Erst registrieren, dann konfiszieren

Autor: Andreas Tögel

Jeffrey Epstein und die Messbarkeit des Bösen

Autor: Daniel Witzeling

Das Zeitfenster

Autor: Leo Dorner

Vier Jahre Krieg in der Ukraine

Autor: Karl-Peter Schwarz

Die NASA und SpaceX: Staat vs. privat

Autor: Andreas Tögel

Versumperung „Gesamtschule“

Autor: Willi Sauberer

Das mangelnde Interesse der Europäer an der Suche nach Ressourcen kann teuer werden

Autor: Gerhard Kirchner

Demokratie oder „liberale Demokratie“?

Autor: Karl-Peter Schwarz

70 Jahre Suez-Krise: Heute aktueller denn je

Autor: Johannes Schönner

Abtreibung: Die erfundenen Tatsachen der Befürworter

Autor: Daniela Karall

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

In Zürich müsste man leben

In Zürich müsste man leben: Dort lehnte der Gemeinderat das vom Stadtrat vorgelegte Budget einfach ab. Die Mehrheit von Mitte Rechts-Parteien teilte der rot-grünen Stadtverwaltung mit, dass nur ein ausgeglichenes Budget akzeptiert werde. Ich lebe freilich in Wien. Und Wien ist bekanntlich anders.

In Wien kann man zwar in Propagandabroschüren des rot-grünen Rathauses lesen, dass die Stadtregierung „das Ziel eines stabilen Budget-Haushaltes“ verfolgt. Und dass man in Krisenzeiten halt in Zukunftsbranchen investiere. Worunter Rot-Grün interessanterweise auch „Medien“ rechnet. Offenbar sollen die Inseratenfluten für „News“, „Heute“ und „Österreich“ die Zukunft der beiden Linksparteien retten. Sonst haben die nämlich mit Zukunft gar nichts zu tun.

In Wahrheit produziert Wien mit seiner Wirtschaftspolitik die höchste Arbeitslosigkeit Österreichs und das zweithöchste Defizit eines Bundeslandes. Nicht zufällig: Kann man doch  im gleichen Aufsatz eines Rathauspropagandisten an anderer Stelle lesen, dass Wien die – ohnedies problematische – Mindestsicherung noch weiter erhöht. Die alles andere als eine Zukunftsinvestition ist. Also von der behaupteten stabilen Finanzpolitik keine Rede.

In Zürich werden hingegen jetzt wohl ein paar teure Prestigeobjekte platzen, wie ein neues Kongresshaus oder ein Fußballstadion. Die Züricher werden es aushalten.

 

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung