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Der Intrigenkrieg zweier Politkommissare

Im Grund ist es ja ziemlich gleichgültig, wer neuer Fernseh-Chefredakteur im ORF-Fernsehen ist, ob der nun Fritz Dittlbacher heißt oder Armin Wolf. Und ob nun Alexander Wrabetz oder Elmar Oberhauser die Informations-Direktion leitet. Dennoch sind die ob dieser  Fragen entbrannten ORF-Machtkämpfe überaus lehrreich.

Dittlbacher wie Wolf stehen, wenn auch mit signifikanten Unterschieden, so weit links der politischen Mitte, dass man sich in keinem Fall Hoffnungen auf eine objektivere Berichterstattung machen konnte  – und schon gar nicht auf ein Austarieren der katastrophalen Linkslastigkeit fast der ganzen ORF-Informations-Mannschaft. Die nicht nur aus rechtlichen, sondern auch betriebswirtschaftlichen Gründen angesichts des dramatischen Seherschwindens freilich dringend am Platz wäre. Leben wir doch in einem Land, in dem sich die Menschen selbst im Schnitt als leicht rechts der Mitte deklarieren.

Dennoch zeigt das Ergebnis, also die Bestellung Dittlbachers, den totalen, um nicht zu sagen totalitären Durchgriff der SPÖ bei sämtlichen ORF-Bestellungen. Wolf steht zwar noch weiter links als die SPÖ und deren Fußvolk, die ja in Wahrheit alle nirgends mehr stehen, sondern nur noch auf die Macht stehen. Aber er ist wenigstens parteiunabhängig. Immerhin befragt Wolf bisweilen auch SPÖ-Politiker mit ein wenig Aggressivität – wenngleich immer mit Argumenten, die von noch weiter links kommen, also aus dem Attac- und Grün-Eck. Untergriffe durch Wolf gibt es nur gegen rechte Politiker.

Aus dem wirtschaftliberalen oder wertkonservativen Eck sind im ORF ja schon seit Menschengedenken keine Fragen gestellt worden. Das passiert höchstens in jedem zehnten Club 2, wenn die Politkommissare Oberhauser, Amon & Co einmal nicht genug darauf aufgepasst haben, dass dort die Linken unter sich bleiben können. Weil sie ja sonst argumentativ sofort untergehen würden.

Interessant ist jedenfalls die Beurlaubung des eigentlich für den Chefredakteur zuständigen, aber bei der Entscheidung übergangenen Intendanten Oberhauser gegen die Dittlbacher-Nominierung. Seine erste öffentliche Äußerung: Er habe zwar an Rücktritt gedacht, aber diesen dann doch bleiben lassen, wie Oberhauser im selben Atemzug mitteilt. Das nennt man Mut und Konsequenz.

Überraschende Konsequenz hat dann einen Tag später Wrabetz gezeigt und Oberhauser suspendiert. Man kann freilich wie immer bei Wrabetz sicher sein, dass das weniger persönlicher Mut war, sondern eine klare Anordnung aus der SPÖ.

Interessanter ist freilich die Frage nach dem Motiv für Oberhausers Rücktritts-Androhung samt sofortigem Verzicht auf den Rücktritt. Waren da gar die Privilegien und Remunerationen eines ORF-Direktors überzeugender als Oberhausers neuentdecktes Gewissen? Arbeitsrechtlich ist er ja zweifellos in einer weit besseren Position, wenn er nicht von sich aus aufgibt.

Vieles deutet aber auch auf ein raffiniertes Spiel hin. Oberhauser könnte nun vor der nächsten Wahl wieder ein paar orange-blauen Stiftungsräten einreden, er würde ihnen ja eigentlich nahestehen, er habe das nur nie öffentlich zeigen dürfen. Oder vielleicht sogar auch den schwarzen, von denen er offenbar hofft, dass sie in den letzten vier Jahren keinen Fernsehapparat besessen haben. Die grünen ORF-Räte hat er mit seinem Engagement für Wolf hingegen schon in der Tasche.

Für einen Kampf Oberhausers um die ganze Macht spricht die Tatsache, dass sich seltsamerweise ein Gerd Bacher für Oberhauser stark macht; dass die angeblich ÖVP-nahe Raiffeisengruppe gerade die bürgerliche Alternative Helmut Brandstätter als Kurier-Chefredakteur verbrennt (wo der Fernsehprofi, der aber keinen einzigen Tag Tageszeitungserfahrung hat, ja nur scheitern kann). Für die Alternative Oberhauser spricht auch die Tatsache, dass SPÖ-intern die ORF-Drahtzieher Rudas-Pelinka-Wrabetz außerhalb des Faymann-Büros meist nur noch Kopfschütteln auslösen.

Jedenfalls scheinen SPÖ und die Faymann-Partie die Gefahr durch Oberhausers Taktieren erkannt zu haben. Weshalb sie ihn nun kaltzustellen versuchen, damit er nicht das gleiche heimtückische Spiel spielen kann wie einst Wrabetz, der bis knapp vor der Generaldirektoren-Wahl der damaligen Generalin Lindner unverbrüchliche Treue geschworen hat.

Gegen Oberhauser spricht nur ein ganz unbedeutendes Detail: nämlich dass die Fernsehinformation in den letzten vier Jahren so einseitig grünlinks, qualitätsarm und oberflächlich geworden ist, wie noch nie in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Was ja auch eine dramatische Seher-Flucht ausgelöst hat. Aber das hat Intriganten noch nie interessiert.

