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Die Klima-Touristen

Wollen Sie gerne regelmäßig schöne Orte in Luxushotels besuchen, ohne dafür irgendetwas zu zahlen? Wie gefallen Ihnen beispielsweise Bali, Rio de Janeiro, Genf, New Delhi, Marrakesch, Kopenhagen, Kyoto, Cancun und Buenos Aires? Sie müssen sich dabei nicht für eines der Ziele entscheiden, sondern Sie können diese im Lauf der Zeit alle besuchen. Und Sie müssen auch nicht vor Antritt der Reise einen Lottogewinn erzielen, sondern nur drei leicht erfüllbaren Bedingungen genügen.

Erstens dürfen Sie natürlich keine Bedenken hinsichtlich der Umweltbelastung durch Fernreisen haben. Und schon gar nicht dürfen Sie die Geschichten von der globalen Erwärmung ernst nehmen, deren angeblich schädliche Folgen behaupteterweise etwa durch Treibhausgas-Emissionen der Flugzeuge verstärkt werden.

Zweitens müssen Sie sich als Experte bezeichnen. Wofür Sie Experte sind, ist eigentlich egal. Es sollte nur irgendwie gut, also grün klingen.

Und drittens müssen Sie beschwören, dass Sie immer Ihren Glauben an die globale Erwärmung bekennen werden, dass Sie jeden unabhängigen und andersgläubigen Wissenschaftler denunzieren und von Forschungsgeldern fernhalten wollen, und dass Sie alle diesem Glauben widersprechende Indizien ignorieren werden. Ob Sie es wirklich glauben, ist hingegen egal.

Sie haben zwischen den einzelnen Bedingungen einen gewissen Widerspruch erkannt? Gehaben Sie sich doch nicht so! Politisch korrekte Wissenschaft muss schon ein paar unbedeutende Opfer bringen und mit Widersprüchen zu leben lernen. Denken Sie einfach an die schönen Reiseziele des Umwelttourismus. Und daran, dass Sie künftig ständig von den politisch korrekten Fernsehstationen dieser Welt interviewt werden, was Ihren Stellenwert bei den Nachbarn erhöht.

Am gegenwärtigen Umweltgipfel in Cancun nehmen zwar deutlich weniger Menschen als beim letzten in Kopenhagen teil; denn einige Wissenschaftler haben nach Aufdecken vieler Betrügereien rund um die Erwärmungs-Theorie so etwas wie Gewissen gezeigt, und einige Regierungen scheinen zum Unterschied von Österreich sogar das Sparen ernst zu nehmen. Dennoch sind immer noch 10.000 Erwärmungs-Anhänger auf Kosten der diversen Steuerzahler nach Cancun gereist. Was rund 40.000 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre entweichen lässt.

Worüber man sich freilich durchaus freuen kann: Denn CO2 ist ja sehr hilfreich für das Wachstum von Pflanzen, Obst und Gemüse.

Neben CO2 wird in Cancun auch viel heiße Luft produziert. Aber auch die ist im Vergleich zu früheren Gipfeln deutlich weniger geworden. Denn weltweit häufen sich die Signale, dass die Klimahysterie im Abflauen ist. Weltweit? Na ja, in einem kleinen Retro-Land im Herzen Europas noch nicht gerade. Aber lassen wir das.

Beispielsweise in den USA wird die Chicago Climate Exchange zugesperrt. Denn der Handel mit CO2-Emissionsrechten ist total kollabiert. Was man von Anfang an vermuten musste, ist in zahllosen Ländern passiert: Diese Bürokraten-Idee des Emissionshandels zur Regulierung der angeblich schädlichen Treibhausgase hat sich als gigantische Betrugsquelle erwiesen. Wie es ja immer der Fall ist, wenn Planwirtschaft praktiziert wird.

Der österreichische Energieexperte Dieter Friedl (er ist nicht in Cancun) hat nachgewiesen, dass fünf deutsche Stromversorger durch die Einpreisung von kostenlos erhaltenen CO2-Zertifikaten in den Strompreis 39 Milliarden Euro zusätzlich verdient haben. Friedl: „Es wird betrogen, was das Zeug hält.“

In China hatte man besonders viele gute Ideen beim Betrügen: Theoretisch darf es nur Geld für solche Projekte geben, die ohne Emissionsgutschriften nicht lebensfähig wären. Was haben die schlauen Chinesen daraufhin gemacht? Sie haben einfach die Einspeistarife für Windkraftstrom gesenkt, sodass die Anlagen nur noch mit Emissionsgutschriften rentabel sind und Förderungsanspruch haben. Ebenfalls in China wird die Produktion von Kühlmitteln, die das angeblich klimaschädliche Treibhausgas HFC-23 emittieren, überhaupt nur deshalb ausgeweitet, um für die Vernichtung dieses Gases Gutschriften zu kassieren.

Dieser Flop der Emissionsrechte-Idee reiht sich in die lange Liste der Kopfschwangerschaften von Experten zum Thema Energie ein, die aber leider nie zu einer Geburt von etwas Brauchbaren geführt haben: Im Bereich Photovoltaik beispielsweise gibt es zwar gigantische Förderungen zur Freude einer neuen Industriebranche, aber nur sehr wenig Forschung zur Verbesserung der Effizienz oder Reduktion der Kosten.

Ebenfalls nach wie vor ergebnislos ist die seit Jahrzehnten als Wundermittel angekündigte Kernfusion oder die sogenannte Wasserstoff-Technologie. Auch das Stromauto hat eine sehr problematische Zukunft, obwohl in seine Entwicklung Milliarden gepulvert werden. Die benötigten Batterien sind nach wie vor riesig, schwer und wenig effizient; zugleich ist auch die Frage ungelöst, woher die benötigten Strommengen überhaupt kommen sollen.

Aber zum Glück für die Menschheit reichen die heute bekannten Gas- und Ölreserven für einen weit längeren Zeitraum, als jemals in früheren Jahrzehnten prophezeit worden war. Gewiss: Sie liegen in weiterer Entfernung und größeren Tiefen als einst, was teurer und riskanter ist.

Gleichwohl fällt auf, dass im Golf von Mexiko von der viel diskutierten Megakatastrophe des heurigen Jahres mit ihren Unmengen ausgetretenen Öls entgegen den ursprünglichen Prophezeiungen jahrzehntelanger Folgen kaum noch Spuren zu finden sind.  Daher wird von den die Panik, aber niemals die positiven Meldungen liebenden Zeitungen und NGOs auch nicht mehr darüber berichtet.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2010 08:46

    Der natürliche klimawandel ist ein reiches betätigungsfeld für
    wichtigmacher, eiferer, fanatiker, untergangspropheten, ökofaschisten und anarchoterroristen. Und wo findet man all diese leute......vor allem in den sogenannten NGOs und in befürsorgten instituten, die alle am tropf des steuerzahlers hängen.....damit ihnen niemand ihre geldquellen abschneidet, sind sie bereit, Daten zu fälschen, zu lügen und zu betrügen und andersdenkende, wenn notwendig, auch körperlich zu attackieren.....

    wie ein wanderzirkus ziehen die falschen propheten durch die welt und haben ihre gläubigen anhänger wieder einmal vor allem bei unseren linken freunden und ihren konservativen nachbetern gefunden, die natürlich gerne dabei sind, wenn es darum geht, menschen zu manipulieren und vor allem die jugend zu indoktrinieren....
    entlarvend ist auch die sprache der klimawandelfaschisten:
    sie bezeichnen ihre gegner in assoziation zum "holocaustleugner" verächtlich als "klimawandelleugner" und wer weiß, vielleicht dauert es nicht mehr lange und die österreichischen landesämter für terrorisbekämpfung ermitteln gegen klimaskeptiker...bei unserer justizministerin kein leerer wahn !

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2010 13:32

    Klimawandel hat es zu allen Zeiten gegeben. Nur jetzt auf einmal will man den Istzustand am liebsten einfrieren. Und gibt der Industrialisierung durch den Menschen die Schuld. Jener Industrialisierung, die der Grundstein des Wohlstandes in allen Zeit- und Klimazonen auf der Welt ist.

    Das nährt den Verdacht, daß der natürliche Klimawandel nur ein Vorwand ist, um die Ressentiments, die einer bestimmten Gruppe der Menschheit eigen sind, weltweit durchzusetzen. Alles was über das Drehen eines Windradls hinaus geht, wird von den Technik-Fernen als bedrohlich empfunden, ist gefährlich und daher vehement abzulehnen. Was der Bauer net kennt, frißt er net. Und was die Bäuerin nicht sieht, erst recht nicht. CO2, Atom – ist unsichtbar, daher gefährlich, ist ergo kategorisch abzulehnen. Diese Hysteriker sind vor allem bei den GrünInnen zu finden, die auch sonst gerne absurden Ideen wie dem Genderismus eine geistige Heimat bieten.

    Jenen Technik-VerweigerInnen und Klimastand-BewahrerInnen sei aber gesagt, daß dieser Planet immer noch blau und nicht grün ist, vom Weltall aus betrachtet. Und daß das immer so bleiben wird.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 18:47

    Mein heutiger frühmorgendlicher kritisch-ironischer Kommentar hat jetzt schließlich in einen ziemlich verbissenen Richtungsstreit geendet.
    Er beweist eigentlich nur, dass wir gar nichts wissen.
    Einerseits versuchen wir, die Klimaentwicklung mit einer unbeeinflußbaren, naturgebenen, vor allem von der Sonne bestimmten Entwicklung zu erklären, Jahrtausende (-millionen?) der Klimaentwicklung sprechen ja dafür.
    Auf der anderen Seite versuchen wir, dem Menschen und seinem ungezügelten Wachstumswahn und seiner ungebremsten Vermehrung die Schuld für eine im langfristigen Vergleich eher kurzfristig feststellbare Klimaerwärmung zu geben.
    Dazu kommen die Trittbrettfahrer aus Politik, Finanz und Industrie, die daraus mangels anderer Wachstumsmöglichkeiten politisches Klein- und finanzielles Großgeld zu scheffeln versuchen und dabei auch ziemlich erfolgreich sind.
    Eigentlich sollten wir uns darauf einigen: Wir tappen (vorläufig) im Dunklen und verurteilen alle Klimahysterie-Schmarotzer!
    mfG
    terbuan@aon.at

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2010 08:24

    So ein Pech aber auch!
    Ich hatte mich so auf einen milden Winter eingestellt, Oleander und Pelargonien sollten ihre schönen Plätzchen im Freien nicht verlassen müssen, die alten Skier gab ich auf einen Flohmarkt und die warme Bekleidung holte ich erst gar nicht aus dem Keller. Auch einen Flug auf die kanarischen Inseln hatte ich schon storniert....Und jetzt?
    Ich lese in der Online-Presse: "Winterstart für die Wettergeschichte!"
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/615748/Winterstart-fuer-die-Wettergeschichte?_vl_backlink=/home/index.do
    Draußen hat es -6 Grad, es liegen 40cm Schnee im Garten, meine Pflanzen sind schneebedeckt und erfroren, der Holzvorrat geht zu Neige und mein Glaube an die Klimaerwärmung hat sich in kalte Luft verwandelt!
    Jetzt mache ich mir einen heißen Tee, hole die Daunenjacke aus dem Keller und denke mir, ach wäre ich nur nach Cancun mitgeflogen. Irgend etwas hätte ich denen schon erzählen können, von der Klimaerwärmung!

  5. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 17:22

    Gestern "Klimaeerwärmung", heute "Klimaerkältung", morgen "Klimawandel" und -schon erfunden und seeehr geistreich- "KLIMAVOLATILITÄT"

    Laut Umweltbundesamt stammen nur 1.2% des jährlichen CO2-Ausstoßes aus dem Verbrennen fossiler Brennstoffe.

    2 Prozent, also fast doppelt soviel, stammen aus der Atemluft des Menschen. Der Hauptanteil, weit über 90% hat natürliche Ursachen.

    Das 0.038%-ige Spurengas CO2 ist neben Wasser und Sonnenlicht die Grundlage unseres Lebens. Ohne CO2 gäbe es weder Pflanzen noch Tiere noch Menschen.

    Hat natürlich alles mit BSE, "le Waldsterben", Vogelpest, Schweinepest, Vulkanasche, Atmen und Furzen von Rindern und Menschen zu tun.
    Und ganz sicher nichts z.B. mit der Sonnenaktivität.

    Nicht nur die Bilderberger zerbrechen sich bereits über "Global Cooling" den Kopf:
    http://www.bilderbergmeetings.org/meeting_2010.html

    Kölle alaaf!!

    Der rotzgrüne Klimaschwindel gilt mit Recht als (weitere!!) gigantische, milliardenteure Betrügerei und Beutelschneiderei durch korrupte Politiker, "Wissenschaftler", steuerfinanzierte Windmühlen- und Photovoltaik-Lobbys. Natürlich alles auf Steuerzahlers und Energieverbrauchers Kosten.

    Irgendwie muß man den verhaßten Kapitalismus doch endlich klein kriegen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2010 01:22

    Wenn mit der Klimaerwärmung schon soviel Schindluder bzw. Betrügereien zwecks sprudelnder Geldquellen getrieben werden, wie sieht es dann erst in so manch anderer Branche aus, die noch mehr Geldsegen verspricht wie z. B. bei den Rohstoffspekulationen? Der einzelne Bürger ist dieser mächtigen Maschinerie von weltweiten monetären Interessen hilflos ausgesetzt und darf nurmehr als Adressat von Hiobsbotschaften fungieren, wenn irgendwo wieder einmal eines dieser gigantischen Machwerke in sich zusammenstürzt. Ja und er darf natürlich auch dafür bezahlen, weil bei den weltumspannenden, miesen Geschäften jedes Glied in der Kette als "systemrelevant" und daher als sakrosant gilt.
    Wer blickt da noch wirklich durch? :-(

  7. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 10:31

    Die Frage nach der persönlichen Grundhaltung zum "anthropogenen Klima-Holocaust" ist mittlerweile der Lackmustest politischer Korrektheit geworden.
    Schwachsinn, dein Name heißt Wissenschaft.

    Und wer meint, dass alle Rückschlüsse gezogen wurden und sich somit die Tatsachen danach zu richten hätten, wird über einen hinhaltenden Widerstand nicht hinaus kommen.

    Selbst wenn noch so gekrompt oder gekolbt wird.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 17:22

    Gestern "Klimaeerwärmung", heute "Klimaerkältung", morgen "Klimawandel" und -schon erfunden und seeehr geistreich- "KLIMAVOLATILITÄT"

    Laut Umweltbundesamt stammen nur 1.2% des jährlichen CO2-Ausstoßes aus dem Verbrennen fossiler Brennstoffe.

    2 Prozent, also fast doppelt soviel, stammen aus der Atemluft des Menschen. Der Hauptanteil, weit über 90% hat natürliche Ursachen.

    Das 0.038%-ige Spurengas CO2 ist neben Wasser und Sonnenlicht die Grundlage unseres Lebens. Ohne CO2 gäbe es weder Pflanzen noch Tiere noch Menschen.

    Hat natürlich alles mit BSE, "le Waldsterben", Vogelpest, Schweinepest, Vulkanasche, Atmen und Furzen von Rindern und Menschen zu tun.
    Und ganz sicher nichts z.B. mit der Sonnenaktivität.

    Nicht nur die Bilderberger zerbrechen sich bereits über "Global Cooling" den Kopf:
    http://www.bilderbergmeetings.org/meeting_2010.html

    Kölle alaaf!!

    Der rotzgrüne Klimaschwindel gilt mit Recht als (weitere!!) gigantische, milliardenteure Betrügerei und Beutelschneiderei durch korrupte Politiker, "Wissenschaftler", steuerfinanzierte Windmühlen- und Photovoltaik-Lobbys. Natürlich alles auf Steuerzahlers und Energieverbrauchers Kosten.

    Irgendwie muß man den verhaßten Kapitalismus doch endlich klein kriegen.


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  1. TCM (kein Partner)
    11. Dezember 2010 00:46

    http://climateprogress.org/2010/12/10/nasa-hottest-year-on-record-deepest-solar-minimum/

    Wärmster November seit Beginn der Aufzeichnungen, 2010 wahrscheinlich wärmstes Jahr seit B.d.A - trotz niedrigster Sonnenaktivität seit einem Jahrhundert.

    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/Fig.A2.lrg.gif

    2010 wird voraussichtlich bei ca. 0.65 °C liegen, knapp außerhalb der Skala.

    • phaidros
      11. Dezember 2010 12:38

      Werter TCM,

      bislang versuchte ich, Vernunft und Zurückhaltung das Wort zu reden. Langsam aber umso sicherer scheint sich jedoch herauszukristallisieren, dass es keinen vernünftigen Zweifel mehr an einer Erwärmung geben kann - anthropogen oder nicht. (Mangels anderer potenzieller Ursachen ist aber auch hier kaum ein vernünftiger Zweifel möglich - aber das ist eine andere Diskussion).

      Denn die ins Treffen geführten Behauptungen ignorierter Wärmeinseln oder unterschiedlicher Ablesungen der Gerätegenerationen ist ca. so "klug" wie nach Auftreten einer postoperativen Infektion dem Operateur vorzuwerfen, in die Wunde gerotzt zu haben - denn schließlich könnte auch das Infektionen auslösen.

      Über eine persönliche Mail würde ich mich freuen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  2. DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
    08. Dezember 2010 19:51

    In den USA ist der Handel mit Klima-Schutzgeld-„Zertifikaten“ geplatzt

    Der Climate Exchange (CCX) oder Klimabörse in Chicago hat verkündet, sie wird den Handel mit CO2 (Zertifikaten) bis Ende 2010 einstellen. Der Grund, das Handelsvolumen ist seit Februar 2010 auf Null gesunken und seit dem so geblieben. Niemand in den USA hat ein Interesse CO2-Zertifikate zu handeln. Im November ist der PREIS FÜR EINE TONNE CO2 BIS AUF 5 CENTS GEFALLEN. …

    ://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Klima#ixzz16f9vw6eg

    Vor ein paar Tagen berichteten die OÖN ein Interview mit dem „Umwelt“-Minister Niki BERLAKOVICH. Die erste Frage trifft den Nagel auf den Kopf: Was entgegnen Sie, wenn … es den Klimawandel … gar nicht gibt? Die Antwort eines offensichtlich völlig Inkompetenten wiederholt die Propaganda-Sprüche jener, die sich damit eine goldene Nase zu verdienen gedachten. Und er beschönigt mit dummen Schalmeien, daß es sich nicht um 500 Millionen an Schutzgeld-Erpressung handelt, sondern „nur“ um 45 Mio. pro Jahr.
    Wer sich – als Repräsentant Österreichs und Minister der Regierung - schon öffentlich immer als „Niki“ apostrophieren läßt, als wäre er jedermanns oder –frau G´schamsterer, erscheint uns bereits ziemlich lächerlich. Wenn dieser Niemand sein Ministerium statt wie ehedem „für Land- und Forstwirtschaft“ nun für „Umwelt“ nennt, signalisiert er, daß obendrein keine Ahnung von den wirklichen Prioritäten hat. Anscheinend glaubt er sich als Trittbrettfahrer einer modisch-zeitgeistigen Strömung besser ins Bild setzen zu können. Er „kämpft“ jedoch (wie die grünen Marxisten) auf einem Nebenkriegsschauplatz, wenn nicht einem überhaupt nur virtuellen.
    Die OÖ-Provinzpolitiker feilschen gerade mit der „Regierung“ um die Finanzierung der Westumfahrung für Linz, und sie können die Kosten von 570 Mio. nicht aufbringen. Aber Niki hat die Spendierhosen an. (Vielleicht führt er sich doch einmal obige Meldung zu Gemüte.)
    Die unter Bruch der Gesetze, Verfassung und internationaler Verträge von Finanz-Jongleur Josef Pröll am Wochenende gebilligte Irland-„Hilfe“ von insgesamt 85 Mrd. Euro (Österreich-Anteil: ca. 800 Mio.) hätte man zu anderen Zeiten als Landesverrat und Betrug am Volk bezeichnet; aber wir haben´s ja. Wie kommt er dazu ohne Gesetz Geld hinauszuwerfen? Ist das nicht ein Verbrechen und schwer kriminell?

  3. xRatio (kein Partner)
    07. Dezember 2010 14:45

    Die Anhänger der Treibhaushypothese haben jahrelang behauptet, unter allen relevanten Wissenschaftlern bestehe ein Konsens darüber, daß

    * es eine globale Erwärmung gebe und
    * menschliche Treibhausgas-Emissionen dafür verantwortlich seien.

    Dieser Konsens existiert nicht.

    * Eine Liste von über 450 Studien, die gegen die AGW-(„Anthropogenic Global Warming”)-Hypothese sprechen, wurde im Jahr 2009 vorgelegt.

    450 „peer-reviewed” Studien, die dem Klimaschwindel widersprechen.
    http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=studien.php

    * Mehr als 30.000 Unterzeichner einer Petition, darunter mehr als 9.000 promovierte Wissenschaftler, die sich gegen die Treibhaushypothese wenden, sind nur einer der weiteren Gegenbeweise.

    "31.478 Stimmen gegen die Panik"
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=408145

    * Beim US-Senat wird eine Liste gepflegt, die gegen Ende 2008 650 Namen internationaler Wissenschaftler umfaßte, die den Hypothesen von antropogener Erwärmung und Klimakatastrophe kritisch gegenüberstehen.

