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Fußnote 140: Burgenländerwitze

Da bleibt einem der Mund offen: Das Burgenland ist offensichtlich wirklich so, wie es andere geringschätzen.

Ein burgenländischer Bürgermeister wird beim Manipulieren von Wahlkarten erwischt, muss ein volles Geständnis ablegen – und geht am nächsten Tag ins Amt, wie wenn nichts gewesen wäre. Ob er zurücktritt, will er von der Reaktion der Bürger seiner Minigemeinde abhängig machen. Der Mann ist wohl zu tief ins Weinfass gefallen. Schon heute müsste ihn erstens seine Partei, die ÖVP, ausschließen und zweitens die Gemeindeaufsicht des Landes suspendieren. Drittens müsste es demnächst eine exemplarische – generalpräventive – Strafe geben. Denn mit den Abläufen von Demokratie und Rechtsstaat darf nicht einmal im Burgenland gespielt werden – auch wenn die Bundesregierung in Sachen Budget ein ganz übles Vorbild abgibt. Was nicht dadurch besser wird, dass es dafür keine Strafsanktionen gibt und Bundespräsident wie Nationalrat untätig bleiben, die als einzige die Verfassung verteidigen können.

Nachtrag: Inzwischen  hat sich der Herr Bürgermeister zu der Erkenntnis durchgerungen, dass es sicher einen Rücktritt geben werde. Aber zurückgetreten ist er damit immer noch nicht . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 11:14

    Die Verlotterung unserer Politiker kennt wohl keine Grenzen mehr.
    Wahrscheinlich ist meine Sichtweise von Anstand und Moral nicht mehr zeitgemäß, denn die Beobachtungen lehren, dass die Anständigen auf der Strecke bleiben und die Betrüger u. Korrupten die Vorherrschaft einnehmen, noch dazu oftmals ganz offiziell u. als Vertreter des Staates.

    Gar nicht wissen möchte ich, wieviel Schindluder bei der Wien Wahl mit den Wahlkarten, bzw. der Briefwahl betrieben werden wird - man richte seine Augen z.B. nur auf die Pflegeheime.

    Allerhöchste Zeit zivilen Widerstand zu leisten!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 10:23

    Der Bundespräsident ist Garant für Verfassungsbruch, der Nationalrat ebenso und gemäß dem Sprichwort: 'Der Fisch stinkt vom Kopf' tut das auch der Unterläufel, der Herr Bürgermeister.

    Als ÖVP-ler würde ich in dem Dorf den Rücktritt des Bürgermeisters verlangen oder selbst aus dieser Partei austreten.

    Wir sind Gesetzesbruch (Ersatzwort für P.C.) schon so gewohnt, daß dem Bürgermeister seine schwere Verfehlung gar nicht mehr auffällt und daß er meint, na, wenn alle Bürger des Dorfes genauso kriminell sind wie ich, dann gleicht sich das ja wieder aus, sind wir ja einer Meinung, oder ?

    Was Dr. Unterberger da aufzeigt ist genau der Grund, warum Österreich sich genauso wie Deutschland, genauso wie Europa sich abschafft. Nämlich die völlige Gesetzlosigkeit, die völlige Zersetzung von Moral, Anstand und Gesetz.

  3. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 13:19

    Österreich ist offenbar schon auf das Niveau eines Kamarillastaates in der dritten Welt herabgesunken. Auf allen politischen Ebenen scheren sich die Funktionsträger und Mitläufer einen Schmarren um Gesetze, sind korrumpiert und inkompetent. Wir leben offenbar schon im Vorstadium einer Anarchie. Aus den "sauren Wiesen" ist seit Kirchschläger nun bereits kontaminierter Boden geworden. Es wäre zu empfehlen, internationale Beobachter wie bei afrikanischen Bürgerkriegsstaaten bei Wahlen nach Österreich zu senden. Bezeichnend noch, dass zwar der burgenländische Wahlbetrung des ÖVP-Bürgermeisters im streng der Objektivität verpflichteten ORF in jeder Nachrichtensendung erwähnt wird, über die Manipulationen in Wien (Pflegeheime, Immigranten) aber kein Sterbenswörtchen verlautbart wird.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 14:50

    Das ist kein Burgenländerwitz sondern ein weiteres Beispiel des "spätrömischen" moralischen Verfalls unserer Gesellschaft und nur die Spitze eines Eisbergs.
    In Wien wurden angeblich mehr als 140.000 Wahlkarten ausgegeben, bei 1,14 Mio. Wahlberechtigten, von denen fast die Hälfte wahrscheinlich gar nicht zur Wahl gehen werden!
    Wetten dass, ein Großteil der Wahlkartenwähler am Abstimmungstag nicht in Wien sein und rechtzeitig (vor 17 Uhr) ihre Wahlentscheidung treffen wird!

