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Fußnote 154: Der ORF und die Mächtigen

Zuerst wollte ich es nicht glauben, aber nun wird es einem nicht nur aus diplomatischen Kreisen, sondern auch aus dem ORF bestätigt: Der Staatsrundfunk interviewt den chinesischen Botschafter – und entblödet sich nicht, vorher ganz offiziell anzufragen, was er fragen darf.

Das ist nun eine wirklich unglaubliche wie überflüssige Selbstdemütigung, die nicht nur den ORF trifft, sondern auch das ganze Land. Gewiss sind hierzulande auch Vertreter von Diktaturen höflich zu behandeln. Und man soll sie auch zu Wort kommen lassen. Das ist aber etwas ganz anderes als unterwürfiger Byzantinismus nach ORF-Art. Ein Journalismus, der sich selbst ins Gesicht schauen kann, würde sich nie dadurch einengen lassen, was einem ein Gesprächspartner vorschreiben will. Auch wenn das viele gerne versuchen. Aber beim ORF in seinem heutigen ungesteuert dahintreibenden Zustand sollte es nicht wundern, dass da keine journalistischen Grundbegriffe mehr beherrscht werden. Zumindest wenn es um linke Machthaber geht.

Nachträgliches PS: Andreas Pfeifer, der ORF-Journalist, der jenes Interview geführt hat, betont in einer Reaktion auf den Tagebuch-Eintrag, dass es "keinerlei Vorgaben" gegeben habe.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 00:25

    Der letzte Satz trifft es genau: Diese Posse ist im ORF möglich, weil es sich um eine linksextreme Diktatur handelt. Wer könnte sich ein solches Interview mit einem rechtradikalen Politiker vorstellen?
    Aber mehr als bisher kann sich unser Öffentlich-Rechtlicher sowieso nicht mehr entlarven! Alles klar!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 07:40

    ich habe gehört, dass spiegel im orf als politisch unkorrekt gelten und daher überall, auch auf den toiletten entfernt wurden.
    man könnte ja geschlecht, alter, schlechtes gewissen und was sonst noch alles darin erkennen.
    ich möchte diese ungeheuer qualitätssteigernde massnahme eindringlich auch der presse empfehlen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 07:01

    Na, das ist beim ORF doch gang und gäbe. Auch unsere linken Politheinis werden vom ORF regelmäßig vor einem Interview von hauseigenen Experten des ORF präpariert. Die können dann sogar die Antworten auswendig...

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 00:39

    Ja mei, die linken ORFler versuchen halt prophylaktisch zukunftsorientiert zu handeln.
    Man kann ja nie wissen ob der kommunistische Traum nicht doch wahr wird (fürs gewöhnliche Volk versteht sich) - und dann sind diese Leutchen sicherlich gut dafür gerüstet.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 09:37

    Das sind sie seit Jahren so gewohnt.

    Da die ORF Journalsiten nichts dürfen und immer vorher fragen müssen, haben sie das beim hohen Besuch auch so getan.

    Darum könnte ich dort unter solchen Prämissen niemals Journalist sein.

    Der ORF weiß nicht, was der Umgang mit der Wahrheit ist und noch weniger seine Jounalisten, sie müssen fragen, sonst fliegen sie raus.

    Mir ist das als Steuerzahler keine 160 Millionen Euro wert, weder der Journalismus dieser Art noch die fetten Pfründeposten, die den Leistungen entsprechend ein Vielfaches überbezahlt sind und nur zu internen Hackelschmeißen benutzt werden.

    Ich bin für Privatisierung des ORF und Einstellung der ORF Gebühr.

  6. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 01:02

    ........"Ein Journalismus, der sich selbst ins Gesicht schauen kann, würde sich nie dadurch einengen lassen, was einem ein Gesprächspartner vorschreiben will"......

    naja, vermutlich sind am Küniglberg tunlichst sämtliche Spiegel verhängt worden; wozu ich sagen würde: zu Recht! Denn so kenne ich es aus der alten südlichen Tradition - die Spiegel werden verhängt, wenn ím Haus ein Toter aufgebahrt liegt. Und was ist der ORF schon anderes als ein Leichnam.
    Das besonders Schlimme daran ist freilich, daß er auch hartnäckig ein untoter Wiedergänger bleibt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 05:29

    Rückgrat: ein im ORF unbekannter Körperteil!

    Was soll man dazu sonst noch sagen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2010 09:10

    Wenn der Blick in die eigene Brieftasche erfreulicher ist als der in den Spiegel, dann darf man sich nicht wundern, wenn Prioritäten gesetzt werden.


alle Kommentare

  1. Johnanthoney (kein Partner)
  2. Helena (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:30

    This arctlie keeps it real, no doubt.

  3. Romi (kein Partner)
    20. Januar 2015 01:00

    Essays like this are so important to brniedoang people's horizons.

  4. Kurt C. Heidenreich (kein Partner)
    16. Dezember 2010 20:42

    SPÖ links, China weit links - war ja klar sowas. Aber trotzdem:
    SCHWACHSINN - wo man hinschaut ... diesmal beim ORF!

    Was der ORF übrigens auf www.orf.at täglich für Tipp- und Rechtschreibfehler an Mist baut, ist genauso berichtenswert. Ich hab denen schon angeboten, ihnen - quasi als Dauerauftrag! - den täglichen Fehler zu melden ... kein Interesse. Sie wurschteln halt weiter (so gut sie es können, scheinbar).

  5. Neppomuck (kein Partner)
    16. Dezember 2010 09:10

    Wenn der Blick in die eigene Brieftasche erfreulicher ist als der in den Spiegel, dann darf man sich nicht wundern, wenn Prioritäten gesetzt werden.

  6. hoffmann (kein Partner)
    16. Dezember 2010 08:42

    Sorry, Herr Unterberger, aber China ist politisch "links"????? Also "linke" Politik schaut bei mir aber anders aus. Nur weil dort die "Kommunistische Partei" regiert, heisst das noch lange nicht, dass die Politik dort auch "kommunistisch" ist. Das war einmal.
    Namen sind Schall und Rauch - auch jene von Parteien oder sogar Staaten. Das sollte man spätestens seit der Existenz der "Deutschen DEMOKRATISCHEN Republik" wissen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      16. Dezember 2010 09:56

      Also wie würden Sie es denn formulieren? Welches Schema haben Sie anzubieten?

