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Das Budget: ein allseitiger Offenbarungseid

An diesem Budget gibt es zweifellos viel zu kritisieren. Es fehlen mutige Reform- und Sanierungsprogramme; Hacklerregelung, Studiengebührenbefreiung und sinnlose Doppelgleisigkeiten im Gesundheitssystem bleiben bestehen; statt Investitionen in Forschung kommt die leistungsfeindliche Mindestsicherung; das Budget ist auch verfassungswidrig spät eingebracht worden. Das gilt es alles ernsthaft zu thematisieren. Der dumme Aktionismus der Grünen ist aber das Gegenteil einer ernsthaften Debatte.

Marathonreden mögen gut fürs Buch der Rekorde sein. Antragsfluten, um Sitzungen unendlich zu verlängern, gehören ins italienische, nicht ins österreichische Parlament. Und die Behauptung, dass angeblich wegen der Kürzungen im Entwicklungshilfebudget 3000 Kinder sterben, ist überhaupt letztklassig. Und falsch, weil ja zunehmend klar wird, dass die Entwicklungshilfe selbst die Entwicklung der zurückgebliebenen Länder verhindert.

In einer Demokratie ist es die Rolle der Opposition zu zeigen, was schlecht läuft und wie sie es besser machen würden, damit sie beim nächsten Mal an die Macht kommen kann. Mit ihrem Aktionismus überzeugen die Grünen mit Gewissheit niemandem und entfernen sich nur noch weiter von dem Ziel einer Machtübernahme (was sie freilich ohnedies schon mit ihrer Wasserträger-Rolle im Wiener Rathaus tun).

Zugleich versuchen sich ausgerechnet die Freiheitlichen in den letzten Monaten zunehmend staatstragend zu zeigen. Freilich fehlt auch ihnen jede Persönlichkeit, die zeigen würde, dass sie von Wirtschaft und Finanzen mehr versteht als die Machthaber. Und das wäre nun wirklich nicht so schwer.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2010 13:37

    Gott bewahre uns vor den GrünInnen!!
    Käme diese Rasselbande an die Macht, würde es bestimmt für alle nur noch die Grundsicherung geben, das "Restgeld" würde für "sozial gerechte" Massenzuwanderung verwendet werden. Kommunismus fürs Volk, Kapitalismus für die GrünInnen, wie es halt im ehemaligen Ostblock üblich war.

    GsD stagnieren diese AgitatorInnen bei ca. 10%, denn mehr wäre für Ö ziemlich ungesund.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2010 15:28

    Otto von BISMARCK nannte das Parlament einmal eine "QUATSCHBUDE" und ein "AFFENHAUS", und das, obwohl es damals noch keine grünen Marathonredner gab!
    Und nur so nebenbei: Die Sozialisten bezeichnete er als "Vaterlandsverräter" und "Reichsfeinde". Klingt doch irgendwie prophetisch.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2010 10:19

    Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie andere mit einem mißliebigen Budgetvorschlag umgehen.

    In Nordrhein-Westfalen ist seit kurzem eine rot-grüne Minderheitskoalition am Ruder, bei der übrigens auch die Partei „Die Linke“ mitstimmt, die offenbar vergessen hat, daß ihr der Zutritt zu diesem linken Bunde wegen unüberbrückbarer Meinungsunterschiede verwehrt wurde. Aber das nur nebenbei. Die geplante Rekord-Neuverschuldung von 8,4 Mrd Euro für das Land NRW wird von der schwarz-gelben Opposition nicht mit der Bestreikung des Parlamentes durch Endlos-Reden behindert, sondern sie wird durch eine Klage beim Verfassungsgerichtshof bekämpft. Und das mit gutem Grund. Das Budget überschreitet die verfassungsmäßige Kreditobergrenze.

    So sieht ein demokratischer Prozeß aus, Grüne, das ist Politik.

    Aber was fällt wieder mal auf? Während sich alle anderen Parteien innerhalb der demokratischen Grenzen bewegen, setzen sich die Grünen über alle Grenzen hinweg. Sind sie mal in der Regierung wird’s gemeingefährlich, Rekordverschuldung mit Verfassungsbruch stehen an der Tagesordnung, da gibt es kein Halten mehr. Bei uns dagegen, wo die Grünen Gottseidank in der Opposition sind, noch, hat ein Grüner nur eine Rede etwas zu lange gehalten und die parlamentarische Redefreiheit ad absurdum geführt. Wehe, wenn diese Partei jemals an die Macht kommt und mit ihren Rambazamba-Methoden richtig Schaden anrichtet wie jetzt in NRW. Ein Blick nach NRW zeigt, wozu die Grünen in Komplizenschaft mit den Roten imstande sind, wenn man sie nur läßt.

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article11658166/Rekordschulden-in-NRW.html

  4. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2010 12:16

    Das österreichische Parlament verkommt immer mehr zu einem Kasperltheater.

    Da sabbert und labbert ein Abgeordneter einen neuen Rederekord und freut sich darüber, dass er nicht Lulu hat müssen.

    Dieser Abgeordnete zum österreichischen „Parlament“ am Dr. Karl Renner Ring rühmt sich einer sinn- und hirnlosen Rede von 12 Stunden und 42 Minuten aus reinem Protest, sonst nix!

    Der hat einen Knaller und keine Ahnung was dieser sinnlose Aktionismus dem österreichischen Steuerzahler kostet und nichts bringt.

    So viel Blödheit in einer Person, die frei herumlaufen darf fällt schon unter Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.

    Ein Grüner ist eine Gefahr, alle Grünen zusammen in einer Regierung wären ein garantierter Staatsnotstand.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2010 18:21

    Aktionismus und Diffamierung aller Rechten gehören zum Parteiprogramm der Linken. Egal wie dumm oder gar gewalttätig die Aktionen der Linkslinken sind, so können sie doch fast immer mit medialem Wohlwollen, Verständnis und sogar Unterstützung (bei der Diffamierung von Freiheitlichen) rechnen.

    Gleiche Aktionen von Freiheitlichen ... die Folgen wären gar nicht auszudenken.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2010 13:09

    Die völlig verfehlte Zuwanderungspolitik Österreichs dürfte die Steuerzahler 5-10 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Bei Gesamtausgaben des Staates von 143 Milliarden Euro ist das realistisch.

    Ein aktueller Artikel zum Thema:
    http://www.bayernkurier.de/index.php?option=com_content&task=view&id=31719&Itemid=93
    Manche Meldungen und Berichte aus dem Jahr 2010 konnten erschrecken – jedenfalls Leser, die bislang vor dem wachsenden Zuwanderungsdesaster die Augen fest verschlossen hielten. 90 Prozent der Migranten mit libanesischen Pässen beziehen Hartz IV, berichtete die Bild-Zeitung im November mit Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Auf der Liste folgen Iraker mit 65, Afghanen mit 53 und Pakistaner mit 48 Prozent. Von 1,6 Millionen Inhabern türkischer Pässe beziehen 26 Prozent Hartz IV.
    ...
    Es handelt sich um ein europäi­sches Phänomen. In Dänemark machen Migranten aus Nordafrika und dem Nahen Osten fünf Prozent der Bevölkerung aus – aber beanspruchen etwa 50 Prozent der Sozialleistungen im Lande. Das berichtete 2006 der amerikanische Historiker und einstige NS-Flüchtling Walter Laqueur. In der Schweiz waren vor zwei Jahren 80 Prozent der Sozialhilfebezieher Ausländer, Asylanten und Eingebürgerte, wusste erst kürzlich die Zürcher Wochenzeitung Weltwoche. Vielerorts in Europa knackt es im Gebälk der überforderten Sozialstaaten – nicht zuletzt aufgrund ungebremster Zuwanderung in die Sozialsysteme.


    Die Freiheitlichen hätten alleine schon durch ihre Politik der Beendigung der Massenzuwanderung in die Sozialsysteme das beste Wirtschaftsprogramm in Österreich.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2010 08:24

    die grünen benehmen sich wie kleine kinder, rennen mit bedruckten t-shirts mit infantilen sprüchen herum und sind von ihren dümmlichen ideen selbst am meisten begeistert:

    "Meine Rede im Ausschuss - die 12 Stunden und 42 Minuten dauerte - hat nicht nur dazu gedient, Aufmerksamkeit zu erregen, sondern es ist darum gegangen, die Kritik am Sparpaket zu unterstreichen. Ich hätte kein Problem" gehabt, noch zwei, drei Stunden länger zu reden. Mit der Stimme hatte ich kein Problem, obwohl ich verkühlt bin". So Kogler. Dass er nicht aufs WC musste, hat ihn selbst überrascht........"
    Nicht nur eine marathon-rede. sondern auch eine marathon-blase....

    Der grüne Zirkus ging aber weiter:
    sie haben die budgetberatungen im Nationalrat durch eine vielzahl von namentlichen abstimmungen verzögert.

    Und wer ist der mentor und ezzesgeber für diesen schwachsinn ?
    Erraten. Der "verfassungsrechtler" Heinz Mayer:
    "Sollte das Verlangen der Grünen ignoriert werden, sei dies ein verfassungswidriger Verstoß gegen die Geschäftsordnung, so Mayer in einer Stellungnahme. Der Bundespräsident müsste demzufolge die Beurkundung verweigern."


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  1. terbuan
    21. Dezember 2010 23:23

    Ein in der Ferne lebender Beobachter Österreichs, etwa unser geschätzter Auslandsösterreicher Leopold Koller aus Kanada, könnte meinen, in der Marathondebatte des österreichischen Parlaments ging es darum, dass angesichts der vor uns stehenden Probleme und Herausforderungen dieses "Sparbudget" viel zu wenig Einschnitte und Belastungen mit sich bringe, um Österreich das Schicksal von Griechenland oder Irland zu ersparen.

    Aber nein, er wähnte sich im falschen Film, das sogenannte Sparpaket ist menschenverachtend und strotzt vor sozialen Grausamkeiten!
    Für diese Partei "Die Grünen" gibt es nur 2 Diagnosen:
    1. Entweder grün hinter den Ohren um die Zusammenhänge zu verstehen. Oder
    2. Mit heimtückischer Verlogenheit und Arroganz den Zusammenbruch des Landes zu provozieren um dann vielleicht mehr politische Macht auf der Straße zu erhalten und die Pöbelherrschaft in die Zielgerade zu führen!
    Ich tippe auf Variante Zwei!

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      22. Dezember 2010 09:02

      Nicht: entweder-oder, sondern sowohl-als-auch, wobei grün hinter den Ohren ein zu niedlicher Ausdruck ist: grenzenlose Dummheit ist angemessener.