Für Macchiavellisten wird der ORF-Kampf jedenfalls spannend. Für Seher und Hörer wird es hingegen eine einzige Qual.

PS.: ein wichtiger Hinweis für die linken Politkommissare von einer ganz anderen ORF-Front, wo dringender Handlungsbedarf besteht: Die Londoner Korrespondentin wagte es, noch dazu in klaren Worten, die Politik der britischen Gewerkschaften als destruktiv darzustellen. Also unbedingt bei erstbester Gelegenheit: Rübe ab! Die gute Frau hätte sich ja an der ORF-Berichterstattung über die französischen Streiks ein Vorbild nehmen können, wo in jedem Satz die große Sympathie anständiger linker Menschen für die Streikenden zu hören ist – im Radio übrigens noch viel mehr als im Fernsehen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 13:32

    Wie sich die ORF Krähen gegenseitig die Augen aushacken ist mir herzlich egal und Mitleid mit einem Oberhauser ist mir gänzlich fremd.

    Was ich von einem ehemaligen ORF Mitarbeiter über diese Made gehört habe darf ich hier nicht wiedergeben, sonst holt mich die Polizei.

    Abkassieren ist die Devise, Freunde bedienen und bedient werden das einzige Ziel, da spielt es keine übergroße Rolle, sollte bei den Intrigenspielen jemand zu Schaden kommen.

    "G´schamster Diener" der SPÖ ist Wrabetz, diese Bezeichnung passt wohl für die gesamte ORF Riege, er jedoch verkörpert diese Position mit Perfektionismus.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 14:10

    Natürlich braucht einem keiner der kurzgekommenen leid tun, es freut mich im gegenteil besonders, dass es den wolf, aus welchen gründen immer, erwischt hat.
    der herr wolf übt doch in besonders dreister weise seinen linken meinungsterror im ORF aus...Interwiews geraten meist zu stasi-verhören und der Großinquisitor der political correctness zieht dann alle register und versucht sein gegenüber fertig zu machen...er selbst ist natürlich sehr dünnhäutig und sieht frech die objektivität des ORF beeinträchtigt, wenn er seine linksextremen phrasen nicht im vollen umfang an den mann bringen kann (siehe ära lindner).... besonders lustig wird es, wenn der wolf aus seinem großen glashaus der ORF-verschwendung und ORF-misswirtschaft auf andere vermeintliche übeltäter dicke steine wirft

  3. Ausgezeichneter KommentatorLucky2006
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 15:36

    Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortzeugend Böses muß gebären" (Schiller "Die Piccolomini") könnte man - ganz ohne klammheimliche Freude - Herrn Oberhauser entgegenrufen angesichts der von ihm beklagten Vorgänge im ORF. Indes: Oberhauser ist beinahe seit Jahrzehnten maßgeblich für das System "ORF", dessen "Markenzeichen" nicht das aufdringliche ORF-Logo, schon gar nicht qualitätsvoller Journalismus, sondern vielmehr ausschließlich parteipolitisch (rot und/oder grün) motivierte Postenbesetzungen, maßlose Gehälter und andere Privilegien, Vetternwirtschaft (wenn ich nicht irre, ist z.B. die Tochter von Oberhauser ORF-Mitarbeiterin), Nepotismus und letztlich selbstgefällig-arrogante Redakteur darstellen, verantwortlich.
    Wenn Herr Oberhauser postuliert, Zitat: "Mein oberstes Ziel war es immer, die Sauberkeit und Unabhängigkeit in der Berichterstattung, die wir uns gemeinsam in den letzten Jahren erfolgreich erkämpft haben, auch für die Zukunft zu sichern.", dann muß er von einem anderen TV-Sender reden, denn, im übrigen nicht nur im TV sondern auch im Hörfunk, die ORF-Informationssendungen sind in ihrer einseitigen Linkslastigkeit samt und sonders manipulativ und das absolute Gegenteil von Sauberkeit und seriöser Berichterstattung. Sie sind vielmehr eine Beleidigung, nein Verhöhnung des Intellekts jedes Zwangsgebührenzahlers.
    Herr Oberhauser und mit ihm die gesamte ORF-Führung sollten schleunigst zurücktreten.
    Noch besser wäre allerdings, der ORF würde in seiner Gesamtheit aufgelöst oder man entzöge ihm wenigstens die Zwangsgebühren!

  4. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 18:24

    Den genannten Personen geht es in erster Linue nur um die eigenen Pfründen. Diese zu erhalten braucht es aber politische Unterstützer, welche nur durch parteiloyale Entscheidungen innerhalb des Unternehmens zu bekommen sind. Der Radio- und TV-Zuseher ist nur Zwangskonsument, welche alles zu akzeptieren hat. Die Kontrollorgane Stiftungs- und Publikumsrat sind großteils politische besetzt, daher können auch die Gebührenzahler nichts beeinflussen.
    Vernünftige Leute schauen aber über den Tellerrand hinaus und Dank moderner technischer Möglichkeiten ist es nun fast jedem Österreicher möglich, aus mehreren hundert Radio- und TV-Stationen zu wählen und damit bessere Programme und Information zu bekommen. Das Ganze hat leider nur einen großen Systemfehler: auch wenn man keine ORF-Programme konsumiert, muss man die Zwangsgebühren bezahlen. Wo ist da ein tüchtiger Anwalt, welcher möglichst alle Instanzen und Rechtsmittel ausschöpft, damit dieser anachronistische Zustand beendet wird?