  5. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 12:11

    Wie heißt es so schön: "Mir wern kan Richter brauchn". Und etliche handeln, als ob die Justiz bereits abgeschafft wäre, und viele haben das Gefühl, dass es tatsächlich schon so weit ist, zumindest für einige Gruppen.
    In einem Land, in dem Bundespräsident, Regierung, der Staatsfunk usw. auf Gesetze pfeifen, in dem Politiker seit Jahrzehnten von der Justiz sanftest behandelt werden (s. Lucona, AKH u.v.a.m.), wo Illegale nicht nach Gesetzen sondern "humanitären" Einstufungen behandelt werden sollen, ein Land, in dem die Begriffe Moral und Anstand böse sind, weil es einmal Jörg Haider ausgesprochen hat, wo man unter "Handschlagqualität" offenbar nur mehr die Schlagstärke junger Türken meint, in so einem Land kann nichts mehr funktionieren.
    Vor einigen Jahrzehnten haben Leute nach einem Konkurs Selbstmord begangen, heute zeigen sie sich am nächsten Tag in den Seitenblicken. Gerichtlich verurteilte Politsaurier vertreten Bevölkerungsgruppen.
    Alfons Haider hatte recht: dieses Land ist verlogen und verschi......!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 11:15

    Über die Handlungsweise und Tat-Verniedlichung dieses unglückseligen ÖVP-Bürgermeisters braucht man nicht weiter zu diskutieren: er ist sofort aus seinem Amt zu entfernen, aus der Partei auszuschließen und gemäß gültigen Gesetzen anzuklagen und abzuurteilen.
    Dass der Mann von "meiner Partei'' (wie lange noch?) in das Amt berufen wurde, regt mich nicht allzu sehr auf: solche Leute gibt es in allen Parteien "von ganz oben bis unten"!
    Möglicherweise spielt ja der gute burgenländische Wein ein wenig bei derartigen unguten "Ausritten" mit; Entschuldigung ist das jedoch keine!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 10:36

    Tatsächlich ein Hohn, dass dieser Herr nicht ohne Wenn und Aber aus der Partei fliegt. Der Schaden, der durch solche Personen angerichtet wird, wird durch das Nichthandeln der Partei nur noch größer.
    Es hat halt doch einen Grund, dass die ÖVP im Tiefflug durch Österreich fliegt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 12:45

    Das elfte Gebot heißt: “Lass dich nicht erwischen.“
    Das gilt vor allem in der Politik.
    Jetzt hat es eben einen schwarzen Bürgermeister „erwischt“.
    Ob nach dem 10.10. ein roter Schulze dran ist?

    Die Vorbereitungen zu einem Wahlbetrug sind im Gange. Wer die Hand imbeziler Altersheiminsassen oder trotz Einbürgerung noch nicht zum Malen von Kreuzen (was hakt da?) fähigen Neo-Österreichern zu führen gedenkt, wird sich entsprechende Vorwürfe wohl gefallen lassen müssen.
    Eine Wahlwiederholung wird es selbstverständlich nicht geben.
    Es geht schließlich um Höheres als um profane demokratische Spielregeln.


alle Kommentare

  1. Viney (kein Partner)
    21. Februar 2015 11:50

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  5. Helmut Oswald
    15. Oktober 2010 09:11

    Die Wien Wahl wird es zudecken. Dennoch gilt, Grundsätzliches von Bedeutung bleibt immer aktuell.

    Marxisten aller Schattierungen und ihre nihilistischen Alliierten haben, dem 'Leuchtenden Pfad' der 68er folgend, jahrzehntelang Rufmord an den sogenannten 'Sekundärtugenden' begangen.
    Eröffnet wurde die Umwertungskampagne, deren verheerende Folgen allenthalben (siehe unten) -aber nichtsdestoweniger ubiquitär - ihre faule Früchte trägt, mit Sprüchen wie ‚mit Sekundärtugenden läßt sich auch ein KZ betreiben’. Diesen Blödsinn – mit großem Sendungsbewusstsein vorgetragen – glaubten und glauben die Meisten, die ihn verbreitet hatten und es noch immer tun, weil sie damit meinten, für Konzentrationslager seien grundsätzlich nur rechtsgerichtete Politiker oder Wähler bis ins siebente Glied verantwortlich. Doch ist es mehr als nur ein linkes Bildungsproblem, das sich in derartigem Gewäsch manifestiert.

    Denn ist es auch ein Wahnsinn, so hat er doch Methode.

    Gemeint war, es käme auf Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Genauigkeit, Pflichterfüllung, Vertragstreue, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Fleiß und was dergleichen mehr noch an bourgeoisem Schnick-Schnack im ewigen Weltenfeuer der proletarischen Revolution - vermöge des dialektischen Materialismus folgerichtig - zu vergehen schien, im Grunde gar nicht an. Vielmehr fordere wohl eine höheres Gut, die politische Korrektheit, den unbedingten Primat.
    Dieses, wissenschaftlich nicht erfassbare vermeintlich höchste aller Güter, war wohl zumeist eher in dumpfem Wähnen wonnig zu erfühlen, denn als nachprüfbarer Rechtssatz oder klar formulierter philosophischer Imperativ nachzulesen. Es wechselte auch nach Beliebigkeit, je nachdem welche der zahlreichen linken Sekten den öffentlichen Raum, Fernsehkamera und Mikrofon fest in der zur Marmor erstarrten Hand umkrallt, mit ihren ideologischen Irrlehren gerade zumüllen durfte. Die Praxis war – und ist - jedenfalls im österreichischen Museum des Realsozialismus aber meistens in noch viel widerlicherer Ausformung zu beobachten.