    • cmh (kein Partner)
      22. Dezember 2010 09:58

      Die nützlichen Idioten gibt es ja nicht mehr - wir jetzt grüne Idioten.

      Bemerkenswert ist auch, wie sehr und wie rasch die an sich guten und richtigen Grundlagen grüner Politik pervertiert werden.

      Allerdings - obwohl 2. gefährlich droht - angenommen die GrünInnen kämen an die Macht: Wer soll dann den Pöbel auf der Straße geben? Das wohlstandsverwahrloste Reservoir der GrünInnen? Sobald die nichts mehr zum Fressen (politischer Terminus technikus) haben, ist der Zauber vorbei. Denn die jetzt gehätschelten MigrantInnen und SozilaflüchtlingInnen und AsozialInnen werden sich sicher kein grünes Proletariat halten.

    • THJ (kein Partner)
      22. Dezember 2010 11:14

      Aus der Ferne betrachtet, in meinem Fall aus Hong Kong, kommt einem das Spektakel nur als Theater vor.
      Solange die Akteure bekannt sind, werden sie auch aus großer Entfernung nicht anders als Komödianten wahrgenommen.
      Schlimmer dürfte es allerdings für einen unvoreingenommenen Betrachter sein.
      Der könnte glatt Gefahr laufen, die Sache ernst zu nehmen.

      Merry X-Mas aus der Ferne

      PS.: hier haben sie gerade mal 15% Grenzsteuersatz...

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      22. Dezember 2010 20:59

      Ich trau' mich zu wetten, daß 90% aller Politiker, die in den Parlamenten und Kabinetten von Bund und Ländern sitzen, keine Würstelbude betreiben könnten, ohne binnen weniger Monate in die Insolvenz zu trudeln.
      Wie kann man diesen Dilettanten zutrauen, ein verantwortungsvolles Budget auf die Beine zu stellen — selbst wenn sie es wollten?

    • Josef Maierhofer
      24. Dezember 2010 16:54

      @ Marcus Aurelius

      Je größer der Stiefel, desto höher der Absatz !

      Ich stelle mir die Würstelbuden plastisch vor:

      Der Faymann beginnt sofort die Bratwurst zu zerstückeln und auf den 3-Zack zu spießen und serviert das Würschtel auf einer Hochglanzbroschüre, wegen der 'Werbung'. Klar, das geht alles nur mit Parteibuch.

      Der Pröll läßt nicht allzu viel in die Außenwelt, der isst sie gleich selber, die Würschtel. Den Rest bekommt die Klientel, sofern sie sich 'verlässlich' zeigt und die kleinen Löcher in der Bude, wo es hineinregnet, stopft.

      Den Fasching, der am 11. 11. begonnen hat werden diese Buden nicht überstehen, spätestens bei der Opernballdemo sind sie 'wegen Erfolgs geschlossen'.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. Dezember 2010 21:14

      Der Auslandsoesterreicher im fernen Canada waehnt sich schon seit einigen Jahren im falschen Film. Verglichen mit der Schmierenkomoedie der oesterreichischen Politik ist die Loewingerbuehne ernstes Theater.

      Nachtraeglich frohe Weihnachten an alle!

  2. ProConsul
    21. Dezember 2010 22:19

    OT - Flüchtlingsorganisationen rangeln um Asylwerber

    Anscheinend ist das Geschäft rückläufig, da kann man schon nervös werden.

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/620531/Fluechtlingsorganisationen-rangeln-um-Asylwerber

    ps. ich habe mich einmal mit einer jungen armenischen Asylwerberin getroffen, und herausgefunden, dass sie unter zwei verschiedenen Namen operiert, darauf angesprochen hat sie lapidar geantwort, dass ihr Anwalt ihr empfohlen hat, einen falsche Namen anzugeben. Ich möchte nicht wissen was für Tricks die Asylmafia noch so anwendet.

    • Susa
      21. Dezember 2010 22:46

      Oh Gott, jetzt gehen den Gutmenschen schon die Objekte für ihr Gutmenschentum aus. Da hätten sie ja keine Daseinsberechtigung mehr. Na, so was aber auch.

    • Samtpfote
      22. Dezember 2010 09:00

      Habe den Artikel gerade in der Presse gelesen. Wenn man bedenkt, dass dies nur die Spitzen Tausender Eisberge sind, bleibt einem eigentlich nur mehr ein Wort:
      Unfassbar!
      Kein Wunder, dass sich viele Österreicher von der Politik angewidert abwenden und bereits die entsprechende innere Kündigung vollzogen haben.

  3. MJM
    21. Dezember 2010 21:30

    OT - Strache hat Gegenbesuch von einem israelischen Regierungsmitglied. Herr Muzicant tobt und fordert den Rücktritt des Vizeministers. Bin gespannt, ob und wie die Medien darüber informieren werden, denn offizieller Besuch bei der FPÖ aus Israel ist doch eine glatte Sensation.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101221_OTS0096/ikg-aeussert-befremden-ueber-treffen-zwischen-israelischem-politiker-und-fpoe

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101221_OTS0229/fpoe-strache-begruesst-israelischen-vize-minister-ayoob-kara-in-wien

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101221_OTS0245/fpoe-minister-ayoob-kara-besucht-oesterreichisches-parlament

    • Brigitte Imb
      21. Dezember 2010 22:37

      Ein relativ kluger Schachzug von Strache, ebenso das Taktieren des Juden - Strache könnte der nächste BK sein....

      Der Muzi soll ruhig toben, der wird sich noch einkriegen, jedenfalls wenn es um seine Pfründe geht.

    • Undine
      21. Dezember 2010 23:02

      ......und im Notfall kann er ja wieder einmal mit einem Kerzerl marschieren.......

    • Samtpfote
      22. Dezember 2010 09:02

      .. sein Vornahme garantiert ihm aber immer eine weisse Weste ...

    • cmh (kein Partner)
      22. Dezember 2010 10:05

      Ich bin für HC als BK! - Schon wegen dem Muzi(kant).

      Schlechter als die jetzigen BK und Witze-BK kann es HC ja auch nicht machen.

      Aber das Toben von Muzikant hätte eine Unterhaltungswert sondergleichen. Soetwas bekäme man nicht alle Tage mit ORF als linkem Resonanzkörper verstärkt frei Haus geliefert.

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      22. Dezember 2010 20:22

      Das Thema war Budget - und hier wird über geistige Taglöhner diskutiert.
      Das ist so erfrischend, wenn ein Thema so "gründlich" behandelt wird.

    • APM (kein Partner)
      22. Dezember 2010 22:02

      Eine Frage an Samtpfötchen

      Haben Sie auch schon Vor-Pisa-Unterricht in Deutsch (Begriffserfassung) genossen oder erlitten?

  4. Brigitte Imb
    21. Dezember 2010 19:23

    OT - Titelblatt Krone!

    Es bleibt zu hoffen, dass die Senioren grammatikalisch besser unterwegs sind, als der Hr. Redakteur.

    http://www.krone.at/Kronen-Zeitung/Heute_aktuell_in_der_Krone-Schlagzeilen-Story-173477

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 08:28

      Einfach nur köstlich, wie sich unsere Qualitätsmedien vulgo Käseblätter selbst ins Knie schießen. Wenn es nicht so peinlich wäre - in den Redaktionsstuben sitzen scheinbar statt versierter und der deutschen Schrift geschickt bemächtigter Wortjongleure einfach nur ideologisch passende Vasallen ihrer Chefetage (es gilt die Unschuldvermutung).
      "Er schreibt zwar falsch, aber dafür das Richtige" ist weit mehr wert als "Er schreibt zwar richtig, aber dafür das Falsche".
      Siehe Unterberger.

  5. haro
    21. Dezember 2010 18:21

    Aktionismus und Diffamierung aller Rechten gehören zum Parteiprogramm der Linken. Egal wie dumm oder gar gewalttätig die Aktionen der Linkslinken sind, so können sie doch fast immer mit medialem Wohlwollen, Verständnis und sogar Unterstützung (bei der Diffamierung von Freiheitlichen) rechnen.

    Gleiche Aktionen von Freiheitlichen ... die Folgen wären gar nicht auszudenken.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Dezember 2010 11:27

      Und Diffamierung aller Linken gehören zum Parteiprogramm der Rechten. Komisch, was?

    • phaidros
      22. Dezember 2010 12:22

      Dann schauen's sich mal an, wessen Wahlplakate regelmäßig beschmiert sind, und wessen nicht, Schnabel. Ganz so ist es nämlich nicht (aber ein bissl schon, da haben Sie schon recht).

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 12:45

      Schnabel, versuchen wir es mal mit einem Vergleich:
      Die pösen Rechten behaupten, die Linken lassen jeden Asylanten rein, schaffen Abhängigkeiten durch leistungsfreie Staatsalmosenzahlung und verursachen Rekordverschuldungen wo immer sie zu wirtschaften versuchen. Kann man das beweisen? Ja, hundertfach! Dann ist das keine Diffamierung.
      Die lieben Linken behaupten, die Rechten wären alles erzreaktionäre neoliberale und sozial kalte Ausbeuter, unterstellen natürlich sofort Nazi- und Faschismus-Nähe, behaupten einfach pauschal die Rechten wären demokratiefeindliche Extremisten und schieben jeden, der auch nur Ansätze von liberalem Gedankengut zeigt, ins rechtsextreme Eck direkt unter der Nazi-Keule. Kann man das beweisen? Nein, muss man auch nicht, denn die Linken und Gutmenschen wissen automatisch, dass es so sein muss, denn sie haben das geradezu göttliche sendungsbewusstsein, die Ritter des Lichtes und Verfechter der Einen Großen Wahrheit zu sein. Das ist Diffamierung in Reinkultur.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Dezember 2010 13:07

      Wenn Sie meinen. Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie die Grünen in die Grasser-Meischberger-Plech-Angelegenheit verstrickt sind. Ab morgen 00:54 bin ich dabei! ;)

      Aber Sie haben schon recht, gut, dass mit Unterberger endlich jemand diese kriminellen und vergewaltigerunterstützerischen Haschtrafikanten beweisbar nicht diffamiert.

    • Ron (kein Partner)
      22. Dezember 2010 13:59

      Ja darauf bin ich auch schon sehr gespannt. Wahrscheinlich gehts in die Richtung: Weil die ja alle so links sind wurden die guten anständigen Schwarz/Blauen in die Korruption getrieben - oder so ähnlich.