  5. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 14:30

    Passt gar nicht zum Thema, nicht einmal zum Blog, aber ich muss etwas Frust abladen. Der eigentliche Skandal des Tages ist der G20 Beschluss zum Waehrungsfond. Was haben sich die Europaeer hier gedacht? Haben sie hier Strauss-Kahns Praesidentschaftswahl Macht geopfert?

    Nur zur Erinnerung: Der Waehrungsfond uebernimmt die de-fakto Regierung von einem Staat nach dem anderen. Wenn die Staaten sich ueberschulden, gibt er ihnen als Letzter noch Geld im Tausch gegen direkten politischen Einfluss. Und da alle Staaten sich zunehmend verschulden, waechst sein Einfluss. Es handelt sich um den besten Kandidaten fuer so etwas wie eine Weltregierung.

    Der Waehrungsfond war traditionell europaeisch dominiert, die Weltbank im Tausch US-Amerikanisch. Jetzt wurde die Macht der Europaeer einseitig unterminiert, ohne das US-Veto anzuruehren, und wie es heisst als einziges Gegengeschaeft wurde eine US-Forderung zur Restrukturierung des Fonds abgeschmettert. Was haben sich die Regierenden hier gedacht? Auch die Journalisten die darueber geschrieben haben (FAZ, NZZ) scheinen sich der Bedeutung dieser Entscheidung nicht ganz im Klaren zu sein.

    Ich finde diese Entwicklung hoechst verstoerend. Offensichtlich waren sich die Europaeer nicht klar worum es ging, und haben sich bei diesem Thema von allergroesster Bedeutung tatsaechlich reinlegen lassen. Oder ist die Macht der USA immer noch so gross, dass bei einem Wunsch von ihnen sofort alle ja sagen?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2010 11:56

    ein staatsfunk hat neutral zu sein. journalisten, redakteure müssen einem peniblen selektions- und evaluierungsprozess unterliegen, der sie auf ausgewogene, objektive berichterstattung hin ausrichtet. was meinung ist, muss als solche ausgewiesen werden und verschiedenste, konträre meinungen müssen halbwegs ausgewogen zum zug kommen.

    deutlicher kann meinungsmanipulation nicht mehr demonstrieren als über den orf.

    dies ist missbrauch einer öffentlichen einrichtung und gehört sanktioniert, abgeschafft. wann reagieren övp und fpö endlich?

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2010 14:48

    Daß der ORF zu einer Kominform Unterabteilung degeneriert ist, haben jene feigen und geldgierigen Bürgerlichen zugelassen, die aus der ÖVP heraus beständig zum Nulltarif einer Partei des institutionalisierten Landesverrats die Hand gereicht haben unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Telefonnummern des jeweiligen Verzichters. Die SPÖ brauchte sich nur einen passenden Namen auswählen, und schon war die Mehrheit der sogenannten Bürgerlichen bereit, einen kampfbereiten eigenen Obmann zu stürzen. Selbst mit Schleinzers vorzeitigem und keineswegs aufgeklärtem Ableben (beliebt sind hier in Österreich Verkehrsunfälle und im Falle Schleinzer gab es ja einen nachweisbaren gescheiterten ersten Versuch) hat sich die VP willig abgefunden. Wer kennt denn in der ÖVP überhaupt noch den Kärntner, ehemaligen Oberleutnant der Gebirgsjäger, der als Erster bereit war mit der FP eine Mehrheit rechts der Mitte zu bilden ?

    Die Selbstkapaunisierung hat halt den Vorteil, sich mit Lizenz der Roten billig mästen zu dürfen – da müssen dann schon die Kerle abgesägt werden, die glauben, man habe einen gesellschaftspolitischen Auftrag.

    Der Niedergang des Staatsfunkes war seit Gerd Bachers Zeiten vorprogrammiert.
    Neue Volksbegehren zur Rundfunkreform sind entbehrlich. Das Privatfernsehen wird dem Leitfossil linksgerichteter Desinformation den Garaus machen. Wen interessiert eigentlich noch die dort regierende Kamarilla, die sich wiederum in eine Unzahl an Frondisten aufsplittert, die einander wechselweise bekämpfen oder dann auch wieder Augenblicksallianzen bilden. Der Unterhaltungswert dieser Satyrspiele ist endlich. Steuern und Gebühren, welche die Kollaborateure des in biblischem Ausmaß korrumpierten roten Funktionärssumpfes subventionieren, müssen ihnen verweigert werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorM.U. Shrooms
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2010 14:44

    Die Zwangsgebühren abschaffen, und der Verein soll sich am Markt finanzieren.

    Ich selbst habe den Konsum dieses Rotfunks längst abgestellt.


alle Kommentare

  1. PoLo (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:55

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  4. Johnny (kein Partner)
    28. Oktober 2010 09:58

    ... war nicht Hans Bürger auch im Rennen? Was hat der falsch gemacht? Kann mir das jemand sagen?

  5. Don Quichote (kein Partner)
    26. Oktober 2010 10:15

    Eine derart groteske Verdrehung des Seherwillens, wie sie hier vermutlich wahrheitsgetreu beschrieben wird, kann nur auf der Grundlage von Zwangsgebühren stattfinden. Unbegreiflich ist auch, wie untätig die ÖVP den hemmungslosen, beinahe stalinistischen Meinungsterror von Wolf, Thurnherr & Co. zuläßt.

  6. Gast (kein Partner)
  7. APM (kein Partner)
    25. Oktober 2010 08:41

    Wie lautet doch das Sprichwort von Jenen, die "sich schlagen und vertragen"?

