Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Das neue Donauinselfest: Der Verzicht auf Wehrpflicht

 

Wird künftig jeder Wahltag die Steuerzahler Milliarden kosten? Das ist ganz offensichtlich die neue Strategie der SPÖ: In der letzten Woche vor einer wichtigen Wahl will man nun auch diesmal verheerende Meinungsumfragen durch eine – scheinbar – populäre Forderung ohne Rücksicht auf die Kosten umdrehen. Dadurch wurde im September 2008 das Pensionssystem (Verlängerung der Hacklerregelung) wie auch die Universitäten (Abschaffung der Studiengebühren) nachhaltig geschädigt. Und jetzt droht dassselbe der Landesverteidigung.

Nichts anderes ist nun die Entdeckung des politisch und auch sonst in den Seilen hängenden Michael Häupl fünf Tage vor der Wiener Wahl, dass man doch die Wehrpflicht abschaffen solle. Mit dem unausgesprochenen Zusatz „Bitte, bitte lieber Jungwähler, wählt doch mich und nicht den Strache, wie alle Umfragen sagen.“ Wenn schon nicht das schwer subventionierte Donauinselfest die Jugend noch rot überzeugen kann, dann soll es doch zumindest die Befreiung vom Präsenzdienst tun.

Bei ein paar Tausend junger Burschen, die naturgemäß nicht mit allzu großer Begeisterung dem Präsenzdienst entgegenblicken, könnte das durchaus einen Umschwung herbeiführen. Offen ist hingegen, ob das mit umgekehrter Wirkung auch ebenso vielen Erwachsenen die Augen öffnet, um zu erkennen, auf was für einen hemmungs- und verantwortungslosen Populismus die SPÖ reduziert worden ist.

Noch spannender aber wird die Frage, ob dieser Häupl-Auszucker endlich auch der Pröll-ÖVP die Augen öffnet, um zu erkennen, an was für einen Koalitionspartner sie sich da gebunden hat. Nachdem schon nicht der 24. September 2008 mit seinen Milliardenschäden für diese Erkenntnis ausgereicht hat.

Kann irgendjemand in der ÖVP noch ernsthaft sagen, der Populismus der FPÖ wäre größer als jener der SPÖ? Will sich Pröll weiterhin ständig und wehrlos von einem solchen Koalitionspartner vorführen lassen? Will er weiterhin der SPÖ die Möglichkeit geben, mit Zig Steuermillionen (und Versorgungsposten für Redakteurstöchter) Boulevard-Zeitungen zu bestechen, damit diese jeweils knapp vor der Wahl ihre scheinbare Äquidistanz zugunsten einer hemmungslosen Pro-SPÖ-Agitation aufgeben? Die nächsten Wochen mit den noch viel wichtigeren Debatten über das Mega-Sparpaket werden es zeigen.

Natürlich ist die Frage der Wehrpflicht ständig ernsthaft zu analysieren, und zwar ohne Tabus. Immerhin geht es um einen gewaltigen Eingriff in die Freiheit junger Staatsbürger. Einen viel größeren, als ihn die Aufenthaltspflicht für Asylwerber in einem Lagergelände darstellt (die ja etwas von Österreich wollen), welche die SPÖ aber maximal fünf Tage für zumutbar hält.

Aber eine Wehrpflicht-Debatte kann nicht durch einen Hüftschuss fünf Tage vor der Wahl erfolgen. Und schon gar nicht durch einen Politiker, dem die Landesverteidigung in seinem ganzen bisherigen Leben aber so etwas von egal war. Nicht, wenn da schon wieder Politik auf Zuruf der Kronenzeitung gemacht wird. Und schon gar nicht, wenn der aus der gleichen Partei kommende Verteidigungsminister noch zwei Wochen vorher das genaue Gegenteil dekretiert hat.

Zum Glück kann man der SPÖ zugutehalten, dass dort eine Reihe von Politikern eher schaumgebremst und nachdenklich auf Häupl reagiert hat. Immerhin war ja für die SPÖ die Wehrpflicht bisher absolut unverzichtbar; dies aus der historischen Erfahrung heraus, dass im Februar 1934 ein Berufsheer an der Seite der autoritären Regierung Dollfuss gegen den aufständischen sozialdemokratischen Schutzbund gekämpft hat. Daher glaubte man, eine Armee aus Wehrpflichtigen wäre ein Schutzwall gegen eine Wiederholung einer solchen Situation. Wie wahrscheinlich immer die sein mag.

Umso abstoßender ist im Vergleich zu diesen abwägenden Reaktionen der parteipolitische Kotau des Wiener Caritas-Chefs Landau, der Häupl sofort eilfertig zur Seite gesprungen ist. Was immerhin aufschlussreich für die Positionierung des Herrn Landau ist. Hatte man Landau und Küberl doch bisher in der Summe ihrer Aussagen eher der KPÖ als der SPÖ nahe gesehen. Irgendwann wird wohl auch der Wiener Kardinal nachdenken müssen, mit welchen Menschen er sich umgibt. Zumindest wenn er nicht eine neue tiefe Kluft in der Kirche aufreißen will.

Was aber spricht in der Sache für und gegen die Wehrpflicht? Nun, das 34er Jahr sollte da wohl kein rationales Argument mehr sein. Auch der Grenzeinsatz im Burgenland kann das nicht sein. Der ist in Wahrheit längst obsolet, obwohl er noch im Frühjahr für die SPÖ im burgenländischen Wahlkampf die entscheidende Fahnenfrage gewesen ist. Dass sich jetzt viele Burgenländer ob dieser total gewechselten Richtung des SPÖ-Populismus gepflanzt vorkommen müssen, ist eine andere Frage. Das konnte man jenen, die hören wollen, schon vorher sagen.

Viel wichtiger ist hingegen das Kostenargument: Zumindest das bisherige ohnedies sehr geringe Niveau an Landesverteidigungs-Kapazitäten durch ein Berufsheer aufrechtzuerhalten, dürfte wohl viel teurer werden. Denn angesichts zunehmend dünner werdender Jahrgänge wird der Wettlauf um gesunde junge Männer immer größer und daher teurer werden. Wenn man nicht nur denjenigen Migrantenkindern eine Waffe in die Hand drücken will, die nicht einmal den Hauptschulabschluss geschafft haben.

Noch klarer ist, dass eine Abschaffung der Wehrpflicht eine klare Verletzung der verfassungs- und völkerrechtlichen Neutralitätspflicht wäre. Da kann dann keine Rede mehr davon sein, dass Österreich seine Unabhängigkeit mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln verteidigt. Nun, gewiss kann man – und soll auch – die Neutralität zur Diskussion stellen. Nur ist es absolut schäbig, wenn man diese Seite der Medaille um eines Wahlkampfgags willen verschweigt.

Und selbstverständlich muss zugleich klar sein, dass ein Mitmachen Österreichs bei einer gesamteuropäischen oder atlantischen Verteidigungsstruktur und ein Profitieren von der dadurch großräumig erhofften Sicherheit nicht zum Nulltarif zu haben sind. All das muss man sicher gemeinsam mit der Wehrpflicht diskutieren. Seriös und sachlich, nicht huschpfusch.

Das dritte Argument für die Beibehaltung der Wehrpflicht ist hingegen in diesen Stunden weggefallen. Mit dem Jubel des Herrn Landau für Häupl werden sich die vielen von Gratis-Zivildienern profitierenden Organisationen nicht mehr gegen die Abschaffung des Zivildienstes sträuben können. Es geht ja auch so, vermittelt Landau.

Und wenn die Gesellschaft künftigen Bedarf an Pflege decken muss, wird sie sich neuer sachorientierter Strukturen bedienen. Und nicht mehr einer Organisation unter dem Kommando radikaler Politpriester. Die ja auch der Kirche schon einmal schwer geschadet haben.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 15:45

    Die SPÖ hat das seit Menschengedenken so gemacht. Und jedes Mal hat man sich gedacht: na, jetzt ist das wirklich nicht mehr zu toppen - diese Rücksichtslosigkeit, diese Wahlzuckerlverteilerei, dieses Dirty Campaigning, dieses nur bis zum eigenen Tellerrand hinschauen... egal, dem Sozi-Wähler ist das komplett wurscht und ich komme langsam in ein Alter, wo mich das immer weniger erschüttert. Die meisten Leute, besonders typischer Weise die Sozialisten, denken nur an sich selbst. Der potentielle Sozi-Wähler mit 16 möchte halt nicht einberufen werden. Das könnte ja auch schlecht fürs Rückgrat sein, dieses Robben im feuchten Gras oder dieses Unterordnen in der Gruppe. Und wozu auch? Für unsere Sicherheit sorgt schon die EU bzw. unsere Nachbarstaaten. Wir könnten im Verteidigungsministerium (früher hieß das ja noch Kriegsministerium) einen AB laufen lassen mit der sich ständig wiederholenden Botschaft: Wir ergeben uns. Dazu wedelt an allen öffentlichen Gebäuden die weiße Fahne. Lächerlich, das alles. Die Zivis nehmen den Leuten (aus der Slowakei) die Jobs weg und für Katastropheneinsätze könnte ja ein Spezialeinheit her. Und wenn es mal zum Bürgerkrieg kommt, hm, was? die Rechten raufen sich wieder mit den Nazis? Aber geh, da haben wir ja tausenderlei Verbotsgesetze dagegen. Sowas gibts nie wieder. Und wenn die Kültürbereicherer mal zuschlagen, so haben ja wenigstens die meisten Kampfhunde und div. geladene Flinten zu Hause zur Selbstverteidigung, oder nicht? Es macht schon Sinn, wenn sich ein Land wie unseres total entwaffnet. Die Neutralität ist mit dem Beitritt zur EU ja auch schon längst obsolet. Aber es klingt halt gut - na ja, dann ist es auch gut, nicht wahr?

  2. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 13:59

    War da nicht vor kurzer Zeit eine Delegation aus Niederösterreich in einem (mit H. Fischer) befreundeten Staat im fernen Osten? Ratschläge, wie man ohne Militär auskommt wird man sich dort ja nicht geholt haben :-)
    Wie auch immer, sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, erwarten Sie tatsächlich von unseren Politikern rationales Denken? Noch dazu vor Wahlen, allerdings nach Wahlen ist es auch nicht besser. Von den ärgsten Populisten (Rot/Grün) sowieso nicht, ÖVP hat sich aufgegeben, die 4. Oppositionspartei, auch Caritas genannt, kümmert sich sowieso nur um Einwanderer und Scheinasylanten.
    Und die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass sich das Gros der Wähler anpasst, es schimpfen zwar alle, aber "das eine Mal gebe ich denen noch meine Stimme" klingt schon durch die Straßen Wiens.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 19:44

    Die SPÖ befindet sich wirklich in den letzten Zuckungen. Nicht genug damit, daß sie versucht hat, den FPÖ-Comic anzuschwärzen, indem sie behauptet hat, daß es sich um die dort zu findende Bezeichnung „Odal“ für ein Mundwässerchen um eine verdeckte Nazi-Anspielung handelt und nicht um das Offensichtliche, eine Verballhornung der bekannten Marke Odol. Nein nicht genug damit, im heute erschienenen Comic "Mr. X" der SPÖ werden ganz offen FP-Politiker als „Nazi-Gsindel“ diffamiert, ein Kickl wird zum Kackl.