      Ich habe übrigens beim letzten Wahlkampf auch haufenweise Plakate von Rot/Grün gesehen die beschmiert wurden. Auf einem Plakat der Grünen stand "Drogen töten du Trampel". Da musste ich gleich ans Unterberger Blog denken und hab mir einen verwirrten Krönchenträger vorgestellt der voller Hass auf die Plakate krakelt.

    • Undine
      22. Dezember 2010 14:29

      @phaidros

      Hätte ich es nicht aus dem Mund einer Gymnasiastin, die ich sehr gut kenne, gehört, ich hätte es nicht für möglich gehalten:

      Die Schüler werden --speziell in Vorwahlzeiten---von linksgrünen Professoren während der Unterrichtszeit(sic!) so sehr fanatisiert, daß sie nach der Schule nichts Eiligeres und Besseres zu tun haben als FPÖ-Plakate zu zerstören
      .Dabei haben sie noch das heere Gefühl, etwas Gutes geleistet zu haben.Die Großeltern und ich waren sprachlos, als sich das damals 13jährige Mädchen dieser Großtat brüstete und uns aufklärte: LINKS ist GUT, RECHTS ist BÖS, das sind die NAZIS (dazu die entsprechenden Handbewegungen!)

    • Die Rote Melone
      22. Dezember 2010 14:55

      @Ron:

      Das war nur ein leicht Verwirrter aus der Löwelstraße nach dem sechzehnten Bier, wir kennen den, der hat sich nur im Plakat geirrt, Tschuldigung...

    • Florin
      22. Dezember 2010 15:04

      @ Die Rote Melone

      lol... Danke für den Lacher! Im vorweihnachtlichen Grant unerläßlich.;)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
    • socrates
      23. Dezember 2010 19:39

      Schnabeltierfresser
      Und Diffamierung aller Rechten gehört zum Parteiprogramm der Linken. Komisch, was?

  6. Xymmachos
    21. Dezember 2010 16:32

    "Die Korruptionsstaatsanwaltschaft (KStA) hat ein in Zusammenhang mit der verspätet eingebrachten Budgetentwurfsvorlage gegen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) geführtes Verfahren wegen des Verdachts auf Missbrauch der Amtsgewalt aus rechtlichen Gründen eingestellt." kann man auf ORFon lesen. Was hätte man sich von einer weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft auch anderes erwartet. Da können die GrünInnen filibustern, so lang sie wollen, MIR SAN MIR!

    • brechstange
      22. Dezember 2010 15:20

      Na ja, für sowas wäre der Verfassungsgerichtshof zuständig und nicht die Korruptionsstaatsanwaltschaft. Man müsste schon die richtigen Stellen einschalten, um Erfolg zu haben.

  7. Graf Berge von Grips
    21. Dezember 2010 16:10

    Nr.327
    Jetzt redet der Öllinger noch immer
    Gibt es für Quatschen keinen Dimmer?
    Mein Gott! Es ist schon ziemlich spät -
    Na Hauptsach' Quantität vor Qualität!

    • Celian
      21. Dezember 2010 17:10

      Herr Graf!

      Es steht mir fern Sie zu tadeln, untertänigst um Erlaubnis bitte ich Sie nur um folgende Richtigstellung:

      Öllinger ist zwar prinzipiell auch für jeden Blödsinn zu haben, der hat sich aber mehr auf die außerparlamentarische Opposition vulgo Gewalt-Demos verlegt. Kogler ist für die innerparlamentarische Opposition zuständig, also für die Erodierung der Demokratie durch Mißbrauch derselben im Parlament durch sinnlose Anträge und sinnlose Reden. Darin ist der zwanghafte Vielredner wirklich gut. Trotzdem haben Sie natürlich völlig recht.

    • Graf Berge von Grips
      21. Dezember 2010 18:21

      Sehr geehrter Herr Celian

      Ich gestehe Euch hiermit meine tiefste Betroffenheit ob der Namensmischkulanz. Ohne in okkasionaren Ausflüchten mein Heil suchen zu wollen - aber akkurat heute wurde in mein Schloss eine grössere Öllieferung ....

    • Celian
      21. Dezember 2010 18:48

      Das erklärt natürlich alles!

      P.S..: Daß mich heute ein hochwohlgeborener Graf mit dem Majestätsplural anreden wird, habe ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht erhoffen dürfen! Welch' Ehr! Untertänigsten Kratzfuß!

    • Brigitte Imb
      21. Dezember 2010 19:08

      Weihnachten steht vor der Tür, der Graf ist guter Laune und die Grünlogorrhoeiker sondern ohnhin alle den gleichen Mist ab. Also egal ob Öll od. Ko.

    • Graf Berge von Grips
      21. Dezember 2010 19:50

      Celian

      Ich gestehe Euch gebührt Ihm.. :-)

    • cmh (kein Partner)
      22. Dezember 2010 10:07

      Es gab da einen Witz:

      Die Gletscherleiche Ötzi konnte wiederbelebt werden. Ihre ersten Worte waren: "Singt die Koller immer noch?"

      Heute würde sie sagen: "Red't der Öllinger immer noch?"

    • cmh (kein Partner)
      22. Dezember 2010 10:08

      Mist - ich wollte ja eh den andern Namen nehmen.

  8. Undine
    21. Dezember 2010 15:28

    Otto von BISMARCK nannte das Parlament einmal eine "QUATSCHBUDE" und ein "AFFENHAUS", und das, obwohl es damals noch keine grünen Marathonredner gab!
    Und nur so nebenbei: Die Sozialisten bezeichnete er als "Vaterlandsverräter" und "Reichsfeinde". Klingt doch irgendwie prophetisch.

    • Celian
      21. Dezember 2010 20:32

      Ja da hat er schon recht gehabt der Otto von Bismarck. Und wenn er wüßte, daß Sätze wie "Ein gutes Jahr beginnt mit ein paar "Leistungsträgern" in U-Haft!" heutztage in einer Qualitätszeitung innerhalb von 15 Minuten 8 grüne Stricherln kriegen und kein einziges Rotes, dann wären ihm sicher noch ganz andere Ausdrücke für die Sozialisten eingefallen...

      http://derstandard.at/1292462323124/Falter-enthuellt-Telefongefluester-Grasser-Abhoerprotokolle-veroeffentlicht

    • gaberl
      21. Dezember 2010 21:47

      Wenn man Zitate bringt, sollten sie wenigstens richtig sein. Otto von Bismarck hat das Parlament nie ein Affenhaus genannt...und warum zitieren sie nicht gleich bei der "Quatschbude" Goebbels ?
      Auch Adolf Hitler bezeichnete die Sozialisten als Vaterlandverräter und Reichsfeinde.
      Für Ihr Statement gilt genau das gleiche wie für das der Frau IMB:
      unterste schublade !
      Damit wir uns nicht mißverstehen,auch ich bin ein großer Gegner der Grünen.
      Aber bitte nicht auf diesem Niveau.
      Mit solchen Beiträgen liefern Sie eigentlich nur den Feinden dieses Blogs Munition.

    • Undine
      21. Dezember 2010 22:12

      @gaberl

      Sie brauchen sich nicht so zu echauffieren: Daß BISMARCK das Parlament eine QUATSCHBUDE genannt hat, ist ein alter Hut und mir seit Jahrzehnten bekannt.

      Den Rest finden Sie bei WIKIPEDIA; den entdeckte ich, als ich nachsah, um mich der Richtigkeit von Bismarcks Bemerkung zu überzeugen.

    • terbuan
      21. Dezember 2010 22:51

      Undine
      Derartige Angriffe von Partnern sind eigentlich selten aber auch bemerkenswert.
      Diskussion ja, aber derartige persönliche Angriffe mit unterster Schublade und so erwartet man eigentlich eher nur von Trollen. Wie auch immer, da hat jemand offensichtlich seine Sinnkrise, machen Sie sich nichts draus, am besten nicht antworten, irgendwann ist die Luft draußen!
      mfG
      terbuan@aon.at

    • gaberl
      21. Dezember 2010 23:09

      Otto von Bismarck hat nie den Reichstag Affenhaus genannt.
      Kaiser Wilhelm II hat einmal von Reichstagsabgeordneten, die schwarze und gelbe Affen seien, gesprochen. Auf Wikipedia sollte man sich nicht berufen, denn in Wikipedia steht ja auch viel Blödsinn.
      Die Kommentare der UNDINE sind untragbar; wenn man die Grünen ordentlich bekämpfen will, sollte man nicht Zitate von Bismarck, Kaiser Wilhelm II, Adolf Hitler und Josef Goebbels verwenden. Das ist eigentlich ein Armutszeugnis und schadet allen, die hier bloggen. Denn den Grünen kann man mit ganz anderen Argumenten beikommen, da braucht man keinen Bismarck und keinen Kaiser Wilhelm.

    • Brigitte Imb
      21. Dezember 2010 23:20

      Ah, "gaberl" hegt zum "Neusprech", vieles dürfte nicht einmal zitiert werden. Geschichtsverleugnung deutet auf ein Armutszeichen hin. naja, vielleicht fehlt dem "gaberl" auch ein "Lad´l".

    • terbuan
      21. Dezember 2010 23:35

      Undine
      Jetzt kann ich endlich dem neuen "gaberl" widersprechen, Ihre Kommentare sind nicht untragbar sondern hervorragend und gehören zu den besten in diesem Forum.
      Leider ist es nicht möglich, die Kommentare dieses Posters zu beurteilen, er schreibt nämlich keine, er stänkert, korrigiert und belehrt nur, ein richtiger "Standard"-Poster eben, mit viel Routine im Heruntermachen, aber mit wenig Substanz!
      Herzliche Grüße
      terbuan

    • Undine
      21. Dezember 2010 23:43

      @gaberl

      Also, bevor ich wieder einmal jemanden zitiere, werde ich mich auf jeden Fall zuvor bei Ihnen erkundigen, ob ich auch "richtig" zitiere!

      Wo Sie allerdings Zitate von Kaiser Wilhelm II, Hitler oder Goebbels in meinen Beiträgen gefunden haben, weiß ich nicht, da ich kein einziges Zitat der oben genannten Herren kenne und somit auch nicht geschrieben haben kann.
      Das leuchtet Ihnen doch ein, oder?