    * Im Rahmen des ClimateGate-Skandals
    http://www.klimaskeptiker.info/index.php?suchtext=ClimateGate
    wurde deutlich, daß einige Wissenschaftler den Peer-Review-Prozess mißbräuchlich dafür genutzt haben, AGW-freundliche Artikel zu fördern und kritische Artikel zu unterdrücken. Mit diesen Methoden wurde der Eindruck eines bestehenden „Konsenses” vorgetäuscht.

    http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=glossar2.php?stichwort=Konsens

    RTL-Doku: Der Klimaschwindel
    http://video.google.com/videoplay?docid=1011599307006103300 #
    Video, 42 min

    • Blasen zersticht man. (kein Partner)
      07. Dezember 2010 18:54

      Na, da haben wir ja den Gscheitesten vor uns: zuerst begreift er, dass es keinen Konsens gibt (hört, hört!), und dann kommt gleich wieder ein Link mit "Schwindel". Aber, wenn er von RTL is, dann muss ja stimmen.

      Das ist aber nicht dasselbe, Du Flöte.

    • terbuan
      07. Dezember 2010 18:56

      xratio
      ---und jetzt stellt sich auch noch heraus, dass die Temperaturmessungen im Langzeitvergleich unterschiedliche Methoden und auch Standorte der Meßstationen aufweisen, sodass ein direkter Vergleich keine wirkliche Aussagekraft besitzt:
      http://ef-magazin.de/2010/12/07/2726-aktuelle-nachricht--klima-messfehler-taeuschen-erwaermung-vor
      ("Mich interessiert nur die Statistik, die ich selber gefälscht habe!")

    • terbuan
      07. Dezember 2010 19:12

      Ach wie fein, der Blasenstecher ist auch wieder da!
      "hamma kane argumente mehr, dann hüft nur mehr des polemisiern!"
      Oder habe ich welche unter einem anderen Nick überlesen?

    • phaidros
      07. Dezember 2010 21:33

      Werter terbuan, ganz unrecht hat der Blasenstecher aber nicht: es gibt Kontroverse heißt nicht, dass alles falsch ist. Das ist sehr wohl ein gutes Argument.

      Und wenn Sie der Meinung sind, dass Natursissenschaftler nicht in der Lage wären, unterschiedliche Messgeräte und -verfahren zu erkennen und zu normalisieren, dann unterschätzen Sie sie gehörig. Pikant dabei: wenn sie es tun (die Daten normalisieren), so wird ihnen Trickserei vorgeworfen!

      In der Hauptsache stammt die gesamte zu beobachtende Unseriosität der Diskussion von denen, die's ums Verrecken nicht wahrhaben wollen und mit den idiotischsten Mitteln krampfhaft bekämpfen, bevor echte Ergebnisse da sind. Drastisch verschäft durch jene, die es unreflektiert (schon weil wissensmäßig die Voraussetzugen fehlen) nachquaken.

      Lassen wir also am besten die Wissenschaft arbeiten.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • terbuan
      07. Dezember 2010 21:52

      Werter phaidros,
      Sie zweifeln an den Zweiflern, ich zweifle an den Zweiflern der Zweifler.
      Da haben wir doch schon irgend etwas gemeinsam, wir zweifeln!
      Richtig, lassen wir die Wissenschaft arbeiten, vielleicht vermag sie unsere Zweifel zu Gewißheit werden zu lassen!
      Herzliche Grüße
      terbuan@aon.at

    • phaidros
      07. Dezember 2010 22:10

      Aus dem EIKE-Papier:

      »Auch unterschiedliche Messtechniken können möglicherweise Verzerrungen mit sich bringen. .. zwischen den modernen digitalen Berührungsthermometern und den althergebrachten Flüssigkeitsthermometern Diskrepanzen sichtbar werden, wenn an ein und derselben Stelle gemessen wird, wobei moderne Thermometer eine bis zu 3°C höhere Temperatur anzeigen. «

      Jetzt ehrlich, halten Sie Naturwissenschaftler tatsächlich für so unbetamt, ihre Messgeräte nicht zu eichen? Denn NUR das kann man aus so einem Satz folgern. Jedes Reifendruckgerät an der Tankstelle *muss* alle paar Jahre geeicht werden, also richtet sich schon der Vorwurf selbst.

      Und ist daher als Gegenargument so dümmlich, dass ich gar nicht glauben kann, dass es von den graduierten Herrschaften, die dort genannt werden, allen Ernstes vorgetragen wird!

      Zu Beginn meines Physikstudiums wurde ich auf der 31. Seite (von den 1000en bisher - ich hab's grad nachgeschaut!) auf so genannte "systematic uncertainties" aufmerksam gemacht. Dass Geräteablesungen darunter fallen, und dass man sie sorgfältig ausgleichen muss (denn das geht - im Gegensatz zu "random uncertainties", mit denen wir es hier NICHT zu tun haben).

      So etwas dann also mit Links in die Öffentlichkeit weiterzutragen gießt nur weiteres Öl ins Feuer - völlig unnötig, denn die Argumente sind einfach nur daneben. Nicht alles, was auf ef steht, ist nämlich immer klug. Aber "wer nichts weiß, muss alles glauben", sagt man, und auf dieser Welle reiten die Skeptiker.

      Ein diesbezüglich besonders eifriger Poster schreibt hier, dass er sich das Recht auf Meinungsäußerung vorbehält. Und er hat prinzipiell natürlich recht damit! - vergisst aber, dass man sich auch eine Pflicht zum Schweigen auferlegen sollte. Wenn man nämlich in einer Sache nichts beitragen kann.

      Ebenso herzliche Grüße
      phaidros

    • terbuan
      07. Dezember 2010 22:39

      phaidros,
      danke ich habe verstanden,
      wie hat mein leider schon verstorbener Freund aus Südafrika so treffend gesagt:
      "Wennst deppert bist, dann hast ein Problem!" Jetzt habe ich eines.
      Schönen Abend noch,
      terbuan

    • phaidros
      07. Dezember 2010 23:37

      Werter terbuan,

      Sie sagen uns zwar, dass Sie an den Zweiflern der Zweifler zweifeln, aber warum und mit welchen Argumenten, das bleiben Sie uns schuldig. Denn ich verstehe nicht ganz: glauben Sie nun, dass Naturwissenschaftler mit bis zu 3 ° abweichenden Temperaturen hausieren gehen, weil sie unfähig oder zu nachlässig sind, ihre Thermometer zu eichen oder nicht?

      Ich selbst zum Beispiel bin fest davon überzeugt. In jedem gewöhnlichen Laborprotokoll werden Marke, Type und Seriennummer von Geräten notiert, um ggf. auch noch Jahre später Systemfehler aufdecken und ev. korrigieren zu können. So hatte ich es jedenfalls zu programmieren, als ich vor 15 Jahren Software für ein österreichisches Straßenbaulabor entwickelte.

      BG/phaidros

  4. Tertullian (kein Partner)
    07. Dezember 2010 10:10

    einfach nachlesen, steht alles drin - ist längst offenkundig, notorisch!

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,723436,00.html

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Dezember 2010 10:38

      Was ein anständiger "Eschatologe" (Endzeitforscher) sein will, den kann das nicht erschüttern, im Gegenteil.

      Nachdem sogar die "Wissenschaften" nicht mehr am Prinzip des Herrn Archimedes vorbei können - schwimmendes Eis (Nordpol) lässt beim Schmelzen den Wasserspiegel nicht (!) ansteigen - kann man jetzt die "wahre Bedrohung" ("Hilfe, wir versinken!") durch dieses Kokkodingsbums "untermauern". (im wahrsten Sinne des Wortes)

      Ein paar Zehnerpotenzen bei der Errechnung des schrecklichen Ergebnisses daneben gegriffen werden da nicht stören.
      Das kommt schließlich auch in den "besten Familien" vor.

  5. Tertullian (kein Partner)
    07. Dezember 2010 09:31

    die Wissenschaft (auch die Physikerin Merkel) weiß es längst,
    die Kokkolithophoriden regeln den CO2-Haushalt der Erde!
    Wofür zahlen wir also Abgaben und an wen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Dezember 2010 09:44

      Diese Frage hat ihre grundsätzliche Berechtigung.

      Auch das könnte Frau Merkel beantworten, aber sie wird sich hüten.
      Man könnte ihr sonst Amtsmissbrauch vorwerfen.

  6. xRatio (kein Partner)
  7. terbuan
    06. Dezember 2010 15:38

    Etwas spät in diesem Blog, aber eine köstliche Parodie auf das Geschäft mit der Klimahysterie:
    KOMETENPOLITIK 2030: DER GEHEIMNISVOLLE STERN!
    http://ef-magazin.de/2010/12/06/2724-kometenpolitik-2030-der-geheimnisvolle-stern

  8. Norbert Mühlhauser
    06. Dezember 2010 15:07

    Weil es mir trotz der stressigen weihnachtlichen Eile gerade unter die Finger gekommen ist, veröffentliche ich die Meldung vom Appel von 31.478 mit Namen und jeweiliger Disziplin aufgelisteten US-Wissenschaftern, um mich über die Erwähnung der Klimaskeptiker-Konferenz 2009 hier einzubringen.

    Es folgt die Wiedergabe einer WZ-Kurzmeldung vom 11. April 2009, betitelt "31.478 Stimmen gegen die Panik":

    31.478 mit Namen und jeweiliger Disziplin aufgelistete USWissenschafter
    haben folgende Petition unterzeichnet (ähnliche
    Massenpetitionen gibt es etwa auch in Kanada):

    "Wir fordern die Regierung auf, das 1997 in Kyoto unterschriebene
    Global-Warming-Abkommen und ähnliche Vorschläge
    zurückzuweisen. Die vorgeschlagenen Limits für Treibhausgase
    würden die Umwelt, den Fortschritt von Wissenschaft und
    Technologie sowie die Gesundheit und Wohlfahrt der Menschheit
    schädigen.

    Es gibt keinen überzeugenden wissenschaftlichen Beweis, dass die
    menschlichen Emissionen von CO2, Methan oder anderen
    Treibhausgasen jetzt oder in einer vorhersehbaren Zukunft eine
    katastrophale Aufheizung der Erdatmosphäre und einen
    Zusammenbruch des Weltklimas verursachen werden. Darüber
    hinaus gibt es substanzielle wissenschaftliche Beweise, dass eine
    Zunahme von atmosphärischem CO2 viele vorteilhafte Effekte auf
    die natürliche Pflanzen- und Tierwelt hat."


    Diese Wissenschafter mögen zwar nicht alle vom Fach sein, aber mit den vielbeschworenenen "Klimatologen" werden sie es noch lange aufnehmen können, bzw ist es auch eine Machtfrage, wer sich mit dem Titel eines interdisziplinären "Klimatologen" schmücken darf.

    • phaidros
      06. Dezember 2010 15:26

      Betreibt man Wissenschaft neuerdings per Unterschriftenliste? Recht hat, wer mehr Unterschriften sammeln kann?

    • Norbert Mühlhauser
      06. Dezember 2010 16:21

      @ Phaidros:

      Behaupte ich, dass die Anzahl die Richtigkeit ergibt? Das scheint doch eher im entgegengesetzten Lager der Fall zu sein!

      Mit geht es nicht um die Zahl, sondern darum, dass Zahlen in psychologischer Kenntnis des menschlichen Rudelverhaltens verschwiegen werden, auch weil der Laie geneigt ist, Wert oder Unwert einer wissenschaftl. Theorie anhand der Zahl ihrer Anhänger zu beurteilen.

      Abgesehen davon wird man wohl daran erinnern dürfen, dass es ist in diesem Subforum schon bezweifelt worden ist, dass tausende Wissenschafter in Opposition zur Treibhausthese stehen. Dies wurde von TCM etwa als unbewiesene Behauptung hingestellt, und folgendermaßen gekontert:

      Wahr ist hingegen, dass nicht 90%, sondern über 95% der Fachleute von einem menschenverursachten Klimawandel überzeugt sind.
      [Aussage TCM, 13:40]

      http://scienceblogs.com/deltoid/2009/01/97_of_active_climatologists_ag.php

      97% of active climatologists agree that human activity is causing global warming.

      Quelle: Doran, Zimmerman, University of Illinois Chicago
      [Zitat TCM, 19:24]

    • Norbert Mühlhauser
      06. Dezember 2010 16:24

      Korrektur des Leitbeitrags:

      Sollte natürlich "... um mich über die Erwähnung der Klimaskeptiker-Konferenz 2009 hinaus hier einzubringen" heißen.

    • phaidros
      06. Dezember 2010 16:44

      Da ist was dran, Hr. Mühlhauser.

      Übrigens bin ich ziemlich sicher, dass da auch "Befürworter" auf der Unterschriftenliste stehen drüften. Denn anthropogene Erwärmung anzuerkennen ist keineswegs gleichbedeutend mit Dafürsein, Billionen für Gegenmaßnahmen zu verballern.

    • TCM (kein Partner)
      06. Dezember 2010 20:03

      N. Mühlhauser, ich bleibe bei meiner Aussage und bin der Meinung, dass Sie im besten Fall Äpfel mit Birnen vergleichen, im schlechtesten ein unehrliches Spiel spielen. Es ist vollkommen uninteressant wieviele Leute dagegen unterschrieben haben, solange kein einziger die Theorie widerlegen konnte. Das ist auch der Grund, warum soviele Experten davon überzeugt sind.

      Wir können ewig um des Kaisers Bart streiten, aber die Tatsache, dass es nie 100%ige Sicherheit geben wird, kann keine Ausrede für ein Nichthandeln sein. Das gilt nicht nur für die Wissenschaft sondern ganz allgemein.

    • TCM (kein Partner)
      06. Dezember 2010 20:09

      Im Übrigen muss ich Phaidros recht geben. Die von Ihnen zitierte Petiton richtet sich nur gegen Klimaschutzabkommen, nicht gegen die AGW-Theorie an sich. Und wissenschaftliche Beweise für potentielle zukünftige Katastrophen werden sie niemals finden.

    • Norbert Mühlhauser
      06. Dezember 2010 23:27

      @ TCM:

      Es geht hier nur um Zahlen von Skeptikern unter den Wissenschaftern, die sie in Abrede stellten, nicht darum, wer was widerlegen kann oder konnte. Sie haben die von mir angeführte Größenordnung von zigtausenden Skeptikern als "bloße Behauptung. Wahr ist vielmehr ..." in Abrede gestellt. (13:40)

      Ihre 97 % Hothouse-Proponenten vertragen sich schlecht mit 31.478 US-Wissenschaftern, weil man auch berücksichtigen muss, dass nicht jeder an Pro- oder Contra-Aktionen teilnimmt. Diese 31.478 vertreten übrigens, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für die anthropogene CO2-Erwärmung gibt (- schauen Sie sich's nur genau an!).

      Und gewisse Leute wollten uns schon glauben machen, es gäbe nur soviele Skeptiker wie Anhänger der Hohlerde-Theorie oder der Mondlandungs-Verschwörungstheorie.

  9. Wertkonservativer
    06. Dezember 2010 11:22

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    diese endlosen Diskussionen, Beiträge, Sub-Beiträge sonder Zahl zum Klima-Thema halte ich nicht für inzwischen unüberschauber, im Endeffekt aber auch für ziemlich sinnarm.
    Da werden die tollsten Szenarien auf- und wieder abgebaut; Erregungen sonder Zahl sind aus den Beiträgen spürbar; wichtige Lebenszeit wird durch Aufstöbern dieser oder jener pseudo- bis -wissenschaftlicher Befunde vertan, und wozu das alles? Jeder glaubt zumindest irgendwie recht zu haben; im Endeffekt wissen jedoch weder wir, noch die mit dem Thema befassten Wissenschaftler, wie es mit unser schönen Welt wirklich weitergehen wird.
    Wollen sie meine (subjektive) Einschätzung wissen? Sie wird sich nicht nur weiterdrehen, sie wird auch für unsere Kinder und Kindeskinder noch einigermaßen lebenswert sein. Natürlich können (und müssen) wir im Kleinen auch etwas dazu tun, um sie lebenswert zu erhalten: die wirklich weltentscheidenden Ereignisse sind jedoch sicher außerhalb unseres Einflussbereiches!
    Bitte um Verzeihung, wenn ich dem einen oder den anderen auf den Schlips getreten bin!

    • phaidros
      06. Dezember 2010 11:41

      Lieber Wertkonservativer,

      keineswegs treten Sie auf irgendeinen Schlips (mir jedenfalls nicht)! Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Aber umgekehrt nehme ich mir offen gesagt heraus, an fertigen Meinungen weniger interessiert zu sein. Denn nur, wer das Zustandekommen der Meinung kennt, kann deren Tragfähigkeit beurteilen. Das ist natürlich nicht immer bequem, aber alles andere als diese Vorgangsweise kann für mich nur in Vorurteilen oder unreflektiertem Nachplappern resultieren, was ich beider zu vermeiden versuche.

      Von daher - mit Verlaub und hoffentlich ohne umgekehrt Ihnen auf denSchlips zu treten: Ihre Meinung, dass alles weitergeht unbenommen! Aber übernehmen kann ich das so nicht. Nicht dass ich es irgendwann später nicht uU werde - aber die Begründung, dass ein geschätzter Mitposter die Meinung vertritt, kann mir nicht ausreichen. Das ist keineswegs abschätzig gemeint!

      BG/phaidros

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2010 14:46

      Werter @phaidros,

      Ihre sanfte Zurechtweisung habe ich mit Respekt und gesenktem Kopf zur Kenntnis genommen!
      Ich bin halt ein unverbesserlicher Optimist, der im Zweifel immer die positivere Variante zweier Möglichkeiten annimmt und verfolgt!

    • terbuan
      06. Dezember 2010 14:54

      Lieber Wertkonservativer,
      ich danke Ihnen für Ihre versöhnlichen Worte, die sich auch weitgehend mit meiner Meinung decken. Gestern habe ich den Tag heiter mit einem ironisch-kritischen Beitrag begonnen, der einige Zustimmung aber auch beissenden Spott erntete.
      Im Laufe des Tages hat sich dann eine Grundsatzdebatte entwickelt, in der sich -wie selten hier unter den zahlenden Partnern - die Fronten ziemlich verhärteten und die Diskussion schließlich endete wie das Hornberger Schießen!
      Wir glauben etwas zu wisssen, aber wir sind uns nicht ganz sicher, es fehlen uns die wirklich entscheidenden Beweise, es fehlt uns die Ultima Ratio!
      Besonders bemerkenswert waren dabei die Gefechte zweier sich als areligös bzw. nicht religiös bezeichnenden Poster, die aber unbeirrt an ihrem Glauben an ihre Thesen festhalten.
      Eigentlich war es eine willkommene Abwechslung, jetzt klopfen wir uns ohnehin wieder nur mehr gegenseitig auf die Schultern!
      Herzliche Grüße und einen schönen Tag noch,
      Ihr terbuan

    • phaidros
      06. Dezember 2010 15:04

      Ui, werter Wertkonservativer, da hab ich wohl übers Zeil geschossen: bitte vielmals um Entschuldigung! Das war von mir keineswegs als Zurechtweisung gemeint, sondern ganz im Gegenteil eher als eine Art "Rechtfertigung" für die langen Posts, und warum ich für mich Sachlagen aufschließen muss. Zugebenermaßen von mir selbst auf andere schließend versuche ich dann auch darzulegen, was ich bisher weiß (nicht zu verwechseln mit "zu wissen meine".). Das ist alles!

      Das ist sicher manchmal etwas anstrengend, aber dafür, so denke ich mir halt, wurde schließlich auch das Mausrad erfunden: wenn "meine" (auch hier nochmals: sind ja nicht meine) Elaborate interessieren, der liest sie. Wen nicht, der lässt's - und alles ist in schönster Ordnung.

      Ich meinte es schon ganz so, wie ich sagte: jedem ist sein Recht auf seine Meinung *selbstverständlich* unbenommen!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2010 15:48

      @phaidros
      @terbuan:

      Danke für Ihre Antworten auf meinen vielleicht ein wenig rechthaberisch wirkenden Beitrag; ich meine daraus zu erkennen, dass wir uns auf ziemlich gleicher "Wellenlänge" bewegen!
      Schon wieder mit dem gegenseitigen Schulterklopfen fortfahrend, verbleibe ich
      Ihr
      Wertkonservativer

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2010 18:38

      Etwas spät, aber doch, Berichtigung einer sinnstörenden Auslassung in der zweiten Zeile:
      es soll natürlich heissen .. nicht NUR für inzwischen ..

  10. Blasen zersticht man. (kein Partner)
    06. Dezember 2010 08:35

    Das Geschwurbel von dem terbuan über das Klima (bzw. was er dafür hält) ist schon schlimm genug. Aber dass hier 7 Leute sind, die da auch noch Sterne vergeben! Bezeichnend. Bin ich froh, dass ich mir damals die 120 Öcken gespart habe.

    • terbuan
      06. Dezember 2010 09:54

      Großartig Blasenstecher!
      „Wenn man das Geschwurbel entfernt, strebt der Inhalt gegen unter Null. Weg damit.“
      Genauso ist es bei der Klimadebatte, für Ihren extrem ausgeprägten Sinn für Humor gebe ich Ihnen gerne 3*!

