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Fußnote 139: Die Bahn wird modern

Es ist ja nur eine winzige Kleinigkeit. Aber sie zeigt exemplarisch die Unfähigkeit des milliardenverschlingenden Defizitunternehmens ÖBB, jemals zu einem kundenorientierten Dienstleistungsbetrieb zu werden. Weil es Hunderte solcher Kleinigkeiten gibt.

Angesichts häufiger Schlangenerlebnisse vor Bahnschaltern kauft der vorausblickende Bahnkunde sein Ticket via Internet. Nach einigen Mühen gelingt es ihm, sein Ticket zu buchen. Zuvor hat er gelernt, dass man ein paar Stufen im Vorgang zurückgehen muss, wenn man nicht rechtzeitig eingibt, dass man auch ein Retourticket will. Dann geht es ans Zahlen. Da verkündet der ÖBB-Computer stolz, dass man nun auch via Konto-Abbuchung zahlen könne. Also gibt der Kunde brav alle notwendigen Zahlen ein, schickt alles ab – und bekommt zur Antwort, dass Zahlungen über 30 Euro auf diesem Weg nicht möglich sind. Gefrozzelt sucht er nun den Knopf, wo es zur Kreditkarten-Zahlung geht. Nix da, gibt es nicht. Man muss den ganzen Prozess von vorne beginnen, also Schritt für Schritt wieder eintippen, wohin man will usw. In der wirklichen Wirtschaft würden Manager ob eines so gepfuschten Internet-Auftritts ihren Job verlieren. Aber bei der Bahn doch nicht. Es könnte ja sein, dass der Auftrag an jemanden vergeben wurde, der . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 23:34

    Ich kaufte vor etwa 2 Wochen im Zug beim Fahrscheinautomaten eine Karte um € 7,- . Nachdem ich € 10,- in den Automaten eingegeben hatte, erhielt ich statt des Retourgeldes von € 3- einen kleinen Zettel, auf dem stand NICHTBENÜTZUNGSBESCHEINIGUNG € 3,-. Ich fragte im nächsten Zug (nach dem Umsteigen) den Schaffner, was ich mit diesem Zettel tun solle. Er meinte: "Schmeißen's ihn weg". Ich tat dies nicht und fragte wenige Tage später am FJB den Schalterbeamten, was ich damit machen soll. "Schicken´'s ihn ein". Als ich fragte wollte wohin, schloß er sein Fensterl und deutete mir, daß er mich leider nicht verstehen könne.
    Daraufhin schilderte ich via Internet dem Kundendienst der ÖBB diesen Sachverhalt. Seither sind Tage vergangen und keine einzige Reaktion, nichts!
    Kann es sein, daß ich leicht frustiert bin? Obwohl, als gelernert Österreicher hätte ich wissen müssen, daß sozialistische Staatsunternehmen (die nur vom Steuerzahler leben) auf Ihre Kunden schei.. (pfeifen).

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 10:05

    Ja, die 'interen' Auftragsvergaben sind ein großer Teil unserer Staatsschulden.

    Aber vielleicht ist diese Firma vielleicht sogar haftbar für ihre Arbeit und muß den Fehler gratis beheben, wie jede andere auch. Ich fürchte aber das Gegenteil, nämlich, daß das von dieser 'Firma', könnte auch eine interne 'Abteilung' sein, gegen sündteuer Honorare, wenn überhaupt, ein zeites Mal ordentlich ausgeführt wird, quasi als 'Anschlußauftrag'.

    Der Fluch der von den Gewerkschaften erreichten 'Arbeitsbedingungen' für lohnabhängige Mitarbeiter ist die 'Verantwortungslosigkeit' des Ausführenden, es haftet ja der Chef. Bei den ÖBB kommt hinzu daß der 'Chef' den Mitarbeiter gar nicht kündigen kann dank der Privilegien errungen durch 'erfolgreiche' Gewerkschaften.

    Auch das ist ein Beitrag zu den jährlichen Milliarden, die der Staat, der Steuerzahler, den ÖBB zahlen muß und, wenn das nicht reicht, wird Kredit genommen, so lange das noch geht ...

