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Herbst über Wien: Wie rasch aus Grün Rot werden kann

Eigentlich brauchen sich Wiens Grüne bei der SPÖ-Zentrale nur noch den Inhalt des Koalitionsabkommens abholen. Die sogenannten Koalitionsverhandlungen sind nur noch Verschwendung von Licht- und Heizungskosten. Eigenständige Inhalte, die der SPÖ wehtäten, werden von den Grünen abgesehen von ein bisschen Theaterdonner nicht mehr kommen. Das zeigen schon die letzten Tage.

Denn bis heute gibt es keine einzige konkrete Bedingung, mit welcher die Grünen den schwer korrupten und schuldenmachenden Kurs des Wiener Rathauses zu ändern verlangen würden, obwohl man zumindest in diesem Punkt vor der Wahl ein bisschen grünes Engagement erwartet hätte. Die Gier nach der Macht ist aber offensichtlich größer. Offen bleibt nur, was die Grünen unter Macht verstehen: Genügt ihnen wirklich das gut besoldete Sitzen an zwei Schreibtischen?

Dass wir in den nächsten Tagen mit einer weiteren Fülle an feministischen-schwulen-leistungsfeindlichen Geldverschwendungen konfrontiert werden, sollte niemand als grüne Handschrift missverstehen. Denn dazu waren die Roten auch schon ganz alleine imstande gewesen.

Besonders erstaunt aber, dass die Grünen auch ihren Kampf gegen die offensichtlichen Wahlmanipulationen in Wien völlig eingestellt haben. Sie haben nun sogar das amtliche Endergebnis ohne Einspruch hingenommen. Obwohl es gerade die Grünen waren, welche – zum Teil an Hand eigener Familienangehöriger – öffentlich die konkretesten Beweise dafür aufgezählt hatten, wie sehr insbesondere in den großen Wiener Pflege-Einrichtungen mit Wahlkarten manipuliert worden ist.

Und jetzt? Absolutes Schweigen im grünen Wald. Der sich herbstlich tiefrot gefärbt hat, weil da offensichtlich eh kein Unterschied besteht.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Oktober 2010 09:17

    dass nun zur bestechung der zeitungen mit steuergeld, zum umleiten von öffentlichen geldern zu spö-betrieben auch noch wahlfälschungen kommen rundet das bild einer durch und durch kriminellen wiener spö ab.
    das schlimmste ist aber, dass dieser sachverhalt den anderen parteien bekannt ist und außer lauen anwürfen (auch von der FPÖ) nichts kommt. Man will es sich ja mit der Krone und den gratisschmierblättern nicht verderben...
    so zeigt sich anhand von wien ein besonderes grausliches sittenbild der herrschenden roten rathausbande und der mit ihr verhaberten, ebenfalls durch und durch korrupten medienszene......als sahnehäubchen werden in diesem theater nun auch immigrationsindustrielle, ökofaschisten, islamversteher und burkabefürworter eine tragende nebenrolle spielen

  2. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Oktober 2010 07:31

    guten morgen ebenso !

    macht korrumpiert...
    bei den grünen gehts halt jetzt im sandkastenstil eines gusenbauer um die vassilakuh oder wie die heisst. so viel grinsen hat man bei ihr noch nie gesehen. die roten haben ihre grünen (die ja z.t. wie pilz auch nichts anderes als tiefrote - exkummerln - sind) fest im griff. hätten sie die marek aber auch.

    man wird sehen....

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Oktober 2010 09:05

    Der Notariatsakt.

    Die Grünen, die Schwarzen und die Blauen haben im Falle des Verlusts der absoluten Mehrheit der SPÖ in Wien vereinbart, gemeinsam das Wahlrecht zu korrigieren, gegen die SPÖ.

    Man darf gespannt sein, wie sich die Grünen verantworten, wenn sie ihren eigenen Notariatsakt brechen und man darf auch bereits gespannt sein auf die nächsten Wahlen in Wien.

    Das Dazwischen werde ich geflissentlich ausblenden müssen, weil ich, trotzdem ich die Zukunft nicht vorhersehen kann, fürchte, daß da wenig Begeisterndes dabei sein wird, wovon alle Wiener was haben werden, sicher aber werden hohe Schulden gemacht werden.

    Man darf gespannt sein, ob die Grünen irgendetwas tun werden in der Stadtregierung mit ihren etwa 25% der Stimmen, die die SPÖ in Wien erhalten hat.

    Je weniger aber Begeisterndes für alle Wiener dabei sein wird bei dieser Legislaturperiode, je arroganter man auftritt und je radikaler man Gender, Mainstream, Frauenunrecht und Quoten forcieren wird, je mehr man Ausgrenzung gegenüber den Nichtwählern und den anderen gewählten Gruppierungen betreiben wird, desto eher besteht dann aber auch die Wahrscheinlichkeit ganz real, daß der nächste Bürgermeister in Wien nicht mehr von der SPÖ kommen wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Oktober 2010 09:10

    Der grüne Schoßhund freudig bellt
    - noch weiß er nichts von Knittelfeld!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Oktober 2010 07:33

    Wer beißt schon die Hand, die einem füttert!
    Die Grünen wollen doch genauso nur an die Futtertröge wie alle anderen Parteien und jetzt haben sie die Chance, in Wien endlich einmal kräftig abzusahnen (in der Realition zu ihrer Größe und Bedeutung).
    Aber GRÜN = SCHWARZ in Wien. Sollte aus welchen Gründen immer die unsägliche Frau M. doch noch ins Spiel kommen, es wäre nur marginal anders.
    Anstatt sich in der Opposition zu regenerieren und eine kraftvolle Gegenkraft zur roten Rathauskrake abzugeben (was in der derzeitigen personellen Besetzung ohndies ein Ding der Unmöglichkeit ist), steht sie im Schmollwinkel wie eine verschmähte Braut und hofft auf das Wunder einer Packelei zwischen dem "Onkel und dem Neffen" in letzter Sekunde!

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Oktober 2010 10:19

    An anderer Stelle hat mal jemand geschrieben, vielleicht auch nur im Spaß, daß wir alle, die nicht rot gewählt haben, eine Kollektivschuld hätten. Hätte Rot die absolute Mehrheit behalten, müßte es jetzt nicht zu Rotgrün kommen.

    Richtig dagegen ist, daß alle, die rot gewählt haben, grün ermöglicht haben. Rot hat sich als Grünpartei endgültig demaskiert: Die SPÖ ortet einen hohen Übereinstimmungsgrad mit der Multikultipartei in allen Bereichen, vor allem bei der Gesamtschule. Die Ausnahme bildet die Verkehrspolitik, da sind die Grünen noch radikaler, Betonung liegt auf noch.