  11. terbuan
    05. Dezember 2010 18:47

    Mein heutiger frühmorgendlicher kritisch-ironischer Kommentar hat jetzt schließlich in einen ziemlich verbissenen Richtungsstreit geendet.
    Er beweist eigentlich nur, dass wir gar nichts wissen.
    Einerseits versuchen wir, die Klimaentwicklung mit einer unbeeinflußbaren, naturgebenen, vor allem von der Sonne bestimmten Entwicklung zu erklären, Jahrtausende (-millionen?) der Klimaentwicklung sprechen ja dafür.
    Auf der anderen Seite versuchen wir, dem Menschen und seinem ungezügelten Wachstumswahn und seiner ungebremsten Vermehrung die Schuld für eine im langfristigen Vergleich eher kurzfristig feststellbare Klimaerwärmung zu geben.
    Dazu kommen die Trittbrettfahrer aus Politik, Finanz und Industrie, die daraus mangels anderer Wachstumsmöglichkeiten politisches Klein- und finanzielles Großgeld zu scheffeln versuchen und dabei auch ziemlich erfolgreich sind.
    Eigentlich sollten wir uns darauf einigen: Wir tappen (vorläufig) im Dunklen und verurteilen alle Klimahysterie-Schmarotzer!
    mfG
    terbuan@aon.at

    • Bergling (kein Partner)
      05. Dezember 2010 20:05

      @terbuan
      Schon d'accord, aber trotzdem solte man immer auch gleichzeitig davor warnen, den negativen Einfluss des Menschen auf unsere Natur zu unterschätzen. Das halte ich für naiv und kurzsichtig, denn wir haben nur einen Planeten, auch wenn das manche Endloswachstumsfanatiker nicht gerne hören und glauben dass die Bäume in den Himmel wachsen können.

    • terbuan
      05. Dezember 2010 20:13

      Bergling
      Falls ich es nicht präzise genug formuliert habe, auch das wollte ich mit meinem Kommentar zum Ausdruck bringen! (vielleicht, weil ich es schon in früheren Kommentaren erwähnte)
      MfG
      terbuan@aon.at

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 20:54

      Endloswachstumsfanatiker. Wie man mit einem Wort so viel über sich selbst sagen kann...

    • Bergling (kein Partner)
      06. Dezember 2010 10:33

      @ Starl
      Ja Super, das Wachstum wird ewig so weiter gehen, es wird immer billiges Öl geben bis ans Ende unserer Tage und wir brauchen uns keine Sorgen machen, denn alles wird gut werden! Zufrieden??
      Leute, die das in Frage stellen sind hier nicht erwünscht, das könte die Idylle trüben.

  12. Paige
    05. Dezember 2010 17:45

    Ich sehe, hier ist wieder die Diskussion entbrannt, gibt es die heilige Erderwärmung oder gibt es sie nicht? Jedenfalls lässt sich weder ein Beweis dafür erbringen, noch kann man nachweisen, dass das Klima beim status quo einfriert. Wir wissen es nicht. Wir wissen ja nicht einmal, wie das Wetter zu Weihnachten wird und in hundert Jahren ist doch alles vorbei. Was wir allerdings wissen, das ist, dass die Gläubigen mit Schuldzuweisungen, die den neuen Ablasshandel ankurbeln sollen, viel Geld verdienen. Wir wissen, dass CO2 keine apokalyptische Erderwärmung auslösen kann, dass die Gläubigen immer wieder Daten manipulieren und behaupten, sie könnten in die Zukunft blicken (die modernen Wahrsager benützen keine Kristallkugel mehr, sondern den Computer). Ebenso wissen wir, dass die Ungläubigen massiv desavouiert werden...
    http://tiny.cc/2ryna
    Festzustellen ist ferner, dass es bei den Gläubigen immer sehr viele Scheinheilige gibt, die nur deswegen dabei sind, weil man zum einen Macht ausüben und zum anderen ordentlich abkassieren kann.

    • fosca
      05. Dezember 2010 22:54

      Ganz so einfach dürfte das mit der Freigabe von mehr Drogen nicht sein, denn Niederlande hat das Experiment gewagt und die sind bereits wieder dabei, die diversen "Coffee-Shops" zu schließen, wegen ausuferndem Suchttourismus verbunden mit Kriminalität!
      So gesehen, genügen wohl Alkohol und Nikotin, wobei ich einen herrlich mundenden Rotwein eher zu den Genußmittel, denn zu den Drogen zähle = subjektive Ansicht! :-)

    • fosca
      05. Dezember 2010 23:02

      Oje, mein Kommentar gehört natürlich weiter unten zu
      @Brigitte Imb &
      @phaidros

  13. FranzAnton
    05. Dezember 2010 17:39

    Möglicherweise ist an den behaupteten Klimaänderungen was dran. Jedenfalls aber treibt der ständig steigende weltweite Energiekonsum die Preise von Öl, Gas und Kohle in die Höhe; und noch dazu kommen diese Rohstoffe vielfach aus politisch unsicheren Weltgegenden, und am Allerschlimmsten: Die Kriege im Irak, Afghanistan wirklich unabhängige Experten sind nämlich rar gesät. Sinowatz hatte mit seinem Seufzer "Alles sehr kompliziert" sichtlich recht, welche Wahrheit auszusprechen ihn aber sein Amt kostete. Die Menschheit zieht sichtlich gleisnerische Lügenschüppel ehrlicher Bodenständigkeit vor.

    • FranzAnton
      05. Dezember 2010 17:47

      Es ist ein Jammer hier; ständig verschwinden mir beim Posten relevante Inhalte; geht es Anderen auch so? Gemeint war, daß wir mit unserem Ölkonsum Kriege finanzieren und die Energiepreise in die Höhe treiben, und es deshalb nicht dumm wäre, Energiealternativen zu entwickeln. Diese aber seien noch nicht besonders ausgereift, weshalb die Auswahl etwa von Kollektoren und Isolationsmaterialien viel Denkerschweiß erfordere.

    • Undine
      05. Dezember 2010 18:14

      @FranzAnton

      Allerdings werden KRIEGE auch mit dem Handel von DROGEN finanziert. Umso mehr wundert es mich, daß unsere lieben Gutmenschen, diese ausgewiesenen personifizierten FRIEDENSENGERL so gar nichts Negatives am Drogenkonsum finden; die "armen Hascherl", diese Drogensüchtigen, werden von unseren Gutmenschen gehätschelt und davor bewahrt, kriminalisiert zu werden.

      Aber wer weiß, vielleicht stehen unsere "friedfertigen" Gutmenschen ja auf der Gehaltsliste der Machthaber jener Länder, die mit den Milliardengewinnen aus dem Drogenhandel eben ihre Kriege finanzieren.

    • H. Richter (kein Partner)
      05. Dezember 2010 20:09

      @Undine
      Das ließe sich durch die Legalisierung von Drogen leicht vermeiden. Das Leid und Unheil, das Alkohol und Tabak, wo der Staat kräftig mitverdient, anrichten, scheint auch ja keinen zu stören.

    • fosca
      05. Dezember 2010 22:13

      @H. Richter

      Schwachsinn >>>> Alkohol und Nikotin genügen vollauf, da muß man doch nicht noch mehr Drogen legalisieren, wobei eine absolut drogenfreie Gesellschaft wohl eine Illusion darstellt, leider!

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 22:23

      @ H. Richter

      Da klink ich mich gleich ein. Viel besser als Drogen zu verbrennen, wäre es, diese kontrolliert zu verschenken - das macht keinen einzigen "mehr" süchtig, gäbe allerdings der Drogenmafia einen ordentlichen Dämpfer.

      Warum ist ein Staat, der aus Alkohol und Nikotin legal Geschäft macht, so dumm, nicht auch aus sanften Drogen, wie Marihuana, Kapital zu schlagen?

      Es wäre einer Entkriminalisierung förderlich und würde die Staatskassen sprudeln lassen.

      Dazu sind natürlich die Politiker zu feige, auch wenn sie selber gerne ein Jointerl rauchen.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 22:37

      "Drogen verschenken" - weiß nicht, wie das Thema da jetzt drauf kommt, aber sei's drum:

      Ganz meine Meinung, werte Brigitte! Das hätte nur Vorteile:

      * Du lernst die Süchtigen kennen (die natürlich mit Bluttest ihre Sucht nachweisen müssen, bevor wir Ihnen etwas schenken. Vor einem Sticherl werden's ja keine Angst haben.)

      * Du kannst sie mit sauberen Nadeln versorgen (die sie vor Dir zu benützen haben)

      Und vor allem erwischst Du dir Drogenmafia an den Ei...eieiei, jetzt wär ich fast derb geworden:

      * Du ruinierst die Preise!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 22:58

      Ganz genau das ist es- die Preise zu ruinieren - denn dann ist die Drogenmafia stillgelegt.
      Das ganze Tamtam, das darum gemacht wird, könnte mit minimalem Aufwand, zu einem Maximum an "Wert" f ü r den Staat gemacht werden, und würde einen gewaltigen Akzent gegen die sog. Mafia, der sich ja gelegentlich auch seriös erscheinende Institutionen zum Gelderwerb stellen, setzen.
      Desweiteren könnten Versicherungen gegen Drogen setzen - das würde ja den absoluten Hip bedeuten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Dezember 2010 23:00

      Drogen machen willenlos bis blöde, manche sehr schnell, und fördern die individuelle Geringschätzung geltenden Rechts. (siehe "Beschaffungskriminalität")

      Beides Phänomene, die jeden Staat untergraben.
      Daher wäre die Zustimmung zur Drogenfreigabe seitens des Gesetzgebers die totale Preisgabe des 'Gemeinwesens Staat', die in Anarchie enden wird.

      Dazu kommt, dass die Ächtung gewisser Verhaltensweisen Einfluss auf das Rechtsempfinden des Einzelnen hat, möge die Vorbildfunktion seitens der Repräsentanten des Staates (dazu gehören auch außerhalb der Regierungsgewalt angesiedelte Institutionen mit moralischem Anspruch) in den vergangenen Zeiten auch gelitten haben.

      Jetzt hier dem "legalize it" das Wort zu reden, während z.B. in Sachen Meinungsfreiheit bereits empfindliche Restriktionen umgesetzt (und zum Teil auch akzeptiert) werden, ist schlicht verantwortungslos.
      Macht braucht Kontrolle, allerdings seitens moralisch unbeschädigter Organe.

    • fosca
      05. Dezember 2010 23:04

      @Brigitte Imb & @phaidros

      Ganz so einfach dürfte das mit der Freigabe von mehr Drogen nicht sein, denn Niederlande hat das Experiment gewagt und die sind bereits wieder dabei, die diversen "Coffee-Shops" zu schließen, wegen ausuferndem Suchttourismus verbunden mit Kriminalität!
      So gesehen, genügen wohl Alkohol und Nikotin, wobei ich einen herrlich mundenden Rotwein eher zu den Genußmittel, denn zu den Drogen zähle = subjektive Ansicht! :-)

    • phaidros
      05. Dezember 2010 23:05

      Neppomuck, nixda "Anarchie": nur an registrierte Süchtige soll abgegeben werden! Von "legalise it" keine Rede. (Ist ja bereits jetzt so, dass im Rahmen medizinischer Versorgung anderweitig verbotene Substanzen verabreicht werden können, also rechtlich dürfte da nicht viel entgegen stehen)

      Also würden wir nicht einen einzigen Junkie schaffen. Nicht einen. Kriegen aber vielleicht einige in Betreuung.

      BG

    • fosca
      05. Dezember 2010 23:06

      @Neppomuck

      Absolute Zustimmung!

    • phaidros
      05. Dezember 2010 23:07

      Sorry, liebe fosca - unsere Posts hatten sich überkreuzt. Aber die gleiche Antwort passt auch auf Ihren Einwand: keine Freigabe, eine kontrollierte Versorgung.

      LG/phaidros

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 23:32

      @ Neppomuck

      Da muß ich Ihnen entschieden dagegen reden.
      Was hat die Prohibition gebracht? Kurz-NICHTS. Die Menschen haben selbst und illegal Alkohol produziert und konsumiert, ohne jeglicher Qualitätskontrolle.

      Bzgl. Beschaffungskriminalität -die ja wegfallen würde bei Legalisierung - liegen Sie M.M. das erste mal falsch. Wieso sollte ein Heroinsüchtiger, der zweifellos außerhalb unserer Gesellschaftsordnung steht, ein Taschldieb werden, wo er doch in irgend einem Geschäft (kontrolliert/besteuert) seine Bedürfnisse, um billiges Geld *, stillen kann.

      * Morphium ist in der Herstellung total billig- das heißt nicht, dass ich den Konsum billige - jedoch würde jede legale Lösung billiger kommen und nicht mehr Süchtige produzieren. Erziehung sei vorausgesetzt.

      2. Kann nicht etwas legal sein und dennoch nicht allgemein geschätzt? S. Alkohol u. Nikotin.

      3. Verbotenes ist oftmals interessant.

      Die Drogenmafia existiert nur deshalb, mit einer kontrollierten Legalisierung würde man diese unblutig elliminieren und gleichzeitig massive Steuereinnahmen lukrieren.

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 23:46

      @ all Diskussionsteinehmer

      Also ehrlich - Amsterdam/Coffee Shop(lässig) - da muß man randalierende Touristen maßregeln, nicht die Betreiber.

      In Venedig darf ich auch nicht mit entblößtem Oberkörper in den Markusdom - man muß sich halt entsprechenden Regeln anpassen.

      Alkohol ist, zumindest in der westl. Welt, erlaubt - die Mehrheit genießt und ist unauffällig im Konsum - die Ausreißer haben mit Konsequenzen zu rechnen. Wo liegt das Problem? Jeder Mündige weiß darum und wird entspr. damit umgehen. Mit dem Rest muß gesetzekonform umgegangen werden.

    • H. Richter (kein Partner)
      06. Dezember 2010 10:31

      ad Imb
      Die Mehrheit genießt? Wissen Sie wieviele Alkoholkranke es in Österreich gibt, wieviele Familien schon zerrüttet wurden? Wieviel Volksvermögen und Arbeitszeit verschwendet wurde? Wieviel Krankheiten Alkohol und Rauchen verursachen? Offensichtlich nicht, denn die Toten und Kranken aus diesen Drogen übersteigen jene von Drogen um ein Vielfaches ....

    • H. Richter (kein Partner)
      06. Dezember 2010 10:41

      @fosca
      Eben kein Schwachsinn! An die Folgen von Alkohol und tabak haben wir unsgewöhnt. Durch ein Verbot von Alkohol und Tabak könnte man viel mehr Krankheit und Leid verhindern als durch ein Verbot weicher Drogen. Abgesehen davon, dass es scheinbar überhaupt keinen zu kratzen scheint, dass immer mehr Kinder unter 14 reichlich rauchen und trinken, mit verheerenden Folgen. Was ein Erwachsener tut liegt in seiner Verantwortung, aber ein besserer Jugendschutz muss her.

  14. xRatio (kein Partner)
    05. Dezember 2010 17:22

    Gestern "Klimaeerwärmung", heute "Klimaerkältung", morgen "Klimawandel" und -schon erfunden und seeehr geistreich- "KLIMAVOLATILITÄT"

    Laut Umweltbundesamt stammen nur 1.2% des jährlichen CO2-Ausstoßes aus dem Verbrennen fossiler Brennstoffe.

    2 Prozent, also fast doppelt soviel, stammen aus der Atemluft des Menschen. Der Hauptanteil, weit über 90% hat natürliche Ursachen.

    Das 0.038%-ige Spurengas CO2 ist neben Wasser und Sonnenlicht die Grundlage unseres Lebens. Ohne CO2 gäbe es weder Pflanzen noch Tiere noch Menschen.

    Hat natürlich alles mit BSE, "le Waldsterben", Vogelpest, Schweinepest, Vulkanasche, Atmen und Furzen von Rindern und Menschen zu tun.
    Und ganz sicher nichts z.B. mit der Sonnenaktivität.

    Nicht nur die Bilderberger zerbrechen sich bereits über "Global Cooling" den Kopf:
    http://www.bilderbergmeetings.org/meeting_2010.html

    Kölle alaaf!!

    Der rotzgrüne Klimaschwindel gilt mit Recht als (weitere!!) gigantische, milliardenteure Betrügerei und Beutelschneiderei durch korrupte Politiker, "Wissenschaftler", steuerfinanzierte Windmühlen- und Photovoltaik-Lobbys. Natürlich alles auf Steuerzahlers und Energieverbrauchers Kosten.

    Irgendwie muß man den verhaßten Kapitalismus doch endlich klein kriegen.

    • josefwilhelm
      05. Dezember 2010 17:45

      nach der definition eines mitposters in diesem blog fallen sie mit diesem beitrag eindeutig in die kategorie der "informationsresistenten"!

    • phaidros
      05. Dezember 2010 17:48

      xRatio, es geht dabei um »Fließgleichgewichte«. Auch eine Vermehrung von »nur« 1.2% im Zufluss kann den kumulierten Stand stark verändern (200ppb vor 150 Jahren => knapp 400 heute).

      Der fast doppelt so hohe Ausstoß an CO2 aus Atemluft des Menschen ist irrelevant, weil dabei Kohlenstoff veratmet wird, der ebenfalls aus Biomasse stammt und somit einfach teil des Kohelnstoffzyklus der Erde ist. Fossiler Kohlenstoff ist aber diesem Kreislauf bislang entzogen, wird aber jetzt _zusätzlich_ eingebracht, _ändert_ also die Bilanz.

      Wenn Sie an Details interessiert sind, suchen Sie Begriffe wie "equilibrium", "leaky tank", "Kohlenstoffzyklus". Ein guter Ausgangspunkt ist http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus (Diskussionsseite beachten)

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      05. Dezember 2010 17:53

      josefwilhelm, haben Sie die zwei (oder waren es drei?) Threads aus Dezember und Jänner nachgelesen? Damals waren Sie jedenfalls nicht dabei - bzw nicht unter Ihrem heutigen Nick. Nur dann aber können Sie überhaupt wissen, wovon die Rede ist.

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 18:02

      Ja, danke xRatio.

      Das Argument mit dem CO2-Ausstoß des Menschen wird aber nicht greifen, weil dieser von Nahrungsmitteln herrührt, die CO2-neutral sind. Nahrungsmitteln wachsen und vermodern wieder, auch über den Umweg der menschlichen oder tierischen Körper. Beim Wachsen wird wieder CO2 gebunden, ein im Großen und Ganzen konstanter Kreislauf.

    • josefwilhelm
      05. Dezember 2010 18:15

      phaidros,
      danke für die neuerliche belehrung aber ich beziehe mein wissen nicht nur aus diesem forum und mein recht auf freie meinungsäußerung werde ich weiterhin ausüben solange es geht. und wenn sie mich nicht provozieren dann werde ich auch bei ihnen dieses recht in keiner weise in frage stellen. die aussage "informationsresistent" allerdings lasse ich nicht so einfach stehen informatiionen gibt es genug und ob und wie ich dagegen resistent bin - verzeihung bitte - das liegt nicht in ihrer beurteilung.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 18:24

      josefwilhelm, jetzt verstehe ich erst: die Informationresistenz habe ich ja niocht auf Sie bezogen, Sie waren ja eben nicht dabei. Es dreht sich nicht immer alles um einen selbst.

      BG/phaidros

    • DerTurm
      05. Dezember 2010 19:01

      Nicht zu vergessen: das Ozonloch, das nebenbei erwähnt letzten Winter so groß war, wie nie zuvor (nur wissen wir inzwischen, dass der Alarmismus seinerzeit völlig übertrieben war, und das Ozonloch zur Erde gehört, wie die Polkappen (und alle verändern sich mit der Zeit - völlig natürlich)

    • xRatio (kein Partner)
      05. Dezember 2010 19:44

      Zu »Fließgleichgewicht« und "Kohlenstoffzyklus"

      Alles was sich auf Erden tut, stammt aus irgendeinem "Zyklus". Der Mensch kann nichts hinzufügen zu dem, was nicht ohnehin auf Erden bereits vorhanden ist. Er kann wie alle Natur und jedes Lebewesen nur etwas umwandeln. Dabei geht auch nichts verloren.

      Läßt sich sogar mit Newton begründen. ;-)

      Außerdem:
      CO2 ist schwerer als Luft, sammelt sich (zum Wohle der Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt!) also am Boden.

      Das Spurengas CO2 kann also schon deswegen nicht für den angeblichen "Treihauseffekt" in der Stratosphäre verantwortlich sein.

      Außerdem:
      Wenn es tatsächlich mal wieder etwas wärmer werden sollte - Mir und sicher den meisten wäre es ganz recht. ;-) Warmzeiten bedeuteten immer ein Blüte der Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt.

      Und keine Sorge, auch das Wasser wird uns niemals ausgehen. Davon haben wir weitaus mehr als genug!

      Gilt übrigens für alle Rohstoffe. "Verbraucht" wird praktisch nichts, nur umgewandelt. Einer erneuten Verwendung durch Recycling etc. steht nichts entgegen.

      Wer es zwar umständlich und kompliziert, aber näher naturwissenschaftlich begründet liebt:

      http://www.junkscience.com/

    • xRatio (kein Partner)
      05. Dezember 2010 19:46

      Wer nicht "lernresistent" ist, sollte sich dies zu Gemüte führen. Eine grundsätzliche Einführung auf hohem, laienverständlichem Niveau.

      A Primer on Natural Resources and the Environment
      by Prof. George Reisman
      Mises Daily: Wednesday, November 10, 2010
      http://mises.org/daily/4834

      Reisman schließt mit der trefflichen philosophischen Bemerkung:

      The notion that production and economic activity are harmful to the environment rests on the abandonment of man and his life as the source of value in the world,
      and its replacement by a NONHUMAN STANDARD OF VALUE — i.e., the belief that nature is intrinsically valuable.

      With man and his life as the standard of value, the environment is improved when it is filled with houses, farms, factories, and roads, all of which serve directly or indirectly to make his life easier. When nature in and of itself is seen as valuable, then the environment is harmed whenever man creates any of these things or does anything whatever that changes the existing state of nature, for he is then destroying alleged intrinsic values.

      A final inference that may be drawn is that a leading problem of our time is not environmental pollution but philosophical corruption. It is this that underlies the belief that improvement precisely in the external material conditions of human life is somehow environmentally harmful.