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 23:07

    Da warten aber auf den neuen "Wunderwuzzi" Kern noch jede Menge Managementaufgaben, die er raschest in Angriff nehmen sollte, denn dieses von A.U. beschriebene Chaos kann er nicht mehr auf die schwarz-blaue Koalition schieben, oder wird er es in seiner Hilflosigkeit weiterhin versuchen?
    Zuzutrauen ist es diesem "neuen Besen"! :-(

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 14:25

    Eine ältere Dame steht verzweifelt in einem schalterlosen Bahnhof vor einem Fahrkartenautomaten und versucht verzweifelt, eine Fahrkarte für eine Fahrt von A nach B zu erstehen. Die Schlange hinter ihr wird immer länger bis ihr jemand hilft die richtigen Tasten zu drücken. Dahinter hört man genervte Stimmen "Na dann kaufens halt Ihr Ticket übers Internet oder beim Schaffner!"
    Alltag in österreichischen Bahnhöfen!
    Auch das Internet hat seine Tücken und für ältere Menschen ein Buch mit 7 Siegeln.
    Bei manchen Verbindungen gibt es verschiedene Preise bei Kauf übers Internet oder beim Automaten, beides mit der selben Vorteilscard!
    Die Software zum Betrieb der Fahrplanauskunft und des Verkaufs der Fahrkarten über Automaten und über Internet stammt aus Deutschland und wurde für Österreich adaptiert und da gibt es so manche Probleme!
    Zum Vergleich: Auf der Homepage von Air-Berlin ist es (fast) ein Kinderspiel ein Ticket zu buchen, abgesehen von der Kreditkartengebühr die zwangsläufig als Ärgernis anfällt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut HGR.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 17:24

    Auch das Herausfinden einer Zugverbindung ist kein Honiglecken.
    Wünsche mir auch, daß ich die Verbindungen,
    wie sie im Kursbuch dargestellt sind, ansehen kann.

    Bei VOR funktioniert das, aber natürlich nur für Wien/Niederösterreich.

    Übringens: Es gibt auch nette Schaffner, aber die sind eher in Westösterreich
    zu finden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 12:11

    Sporadische Bahnfahrer tun sich mit der Kartenbesorgung bei Automaten und im Internet schwer. Wer die Besonderheiten aber einmal kennt, der kommt damit meist gut zurecht.
    So ist es auch mit der Bedienung aller elektronischen Geräte, Bestellungen im Internet, Flugbuchungen. Online-Steuererklärungen usw.
    Anfängliche Schwierigkeiten fallen unter Learning by doing, Lehrgeld usw.

  7. Ausgezeichneter KommentatorS. Oberreit
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 14:36

    Ich bin in den vergangenen 15 Jahren 3x Bahn gefahren (oder besser habe es versucht) . Und jedesmal hat es gröbere Probleme gegeben.

    1. Habe Anzeige gelesen, dass Wien - Venedig um 50 % vergünstigt ist. Am Bahnschalter hat man mir dann gesagt, dass die vergünstigten Ticktes bereits alle weg sind. Im Zug nach Vendedig erzählt mir dann mein Sitznachbar, dass er sich im Internet (zwei Tge nach mir!!) die verbilligten Ticktes bestellt hat. Man hat mich wenn ich mich recht erinnere (2 Tickets) um ca 100 Euro betrogen,.

    2. Wollte mit Fahrrad mit der ÖBB von Wien nach Passau fahren. Der Schalterbeamte war nicht in der Lage (Wien -Passau mit Rad ist ja wirklich ein "exotischer" Wunsch) mir eine Reise bei der ich und mein Fahrrad gleichzeitig in Passau ankommen zu organisieren.

    3. Hatte vor längerer Zeit mal versucht mit der Bahn zu pendeln. Nachdem ich innerhalb eines Monats 5 mal zu spät in die Arbeit gekommen bin, hab ichs aufgegeben.

    Seiteher meide ich dieses "Dienstleistungs"-Unternhemen (imZusammenhang mit der ÖBB klingt "Dienstleistung" wie ein schlechter Scherz)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS. Oberreit
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 14:36

    Ich bin in den vergangenen 15 Jahren 3x Bahn gefahren (oder besser habe es versucht) . Und jedesmal hat es gröbere Probleme gegeben.