    Die SPÖ plakatiert in Wien ein „Dankeschön“ in allen Sprachen nur nicht auf Deutsch. Ein vereinnahmender Gruß der Einwandererpartei an die Einwanderer, daß sie rot gewählt haben. Auch daran können die Stammwähler der SPÖ sehen, wie sehr sie ihrer Partei am Herzen liegen. Hoffentlich geht den Rotwählern endlich ein Licht auf.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Oktober 2010 08:57

    guten morgen ebenso!

    überrascht die haltung der grünen jetzt tatsächlich jemanden?

    überrascht hat mich die haltung (wenn man da von haltung sprechen kann) der övp, deren anbiederung an die spö vor der wahl mehr als entbehrlich war.
    "lotse im roten jumbo sein"
    das haut einem glatt um, und selbst jetzt ist die selbstachtung der wiener schwarzen soweit gesunken, dass sie selbstverständlich auch parat stehen wenn es mit den grünen nicht klappen sollte.

    die einzig richtige variante wäre gewesen zu sagen: ok, wir haben die wahl verloren, wir haben grobe fehler gemacht, wir hatten und haben kein programm.
    aus diesen gründen gehen wir in opposition, erneuern uns und treten in 5 jahren gestärkt wieder an.

    blöderweise ziehen aber die bezirke schon wieder nicht mit, denn die verschränken die arme und erklären, sie seien ohnehin sehr super gewesen, denn sie hätten zum teil stimmen gewonnen oder weniger verloren als die gesamte wiener övp.

    tja, so wird es nix mit einer reformation der övp wien, das trauerspiel geht weiter, ganz viel rücksicht wird auf homole, gerstbach, tiller genommen und alles bleibt schön beim alten.
    da kann ich nur sagen: viel glück & viel spass dem alfred hoch!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Oktober 2010 12:04

    Denkanstoß.

    Land rot-grün gestreifter Drohnen,
    der Wahlmanipulationen,
    dummdreister Verfassungsbrecher,
    die da, um den Schierlingsbecher
    fairer Wahlen abzuwenden,
    lügen, tricksen, bluffen, blenden.
    Wer sich nicht mit Grausen wendet,
    wo Vernunft und Anstand endet,
    dem kann ich nur eines sagen:
    Du hast einen guten Magen.
    Hoffen wir, dass dein Gedächtnis
    zum politischen Vermächtnis
    gleicher Güte führen wird,
    wenn die nächste Wahl „passiert“.

    Moral:
    Nichts fällt heute Lug und Schmäh
    anheim, hat man ein Dossier.
    Da es heute wirklich nicht
    mehr an Speicherplatz gebricht,
    sammle man die Schreckenstaten
    der politischen Magnaten,
    und steht eine Wahl ins Haus,
    dann hol’ man sie schnell heraus,
    und die Strolche Stück für Stück
    auf den Tugend-Pfad zurück.
    Denn „wer schweigt, scheint zuzustimmen“,
    wird den Wildwuchs so nicht trimmen.
    Bürgern, die des Bürgens satt,
    sei dies Wort ein guter Rat,
    denn so mancher bunte Hund
    rechnet mit Gedächtnisschwund.


alle Kommentare

  1. Wolfram Schrems (kein Partner)
    30. Oktober 2010 11:22

    Der Vorwurf der Wahlmanipulation ist ein gravierender. Das gibt es sonst eigentlich nur in undemokratischen Systemen. Gibt es Beweise dafür? Haben das tatsächlich die erwähnten Familienangehörigen von Grün-Funktionären gesehen? Wenn ja, dann muß man das aufzeigen und vor den Richter bringen.

    Wahlfälschungen sind der Beginn vom Ende einer Demokratie. Das sollten sich diejenigen, die die "Demokratie" im Namen führen, hinter die Ohren schreiben.

  2. Leopold Koller (kein Partner)
    30. Oktober 2010 02:51

    Vor vierzehn Tag, drei Wochen, vielleicht war's auch schon einen Monat her, hab ich mich auf meine jaehrliche Rundfahrt begeben. Die Natur ist halt so schoen hier im Herbst. Die Ahornblaetter wechseln die Farbe von gruen ueber gelb nach rot. Oft einmal zu einem dunkelrot. Dann fallen sie alle vom Baum und wir muessen sie wegraeumen.

  3. thomas frank (kein Partner)
    29. Oktober 2010 22:55

    die wahlrechtsreform löst sich in luft auf...die övp will auch keine

    • Gennadi (kein Partner)
      30. Oktober 2010 09:55

      Sonst würden doch Fossilien wie Neugebauer nicht mehr gewählt.

      Doch das Problem haben alle Parteien. Eine Abschaffung des Listenwahlrechts hieße automatisch, mindestens 80% der Kandidaten zu begraben, die ja persönlich absolut unwählbar wären.

  4. Renard (kein Partner)
    29. Oktober 2010 21:29

    Schon Vorfreude über die Anatolisierung Wiens?

    Guckst Du:

    http://www.youtube.com/watch?v=WpGeoSnpW9c&feature=related

  5. Heri (kein Partner)
    29. Oktober 2010 17:21

    Weiß eigentlich jemand wer diese neuen Wahlplakate wie "Wien dankt Erdogan". Oder "Wien dankt Ljubisa" finanziert?

    • APM (kein Partner)
      29. Oktober 2010 18:18

      Eine 11er Frage par exellance! "Direkt" die SP "Partei", sofern man sie noch als solche bezeichnen kann - "indirekt" na wer wohl? Diejenigen die Jahr und Tag blechen und brennen müssen. Ganz sicher nicht das Gelichter!

    • Heri (kein Partner)
      29. Oktober 2010 20:25

      @APM,
      sind Sie sicher, dass es die SPÖ ist? Es steht nämlich nichts diesbzgl. am Plakat.
      Kann es nicht die Stadt Wien sein? Also direkt aus dem Gemeindetopf gesponsert?
      Man bedankt sich offensichtlich gezielt nur bei den Ausländern... und nicht bei den gebürtigen Inländern.
      Mir scheint, dass der Initiator dieser Plakate anonym bleiben will, da diese Plakate ja richtig diskriminierend und aufhetzend sind. Vielleicht hat man Angst vor dem (Österreicher-)Verhetzungs-Paragraphen?