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 08:08

      Es ist bekannt, dass die linke Anpinkeltaktik genau so funktioniert: Jemand verwendet ein Wort, eine Redewendung, ein Zitat, und schon stürzen sich die kläffenden Köter aus der rotgrünen Hütte geifernd darauf, dass genau jenes Wort oder Zitat auch irgendein Nazi verwendet habe und somit bewiesen sei, dass der Poster eben auch ein Nazi ist.
      Dazu ein paar Punkte von mir:
      1. Soll es egal sein; der Sinn dieser Taktik (nicht auf den Inhalt eingehen sondern den unbequemen Poster persönlich diskreditieren) ist genau das, was Gaberl vorschlägt: Ducken und Maul halten.
      Wenn wir das tun, haben die Linken mit ihrer verbrecherischen Einschüchterungstaktik ("Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein!") gewonnen - übrigens, wenn man sich mit Menschen in Betrieben, Geschäften, Gaststätten unverbindlich unterhält, erkennt man die Breitenwirksamkeit dieser Taktik: Die meisten sehen die Dinge ähnlich wie viele Blogposter hier,
      trauen sich aber kaum, das laut auszusprechen. Eigentlich eine Bankrotterklärung des demokratischen Rechtsstaates.
      2. Warum nicht auch einmal einen temperamentvollen Beitrag posten? Wir können uns hier regelmäßig von den linken Kettenhunden als "rechtsreaktionäre Faschisten", als "Nazis" und "ultrarechte Extremisten" bespucken lassen, nur weil wir es wagen, nicht pc-gerecht und vorbildlich gegendert ihre sinnleeren Parolen wiederzukäuen. Da soll es dem einen oder der anderen der somit verhetzten Blogger/in ruhig belassen sein, auch mal die Contenance zu verlieren und zurückzuspucken. Vielleicht ein schlechter Stil, aber menschlich mehr als verständlich.
      3. Wenn es schon um konkrete Zitate geht: Bevor ich Angst habe, man könnte mich als Nazi verhetzen, weil Göbbels das gleiche Wort verwendet hat wie Bismarck, trete ich lieber mit Argumenten zurück. Wer Undine eine Nähe zu Hitler unterstellt, weil sie Bismarck zitiert, sollte bedenken, dass man ihr ebenso Nähe zum Kommunismus unterstellen könnte: Marx hat das Parlament nämlich ebenso betitelt. Oder der deutsche Vorzeigelinksaußen Lafontaine, der nannte den Bundestag "Plapperfritzen".
      4. Wenn ich alles vermeiden soll, was die Nazis auch gemacht haben, dann muss ich auch mit Atmen aufhören, denn Hitler hat auch geatmet, und das einige Jahre zu lange; das wäre einigen Linksaußenspielern auf diesem meinungsfreien Spielfeld vielleicht sogar ganz lieb, aber da muss ich jene enttäuschen, diese sich alle 3 Sekunden wiederholende Wiederbetätigung leiste ich mir frech und habe das noch sehr lange vor zu tun.
      Und damit wünsche ich allen einen schönen Tag, lassen Sie sich nicht von der Drohung vor linksextremistischer Verhetzung zum Schweigen bringen und sagen Sie Ihre Meinung frei heraus!
      Ein guter Tag beginnt in einem Raum, in dem man von innen die Tür öffnen kann!

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 08:11

      @Undine
      Nachtrag: Das "Affenhaus" stammt wirklich von Wilhelm II., wird aber immer wieder fälschlich Bismarck in den Mund gelegt. Macht nix, auch ein alter Kaiser konnte mal richtig liegen.
      Und das mit Hitler und Göbbels - naja, siehe oben...
      Lassen Sie sich den Tag nicht vermiesen, den Mund nicht verbieten und das Denken nicht beeinflussen!

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 08:14

      @terbuan 22:51
      Nicht jeder mit einem Krönchen ist automatisch ein Freund, nicht jeder ohne Krönchen ein Feind...

    • Undine
      22. Dezember 2010 09:48

      @Reinhard

      Danke für die Brandrede!!!

    • gaberl
      22. Dezember 2010 10:39

      @ undine

      Da können ihre Fans noch so toben, es tut mir leid, aber Bismarck quasi als Zeugen gegen die Grünen zu zitieren ist anrüchig.
      Denn Otto von Bismarck war ein Feind der Demokratie, ein eingeschworener Feind Österreichs, gegen das er sofort einen Krieg angezettelt hat (Königgrätz), hat die Ungarn und die Italiener gegen Österreich aufgehetzt, war ein Kriegstreiber, wie er im Buch steht, verlogen und gemein (Emser Depesche) und im Endeffekt ein Wegbereiter Hitlers.

    • Franz L
      22. Dezember 2010 11:11

      @ Undine

      Ihre Kommentare sind ausgezeichnet. Lassen Sie sich durch niemanden abbringen!

    • Martin Bauer
      22. Dezember 2010 13:57

      gaberl

      Bismarck war immer gegen den krieg als Machterweiterungsinstrument. Krieg war für ihn immer nur ein strategisches Mittel, den Bestand Preussens zu erreichen und zu sichern.

      Die Emser Depesche war ein faux pas des französischen Gesandten (man spricht einen Regenten nicht auf der Promenade an...), der natürlich für Bismarck ein gefundenes Instrument war, diese in seinem Sinne zu interpretieren und zum idealen Zeitpunkt zu veröffentlichen um Deutschland weiter unter Preussen zu einigen.

      Demokratie erschöpfte sich damals in Frankfurt in Debatten über die Erhöhung der Mistgebühren (stimmt wirklich/Quatschbude), während zum selben Zeitpunkt Bismarck das Schicksal Preussens entschied.

      Politik ist Aussenpolitik - Konsequent zu Ende gedacht, ergibt sich dann alles andere von selbst.

      Also: "lernen'S Geschichte"

    • Undine
      22. Dezember 2010 14:47

      @gaberl

      Wenn Sie's schon so genau nehmen mit den Wegbereitern Hitlers, deren Zahl erstaunlicherweise immer größer wird, je weiter wir uns zeitlich davon entfernen, möchte ich Sie aufmerksam machen auf einen Wegbereiter Hitlers für die VERNICHTUNG UNWERTEN LEBENS, den bekannten jüdischen Wiener Arzt und SPÖ-Gesundheitsstadtrat der 20er -Jahre, Dr. JULIUS TANDLER, nach dem mWn ein Platz in Wien benannt ist.

    • Undine
      22. Dezember 2010 14:49

      @Franz L.

      Danke!!!

    • gaberl
      22. Dezember 2010 18:42

      @undine,

      da treiben sich wiklich Bismarck- und Preußenfans in diesem Forum herum und posten in einer Form, dass einem schlecht wird.
      Der brave, friedensliebende Bismarck, ein altes, deutschnationales Märchen.
      Noch einmal zum hinter die Ohren schreiben:
      der Bismarck war ein Österreichfeind durch und durch und hat das zweite deutsche Reich auf Kosten Österreichs und der Toten von Königgrätz geschaffen.
      Und dass der Tandler nicht ganz astrein war, ist aber wirklich keine Neuigkeit, was hat das damit zu tun, dass Bismarck ein Wegbereiter des dritten Reiches war. Das dümmliche Aufrechnen bringt einen doch nicht weiter.

      So und jetzt schließe ich für mich diese Debatte.
      Mit, um es vorsichtig auszudrücken, deutschnationalen Typen möchte ich als glühender, konservativer Österreich-Fan mit über die ganze ehemalige Monarchie verstreuten Wurzeln, auf die ich stolz bin, nichts zu tun haben. Nicht einmal diskutieren.

    • Martin Bauer
      22. Dezember 2010 19:08

      gaberl

      Königgrätz war das Unvermögen der österreichischen Heeresführung(Waffenqualität, seniler Generalstab etc.)
      Aber was soll's.
      Grantln'S weiter. Bedenken Sie aber:

      Grant schreibt keine Geschichte um!

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 20:20

      Bravo, Gaberl, Aufgabe erfüllt! So lange in der Geschichte herumwühlen und die Diskussion in eine idiotische Geschichtsinterpratationsdebattierrunde pervertieren, bis man sich empört hinstellen und pauschal alle als "Deutschnationale" diffamieren kann. Es funktioniert doch immer wieder, diese linke Anpatzerei.
      Wissens, wenn Sie wirklich ein Konservativer sind, dann sind es Leute wie Sie die vor lauter Anuskriecherei bei den PC-Linken lieber jenen, die Ihre politischen Interessen teilen und auf Ihrer Seite stehen sollten, anpinkeln, als endlich dieses ganze "böse Preußen, liebe Österreicher"-Gewäsch und "alles was preußisch war, führte zu Hitler"-Geseiere abzustellen, die verkorkste Vergangenheit endlich einzugraben und gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Zukunft nicht endgültig in einem gehirngewaschenen Dummvolk endet, dass vor dem ersten Ansturm eines religiösen Fanatismus in die Knie geht und von der Weltgeschichte abtritt.
      Was soll überhaupt das ganze Hickhack über die Historie? Herrje, die Österreicher haben den Blum hingerichtet und die Demokratie im Deutschen Bund blutig niedergeschlagen; der Kongress hat getanzt, die Preußen haben geschossen, der Stärkere gewonnen - stellen Sie Österreich jetzt nicht als den Hort des Friedens und der Demokratie und Preußen als den Kriegstreiber bis hin zu Hitler - der kein Preuße war - dar, nur weil es in Ihren verqueren Kram passt. Österreich und Deutschland waren und sind immer verbunden gewesen, und Beispiele aus einer gemeinsamen Geschichte herzunehmen um anderen "Deutschnationalismus" und "Anti-Österreichertum" anzuhängen ist, mit Verlaub, an Dummheit und Frechheit kaum noch zu unterbieten. Wie ewiggestrig muss man sein, wenn man auf Königgrätz hermreitet, aber vergisst, dass Preußen der erste Bündnispartner war, der den österreichsichen Kriegstreibern am Balkan zur Seite stand und Deutschland am Ende allein und bis vor wenigen Jahren als Alleinschuldiger vor der Welt alle Kriegsreparationen für den ersten Weltkrieg berappen musste? Das Gemeinsame ausblenden, die eigene Rolle glorifizieren und sich dann auch noch moralisierend über die anderen erheben - das schaffen nur alte verknöcherte Monarchisten mit Minderwertigkeitskomplex oder glühende Kommunisten mit Missionierungsauftrag.
      Und wenn Sie sich herstellen und dann mit uns "nichts zu tun haben" und "nicht mal diskutieren" wollen, dann erstens lassen Sie's einfach und zweitens sind Sie um keinen Deut besser als die ganzen hinterfotzigen Linken Pöbelbrigaden, die sich in ihrer präpotenten Selbstherrlichkeit über die Meinung anderer erheben um dann von oben herab mit der Nazikeule zu schwenken. Das Ding hat nämlich schön langsam ausgedient, außer für die linken Gutmenschen und ihre aus welchen Gründen auch immer willfährigen Steigbügelhalter.l

    • Lisa
      22. Dezember 2010 22:14

      @gaberl

      Da haben Sie schon recht, gaberl, ich an Ihrer Stelle würde auch den Schwanz einziehen und so schnell wie möglich vor diesen Preußen- und Bismarckfans Reißaus nehmen. Wohin sind Sie als glühender, konservativer Österreich-Fan denn da bloß geraten.
      Sie sind ein Neuling in diesem Blog und dann gleich DAS. Es wäre ratsam gewesen, zuerst ein wenig "hineinzuschnuppern"; da wären Sie wenigstens etwas vorbereitet gewesen auf dieses schauerliche Treiben in diesem Forum.
      :-)

    • fosca
      22. Dezember 2010 22:42

      @Undine

      Kein Fußbreit den linken Denkverboten bzw. den linken Meinungsfaschisten!
      Und wenn Sie besonders gewalttätig mit der Nazikeule hinschlagen, dann muß man mit gleichen Mitteln zurückschlagen, denn eine andere Sprache verstehen sie nicht.