    1. Habe Anzeige gelesen, dass Wien - Venedig um 50 % vergünstigt ist. Am Bahnschalter hat man mir dann gesagt, dass die vergünstigten Ticktes bereits alle weg sind. Im Zug nach Vendedig erzählt mir dann mein Sitznachbar, dass er sich im Internet (zwei Tge nach mir!!) die verbilligten Ticktes bestellt hat. Man hat mich wenn ich mich recht erinnere (2 Tickets) um ca 100 Euro betrogen,.

    2. Wollte mit Fahrrad mit der ÖBB von Wien nach Passau fahren. Der Schalterbeamte war nicht in der Lage (Wien -Passau mit Rad ist ja wirklich ein "exotischer" Wunsch) mir eine Reise bei der ich und mein Fahrrad gleichzeitig in Passau ankommen zu organisieren.

    3. Hatte vor längerer Zeit mal versucht mit der Bahn zu pendeln. Nachdem ich innerhalb eines Monats 5 mal zu spät in die Arbeit gekommen bin, hab ichs aufgegeben.

    Seiteher meide ich dieses "Dienstleistungs"-Unternhemen (imZusammenhang mit der ÖBB klingt "Dienstleistung" wie ein schlechter Scherz)


alle Kommentare

  1. Macco (kein Partner)
    19. Februar 2015 06:23

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    20. Januar 2015 10:59

    Gosh, I wish I would have had that inomafrtion earlier!

  6. Heri (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:29

    Essays like this are so important to brodeaning people's horizons.

  7. S. Oberreit (kein Partner)
    09. Oktober 2010 14:36

    Ich bin in den vergangenen 15 Jahren 3x Bahn gefahren (oder besser habe es versucht) . Und jedesmal hat es gröbere Probleme gegeben.

    1. Habe Anzeige gelesen, dass Wien - Venedig um 50 % vergünstigt ist. Am Bahnschalter hat man mir dann gesagt, dass die vergünstigten Ticktes bereits alle weg sind. Im Zug nach Vendedig erzählt mir dann mein Sitznachbar, dass er sich im Internet (zwei Tge nach mir!!) die verbilligten Ticktes bestellt hat. Man hat mich wenn ich mich recht erinnere (2 Tickets) um ca 100 Euro betrogen,.

    2. Wollte mit Fahrrad mit der ÖBB von Wien nach Passau fahren. Der Schalterbeamte war nicht in der Lage (Wien -Passau mit Rad ist ja wirklich ein "exotischer" Wunsch) mir eine Reise bei der ich und mein Fahrrad gleichzeitig in Passau ankommen zu organisieren.

    3. Hatte vor längerer Zeit mal versucht mit der Bahn zu pendeln. Nachdem ich innerhalb eines Monats 5 mal zu spät in die Arbeit gekommen bin, hab ichs aufgegeben.

    Seiteher meide ich dieses "Dienstleistungs"-Unternhemen (imZusammenhang mit der ÖBB klingt "Dienstleistung" wie ein schlechter Scherz)

  8. numerus clausel (kein Partner)
    09. Oktober 2010 12:25

    Besonders gefrotzelt komm ich mir vor, wenn ich eine Fahrkarte am Schalter kaufen muss, weil es in einigen Bahnhöfen noch keine Ticketautomaten gibt und sohin ein höherer Preis für die gleiche Karte verlangt wird. Ich frage mich, weshalb eine Karte am Schalter mehr kostet als am Automaten. Wozu sitzen diese Beamten sonst dort?

    • Systemfehler (kein Partner)
      09. Oktober 2010 12:28

      Das ist unrichtig. Am Schalter kosten die Tickets gleich viel wie am Automaten. Nur IM Zug zahlt man einen Aufschlag.

    • numerus clausel (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:49

      Nur mit der Pensionistenkarte. Mit der normalen Vorteilscard bekommt man am Autormaten 45% und beim Schalter nur 40% Ermäßigung.

  9. Systemfehler (kein Partner)
    09. Oktober 2010 11:58

    Ich habe das soeben auf der ÖBB-Seite durchprobiert:

    1. Kommt bei mir keine Fehlermeldung wenn ich ein 1. Klasse-Ticket Wien-Bregenz (um 112,50 Euro) per Kontoabbuchung bestellen möchte
    2. Gibt es auf dem Browser links oben eine "Zurück"-Taste, mit der man auf die vorige Seite gelangt, auf der alle bereits eingegebenen Daten nach wie vor verfügbar sind
    3. Kann man auf dieser vorhergehenden Seite eine Kreditkarte auswählen und den Vorgang fortsetzen

    Wie so oft sitzt das Problem also VOR dem Computer. Ein zu Selbstkritik fähiger Mensch würde die Schuld nicht nur bei anderen suchen. Ein selbstzufriedener und arroganter Unterberger verbreitet hier aber - wie so oft - sachlichen Unsinn und findet die Schuld erwartungsgemäss bei den verhassten Roten.