    Die üblichen Einpeitscher der political correctness – zumeist die hohe Priesterschaft der veröffentlichten Meinung – spüren einen neuen Feind auf. Der Kampf Gut gegen Böse beginnt und die Inszenierung folgt, vor stets wechselnder Kulisse, den eingespielten Ritualen.

    Was zu hassen wahre Bürgerpflicht ist, lernt der neue Mensch schon früh. Den eingespeichelten Zeigefinger mahnend erhoben, um auch ja rechtzeitig erfahren zu könnne, woher der Wind und wem ins Gesicht er bläst folgen dann die niedrigeren Chargen. Sie leisten die Drecksarbeit der Ausgrenzung, Diffamierung an Arbeitsplatz, Schule und Universität sowie im familiären Umfeld. Und so fällt es nicht schwer, die Geleise zu legen, damit der Zug auch für alle verständlich im richtigen Bahnhof eingeht.

    Wir ernten, was die Linke – in stiller Duldung und streckenweiser Komplizenschaft durch bürgerliche Feiglinge - gesät hat. Eine Gesellschaft, in der ein wahlbetrügender Bürgermeister kein Unrechtsbewusstsein hat. Warum auch ? die großen Vorbilder regieren ja auch und richten es sich – Verfassungsbruch um ein Budget vor der Wahl nicht wirksam werden zu lassen – kein Problem.
    Geldverschwendung über staatlich finanzierte Wahlkampagnen und Volksfeste für Zwecke des Stimmenkaufes – zahlt alles der blöde Mittelstand, denn der erwirtschaftet ja auch auf Grundlage der Sekundärtugenden, was man ihm bloß noch wegnehmen muß. Rote Korruption und Mißwirtschaft seit Jahrzehnten und ohne ein Ende absehen zu können – vollkommen sanktionslos.

    Es wird Zeit, diesem gewissenlosen System von Lügnern und Verschwendern die Steuern zu verweigern. Und es wird Zeit, sich an an einige weitere Sekundärtugenden zu erinnern:
    Freiheitsliebe und Tapferkeit. Das Ende der Geduld ist nahe.

  6. Don Quichote (kein Partner)
    10. Oktober 2010 10:02

    Nach diesen Aufdeckungen verstehe ich jetzt auch das Ergebnis der EU-Abstimmung besser.

  7. Segestes (kein Partner)
    09. Oktober 2010 22:19

    Mir kam ja auch kurz der Gedanke, bei der steirischen Landtagswahl "taktisch" zu wählen - sprich später per Brief (ja ich bin ein böser Mensch, der aus der Unzulänglichkeit des Gesetzgebers, Kapital zu schlagen versucht).
    Allerdings, und das ist wirklich ein Witz, kamen die eine Woche vor der Wahl angeforderten Wahlkarten, erst am Dienstag nach dem Wahlsonntag bei mir mit der Post an!
    Gerade so, als ob man wollte, dass ich später wähle als eigentlich vorgesehen...
    Egal, zu dem Zeitpunkt hatte ich ohnehin keine Lust mehr, an dieser pseudodemokratischen, feigenblattartigen Meinungsbekundung mitzuwirken - die Wahlkarte wanderte deshalb ungeöffnet in den Reißwolf.
    Also dorthin, wo auch das Briefwahlgesetz hingehört.

    • Norbert Mühlhauser
      10. Oktober 2010 00:40

      Eine Woche vor der Wahl Wahlkarten anzufordern ist allerdings ein bisschen spät!

    • Segestes (kein Partner)
      10. Oktober 2010 06:07

      An sich absolut nicht zu spät.
      Am Freitag Vormittag, in der Woche vor der Wahlwoche, habe ich die Karte mit der Wahlkarten-"Bestellung" im Gemeindeamt abgeben lassen.
      Also für die Sesselpicker vor Ort mehr als genug Zeit, um mir den Krempel zu schicken, sollte man zumindest meinen.
      Ich wohne ja nur 500 Meter von denen entfernt ^^

  8. AEk (kein Partner)
    09. Oktober 2010 21:09

    Österreich als Rechtstaat zu bezeichnen grenzt mittlerweile an Realitätsverweigerung!

    Eine Bundesregierung welche die Verfassung bricht: keine Konsequenzen

    Ein Staatsrundfunk der Gerichtsentscheidungen ignoriert: keine Konsequenzen

    Ein Politiker der Wahlen fälscht: (bis jetzt) keine Konsequenzen

    Was verdammt nochmal machen unsere Staatsanwälte eigentlich?!