      Bin zwar areligiös.
      Aber die Bibel gefällt mir doch manchmal und stimmt hier auch mit George Reisman überein: :-)

      Macht Euch die Erde untertan!

      Dazu gehört sehr wohl auch "Umweltschutz". Umweltschutz jedoch allein im Interesse der Menschen. Nicht eingebildeter Werte "der Natur", etwa irgendwelcher Raubtiere, Schlangen, Kröten, Stechmücken oder sonstigen Ungeziefers, das Menschen belästigt, gefährdet und sogar umbringt.

      Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Niemand sonst.

    • xRatio (kein Partner)
      05. Dezember 2010 19:48

      Auch dieser von Reisman bereits 2001 publizierte Artikel ist lesenswert:

      Environmentalism Refuted
      Mises Daily: Friday, April 20, 2001
      by Prof. George Reisman
      http://mises.org/daily/661

      Environmentalism is the product of the collapse of socialism in a world that is ignorant of the contributions of Ludwig von Mises — a world that does not know what he has said that would logically explain the collapse of socialism and, even more importantly, the success of capitalism.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 20:33

      xRatio, beeindruckend!

      Dass die Naturwissenschaft aber auch soo blöd ist, 100.000e Mannjahre in Forschung zu investieren, wo sich das Problem doch mit einigen wenigen Sätzen erschöpfend behandeln lässt! Aber, wie konnte ich vergessen: das sind ja alles verschworene Verbrecher, die nur Steuergelder ergaunern. Die Wahrheit ist für alle in ein paar Minuten zu ergooglen. Google kennt *keine* Grenzen, es ist der Quell aller Weisheit und Wahrheit.

      Es gehört schon eine gehörige Portion Selbstsicherheit dazu, eine ganze Zunft kluger Leute so saudämlich hinzustellen. Diese Selbstsicherheit kann nur profundem Fachwissen oder einem ebenso ausgeprägten Nichtwissen entstammen. Dazwischen gibt es mMn nichts.

      Wie Sie Ihre banale Selbstverständlichkeit, dass auf der Erde alles in Kreisläufe eingebunden ist, mit Newtons Gesetzen begründen wollen, würde ich gerne hören, ich lerne immer gern was dazu. Ich darf ein bisschen aushelfen: 1) eine linear bewegte Masse behält ihre lineare Bewegung bei, solange keine unbalancierte Kraft einwirkt. 2) Kraft gleicht Masse mal Beschleunigung (daraus erstellt man die Bewegungsgleichungen) 3) Jede Kraft erzeugt eine gleich große, entgegen gerichtete Kraft.

      Und daraus folgern Sie, dass der Mensch keine alten Reservoirs auflösen kann und dem Zyklus Komponenten hinzufügen, die ihm derzeit entzogen sind? Das wird spannend, ich kann das nicht. Wäre glaube ich glatt einen Nobelpreis wert.

      »Gilt übrigens für alle Rohstoffe. "Verbraucht" wird praktisch nichts, nur umgewandelt. Einer erneuten Verwendung durch Recycling etc. steht nichts entgegen.«

      Erstens betreiben wir größtenteils kein Recycling, sondern Downcycling, aber das nur nebenbei. Wie Sie aber nach einer Verbrennung lange Kohlenstoffketten durch Recycling zurückkriegen wollen, die wir brauchen, um wieder Energie daraus gewinnen zu können, und zwar ohne alternative Energiequelle, und das entgegen dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik*), dafür werden sie hier viele, viele Sternderln einheimsen. Und gleich noch einen Nobelpreis obendrein. Wie die Marie Curie, einen in Physik, den hier in Chemie (nein, eigentlich auch Physik, wenn ich's recht bedenke).

      Übrigens: »Erde Untertan machen« ist schön und gut, aber wo steht in der Bibel: »Beutet Eure Untertanen restlos aus«? Und wo: »Ruiniert in einem Eure gesamte Nachkommenschaft« (das gilt in vielerlei Hinsicht)? Ich kenne dazu nichts, lerne aber auch hier gerne etwas dazu.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) »nichtsinkende Entropie«; damit lässt sich nämlich die Unmöglichkeit dieses Unterfangens tatsächlich beweisen.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 20:39

      Noch mal an xRatio:

      »Der Mensch ist das Maß aller Dinge. Niemand sonst.«, sagen Sie. Ist das so? frage ich.

      Also, Sie sagen ein religiöser Mensch zu sein. Da würde ich vorschlagen, Gott zum Maß der Dinge zu machen, aber das nur nebenbei. Ich selbst bin nämlich nicht religiös.

      Das brauche ich aber auch nicht zu sein, um Ihnen zurufen zu können: gehen Sie mal an Bord einer Segeljacht, und schauen Sie, was das Meer mit Ihnen macht. Oder in die Berge wandern. Da lernen Sie: Der Mensch ist im Vergleich zur Natur mit seinem Spielzeug, das er Technik nennt, ein größenwahninniger Schnösel, dem es gut anstünde, etwas Demut zu lernen. Aber kein Maß. Ganz sicher keins "aller Dinge".

      Meint herzlich Ihr
      phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      05. Dezember 2010 20:45

      ach "areligiös" - ich hatte "religiös" gelesen - sry! Vergessen Sie bitte den zweiten Absatz meines vorigen Posts, xRatio.

    • xRatio (kein Partner)
      05. Dezember 2010 21:26

      @phaidros

      Sehe zwar viele starke bis ausfällige Worte aber keine (Gegen-) Argumente.

      Sie sind also mit Ihrem Latein am Ende. Wundern tut's mich nicht. :-)

      Achso. Was der von mir ganz nebenbei ("sogar") erwähnte Newton im gemeinten Zusammenhang sagte, weiß wohl jeder. Googeln Sie selbst oder lassen Sie es. Mir egal. Linke und sonstige "Gläubige" gleich welcher Art lassen sich sowieso nicht auf den Weg der Vernunft bringen.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 21:44

      xRatio, das macht mich sehr betroffen: bitte zitieren Sie mir doch 1 (in Worten: eines) ausfälliges Wort meinerseits - ich werde mich öffentlich entschuldigen.

      "Mein" (Anführungszeichen, weil's nicht meines ist) "Latein" (Anführungszeichen, weil's nicht Latein, sondern Physik ist) habe ich heute abend nicht mal angekratzt, die Erfahrungen vor einem Jahr waren mir eine Lehre.

      Und, bitte helfen Sie mir mit Newton weiter: mit welchen Stichworten muss ich googlen, damit ich hier fündig werden kann? Ich kenne Newton als Mathematiker, Physiker und Naturphilosoph - aber diesbezuügliche Aussagen sind mir gänzlich fremd. Bitte um Hilfe.

      phaidros

    • josefwilhelm
      05. Dezember 2010 22:06

      diese diskussion zwischen zwei offensichtlich in der theoretischen physik bewanderten postern stimmt mich eigentlich sehr traurig.
      sie zeigt eigentlich nur, dass sich hier unvereinbare positionen gegenüberstehen die nur darauf aus sind recht zu behalten und keinerlei konsens für die sache selbst suchen.
      das gleiche erleben wir ja ständig in der politik, in der wirtschaft, im finanzwesen es geht nur mehr um den kampf um die eigene position und dem "sieg" über den gegner, der eigentliche kern des problems bleibt nebensache. schade.
      dies ist die meinung eines physikalischen laien.

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 22:14

      Und woraus genau schließen Sie, dass xRatio in Physik bewandert wäre? Außer einen unbelegten Verweis auf Newton und einer interesanten aber nicht zum Thema passenden Abhandlung über Ludwig von Mises hat er nichts geliefert.

    • terbuan
      05. Dezember 2010 22:25

      TCM
      na ja ein bisserl mehr war es schon aber ich habe mich ohnehin als physikalischen laien bezeichnet und das wort "offensichtlich" war ja auch nicht zu überlesen.

    • TCM (kein Partner)
    • xRatio (kein Partner)
      05. Dezember 2010 23:42

      @phaidros

      ...Et qui parlant beaucoup / ne disent jamais rien. :-)

      Bereits im Wonnemonat Mai hatte man das zweifelhafte Vergnügen, Sie um die Kalibrierung Ihrer CPU bitten zu müssen. Sie wollten uns damals doch hartnäckig erklären, legale Sklaverei sei keine Sklaverei. - Oh sancta simplicitas!

      Jetzt erfreuen Sie schon wieder mit albernen Redensarten und persönlichen Angriffen, ohne auch nur gelesen zu haben, was der andere zur Begründung ausgeführt hat, geschweige denn, daß Sie dazu auch nur andeutungsweise substantiiert Stellung zu nehmen versuchen.

      Ist es nicht geradezu typisch, daß Sie erst einmal das deutlich geschriebene Wort "areligiös" als "religiös" verstanden und gleich zum Anlaß haltloser Tiraden genommen haben?

      Na gut, das haben Sie dann unaufgeforderrt selbst eingeräumt, alles andere (inclusive aller Nachweise!) jedoch weiterhin komplett ignoriert.

      Die Beweilast für Ihren -sorry- Klimaquatsch tragen übrigens Sie.

      Aber Sie weigern sich oder sind ja nicht mal imstande, vernichtende Gegenargumente, wie oben klar und deutlich aufgelistet, auch nur zur Kenntnis zu nehmen.

      Ihr verzweifeltes Bemühen vom Thema abzulenken, sind rührend, aber erfolglos.

      Ich werde darauf nicht mehr antworten. Gute Nacht.

    • phaidros
      06. Dezember 2010 00:15

      Wie schade, xRatio. Nun werde ich wohl nicht mehr erfahren, was Newton dazu zu sagen hatte - denn das haben Sie leider vergessen über der Aufrechnung meiner CPU-Kalibrierungen aus dem Mai.

      Gute Nacht.

    • Observator (kein Partner)
      06. Dezember 2010 08:09

      Na, xRatio, Du bist ein Vogel: die "Sklaverei", die der Phaidros erklärt haben soll, ist der Wehrdienst! Ich hab's nachgelesen, weil das gar nicht zu den nüchternen Posts gepasst hat. Geht's noch, xRatio, Du ... ? Und hinter Deinem Link ist eine "liberale" Seite. Na sehr super: andere als "Linke" beschimpfen, die Linken als "sowieso nicht zur Vernunft zu bringen", und von sich selber glauben, man ist liberal. Genau solche Vögel wie Euch brauchen wir.

      Und jetzt kannst Du mich nennen, was Du willst: ich geh wieder beobachten.

    • H. Richter (kein Partner)
      06. Dezember 2010 10:38

      @phaidros
      Als einer der wenigen besonnenen Poster in der Klimafrage weiß ich Ihre Kommentare zu schätzen, obwohl ich sonst nicht immer einer Meinung mit Ihnen bin. Vergessen Sie Leute wie xratio, die machen sich nur wichtig und wollen Ihren sektiererischen Unsinn verbreiten. Newton, sagt, dass solche Typen eigentlich in Bedlam therapiert gehören. Und nun googlen Sie das mal brav, er hat es nämlich sicher irgendwo geschrieben, ich weiß es. Ansonsten: Keep it up!

    • phaidros
      06. Dezember 2010 11:29

      Werter Herr Richter,

      wie langweilig wäre es, wenn alle immer einer Meinung wären. Alles würde sich auf ein gegenseitiges Schulterklopfen reduzieren (jetzt habe ich gerade ein déja vu). Und wie gepflegt *könnte* im Gegensatz dazu ein kontroversieller Gedankenaustausch sein. Dann würde er auch der Weiterentwicklung eigener Standpunkte dienen. So aber...

      Cheers!
      phaidros.vie@gmail.com

  15. Erzliberaler (kein Partner)
    05. Dezember 2010 13:30

    Zum Golf von Mexiko: da sprudelt tagtäglich durch ganz natürliche "Lecks" jede Menge Öl aus dem Meeresgrund ins Meer. Das erzählen unsere Volksverdummungsmedien natürlich nicht.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 17:24

      Und BP butterte Milliarden in eine Kampagne und benützte währenddessen dieses Argument nicht, weil ...?

  16. Undine
    05. Dezember 2010 11:26

    Mir scheint es fast so zu sein, daß die Menschheit zu ihrem Glück immer ein gewisses GRUSELN braucht, seien es Weltuntergangsszenarien (wie bereits zur ersten Jahrtausendwende!), sei es die Androhung von Höllenstrafen durch die katholische Kirche, sei es die Angst vor Seuchen und nicht zuletzt die Gefahr eines drohenden Klimawandels. Solche Ängste wurden und werden von Machthabern gerne geschürt, um sich die Macht über die Untertanen zu sichern und Kapital daraus zu schlagen.

    Die NAZI-Keule wird dank der inflationären Anwendung bald ihre Kraft eingebüßt haben. Sie zieht nicht mehr so richtig.
    Mit der Rassismuskeule wird man der Bevölkerung auch nicht mehr lange kommen können. Der Bogen ist überspannt. Ausländerphobie, Islamophobie, keiner bis auf Küberl, Landau und die übrigen Gutmenschen (die sind gar nicht SO viele, aber sie schreien am meisten) kann das mehr hören.

    ich bin eine begeisterte Konsumentin der Sendung "Universum" seit ihrem Bestehen. Leider kam dann zum Schluß--- vorwurfsvoll, mit Grabesstimme vom Sprecher vorgetragen---jedesmal die böse Vorahnung, daß es bald vorbei sein werde mit unserer Mutter Erde. Möglicherweise hat das nicht nur mich, sondern auch andere Zuseher gestört; Dieses Weltuntergangsszenario am Ende von "Universum" bleibt, Gott sei Dank, in letzter Zeit aus.

  17. Eric Cartman (kein Partner)
    05. Dezember 2010 11:20

    Lachen oder weinen?

    Einer fragt hier gar sarkastisch was denn mit dem Waldsterben passiert ist. Nun ähnlich wie bei der Ozon Problematik waren es hier die so gescholtenen Mahner die dazu beigetragen haben, dass schlimmeres verhindert wurde.
    Filteranlagen, FCKW Verbot usw.

    Es ist einfach herrlich anzusehen wie hier völlig ahnungslose Leute eine ganze Wissenschaft abqualifizieren. Es läuft frei nach dem Motto: Erwärmung gibts nicht weils heut so kalt is.
    Das zeugt ganz eindeutig davon, dass nichtmal die grundsätzlichen Dinge verstanden werden. Hauptsache mal ein bisschen im Internet rumgelesen und schon ist klar, dass eh alles Lüge ist. Da wird dann über durchaus komplizierte Dinge mitdiskutiert und es ist noch nicht einmal Verständnis für den Unterschied von Klima und Wetter vorhanden.

    Offenbar wird auch nicht verstanden, dass die Dinge die in den Zeitungen als fette Schlagzeilen stehen nicht ident sind mit den Arbeitspapieren der Klimaforscher.

    Traurig

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Dezember 2010 11:33

      Niemand stellt in Abrede, dass sich das Klima ändert.
      Das tut es seit jeher.
      Es hat ja auch sonst nichts zu tun.

      Fraglich sind die Schuldzuweisungen, falls man in diesem Zusammenhang überhaupt von Schuld sprechen kann.

    • Franz L
      05. Dezember 2010 13:39

      Eric Cartman, Sie verstehen wirklich nichts!

    • phaidros
      05. Dezember 2010 17:34

      Neppomuck, bloß das Tempo ist 1000e x höher als es jemals war.

      Franz: was für ein titanenhaftes Argument, da kann man nur vor Ehrfurcht erschauern! (Ich erlaube mir freilich eher über die Intoleranz und Ignoranz zu erzittern).

      Eric Cartman: Sie haben freilich mit jedem Satz ganz recht! Allein es scheint im Laufe des letzten Jahres den Sinn verloren zu haben, Argumente vorzutragen. Die Leute - erschütternderweise tw. auch hier - scheinen nicht mehr zu wissen, worum es sich dabei überhaupt handelt. Keulen wie "Sie verstehen wirklich nichts" werden zum 100%igen Substitut für Fachwissen. Dabei ist es irrelevant, ob Sie vielleicht Meteorologe oder Physiker sind - es wird nicht mal mehr danach gefragt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 18:22

      @ Phaidros:

      Ach ja, das Tempo ist 1000 mal höher als es jemals war"?

      Das lässt zwei Schlussfolgerungen zu: Entweder dass der Temperaturanstieg nun mindestens 100 Grad pro Jahrhundert beträgt, oder dass es entgegen den Aussagen zahlreicher qualifizierter Wissenschafter die Klimaschwankungen des vorigen Jahrtausends nicht gegeben hat. Denn diese müssten immerhin auf Schwankungen von knapp 5 Grad innerhalb weniger Jahrzehnte beruht haben, um überhaupt wahrnehmbar gewesen oder durch sog Proxies rückverfolgbar zu sein.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 18:30

      Herr Mühlhauser, der ausführliche und sorgfältige Versuch, diese Zusammenhänge zu erläutern ist offenbar schon vor einem Jahr gescheitert. Ich werde mich nicht auf den Fehler einlassen ihn zu wiederholen. Nur in aller Kürze, da ich weiß, dass Sie Argumente schätzen können: Proxies angefangen von Pflanzenpollen über Istotopenverteilungen (O18:O16) im Eis bis hin zu jenen des Kohlenstoff in Sedimentationen lassen feinfühlige Auswertungen über wesentlich längere Zeiträume zu. Das hält schon.

      BG

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 21:18

      @ Phaidros:

      Wenn Sie mir so garstig schmeichelnd kommen, erhöhe ich den nötigen derzeitigen Anstieg, um Ihre Aussage vom nunmehrigen tausendfachen Temperaturanstieg wahr werden zu lassen, gleich von 100 auf (mind) 1000 pro Jahrhundert.

      Denn die Temperaturen sind im letzten Jahrtausend eben beträchtlich geschwankt, und in kürzeren Zeiträumen als einem Jahrhundert, wobei eine Bandbreite von +/- 1 Grad vom langzeitlichen Durchschnitt schon gewaltige Auswirkungen zeitigen kann. (- knapp 5 Grad war von mir zu hoch angesetzt, zugegeben)

      Und viele Proxies taugen nicht für präzise Analysen, wie etwa Eisbohrkerne, die auch natürlichen chemischen Prozessen unterliegen (abgesehen von bemängelten Verfälschungen bei ihrer Entnahme durch Druckänderungen). Wenn sie auch besser sind als überhaupt keine Hinweise, gibt es bessere Methoden, zB die Messung von 18-O-Isotopen (Comnispa-Studie durch Mangini, vgl dazu auch Niggemann u.a.) im Kalzit von Stalagmiten. Deren Vorkommen korreliert negativ mit der Temperatur. Die Ergebnisse der Comnispa-Studie wurden zudem mit Sediment-Proxies abgeglichen, wobei sich eine gute Übereinstimmung zeigte. Die Temperaturkurven ergeben immerhin Temperturschwankungen in einer Bandbreite von rd 1,25 Grad (Spanne somit knapp 2,5 C) innerhalb weniger Jahrzehnte im vorigen Jahrtausend.

      Quelle: WZ-Bericht vom 29. April 2009, "Tropfsteine heizen Klimadebatte an" (unter anderem)

    • phaidros
      05. Dezember 2010 22:17

      Wahr muss wahr bleiben! Ich habe nachgeschaut, und mich tatsächlich vertan:

      Über die letzten 140000 Jahre gab es recht unregelmäßige Schwankungen der Durchschnittstemperatur zwischen -4 °C und +10 °C und in den letzten 20000 Jahren einen Anstieg von ca. 0,1 °C pro Jahrhundert (natürlich ein Durchschnittswert), wobei die letzten 8-9000 Jahre ziemlich konstant bei 9-11 °C lag.

      Verglichen mit diesem Anstieg sehen wir derzeit wieder auf einmal 0,5 °C pro Jahrhundert, sanft beginnend ca. ab der Mitte des 19 Jahrhunderts und sich dann beschleunigend.

      Also: trotz vielbeschworener Sonnenaktivität (die derzeit so gut wie nicht vorhanden ist) den 5-fachen natürlichen Wert. Eine auffällige potenzielle Ursache: menschliches Wirken. Andere auffällige potenzielle Ursachen: Fehlanzeige. Das ist der Grund, warum wir forschen sollten.

      Aber, Herr Mühlhauser, Sie haben recht, mit 1000-facher Beschleunigung lag ich daneben: ich hatte die 0,5 Grad Anstieg im Jahrhundert gegen die 0,001 ° jährlichen Anstieg gegengerechnet, das ist natürlich unzulässig.

      Warum Sie allerdings zu »garstig schmeichelnd« greifen bleibe dahingestellt. Lassen wir's vielleicht lieber. Ich erinnere mich zu gut an glühende Erd- und eingefrorene Mondoberflächen, als dass ich hier nochmal versuchen würde irgendetwas auszubreiten. Ich bin inzwischen 2300 Seiten weiter, habe aber auch abseits vom Fach dazugelernt.

      phaidros

    • Norbert Mühlhauser
      06. Dezember 2010 09:10

      @ Phaidros, 2217:

      Ich muss mich kurz halten, daher nur Folgendes:

      Bei Ihrer Erwähnung eines Anstiegs etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts haben Sie die Abkühlungsperiode von den 40ern des 20. Jahrhunderts bis in die 70er übergangen, die zur Befürchtung einer neuen Eiszeit führte.

      Und nein, ich kann es mir einfach nicht verkneifen: Sie scheinen hockey-stick affin zu sein!

    • phaidros
      06. Dezember 2010 10:32

      Sonnenaktivität für den genannten Zeitraum habe ich nicht parat, aber große Inaktivitätszeiträume sehe ich im Schmetterlingsdiagramm*) nicht - eher im Gegenteil. Aber aus meinem lückenhaften Geschichtswissen bilde ich mir ein, dass in den 40ern Aerosolpartikel in die Atmosphäre gewirbelt worden sein könnten.