      Wenn da jetzt nichts folgt war Ihnen offensichtlich wichtiger AU am Zeug zu flicken als etwas inhaltliches zu äußern.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 10:01

      Es gab bisher noch nicht ein einziges sozialistisches, national-sozialistisches oder kommunistisches Staatsmodell, das KEINE Diktatur war - egal ob die Diktatur einer Herrenrasse, einer politischen oder einer ökonomischen Klasse. es war IMMER und AUSNAHMSLOS eine Diktatur.
      Also, was an China ist nicht kommunistisch, nicht sozialistisch, nicht links?
      Dass die Führungselite die Instrumente des Kapitalismus benutzt, um sich zu bereichern und ihr Land an die Weltspitze zu heben? Dass Widersprechende, Widerständler, Dissidenten verfolgt, verhaftet, arrestiert oder gleich hingerichtet werden? All das gab es auch bisher in jedem kommunistischen System.
      Also was an den Nachfahren des Großen Mao ist nicht links?
      Da bin ich aber mal gespannt.

    • hoffmann (kein Partner)
      16. Dezember 2010 10:27

      Reinhard

      Offenbar sind für Sie Diktaturen automatisch "links". Demnach waren also Leute wie Franco, Pinochet, Stroessner, Salazar und natürlich Hitler entweder Kommunisten oder keine Diktatoren. Eine interessante Sichtweise......

    • hoffmann (kein Partner)
      16. Dezember 2010 10:49

      "trollfresser"

      Das Wesen des Kommunismus ist für mich im wesentlichen eine zu 100% verstaatlichte Wirtschaft, die nach vorgegebenen Plänen ohne Rücksicht auf den Markt arbeiten muss und das prinzipielle Verbot von privatem Eigentum. Das ist ohne Diktatur mit den damit verbundenen Erscheinungen wie Zensur, Verbot der freien Meinungsäußerung und der gewollten lückenlosen Kontrolle der Bevölkerung nicht durchsetzbar. Das heisst aber nicht, dass es diese diktatorischen Merkmale immer nur in Verbindung mit diesen kommunistischen Prinzipien geben muss. In vielen Diktaturen dieser Erde gab und gibt es trotzdem die Marktwirtschaft bzw. das Recht auf Eigentum. Und ich würde schon sagen, dass China ein Land mittlerweile mit Marktwirtschaft und daher nicht mehr kommunistisch ist. Eine Diktatur bleibt das Land trotzdem.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 11:00

      Ich weiß, dass Sinnerfassung nicht Ihre Stärke ist, ich habe nirgends behauptet, dass alle Diktaturen automatisch links sind, sondern dass bisher alles Linke schlussendlich in Diktaturen endete. Nicht jeder Hund ist ein Dackel, aber alle Dackel sind Hunde. Ich hoffe, diese einfache Metapher können Sie verstehen.
      Wie Sie es schaffen wollen, meine Sichtweise zu erkennen, wenn Sie nicht einmal den Sinn einfacher Sätze begreifen, ist mir ein Rätsel. Eigentlich ist es mir auch vollkommen egal, was irgendwelche Armutschgerl über meine Sichtweise denken; schlimm finde ich nur dass der geistige Niedergang in unserem Land dazu führt, dass die Anzahl jener, die zwar den Inhalt eines Textes nicht verstehen, aber beim Großen Bruder leicht erfragen können, ob jemand Freund oder Feind ist, um ihn dann dümmlich anzupöbeln, immer weiter steigt

      Und zu Ihrem Posting an den Trollfresser:
      Wer glaubt, in China würde Freie Marktwirtschaft herrschen, der glaubt auch, bei uns ist ein Unternehmen kein Staatsbetrieb mehr, wenn es zu einem Privatunternehmen mit Eigentümer Staat erklärt wird. Der Privateigentümer der chinesischen Konzerne ist die Partei, entweder direkt oder über den Umweg eines Parteifunktionärs als Strohpuppe.

    • hoffmann (kein Partner)
      16. Dezember 2010 11:08

      Reinhard

      Ich bitt' Sie, analysieren Sie Ihre eigenen Sätze von 10:01. Ich habe den Eindruck, Sie können Ihre eigenen Postings nicht richtig deuten. Aber vielleicht haben Sie Ihre Meinung auch innerhalb von einer Stunde geändert.

      Und es gibt in China so viel Privatwirtschaft in allen Bereichen, dass man nicht mehr von Kommunismus reden kann. Außerdem: wie soll es in einem Land, in dem die Wirtschaft zu 100% vom Staat kontrolliert wird, ausländischen Konzerten möglich sein, in großem Stil zu investieren. Genau das passiert aber in China.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 11:22

      Hoffmann, Sie sind ermüdend begriffsresistent. Ich schreibe, dass Nationalsozialismus eine Diktatur wäre und Sie posten, ich würde unterstellen, Hitler wäre entweder Kommunist oder kein Diktator. Sind Sie wirklich so dämlich oder hat das System? Und glauben Sie wirklich, ich würde nicht mitbekommen, dass Sie versuchen, aus meiner Ablehnung der linken Schweinereien auf dieser Welt ein Naheverhältnis zum Nazitum herbeizufabulieren?
      Da Sie glaubten, mir unterstellen zu müssen, Hitler wäre aus meiner Sicht "entweder Kommunist oder kein Diktator" gewesen, noch ein Tipp: Hitler führte eine "sozialistische Arbeiterpartei" an, verherrlichte das Arbeitertum und schenkte ihm "Kraft durch Freude", versuchte die Wirtschaft dem großen Ziel des Reiches aller Deutschen unterzuordnen - wie ich bereits an anderer Stelle angemerkt habe: Zwischen Nazis und Kommunisten passt nur ein einziges Blatt Papier, auf der einen Seite steht der Text der "Internationale", auf der anderen Seite das "Horst-Wessel-Lied". Ansonsten ist das alles ein Klumpen, und wenn man Nazis und Kommunisten in einen Sack steckt und mit dem Knüppel darufhaut, trifft man immer den Richtigen.
      Haben Sie es jetzt kapiert oder müssen Sie sich die Inhalte erst ertanzen?