  9. Papalima
    09. Oktober 2010 15:03

    Es wirft ein bezeichnendes Licht auf die ÖVP - Führung, daß der Bürgermeister nicht, Senatsrat Müller aber (wegen der Forderung, wertneutrale Bezeichnungen gebrauchen zu dürfen) sehr wohl!
    Papalima

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Oktober 2010 15:15

      Das Verbots-Gesetz ist eben eines "sui generis".
      Wer dagegen verstößt, und sei auch nur der Hauch einer Absicht, es bloß in Frage zu stellen erkennbar, der wird ... wie heißt doch gleich diese "Lösung"?
      "Final" oder so ähnlich.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    09. Oktober 2010 12:45

    Das elfte Gebot heißt: “Lass dich nicht erwischen.“
    Das gilt vor allem in der Politik.
    Jetzt hat es eben einen schwarzen Bürgermeister „erwischt“.
    Ob nach dem 10.10. ein roter Schulze dran ist?

    Die Vorbereitungen zu einem Wahlbetrug sind im Gange. Wer die Hand imbeziler Altersheiminsassen oder trotz Einbürgerung noch nicht zum Malen von Kreuzen (was hakt da?) fähigen Neo-Österreichern zu führen gedenkt, wird sich entsprechende Vorwürfe wohl gefallen lassen müssen.
    Eine Wahlwiederholung wird es selbstverständlich nicht geben.
    Es geht schließlich um Höheres als um profane demokratische Spielregeln.

  11. carlo soziale (kein Partner)
  12. carlo soziale (kein Partner)
    09. Oktober 2010 10:56

    In meiner ehemaligen, nicht abgeschlossenen Hauptschule wollte unser Klassenvorstand die Wahl des Klassensprechers und dessen Stellvertreters genau nach Schulunterrichtsgesetz durchführen. Unsere Klassenbeste (sonst war sie zu nichts zu gebrauchen) hat sich alle legalen Mittel durchgelesen, wie wir diese Abstimmung in die Länge ziehen können (zu geringe Wahlbeteiligung, zu viele ungültige Stimmen, der Gewählte nimmt das Amt nicht an, zu hohe Wahlbeteiligung, ...). Dadurch konnte der Klassenvorstand in seinen Unterrichtsstunden keinen Stoff durchnehmen, weil er ständig diese Wahl zu einem Ergebnis bringen wollte. Irgendwann im November hat er dann aufgegeben und gegen das Gesetz den Klassensprecher des Vorjahres weiter mit dem Amt betraut.

  13. Undine
    09. Oktober 2010 09:44

    An @dieba und die Vereinigung der Trolle

    Mit Riesenschritten naht die Stunde der TROLLE.
    Wenn die werten Trolle damit das Auslangen finden, tagtäglich den A.U.-Blog zu durchforsten, mit dem einzigen Ziel, festzustellen, daß alles SKURILL ist, haben sie einen sehr bescheidenen Anspruch ans Leben.
    Aber, was soll's; Wenn es ihr ganzes Glück ist........
    Irgendeine Daseinsberechtigung will jeder Mensch haben; ist ja irgendwie verständlich. :-)

  14. fosca
    08. Oktober 2010 23:12

    Da sieht man, was sich die beiden GROKO-Parteien alles wieder erlauben dürfen, weil ein echter Hecht im Karpfenteich fehlt.
    Ich hätte mir den "Medientsunami" angesehen, wenn es sich bei diesem Bürgermeister um einen FPÖ/BZÖ-Parteiangehörigen gehandelt hätte.
    Die Demokratie wäre einmal mehr in Gefahr gewesen und die Republik hätte wieder einmal symbolisch gebrannt, wetten?

  15. Baldur Ainarin
    08. Oktober 2010 23:04

    Der Wahlkartenbetrug des Bürgermeisters von Unterrabnitz- Schwendgraben ist wahrlich kein Frühlingswind! Wie kann es zu so einem Realitätsverlust nur kommen? Auch die nicht nachvollziehbare Anbiederung unseres Außenministers an die türkische Staatsspitze läßt einem das Blut in den Adern gefrieren. Bevor sich Deutschland, Österreich und Europa abgeschafft haben werden, wird sich die ÖVP als einst staatstragende Partei selbst vernichtet haben.
    Nicht nur Pröll sen.und jun. schweigen dazu. Man hört auch garnichts von Schüssel, Kohl oder sonstigen "Weisen" dieser Partei!
    Warum nur wohl?

    • M.S.
      08. Oktober 2010 23:43

      Also den Kohl würde ich nach seiner Ansprache an die "Islamische Jugend" und seiner permanenten Negierung der Pensionsproblematik nicht zu den Weisen zählen. Schüssel, Plassnik, Bartenstein u.a. müssen wahrscheinlich die Parteidisziplin wahren um den Kuschel(untergangs)kurs der derzeitigen Parteiführung nicht zu gefährden.