    Peinlich ... (und dafür zahlt man freiwillig?)

    • Die Rote Melone
      09. Oktober 2010 13:26

      Nicht alles was rot ist, ist schlecht. Aber GenossInnen wie du versuchen uns tagtäglich das weiszumachen. Bist du von Natur so belassen oder bist irgendwo angrennt, wie der Häupl Michl sagen tät? Sonst tätest wissen, dass ein Ticket tatsächlich maximal 30 Euro kosten darf, wenn man es regulär zum ersten Mal bezieht, du Bahnvielfahrer. Nur Vorteilscardsbesitzer dürfen ein Ticket um bis zu 100 Euro beim ersten Mal kaufen. Erst 12 Tage nach der ersten Buchung erweitert sich der Einkaufsrahmen auf 400 Euro. Natürlich nur wenn alles ordnungsgemäß abläuft und nicht – so wie oft – die Webseite hängen bleibt. Aber das dürfte deiner Abgehobenheit entgangen sein. Genauso wie die Tatsache, dass der Unterberger in dieser Notiz nicht die Roten, also uns, dafür verantwortlich gemacht hat sondern ausschließlich die Bahn. Dafür dass du ihm das untergeschoben hast, hast auch gleichzeitig zugegeben, dass Bahn mit SPÖ gleichzusetzen ist, dass uns die Bahn de facto und in ganz der Wirklichkeit gehört, dass wir dort machen können, was wir wollen, von Frühpensionierungen mit 43 bis zu Millionenablösen für Gewerkschaftler. Bisher konnten wir diese Tatsachen erfolgreich verleugnen. Dank dir und deinem Ausrutscher, liebeR GenossIn, können wir uns in Zukunft die Formel Unfähige ÖBB= Unfähige SPÖ auf die Fahnen heften! Und das einen Tag vor der Wiener Wahl! Solche WahlkämpferInnen wie dich brauchen wir. Du kannst dich gleich nach der Wahl zum Rapport melden am Montag in der Löwelstraße 07:30 im Jugendreferat zwecks Abkommandierung zum Eierwerfer. Deine Tage als Kampfposter sind gezählt.

    • Systemfehler (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:38

      1. Habe ich noch nie in meinem Leben SPÖ gewählt
      2. bestätigst du mit deinem infantilen Rundumschlag nur den Hass des Blogbetreibers auf alles Rote.

      Klassisches Eigentor, würde ich mal sagen. ;-)

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      09. Oktober 2010 18:56

      Es ist egal, was man wählt, Hauptsache es ist schwarz, so ähnlich läuft doch die Logik hier? Denn wer nicht schwarz wählt, ist mit Sicherheit kein vernünftiger, denkender Mensch, sondern ein manipulierter, verblödeter Gutmensch. Alles klar.

  10. Helmut HGR.
    09. Oktober 2010 10:51

    An WD 40.

    Sie können schreiben was Sie wollen, Tatsache bleibt, daß die Fahrkartenautomaten der ÖBB kompliziert und benutzerunfreundlich
    sind. Vieles Andere ist auch zu bemängeln.

    Ihr Versuch den Unterberger herunterzumachen ist etwas billig.
    Wer keine sachlichen Argumente hat greift gerne zu Untergriffen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      09. Oktober 2010 12:01

      Was ist am Fahrkartenautomaten kompliziert? Man wird durch die Menüs geführt und kommt genau dorthin wohin möchte.

      Ihr Versuch die ÖBB herunterzumachen ist etwas billig.
      Wer keine sachlichen Argumente hat greift gerne zu Untergriffen.

    • WD 40 (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:19

      Es geht bei der Beschreibung von A.U. nicht um die Automaten sondern um die Internetbestellung. Die Automaten finde ich eigentlich ziemlich benutzerfreundlich. Wer damit nicht klarkommt hat noch immer die Möglichkeit zum Schalter zu gehen - und ja an Schaltern gibt es öfter mal Schlangen.
      Die Alternative wäre es mehr Leute einzustellen die dann herumsitzen (wenn es keine Schlange gibt) auch sicher nicht in Unterberger Sinn.