      Und wenn Sie sich einmal damit befassen, wie die Investitionen in China funktionieren (wer keinen chinesischen und von der Partei akzeptierten "Geschäftspartner" hat, der mindestens 51% des Unternehmens besitzt und sich der vollständigen Kontrolle durch den Staat unterwirft, darf in China nicht einen Cent investieren!), würden Sie merken, dass der Kommunismus in China ausschließlich die Werkzeuge des Kapitalismus kontrolliert dort einsetzt, wo Kapital in das Land gelockt und der "Volkswirtschaft" eingegliedert werden kann.
      Von freier Wirtschaft ist China etwa so weit entfernt wie ein Wolf vom Vegetarismus.

    • wirtschaftswunder (kein Partner)
      16. Dezember 2010 11:59

      hoffmann, namen sind schall und rauch, richtig erkannt. in china kontrolliert alles die partei und nennt das marktwirtschaft. aber leute wie sie glauben den worthülsen der chinesischen kommunisten natürlich mehr als ihrem eigenen landsmann, denn der ist ja ein böser reaktionärer rechter und sie ein wonneguter menschenliebender linker.
      fakten sind ihnen da auch egal, denn sie kennen die wahrheit, die eine und einzige, amen.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 12:09

      Richtig, wenn die Partei sagt, sie wäre kommunistisch, dann ist das nicht so weil Hoffmann es so will und die Partei hat gelogen. Sagt die selbe Partei, die von ihr kontrollierte Wirtschaft sei jetzt plötzlich eine Marktwirtschaft, dann ist Hoffmann verzückt und glaubt das sofort aufs Wort, auch wenn die Betrachtung der Wirtschaft mit der Lupe genau das Gegenteil zeigt.
      Selektive Sichtweise und selektive Denkweise; so macht man sich das Weltbild einfach und muss sich nicht fragen, ob es möglich sein kann, dass die Partei im Namen die Wahrheit sagt und bei der Wirtschaft lügt, weil ihr dann der Westen und seine einseitig blinden Proponenten aus der Hand fressen und das Kapital bei ihr abliefern. Und es hält das gloriose Bild einer sozialistischen Gesellschaft sauber.

    • hoffmann (kein Partner)
      16. Dezember 2010 12:27

      reinhard

      Ich habe meine Sichtweise des Kommunismus beschrieben. Haben Sie eine andere? Unter Hitler gab es weder eine zu 100% verstaatlichte Wirtschaft (wenn er das machen hätte wollen, wäre er nie und nimmer von der dt. Großindustrie derart finanziell unterstützt worden) noch hat er den Leuten (mit Ausnahme der Juden, aber das hatte andere Gründe) das Recht auf Eigentum abgesprochen. Sie sollten sich zumindest ein wenig mit der Wirtschaftspolitik unter den Kommunisten und unter den Nationalsozialisten auseinandersetzen. Da gibt es ganz wesentliche Unterschiede.

      Und es gibt in China keine sozialistische oder kommunistische Gesellschaft mehr. Dazu sind die Einkommensunterschiede innerhalb der chinesischen Bevölkerung viel zu groß (und ich meine nicht irgendwelche Parteikader, die es sich richten konnten). China ist ein neoliberaler Staat unter der Führung einer Partei, die sich kommunistisch nennt. Namen sind tatsächlich Schall und Rauch.

    • xRatio (kein Partner)
      16. Dezember 2010 12:47

      Werter Reinhard,

      Sicher: Sozialismus => Diktatur. Daraus folgt aber eben nicht: Diktatur => Sozialismus

      So habe ich hoffmann verstanden. Und das ist auch richtig so. Allerdings war auch Hitler ein Sozialist.

      China ist nach über hundert Jahren übelster Unterdrückung und sozialistischen Terrors endlich wieder auf dem richtigen Weg.

      Wir verdanken den Chinesen - Taiwan, Hongkong, Singapur, den Auslandschinesen in aller Welt unendlich viel.

      Das Gekläffe der gesamten Linken, auch des Dr. Unterberger und einiger Kommentatoren hier liegt vollkommen neben der Sache, ist schlicht und ergreifend dummes Zeug.

      Wenngleich sicher noch einiges zu verbessern ist, zaubern kann schließlich niemand:

      China hat meine volle Sympathie.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. Dezember 2010 13:12

      Bei Unterberger ist vermutlich sogar Viktor Orbán rechts... :/

    • mahler (kein Partner)
      16. Dezember 2010 13:40

      @xratio

      Hitler war ein Sozialist nur an der Oberfläche. Die "links" anmutenden Ansätze seiner Sozialpolitik waren nichts anderes als zuerst Wählerfang und dann Brot für das Volk. In Wahrheit ist es bis zum Zusammenbruch durch den Krieg der Großindustrie nie so gut gegangen wie unter ihm: Wer das Richtige produzierte, hatte Aufträge ohne Ende, die Kosten für Löhne und Gehälter waren lächerlich bis gar nicht vorhanden (Zwangsarbeit), nur ein ganz kleiner Teil der Leute, die in Nazideutschland arbeiteten, hatten irgendwelche sozialrechtlichen Absicherungen. Die Situation der meistens arbeitenden Menschen im 3. Reich war schlimmer denn je, viel schlimmer als im 19. Jhd., als manche Leute begannen, für Arbeiterrechte auf die Barrikaden zu steigen und so zum Entstehen einer sozialistischen Bewegung beitrugen.

    • mahler (kein Partner)
      16. Dezember 2010 13:42

      Das Wort "meistens" am Ende der viertletzten Zeile kann man streichen.

    • xRatio (kein Partner)
      16. Dezember 2010 14:23

      @ mahler

      bloß mal einige wenige Hinweise zu einer evidenten Tatsache.

      Josef Schüßlburner, Sozialdemokrat Adolf Hitler

      http://ef-magazin.de/2009/05/01/1164-vergangenheitsbewaeltigung-sozialdemokrat-adolf-hitler

      Prof. George Reisman, Warum Nationalsozialismus Sozialismus war und warum Sozialismus totalitär ist

      http://www.kellmann-stiftung.de/beitrag/reisman_nationalsozialismus.html

      Suchen Sie auf ef-magazin.de mal "NSDAP". Dann finden Sie noch weitaus mehr zum Thema.