  16. Amtsbekannt
    08. Oktober 2010 20:53

    Lieber Herr Unterberger!

    mit ihrer vermutung, dass wohl rote masterminds dahinterstecken, dass dieses vorkommnis kurz vor der wiener wahl an die oberfläche gespült wurde, werden sie wohl richtig liegen.
    was aber sind die folgen für die wiener wahlen?
    ich glaube wähler die zw. der fp und vp pendeln werden numehr eher die fp wählen, also hat sich die spö damit einen bärendienst erwiesen.

    vielmehr aber zeigt sich: wieviele wahlkarten werden auch in wien für die vielen menschen in den pflegeheimen beantragt und wieviele brave helferlein der partei XXÖ werden den armen alten oder auch willige pfleger und innen diesen beim komplizierten ausfüllen der wahlzettel helfen?
    zigtausende sind dies wohl; und wie nach der sankt eiermark wahl zu sehen war, hat nunmehr auch die sp die wichtigkeit der wahlkarten entdeckt.
    ..und da nun mal das rote das beste netzwerk ist, ergeben sich nunmehr bezüglich der wahlkartenstimmen noch viel bessere möglichkeiten für die sp irgendwann angenommen.

    die bürgerlichen parteien, allen voran die vp muß endlich einmal verstehen, dass die organisierte wahlmobilität (wir erledigen alle wege für sie, außer das kreuzerl müssen sie selbst machen, aber wenn sie nicht wissen wo, so sagen wir ihnen auch dies) einer der wichtigsten dinge ist.

  17. Graf Berge von Grips
    08. Oktober 2010 17:40

    Nr. 258
    Ach ich fühlte mich so wohl
    tauschte man Burgenland mit Südtirol

    • terbuan
      08. Oktober 2010 21:47

      Graf, wo nimmst Du dann den Roten her,
      den Kalterer, nein, der schmeckt nicht sehr!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:54

      Auch mit Burgenländer Zweigelt
      bleibt des Grafen Reim vergeigelt.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      09. Oktober 2010 22:47

      Weh mir! Wo nehm ich, wenn
      ich Berge seh, den Grips?
      Statt Sonnenschein
      nur Schatten der Erde.
      Der Bildschirm flimmert
      sprachlos und alt, im Grinde
      irren die Ahnen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      10. Oktober 2010 16:57

      Muß ich fürchten um den treuen
      Adeligen aus Savoyen?
      Freier Reim, so meine Sorge,
      klingt mehr nach Stefan George.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      10. Oktober 2010 21:37

      Imperator,

      wie George sagte:

      Die Art
      die ihr bewahrt
      ist bloss Verfall.

      Denselben meinten Wir nicht, Wir hielten uns an Hölderlin: Mitte des Lebens.

      Hier fällt Uns nur Volkstümliches ein:

      O du lieber Augustin
      alles ist hin.

  18. Richard Mer
    08. Oktober 2010 14:51

    Er ist bereits zurückgetreten. Kein Grund sich weiter aufzuregen.

    Wir sollten bei der Wien Wahl aufmerksam sein: Es würde mich nicht wundern, wenn der Herr Bürgermeister oder irgendein Gemeindebausoldat zur Sicherheit jetzt schon ein paar Wahlkarten auf die Seite hat legen lassen.

  19. terbuan
    08. Oktober 2010 14:50

    Das ist kein Burgenländerwitz sondern ein weiteres Beispiel des "spätrömischen" moralischen Verfalls unserer Gesellschaft und nur die Spitze eines Eisbergs.
    In Wien wurden angeblich mehr als 140.000 Wahlkarten ausgegeben, bei 1,14 Mio. Wahlberechtigten, von denen fast die Hälfte wahrscheinlich gar nicht zur Wahl gehen werden!
    Wetten dass, ein Großteil der Wahlkartenwähler am Abstimmungstag nicht in Wien sein und rechtzeitig (vor 17 Uhr) ihre Wahlentscheidung treffen wird!

    • Kurt22
      08. Oktober 2010 16:14

      Laut Radiomeldung sind es 162.000 Wahlkarten, das sind 13 % der Wahlberechtigten, da läßt es sich doch schön taktieren. Auf alle Fälle ist Sonntag 17 Uhr (Hochrechnung) absolut uninteressant.

    • terbuan
      08. Oktober 2010 22:01

      Kurt,
      Schon 162.000 Wahlkarten, das muß man sich einmal vorstellen, das sind etwa ein Viertel der Wähler!
      Na dann gleich eine Änderung der Wahlordnung:
      Es gibt nur mehr eine Briefwahl für den Wiener Gemeinderat, und zwar jedes Jahr mit numerierten Wahlkarten und integrierter Tombola!
      Wahlbeginn: 1. Jänner
      Einsendeschluß: 1. März
      Wahlergebnis und Preisverteilung: 1. Mai (am Rathausplatz)
      Kreative Ideen für die Preisgestaltung sind im roten Märchenreich im Überfluß vorhanden, als Trostpreis wäre einen Tag mit dem Bürgermeister zu erleben eine ganz feine Sache!