      Zum hockey stick: die Zweifel gelten eigentlich seit 2007**) als ausgeräumt.

      2008 wurde der kritisierte hockey stick mit nachgebesserten Methoden***) im Wesentlichen verifiziert.

      Mann wurde (nach dem e-Mail-Vorfall) von einer Wissenschaftlerkommission entlastet - auch hier glaube ich, dass die Kommission bessere Möglichkeiten hatte zu einem Urteil zu kommen, als ich in meinem Wohnzimmer.

      Also, ich gestehe: ja, ich bin hockey stick affin. Man darf sich nicht die Ergebnisse "aussuchen" an die man glauben "will". So läuft das nicht. Ergebnisse sind zur Kenntnis zu nehmen. Kontroversen um Details wird es natürlich immer geben, und das ist ja auch gut so.

      BG/phaidros

      *) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/93/Sunspot_butterfly_with_graph.jpg/370px-Sunspot_butterfly_with_graph.jpg

      **) Wahl and Ammann: Robustness of the Mann, Bradley, Hughes reconstruction of Northern Hemisphere surface temperatures: Examination of criticisms based on the nature and processing of proxy climate evidence, Climatic Change (2007) 85:33–69

      ***) M. Mann et al (2008): Proxy-based reconstructions of hemispheric and global surface temperature variations over the past two millennia, http://dx.doi.org/10.1073%2Fpnas.0805721105

  18. Friedrich Röhrbacher (kein Partner)
    05. Dezember 2010 10:53

    Was ist eigentlich aus dem vor 30 Jahren von der
    Wissenschaft heraufbeschworenen Waldsterben geworden?
    (Wie ich von der Forstwirtschaft höre, wird die Waldfläche
    Österreichs von Jahr zu Jahr größer!)

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 10:56

      Vielleicht erinnern Sie sich an die Geschichte mit den Katalysatoren und dem schwefelarmen Diesel...

    • numerus clausel (kein Partner)
      05. Dezember 2010 13:15

      War das wegen dem FCKW nicht so, dass darauf eine Firma das Monopol hatte und dieser Hype damals ausgelöst wurde, wo dieses Eklusivrecht ausgelaufen ist?

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 13:35

      @ TCM:

      Seltsam nur, dass die vielbeklagten Phänomene des Waldsterbens hauptsächlich an der Grenze zum damaligen Ostblock zu beobachten waren.

    • fosca
      05. Dezember 2010 22:16

      Das Waldsterben war damals ziemlich hausgemacht, weil Bäume in riesigen Monokulturen gezüchtet wurden.
      Seit man das erkannt hat und wieder eine gesunde Mischung pflanzt, nimmt die Waldfläche wieder zu!
      So einfach war das >>>> Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten, das sollte öfter gelingen!

    • phaidros
      05. Dezember 2010 22:42

      »So einfach war das >>>> Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten, das sollte öfter gelingen!«

      Das kann aber nur gelingen, wenn der Zusammenhang auch einfach ist. Das wird aber vermutlich nicht immer der Fall sein, werte fosca.

    • fosca
      05. Dezember 2010 22:50

      @phaidros

      Da stimme ich Ihnen zu, aber am wichtigsten ist bei auftretenden Problemen nicht zuzulassen, daß sie von sog. oder gar selbsternannten "Experten" instrumentalisiert werden. Das ist schon der halbe Weg zur Lösung, oder?

    • phaidros
      05. Dezember 2010 23:15

      Liebe fosca, absolut einverstanden! Vielleicht täte die Wissenschaftsgemeinde gut daran, sich selbst in Klimafragen eine dreijährige Nachrichtensperre zu verordnen (ohne irgendeine Ahnung zu haben, wie man so etwas einfädeln könnte).

      Denn genau diese Instrumentalisierung ist es, die diesen enormen Schaden anrichtet. Sie können ja selbst hier lesen, mit welchem Fanatismus jede noch so vorsichtige Äußerung: »wäre es nicht möglich, dass..« niedergemacht wird.

      Im Anlassfall ist der Schaden mMn irreparabel: eine seriöse Information wird als solche ja gar nicht mehr wahrgenommen und/oder sofort wieder von einer der Fundamendalistenfraktionen aufgegriffen und der anderen solange um die Ohren gedroschen, bis die Information als solche völlig untergegangen ist.

      LG/phaidros.vie@gmail.com

  19. Jan Korbelik (kein Partner)
    05. Dezember 2010 10:45

    Köstlicher Artikel!!! Danke.

    Aber da ist was mit den Nullen was passiert, oder?
    "10.000 Erwärmung-Fans.... nach Cancun gereist. Was rund 40.000 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre entweichen lässt..."
    Würde heißen 4 Millionen Tonnen pro Erwärmlingskopf. Sie sind schädlich, ja, aber so brutal?

  20. Neppomuck (kein Partner)
    05. Dezember 2010 10:31

    Die Frage nach der persönlichen Grundhaltung zum "anthropogenen Klima-Holocaust" ist mittlerweile der Lackmustest politischer Korrektheit geworden.
    Schwachsinn, dein Name heißt Wissenschaft.

    Und wer meint, dass alle Rückschlüsse gezogen wurden und sich somit die Tatsachen danach zu richten hätten, wird über einen hinhaltenden Widerstand nicht hinaus kommen.

    Selbst wenn noch so gekrompt oder gekolbt wird.

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 10:43

      Eher ein Lackmustest dafür, ob man über den eigenen Tellerrand blicken kann und die Fähigkeit zu kritischem Denken besitzt. Gerade für Konservative müsste die Problematik nach skeptischer Betrachtung einleuchtend sein, da sich die Logik immer wiederholt. Siehe Wirtschaftswachstum durch deficit spending vs. Schuldenlast für künftige Generationen. Als einzelner kann man dagegen wenig tun.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Dezember 2010 11:17

      Das hat mit "Konservativität" etwa so viel zu tun wie "Servilität" mit "Seriosität".
      Nämlich nix.

      Wenn man von einem Vergleich auf der "Meta-Ebene der Grundhaltungen" absieht.

      Aber 380 ppm für 100 % des (errechneten?) Zukunftshorrors schuldig zu sprechen ist eben nicht mehr als "Kaffeesudleserei²".
      Für die "Auguren der Apokalypse" ein einträgliches Geschäft.

      Dies zu glauben ("Wo das Wissen endet, beginnt der Glaube") ist ebenso leichtfertig, wie J. M. Keynes nicht zu Ende gelesen zu haben.

      A pro pos "Glaube": "Das Gleichnis von Senfkorn und Sauerteig" hat schon Sinn.
      Man darf nur aus Angst vor einem Vorurteil nicht seiner eigenen Urteilsfähigkeit misstrauen.

  21. TCM (kein Partner)
    05. Dezember 2010 09:21

    "Sie haben zwischen den einzelnen Bedingungen einen gewissen Widerspruch erkannt? "

    Vielleicht ist der Widerspruch die Folge der Unwissenheit des Blogautors. Es ist bedenklich, wenn die meisten der Kommentatoren hier einem Journalisten mehr Glauben schenken als den ausgewiesenen Experten. Aber ist diese Erkenntnis wirklich überraschend, wenn man weiß, dass die Österreicher von allen Europäern (inkl. Türken) an letzter Stelle stehen, was ihre Einstellung zu Wissenschaft und Forschung angeht? Und manche sind auch noch stolz darauf.

    Sicherlich, die Betrügereien um die CO2-Zertifikate sind ärgerlich und kriminell, aber dass bedeutet doch nicht, dass die wissenschaftliche Theorie falsch ist.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Dezember 2010 11:29

      Wo Wasser ist, da ist auch Dampf.

      Und die Verifizierung eines aus dem Zusammenhang gerissenen Teils einer Annahme bedeutet noch lange nicht die Falsifizierung des gesamten diesbezüglichen Zusammenhanges.

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 13:29

      Es ist bedenklich, wenn die meisten der Kommentatoren hier einem Journalisten mehr Glauben schenken als den ausgewiesenen Experten.


      Wer weist den dem Laien Experten aus? Stets nur die Journalisten, ob nun CO2-gläubig oder nicht.

      Und in diesem Zusammenhang ist es ganz besonders beunruhigend, wie ein Macht- und Medienkartell etlichen nach ihrem Bildungsweg unzweifelhaften Experten, die abweichender Ansicht sind, den Wissenschafterstatus abzusprechen versucht, sei es durch Diffamierungen, um deren Sachaussagen nicht würdigen zu müssen, sei es durch gänzliches Verschweigen.

      Tausende, ja zehntausende diplomierte Fachleute haben Vorbehalte gegen die Theorie der anthropogenen Erderwärmung.

      Das kann AU nicht angelastet werden, sondern lediglich den systemkonformen Medien.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 13:40

      Wer weist den dem Laien Experten aus? Stets nur die Journalisten, ob nun CO2-gläubig oder nicht.

      Sg. Hr. Mühlhauser, das sehe ich anders: eine akademische oder industrielle Laufbahn, jedenfalls aber mit der entsprechenden Anzahl an (peer-reviewten!) Veröffentlichungen in den einschlägigen Medien.

      Verwechseln Sie bitte nicht einen Wissenschaftsjournalisten bei nature (meist selbst graduierter Akademiker im Gebiet - trotzdem wird die Review von Externen vorgenommen) mit einem SchreiberleinIn, das Zb bei Österreich aus Imagegründen einen Wissenschaftsartikel (bzw. eine Karikatur davon) tippt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 13:40

      "Tausende, ja zehntausende diplomierte Fachleute haben Vorbehalte gegen die Theorie der anthropogenen Erderwärmung."

      Das ist eine unbewiesene Behauptung. Wahr ist hingegen, dass nicht 90%, sondern über 95% der Fachleute von einem menschenverursachten Klimawandel überzeugt sind. Was weist den Experten aus, fragen Sie. Ein naturwissenschaftliches Studium und jahrelanges Arbeiten und Publizieren im einschlägigen Fachbereich, würde ich und die meisten anderen antworten.

      Man kann A.U. sehr wohl anlasten, dass er die Augen vor der Wirklichkeit verschließt, und sich immer wieder resistent gegenüber den Tatsachen zeigt. Ein Intellektueller sollte den Geist der Aufklärung und den Kampf gegen Irrationalismus weiterführen. Ich bin mir nicht immer sicher, ob der Blogautor in diese Kategorie fällt.

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 13:47

      Ich möchte mich für meinen letzten Satz entschuldigen, der vielleicht zu heftig ausgefallen ist. Leider kann ich meinen Kommentar nicht editieren.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 14:37

      Werter TCM, Respekt! BG

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 17:28

      Meine Herren TCM und Phaidros,

      ich darf um sinnerfassendes Lesen bitten.

      Ich habe nicht rhetorisch gefragt, was den Rang eines Wissenschafters in Insiderkreisen ausmacht (wobei schon immer Wissenschafter zu Unrecht aus den Gremien und von den Plattformen vertrieben wurden, so richtig regiemäßig aber erst neuerdings!), sondern ich fragte:

      Was weist denn dem Laien Experten aus ?

      Die Expertenschaft wird dem Laien nur von Journalisten vermittelt oder auch verschwiegen. Von Klimaskeptikerkonferenzen, -petitionen und -initiativen bzw derem Inhalt erfährt der Laie hingegen nichts. Wie etwa die internationale Klimaskeptiker-Konferenz von New York im April 2009, mit 700 Teilnehmern. Oder von anderen Initiativen, die zusammenzustellen mir jetzt die Zeit fehlt.

      Für den Rechtschreibfehler ("den" statt "denn") entschuldige ich mich, es hätte anders aber vermutlich keine andere Reaktion hervorgerufen.

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 17:40

      Nachtrag:

      Und noch etwas: Im Gegensatz zu den "Zeckologen" allerortens haben für mich die Wissenschafter, die im Dienst der Wirtschaft stehen, einen höheren Stellenwert und eine größere Kompetenz als jene, die ausschließlich von staatlicher Hätschelung, einschließlich jener der Systemmedien, abhängig sind.

      Einen höheren Stellenwert haben lediglich jene universitären Wissenschafter, die in der Lage sind, sich selbst durch Patente, auch wenn sie diese ggf an ihre Universität abtreten müssen, zu erhalten.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 18:03

      Naja, Herr Mühlhauser, so viel Sinn krieg ich schon grad noch raus, wenn ich was lese: in einer kurzen Vorstellung mit Auflistung der Meriten einer Persönlichkeit (hat nämlich durchaus mehr Sinn als nur Eitelkeit zu pflegen) ist das ja schnell erledigt. Und auch dem Laien zugänglich und verständlich.

      Aber danke für Ihren Nachtrag, denn das ist genau die Unterscheidung, die der gesamten Diskussion fehlt - und zwar nicht nur hier.

      BG/phaidros

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 19:01

      @Norbert Mühlhauser.

      Danke, jetzt verstehe ich besser, worauf Sie hinauswollten. Das ändert aber nichts an meiner Aussage. Genau das ist ja die Aufgabe der Journalisten, nämlich die Quellen zu überprüfen und den Lesern klar zu machen, wer die Experten sind und wer nicht. Dann erübrigt sich auch die Frage nach Klimaskeptikerkonferenzen. Diese ganze verfahrene Diskussion ist natürlich ein Scheitern des Journalismus.

  22. Markus Theiner
    05. Dezember 2010 08:59

    Man muss zwischen den verschiedenen Fragen die bei dem Thema eine Rolle spielen unterscheiden.

    1. Gibt es einen Klimawandel?
    Klar. Gab es immer, wird es immer geben. Das Klima war nie konstant.

    2. Wird es wärmer?
    Da gibt es durchaus einige Daten, die dafür sprechen, dass es derzeit einen Warmtrend gibt, auch wenn die Wissenschaftler darüber streiten welche Faktoren da mitspielen, wie lange der dauert usw. Für Laien schwer zu beurteilen.

    3. Ist der Mensch schuld?
    Die Frage der Schuld ist eigentlich nur für Verhandlungen zwischen Industrie- und Entwicklungsstaaten interessant. Der Kern der Frage: Welcher Faktor spielt beim Klimawandel eigentlich mit (Frage 2) und was kann man tun (Frage 4).

    4. Was kann man tun?
    Da sind sich die Wissenschaftler überraschend einig: Nicht viel. Selbst die schlimmsten Klimahysteriker fordern zwar Billionenschwere Maßnahmen, prophezeien denen aber kaum messbare Ergebnisse. Etwas Zeit wird gewonnen, aber das wars schon. Und dabei sind diese Maßnahmen schon nicht realistisch umsetzbar.

    Und genau an der Stelle hängt sich die ganze Sache auf. Es gibt eine Unmenge an Maßnahmen (CO2 Zertifikat-Handel, Ökostromsubventionen usw.) die nicht wirklich was bringen - egal ob das mit dem Klimawandel stimmt oder nicht.

    Nimmt man den Klimawandel ernst sollte man sich also weniger Gedanken darum machen wie man ihn um jeden Preis ein klein wenig verzögern kann, sondern mehr darüber nachdenken wie man mit den Folgen umgeht. Da sind zwar auch teils recht unrealistische und enorm teure Maßnahmen notwendig, aber das hat uns doch noch nie aufgehalten.

    Dann gäbe es aber andererseits auch einige Maßnahmen, die unabhängig vom Klimawandel sinnvoll wären. Etwa die Entwicklung effizienter alternativer, erneuerbarer Energien oder die Vermeidung von Abgasen (die ja nicht nur das Klima schädigen).

  23. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    05. Dezember 2010 08:29

    "Gleichwohl fällt auf, dass im Golf von Mexiko von der viel diskutierten Megakatastrophe des heurigen Jahres mit ihren Unmengen ausgetretenen Öls entgegen den ursprünglichen Prophezeiungen jahrzehntelanger Folgen kaum noch Spuren zu finden sind."

    Ja, da hatten wir Glück, dass Bakterien die Schweinerei wieder aufgeräumt haben! Stadtmenschen mit einer grauen Lunge, die durch Auto- bzw. Industrieabgase entsteht haben da schon weniger Glück!

    "Und drittens müssen Sie beschwören, dass Sie immer Ihren Glauben an die globale Erwärmung bekennen werden, dass Sie jeden unabhängigen und andersgläubigen Wissenschaftler denunzieren und von Forschungsgeldern fernhalten wollen, und dass Sie alle diesem Glauben widersprechende Indizien ignorieren werden."

    Genial, dass der Satz von jemanden kommt der an Gott glaubt, gibt es doch in der gesamten Menschheitsgeschichte nicht das geringste Anzeichen für Gott und jede rationale Analyse muss zu dem Schluss kommen, dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist, dass ein übernatürliches, mächtiges Wesen existiert! Wenn jetzt Leute hergehen und aufgrund dieses kleinen "Vielleichts" ihre Moralvorstellungen definieren (Abtreibungsverbot, keine Sterbehilfe, Auge um Auge), wird es dann wirklich absurd.

    PS: Die Erderwärmungstheorie hat übrigens im Gegensatz zur Religion eine wissenschaftliche Basis und sie ist von über 90% der Wissenschaftler annerkannt. (Die stärke des Ausmaßes und wie groß der Einfluss des Menschens exakt ist, ist allerdings noch nicht wirklich bekannt!)

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 08:47

      Sie machen das Abtreibungsverbot (wobei nur von einem Ende der Fristenlösung die Rede ist, etwas vollkommen anderes, nicht wahr?), also ein Tötungsverbot, am Glauben fest? Ich verstehe.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Dezember 2010 08:52

      Wo ist überhaupt davon die rede?? Die meisten radikalen Christen sind prinzipiell gegen Abtreibung (Gott hat entschieden, dieses Kind muss leben) und gegen Sterbehilfe (Leide weiter, bis dich der heilige Vater erlöst). Nur weil Sie als Atheist/Agnostiker? auch gegen Abtreibung sind, widerlegt das meine These noch nicht!

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 08:59

      Wenn Sie also schreiben:

      "...aufgrund dieses kleinen "Vielleichts" ihre Moralvorstellungen definieren (Abtreibungsverbot,..."

      dann meinen Sie damit nicht, dass Herr Unterberger wegen seines Glaubens gegen die Fristenlösung ist? Interessant...

    • Observer
      05. Dezember 2010 10:54

      @...der Redaktion bekannt!
      Weder kann man wissenschaftlich beweisen, dass es Gott gibt noch dass es ihn NICHT gibt. Aber an Gott gläubige Menschen können täglich erfahren, dass es ihn gibt.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Dezember 2010 11:10

      Weder kann man wissenschaftlich beweisen, dass es unsichtbare Elfen und Feen gibt noch dass es sie NICHT gibt. Aber an Elfen und Feen gläubige Menschen können täglich erfahren, dass es sie gibt.

      Weder kann man wissenschaftlich beweisen, dass es eine Seele gibt noch dass es keine Seele gibt. Aber an Gott gläubige Menschen können täglich erfahren, dass es sie gibt.

      Weder kann man wissenschaftlich beweisen, dass es Aliens gibt noch dass es sie NICHT gibt. Aber an Gott gläubige Menschen können täglich erfahren, dass es sie gibt.

      Glauben Sie an Feen und Aliens?

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 12:56

      @Observer
      Weder kann man wissenschaftlich beweisen, dass es Gott gibt noch dass es ihn NICHT gibt.

      Der Meinung bin ich auch, deswegen gehen mir die "neuen Atheisten" schwer auf die Nerven, wenn sie behaupten, aus rationellem Denken Gott widerlegen zu können, und so tun als ob sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen hätten. Allerdings kann sich ein rein metaphysischer Gott nicht widerspruchsfrei den Menschen offenbaren. Sobald er nämlich die Grenze zum überprüfbaren Universum transzendiert (und das muss er, wenn er mit den Menschen in Kontakt treten will), wird er ein Untersuchungsgegenstand der Wissenschaft, was wir aber gerade vorher ausgeschlossen haben.

    • Undine
      05. Dezember 2010 18:02

      Nur so nebenbei: in ISLAND gibt es allen Ernstes im Parlament eine ELFENBEAUFTRAGTE! Ein hoher Prozentsatz der Isländer glaubt ernsthaft an Elfen.

      Um eine Elfenwohnung in einem Felsbrocken, der einer Straßenbegradigung im Weg stand, nicht zu gefährden,wurde der Felsen nicht etwa gesprengt, sondern die Straße in einem schützenden Abstand von besagter Elfenwohnung herumgeführt.
      Ich bildete mir beim Passieren des Felsens ein, Elfen kichern gehört zu haben. :-)

    • DerTurm
      05. Dezember 2010 19:10

      Also das mit den 90% ist schon mal schnöde Propaganda (nicht mal unter Klimawissenschaftlern kommt man auf diese Quote, obwohl man als Klimaprophet nur die Katastrophe verkünden muss, um den Geldhahn aufzudrehen.)

      Und die 90% (sehr wahrscheinlichen) so genannten Prognosen des IPCC sind dummerweise mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von ~80% behaftet (haben also praktisch keine Aussagekraft).

    • TCM (kein Partner)
      05. Dezember 2010 19:24

      http://scienceblogs.com/deltoid/2009/01/97_of_active_climatologists_ag.php

      97% of active climatologists agree that human activity is causing global warming.

      Quelle: Doran, Zimmerman, University of Illinois Chicago

    • Norbert Mühlhauser
      05. Dezember 2010 19:58

      @ TCM 19:24:

      Was ist ein Klimatologe? Alles, was nicht unter Meteorologe, Glaziologe, Ozeanologe, Physiker etc eingereiht werden kann.