  8. Eggman (kein Partner)
    24. Oktober 2010 22:22

    Na, Ihr tapferen Kommentarschreiber, wer tut mit und boxkottiert die manatlichen GIS-Zahlungen für den ORF-Mist? Wird sich doch ein kluger Kopf unter Euch finden, der das organisiert.
    Wenn wir das nicht schaffen, können wir allesamt einpacken und sollten in Zukunft lieber das Schreiben von ach so bissigen Kommentaren unterlassen.
    Nur Memmen meckern.
    Wer hat den Mut zum Handeln? Wer fängt an?
    Mal sehen, was Ihr dazu zu sagen habt!

    • APM (kein Partner)
      25. Oktober 2010 08:44

      Hier haben sie Recht guter Eiermann! Außer Bellen und Kläffen (incl. mir) tut sich nichts im Geschehen...

  9. RB (kein Partner)
    24. Oktober 2010 15:31

    OT
    Habe in der Wiener Zeitung eine interessante Internetadresse
    entdeckt:
    ÖSTERREICHS Internet-Enzyklopädie umfasst bereits 150.000 Beiträge.
    Vielleicht auch für Schüler zum Nachschlagen interessant.
    www.austria-forum.org

  10. M.U. Shrooms (kein Partner)
    24. Oktober 2010 14:44

    Die Zwangsgebühren abschaffen, und der Verein soll sich am Markt finanzieren.

    Ich selbst habe den Konsum dieses Rotfunks längst abgestellt.

  11. Jacky (kein Partner)
    24. Oktober 2010 13:59

    Man kann es nur ständig wiederholen:

    Objektive Berichterstattung wird hier ausgerechnet von einem rechtskonservativen Journalisten eingefordert, der von einer rechtskonservativen Regierung zum Chef einer staatlichen Zeitung gemacht wurde.
    Ein Blinder redet von Farbe...

    • zonta (kein Partner)
      24. Oktober 2010 17:04

      Man kann sich ja, wenn enem die zeit etwas lang wird, folgendem Gedankenspiel hingeben:
      "Wie wäre es im die Medienlandschaft und im Weiteren um die Gesellschaft an sich bestellt, würde es nach Andreas Unterberger laufen.

      Ich persönlich bin damit schon fertig!
      Die Lösung ist erschreckend.

    • fosca
      24. Oktober 2010 22:58

      @zonta

      Tja, wer durch die roten Kaderschmieden wie Kinderfreunde, Rote Falken, Sozialistische Jugend usw. geschleust wurde, findet alle Gedankenspiele jenseits der Sozis erschreckend.
      Das ist ja auch der Sinn und Zweck der sozialistischen Gehirnwäsche von Kindesbeinen an! :-(

  12. Neppomuck (kein Partner)
    24. Oktober 2010 13:21

    Oberhauser, den ‚Winkelried der Meinungsfreiheit’ in diesem Land, nicht (!) zu suspendieren wäre ein ihm erwiesener Bärendienst.

    Als regierender Informationsdirektor kann er doch nur dadurch vor den Häschern des sensationslüsternen Staatsanwaltes „ge(mo)schitzt“ werden, um nicht den (freiwillig in Kauf genommenen) „Gang in den Häfen“ antreten zu müssen.

    Da ist das Martyrium, als „weißer Elefant“ die mageren Wiesen des durch Steuergeld gestützten ORFs mit abzuweiden, sicherlich zumutbarer.

  13. simplicissimus
    24. Oktober 2010 11:56

    ein staatsfunk hat neutral zu sein. journalisten, redakteure müssen einem peniblen selektions- und evaluierungsprozess unterliegen, der sie auf ausgewogene, objektive berichterstattung hin ausrichtet. was meinung ist, muss als solche ausgewiesen werden und verschiedenste, konträre meinungen müssen halbwegs ausgewogen zum zug kommen.

    deutlicher kann meinungsmanipulation nicht mehr demonstrieren als über den orf.

    dies ist missbrauch einer öffentlichen einrichtung und gehört sanktioniert, abgeschafft. wann reagieren övp und fpö endlich?

  14. Observer
    24. Oktober 2010 09:16

    Meine Sympathien für Oberhauser halten sich in Grenzen. War es nicht er, welcher viele Jahre dem Profissport sehr viel Raum in den Programmen verschaffte, hohe Personal- und Investitionskosten bei Sportübertragungen (rund um den Erdball) verursachte und IOC, FIFA, UEFA, Ecclestone usw. hunderte Millionen an Zwangsgebühren in den Rachen warf?

  15. Brigitte Imb
    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      24. Oktober 2010 14:46

      Das ist der richtige Weg. Auf einige Dinge konzentrieren, die möglichst viele mit tragen können.

    • byrig
      24. Oktober 2010 17:07

      brigitte imb-sorry-eine ganz blöde frage,aber ich hab noch nicht herausgefunden,was das oft verwendete "OT" bedeutet.kannst du mirs erklären?

    • Hieronymus (kein Partner)
      24. Oktober 2010 18:55

      OT = "Off Topic" - also abseits des eigentlichen Beitragsthemas. Kürzel für Beiträge die eigentlich thematisch nicht hierhin gehören würden.

    • Brigitte Imb
      24. Oktober 2010 19:08

      @ byrig

      Ihre Frage ist bereits beantwortet, danke Hieronymus , aber bitte bedenken Sie: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
      LG

    • byrig
      24. Oktober 2010 20:47

      vielen dank-simpel,aber wenn mans nicht weiss...dabei lese ich seit 5 jahren fast nur noch englische bücher-aber diese abkürzung kannte ich nicht.Thanks!