      Lit.: Josef Schüßlburner, Roter, brauner und grüner SOZIALISMUS, 2008

      usw.

    • S. Oberreit (kein Partner)
      16. Dezember 2010 14:58

      Lustig, das können auch nur die Linken. Linke haben in ihrer jüngeren Geschichte rund 100 Millionen Menschen ermordet. Entweder der genmeine Linke leugnet die Morde ganz einfach und wenn das nicht mehr geht, kommt meistens so ein Satz wie: ..... das hat ja nichts mit Kommunsimus zu tun....

      All die kommunisteischen Führer wir Pol Pot, Mao, Stalin, Honnecker, Ceaucesu...
      was haben die eigentlich mit dem Kommunismus zu tun gehabt....

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 18:43

      @xRatio

      Einmal versuche ich es noch, da ich bei Ihnen optimistisch bin, dass Sie den Zusammenhang erkennen:

      Sie schreiben:
      "Sicher: Sozialismus => Diktatur. Daraus folgt aber eben nicht: Diktatur => Sozialismus"

      Zum Vergleich meine Worte:
      "Es gab bisher noch nicht ein einziges sozialistisches, national-sozialistisches oder kommunistisches Staatsmodell, das KEINE Diktatur war - egal ob die Diktatur einer Herrenrasse, einer politischen oder einer ökonomischen Klasse. es war IMMER und AUSNAHMSLOS eine Diktatur."

      An keiner Stelle, nicht einer einzigen, behaupte ich, dass Diktaturen immer links oder sozialistisch sind; ich behaupte lediglich, dass alles Linke und jede Form des Sozialismus bisher immer in eine Diktatur gemündet ist. Lassen Sie sich nicht davon verwirren, dass Typen wie Hoffmann, wenn man ihnen am Weltbild kratzt, sofort jede Aussage so zu verdrehen suchen, als würde jeder, der nicht seine Meinung teilt, den Nazis nahestehen. Das ist inzwischen die übliche und unappetitliche linke Anpinkeltaktik.

      Wenn Sie weiterhin schreiben: "Und das ist auch richtig so. Allerdings war auch Hitler ein Sozialist." dann kann ich nur sagen: genau das habe ich ja auch in meinen weiteren Postings erklärt.

      Ich bestreite auch an keiner Stelle, dass wir Auslandschinesen einiges zu verdanken haben und es sehr geschäftstüchtige Menschen dort gibt, ich behaupte nur, dass (vielleich nur "noch", das wird die Zeit zeigen) die Wirtschaft in der Hand von Proponenten des Parteiapparates liegt; die Ausnahmen aus Taiwan und Hongkong erklären sich aber auch nur aus deren Vergangenheit; wenn Volkschina gekonnt hätte wie es wollte, wäre die gesamte Wirtschaft der ehemaligen englischen Kronkolonie Hongkong bereits in der Volkswirtschaft aufgegangen, und Taiwan wird völkerrechtlich nicht einmal als Teil Volkschinas anerkannt. Von diesen beiden sowie einigen Auslandschinesen auf die gesellschaftspolitischen und wirtschaftspolitischen Strukturen und das Vertrauen in eine Entwicklung unter einer kommunistischen Partei rückzuschließen erscheint mir fahrlässig. Die Erfahrungen eines Freundes, der in den letzten Jahren viel Zeit in China verbracht und dort erfolglos versucht hat, unabhängig wirtschaftlich Fuß zu fassen, und der deswegen tiefe Einblicke in die Vernetzung aus Partei und Wirtschaft erfassen konnte, wiegen für mich schwerer als die Vorzeigestädte, die nicht repräsentativ für ganz China sein können.
      Die Aufzählung von Singapur ist irrelevant, da Malaysia nichts mit der VR China zu tun hat.
      Nein, meine Sympathie hat nicht China; meine Sympathie haben jene Chinesen, die gegen den scharfen Wind der kommunistischen Diktatur und ihrer selbstherrlichen Bestimmung, wer wann was darf und wer nicht, mutig, fleißig und tüchtig versuchen ein Leben in wirtschaftlicher Freiheit aufzubauen. Denen drücke ich die Daumen, dass der eingschlagene Weg der Parteidiktatur irgend eines Tages das Ruder aus den Händen schlägt.

    • UFisch (kein Partner)
      16. Dezember 2010 18:44

      Nur, weil sich die Kommunisten wirtschaftlich zu SteinzeitKapitalisten gemausert haben, sollte man nicht glauben, dass sie sich auch in allem anderen nach "rechts" bewegt haben. Nein, das Meiste ist nach wie vor links und wie links das merkt man, wenn die öffentlichen Medien gleichgeschaltet sind und die Justiz sich in Rot ergießt, von den Jasagern im "Parlament" ganz zu schweigen!

    • Trollfresser (kein Partner)
      16. Dezember 2010 21:30

      Da geht es ja drunter und drüber.

      Nach meinem aufmüpfigen Posting bin ich noch eines schuldig.

      Also: Da wir hier bei uns kein anderes Schema als das rechts(pfui)-links(here Lichtgestalten frei haus)-Schema verwenden, ist China darin eingeordnet natürlich so links wie nur etwas. Dafür kommt man ohne Definition von links aus, denn rechts sind die sicher nicht.

      Von China aus gesehen ist das ganz anders: Die Chinesen sind Chinesen weil sie Chinesen sind und die sind einmal nur Chinesen. Ob sie sich jetzt Sozialisten, Kommunisten oder sonst was nennen ist genauso wie wenn einer von uns LAngnasen denen erklären würde worum es bei Tai Chi geht - reine Tünche.

      Genauso gibt es strenggenommen keine rechten oder linken Diktaturen, denn eine Diktatur geht in erster Linie dem Volk an die geistige Freiheit. Und da die Sozialisten in erster Linie mit ihrem absoluten Wahrheitsanspruch alle belügen so tendieren auch in erster Linie Diktaturen dazu sozialistisch zu sein oder gleich von welchem Ausgangspunkt sozialistoid zu werden.