    • APM (kein Partner)
      29. Oktober 2010 20:44

      @heri

      Da mögen Sie schon Recht haben! Aber gaaanz ernst: "Man" will nur das gute Einvernehmen bzw. die tolle Integration innerhalb des Restes der Bevölkerung betonen. Und das stimmt ja auch! Oder haben Sie vielleicht andere Erfahrungen?

    • Steinbichler Ilse (kein Partner)
      29. Oktober 2010 21:24

      die Denkmal-Fassaden- und Gebäudereiniger !!!!!!!!!!!

      .......unsere neue (provokante????) Werbelinie............

    • Gennadi (kein Partner)
      30. Oktober 2010 09:56

      Finanziert werden sie von der Stadt Wien. Auftrag von Stadträtin Frauenberger.

  6. Segestes (kein Partner)
    29. Oktober 2010 15:41

    Man kann getrost davon ausgehen, das Rot und Grün bereits vor dem Wahlkampf auf höchster Ebene, unter Umgehung niederer Funktionäre, Vereinbahrungen für eine Koalition getroffen hatten, dies aber verheimlichten, um nicht noch mehr Wähler in die Arme von Strache zu treiben.

    Aber was solls, wenn man für Wien nicht einen Rückführungsbeauftragten bestellt, dann ist diese Stadt bald ebenso verloren wie Berlin, London oder Paris.
    Passend übrigens dazu eine Meldung von heute: "Mohammed" hat in Großbritannien "Jack" als beliebtesten Namen für neu geborene Kinder abgelöst.
    Bei uns ist die Lage ähnlich, allerdings trickst man nachweislich herum, um diesen Umstand zu verheimlichen, damit die Bevölkerung nicht noch nervöser wird.

  7. cmh (kein Partner)
    29. Oktober 2010 12:27

    Die Sozen sind in Wien ja dazu verdammt weiterzuregieren - ob sie wollen oder nicht. Denn nach ihnen wird sich ein unabhängiger Staatsanwalt die letzten Jahre einmal genauer anschauen. (Oder auch nicht, wenn ich mir anschaue, dass sich niemand des Wahlschwindels annimmt - doch auch in diesem Fall mit fürchterlichen Konsequenzen für das Anssehen nicht so sehr der Politiker sondern der Wahl überhaupt. Diese ist ja schon zu einem "Recht" degeneriert.)

    Jeder, der sich jetzt mit den Sozen ins Bett legt leistet also in etwa tätige Beihilfe.

    Insoferne bin ja recht froh, dass die Schwarzen nichts gerissen haben und einmal nicht den staatstragenden/parteiabtragenden Part geben müssen.

    • LePenseur (kein Partner)
      29. Oktober 2010 12:53

      @cmh:

      ... nach ihnen wird sich ein unabhängiger Staatsanwalt die letzten Jahre einmal genauer anschauen


      Also der "unabhängige Staatsanwalt" war der beste Witz über Österreich, den ich seit längerem gelesen habe. Danke, Sie haben meinen Tag gerettet!

    • cmh (kein Partner)
      29. Oktober 2010 13:29

      Aber ich bitte Sie: Alle Staatsanwälte sind doch unabhängig - entweder von der einen oder von der anderen Partei. Sind sie halt gewendet unabhängig aber das tut nichts zur Sache.

      Die Sozen sind zum Regieren verdammt - außer es kommt ein Weichei und findet die Suppe zu dünn.

      Ich fürchte Ihr Tag ist noch nicht gerettet.

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 14:18

      cmh,

      Jetzt muß ich Ihnen leider den Tag verderben. Die Staatsanwälte sich weisungsgebunden. Der "unabhängige" Untersuchungsrichter wurde abgeschafft.

    • Erich Bauer
      29. Oktober 2010 14:32

      Korrektur: Die Staatsanwälte sind.......

    • cmh (kein Partner)
      29. Oktober 2010 17:04

      Erich Bauer:

      Nein, tun Sie garantiert nicht. Sie haben aber auch recht und ich akzeptiere den Rüffel zerknirscht.

      Natürlich sind die Staatsanwälte keine Richter und weisungsgebunden.

      Zu meiner Rechtfertigung kann ich nur anführen, dass ich trotzdem innständig hoffe, dass die Staatsanwälte irgendwann einmal eine unabhängige und Weisung bekommen und dann sine ira et studio den ganzen Saustall ausmisten.

      PS

      Eigentlich denke ich doch, dass man nicht auf den Aufschrei einer zufälligerweise benachteiligten Partei warten muss, um dem Verdacht auf Wahlfälschung nachzugehen. Denn die Gesetze sind einzuhalten. Oder nicht?

    • socrates
      01. November 2010 09:28

      AHS - Lehrer, die den Sohn eines sozialistischen Oberstaatsanwaltes durchfallen ließen, hat das den Job gekostet. Das war nicht 39 - 45!

  8. Neppomuck (kein Partner)
    29. Oktober 2010 12:04

    Denkanstoß.

    Land rot-grün gestreifter Drohnen,
    der Wahlmanipulationen,
    dummdreister Verfassungsbrecher,
    die da, um den Schierlingsbecher
    fairer Wahlen abzuwenden,
    lügen, tricksen, bluffen, blenden.
    Wer sich nicht mit Grausen wendet,
    wo Vernunft und Anstand endet,
    dem kann ich nur eines sagen:
    Du hast einen guten Magen.
    Hoffen wir, dass dein Gedächtnis
    zum politischen Vermächtnis
    gleicher Güte führen wird,
    wenn die nächste Wahl „passiert“.

    Moral:
    Nichts fällt heute Lug und Schmäh
    anheim, hat man ein Dossier.
    Da es heute wirklich nicht
    mehr an Speicherplatz gebricht,
    sammle man die Schreckenstaten
    der politischen Magnaten,
    und steht eine Wahl ins Haus,
    dann hol’ man sie schnell heraus,
    und die Strolche Stück für Stück
    auf den Tugend-Pfad zurück.
    Denn „wer schweigt, scheint zuzustimmen“,
    wird den Wildwuchs so nicht trimmen.
    Bürgern, die des Bürgens satt,
    sei dies Wort ein guter Rat,
    denn so mancher bunte Hund
    rechnet mit Gedächtnisschwund.

  9. Stachel (kein Partner)
    29. Oktober 2010 11:27

    Dabei sollte nicht vergessen werden, was die Grünen (in erstaunlicher Allianz mit den anderen Oppositionsparteien) vor der Wahl hoch und heilig versprochen haben: dass als Grundbedingung für eine allfällige Koalition mit der SPÖ eine Wahlrechtsreform kommen muss. Hört man jetzt noch irgend etwas davon?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      29. Oktober 2010 11:49

      Würden Sie als Grüner das Thema im Rahmen der Koalitionsverhandlungen besprechen oder eher direkt mit den Medien?