    • CHP
      09. Oktober 2010 10:03

      Die Differenz der 162000 zu den 140000 soll angeblich für "Problemsprengel" vorgesehen sein :))

    • SOKs (kein Partner)
      10. Oktober 2010 15:55

      to teruban: ich bin dafür, einen 24. Bezirk in Wien einzurichten. Für die Briefkartenwähler. Denn die Verwaltung und die Kosten dieses Wahlkartenspiels dürften gleich groß sein wie die Kosten des Verwatlungspersonals eines Bezirks. Oder so.

  20. M.S.
    08. Oktober 2010 13:19

    Österreich ist offenbar schon auf das Niveau eines Kamarillastaates in der dritten Welt herabgesunken. Auf allen politischen Ebenen scheren sich die Funktionsträger und Mitläufer einen Schmarren um Gesetze, sind korrumpiert und inkompetent. Wir leben offenbar schon im Vorstadium einer Anarchie. Aus den "sauren Wiesen" ist seit Kirchschläger nun bereits kontaminierter Boden geworden. Es wäre zu empfehlen, internationale Beobachter wie bei afrikanischen Bürgerkriegsstaaten bei Wahlen nach Österreich zu senden. Bezeichnend noch, dass zwar der burgenländische Wahlbetrung des ÖVP-Bürgermeisters im streng der Objektivität verpflichteten ORF in jeder Nachrichtensendung erwähnt wird, über die Manipulationen in Wien (Pflegeheime, Immigranten) aber kein Sterbenswörtchen verlautbart wird.

    • Haider
      08. Oktober 2010 22:50

      Ganz richtig! Wie heißt es im Staatsgrundgesetz: "§ 1: Österreich ist eine Bananenrepublik. Ihre Macht geht vom ORF aus."

    • fosca
      08. Oktober 2010 23:29

      @Haider

      Der war echt gut - bitte, noch so einen!
      Man sollte ihn sich sehr gut merken! :-(

    • Undine
      09. Oktober 2010 09:21

      @Haider

      Damit treffen Sie den Nagel auf den Kopf! :-)

  21. Doppeladler
    08. Oktober 2010 12:38

    Es ist höchste Zeit für ein umfassende Verwaltungs- und Gebietsreform. Ganz abgesehen davon, daß hier ein imenser Schaden für unser demokratisches Gemeinwesen angerichtet wurde, der durch nichts entschuldig werden kann, muß nun endlich eine mutige Debatte darüber geführt werden, wie unser Land künfitg regiert werden soll.

    Entsprechend den Prinzipien der Katholischen Soziallehre ist das Subsidiaritätsprinzinp ein hoher Stellenwert einzuräumen, aber es darf nicht zum Selbsttweck für alles werden. Wenn ich mir die fast schon stereotypen Wortspenden des Gemeindebunds vor Augen führe, in denen eine bessere Bezahlung, sowie bessere soziale Absicherung für die Bürgermeister gefordert wird, dann frage ich mich, warum diese Forderungen überhauot notwendig sind. Die Welt ist komplexer geworden, globalisiert und auch das Anforderungsprofil an ein Gemeindeoberhaupt hat sich in den letzten Jahrzehnte grundlegend geändert.

    Wenn ich allein an die neuen Normen im Umweltschutz denke (Abwasser, Abfall usw.) und die ausufernde Zersiedelung, ist leicht zu sehen, daß traditionelle "Landbürgermeister" schnell überfordert sind. Kompetente Fachkräfte sind notwendig. Diese sind aber viel teurer, als die im wesentlichen ehrenamtlichen Gemeindefunktionäre. Der logische Schritt wäre, Gebietskörperschaften zu schaffen, die in der Lage sind solche Fachkräfte finanziell zu tragen. Dies ist ein Vorgang, der teilweise schon begonnen wurde (z. B. Abfallvebände), der aber konsequent weiterzuverfolgen wäre, wobei auch Gemeindezusammenlegungen tabulos diskutiert werden müssen. Nur so kann in Zukunft ausgeschlossen werden, daß zumindest Überforderung nicht Grund für ein derartiges Fehlverhalten ist.

    Der betroffene Bürgermeister hätte mit der Unterschrift seines Geständnisses auch gleichzeitig seinen Rücktritt unterschreiben müssen - so hohe Maßstäbe sind hier anzusetzen. Und die Politik ist aufgefordert nach den wahren Ursachen zu suchen und die Therapie des Landes in Angriff zu nehmen.

    • Logiker
      08. Oktober 2010 13:11

      Überforderung als Grund für kriminelle Handlungen, und das als Rechtfertigung nur bei Politiker, in Kärnten wurde dem Landeshauptmann auch Dummheit bescheinigt und ist weiterhin im Amt. So gesehen haben Sie recht. die Politik macht sich einen eigenen Rechtstaat.

  22. inside
    08. Oktober 2010 12:15

    Aha!
    jetzt gibt's ein Süd-Nord-Gefälle, wo man ohne Justiz auskommt.
    Kärnten
    Burgenland
    Wien?

    • Kurt22
      08. Oktober 2010 12:29

      In Kärnten hat man wenigstens den Kulterer in U-Haft genommen, aber der steht auch auf der falschen Seite, selber schuld.

