
    Und kaum, dass Herr Häupl eine vage Andeutung zu eventueller Zustimmung hinsichtlich Studiengebühren äußert, kontert auf Seite 2 ein neuerdings zu Leitartikel-Ehren gekommener Herr N. Bukovec, wie es in der Causa Bildungsreform weitergehen sollte: "Packeln für die Kinder":
    Studiengebühren dann, wenn die böse ÖVP zu flächendeckender Einführung der gemeinsamen Schule bis 14 (natürlich mit innerer Differenzierung) bereit ist.

    Da hoffe ich doch, dass ein derart unseliger Kompromiss nicht zustande kommen wird! Dann besser Gratisstudium für Alle, als Eintopfbrei "Neue Mittelschule"!!!

    • mike1
      13. Dezember 2010 13:22

      diese innere differenzierung wollen die roten ja nicht - da könnt' ma doch glatt wieder die intelligenten bevorzugen - man müsste geradezu !!

      leider haben diejenigen, die derzeit das sagen haben, nicht einmal den mindesthausverstand !

    • Reinhard (kein Partner)
      14. Dezember 2010 06:59

      Innere Differenzierung heißt dann wahrscheinlich intensive Förderung und Unterstützung der Lernresistenten und Im-Regen-stehen-lassen der Begabten.
      So lange nur mit schwammigen Begriffen gearbeitet wird und peinlichts vermieden wird, konkrte Inhalte vorzulegen, kann man den Schmonzes nicht ernst nehmen.

  27. thomas lahnsteiner
    13. Dezember 2010 06:33

    die rote mafia in wien hat den von ihr betriebenen stimmenkauf mit hilfe der grünInnenen noch verstärkt, indem sie

    1. die zuwanderung durch permanente lockerung der einreisebestimmungen
    forciert und sich so neue, dankbare wähler schafft

    2. durch anbiederung an die moslems in verleugnung sozialdemokratischer
    grundsätze sich eine kompakte wählerbasis einrichtet

    3. die "mindest"sicherung erhöht und damit einerseits verstärkt anreize für die weitere zuwanderung in das sozialsystem bietet und andererseits eine ihrer kernwählerschichten, die bereits bestehenden in- und ausländischen befürsorgten, ebenfalls erweitert

    4. durch bestechung der bekannten medien sich eine "gute" presse sichert

    und das alles wird natürlich mit öffentlichen geldern finanziert

    leider gibt es so wie in zürich kein finanzielles korrektiv zu dieser politik, rot-grün hat in wien diese mafia-strukturen eher zementiert, wobei man aber sagen muss, dass rot-grün in zürich eher noch ärger wütet als in wien...
    dass dort sogar asylbetrüger in großem umfang gefördert wurden und dass mitarbeiter der stadt, die diese mißstände aufzeigten von den dortigen rot-grünInnen sofort vor gericht gezerrt wurden.. (sie wurden in erster instanz freigesprochen, das rot-grüne zürich hat aber gegen dieses urteil einspruch erhoben !!!! )

    • Celian
      13. Dezember 2010 08:35

      Den Skandal rund um die Sozialarbeiter, den hätte Assange aufdecken müssen.
      Das wäre Bürgernähe gewesen.
      Aber da kam nur - Schweigen im Walde...

  28. fosca
    13. Dezember 2010 01:26

    Vorerst - Prestigeobjekte läßt Wien keinesfalls platzen, kann man doch hinter solchen Milliardenobjekte Geldflüsse bestens verstecken (siehe auch SKYLINK gemeinsam mit NÖ!).
    Weiters investiert Wien kräftig in die Infrastruktur für ungebremsten Zuzug, denn wozu soll sonst eine erhöhte Mindestsicherung dienen?
    Und die Medien garantieren halt mit diesen finanziellen Zuwedungen sich sowie den politischen Vertretern den Fortbestand an den zwar schwer verschuldeten, jedoch immer noch gefüllten Futtertrögen.
    Eine nicht zu verachtende Symbiose, die sich bisher bewährt hat, daher gibt es keinerlei Ansätze zu einer Änderung.
    All das kann sich Zürich gar nicht leisten, denn ohne EU gibt es keinen Rettungsschirm, was einmal mehr beweist, daß ohne diese Transferunion jedes einzelne Land wesentlich eigenverantwortlicher handeln müßte.
    Dieser berühmt-berüchtigte Rettungsschirm wirkt wie ein Fallschirm ohne Reißleinenfunktion und die Schweiz wird einmal mehr wie Phönix aus der Europa-Asche aufsteigen!
    Gratuliere der weitsichtigen Bevölkerung dieses Landes und deren Politikern!

    • Brockhaus
      13. Dezember 2010 09:24

      Den Zürchern und insgesamt der Schweizer Bevölkerung kann man wahrlich gratulieren.
      Nur wir haben das Instrument der direkten Demokratie wie in der Schweiz leider nicht. Volksbefragungen werden kaum durchgeführt und wenn dann meist im Ergebnis schon vorbestimmt.
      Und bei den einzig wirklichen Möglichkeiten, den Wahlen, lassen sich die Österreicher immer wieder blenden und ins Bockshorn jagen.
      Nichtsdestotrotz fällt es mir schwer zu behaupten, jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Denn das haben die Österreicher nicht verdient. Die meisten zumindest nicht.





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