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Oktober 2010 12:31

      Nein - ich gehe auf ein Achterl mit STF und löse mit ihm gemeinsam - er natürlich federführend - die Probleme endgültig. Soll heißen bis eine andere Partei das Tricksen entlarven kann.

  10. Observer
    29. Oktober 2010 10:51

    So wie ich die Grünen kenne, werden Sie um den Preis des mitregierens alle ihre eigenen Ideen in der Rathausgarderobe ablegen und nur als Mehrheitsbeschaffer fungieren.

  11. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    29. Oktober 2010 10:39

    Eigenständige Inhalte werden von den Grünen nicht mehr kommen. Das Orakel hat wieder mal gesprochen.

    • Heri (kein Partner)
      29. Oktober 2010 17:18

      Hallo STF,
      was sagen Sie eigentlich zu dem von Ihnen so vehement ausgeschlossenen Rot/Grün in Wien? War das ein Lapsus Ihrerseits oder eher versteckte Wahlwerbung für Grün?

  12. Systemfehler (kein Partner)
    29. Oktober 2010 07:22

    Komisch. Obwohl keiner etwas von den Inhalten der Koalitionsgespräche weiss, weiss Unterberger jetzt schon was auf Seiten der Grünen falsch läuft.

    Auch komisch: Wenn die Grünen die Wahl nicht anfechten, sind die Grünen machtgeil, dass FPÖ und ÖVP die Wahl aber ebenfalls nicht anfechten, ist Unterberger keinen weitergehenden Gedanken wert.

    Analyse: Hier handelt es sich schlicht und einfach um einen weiteren polemischen Grünen/Sozi-Bashing-Artikel.

    • Herby (kein Partner)
      29. Oktober 2010 08:37

      So schmeichelweich wie die Grünen derzeit in Wien agieren, waren diese in ihrer gesamten 35-jähringen Geschichte noch nicht!

      Sachlich gesehen ist der obige Artikel von Dr. Unterberger richtig und punktgenau.

      Eine Aussage von Christoph Chorherr (von d. Wr. Grünen) in den letzten Tagen: "Wir haben nur diese EINE Chance in Wien in eine Koalitionsregierung zu kommen .... "

      Das Einzige was man als wertkonservativer Liberaler für Wien hoffen kann ist, dass sich bei den Sozis u. Grünen die sogenannten "Realos" durchsetzen: Leute die die Bedürfnisse der Bevölkerung wirklich kennen und das Machbare, das Nachhaltige im Auge haben, Menschen die wissen dass Wien eine funktionierende Wirtschaft u. Wertschöpfung braucht.

      Damit verbunden ist die Hoffnung, dass in Wien die sog. "Fundis", also die Ideologen des 1970er-Jahre-Marxismus-Sozialismus gegenüber erstgenannter Gruppe unterliegen bei den derzeitigen Verhandlungen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Oktober 2010 10:28

      Syssi:

      Wow - Du analysierst!

      Bitte zeige mir doch ein einziges Posting von Dir, in dem Du Dich auf einem Deiner Mutterlandsblogs gegen die beständigen Verunglimpfungen seitens der Roten gegen alles ihnen nicht genehme und die Kasperliaden eines Cap in ähnlich rührender Weise aussprichst.

      Oh - Du kannst nicht? Dann weiss ich nicht, ob Du nur naiv, schlicht dumm, gemein böse oder schlicht und einfach "irgendwo angrennt" (Zitat M.H.) bist.

      Und das hier ist natürlich kein Systemfehlerbashing sonder eine schlichte Analyse.

    • Gennadi (kein Partner)
      29. Oktober 2010 10:51

      Obwohl keiner etwas von den Inhalten der Koalitionsgespräche weiss...

      Komisch. Diese Inhalte werden von den Parteizentralen und Medien bis ins Letzte zerredet und zerrieben - aber einer aus der Löwelstraße kennt sie nicht?

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. Oktober 2010 12:29

      Gennadi:

      Glaubst Du etwa, die Löwelstrassler lassen sich ihr Brett vorm Hirn - pardon soll heißen: ihre Ideologie durch die Faktenlage verderben?

      Das haben sie ja jahrelang den Journalisten ausgetrieben und jetzt selbst...?

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      29. Oktober 2010 15:43

      @Systemfehler:
      Sie haben völlig recht: Dieses Bashing von Grünen und Sozen ist untergrottig. Zumal es ja auch verpönt, wenn nicht sogar verboten ist, Witze über Behinderte zu reißen, gell?

  13. fosca
    29. Oktober 2010 04:37

    Entschuldigung, aber das war bereits vorauszusehen!
    Habe ich schon zu Beginn dieser Verhandlungen vorausgesagt, daß Vassilakou alle Vaseline, welche sie erhalten kann, verwenden wird, um in diese für Wien unheilvolle Koaliation zu kommen. Eine andere Chance haben die GrünInnen gar nicht mehr und deshalb sind sie leider nicht aufzuhalten.
    Wien steht damit 5 Schritte vorm Abgrund und es ist nurmehr eine Frage der Zeit, wann sie diesen hinabstürzen. :-(

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      29. Oktober 2010 15:52

      Vaseline, fosca?
      Für Madame Vassilakou? Ist das nicht vielmehr ein durch die normative Kraft des Faktischen erzwungenes Koalitionsgeheimnis der nicht ganz heterosexuellen Jünglinge und älteren Herren?

    • fosca
      29. Oktober 2010 21:32

      @Marcus Aurelius

      Auch, aber ich meinte halt Vaseline für Vassilakou, daß sie ungehindert unseren Herrn "Buagamasta" in den Allerwertesten kriechen kann!
      Der Volksmund drückt es etwas deftiger aus! *g*

  14. Gerhild Baron
    28. Oktober 2010 19:31

    Ich empfehle die Lektüre des Artikels von Thomas Chorherr sen., zu finden unter dem link http://diepresse.com/home/meinung/merkswien/604894/index.do

  15. Gerhild Baron
    28. Oktober 2010 18:51

    Das Ergebnis der nächsten Wahlen ist klar abzusehen: FPÖ weit über 30%.
    Man muß sich derzeit nur die Kommentare der weder der SPÖ noch den Grünen zuzuzählenden Menschen anhören. Bis dahin wird fest weiter korrumpiert, das Geld hinausgeworfen, der Verkehr behindert und die Immigrantenfrage falsch behandelt.
    Und danach ??..... Erschreckend !

  16. Haarspalter
    28. Oktober 2010 17:43

    Rot-Grün in Wien: ich glaube es noch immer nicht!
    Für die Grünen ist es eine Mezzie, egal um welchen Preis, aber was bringt es der SPÖ, was sie selber nicht hat? Diesmal wird das "Rote Wien" noch nicht angekratzt werden, weder durch Rot-Grün, noch durch Rot-Schwarz. Aber eine Kür der Grünen zum Koalitionspartner könnte den Mechanismus ausser Kraft setzen, der die rot-grünen Wechselwähler immer dann doch rot wählen lässt, wenn es eng zu werden droht. Dann wird das rote Wählerreservoir an einer weiteren Stelle undicht, und sich gleichzeitig gegen blau und grün abzugrenzen wird eine strategische Herausforderung sein.
    Von der ÖVP hingegen droht nichts dergleichen. Die hat die Hosen schon bei der Wahl verloren, durch die Verhandlungen mit Grün, werden die Gesichter dort immer länger, und am Ende würden sie auch noch das Hemd dreingeben. Es sollte mich wundern, wenn sich Häupl diese Option entgehen liesse, es sei denn, er beginnt sich schon zurückzuziehen.

  17. Undine
    28. Oktober 2010 14:57

    Gestern in der "PRESSE" eine Rezension zum Thema ISLAM von Nasila Berangy. Der Buchtitel:
    "Wer sind wir? Deutschland und seine Muslime"

    Der Autor: Navid Kermani

    Ein paar Sätze daraus:
    "Es braucht sich auch niemand zu wundern, dass Multikulti gescheitert ist, wenn deren unspektakulärer Alltag ausgeblendet wird."
    Dafür, so schreibt Nasila Beranga, macht Kermani Journalisten verantwortlich, die nur über Probleme von und mit Migranten schreiben.

    Weiter heißt es: "Doch wenn einmal der Chefredakteur GÜLINAZ oder MEHMET heißt, spätestens dann werden die EWIGGESTRIGEN unter den Publizisten in der Einwanderungsgeschichte angekommen sein, statt sie immer noch zu bekämpfen".

    Da sehen wir, was NOCH alles auf uns zukommen wird: AUSLÄNDER nicht nur in der POLITIK, nein, jetzt auch noch auf CHEFREDAKTEURSSTÜHLEN und natürlich in den Redaktionen der FERNSEHANSTALTEN!

    Mir jedenfalls haben beim Lesen dieser Zeilen sich die Haare aufgestellt!

    • Undine
      28. Oktober 2010 15:02

      Der letzte Satz soll natürlich so lauten:

      Mir jedenfalls haben sich beim Lesen dieser Zeilen die Haare aufgestellt.

      Zusatz: Sie, die Haare nämlich, stehen mir---natürlich nur im übertragenen Sinn ---noch immer zu Berge!!!

    • Logiker
      28. Oktober 2010 15:03

      sie haben den Erfolg bei den 68er Gesellschaftverbrecher abgeschaut. Der Marsch durch die Institutionen.

    • cmh (kein Partner)
      29. Oktober 2010 12:38

      Ich denke unsere Integrationsheinis sollten doch einmal versuchen irgendwo in der Türkei eine Würstelbude aufzumachen. Wenn sie es geschafft haben, eine halale Rezeptur zu entwickeln und durch den Sumpf auch ohne familiäre Vernetzung durchzukommen, dann sollten sie versuchen entweder regelmäßig in die Kirche zu gehen oder alternativ einen FKK-Strand zu finden.

      Das sollte eigentlich reichen.

  18. Alexander Renneberg
  19. socrates
    28. Oktober 2010 13:09

    O.T.: WZ
    Gestern las ich zu meinem Nachträglichen Bedauern Teile der WZ. Die üblichen Spalten lasse ich gleich aus, schade um die Zeit, die privaten Befindlichkeiten der C.A. interessieren nur sie selbst.
    Die Kalaschnikow unter der Tuchent von C.M.Hutter, gewesener Ressortchef der SN, geben da mehr her: zum selben Thema wie KK-P äußert er sich noch schlechter.
    Zunächst lässt er die Ausweisung der Eltern weg, die Mutter, die unter der üblichen, von P.C. gesteuerten Drohung „sonst bringe ich mich um“ ihre Kinder im Stich lässt, weg. Auch die Gründe der Ausweisung spielen keine Rolle.
    „Die Polizei führte irgendjemandes Befehl aus und hat deshalb Schaden genommen“ ?????
    Wer hat befohlen (offenbar nicht Fekter, aber das will er nicht sagen)?
    Die „ Rehaugen“ sind schon sehr alt und , nachdem jeder linke Redakteur sie schon verwendet hat, holt er das nach. Her gehören sie nicht.
    Wenn die Polizei jemanden abholt, geht sie wie immer ausgerüstet vor,. Schließlich kamen auch schon Morde in Wiens Schulen vor und ein Amokläufer wurde gerade in Graz festgenommen.

    Auf Seite 12 in der Tribüne schreibt ein Jude über „Jüdisches Selbstbewusstsein“. Unter dem Vorwand des Antisemitismus findet man hier einen Rassistischen Artikel der Sonderklasse. Am besten merht man es, wenn amn alles mit „*juden*“ durch „*deutsch*“ ersetzt, merkt man es besser. „Die meisten Säkulären Juden müssen sich mit ihrer Scheinsicherheit aus der Negation begnügen“: Na ja, man kann nicht alles verstehen.
    Die Umstellung der WZ von A.U.´s Qualitäszeitung zur roten P.C. Propagandaschleuder ist gelungen.

    • donnerlütchen
      28. Oktober 2010 15:17

      Bitte welche Zeitung kann man noch lesen. Die mutierte Krone zu einem Qualitätsschmierblatt ist ja auch zu schmeissen. Hat sich die Presse vieleicht in der letzten Zeit verbessert ? Das die Wienerzeitung fürs Häusel ist konnte ich vor ein paar Tagen feststellen. Beim heutigen Fragebogen der WZ habe ich der roten Brut ein entsprechendes Zeugnis ausgestellt.

    • socrates
      28. Oktober 2010 20:41

      donnerlütchen
      NZZ oder wenigstens nzz.ch ist die beste Zeitung auf deutsch.
      SN und Presse zu 50%
      Krone wird laufend schlechter.
      liberation.fr (links liberal) und Zur Zeit (mäßig rechts) erweitern den Horizont.
      Ich habe auch die Volksstimme gelesen um die andere Meinung zu kennen.
      heise.de und heise.de/tp täglich.
      Daher bin ich ein Pensionist, der nie Zeit hat.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      29. Oktober 2010 11:51

      "Krone wird laufend schlechter" darf ich wohl als "Krone wird laufend linker" interpretieren, oder? Oder war die wirklich mal weniger schlecht?

    • socrates
      01. November 2010 09:16

      Schnabeltierfresser
      Interpretieren kann ich mich selbst, aber Sie setzen "schlechter" mit "linker" gleich, haben Sie keine Angst vor Ihren Genossen? Wenn eine Zeitung bis 3,000.000 Leser hat, schließen die Medienprofis daraus, daß alle dumm sind und setzen ihr Niveau z.B. im ORF weiter herunter. Ohne Subventionen zur größten Zeitung der Welt zu werden, da müssen Kollegen als Dreckschleuder eingesetzt werden.
      Die andere Methode ist aufkaufen und umdrehen. Wir werden sehen.

  20. Alexander Renneberg
    28. Oktober 2010 13:07

    o.t.

    http://derstandard.at/1288160096938/Familienbeihilfe-bis-24-Ausnahmen-laut-Faymann-moeglich

    unfassbar was der herr faymann für ein weichei ist.....

    auch wenn das budget kein großer wurf ist, nicht endlich auch bei den pensionisten gespart wird etc., dann soll der bursche wenigstens die eier haben das auch durchzuziehen.
    rückgratloser geht´s nimmer.

    mir fehlt der schüssel!

    • mike1
      28. Oktober 2010 14:10

      nicht nur mir fehlt der schüssel....

    • Kurt22
      28. Oktober 2010 14:32

      In dem Artikel sagt F.: "Ausnahmen könne es nur geben, wenn auch die ÖVP mitzieht."
      Wer ist der Bundeskanzler?? Schon wieder weich werden, aber die Verantwortung schon wieder abschieben (ich tät ja gern, aber die böse ...)? Wo geht er als nächstes in die Knie? Wofür bekommt er sein nicht geringes Gehalt?
      An Laura: Bitte gib´ihm eine Kopfnuß!

    • Alexander Renneberg
      28. Oktober 2010 14:44

      kurt, was ich mich vielmehr frage: sehen das die leute nicht?wollen die sowas, wählen die sowas?

    • Logiker
      28. Oktober 2010 15:08

      A.R.,14:14

      die Leute schon eher weniger aber der Josef Pröll ist ganz begeistert von ihm.

    • Alexander Renneberg
      28. Oktober 2010 15:27

      @logiker: AUA! :-)

      da glaubt man nach gusi kann nix schlimmeres nachkommen, jedoch, man irrt!

    • cmh (kein Partner)
      29. Oktober 2010 12:40

      Darf ich die Aufmerksamkeit der werten Mitposter auf den Umstand hinweisen, das die PISA und auch sonsstvorzeigeländer in der Tabelle links des artikels verdammt weit unten stehen.

      Danke.

  21. Haargenau
    28. Oktober 2010 13:07

    Also gut, ich verstehe ja, dass die Grünen nichts mehr von den (behaupteten) Wahlmanipulationen wissen möchten. Die Grünen sehen endlich die Chance nach Macht und Pfründen und wollen diese Möglichkeit nicht verspielen. Schliesslich wenn man jahrelang flehentlich an eine versperrte Tür klopft und diese öffnet sich plötzlich, fragt man ja auch nicht mehr nach, wer geöffnet hat...

    Auch in der FPÖ wird das Interesse die Wahl anzufechten aus verständlichen Gründen eher gering sein.

    Mich wundert aber, dass die Wahlverlierer (BZÖ, aber vor allem ÖVP) nicht gegen das Wahlergebnis vorgehen wollen. Dafür gibt es für mich nur folgende Erklärungen:

    Wie ich die ÖVP unter Pröll kennengelernt habe, gehe ich davon aus, dass er wieder einmal einen Deal zu seinen Ungunsten mit Werner F. ausgeschnapst hat und das die Vorleistung dafür ist, dass ihm bei nächster Gelegenheit vom Werner die Hos'n ausgezogen wird. Bin schon gespannt...

    Und das BZÖ hat wahrscheinlich einfach die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen nicht mehr...

    • Gennadi (kein Partner)
      29. Oktober 2010 10:55

      Ein kleiner Unterschied bestünde schon. Die Grünen hatten Beweise für Wahlmanipulation, besonders jene in großem Stil bei islamischen Vereinen. Die anderen vermuteten Manipulation nur, ohen Beweise zu haben.

    • cmh (kein Partner)
      29. Oktober 2010 12:51

      Haargenau

      jeder einzelne Schritt der Argumentationskette ist richtig, verständlich und nachvollziehbar. Nur steht am Ende der Rechnung neben einem gutdotierten Amt als roter Steigbügelhalter ohne Geschäftsbereich oder für eh fast alles auch der Verlust jeglichen (vorgeschützten) Wertes und jeglicher Vertrauenswürdigkeit. Im nationalen Bereich hätte man Handschlagsqualität dazu gesagt. Warum sollte mittelfristig jemand die GrünInnen wählen wenn sie eine Häuplstützungstruppe geworden sind. Häupel und die Bajadere sozusagen.

  22. donnerlütchen
    28. Oktober 2010 10:43

    Nach dem ich die div. Beträge , sowie den Absatz 3 von A.U. gelesen habe, stelle ich fest, daß die Büchse der Pandora sich demnächst öffnet. Vielen Dank an die Rotgrünwähler.

    • Alexander Renneberg
      28. Oktober 2010 12:35

      ich glaube, da wird sich nicht viel öffnen.
      es reicht schon was bisher gewesen ist. die büchse ist seit jahren offen. ;-)
      mich ängstig rot grün ebensowenig wie mich rotschwarz oder rotblau geängstigt hätte.

      es bleibt alles wie es ist, und ehrlicherweise ist mir ein radweg mehr oder weniger auch schon egal.

      was sollen die grünen mit einem stadtrat schon anfangen?

    • Kurt22
      28. Oktober 2010 14:38

      @Alexander Renneberg: Sehr richtig, in diesem Staat wird schon lange das nachgehupft, was das Linxxidel vorhupft, sonst hätten wir weniger anatolische Schafhirten, nicht lauter rote Wellen auf den wichtigen Straßen, und vor allem nicht das blöde große I in den WörtInnen, vielleicht sogar einen gscheiten ORF!