    • byrig
      25. Oktober 2010 02:55

      naja,noch ein kleiner bösartiger hacker,obwohl ich englischfan bin:muss das bei uns wirklich OT,off-topic heissen?
      die leute,die so oft englische wörter gebrauchen,bringen keinen geraden saqtz in dieser sprache heraus.ärgerlich.

  16. fosca
    23. Oktober 2010 23:52

    Endlich ist in der Schlangengrube ORF das gegenseitige "Verspeisen" ausgebrochen und unsereiner darf sich die "Show" erste Reihe fußfrei geben.
    Endlich wird dem objektiven Zuseher ein herrliches Ränkespiel für seine Zwangsgebühren geboten, immerhin besser als die tägliche zum Erbrechen langweilige Gehirnwäsche sämtlicher Eigenproduktionen.
    Hoffentlich frißt sich die Küniglbergbrut endgültig gegenseitig auf und es kommt nach diesem dringend notwendigen "Reinigungsprozeß" zu einem vernünftigen Neuanfang im Öffentlich-Rechtlichen.
    Habe ich jetzt nur so vor mich hingeträumt, oder wird mein Traum endlich Realität?
    Ich wäre UNENDLICH froh bis hin zu SCHADENFROH! *fg*

  17. Wolfgang Bauer
    23. Oktober 2010 22:54

    Die Objektivitätspflicht steht im ORF-Gesetz. Das Gesetz wird laufend gebrochen.
    Sowohl die Personen, die es brechen als auch die übergeordneten Verantwortlichen sind namentlich bekannt.

    Wann wird die ÖVP oder eine andere betroffene Institution endlich Klage auf Einhaltung des Objektivitätsgebotes einbringen? Anhand dokumentierter Fälle, deren es genug gibt? Gegen die konkreten Personen?

    Man jammert über die einseitige Einstellung der Mitarbeiter; aber auch Angestellte und Chefs mit einem solchen 'Hintergrund' sind verpflichtet zur objektiven Berichterstattung inklusive Themenauswahl und Professionalität.
    Man tut diesen Leuten und ihren Hintermännern den besten Dienst, wenn man sich an die dauernden Gesetzesbrüche einfach gewöhnt und sie nur bejammert. Ich möchte mir den Herrn Dittelbacher anschauen, wenn er sich laufend vor Klagen fürchten muss.
    Aber sie müssen eingebracht werden!

    Ein linker Finanzbeamter kann ja auch nicht seine persönliche politische Einstellung zur Maßgabe seiner Arbeit machen, er tut's normalerweise auch nicht. Und wenn doch, dann wird er über kurz oder lang entfernt werden, wenn's nachgewiesen ist.
    Im ORF jedenfalls sind die Verstöße - da in der Öffentlichkeit begangen - leicht nachweisbar. Es muss sich nur jemand darum kümmern.

  18. herakles
    23. Oktober 2010 20:32

    Im Grunde ist es wirklich gleichgültig, wer neuer Chef ist oder wird, denn das, was uns das Fernsehen seit langer Zeit vermittelt, läßt sich am besten mit einem Zitat aus dem Buch "Der Schatten des Windes" (Carlos Ruiz Zafon) beschreiben :
    Das Fernsehen ist der Antichrist, und ich sage Ihnen, es werden drei oder vier
    Generationen genügen, bis die Leute nicht einmal mehr selbständig furzen können und der Mensch in die Höhle, in die mittelalterliche Barbarei und in einen
    Schwachsinn zurückfällt, den schon die Nacktschnecke im Pleistozän überwunden
    hat.
    Diese Welt wird nicht von der Atombombe zerstört werden, sondern sie wird an der Banalität zugrunde gehen, die das Fernsehen täglich vermittelt.

  19. Vayav Indrasca
    23. Oktober 2010 19:03

    Interessant, wie sehr die subjektive Wahrnehmung differieren kann:

    1. In meiner Wahrnehmung ist Wolf noch einer der Gemäßigtsten in der PC-
    Meinungsterror-Junta, einer der auch ähnlich denkenden Interviewpartnern
    regelmäßig unangenehme Fragen stellt. Großartig z.B. auch, wie er den
    selbsternannten Tabaksheriff aus Tirol hat auflaufen lassen (gegen die öffentlich
    verordnete Raucherhatz).
    2. Den neuen Kurier-Chefredakteur Brandstätter als "bürgerliche Alternative" zu
    bezeichnen, finde ich einigermaßen seltsam. Praktisch mit dem Tag seines
    Amtsantritts habe ich in diesem Blatt eine extreme Kursänderung in Richtung
    linken Meinungs-Mainstream wahrgenommen.
    3. Meiner Meinung nach sind nicht nur die ORF Journalisten dem linken Mainstream
    verhaftet, bei den deutschen öffentlichen Sendern ist es nicht anders, und die
    Privaten sind auch nicht viel besser.
    4. Dieser Herr Dittelbacher – kennt den jemand? Ist der jemals im TV aufgetreten?
    Ich habe ihn jedenfalls auf dem Schirm immer nur als Ehemann seiner
    Moderatoren-Frau wahrgenommen. Was hat der bisher gemacht, was geleistet,
    welche Meinungen hat er, was ist das überhaupt für ein Typ? Vielleicht kann ja
    jemand zur Klärung dieser Fragen beitragen. Danke.

  20. Brigitte Imb
    23. Oktober 2010 18:52

    OT - Die Regierung "hat fertig".