    Wer jetzt noch die SPÖ wählt, muß ein unverbesserlicher Roter sein, dem nicht mehr zu helfen ist. Sogar die Wien heute-Bundeslandsendung im ORF hat sich distanziert.
    Die Löwelstraße hat jedes Maß verloren und schießt weit übers Ziel hinaus. No, wenn das nicht nach hinten losgeht.

    Zum Comic:
    http://www.news.at/prod/10/pdf/spoe_comic.pdf

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 22:43

    Die Kostenfrage war für die Sozis noch nie eine Dimension und schon gar nicht, wenn es um deren Machterhalt geht.
    Die Auseinandersetzung allgemeine Wehrpflicht oder Berufsheer ist jedenfalls viel zu ernst und umfangreich, daß man sie ein paar Tage vor einer Wahl unseriöserweise als Wahlkampfschlager in die Schlacht wirft.
    Dieser unerträgliche Populismus, welcher alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt, sollte alleine schon Grund genug sein, der SPÖ am Sonntag die wohlverdiente Rechnung dafür zu präsentieren. Ich hoffe, die "Stimmenohrfeige" fällt kräftig aus!

    OFF TOPIC:

    Bei unserem Nachbarn Ungarn spielt sich derzeit eine Umweltkatastrophe ungeheuren Ausmaßes ab, mit der das Land alleine nicht mehr fertig werden kann. Wo bleibt der Katastrophenplan bzw. die Katastrophenhilfe der EU, wo hört und sieht man aktive Hilfe, die von Brüssel organisiert wird und sich sofort in Bewegung setzt, um die Verschmutzung des Donaudeltas zu verhindern?
    Alles was man aus Brüssel bisher hört, ist ein lapidarer Satz: "EU warnt vor Ökokatastrophe"!
    Davor muß man nicht mehr warnen, sie ist bereits da und müßte so rasch wie möglich bekämpft werden! Wenn ein paar Roma mit 300,00 Euro in Frankreich nach Hause geschickt werden, gibt es Turbulenzen und jeder muß ein paar Sätze ins Mikrofon sprechen, weil das weiter keinen Aufwand darstellt.
    Wenn sich eine solche Katastrophe abspielt, drängt sich niemand in den Vordergrund, weil plötzlich müßte man Ärmel aufkrempeln und für sein Salär reale, wohlüberlegte und harte Arbeit leisten bezüglich Organisation und Planung - nicht nur den Mund aufreißen! Wo sind die Experten, wo sind jetzt die Grünen in der EU mit ihrem Maulhelden Cohn-Bendit? Ist das kein Thema für die "Melonen"?

    Wo ist der ORF mit seiner Aktion "NACHBAR IN NOT" - ein "Runder Tisch" mit Hilfsplänen, wo er doch sonst so fix da ist.
    Breite Berichterstattung wird wieder einmal einer illegalen Familie aus dem Kosovo eingeräumt, aber dort wo der Öffentlich-Rechtliche jetzt wirklich gefordert wäre, hört man nichts >>> ich vermute schwer = zuwenig politische Agitationsmöglichkeiten! :-(
    Außer der wichtigen Frage, ob für Österreich Gefahr besteht, die von Fachleuten verneint wurde, wird nichts mehr unternommen.

    Hat das vielleicht damit zu tun, daß Ungarn viel zu weit rechts gewählt hat für die politisch korrekten, linken Gutmenschen? Läßt man deshalb diese "Schmuddelkinder" im Stich und sie sollen halt schauen, wie sie selbst damit fertig werden und sich das nächste Mal gut überlegen, was und wen sie wählen sollen?

    Diese Umweltkatastrophe wird uns jedenfalls noch alle betreffen und uns wird drastisch vor Augen geführt, daß Rot-Grün politische Agitation und Gehirnwäsche wichtiger sind, als unsere Lebensräume! Niemals vergessen!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 22:51

    Je näher die Wien-Wahl kommt, umso mehr Gründe liefert diese heruntergekommene SPÖ, sie keinesfalls mehr zu wählen.
    Alle bisher aufgezählten Punkte Sonderzahl sowie unser aller Phantasie reichen nicht aus, welch kranke Ideen im "WAR ROOM" noch weiter geboren werden, um die Schlacht ums Wiener "Rothaus" doch noch zu gewinnen.
    Wer weiß, was da in den letzten 3 Tagen noch auf uns zukommt! *rürcht*

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 15:47

    Am Montag forderte ein Schreiber der Wiener Kronen Zeitung sechs Tage vor der Wiener Wahl spontan und rein zufällig > ein Schelm der anderes dabei denkt! < die allgemeine Wehrpflicht gehörte abgeschafft.

    Flugs klammerte sich der Häupl Michi, obwohl die Roten immer gegen eine Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht waren, an diesen von der Kronenzeitung spontan und zufällig geworfenen Rettungsanker in der Meinung, da wären noch einige Jungwählerstimmen zu holen.

    Ja, die Tage vor der Wiener Wahl bergen noch einige Überraschungen für uns Leidgeprüften, wer weiß was diese roten Wahlstrategen mit schmerzverzerrten Gesichtern, auf ihren Eiern sitzend, in ihrer Not, noch alles ausbrüten.

    Meine lieben Freunde des Unterberger Blogs, ich warte schon sehr, sehr ungeduldig auf den 10. Oktober, auf die Wiener Gemeinderatswahl und ich freue mich, wenn diese Wahl vorbei ist. Nicht weil ich unbedingt wissen will wer die nächsten fünf Jahre in Wien das Sagen hat, nein ich freue mich schon darauf, wenn diese Wahlwerbeständer der fünf wahlwerbenden Parteien wieder von den Straßen Wiens verschwunden sind.

    Wenn ich am Inneren Gürtel vom Westbahnhof Richtung Nußdorferstraße fahre, muss ich minutenlang in Gesichter schauen, in Politikergesichter.

    Ich frage mich warum Politiker auf den Wahlwerbeplakaten und im Fernsehen immer mehr oder weniger dämlich grinsen, obwohl dem Wahlvolk das Lachen schon lange vergangen ist.

    Die blödsinnigen Werbeplakate der Werbebranche mit ihren sprachwidrigen, sprachverhunzenden Werbesprüchen sind zwar auch nicht das Wahre, aber besser ein blöder Werbespruch auf einem Plakat als ein dämlich grinsender Politiker schaut mich von einer GEWISTA Werbewand an!

    Kommen diese Politfrauen und diese Politmänner dämlich grinsend auf die Welt, grinsen sie auch im Kindergarten und in der Schule bis zur Matura, grinsen sie sich weiter durch das Studium oder beginnen sie erst im Laufe ihres Politikerlebens dämlich zu grinsen?

    Wahrscheinlich lernen alle Menschen, die in die Politik gehen auf der Parteikaderschule das dämliche Grinsen von einem Lehrer der Pantomime, der nach dem Motto lehrt, wer dämlich grinst ist schon gewählt!

    Am meisten hat es mich immer geärgert, wenn ein ORF Redakteur eine dämliche Frage, eine nicht lustige Frage an einen Politiker stellte und dieser Politiker bei der Beantwortung dieser nicht lustigen, dämlichen Frage dämlich grinste.

    Ein Grund von vielen Gründen dass ich das Fernsehen abgemeldet habe, sind die dämlichen Fragen der Frau Thurnher und die dämlichen Antworten und das dämliche Grinsen des österreichischen Bundeskanzlers.

    Seit in meinem Wohnzimmer kein Fernsehgerät mehr steht und ich keine Thurnher und keinen Faymann mehr höre und dämlich grinsen sehe, geht es mir wesentlich besser.

    Ich kann meine No – Television - Therapie, kurz genannt NTT Jedermann und auch Jederfrau nur bestens empfehlen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 16:43

    Wie hat doch der oberste Befehlshaber des BHs anläßlich anlässlich der Ausmusterung am „Tag der Leutnante“ an der Militärakademie in Wiener Neustadt, 2.10.2010 so schön dargelegt (www.hofburg.at):

    "Außerdem ist die Wehrpflicht im Artikel 9a der österreichischen Bundesverfassung verankert. Bevor man diese Verfassungsbestimmung mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit ändert wäre es meines Erachtens notwendig, überzeugend nachzuweisen, dass die vielfältigen Aufgaben des Bundesheeres durch ein Berufsheer ohne finanziellen Mehraufwand besser gelöst werden können als durch unser bewährtes österreichisches System der ausgewogenen Mischung von Grundwehrdienern, Zeit-, Berufs- und Milizsoldaten unter Bedachtnahme auf die Neutralität. Von einem solchen Nachweis sind wir weit entfert."

    Was sagt der Heifisch zu dem Vorstoß seines Gesinnungsgenossen, wo ist der Heifisch jetzt??

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarlo soziale
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2010 10:11

    Unlängst habe ich eine ehemalige Mitschülerin getroffen. Sie wissen schon, aus jener Hauptschule die ich nicht abgeschlossen habe. Was übrigens auch für meine einstige Banknachbarin zutrifft.
    Jetzt ist sie Alleinerzieherin zweier Kinder, deren Väter sie nie namentlich kennengelernt hat. Für ihren Sohn hat sie rechtzeitig die doppelte Kinderbeihilfe herausgeschunden, weil sie einen gütigen Arzt gefunden hat, der dem Filius eine Asthmaerkrankung bescheinigte, obwohl nur ein Heuschnupfen vorliegt. Was ihr damals nicht bewusst war und diese ärztliche Bestätigung noch viel wertvoller macht, ist die Tatsache, dass der junge Mann jetzt untauglich ist. Er erspart sich Präsenz- bzw. Zivildienst.


alle Kommentare

  1. Xadrian (kein Partner)
    06. Februar 2015 14:30

    parties property http://autoinsurance4.me company quickly cash http://viagraqw.com fear damaging containing http://cialisonline.club effects led even http://cialiswx.net sexual health metals svm http://viagraonline.me had

  2. Kathuno (kein Partner)
  3. Carolin (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:19

    Why do I bother caillng up people when I can just read this!

  4. Natasha (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:01

    That's an innleligett answer to a difficult question xxx

  5. carlo soziale (kein Partner)
    08. Oktober 2010 10:11

    Unlängst habe ich eine ehemalige Mitschülerin getroffen. Sie wissen schon, aus jener Hauptschule die ich nicht abgeschlossen habe. Was übrigens auch für meine einstige Banknachbarin zutrifft.
    Jetzt ist sie Alleinerzieherin zweier Kinder, deren Väter sie nie namentlich kennengelernt hat. Für ihren Sohn hat sie rechtzeitig die doppelte Kinderbeihilfe herausgeschunden, weil sie einen gütigen Arzt gefunden hat, der dem Filius eine Asthmaerkrankung bescheinigte, obwohl nur ein Heuschnupfen vorliegt. Was ihr damals nicht bewusst war und diese ärztliche Bestätigung noch viel wertvoller macht, ist die Tatsache, dass der junge Mann jetzt untauglich ist. Er erspart sich Präsenz- bzw. Zivildienst.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      08. Oktober 2010 14:19

      Was man dem carlo soziale vorwerfen muss, ist, dass er die Dinge wie Satire erscheinen lässt.