  23. Celian
    28. Oktober 2010 10:19

    An anderer Stelle hat mal jemand geschrieben, vielleicht auch nur im Spaß, daß wir alle, die nicht rot gewählt haben, eine Kollektivschuld hätten. Hätte Rot die absolute Mehrheit behalten, müßte es jetzt nicht zu Rotgrün kommen.

    Richtig dagegen ist, daß alle, die rot gewählt haben, grün ermöglicht haben. Rot hat sich als Grünpartei endgültig demaskiert: Die SPÖ ortet einen hohen Übereinstimmungsgrad mit der Multikultipartei in allen Bereichen, vor allem bei der Gesamtschule. Die Ausnahme bildet die Verkehrspolitik, da sind die Grünen noch radikaler, Betonung liegt auf noch.

    Die SPÖ plakatiert in Wien ein „Dankeschön“ in allen Sprachen nur nicht auf Deutsch. Ein vereinnahmender Gruß der Einwandererpartei an die Einwanderer, daß sie rot gewählt haben. Auch daran können die Stammwähler der SPÖ sehen, wie sehr sie ihrer Partei am Herzen liegen. Hoffentlich geht den Rotwählern endlich ein Licht auf.

  24. Ritter vom Kapall
    28. Oktober 2010 09:24

    Tolle Erkenntnis, aber nicht neu! Schon vor zwanzig Jahren gab es einen Spruch: "Grüne sind wie Melonen: Außen grün - innen rot!"

    • cmh (kein Partner)
      29. Oktober 2010 12:45

      Auch die Punschkrapferln (außen rot und innen braun) sind mir nicht mehr sympatisch.

      Stellen wir uns doch einmal die Frage, ob denn ein Unterschied zwischen einer Melone und einem Punschkrapfen besteht?

      Antwort: Kein Unterschied - beide täuschen mit ihrem Äußeren.

  25. thomas lahnsteiner
    28. Oktober 2010 09:17

    dass nun zur bestechung der zeitungen mit steuergeld, zum umleiten von öffentlichen geldern zu spö-betrieben auch noch wahlfälschungen kommen rundet das bild einer durch und durch kriminellen wiener spö ab.
    das schlimmste ist aber, dass dieser sachverhalt den anderen parteien bekannt ist und außer lauen anwürfen (auch von der FPÖ) nichts kommt. Man will es sich ja mit der Krone und den gratisschmierblättern nicht verderben...
    so zeigt sich anhand von wien ein besonderes grausliches sittenbild der herrschenden roten rathausbande und der mit ihr verhaberten, ebenfalls durch und durch korrupten medienszene......als sahnehäubchen werden in diesem theater nun auch immigrationsindustrielle, ökofaschisten, islamversteher und burkabefürworter eine tragende nebenrolle spielen

  26. Der kleine Nick
    28. Oktober 2010 09:10

    Der grüne Schoßhund freudig bellt
    - noch weiß er nichts von Knittelfeld!

    • Kurt22
      28. Oktober 2010 09:25

      Aber umweltfreundlich, wie sich die Grünen nun einmal geben, werden sie nicht nach Knittelfeld reisen, sondern ihr basisdemokratisches Desaster am Spittelberg und Umgebung erleben. Es sei denn, ihre Wähler und die Basis ist auch durch die Beteiligung so befriedigt, dass alles hingenommen wird. Wie der Herr so is´ Gscherr!

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. Oktober 2010 10:41

      Der Wahlschwindel mit van der Bellen
      wird das Gemüt auch nicht erhellen
      derer, die wohl zum letzten Mal
      die Grünen kürten bei ’ner Wahl.
      Und mit den Roten mitgegangen
      heißt: mitgefangen, mitgehangen.
      So kommt der Schwanz mitsamt dem Hund
      ins Tierasyl. Ich sag’: Na und?

  27. Josef Maierhofer
    28. Oktober 2010 09:05

    Der Notariatsakt.

    Die Grünen, die Schwarzen und die Blauen haben im Falle des Verlusts der absoluten Mehrheit der SPÖ in Wien vereinbart, gemeinsam das Wahlrecht zu korrigieren, gegen die SPÖ.

    Man darf gespannt sein, wie sich die Grünen verantworten, wenn sie ihren eigenen Notariatsakt brechen und man darf auch bereits gespannt sein auf die nächsten Wahlen in Wien.

    Das Dazwischen werde ich geflissentlich ausblenden müssen, weil ich, trotzdem ich die Zukunft nicht vorhersehen kann, fürchte, daß da wenig Begeisterndes dabei sein wird, wovon alle Wiener was haben werden, sicher aber werden hohe Schulden gemacht werden.

    Man darf gespannt sein, ob die Grünen irgendetwas tun werden in der Stadtregierung mit ihren etwa 25% der Stimmen, die die SPÖ in Wien erhalten hat.

    Je weniger aber Begeisterndes für alle Wiener dabei sein wird bei dieser Legislaturperiode, je arroganter man auftritt und je radikaler man Gender, Mainstream, Frauenunrecht und Quoten forcieren wird, je mehr man Ausgrenzung gegenüber den Nichtwählern und den anderen gewählten Gruppierungen betreiben wird, desto eher besteht dann aber auch die Wahrscheinlichkeit ganz real, daß der nächste Bürgermeister in Wien nicht mehr von der SPÖ kommen wird.

    • M.S.
      28. Oktober 2010 18:29

      @Josef Maierhofer
      In fünf Jahren kann sich viel ändern. Unter den neuen Gegebenheiten geht sich vielleicht schon eine türkische Mehrheit aus.

    • Josef Maierhofer
      28. Oktober 2010 19:20

      @ M.S.

      Dagegen werden wir aber 5 Jahre nichts tun können, außer Aktionismus, wie Volksbegehren, Plakataktionen, Posten, Lichterlprozessionen und Kerzerlschluckerpartien, TV-Werbung, etwa tägliche Lesung der Unterberger-Thesen und deren Anschlag nicht an der Wittenberger Kirchentür sondern im 'Allerheiligsten' (Geld stinkt ja nicht) ORF, wenn seine Reichweite überhaupt noch gegeben ist.

  28. Alexander Renneberg
    28. Oktober 2010 08:57

    guten morgen ebenso!

    überrascht die haltung der grünen jetzt tatsächlich jemanden?