      Also etwa solche Leute, die von Jahr zu Jahr das Aufblühen der ersten Schneeglöckchen verzeichnen und dann als Experten verkünden, dass kein Zweifel an der Anthropogenität der Erderwärmung besteht.

      Ja dann! So glaube ich Ihnen gerne, dass 97 % der Klimatologen an die menschenverursachte Erderwärmung glauben. Wobei Ihr Zitat noch nichts darüber aussagt, in welchem Ausmaß die ehrenwerten Kreise glauben, dass der Mensch zur Erwärmung beiträgt.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 23:01

      Herr Mühlhauser: kühne Behauptung, Blümchenzähler zu Klimatologen zu ernennen bzw. die Zunft darauf zu reduzieren.

      Vielleicht sind Klimatologen nämlich auch Naturwissenschaftler jedweden Hintergrunds (Klimatologie ist die fächerübergreifendste Disziplin, die man sich vorstellen kann), die die Forschung am Klima und seiner Entwicklung zu ihrem Aufgabengebiet gemacht haben.

      Klingt für mich offen gesagt stimmiger als Schneeglöckchenzähler.

      BG/phaidros

    • phaidros
      05. Dezember 2010 23:25

      @DerTurm: »Prognosen des IPCC«

      Korrekterweise ist festzuhalten, dass kein Ersteller jemals von »Prognosen« spricht! Eben, weil der Unsicherheitsfaktor viel zu groß ist, und in den Modellrechnungen (noch) viel zu viele Annahmen getroffen werden müssen. Daher spricht man von "Szenarien".

      Unsicherheitsfaktor reduzieren ist also die Aufgabe, Anzahl der Annahmen verringern.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  24. Haider
    05. Dezember 2010 00:36

    Natürlich haben schon immer Menschen Naturkatastrophen verursacht (Römer holzten z.B. vor 2.000 Jahren den Libanon für ihren Schiffsbau ab); aber das Weltklima zu ändern ist ein ganz anderes Paar Schuhe.
    Wirklich problematisch scheint mir jedoch die Katastrophen-Journaile. Kaum flog irgendwo in der Welt ein Tauberl vom Himmel, brach eine globale Vogelgrippe-Hysterie aus. Ließen Sie sich auch (so wie ich) von der Tamiflu-Mafia zur Impfung verführen? Dies ist der sicherste Weg, in kürzester Zeit die Reputation bei einem Maximum an Menschen zu verlieren!

  25. Norbert Mühlhauser
    04. Dezember 2010 22:55

    Sg Herr Unterberger,

    vortrefflich - gelungener Sarkasmus!

    Allein - was nehmen Sie sich da gegen Hochgebildete, um nicht zu sagen: Experten, heraus? Die haben studiert, und wollen von dieser Leistung auch leben, ohne sich mit lästigen Einwänden herumschlagen zu müssen. Demokratie kann es doch bei der Zuteilung der Forschungsmittel nicht geben, es lebe die Wissenschaftsdiktatur. Dem dumben Volke ist bloß zu kommunizieren, dass das Klima allzeitig stabil war, gewandelt hätte es sich erst mit der bedarfsorientierten Marktwirtschaft. Wo doch in dieser kein Bedarf mehr nach solchen Eliten besteht!

    Das reicht doch schon, was braucht es mehr? Was bedarf es dazu noch lästiger Glaubhaftmachungen auf dem Gebiet der Empirie, wie etwa Infrarotmessungen der Rückstrahlung vom Nachthimmel? Da sei die anthropogene Rußverschmutzung der Atmosphäre davor!

    Daher: Her mit dem Geld vom dumben Volk, sei's für eigene Arbeitsplätze, sei's für solche, die mittels Forschungsaufträgen aus eigener Dispositionsbefugnis vergeben werden. Bildung ist eben das Allerhöchste ...

  26. Philipp Starl
  27. phaidros
    04. Dezember 2010 17:49

    Das derzeitige kalte Wetter sagt selbststverständlich gar nichts über einen Klimatrend aus.

    Nach den vielen, langen Diskussionen, die hier bereits über die Klimadebatte abgeführt wurden ist die Informationsresistenz, die beim Tagebuchautor, aber auch bei Kommentatoren, zu beobachten ist, gelinde gesagt auffallend.

    Nichts für ungut.

    BG/phaidros

    • josefwilhelm
      04. Dezember 2010 18:08

      das derzeitige wetter sagt sicherlich gar nichts über den klimatrend aus. langzeitbeobachtungen über jahrhunderte sagen jedoch aus, dass es in europa in diesen breiten schon hitzeperioden und eiszeiten gegeben hat. der mensch nimmt sich einfach zu wichtig und glaubt diese schwankungen des klimas wirklich entscheidend beeinflussen zu können, so als könnte er die sonne ein und ausschalten, nur um das geht es hier, alles andere ist eine totale selbstüberschätzung!

    • phaidros
      04. Dezember 2010 18:11

      Und das WISSEN Sie, weil ... ?

    • josefwilhelm
      04. Dezember 2010 18:28

      die klimastatistiken sind empirisch belegt, die klimatheorien hingegen sind auch unter wissenschaftlern umstritten und geraten immer mehr ins zwielicht!

    • josefwilhelm
      04. Dezember 2010 18:41

      und überdies, wie kommen sie zu der absurden annahme, dass das klima ohne einfluss des menschens linear immer gleich bleiben würde, das ist reines wunschdenken, schon etwas von wahrscheinlickeitsrechnung gehört?

    • Philipp Starl
    • phaidros
      04. Dezember 2010 23:14

      josefwilhelm:

      WEIL die Klimatheorien (korrekt: -modelle) umstritten sind, muss weiter geforscht werden. Für irgendein Ergebnis in irgendeiner Richtung ist es Jahre zu früh. Ins Zwielicht gerät da in seriösen Quellen gar nichts. Das wird von einer unbetamten Regenbogenpresse inszeniert, die an Sachverhalten nicht das geringste Interesse hat, sondern nur an Auflagen. Und das gilt für beide Fanatikergemeinden, was der Diskussion weiter abträglich ist.

      b) Woraus leiten Sie ab, ich würde eine konstante Klimaenwtwicklung behaupten? Mit Sicherheit aus nichts, was ich von mir gegeben haben könnte.

      c) Klimamodelle haben mit Wahrscheinlichkleitsrechnung rein gar nichts zu tun, das sind völlig verschiedene Disziplinen.

      Schauen Sie mal die Blogarchive so ca. um den Jahreswechsel durch, was zum Thema Klima hier bereits geschrieben wurde.

      Fassen wir zusammen, was wir aus Ihren Beiträgen (hier und dem weiter unten) lernen können:

      * Ich habe noch nichts von Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört.
      * Ich habe keine Phantasie
      * Ich habe keinen Weitblick

      Was wir leider nicht lernen: meine Frage haben Sie nicht beantwortet, bloß mit Worthülse pseudogestützt. Denn "empirische Belegung" ist zum Krenreiben.

      An dieser Stelle endet der Dialog zwischen uns.

      Starl: »Bild« ist Ihre Quelle? Na bravo. Ich empfehle als Einstiegspunkt http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/ Ebenfalls ohne Worte.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Philipp Starl
      04. Dezember 2010 23:22

      @phaidros

      Eine Quelle ist das nun wirklich nicht. Oben habe ich auch einen Artikel im Spiegel verlinkt, Jahrgang 2000.

      Eine Quelle soll eine Aussage untermauern. Meine Links sagen aber nichts weiter als genau das Gegenteil von dem aus, was Sie uns hier unterjubeln wollen.

      Aussagen von so genannten Klimaexperten, dass die Winter nie wieder so streng werden, finden sich im Internet hundertfach.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 06:12

      Sg Herr Starl, in Ihrem Link zerpflückt ein ef-Schreiber einen Bericht aus der Bild. Nun ist die Bild aber nicht unbedingt jenes Periodikum, in dem man die härtesten Fakten zu wissenschaftlichen Erekenntnissen - und das peer reviewed - vorfindet. Also als Beleg für die Richtigkleit einer Disziplin eher blöd gewählt. Und ergo dessen als Beleg für die Falschheit einer Lehrmeinung nicht minder blöd. Da empfehle ich eher, sich mit Science, Nature, oder dem Scientific American anzulegen.

      Sie machen genau den Fehler, der diese gesamte Debatte unbrauchbar macht: bei 10000 Leuten, die großteils ganz seriös am Thema arbeiten bleibt es nicht aus. dass falsche Aussagen in die Medien kommen. Und die werden jetzt genüsslich zerrissen und Behauptungen gefolgert, aus denen die Seriösen widerlegt werden wollen. Auch nur eine ansatzweise Kenntnis der Argumente fehlt aber praktisch immer.

      Diese Debatte ist mittlerweile unbrauchbar ge(macht )worden, weil es keine seriöse Information mehr gibt (als Beleg nehmen Sie sich getrost selbst). Bzw. sie - mangels Wissen - nicht als solche erkannt wird. Es gibt nur noch Bashing.

      Und Nebenbei: im Winter 89 oder so lagen in Wien meterhoch Schnee. Im Winter 2000 oder so lag der Schnee auf meiner Terasse bis zur Klinke. Also: noch ist der von Ihnen so Verachtete lange nicht widerlegt. Weil ein paar Tage eines Winters *etwas* kälter sind als diea anderen (denn 20 cm Schnee in Ostösterreich sind gar nichts, und bis vor ein paar Tagen war es bacherlwarm) zu folgern, dass keine Erwärmung stattfindet ist ... mir fallen schon wieder nur Adverbien ein, die Umlaute enthalten.

      Tatsächlich hat dieses Jahr das Potenzial, das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung (wie übrigens 8 der letzten 10 davor) zu werden. Jedenfalls aber wird es einen Toprang einnehmen.

      Das einzige, was ich Ihnen "unterjubeln" will, wie Sie es ausdrücken: es gibt noch kein Ergebnis. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

      Was dabei seltsam anmutet: Sie haben die Diskussionen vor einem Jahr mitverfolgt, aber entweder nichts begriffen oder sich nichts gemerkt. Vielleicht wollen auch Sie nochmal nachlesen. Insbesondere, was der seinerzeitige Poster "ViennaCodePoet" zu Modellrechnungen zu äußern hatte, war extrem wissenswert!

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Reinhard (kein Partner)
      05. Dezember 2010 08:46

      Werter Phaidros, ich glaube es spießt sich auch an etwas ganz anderem: Dass es klimatische Veränderungen gibt, kann man wohl nicht ignorieren (und klimatische Statik wäre auch unmöglich, dazu wirken zu viele Faktoren auf dieses fragile system ein). Aber die Forschungen, zumindest jene, die an die Öffentlichkeit getragen werden, weisen nur eine einzige Stoßrichtung auf: Der Mensch ist Schuld, wir sind Schuld, und deswegen müssen wir den Großen Experten alle gewünschten Milliarden als Ablasszahlung und Gewissensfreikauf sofort überweisen, auf dass sie sich regelmäßig an den interessantesten Urlaubsorten in Fünf-Sterne-Anlagen zu Kongressen treffen und wichtige Beschlüsse fassen können, wie man uns noch mehr Milliarden aus den Gewissensbissen leiern kann. Sie versprechen uns, alles zu tun um die böse Katastrophe zu verhindern, wenn wir nur brav weiterzahlen und niemals zweifeln. Ein Treffen moderner Tetzels.
      Dass die Klimaveränderungen so rapide stattfinden wie behauptet ist nicht nur nicht bewiesen sondern rückblickend auf die Panikmache vor einem Jahrzehnt bereits widerlegt. Dass der Mensch und das Gas CO2 allein dafür verantwortlich sind, konnte auch noch nicht eindeutig bewiesen werden - nur weil man etwas oft genug behauptet, wird es dadurch noch nicht wahr. Wissenschaftler, die sich mit dem Einfluss der stark schwankenden Sonnenleistung und dem Einfluss von Wolkenbildung durch (nicht menschgemachte) Änderungen in Meeresströmungen befassen, werden niedergebügelt und lächerlich gemacht. Argumente, die gegen das Dogma sprechen, werden vom Tisch gewischt und jene Ketzer, die es wagen zu zweifeln, auf den Index wissenschaftlicher Publikationen gesetzt und einer öffentlichen Inquisition zugeführt.
      Eine Frage, mit der man sich gar nicht befassen darf, die mMn aber die Wichtigste wäre, ist: Was können wir tun, wenn wir nicht am Klimawandel Schuld sind, deswegen auch keine unserer Alibi-Maßnahmen irgend eine Wirkung zeigt, damit die Menschheit dem trotzdem begegnen kannn? Wie lautet Plan B? Glaubt irgendwer, der Handel mit Emissionsrechten erreicht irgend etwas außer Lug, Betrug und Schacher? Werden nur rein zufällig ausschließlich jene Forscher an den milliardenschweren Geschenketopf gelassen, die genau jene Hypothesen hinausposaunen, die mächtigen Staaten und mächtigen Institutionen die Möglichkeit verschaffen, sich dumm und dämlich zu verdienen?
      Nochmal - dass es Klimaveränderungen gibt ist unbestritten, denn das Klima hat sich schon immer verändert und irgend einen Einfluss werden unsere Handlungen sicher dabei haben. Nur ob unsere Rolle wirklich die behauptete ist und ob es sich nicht um ein riesiges Ablasshandel-Geschäft für ein vorher eingeimpftes schlechtes Gewissen darstellt, bleibt für mich weiterhin ein zentrales Diskussionsthema. Die Ähnlichkeit mit einer fundamental-fanatischen Religion ist mir zu groß, um zweifelsfrei zu bleiben.
      Deshalb vertrete ich die Meinung, dass Umweltschutz allgemein wichtig und notwendig ist, um den Einfluss auf die uns umgebenden klimatischen und biotopen Systeme möglichst gering zu halten und unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen und keinen (strahlenden) Müllhaufen, aber die Klimahysterie ist nur ein weiteres Mittel, um den Leuten weiterhin Geld aus der Tasche zu ziehen. Viel Geld. Und wenn es um Milliarden geht, ist die Wahrheit sowieso bereits verkauft worden.

    • Reinhard (kein Partner)
      05. Dezember 2010 08:49

      Und zum Nachschlag wieder ein Vergleich:
      Wenn die Feuerwehr, die die meisten Brände löscht, eine Prämie bekommt, geht die Prämie sehr wahrscheinlich an jene Feuerwehr, die die meisten Brände legt...

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 08:57

      Wissen Sie, phaidros, Sie sind mir deshalb unsympathisch, weil Sie aus purem Egoismus etwas verteidigen, das Milliarden von Menschen Billionen an per Staatsgewalt abgepresstem Geld kostet.

      Wissen Sie, phaidros, mir wäre diese ganze Diskussion sowas von egal und von mir aus könnten Sie und andere werte Herren sich Jahrhunderte lang den Kopf darüber zerbrechen, wenn dieses Thema nicht schon zu zahlreichen Freiheitsbeschneidungen geführt hätte.

      Sie reden hier herum, als ginge es um etwas völlig Harmloses. Wie um die Aufstellung der Österreichischen Fußballmannschaft wollen Sie hier herumfeilschen und debattieren und übersehen, wieviel Geld und Leid uns diese Debatte schon gekostet hat und kosten wird.

      Ihnen, phaidros, mag es egal sein, wenn Milliarden von Menschen ihr sauer verdientes Steuergeld in so Vollidioten investieren müssen, die sich bei einer Jahreszahl en passant um ein paar hundert Jahre vertun, mir aber, phaidros, ist es das absolut nicht.
      Man stelle sich einmal vor, wie sinnvoll dieses Geld schon investiert hätte werden können, in die Erforschung von neuen Energiegewinnungsmethoden z.b.

      Also, phaidros, verteidigen Sie diesen faschistischen Schwachsinn ruhig weiter, ich jedoch werde mir bei jeder Gelegenheit erlauben, sämtliche Klimafaschisten verbal aufs Schafott zu schicken!

    • Undine
      05. Dezember 2010 11:09

      Mir scheint es fast so zu sein, daß die Menschheit zu ihrem Glück immer ein gewisses GRUSELN braucht, seien es Weltuntergangsszenarien (wie bereits zur ersten Jahrtausendwende!), sei es die Androhung von Höllenstrafen durch die katholische Kirche, sei es die Angst vor Seuchen und nicht zuletzt die Gefahr eines drohenden Klimawandels. Solche Ängste wurden und werden von Machthabern gerne geschürt, um sich die Macht über die Untertanen zu sichern und Kapital daraus zu schlagen.

      Die NAZI-Keule wird dank der inflationären Anwendung bald ihre Kraft eingebüßt haben. Sie zieht nicht mehr so richtig.
      Mit der Rassismuskeule wird man der Bevölkerung auch nicht mehr lange kommen können. Der Bogen ist überspannt. Ausländerphobie, Islamophobie, keiner bis auf Küberl, Landau und die übrigen Gutmenschen (die sind gar nicht SO viele, aber sie schreien am meisten) kann das mehr hören.

      ich bin eine begeisterte Konsumentin der Sendung "Universum" seit ihrem Bestehen. Leider kam dann zum Schluß--- vorwurfsvoll, mit Grabesstimme vom Sprecher vorgetragen---jedesmal die böse Vorahnung, daß es bald vorbei sein werde mit unserer Mutter Erde. Möglicherweise hat das nicht nur mich, sondern auch andere Zuseher gestört; Dieses Weltuntergangsszenario am Ende von "Universum" bleibt, Gott sei Dank, in letzter Zeit aus.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 11:20

      Herr Starl, Ihre Gefühlslage mir gegenüber ist völlig irrelevant. Lesen Sie nach, dann gibt es eine Chance für Sie zu begreifen, wie daneben Sie in Ihren frei erfundenen Interpretationen meiner (sind ja nicht meine, ich fass(t)e ja nur zusammen) Aussagen liegen. Nichts von dem, was Sie mir so eifrig in den Mund zu legen versuchen, habe ich auch nur angedeutet.

      -oo- (

    • Reinhard (kein Partner)
      05. Dezember 2010 11:50

      @Starl und @Phaidros
      In so vielen Punkten, wenn es um wirtschaftliche und politische Fragen geht, haben Sie beide sehr ähnliche Meinungen und Vorstellungen. Der einzige Unterschied ist der Stil, Phaidros' Zuckerbrot und Starls Peitsche.
      Im Endeffekt geht es auch hier nicht um Anerkennung oder Ablehnung der Theorie, ob sich das Klima verändert, sondern darum, ob diese Veränderung als Begründung für Ablasshandel, Erpressung, Lug und Betrug herhalten darf. Und ich glaube, in diesem Punkt, nämlich dass ein vorhandener Prozess so gedeutet wird, dass eine wissenschaftliche Elite sich daran bereichert dass sie einer politischen und wirtschaftlichen Elite die Munition zur Ausbeutung der Massen liefert, stehen Sie sich beide vermutlich viel näher als der Disput hier vermuten lässt.

      Wissen sie beide, was die Linken so erfolgreich macht? Die lassen sich durch gelegentliche Meinungsunterschiede in Unterthemen nicht die Einigkeit bei der Durchsetzung der Großen Ziele versauen.
      Es wäre schön, wenn wir davon lernen würden und über verschiedene Ansichten diskutieren können, ohne uns zu zerstreiten.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2010 12:40

      @phaidros
      @philipp starl

      werter phaidros, ich bin im Wesentlichen bei Ihnen!

      Herr Starl, Sie vergreifen sich schon wieder (heute zum zweiten Mal) im Ton.
      Ihre vorwärtsstürmende, jedoch sehr unausbalancierte Intelligenz verführt Sie laufend zu überschießenden Reaktionen auf intelligente Blogger-Beiträge.

      Somit sind Ihre oft exzellenten Beiträge auf das zu reduzieren, wie sie sich darstellen: auf eruptive Geistesergüsse eines chronischen Besserwissers!

    • phaidros
      05. Dezember 2010 13:36

      @Wertkonservativer: freut mich, danke.

      @Reinhard: Ich habe nicht das Geringste Problem mit jemandem, der meine Meinung nicht teilt. Aber ein großes mit jedem, der andere Meinungen wie die seine kategorisch ausschließt. Und das habe ich auch nicht vor zu ändern.

      Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie sagen, dass eine Stoßrichtung in den veröffentlichten Meldungen zu erkennen ist. Aber die kommt nicht von der Forschung, die kommt von den wirtschaftlich/politisch motivierten Verzerrungen, die dem seriösen Prozess nachgestaffelt sind.

      Von denen rede ich aber durchgehend nicht. Sondern versuche, das Scheinwerferlicht auf 10000e seriöse Wissenschaftler aller Disziplinen zu richten, die sich bemühen - unvoreingenommen - einfach Wissen zu schaffen (nicht Mythen). Ein Unterfangen, das mittlwerweile völlig zum Scheitern verurteilt ist, weil eine seriöse Information als solche überhaupt nicht mehr erkannt werden kann.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • josefwilhelm
      05. Dezember 2010 14:36

      @all
      wenn ein poster seine ausführungen mit den worten beginnt,

      "Nach den vielen, langen Diskussionen, die hier bereits über die Klimadebatte abgeführt wurden ist die Informationsresistenz, die beim Tagebuchautor, aber auch bei Kommentatoren, zu beobachten ist, gelinde gesagt auffallend.",

      was nichts anderes bedeutet als "ihr habt ja alle keine ahnung und seid zu dumm um die problematik zu kapieren", dann darf er sich auch nicht wundern, wenn die diskussion in der folge auch teilweise in untergiffen entgleist. man sollte sich seinen kommentar eben vorher etwas besser überlegen und nicht mit persönlichen angriffen beginnen!