  6. Alexander V. Neumaier (kein Partner)
    08. Oktober 2010 07:54

    Jedes Jahr die Diskussion über die Wehrpflicht und kein Ende.

    Schon zu den Zeiten, zu denen ich meinen Grundwehrdienst abgeleistet habe, lang lang is das her - sind das wirklich schon wieder 20 Jahre? -, gab es diese Diskussion.

    Schon damals war das Heer finanziell ausgeblutet.
    Schon damals war das Heer gespalten.
    Schon damals war die Forderung der Abschaffung dieses "Sklavendienstes" ein Tagesthema.
    Nicht einmal das neueste Thema, das hatte schon eher eine Reihe von Abnutzungserscheinungen.

    Ich gebe ja zu, meine Grundwehrdienstzeit war sehr angenehm.

    Ich habe monatelang Mainframe Datenbanken und Applikationen reorganisiert und optimiert.
    Und daneben meine Studien abgeschlossen.

    Damals hatte einer meiner Vorgesetzten eine ziemlich gute Idee von der man kaum meinen sollte, daß sie von einem Major des österreichischen Bundesheeres stammt:

    "Wir streichen den Wehrdienst und führen stattdessen ein verpflichtendes Jahr Zivildienst für alle ein, auch für Frauen.
    Ohne Ausnahmen.
    Wer das nicht will kann sich, als freiwillige Alternative, zu neun Monaten Wehrdienst mit der Waffe entscheiden.
    So bekommen wir nur die, die das auch wirklich wollen.
    Die, die wir brauchen können.
    Die, die keine Motivationsprobleme haben."

    Sprachs und wurde dafür gescholten.
    Dabei hatte der Mann recht.

    Ich hätte diese Alternative genommen.
    Nicht weil sie kürzer gewesen wäre.
    Aber der Zivildienst, so sinnvoll er auch ist, ist teilweise einfach anstrengender.
    Mit meinen Kenntnissen hätte ich im Zivildienst nie die Erleichterungen bekommen, die ich im Grundwehrdienst hatte.

    Vielleicht sollte man diesen Vorschlag in die Diskussion einbringen.
    Dann gibt es entweder diese Lösung, die ich durchaus für sinnvoll und geschlechterneutral halte.
    Das wäre sogar ein echter Fortschritt im Bereich der Gleichstellung von Mann und Frau.
    Es gäbe auch genug Zivildiener für soziale Dienste.
    Die Grundwehrdiener wäre auch dafür brauchbar und motiviert, mit ihnen rasche und qualitativ bessere Ausbildungen zu machen.

    Oder die Diskussion ist vom Tisch.

    mfg

    DDr. Alexander V. Neumaier

  7. ichglaubsnicht (kein Partner)
    07. Oktober 2010 21:58

    erschreckend wie diese "linksmafia" österreich immer weiter ruiniert !

  8. APM (kein Partner)
    07. Oktober 2010 18:35

    Ich bin mir nicht sicher, ob eine solche "Volksbefragung" den Urhebern nicht eine Ohrfeige versetzt. Zu groß ist das Kotzen des Großteils der Jugend über ihre so genannten Vorbilder wie Politiker, Hochverräter und Schleim- wie Hosenscheißer die ohne den geringsten Skrupel ihren Staat verraten.

  9. M.U. Shrooms (kein Partner)
    07. Oktober 2010 16:59

    Wenn Angst zu vernünftigen Dingen führt ist sie in Ordnung. Ein Heer hat ein professionelles Berufsheer zu sein.

    Mit der Abschaffung der diskriminierenden Wehrpflicht kann man auch gleich den Zivildienst abschaffen, den ohnehin nur Jungs leisten müssen. Wer Arbeitskräfte braucht, soll die am Markt rekrutieren.

    • RB (kein Partner)
      07. Oktober 2010 22:05

      Der Zivildienst ist die Alternative zur Verweigerung am "Dienst mit der Waffe".
      Es sollte daher auch weiterhin Zivildienstlern nicht erlaubt sein, Polizist zu werden oder einen Waffenpass zu erwerben. Entweder oder, dazwischen gibt es nichts.
      Österreich braucht eine Landesverteidigung - eine Landes v e r t e i d i g u n g.
      Es ist eine Schande, insbesondere der Linken, dass sie das immer wieder in Frage stellt. Und wann geht das endlich die Köpfe, dass sich auch europaweit
      die Entwicklung für die Zukunft nicht abschätzen lässt.
      Und das sogenannte "Trauma" der Linken im Ständestaat ist auch so eine
      Legende, die gepflegt und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die haben sich die Waffen aus K & K-Beständen geholt, um nicht zu sagen gestohlen. (Quelle: Heinrich Drimmel).

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Oktober 2010 23:34

      Ich bin kein Linker, RB, und dass Zivildiener etwa den Jagdschein nicht machen dürfen, finde ich ganz in Ordnung. Dennoch ist eine Berufsarmee besser, bestehend aus Profis.

      Der Zivildienst gehört dennoch abgeschafft.

  10. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    07. Oktober 2010 16:52

    Verzicht auf Wehrpflicht is the new Donauinselfest. Gefällt mir eigentlich ganz gut, kann im Gegensatz zu Starl keine mangelnde Phantasie feststellen.

  11. cmh (kein Partner)
    07. Oktober 2010 16:37

    Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

    Das kann man nicht oft genug wiedeholen - auch wenn ich die Mitposter mittlerweile schon langweilen sollte.

    Hier liegt wieder ein Fall von Sozenverrat vor. Die unmittelbare Konsequenz, der Abschaffung der Wehrpflicht ist nicht, dass junge Männer weniger zum Gemeinwohl beitragen müssen, sondern im nächste Schritt wird die Einführung eines allgemeinenen Sozialjahres für Männer und Frauen erfolgen müssen.

    Die nächste Konsequenz wird sein, dass die Kenntnis darüber, wie man in einer Gruppe gemeinsam ein Ziel erreicht verlorengeht. Die Gesellschaft wird noch mehr atomisiert.

    Und die letzte Folge wird sein, dass im Einsatzfall unsere Söldnerarmee befinden wird, dass es jetzt gerade nicht gelegen ist. So sorry!

    Um einen Vergleich aus der Tierwelt zu bringen: Die Sozen sind keine Läuse, die Sozen sind Trichinen.

  12. Philipp Starl (kein Partner)
    07. Oktober 2010 13:51

    Werter Herr Unterberger,

    Ein bisschen mehr Phantasie hätte ich mir von Ihnen schon gewünscht. Natürlich kann Österreich seine Neutralität (die man durch einen Ausstieg aus der EU wiederherstellen sollte, aber das ist wie von Ihnen selbst erwähnt, eine andere Debatte) nicht wahren, erstens nicht im jetzigen Zustand des Heers und schon gar nicht, wenn man die Wehrpflicht abschafft und ansonsten nur geringfügige Kosmetik betreibt.

    Eingangs möchte ich mir jedoch die, zugegeben etwas polemische, Frage erlauben, was denn so schlimm daran sein soll, Geld für das Heer in die Hand zu nehmen, so wie Sie insinuieren.

    Der Staat Österreich gibt jährlich 30 Milliarden (!) Euro für Pensionen aus (Quelle: Statistik Austria), 15 Milliarden für Subventionen und da machen Sie sich Gedanken, ob wir für das Heer vielleicht 6-7 Milliarden ausgeben? Wollen Sie die Zukunft unseres Landes wirklich derart leichtfertig aufs Spiel setzen? Man könnte dann ernsthaft die Frage stellen, wozu es einen Staat Österreich noch geben soll, denn schließlich könnte uns die Justiz und Polizei Deutschlands genauso schützen und die Sozialleistungen zahlen die Deutschen sicherlich gerne für unsere Ressourcen.

    Nein, ein Heer ist das Erste, was einem Staat überhaupt seine Existenz verleiht. Staatstheoretisch braucht man für einen Staat ein Staatsvolk ein Staatsgebiet, aber auch eine Staatsgewalt, die beides verteidigen kann.

    Staatstheoretisch existiert der Staat Österreich also gar nicht mehr, dies umso mehr, als wir Mitglied eines supranationalen Subjekts, der Europäischen Union, sind.

    Deshalb und vor allem auf Grund der auf uns zukommenden Zeiten (sogar die österreichische Regierung bereitet sich schon auf einen Bürgerkrieg vor, indem sie die Schließung der Bankschalter vor Kurzem erleichterte), scheint es dringend geboten, ein verteidigungsfähiges Heer aufzustellen.

    Dabei ist die Frage der Art des Heeres von eher rudimentärer Bedeutung, denn Geld kostet ein modernes, schlagkräftiges Heer so oder so. Womit wir beim Kern der Problematik angelangt wären:

    Nicht ein Berufsheer wäre das Problem, das Problem ist vor allem die Rolle, die das Heer in Österreich spielt. Die Bürger sehen das Heer höchstens noch als Attraktion am Ring in Wien, oder als Katastrophenschutz, jedoch nehmen die Bürger das Heer ganz sicher nicht als modernen Apparat wahr, der fähig, das Land zu verteidigen und der den Bürgern eine echte Alternative zu einem bürgerlichen Leben bietet, geschweige denn als Sprungbrett für ein erfolgreiches Leben.

    Diverse Maßnahmen wären sofort zu setzen:

    1) Das Budget des Heeres muss jährlich um 0,5% des BIP steigen. Damit müssen stark erhöhte Gehälter finanziert werden, die als erster Anreiz dienen sollen, zum Heer zu gehen. Weiters muss das Geld in die Anschaffung moderner Geräte in ausreichender Anzahl und in die Forschung moderner Kriegsführung wie cyberwarfare investiert werden.

    2) Das Heer muss das Angebot an Ausbildung und Bildung weit verbreitern. EIne Ausbildung beim Heer muss bedeuten, dass man später nicht nur im Besitz einer Studienberechtigung ist, sondern auch gleich bei einer Heeresakadamie oder extern studieren kann, kostenlos natürlich.

    3) Das Heer muss vor allem ein interessantes Sprungbrett für den öffentlichen Dienst und für die Justiz darstellen. So sollen Heeresjuristen beim Staatsdienst bevorzugt werden. Natürlich muss der Ausbildungsapparat das beste Personal bieten.

    4) Das Heer muss für den Unterhalt der gesamten Familie für's ganze Leben garantieren. Wer dem Staate Österreich dient, dem soll es an nichts mangeln. Mit Familie sind die Eltern, der Ehepartner und die Kinder gemeint, nicht die Geschwister.

    Das Heer soll insgesamt als Alternative zu einem bürgerlichen Leben positioniert werden; darüber hinaus soll es sogar Vorteile gegenüber einem bürgerlichen Leben bieten. So ist nicht nur sichergestellt, dass es einem Berufsheer niemals an Personal mangelt, sondern auch, dass der Bürger sich vermehrt mit dem Staat identifiziert, der ihn schützt und ihm eine sichere Heimat bietet.