    Einsparungen in der Verwaltung wurden offensichtlich nicht einmal erwähnt.
    Vielleicht haben die Regierungsmitglieder in der Therme zu heiß gebadet, anders ist dieses Ergebnis nicht erklärbar.
    Bitte bald Neuwahlen, denn diese Chaostruppe gehört aus den Ämtern gejagt!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/604672/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

  21. donnerlütchen
    23. Oktober 2010 18:34

    Zum ÖRF fällt mir nur das Anagramm "Schrecklich Mama" (Telemax) ein.

  22. SuPa
    23. Oktober 2010 18:24

    Den genannten Personen geht es in erster Linue nur um die eigenen Pfründen. Diese zu erhalten braucht es aber politische Unterstützer, welche nur durch parteiloyale Entscheidungen innerhalb des Unternehmens zu bekommen sind. Der Radio- und TV-Zuseher ist nur Zwangskonsument, welche alles zu akzeptieren hat. Die Kontrollorgane Stiftungs- und Publikumsrat sind großteils politische besetzt, daher können auch die Gebührenzahler nichts beeinflussen.
    Vernünftige Leute schauen aber über den Tellerrand hinaus und Dank moderner technischer Möglichkeiten ist es nun fast jedem Österreicher möglich, aus mehreren hundert Radio- und TV-Stationen zu wählen und damit bessere Programme und Information zu bekommen. Das Ganze hat leider nur einen großen Systemfehler: auch wenn man keine ORF-Programme konsumiert, muss man die Zwangsgebühren bezahlen. Wo ist da ein tüchtiger Anwalt, welcher möglichst alle Instanzen und Rechtsmittel ausschöpft, damit dieser anachronistische Zustand beendet wird?

  23. Graf Berge von Grips
    23. Oktober 2010 16:27

    Nr. 274
    Man kann es drehen, man kann es wenden.
    Sendungsbewusstsein verlangt laufendes senden.

  24. Lucky2006
    23. Oktober 2010 15:36

    Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortzeugend Böses muß gebären" (Schiller "Die Piccolomini") könnte man - ganz ohne klammheimliche Freude - Herrn Oberhauser entgegenrufen angesichts der von ihm beklagten Vorgänge im ORF. Indes: Oberhauser ist beinahe seit Jahrzehnten maßgeblich für das System "ORF", dessen "Markenzeichen" nicht das aufdringliche ORF-Logo, schon gar nicht qualitätsvoller Journalismus, sondern vielmehr ausschließlich parteipolitisch (rot und/oder grün) motivierte Postenbesetzungen, maßlose Gehälter und andere Privilegien, Vetternwirtschaft (wenn ich nicht irre, ist z.B. die Tochter von Oberhauser ORF-Mitarbeiterin), Nepotismus und letztlich selbstgefällig-arrogante Redakteur darstellen, verantwortlich.
    Wenn Herr Oberhauser postuliert, Zitat: "Mein oberstes Ziel war es immer, die Sauberkeit und Unabhängigkeit in der Berichterstattung, die wir uns gemeinsam in den letzten Jahren erfolgreich erkämpft haben, auch für die Zukunft zu sichern.", dann muß er von einem anderen TV-Sender reden, denn, im übrigen nicht nur im TV sondern auch im Hörfunk, die ORF-Informationssendungen sind in ihrer einseitigen Linkslastigkeit samt und sonders manipulativ und das absolute Gegenteil von Sauberkeit und seriöser Berichterstattung. Sie sind vielmehr eine Beleidigung, nein Verhöhnung des Intellekts jedes Zwangsgebührenzahlers.
    Herr Oberhauser und mit ihm die gesamte ORF-Führung sollten schleunigst zurücktreten.
    Noch besser wäre allerdings, der ORF würde in seiner Gesamtheit aufgelöst oder man entzöge ihm wenigstens die Zwangsgebühren!

    • Brigitte Imb
      23. Oktober 2010 17:49

      Da kann ich Ihnen nur beipflichten, auflösen wäre wohl das Beste. Nur ist leider in unserer Republik der ORF das Sprachrohr der führenden Politiker und deshalb gilt ihm reichlich Unterstützung, die willfährige Politiker dem Volk abpressen um Eigeninteressen zu wahren.
      Z.Z. sind die Sozen im Vorteil, aber unterm Strich bleibt es egal welche Partei uns betrügt.

    • byrig
      23. Oktober 2010 19:07

      schluss mit anachronistischen orf-steuern!will der orf weiterexistieren,soll er zum pay-tv werden.gebe aber zu,dass für diesen links-verkommenen orf kaum wer zahlen würde.und miese figuren wie wrabetz,oberhauser,wolf und co müssten wohl mit der mindestsicherung liebäugeln.

  25. Wertkonservativer
    23. Oktober 2010 15:22

    Seit Einführung des Fernsehens in den Fünzigern des vorigen Jahrhunderts hatten die Roten (dank der Potschertheit der damaligen Volkspartei-Granden) ein besseres Händchen hinsichtlich Instrumentarisierung dieses Mediums für ihre Zwecke. Die Bacher-Zeit war eine "Hochzeit" des heimischen Fernsehens, danach waren - bis heute - ziemliche unbedarfte, um nicht zu sagen unfähige Fernseh-Generäle am Werk, meist gesteuert und ziemlich abhängig von der roten Parteizentrale.
    Zum aktuellen Kräfterangeln möchte ich nur ausführen, dass mir der ruppige und zuweilen auch mühsame Oberhauser immer noch dreimal lieber als ORF-General wäre, als der blasse und intrigante Herr Wrabetz!

  26. papi66
    23. Oktober 2010 15:03

    Mir hat ein Küniglberg-Insider erzählt, der Elmar Oberhauser ist deshalb auf den Wrabetz so heiß, weil der Wrabetz den Oberhauser und den Dittelbacher am Herrenklo erwischt hat! Zu allem Überdruss hat der Wrabetz Alex das Ganze dem Armin Wolf brühwarm erzählt!

    Der Küniglberg-Insider hat mir aber nicht gesagt, wobei der Wrabetz den Dittelbacher und den Oberhauser am Klo erwischt hat.
    Der Küniglberg-Insider, der mir die Geschichte erzählt hat, hat nämlich schon dringend auf das Klo müssen.
    Wahrscheinlich haben`s am Häusl g`raucht!

    Wir brauchen nur etwas Geduld, den Rest besorgen die am Küniglberg schon selber.

  27. Helmut Oswald
    23. Oktober 2010 14:48

    Daß der ORF zu einer Kominform Unterabteilung degeneriert ist, haben jene feigen und geldgierigen Bürgerlichen zugelassen, die aus der ÖVP heraus beständig zum Nulltarif einer Partei des institutionalisierten Landesverrats die Hand gereicht haben unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Telefonnummern des jeweiligen Verzichters. Die SPÖ brauchte sich nur einen passenden Namen auswählen, und schon war die Mehrheit der sogenannten Bürgerlichen bereit, einen kampfbereiten eigenen Obmann zu stürzen. Selbst mit Schleinzers vorzeitigem und keineswegs aufgeklärtem Ableben (beliebt sind hier in Österreich Verkehrsunfälle und im Falle Schleinzer gab es ja einen nachweisbaren gescheiterten ersten Versuch) hat sich die VP willig abgefunden. Wer kennt denn in der ÖVP überhaupt noch den Kärntner, ehemaligen Oberleutnant der Gebirgsjäger, der als Erster bereit war mit der FP eine Mehrheit rechts der Mitte zu bilden ?

    Die Selbstkapaunisierung hat halt den Vorteil, sich mit Lizenz der Roten billig mästen zu dürfen – da müssen dann schon die Kerle abgesägt werden, die glauben, man habe einen gesellschaftspolitischen Auftrag.

    Der Niedergang des Staatsfunkes war seit Gerd Bachers Zeiten vorprogrammiert.
    Neue Volksbegehren zur Rundfunkreform sind entbehrlich. Das Privatfernsehen wird dem Leitfossil linksgerichteter Desinformation den Garaus machen. Wen interessiert eigentlich noch die dort regierende Kamarilla, die sich wiederum in eine Unzahl an Frondisten aufsplittert, die einander wechselweise bekämpfen oder dann auch wieder Augenblicksallianzen bilden. Der Unterhaltungswert dieser Satyrspiele ist endlich. Steuern und Gebühren, welche die Kollaborateure des in biblischem Ausmaß korrumpierten roten Funktionärssumpfes subventionieren, müssen ihnen verweigert werden.

  28. xxxxxx
    23. Oktober 2010 14:45

    OT

    Zeitdiagnose von Rudolf Burger. "Die Linke hat ein Moralmonopol", meint Philosoph Burger. "Die Probleme werden nicht mehr debattiert." So diskutiere man nicht über Integration, sondern nur über die Verhinderung Straches.

    http://diepresse.com/home/kultur/news/604594/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

  29. Richard Mer
    23. Oktober 2010 14:30

    Passt gar nicht zum Thema, nicht einmal zum Blog, aber ich muss etwas Frust abladen. Der eigentliche Skandal des Tages ist der G20 Beschluss zum Waehrungsfond. Was haben sich die Europaeer hier gedacht? Haben sie hier Strauss-Kahns Praesidentschaftswahl Macht geopfert?

    Nur zur Erinnerung: Der Waehrungsfond uebernimmt die de-fakto Regierung von einem Staat nach dem anderen. Wenn die Staaten sich ueberschulden, gibt er ihnen als Letzter noch Geld im Tausch gegen direkten politischen Einfluss. Und da alle Staaten sich zunehmend verschulden, waechst sein Einfluss. Es handelt sich um den besten Kandidaten fuer so etwas wie eine Weltregierung.

    Der Waehrungsfond war traditionell europaeisch dominiert, die Weltbank im Tausch US-Amerikanisch. Jetzt wurde die Macht der Europaeer einseitig unterminiert, ohne das US-Veto anzuruehren, und wie es heisst als einziges Gegengeschaeft wurde eine US-Forderung zur Restrukturierung des Fonds abgeschmettert. Was haben sich die Regierenden hier gedacht? Auch die Journalisten die darueber geschrieben haben (FAZ, NZZ) scheinen sich der Bedeutung dieser Entscheidung nicht ganz im Klaren zu sein.

    Ich finde diese Entwicklung hoechst verstoerend. Offensichtlich waren sich die Europaeer nicht klar worum es ging, und haben sich bei diesem Thema von allergroesster Bedeutung tatsaechlich reinlegen lassen. Oder ist die Macht der USA immer noch so gross, dass bei einem Wunsch von ihnen sofort alle ja sagen?

    • socrates
      23. Oktober 2010 22:44

      Was mich noch sehr stört sind die Beschuldigungen, die den jeweils anderen Staaten die Abwertung oder die Aufwertung vorwerfen. Jeder mäßig begabte, außer unseren QZ, kann das Verhälnis Gold zur jeweiligen Landeswährung überprüfen und feststellen, was wirklich geschieht. Wenn man dan die Äußerungen der Politiker aus USA und anderer selbsternannter Fachleute sieht / hört, so fühlt man sich betrogen.
      Sehr schnell erkennt man, wer abwertet und seine Schulden anderen andienen will.