      Und vielen Dank für Ihre zahlreichen Beiträge, die immer profund und klar analysieren.

      LG fosca

  9. Brigitte Imb
    21. Dezember 2010 14:08

    @ fosca

    Darf ich um eine Mailadi bitten?

    brigitteimb@yahoo.de

  10. Brigitte Imb
    21. Dezember 2010 13:37

    Gott bewahre uns vor den GrünInnen!!
    Käme diese Rasselbande an die Macht, würde es bestimmt für alle nur noch die Grundsicherung geben, das "Restgeld" würde für "sozial gerechte" Massenzuwanderung verwendet werden. Kommunismus fürs Volk, Kapitalismus für die GrünInnen, wie es halt im ehemaligen Ostblock üblich war.

    GsD stagnieren diese AgitatorInnen bei ca. 10%, denn mehr wäre für Ö ziemlich ungesund.

    • gaberl
      21. Dezember 2010 16:43

      Es ist schon zum Wundern, dass dieser mit dem Holzhammer geschriebene
      Beitrag auch nur ein Sternchen erhält. Im Vergleich zu den vielen sachlichen, humorvollen und auf den Punkt gebrachten Beiträgen fällt der"Rasselbandebeitrag" schon sehr ab. Eher aus einer tiefen Schublade.

    • thomas lahnsteiner
      21. Dezember 2010 17:06

      @gaberl
      so schlimm ist es sicher nicht......ich finde es eher gut, dass die frau imb auch eine betont emotionale komponente in dieses forum bringt....vielfalt ist alles !!!!

    • Brigitte Imb
      21. Dezember 2010 17:57

      @ gaberl

      Na was sind denn die Grünen für Sie, bzw. wie wäre lt. Ihrer geschätzten Meinung die geeignete Beschreibung dieser Politattentäter?
      Porsche fahren, Designerklamotten im Übermaß, aber den Rest der Bevölkerung mit Abgaben behaften, dass einem schlecht werden könnte. Die sollten sich gefälligst bemühen ein besseres Vorbild abzugeben, wenn sie hauptsächlich von Umverteilung sprechen und "grün" auftreten wollen.

      Für mich sind die Grünen wie Abschaum - tut mir leid, sollte dies nicht in Ihrem Sinn sein. Und ja, die GrünInnen liegen bei mir wirklich in der alleruntersten Lade.

      MfG

    • papi66
      21. Dezember 2010 18:32

      Werte Frau Imb!

      Sie sind eine gestandene Frau. Sie brauchen sicher nicht meine Hilfe. Bravo, schlagen sie verbal zurück, deftig kräftig.

      Diese Kommunisten, diese Grünen, alles Kaputtmacher kann man nur mit den eigenen Mitteln bekämpfen.

      Diese Bagage betitelt uns immer als Faschisten, gut und wir sagen ihnen, dass sie Parasiten der übelsten Sorte sind.

    • Brigitte Imb
      21. Dezember 2010 18:57

      Danke papi66. Die Grünen provozieren schon ein wenig viel, sodaß, - obwohl ich ein "Wenigflucher" bin - meine Reizschwelle darunter leidet.

      Ja was tun denn DIE außer rasseln? Ein Hr. Pilz od. eine Fr. Glawischnig haben keine Ahnung vom tatsächlichen Broterwerb, wie so viele ihrer Kollegen leben sie von Transferleistungen.
      Spannend wird es, wenn die Glawischnigkinder die Schulpflicht erreichen - ob die in eine dieser segenbringenden Gesamtschulen gebildet werden, od. ob´s doch die elitäre Privatschule sein darf.

    • inside
      21. Dezember 2010 19:53

      am popos ..
      wo bleibt das Donnerlütchen? :-)

    • Undine
      21. Dezember 2010 20:02

      @gaberl

      Ich will jetzt wirklich nicht auch noch über Sie "herfallen", aber mir wären da schon noch ganz andere Bezeichnungen für die GRÜNEN eingefallen.
      Wenn BISMARCK, wie ich oben schrieb, das Parlament als QUATSCHBUDE und als AFFENHAUS bezeichnet hat, konnte er noch nicht wissen, WIE sich unsere peinlichen GRÜNEN erst aufführen würden!
      "Rasselbande" ist ja beinahe eine liebevolle Namensgebung für diese.........!

    • terbuan
      21. Dezember 2010 22:08

      Brigitte, Undine, tl
      ---es würde mich gar nicht wundern, wenn hinter dem neuen Partner-Nick "gaberl" ein ganz alter Bekannter steckte!

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 08:21

      Lieber terbuan, ob da wohl jemand die böse ultrarechtsreaktionärneoliberalkapitalistischsozialgefrostetfaschistische Unterbergerhasstiradenmenschverachtungsforumsgemeinschaft finanziell unterstützt, um sie von innen heraus zu beeinflussen???

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      22. Dezember 2010 10:00

      Zum Butgetquatsch

      Aber Herr Reinhard, wie kann man die Unterberger-Kommune "von innen heraus" beeinflussen? a. kennt sie sich doch schon gut, b. weiß sie alles und c. machen ein paar Euro ja keinen, der wirklich zum "inneren Kreis" gehörte.

      Mir fällt auf, daß die Beitragsflut umso größer ausfällt, je banaler das Thema ist. Da hat ja jeder was zu sagen. Außerdem, daß - egal was Dr. Unterberger aufwirft - spätestens nach dem 3. Beitrag über irgendwelche, kaum im Entferntesten zum Thema gehörigen Nebesächlichkeiten palavert wird, vornehmlich Befindlichkeiten. Man könnte den Eindruck bekommen, daß so mancher bei ernsthaften Fragen "schmähstad" ist.

    • Blasen zersticht man. (kein Partner)
      22. Dezember 2010 11:39

      Beim letzten mal erhielt ich keine Antwort, ich frage halt nochmal: Herr DI Reisegger, sind Sie das: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhoch_Reisegger ?

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. Dezember 2010 12:10

      Blase

      Hast Du den Wiki-eintrag zu verantworten? Nicht dass der Inhalt nicht politisch korrekt wäre - er ist nur hochgradig tendenziös und eigentlich nur ein Angriff auf eine Person.

      Die Anonymität im Netz ist schon ein Hund. Aber mit Deinem Nick solltest Du andere lieber nicht fragen, ob sie unter ihrem Namen oder im Schutze eines gefakten Nick-Namens posten.

      Wenn der Name aber echt sein sollte, dann ist mir DI R beim A... lieber als alle Trolle dieses Bloggs beim Gsicht.

      Was ich mir bei Postings denke, entscheide ich immer von Fall zu Fall. Das möchte ich nicht missen und schon gar nicht das Ergebnis vorgeschrieben bekommen. Die Generation Lösungsheft merkt ja gar nicht, wie unverdächtig tief sie schon im Faschismus sitzt mit ihre pc-Rechtgläubigkeit.

      Aber Du Blase - wie war gleich Dein Name? Unter dem Stichwort Blase wurde ich leider nicht fündig. Kannst Du helfen?

    • Blasen zersticht man. (kein Partner)
      22. Dezember 2010 12:34

      Du wirst unter "Blase" genau so fündig wie ich unter "Trollfresser" - soviel erstmal zu Deinem Gesuder über meine Anonymität.

      Dafür, wer Dir bei welchen Körperteilen wie lieb ist, interessiert sich wohl auch keiner wirklich - ich jedenfalls nicht.

      Also, verschluck Dich mal nicht, Du Trollfresser.

      @DI Reisegger: sind Sie dieser DI Reisegger?
      http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Gerhoch_Reisegger

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Dezember 2010 12:35

      Herr DI Reisegger, mit beeinflussen meine ich, hier eine "Das hat Nazi-Anrüchigkeit, also halte lieber den Mund!"-Stimmung verbreiten zu wollen, wie es dieses gewisse "Gaberl" tut.
      Welches Thema banal ist und welches nicht (die meisten Stimmen ertönen wenn es um Asylmissbrauch, Bildung und Gesetze geht - für Sie vielleicht banal, andere halten das für wichtig) können Sie nur für sich selbst entscheiden, aber nicht für alle. Der eine hält dies für wichtig, der andere das. Seien wir froh, so hat jeder sein Gebiet und seine Meinung.
      Und wann man mehr Gelegenheit und mehr zum sagen hat und wann weniger, liegt auch im Ermessen jedes Einzelnen. Ich sehe da kein Problem, denn, falls es Ihnen entgangen ist, dies hier ist nur ein einfaches freies Diskussionsforum. Ohne Themen-, Zeit- und Zeilenbeschränkung.
      Politische Arbeit findet woanders statt, wenn auch mit den gleichen Leuten. Aber das ist eine andere Geschichte und gehört nicht immer hierher.

      @Blasenzerstecher - Wenn Sie keine Antwort erhalten sollten, dann vielleicvht aus dem Grund, aus dem auch Sie sich nicht erklären: Weil es niemanden etwas angeht!

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      22. Dezember 2010 13:22

      Blasen ...

      Ich zeichne mit vollem Namen, Sie mit einem Pseudonym. Es interessiert mich nicht wer oder was Sie sind: ich lese eventuell Ihren Beitrag und beurteile ihn dann aufgrund seines Inhalts.