    Ein modernes, schlagkräftiges Heer ist die Basis einer jeden Zukunft Österreichs. Ohne ihm wird sich unser Land schlussendlich seinem Schicksal ergeben müssen und entweder ganz einem anderen Staat einverleibt werden, oder noch schlimmer, die Bürger müssen eine Aufteilung erleben. Die Leiche wird gefleddert.

    Mit oben genannten Maßnahmen aber werden wir auch in einem Kriegsfall bestehen und nicht nur das, wir werden auch einer der stärksten Militärmächte Mitteleuropas sein, falls die umliegenden Staaten nicht weiter aufrüsten.

    Die Pflicht, dem Staate dienen zu müssen, und seien es nur ein paar Monate, soll jedoch der Vergangenheit angehören!

    • Christoph Kinast (kein Partner)
      07. Oktober 2010 16:00

      Hier muss ich eine kurze Korrektur vornehmen, die mir angebracht erscheint:

      Staatsgewalt ist nicht zwangsläufig gleich Staatsarmee o.ä.
      Staatsgewalt bezeichnet nur die Ausführungsorgane der Legislative, welche nicht zwangsläufig ein Heer sein müssen

    • Samtpfote
      07. Oktober 2010 17:40

      Phillip Starl

      Natürlich wäre das eine perfekte Lösung.
      Aber wer will bei den Linken schon eine perfekte Lösung?
      Deren Daseinsberechtigung ginge verloren!
      Da gäbe es ja keine Opfer mehr.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      08. Oktober 2010 13:07

      Werter Herr Kinast,

      Ich frage mich, wobei Sie mich korrigieren möchten, da ich in meinem Text nirgends die Aussage finden kann, Staatsgewalt bestehe nur aus einer Armee, lediglich dass zur Staatsgewalt auch, oder vor allem auch, das Militär gehört.

  13. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    07. Oktober 2010 13:47

    Ich will ja nichts sagen, aber international rekrutieren Berufsheere immer die Art junger Männer, die nicht einmal den Hauptschulabschluss geschafft haben. Oder sonst am Arbeitsmarkt geringe Chancen haben, z.B. weil sie schwarz sind wie in den USA. Wer anderer tut sich das doch nicht an.

    • Undine
      07. Oktober 2010 22:18

      Aha, wegen des fehlenden Hauptschulabschlusses tummeln sich also in unserem Bundesheer so viele Türken!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. Oktober 2010 08:56

      Sie haben jetzt den Unterschied zwischen Freiwilligen-Berufsheer und Wehrpflicht nicht ganz verstanden, oder?

  14. Neppomuck (kein Partner)
    07. Oktober 2010 13:07

    Berufssoldaten sind Söldner, oder Landsknechte, die eher auf ihre Einkünfte vereidigt sind und weniger auf ihr Land.
    „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ wird wohl schon Georg von Frundsberg (der Vater aller Landsknechte) in seinem Repertoire gehabt haben, wenn er seine „Söhne“ über ihre Pflichten aufgeklärt hat.
    Ob das die Basis einer Armee, die bislang wenigstens offiziell auf ihr Vaterland vereidigt war, sein kann, wäre zu prüfen.

    Angesichts der Usancen in den USA, die ihr Kanonenfutter aus prekären Schichten rekrutiert, ist jedenfalls ein Wehrdienst demokratischen Zuschnitts nicht zu erwarten. Die sehr unterschiedlichen Angaben über die zu gewärtigenden Kosten sind (Wehretat mal 2 oder mal 0,5?) gleichfalls nicht geeignet, eine derartige Entscheidung einfach zu machen.

    Überdies ist die Logik bzw. der zeitliche Ablauf der Entwicklung zu berücksichtigen. Zuerst über die „immerwährende Neutralität“ reden, dann über die Zukunftsfähigkeit der EU und dann erst darüber, was wir uns leisten können (oder wollen) und was nicht.

  15. Hannes Mitterreiter (kein Partner)
    07. Oktober 2010 12:42

    Man mag zur SPÖ stehen wie man will, aber was bei der Diskussion um die Abschaffung der Wehrpflicht gerne - und das vor allem von der ÖVP, deren Granden fast durch die Bank aus diversen Gründen ihrer Wehrpflicht nicht nachgekommen sind - unterschlagen wird, sind die volkswirtschaftlichen Kosten, die neben den expliziten Kosten für Bundesheer und Zivildienst entstehen.

    In meinem speziellen Fall war es so, dass ich, da vor meinem Studium kein Platz für mich war, erst mit knapp 27 Jahren meinen Zivildienst ableisten konnte. Neben dem Fakt - man kann es auch ein "Einzelschicksal" nennen - dass ich mir das Kreuz dauerhaft ruiniert habe, habe ich in diesem Jahr nicht nur keine Steuern zahlen dürfen (ja, dürfen! Um ein gesundes Kreuz und die verlorene Arbeitszeit wiederzubekommen, hätte ich gerne Steuern bezahlt!), ich habe sogar Wohnbeihilfe beziehen müssen!

    Um das Geld, das durch meinen Steuerentfall und die Wohnbeihilfe dem Staat verloren gegangen ist (von meinen Behandlungskosten ganz zu schweigen), hätte man ganz locker ein bis zwei professionelle Vollzeit-Kräfte einstellen können.

    Dass diese Rechnung nicht bei allen Wehrpflichtigen aufgeht ist mir klar. Aber allein in meiner "Einrückgruppe" war es bei knapp der Hälfte der Kollegen ähnlich.

    • trollfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 16:08

      Obizahrer!

      Kurz zusammengefaßt: Dem kommt es teuer zu stehen, mit dem ich zusammenarbeiten muss.

      Mir ist immer unbegreiflich, welche Zuckungen und Windungen es bei manchen gibt, wenn sie einen Beitrag leisten müssen, der einfach für alle so normiert ist.

      Mit genau der gleichen Masche kann man argumentieren, dass man keine Steuern zahlen muss, weil man eh vorhat, das ganze Geld auszugeben und damit ökonomisch einen viel größeren expansiven Effekt hätte.

  16. Heri (kein Partner)
    07. Oktober 2010 12:35

    Also, im Prinzip gebe ich dem Wampo schon recht, wenn er die allgemeine Wehrpflicht abschaffen will.
    Man sollte stattdessen folgendes einführen:
    1. Alle Österreicher zwischen 18 und 25, die länger als 6 Monate arbeitslos gemeldet sind, werden zum Wehrdienst oder Zivildienst verpflichtet ("Sozialdienstpflicht").
    2. Diese "Sozialdienstpflicht" gilt sowohl für Frauen als auch Männer.
    3. "Ewige Studenten", die nach 3 Jahren noch immer nicht den ersten Abschnitt in der Tasche haben, werden von den Unis abgelehnt

    Denn damit wäre folgendes erzielt:
    - Bürger, die brav Steuern zahlen bzw. dem Staat nicht auf der Tasche liegen, verlieren kein Jahr
    - Österreicher, die fleißig und sinnvolles (= man bekommt danach einen Job) studieren, verlieren kein Jahr.
    - Genauso verliert weder Wirtschaft noch Finanzminister deren Einnahmen.
    - Unsere arbeitslosen Macho-Türken kommen dann auch einmal in den Genuss von Zucht und Ordnung. Und können neue Werte für sich entdecken.
    - Und last but not least: Endlich wieder Gleichberechtigung. :-)

    • Waldläufer (kein Partner)
      07. Oktober 2010 13:00

      ad) -"Unsere arbeitslosen Macho-Türken kommen dann auch einmal in den Genuss von Zucht und Ordnung. Und können neue Werte für sich entdecken."

      Dazu ein unkommentierter Auszug aus:
      http://sosheimat.wordpress.com/2010/09/14/diskriminierung-im-bundesheer/

      Einrückungstermin in einer österreichischen Kaserne.

      Von 56 Soldaten eines Zuges sind 51 mit Migrationshintergrund, vorwiegend Türken.

      1.) Türkischstämmige weigern sich, diverse Reinigungstätigkeiten auszuführen. In den gesamten 4 Wochen der Basisausbildung müssen die 5 – wie soll man sie politisch korrekt nennen? – Nichtmusulmanen für den gesamten Ausbildungszug das Klo putzen und den Boden aufwaschen. Türkischstämmige würde das in ihrer Ehre verletzen, „Frauenarbeiten” (Originalzitat) durchführen zu müssen. Sie sind ein Herrenvolk, die Nichtmoslems haben ihnen zu dienen. Von Kommandanten wird dies geduldet. „Macht’s euch des selber aus.”

      2.) Türkischstämmige haben beim Essen Auswahl, welche den Nichttürken verweigert wird. Beispiele: (a) es gab eine (lt. Nichttürken) sehr unschmackhafte Gemüsebrühe für die Nichtmoslems, Moslems bekamen ein gut hergerichtetes Rindfleisch. Den Nichttürken wird dieses ausdrücklich verweigert. (b) Bei der Kaltverpflegung werden 2 Konserven ausgegeben, es gibt es einen Schweinefleischauftstrich und einen Truthahnaufstrich. Kurzerhand kommt es zum Befehl: „Antreten!” und es wird den Weisshäutigen der Truthahnaufstrich per Befehl entwendet und den Türken ausgehändigt. Einwendungen oder Proteste helfen nicht. Es gibt auch unter Weisshäutigen Menschen, welche lieber Geflügel als Schwein verzehren.

      3.) Wenn Türkischstämmige Befehle missachten, z.B. die Nachtruhe nicht einhalten oder im Zimmer rauchen und damit der ganzen Zimmergemeinschaft schaden, hat dies keine Konsequenzen. Islamische Türken sehen sich als die Herrenrasse. Wenn jemand sie zu Disziplin oder Ordnung ermahnt, wird Leib und Leben bedroht („Wenn wir uns draussen in Zivil sehen, dann hast a Messer im Rücken!”, „Ich stech Dich ab!”) Der Zusammenhalt unter Türken ist enorm. Auch 46 „Gemässigte” werden mit den 5 Radikalen und Gewaltbereiten solidarisch und auch gewaltbereit, würde es jemand wagen, jenen Fünfen zu nahe zu treten. Türken sprechen auch in der Kaserne türkisch und mobben (umgangssprachlich: verarschen) „echte” Österreicher mit türkischen Sprüchen und Gelächter. Der „echte” Österreicher (WIE soll man sie hier nennen???) steht daneben und weiss nicht wie ihm geschieht.

      4.) Jene Ausbilder, welche Disziplin und Ordnung durchsetzen wollen, bestrafen für Vergehen von Türken kollektiv alle, auch die Nichttürken. Nachschulungen, Schikan-Alarme etc. gelten für alle. Sind Türken nicht leistungswillig, müssen Nichtmoslems den Rucksack der Türken mittragen. Welche psychologische Wirkung dies hat: bitte fühlen Sie, Leser, sich hinein.