      "Ihr Versuch den Unterberger herunterzumachen ist etwas billig.
      Wer keine sachlichen Argumente hat greift gerne zu Untergriffen."


      Das kann man gut auf den Artikel umlegen. Kein Schmarrn ist dem Unterberger zu billig um über die ÖBB (und Sonstiges) herzuziehen. Wer keine sachlichen Argumente hat (und die gäbe es bei den ÖBB zu genüge) führt eben jede Kleinigkeit ins Feld die eigentlich nichts mit den Problemen der ÖBB zu tun hat.

      Ich kann Ihnen versichern, dass es eine Unmenge an online Bestellsystemen gibt die auf dem freien Markt erfolgreich sind und doch eine schlechtere Usability als die ÖBB Seite haben.

    • Undine
      09. Oktober 2010 21:45

      @WD40

      "Die Alternative wäre es, mehr Leute einzustellen, die dann herumsitzen."

      Nur nebenbei: Ich hab' mir erlaubt, Ihren Text mit Beistrichen zu versehen, weil er dann verständlicher ist.

      Nun zum Thema: Es ist halt leider so, daß die Leute, die von den Automaten "verdrängt" werden, wohl herumsitzen, dafür aber weiterbezahlt werden. So gesehen sind die Automaten keineswegs ein probates Mittel zum Einsparen von Leuten. Wir bezahlen doppelt: Die arbeitslos herumsitzenden ÖBB-Bediensteten UND die Automaten.

  11. WD 40 (kein Partner)
    09. Oktober 2010 10:22

    Ja für einen Menschen der simple HTML Auszeichnungen in seinen FAQ folgendermaßen beschreibt:

    "Manche Kommentatoren setzen auf eine komplizierte Art Wörter kursiv oder fett und heben Zitate heraus."

    ist die Bedienung so einer ÖBB Wundermaschine sicher die Hölle. Da ersetzen die endlich faule Beamte durch Maschinen und der Unterberger sudert weiter. Er kann sich ja in die Schlange stellen. Aber sowas ist ja für ihn nicht zumutbar, in der freien Wirtschaft würde es ja sowas nie geben.

    Seine Einkäufe erledigt wohl die Heimhilfe - Schlangen gibt es, ebenso wie wenig benutzerfreundliche Maschinen auch in der freien Wirtschaft und auch in profitabel arbeitenden Unternehmen. Wir leben eben nicht in der besten aller möglichen Welten, auch dort nicht wo der Markt mit seiner unsichtbaren Hand alles regelt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Oktober 2010 12:07

      Wer glaubt, dass "simple html-Auszeichnungen" jedermann geläufig sein müssen, ist ein Simpel.

      "Technik entwickelt sich immer vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen."
      Antoine de Saint Exupéry

      "Einfach" wäre es, einen in "word" entsprechend geschriebenen Text (kursiv oder fett oder weiß der Teufel wie) ohne "simple Auszeichnungen" übernehmen zu können.
      Vielleicht bietet das AMS bald Kurse für arbeitslose Informatiker an, die Herrn B. Gates diesbezüglich unter die Arme greifen könnten.
      Bis es so weit ist, werden sich alle "nichtswürdigen IT-Dilettanten" eben mit hart an der Grenze des 'primitiv-komplizierten Auszeichnens' befindlichen Zauberformeln behelfen müssen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      09. Oktober 2010 12:23

      Das Problem ist ja nicht das Unwissen über bestimmte Techniken, sondern die Präpotenz des Blogbetreibers, die dazu führt, dass Dinge, die er nicht versteht aus seiner Sicht schlecht sind und die Schuld daran bei den verhassten Sozis liegt.

      Herr Gates hat übrigens mit der Entwicklung von html gar nichts zu tun. Auch ist er kein böser Sozi.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Oktober 2010 12:54

      Das nicht, aber eine Subroutine im Textverarbeitungsprogramm "word" einzuflechten, die das möglich macht, wäre schon vorteilhaft.
      Marktausweitung durch mehr Funktionalität.

      Dann könnte Herr Gates sich auch weiterhin als "guter Sozi" gerieren.