      Wikipedia übernimmt für Sie bzw. jeden anderen Leser auch das Denken, indem es interpretiert, was Sie von einer Person oder dessen Geschreibsel zu halten haben. Denn daß Sie - im konkreten Fall - etwa auch nur eines meiner Bücher gelesen haben, kann ich mit nicht vorstellen, womit ja auch eine Ferndiagnose bezüglich meiner Person scheitern muß.

      Aber war nicht Ihre Frage (die ich unentschuldbarerweise wirklich übersehen habe) eine rhetorische? Zur genaueren Peilung: 190 cm groß, 82 kg, Schuhgröße 43, röm.-kath., Nichtraucher und bald 70 Jahre alt.
      Ein Bild mitzusenden ist hier leider nicht möglich.

      Submissest Ihr Gerhoch R.

    • terbuan
      22. Dezember 2010 13:41

      Versuchen wir es doch mit mehr Gelassenheit, ich nehme mich da gar nicht aus. Poster wie Gaberl oder Blasenstecher (die Aufzählung ist nur beispielhaft) können und wollen es halt nicht anders.
      Am liebsten kritisieren, polemisieren und stänkern, nur ja keine eigenen fundierten Beiträge schreiben.
      Zum Trost, es gibt nur wenige dieser Art im Unterbergerblog, im Gegensatz zu anderen Foren, wo sie teilweise die Mehrheit stellen!
      Daher, "net amoi ignoriern"!

    • Blasen zersticht man. (kein Partner)
      22. Dezember 2010 13:45

      Meinen Respekt, Herr Reisegger!

      Ganz so sehe ich's nebenbei erwähnt nicht. Es macht für mich schon einen Unterschied, von wem bestimmte Äußerungen kommen. Aber das führt zu weit und gehört auch gar nicht hierher.

    • Undine
      22. Dezember 2010 15:16

      @Blasen zersticht man nicht

      Gehe ich recht in der Annahme, daß Sie sich als BLASE sehen, die nicht zerstochen werden darf oder soll.
      Wenn dem also so ist, frage ich mich natürlich, was in besagter Blase drin sein könnte: Luft, Helium, Wasser, Harn, Galle?
      Ich würde keine Blase aufstechen wollen, wozu also die Warnung?

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. Dezember 2010 19:40

      Danke - mir wurde geholfen!

      Unserm Blasel kann man aber nicht helfen.

      Auch wenn es altdeutsch klingt, was die Redensart, mit offenem Visir bedeutet, ist ihm nicht zu verklickern.

      Vielleicht versteht er, wenn man ihm sagt er ist sneaky.

  11. Patriot
    21. Dezember 2010 13:09

    Die völlig verfehlte Zuwanderungspolitik Österreichs dürfte die Steuerzahler 5-10 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Bei Gesamtausgaben des Staates von 143 Milliarden Euro ist das realistisch.

    Ein aktueller Artikel zum Thema:
    http://www.bayernkurier.de/index.php?option=com_content&task=view&id=31719&Itemid=93
    Manche Meldungen und Berichte aus dem Jahr 2010 konnten erschrecken – jedenfalls Leser, die bislang vor dem wachsenden Zuwanderungsdesaster die Augen fest verschlossen hielten. 90 Prozent der Migranten mit libanesischen Pässen beziehen Hartz IV, berichtete die Bild-Zeitung im November mit Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Auf der Liste folgen Iraker mit 65, Afghanen mit 53 und Pakistaner mit 48 Prozent. Von 1,6 Millionen Inhabern türkischer Pässe beziehen 26 Prozent Hartz IV.
    ...
    Es handelt sich um ein europäi­sches Phänomen. In Dänemark machen Migranten aus Nordafrika und dem Nahen Osten fünf Prozent der Bevölkerung aus – aber beanspruchen etwa 50 Prozent der Sozialleistungen im Lande. Das berichtete 2006 der amerikanische Historiker und einstige NS-Flüchtling Walter Laqueur. In der Schweiz waren vor zwei Jahren 80 Prozent der Sozialhilfebezieher Ausländer, Asylanten und Eingebürgerte, wusste erst kürzlich die Zürcher Wochenzeitung Weltwoche. Vielerorts in Europa knackt es im Gebälk der überforderten Sozialstaaten – nicht zuletzt aufgrund ungebremster Zuwanderung in die Sozialsysteme.


    Die Freiheitlichen hätten alleine schon durch ihre Politik der Beendigung der Massenzuwanderung in die Sozialsysteme das beste Wirtschaftsprogramm in Österreich.

    • Brigitte Imb
      21. Dezember 2010 14:45

      Da macht ja das Arbeiten u. Steuern zahlen wahrlich "Spaß".

      Die Zuwanderung in dieser Form ist nichts weiter als ein Hohn an die europ. Bevölkerung. Die Steuerzahler werden dazu verdammt die Faulbeutel aus anderen Ländern zu erhalten - Frechheit!!

    • ProConsul
      21. Dezember 2010 22:06

      Die Freiheitlichen waren ihrer Zeit vorraus, man erinnere sich an das Ausländervolksbegehren 1993. Damals sind hundertausende Naivlinge in Wien dagegen demonstrieren gegangen, Stichwort "Lichtermeer"; jetzt haben sie das bekommen was sie wollten! Und oh Wunder, mittlerweile gestehen unsere linxgrünen Gutmenschen sogar in ihrem Hausblatt (der/die/das Standard) ein, dass ihre naive Weltsicht der Realität nicht gerecht wird. Und wie zum Hohn sind einige Forderungen von Haiders Volksbegehren mittlerweile gängige Praxis geworden.

    • Undine
      21. Dezember 2010 22:55

      @ProConsul

      An das sog. "Ausländervolksbegehren" muß ich auch oft denken! Im Fernsehen gab's auf Befehl von der damals allmächtigen Burgl Tscheitschner (oder wie die Gute hieß) den Auftrag, in JEDER Sendung dagegen zu wettern und zu hetzen. Das betraf sogar die Kindersendungen für die Kleinsten!

      Und jetzt haben wir den Salat!

    • fosca
      21. Dezember 2010 23:58

      @Undine

      Eh kloa - die gute Burgl Czeitschner mußte doch im Fernsehen kräftig hetzen, wollte sie doch ihrer damaligen Lebensgefährtin Johanna Dohnal zu Diensten sein! ;-)

    • Lisa
      22. Dezember 2010 15:23

      @fosca

      Oh, dann hätte die Burgl womöglich auch Ansprüche auf eine Witwenpension nach dem Ableben der Johanna? Aber war bei der Burgl nicht auch die fesche Heide im Gespräch?

    • fosca
      22. Dezember 2010 22:45

      @Lisa

      Witwenpension hat nur Annemarie Aufreiter beantragt, denn zur Zeit der Burgl gab es das noch nicht.
      Ich bin jedoch sicher, daß wenn Aussicht bestanden hätte, sie sofort auf den Zug aufgesprungen wäre.

      Ansonsten schau ma mal, wer nach dem Ableben der "feschen Heide" aller Witwe(r)npension beantragt! *lach*

  12. papi66
    21. Dezember 2010 12:16

    Das österreichische Parlament verkommt immer mehr zu einem Kasperltheater.

    Da sabbert und labbert ein Abgeordneter einen neuen Rederekord und freut sich darüber, dass er nicht Lulu hat müssen.

    Dieser Abgeordnete zum österreichischen „Parlament“ am Dr. Karl Renner Ring rühmt sich einer sinn- und hirnlosen Rede von 12 Stunden und 42 Minuten aus reinem Protest, sonst nix!

    Der hat einen Knaller und keine Ahnung was dieser sinnlose Aktionismus dem österreichischen Steuerzahler kostet und nichts bringt.

    So viel Blödheit in einer Person, die frei herumlaufen darf fällt schon unter Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.

    Ein Grüner ist eine Gefahr, alle Grünen zusammen in einer Regierung wären ein garantierter Staatsnotstand.

    • cmh (kein Partner)
      22. Dezember 2010 10:30

      Ja, die Bemerkungen zu diesem Thema habe ich auch merkwürdig gefunden. Offensichtlich wollte man zum Ausdruck bringen, dass dieser Abgeordnete an verbaler Inkontinenz leidet, auch wenn er die dafür im eigentlichen Sinne vorgesehenen Organe unter Kontrolle hat.

      Nur leider muss ich hinzufügen: Der Fisch stinkt vom Kopf.

      So gesehen haben wir es hier mit abgeordnetergewordenen Demokratiemüdikeit zu tun.

      Jegliches Unrechtsbewußtsein fehlt, die Kraft der freien Rede wird zum verbalen Niederknüppeln Andersdenkender mißbraucht.

      Anstand ade,
      Vernunft ade,
      Demokratie ade,
      Friede ade,
      Freiheit ade.
      ...

    • papi66
      22. Dezember 2010 17:53

      cmh
      Genau so ist es!
      Noch haben wir alle Möglichkeiten vier Punkte zu verhindern und hoffentlich kommt uns die Vernunft dabei nicht abhanden!

      Mit viel Geduld und Ausdauer werden wir es schaffen!

      Schöne Weihnachten, papi66 und mami66

  13. mike1
    21. Dezember 2010 11:09

    "Beim Abstimmungsmarathon ist es zu einer Panne der Koalition gekommen. Die SPÖ und in der Folge auch der Großteil der ÖVP votierte bei einer von der FPÖ beantragten namentlichen Abstimmung versehentlich dagegen, die Heeresforste am Truppenübungsplatz Allentsteig auszugliedern und an die Bundesforste zu übergeben. So blieben dem koalitionären Anliegen letztlich nur sechs Stimmen aus dem Bereich der Volkspartei" - kopie aus der "presse":

    endlich was gscheites !! diese geschichte basiert ja auf einem blödsinnigen antrag unseres so geschätzten bmlv .....

    • Martin Bauer
      21. Dezember 2010 11:58

      Das Pikante daran ist die Tatsache, dass gestern Vormittag bei der Live-Übertragung aus dem Parlament seitens der Opposition genau dieses Thema vehementest zur Sprache kam. Ein Beschluss dieses Gesetzes, hätte für die Region und ca 60 Familien das teilweise Aus bedeutet.

      Dass gerade bei einem so unsinnigen Gesetzesantrag die Abstimmung in die Hose ging, stimmt mich optimistisch:
      Auch grössere Sünden bestraft der liebe Gott anscheinend sofort ... :-)

  14. Celian
    21. Dezember 2010 10:19

    Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie andere mit einem mißliebigen Budgetvorschlag umgehen.