      Und weile viele Namen genannt wurden: "rechte" Diktaturen haben im Gegensatz zu den "linken" ein großes Demokratisierungspotenzial. So können die Spanier eigentlich dem Franco posthum die Füße küssen, denn er hat sie nach dem Bürgerkrieg aus dem viel schlimmeren WK II herausgehalten. Pinochet mußte im Gegensatz zu Allende nicht umgebracht werden um aus dem Amt zu scheiden. Castro hingegen hat seinem Land eine Diktatur des Status quo ante gebracht und bei seinem Tod wird man sicher ähnliche Prozesse beobachten können wie nach dem Tod von Tito oder von Mao.

    • hoffmann (kein Partner)
      16. Dezember 2010 22:44

      Reinhard

      Sie schreiben nicht nur die von Ihnen erneut gepostete Sequenz: "Es gab bisher noch nicht ein einziges sozialistisches, national-sozialistisches oder kommunistisches Staatsmodell, das KEINE Diktatur war - egal ob die Diktatur einer Herrenrasse, einer politischen oder einer ökonomischen Klasse. es war IMMER und AUSNAHMSLOS eine Diktatur" - Sie setzen unmittelbar fort mit der Frage: "Also, was an China ist nicht kommunistisch, nicht sozialistisch, nicht links?"

      Daraus ist zu folgern, dass Sie jede Diktatur automatisch als "links" klassifizieren. Tut mir leid.

      trollfresser

      Na, ich weiß nicht, ob die Spanier dem Franco die Füße küssen sollten. Erstens hat er es für gut gefunden, durch einen Bürgerkrieg an die Macht zu kommen, bei dem ganze Städte in Schutt und Asche lagen (Guernica) - Sie tun gerade so, als sei der Bürgerkrieg etwas Gutes gewesen und Franco hätte quasi nicht anders gekonnt; Und jetzt werfen Sie Allende vor, dass seine Präsidentschaft durch seine Ermordung endete? Das ist doch grotesk. Seine Ermordung geschah übrigens auf Befehl von Pinochet, den Sie dafür bejubeln, dass er nicht ermordet wurde. Sorry, aber das ist krank. Sie können auch darüber nachdenken, warum die Kubaner eine Revolution gegen Batista anzettelten (Castro hatte damals eine sehr breite Unterstützung in der Bevölkerung), gegen Castro aber nicht.

    • fosca
      16. Dezember 2010 22:45

      @Reinhard

      Sie haben das vollkommen richtig herausgearbeitet und ich gebe Ihnen 100%ig recht, nur linke Betonköpfe wollen das gar nicht erst begreifen >>>> damit ist es "Perlen vor die Säue werfen"! :-(

    • xRatio (kein Partner)
      17. Dezember 2010 01:09

      @Reinhard 16. Dezember 2010 18:43

      So wie Sie es jetzt schreiben, stimme ich Ihnen zu. Vielleicht habe ich Sie oben ja mißverstanden.

      Was hoffmann sonst so schreibt, weiß ich nicht. Meine Bemerkung über Hitler bezog sich nicht auf Sie, sondern auf ihn (und dann mahler).
      Linke mögen ihren hausgemachten Ober-Sozi und Gesinnungsgenossen Adolf Hitler halt nicht mehr so gern. ;-)

      Den von links fast täglich geschürten Haß auf China, führe ich darauf zurück, daß der stets insbrünstig bejubelte linke Vorzeige-Massenmörder Mao dort an Einfluß verloren hat.
      China ist auf dem richtigen Weg. Nur deswegen geht es mit diesem Land so rapide bergauf.

      Meine besten Wünsche begleiten China auf seinem Weg. Daß China Erfolg hat, liegt vor allem auch in unserem Interesse.

      Ohne die Chinesen wären wir total verblödeten, verlinkten Dussel-Europäer längst arm wie die Kirchenmäuse.

      @fosca 16. Dezember 2010 22:45

      Fragen der Logik sollte man zu allerletzt als irrelevant abtun.
      Die Erde bleibt auch dann rund, wenn das jemand behauptet, der mir sonst nicht in den Kram paßt.

  7. Reinhard1 (kein Partner)
    16. Dezember 2010 00:35

    Wo ist die Quelle für diese Behauptung? Bitte nachreichen, damit man diesen Eintrag auch ernst nehmen kann.

    Ansonst ist der Eintrag und die Diskussion um keinen Deut besser als das was so gerne an anderen Medien angeprangert wird.

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Dezember 2010 09:42

      Wer keinen Link hat kann nicht recht haben, oder wie?

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 10:20

      Werter Namensvetter, es funktioniert generell bei Medien so, dass Quellen nicht namentlich genannt werden müssen, wenn sie Repressalien befürchten müssen. Das nennt sich Redaktionsgeheimnis.
      Der ORF beruft sich sogar auf dieses bei der Weigerung der Herausgabe von Datenmaterila, auf dem die Namen von internen Quellen, die auch nichts zu befürchten hätten, gar nicht angetastet werden. DAS ist eine bodenlose Frechheit, ein Verlachen der Justiz und deren Zahnlosigkeit ein Beweis für die Macht des Rotfunks im Staat.
      Was Unterberger tut ist normale Medienpraxis. Und deswegen könnte der ORF auch klagen, wenn er beweisen kann, dass es sich um eine Lüge handelt. Kann er das nicht, so spricht das für sich.
      Die Freiheit des Journalismus und der Schutz der Quelle sind die Grundvoraussetzungen für freie und enthüllende Berichterstattung. Bei uns leider immer seltener zu finden...

  8. terbuan
    15. Dezember 2010 21:07

    Nicht ganz O.T.

    Die deutsche Kommission zur Reformierung der Rundfunkgebühren hat heute den Beschluß gefaßt, dass künftig (ab 2013) eine einheitliche Rundfunkgebühr für alle Haushalte zu bezahlen ist, unabhängig von der Art und Anzahl der Empfangsgeräte, also eine Art Steuer.
    Die Aufgabe der GEZ (=GIS), Schwarzhörer und -seher aufzuspüren fiele dann weg, die Beweislast wird umgekehrt, jeder muß zahlen und muß dann erst beweisen, dass bei ihm kein Empfang möglich ist.