      5.) 2 Türken lagern illegal beschaffte Munition in Ihren Spinden ein und werden dabei entdeckt. 7 Tage Ausgangsverbot. Keine weitere Verfolgung. Ein christlicher Soldat aus dem gleichen Zimmer liegt auf dem Bett und erhält 3 Tage Ausgangsverbot.

      6.) Kommandanten und Ausbildner weichen der islamisch-türkischen Aggression und Bedrohung naturgemäss aus. Auch sie könnten mit einem Messer im Rücken aufwachen. Die Führung vermeidet jegliche direkte Konfrontation mit den Moslems, vielleicht auch, damit sie selbst nicht des Rassismus bezichtigt wird. Man weiss es ja, wie es einem geht, in einer linken Gutmenschgesellschaft, in welcher keine Rede-und Meinungsfreiheit mehr gestattet und Unrecht vom Staat geduldet und gefördert wird. Konsequenterweise haben jene zu Dienen, welche keinen Migrationshintergrund und etwas von christlicher Ethik miterzogen bekommen haben. Klo putzen, Boden aufwaschen, alle Dreck-Arbeiten zu erledigen, Hilfsbereitschaft, Genussverzicht, Schlafverzicht, mitrauchen, Rucksack schleppen für Türken.

      „Ich würde lieber in der türkischen Armee dienen!” ist ein nicht selten gemachter Ausspruch der Türkischstämmigen. Diesen geben wir unsere Waffen in die Hand.

      Auch unter den Türken gibt es einige freundlich gesinnte, kameradschaftliche Soldaten, Kameraden, welche auch u.U. dem Nichttürken helfen. Auch das muss gesagt sein.

      Aber:

      Im Namen des Antirassismus und der Migrationsfreundlichkeit gegenüber Menschen, welche eine Gewalt-Polit-Religion vertreten, wird in der Kaserne ein Rassismus neuer Art gegen die eigene, ansässige Bevölkerung gelebt. Die Diskriminierung und Demütigung von Ur-Österreichern ist an der Tagesordnung.

    • RB (kein Partner)
      07. Oktober 2010 14:21

      @Waldläufer
      Das darf doch um alles in der Welt nicht wahr sein!!
      Bei einem solchen Fehlverhalten (nobel ausgedrückt), sofort Staatsbürgerschaftsentzug und zurück in die Türkei, dort sollen sie sich austoben, zum Teufel noch einmal. Da verliert ja der geduldigste Mensch die Geduld, noch einmal und immer wieder: keine Toleranz für Intolerante.
      WAS macht die Politik dagegen, was macht der BM dagegen, zuschauen??
      Ich fass es nicht.....

    • Undine
      07. Oktober 2010 14:53

      Zunächst denkt man, das könne einfach nicht wahr sein!
      Diesen erschütternden Bericht von @Waldläufer über die Zustände im österreichischen BH betrachte ich als Vorgeschmack dessen, was uns in etwa 10 bis maximal 15 Jahren in allen Bereichen in Österreich (wenn unsere Eroberer den Namen Österreich überhaupt beibehalten) blühen wird.
      In diesem Fall ist wohl das BH, das gar nicht mehr wirklich österreichisch ist, die kleine Welt, in der die große ihre Probe hält.

    • Celian
      07. Oktober 2010 16:41

      Was würd wohl der Rückführungsbeauftragte der Einwanderungsbehörde dazu sagen, wenn ich ihm das erzählen könnt.

    • inside
      07. Oktober 2010 17:44

      Waldläufer

      Warum schildern Sie das hier?
      Warum ziehen Sie aus Ihrem Wissen keine Konsequenzen und zeigen nicht die Missstände bei der BH-Kommission an?
      Haben Sie sich schon mit überprüfbaren Unterlagen an den Verteidigungsminister gewandt?

      Nicht dass ich Ihre Schilderung nicht glauben würde - das tue ich durchaus - aber wenn Sie Beweise haben, sollten Sie reagieren.

    • f.m.
      07. Oktober 2010 23:34

      Früher oder später, wenn die türkische Mehrheit im Heer absolut wird, wird man die verbleibenden christlichen Rekruten zu Janitscharen zusammenfassen. Die Janitscharen waren eine Elitegruppe, es wird wieder eine Ehre sein, ihnen angehören zu dürfen.
      Manchmal wiederholt sich eben die Geschichte.

    • Waldläufer (kein Partner)
      08. Oktober 2010 12:22

      @ Inside
      Sie missverstehen mich ... nicht ich habe all das erlebt, ich erlaube mir nur, diesen Link zu zitieren, da auch mich die Inhalte sehr bewegen (auch bei den Kommentaren kommt noch so einiges Interessantes).

      Ich hoffe ebenfalls, dass diese unglaublichen Inhalte an entsprechende Stellen gelangen, die tatsächlich die Macht haben, damit etwas bewirken zu können - bevor es die Regel wird.

  17. fosca
    06. Oktober 2010 22:51

    Je näher die Wien-Wahl kommt, umso mehr Gründe liefert diese heruntergekommene SPÖ, sie keinesfalls mehr zu wählen.
    Alle bisher aufgezählten Punkte Sonderzahl sowie unser aller Phantasie reichen nicht aus, welch kranke Ideen im "WAR ROOM" noch weiter geboren werden, um die Schlacht ums Wiener "Rothaus" doch noch zu gewinnen.
    Wer weiß, was da in den letzten 3 Tagen noch auf uns zukommt! *rürcht*

  18. plusminus
    06. Oktober 2010 22:43

    Die Kostenfrage war für die Sozis noch nie eine Dimension und schon gar nicht, wenn es um deren Machterhalt geht.
    Die Auseinandersetzung allgemeine Wehrpflicht oder Berufsheer ist jedenfalls viel zu ernst und umfangreich, daß man sie ein paar Tage vor einer Wahl unseriöserweise als Wahlkampfschlager in die Schlacht wirft.
    Dieser unerträgliche Populismus, welcher alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt, sollte alleine schon Grund genug sein, der SPÖ am Sonntag die wohlverdiente Rechnung dafür zu präsentieren. Ich hoffe, die "Stimmenohrfeige" fällt kräftig aus!

    OFF TOPIC:

    Bei unserem Nachbarn Ungarn spielt sich derzeit eine Umweltkatastrophe ungeheuren Ausmaßes ab, mit der das Land alleine nicht mehr fertig werden kann. Wo bleibt der Katastrophenplan bzw. die Katastrophenhilfe der EU, wo hört und sieht man aktive Hilfe, die von Brüssel organisiert wird und sich sofort in Bewegung setzt, um die Verschmutzung des Donaudeltas zu verhindern?
    Alles was man aus Brüssel bisher hört, ist ein lapidarer Satz: "EU warnt vor Ökokatastrophe"!
    Davor muß man nicht mehr warnen, sie ist bereits da und müßte so rasch wie möglich bekämpft werden! Wenn ein paar Roma mit 300,00 Euro in Frankreich nach Hause geschickt werden, gibt es Turbulenzen und jeder muß ein paar Sätze ins Mikrofon sprechen, weil das weiter keinen Aufwand darstellt.
    Wenn sich eine solche Katastrophe abspielt, drängt sich niemand in den Vordergrund, weil plötzlich müßte man Ärmel aufkrempeln und für sein Salär reale, wohlüberlegte und harte Arbeit leisten bezüglich Organisation und Planung - nicht nur den Mund aufreißen! Wo sind die Experten, wo sind jetzt die Grünen in der EU mit ihrem Maulhelden Cohn-Bendit? Ist das kein Thema für die "Melonen"?

    Wo ist der ORF mit seiner Aktion "NACHBAR IN NOT" - ein "Runder Tisch" mit Hilfsplänen, wo er doch sonst so fix da ist.
    Breite Berichterstattung wird wieder einmal einer illegalen Familie aus dem Kosovo eingeräumt, aber dort wo der Öffentlich-Rechtliche jetzt wirklich gefordert wäre, hört man nichts >>> ich vermute schwer = zuwenig politische Agitationsmöglichkeiten! :-(
    Außer der wichtigen Frage, ob für Österreich Gefahr besteht, die von Fachleuten verneint wurde, wird nichts mehr unternommen.

    Hat das vielleicht damit zu tun, daß Ungarn viel zu weit rechts gewählt hat für die politisch korrekten, linken Gutmenschen? Läßt man deshalb diese "Schmuddelkinder" im Stich und sie sollen halt schauen, wie sie selbst damit fertig werden und sich das nächste Mal gut überlegen, was und wen sie wählen sollen?

    Diese Umweltkatastrophe wird uns jedenfalls noch alle betreffen und uns wird drastisch vor Augen geführt, daß Rot-Grün politische Agitation und Gehirnwäsche wichtiger sind, als unsere Lebensräume! Niemals vergessen!

    • Xymmachos
      06. Oktober 2010 23:37

      ...was heißt in Ihrem vorletzten Absatz "vielleicht", liebe/r +/- ? Sie bringen's ja eh auf den Punkt! So traurig es ist, aber so schaut's aus in der EU! Die Sanktionen schon vergessen?

    • Celian
      07. Oktober 2010 08:25

      Daß Ungarn rechtsextrem ist, wird immer wieder unterstellt. Sogar der Spiegel hat unlängst in einem Artikel, in dem es um die Rechtsextremen in Europa ging, behauptet, daß in Ungarn die rechtextreme Jobikk-Partei an der Regierung beteiligt ist. Tatsächlich regiert Viktor Urban mit dem bürgerlichen Fidesz mit einer satten Zweidrittelmehrheit. Das wird aber hartnäckig ignoriert.

    • Undine
      07. Oktober 2010 09:22

      Mit welchem Recht pudelt man sich---zumindest in den Medien--- europaweit über einen Staat auf, der mehrheitlich RECHTS wählt (jüngstes Beispiel Ungarn!)?

      Warum ist die Reaktion völlig anders, wenn die Wähler eines Staates LINKS wählen?Da regt sich niemand auf, obwohl auch hier "die unterlegenen", also die Rechten, allen Grund dazu hätten?

      Rechts zu wählen scheint, wenn man nach den Medien geht, ein sträfliches Vergehen zu sein, das mit Hilfe ebendieser Medien um jeden Preis korrigieren werden muß.

      An diesen subjektiven Reaktionen erkennt man, daß die Journalisten in Rundfunk, Fernsehen und Printmedien vorwiegend LINKS-GRÜN indoktriniert sind, also sehr weit entfernt von objektiv.

  19. Celian
    06. Oktober 2010 19:44

    Die SPÖ befindet sich wirklich in den letzten Zuckungen. Nicht genug damit, daß sie versucht hat, den FPÖ-Comic anzuschwärzen, indem sie behauptet hat, daß es sich um die dort zu findende Bezeichnung „Odal“ für ein Mundwässerchen um eine verdeckte Nazi-Anspielung handelt und nicht um das Offensichtliche, eine Verballhornung der bekannten Marke Odol. Nein nicht genug damit, im heute erschienenen Comic "Mr. X" der SPÖ werden ganz offen FP-Politiker als „Nazi-Gsindel“ diffamiert, ein Kickl wird zum Kackl.