    In Nordrhein-Westfalen ist seit kurzem eine rot-grüne Minderheitskoalition am Ruder, bei der übrigens auch die Partei „Die Linke“ mitstimmt, die offenbar vergessen hat, daß ihr der Zutritt zu diesem linken Bunde wegen unüberbrückbarer Meinungsunterschiede verwehrt wurde. Aber das nur nebenbei. Die geplante Rekord-Neuverschuldung von 8,4 Mrd Euro für das Land NRW wird von der schwarz-gelben Opposition nicht mit der Bestreikung des Parlamentes durch Endlos-Reden behindert, sondern sie wird durch eine Klage beim Verfassungsgerichtshof bekämpft. Und das mit gutem Grund. Das Budget überschreitet die verfassungsmäßige Kreditobergrenze.

    So sieht ein demokratischer Prozeß aus, Grüne, das ist Politik.

    Aber was fällt wieder mal auf? Während sich alle anderen Parteien innerhalb der demokratischen Grenzen bewegen, setzen sich die Grünen über alle Grenzen hinweg. Sind sie mal in der Regierung wird’s gemeingefährlich, Rekordverschuldung mit Verfassungsbruch stehen an der Tagesordnung, da gibt es kein Halten mehr. Bei uns dagegen, wo die Grünen Gottseidank in der Opposition sind, noch, hat ein Grüner nur eine Rede etwas zu lange gehalten und die parlamentarische Redefreiheit ad absurdum geführt. Wehe, wenn diese Partei jemals an die Macht kommt und mit ihren Rambazamba-Methoden richtig Schaden anrichtet wie jetzt in NRW. Ein Blick nach NRW zeigt, wozu die Grünen in Komplizenschaft mit den Roten imstande sind, wenn man sie nur läßt.

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article11658166/Rekordschulden-in-NRW.html

  15. Josef Maierhofer
    21. Dezember 2010 10:07

    Ein allseitiger Offenbarungseid.

    Das ist dieses Budget tatsächlich, nicht einmal ein Kratzen an der Oberfläche, von einer Abstimmung mit dem Steueraufkommen ganz zu schweigen.

    Die Regierungsparteien haben ihre Unfähigkeit zu Reformen und ihre Untätigkeit und Inkompetenz dokumentiert und die Opposition ist alle Vorschläge schuldig geblieben. Sie haben ein weiteres Schuldenpaket für Österreich beschlossen.

    Wo sind den die Ansätze zu Gesetzesreform und -reduktion ?
    Wo die Ansätze zu Föderalismusreform ?
    Wie sieht es aus mit der Verwaltungsreform ?
    Wie schaut der Privilegienabbau aus ?
    Welche Subventionen werden gestrichen ?
    ....

    Bequem hat man die Steuerzahler weiter belastet und die Familien, und eben die Wehrlosen, um der Privilegienklientel und -lobby die Fortsetzung der Spaßgesellschaft auf Kredit zu sichern, etwa den beamteten 'Hacklern' die Frühpension zum Volltarif, etwa den Beamten die Lohnerhöhung, etwa den ÖBB-lern die Lohnerhöhung, etwa den Metallern die Lohnerhöhung, etwa den Privilegierten mit Parteibuch die überhöhten Löhne und Pensionen meist fürs Nichtstun, genauso wie den arbeitsfähigen Grundsicherungsempfängern, etc.

    Der österreichische Staat wird also nach dem Willen der abgehobenen Politkaste und -klientel sich von den gegenwärtigen 220 000 000 000 Euro Staatsschulden plus etwa 40 000 000 000 nicht deklarierte Staatsschulden plus Staatshaftungen in der geschätzten Höhe von weiteren 400 000 000 000 Euro weiter verschuldet und am Jahresende 2011 werden wir das wahre Ausmaß des zusätzlich angerichteten Schadens erfahren können, wenn nicht vorher schon 'Unvorhergesehenes' passiert.

    Weiter so, meine Damen und Herren Regierenden ! Sie vernichten Österreich und treiben uns alle in die Schuldenschlucht. 'Bravo' !

  16. Celian
    21. Dezember 2010 08:37

    Diese Aktion paßt genau zur anti-demokratischen Mentalität der Grünen.

    Die Grünen haben mit ihrer Marathon-Rede aufs Neue bewiesen, daß sie noch lange keine richtige Partei sind, daß ihre Wurzeln als Protestierer, Marschierer noch intakt sind, und sie sich nicht entblöden, demokratische Einrichtungen wie das Parlament lahm zu legen. Und auch noch stolz drauf sind. Koglers Parlament-Blockerier-Rede paßt nahtlos ins Bild der Blockierer-Partei, der Dagegen-Partei, der Mobber-Partei, der Druck-von-der-Straße-Partei, der Undemokratie-Partei. Das ist sicherlich nicht im demokratischen Bogen unserer abendländischen Leitkultur enthalten. Die Grün-Partei gehört verboten.

    So weit nichts Neues, einfach unwählbar.

    • Alfred E. Neumann
      21. Dezember 2010 12:08

      @Celian
      Völlig richtig. Die Grünen setzen die gute Tradition des Schikanierers, Denunzianten, Chaoten, Besserwissers und Querulanten ungeniert in ihrer Blockwartementalität fort. Und der ÖRF und die correct press applaudiert dazu.

      Aber selbst einmal einen konstruktiven Gedanken beizusteuern, fällt diesen gegenderten Vollsurmen nicht ein, weil sie ihn einfach nicht haben. Das einzige Programm ist Destruktion!

  17. thomas lahnsteiner
    21. Dezember 2010 08:24

    die grünen benehmen sich wie kleine kinder, rennen mit bedruckten t-shirts mit infantilen sprüchen herum und sind von ihren dümmlichen ideen selbst am meisten begeistert:

    "Meine Rede im Ausschuss - die 12 Stunden und 42 Minuten dauerte - hat nicht nur dazu gedient, Aufmerksamkeit zu erregen, sondern es ist darum gegangen, die Kritik am Sparpaket zu unterstreichen. Ich hätte kein Problem" gehabt, noch zwei, drei Stunden länger zu reden. Mit der Stimme hatte ich kein Problem, obwohl ich verkühlt bin". So Kogler. Dass er nicht aufs WC musste, hat ihn selbst überrascht........"
    Nicht nur eine marathon-rede. sondern auch eine marathon-blase....

    Der grüne Zirkus ging aber weiter:
    sie haben die budgetberatungen im Nationalrat durch eine vielzahl von namentlichen abstimmungen verzögert.

    Und wer ist der mentor und ezzesgeber für diesen schwachsinn ?
    Erraten. Der "verfassungsrechtler" Heinz Mayer:
    "Sollte das Verlangen der Grünen ignoriert werden, sei dies ein verfassungswidriger Verstoß gegen die Geschäftsordnung, so Mayer in einer Stellungnahme. Der Bundespräsident müsste demzufolge die Beurkundung verweigern."

    • durga
      21. Dezember 2010 10:00

      "Nicht nur eine marathon-rede. sondern auch eine marathon-blase..."

      Vielleicht keine Marathonblase sondern eine Windelhose - würde perfekt zum infantilen Stil der GrünInnen passen!

    • Josef Maierhofer
      21. Dezember 2010 16:23

      @ durga

      Vielleicht ist das das Betriebgeheimnis des Herrn 'Großblasen-' und 'Langsprech-' Abgeordneten.

      Damit gilt aber die Eintragung ins 'Guiness'-Buch der Grünen dann nicht, wenn unerlaubte Hilfsmittel zur Verfügung gestanden sind und 'die Hose voll war' ...

  18. Wertkonservativer
    21. Dezember 2010 08:10

    In meinem Beitrag ist da einiges danebengegangen bzw. unbeabsichtigt verschwunden.
    Der Beginn soll wie folgt lauten:
    Die Budget-Kritik seitens der Parlaments-Opposition und der Öffentlichkeit ist größtenteils natürlich berechtigt, dies nicht nur wegen der teils fehlgewichteten Einsparungen!
    Wenn man bedenkt, dass die (sozusagen) außerbudgetären Schulden von ca. 50 Milliarden bei ÖBB, Asfinag & Co. die wahre Budget-Überschuldung unseres Landes im entsprechenden Ranking bereits unterhalb Portugal ansiedeln, dann sieht man, dass wir gar nicht so relativ gut dastehen, wie unsere Rot-Schwarz-Politiker es uns weismachen wollen!

    Zu den Grünen mit ihrem Aktionismus-Fimmel: sie meinen, damit punkten zu können, und erreichen meist nur das Gegenteil. Sie werden sich so lange spielen, bis sie mittelfristig zu einer 5 - 7%-Partei abrutschen.

    Mit den Orangen geht's dann einwandfrei weiter!

    Bitte um Entschuldigung für diese unbeabsichtigte Auslassung und Verwirrung der Begriffe (die Technik ist eben "a Hund"!). Danke!

    • mike1
      21. Dezember 2010 08:40

      lieber wertkonservativer !

      sie weisen richtigerweise auf die außerbudgetären schulden in höhe von 50 mrd € hin. das wird uns - den steuerzahlern, nicht der öbb, asfinag etc. - zweifellos noch schwer zu schaffen machen.

      dass das budget als solches keine meisterleistung der "regierung" ist, das steht wohl fest. daran ändert auch der aktionismus der grünen nichts.

      einen schönen tag noch !

  19. Wertkonservativer
    21. Dezember 2010 07:05

    Die Budget-Kritik seitens der Parlaments-Opposition und der Öffentlichkeit ist größtenteils natürlich berechtigt, dies nicht nur wegen der teils fehlgewichteten Einsparungen.
    Wenn man bedenkt, dass die (sozusagen) außerbudgetären Schulden von ca. 50 Milliarden bei ÖBB, Asfinag sie meinen, damit punkten zu können und erreichen meist nur das Gegenteil. Sie werden sich so lange spielen, bis sie mittelfristig zu einer 5 - 7%-Partei abrutschen!

    Die Orangen hätten zwar einige gute Leute im Führungsbereich, sind von vorneherein mit dem Geburtsfehler "Spaltpilz" behaftet, und haben vor allem keine Gefolgschaft hinter sich. Ohne Soldaten kann man eben keine Schlacht gewinnen!