    Da wir nicht nur Positives sondern vielfach auch Unsinn von unserem Nachbarn übernehmen, darf sich der ORF schon freuen, das Beispiel wird unter Garantie bei uns Schule machen!

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 06:18

      Mir ist auch die Spucke weggeblieben. Aber beim Aussackeln samma kreativ. Da heute theoretisch schon am Handy TV konsumiert werden kann, wird es einfach jeden treffen, und in Österreich natürlich "sozial gerecht", also Gebührenbefreiung für die eigene Klientel und Ausgleichszahlung an den ORF aus dem Steuertopf.
      Wass aber dem Fass ganz die Krone ins Gesicht schlägt: Jedes Unternehmen muss, gestaffelt nach Anzahl der Arbeitnehmer, auch zahlen, da diese ja Radio hören könnten. Unternehmen sind jeder Würstelstand, jede Pizzeria, jeder Blumenladen, ja sogar einfache EPU - hoppla, die zahlen dann ja doppelt?! Hurra, so können wir endlich wieder die Leistungs-Reichen aussackeln und dann das Geld in ein Programm pumpen, in dem sie sich auch noch anspucken lassen können - fein!

    • Üzgür Küküm (kein Partner)
      16. Dezember 2010 08:56

      Ei, hastu vergessen auf misch, ei? Isch zahl ganz sischer nix für Tevau, ei, reicht wenn dumme Ösis voll krass keschen, ei. Bei uns traut sisch eh kein Schweinefressa in Wohnung rein, ei, wenn da kommt Kontröller von Tevau kriegta was auf Fresse von mein Bruda Ögür und von meim Alten. Solla sisch merken, ei, war schon Krampf die Wohnbaugös... gesell... also die Ausbeuta Vamieta Ärsche zu zwingen dassi müssen uns große Schüssel montieren für türkische Tevau. Mein Alta nur schaut türkisch, ei, was will dann ÖRF-Mann von uns, ei, solla vaschwinda sonst Fresseklatsch, ei!

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Dezember 2010 09:46

      Alles nur einen Frage der Gewohnheit.
      Siehe ÖBB, Verkehrsbetriebe etc.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 10:03

      Ja, Üzgür, teuer wirds nur, wenn dein Bruder hat Kebab-Stand, ist er Untermehmer muss er Steuern zahlen - und Zwangsabgaben auch!

  9. Schani
    15. Dezember 2010 16:18

    Die Kriecherei in die Allerwertesten sozialistischer Diktatoren hat in Österreich ja Tradition:Renner diente sich erst Hitler,dann Stalin an und Vranitzky erließ anlässlich des Österreichbesuches eines chinesischen Oberbonzen ein Demonstrationsverbot.
    Woher sollen es daher die rotgrünen Tschopperln vom ORF also besser wissen?

    • chm (kein Partner)
      16. Dezember 2010 10:00

      "Ich stimme mit JA!" (Renner nicht Innitzer, nicht Dollfuß und nicht Schuschnigg)

      Entweder war unser aller Säulenheiliger ein geheimer Faschist oder in seinem Glauben, den Hitler der nationalSOZIALISTISCHEN Bruderparteil zu derreiten einfach naturblöd und blind

  10. Brigitte Imb
    15. Dezember 2010 14:55

    Anpassung ist die Devise.

    Wenn nun ein Sklavenhändler kommt, werden wir vielleicht auch noch fragen, ob wir Ketten tragen dürfen - gemeint sind nicht die güldenen.

    • Üzgür Küküm (kein Partner)
      16. Dezember 2010 08:45

      Sind wir eh schon da bei euch, ei, nix kapieren he?
      Dhimmies sind Dummies, ei, brauchtsu nisch Ketten, ei, wenn du Schweinefressa legst in Ketten, willa sisch frei machen, ei, aba wennste ihm sagts dass du bist voll arm und lieb, ei, dann fragter disch wie er dienen darf - voll krass ei, Schweinefressa machen sogar Gesetz, ei, wo kannst andere Schweinefressa vaklagen, wenna nisch dienen will! Allah hat uns Dhimmies geschenkt als Lohn, ei, weil türkisch Mann einfach beste auf ganze Welt, ei, und Rest iss Dreck!

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Dezember 2010 09:48

      "Schon mancher akzeptiert die Kette in dem Glauben, an ihrem Ende befinde sich der Rettungsanker."

      Wieslaw Brudzinski,
      polnischer Satiriker (geb. 1920)

  11. thomas lahnsteiner
    15. Dezember 2010 14:46

    das wundert einen ja nicht..begegnet der ORF doch auch den repräsentanten russlands kriecherisch und devot, verfasst jubelberichte über die russischen mafia-gauner, die sich in kitzbühl angesiedelt haben...nur wenn es zB gegen berlusconi geht, da kriechen die linken manipulierer aus ihrer sicheren deckung heraus und feuern ihre politisch korrekten breitseiten ab......da gibt dann auch der heinzl in der chilliverblödungssendung seinen senf dazu !
    ein durch und durch verkommenes medium, dessen zukunftsaussichten immer düsterer werden, sollen doch vor allem die schwachsinnige rudas und das intrigante journalistensöhnchen den weiteren weg des ORF bestimmen......

  12. Rosi
    15. Dezember 2010 12:24

    Wie weit links ist denn China wirklich?
    Im Leistungsdenken und -handeln sind die Chinesen den Österreichern aber so weit überlegen, daß das in keinem Maß der Welt ausdrückbar ist!

    • simplicissimus
      15. Dezember 2010 14:07

      ja, weil sie gerade dabei sind, die zwangsbeglückungen über bord zu werfen.
      wir sind so satt geworden, dass wir uns unglaubliche luxusdummheiten leisten zu können glauben. aber alles ist ständig in bewegung und das wird so auf dauer nicht bleiben können.

  13. A.K.
    15. Dezember 2010 11:46

    Die Tatsache, daß der Staatsrundfunk vor Interviews anfragt, was gesagt/gefragt werden darf (was laut Dr. Unterberger der ORF selbst bestätigt hat) ist doch eigentlich nicht überraschend. Verhalten, das gut eingeübt ist, kommt eben bei Bedarf automatisch zur Anwendung. Konkret war es eben der chinesische Botschafter, es hätte aber auch ein österreichischer Vertreter der Linken oder Grünen sein können.

