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SN-Kontroverse: Kürzung der Familienbeihilfe

 Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist es gerecht, Studenten ab 24 die Familienbeihilfe zu streichen?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Ungerecht und zukunftsgefährdend

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Die Streichung der Familienbeihilfe ab dem 24. Geburtstag ist weder sinnvoll noch gerecht. Die Sparmaßnahme der Regierung geht auf Kosten der Zukunftsfähigkeit des Landes. Zusätzlich trifft sie überproportional Jugendliche, die nicht aus einem vermögenden Elternhaus kommen. Der große Teil der Studierenden (60 Prozent) muss bereits jetzt nebenbei arbeiten, um sich den Besuch der Universität überhaupt leisten zu könne. Sie sind auf die Transferleistungen dringend angewiesen. Der nun geplante Einschnitt trifft sie empfindlich. Den Studierenden werden allein durch die Herabsetzung des Bezugsalters für die Familienbeihilfe auf 24 Jahre insgesamt 130 Millionen Euro gestrichen. 43.000 Studierende verlieren rund 2.690 Euro im Jahr; weitere 106.000 fallen um die Auszahlung der 13. Familienbeihilfe um.

Bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe sind die Sparmaßnahmen der Regierung derart drastisch. Dies ist deshalb bedenklich, weil Österreich ohnedies ein massives Bildungs- und Jugendproblem hat. Zum einen ist die Akademikerquote nach wie vor sehr gering. Mit einem Hochschulabsolventenanteil von 20 Prozent je Jahrgang liegt Österreich weit hinter dem OECD-Mittel von 36 Prozent. Die unterdurchschnittlichen und wenig dynamischen Studienanfängerzahlen (37 Prozent eines Jahrgangs gegenüber 54 Prozent im OECD-Mittel) lassen auch für die Zukunft kaum eine Steigerung erwarten.

Da Österreich über keine nennenswerten Rohstoffe verfügt, ist die Qualifikation der Bevölkerung DAS wichtigste Kriterium für die Entwicklung des Landes in jeder Hinsicht. Mit ihrer Maßnahme verschärft die Regierung nicht nur die schwierige Lage der Studierenden, die mit den katastrophalen Zuständen der Universitäten genug zu kämpfen haben. Sie bringt auch den Standort Österreich in Gefahr.


Ein Ansporn, rascher zu studieren

Andreas Unterberger

Die Studenten sind jene Gruppe, die ihre Anliegen am lautesten vortragen. Deswegen müssen sie aber noch lange nicht recht haben. Was etwa schon im Vorjahr bei den teuren Uni-Besetzungen der Fall war. Das gilt auch für ihre Proteste gegen die geplante Limitierung der Familienbeihilfe mit dem 24. Lebensjahr (plus Präsenzdienst). Denn diese Maßnahme ist ja nur ein fast logischer Ersatz für die notwendigen und weltweit üblichen Studiengebühren, die aber von den Studentenvertretern und der SPÖ verhindert werden. Obwohl Gebühren im Gegensatz zur starren Altersgrenze mit einkommens- und leistungsabhängigen Stipendien kombinierbar wären.

Dieses Limit ist ein Ansporn, das Studium rasch zu absolvieren. Es ist freilich auch ein absurder Widerspruch zu den neuen Studieneingangsphasen. Denn wer an diesen scheitert, verliert oft mehrere Semester - während Numerus clausus oder Aufnahmsprüfung sofort Klarheit geben würden. Freilich gibt es noch viel klügere, leider nicht genutzte Einsparungsmethoden als die 24er-Grenze. Klüger wäre ein massiver Abbau des Föderalismus, der aber am Egoismus der Landesfürsten, vor allem in Wien und Sankt Pölten, scheitert. Klüger wäre ein sofortiges Ende der Hacklerregelung. Klüger wäre eine Gesundheitsreform, die durch Wettbewerb und Selbstbehalt die Kosten senkt. Klüger wären Deregulierung und Privatisierung. Klüger wäre auch ein Verzicht auf Koralm- und Brenner-Tunnel.

Zugleich ist der Regierung aber auch noch viel Dümmeres als die Altersgrenze in der Familienbeihilfe eingefallen: Dies gilt etwa für die sonstigen Kürzungen zu Lasten aller Familien, insbesondere der kinderreichen. Besonders dumm ist auch die Vertreibung von wichtigem Investitionskapital (durch Stiftungs-, Aktien-, Banken-Steuern), das Österreich künftig dringend brauchen würde. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 08:38

    Die lauten Proteste der Studenten zeigen nur, wie sich diese Gruppe der Bevölkerung die Anspruchsmentalität unserer Gesellschaft bereits verinnerlicht hat.
    Anstatt gegen die ungebremste Schuldenpolitik der Regierung oder gegen den Fortbestand von vor allem für junge Menschen unerklärlichen und unerträglichen Privilegien der älteren Generation zu demonstrieren, welche ihnen in Wahrheit ihre Zukunft rauben, gehen sie im Vergleich dazu wegen einer Marginalie auf die Straße!
    Was haben diese Studenten nur für eine erbärmliche, verantwortungslose Vertretung, die zu solchem Schwachsinn aufruft, es ist nicht unschwer zu erkennen, aus welcher Ecke sie kommt!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl Partner Homepage
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 10:23

    Österreich- Land der Suderanten.

    Auch hier in diesem "Forum" ist ein eingekehrtes Suderantentum konstatierbar, man sehe sich nur die zwei bestbewertesten Kommentare an. Ich verfolge die Bewertungen der Kommentare schon länger und kann in den bestbewerteten Beiträgen fast ausschließlich Kritik an diesem oder jenem wahrnehmen.

    Ich brauche diese Aussage gar nicht belegen, man sehe sich nur die jeweils bestbewerteten Kommentare der letzten Tage an und man sieht sehr schnell, dass ich mich im Recht befinde.

    Dabei gäbe es hier genug fähige Köpfe, inklusive Herrn Unterberger selbst, die konstruktive Debatten über diverse Themen führen könnten. Leider wird diese Chance nicht wahrgenommen, es wird einfach hingehackt und sich gegenseitig getätschelt. Es wahrhaft bedauerlich.

    Der weitaus bessere Weg wären differenzierte Artikel mit viel Faktengehalt und neuen Lösungswegen, wären Diskussionen, ob denn ein Staat z.b. überhaupt für die Bildung von ein paar sich einfach nur niedersaufenden linken unfähigen Köpfen aufkommen soll, die dann immer nur Fächer belegen, die nirgends am Markt nachgefragt werden.

    Genauso erbärmlich ist es, wenn Frau KKP Lob zugesprochen wird, obwohl sie nichts weiter tut, als an der Zitze der OECD- Statistik zu nuckeln. Um Gottes Willen, wir haben eine so hohe Akademikerquote, wir sterben aus! Statt dass man sich Gedanken macht, wieviel Sinn diese Quote überhaupt macht, wenn man schon im Kollektivismus sich befindet. Wenn man schon so diktatorisch argumentiert und meint, es müsse etwas am Volkswirtschaftswert gemessen und dann entsprechend geändert werden, könnte man sich z.b. fragen, inwieweit eine erhöhte Akademikerquote zu höherem Wirtschaftswachstum führt. Ich sage Ihnen ehrlich, meine geschätzten Damen und Herren, es gibt keine Korrellation zwischen diesen beiden Fakten. Weder stehen Nationen mit vergleichbar niedriger Akademikerquote schlechter als andere Nationen da, was die Wirtschaft betrifft, noch stehen Nationen mit hoher Akademikerquote besser da.

    Oder wie wär es z.b. mit der grundsätzlicheren Diskussion, was es den Staat überhaupt angeht, wieviele Menschen studieren. Will der Staat etwa die Bürger zum Studieren zwingen, obwohl z.b. rein hypothetisch gesprochen keiner mit einem Studium glücklich ist?

    Was wäre denn, würde niemand studieren wollen? Würde man dies auch beklagen? Würde man sich als Bananenrepublik bezeichnen, weil man eine Akademikerquote von Null hat? Die werten Herrschaften inklusive Unterberger erwecken den Eindruck, als wären sie dem linken Diktatorentum eher näher als einer auf Freiheit basierenden Betrachtung, da man ja nicht diskutieren würde, inwieweit eine Maßnahme des Staates den Bildungsstand der Bürger verringern könnte, folgte man dem liberalen Prinzip, dass es den Staat eben wirklich gar nichts angeht, wie hoch denn der Bildungsstand seiner Bürger ist.

    Ich bitte hier auch gleich von dem Gedankenexperiment verschont zu werden, dass alle dumm wären und somit nicht genügend Steuern zahlen würden. Nicht nur, dass diese Annahme unrealistisch ist, sie ist auch falsch, wie man an China sieht. Ich wüsste jedenfalls nicht, dass die Chinesen ihre Steuereinnahmen hauptsächlich von Akademikern lukrieren.

    Und so schließt sich der Kreis. Es wird weiter gesudert, weiter gmotschgert, nur Lösungswege werden nicht aufgezeigt und schon gar nicht wird sich mit den Themen professionell auseinandergesetzt. Man spricht zwar diffus von Werten wie Heimat, Recht, christlich- soziale Werte, Freiheit (wobei nonchalant darüber hinweggegangen wird, dass sich christlich- soziale Werte nicht mit Freiheit verbinden lassen) und von Einsparungen und Reformen, aber vor konkreten Aussagen wird zurückgeschreckt, man könnte sich ja eingehender mit einem Thema beschäftigen müssen. Da sudert man doch lieber weiter.

    Herzlichst.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 08:22

    Das niveau der österreichischen Unis befindet sich in permanentem sinkflug..immer mehr studienrichtungen werden zur linksgrünen indoktrination der studenten mißbraucht..
    und was das personal betrifft:
    vor allem in den bereichen soziologie, genderunwesen, publizistik, philosophie, geschichte, aber auch in zunehmenden masse bei den wirtschaftswissen-schaften tummeln sich immer mehr stramme ideologen der political correctness, die wenig mit objektiver wissenschaft am hut haben.
    In diesem umfeld ist die reduktion der "kinderbeihilfe" als guter erster schritt in die richtige richtung, nämlich reduktion eines sich immer mehr vergrößernden akademischen proletariats (hauptsächlich absolventen linker pseudostudien) und einführung von studiengebühren (wenn auch über umwege) zu sehen
    Zur Ablehnung von Studiengebühren durch die SPÖ noch ein Zitat von Lothar Höbelt:
    "In dem Zusammenhang ist es eine politische Pikanterie, warum gerade die SPÖ darauf beharrt, dass ihre Arbeiter- und Pensionistenklientel aus den Massensteuern das Studium der schwarz-grünen Jeunesse Doree bezahlen soll."

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 12:50

    Solange die Regierung 100 Mio € für unnützige Inserate zum Fenster hinauswirft, solange die Regierung Schmiergelder( Lobbying in Mio Höhe) zahlt und solange nicht einmal über eine sinnhafte Verwaltungsreform diskutiert wird, solange sollten die Regierenden die Finger von der Familienbeihilfe lassen.
    Wenn all diese Einsparungen durchgeführt worden sind, dann kann man gerne über weitere Maßnahmen sprechen und dabei sollte es auch keine Tabus um Sozialleistungen geben.

    Bis dahin bin ich eindeutig auf der Seite der Studenten, bzw. derer Eltern.

    Die Angelegenheit wird den Schwarzen auf den Kopf fallen, denn die Roten versuchen sich bereits wieder abzuputzen - "das Budget ist nicht in Stein gemeißelt( Zit. Faymann).

  5. Ausgezeichneter KommentatorReingruber
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 10:25

    Es ist unproblematisch, die Familienbeihilfe mit 24 Jahren enden zu lassen!
    Selbst habe ich ein 9-jähriges Gymnasium mit paralleler Handwerksausbildung in einem idyllischen Salzburger Ort absolviert, habe danach meinen Präsenzdienst (2002 noch mit 8 Monaten) geleistet, also auch ein ganzes Jahr verloren und nach weiteren vier Jahren mein Studium an der FH in Salzburg abgeschlossen. Zu dem Zeitpunkt war ich dann 23. Ich hätte also, sofern ich an einer TU studieren wollte, noch ein weiteres Jahr Zeit gehabt, mein Studium verspätet abzuschließen.
    Daneben war es mir übrigens noch möglich, in einer Burschenschaft aktiv zu sein und im Kollegium meines Studienganges zu sitzen.

    Das, was hier - von Seiten der Studenten - veranstaltet wird, ist jammern auf hohem Niveau. Jeder Tag, an dem gejammert wird ist ein Tag weniger zum Lernen, Arbeiten oder zum Aktivsein!
    Familienpolitisch ist es in der Tat das falsche Signal. Aber ich bin auch ein strikter Gegner von direkten Zuwendungen. Besser wären Steuer- und Sozialabgabenerleichterungen bei Haushalten mit Kindern. Für die Studenten selbst sollte es zusätzlich eine allgemeine Steuer- und Abgabenbefreiung (nicht erst durch den Lohnsteuerausgleich) geben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 06:07

    Wird da nicht ein wenig übertrieben (Fosca!) ?
    Meine Frau und ich haben in den auch nicht leichten Siebziger- und Achtzigerjahren drei Söhne praktisch in Mindestzeit zu akademischen Ehren gebracht, und da war ich noch nicht in wirklich großartigen Einkommensverhältnissen.
    Nach meinem Wissen hat kaum ein Land Europas eine derartig lange "Kinderförderung" wie Österreich; das allgemeine Versorgungsdenken kümmert sich nicht um reale Staatsfinanz-Probleme! Jammern wir doch nicht so viel!!

  7. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 12:04

    Richtig glücklich war er, der Werner, hat er g`sagt, daß er si net verletzt hat, wie er umg`fall`n, is und es so einen Schepperer g`macht hat bei die Büdscheeverhandlungen, weil er auf des dicke Burli, den Sepperl g`landt ist, der da schon g`leg`n is.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.B.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2010 10:18

    Da die Frage aufkam...
    Die Vertretung ist Sigrid Maurer, eine Kampflesbe, die zwar von Wirtschafts- und Sozialpolitik keine Ahnung hat, aber trotzdem brav das Maul aufreißt. So geht es nicht wenigen Leuten der Zunft. Das Fremdschämen nimmt kein Ende, wenn ich an die zahlreichen Besetzungen denke, wo die linksäußere Brut(das sind für mich keine richtigen bodenständigen Linken mehr...) meinte, sie müsse gleich wie die Kampfemanzen für die Gesamtheit der Frauen das Sprachrohr für die gesamte Studentenschaft darstellen. Nur blöd, dass mehr als 70 % der Studis keine Besetzungen befürworteten und lieber das tun wollten, zu dem sie auf der Uni sind, nämlich STUDIEREN!
    Gott sei Dank bin ich schon fertig und muss diesen Schwachsinn nicht länger ertragen. Ich hatte nie die Zeit zum Streiken, da ich neben meinem Doppelstudium, das ich in Mindestzeit abgeschlossen habe auch noch arbeitete, um die nötige Praxis im Hinblick auf die Zukunft zu sammeln. Wenn einer dieser hirnverbrannten Idioten meint, dass er durch die Besetzungen für mich gearbeitet hätte, sollte er sich vielleicht einmal darauf besinnen, was Arbeit überhaupt bedeutet, denn davon scheinen die wenigsten Streiker/Besetzer etwas zu wissen.
    Dafür habe ich auch einen aussichtsreichen gut dotierten Job in der Privatwirtschaft und welch Wunder ohne Hilfe seitens Parteiprotektion.
    Gehöre zwar ideologisch der alten Arbeiterbewegung an, da ich auch eben diesem Hause stamme und stolz auf meine Eltern, die sich von unten raufgearbeitet haben, bin.
    Ich wurde nach der christlichen Soziallehre erzogen und bin Anhänger von dem, was sich leistungsorientierte Arbeitnehmervertretung nennt und nicht eines System, wo dem Mindestlohnhackler dank der höheren Fixkosten weniger als dem Mindestsicherungempfänger im Börsl bleibt. Im Gegensatz zur Basis der SP, die in Ordnung ist, erleben wir bei den Funktionären (unter-)durchschnittliche Geister, die sich ein angenehmes Leben auf Kosten der Allgemeinheit machen und wenn der Hut brennt, schön populistisch wie gewohnt den Klassenkampf ausrufen. Dann laufen Nadelstreifsozis durch die Straßen und fordern Reichensteuern...
    Mir wurde Zeit meines Lebens nie etwas geschenkt. Ich habe stets gearbeitet auch neben der Schule und natürlich neben dem Studium. Wenn man aufsteigen will, muss man auch etwas dafür tun und das begreifen die Leute, die sich moderne Sozialisten/Sozialdemokraten nennen nicht. Da bin ich lieber trotz meines jungen Alters ein Befürworter alter Werte...

    Um zum Thema zurückzukommen. Zwar weiß ich nicht, wie ein Medizinstudent kürzer als 6 Jahre studieren sollte, aber die Reaktion des Volkes hinsichtlich der Streichung der FB ab 24(ich habe nie eine bekommen, da ich doch etwas über der Verdienstgrenze lag) ist dank der Besetzungen und zahlreichen Streiks der Studis durchaus nachvollziehbar...


alle Kommentare

  1. numerus clausel (kein Partner)
    30. Oktober 2010 17:56

    Der Faymann hat´s gegeben, der Faymann hat´s genommen (Abschaffung der Studiengebühren - Refinanzierung durch die vorzeitige Abschaffung der Familienbeihilfe).
    Nur, bis jetzt war die Familienbeihilfe bei jedem Studenten ebenson wie das Stipendium an den Studienerfolg gekoppelt.
    Der einzige Sinn an dieser Maßnahme ist wohl, dass es nur mehr "Bäcker"-Absolventen geben soll, immerhin noch besser als der verkappte Maturant als Bundeskanzler, aber ein großer Schritt zur Verdummung der Bevölkerung.
    Die Einschnitte bei Mehrkinderfamilieln zielt jedoch schon sehr wohl auf unsere lieben Zuwanderer ab, jetzt können Murrad und Ali sich nur mehr krass in einem 3er BMW blicken lassen, für einen 5er reicht die staatliche Unterstützung nicht mehr.

  2. carlo soziale (kein Partner)
    30. Oktober 2010 12:38

    Für meine Mutter endete der Bezug meiner Kinderbeihilfe mit meinem Ausschulen nach der zweiten Klasse Hauptschule.
    Was für sie finanziell unangenehm war, stellte sich für mich als Segen heraus. Die Sozialhilfe die ich fast nahtlos weiterkonsumieren konnte, wurde an mich persönlich ausgezahlt und nicht mehr an die Mutter.
    Anspruch auf Kinderbeihilfe sollte überhaupt nur bis zum Ende der Schulpflicht bestehen, weil anschließend wesentlich lukrativere Möglichkeiten existieren, um ein menschenwürdiges Dasein zu fristen.
    Die schulischen Lehrpläne müssten aber so angepasst werden, dass die Jugendlichen nach Absolvierung der Schulpflicht über alle finanziellen Unterstützungen der Gemeinden, Bezirke, Bundesländer und des Staates genau informiert sind.

    • F.B. (kein Partner)
      30. Oktober 2010 16:59

      Also Information darüber, wie man am besten/effektivsten sozialschmarotzen kann. anscheinend begründet dies wohl demnächst noch einen eigenen berufsstand...

  3. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    30. Oktober 2010 11:41

    Bei Männer wird die Familienbeihilfe aufgrund der Wehrpflicht ein Jahr länger ausbezahlt, gut und gerecht so. Allerdings sollte man auch bedenken, dass HTL & HAK Absolventen 1 Jahr später als Gymnasialabsolventen zum Studieren beginnen. Auch nicht wirklich gerecht!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. Oktober 2010 12:40

      HTL & HAK Absolventen haben auch eine fertige Berufausbildung. Gymnasialabsolventen stellt nur der Staat an.

  4. cmh (kein Partner)
    30. Oktober 2010 11:17

    Ich darf auf meinen früheren Vorschlag zurückkommen:

    Alle Absolventen der Gesamtschule mit ausreichenden Rechtschrebkenntnissen erhalten nach Abliefern eines Leserbriefes bei Krone oder ÖSterreich automatisch den akademischen Grad eines Doktors der Publizistik, MS zuerkannt.

    Das Problem mit der Akademikerquote sollte damit gelöst sein. Denn am Schreiben kann man, wie es Frau KKP allwöchentlich demonstriert, ja niemanden hindern.

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Oktober 2010 12:06

      Es geht auch, wenn man seine Söhne "Doktor" statt "Mohammed" und "Magistra" statt "Aishe" nennt.

    • cmh (kein Partner)
      30. Oktober 2010 19:13

      Wie sagte weiland der Udo Proksch:

      Er wolle seinen Sohn INGomar MAGnus DRusus nennen, weil das abgekürzt so eine schöne Titelreihe gibt.

      Leider hilft das nur im Einzelfall und ändert die statistisch zu ermittelnde Quote nicht.

  5. Robert Bond (kein Partner)
    30. Oktober 2010 10:53

    Zur Abwechslung auch ein paar Fakten:

    1.) Wer nicht schnell studiert bekommt bereits jetzt keine Familienbeihilfe. Dazu muss Semester für Semester der Studienerfolg nachgewiesen werden.

    2.) Einige Studien gehen sich nicht mal rechnerisch bis 24 aus. Das gilt besonders, wenn man eine HTL-Matura macht oder nach der Schule zum Heer geht. Wolfgang Mazal (durch und durch konservativ und seinerzeit der jüngste Akademiker Österreichs) hat in diesem Sinne sogar von verfassungsrechtlichen Bedenken gesprochen.

    3.) Wen trifft das alles? Letztlich die Eltern der Studenten, also mehrheitlich den Mittelstand. Als Vater zweier Kinder kann mich das bis zu 10.000 Euro kosten (netto!!). Das heißt, ich muss rund 20.000 erwirschaften um den Verlust zu kompensieren. Damit fände ich meinen persönlichen Beitrag zur Bankenrettung etwas hoch. Und nein, das "Anspruchsdenken" ist mir nicht peinlich, ich zahl ja im Laufe meines Lebens das zigfache davon ins System ein.

    4.) Die Forderung nach dem ganz schnellen Studieren finde ich besonders lustig, wenn sie von Unterbergers Generation kommt. Damals konnte man sich nach 8 Semestern ohne Dissertation den Jus Doktor abholen und äußerst entspanntes Studieren war weit üblicher als heute. Das geht also nach dem Motto "Hinter uns die Leistungsgesellschaft".

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Oktober 2010 11:08

      Mir scheint es sogar wesentlicher, wenn der Student zwischen den "Dosen" (galenisch gemeint) an Wissen, die er verabreicht bekommt, auch genügend Zeit hat, die Inhalte kritisch zu prüfen.

      Sonst gerät die "Alma Mater" gänzlich zum "Nürnberger Trichter", was die Menschheit sicher nicht weiterbringen wird.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. Oktober 2010 12:48

      Sie haben's erfasst, diesen Maßnahme ist nur eine weitere Aussacklung des Mittelstandes, der keine Chance mehr auf Stipendien für die Kinder hat aber trotzdem genau auf den Euro schauen muss.

  6. F.B. (kein Partner)
    30. Oktober 2010 10:18

    Da die Frage aufkam...
    Die Vertretung ist Sigrid Maurer, eine Kampflesbe, die zwar von Wirtschafts- und Sozialpolitik keine Ahnung hat, aber trotzdem brav das Maul aufreißt. So geht es nicht wenigen Leuten der Zunft. Das Fremdschämen nimmt kein Ende, wenn ich an die zahlreichen Besetzungen denke, wo die linksäußere Brut(das sind für mich keine richtigen bodenständigen Linken mehr...) meinte, sie müsse gleich wie die Kampfemanzen für die Gesamtheit der Frauen das Sprachrohr für die gesamte Studentenschaft darstellen. Nur blöd, dass mehr als 70 % der Studis keine Besetzungen befürworteten und lieber das tun wollten, zu dem sie auf der Uni sind, nämlich STUDIEREN!
    Gott sei Dank bin ich schon fertig und muss diesen Schwachsinn nicht länger ertragen. Ich hatte nie die Zeit zum Streiken, da ich neben meinem Doppelstudium, das ich in Mindestzeit abgeschlossen habe auch noch arbeitete, um die nötige Praxis im Hinblick auf die Zukunft zu sammeln. Wenn einer dieser hirnverbrannten Idioten meint, dass er durch die Besetzungen für mich gearbeitet hätte, sollte er sich vielleicht einmal darauf besinnen, was Arbeit überhaupt bedeutet, denn davon scheinen die wenigsten Streiker/Besetzer etwas zu wissen.
    Dafür habe ich auch einen aussichtsreichen gut dotierten Job in der Privatwirtschaft und welch Wunder ohne Hilfe seitens Parteiprotektion.
    Gehöre zwar ideologisch der alten Arbeiterbewegung an, da ich auch eben diesem Hause stamme und stolz auf meine Eltern, die sich von unten raufgearbeitet haben, bin.
    Ich wurde nach der christlichen Soziallehre erzogen und bin Anhänger von dem, was sich leistungsorientierte Arbeitnehmervertretung nennt und nicht eines System, wo dem Mindestlohnhackler dank der höheren Fixkosten weniger als dem Mindestsicherungempfänger im Börsl bleibt. Im Gegensatz zur Basis der SP, die in Ordnung ist, erleben wir bei den Funktionären (unter-)durchschnittliche Geister, die sich ein angenehmes Leben auf Kosten der Allgemeinheit machen und wenn der Hut brennt, schön populistisch wie gewohnt den Klassenkampf ausrufen. Dann laufen Nadelstreifsozis durch die Straßen und fordern Reichensteuern...
    Mir wurde Zeit meines Lebens nie etwas geschenkt. Ich habe stets gearbeitet auch neben der Schule und natürlich neben dem Studium. Wenn man aufsteigen will, muss man auch etwas dafür tun und das begreifen die Leute, die sich moderne Sozialisten/Sozialdemokraten nennen nicht. Da bin ich lieber trotz meines jungen Alters ein Befürworter alter Werte...

    Um zum Thema zurückzukommen. Zwar weiß ich nicht, wie ein Medizinstudent kürzer als 6 Jahre studieren sollte, aber die Reaktion des Volkes hinsichtlich der Streichung der FB ab 24(ich habe nie eine bekommen, da ich doch etwas über der Verdienstgrenze lag) ist dank der Besetzungen und zahlreichen Streiks der Studis durchaus nachvollziehbar...

    • cmh (kein Partner)
      30. Oktober 2010 11:26

      Die Maurer ist doch süß. Singen tut sie auch.

      Toll wäre es, wenn sie die Nachfolge von Günther Kräuter antreten könnte.

      Das wäre ein Doppel sondersgleichen!

    • APM (kein Partner)
      30. Oktober 2010 11:27

      Da ich annehme dass Sie der jüngeren( oder jüngsten) Generation angehören, zählen Sie für mich zu einer Art von Häufigkeit, ähnlich der, wenn man eine 100Euro Note in der Wüste Gobi findet. Das ist nicht ironisch gemeint.
      Sie dürfen mir absolut glauben, dass Ihre Schilderung über den Ablauf Ihres Studiums früher die Normalität war. Aber wenn Leute meiner Altersgruppe dies erzählen, werden sie - vielleicht(!) höflich angehört - in der Regel aber als alte Idioten, oder im Neusprech, auch als alte IdiotINNEN bezeichnet. Oder, je nach Erziehungsgrad, offen oder insgeheim jenseits von Gut und Böse!
      Eine Frage sei mir deshalb erlaubt: Wenn Sie Ihre Ansichten in Ihren Alterskreisen kundtun - ich nehme grundsätzlich an, dass Sie sich das trauen - welche Antwort bekommen Sie da?
      Frage 2 bitte ehrlich beantworten: Sind Sie der Meinung, dass alle Studierenden die Universität als richtigen Platz für ihre Ausbildung gewählt haben? Gerade die differenzierte Beantwortung dieser Frage könnte mache Probleme in völlig anderem Licht erscheinen lassen!
      Frage 3: Vielleicht klingt es provokant da ich selbst keine Studiengebühren musste, doch soll als Verteidigung angeführt werden, dass finanzielle Unterstützung im heutigen Ausmaß unbekannt waren: Wären Studiengebühren zielführend oder nicht?

    • F.B. (kein Partner)
      30. Oktober 2010 13:13

      @ APM:
      Zur 1. Frage:
      Ich muss hierzu ein wenig ausholen...
      Ich war damals bei einem Treffen der Vaust(rote Studenten) und zugegebenermaßen geschockt, was da ablief. Hier drückten sich Langzeitsoziologiestudenten, Pädagogikstudenten und spinnade Möchtegernjuristen vom linken ANTIFA-Rand(teilweise bereits 16. Semester fürs Regelstudium(8 Semester NSZ), also kein Dr. Titel, natürlich nebenbei unbeschäftigt, es sei denn mit sich selbst...) die Klinke in die Hand. Großteils bestehen die roten Studenten aus ehemaligen AKSlern, die bereits in der Schülervertretung in Reihen der ANTIFA zu finden sind. Als ich dann noch einer Rede einer Kampfemanze lauschen durfte, wo natürlich der Vergleich FK/Unternehmer = mieser Ausbeuter/Kapitalist bemüht und in niveaulosester Art und Weise über die AG(schwarze Fraktion) hergezogen wurde(ich nenne lieber nicht die Ausdrücke...). Was ich ebenso fragwürdig fand, war, dass man einerseits darauf pochte, man dürfe ich zitiere "Nazitum" und "faschistoid" nicht verharmlosen, fielen jedoch sämtliche Gegenmeinungen unter diese Kategorien logischerweise in Verbindung mit "neoliberal", wobei die Leute nicht einmal wussten, was dieses Wort bedeutete.
      Als ich dann auf die sinnlose gendergerechte Sprache(die verwendeten wirklich LeserInnenbrief oder RauchmelderInnen) und die alternativ grünlichen Abstecher Richtung GRAS hinwies und meinte, man solle in Zusammenarbeit mit der AG Skripten und Vorlesungsmitschriften zusammenstellen und auf einer Plattform veröffentlichen, um Studis bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen, anstatt wirre Gesellschaftspolitik zwischen einem wirren Gender-Konzept und der ANTIFA-Region zu betreiben, wurde ich als ein Typ mit faschistoider Ader(weil ich die Gender und Quotenkonzepte in Frage stellte) und gleichzeitig als Verräter an der Sozialdemokratie denunziert. Dann konnten sie mich logischerweise vergessen, auch wenn sie später noch einen E-mail-Terror anschlossen...

      2. Natürlich ist der freie Hochschulzugang ohne Aufnahmeprüfung und N.C. in Frage zu stellen. Dazu sollten wir uns darüber im Klaren werden, was wir wollen:

      Einen Haufen berufsempörter Langzeitstudenten oder die Förderung einer geistigen Elite unseres Landes, die sowohl von der kognitiven Basis als auch dem nötigen Leistungswillen her auf eine Uni gehört. Wollen wir Qualität oder Quantität?
      Leistungsbereite intelligente Menschen werden einem fairen Auswahlverfahren mit N.C und Aufnahmetestung unterzogen. Dies würde natürlich einer Zentralmatura für jede einzelne Schulsparte bedürfen. Hierbei zählt nicht, wo du herkommst, sondern was du letztendlich wirklich zu leisten imstande bist.

      3. Studiengebühren halte ich insofern für sinnvoll, da die sozial Schwachen bis zu einer gewissen Einkommensgrenze der Eltern sowieso nicht betroffen sind und in dieser Verbindung auch ein ausreichend finanziertes Leistungs- und Bedürftigenstipendiat möglich ist. Ich würde sogar so weit gehen, Studiengebühren von € 1000 rückfundiert über eine Erhöhung der Familienbeihilfe für Studenten zu verlangen. Für den Anspruch auf FB sollte hierbei auch nicht das Alter, sondern die Mindeststudiendauer(FB bis 24 halte ich z.B. den Medizinern gegenüber für unfair) maßgeblich sein. Dies hätte den Vorteil, dass Studenten dazu angehalten werden, auch wirklich in Mindestzeit zu studieren und weniger ausländische Studis(denn die bekommen keine FB von uns) die Unis frequentieren, da logischerweise nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen verfügbar sind.

      Die Studiengebühren abzuschaffen halte ich lediglich für einen populistischen Akt der SP/FP...

  7. Herby (kein Partner)
    30. Oktober 2010 10:13

    Frage an Dr. Unterberger?

    Ist das Wort "Studenten" nicht schon komplett veraltet? Im ORF und vielen anderen Medien ist nur von "Studierenden" die Rede.

    Also Menschen die ihre Zeit mit dem 'Studieren' verbringen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. Oktober 2010 16:39

      Das Wort "Studenten", verehrter Herby,
      ist weder komplett noch ansatzweise veraltet. Es kommt aus dem lateinischen Partizip Präsens studens, -tis des Verbums studere (sich bemühen, nach etwas streben) und bedeutet "studierend".
      Der Student und die Studentin haben viele Jahrhunderte lang unter diesen Bezeichnungen ebensowenig gelitten wir der Koch und die Köchin.
      Das gegenderte "Studierende", nur im Plural geschlechtslos, ist eine idiotische Sprachkrücke, die zusammen mit dem Terror der political correctness noch schneller aussterben wird als die Klimalüge.
      (Und letztere wird täglich fundierter entlarvt, ist also bereits halbtot.)

  8. APM (kein Partner)
    30. Oktober 2010 09:46

    Langsam, aber um so sicherer wird dieser Blog zum Panoptikum. Aber was soll's! Er spiegelt zum größten Teil lediglich das Zeitgeschehen und seine Protagonisten wider!
    Wie lächerlich ist doch Göttin Ratio geworden.... Präpotenzia tritt sie ununterbrochen in den Hintern....
    Brrrrrrrrr!

    • APM (kein Partner)
      30. Oktober 2010 09:48

      Nachsatz der Gerechtigkeit wegen: So gut wie alle anderen "Blogs" auch!

  9. Neppomuck (kein Partner)
    30. Oktober 2010 09:44

    Wie, was? Nur 37 % Studienanfänger?
    Na, das wird ja jetzt alles besser.

    Frau Vassilakou hat schon den ersten Schritt angekündigt.
    Wird sie Bürgermeisterin, hat jeder Wiener seine Matura.
    Und zum Vollakademiker ist es dann nur mehr ein kleiner Schritt.

    Sind dann alle hier "Doktores",
    heißt es endlich "Schluss mit Zores";
    hochgelahrt und halb verhungert
    wird dann grün herumgelungert.

  10. Hias (kein Partner)
    30. Oktober 2010 05:15

    KKP vs. A.U. ist nicht jedermanns Sache.

    • Moik (kein Partner)
      30. Oktober 2010 05:19

      Auch nicht jederfraus Sache.

    • Horsti (kein Partner)
      30. Oktober 2010 05:22

      Egal, Phrasendrescherei ist nicht das Gelbe vom Ei.

    • Heinzi (kein Partner)
      30. Oktober 2010 05:27

      Auch nicht das Weiße. Obwohl diese Auswahlmöglichkeit nicht zu vernachlässigen ist und sich zunehmend bewährt.

    • Franzi (kein Partner)
      30. Oktober 2010 05:30

      Weiß ist wie die Wand und damit gewöhnlich und nichts wert. Man bedenke!

    • Maxi (kein Partner)
      30. Oktober 2010 05:38

      Farbenlehre ist spannend und doch auch wieder enttäuschend.

    • Seppi (kein Partner)
      30. Oktober 2010 05:45

      Farben vergehen. Der Herbst ist ein eindrückliches Beispiel wie Grün vergeht und abstirbt.

    • Maria (kein Partner)
      30. Oktober 2010 05:50

      Das stimmt so nicht! Wir haben neue technische Möglichkeiten um grüne Oasen auch überwintern lassen zu können.

    • Alexi (kein Partner)
      30. Oktober 2010 06:02

      Durchaus möglich, aber anthropogene Giftgase sind schwer zu kontrollieren, damit gefährlich und mit höheren Steuern zu belegen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      30. Oktober 2010 11:07

      Lasst mich raten:

      Hias - Studierender der Politikwissenschaft im 39. Semester, derzeit bei einem PRaktikum in der Löwelstraße.

      Moik: nur metrosexell

      Horsti: alleinerziehende Publizistin im 15. Semester

      Heinzi: hat nach dem vielen Bier im Audimax vergessen was es studiert

      Franzi: hat die Matura im Lycee gemacht (nach Intervention der Frau Papi) und steht jetzt zum wiederholten mal vor der Studieneingangsprüfung Humanmedizin. Hofft jetzt auf die Wirkungen der Routine.

      Maxi: studiert irregulare Orchideengärung auf der Boku, lebt aber noch bei der Mami im ERsten. Er ärgert sich jedesmal, dass er für seinen Pajero keinen Parkplatz vor der hautür findet.

      Seppi: internationale BWL, wird aber wegen Farbenblindheit auf Soziologie umsatteln.

      Maria: Evangelische Theologie. Er stammt aus Deutschland.

      Alexi: vielleicht war die das mit der Gärungstechnik?

      In den Zuordnungen könnte ich mich geirrt haben. Aber sicher haben alle auf der Unni noch kein einziges Mal mit einem Prof jenseits der Kreuzerln auch wirklich gesprochen. Ich kann nur hoffen, die Diplomarbeiten halten sich in ähnlicher Kürze wie die Postings.

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Oktober 2010 11:17

      Jetzt noch ein "Rudi" und ein/e "Poldi", und die Fussballmannschaft ist komplett.
      Oder spricht da nur ein Trainer?

    • Trollfresser (kein Partner)
      30. Oktober 2010 11:29

      Ein Michi sitzt noch auf der Ersatzbank

  11. Leopold Koller (kein Partner)
    30. Oktober 2010 03:06

    Schauen S', Unterberger, die Frage betrifft die Kuerzung der Familienbeihilfe. Was das mit Deregulierung, Foederalismus oder Bankensteuer zu tun hat, entzieht sich meinem Vorstellungsvermoegen. Bleiben Sie beim Thema.

  12. byrig
    30. Oktober 2010 00:13

    meine tochter war den demonstrationen-ich hab ihr nicht abgeraten.aus einem grund:die schmarotzerischen,widerlichen,verantwortungslosen,selbstsüchtigen pensionisten-mit der sogenannten aufbaugeneration nichts nehr zu tun habenden-haben ihre völlig unbrechtigten ansprüche gegen die jugend voll durchgesetzt.
    alleine wenn ich an diese gemeinde-wien pensionisten denke,geht mir das sogenannte geimpfte auf.
    diese schmarotzer-und mehr sind diese häupl-wähler nicht-gehen durchschnittlich mit 53!!!-ja 53 jahren in die nicht wohlverdiehnte pension.
    meine schwiegermutter war eine davon-gesund mit 52 als verwaltungsbeamtin in pension.
    und der blade häupl tut natürlich nichts dagegen.blöd wär er.er muss es nicht zahlen,hat aber die stimmen.
    an sich ist es unglaublich,welche macht politiker heutzutage noch haben.

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Oktober 2010 08:27

      Was erwarten Sie auch in einem Staat, in dem der mit 50 wegen "burn-out" nach 23 Arbeitsjahren pensionierte Landeslehrer mehr Geld bekommt als jeder seiner aktiven Kollegen? In dem Milliarden für Pensionisten und Beamte herausgeschaufelt werden, aber kein Geld für die Schulen da ist, wo die Fenster undicht sind, die Farbe von der Wand blättert und die Tafel von der Wand fällt.
      Würden wir endlich einmal aufhören, das gesamte Geld der Vergangenheit nachzuschieben und endlich in die Zukunft investieren, wäre das ein großer schritt - aber leider nicht machbar in Österreich. Denn dann müssten wir genau jener Generation auf die Finger klopfen, die seit Jahrzehnten nur noch die Leistung ihrer Kinder und Enkel verpfändet und ihnen dann auch noch hohnlachend jeden Euro aus der Tasche ziehen.
      Leider hat die Aufbaugeneration in dem guten Willen, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu schenken, eine Schmarotzergeneration gezüchtet, die jetzt nur noch auf Pump zu leben gewohnt ist. Wer nach 20 oder 25 Arbeitsjahren herumtönt, genug geschuftet und genug eingezahlt zu haben, um endlich seinen wohlverdienten Ruhestand genießen zu können, mit der Harley durch Europa zu düsen oder den Winter auf der eigenen Almhütte zu verbringen, gehört normalerweise mit der Peitsche zum Sozialdienst geprügelt; all diese "Depressions"- und "burn out"-Opfer aus den wegen ihres Stresses berühmten Beamtenstuben, die am Tage nach ihrer Pensionierung bei vollen Bezügen das geradezu biblische Wunder der Spontangenesung erfahren und, vortags noch nicht mal wegen kompletten Nervenzusammenbruchs ihre Wohnung nicht verlassen könnend, plötzlich zum Ein-Tages-Shopping nach New York jetten können. All diese "Hackler" aus den Büros, deren größte körperliche Gebrechen in Krampfadern am Wad'l vom jahrelangen Sitzen bestehen, während die Putzfrau, inzwischen zum Stundenlohn von 8 Euro brutto an eine Leasingfirma outgesourct, sich mit Spritzen in die Gelenke zur Alterspension rüberschuftet.

      Mein Ansatz: Keine Pensions- und Ruhegenusserhöhungen für 10 Jahre bei Nettopensionen ab 1500 Euro plus jährlich steigende Inflationsrate. Dafür Umverlagern der Gelder zum Ausbau der Schulen, und zwar so, dass jeder Lehrer einen Vollzeitarbeitsplatz besitzt und jeder Schüler in einem optimal ausgerüsteten Lehrsaal unterrichtet werden kann.
      Und Lehrer sollen von mir aus mit 50 in Pension gehen, nur Geld werden sie dafür keines sehen, denn das Pensionsalter ist 65, und für jedes Jahr davor haben gefälligst saftige Abschläge zu gelten.
      Und diese Suderei über die "Lebensverdienstplanung" der Beamten gehört komplett abgewürgt. Ein guter Lehrer soll viel verdienen, ein schlechter kann sich einen anderen Job suchen - die Bildung und zum Teil auch Erziehung der Kinder weltfremden Versorgungsdenkern in einem geschützten Bereich zu überlassen, ist fahrlässig!

      Ich könnte ordentlich in Fahrt kommen, wenn ich, selbst 45, sehe, wie Menschen meines Alters nach Pensionierung jammern, vom Staat ein Geld nach dem anderen fordern und sich, kaum die älfte der eigentlich zu erbringenden Arbeitsleistung erbracht, bereits in die weichen Daunenkissen zurücklehnen und die Arbeit und das Bezahlen den eigenen Kindern überlassen wollen.
      Aber leider (oder zum Glück) muss ich noch was arbeiten...

  13. Karl Rinnhofer
    29. Oktober 2010 18:07

    Lesen Sie die aktuelle Presse-Meldung, wonch die 24-Jahres-Regelung wieder aufgegeben wurde, und sehen sie dazu das Plakat der Studenten: "BILDUNG IN NÖTREN - HER MIT DEN KRÖTEN". Ds ist die klassische flächendeckende "G-Mentalität ("Geld-her-Haltung"!) (@ Unterberger, DIE PRESSE), die jedes Gemeinwesen zugrunderichten muss. Ich ergänze das mit "B-Mentalität ("Berechtigung-Her!"-Haltung) im "höheren" Bildungswesen.
    Bezeichnen , dass man auf diese laustark vorgebrachten unverschämten Forderungen von Bummelstudenten ohne Bedeckungsbereitschaft in die Knie geht ... Die leistungstragenden Steuerzahler werden sich bedanken. Denn das man sich je bei ihnenbedankt, ist kaum zu erwarten ... !

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 18:34

      Wenn's oportun ist gehen diese... Leute... auch übe die Leiche der eigenen Eltern...

    • fosca
      29. Oktober 2010 21:49

      @Erich Bauer

      Das war aber jetzt nicht Ihr Ernst, oder? *hoff*

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Oktober 2010 08:32

      @ Karl Rinnhofer
      Was erwarten Sie von den Kindern jener Generation, die das Schmarotzertum auf Kosten anderer (=folgender Generationen, schwindender Leistender und selbstdefinierter "Reicher") so perfektioniert hat, dass "Geld her!" bereits als "wohlerworbenes Recht" gilt und dieses selbst als über der Verfassung stehend wahrgenommen wird?

    • BRS (kein Partner)
      30. Oktober 2010 08:37

      Ich bin Vater von 5 Kindern, die in verschiedenen Stufen ihrer Ausbildung zwischen Mittelschule und abgeschlossenem Studium sind.
      Ich fühle mich daher berechtigt, zu diesm Thema stellung zu beziehen.
      Ich finde es daher höhst bedauerlich, dass sie in unqualifizierter Weise Studenten generell als Bummelstudenten bezeichnen.
      Selbst bei bester Studienleistung kann z.B. ein männlicher Student ein Medizinstudium vor dem 24. Lebensjahr beenden. Eventuelle Behinderungen durch nicht vorhandene Laborplätze etc. gar nicht eingerechnet.
      Das trifft auch auf andere Studienrichtungen zu.
      Ein Faktum der Regierungsentscheidung, das ich viel bedenklicher finde, wird hier überhaupt nicht diskutiert: der Vertrauensschutz.
      Wir haben (hatten) ein System, das bestehend aus Familienbeihilfe, Studienbeihilfe und Leistung der Eltern die Kosten für ein Studium abdeckten.
      Basierend darauf haben viele Studenten ihre Ausbildung begonnen und sind nun plötzlich mit neuen Bedingungen konfrontiert. Vielen Studenten ist es kurzfristig nicht möglich (auch bedingt durch Lehrpläne) durch Erwerbstätigkeit einen Ausgleich zu schaffen.
      Die Abschaffung der "Hacklerregelung" mit dem hohen Anteil an "Nichthacklern" wurde mit der Begründung des Vertrauenschutzes abgelehnt.
      Für Familien und insbesondere Studenten gelten anscheined andere Gesetze.
      Man kann über die Abschaffung oder Limitierung aller Beihilfen durchaus diskutieren, man sollte dafür aber einen ganzheitlichen Ansatz nehmen (Akademikerquote, Volkswirtschaft, Steuergesetze, etc.) und nicht im Schnellschuss ein Element aus einem bestehendenSystem herausschiessen.
      Im übrigen würde ich mir von A.U. wünschen, dass er seine unqualifizierten Angriffe auf den Koralmtunnel, der einem ganzen Bundesland eine deutliche Verbesserung (nach jahrzehntelanger Vernachlässigung) der Verkehrsinfrastruktur bringt, bleiben lässt- auch wenn er dabei auf Cato's Spuren zu wandeln glaubt.

    • BRS (kein Partner)
      30. Oktober 2010 08:41

      BERICHTIGUNG
      Hier sollte natürlich

      "Selbst bei bester Studienleistung kann z.B. ein männlicher Student ein Medizinstudium NICHT vor dem 24. Lebensjahr beenden. Eventuelle Behinderungen durch nicht vorhandene Laborplätze etc. gar nicht eingerechnet."
      stehen.

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Oktober 2010 17:56

    reinhard.horner@chello.at

    (Sachliche) Gerechtheit und (moralische, soziale) Gerechtigkeit

    Unsere Studierenden an den öffentlichen Universitäten erhalten ihr Studium von der Gesellschaft in einem Ausmaß finanziert wie keine anderen Personen sonst in unserem Land. Das geschieht zu ihrem individuellen Vorteil und zum Wohl der Gesellschaft, sobald die erworbene hohe Bildung mit eingebundener Ausbildung Österreich nutzbar gemacht wird.

    Inländer und Ausländer genießen diesen Vorzug. Es sind das Studenten, die zügig studieren und hierzu hoffentlich entsprechende Bedingungen finden, aber auch solche, die bummeln, die zu einem nicht unerheblichen Teil keine Prüfungen ablegen, die ihr Studium nicht abschließen. Es gibt nicht wenige, insbesondere als AHS-Maturanten allgemein Studienberechtigte, die bei ihrem Studieneintritt noch nicht wissen, ob oder was sie wirklich studieren möchten. Mit der Studienberechtigungs- und der Berufsreifeprüfung sind wohl zielbewusstere Absichten verbunden.

    In großer Menge strömen die Studierenden in wenige Studienrichtungen mit folglich oft unzumutbaren Studienverhältnissen. Zugleich herrscht Mangel in vielen anderen, insbesondere in wichtigen naturwissenschaftlichen beziehungsweise technischen Fächern. (Dabei ist die Parallele zu den wenigen nachgefragtesten Lehrberufen im Lehrlingswesen interessant.)

    Mit einem „Ansporn, rascher zu studieren“ (Andreas Unterberger) ist die Fragestellung ebenso wenig hinreichend beantwortet wie mit der Pauschalbehauptung, die Maßnahme sei „ungerecht und zukunftsgefährdend“ (Katharina Krawagna-Pfeifer).

    „Ein massives Bildungs- und Jugendproblem“ in Österreich (KKP) verträgt keine einfachen, pauschalen, sondern erfordert differenzierte (angemessene) Sichten und Lösungen. Mit welchen Qualitäten und Qualifikationen sollen die akademischen Studien in Angriff genommen werden? Welche sollen am Ende herauskommen? Genügen schon größere Zahlen an Studierenden oder mehr Absolventen, gleichgültig welcher Art? Oder hegen wir konkrete Vorhaben, das Niveau unserer hohen Schulen dermaßen einzurichten, dass sie die besten menschlichen Kräfte zur Entfaltung bringen? Wie viel Verschulung mit abprüfbaren Lernstoffmengen verträgt das Studium? Was wird an Spezialisierung, an umfassender Persönlichkeitsbildung und an forschungsorientiertem Arbeiten betrieben?

    Sachlich gerecht soll die Begrenzung auf den 24. Geburtstag über die bereits bestehenden Erweiterungen hinaus für spezielle Fälle noch entsprechenden Erwägungen unterzogen werden.

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 17:59

      "...noch entsprechenden Erwägungen..."

      Das bringt mein Haupt zum wiegen...

  15. Philipp Starl
    29. Oktober 2010 16:36

    Sehen Sie, werte Damen und Herren, das ist genau, was ich meinte. Solche Diskussionen bringen niemanden weiter und nun ist sie schon ein paar Stunden nach Veröffentlichung Makulatur, denn den Studenten wird die Familienbeihilfe ersetzt (wenn sie Studienbeihilfe beziehen):

    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/606120/index.do?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/596245/index.do&direct=596245

    Eine grundlegende Diskussion wäre hingegen weiterhin fruchtbar.

    • Karl Rinnhofer
      29. Oktober 2010 17:03

      @Philipp Starl Richtig!: Es bedarf einer grundlegenden Diskussion. Doch die Politik beugt sich denjenigen, die am lautesten schreien, auch wenn sie noch so unverschämt artikulieren, und fragt nicht diejenigen, die dafür zahlen müssen. Und Forderungen nach immer mehr Gratisleistungen ohne Bedeckungsbereitschaft haben allemal die bessere Presse und höhere Erfolgsaussicht als Reduzierung von Abgaben auf ein vertretbares Niveau. Es ist eine gefälligkeitsdemokratische Politik auf Zuruf und Widerstandsvermeidung ("nur nicht anecken!") unter Ausklammerung nüchterner Vernunftabwägung.

      Diese neuese Modifikation entspricht auch der Regelung während der Geltung der (durchaus begrüßenswerten) Studienbeiträge: Wer Stipendium bezog, dem wurden zugleich die Studienbeiträge wieder rücküberwiesen; wer keines bezog (wel die Eltern durch Mehrleistung Einkommensgrenze überscheiten, wofür sie schon durch Brutalprogression bestraft werden und auch anderwärts keine Transfers bekommen), zahlt plötzlich auch Länge und Breite. Das entspricht dem Österreich-Gesetz der sich selbst potenzierenden und daher überkompensatorischen und leistungsmordenden Umverteilung.

    • fosca
      31. Oktober 2010 06:14

      @Philipp Starl

      Sehen Sie, vielleicht hat genau unsere Diskussion soetwas bewirkt?
      "The answer ist blowin in the wind....."!

  16. Karl Rinnhofer
    29. Oktober 2010 13:57

    Es ist mir bewusst, dass ich insofern voreingenommen an das Thema herangehe, als mir viele „Gratisleistungen“ infolge der katastrophalen Auswirkung auf die Gesamtmentalität hinterfragbar erscheinen und in Österreich gründlich redimensioniert gehören.
    So erscheint mir auch das Reduzieren der Bezugsdauer der Familienbeihilfe nachvollziehbar und notwendig: Es ist nicht Aufgabe des Staates, Bummelstudenten durchzufüttern.

    Allerdings müssen einige „flankierende Maßnahmen“ gesetzt werden.

    1. Der starre Jahresgrenze (24) ist unintelligent: Es müssen unterschiedliche Regelstudiendauer sowie unverschuldet retardierter Studienbeginn (AHS/BHS, Präsenzdienst) einbezogen werden. Sonst kommt es zu einer bedenklichen Bevorzugungen von kürzeren, weniger anspruchsvolleren Studien (deren Absolventen zudem vom Arbeitmarkt kaum gebraucht werden) gegenüber anspruchsvollen, aber tendenziell längeren Studien (z.B. Technik), aber auch der sich dem Wehr-/Zivildienst durch Geschlecht oder Untauglichkeit Entziehenden.
    2. Voraussetzung ist, dass Universitäten für jedes Studium spezifische Regelstudiumzeiten ermitteln; an dieser sollen sich die Bezugsdauer der Familienbeihilfe unter Einbezug unverschuldet-unterschiedlichen Studienbeginns ausschließlich orientieren.
    3. Universitäten müssen die organisatorischen Rahmenbedingungen optimieren, dass diese Regelstudienzeiten von geeigneten und leistungsbereiten Studenten tatsächlich eingehalten werden können (Vermeidung von strukturellen Hürden; Kollisionen, Wartezeiten auf Seminare und Praktika etc.)
    4. Studieneingangsphasen mögen gut gemeint und insgesamt geringeres Übel gegenüber den sich längst ankündigenden Auswüchsen der Massenuniversität sein, in dieser Hinsicht sind sie aber kontraproduktiv. Auch punktuelle Aufnahmsprüfungen mit ihrem immanent unverhältnismäßig schicksalshaften Auswirkung sind abzulehnen.
    5. Vielmehr sollte man den Höheren Schulen wieder ermöglichen, die Matura auch so zu handhaben, wie es ihrer Sinngebung entspricht. Dann gäbe es diese Problem nicht: Eine Reifeprüfungszeugnis sollte Studierfähigkeit attestieren! Ideologisch präformierte Schlachtrufe von „Matura für alle!“ und „Gymnasium für alle“ (unabhängig von Neigung und Eignung) stehen dazu im Widerspruch. Es darf kein Stigma sein, Ungeeignete anderen Ausbildungswegen zuzuleiten.
    6. Die Praxis sieht ganz anders aus: Es gibt vielerorts enormen Druck auf fordernde Lehrer. Wer nicht zu Dumping, zu Unterlaufen der an sich gesetzlich vorgesehene Kriterien greift, gilt als Schädling der Dienststelle. Jedes Verwehren von Berechtigungen mangels Leistung des Kandidaten exponiert den Lehrer enorm. Mehrarbeit (ständige Berufungen) und Rechtfertigungszwang nicht noch die geringsten Auswirkungen. Lehrer, welche die Erwartungen der Gesellschaft an die Nachfolgeinstanzen sicherstellen, haben mit Unterstützung seitens der Öffentlichkeit und der vorgesetzten Behörde nicht zu rechnen. Auch die Macht der Interventionen ist nicht wegzudiskutieren.
    Fakt ist, dass an vielen Standorten Schulen, aber auch die einzelnen alternativ zu wählenden Fächer sich mit Dumpingmethoden ihre Schüler abwählen (z.B.: „jeder Schüler entspricht 1,4 Werteinheiten“, Arbeitsplatzargument). Unter semantischem Betrug des Begriffes der „Unterrichtserfolge“ mangels echter (also auch räumlich und personell externer Evaluierung) ist die Neigung groß, diese arbiträr zu definieren, somit Anforderungsniveaus unendlich zu relativieren und Berechtigungen auch weitgehend ohne Anforderungsäquivalent zu vergeben bzw. zu verschleudern. „Auslese“ (wie sie infolge Fehlens von Eingangsvoraussetzungen nach durchaus argumentierbarem Entfall der Aufnahmsprüfungen an Höheren Schulen zu erwarten wären) wird mit der ideologischen Keule als „elitär“ oder gar „unsozial“ gebranntmarkt, mit „mangelndem Unterrichtserfolg“ gleichgesetzt. Denn reines Berechtigungsdenken in der Bevölkerung ist – gestützt durch populistisch-unverantwortliche Politik, weit verbreitet. Gestützt durch das innerlich widersprüchliche System der Personalunion von Lehrendem und Berechtigungsverteilenden geraten so Endprüfungen (Matura) vielerorts zu regieartig geplanten Showveranstaltungen ohne eigentlichem Prüfungscharakter. Vorsitzende triefen vor „Wohlwollen“, Maturakommissionen zeigen sich von Spektakel eher beeindruckt als von unspektakulär-seriösen Schülerleistungen. So werden „höhere“ Bildungsabschüsse inflationiert vergeben; in den Universitäten tummeln sich Ungeeignete, welche die Matura eher als negatives Ziel (Vermeiden manueller Arbeit, Ermöglichen eines sorgenlosen Studentenlebens auf Kosten der sie „selbstverständlich“ zu alimentierenden Gesellschaft) instrumentalisieren.
    6. Die von Krawagna-Pfeiffer geforderte „Erhöhung des österreichischen Akademikeranteils“ ist sehr zurelativieren. Nur für wenige Studien (Technik, Naturwissenschaften) gilt das; viele Akademiker arbeiten längst weit unter ihrer Qualifikation, viele müssen sich unwürdig gesinnungsmäßig prostituieren, um angesichts des Investments an Lebenszeit und materiellen Ressourcen noch irgendwo Fuß zu fassen. Die junge Akademikergeneration ist insgesamt die Generation der Praktikanten.
    7. Angesichts bestehender extrem hoher Transferleistungen ist das erneute „auf die Straße gehen“ von Studenten nicht zu vertreten. Vielmehr wären auch Studiengebühren durchaus argumentierbar. Denn „was nichts kostet ist nichts wert!“: Ständig mit der “sozialen Keule“ zu kommen, oder gar mit „Gefährdung von Zukunftsfähigkeit“ zu argumentieren, wenn Familienförderungen in vertretbarer Zeitspanne eingestellt werden, ist bedenklich. Es bedeutet weiteres Ausquetschen von Leistungsträgern, Belastung späterer Generationen und Aushöhlen der selbstverständlichen Verpflichtung, in vertretbarer Zeit für die eigene materiellen Lebensbasis verantwortlich zu sein, staatt diese einem anonym.- ungefragten Kollektiv zu überantworten.
    8. Für nachweislich erfolgreiche Studenten sollten zusätzlich zur Familienbeihilfe für eine realistische Zeitspanne begünstigte Studentenkredite angeboten werden..

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 15:17

      nur zu Punkt 8:
      Vom "Konsum" zur "Verschuldung"?
      Wie lange sollen die Zinsen eines "günstigen" Kredites, in diesem Fall konsequenterweise, vom STEHENDEN Kapital berechnet werden können?

    • Karl Rinnhofer
      29. Oktober 2010 15:58

      @Bauer: Zum "Studentenkredit" (der im Umfang sehr begrenzt, sehr restriktiv gehandelt werden und jedenfalls an den Nachweis des planmäßigen Studienfortganges gebunden werden sollte und eine verantwortungsvolle, die Steuerzahler nicht belastende Alternative zu den Studien-, Heim- und Mensenbeihilfen sein sollte, gab es bereits vor vielen Jahen (damals meines Wissens im Umfeld von Steger) ausgearbeitete Vorschläge, die mir durchaus nachvollziehbar erschienen.

      Diese Regelung sollte die Ungerechtigkeit beseitigen, dass gewisse Teile der Bevölkerung für die Finanzierung der gesellschaftlich wünschenswerten Höherqualifikation ihrer Kinder herangezogen werden (die steuerzahlenden Leistungsträger, durchaus auch schon des unteren Mittelstandes), andere (die auch keine Steuern zahlen) nicht. Das hat(te) den Effekt, dass viele ihre Leistungseinbringung zurückziehen, weil die Zuerkennung der einkommensabhöngigen Transfers durch Kumulation in der Summe mehr einbringen kann als die Erwerbsarbeit. (z.B. Rückgehen auf Teilzeitbeschäftigungen, Schwarzarbeit; Einstellen "offizieller" Frauen-Berufstätigkeit)) Zudem würden durch Stipendien zwei Klassen von Studenten geschaffen: Diejenigen, die als Bittsteler bei ihren Eltern auftreten, und diejenigen, die als Rechtsanspruch an die Gesellschaft ihr Studium von dort finanziert bekommen. Kekoppelt wurde dies mit einem System optimierter Vermittlung von Teilzeitjobs (es schadet nicht, wenn künftige Akademiker auch andere Lebenswerlten kennen lernen) und der für alle gleich hohen Familienbeihilfe, deren Auszahlung sich an der Dauer der Regelstudienzeit orientiert.
      Dahinter stand auch der Gedanke, dass im Grunde die progressive Lohn- und Einkommenssbesteurung schon ein durchaus wirksames Mittel der "Umverteilung" ist, diese aber hinreichend ist und nicht durch weitere kumulierbae Umverteilungen Leistungsträger noch mehr bestraft. Zudem wurden damals schon (moderate), keineswegs annnöhernd kostendeckende) Sdtudienbeiträge vorgeschloagen.. Denn: Was nichts kostet , ist nichts wert. Und niemand soltle sagen, ihm sei das Studium aus souzioökonomischenGründen verwehrt. Zudem ist beim gegenwärtigen System der Zuerkennung von Studienbeihilfen der Unterchied von sozioökonomischund soziokulturell zu beachten; außerdem gibt es bei einigen Berufen offensichtlich die Möglichkeit, es sich "zu richten, "ein (fast) Null-Einkomen auszuweisen und so Höchststipendium für die Kinder zu lukrieren. Andere klönnen das nicht.

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 16:46

      Vielen Dank für Ihre Reaktion. Zwar wird meine Frage nicht beantwortet, aber da ohnehin nur die restriktiven Kreditvergabemodalitäten "angedacht" wurden, ist das auch nicht mehr von Belang. Jedenfalls bin ich Ihnen dankbar, daß Sie mir bewußt gemacht haben, daß hierzulande bei der Vergabe von Studienbeihilfen der sozioökonomische und sozikulturelle Unterschied beachtet wird. Ich denke, in die eine, oder andere soziologische Misere sollten nahezu 99 Prozent der Studierenden fallen. Bei solchen Achtsamkeiten und Regelungen ist es natürlich völlig undenkbar Stipendien für Stipendienwürdige auch nur anzudenken.

      Ich möchte hier nur ein Familienbeispiel einbringen: Mein Neffe studiert an der University of Illinois (Urbana/Champaign). Er bekommt ein Vollstipendium /1.600 $ p.m.). Klingt viel, braucht man aber schon. Naja, wie kommt man zu sowas? Nach der WU (mit 23) wurde er beim IHS (Wien) aufgenommen. Dort bekam er, während der 2 Jahre Studium, wenn ich mich recht entsinne, um die 700 € p.m. Um am IHS studieren zu dürfen, muß man ziemlich gut sein, möchte ich nur vorausschicken. Und nur diejenigen, die von dort (IHS) kommen, haben eine Chance in amerikanischen oder englischen Universitäten als Vollstipendiant aufgenommen zu werden. Allerdings muß man sich für 5 Jahre verpflichten und auch Assistentendienste für Professoren verrichten. Bei einem Abbruch vor der Zeit werden die bereits ausgezahlten Stipendien zurück verrechnet.

      Ich glaube für solche Regelungen werden österreichische Universitäten, auch nach vollständiger Umsetzung von Gesamt- und Einheitsschulen nie mehr greifen können.

    • Karl Rinnhofer
      29. Oktober 2010 17:17

      @Erich Bauer Auch ich danke Ihnen für die rasche und konstruktive Reaktion und die Bereitstellung des interessanten und bezeichnenden Fallbeispieles.
      Es war mir bewusst, dass ich Ihre eigentliche Frage nicht beantwortete; die seinerzeitige Diskussion beschäftigte sich damit als eigentlich weiterführenden Aspekt nicht. Wichtig war mir klarzustellen, dass diese vorgeschlagenen Mini-Studentenkredite bloß eine ergänzende materielle Minimalbasis zum studentischen Überleben sein sollten und für jedes Semester extra nach Studienerfolgserweis über das jeweils letzte zu beantragen waren. So wurde Kostenbewusstsein geschaffen und zu ökonomisch-zügigem Studienfortschritt motiviert. Denn nur Gratisleistungen zu maximieren erweisen sich für jeden Staat als Sackgasse.

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 17:34

      Karl Rinnhofer,
      "...So wurde Kostenbewusstsein geschaffen..."

      Die Form dieses Stipendiums an der University of Illinois entspricht meiner Meinung nach eines "beinharten" Kredits (Glaube/Hoffnung an die Bedeckung). Der "Ernst" der Lage wird hier auch dem Dümmsten klar (Rückzahlung der Summe aller Auszahlungen). Da muß man schon viel an Entschlossenheit und Entscheidungsverantwortung aufbringen. Übrigens, wie bei jedem Kredit. Ich frage mich nur, wo und wann ein Kostenbewußtsein hierzulande bei den heute Studierenden je geschaffen wurde....

  17. Brigitte Imb
    29. Oktober 2010 12:50

    Solange die Regierung 100 Mio € für unnützige Inserate zum Fenster hinauswirft, solange die Regierung Schmiergelder( Lobbying in Mio Höhe) zahlt und solange nicht einmal über eine sinnhafte Verwaltungsreform diskutiert wird, solange sollten die Regierenden die Finger von der Familienbeihilfe lassen.
    Wenn all diese Einsparungen durchgeführt worden sind, dann kann man gerne über weitere Maßnahmen sprechen und dabei sollte es auch keine Tabus um Sozialleistungen geben.

    Bis dahin bin ich eindeutig auf der Seite der Studenten, bzw. derer Eltern.

    Die Angelegenheit wird den Schwarzen auf den Kopf fallen, denn die Roten versuchen sich bereits wieder abzuputzen - "das Budget ist nicht in Stein gemeißelt( Zit. Faymann).

  18. Markus Theiner
    29. Oktober 2010 12:41

    Die Kriterien nach denen man die Befreiung von den Studiengebühren (die es ja noch gibt), die Familienbeihilfe und diverse Stipendien bekommt sind sich teilweise sehr ähnlich.
    Die erste Frage die sich mir stellt ist daher nicht, wie viel Geld die Studenten brauchen oder ob man eine Beihilfe kürzen soll, sondern warum es da eine solche Vielgleisigkeit braucht.

    Die Theorie dahinter ist ja schon ein wenig absurd. Einerseits sind die Eltern verpflichtet für den Unterhalt ihrer Kinder zu sorgen, weshalb sie eine Familienbeihilfe bekommen. Andererseits gibt man den Kindern aber direkt auch noch Beihilfen, weil es den Eltern eben nicht zumutbar sei, für den Unterhalt der Kinder zu sorgen - bzw. sie es trotzdem nicht können.
    Warum kann das nicht alles über einen Kanal laufen? Dann könnte man auch viel leichter beurteilen, ob die Studenten genug Geld bekommen, und ob die dafür zu erfüllenden Bedingungen angemessen sind.

    Wobei spätestens dann eine ideologische Frage auftaucht: Wen trifft wie viel Verantwortung für das Studium? Wieviel Selbstverantwortung ist den Studenten zumutbar?

    Gratisstudium für Alle mit zusätzlicher Förderung für die Lebenshaltungskosten während dem Studium, weil die Akademikerquote für die Volkswirtschaft wichtig ist?

    Selbstverantwortung der Studenten, die sich das Studium zumindest teilweise selbst finanzieren müssen (Job, Eltern, Kredit, Private Stipendien...), weil die zur Finanzierung notwendige Steuerlast volkswirtschaftlicher Irrsinn ist und die Studenten von ihrem Studium ja vor allem selbst profitieren?

    Argumentierbar wäre Beides. Aber so weit kommt unsere Politik ja schon garnicht mehr. Sie behauptet einfach, dem ersten Ansatz zu folgen und ignoriert die riesige Kluft zwischen Theorie und Realität.
    Gratisstudium für alle? Schon, aber mangels notwendiger Mittel kann man kaum noch von "Studium" sprechen. Die Qualität sinkt.
    Beihilfen bis zum Abschluss? In der Theorie vielleicht, aber zumindest bei überlaufenen, schwierigen Studienrichtungen ist das in der verfügbaren Zeit selbst für die fleißigsten Studenten kaum zu schaffen.

    Wer das Studentenparadies schaffen will muss auch konsequent sein und das notwendige Geld auftreiben - sprich es an anderen Stellen einsparen. Und damit muss man sich dann eben auch dem Wähler stellen.
    Zumindest in der Theorie.

    • Logiker
      29. Oktober 2010 13:20

      vor allem wird es dann schwierig, wenn die linken Rattenfänger die Kuschelgesellschaft von der Wiege bis zur Bahre propagieren und dadurch Eigenverantwortung und Eigenständigkeit vernichten. Wie schön dass es jetzt für den Schuldenabbau ( der ja gar noch nicht erfolgt) sowie Budgetsanierung ( ein bisschen) einen schwarzen Finanzminister gibt, der für die soziale Kälte verantwortlich ist.

  19. Vayav Indrasca
    29. Oktober 2010 12:09

    "Mit einem Hochschulabsolventenanteil von 20 Prozent je Jahrgang liegt Österreich weit hinter dem OECD-Mittel von 36 Prozent."

    Dass man immer noch so blöd sein kann, versteh ich nicht. Dass ein linkes Journalisten Spatzenhirn einfach nicht kapiert, dass man in diesen ganzen Statistiken Äpfel mit Birnen vergleicht. In Italien zum Beispiel zählen die Kindergärtnerinnen zu den Akademikern.

  20. Laura R.
    29. Oktober 2010 12:04

    Richtig glücklich war er, der Werner, hat er g`sagt, daß er si net verletzt hat, wie er umg`fall`n, is und es so einen Schepperer g`macht hat bei die Büdscheeverhandlungen, weil er auf des dicke Burli, den Sepperl g`landt ist, der da schon g`leg`n is.

    • Kurt22
      29. Oktober 2010 16:18

      Und der Werner hat auch g´sagt, er würd eh vieles verbessern, wenn´s ihm der Seppi erlaubt. Wie gut würd´s uns doch allen gehn, wenn der Werner allein regieren könnt! Und dann noch der Michl in Wien, s´wär glatt is Schlaraffenland.

    • Undine
      29. Oktober 2010 18:43

      @Laura R.

      Da war's ja richtiggehend a Glück, daß da Pröll Pepi so polstert is!

  21. Graf Berge von Grips
    29. Oktober 2010 11:45

    Nr. 281
    Logo! Die Kürzung dieser Beihilfe geht Hand in Hand,
    mit der Abschaffung der Familien in diesem Land.

    • Kurt22
      29. Oktober 2010 16:15

      LIeber Graf, irgendwas muß ja gegen die Familien unternommen werden, dass wir unsere Immigranten lieb haben!

  22. E.F.
    29. Oktober 2010 11:44

    Sind studierende Jugendliche unserer Gesellschaft "mehr wert", als beispielsweise
    Jugendliche mit Lehrausbildung???? - die eine Zusatzausbildung selbst bezahlen
    müssen! und längst schon in den Steuertopf einzahlen, während die Studierenden
    davon Nutzen ziehen. Seltsam, dass ausgerechnet Parteien , die sonst immer für soziale
    Gerechtigkeit auf die Barrikaden steigen, dies übersehen.
    Warum?? - Sehe ich das falsch??

    Ich wünsche einen angenehmen Tag!

    • Philipp Starl
      29. Oktober 2010 12:03

      Vollkommen berechtigte Frage. Ich jedenfalls (und das als Akademiker) wage zu bezweifeln, dass der volkswirtschaftliche Wert (will man ihn denn bemessen) eine Publizistikabsolventen höher als der eines Lehrlings ist, der im Maschinbau tätig ist.

      Die Steuern des Lehrlings zahlt der Publizistikabsolvent mangels Einkommen niemals. Warum mangels Einkommen? Nun, wer von Steuergeld bezahlt wird, kann wohl kaum behaupten, Steuern zu zahlen.

    • Logiker
      29. Oktober 2010 13:32

      wenn sie die Lohnsteuer meinen, wird auch ein Lehrling kaum Steuer bezahlen (bis 11000.- € Einkommen keine Lohnsteuer), jedoch zumindest Sozialversicherungsbeiträge.

    • Philipp Starl
      29. Oktober 2010 13:38

      @ Logiker

      Und der Arbeitgeberbeitrag ist was genau?

  23. Wolfgang Bauer
    29. Oktober 2010 11:08

    Vielleicht haben die "StudenierendenfunktionärInnen" sich und den von ihnen zu Vertretenden ein schreckliches Eigentor geschossen: Die in der Therme Wellnässenden haben vielleicht den Wechsel des Begriffes "Studenten" zu "Studierenden" ernstgenommen und so aufgefasst, dass jetzt im Unterschied zu früheren Zeiten, als es noch ein Studentenleben gab, dauernd studiert wird. Dann kann natürlich die Beihilfendauer gekürzt werden! Man sieht: Gendergerechtigkeit kann ihren Preis haben. Darum zurück zum Begriffspaar "Student, Studentin"! Gaudeamus igitur!

    Ein Scherz ist auch, welche Lehrenden es heutzutage z.B. an der Wirtschaftsuni gibt: Der ausgebildete Traumtänzer Mag. Christian Felber, dessen "unreinen Mist" (Zitat nach Karl Valentin) man letzten Sonntag wieder einmal im ORF hören konnte, darf an der WU damit die Studenten füttern und verführen. Ein junger Mensch kann ja durchaus darauf hereinfallen. Verantwortungslos von der Uni-Führung.

  24. terbuan
    29. Oktober 2010 11:07

    Gesudere hin, gesudere her!
    Ich habe meinen beiden Söhnen ihr Studium mitfinanziert, sie haben ihren Beitrag durch eigene Arbeit nebenbei und eigenes Einkommen geleistet, das hat bestens funktioniert, es muß nur der Wille zur Leistung und zur Unterstützung auf beiden Seiten vorhanden sein.
    Mein Verständnis für derartige Demonstrationen liegen bei Null!

  25. Stadtindianer
    29. Oktober 2010 10:43

    Frau Krawagna-Pfeifer hat doch ein recht einfältiges Bild von den Studierenden. Meine Erfahrungen: Von Ausnahmen abgesehen, haben Studierende durch Unterstützung aus dem Elternhaus und durch Transferzahlungen ein sehr hohes Einkommen zur Verfügung. Das müssen sie aber auch, denn sie müssen gut Wohnen, gut Essen in nicht billigen Lokalen, haben Auto sowie teuere Hobbys und fahren groß auf Urlaub. Das alles muss heute ein Student finanzieren, denn Entbehrungen entsprechen nicht mehr dem Status eines Studierenden. Da ist ein Zuverdienst oft notwendig, um mithalten zu können.
    Was fehlt, ist der Anreiz das Studium zügig zu beenden. Einerseits da die Transferzahlungen enden würden, die elterlichen Ergänzungen und die Begünstigungen für Studierende in allen Lebenslagen. Das Einstiegsgehalt nach dem Studium ist aber nicht höher als das studentische Schlaraffenland. Viele Verfallen dann in einen Arbeitsblues oder bekommen psychische Störungen und sind vom Leben überfordert, da es gilt für sich selbst zu sorgen und noch dazu durch Steuern die Transferzahlungen für andere zu verdienen.
    Das Studentenleben wurde in den letzten Jahren zum Trugbild des Arbeitslebens degradiert. Einige sehen das ein, andere glauben mit Demonstrationen und Uni-Besetzungen dagegen ankämpfen zu können.
    Wenn das Vorgelegte der Bundesregierung nicht der große Wurf ist, dennoch muss an der Behebung von Fehlentwicklungen gebastelt werden.

  26. Reingruber
    29. Oktober 2010 10:25

    Es ist unproblematisch, die Familienbeihilfe mit 24 Jahren enden zu lassen!
    Selbst habe ich ein 9-jähriges Gymnasium mit paralleler Handwerksausbildung in einem idyllischen Salzburger Ort absolviert, habe danach meinen Präsenzdienst (2002 noch mit 8 Monaten) geleistet, also auch ein ganzes Jahr verloren und nach weiteren vier Jahren mein Studium an der FH in Salzburg abgeschlossen. Zu dem Zeitpunkt war ich dann 23. Ich hätte also, sofern ich an einer TU studieren wollte, noch ein weiteres Jahr Zeit gehabt, mein Studium verspätet abzuschließen.
    Daneben war es mir übrigens noch möglich, in einer Burschenschaft aktiv zu sein und im Kollegium meines Studienganges zu sitzen.

    Das, was hier - von Seiten der Studenten - veranstaltet wird, ist jammern auf hohem Niveau. Jeder Tag, an dem gejammert wird ist ein Tag weniger zum Lernen, Arbeiten oder zum Aktivsein!
    Familienpolitisch ist es in der Tat das falsche Signal. Aber ich bin auch ein strikter Gegner von direkten Zuwendungen. Besser wären Steuer- und Sozialabgabenerleichterungen bei Haushalten mit Kindern. Für die Studenten selbst sollte es zusätzlich eine allgemeine Steuer- und Abgabenbefreiung (nicht erst durch den Lohnsteuerausgleich) geben.

    • Wertkonservativer
      29. Oktober 2010 10:29

      @ Reingruber:

      Meine Hochachtung!
      Die Essenz: mehr arbeiten, weniger jammern!

    • mreingru
      29. Oktober 2010 10:32

      @ Wertkonservativer
      Herzlichen Dank!

    • Undine
      29. Oktober 2010 18:49

      @Reingruber

      Welch erfreulicher Beitrag!

    • BRS (kein Partner)
      30. Oktober 2010 09:04

      Vielleicht tue ich mir mit den Grundrechnungsarten etwas schwer.
      Sie haben ein 9jähriges Gymnasium (??) besucht.
      Sie waren 8 Monate beim BH.
      Sie haben 4 Jahre an der FH studiert.
      Sie waren mit 23 mit ihrer Ausbildung fertig.
      23-4-1-9-4 =5
      Sie haben mit 5 Jahren in der Volksschule begonnen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      30. Oktober 2010 11:14

      Das Gymnasium dauerte bis etwa 1970 tatsächlich neuen Jahre.

    • BRS (kein Partner)
      30. Oktober 2010 17:12

      @Trollfresser

      Das Gymnasium hat in Österreich immer 8 Jahre gedauert.
      1968 hat der damalige Unterrichtsminister Piffl-Percevic versucht das 9. Gymnasialjahres durchzusetzen.
      Ein Volksbegehren setzte seinen Bemühungen ein Ende, worauf Piffl von seinem Amt zurücktrat. (meines Wissens überhaupt der einzige Rücktritt aus der Unvereinbarkeit der eigenen Überzeugung und dem politischen Auftrag- er genießt heute noch meine Hochachtung)

    • mreingru
      31. Oktober 2010 07:53

      @BRS: Das "Geheimnis" ist der Geburtsmonat Juli.

  27. Philipp Starl
    29. Oktober 2010 10:23

    Österreich- Land der Suderanten.

    Auch hier in diesem "Forum" ist ein eingekehrtes Suderantentum konstatierbar, man sehe sich nur die zwei bestbewertesten Kommentare an. Ich verfolge die Bewertungen der Kommentare schon länger und kann in den bestbewerteten Beiträgen fast ausschließlich Kritik an diesem oder jenem wahrnehmen.

    Ich brauche diese Aussage gar nicht belegen, man sehe sich nur die jeweils bestbewerteten Kommentare der letzten Tage an und man sieht sehr schnell, dass ich mich im Recht befinde.

    Dabei gäbe es hier genug fähige Köpfe, inklusive Herrn Unterberger selbst, die konstruktive Debatten über diverse Themen führen könnten. Leider wird diese Chance nicht wahrgenommen, es wird einfach hingehackt und sich gegenseitig getätschelt. Es wahrhaft bedauerlich.

    Der weitaus bessere Weg wären differenzierte Artikel mit viel Faktengehalt und neuen Lösungswegen, wären Diskussionen, ob denn ein Staat z.b. überhaupt für die Bildung von ein paar sich einfach nur niedersaufenden linken unfähigen Köpfen aufkommen soll, die dann immer nur Fächer belegen, die nirgends am Markt nachgefragt werden.

    Genauso erbärmlich ist es, wenn Frau KKP Lob zugesprochen wird, obwohl sie nichts weiter tut, als an der Zitze der OECD- Statistik zu nuckeln. Um Gottes Willen, wir haben eine so hohe Akademikerquote, wir sterben aus! Statt dass man sich Gedanken macht, wieviel Sinn diese Quote überhaupt macht, wenn man schon im Kollektivismus sich befindet. Wenn man schon so diktatorisch argumentiert und meint, es müsse etwas am Volkswirtschaftswert gemessen und dann entsprechend geändert werden, könnte man sich z.b. fragen, inwieweit eine erhöhte Akademikerquote zu höherem Wirtschaftswachstum führt. Ich sage Ihnen ehrlich, meine geschätzten Damen und Herren, es gibt keine Korrellation zwischen diesen beiden Fakten. Weder stehen Nationen mit vergleichbar niedriger Akademikerquote schlechter als andere Nationen da, was die Wirtschaft betrifft, noch stehen Nationen mit hoher Akademikerquote besser da.

    Oder wie wär es z.b. mit der grundsätzlicheren Diskussion, was es den Staat überhaupt angeht, wieviele Menschen studieren. Will der Staat etwa die Bürger zum Studieren zwingen, obwohl z.b. rein hypothetisch gesprochen keiner mit einem Studium glücklich ist?

    Was wäre denn, würde niemand studieren wollen? Würde man dies auch beklagen? Würde man sich als Bananenrepublik bezeichnen, weil man eine Akademikerquote von Null hat? Die werten Herrschaften inklusive Unterberger erwecken den Eindruck, als wären sie dem linken Diktatorentum eher näher als einer auf Freiheit basierenden Betrachtung, da man ja nicht diskutieren würde, inwieweit eine Maßnahme des Staates den Bildungsstand der Bürger verringern könnte, folgte man dem liberalen Prinzip, dass es den Staat eben wirklich gar nichts angeht, wie hoch denn der Bildungsstand seiner Bürger ist.

    Ich bitte hier auch gleich von dem Gedankenexperiment verschont zu werden, dass alle dumm wären und somit nicht genügend Steuern zahlen würden. Nicht nur, dass diese Annahme unrealistisch ist, sie ist auch falsch, wie man an China sieht. Ich wüsste jedenfalls nicht, dass die Chinesen ihre Steuereinnahmen hauptsächlich von Akademikern lukrieren.

    Und so schließt sich der Kreis. Es wird weiter gesudert, weiter gmotschgert, nur Lösungswege werden nicht aufgezeigt und schon gar nicht wird sich mit den Themen professionell auseinandergesetzt. Man spricht zwar diffus von Werten wie Heimat, Recht, christlich- soziale Werte, Freiheit (wobei nonchalant darüber hinweggegangen wird, dass sich christlich- soziale Werte nicht mit Freiheit verbinden lassen) und von Einsparungen und Reformen, aber vor konkreten Aussagen wird zurückgeschreckt, man könnte sich ja eingehender mit einem Thema beschäftigen müssen. Da sudert man doch lieber weiter.

    Herzlichst.

    • Philipp Starl
      29. Oktober 2010 10:25

      Um Gottes Willen, wir haben eine so hohe Akademikerquote, wir sterben aus!


      Muss natürlich heißen, niedrige Akademikerquote.

    • Alexander Renneberg
      29. Oktober 2010 10:35

      3 sterne.
      sie haben völlig recht herr starl.

      aber oft sind es bei den bürgerlichen die kleinen dinge über die es sich zu alterieren lohnt.
      das anzuprangern gibt ordentliches unverständnis......
      wie z.b. meine ansicht, dass das 13. & 14. gehalt voll besteuert werden sollte ab ca 2.500 brutto.

    • Johann Scheiber
      29. Oktober 2010 10:43

      Herr Starl, sie sudern da zwar auch ein wenig, aber wo sie recht haben. haben sie recht.

    • Samtpfote
      29. Oktober 2010 10:53

      Lieber Philipp!
      Gutes sudern ist die Voraussetzung für uns Wertkonservative (Liberale)! :-)

      Da sich aber die meisten hier im 3. oder 4.Viertel des Lebens befinden und daher persönlich etwas riskieren müssten, würden sie sich in die Öffentlichkeit (abseits dieses Blogs) begeben, ist Matschkern halt die einzige sofort realisierbare form des Protestes.

      Das Durchschnittsalter der gestern Demonstrierenden, und deren durchschnittliches Einkommen (ich Tippe auf die Höhe der Familienbeihilfe) lässt die Risikogrenze sich zu "outen" gegen 0 gehen.

      Viel Fun no Risk.

      Das ist halt bei Vielen hier nicht der Fall.

      Viel Risk - no fun.

    • Philipp Starl
      29. Oktober 2010 11:04

      @ Renneberg

      Man könnte sogar noch weiter gehen: wieso sollte jemand Anspruch auf Geld haben, für das er nicht arbeitet? Woher leitet sich der Anspruch auf Weihnachts- und Urlaubsgeld ab? Man kann dies natürlich einzeln ausverhandeln, aber den Unternehmer zwingen?

      Und wenn man bei Löhnen ist, sollte man sich zuerst die Arbeitgeberabgaben, die so genannten Lohnnebenkosten, ansehen. Es ist ein Witz, wieviel ein Arbeiter von seinem Lohn abgeben muss und es nicht einmal merkt. Der Staat greift hier ungeniert doppelt zu: einmal bevor der Lohn überhaupt ausbezahlt wird und dann nochmal beim ausbezahlten Lohn.

      Ich finde die Idee, den Staat überhaupt für gewisse Dinge zu bezahlen, ist schon recht seltsam und zugleich komisch. Stellen Sie sich vor, Sie kommen in ein Dorf. Der Dorfälteste begrüsst Sie freundlich und weist Sie auf die Regeln hin: jeder muss die Hälfte seiner Ernte abgeben. Damit versorgt man in dem Dorf nicht nur diejenigen, die gar keinen Acker bestellen wollen, sondern auch 20 Dorfmitglieder, die für die Verteilung dieser Ernte zuständig sind und zu sonst nichts. Würden Sie das jemals tun? In so ein Dorf ziehen? Mal abgesehen davon, dass Sie in diesem Dorf nach ein paar Wochen draufkommen, dass die 20 Ernteverteiler einen Teil der Ernte verkaufen und sich damit niedertschechern und die anderen Bauern zu beeinflussen, indem sie ihnen Geld zustecken. Et Voila, le systeme de la autriche.

      Oder noch krasser: würden Sie jemanden bezahlen, damit er für Ihr Kind die Schule aussucht, die Schule nach seinen Wünschen gestaltet und nur das lehrt, was ihm richtig erscheint? Und nebenbei finanzieren Sie auch noch ihn selbst und andere Schüler damit. Würden Sie das tun? Nein? Dann willkommen, Sie haben gerade die Privatisierung des Bildungssystems gefordert.

      Wissen Sie, welche Maßnahme ich als allererstes setzen würde, würde ich jetzt auf der Regierungsbank sitzen und eine Mehrheit im Parlament haben? Ich würde ein Insolvenzrecht für Österreich einführen und es sofort exekutieren:

      Kassasturz, Vergleiche mit Gläubigern, Verkauf allen Eigentumes, Kündigung aller belastenden Verträge v/o Sozialausgaben, sowie Kündigung aller Verträge aus denen Einnahmen entstammen, da ja in dem Fall Schuldner und Gläubiger zusammenfallen: tabula rasa, clear slate.

      Und dann fängt man von vorne an, man erstellt eine neue Verfassung innerhalb zweier Wochen und lässt ab nun die Bürger entscheiden, wofür sie denn zahlen wollen und wofür nicht.

    • Philipp Starl
      29. Oktober 2010 11:06

      @ Samtpfote

      Nun, das hindert Sie ja nicht, sich den Themen sachlich zu nähern und Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Ich bin sicher, niemand wird in diesem Land politisch verfolgt, weil er/sie die ökonomische Sinnlosigkeit von Akademikerquoten feinst säuberlich herausarbeitet :-) .

    • Samtpfote
      29. Oktober 2010 11:28

      Lieber Philipp!

      Da würde ich gerne neben Ihnen sitzen :-)

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 11:35

      Akademikerquote = zukünftige Beamtenquote/Parteipolitquote? Ist vielleicht etwas überspitzt...oder doch nicht?

    • Philipp Starl
      29. Oktober 2010 12:00

      @ Samtpfote

      Dazu haben wir ja morgen Gelegenheit :-) .

      @ Bauer

      Zwar überspitzt, aber ich finde das einen guten Ansatz. Wohin gehen denn die ganzen Publizistikstudenten? Richtig, die finden wir in den Redaktionsstuben der vom Steuergeld gespeisten Zeitungen wieder.

      Wohin gehen die ganzen Politikwissenschafter? Richtig, die findet man in den Parteizentralen wieder. Ist ja logisch, wenn meine Leistung am Markt nicht nachgefragt wird, muss ich an den Staatsbusen, um mich zu nähren.

    • Alexander Renneberg
      29. Oktober 2010 12:49

      samtpfote hat natürlich auch recht.

      wir würden tatsächlich etwas riskieren, mich eingeschlossen.
      daher agieren wir um einiges vorsichtiger als es die studenten tun können.

      aber es hindert uns nicht konstruktiv zu sein wie philipp schreibt.

    • FranzAnton
      29. Oktober 2010 14:27

      Das Gesudere ist schon wichtig, sogar grundlegend, im Sinn von Verbreitung der Kenntnis realer, abzulehnender Zustände; wie aber schon etliche in diesem Forum Postende anmerkten: Ohne reale Aktivitäten, welche auf Besserung der verzwickten Probleme abzielen, gleichen die Sudereien leider hauptsächlich einem Dampfablassventil. M.E. wären direktdemokratische Initiativen zu setzen, um das Steuerruder der Republik per Volksvoten in rationale Richtung zu drehen. Über die genaue Vorgangsweise wäre zu diskutieren.

    • Philipp Starl
      29. Oktober 2010 14:45

      @ FranzAnton

      Wenn das Sudern aber von einem Fakten Aufdecken und Aufzeigen zu einem ostentativen Hinweisen auf Umstände, die schon längst bekannt sind, verkommt, wird es sinnlos wenig ergiebig.

      Direktdemokratische Mittel sind leider zu wenig ausgeprägt, um effektive Instrumente zu sein, leider!

  28. Alexander Renneberg
    29. Oktober 2010 10:03

    was sollen die ganzen proteste?

    wenn jemand eine htl besucht wird das 5 jahr eingerechnet.

    ebenso der zivildienst, ebenso das bundesherr.

    und nebenher können die werten studenten ohne probleme die grundsicherung beantragen wenn sie ihre arbeitsleistung zur verfügung stellen können.
    (also 3 tage wo arbeiten, sie blöd anstellen und rausgeworfen werden reicht da schon)
    laut AMS

    also was soll das heulsusengetue?

  29. Josef Maierhofer
    29. Oktober 2010 10:01

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Mit 24 sollte man längst fertig studiert haben. Meine Tochter hatte mit 23 bereits 2 Studien im Ausland erfolgreich abgeschlossen. Ich selbst habe mein Studium zur Gänze selbst finanziert und das auch in 5 Jahren und in dieser Zeit auch mehr Steuern gezahlt als das 'Fast gratis Studium' bei uns gekostet hat.

    Die Studenten stehen auf der Straße.

    Viel schlimmer finde ich die Kürzungen bei den kinderreichen Familien und die Streichung der 13. Familienbeihilfe.

    Die Familien stehen nicht auf der Straße.

    @ Dr. Unterberger

    Klar würde eine Föderalismusreform, eine Gesetzesreform, eine Verwaltungsreform, ein Privilegienabbau wesentlich mehr bringen als die Kürzung der Familienbeihilfe.

    Das aber würde Überzeugungsarbeit und Mühen benötigen und vor allem eine sattelfeste Regierung, die weiß, was sie will. Es ist immer einfach sich an den Schwächsten 'abzuputzen'.

    Da Dr. Unterberger schon alles dazu gesagt hat (Vertreibung der Arbeit aus Österreich, Vertreibung des Kapitals aus Österreich), kann ich meine Betrachtung dazu hier beenden.

  30. Celian
    29. Oktober 2010 09:53

    Alles richtig, was A.U. sagt, kommen wir daher gleich zur OECD-Studie KKPs. Österreich hat nur 20 Prozent, in anglo-amerikanischen Ländern liegt der Anteil an Hochschulabsolventen wesentlich höher, in Australien sogar bei 59 %. Der Grund dafür ist, daß Österreich im Vergleich zu anderen Ländern ein elitäres Hochschul-System hat. Würde man sich an die anglo-amerikanischen Länder anlehnen, müßte der Begriff Hochschule weiter ausgedehnt werden, dann wäre halt das Niveau so niedrig wie in diesen Ländern. Bei uns kommt aber Qualität vor Quantität, auch wenns nicht so ausschaut, im internationalen Vergleich ist es so.

    Andererseits findet dafür ein Jungakademiker in Österreich deutlich leichter einen adäquaten Arbeitsplatz als in Ländern mit Akademiker-Schwemme.

    Außerdem befindet sich Österreich in bester Gesellschaft, Deutschland und die Schweiz, dem reichsten Land der Erde. Österreich ist siebentreichstes Land. Irgendetwas machen wir also schon richtig.

    Bitte keine OECD-Studien oder Eurostat-Statistiken mehr. Diese lassen viele Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern unberücksichtigt und ermöglichen es, Sachverhalte völlig falsch aussehen zu lassen. Sieht man ja auch am ominösen Gender Pay Gap, das von der Linken im halbjährlichen Rhythmus lamentiert wird. Und bei dem völlig übersehen wird, dass Frauen viel häufiger in Teilzeit arbeiten, u.s.w. Warum Dinge so und so liegen, kann man in nackte Zahlen wunderbar hineininterpretieren. Aber vielleicht ist das genau der Grund, warum diese Statistiken bei den linken Demagogen so beliebt sind.

    • Reingruber
      29. Oktober 2010 10:31

      Man müsste soweit gehen und die HTLen und HAKen wieder als das was sie sind, nämlich als postsekundäre Ausbildung ansehen. Dann hätten wir auch eine ähnlich hohe "Akademiker"quote wie es die USofA und andere Länder haben. Denn unsere qualitativ hochwertigen berufsbildenden Schulen sind beispielsweise auch mit den bundesdeutschen Fachhochschulen vergleichbar. Das was man in Österreich eine FH nennt, hat hier in der Bundesrepublik kein Pendant. Das beginnt mit den Zugangsvoraussetzungen, zieht sich über die Ausbildung und endet mit der Einstufung des Abschlusses im öffentlichen Dienst.

  31. Erich Bauer
    29. Oktober 2010 09:47

    Die jungen Studentenfunktionäre sind sehr erbost über die Familienbeihilfe bis 24.Die “Verbraucherrolle” (Cocktailgebrauch) ist in Gefahr! Eine Studentenfunktionärrin (streng katholisch) und die von der ÖH sind sich da, wenig überraschend, total einig, wie sie bereits am Sonntag im ZIB postulierten. Für beide scheint die “Familienbeihilfe” ein persönlicher Bestandteil ihres Lebensplanes zu sein. Wozu entstammt man aus einer Familie? Persönlich dachte ich zwar, daß die “Familienbeihilfe” als “Ausgleich” für den Steuerraub, den jeweiligen Familienerhaltern zugute kommen sollte. Ich dürfte da einer falschen Sichtweise anhängen. Auch der “Katholikin” dürften die materiellen Zwänge und Umstände der “Familie” total wurscht sein. Einzig und allein das Recht auf IHRE Familienbeihilfe ist für sie (auch für die ÖHlerin) relevant.

    4. Gebot: “Du sollst deinen Eltern die Familienbeihilfe wegnehmen. Denn die Eltern sind für DEINE Familienbeihilfe da!“

    4a). Gebot: “Du sollst deine Eltern VERKLAGEN, wenn sie dir die gestrichene Familienbeihilfe nicht ersetzten.

    Funktionärinnen sind so… sonst wären sie keine Funktionärinnen… Lebenslange Stallfütterung als Lebensplan inbegriffen...

  32. Anton Volpini
    29. Oktober 2010 08:53

    Das erste Mal seit Beginn dieser Kontroverse bin ich mit den Ausführungen von
    Fr. KKP mehr einverstanden als mit jenen von Dr. A.U.
    Allein schon deshalb, weil sie sich auf das vorgegebene Thema konzentriert und dieses sogar logisch abhandelt. Sie wird doch nicht lernfähig werden?? :-))

    • Martin Bauer
      29. Oktober 2010 09:46

      zeigt sich auch am derzeitigen Stand:
      Andreas Unterberger (65)

      Katharina Krawagna-Pfeifer (54)

      Keinem von beiden (7)

      Abgegebene Stimmen: 126

  33. terbuan
    29. Oktober 2010 08:38

    Die lauten Proteste der Studenten zeigen nur, wie sich diese Gruppe der Bevölkerung die Anspruchsmentalität unserer Gesellschaft bereits verinnerlicht hat.
    Anstatt gegen die ungebremste Schuldenpolitik der Regierung oder gegen den Fortbestand von vor allem für junge Menschen unerklärlichen und unerträglichen Privilegien der älteren Generation zu demonstrieren, welche ihnen in Wahrheit ihre Zukunft rauben, gehen sie im Vergleich dazu wegen einer Marginalie auf die Straße!
    Was haben diese Studenten nur für eine erbärmliche, verantwortungslose Vertretung, die zu solchem Schwachsinn aufruft, es ist nicht unschwer zu erkennen, aus welcher Ecke sie kommt!