    • phaidros
      05. Dezember 2010 14:46

      Kleine Korrektur: mit den von Ihnen behaupteten Worten habe ich meinen Post nicht begonnen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 14:52

      @ Josefwilhelm

      Ich bin mir keiner Untergriffe bewusst. Ich sage lieber offen und frei heraus, dass ich jemanden nicht mag, bevor ich hier wie manche eine missverständliche Form wahre.

      Es werden Zeiten kommen, da wird sich die Gesellschaft automatisch polarisieren. Schon heute kann man mit Linken nicht mehr vernünftig reden, sie sind jeglicher Ratio unzugänglich.

      Hat außerdem den Vorteil, dass man weiß, wer einem in den Rücken fallen könnte. In diesem Forum kommt es ja schon vor, dass man vom Helden zum Buhmann wird, nur weil man manche Positionen mancher Kommentatoren anzweifelt. Hier scheinen jedenfalls viele nicht zwischen Debatte und Person unterscheiden zu können.

      Ich greife niemals eine Person an und wenn, dann sage ich es klar und das ist mein gutes Recht. Wenn hier die Meisten der Meinung sind, in Zeiten wie diesen könne man sich im Ton vergreifen, dann kann man nur den Kopf schütteln. Während die Linke uns tyrannisiert und schröpft und bei jeder Gelegenheit mit Gewalt droht (meistens auch Staatsgewalt), disputieren wir hier über einen angemessenen Ton. Sry aber realitätsferner gehts echt nicht mehr.

    • josefwilhelm
      05. Dezember 2010 14:52

      entschuldigung, es war der zweite satz den ersten hatte ich als überschrift angesehen ansonsten müßte er stimmen er war kopiert.

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 14:56

      @ Reinhard

      Völlig richtig, aber viele hier in diesem Forum (terbuan dich schließe ich expressis verbis aus) fühlen sich sofort auf den Schlips getreten, wenn man ihre Meinung kritisiert und dann ist man plötzlich ein Besserwisser. Eh klar, keine Argumente haben, aber beleidigt sein. Da mag ich die Linken noch eher, die halten wenigstens den Mund, wenn sie einsehen, dass sie keine Argumente mehr haben.

      Wertkonservativer z.b. mag mich nicht mehr, seit ich ihn mehrmals höflich gefragt habe, welche Argumente er pro EU hat. Seine Antwort (zwischen den Zeilen) junger Mann ich bin älter, also stellen Sie mich nicht in Frage.

      Aber keine Sorge Reinhard, den Kampf um unsere Zukunft müssen wir sowieso auf der Straße und anderswo austragen und nicht in so einem Forum.

    • josefwilhelm
      05. Dezember 2010 15:02

      starl
      das war kein angriff auf ihre beiträge sondern eine ganz lapidare feststellung, "wer wind sät, wird sturm ernten"
      ich habe auch noch nie einen beitrag von ihrer seite gelesen in dem sie gleich mit einem frontalangriff begonnen haben!

    • josefwilhelm
      05. Dezember 2010 15:13

      starl
      ergänzung: ich wehre mich einfach nur dagegen, dass der autor und einge poster hier als "informationsresistent" diffamiert werden, solche oberlehrerhafte seltenposter gehen mir einfach nur auf den geist!
      herzliche grüße
      josefwilhelm

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 15:22

      @ josefwilhelm

      Nein nein, ich habe es keineswegs als Angriff gewertet. Ich wollte Geschriebenes sowieso schon schreiben, Sie gaben mir nur die Gelegenheit dazu. Ihnen einen besinnlichen, hoffentlich nicht allzu kalten, zweiten Adventsonntag.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2010 19:22

      @Philipp Starl:

      falls Sie das hier noch lesen, eine knappe Antwort auf Ihre letzten Sub-Kommentare zu phaidros und mir:

      nach anfänglicher Sympathie und Anerkennung Ihrer oft sehr guten Beiträge ist mir Zug um Zug aufgefallen, dass Sie immer wieder Mitblogger mehr oder weniger brüsk zurückweisen bzw. ihnen Unkompetenz unterstellen, manchmal sogar auch Dr. Unterberger.
      Ich habe Sie wiederholt höflich ersucht, sich in dieser Hinsicht etwas zurückzunehmen und etwas mehr Contenance zu wahren.
      Da Sie jedoch weiterhin ihren manchmal etwas rüden Stil fortsetzen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie diesbezüglich hie und da angesprochen werden.

      Zu Pro-EU: da gibt es schon einige gute Pro-Argumente; wenn Sie es wünschen, werde ich Ihnen demnächst eine Zusammenstellung geben; vielleicht finden Sie da auch etwas Positives dabei; wenn nicht, bleiben Sie halt bei Ihrer Meinung!

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 19:30

      @ Wertkonservativer

      Wäre sehr daran interessiert.

    • phaidros
      07. Dezember 2010 22:34

      @josefwilhelm 05. Dezember 2010 15:13

      »...wehre mich einfach nur dagegen, dass der autor und einge poster hier als "informationsresistent" diffamiert werden, solche oberlehrerhafte seltenposter gehen mir einfach nur auf den geist!«

      Das ist mitnichten eine Diffamierung, josefwilhelm. Information wurde hier angeboten (das war ca. 12/09 und 1/10), tw. mit Quellen, also überprüfbar. Sie fand aber in keinster Weise Eingang in irgendwelche Darstellungen. Das muss dann wohl als informationsresistent bezeichnet werden, auch wenn das nicht bequem ist.

      Gerade vom Topjournalismus kann man Faktenorientierung, nicht Meinungsorientierung erwarten. Denn das ist eine der Wurzeln der von uns vielbeklagten »veröffentlichten Meinung«.

      Im Anlassfall der Klimadebatte gibt es halt nur noch eine von 2 - je nach Lager - p.c. Wahrheiten. Obwohl die Betreiber selbst einfach noch nicht soweit sind, und das auch sagen.

      BG/phaidros

  28. Josef Maierhofer
    04. Dezember 2010 16:21

    Scientology ist ein Lercherl gegen die Klimahangste (und PC -stuten).

    Was tun die 10 000 'Wissenschafter' dort ?

    Ich erinnere mich an ein Statement eines neuen TU-Professors der Thermodynamik. Er fuhr auf eine einschlägige Konferenz nach Sizilien um nachher zu schimpfen: 'Nie mehr ! Alle 4 Hotels am Strand, kein Mensch bei den Vorträgen eine totale Irreführung.' Das war am Anfang der Klimahysterie, Anfang der 1980-er Jahre.

    Die 'Sektenanhänger' wird das nicht gestört haben. Sie gehören zu einer Sekte, zu einer 'Elite', auch, wenn es bereits heineinregnet beim Dach und hineinschneit, die werden in Sizilien am Strand gelegen sein, um die Erhöhung des Meersesspiegels mit den eigenen Augen zu verfolgen,wie andere Sekten auf Berggipfel klettern und den Weltuntergang erwarten.

    Lukrativ, das Ganze und kriminell in vieler Hinsicht, wie von Dr. Unterberger beschrieben.

    Die Manipulation und Werbung ist so massiv, daß die Leute das auch alles glauben, was diese Idioten verzapfen.

    Ich erinnere mich an den Mistkübler der Stadt Wien am Punschstandl am Keplerplatz, der meinte, wir hatten schon jahrelang keinen Winter mit Schnee mehr. Habe ich ihn an die Winter mit Schnee erinnert und festgahlten daß ich in meinem Leben beobachten konnte, daß es in etwa 7 Jahre mit hinaufgehenden und danach wieder in etwa 7 Jahre mit sinkenden Durchschnittstemperaturen gibt bei uns. Ich habe ihn an das Jahr 1371 erinnert, wo man zu Weihnachten in Innsbruck im Inn baden konnte (Museum der Stadt Innsbruck) und wo die Gletscher auch so weit hinten waren wie heute, meine Schwester lebt dort und hat mich darauf aufmerksam gemacht. Ich habe ihn daran erinnert, daß wir hier sogar schon eine Eiszeit hatten und die Alpengletscher bis zum Chiemsee hinausgingen. Ich habe dann noch gefragt, ob er das alles glaubt, was die so schreiben. Hat er gesagt, 'komisch, ich habe das auch geglaubt, weil ich nicht darüber nachgedacht habe'.

    Umweltverschmutzung, Verschmutzung der Atmosphäre ist keine Frage, aber der Mensch soll bitte nicht so vermessen sein, zu glauben, daß sein Furz in der globalen Natur eine wirkliche Bedeutung hat. Wetter machen, das wird er nie können und auch nicht vorhersagen. Die Schöpfung und die Natur sind eben größer.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      05. Dezember 2010 03:10

      Na ja, Maierhofer, nur weil wir schon einmal eine Eiszeit hatten oder im Winter im Inn baden konnten, heisst das noch lange nicht, dass wir jetzt auf Teufel komm raus den Planeten vergasen oder zuscheissen duerfen. Es ist ja nicht bewiesen, dass all der Dreck schlecht ist! Furz oder nicht! Ein bisserl Augenmass waere sicher angesagt.

      Der oesterreichische Staat inklusive seiner Vorgaengermodelle war auch immer verschuldet. Was wir jetzt haben, ist nur ein Furz! Oder?

      Dass Uebervoelkerung, Umweltverschmutzung, Wasserverseuchung, Luftverpestung ein ebenbuertiges Problem zu Geldvernichtung, Staatsverschuldung, Gueterentwertung ist, wird ja hoffentlich niemand abstreiten.

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2010 10:56

      @ Leopold Koller

      Auch ich streite das nicht ab, daß der Mensch Dreck macht und Mist.

      Aber auf die globale Natur, auf das Klima kann er nicht Einfluß nehmen und das Klima nicht einmal vorhersagen.

      Eigentlich meint der Mensch, er wäre mehr als nur Teil der Natur, aber er ist nicht mehr. Wenn er sich einordnet, dann braucht die Natur nicht zu reagieren.

      Sie, die Natur, wird aber reagieren und die Übervölkerung, die Selbstzerstörung des Menschen wird von der Natur ausgeglichen, wie das früher auch war, mit Naturkatastrophen, Hungersnöten, Krankheiten, etc.

      Wenn ich lese, noch 4 Grad bis zum Klimakollaps, so ist das das Ergebnis eines Modellrechners, den man, wie schon oft nachgewiesen, mit manipulierten Daten gefüttert hat, um diese horrenden 'Klimasummen' aus den Gesellschaften harauszupressen. Normale wissenschaftliche Ergebnisse, oder davon abweichende werden unterdrückt, auch das ist nachgewiesen.

      Auch vor der Klimahysterie hat es ein Klima gegeben und auch nachher wird es ein Klima geben und wir werden, solange es nicht eine Klimazonenverschiebung gibt (Erddrehung), auch Schnee haben und Minustemperaturen. Derzeit scheint es ja, subjektiv beobachtet, ohnehin wieder kälter zu werden, weil die Schneetage wieder ansteigen und, wenn ich den heurigen August betrachte, auch die Sommer nicht mehr so viele 30 Grad Tage zu haben scheinen.

      Dreck macht er der Mensch mit allem, was ihm zur Verfügung steht, mit Infaltionsgeld, mit Staatsverschuldung, mit Luftverpestung, mit Wasserverschmutzung, aus dem er dann die Fische frisst, da haben Sie schon recht.

      Aber alle Aufrufe zu Besinnung, zu Umkehr, zu Einordnung in die Natur, zu Sauberkeit, zu Rücksicht, zu Vernunft haben bisher nichts gefruchtet.

  29. Celian
    04. Dezember 2010 13:32

    Klimawandel hat es zu allen Zeiten gegeben. Nur jetzt auf einmal will man den Istzustand am liebsten einfrieren. Und gibt der Industrialisierung durch den Menschen die Schuld. Jener Industrialisierung, die der Grundstein des Wohlstandes in allen Zeit- und Klimazonen auf der Welt ist.

    Das nährt den Verdacht, daß der natürliche Klimawandel nur ein Vorwand ist, um die Ressentiments, die einer bestimmten Gruppe der Menschheit eigen sind, weltweit durchzusetzen. Alles was über das Drehen eines Windradls hinaus geht, wird von den Technik-Fernen als bedrohlich empfunden, ist gefährlich und daher vehement abzulehnen. Was der Bauer net kennt, frißt er net. Und was die Bäuerin nicht sieht, erst recht nicht. CO2, Atom – ist unsichtbar, daher gefährlich, ist ergo kategorisch abzulehnen. Diese Hysteriker sind vor allem bei den GrünInnen zu finden, die auch sonst gerne absurden Ideen wie dem Genderismus eine geistige Heimat bieten.

    Jenen Technik-VerweigerInnen und Klimastand-BewahrerInnen sei aber gesagt, daß dieser Planet immer noch blau und nicht grün ist, vom Weltall aus betrachtet. Und daß das immer so bleiben wird.

    • Wertkonservativer
      04. Dezember 2010 15:04

      Ganz meine Meinung, werter Celian!

    • terbuan
      04. Dezember 2010 15:45

      Ja genauso ist es, Celian,
      alles soll so bleiben wie es ist, die Angst der Menschen vor Veränderung ist zwar allgegenwärtig, aber wie heißt es schön: "Man kann niemals zweimal in den selben Fluss steigen!"

    • phaidros
      04. Dezember 2010 18:07

      Werter Celian, mit Verlaub, ganz so ist das aber nicht.

      Es gibt sehr wohl eine ganz seriöse Forschung, die sich mit der Thematik auseinandersetzt. Es handelt sich dabei um das interdisziplinärste Unterfangen, das die Menschheit jemals begonnen hat. *Alle* (!) Naturwissenschaften spielen da hinein. Allerdings wurde und wird sie in dieser unsäglichen Klimadebatte völlig verzerrt und diskreditiert (was vielleicht auch beabsichtigt ist).

      Natürlich gibt es auch die Panikritter, mit denen die Seriösen unfairerweise über einen Kamm geschoren werden. Das ist dasselbe, wie alle Schwarzen zu verdammen, weil einer beim Dealen erwischt wurde.

      "Unser" Problem ist immer wieder: wir haben keine Ahnung von einem Thema (denn - Überraschung - zu diesem Thema kann man recht viel wissen), sehr wohl aber eine Meinung, die wir noch dazu vollmundig als offensichtlich richtig postulieren.

      Und dabei alle anderen einfach wegwischen - obwohl wir das überhaupt nicht argumentieren könnten, wenn jemand nur begründete Einwände brächte (keine Sorge, ich tu's jetzt nicht - das gab's hier schon zweimal. Es war sehr anstrengend und brachte schlussendlich gar nichts) . Auch übrigens richtiger als jene von Fachleuten, die Jahrzehnte mit Studium und Aufbereitung einer Materie verbrachten, deren Kenntnis völlig unerlässlich zum Bilden einer gültigen Meinung ist. Das sind eben alles Verschworene.

      Aber, ebenfalls ganz wichtig: den meisten Verschwörungstheorien fehlen die echten Verschwörer! Da kommen dann Allgemeinplätze wie "die Industrie", "die Sowieso-Lobby" oder Ähnliches. Es gibt diese Faktoren, aber man darf ja nicht übersehen, dass diese ebenfalls nur eine Komponente darstellen, die versucht, eine Gesamtrichtung zu beeinflussen. Keinesfalls (!!!!) aber die Kontrolle über eine Richtung haben kann.

      BG/phaidros

    • josefwilhelm
      04. Dezember 2010 19:26

      @phaidros
      den meisten leugnern von verschwörungstheorien fehlt entweder die fantasie oder der durchblick.

  30. Brigitte Imb
    04. Dezember 2010 13:20

    Ganz vergessen zu erwähnen habe ich die Fußball WM 2022 in Katar, wo die Stadien v. 50° auf 27° gekühlt werden sollen - "umweltfreundlich" wie mir scheint.
    Vielleicht bräuchte man dem Ober FIFA Typen, wie heißt der? Blatter?, nur noch ein wenig "Schmiermittel" zusätzlich verabreichen und er tritt dafür ein, die überhitzten Teile der Welt, zwecks Klimarettung, nach Katarmuster, zu kühlen. Genial -nicht?

  31. Undine
    04. Dezember 2010 13:20

    "Dieselbe, ewig menschliche Spur verzehrende,reinigende Kraft wie im Walde, wie in der Luft ist auch im Meere.
    Nichts, gar nichts haben die Geschlechter dem Meere anhaben können, es ist heute wie es vor dem Menschen war."

    Peter Rosegger starb 1918

    Bis vor wenigen Jahrzehnten hatte dieser Aphorismus seine Gültigkeit. In diesen wenigen Jahrzehnten allerdings hat die Menschheit alles getan, das, was Peter ROSEGGER schrieb, in sein Gegenteil zu verkehren. Nichts ist mehr, wie es vor dem Menschen war, nicht der Wald, nicht die Luft, aber vor allem nicht die Meere!

    • Josef Maierhofer
      04. Dezember 2010 16:51

      Alles aber nur dort wo das 'Menschenschwein' seinen Schmutz hinterlassen konnte.

    • Undine
      04. Dezember 2010 17:39

      Daß es den Menschen "gelungen" ist, die Meere zu verschmutzen, ist leider eine Tatsache; daß aber wir Menschlein die "Macht" hätten, das Klima zu beeinflussen, halte ich für vermessen.

    • phaidros
      04. Dezember 2010 18:10

      Werte Undine, was macht Sie glauben, dass wir die Weltmeere in ihrer Zusammensetzung verändern könnten (was für sich bereits Einfluss auf das Klima haben *könnte*), jene der Atmosphäre aber nicht?

      Unsere Situation ist die: wir zündeln an einem offenen Fass unbekannten Inhalts. Vielleicht ist der Inhalt unbrennbar, vielleicht ist es aber auch Sprengstoff. Wir wissen es schlicht nicht.

      BG/phaidros

    • terbuan
      04. Dezember 2010 19:35

      Nicht nur die Verschmutzung der Meere ist eine Tatsache sondern auch deren Überfischung, bald wird es nur mehr gezüchtete Fische geben! Alles eine Folge des ungezügelten Wachstums der Weltbevölkerung, aber dieses heiße Eisen rührt niemand an! Cui bono?

    • Lisa
      04. Dezember 2010 22:53

      @terbuan

      Das ist auch meine Meinung; der Planet Erde ist dank der unglaublichen Fortschritte in der Medizin heillos überbevölkert. Gerade in den Entwicklungsländern, wo glücklicherweise die Säuglings- und Kindersterblichkeit stark gesunken ist, hält man aber nach wie vor an der Tradition fest, (auf verantwortungslose Weise) so viele Kinder wie nur möglich in die Welt zu setzen.

      Wenn der Mensch der Natur nicht allzusehr ins Handwerk pfuscht, bleibt das "natürliche" Gleichgewicht erhalten. Die Tierpopulationen regeln sich von selbst ---immer vorausgesetzt, der Mensch greift nicht störend ein!

      Beim Menschen haben, als die Weltbevölkerung begann, größere Ausmaße anzunehmen, Seuchen als Regulans das Bevölkerungswachstum immer wieder eingebremst. Da diese natürliche Regulierungskraft --- zum Glück für den einzelnen Menschen---dank der hochentwickelten medizinischen Kunst entfällt, wird die Weltbevölkerung weiterwachsen. Und JEDER Mensch hat das Recht sattzuwerden, sich zu kleiden, ein Dach über dem Kopf zu haben, zu heizen und nicht zuletzt Autozufahren! Wohin das führen soll, weiß niemand.

    • phaidros
      05. Dezember 2010 06:15

      Werter terbuan, Sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Dr. Unterberger hat allerdings das Klima thematisiert. Überfischung ist sicher ein Problem, dessen man sich annehmen muss, ist hier aber nicht das Thema.

      BG/phaidros

    • Reinhard (kein Partner)
      05. Dezember 2010 09:05

      @Lisa
      Ein Regulativ, wenn auch ein schwaches, gibt es schon: Hat der Mensch eine satte Stufe der Zivilisation erreicht, führen Hedonismus und Dekadenz zu Kinderfeindlichkeit und Embryonenmord. Wir westlichen Wohlstandsgesellschaften sterben von ganz alleine aus, andere drängen bereits aufwärts. Ein anderes Regulativ ist der Krieg; in Afrika führt er seit Jahrzehnten zu Massakern und Genoziden und hat bereits mehr Opfer gefordert als beide europäischen Weltkriege zusammen. Ob Asien der Überbevölkerung noch lange ohne einen kriegerischen Flächenbrand wird widerstehen können, wird die Geschichte zeigen.
      Ebensowenig, wie es bei der Wirtschaft ein "unbegrenztes Wachstum" geben kann (worauf wir bei jedem Zusammenbruch hingewiesen werden, was wir aber auch jedesmal erfolgreich ausblenden), kann es das in der Biologie geben. Krebsgeschwüre führen zum Zusammenbruch des Systems. Die Erde, die Welt, wird das überstehen. Katastrophal werden die Folgen nicht für "die Welt", "das Klima" oder "die Erde", sondern nur für uns Menschen, für unsere Kinder und Enkel. Eines Tages kommt das Große Skalpell und schneidet das Krebsgeschwür heraus...

    • Lisa
      05. Dezember 2010 18:35

      @Reinhard

      Vielleicht sollten wir satten, dekadenten Europäer resignieren und uns selber sagen: Wir hatten unsere gute Zeit, jetzt heißt's kampflos abtreten und jungen gesunden, unverbrauchten, gebärfreudigen Völkern den Platz überlassen.