  14. Doppeladler
    15. Dezember 2010 10:10

    Was will man vom O-Rot-Funk denn schon anderes erwarten? Auf der einen Seite sinkt das Niveau des gebotenen von Tag zu Tag - ebenso die Einschaltquoten. Hilflose Versuche mittels eines neuen Designs und einer neuen Namensgebung (aus "ORF 1" wird "ORF eins") diesen Niveauverlust mitzuverfolgen.

    Das inhaltliche Niveau wird dem der Hauptschulen immer mehr angeglichen (z. B. Wetterbericht: Früher gab es eine Differenzierung in Zentralalpen, Voralpen, östliche und westlich udgl. Heute ist alles nur mehr "Bergland" auch auf Ö1).

    Und dann natürlich die ideologische Vereinnahmung. Was im von der Löwelstraße gesteuerten Rot-Funk abläuft, ist auch schon für die Gesamtschule geplant ... Nivellierung nach unten, ideologische Gleichschaltung usw.

    Den Botschafter einer linken Diktatur zu fragen, was man ihn fragen darf, ist ja noch harmlos dagegen!

    • A.K.
      15. Dezember 2010 12:19

      @Doppeladler und ORF-Wetterbericht:
      In meiner Kindheit war im Österreichischen Rundfunk beim Wetterbericht noch vom Luftdruck mit z.B. 760 mm-Quecksilbersäule (nach den aktuellen SI-Normen müßte es inzwischen 1033 Hektopascal heißen) und von Isobaren (Orte, an denen der gleiche Luftdruck herrscht) die Rede. In vielen Zeitungen gab es Wetterkarten mit Skizzen von Hoch-Tiefdruckgebieten und auch Darstellungen von Wetterfronten.
      Durch die Verblödungsindustrie „Kronenzeitung“, linker ORF, etc. wird solches als überflüssig, weil „nicht mediengerecht“ hingestellt, dafür aber eine personalintensive Wetterredaktion im ORF erhalten, die z.B. Schneelandschaften zeigt, um über Winterwetter zu informieren.
      Studien, die Richtung Mathematik, Physik, Technik gehen, sind ja inzwischen auch nicht mehr sehr überlaufen. In spanischen Privatsendern werden hingegen auch heute noch Wetterberichte, die diesen Namen verdienen geboten. Dort kennt man noch Begriffe wie Windgeschwindigkeit und die Beaufortskala zu deren Klassifikation. Auch in Italien – das der linke ORF möglichst rasch befreien möchte – gibt es in Privatsendern (!) brauchbare Wetterberichte. In Österreich genügt es den Wetterbericht der ZAMG im Internet anzuschauen um gut informiert zu sein. Soweit der ORF überhaupt eine Wettervorschau bietet, weicht sie oft von jener der ZAMG ab, wobei letztere meist zutrifft.

    • Üzgür Küküm (kein Partner)
      16. Dezember 2010 08:26

      Ei was redest du da von Iso... Isa... Dings...linien, oder Hektor... Hektar... ach was für Zeuch mann, isses doch egal ob welsche Skala wo was zeischt, ei, isch will wissen ob isch muss warm anziehen wenn isch geh mit Ali in Disco, und ob es macht Bumm und so, wobei in Disco macht immer Bumm, und wenn nisch Wetta dann der Ali mit blöde Schweinefresser, ei!
      Isch will lieber Wetta auf türkisch, ei, von voll geile Tussi, ei, krass!

  15. Josef Maierhofer
    15. Dezember 2010 09:37

    Das sind sie seit Jahren so gewohnt.

    Da die ORF Journalsiten nichts dürfen und immer vorher fragen müssen, haben sie das beim hohen Besuch auch so getan.

    Darum könnte ich dort unter solchen Prämissen niemals Journalist sein.

    Der ORF weiß nicht, was der Umgang mit der Wahrheit ist und noch weniger seine Jounalisten, sie müssen fragen, sonst fliegen sie raus.

    Mir ist das als Steuerzahler keine 160 Millionen Euro wert, weder der Journalismus dieser Art noch die fetten Pfründeposten, die den Leistungen entsprechend ein Vielfaches überbezahlt sind und nur zu internen Hackelschmeißen benutzt werden.

    Ich bin für Privatisierung des ORF und Einstellung der ORF Gebühr.

    • Josef Maierhofer
      15. Dezember 2010 11:01

      Zusatz:

      H.C. Strache würden Sie nicht fragen, welche Fragen er beantworten will, da würden sie die Chefredaktion fragen, was zu fragen wäre. So weit muß der diktatorische Drill schon reichen.

    • simplicissimus
      15. Dezember 2010 11:51

      ich schliesse mich der forderung an.
      ein staatlicher rundfunk mit zwansgebühren hat sich gefälligst um weitgehende neutralität und ausgewogenheit zu bemühen und sich nicht als vorreiter irgendeiner weltanschauung aufzuspielen.
      das kann man den privaten überlassen, die frei von jedem wählbar sind.

      es ist traurig und beschämend, dass man dass überhaupt erwähnen muss.

    • simplicissimus
      15. Dezember 2010 11:55

      tippfehler: ein g zuwenig und ein s zuviel

    • fosca
      15. Dezember 2010 22:20

      @Josef Maierhofer

      Bei H.C. Strache wird sogar das dem ORF genehme "Publikum" herangekarrt!

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Dezember 2010 07:49

      @Maierhofer, simplicissimus und fosca
      Dem kann man nichts hinzufügen, das kann man nur unterschreiben!

    • Wertkonservativer
  16. MJM
    15. Dezember 2010 09:11

    Anders rum gefragt: Gäbe es im ORF überhaupt jemanden der Übung darin hat, Fragen frei zu formulieren?

  17. Celian
    15. Dezember 2010 08:06

    Der ORF erstarrt sofort in eine Art Demutshaltung, wenn er vor hoch angesehenen Machthabern zu Kreuze kriechen darf.