    • mike1
      29. Oktober 2010 08:53

      vollkommen richtig !
      wir wissen natürlich, dass diese demos von den linksgrünen utopisten (auch kommunistische fahnen wurden mitgeschleppt, das zeigt ja die geisteshaltung) organisiert werden.
      warum demonstriert man nicht für eine gleichstellung des pensionsalters von mann und frau (65 jahre) ? wieso ist es möglich, dass sich die regierung auf maßnahmen einigt, die in kürzester zeit vom werner niemand samt seiner genossen schmid, foglar wieder in frage gestellt werden ? welchen trottelhaufen haben wir eigentlich hier vor uns ?

      regnet das geld wie manna vom himmel (offensichtlich kapieren die rotgrünen realitätsverweigerer nicht, dass sie selbst der staat sind und für alles aufkommen müssen, was sie fordern) ?

      warum demonstriert man nicht gegen den bau der sinnlosen tunnels der öbb ? abermilliarden euros werden hier verschwendet.
      warum demonstriert man nicht für eine abschaffung der bundesländer, für eine echte verwaltungsreform ?

      und schließlich: man sollte ein studium - grundsätzlich - schon in 6 jahren schaffen...

    • Kaffeehäferl
      29. Oktober 2010 09:08

      @mike1

      und schließlich: man sollte ein studium - grundsätzlich - schon in 6 jahren schaffen...

      Wie fosca weiter unten ausgeführt hat, maturiert nicht jeder mit 18. War man vorher in einer HTL (und ist nie sitzengeblieben), kann man frühestens mit 19 zu studieren beginnen. Vorausgesetzt, man muß nicht erst den Wehr-/Zivildienst ableisten (i.e., Frauen, Untaugliche).

      Und es gibt Studien mit einer Mindestdauer von 12 Semestern, d.h. ein Durchhänger ist dann nicht drin.

      Wie auch immer, eine Lösung von Fairness läßt sich nur über Studiengebühren und Stipendien herstellen. Aber das will ja die ÖH nicht.

    • terbuan
      29. Oktober 2010 09:24

      mike1
      von wegen "linksgrüne Utopisten"!
      Ich habe es in einem anderen Beitrag schon erwähnt: In der Berliner U-Bahn verteilen solche Leute Flugzettel mit dem Aufruf:
      BEDINGUNGSLOSE GRUNDSICHERUNG FÜR ALLE!
      Daher weht der Wind, ein solches arbeitsfreies Einkommen ist ja u.a. auch die Voraussetzung, permanent Zeit zu haben um gegen das verhaßte Establishment demonstrieren zu können!

    • mike1
      29. Oktober 2010 11:10

      @ Kaffeehäferl : deswegen schrieb ich ja "grundsätzlich"...ausnahmen bestätigen die regel.

      und natürlich wären studiengebühren und stipendien absolut notwendig, aber ersteres wollen die roten halt auch nicht.

    • F.B. (kein Partner)
      30. Oktober 2010 10:17

      Da die Frage aufkam...
      Die Vertretung ist Sigrid Maurer, eine Kampflesbe, die zwar von Wirtschafts- und Sozialpolitik keine Ahnung hat, aber trotzdem brav das Maul aufreißt. So geht es nicht wenigen Leuten der Zunft. Das Fremdschämen nimmt kein Ende, wenn ich an die zahlreichen Besetzungen denke, wo die linksäußere Brut(das sind für mich keine richtigen bodenständigen Linken mehr...) meinte, sie müsse gleich wie die Kampfemanzen für die Gesamtheit der Frauen das Sprachrohr für die gesamte Studentenschaft darstellen. Nur blöd, dass mehr als 70 % der Studis keine Besetzungen befürworteten und lieber das tun wollten, zu dem sie auf der Uni sind, nämlich STUDIEREN!
      Gott sei Dank bin ich schon fertig und muss diesen Schwachsinn nicht länger ertragen. Ich hatte nie die Zeit zum Streiken, da ich neben meinem Doppelstudium, das ich in Mindestzeit abgeschlossen habe auch noch arbeitete, um die nötige Praxis im Hinblick auf die Zukunft zu sammeln. Wenn einer dieser hirnverbrannten Idioten meint, dass er durch die Besetzungen für mich gearbeitet hätte, sollte er sich vielleicht einmal darauf besinnen, was Arbeit überhaupt bedeutet, denn davon scheinen die wenigsten Streiker/Besetzer etwas zu wissen.
      Dafür habe ich auch einen aussichtsreichen gut dotierten Job in der Privatwirtschaft und welch Wunder ohne Hilfe seitens Parteiprotektion.
      Gehöre zwar ideologisch der alten Arbeiterbewegung an, da ich auch eben diesem Hause stamme und stolz auf meine Eltern, die sich von unten raufgearbeitet haben, bin.
      Ich wurde nach der christlichen Soziallehre erzogen und bin Anhänger von dem, was sich leistungsorientierte Arbeitnehmervertretung nennt und nicht eines System, wo dem Mindestlohnhackler dank der höheren Fixkosten weniger als dem Mindestsicherungempfänger im Börsl bleibt. Im Gegensatz zur Basis der SP, die in Ordnung ist, erleben wir bei den Funktionären (unter-)durchschnittliche Geister, die sich ein angenehmes Leben auf Kosten der Allgemeinheit machen und wenn der Hut brennt, schön populistisch wie gewohnt den Klassenkampf ausrufen. Dann laufen Nadelstreifsozis durch die Straßen und fordern Reichensteuern...
      Mir wurde Zeit meines Lebens nie etwas geschenkt. Ich habe stets gearbeitet auch neben der Schule und natürlich neben dem Studium. Wenn man aufsteigen will, muss man auch etwas dafür tun und das begreifen die Leute, die sich moderne Sozialisten/Sozialdemokraten nennen nicht. Da bin ich lieber trotz meines jungen Alters ein Befürworter alter Werte...

      Um zum Thema zurückzukommen. Zwar weiß ich nicht, wie ein Medizinstudent kürzer als 6 Jahre studieren sollte, aber die Reaktion des Volkes hinsichtlich der Streichung der FB ab 24(ich habe nie eine bekommen, da ich doch etwas über der Verdienstgrenze lag) ist dank der Besetzungen und zahlreichen Streiks der Studis durchaus nachvollziehbar...

  34. Doppeladler
    29. Oktober 2010 08:25

    Die Politik - in diesem Fall personifiziert durch den Finanzminister, der auch Obmann einer Christdemokratischen Partei ist - sendet mit den Budgetplänen die falschen Signale aus. Das ist meines Erachtens der Kern dessen, was aus Loipersbach mitgebracht wurde.

    Andreas Unterberger hat sicher recht, daß die Kürzungen im Familienbereich nicht so drastisch sind, wie sie dargestellt werden, und daß es auch anders gehen müsse. Aber auch Katharina Krawanga-Pfeifer hat recht, denn die Kürzungen sind in Relation zu anderen Maßnahmen überhöht.

    Der erst späte und relativ verhaltene Aufschrei des ÖGB (Interview mit dem Präsidenten heute im Morgenjournal, der sich erst spät der allgemeinen Protestbewegung verbal angeschlossen hat, weil die Kürzungen z. B. bei der Hacklerpension extrem moderat sind) zeigt klar dieses Mißverhältnis. So gesehen werden mit den Budgetplänen Signale ausgesendet, die alles andere als zukunftsorientiert sind. Daher auch das große Entsetzen verschiedener vor allem bürgerlicher Institutionen (Kath. Familienverband, Cartellverband usw.).

    Vor lauter Angst vor einem erstarkenden Strache (da gab es eine Aussage des ÖVP-Chefs nach der Budgetpräsentation) wurde die Heilige Kuh Hacklerregelung (einst Kind des Sozialministers Herbert Haupt) kaum angerüht. Gleiches gilt auch dafür, daß im Rahmen dieser Präsentation keine Pläne vorkommen, die auf eine Einhaltung des gesetzlich vorgesehen Pensionseintrittsalters abzielen - das wäre ein wahrlich großer Sparposten. Angst ist aber bekanntlich ein sehr schlechter Ratgeber und gerade ein christdemokratischer Parteiobmann sollte sich nicht davon lenken lassen. Vielmehr wäre es für diese politische Kraft zielführend endlich sich im Sinne jener Menschen zu engagieren, die bereits sind Verantwortung (in welcher Form auch immer: Familie, Beruf, Ehrenamt usw.) zu übernehmen.

  35. thomas lahnsteiner
    29. Oktober 2010 08:22

    Das niveau der österreichischen Unis befindet sich in permanentem sinkflug..immer mehr studienrichtungen werden zur linksgrünen indoktrination der studenten mißbraucht..
    und was das personal betrifft:
    vor allem in den bereichen soziologie, genderunwesen, publizistik, philosophie, geschichte, aber auch in zunehmenden masse bei den wirtschaftswissen-schaften tummeln sich immer mehr stramme ideologen der political correctness, die wenig mit objektiver wissenschaft am hut haben.
    In diesem umfeld ist die reduktion der "kinderbeihilfe" als guter erster schritt in die richtige richtung, nämlich reduktion eines sich immer mehr vergrößernden akademischen proletariats (hauptsächlich absolventen linker pseudostudien) und einführung von studiengebühren (wenn auch über umwege) zu sehen
    Zur Ablehnung von Studiengebühren durch die SPÖ noch ein Zitat von Lothar Höbelt:
    "In dem Zusammenhang ist es eine politische Pikanterie, warum gerade die SPÖ darauf beharrt, dass ihre Arbeiter- und Pensionistenklientel aus den Massensteuern das Studium der schwarz-grünen Jeunesse Doree bezahlen soll."

  36. SuPa
    29. Oktober 2010 07:34

    In manchen Ländern bekommen die Studenten günstige Kredite für ihre Studentenzeit, welche sie später bei regelmässigem Eunkommen wieder zurückzahlen. Ware dies nicht auch eine gute Lösung für Österreich, liebe Frau KKP?

  37. Wertkonservativer
    29. Oktober 2010 06:07

    Wird da nicht ein wenig übertrieben (Fosca!) ?
    Meine Frau und ich haben in den auch nicht leichten Siebziger- und Achtzigerjahren drei Söhne praktisch in Mindestzeit zu akademischen Ehren gebracht, und da war ich noch nicht in wirklich großartigen Einkommensverhältnissen.
    Nach meinem Wissen hat kaum ein Land Europas eine derartig lange "Kinderförderung" wie Österreich; das allgemeine Versorgungsdenken kümmert sich nicht um reale Staatsfinanz-Probleme! Jammern wir doch nicht so viel!!

    • fosca
      29. Oktober 2010 21:48

      @Wertkonservativer

      Gratuliere zum begabten Nachwuchs, ich meine das ehrlich, aber ich möchte schon noch festhalten, daß die Siebziger- und Achtzigerjahre noch goldene waren an den Universitäten, denn was sich derzeit dort abspielt ist Chaos pur und mich wundert nicht, wenn die Studenten auf die Barrikaden gehen.
      Dabei meine ich jedoch nicht die linxlinken Chaoten und Krawallmacher, sondern jene, die ernsthaft studieren möchten und unhaltbare Zustände vorfinden.
      Ein Andrang, wo man bei Lehrveranstaltungen gar nicht mehr in den Vortragsraum gelangt, sondern entweder - wenn man Glück hat - noch ganz hinten am Boden sitzen darf, schlechter wird es, wenn man nur mehr am Gang Platz findet, denn dann kann man dem Vortragenden gar nicht mehr folgen.
      Streß pur bei den Anmeldungen zu den benötigten Lehrveranstaltungen, wo man via Computer in der Sekunde einlocken muß, ansonsten wird man gar nicht mehr genommen usw. usw.
      Und dann soll möglichst in der Mindeststudienzeit absolviert werden.
      Was soll da "übertrieben" sein?
      So kann es nicht weitergehen, bei den überlaufenen Studienrichtungen gehören Zulassungsbeschränkungen her und die Abschaffung der Studiengebühren sind der Sache absolut nicht dienlich.
      Unsere Politiker agieren immer kurzsichtiger, das ist eine Zustandsbeschreibung und kein Jammern. Wobei ich zu meiner Ehrrettung sagen muß, ich habe die beiden an der Regierungsspitze nicht gewählt, aber so funktioniert halt Demokratie! :-(

    • Wertkonservativer
      30. Oktober 2010 06:34

      Werter Fosca,

      nehmen Sie mir,bitte, meine Wortwahl und die persönliche Nennung nicht übel; ist sonst eher nicht meine Art!
      Die Lebenssituation der Eltern studierender Töchter und Söhne war damals sicher nicht einfacher, die Situation an den hohen Schulen für die Studerenden sicher!
      Also, irgendwie haben wir Beide recht. Einverstanden?

    • fosca
      31. Oktober 2010 06:19

      @Wertkonservativer

      Ja, einverstanden! Großes Indianerehrenwort! ;-)

    • Wertkonservativer
      31. Oktober 2010 13:10

      Werte Fosca (falls Sie das noch lesen!)
      Wir haben uns ja schon gestern Abend sehr nett unterhalten; Ihr Indianer-Ehrenwort wiegt mehr als manches Andere! Ehrenwort meinerseits: ich werde niemals mehr "werter Fosca" schreiben!

    • fosca
      31. Oktober 2010 17:34

      @Wertkonservativer

      Danke und dann hat ja das gestrige Zusammentreffen schon jede Menge Positives gebracht! *freu*

  38. fosca
    29. Oktober 2010 04:57

    Ja, alle aufgezählten Maßnahmen wären klüger, als diese unselige 24 Jahre-Grenze bei der Familienbeihilfe. Selbst Studiengebühren wären in diesem Falle nützlicher.
    Wie soll ein junge Mann, der eine Fachmatura mit 19 Jahren abschließt, da diese nun einmal 5 Jahre dauert und nicht 4 Jahre wie in einer AHS und dann eventuell noch Zivildienst mit bisher 1em Jahr absolviert, danach womöglich nicht sofort einen Studienplatz für sein Interessensgebiet erhält, mit 24 Jahren fertig sein?
    Da liegt echt ein Hund begraben und diese politische Fehlentscheintscheidung müssen jetzt die Jungen ausbaden. Kein Verständnis für die Rechenstümper in der Regierung!!!!!





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