    • Reinhard (kein Partner)
      05. Dezember 2010 22:53

      Ja, Lisa, leider tun wir genau das. Es ist schrecklich, aber haben Sie einen Vorschlag, wie wir die Leute wieder zurück zur Erhaltung der Werte, zur Erhaltung ihrer Zukunft und der ihrer Kinder zu bringen? An Bummbumm und Highspeed, Halligalli und Superstars prallen doch alle Argumente der Vernunft ab.
      Wir sterben schon deswegen aus, weil die Hälfte der Leute bereits hirntot ist.

  32. Brigitte Imb
    04. Dezember 2010 12:05

    "Undank ist der Welten Lohn".

    Patrizier aller HerrInnenländer bemühen sich "heiße Luft" - gemeint sind die prall gefüllten CO² Säcke - zu handeln ( ist das Fair Trade? ), sozial-gerecht umzuverteilen, ja uns einfach teilhaben zu lassen an ihrer pekuniären Not und was erlauben sich einige Plebejer u. Sklaven? Sie hinterfragen und torpedieren eine der größten, heroischen "Rettungsorganisationen" dieses Planeten und erdreisten sich Gegendarstellungen einzubringen, welche wiederum von den Patriziaten- mit viel Geld und engagierten Lügen, entkräftet werden müssen.

    Dass sich die Klima-Heroen dazu in netten Gegenden und luxuriösen Quartieren niederlassen, ist wohl "verständlich", denn ein angenehmer Arbeitsplatz fördert ja unter Umständen bessere Arbeitsleistungen, ganz zu schweigen vom Wert der Beobachtungen - sind sicherlich Forschungshöhepunkte.

    Die neue Chefin der UN-Klimabehörde, Christiana Figueres, auf die Frage "Was wird in Cancún anders sein als in Kopenhagen vor einem Jahr?" - "Das Wetter".
    Im feuchtwarmen Badeort an der mexikanischen Karibikküste sieht sie auch ein besseres Verhandlungsklima als noch in Kopenhagen. Na bitte!

    Es ist ein tragischer Skandal wie die Mittel, die ohnehin an allen Ecken u. Enden fehlen, vergeudet werden um einer selbsternannten Elite Gelegenheit zu geben ihre Wahnvorstellungen zu verbreiten und die gut dotierten Pfründe zu sichern.

    100 Mrd $/jährlich werden gefordert - da bleibt einem das "Hirn stehen"!

  33. papi66
    04. Dezember 2010 11:40

    Als ich vergangenen Sommer Russland bereiste, führte mich meine Reise nach Sibirien.
    Ich kam in ein kleines sibirisches Dorf namens Sibirski-Rodni. In diesem Dorf traf ich einen alten Mann, einen uralten Mann.
    Der alte Mann ist in Österreich, in Wien geboren.
    Dieser Mann wurde 1942 in Stalingrad verwundet, kam in ein russisches Lazarett und wurde nach seiner Wiederherstellung in ein sibirisches Kriegsgefangenenlager gebracht.

    1948 wurde der Österreicher entlassen und er beschloss in Russland zu bleiben um die Errungenschaften des Sozialismus zu genießen.
    Da der russische Sozialismus doch nicht das war, was er sich erhofft hatte, ging der Alte, damals noch jünger an Jahren, in ein sibirisches Kloster.

    Er lebte bis vor wenigen Jahren in diesem Kloster mit zwölf Mitbrüdern. Alle seine Brüder sind inzwischen verstorben.
    Serge, wie er sich seit Jahrzehnten nennt, ist inzwischen, nach seinen Angaben 112 Jahre alt.
    Heute lebt Serge, der ein Heiliger für die Dorfbewohner von Sibirski-Rodni ist, in einer Einsiedelei in der sibirischen Tundra nahe dem Dorf Sibirski-Rodni.

    Serge, für mich Rasputin der II. erzählte mir gegen ein Honorar von 1000 Rubel, ca.30 Euro Folgendes:
    Der nächste Winter wird der strengste, der kälteste und der längste in diesem Jahrtausend.
    Er, Serge, kommt durch seine Beobachtungen der Vegetation, des Permafrostbodens und der Tiere der Tundra zu dieser Erkenntnis.
    Das Verhalten der Saatkrähen und deren Flug in den noch warmen Winden des sibirischen Sommers haben ihn in seiner Erkenntnis bestärkt!

    Serge erzählte mir noch viele Geschichten, diese Geschichten sind aber eine andere Geschichte.

    Ob Serge, der russische Einsiedel Mönch mit seiner Prophezeiung Recht hat oder ob die derzeit im schönen Cancun weilenden Klimaexperten mit ihren Expertisen Recht haben, wird uns der Winter beantworten!

  34. Amtsbekannt
    04. Dezember 2010 10:13

    FRAGE:

    Im Rahmen einer Diskussion wurde behauptet, dass der erste Asylbescheid in der Regel innerhalb von 6 Monaten ergeht.
    Ist dies so?
    Kann man dies in verl. Quellen nachlesen? im Internetz?

  35. Amtsbekannt
    04. Dezember 2010 10:12

    FRAGE:

    Im Rahmen einer Diskussion wurde behauptet, dass der erste Asylbescheid in der Regel innerhalb von 6 Monaten ergeht.
    Ist dies so?
    Kann man dies in verl. Quellen nachlesen? im Internetz?

  36. Wolfgang Bauer
    04. Dezember 2010 10:00

    Zum Thema 'Politisch korrekte Forschung':

    An der Wirtschaftsuni gibt es ein "Istitut für heterodoxe Ökonomie...".
    Definitionsgemäß müssen die Forschungsansätze dieses Instituts immer gegen die herrschende Lehre gerichtet sein. Soweit so systemkritisch. Aber 'wissenschaftlich'?

    Was passiert, wenn sie dabei draufkommen, dass die herrschende Lehre recht hat? Lösen sie das Institut auf? Kaum zu glauben.

    Schlimmer ist aber, dass das Institut hervorgegangen ist aus demjenigen "für radikale Ökonomie", in dem dem Kommunismus gehuldigt wurde.

    Daneben werden dort heite hauptsächlich Genderfragen aus Frauensicht behandelt.

    Muss es sowas - subventioniert - geben? Der Rektor kann nichts dafür, er hat keinen Einfluss mehr darauf, was sich in seiner Uni tut.

  37. Graf Berge von Grips
    04. Dezember 2010 09:50

    Nr.312
    Da fahren 10.000 nach Cancun.
    Und? Was werden die dort tun?
    Einen Beschluss werden sie sicher fassen:
    Das nächste Treffen veranstalten die Monegassen.

  38. Undine
    04. Dezember 2010 09:39

    Das Heldentum ist ja seit dem Ende des 2. Weltkriegs ziemlich aus der Mode gekommen. Helden, und seien es auch nur Sagengestalten aus dem Nibelungenlied, sind etwas Lächerliches, Fragwürdiges, Gefährliches, Verächtliches geworden.

    Und doch ist der Wunsch mancher Zeitgenossen, HELDEN zu spielen, unausrottbar. Nun, in (körperliche) Gefahr begeben sich die Helden der Gegenwart nicht gerne. Also machen sie sich anderweitig wichtig. Wichtig ist man aber heutzutage vor allem dann, wenn man in den Medien aufscheint. Man scheut sich nicht, oftmals auch vermummt, lautstark und mitunter devastierend sein Heldensein auszuleben.

    Die meisten dieser Helden sind LINKS zu finden, da wiederum bei den GRÜNEN. Der ganzen grünen Truppe haftet etwas "Heldenhaftes" an. Sie gerieren sich ständig als WELTENRETTER, sie sind die wahren HELDEN von heute und wenn sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten, um so heldenhafter kommen sie sich selber vor.
    Diese GRÜNEN HELDEN von heute kämpfen mit einer Verbissenheit und einem FANATISMUS um die Rechte der Schwulen und Lesben, der Drogensüchtigen, der Drogendealer, so sie dunkelhäutig sind, für die Rechte der Kriminellen jeder Art, für Ausländer, speziell für Illegale etc.
    Ihr Heiligenschein, bzw. ihr SCHEINHEILIGENSCHEIN ist grün.

    • byrig
      04. Dezember 2010 15:29

      das heldenhafte vergeht den grüninnen aber sehr schnell,wenn sie den verführerischen duft der macht wittern.
      bestes beispiel ist wien,wo diese vermeintlichen weltverbesserer für ein kleines bisschen teilhabe an der macht sofort alle hehren grundsätze über bord schmeissen.
      vassilaku hat mit keinem wort mehr die änderung des ungerechten wahlrechts in wien erwähnt.das ist nur ein beispiel.macht ist geil!das lassen sich die grüninnen nicht verderben!

    • papi66
      04. Dezember 2010 18:01

      werter byrig ich habe hier am unterbergerblog gelernt meinungen anderer zur kenntis zu nehmen und versuche diese beiträge und meinungen auch zu verstehen
      nur bitte mir nicht böse zu sein ich habe ein problem mit dem lesen wenn sie alles klein schreiben und alles in einer wurst so dahin griffeln interpunktionen sind zwar noch da aber sonst nix möglicher weise tun sie sich schwer aus irgendeinem grund mit zwei händen zu schreiben sollte dieses der fall sein vergessen sie das hier gelesene und verzeihen sie mir und bleiben sie mir trotzdem gewogen papi66

    • Undine
      04. Dezember 2010 22:20

      @Papi66

      Ihren Klagen kann ich nur zustimmen! Auch ich hab' ein gewaltiges Problem beim Lesen der Kleinschrift. Es ist ja gerade das Besondere

      @papi66

      Mir geht's wie Ihnen; auch ich habe mit dem Lesen der Kleinschreibung meine liebe Not. Es mangelt an der Übersichtlichkeit. Manche Texte muß ich zweimal lesen. Bei @byrig lohnt sich's allerdings, weil er Interessantes zu sagen hat. Bei längeren Texten in Kleinschrift gebe ich häufig auf; es ist mir ZU mühsam.

    • Undine
      04. Dezember 2010 23:00

      @papi66

      Ach, was ist denn da passiert! Zuerst war der Text weg, aber doch nicht ganz, wie ich jetzt sehe! :-)

    • Haider
      05. Dezember 2010 00:15

      Ich habe Ihnen gerade sehr verdiente 3 Sternderl gegeben; aber darüber hinaus möchte ich mich für den Beitrag zum lästigen Kleinschreiben äußern. Seit Jahren ärgert mich im Internet diese Unart der Sprach-/Schriftverhunzung. Gleich nach 1945 schrieben fast alle KPÖ-Künstler immer ausschließlich in Kleinschrift. Einen Parlamentssekretär habe ich vor Jahren gebeten, deutsch zu schreiben, worauf mir dieser junge Schnösel überheblich antwortete, dies wäre eben fortschrittlich (und ich demnach rückschrittlich!). Kurz darauf wurde er BZÖler. Damit war er glücklicherweise aus meinem Gesichtskreis entschwunden.

    • Undine
      06. Dezember 2010 23:15

      @Haider

      Da brauche ich gar nicht dreimal zu raten, wie der Schnösel heißt, ich denke, den errate ich auf Anhieb! :-)

  39. SuPa
    04. Dezember 2010 09:27

    Grundsätzlich sollte man die Gefahren des Klimawandels - verursacht durch die Menschen - sehr ernst nehmen und daher alle geeigneten Massnahmen treffen, damit unsere Nachkommen auch noch ein heile Welt vorfinden. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass sich alle unsere "Klimasünden" erst mit einer starken zeitlichen Verzögerung zeigen, ebenso wie auch Gegenmassnahmen erst nach vielen Jahren zum Erfolg führen.
    Ein großer Unsinn war die Einführung des Emissionshandels, wo man sich quasi "freikaufen" kann und damit auch jeder Missbrauch legalisiert wurde.
    Unverständlich ist mir aber auch die "Ohnehin-heile-Welt-Einstellung" des Blogbetreibers, welcher mit Missionseifer laufend gegen alle Schadstoffbegrenzung, Energieeinsparungen und Alternativerzeugungen auftritt. Alle, welche sich für so ein Umdenken einsetzen, werden von ihm ins "grüne Eck" gestellt und hemmen seiner Ansicht nach den Fortschritt.
    Die AU-Behauptung, dass durch die kürzliche Ölkatastrophe im Golf von Mexiko "kaum noch Spuren zu finden sind" ist genau so unbegründet wie die Mitteilung, bei der Forschung für Elektroautos, den dazugehörigen Batterien, Kernfusion, Wasserstofftechnologie usw. wurden Milliarden "verpulvert". Schliesslich wäre noch das genannte Argument für das bessere Pflanzenwachstum ernsthaft zu hinterfragen, welches durch durch den vermehrten CO2-Ausstoss als vorteilhaft
    hervorgehoben wird. Es stimmt, dass Vulkanausbrüche und großflächige Waldbrände auch seher viel Schaden anrichten, aber dies konnte die Natur bisher noch immer kompensieren bzw. "verkraften". Ob sie dies auch mit den von Menschen verursachten Schadstoffen "derpackt"?
    Wenn unsere Regierungen nicht in der Lage sind, da vernünftige Entscheidungen zu treffen, dann wird es eben der Markt tun. Wenn die nicht unbedingt notwendigen Fernreisen, der übermässisge Fleischkonsum, die Treibstoffe usw. extrem teuer werden, dann wird ohnehin gespart und dies kommt auch der Umwelt zu gute.

    • terbuan
      04. Dezember 2010 09:44

      Grundsätzlich haben Sie schon Recht, werte SuPa, man sollte die vom Menschen verursachten Umweltschäden nicht auf die leichte Schulter nehmen!
      Aber ein Problem wird bei diesen Betrachtungen immer ausgeklammert, das ungebremste Wachstum der Weltbevölkerung!
      Das kann auf die Dauer nicht funktionieren, zumal sich diese immer mehr werdenden Menschen ja nicht gleichmäßig auf die Erde verteilen, sondern Mega-Agglomerationen bilden mit teilweise schon jetzt nicht mehr beherrschbaren Problemen!

    • SuPa
      04. Dezember 2010 12:06

      terbuan:
      auch ich gebe Ihnen Recht. Die steigende Weltbevölkerungszahl und der Zuzug in die Megastädte sind Probleme, welche wir bisher nicht "in den Giff" bekommen haben. Wobei sich diese beiden Probleme vermehrt in China, Indien, Indonesien und anderen Ländern absspielen, wo Geburtenkontrolle noch ein Fremdwort ist. Früher gab es dort - unverschämt ausgedrückt - eine andere Art der Wachstumsbremse: die hohe Anzahl der Kindersterblichkeit. Natürlich ist es eine moralische und christliche Pflicht, dagegen etwas zu unternehmen. Bedenklich stimmt mich aber z.B. die Umstellung von meist vegetarischer Kost (Reis, Hirse usw.) auf den vermehrten "westlichen" Fleischkonsum. So wird z.B. für die Produktion von 1 kg Rindfleisch wesentlich mehr Futteranbaufläche benötigt und auch der damit verbundene CO2-Ausstoss soll angeblich fast das hundertfache betragen. Die dortigen menschlichen Körper sind auf diese Ernährung gar nicht richtig eingestellt und es gibt auch bereits sichtbare negative "Nebenwirkungen". So ist z.B. die Länge des Dickdarmes beim Menschen in Ostasien um einiges kürzer als in den sog. westlichen Ländern. Bei der Erzeugung von Colonoskopen (zur Dickdarmspiegelung) werden diese Tatsachen berücksichtigt.

    • phaidros
      04. Dezember 2010 17:53

      Allein für den ersten Absatz gibt's *** von mit! (Wie am Eisfach, nebenbei bemerkt.)

      Für die folgenden (insbesondere die nächsten zwei) würde ich das gern wiederholen - geht aber leider nicht.

      LG/phaidros

  40. thomas lahnsteiner
    04. Dezember 2010 08:46

    Der natürliche klimawandel ist ein reiches betätigungsfeld für
    wichtigmacher, eiferer, fanatiker, untergangspropheten, ökofaschisten und anarchoterroristen. Und wo findet man all diese leute......vor allem in den sogenannten NGOs und in befürsorgten instituten, die alle am tropf des steuerzahlers hängen.....damit ihnen niemand ihre geldquellen abschneidet, sind sie bereit, Daten zu fälschen, zu lügen und zu betrügen und andersdenkende, wenn notwendig, auch körperlich zu attackieren.....

    wie ein wanderzirkus ziehen die falschen propheten durch die welt und haben ihre gläubigen anhänger wieder einmal vor allem bei unseren linken freunden und ihren konservativen nachbetern gefunden, die natürlich gerne dabei sind, wenn es darum geht, menschen zu manipulieren und vor allem die jugend zu indoktrinieren....
    entlarvend ist auch die sprache der klimawandelfaschisten:
    sie bezeichnen ihre gegner in assoziation zum "holocaustleugner" verächtlich als "klimawandelleugner" und wer weiß, vielleicht dauert es nicht mehr lange und die österreichischen landesämter für terrorisbekämpfung ermitteln gegen klimaskeptiker...bei unserer justizministerin kein leerer wahn !

  41. terbuan
    04. Dezember 2010 08:24

    So ein Pech aber auch!
    Ich hatte mich so auf einen milden Winter eingestellt, Oleander und Pelargonien sollten ihre schönen Plätzchen im Freien nicht verlassen müssen, die alten Skier gab ich auf einen Flohmarkt und die warme Bekleidung holte ich erst gar nicht aus dem Keller. Auch einen Flug auf die kanarischen Inseln hatte ich schon storniert....Und jetzt?
    Ich lese in der Online-Presse: "Winterstart für die Wettergeschichte!"
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/615748/Winterstart-fuer-die-Wettergeschichte?_vl_backlink=/home/index.do
    Draußen hat es -6 Grad, es liegen 40cm Schnee im Garten, meine Pflanzen sind schneebedeckt und erfroren, der Holzvorrat geht zu Neige und mein Glaube an die Klimaerwärmung hat sich in kalte Luft verwandelt!
    Jetzt mache ich mir einen heißen Tee, hole die Daunenjacke aus dem Keller und denke mir, ach wäre ich nur nach Cancun mitgeflogen. Irgend etwas hätte ich denen schon erzählen können, von der Klimaerwärmung!

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2010 05:39

      Heute, Sonntag früh, hat es hier bei uns draußen 14 Minusgrade!
      Klimaerwärmung, schau oba!

  42. Wertkonservativer
    04. Dezember 2010 07:13

    Was lernen wir aus dem aktuellen A.U-Kommentar?

    Erstens: die Natur ist - gottseidank - belastbarer, als von Unheilspropheten jeglicher Art der verunsicherten Menschheit mit erhobenem Zeigefinger kundgemacht.

    Zweitens: die vielen Vorzeige-Klimawandel-Hysteriker bringen es glatt zustande, dass ein erklecklicher Teil der Menschen ja wirklich an die Effizienz von Windrädern und Sonnenkollektoren glaubt, sozusagen als Allheilmittel gegen die drohende Klimakatastrophe!
    Dass es vor einigen hundert Jahren - lange vor dem Eintritt ins technische Zeitalter - weit wärmere Sommer als derzeit gegeben hat, kann jeder aus dem Internet herausholen.
    Drittens (mein Senf dazu): die Natur ist an sich kaum wirklich ernstlich zerstörbar; da sind eher eher wir laufend in Gefahr, von der Natur immer wieder gefährdet zu werden, sei es durch Wasser, Feuer, Beben und Naturkatastrophen aller Art.
    Mag sein, dass die eine oder andere Auswirkung der beschriebenen Naturgewalten partiell auch auf menschliche Rücksichtslosigkeiten zurückgeführt werden kann: insgesamt ist Mutter Natur ja doch mächtiger als wir kleinen Menschlein!
    Viertens: immer wieder erstaunlich, auf welch obskure Irrwege sich der menschliche Geist fortlaufend begibt, wenn es um das Ausnützen der Gutgläuben und "Minderklugen" geht! Emissionsrechte, CO2-Wahn, erdacht und geschürt von skrupellosen Interessen-Lobbies, das haben wir alle ja wirklich nicht gebraucht!
    Also, Ihr Klimaexperten in Cancun: zeigt uns armen Skeptikern, was Sache ist!
    Nur, bitte, macht nicht alles noch teuer als es eh' schon ist!

    • Wertkonservativer
      04. Dezember 2010 08:04

      sollheissen: ...Gutgläubigen ..

    • Wertkonservativer
      04. Dezember 2010 11:58

      Heute hab ich's mit den Auslassungen:
      im letzten Satz bitte ... alles noch teurer ..

    • Leopold Koller (kein Partner)
      05. Dezember 2010 03:23

      Wertkonservativer, natuerlich ist Mutter Natur maechtiger, als wir kleinen Scheisser. Mittlerweile gibt's aber 7 Milliarden von uns. Ob die alte Dame das auch aushaelt, steht in den Sternen.

  43. diko
  44. fosca
    04. Dezember 2010 01:22

    Wenn mit der Klimaerwärmung schon soviel Schindluder bzw. Betrügereien zwecks sprudelnder Geldquellen getrieben werden, wie sieht es dann erst in so manch anderer Branche aus, die noch mehr Geldsegen verspricht wie z. B. bei den Rohstoffspekulationen? Der einzelne Bürger ist dieser mächtigen Maschinerie von weltweiten monetären Interessen hilflos ausgesetzt und darf nurmehr als Adressat von Hiobsbotschaften fungieren, wenn irgendwo wieder einmal eines dieser gigantischen Machwerke in sich zusammenstürzt. Ja und er darf natürlich auch dafür bezahlen, weil bei den weltumspannenden, miesen Geschäften jedes Glied in der Kette als "systemrelevant" und daher als sakrosant gilt.
    Wer blickt da noch wirklich durch? :-(





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