    Man fühlt sich an frühere Zeiten erinnert, als auch mit Politikern hier zulande Vorabsprache gang und gäbe war. Dementsprechend geräuschlos war das Fernsehen dazumal. Eigentlich hat sich nicht viel geändert. Vom kritischen Journalismus was zumindest nach links gilt, sind wir meilenweit entfernt.

  18. simplicissimus
    15. Dezember 2010 07:40

    ich habe gehört, dass spiegel im orf als politisch unkorrekt gelten und daher überall, auch auf den toiletten entfernt wurden.
    man könnte ja geschlecht, alter, schlechtes gewissen und was sonst noch alles darin erkennen.
    ich möchte diese ungeheuer qualitätssteigernde massnahme eindringlich auch der presse empfehlen.

    • Anton Volpini
      15. Dezember 2010 11:25

      Das mit den Spiegeln meinen Sie doch nicht im Ernst?

    • simplicissimus
      15. Dezember 2010 11:39

      aber tierisch ernst!

    • simplicissimus
      15. Dezember 2010 11:41

      anton volpini: macht nix, die pc ist schon so verschroben geworden, dass man sogar die spiegel-geschichte für wahr halten kann.

    • Anton Volpini
      15. Dezember 2010 12:17

      Wenn das stimmt, dann könnte man das auch anders deuten: Diese ORF Leute sind schon so verkommen, daß sie sich nicht einmal selbst mehr in den Spiegel schauen können!

    • simplicissimus
      15. Dezember 2010 13:52

      das haben sie gesagt. da ich ein zutiefst politisch korrekter mensch bin würde ich niemals auch nur ansatzweise auf eine solche interpretation kommen.
      da ich andererseits aber auch vehement für meinungsfreiheit eintrete, liegt es mir fern, ihnen heftig zu widersprechen.

    • Anton Volpini
      15. Dezember 2010 15:49

      Danke simplicissimus für Ihre tolerante Haltung mir gegenüber. Dafür alle meine Devotionalien :-)
      Ich kanns immer noch nicht glauben, daß die alle Spiegel entfernt haben. Doch nicht in den Schminkräumen???

    • Anton Volpini
      15. Dezember 2010 15:54

      Oder Garderoben??
      Wie kommt die Fr. Thurnherr sonst zu Ihrer Föhnfrisur??
      Ich packs einfach nicht!

  19. Martin Bauer
    15. Dezember 2010 07:24

    Also, diesmal verstehe ich das Tagebuch nicht wirklich. :-)

    Dass in Diktaturen die Fragen vorher einzureichen sind, ist gängige Praxis.

    Dass man die Fragen vorher erfrägt - weniger (fällt unter ORF-Praxis)

    Aber vor allem dass man überhaupt so ein Interview anstrebt, das verstehe wer will.

    K&K - Kakao und Kästner

  20. Paige
    15. Dezember 2010 07:01

    Na, das ist beim ORF doch gang und gäbe. Auch unsere linken Politheinis werden vom ORF regelmäßig vor einem Interview von hauseigenen Experten des ORF präpariert. Die können dann sogar die Antworten auswendig...

  21. terbuan
    15. Dezember 2010 06:58

    Was ein strammlinker ORF-Journalist einen chinesischen Botschafter zu fragen hat, das hat er doch schon mit der Partei-Muttermilch aufgesogen, wozu dann noch diese Pflichtübung?

  22. Wertkonservativer
    15. Dezember 2010 05:29

    Rückgrat: ein im ORF unbekannter Körperteil!

    Was soll man dazu sonst noch sagen?

    • simplicissimus
      15. Dezember 2010 07:44

      das sind alles linkshänder.
      die rechte wurde kraft eines scharia-urteils abgehackt.

    • brechstange
      15. Dezember 2010 09:06

      Vielleicht würde eine Ladung Gummibärchen helfen, da Gelatine das Rückgrat stärkt. Das wär doch was?

    • Üzgür Küküm (kein Partner)
      16. Dezember 2010 08:33

      Was soll das mit Scharia, ei, willstu Moslems diski... düskrü... also voll verachten oda was, ei?
      Wenn Scharia würde in ÖRF eingeführt, alle was lügen tun täten wir voll krass Zunge rausschneiden, ei!
      Wie willstu machen Tevau mit lauter Stumme, ei? Denkstu nach, Alta!

    • Wertkonservativer
      16. Dezember 2010 11:46

      @ Üzgür Küküm,

      Sie sind vielleicht ein rechter Witzbold, aber , bitte, was hat Ihr "lustiges" Gestammel mit meinem Beitrag zu tun?
      Sagen Sie es mir bitte bei Gelegenheit. So aufgesetzte Prolo- oder Ethno-Sprüche sind kurzzeitig lustig, auf die Dauer aber eher lähmend.

      Habe die Ehre, Multi"Ü" !

  23. Maria Kiel
    15. Dezember 2010 01:02

    ........"Ein Journalismus, der sich selbst ins Gesicht schauen kann, würde sich nie dadurch einengen lassen, was einem ein Gesprächspartner vorschreiben will"......

    naja, vermutlich sind am Küniglberg tunlichst sämtliche Spiegel verhängt worden; wozu ich sagen würde: zu Recht! Denn so kenne ich es aus der alten südlichen Tradition - die Spiegel werden verhängt, wenn ím Haus ein Toter aufgebahrt liegt. Und was ist der ORF schon anderes als ein Leichnam.
    Das besonders Schlimme daran ist freilich, daß er auch hartnäckig ein untoter Wiedergänger bleibt.

  24. Brigitte Imb
    15. Dezember 2010 00:39

    Ja mei, die linken ORFler versuchen halt prophylaktisch zukunftsorientiert zu handeln.
    Man kann ja nie wissen ob der kommunistische Traum nicht doch wahr wird (fürs gewöhnliche Volk versteht sich) - und dann sind diese Leutchen sicherlich gut dafür gerüstet.

  25. fosca
    15. Dezember 2010 00:25

    Der letzte Satz trifft es genau: Diese Posse ist im ORF möglich, weil es sich um eine linksextreme Diktatur handelt. Wer könnte sich ein solches Interview mit einem rechtradikalen Politiker vorstellen?
    Aber mehr als bisher kann sich unser Öffentlich-Rechtlicher sowieso nicht mehr entlarven! Alles klar!





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