    • inside
      08. Oktober 2010 16:45

      vor allem kann man ihm blöderweise fast nichts vorwerfen.
      Schon saublöd g'laufen. *grins*

  23. Kurt22
    08. Oktober 2010 12:11

    Wie heißt es so schön: "Mir wern kan Richter brauchn". Und etliche handeln, als ob die Justiz bereits abgeschafft wäre, und viele haben das Gefühl, dass es tatsächlich schon so weit ist, zumindest für einige Gruppen.
    In einem Land, in dem Bundespräsident, Regierung, der Staatsfunk usw. auf Gesetze pfeifen, in dem Politiker seit Jahrzehnten von der Justiz sanftest behandelt werden (s. Lucona, AKH u.v.a.m.), wo Illegale nicht nach Gesetzen sondern "humanitären" Einstufungen behandelt werden sollen, ein Land, in dem die Begriffe Moral und Anstand böse sind, weil es einmal Jörg Haider ausgesprochen hat, wo man unter "Handschlagqualität" offenbar nur mehr die Schlagstärke junger Türken meint, in so einem Land kann nichts mehr funktionieren.
    Vor einigen Jahrzehnten haben Leute nach einem Konkurs Selbstmord begangen, heute zeigen sie sich am nächsten Tag in den Seitenblicken. Gerichtlich verurteilte Politsaurier vertreten Bevölkerungsgruppen.
    Alfons Haider hatte recht: dieses Land ist verlogen und verschi......!

  24. SuPa
    08. Oktober 2010 11:55

    Wenn man Manipulationen sehr gewissenhaft verfolgt, dann müssten auch viele andere Politiker auch von ihren Ämtern zurücktreten.

  25. P. Weiser
    08. Oktober 2010 11:17

    Was heißt hier Betrug? Der Mann hat doch nur dem gottewollten Herrschaftszustand in seinem kleinen Reich zur Durchsetzung verholfen! Wer wird ihm das schon verübeln wollen?

  26. Wertkonservativer
    08. Oktober 2010 11:15

    Über die Handlungsweise und Tat-Verniedlichung dieses unglückseligen ÖVP-Bürgermeisters braucht man nicht weiter zu diskutieren: er ist sofort aus seinem Amt zu entfernen, aus der Partei auszuschließen und gemäß gültigen Gesetzen anzuklagen und abzuurteilen.
    Dass der Mann von "meiner Partei'' (wie lange noch?) in das Amt berufen wurde, regt mich nicht allzu sehr auf: solche Leute gibt es in allen Parteien "von ganz oben bis unten"!
    Möglicherweise spielt ja der gute burgenländische Wein ein wenig bei derartigen unguten "Ausritten" mit; Entschuldigung ist das jedoch keine!

  27. Brigitte Imb
    08. Oktober 2010 11:14

    Die Verlotterung unserer Politiker kennt wohl keine Grenzen mehr.
    Wahrscheinlich ist meine Sichtweise von Anstand und Moral nicht mehr zeitgemäß, denn die Beobachtungen lehren, dass die Anständigen auf der Strecke bleiben und die Betrüger u. Korrupten die Vorherrschaft einnehmen, noch dazu oftmals ganz offiziell u. als Vertreter des Staates.

    Gar nicht wissen möchte ich, wieviel Schindluder bei der Wien Wahl mit den Wahlkarten, bzw. der Briefwahl betrieben werden wird - man richte seine Augen z.B. nur auf die Pflegeheime.

    Allerhöchste Zeit zivilen Widerstand zu leisten!!!

    • Wertkonservativer
      08. Oktober 2010 12:11

      Verehrte Frau Brigitte Imb,

      meine Sichtweise von Anstand und Moral deckt sich spiegelgleich mit der Ihren, ebenso wie die von der Notwendigkeit, dem Zeitgeist zivilen Widerstand entgegenzusetzen.
      Erste zarte Ansätze dazu (ziemlich konzentriert auch in unserem Forum!) sind ja feststellbar. Ob alle unsere Kritik an den vielen Unzukömmlichkeiten in Politik, Wirtschaft und Zivilgemeinschaft reichen wird, eine größere Wirksamkeit im Bewusstsein unserer Staatslenker, Partei-Oberen und Parlamentarier zu entfalten, wage ich (so leid es mir tut) zu bezweifeln.
      Da genügt wahrscheinlich nicht unser geballter guter Wille; wesentliche Änderungen im Staatsgefüge können wohl nur durch Mitwirkung größerer demokratisch legitimierter Organisationen, vor allem aber mit kräftiger Unterstützung durch breitenwirksame Medien, befördert und durchgesetzt werden.

  28. brechstange
    08. Oktober 2010 10:36

    Tatsächlich ein Hohn, dass dieser Herr nicht ohne Wenn und Aber aus der Partei fliegt. Der Schaden, der durch solche Personen angerichtet wird, wird durch das Nichthandeln der Partei nur noch größer.
    Es hat halt doch einen Grund, dass die ÖVP im Tiefflug durch Österreich fliegt.