  30. thomas lahnsteiner
    23. Oktober 2010 14:10

    Natürlich braucht einem keiner der kurzgekommenen leid tun, es freut mich im gegenteil besonders, dass es den wolf, aus welchen gründen immer, erwischt hat.
    der herr wolf übt doch in besonders dreister weise seinen linken meinungsterror im ORF aus...Interwiews geraten meist zu stasi-verhören und der Großinquisitor der political correctness zieht dann alle register und versucht sein gegenüber fertig zu machen...er selbst ist natürlich sehr dünnhäutig und sieht frech die objektivität des ORF beeinträchtigt, wenn er seine linksextremen phrasen nicht im vollen umfang an den mann bringen kann (siehe ära lindner).... besonders lustig wird es, wenn der wolf aus seinem großen glashaus der ORF-verschwendung und ORF-misswirtschaft auf andere vermeintliche übeltäter dicke steine wirft

  31. Brigitte Imb
    23. Oktober 2010 13:32

    Wie sich die ORF Krähen gegenseitig die Augen aushacken ist mir herzlich egal und Mitleid mit einem Oberhauser ist mir gänzlich fremd.

    Was ich von einem ehemaligen ORF Mitarbeiter über diese Made gehört habe darf ich hier nicht wiedergeben, sonst holt mich die Polizei.

    Abkassieren ist die Devise, Freunde bedienen und bedient werden das einzige Ziel, da spielt es keine übergroße Rolle, sollte bei den Intrigenspielen jemand zu Schaden kommen.

    "G´schamster Diener" der SPÖ ist Wrabetz, diese Bezeichnung passt wohl für die gesamte ORF Riege, er jedoch verkörpert diese Position mit Perfektionismus.

    • Wertkonservativer
      23. Oktober 2010 18:59

      @ Brigitte Imb:

      Ich gebe zu, die internen Machtverhältnisse und Querelen im ORF nicht gut zu kennen (interessiert mich nicht besonders!), doch nach Ihrem Statement muss ja der Herr Oberhauser auch ein ganz grauslicher Kerl sein. Meine Präferenz für ihn (siehe meinen Beitrag) basiert auf seiner vordergründig polterhaften Art, die auf einen cholerischen, jedoch auch positiv zugreifenden Charakter schließen ließ.
      Herr Wrabetz dagegen ist ganz offensichtlich ein Emporkömmling von Gnaden der SPÖ, und überdies ein Weichei der Sonderklasse.
      Also, bitte nichts für ungut, ich bin gerne bereit, Ihre Einschätzung für kompetenter als meine zu halten.

    • Brigitte Imb
      23. Oktober 2010 19:26

      @ Wertkonservativer

      Keineswegs bin ich kompetent den ORF objektiv zu beurteilen, meine spez. Kenntnisse über diesen Nepotistenstadel beruhen auf Erzählungen, wohl v. einer Person die ich für integer halte.

      Am 30. lüfte ich gerne mündl. das halboffene Geheimnis, schriftl. festlegen möchte ich vermeiden.

      Und ja, Oberhauser ist grauslich, pfui gack!!

  32. Josef Maierhofer
    23. Oktober 2010 13:02

    @
    'Rübe ab! Die gute Frau hätte sich ja an der ORF-Berichterstattung über die französischen Streiks ein Vorbild nehmen können, wo in jedem Satz die große Sympathie anständiger linker Menschen für die Streikenden zu hören ist – im Radio übrigens noch viel mehr als im Fernsehen.'

    Immerhin solidarisieren sich da Österreicher mit der Lebensarbeitszeit bis 62, bei unseren ÖBB bis 52.

    Sind eigentlich alle Arbeiterparteien gegen die Arbeit ?

  33. socrates
    23. Oktober 2010 12:59

    Wer ORF sieht, ist selbst schuld. Es gibt Lokale, in die ich nicht gehe und Zeitungen, die ich nicht lese, Filme, die ich nicht ansehe, Regietheater, das ich nicht besuche, Kolumnen, die ich nicht lese,usw.
    Den Kurier kann man nicht mehr schaden, bei der Krone hat es schon angefangen.
    Oberhauser ist nur für Bayern München zuständig, sonst wechselt er stets die Meinung, wenn es ihm nützt. Da das mir nicht nützt, ist mir seine hochdotierte Existenz egal. Achtung und Mitleid beiseite, er ist eine Made im ORF-Speck.
    Wrabetz ist ein erfahrener Partisan, daher verspricht das Zusehen viel Spaß.
    Man muß nur darauf achten, daß allen Beteiligten nicht die Munition ausgeht.
    WeakiLeaks hat heute 4000 Dokumente über Kriegsverbrechen im Iraq veröffentlicht. Wer von unseren Medien und Menschenrechtsverteidigern, die auch gerne Kinder schützen, wird darüber gebührend berichten?

  34. brechstange
    23. Oktober 2010 11:56

    Wurde dem Oberhauser auch zum Verhängnis, dass er bereit war, der Justiz die Skinhead-Bänder auszuliefern? Die Entlassung damals hätte eine sehr üble Optik ergeben. Seit damals - mein Eindruck - stand er auf der Abschussliste der SPÖ.

    Da nimmt man halt die erstbeste Gelegenheit wahr.





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