    • Systemfehler (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:02

      Wozu sollte Word diese Funktionalität bieten? Word ist nicht dafür gedacht, kurze Kommentare, die dann in Blogs erscheinen sollen, vorzubereiten. Wer das unbedingt will, kann so eine Subroutine übrigens als Makro aufsetzen (lassen).

      Und seien wir uns ehrlich: Würden User, die nicht in der Lage sind, sich kurze html-Bezeichnungen zu merken, tatsächlich eine entspechende Funktion in Word überhaupt finden, geschweige denn korrekt anwenden können?

    • WD 40 (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:06

      Ich verstehe nicht genau was sie wollen.

      Für Wordpress (Unterbergers Blogsystem) würde es bestimmt Plugins geben die er installieren könnte um den Usern die Formatierung zu erleichtern. Dann müsste man eben nur mehr den "Fett" oder "kursiv" Button drücken.

      Mit HTML hat Gates wenig zu tun und was eine HTML Subroutine in Word bringen soll ist mir nicht ganz klar. Wollen sie über Word posten?

      Ein paar Word Tags sind übrigens auch für nicht ITler nicht unbedingt kompliziert.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:27

      Nicht Deutsch können, aber sich über jemanden aufregen, der die „html“ als kompliziert bezeichnet. Das nenne ich „Präpotenz“.

      N.B.: Alles, was nicht logischen Regeln folgt, ist kompliziert.

    • WD 40 (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:52

      Aha und was logisch ist wird vom lieben Neppomuck bestimmt.

      Ich denke es steckt durchaus eine Logik hinter HTML und es ist auch nachvollziehbar, dass etwas was in entsprechende Tags gesetzt wird dann so aussieht wie diese es verlangen.

      Aber wie lustig, weil ich dein Geschwafel schlecht entschlüsseln kann bin ich der deutschen Sprache nicht mächtig. Warum zur Hölle sollte Word HTML Tags enthalten? (Plugins könnte es übrigens durchaus geben)
      Wenn du deine Postings in einem Texteditor vorschreiben willst um dir nicht einige wenige simple Tags merken zu müssen gibt es eine Lösung: Einen beliebigen WYSIWYG Editor herunterladen und darin schreiben.
      Da kann man dann auch auf "Fett" klicken anstatt die Klammern zu schreiben.

  12. Celian
    09. Oktober 2010 10:17

    Die Umstellung auf Internet oder Fahrkartenautomaten ist ja nichts anderes als die Auslagerung von Arbeit zum Kunden nach dem Heimwerkerprinzip. Der Servicegedanke ist dabei ganz abhanden gekommen, zahlen dafür muß man aber trotzdem.

    Weboberflächen, mit denen man sich gfretten muß, zeigen nur, daß die IT noch immer in den Kinderschuhen steckt, dabei könnte man vieles ganz einfach besser machen. Ein Fahrdienstleiter, der Kunden mit dem 30 Euro-Schmäh frotzelt und obendrein auch noch die gewünschte Relation vergißt, wäre wohl nicht so leicht davon gekommen. So eine Frechheit hätte sich nicht einmal ein Dienst nach Vorschrift schiebender Eisenbahner getraut. Aber jetzt gibt es keinen Fahrdienstleiter mehr, nur den Blechtrottel. Genau diese Anonymität macht viel von dem Schrecken der Verlorenheit und dem Ausgeliefertsein aus, wenn sich Behördenwillkür gepaart mit Wurschtigkeit in der Gestalt eines widerspenstigen Automaten manifestiert.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      09. Oktober 2010 10:54

      Es wäre ja keine Hexerei, sich an bedienerfreundliche und zugleich sichere Websysteme wie bei Amazon oder Ebay anzulehnen, die täglich Millionen Kunden erfolgreich und ohne Gfrett benutzen. Insoferne sehe ich nicht, dass die IT noch in den Kinderschuhen steckt. Ich benutze Internet-Banking seit über zehn Jahren und abgesehen von ein paar Querelen ganz am Anfang gab es nie Probleme. Und ich bin heilfroh nie mehr eine Bank von innen sehen zu müssen und zu warten, bis der Kassier meinem Vordermann seine Urlaubsgeschichten fertig erzählt hat (tatsächlich erlebt).