    Und nun zu den Blauen: da gibt es - neben dem üblichen Protestgetöse - ja schon einiges, was zu vielerlei Hoffnungen berechtigen könnte. #
    H.C. ist ein - vor allem auf die Jugend - positiv wirkender Mann, mit Redetalent und gewisser Aussstrahlung.
    Was hier fehlt, ist eine Parteiphilosophie, die von Rechts mehr zur Mitte hinweist, um für uns versprengte Bürgerliche wirklich die Partei unseres Vertrauens und unserer Hoffnung werden zu können.
    Noch einige wirklich qualitätsvolle Spitzen-Mitstreiter, etwas mehr Seriosität und Klarheit im Programm, und dann - aber nur dann - mit Hilfe der vielen unsäglichen Hoppallas unserer "Altparteien", einen letzten starken Anlauf nehmen und die letzten Hürden zur Spitze schaffen!

    Das sage ich, ein mit fast affenartiger Zuneigung der Volkspartei zugetaner bürgerlicher Mensch, im Hinblick auf den derzeitigen Zustand meiner Partei.
    Noch immer hoffe ich, dass sie sich kurz- bzw. mittelfristig "derfangen" können wird; die bestehenden Parteistrukturen und die derzeit "Parteimächtigen" lassen mich jedoch schön langsam daran zweifeln.

    Die nächste Zeit wird es zeigen, wie sich die poliitische Landschaft bei uns, in Europa und in der Welt entwickeln und umgestalten wird.
    Für die politische Führungsschicht wird viel Klugheit, Mut und Verantwortungsbewusstsein notwendig sein; die Völker und ihre Menschen werden sicher einige Leidensbereitschaft aufbringen müssen, um die wahrscheinlich aufkommenden Unwetter einigermaßen heil zu überstehen.

    Guten Morgen!

    • M.S.
      21. Dezember 2010 18:55

      @Wertkonservativer
      "Für die politische Führungsschicht wird viel Klugheit, Mut und Verantwortungsbewusstsein notwendig sein."
      Genau daran liegt es hauptsächlich, nämlich dass diese Tugenden derzeit beim politischen Führungspersonal und auch bei den Meisten in der zweiten Reihe weit und breit nicht zu finden sind und sich somit kein Hoffnungsschimmer für eine Verbesserung der tristen Situation zeigt. Zum Mangel an Klugheit, Mut und Verantwortungsbewusstsein gesellt sich noch erschwerend eine deutliche Überforderung so vieler Funktionsträger in ihren Ämtern.

    • Norix (kein Partner)
      22. Dezember 2010 11:36

      Das werd ich wohl nie verstehen.

      1. Die FPÖ ist so sozialistisch, dass sie Rot und Grün links überholt.
      2. Die Blauen woll(t)en am liebsten mit der SPÖ ins (Koalitions-)Bett = totale sozialistische Politik
      3. Strache ist eine proletarische "Intelligenzbestie".

      Wie um Himmelswillen soll diese Partei ein Hoffnungsträger oder nur wählbar sein, für jemanden der sich Wertkonservativer nennt?

    • Wertkonservativer
      22. Dezember 2010 14:11

      @norix:

      Regen Sie sich bitte nicht künstlich auf; meine Zweifel bzüglich der FPÖ habe ich oft genug in den Blog gestellt!
      Aber Sie kennen ja den Spruch: unter den Blinden ist der Einäugige König!

      Und wenn man die Rot-Grün-Partie in Österreich nicht längerfristig an die Macht kommen lassen will, dann bleiben eben nur zwei Möglichkeiten: entweder eine total runderneuerte ÖVP, eventuell in Koalition mit einer ebenfalls gestärkten FPÖ, oder - von Ihnen wahrscheinlich nicht gewünscht - ein Alleingang eines von der Mehrheit des Volkes gewählter H.C.!
      So denken zumindest viele der Qualitätsposter hier im Forum; für meine diesbezüglichen Bedenken wurde ich wiederholt gescholten und ausgelacht
      (stört mich nicht sehr!).
      Dies als Antwort auf Ihren Sub-Beitrag!

    • Norix (kein Partner)
      22. Dezember 2010 23:17

      Danke dass Sie mir noch geantwortet haben.

      Ich bin und war nicht erregt. Ich kann es aber immer noch nicht verstehen, dass viele Poster hier die FPÖ als Lichtblick betrachten - das kann außerdem kein Argument für ihre Meinung sein. Es werden immer wieder Tatsachen einfach weggelassen, wie zum Beispiel der Koalitionsbruch 2002, die Propaganda gegen die "Reichen", die NR-Abstimmungen 2008 mit der SPÖ (Stichwort Studiengebühren), Schüssel-Hetze, Straches Wunsch mit den Roten... und der Fakt dass die zuzeitigen Blauen Spitzen (Kickl, Hofer, Strache) nichts von wahren Freiheitlichen Grundätzen halten sondern - wie bereits erwähnt - sehr sozialistisch denken. Und dies nicht nur um Raten zu fangen - wie sich mancher gern einredet.

      Glauben Sie wirklich, dass die Blauen eine Absolute erreichen oder habe ich "Alleingang" falsch interpretiert? Pröll (ich halt wahrscheinlich genausowenig von ihm wie Sie) war bis vor kurzem in den Umfragen nicht schlecht unterwegs - es gibt eben noch eine Welt außerhalb Wiens und Umgebung (!). Die ÖVP hätte noch großes Potential im Land. Sie gehört mMn reformiert, grunderneuern müsste man die FPÖ.

      ps. Ich hoffe Sie fühlen sich nicht angegriffen. Ich schätze Sie und die Qualitätsposter hier im Forum sehr. :)

    • Wertkonservativer
      23. Dezember 2010 11:58

      Danke, Norix, für Ihre faire Antwort; von einem Beitrag wie von Ihrem würde ich mich nie angegriffen fühlen!
      Friedvolle Weihnachtsfeiertage und ein gutes Jahr 2011 !

      Ihr Wertkonservativer

  20. LF
    21. Dezember 2010 06:29

    Wir leben nun einmal in einer Zeit, in der "Action" und "Spaß" im Vordergund stehen. Jede Show, auch wenn sie völlig sinnlos ist, ist willkommen - Leistung und ernsthaftes, zielorientiertes Arbeiten leider weniger gefragt.

  21. phaidros
    21. Dezember 2010 06:18

    Mit ihrem Aktionismus überzeugen die Grünen mit Gewissheit niemanden

    Das ist Wunschdenken - genau das ist ja das österreichische Problem.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Wertkonservativer
      21. Dezember 2010 18:18

      Das Wunschdenken, lieber phaidros, ist aber auch ein Problem unseres Forums:

      wir denken uns "eine bessere Welt" (Bachmann), sind aber mit unseren bescheidenen Mitteln hier im Blog natürlich weit davon entfernt, auch nur irgendwas Substantielles zu wirksamen Änderungen beitragen zu können.

      Wie ich heute schon in anderem Zusammenhang bemerkte: wir sind - im übertragenen Sinn - ghostwriter ohne qualifizierte Auftraggeber, vor allem jedoch ohne breites Publikum! Schade, aber das ist die Realität!

    • phaidros
      21. Dezember 2010 18:24

      Wie wahr, werter Wertkonservativer!

  22. fosca
    21. Dezember 2010 01:43

    Vollkommen einverstanden, der grüne Aktionismus dient nur der eigenen Selbstbefriedigung, weil er erstens überhaupt nichts mehr bewirkt und zweitens auch noch viel Überstundenbezahlung kostet >>> daher völlig destruktiv.
    Aber von den Grünen habe ich nicht viel mehr erwartet und kann daher nicht enttäuscht werden.
    Viel mehr enttäuscht bin ich von einer Partei, in der Familie groß geschrieben werden sollte und die trotzdem Gießkannenkürzungen genau bei der kleinsten und wichtigsten Zelle im Staat vorgenommen hat. Wer versteht da noch die ÖVP-Welt?

    • brechstange
      21. Dezember 2010 09:28

      Niemand versteht die ÖVP, die sich von einer populistischen SPÖ, die Opposition und Regierungspartei gleichzeitig spielt, treiben. Die ÖVP ist auch immun gegen jedes Aufmerksammachen, ist halt für die jetzigen Machthaber bequemer.

  23. byrig
    21. Dezember 2010 01:27

    dieses budget ist ein einziger kompromiss,wobei es der regierung doch gelungen sein dürfte,besser abzuschneiden als viele andere eu-länder.wobei wir natürlich von wesentlich besseren ausgangsdaten wie griechenland oder irland ausgehen können.
    die opposition beklagt die mehrbelastungen-wie sollte eine konsolidierung ohne solche gehen?und die solidarität mit der eu können wir auch nicht einfach aufgeben.(wie von der fpö gefordert).Die grünen sind in dieser frage überhaupt unakzeptabel:deren wichtigstes anliegen ist die förderung von ausländern und die entwicklungshilfe.
    international gesehen liegt österreich mit seinem budget wahrscheinlich nicht so schlecht.zu verdsanken dürfte das wahrscheinlich kompetenten spitzenbeamten in den ministerien sein,die durch unsere blassen politiker nicht zu sehr beeinflusst wurden-mangels intellekualität.
    o.t.:wie man aus der gestrigen "zentrum"-sendung mitbekommen konnte,gehts auch dem alt-sozi androsch bei der sog. bildungsdebatte letzlich nur um das altsozialistische projekt der einführung der gesamtschule.

    • mike1
      21. Dezember 2010 08:43

      schön wär's, wenn wir wirklich besser dastünden als die anderen: man rechne die schulden der öbb, asfinag und co dazu, und schon schaut's ganz, aber wirklich ganz schlecht aus !

      leider !

    • brechstange
      21. Dezember 2010 09:25

      @byrig
      Dem Androsch ist es nie um anderes gegangen als sozialistische Ideen zum Durchbruch zu verhelfen, dass hat er nicht einmal stark verheimlicht. Er sagte, er müsse der Claudia Schmid helfen, die auch den sozialistischen Ideen ergeben ist. Da geht es um Ideologie, den Menschen wird Sand in den Augen gestreut, was alles mit Zentralismus, Gesamtschule besser werden würde. Schade, dass die meisten darauf reinfallen.

      Zur EU: Was heißt Solidarität mit der EU? Faymann hat ja nicht einmal das Schreiben der Nettozahler mitgetragen, die ein Einfrieren des EU-Budgets erreichen möchten, weil er ja nicht weiß, welche Infaltion gemeint wäre. Fadenscheinig dieser Feigling. Wofür der steht, weiß ich nicht, Österreichs Staatswohl hat er nicht im Sinn, nur ideologischen Ballast, der viel kostet und nichts bringt. Doch er bringt was für die Eliten und Brosamen für den gleichgemachten Bürger.





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