    • mike1
      08. Oktober 2010 10:40

      wieso gibt's für diese betrüger nicht sofort eine staatsanwaltliche reaktion ? klage o.ä. ?

    • Kurt22
      08. Oktober 2010 12:12

      Wieder ein Beispiel, dass sich die ÖVP in einer tiefen Lethargie befindet.

    • Josef Maierhofer
      08. Oktober 2010 16:02

      @ mike1

      Die Politiker sind 'gesetzlich geschützt' und immun. Wäre der Herr von der Strachepartei, wäre er längst vor dem Staatsanwalt.

  29. CHP
  30. mike1
    08. Oktober 2010 10:34

    es ist geadezu unfassbar, was da passiert: ein bürgermeister ist ein betrüger ersten ranges und wagt es, nicht zurückzutreten. unmoralisches gesindel am ruder und alle schauen zu ? es kann doch nicht sein, dass der betrüger entscheidet, ob er bleibt oder nicht !!!

    da muss es doch möglich sein, zumindest auch die wahlen zu wiederholen, da das derzeitige ergebnis unter fälschung zustande gekommen ist. alle fristen abgelaufen ? offensichtlich auch alle moral abgelaufen...

    aber es scheint heutzutage wirklich so zu sein, dass recht nicht mehr recht ist und selbiges jederzeit irgendwie gebrochen und gebogen werden kann, ohne dass irgendwer hier die konsequenzen zu ziehen hat.

  31. Brockhaus
    08. Oktober 2010 10:31

    Fischer und Verfassung, daß ich nicht lache. Außerdem weiß ich schon gar nicht mehr, wie seine Stimme klingt, solange hat man schon nichts mehr von ihm gehört.
    Ich bin zwar kein Verfassungsexperte, aber ich denke, daß die Briefwahl in ihrer derzeitigen Form an sich verfassungswidrig ist.

  32. Josef Maierhofer
    08. Oktober 2010 10:23

    Der Bundespräsident ist Garant für Verfassungsbruch, der Nationalrat ebenso und gemäß dem Sprichwort: 'Der Fisch stinkt vom Kopf' tut das auch der Unterläufel, der Herr Bürgermeister.

    Als ÖVP-ler würde ich in dem Dorf den Rücktritt des Bürgermeisters verlangen oder selbst aus dieser Partei austreten.

    Wir sind Gesetzesbruch (Ersatzwort für P.C.) schon so gewohnt, daß dem Bürgermeister seine schwere Verfehlung gar nicht mehr auffällt und daß er meint, na, wenn alle Bürger des Dorfes genauso kriminell sind wie ich, dann gleicht sich das ja wieder aus, sind wir ja einer Meinung, oder ?

    Was Dr. Unterberger da aufzeigt ist genau der Grund, warum Österreich sich genauso wie Deutschland, genauso wie Europa sich abschafft. Nämlich die völlige Gesetzlosigkeit, die völlige Zersetzung von Moral, Anstand und Gesetz.

    • A.K.
      08. Oktober 2010 11:05

      @ Josef Maierhofer:
      Leider haben Sie völlig recht! Als "gewöhnlicher" ÖVP-Wähler verlange ich den sofortigen Rücktritt des Bürgermeisters!

    • Alfred E. Neumann
      08. Oktober 2010 11:25

      Ich gebe Ihnen völlig recht. Nur, ist es ein Zufall, daß dieses vertrottelte Verhalten dieses unbedeutenden Bürgermeisters gerade wenig Tage vor der Wiener Wahl an die Oberfläche gespült wurde? Ich denke, da sind die p.c. Medien oder die roten "masterminds" dahinter, um der ÖVP gänzlich den Gnadenstoß zu versetzen, oder im Bedarfsfalle Marek gefügig zu machen.

      Aber verlichen mit den bevorstehenden Wahlkartenbetrügereien in den Wiener Spitälern und Altenheimen, wo bereits jetzt Blöcke von Wahlkarten bestellt wurden, um für die Dementen und Kranken die Stimme (für wen wohl?) abzugeben, ist der Burgenländerwitz trotzdem noch ein Lercherlsch....

    • Alfred E. Neumann
      08. Oktober 2010 11:26

      muß heißen: verglichen

    • Haider
      08. Oktober 2010 23:12

      Sg Herr Neumann!
      Gaunerei ist Gauerei. Egal ob sie ins eigene politische Spektrum paßt. Entsetzt bin ich, daß so viele ÖVPler Verständnis für den armen kleinen Provinz-Bürgermeister haben. Das Sittenbild der Politikreife unserer Vorzeigedemokraten ist erschütternd.
      Über harmlose Karikaturen aufregen, völlig humorlos den politischen Mitbewerber niederprügeln, das ist Maxime der gutmenschlichen Netzwerker, egal ob schwarz oder rot. Es ist eine einzige Kamarilla! Kein Wunder, daß die Zahl der Nichtwähler explodiert!





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