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Oktober 2010 11:08

      "Usability-Test" ist das "Essigpatscherl" (im Sinne von "Hausmittel") für die in "Kinderschuhen" steckenden Unternehmen, die 'interaktive websites' betreiben wollen. "Die IT" pauschal zu verdächtigen wäre ungerecht.

      An sich kein Mirakel, wenn man logisch denken kann und nicht die Überheblichkeit besitzt, von allen anderen (Kunden?) zu verlangen, die oft krausen Gedankengänge der Webdesigner "prima vista" nachvollziehen zu können.
      Der Volksmund hat längst erkannt, worum es geht: "Idiotensicher" ist das Zauberwort.

    • SuPa
      10. Oktober 2010 13:30

      ad Celian, 09. Oktober 2010 10:17

      Zitat: Die Umstellung auf Internet oder Fahrkartenautomaten ist ja nichts anderes als die Auslagerung von Arbeit zum Kunden nach dem Heimwerkerprinzip.

      Genau so ist es. Auch bei Banken, im AMS-Foyer, bei Selbstbedienungskassen in Supermärkten usw. muss man nun Arbeiten verrichten, welche früher ein "menschliches" vis-a-vis für mich erledigt hat. Natürlich haben alle diese Institutionen das Argument der höheren Arbeitskosten bei der Hand, widrigenfalls sie die Preise/Gebühren entsprechend erhöhen müssten. Auch am Telefon wird immer mehr durch eine Computerstimme der Anrufer aufgefordert, entsprechende Telfoneingaben vorzunehmen, um die gewünschte Auskunft zu erhalaten. Manchmal ist sogar die (eventuell) zutreffende Antwort auch schon computerisiert.

  13. Verzweifler (kein Partner)
    09. Oktober 2010 10:16

    Versuchen sie mal statt der zweiten Silbe des Wortes Modern die erste Silbe zu betonen. Das macht Sinn und kommt der ganzen Sache wohl eher nahe.

  14. Haider
    08. Oktober 2010 23:34

    Ich kaufte vor etwa 2 Wochen im Zug beim Fahrscheinautomaten eine Karte um € 7,- . Nachdem ich € 10,- in den Automaten eingegeben hatte, erhielt ich statt des Retourgeldes von € 3- einen kleinen Zettel, auf dem stand NICHTBENÜTZUNGSBESCHEINIGUNG € 3,-. Ich fragte im nächsten Zug (nach dem Umsteigen) den Schaffner, was ich mit diesem Zettel tun solle. Er meinte: "Schmeißen's ihn weg". Ich tat dies nicht und fragte wenige Tage später am FJB den Schalterbeamten, was ich damit machen soll. "Schicken´'s ihn ein". Als ich fragte wollte wohin, schloß er sein Fensterl und deutete mir, daß er mich leider nicht verstehen könne.
    Daraufhin schilderte ich via Internet dem Kundendienst der ÖBB diesen Sachverhalt. Seither sind Tage vergangen und keine einzige Reaktion, nichts!
    Kann es sein, daß ich leicht frustiert bin? Obwohl, als gelernert Österreicher hätte ich wissen müssen, daß sozialistische Staatsunternehmen (die nur vom Steuerzahler leben) auf Ihre Kunden schei.. (pfeifen).

  15. fosca
    08. Oktober 2010 23:07

    Da warten aber auf den neuen "Wunderwuzzi" Kern noch jede Menge Managementaufgaben, die er raschest in Angriff nehmen sollte, denn dieses von A.U. beschriebene Chaos kann er nicht mehr auf die schwarz-blaue Koalition schieben, oder wird er es in seiner Hilflosigkeit weiterhin versuchen?
    Zuzutrauen ist es diesem "neuen Besen"! :-(

  16. Helmut HGR.
    08. Oktober 2010 17:24

    Auch das Herausfinden einer Zugverbindung ist kein Honiglecken.
    Wünsche mir auch, daß ich die Verbindungen,
    wie sie im Kursbuch dargestellt sind, ansehen kann.

    Bei VOR funktioniert das, aber natürlich nur für Wien/Niederösterreich.

    Übringens: Es gibt auch nette Schaffner, aber die sind eher in Westösterreich
    zu finden.