    Wer jetzt noch die SPÖ wählt, muß ein unverbesserlicher Roter sein, dem nicht mehr zu helfen ist. Sogar die Wien heute-Bundeslandsendung im ORF hat sich distanziert.
    Die Löwelstraße hat jedes Maß verloren und schießt weit übers Ziel hinaus. No, wenn das nicht nach hinten losgeht.

    Zum Comic:
    http://www.news.at/prod/10/pdf/spoe_comic.pdf

    • Celian
      06. Oktober 2010 21:19

      Die geistigen Tiefflieger der SPÖ befinden sich weiter im Sinkflug. In dem Comic werden Strache und Mannen als hirntote Nazi-Zombies verunglimpft und gejagt. Eine Partei, die sich zusammen mit den Grünen, die auch gleich die Klage wegen Verhetzung einreichte, wegen einem Comicbild eines Lausbubens mit Stupsnase und Steinschleuder á la Fixundfoxi erregt hat, sollte nicht im düsteren Gothic-Stil einen Comic veröffentlichen, in dem Seite um Seite das türkisch-stämmige Kopftuchmädchen Maria Fatima gegen die FPÖ als Nazi-Zombies kämpft und das auch noch vor den Schulen Wiens verteilen. Außer man möchte ein Exempel statuieren, was Verhetzung wirklich bedeutet. Wer zu solchen Methoden greift, hat es offenbar wirklich nötig.

      Aber Häupl hat ja schon vor Monaten angekündigt, daß es ein schmutziger Wahlkampf wird. Wie recht er doch hatte.

    • fosca
      06. Oktober 2010 22:46

      @Celian

      Es ist einmal mehr typisch für die linxlinken Pharisäer:
      Alle anderen anpatzen, anzeigen und diffamieren und dann bei den eigenen Mitteln keine Grauslichkeiten auszulassen.
      Die "Haltet-den-Dieb"-Methode der Sozis feiert weiterhin fröhlich-widerliche Urständ! :-(

    • durga
      07. Oktober 2010 00:34

      Ein grauslicher Comic. So ist es halt, wenn sich zwei populistische Schlagende duellieren: Rugia gegen Vandalia, das nenn' ich Brutalität!
      ("Roland (Häupl, Rugia) bläst den Olifant, ihr hört es deutlich, Roland ist in Not")

    • Martin Bauer
      07. Oktober 2010 09:38

      Wenn hier HC keine Anzeige erstattet, wann dann?
      Wenn ich mir vorstelle, in Deutschland würden die Linken ein solches Comic in Siegritschpatschn vor einer Schule verteilen ....

    • Mag. Manuel Leitgeb (kein Partner)
      07. Oktober 2010 15:44

      Tja, eines muß man der SPÖ Wien lassen, sie haben alle "bösen" Klischees verarbeitet. Vom Kellernazi über die Burschenschaften bis hin zu dem Umstand, daß das geheime Labor "natürlich" unter dem Luegerdenkmal ist.
      Gratuliere, ein neuer Tiefpunkt in Österreich, und das von jener Partei, welche sich doch so gerne als anständig im Gegensatz zur FPÖ hinstellt.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      07. Oktober 2010 20:05

      Die SPÖ benimmt sich wie ein Rauschgiftsüchtiger, der ahnt, dass es womöglich Schwierigkeiten geben könnte, sich weiterhin beliebig der stark suchterregenden Mittel "Desinformation der Öffentlichkeit", "Machtmißbrauch", "Denunziation der Andersdenkenden als Nazis" und "Selbstbedienung auf Kosten der Steuerzahler" zu bedienen. Sie agiert daher völlig enthemmt. Der widerliche Comic ist Symptom der Angst. Man kann förmlich riechen, wie sich Wampo und seine Chefpartie fürchten. Auch der Verrat an Grundpfeilern der zweiten Republik (wie der allgemeinen Wehrpflicht) ist Symptom der namenlosen Angst. Man kann nur hoffen, dass der rote Spuk in Wien bald vorbei ist. Bis Sonntag, Wampo!

  20. M.S.
    06. Oktober 2010 19:11

    Bisher glaubte ich, dass Küberl und Landau sich nur zu sozialen und Immigrationsangelegenheiten äußern. Was aber bitte geht die Caritas die Frage der Abschaffung der Wehrpflicht an? Ihre private Meinung bleibt den beiden Herren unbenommen, aber es ist nicht opportun als Exponenten der Caritas öffentliche Erklärungen zu Themen, die diese Einrichtung nicht betreffen abzugeben.

  21. f.m.
    06. Oktober 2010 19:02

    Österreich braucht die allgemein Wehrpflicht!
    Österreich braucht moderne schlagkräftige Streitkräfte!
    Österreich muss die Neutralität aufgeben!
    Österreich muss der Nato beitreten!
    Österreich muss Schulter an Schulter mit seinem mächtigen Verbündeten seine geschichtliche Aufgabe am Hindukusch erfüllen !
    War nur ein Scherz!

  22. Observer
    06. Oktober 2010 18:38

    Sicher ist es eine Woche vor der Wienwahl und unter Druck der SPÖ nicht möglich, eine vernünftige Diskussion über das Bundesheer zu führen. Trotzdem sollten möglichst bald und ohne Wahlkampfüberlegungen folgenden Punkte eingehend besprochen werden:
    Wehrpflicht oder Berufsheer?
    Wo liegen die künftigen Hauptaufgaben?
    Welche Größe und welche Geräte?
    Was geschieht in Katastrophenfällen?
    Alternativen zum bisherigen Zivildienst?
    Wieweit können die jungen Damen da eingebuden werden?

  23. HDW
    06. Oktober 2010 18:29

    Man scheint zu vergessen, dass der Mythos "Rotes Wien" von Beginn an auf Klientelismus, heißt bei der italienischen Mafia Stimmenkauf, beruhte, und damit auf Gegenseitigkeit. Passt ja auch zum nahtlosen Übergang zu den Ariseuren der NS-Zeit (die "braunen Flecken") Übrigens dieselbe Anzahl Wohnungen wie die Gemeindebauten der zwanziger Jahre. Wobei die Genossen Herr Doktor die Wirtschaft schon deshalb nicht vernichteten weil ja von irgendwoher das Geld kommen muss mit dem sich die rote Nomenklatura dann die Taschen vollstopft. Musterbeispiel der sogenannte Mieterschutz aus dem Jahre 1917 (!) Wenn die Richtmieten für die enteigneten Wohnungen der Gründerzeit niedrig gehalten werden, kann die Wirtschaft auch weniger Lohn zahlen, da schließt sich der Kreis zur ÖVP! Der Schwarzmarkt der Ablösen als Folge davon wurde dafür von beiden jahrzehntelang totgeschwiegen. Jetzt spekulieren die Genossen ja nur mehr mit den Grundablösen, dafür zahlen die Mischeks und Co. fleissig für die Parteikasse. Auch nicht neu ist, dass der Herr Landau, vom selben Schlag wie sein Vorgänger Ungar eher dem materialistischen Marxismus zuneigt als dem Christentum. Die Zugabe des Phrisäers Küberl und des halben Freimaurers Schönberg war für mich dann der letzte Anlass um aus dieser Kirche aus und in eine andere christliche Kirche einzutreten!

    • cmh (kein Partner)
      07. Oktober 2010 16:23

      HDW

      Es gibt nur eine Kirche!

      Der Gedanke, man könne die Mitgliedschaft in einer "Kirche" wie das Hemd wechseln wenn einem in der einen etwas nicht passt, ist Beginn des Übels.

      Richtig und sinnvoller wäre es, wie es in vielen Pfarren möglich ist, in einer Messfeier eine Fürbitte, etwa unverdächtigerweise: "Herr, gib allen Priestern, allen Mitarbeitern und allen Gläubigen in der Erzdiözese Wien Einsicht und Gehörsam."

      Oder : "Herr, gib unserem Erzbischof Mut."

      Aber aus der Kirche austreten ist, ist so wie aufgeben. UNd aufgeben tut man nur einen Brief!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 16:38

      Ich glaube auch, dass nur Beten hilft.

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 18:11

      Der Herr verschone uns vor allen Schnabeltieren und deren Fresser!!

      Wir bitten dich erhöre uns.

  24. Alexander Renneberg
    06. Oktober 2010 18:23

    werte mitposter,

    gibt es zahlen darüber wieviel ein berufsheer in östrerreich kostet?
    welche mannstärke es haben soll?
    ob es trotz berufsheer eine freiwilligen miliz geben soll??
    welchem bedrohungsbild ein berufsheer entgegenwirken soll?
    könnte mich nicht erinnern jemals zahlen oder infos darüber gelesen zu haben.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 18:42

      @Alexander Renneberg: Wozu Zahlen? Die gab´s auch für die Hacklerregelung, die gibt´s für die Staatsverschuldung und für viele andere Bereiche. Wenn es den Roten Wählerstimmen bringt, war Geld noch nie ein Problem!

    • Logiker
      07. Oktober 2010 09:14

      Sehr geehrter Hr. Renneberg,
      sollte dieses Thema tatsächlich ernstlich behandelt und nicht als primitive Wählerverblödung verwendet werden, so sind zu ihren Fragen folgende Grundsätze vorab politisch zu klären:
      -welches Bedrohungsbild ergibt sich derzeit und zumindest mittelfristig für Österreich im In- und Ausland
      -mit welchen Kräften kann darauf geantwortet werden
      -welche Verpflichtungen ergeben sich aus Mitgliedschaften bei EU bzw.UNO sowie völkerrechtlich
      - wie kann man die innerstaatlichen Notwendigkeiten (Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen, Katastrofenhilfe usw.) gewährleisten
      Erst nach Beantwortung dieser und natürlich noch weiterer Fragen ( zB.:Zivildienst) kann eine Kostenfrage einigermaßen seriös beantwortet werden. Die Erfahrungswerte anderer Staaten mit Berufsarmeen sind jedoch bekannt:
      - erhebliche Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Freiwilligen (sowohl Qualität als auch Quantität)
      - Weiterverwendung nach dem Militärdienst als Berufssoldat (altersmäßig begrenzt)
      - erhebliche Kostensteigerung durch Bezahlung nach internationalen Massstäben
      - Berufssoldaten sind nur für militärische Einsätze ausgebildet und verwendbar, daher für Katastrofeneinsätze eigene Truppen mit entsprechenden Geräten.
      Und nicht zuletzt: Berufsarmee bedeutet auch Entsolidarisierung und Entfremdung, sowie eine einmal abgeschaffte Wehrpflicht kann sicher nicht mehr eingeführt werden.

  25. sin
    06. Oktober 2010 17:50

    Angeblich hat die Krone zuerst gegen die Wehrpflicht kampagnisiert.
    Dann hat (wieder einmal) ein sozialdemokratischer Politiker das Apportl gebracht.
    Jetzt sollte ihnen auch noch einfallen,
    wer die Zivildiener ersetzt, die es dann nicht mehr geben wird,
    wer im Katastrophenfall hilft,
    wie das teurere Berufsheer finanziert wird,
    wie man es schafft, von der Bevölkerung immer Gesetzestreue zu verlangen, selber aber ...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 13:50

      Angeblich ist gut. Kriegen Sie außer dem Forum der frustrierten VPler gar nichts mit?