    überrascht hat mich die haltung (wenn man da von haltung sprechen kann) der övp, deren anbiederung an die spö vor der wahl mehr als entbehrlich war.
    "lotse im roten jumbo sein"
    das haut einem glatt um, und selbst jetzt ist die selbstachtung der wiener schwarzen soweit gesunken, dass sie selbstverständlich auch parat stehen wenn es mit den grünen nicht klappen sollte.

    die einzig richtige variante wäre gewesen zu sagen: ok, wir haben die wahl verloren, wir haben grobe fehler gemacht, wir hatten und haben kein programm.
    aus diesen gründen gehen wir in opposition, erneuern uns und treten in 5 jahren gestärkt wieder an.

    blöderweise ziehen aber die bezirke schon wieder nicht mit, denn die verschränken die arme und erklären, sie seien ohnehin sehr super gewesen, denn sie hätten zum teil stimmen gewonnen oder weniger verloren als die gesamte wiener övp.

    tja, so wird es nix mit einer reformation der övp wien, das trauerspiel geht weiter, ganz viel rücksicht wird auf homole, gerstbach, tiller genommen und alles bleibt schön beim alten.
    da kann ich nur sagen: viel glück & viel spass dem alfred hoch!

    • Erich Bauer
      28. Oktober 2010 09:35

      "...sie seien ohnehin sehr super gewesen..."

      Das kuschelige Sektengefühl ist bisweilen sehr verlockend. Besonders je kleiner die Sekte...

  29. Celian
    28. Oktober 2010 08:45

    Sehr richtig.
    Gleich und gleich gesellt sich gern.
    Zwischen Rot und Grün ist kaum ein Unterschied. Vielleicht der: Grün schafft an, Rot setzt um. Jetzt kann sich die kleine Kaderpartei wieder nahtlos einfügen.

    • Kurt22
      28. Oktober 2010 09:15

      Wie schrieb schon vor Monaten hier ein Poster: Die Grünen sind nur Wassermelonen, nicht viel Inhalt, außen grün, innen tiefrot.

    • cmh (kein Partner)
      29. Oktober 2010 13:36

      Die GrünInnen werden halt den roten Jumbo lenken - oder was?

      Wenn ich mich recht erinnere hat auch der Gusi schon zum Thema der nicht gehaltenen Wahlversprechen so einiges bedenkenswertes gelabert.

      Nur gnutzt hats nix - jetzt hamman Feymann.

  30. Graf Berge von Grips
    28. Oktober 2010 07:57

    Nr. 280
    Die Griechin träumte in der Sandkiste schon ziemlich viel ...
    Vizebürgermeisterin würd' ich gern werden - ist mein Ziel!

    • donnerlütchen
      28. Oktober 2010 10:39

      Wenn die Nosferatu aus Griechenland Vizebürgermeisterin wird , dann empfehle ich gegen das ungepflegte Aussehen eine scharfe Rasur mit Gillette M3. Jetzt kriegen wir von den Hellenen als Draufgabe die lieblichen islamischen Flüchtlinge aus Afganistan, Irak etc.

    • Josef Maierhofer
      28. Oktober 2010 19:25

      @ donnerlütchen

      Draufgabe ist gut.

      Mein Freund in Griechenland, er hat dort knapp über 20 Jahre gearbeitet nach seinem Studium in Wien, wird dort wesentlich mehr Pension erhalten als ich mit meinen 40 Jahren Arbeit hier.

      Uns fährt die EU an, wenn ein Zwilling rechtmäßig abgeschoben wird und Griechenland darf sich als Schurkenstaat weiter so benehmen. 'Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich weiter ungeniert.'

  31. terbuan
    28. Oktober 2010 07:33

    Wer beißt schon die Hand, die einem füttert!
    Die Grünen wollen doch genauso nur an die Futtertröge wie alle anderen Parteien und jetzt haben sie die Chance, in Wien endlich einmal kräftig abzusahnen (in der Realition zu ihrer Größe und Bedeutung).
    Aber GRÜN = SCHWARZ in Wien. Sollte aus welchen Gründen immer die unsägliche Frau M. doch noch ins Spiel kommen, es wäre nur marginal anders.
    Anstatt sich in der Opposition zu regenerieren und eine kraftvolle Gegenkraft zur roten Rathauskrake abzugeben (was in der derzeitigen personellen Besetzung ohndies ein Ding der Unmöglichkeit ist), steht sie im Schmollwinkel wie eine verschmähte Braut und hofft auf das Wunder einer Packelei zwischen dem "Onkel und dem Neffen" in letzter Sekunde!

  32. mike1
    28. Oktober 2010 07:31

    guten morgen ebenso !

    macht korrumpiert...
    bei den grünen gehts halt jetzt im sandkastenstil eines gusenbauer um die vassilakuh oder wie die heisst. so viel grinsen hat man bei ihr noch nie gesehen. die roten haben ihre grünen (die ja z.t. wie pilz auch nichts anderes als tiefrote - exkummerln - sind) fest im griff. hätten sie die marek aber auch.

    man wird sehen....

  33. Wertkonservativer
    28. Oktober 2010 05:12

    Dass im Farbenspektrum Rot und Grün verschiedene Farben sind, ist evident und Jedermann ersichtlich.
    In politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen sind rote und grüne Ausformungen der Früchte(rln) eben von den Jahreszeiten her zu erkennen. Die Einen sind früher da (noch grün), die Anderen eben schon rot (knapp vor dem Blätterfall!). Dass die Roten die ältere Partei sind, merkt man an vielen ihrer Taten, Handlungen und oft jenseitigen Vorstellungen: ziemlich gestrig! Die Grünen, als jüngere Geschwister, wissen in ihrem blinden Eifer oft nicht recht, wie und mit welchen Mitteln sie die Welt "retten" wollen (Industrie weg, Kienspan wieder zünden?!). Da wird sich Wampo Häupl noch oft die Marek an den Tisch wünschen!

    Bleiben wir am Boden unserer Wertvorstellungen: die Mitte (bestenfalls mit Ausschlägen knapp nach rechts) sollte auch weiterhin unsere Leitlinie sein!
    Ihnen Allen einen guten Morgen!

    • Der kleine Nick
      28. Oktober 2010 09:24

      Wenn Sie noch einmal "Wampo" sagen, wird er auch Ihnen ein Ohrwaschl abreißen. Denn wer eh schon auf Flüssignahrung umgestellt hat, mag nicht als Fresser hingestellt werden. Das werden Sie verstehen.

    • Wertkonservativer
      28. Oktober 2010 19:43

      Danke, kleiner Nick, ich verspreche Ihnen, mich zu bessern!

    • Gennadi (kein Partner)
      29. Oktober 2010 10:53

      Die Roten seien die ältere Partei? Erinnert an Henne und Ei. Was war früher - der Sozialismus? Oder der Kommunismus?

      Vom Farbenspektrum her: Rot und Grün mögen verschiedene Farben sein. Die Mischung ist es, die bedrückt.





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