  17. terbuan
    08. Oktober 2010 14:25

    Eine ältere Dame steht verzweifelt in einem schalterlosen Bahnhof vor einem Fahrkartenautomaten und versucht verzweifelt, eine Fahrkarte für eine Fahrt von A nach B zu erstehen. Die Schlange hinter ihr wird immer länger bis ihr jemand hilft die richtigen Tasten zu drücken. Dahinter hört man genervte Stimmen "Na dann kaufens halt Ihr Ticket übers Internet oder beim Schaffner!"
    Alltag in österreichischen Bahnhöfen!
    Auch das Internet hat seine Tücken und für ältere Menschen ein Buch mit 7 Siegeln.
    Bei manchen Verbindungen gibt es verschiedene Preise bei Kauf übers Internet oder beim Automaten, beides mit der selben Vorteilscard!
    Die Software zum Betrieb der Fahrplanauskunft und des Verkaufs der Fahrkarten über Automaten und über Internet stammt aus Deutschland und wurde für Österreich adaptiert und da gibt es so manche Probleme!
    Zum Vergleich: Auf der Homepage von Air-Berlin ist es (fast) ein Kinderspiel ein Ticket zu buchen, abgesehen von der Kreditkartengebühr die zwangsläufig als Ärgernis anfällt.

  18. Vayav Indrasca
    08. Oktober 2010 12:36

    Ich hätte mir eigentlich erwartet, dass man in einem konservativen Forum statt Ticket Fahrkarte sagt – aber, naja, das sind halt nur Illusionen. Schade.

  19. SuPa
    08. Oktober 2010 12:11

    Sporadische Bahnfahrer tun sich mit der Kartenbesorgung bei Automaten und im Internet schwer. Wer die Besonderheiten aber einmal kennt, der kommt damit meist gut zurecht.
    So ist es auch mit der Bedienung aller elektronischen Geräte, Bestellungen im Internet, Flugbuchungen. Online-Steuererklärungen usw.
    Anfängliche Schwierigkeiten fallen unter Learning by doing, Lehrgeld usw.

    • Vayav Indrasca
      08. Oktober 2010 12:33

      das Problem ist nur, wenn man lediglich hin un wieder was macht, dass man dann jedesmal lernen by doen muss. In unserer durchtechnisierten Welt müsstest du dann die Hälfte des Tages dafür opfern. Nicht lustig – und was für Verdienstentgang.

  20. Dr. Dieter Zakel MA
    08. Oktober 2010 12:07

    Ich kauf meine Tickets nur mehr per Handyticket. BEi antritt der Fahrt wenn ich schon im Zug sitz :D

  21. thomas lahnsteiner
    08. Oktober 2010 11:39

    das ist leider ein schlechtes beispiel, denn natürlich stehen klar und deutlich die bedingungen für einziehungsaufträge bei den entsprechenden zahlungsmodalitäen im internet. lesen müssen die leute schon......
    es ist schade, denn mit solchen aussagen untergräbt man berechtigte kritik an den ÖBB.....

  22. inside
    08. Oktober 2010 10:21

    Sehr geehrter Herr Dr.Unterberger!

    Der Konjunktiv scheint mir fast nicht angebracht :-)

  23. Josef Maierhofer
    08. Oktober 2010 10:05

    Ja, die 'interen' Auftragsvergaben sind ein großer Teil unserer Staatsschulden.

    Aber vielleicht ist diese Firma vielleicht sogar haftbar für ihre Arbeit und muß den Fehler gratis beheben, wie jede andere auch. Ich fürchte aber das Gegenteil, nämlich, daß das von dieser 'Firma', könnte auch eine interne 'Abteilung' sein, gegen sündteuer Honorare, wenn überhaupt, ein zeites Mal ordentlich ausgeführt wird, quasi als 'Anschlußauftrag'.

    Der Fluch der von den Gewerkschaften erreichten 'Arbeitsbedingungen' für lohnabhängige Mitarbeiter ist die 'Verantwortungslosigkeit' des Ausführenden, es haftet ja der Chef. Bei den ÖBB kommt hinzu daß der 'Chef' den Mitarbeiter gar nicht kündigen kann dank der Privilegien errungen durch 'erfolgreiche' Gewerkschaften.

    Auch das ist ein Beitrag zu den jährlichen Milliarden, die der Staat, der Steuerzahler, den ÖBB zahlen muß und, wenn das nicht reicht, wird Kredit genommen, so lange das noch geht ...





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