  26. SuPa
    06. Oktober 2010 17:49

    Über den derzeitigen Zustand unseres Heeres sowie mögliche Alternativen sollte und muss man selbstverständlich diskutieren können. Wortmeldungen der im Bundesheer tätigen Offiziere und Unteroffiziere sind aus Selbsterhaltungstrieb subjektiv und daher für eine genaue Bedarfsanalyse wenig zu gebrauchen.
    Die plötzliche Aktualität kurz vor der Wien-Wahl scheint aber eine abgemachte Sache zwischen dem SP-Wahlstrategen, der SP-Wien und der Kronenzeitung zu sein. Diese Zusammenhänge sollte man den unentschlossenen Wählern noch schnell vermitteln. Ob diese Chance Frau Marek und Herr Strache wahrnehmen?

  27. Celian
    06. Oktober 2010 17:28

    Dem Häupl ist schlecht geworden, als er die aktuellsten Meinungsumfragen gesehen hat. Jetzt will er das Ruder noch einmal herumreißen und retten was nicht mehr zu retten ist. So kurz vor der Wahl, so sagen die Meinungsforscher, haben sich die Wähler festgelegt, da kann man niemanden mehr beeinflußen.

    Wir erleben das letzte Aufbäumen des Altbürgermeisters, krampfhaft hält er sich noch an der dünn gewordenen Wählerdecke fest, zerrt sie zu sich, will sie mit Jungwählerstimmen nachfüllen. Aber selbst ehemals treue Weggefährten wie der ORF oder die Grünen schrecken zurück. Der ORF meldet Wahlbetrug im Burgenland, die Grünen mutmaßen selbigen in Wien. Nur Landau und Küberl verteidigen noch, bis auch sie merken, sie stehen auf verlorenem Posten. Die Schlacht um Wien ist geschlagen, die letzten Zuckungen „Volksbefragung“, „Verlängerung der U-Bahn“ und „Freibier für alle Unterdreißigjährigen“ regen sich in einem Wettlauf mit der Zeit bis zum Showdown am Sonntag, wo der endgültige Befund ausgestellt wird:
    Stimmversagen mit letalem Ausgang.

    • Brigitte Imb
      06. Oktober 2010 18:10

      Ich wünsche Sie behalten Recht!

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 18:49

      @Celian: "Freibier für alle Unterdreißgjährigen", was soll das? Ich bin weit über dreißig, ich soll es mir selber zahlen?? Ich werde Sie verklagen, vielleicht wegen Verhetzung, oder Diskriminierung Älterer, warten Sie, irgendwas fällt mir schon noch ein. Klagswert 2 Kisten Zwettler Original, da werdn´s schaun!

    • Celian
      06. Oktober 2010 19:56

      An Kurt22:
      Ich würds Bier nehmen, dem SPÖ-Wahlzuckerlverteiler fest in die Augen schauen und dabei die Flasche umdrehen und bis zum letzten Tropfen auf den Boden ausleeren. Und wenns ein Hacker-Pschorr Oktoberfestbier wär.
      Vermutlich wärs aber eh nur ein billiges, übel riechendes Gschloder.

    • Kurt22
      07. Oktober 2010 09:37

      @Celian: Jetzt sagen´s net, dass das mit dem Freibier Ernst war, ich bin stark von einem Witz Ihrerseits ausgegangen.

  28. socrates
    06. Oktober 2010 17:02

    Die SPÖ hat schon 2 Wahlen mit der Wehrdienstverkürzung gewonnen, das könnte die 3. werden.
    Die Politiker haben in Lissabon unterschrieben nationale Heere abzuschaffen, also ist es nur eine Frage der Zeit wann sie damit beginnen. Die Gelegenheit ist gut, die ÖVP erwischt es, wie immer, am falschen Fuß.
    Sie haben den Ministerposten einem Wehrdienstverweigerer gelassen, was soll da anderes herauskommen?
    Unser Heer hat heute mehr Offiziere als im WWI 1918. Das erinnert mich an die italienische Flotte im „Peter Prinzip“. Dafür gibt es keine Geschützführer, Panzerfahrer, Ausbildner, etc in ausreichender Zahl, die Präsenzdiener wohnen in Quartieren, die Migranten verweigern.
    Die PC will das nationale Heer durch eine zentral gesteuerte Berufsarmee ersetzen, auf die im Fall eines Volksaufstandes Verlass ist, die keine emotionale Bindungen hat. Gleichzeitig wird die Bevölkerung entwaffnet, bis auf bestimmte Gruppen und Privilegierte. Die Notwehr wird für unzulässig erklärt ( googlen im angelsächsischen Raum bringt es), was Alte und Schwache besonders trifft. Metternich tat nach den napoleonischen Kriegen das Gleiche. 1848 wurden die fast wehrlosen Bürger Wiens von der Radetzky´schen Armee niedergemacht.
    Die ÖVP sitzt in der Falle. Aufhalten lässt sich die Sache nicht, sie muß wieder einmal ihre Prinzipien verlassen und ihre Anhänger enttäuschen. Wenn nicht gleich, dann nach der verlorenen Wahl.

    • socrates
      06. Oktober 2010 22:58

      Die MINT-Generation meint: Was soll es, die Zivis sind mehr als die Soldaten! Daher einfach ja sagen und den Ball geschickt zurückspielen: Wir hätten euch gerne, aber der Häupl will euch nicht!

  29. durga
    06. Oktober 2010 16:43

    Wie hat doch der oberste Befehlshaber des BHs anläßlich anlässlich der Ausmusterung am „Tag der Leutnante“ an der Militärakademie in Wiener Neustadt, 2.10.2010 so schön dargelegt (www.hofburg.at):

    "Außerdem ist die Wehrpflicht im Artikel 9a der österreichischen Bundesverfassung verankert. Bevor man diese Verfassungsbestimmung mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit ändert wäre es meines Erachtens notwendig, überzeugend nachzuweisen, dass die vielfältigen Aufgaben des Bundesheeres durch ein Berufsheer ohne finanziellen Mehraufwand besser gelöst werden können als durch unser bewährtes österreichisches System der ausgewogenen Mischung von Grundwehrdienern, Zeit-, Berufs- und Milizsoldaten unter Bedachtnahme auf die Neutralität. Von einem solchen Nachweis sind wir weit entfert."

    Was sagt der Heifisch zu dem Vorstoß seines Gesinnungsgenossen, wo ist der Heifisch jetzt??

  30. eiskasten
    06. Oktober 2010 16:16

    Das Argument, dass gratis Sklaven billiger sind als Angestellte, lässt sich noch steigern: Wie wär's, wenn alle Österreicher lebenslang gratis für den Staat arbeiten müssten, dann wäre alles noch viel besser, oder?

    Der Run auf junge Männer wird in allen Branchen steigen, nicht nur bei der Landesverteidigung. Daher ist es aus meiner Sich wirtschaftlich gar nicht so sicher, dass es sich auszahlt, alle jungen Männer 1/2 - 1 Jahr davon abzuhalten, Steuern zu zahlen und für unsere Gesellschaft zu arbeiten.

    Ich denke, die allgemeine Wehrpflicht hat in Zeiten des lebenslangen Lernens und der Spezialisierung jedes Einzelnen nichts mehr verloren. Sie stiehlt Zeit.

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:25

      Das habe ich in meinem Leben auch so gesehen.

      Ich habe aber daran gedacht, daß es wohl im Ernstfall besser wäre, gemeinsam trainiert zu haben und gemeinsam verteidigen zu können als dieses Jahr Steuer gezahlt zu haben.

      Ich habe auch eine wichtige Entscheidung in dieser Zeit getroffen, eine Berufsentscheidung.

      Ich sehe schon kommen, gäbe es einen Ernstfall, verkrümelt sich die Jugend und die alten bilden einen Volkssturm.

      Faymann, Fischer Darabos werden dazu sicher nicht aufrufen, die werden bei einer Kerzerlparty fallen fürs Vaterland ...

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:26

      Pardon zu früh gebrückt:

      ... während der Besatzer den Kühlschrank ausräumt.

  31. papi66
    06. Oktober 2010 15:47

    Am Montag forderte ein Schreiber der Wiener Kronen Zeitung sechs Tage vor der Wiener Wahl spontan und rein zufällig > ein Schelm der anderes dabei denkt! < die allgemeine Wehrpflicht gehörte abgeschafft.

    Flugs klammerte sich der Häupl Michi, obwohl die Roten immer gegen eine Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht waren, an diesen von der Kronenzeitung spontan und zufällig geworfenen Rettungsanker in der Meinung, da wären noch einige Jungwählerstimmen zu holen.

    Ja, die Tage vor der Wiener Wahl bergen noch einige Überraschungen für uns Leidgeprüften, wer weiß was diese roten Wahlstrategen mit schmerzverzerrten Gesichtern, auf ihren Eiern sitzend, in ihrer Not, noch alles ausbrüten.

    Meine lieben Freunde des Unterberger Blogs, ich warte schon sehr, sehr ungeduldig auf den 10. Oktober, auf die Wiener Gemeinderatswahl und ich freue mich, wenn diese Wahl vorbei ist. Nicht weil ich unbedingt wissen will wer die nächsten fünf Jahre in Wien das Sagen hat, nein ich freue mich schon darauf, wenn diese Wahlwerbeständer der fünf wahlwerbenden Parteien wieder von den Straßen Wiens verschwunden sind.

    Wenn ich am Inneren Gürtel vom Westbahnhof Richtung Nußdorferstraße fahre, muss ich minutenlang in Gesichter schauen, in Politikergesichter.

    Ich frage mich warum Politiker auf den Wahlwerbeplakaten und im Fernsehen immer mehr oder weniger dämlich grinsen, obwohl dem Wahlvolk das Lachen schon lange vergangen ist.

    Die blödsinnigen Werbeplakate der Werbebranche mit ihren sprachwidrigen, sprachverhunzenden Werbesprüchen sind zwar auch nicht das Wahre, aber besser ein blöder Werbespruch auf einem Plakat als ein dämlich grinsender Politiker schaut mich von einer GEWISTA Werbewand an!

    Kommen diese Politfrauen und diese Politmänner dämlich grinsend auf die Welt, grinsen sie auch im Kindergarten und in der Schule bis zur Matura, grinsen sie sich weiter durch das Studium oder beginnen sie erst im Laufe ihres Politikerlebens dämlich zu grinsen?

    Wahrscheinlich lernen alle Menschen, die in die Politik gehen auf der Parteikaderschule das dämliche Grinsen von einem Lehrer der Pantomime, der nach dem Motto lehrt, wer dämlich grinst ist schon gewählt!

    Am meisten hat es mich immer geärgert, wenn ein ORF Redakteur eine dämliche Frage, eine nicht lustige Frage an einen Politiker stellte und dieser Politiker bei der Beantwortung dieser nicht lustigen, dämlichen Frage dämlich grinste.

    Ein Grund von vielen Gründen dass ich das Fernsehen abgemeldet habe, sind die dämlichen Fragen der Frau Thurnher und die dämlichen Antworten und das dämliche Grinsen des österreichischen Bundeskanzlers.

    Seit in meinem Wohnzimmer kein Fernsehgerät mehr steht und ich keine Thurnher und keinen Faymann mehr höre und dämlich grinsen sehe, geht es mir wesentlich besser.

    Ich kann meine No – Television - Therapie, kurz genannt NTT Jedermann und auch Jederfrau nur bestens empfehlen!

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:27

      Habe seit Jahrzehnten keinen Fernseher mehr.

    • Brigitte Imb
      06. Oktober 2010 16:40

      @papi66

      "Kommen diese Politfrauen und diese Politmänner dämlich grinsend auf die Welt, grinsen sie auch im Kindergarten und in der Schule bis zur Matura, grinsen sie sich weiter durch das Studium oder beginnen sie erst im Laufe ihres Politikerlebens dämlich zu grinsen?"
      --------------------------------------------------------------------------------------

      Da haben Sie aber grenzenlos übertrieben - Matura, Studium.....heutzutage reicht die Handelsschule!

  32. Paige
    06. Oktober 2010 15:45

    Die SPÖ hat das seit Menschengedenken so gemacht. Und jedes Mal hat man sich gedacht: na, jetzt ist das wirklich nicht mehr zu toppen - diese Rücksichtslosigkeit, diese Wahlzuckerlverteilerei, dieses Dirty Campaigning, dieses nur bis zum eigenen Tellerrand hinschauen... egal, dem Sozi-Wähler ist das komplett wurscht und ich komme langsam in ein Alter, wo mich das immer weniger erschüttert. Die meisten Leute, besonders typischer Weise die Sozialisten, denken nur an sich selbst. Der potentielle Sozi-Wähler mit 16 möchte halt nicht einberufen werden. Das könnte ja auch schlecht fürs Rückgrat sein, dieses Robben im feuchten Gras oder dieses Unterordnen in der Gruppe. Und wozu auch? Für unsere Sicherheit sorgt schon die EU bzw. unsere Nachbarstaaten. Wir könnten im Verteidigungsministerium (früher hieß das ja noch Kriegsministerium) einen AB laufen lassen mit der sich ständig wiederholenden Botschaft: Wir ergeben uns. Dazu wedelt an allen öffentlichen Gebäuden die weiße Fahne. Lächerlich, das alles. Die Zivis nehmen den Leuten (aus der Slowakei) die Jobs weg und für Katastropheneinsätze könnte ja ein Spezialeinheit her. Und wenn es mal zum Bürgerkrieg kommt, hm, was? die Rechten raufen sich wieder mit den Nazis? Aber geh, da haben wir ja tausenderlei Verbotsgesetze dagegen. Sowas gibts nie wieder. Und wenn die Kültürbereicherer mal zuschlagen, so haben ja wenigstens die meisten Kampfhunde und div. geladene Flinten zu Hause zur Selbstverteidigung, oder nicht? Es macht schon Sinn, wenn sich ein Land wie unseres total entwaffnet. Die Neutralität ist mit dem Beitritt zur EU ja auch schon längst obsolet. Aber es klingt halt gut - na ja, dann ist es auch gut, nicht wahr?

  33. Graf Berge von Grips
    06. Oktober 2010 15:25

    Nr. 257
    Schlage vor, nur Präsenzdiener zuzulassen
    beim Donauinselfrest zum Wasserlassen...

  34. Anton Volpini
    06. Oktober 2010 14:51

    Es wird Zeit, daß der Häupl hauptberuflich den Rathausplatz sauber hält!

  35. mike1
    06. Oktober 2010 14:36

    wie schon geschrieben, den sozis ist alles recht, wenn's um die macht geht ! das beschreibt a.u. ja in seinem kommentar bestens. koste es was es wolle, auch das schicksal österreichs ist denen vollkommen egal - nach uns die sintflut.

    mich wundert es übrigens auch, dass die övp, die bisher immer als doch ein bisschen schutzherr für's heer aufgetreten ist, so überhaupt nichts von sich hören lässt. oder ob das daran liegt, dass der rote orf und die tollen anderen medien hier nichts berichten (wollen)?

    es ist ein echtes trauerspiel; dass keiner sehen will, wie sich die faymanns, daraboschns und die sonstigen genossen, meinungsmässig von einer sekunde auf die andere um 180 grad drehen.
    die einzigen reaktionen, von denen im radio laufend berichtet werden: es is jo eh supa klass, dass de weahpflicht ogschofft wiad...

  36. Vayav Indrasca
    06. Oktober 2010 14:34

    Ich fasse es nicht, welch Schindluder mit der Demokratie getrieben wird. Die Wehrpflicht oder Nichtpflicht wird einzig und allein im Parlament beschlossen und in keinem Fall im Wiener Gemeinderat. Aber langsam ist ja schon jede Gemeinderatswahl in Vorarlberg
    gleich wichtig wie eine Nationalratswahl.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 18:57

      Wurde eh nicht im Rathaus, sondern in der Redaktion der Krone beschlossen, die nachgeschalteten Abteilung Rathaus, Parlament, Regierung und Bundesrat kommen erst dran.

  37. brechstange
    06. Oktober 2010 14:18

    Landau wird Nachfolger von Zsifokits, ehemaliger Generalsekretär der Bischofskonferenz, nun Bischof in Burgenland, so wurde vor ein paar Monaten in der Presse kolportiert.

    Landau, der neue Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz? Dürfen jetzt die Freimaurer mitreden?

  38. Kurt22
    06. Oktober 2010 13:59

    War da nicht vor kurzer Zeit eine Delegation aus Niederösterreich in einem (mit H. Fischer) befreundeten Staat im fernen Osten? Ratschläge, wie man ohne Militär auskommt wird man sich dort ja nicht geholt haben :-)
    Wie auch immer, sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, erwarten Sie tatsächlich von unseren Politikern rationales Denken? Noch dazu vor Wahlen, allerdings nach Wahlen ist es auch nicht besser. Von den ärgsten Populisten (Rot/Grün) sowieso nicht, ÖVP hat sich aufgegeben, die 4. Oppositionspartei, auch Caritas genannt, kümmert sich sowieso nur um Einwanderer und Scheinasylanten.
    Und die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass sich das Gros der Wähler anpasst, es schimpfen zwar alle, aber "das eine Mal gebe ich denen noch meine Stimme" klingt schon durch die Straßen Wiens.

  39. Josef Maierhofer
    06. Oktober 2010 13:54

    Wehrdienst.

    Egal, ob wir uns für eine EU-Allianz halten oder als neutraler Staat uns sehen, wir sind verpflichtet, uns selbst zu verteidigen, sprich unser eigenes Heer zu halten und im Notfall einsetzen.

    Kriegstechnisch effezient ist sicher ein Berufsheer, aber teuer.
    Wir brauchen eher ein Volksheer, eben ein Milizheer, das außerdem noch billiger ist.

    Warum hat wohl die Schweiz noch ein Milizheer ? Noch dazu ist das dort wesentlich besser aufgestellt als bei unseren Totengräbern des Heeres, Faymann, Fischer, Darobos.

    Mit den aus dem Ruder gelaufenen SPÖ Apparatschiks wird Österreich wohl nicht mehr lange existieren, das wissen auch die Totengräber, denn sie haben ja alle Schulden übersichtlich vor sich, so oder so.

    Österreich ist SPÖ Politikern offenbar nicht wichtig, die Frage, ist Österreich den anderen Parteien wichtig ?

    SPÖ ist ein Garant für Weicheier, Nestbeschmutzung, Handeln gegen das Volk, Immigration, Volksverleugnung. Worauf, Herr Fayman, Fischer, Darabos haben Sie Ihren Eid abgelegt ? Auf die Partei ? Auf die Türkei ? Auf Österreich jedenfalls nicht, wenn ich das alles lese.

    • Logiker
      06. Oktober 2010 15:15

      vollkommen richtig beschrieben. Und weiterer Garant für: Vernichtung von Eigenverantwortung, Leistungsstreben, Werte und Morallosigkeit, Schmarotzertum. Fazit: auch Österreich schafft sich mit den Linken ab.

  40. terbuan
    06. Oktober 2010 13:35

    Es gibt hier in diesem Forum eine Reihe von profunden Kennern des österreichischen Bundesheeres, ich gehöre nicht dazu und daher nur kleine Anmerkungen:
    -Die Wehrpflicht abgeschafft ist meines Wissens nach in fast keinen Staaten, sie ist lediglich ausgesetzt und darüber diskutiert man in Deutschland gerade.
    -Das Bundesheer in seinem heutigen Zustand ist mit und ohne Wehrpflicht eine Katastrophe.
    -Die Frage, was passiert mit dem Zivildienst nach der Abschaffung(Aussetzung) der Wehrpflicht ist noch gar nich andiskutiert, da liegt meiner Meinung nach das größere Problem. Denn ohne Ziwis können Organisationen wie das Rote Kreuz ihren derzeitigen Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllen.
    -Das Thema Bundesheer in letzter Minute zum Wahlkampfthema zu machen, zeigt vom Fracksausen der Wiener SPÖ vor dem kommenden Sonntag!

    • Undine
      06. Oktober 2010 18:24

      @terbuan

      Hat nicht ausgerechnet das Versprechen der burgenländischen ROTEN, den fragwürdigen BUNDESHEEREINSATZ an der Grenze um sehr teures Steuergeld ALLER Österreicher unbedingt beizubehalten, den SOZIS entscheidende Wählerstimmen beschert?
      Das riecht nach WAHLBETRUG! Darin sind die SOZIS aber mehr als geübt! Man denke nur an die letzte Wienwahl, als das BAWAG- und GEWERKSCHAFTSDEBAKEL ruchbar wurde!
      ES IST ALLES, ALLES IN ALLERBESTER ORDNUNG, log man vor der Wahl den Wienern ins Gesicht. Die Wahl wurde, selbst zum großen Erstaunen der roten Politiker, gewonnen. Da fragt man sich schon, wie wohl die Wiener SPÖ-Wähler ticken.....

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 19:02

      Liebe Undine: Ich wohne nahe an einem Wiener Gemeindebau, besuchen Sie mich einmal, dann wissen Sie, warum die Roten in Wien noch immer so viele Stimmen bekommen.Wenn Sie sich allerdings Ärger ersparen wollen, dann verzichten Sie lieber auf den Besuch!

    • Undine
      06. Oktober 2010 22:03

      @Kurt22

      Oh, da verzichte ich lieber auf den "Anschauungsunterricht"; nach Ihrer Beschreibung reicht mir meine Phantasie vollauf! Vielleicht sehen wir einander ja beim A.U.Treffen!

  41. Wertkonservativer
    06. Oktober 2010 13:10

    Meine Meinung dazu habe ich bereits heute früh (ich bin Frühaufsteher), noch vor dem nun vorliegenden A.U.Kommentar, zum Thema "Ortstafeln" - vielleicht teilweise etwas themenverfehlt - bekanntgegeben: wer will, kann's dort nachlesen!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung