Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

43 zu 10: Der archimedische Sarrazin-Punkt

Eine einzige Graphik genügt, um die schrecklichen wie wahren Erkenntnisse durch Thilo Sarrazin auf den Punkt zu bringen. Wenn auch leider nur für Deutschland, weil für Österreich die vergleichbaren Daten nicht öffentlich sind. Zufällig?

Die Graphik zeigt, in welch hohem Ausmaß Muslime in Deutschland statt von eigener Arbeit ihren Lebensunterhalt von der Wohlfahrt, von der Sozialhilfe respektive Grundsicherung beziehen (die dort Hartz IV heißt). Die Mischung aus exzedierendem Wohlfahrtsstaat und explodierender Einwanderung und Geburtenfreude von Menschen, die ganz offensichtlich unterdurchschnittlich arbeitswillig oder arbeitsfähig (oder betrügerisch schwarzarbeitend?) sind, birgt gewaltigen Sprengstoff.

Die Graphik macht aber auch klar, warum die politische Klasse so allergisch auf Sarrazin reagiert. Denn sie zeigt den archimedischen Punkt, der die derzeit herrschende Ideologie aushebeln wird, und zwar aller Parteien, wenn auch festzuhalten ist, dass man bei den beiden sonst gerne streitenden Koalitionsparteien FDP und CSU noch am ehesten Exponenten findet, die bereit sind, die Fakten zu akzeptieren.

Wie lange wird die zu 90 Prozent arbeitende Bevölkerung es hinnehmen, wenn andere Schichten in so hohem Ausmaß von den Früchten fremder Arbeit leben?

Besonders blamabel ist, dass Bundeskanzlerin Merkel mit einer persönlichen Vendetta auf Sarrazin reagiert hat und gleichzeitig zugeben muss, das Buch bis heute nicht gelesen zu haben. Blamabel ist diese Graphik aber auch für allen anderen, die sich daran festklammern, dass Sarrazin unter hunderten Quellen irgendwo auch einen politisch angreifbaren Autor zitiert hat. Oder dass Sarrazin – durchaus legitimerweise – der Frage nachgeht, ob dieses Missverhältnis mehr durch religiös-kuturelle Faktoren oder eher genetisch bedingt sein mag.

Immerhin sprechen fast alle führenden Genforscher davon, dass Intelligenz zu einem relativ hohen Ausmaß genetisch bedingt sei (Zugegeben, der weltberühmte Wissenschaftler Werner Faymann ist anderer Ansicht, der ja erklärt hat, alle Menschen kommen gleich intelligent zur Welt). Aber auch der Islam kann bei der Ursachenforschung alles andere als ausgeklammert werden. War er doch in den letzten Jahrhunderten nirgendwo imstande, eine auf Arbeit und Wissenschaft beruhende Wohlstandsgesellschaft aufzubauen. Dies gelang ihm nur – naturgemäß befristet – mancherorts mit Hilfe von Ölquellen.

Letztlich ist es im Ergebnis aber fast gleichgültig, ob das so signifikant unterschiedliche Ergebnis der Moslems in Hinblick auf Leistung oder Bildungsanstrengungen nun primär genetisch oder ethnisch-kulturell oder religiös determiniert ist.

Blamabel ist aber auch, dass man für Österreich nirgendwo an eine Statistik herankommt, die sich derselben Frage stellt. Wollen unsere Statistiker nicht oder dürfen sie nicht?

Umso erfreulicher ist, dass die Wahrheit nicht auf die Dauer aufzuhalten ist. Denn das Sarrazin-Buch wird am Ende dieses Jahres das meistgekaufte und (höchstens nach der Bibel) auch meistgelesene Buch im ganzen deutschen Sprachraum sein. Da mögen linke Medien und Politiker noch so sehr dagegen hetzen.

PS.: Brillant übrigens wie sich Sarrazin gegen einige Unterstellungen eines Zeitgeistes der FAZ zu wehren versteht.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2010 10:50

    Ein Aspekt aus der zutreffenden Analyse soll hier herausgegriffen werden: Das beharrliche Leugnen genetischer Unterschiede im Kontext der Schulpolitik sowie das Relativieren von Anspruchsnivaus auf "Vorgaben" von Migranten.

    An Höheren Schulen erfolgt nach dem Entfall der Aufnahmsprüfungen die Wahl des Schultyps durch freie Wahl ("Elternrecht"), allzu oft prestigegeleitet und - horribile dictu - ohne jede Berücksichtigung der Eignung. Nicht gesellschaftlich Sich-hochqualifiziert-in-dIe-Gesellschaft-Einbringen-Wollen erscheint als Motiv, sondern das im Grunde fragwürdig-negative Ziel von Vermeidung künftiger manueller oder sonstwie fälschlich als "minderwertig" geltender Arbeit.

    Nach der (durchaus nachvollziehbaren) Abschaffung punktueller Aufnahmsprüfungen mit ihrer möglicherweise unverhältnismäßig schicksalshaften Auswirkung folgte anstelle der mangels Eingangsvoraussetzungen zu fordernden langfristigen Beobachtung mit Zuweisung an angemessene Ausbildungswege "ohne Gesichtsverlust" eine Pädagogik des Schiebens und Ziehens mit unendlichem Input und fragwürdigem Output auf niedrigsten Niveau. Man spricht von "Begaben" und von "Motivieren" - als ob jeder Mensch das gleiche unbeschriebene Blatt mit identischer Disposition wäre. Jede Leistungsverweigerung von SchülerInnen (ich ersuche um Verständnis für die fortan nicht "gendergerechte", geschlechtsneutrale Formulierung) wird dadurch im Sinne einer "Beweilslasttumkehr" immunisiert. Wenn objektiv Ungeeignete und zudem nicht anstrengungsbereite Schüler (Nicht-)"Kompetenz-begründet" negativ beurteilt werden (müssen), wird dem Lehrer die Schuld gegeben, weil er nicht "motivierte", nicht "individualisierte", "keine Unterrichtserfolge" aufzuweisen hat, Ein widerlicher Berufungsmechanismus wird in Gang gesetzt; Lehrpersonen, die Berechtigungen verwehren, weil sie sich den Erwartungen von Nachfolgeinstanzen verpflichtet fühlen, findet sich regelmäßig in exponierter Position wieder und müssen sich nach allen Seiten rechtfertigen und nachgerade ent-schuldigen (!).

    Dass falsche Schulwahl, Nicht-Annehmen von Unterstützungsangeboten, mangelnde Begabung eine Rollle spielen könnte, wird ignoriert. So kommt es, um diesen Mechanismen zu entgehen, zur Berechtigungsinflation durch Relativierung, zu Anforderungsdumping (weil man jeden Schüler wegen der "Werteinheiten" braucht und halten muss), vielerorts zum "Ergebnis-Schönen" von Endprüfungen, die als regieartig inszenierte Shows eher Kommissionen beeindrucken als unspektakulär-ehrliche Schülerleistung, letztlich zu den katastrophalen Zuständen an unseren Universitäten - wo man dem Massenansturm wieder mit punktuellen Aufnahms- bzw. Knockautprüfungen (deren Problematik man seinerzeit entgehen wollteI) oder gar - wie angekündigt - mit der äußerst problematischen Erwägung von Gender- und Migrations-Quotenregelungen begegnet.

    Mir sind Fälle bekannt, wo Eltern von Schülerinnen und MigrantINNen unmißverständlioch mit "Gleichbehandlungs-" bzw. "MIgrationsanwälten" (unter Unterstützung von Medien und Teilen der vorgesetzten Behörde) drohten, sollten ihnen Berechtigungen verwehrt werden, und ein äußerst korrekter, allerdings fordernder (welches Stigma!), unverdächtig jeder faschistischen Ideologie abholder AHS-Lehrer wurde, als er es "wagte", für den betreffenden Schultyp nicht geeignete Schüler "mit Migrationshintergrund" - an sich rechtskonform - mit Nicht genügend endzubeurteilen, als "Rassist" beschimpft, mit Drohanrufen belästigt (die ihn zwangen, eine Geheimnummer zu beantragen) und fand in Klassenräumen Plakate ausgehängt, wo er mit Hitlerbart an einem Galgen Schüler "hinrichtete". Als der Lehrer darauf hinwies, dass er Schülern mit derartig enormen Lerndefiziten in eigener Freizeit zu helfen bereit war (im Sinne von unbezahlten Förder- bzw Nachhilfestunden vor oder nach dem Regelunterricht), die Betroffenen aber diese Angebote kein einziges Mal angenommen hatten, wurde ihm geantwortet, dies sei ein "unberechtiges Beschneiden des Anspruchs auf Freizeit" und somit eine Schikane.

    Und von der vorgesetzten Schulbehörde wurde der Lehrkraft dringend geraten, sie solle halt "besondes vorsichtig bei Migranten" sein, sonst sei Ungemach vorhersehbar. .. . So weit sind wir! Und so viel zum Ignorieren genetischer Dispositionen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2010 16:57

    als seit jahrzehnten intensiv multikulturell lebender rechter (ja, sowas gibt es) möchte ich meine prinzipielle position zu diesem themenkreis darstellen:
    da ich beruflich und auch familiär in engstem zusammenleben viele erfahrungen in kulturkreisen aller kontinente (ausser australien) gesammelt habe und noch sammle, habe ich gelernt, menschen in erster linie nach ihren persönlichen eigenschaften zu beurteilen und erst in zweiter linie nach kultureller zugehörigkeit. trotzdem zweifle ich nicht daran, dass unterschiedliche völker/kulturen im durchschnitt unterschiedliche intelligenzniveaus besitzen, wie immer man gerade intelligenz definiert und misst. ich halte mich allerdings mit kommentaren diesbezüglich extrem zurück, denn erstens kann man an diesem fakt nichts ändern und zweitens ist es unfair, echte oder vermeintliche angeborene intelligenzvorteile breitzutreten. völlig falsch ist jedoch das de-facto verbot der pc, darüber nicht einmal sachliche diskussionen zuzulassen, ohne proponenten derselben sofort zu diffamieren.

    ganz was anderes ist es, unterschiede herzuleiten von kulturellen einflüssen, einstellungen, mentalitäten aus der gesellschaft heraus geboren. hier sehe ich es geradezu als pflicht, diese - auch wieder möglichst sachlich - aufzuzeigen und problemlösungen anzusprechen, wenn als notwendig befunden.

    das ansehen der deutschen und österreichischen rechten hat durch die 2 weitgehend selbst verschuldeten und katastrophal verlorenen kriege in kombination mit den naziverbrechen nicht nur extrem gelitten, es ist auch weltweit zu einem prügelbedürftigen under-dog erklärt worden. alle POSITIVEN werte, die unsere völker so stark gemacht haben, wurden dabei von der linken flugs auf den selben müllhaufen geschmissen, um sich politische vorteile zu verschaffen. das kulminiert in der - neuen - position der linken, dass es ohnehin kein verlust sei, wenn der deutsche michel ausstirbt, alles, was ihn ersetzt, kann ja gar nicht schlechter sein.

    nahtlos geht es nun zum thema bevölkerungsschrumpfung auf der einen und bevölkerungsexplosion auf der anderen seite. aus ökologischer sicht kann man argumentieren, dass die erde ohnehin schon im eigenen müll erstickt und daher bevölkerungsstagnation oder massvolle schrumpfung das motto der zukunft sein sollte. soweit so gut, würde das weltweit annähernd überall gleich passieren.

    tatsächlich jedoch muss man - politisch vollkommen unkorrekt - feststellen, dass die vöker, die sich selber mit leichtigkeit erhalten und auch umweltprobleme lösen können, ziemlich radikal schrumpfen und vorwiegend die völker, die definitiv ernährungs- und umweltprobleme mit ihrem wachstum haben, teilweise geradezu im geburtenzuwachs ersticken. dies wird ermöglicht durch die - humane - zurverfügungstellung von medikamenten, sauberem wasser, mehr hygiene und führt - unbeabsichtigt - zu einer proliferation eines milliardenproletariats, das kaum in der lage ist, sich selbst zu ernähren, weil viele dieser gesellschaften zwar in den genuss der postindustriellen medizinischen usw. errungenschaften gelangen, aber sich teilweise noch in einem vorindustriellen gesellschaftlichen stadium befinden und nicht in der lage sind die nötigen strukturen für dieses wachstum aus eigener kraft aufzubauen. mit anderen worten: der stoff, aus dem der dritte weltkrieg gemacht sein wird oder zumindest eine serie von nord-süd auseinandersetzungen a la 30-jähriger krieg.

    zurück zu ö, d und westeuropa: was sarrazin zeigt, ist, dass völker, die die kultur hätten, leitbilder zur lösung der demographischen probleme zu sein, schrumpfen, sich durch naiv-masochistische und dekadente "fortschrittlichkeiten" selber eliminieren und durch viel weniger entwickelte kulturen ersetzt oder von ihnen aufgesaugt werden. die welt wird so garantiert nicht besser werden, das kann ich der linken heute schon prophezeihen, es wird wie im kommunismus die natur des menschen wieder oberhand behalten.

    mir tut es um unsere hochentwickelte zivilisation im deutschen sprachraum leid, die noch mehr als andere westliche kulturen leichtfertig in den gully gekippt wird - mit den hinlänglich bekannten und diskutierten methoden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBaldur Ainarin
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2010 18:09

    Bis zur Einführung der Gesundheitskarte-besser bekannt unter dem Namen e-card-habe ich als niedergelassener Arzt in einer durchmischten Gegend eines an und für sich bürgerlichen Wiener Bezirkes die Möglichkeit gehabt, über die Dienstgeber meiner Patienten für mich eine Statistik zu erheben. War für einheimische Wiener und solchen mir südslawischen Wurzeln das Arbeitsamt (AMS) nur in relativer Mehrheit der Dienstgeber,bezogen Migranten aus der Türkei oder Nordafrika in mehr als 50% ihr "Gehalt" vom AMS.
    Kinder aus Migrantenfamilien erhalten,ohne einen Tag gearbeitet zu haben,bis zu ihrem Hauptschulabschluß im zarten Alter von 21 Jahren Arbeitslosengeld. Unter dem Titel der Familienzusammenführung werden die Großeltern aus Ostanatolien oder von der Walachei nach Österreich verbracht, um dann unter Nachsicht der Beitragszahlungen neben einer Ausgleichsrente (EU sei Dank!) auch noch in den Genuß des Pflegegeldes zu kommen! Die Wiener Politik macht dies möglich !Es hat sich auch in den ostanatolischen Gebieten herumgesprochen, daß die medizinische Versorgung der durch Cousinheiraten entstandenen armseligen Behiderten in Österreich besonders gut ist. Auf unsere Kosten lassen unsere Politiker den Migranten nur jede erdenkliche Wohltat zukommen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2010 09:15

    Davon ausgehend, dass die Daten der Graphik seriös erstellt sind und einigermaßen den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen (siehe Beitrag Phaidros), zeigt mir das Verhältnis zwischen muslimischen und sonstigen Migranten einerseits, und der einheimischen Bevölkerung andererseits, das krasse Missverhältnis zwischen Inanspruchnahme der sozialen Wohltaten durch Immigranten und Deutschen.
    Auf Deutschland bezogen, ist es wohl nur durch die Wirtschaftskraft Deutschlands für unsere Nachbarn möglich, diese enormen Belastungen noch einige Jahre ohne Finanzcrash durchzuhalten!
    Mag die diesbezügliche Situation hier in Österreich nicht ganz so krass sein, können wir uns aber ähnliche Belastungs-Szenarien, auf die Größe unseres Landes bezogen, recht gut vorstellen.
    Es ist gut und wichtig, diese Probleme - auch gegen den Zeitgeist - immer wieder zu artikulieren und zur Diskussion zu stellen.
    Zunehmend belastet mich jedoch die Sorge, ob durch alle diese meist negativen Um- und Zustände die Zukunft unseres Landes, vor allem aber auch unserer Kinder und Enkel, in den kommenden Jahrzehnten, einigermaßen sichergestellt werden kann. Eine Zukunft, in der unser europäisches Weltbild und unsere Wertvorstellungen auch weiterhin gedacht und gelebt werden können!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2010 11:03

    Diese Graphik und die über die Geburtenraten sind der archimedische Punkt, das Schwarzpulver an der Zündschnur.

    Ich hielte das gesamte Buch von Sarrazin für eine Pflichtlektüre aller Politiker, die für das Volk da sein wollen.

    Gibt es da noch welche von dieser Sorte ? Sarrazin war einer, er wurde öffentlich abserviert.

    Was sind die Aufträge der Politik an die Statistik Austria ? Schweigen, Vertuschen, Unnötige Statistiken, die wirklich benötigten gibt es nicht, wie bei den Medien.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2010 16:28

    Lieber AU,

    bezüglich Vorhandensein österreichischer Daten zu Migration, Anteil der Beschäftigten, etc. muß ich widersprechen. Die Daten der Statistik Austria (Wien, 2010-08-04) legen die gesamte Problematik mehr als eindeutig dar und sind frei abrufbar. Siehe:
    "Statistisches Jahrbuch für Migration & Integration 2010: Integration je nach Zuwanderergruppe unterschiedlich vorangeschritten." (http://www.statistik.gv.at/web_de/presse/051839 ). Ich zitiere:

    " Anfang 2010 gab es 895.000 ausländische Staatsangehörige in Österreich (10,7% der Bevölkerung). Im Durchschnitt des Jahres 2009 lebten rund 1,468 Millionen Personen (17,8%) mit Migrationshintergrund in Österreich. ...Mit 496.000 waren Personen aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten die größte Gruppe, gefolgt von rund 248.000 Personen mit türkischem Migrationshintergrund.....

    Der überdurchschnittliche Anteil gut qualifizierter Migrantinnen und Migranten ist vor allem auf Zuwanderung aus der EU (in erster Linie aus Deutschland) zurückzuführen, wogegen Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei deutlich geringer qualifiziert sind. ..."

    "Personen mit Migrationshintergrund stehen in geringerem Maße im Erwerbsleben. So lag die Erwerbstätigenquote von Migrantinnen und Migranten im Jahr 2009 bei 64%, jene der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund dagegen bei 74%. Dieser Unterschied ist wesentlich auf die niedrigere Erwerbsbeteiligung von Migrantinnen, insbesondere von türkischen Frauen (39%), zurückzuführen. ..."

    "2009 war die Arbeitslosigkeit der ausländischen Staatsangehörigen mit 10,2% deutlich höher als jene der Österreicherinnen und Österreicher (6,7%, nationale Definition). Allerdings waren (im Durchschnitt höher qualifizierte) Zuwanderer aus EU-Staaten weitaus weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als (geringer qualifizierte) Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten..."

    Dazu in Zahlen aus Tabelle 2. der Statistik "Erwerbstätigenquote und Bildungsstand 2009"
    Erwerbstätige - Pflichtschulabschluss Hochschulabschluss in %
    Ohne Migrationshintergrund: 73,5 13,3 13,7
    aus ExJugoslawien (ohne Slo) 66,0 39,1 5,2
    aus Türkei 53,8 68,3 (3,6)

    Tabelle 3. Arbeitslosenquote und Armutsgefährdung [%]

    Österreicher 6,7 10,7
    aus Türkei 13,9 47,2

    Dazu gibit es noch eine 2008 aus Mikrozensuserhebungen zusammengestellte, sehr ausführliche Dokumentation (253 Seiten) "ARBEITS- UND LEBENSSITUATION VON MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN IN ÖSTERREICH". Interessant ist hier z.B. auch der von türkischen Migranten genannte Grund für die Einreise nach Österreich. Von Männern zwischen 15 und 74 Jahren geben 29 % an Arbeit gesucht zu haben, 27 % als Kind und ein gleich hoher Anteil auf Grund von Familienzusammenführung eingewandert zu sein. Bei Frauen dieser Alterstufe sind rund ein Drittel als Kind gekommen, 57 % auf Grund von Familienzusammenführung - Arbeit hat wohl keine gesucht.

    Es wäre schön, wenn Teilnehmer an diesem Blog zur Verbreitung der Statistik.Austria Daten beitragen könnten - zweifellos objektiver Daten, die aber unsere Politiker offensichtlich nicht zur Kenntnis nehmen können oder wollen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2010 11:55

    Betr.: IQ und genetische Prädisposition.
    Daß der weltberühmte Wissenschaftler Werner Faymann erklärt hat, alle Menschen kämen gleich intelligent zur Welt, stellt seiner wissenschaftlichen Aufrichtigkeit ebenso wie seiner Selbstverleugung ein schönes Zeugnis aus. Muß er jetzt doch eine Erklärung dafür anbieten, wieso's mit seinem angeborenen Einheits-IQ seither so bergab gegangen ist. War's das Elternhaus? Die erste Sozialisation bei den Roten Falken? Oder war erst das intellektuelle Ambiente im Wiener Rathaus für das nun manifeste IQ-Defizit verantwortlich?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSteuerzahler
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2010 17:35

    Gedanken eines politisch heimatlos Gewordenen

    Zu „Zur Strecke gebracht” (F.A.Z. vom 11. September):

    Die von Sarrazin in Gang gebrachte Migrationsdebatte zeigt, wie beängstigend tief die Kluft zwischen Politikern und dem Volk mittlerweile ist. Drängende Probleme werden geleugnet und vertuscht, in Talkshows werden uns nur gutaussehende und akademisch gebildete Migrantinnen vorgeführt, die keinerlei Probleme haben und machen. Leider erlebt man auch anderes: die türkische Großfamilie, die ein fremdes Obstgrundstück aberntet und dem Eigentümer sofort Prügel androht, als er sie zur Rede stellt. Es gibt die drei Jungrambos im Kindergarten, die weder die deutsche Sprache noch irgendwelche Verhaltensregeln kennen und die Erzieherinnen voll in Anspruch nehmen, so dass für die restlichen siebzehn Kinder der Gruppe kaum noch Zeit bleibt. Jeden Abend sind Eltern Jugendlicher froh, wenn ihre Kinder wieder gesund zurückkommen und nicht wegen ein paar Zigaretten oder ganz grundlos zusammengeschlagen wurden, wobei sie im besten Fall nur blaue Flecken davontragen, aber eben auch mit einem Jochbeinbruch oder Messerstichen im Krankenhaus liegen können. Und die Polizei gibt einem dann den Rat, keine Anzeige zu erstatten, weil der Richter die Täter sofort wieder freilassen und einem dann das Haus beschmiert, das Auto zerkratzt und den Kindern aufgelauert wird. Übrigens tatsächlich ein guter Rat, wie ein Fall aus ‘Schleswig-Holstein zeigt, wo genau das Beschriebene nach einer Anzeige geschehen ist.

    Wer das alles ertragen muss, den interessiert nicht, ob es kultur-, milieu- oder genbedingt ist. Er erwartet Hilfe, die er wegen des Gewaltmonopols des Staates selbst nicht leisten darf, was im Prinzip auch richtig ist. Stattdessen wird von der Politik und den von ihr abhängigen Medien weiter vertuscht und gelogen, um die eigenen Versäumnisse zu verschleiern. Rot und Grün haben sich noch darum bemüht, Einwanderer, die keine christlichen Parteien wählen werden, mit einem deutschen Pass zu eigenen Wählern zu machen. Und wieder wir müssen nun Integrationskurse, Sprachlehrgänge, Kindertagesstätten und so weiter anbieten und natürlich (zusammen mit den integrierten und arbeitenden Migranten) auch bezahlen. Wer die Angebote annimmt, dem sollen wir dankbarsein, und die Verweigerer müssen wir eben auch weiterhin durchfüttern.

    Wenn nun jemand das, was längst jeder weiß, der nicht nur mit Personenschützern in Panzerlimousinen reist, offen ausspricht, so wird er mit allen außer physischen Mitteln gemobbt. Nicht ohne Grund sind auch die Fernsehjournalisten absolut linientreu, sie wissen spätestens seit Eva Herman, dass ihnen in den über die Rundfunkräte parteiendominierten Anstalten bei Äußerung einer eigenen Meinung die berufliche Liquidation droht.

    Wenn man in seinem Berufsleben einen Eid auf die Verfassung und Gesetze dieses Landes abgelegt hat und ihn weiterhin ernst nimmt, dann fühlt man sich mittlerweile politisch heimatlos und fragt sich, ab wann politischer Widerstand zum Schutze unserer freiheitlichen Ordnung geboten ist und wie und mit wem man ihn leisten kann.

    DR. WOLFGANG ORTH, KARLSRUHE

    http://www.pi-news.net/2010/10/gedanken-eines-politisch-heimatlos-gewordenen/


alle Kommentare

  1. Jerry (kein Partner)
  2. Oscar (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:59

    Could you write about Phsyics so I can pass Science class? http://tilxtxbb.com [url=http://mlvohvksgbl.com]mlvohvksgbl[/url ] [link=http://qobahf.com]qobahf[/link ]

  3. Yon (kein Partner)
  4. Jose (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:58

    The answer of an expter. Good to hear from you.

  5. Amira (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:04

    This is an ariclte that makes you think "never thought of that!"

  6. Moon (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:01

    You have more useful info than the British had colonies preW-WII.

  7. Danielle (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:25

    I much prefer inafvmotire articles like this to that high brow literature.

  8. sosheimat (kein Partner)
  9. Steuerzahler (kein Partner)
    04. Oktober 2010 17:35

    Gedanken eines politisch heimatlos Gewordenen

    Zu „Zur Strecke gebracht” (F.A.Z. vom 11. September):

    Die von Sarrazin in Gang gebrachte Migrationsdebatte zeigt, wie beängstigend tief die Kluft zwischen Politikern und dem Volk mittlerweile ist. Drängende Probleme werden geleugnet und vertuscht, in Talkshows werden uns nur gutaussehende und akademisch gebildete Migrantinnen vorgeführt, die keinerlei Probleme haben und machen. Leider erlebt man auch anderes: die türkische Großfamilie, die ein fremdes Obstgrundstück aberntet und dem Eigentümer sofort Prügel androht, als er sie zur Rede stellt. Es gibt die drei Jungrambos im Kindergarten, die weder die deutsche Sprache noch irgendwelche Verhaltensregeln kennen und die Erzieherinnen voll in Anspruch nehmen, so dass für die restlichen siebzehn Kinder der Gruppe kaum noch Zeit bleibt. Jeden Abend sind Eltern Jugendlicher froh, wenn ihre Kinder wieder gesund zurückkommen und nicht wegen ein paar Zigaretten oder ganz grundlos zusammengeschlagen wurden, wobei sie im besten Fall nur blaue Flecken davontragen, aber eben auch mit einem Jochbeinbruch oder Messerstichen im Krankenhaus liegen können. Und die Polizei gibt einem dann den Rat, keine Anzeige zu erstatten, weil der Richter die Täter sofort wieder freilassen und einem dann das Haus beschmiert, das Auto zerkratzt und den Kindern aufgelauert wird. Übrigens tatsächlich ein guter Rat, wie ein Fall aus ‘Schleswig-Holstein zeigt, wo genau das Beschriebene nach einer Anzeige geschehen ist.

    Wer das alles ertragen muss, den interessiert nicht, ob es kultur-, milieu- oder genbedingt ist. Er erwartet Hilfe, die er wegen des Gewaltmonopols des Staates selbst nicht leisten darf, was im Prinzip auch richtig ist. Stattdessen wird von der Politik und den von ihr abhängigen Medien weiter vertuscht und gelogen, um die eigenen Versäumnisse zu verschleiern. Rot und Grün haben sich noch darum bemüht, Einwanderer, die keine christlichen Parteien wählen werden, mit einem deutschen Pass zu eigenen Wählern zu machen. Und wieder wir müssen nun Integrationskurse, Sprachlehrgänge, Kindertagesstätten und so weiter anbieten und natürlich (zusammen mit den integrierten und arbeitenden Migranten) auch bezahlen. Wer die Angebote annimmt, dem sollen wir dankbarsein, und die Verweigerer müssen wir eben auch weiterhin durchfüttern.

    Wenn nun jemand das, was längst jeder weiß, der nicht nur mit Personenschützern in Panzerlimousinen reist, offen ausspricht, so wird er mit allen außer physischen Mitteln gemobbt. Nicht ohne Grund sind auch die Fernsehjournalisten absolut linientreu, sie wissen spätestens seit Eva Herman, dass ihnen in den über die Rundfunkräte parteiendominierten Anstalten bei Äußerung einer eigenen Meinung die berufliche Liquidation droht.

    Wenn man in seinem Berufsleben einen Eid auf die Verfassung und Gesetze dieses Landes abgelegt hat und ihn weiterhin ernst nimmt, dann fühlt man sich mittlerweile politisch heimatlos und fragt sich, ab wann politischer Widerstand zum Schutze unserer freiheitlichen Ordnung geboten ist und wie und mit wem man ihn leisten kann.

    DR. WOLFGANG ORTH, KARLSRUHE

    http://www.pi-news.net/2010/10/gedanken-eines-politisch-heimatlos-gewordenen/

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      04. Oktober 2010 18:00

      Sehr richtig. Wortreiche Erklärungen machen nichts besser. Offenbar ist aber der Leidensdruck noch nicht gross genug.

    • Robert Bond (kein Partner)
      05. Oktober 2010 00:53

      Das schöne an der Migration und am Islam ist, dass sie sich so gut als simple Erklärung für Missstände aller Art eignen. Ich habe Ende der 1970er Jahre eine Zeit in Berlin gelebt. Neukölln war schon damals eine trostlose und nicht ganz ungefährliche Gegend - weitgehend ohne Migranten (kann man bei Christiane F. nachlesen).
      In den USA, die uns AU regelmäßig als Inspirationsquelle präsentiert, gibt es in jeder größeren Stadt Bezirke, wo man nichtmal tagsüber hingehen sollte. Das hat wenig mit Migration und gar nichts mit dem Islam zu tun.
      Ich darf auch daran erinnern, dass es in den letzten Monaten in Wien mehrere völlig sinnlose Attacken von Jugendlichen auf ältere Passanten gab, bei denen sogar zwei Menschen zu Tode kamen. Keiner der Täter hat Migrationshintergrund.
      Und nicht zuletzt möchte ich darauf hinweisen, dass zumindest in Österreich in Sachen "Ausländerkriminalität" Delinquenten aus christlichen Ländern (Balkan, EX-UdSSR) die Nase vorn haben.
      Ja, wir haben Probleme, aber die schlichte Gleichung "Problem = Migration = Islam" entspricht zumindest in Österreich nicht der Realität.

  10. klein (kein Partner)
    04. Oktober 2010 15:17

    1. Beziehen sich die in der Graphik angegebenen % - Zahlen auf die Gesamtzahl aller Arbeitslosen/Hartz IV - Empfänger oder auf die jeweilige Bevölkerungsgruppe? Das geht weder aus der Graphik noch aus dem Text hervor.

    2. Die Quelle für diese Graphik ist äußerst fragwürdig: Medrum ist - das zeigt ein Blick auf die Webseite - eine fundamental-christliche Gruppe, von der man mit Fug und Recht behaupten kann, dass Sie gegen die Moslems nicht nur deswegen polemisiert, weil sie angeblich dem Staat so sehr auf der Tasche liegen, sondern auch deswegen, weil diese Gruppe ein christliches Religionsmonopol beansprucht, dem die Existenz von Moslems in Deutschland klarerweise zuwiderläuft.

    • Martin Bauer
      04. Oktober 2010 15:44

      Nachdem Migranten-Moslems, Migranten-ohne Herkunftsangabe (also alle) und D e u t s c h e angeführt sind, kann man als Leser dieser Grafik davon ausgehen, dass damit a l l e gemeint sind.
      Ausser Ihnen fallen noch andere Bewohner ein. (Küchenschaben wurden sicher nicht mitgezählt :-) )

    • klein (kein Partner)
      04. Oktober 2010 17:08

      Martin Bauer

      Sie verstehen offenbar nicht, was ich fragen will. Ich frage:

      Sind 43.6% aller muslimischen Migranten Arbeitslosengeld- bzw. Hartz IV - Bezieher

      oder

      sind von allen Arbeitslosengeld- bzw. Hartz IV- Beziehern in Deutschland 43.6% muslimische Migranten?

      Das ist ein himmelhoher Unterschied.

      Ersteres läßt sich mit den geringeren Chancen muslimischer Migranten im Arbeitsmarkt erklären, wobei es bei dieser Statistik gut wäre, die absoluten Zahlen zu kennen (10% aller Deutschen sind in absoluter Zahl sicher wesentlich mehr als 43.6% aller muslimischen Migranten).

      Zweiteres wäre tatsächlich ein sehr ernstes Problem, da der Gesamt%Satz an muslimischen Migranten in Dtld nicht so hoch ist, um den %Satz von 43.6% zu rechtfertigen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      04. Oktober 2010 17:59

      Es ist unfair, Leute hier zu behalten, die geringe Chancen haben. Man sollte ihnen Rückfahrtickets beschaffen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Oktober 2010 18:25

      Hier geht es um drei Gruppen, die hinsichtlich ihres Anteils an Arbeitslosen (Hartz-IV-Beziehern) dargestellt sind.
      Wenn nun die Migranten (Gruppe 2) unbekannten (oder überhaupt keines) Glaubens einen doppelt so hohen Anteil a. A. haben wie die autochthone Bevölkerung (Gruppe 3), die Muslime unter den Migranten (Gruppe 1) aber eine 4-fach so hohe, dann sind das Signifikanzen, die zu Denken geben, Herr @klein.

      Und diese Werte haben nichts mit absoluten Zahlen zu tun.
      Ähnliche Missverhältnisse gibt es bei den Insassen der Gefängnisse (in Österreich etwa im Verhältnis 1 : 3. Wobei "1" die Rate der hier heimischen Kriminellen bedeutet und "3" die der Zuwanderer), bei Vorbestraften etc.

      Rückschlüsse aus diesen Verhältniswerten soll jeder selbst ziehen.

    • LePenseur (kein Partner)
      04. Oktober 2010 19:03

      @klein:
      Da 43,6 + 22,2 + 10,4 in Summe nicht 100,0 ausmachen, und Unterberger in seinem Artikel ausdrücklich schreibt:

      Wie lange wird die zu 90 Prozent arbeitende Bevölkerung es hinnehmen, wenn andere Schichten in so hohem Ausmaß von den Früchten fremder Arbeit leben?

      ... ist wohl ziemlich eindeutig ableitbar, daß die Graphik besagt, daß eben 43,6% der Moslem-Immigranten (jedoch nur 22,2% der Migranten insgesamt, und sogar nur 10,4% der autochthonen Deutschen) Hartz-IV-Empfänger sind.

    • klein (kein Partner)
      04. Oktober 2010 20:47

      LePenseur

      Und damit haben wir das weniger schlimme Szenario, oder noch besser gesagt: was anderes ist auch nicht zu erwarten. Denn zu diesen moslemischen Arbeitslosen zählen türkische Hausfrauen gewauso wie türkische Arbeitnehmer, die im Falle, dass die Geschäfte schlecht gehen, zuerst gekündigt werden bzw. nur die Chance haben, sich als Leiharbeiter zu verdingen. Dass diese Zahlen existieren, ist sonnenklar. Sie sind eine Nachwirkung der Gastarbeiterschwemme der 60er und 70er - Jahre. Die deutsche Politik hat offenbar den selben Fehler gemacht wie die österreichische - viele zu viele unqualifizierte Leute hereinzulassen anstatt es so zu machen wie z.b. die Kanadier (ein Modell, dessen Umsetzung in Österreich unsere Grünen seit Jahren fordern). Aber selbst schwarz/blau hat bei uns diese unsinnige Quotenregelung nicht abgeschafft. Die Moslems bzw. Türken selbst können nichts dafür. Ihnen das an den Kopf zu werfen greift viel zu kurz. Schuld ist die Politik, in D wie in Ö rot und schwarz, in D auch die FDP und die Grünen, in Ö auch FPÖ/BZÖ. In Ö gebe ich der FPÖ die meiste Schuld an diesem Dilemma, denn durch ihre Hetze schafft sie ein Klima, in dem diese Zuwanderer an den Rand gedrängt werden. Ihre im Verhältnis zu anderen Gruppen hohe Arbeitslosigkeit hat auch in dieser Stimmungsmache ihre Ursache. Dieses von AU beschriebene "Nicht - Hinnehmen " ist erklärtes Ziel dieser Kampagnen.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. Oktober 2010 08:35

      Sehr geehrter Herr klein,

      es ist immer wieder witzig zu beobachten, wie manche Leute, keine Angst, das wird keine "Linken-Keule", das wird eine ganz persönliche Kritik an Ihnen, sich ihre kleine Welt zusammenzimmern.
      Die Daten für die Graphiks sind aus dem Buch des Hrn. Sarrazin, Tabelle 7.1.
      Laut Legende sind die Originaldaten dafür aus den Statistischen Bundesamt, Fachserie Bevölkerung und Erwerbstätigkeit, Reihe 22 Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Ergebnisse des Mikrozensus 2007, Wiesbaden 2009, Tabelle 15, S 220ff und eigene Berechnungen.

      Nix mit fragwürdige Quelle oder christlich-fundamentalistischer Gruppe.
      Das sind Daten aus einer amtlichen Erhebung.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • klein (kein Partner)
      05. Oktober 2010 09:43

      Dr Neumaier

      Schauen Sie doch einmal auf die Quelle, die Herr Unterberger selbst angibt. Das ist diese Webseite medrum. Und an dieser Quellenangabe des Autors selbst habe ich mich orientiert. Warum er gerade diese fundamentalchristliche Quelle angibt und nicht auf diese amtliche Erhebung hinweist, muss er selbst wissen. Will A.U.mit "Gewalt" Widerspruch provozieren? Tut er das, um sein Forum zu beleben?

      Und Sie, werter Herr Dr. Neumaier, erwarten offenbar von mir, dass ich mich mit den Quellenangaben des Herrn Unterberger nicht zufriedengebe. Wie darf ich das verstehen? Sind Sie der Meinung, dass man seine Angaben überprüfen sollte? Angesichts Ihrer Meinungsäußerungen hier finde ich das etwas eigenartig.

      Sollten Sie mich dazu auffordern wollen, das Sarrazin - Buch zu lesen, muss ich Sie enttäuschen. Ich lese überdurchschnittlich viel (meistens im Zug), meine Lieblingslektüre ist aber eine andere (und hat nicht immer etwas nur mit Politik zu tun). Über dieses Buch ist schon so viel geschrieben worden und wird auch noch geschrieben werden, dass ich mir diese Zeit sparen kann. Außerdem sind mir Bücher, die derart vereinnahmt werden wie dieses, von Haus aus verdächtig (egal, von wem sie kommen).

    • TCM (kein Partner)
      05. Oktober 2010 10:40

      @klein

      Ich gebe zu, dass A.U.s Quellenangabe etwas irreführend ist. Ich nehme aber an, dass er nur die Grafik von medrum.de entlehnt hat, da er nicht die Graphik aus Sarazins Buch einscannen wollte. Die zugrundeliegenden Daten stammen sowohl bei medrum als auch bei Sarazin vom Deutschen Statistikamt.

    • TCM (kein Partner)
      05. Oktober 2010 10:41

      (Keine Ahnung, wie das 'ph' in die letzte Grafik gekommen ist...)

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. Oktober 2010 10:49

      Sehr geehrter Herr klein,

      wenn Sie sich die Mühe, die originalen Informationen zu besorgen, nicht machen wollen in dem Sie z.B. das besprochene Buch nicht lesen wollen, dann sollten Sie sich aus dieser Diskussion heraushalten.
      Das zeugt nur davon, daß Sie Angst davor haben, daß etwas nicht in Ihre Vorstellungen passen könnte.

      Die Graphik mag von der Website medrum, die ich nicht kenne, stammen, die Daten dürften aber von der Quelle stammen die ich Ihnen angeführt habe.
      Wenn Sie nicht an Inhalten interessiert sind, dann lassen Sie es lieber, dann ist das nur Zeitverschwendung.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Münchhausen (kein Partner)
      05. Oktober 2010 11:02

      Toll, wie klein-geistige Leute vollmundig tönen, Sarrazins Buch nicht lesen zu wollen, sich aber in typisch linksgutmenschlicher Präpotenz in Diskussionen darüber einklinken.
      Wem die Argumente des Buches es nicht wert sind, gelesen und überdacht zu werden, egal ob mit positiver oder negativer Attitüde, der möge doch einfach zu diesem Thema schweigen. Die meisten Gegner Sarrazins haben sich seltsamerweise mit dem genauen Inhalt seines Buches noch nicht auseinandergesetzt und erklären vollmundig, dies auch in Zukunft nicht tun zu wollen. Wohl aus Angst, irgendwann die Wahrheit nicht mehr ignorieren zu können.
      Sie müssen es auch nicht lesen, denn wie über den Menschen Sarrazin und über sein Buch zu urteilen ist, haben sie aus ihren Parteiorganen bereits vorgegeben bekommen, und wenn die Linken etwas vermeiden wo immer es geht, dann ist es ihr Hirn einzuschalten und die vorgegebene Parteimeinung zu hinterfragen.
      Die Partei die Partei die hat immer Recht...

    • klein (kein Partner)
      05. Oktober 2010 11:48

      Dr Neumaier, Münchhausen

      Sie beide werden mir hoffentlich zugestehen, dass ich mich mit jenen Dingen aus dem Sarrazin - Buch auseinandersetze, die anderwertig veröffentlicht werden und die daher auch ich kenne, ohne jetzt das Buch als solches gelesen zu haben. Wenn das jemand nicht will und voraussetzt, dass man das ganze Buch gelesen haben muss, um "mitzureden", so soll er die Veröffentlichung von Teilen daraus an anderer Stelle unterlassen. Denn nur so kann man sicherstellen, dass nur Leute an der Diskussion teilnehmen, die sich das Buch gekauft und es auch gelesen haben.

      Und Hr. Dr. Neumaier, Sie schreiben: die Daten DÜRFTEN von der Quelle stammen, die Sie genannt haben. Also was jetzt? Sind Sie sich Ihrer Quellenangabe sicher oder nicht? Oder könnte diese Graphik nicht doch eine Erfindung sein von Leuten, die Interesse daran haben, die Moslems in D und Ö schlecht zu machen? Wie der Poster "Robert Bond" oberhalb schreibt: Die Moslems eignen sich hervorragend als simple Erklärung für Missstände aller Art.

      Und Herr Münchhausen: Ich bin überhaupt kein Parteigänger. Genau diesen Eindruck habe ich aber mitunter von einem Teil der hiesigen Postergemeinschaft. Denn deren Meinungen sind manchmal so gleichlautend, dass man den Verdacht hegen könnte, die Argumente seien von irgendwem vorgegeben......

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. Oktober 2010 12:04

      Sehr geehrter Herr klein,

      die Daten, die als Grundlage der Graphik verwendet wurden, dürften genau aus dieser Quelle stammen.
      Diese Formulierung muß ich deshalb verwenden, weil ich keine Ahnung habe, welche Daten der Ersteller der Graphik verwendet hat.
      Ich war nicht dabei als diese Graphik erstellt wurde.
      Inhaltlich bin ich mir sicher.
      Im Gegensatz zu Ihnen habe ich das Buch des Hrn. Sarrazin gelesen.

      Und nein, ich bin nicht der Meinung, daß der Islam die simple Erklärung aller Probleme ist.

      Sie mögen sich mit der Problematik zwar beschäftigen, das will ich Ihnen gar nicht absprechen, aber offenbar ziehen Sie zum persönlichen Verständnis der Dinge nur Quellen heran, die Ihnen genehm sind.

      Ihre Sicht der Dinge nennt man Scheuklappenblick.
      Schade, denn ohne diesen Scheuklappenblick wären Sie in der Lage, eine ergebnisoffene Diskussion zu führen und vielleicht sogar etwas dazuzulernen.

      Es ist mir, offen gesagt, völlig egal, wer eine Graphik (Sehr geehrter TCM, das ph scheint durch meine Schreibweise suggeriert worden zu sein ) erstellt, solange diese Graphik die vorhandenen Daten einigermaßen korrekt wiederspiegelt.
      Es sind die Daten, die mich interessieren, nicht das Strichmännchen.
      Wenn Sie diese Graphik nicht mögen, dann müssen Sie wohl zum Buch des Hrn. Sarrazin greifen und die Daten der Tabelle 7.1 selbst auswerten.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • klein (kein Partner)
      05. Oktober 2010 12:11

      Mein lieber Herr Dr. Neumaier,

      wenn ich nur Quellen heranziehen würde, die mir "genehm" sind, würde ich weder dieses Forum besuchen und die Einträge des Hrn Unterberger lesen noch würde ich diese Graphik, die ja eine Quelle für eine Diskussion darstellen soll, kommentieren. Ihren Vorwurf der Einseitigkeit, was Quellen betrifft, muss ich wiederum an viele Poster in diesem Forum zurückgeben. Hier wird so oft davon geschrieben, welche Quellen man NICHT in Anspruch nimmt (ORF, Falter, Standard, die Presse seit Unterbergers Abgang usw.), dass ein Vorwurf aus diesem Forum an mich, ich sei einseitig, einfach nur lächerlich wirkt.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. Oktober 2010 12:52

      Sehr geehrter herr klein,

      wenn Sie mir etwas vorwerfen wollen, dann tun Sie es, aber begründen sie es auch.
      Ich bin nicht die "anderen Poster".
      Ihre Ausflüchte und Vergleiche mit anderen hiesigen Postern können Sie sich sparen.
      Es macht zwar keinen Spaß zu sehen, wie Sie sich darum herum winden, daß Sie erkennen müssen, daß Ihre Unwissenheit Sie für eine inhaltliche Diskussion disqualifiziert, aber es läßt doch ziemlich tiefe Einblicke in Ihre Eigensicht zu.

      Lesen Sie also einfach das Buch des Hrn. Sarrazin, lernen Sie dazu, dann können wir gerne weiterdiskutieren.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • klein (kein Partner)
      05. Oktober 2010 13:06

      Dr. Neumaier

      ich bin mir sicher, dass die Lektüre des Sarrazin - Buches meine "Unwissenheit" nicht beseitigen wird, denn bei diesem Buch handelt es sich auch nur um eine zwar sehr ausführlich dargelegte, aber doch eben nur um eine Einzelmeinung. Aber es ist interessant, dass Sie der Meinung eines einzigen Menschen eine derartige Bedeutung beimessen. Ist Sarrazin so etwas wie ein neuer "Gott"? Wie schaut es mit Ihrer Bereitschaft aus, die andere Seite zu hören? Diese Bereitschaft scheint mir auch bei Ihnen persönlich sehr endenwollend zu sein.....

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. Oktober 2010 14:15

      Sehr geehrter Herr klein,

      es ist faszinierend zu sehen, wie Sie, nachdem Ihnen schon lange die Argumente ausgegangen sind, versuchen auf persönliche Beleidigungen und ein paar Unterstellungen umzuschwenken.

      Netter Versuch, keinesfalls originell, dafür aber erwartbar.

      Damit laufen Sie allerdings ins Leere.

      Weder ist Hr. Sarrazin für mich mein oder auch nur ein "Gott", noch sehe ich sein Buch als eine Art ultimative Wissensquelle an.
      Es ist ein Buch unter vielen anderen Büchern.
      Allerdings, das macht es sehr interessant, ein Buch mit einer ziemlich gut aufbereiteten Zusammenfassung einer Unzahl von Einzeldaten.
      Seine Schlußfolgerungen sind nachvollziehbar auch wenn ich nicht mit jeder einzelnen einverstanden bin.

      Selbstverständlich habe ich auch einige der Quellen der "Gegenseite" gelesen.
      Nicht jede davon würde ich als unrealistisch bezeichnen.
      Einige davon jedoch als pures Wunschdenken.

      Sie können sich also versichert sein ich lese selbstverständlich auch eine Unzahl andere Bücher, selbst dann, wenn sie von Autoren verfasst wurden, die nicht meinen persönlichen Ansichten nachhängen.

      Das nennt sich pluralistische Wissensgewinnung.

      In meinem Job ist es eine Notwendigkeit, nahezu jeden Bericht, der sich auf meinem Schreibtisch einfinden, zu hinterfragen.
      Bisweilen bis hin zur Hinterfragung der verwendeten Basisdaten.
      Auch dann noch, wenn dieser Bericht aus einer Quelle stammt der ich bislang vertraut habe.
      Jede meiner Entscheidungen basiert auf der inhaltlichen Haltbarkeit dieser Berichte.
      Ich kann es mir also nicht leisten einseitig informiert zu sein.

      Diese Haltung habe ich selbstverständlich auch im bezug zur Diskussion rund um das Buch des Hrn. Sarrazin der zugrundeliegenden Diskussion eingehalten.

      Offenbar unterscheiden wir uns in dieser Sicht der Dinge ebenfalls grundlegend.

      Es ist jedoch bedauerlich, daß Sie der Meinung sind, daß die Lektüre eines, oder dieses speziellen, Buches Ihre Unwissenheit (ganz ohne Anführungszeichen, denn es handelt sich um eine solche) nicht beheben würde.

      Damit zeigen Sie Ihre Angst davor, erkennen zu müssen, daß Ihre Sicht der Dinge doch nicht so richtig ist, wie es Sie gerne sehen würden.
      Fr. Dr. Merkel wurde übrigens ebenfalls, durchaus zu recht, dafür kritisiert, daß sie ein Buch und seine Thesen öffentlich verurteilt ohne es zu kennen.
      Das gilt auch für Sie.

      Wer sich nicht informiert und sich weigert dazuzulernen bleibt eben uninformiert.
      Dafür aber anfällig gegen ideologische Einflüsse aller Art.

      Glauben, hat schon ein Ideologe festgestellt, bedeutet nichts zu wissen.

      Darüber sollten Sie einmal reflektieren.

      Mein Arbeitstag ist zu Ende, ich wünsche einen schönen Abend.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • klein (kein Partner)
      05. Oktober 2010 14:40

      Dr. Neumaier

      Ich kann mich nicht daran erinnern, das Sarrazin - Buch als solches jemals verurteilt zu haben. Ich habe auch weiter oben geschrieben, dass diese Graphik realistisch ist, allerdings bin ich mit den Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden, eben nicht einverstanden (wie ich ebenfalls geschrieben habe). Zu Denken gibt mir allerdings sehr wohl, dass dieses Buch von vielen Leuten aus dem rechten bis weitrechten politischen Spektrum derart vereinnahmt wird und es auch hier in diesem Forum - auch von seinem Betreiber - als die offenbar einzige Wahrheit dargestellt wird. A.U. nimmt dieses Buch bereits zum 4. oder 5. Mal zum Anlass für einen Artikel. Das macht es für mich verdächtig - verdächtig der extremen Einseitigkeit. Ich kenne die Aussage dieses Buches, ich kenne manche Passagen daraus, die in den Medien wiedergegeben werden, ich kenne vor allem auch die Reaktionen darauf, diese Jubelchöre, die ich als abstoßend empfinde (mit der reflexartigen Ablehnung kann ich allerdings auch nichts anfangen). Und was Fr. Merkel angeht: anstatt zu versuchen, sie öffentlich von der angeblichen Richtigkeit von Sarrazins Thesen zu überzeugen, flüchtet man sich in die stereotype Krtik, sie solle doch das Buch lesen. Ich sage hingegen: ein Buch, über das so viel und so polarisierend gesprochen wird, braucht man nicht zu lesen. Ich bin dafür, sich mit dem Bereich Integration so unaufgeregt wie möglich zu beschäftigen. Dazu trägt das Sarrazin - Buch aber mit Sicherheit nicht bei.

    • Criticus
      06. Oktober 2010 23:02

      Herr Klein!
      es wundert schon, daß trotz FPÖ-Hetze beschäftigungslos gewordene brave Migranten und Migrantinnen bei so mickrigen Sozialleistungen in Österreich bleiben.Wie erklären Sie sich das?

  11. M.U. Shrooms (kein Partner)
    04. Oktober 2010 13:36

    Erbärmlich.

    Erbärmlich ist die politische Klasse, natürlich die Journalistenschaft, die das begünstigt, und am Erbärmlichsten das Volk, das solche Politiker akzeptiert.

  12. cmh (kein Partner)
    04. Oktober 2010 13:34

    Wenn es anders wäre als es Sarrazin beschreibt, würde Erdogan schon längst seinen Anteil eingefordert und abgeholt haben.

    Bitte um den Beweis des Gegenteiles.

    Bis dahin bin ich für die Stellung einer Bürgschaft bei Verleihung der (Staats)Bürgerschaft.

    • CMH (kein Partner)
      04. Oktober 2010 18:07

      Ich meinte klarerweise, dass Edogan sicher um Zahlungen an die Türkei vorstellig geworden wäre, wenn die Auslandstürken Nettozahler in das Sozialsystem wären.

  13. Wolfram Schrems (kein Partner)
    04. Oktober 2010 13:16

    Der relative Reichtum mancher islamisch dominierter Staaten in Geschichte und Gegenwart beruht zu einem guten Teil auf der Ausbeutung der christlichen Minderheit im Hinblick auf deren wirtschaftliche und organisatorischen Fähigkeiten. Das islamische System kennt an sich keine Wertschöpfung sondern - man schaue sich einfach die Vorgangsweise Mohammeds an.

    Nach Koran 9:29 haben Christen und Juden entweder zum Islam überzutreten oder unter demütigenden Bedingungen die Kopfsteuer zu entrichten.

    Sozialleistungen, die hier von islamischen Immigranten in Anspruch genommen werden, sind in deren Selbstverständnis bereits Vorleistungen der Kopfsteuer. Damit läßt es sich bei uns trefflich leben.

    Aber damit führt sich das Sozialsystem ad absurdum. Daher: Freie Wirtschaft in freier Gesellschaft. Wertschöpfung statt Schmarotzen.

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 13:42

      Mein ceterum censeo:

      Wurde eigentlich schon der Versuch der Beantwortung der Regensburger Frage unternommen?

      PS Gestern musste ich im Film Robin Hood mit Kevin Kotzner, sehen, dass der Musulmane bereits mit einem Fernrohr (! Richard Löwenherz 1157-1199) ausgestattet war und damit den guten Robin schwerst verwirrte. Unsere bildungsamputierten Schichten sehen soetwas und die Behauptung , das Morgenland wäre dem Abendland zur Zeit der Kreuzzüge technisch überlegen gewesen fährt bei ihnen dann voll rein. Der edle Wilde redivivus!

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      04. Oktober 2010 14:05

      @cmh
      Ich weiß nicht genau, was Sie mit der "Regensburger Frage" meinen, ich vermute, Sie spielen auf die Rede S. H. Papst Benedikt XVI. in Regensburg an?

      Diese Frage wurde von etlichen Muslimen so beantwortet, daß sie das Zitat des in der Rede erwähnten Kaisers Michael Palaiologos bestätigten.

      Offenbar hat auch die BBC eine miese Rolle in dieser Affäre gespielt, indem sie das Zitat des Kaisers nicht als solches kennzeichnete, in einschlägige Sprachen übersetzte und dann in der islamischen Welt verbreitet hat. An den Morden an Christen und diversen anderen Ausschreitungen in islamischen Ländern im Gefolge der Regensburger Rede dürfte also die BBC erhebliche Mitschuld tragen.

      Soviel zum Thema "Dialog".

      Ihre Beobachtung bzgl. des erwähnten Schundfilmes ist sehr aufschlußreich. Mir fallen solche Abstrusitäten auch immer wieder auf.

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 18:09

      Ja genau das meinte ich.

      Die Antwort auf auf diese Regensburger Frage lautet genau gleich wie die bekannte Frage, was unsere Generäle aus dem Weltkriege gelernt hätten:

      Nichts.

    • Brigitte Imb
      05. Oktober 2010 00:17

      Die Medien haben eine bewußte Falschinterpretation geliefert und keinerorts wurde widersprochen.
      Allerdings konnte ich nicht verstehen, dass der Vatikan diese Hatz ohne Dementi hingenommen hat.

  14. Stachel (kein Partner)
    04. Oktober 2010 12:31

    Sarrazin mag ja sehr gescheit sein und oft Recht haben, sehr sprachgewandt ist er jedenfalls nicht. Wer vor einigen Tagen das ausführliche Interview mit dem Schweizer Redakteur namens Meier (auf 3sat) gesehen hat, konnte sich zweifellos davon überzeugen, dass Sarrazin rhetorisch ausgesprochen schwach ist und das Füllwort "also" so etwa durchschnittlich nach jedem 4.-5. Wort einstreut.

    • Josef Maierhofer
      04. Oktober 2010 12:46

      Haben Sie sein Buch gelesen, da ist alles referenziert, was er aussagt ?

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
    • simplicissimus
      04. Oktober 2010 12:57

      und er ist zweifellos auch weder der schönste noch der intelligenteste mensch auf erden. grund genug, den mund zu halten und lieber die zeitung zu lesen.
      wie kann sich ein fehlerbehafteter mensch eigentlich erdreisten, die pc zu kritisieren?
      ist doch alles fundiert, erwiesen und gerecht. sie brauchen nur die nachrichten aufzudrehen.

      sarrazin, alles klar, mensch? ja? jetzt ab zur maloche!

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 13:30

      Eine weitere unfaire Argumentationsweise findet sich hier.

      Da wird pauschal einiges zugestanden, doch kommt eine Wendung die im wesentlichen darauf hinausläuft, dass der Gegener ein schlechter Mensch, ein Jude, ein Antisemit oder einfach ein Trottel ist. Man kann auch den Schluss bringen, dass der Dilo am soundsovielten bei einer Diskussion schlecht vorbereitet war oder auf eine Frage keine Antwort wußte und dass er daher immer schlecht vorbereitet und immer keine Antwort wüsste.

      Damit wird erreicht, dass der Gegner seine schlechte Punze behält. Im nächsten Schritt hört man dann, der Dilo ist ein schlechter Mensch o.ä. und man könne doch nicht mit einem schlechten Menschen einer Meinung sein.

      PS Wenn ich einen Schönredner haben will gehe ich doch gleich zum Fayli , zum WAMPRO oder, falls ich allergisch auf Haarfestiger bin zum Armin.

    • Celian
      04. Oktober 2010 14:41

      Nicht nur, daß er oft "also" eingestreut hat.
      Er hat auch sehr langsam und bedächtig gesprochen, so als ob ihm die Worte erst nach langem Nachdenken einfallen würden. Besonders als es um die genetische Disposition betreffend Intelligenz ging. Denn bei solchen Tabu-Themen wurden ihm schon einmal die Worte im Mund verdreht. Und alles, worüber Sarrazin spricht ist mehr oder minder ein Tabuthema. Kein Wunder also, daß er sehr bedächtig seine Wort abwägt, bevor er sie ausspricht.

    • Wahrheit (kein Partner)
      04. Oktober 2010 15:42

      Nur zur Aufklärung:
      Seit einer Ohroperation wegen eines Tumors 2004 ist Sarrazins rechte Gesichtshälfte größtenteils gelähmt.

      Spielt aber keine Rolle, wer sein Buch wirklich gelesen hat, weiß dass er glasklar denken kann wie sonst selten jemand!

    • inside
      04. Oktober 2010 15:50

      Stachel

      Genau!
      Warum schreiben sie nicht gleich:
      "Die Lehre Jesu muss ich ablehnen, weil ich mag keine Bartträger!"

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 18:10

      Fällt eigentlich die Benutzung der älteren Teilstrecken der deutschen Autobahnen auch unter Wiederbetätigung?

  15. Celian
    04. Oktober 2010 11:47

    Man ist gezwungen, seine Kinder auf Privatschulen zu schicken, weil man ja sein Kind etwas Lernen lassen will. So eine Privatschule kostet enorm viel Geld, das man selber aus der eigenen Tasche aufbringen muss. Und gleichzeitig wird einem ja auch über Steuern Geld abgeknöpft, mit dem auch jene Migranten alimentiert werden, deren Kinder der Grund sind, warum man sein Kind nicht mehr in eine öffentliche Schule schicken muss. Man muss die Ursache selbst auch noch bezahlen, man muss zweimal zahlen.

    Kein Wunder, daß sich das viele Österreicher nicht leisten können und bei 1,3 Kindern bleiben und in den Geburtenstreik treten. Sollen doch die zukünftigen muslimischen Generationen selber für ihre Sozialleistungen zahlen. Warum soll eine österreichische Familie neue Leistungsträger produzieren? Damit jene, die man heute man schon sponsern muss auch noch durch seine Kinder in Zukunft sponsern darf?

  16. Frondeuse (kein Partner)
    04. Oktober 2010 11:33

    Ich lese gerade das Sarrazin-Buch und zwar mit großem Genuss. Weniger wegen der bitten Wahrheiten, die darin zum Tragen kommen, sondern weil hier ein besonnener Finanzexperte mit Fakten aufwartet, die bislang tunlichst verschwiegen, aber dennoch von so vielen geahnt wurden.
    Die perfiden Denunziationen der Lügen-Lobby, die der Autor über sich ergehen lassen musste, werden nichts daran ändern, dass dieses Buch mit seinen Wahrheiten seinen Weg durch die Bevölkerung - und letztlich doch auch durch die Politik - geht.

    Dass der Hosenanzug Merkel und sein Schlittenhund Wulff in aller Unverschämtheit den sprachlosen deutschen Bürgern erklären, der Islam gehöre jetzt zu Europa, möge als Spatenstich für das eigene politische Grab der beiden Propheten angesehen werden. Nicht Letztere werden entscheiden, ob dieses kulturvernichtende Übel Europas künftiger Bestandteil sein wird, sondern der Wille der leidtragenden Bevölkerung.

    Ein Gespenst geht um in Europa .... frisst alles kahl, und wo es hintritt und sich ausbreitet, wächst kein Gras mehr. Es belügt und betrügt uns, bedroht uns dafür, dass wir es auch noch füttern. Es könnte, der Wesenbeschreibung nach, der Tod sein. Der Tod Europas und des Westens.

    • Undine
      04. Oktober 2010 11:59

      @Frondeuse

      Wollen wir hoffen, daß die Wirkung des Sarrazin-Buches nicht im Sand verläuft, sondern den Menschen nachhaltig klar macht, wohin das "Schiff Europa" steuert, wenn vom Kapitän abwärts alle satt und wohlig schlafen.
      Der SIEGESZUG des uns Europäern so wesensfremden ISLAM muß mit allen tauglichen Mitteln verhindert werden! Das sind wir auch unseren Vorfahren schuldig, die uns schon vor Jahrhunderten vor dieser Gefahr tapfer bewahrt haben.
      Wollen wir wirklich unser Erbe gedanken- und kampflos verlieren, ja verschenken?

    • Frondeuse (kein Partner)
      04. Oktober 2010 13:35

      @Undine

      Vielen Dank für Ihre regelmäßigen feedbacks ! Stimme Ihnen auch zu.

  17. Tertullian (kein Partner)
    04. Oktober 2010 08:55

    was nutzt das alles?
    längst gehört der Islam mittlerweile auch zu diesem "Deutschland",
    das als christliches Bollwerk des Abendlandes nicht mehr existiert!

    • Josef Maierhofer
      04. Oktober 2010 12:48

      Wollen Sie das untertützen ?

      Wollen wir nicht auch leben, oder haben wir schon alles aufgegeben, was wir jahrtausendelang erarbeitet haben ?

      Sind Sie schon zum Islam übergetreten ?

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      04. Oktober 2010 13:26

      @"Tertullian"

      Mit Verlaub gesagt, Sie machen Ihrem Namensgeber, einem mutigen und tüchtigen Schriftsteller und Apologeten (wenn auch leider am Ende seines Lebens vermutlich im Schisma), keine Ehre.

      Wäre der echte Tertullian auch so defaitistisch gewesen, dann hätte er nicht seinen gewaltigen Apologeticus geschrieben - der nicht umsonst geschrieben worden ist.

      Auch heute gilt: Die Gewalt fürchtet nichts so sehr wie die Wahrheit.

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 13:48

      @tertullian

      Derartige Überzeichnungen sind durchaus legitim um die restliche Eigenen aus den süßen Schlummern zu wecken.

      Bitte JM und WS die Meldung nicht zum Barwert nehmen.

      Den Multikultiheinis kann man ja sonst nicht klarmachen, dass ihnen die Hosen dann nicht mehr gehören wenn sie nicht bereit sind, die auch selbst hinaufzuziehen.

  18. mike1 (kein Partner)
    04. Oktober 2010 08:18

    sarrazin hat in seinem buch dankenswerter weise die wahrheit(en) ausgesprochen - nicht nur hinsichtlich der muslimischen missbrauchsgesellschaft, sondern auch in zusammenhang mit allen themen. die er - offensichtlich auch wissenschaftlich untermauert - aufgreift und so die ganze sozialistisch/utopisch/irreale traumfabrik ins reich des irrweges verweist.

    es ist ja interessant zu lesen, wie sich redakteure bemühen, sarrazin in fragestellungen und kommentaren herunterzumachen, beispiel heutiger kurier:" "fekter unterstützt den provokateur", "sarrazin gießt öl ins feuer", "umstrittene zahlen und falsche thesen", "spiegel oder zerrbild der dt. integration?" etc.etc.

    es zeigt jedenfalls, dass die journalsiten auch in keiner weise in der lage sind, das buch von sarrazin wirklich objektiv zu würdigen (vermutlich sind sie wie unsere politiker schlicht und einfach zu blöd (wie der berühmte wissenschafter w. faymann)!)

    zur info: ich habe im gegensatz zu den meisten kritikern das buch gelesen und ich stelle fest: er spricht mir meistens aus der seele...

    • Rosi
      04. Oktober 2010 11:56

      Jeder, der das Buch nicht gelesen hat, hat sowieso etwas versäumt.
      Es ist nicht nur informativ, sondern auch interessant geschrieben.

  19. Batman (kein Partner)
    04. Oktober 2010 07:14

    "Blamabel ist aber auch, dass man für Österreich nirgendwo an eine Statistik herankommt, die sich derselben Frage stellt. Wollen unsere Statistiker nicht oder dürfen sie nicht?"

    Blamabel ist viel eher, dass jemand der hier regelmäßig als Top Journalist betitelt wird entweder:

    - nicht fähig ist auf der Statistik Austria Homepage nach den Daten zu suchen die alles andere als versteckt sind.
    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/arbeitsmarkt/arbeitslose_arbeitssuchende/index.html
    Seite 23 im Schnellbericht

    oder

    - so scharf darauf ist alles als linke/rote/grüne/gutmenschliche/pc Verblendung zu inszenieren, dass er wieder einmal absichtlich die Fakten verdreht.

    • Schrei (kein Partner)
      04. Oktober 2010 07:36

      Erstens, du Top-Rechercheur, befindet sich auf Seite 23 gar nichts relevantes, zweitens ist die Quote der Nichtbeschäftigten auf Seite 51 zu finden und drittens, du Leuchte des Statistiknichtbegreifens mit dem Hirn einer Fledermaus, ist dort die Quote der Arbeitslosen und Arbeitssuchenden angegeben, aber nicht die Quote der sich von Sozialhilfe oder Mindestsicherung jahrelang erhaltenden Menschen. Nirgends ist eine Quelle zu finden, wie hoch der Anteil derer ist, die einzig von staatlichen Zuwendungen leben, nur jene, die beim AMS gemeldet sind werden erfasst.
      Wer anderen Leuten ans Bein pinkelt produziert eben nur Seiche.

    • Batman (kein Partner)
      04. Oktober 2010 08:27

      Auf Seite 23 finden sich "Erwerbstätige nach Staatsangehörigkeit, Geburtsland und Geschlecht"

      Um irgendeine Art von Sozialhilfe oder Mindestischerung zu erhalten muss man wohl (sofern im erwerbsfähigen Alter und keine sonstigen Einschränkungen) beim AMS gemeldet sein.

      Was du von mir verlangst (Sozialhilfe + Mindestsicherungsdauerbezieher) ist auch in der Unterberger Statistik überhaupt nicht enthalten bzw. besser - gesondert ausgewiesen. Die Unterberger Grafik also ist um nichts besser als die Daten der Statistik Austria. (ok sie hat kein tolles 3D Balkendiagramm)

      Also besser mal nachdenken bevor man mit der Gossensprache anrückt.

      Aber bitte vielleicht kommen jetzt die nächsten methodischen Anmerkungen zu den Statistik Austria Daten, darüber können wir gerne diskutieren. Kern der Sache ist aber folgendes: Es kann keine Rede davon sein, dass solche Statistiken in Österreich nicht geführt werden.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Oktober 2010 09:21

      Ich darf Sie darauf hinweisen, dass auf Seite 23 lediglich die Zahl der Erwerbstätigen aufgelistet sind, was keine Rückschlüsse darauf zulässt, ob die Nichterwerbstätigen Transferleistungen beziehen.

      Auf Seite 51 wiederum sind nur Arbeitslose aufgelistet. Aber erstens bezieht nicht jeder als arbeitslos Gemeldete Transferleistungen und zweitens sind hier nur Menschen erfasst, die sich beim AMS als arbeitslos melden.

      Türkenmuttis, die fünffach Familienbeihilfe beziehen und dazu auch noch Mindestsicherung vom Sozialamt sind sicher nicht beim AMS gemeldet.

      Die Statistik von Sarrazin zeigt hingegen eindeutig, wieviele Prozent der Migranten von Transferleistungen leben.

      Ich lege Ihnen nahe, in Zukunft besser zu differenzieren.

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 10:05

      Eine unfaire Argumentationsweise die häufig vorkommt.

      Statt eines Gegenargumentes wird auf einen Datenfriedhof verwiesen, der nicht sofort zu durchschauen ist, der etwas ähnliches bringt aber nicht das gefragte und der in hohme maß ehrfurchtgebietend daherkommt.

      Wer nicht sofort darauf reagieren kann, wird dann in einem nächsten Schritt aufgefordert zu schweigen, da dieser Punkt offensichtlich bereits durch die Wissenschaft im Sinne geklärt wurde. Und kann er darauf reagieren macht das auch nichts.

      Zwar ist Sarrazin davon auch nicht ganz freizusprechen, seine Sicht ist aber gegen den Mainstream und neu.

      Und ein weiteres: Es ist natürlich immer erforderlich, eine Datenmenge zu durchdenken. Das macht Arbeit und da ist nützlich, wenn neutrale Interpretationshilfen geboten werden. Diese zu lieferen wäre eigentlich die Aufgabe der Medien. Mittlerweile hat sich aber das starke Gefühl eingeschlichen, die Interpretationshilfen der Medien sind nicht neutral, auch und vor allem dann wenn sie das Ettiket "neutral" tragen. Sie sind vielmehr manipulativ.

      Daten zu liefern, die nicht richtig sind, ist offensichtlich eine Lüge und wehe dem der dabei erwischt wird. Die Manipulation erfolgt jetzt nicht einfach durch falsche Daten, sondern durch Verschweigen eines Teiles der richtigen. Dabei kann das Verschweigen auch durch Verstecken erfolgen. Das geht besonders bei großen Datenmengen recht einfach.

      Ich möchte mich daher - obwohl ich eigentlich gegen jede Verschwörungstheorie bin - zu der Vermutung verschweigen, dass die Daten, deren Fehlen AU bemängelt eigentlich vorhanden sind. Oder was glaubt man denn, wozu die Sozialversicherungsnummer gut ist? Etwa nur zur Unterscheidung der vielen grünen Karten?

    • Robert Bond (kein Partner)
      04. Oktober 2010 12:44

      der Hinweis mit den Arbeitslosenzahlen ist wichtig, führt er doch Sarrazins 43% ad absurdum. Dabei fehlt nämlich die Information, ob der Lebensunterhalt zur Gänze mit Hartz IV bestritten wird oder nur zum Teil, bzw. wieviele der Bezieher arbeitslos gemeldet sind. In Deutschland scheint man nämlich auch als Hartz IV Bezieher auf, wenn man Vollzeit arbeitet, aber so wenig verdient, dass man staatliche Zulagen (z.B. für die Wohnung) erhält. So lange diese Informationen fehlen, lässt sich aus den Zahlen nicht ableiten, ob die Muslime eine arbeitsunwillige oder nur eine unterprivilegierte Gruppe (working poor) darstellen.

      Und noch zur Genetik: Könnte mir einer der hier versammelten Experten und Innen freundlicherweise erklären, warum Muslime sowas wie einen gemeinsamen genetischen Hintergrund haben sollen?

    • inside
      04. Oktober 2010 13:12

      bond

      Wenn die Koranabonnenten zu blöd sind um Jobs zu bekommen, die kein Hartz IV bedingen, dann sind's auch keine Bereicherung.
      Von Integration ganz zu schweigen.
      Auch ein Kebabschäler ist für Europa eine Fehlbesetzung!
      So gesehen stimmt die Graphik!

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 13:57

      Bond:

      Eigentlich könnte ich auf mein vorheriges Posting verweisen.

      Ich möchte aber an unseren ehem. Kanzler Sinowatz erinnern, der unter dem Gelächter aller verkündete, dass er zur Kenntnis nehme, dass Waldheim nicht bei der SA war sondern nur sein Pferd.

      Nach solchen Postings wie dem Ihren frage ich mich immer, ja warum kommen denn alle nach Europa? Was macht den diesen neonazistischen Völkerkerker so attraktiv?

      Und zur Genetik: Sarrazin hat das wie ich höre zurückgenommen. Auf der anderen Seite höre ich, dass es ein Legastenikergen, eines für unruhige Schüler und eines Menschen mit Moral und eines für solche mit ohne Moral geben soll. Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Aber vielleicht mach einmal jemand eine Anzeige gegen die Internetseitenbetreivber, die Gentests für Rassenzugehörigkeit anbieten. Das darf es ja dann auch nicht geben.

    • Reno Barth (kein Partner)
      04. Oktober 2010 14:31

      da kommt jetzt schon wieder alles durcheinander. Ob's ein Legasthenikergen gibt oder nicht, ist eine Frage. Wie das mit der Genetik ganzer Völker aussieht, ist wieder eine andere.
      Dabei ist naheliegend, dass es genetisch homogenere (also z.B. die kleinen und bis vor kurzem ziemlich steinzeitlich lebenden Völker auf den Andamanen) und weniger homogene Gruppen gibt. Wenn man einen Blick auf die Geschichte des Vorderen Orients und Anatoliens wirft, wird ziemlich schnell klar, dass die Menschen dort zu den genetisch weniger homogenen Gruppen gehören müssen. Die Behauptung, Türken seien aus genetischen Gründen klüger/dümmer, größer/kleiner oder sonstwie verschieden von anderen genetisch wenig homogenen Gruppen wie den Deutschen, ist also schlichter Bödsinn. Oder einfacher: Es gibt kein "Türken-Gen".

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 17:25

      RB

      Es kommt immer alles durcheinander. Und man zieht sich den Strunk Kohl aus der Suppe der gerade zum Salat passt.

      Sarrazin sagt GEn und alle plappern nach, er hätte von einem Türkengen gesprochen. Und auch wenn es ein Basken gen geben sollte, so gibt es sicher kein Türken gen.

      Die Genetik sollte man in dieser ganzen Sache überhaupt besser aus dem Spiel lassen. Denn sie erklärt in unserem Zusammenhang nichts, was man mit anderen Kriterien nicht ebensogut, wenn nicht besser erklären könnte. Das Gen hat nur den Nachteil, dass es ohne Genektiklabors nicht erkannt werden kann und die Ergebnisse eines Gentests mit dem normalen Menschenverstand nicht nachvollzogen, wenn Sie wollen überprüft werden können.

      Und nocheinmal: Sarrazin hat doch seinen Gen-sager mit einem Ausdruck des Bedauerns zurückgezogen und außerdem ist der Sager für den Argumentationszusammen hang nicht von Bedeutung. Wie oft muß man das noch feststellen.

    • Reno Barth (kein Partner)
      04. Oktober 2010 18:07

      cmh

      Das macht einen Riesenunterschied, weil sich nämlich die Frage stellt, ob man, wie der Bürgermeister von Neukölln meint, die bestehenden Probleme mit Bildung, Bildung, Bildung lösen kann. Sarrazin scheint hingegen der Ansicht zu sein, dass Migranten aufgrund ihrer Gene ohnedies zu deppert seien um was zu lernen. Das hat er nicht nur einmal, sondern mehrfach gesagt und das halte ich für nicht plausibel und ärgerlich.

    • cmh (kein Partner)
      04. Oktober 2010 19:59

      Bildung ist in diesem Zusammenhang nichts anderes als ein Synonym für Integration und Assimilation. Koranschüler sind auch gebildet aber nicht in dem hier erforderlichen Sinn.

      Bildung ist in erster Linie vom INteresse und erst dann von Bildung im Sinne von Ausbildung abhängig.

      Ich glaube auch nicht, dass es Sarrazin darum ging - so wie jetzt alle tun - zu sagen, dass Migranten dumm wären, sondern seine Hauptaussage ist doch vielmehr, dass die Deutschen dumm sind, sehenden Auges in dieses Schlamassel hineinzugehen.

    • Münchhausen (kein Partner)
      05. Oktober 2010 08:09

      Es wird halt von den Linken immer alles so lange verbogen und verdreht, bis es wieder in ihr Weltbild passt.
      Das Juden-Gen, von dem Sarrazin sprach, wurde von Juden postuliert, um die Überlegenheit des Judentums über alle anderen zu erklären und es gibt noch heute jüdische Angebote zu Gentests, ob man einem bestimmten jüdischen Stamm entstammt. Diesen Sager ausgerechnet zu benutzen, um dem bekennenden Juden-Bewunderer Sarrazin als Antisemiten und Faschisten hinzustellen, dafür ist sich die Linke nicht zu blöd, aber ein immer größerer Teil des Volkes zu ungebildet, um nicht für blöd verkauft zu werden und diesen Schwachsinn zu glauben.
      Doch da sich die linke geifernde Meute schon darauf einschießt, die "also" in Sarrazins Sätzen zu zählen um ihn anzupatzen zu können (weil er kein so staatsmännischer Redner wie der Wampo oder die Fayperson ist?), kann man über Sarrazin nicht mehr reden, ohne dass die Disksussion von linker Seite sofort auf lächerliche Nebenthemen geführt wird, denn SARRAZIN HAT RECHT, deshalb kann er argumentativ nicht angegriffen werden, persönlich aber sehr wohl.

  20. fosca
    03. Oktober 2010 22:46

    Nachdem heute auch noch der Deutsche Bundespräsident Wulff als erster Mann im Staate den Islamismus zur Brust genommen hat, weiß man, daß die oben beschriebenen Entwicklungen nicht mehr aufzuhalten sind.
    Einmal mehr gilt >>>>>> die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber! :-(

  21. Baldur Ainarin
    03. Oktober 2010 18:09

    Bis zur Einführung der Gesundheitskarte-besser bekannt unter dem Namen e-card-habe ich als niedergelassener Arzt in einer durchmischten Gegend eines an und für sich bürgerlichen Wiener Bezirkes die Möglichkeit gehabt, über die Dienstgeber meiner Patienten für mich eine Statistik zu erheben. War für einheimische Wiener und solchen mir südslawischen Wurzeln das Arbeitsamt (AMS) nur in relativer Mehrheit der Dienstgeber,bezogen Migranten aus der Türkei oder Nordafrika in mehr als 50% ihr "Gehalt" vom AMS.
    Kinder aus Migrantenfamilien erhalten,ohne einen Tag gearbeitet zu haben,bis zu ihrem Hauptschulabschluß im zarten Alter von 21 Jahren Arbeitslosengeld. Unter dem Titel der Familienzusammenführung werden die Großeltern aus Ostanatolien oder von der Walachei nach Österreich verbracht, um dann unter Nachsicht der Beitragszahlungen neben einer Ausgleichsrente (EU sei Dank!) auch noch in den Genuß des Pflegegeldes zu kommen! Die Wiener Politik macht dies möglich !Es hat sich auch in den ostanatolischen Gebieten herumgesprochen, daß die medizinische Versorgung der durch Cousinheiraten entstandenen armseligen Behiderten in Österreich besonders gut ist. Auf unsere Kosten lassen unsere Politiker den Migranten nur jede erdenkliche Wohltat zukommen.

    • Undine
      03. Oktober 2010 23:06

      @Baldur Ainarin

      "Auf unsere Kosten lassen unsere Politiker den Migranten jede nur erdenkliche Wohltat zukommen."

      Vielleicht erinnern sich noch einige daran: Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus machte jemand den Vorschlag, die "Siebenbürger Landler", deren ursprüngliche Heimat u. a. das Salzkammergut war, nach Österreich zurückzuholen und geschlossen, als Dorfgemeinschaft, in Kärnten anzusiedeln.
      Es hätte auch keinerlei Verständigungsschwierigkeiten gegeben. Und sie wären fleißig und anständig gewesen!

      Zu Kaiserin Maria Theresias Zeiten waren diese bedauernswerten Menschen auf Grund ihres Glaubens (Protestanten) aus ihrer alten Heimat vertrieben und in von Türkenkriegen und Pest entvölkerten Landesteilen, eben in Siebenbürgen, angesiedelt worden.

      Diese "Siebenbürger Landler" waren DIE Menschen, denen gegenüber wir Österreicher die tatsächliche VERPFLICHTUNG gehabt hätten, sie mit offenen Armen in ihrer angestammten Heimat willkommen zu heißen und ihnen JEDE HILFE zuteil werden zu lassen.

      Es hätte damals eine große Schuld an diesen Menschen gutgemacht werden können.
      Soweit ich mich erinnere, war Jörg Haider der einzige Politiker, der für diese Menschen sprach.
      Und wenn ich mich weiter erinnere, hieß es aus Wien: Das kommt zu TEUER.
      Damit war die Sache erledigt.

      Aber eines ist sicher: Diese Menschen, die Siebenbürger Landler, wären uns nicht auf der Tasche gelegen! Diese Mentalität liegt ihnen fern!

    • Brockhaus
      03. Oktober 2010 23:38

      Und auf wieviele Malversationen mit der e-card sind Sie schon dahintergekommen. Ich glaube das sollte man auch einmal erwähnen.
      Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger meint dazu nur lapidar, eine Änderung der e-card, um einen derartigen Betrug hintanzuhalten, käme zu teuer und stünde in keiner Relation zu den Einsparungen!!

    • Wertkonservativer
      04. Oktober 2010 06:45

      Werter Baldur Ainarin,

      von Ihrem aufrüttelnden und erhellenden Beitrag ließ ich mich gerne aus dem Gelbsternderlbereich schießen! Meine Hochachtung!

    • Wolfgang Bauer
      07. Oktober 2010 15:18

      Warum machen das die Sozialisten wohl? Warum wollen sie so viele hereinholen? Koste es uns was es wolle?

      Wegen der Wählerstimmen! Sie sind jetzt auf Dauer unschlagbar!

  22. simplicissimus
    03. Oktober 2010 16:57

    als seit jahrzehnten intensiv multikulturell lebender rechter (ja, sowas gibt es) möchte ich meine prinzipielle position zu diesem themenkreis darstellen:
    da ich beruflich und auch familiär in engstem zusammenleben viele erfahrungen in kulturkreisen aller kontinente (ausser australien) gesammelt habe und noch sammle, habe ich gelernt, menschen in erster linie nach ihren persönlichen eigenschaften zu beurteilen und erst in zweiter linie nach kultureller zugehörigkeit. trotzdem zweifle ich nicht daran, dass unterschiedliche völker/kulturen im durchschnitt unterschiedliche intelligenzniveaus besitzen, wie immer man gerade intelligenz definiert und misst. ich halte mich allerdings mit kommentaren diesbezüglich extrem zurück, denn erstens kann man an diesem fakt nichts ändern und zweitens ist es unfair, echte oder vermeintliche angeborene intelligenzvorteile breitzutreten. völlig falsch ist jedoch das de-facto verbot der pc, darüber nicht einmal sachliche diskussionen zuzulassen, ohne proponenten derselben sofort zu diffamieren.

    ganz was anderes ist es, unterschiede herzuleiten von kulturellen einflüssen, einstellungen, mentalitäten aus der gesellschaft heraus geboren. hier sehe ich es geradezu als pflicht, diese - auch wieder möglichst sachlich - aufzuzeigen und problemlösungen anzusprechen, wenn als notwendig befunden.

    das ansehen der deutschen und österreichischen rechten hat durch die 2 weitgehend selbst verschuldeten und katastrophal verlorenen kriege in kombination mit den naziverbrechen nicht nur extrem gelitten, es ist auch weltweit zu einem prügelbedürftigen under-dog erklärt worden. alle POSITIVEN werte, die unsere völker so stark gemacht haben, wurden dabei von der linken flugs auf den selben müllhaufen geschmissen, um sich politische vorteile zu verschaffen. das kulminiert in der - neuen - position der linken, dass es ohnehin kein verlust sei, wenn der deutsche michel ausstirbt, alles, was ihn ersetzt, kann ja gar nicht schlechter sein.

    nahtlos geht es nun zum thema bevölkerungsschrumpfung auf der einen und bevölkerungsexplosion auf der anderen seite. aus ökologischer sicht kann man argumentieren, dass die erde ohnehin schon im eigenen müll erstickt und daher bevölkerungsstagnation oder massvolle schrumpfung das motto der zukunft sein sollte. soweit so gut, würde das weltweit annähernd überall gleich passieren.

    tatsächlich jedoch muss man - politisch vollkommen unkorrekt - feststellen, dass die vöker, die sich selber mit leichtigkeit erhalten und auch umweltprobleme lösen können, ziemlich radikal schrumpfen und vorwiegend die völker, die definitiv ernährungs- und umweltprobleme mit ihrem wachstum haben, teilweise geradezu im geburtenzuwachs ersticken. dies wird ermöglicht durch die - humane - zurverfügungstellung von medikamenten, sauberem wasser, mehr hygiene und führt - unbeabsichtigt - zu einer proliferation eines milliardenproletariats, das kaum in der lage ist, sich selbst zu ernähren, weil viele dieser gesellschaften zwar in den genuss der postindustriellen medizinischen usw. errungenschaften gelangen, aber sich teilweise noch in einem vorindustriellen gesellschaftlichen stadium befinden und nicht in der lage sind die nötigen strukturen für dieses wachstum aus eigener kraft aufzubauen. mit anderen worten: der stoff, aus dem der dritte weltkrieg gemacht sein wird oder zumindest eine serie von nord-süd auseinandersetzungen a la 30-jähriger krieg.

    zurück zu ö, d und westeuropa: was sarrazin zeigt, ist, dass völker, die die kultur hätten, leitbilder zur lösung der demographischen probleme zu sein, schrumpfen, sich durch naiv-masochistische und dekadente "fortschrittlichkeiten" selber eliminieren und durch viel weniger entwickelte kulturen ersetzt oder von ihnen aufgesaugt werden. die welt wird so garantiert nicht besser werden, das kann ich der linken heute schon prophezeihen, es wird wie im kommunismus die natur des menschen wieder oberhand behalten.

    mir tut es um unsere hochentwickelte zivilisation im deutschen sprachraum leid, die noch mehr als andere westliche kulturen leichtfertig in den gully gekippt wird - mit den hinlänglich bekannten und diskutierten methoden.

  23. durga
    03. Oktober 2010 16:28

    Lieber AU,

    bezüglich Vorhandensein österreichischer Daten zu Migration, Anteil der Beschäftigten, etc. muß ich widersprechen. Die Daten der Statistik Austria (Wien, 2010-08-04) legen die gesamte Problematik mehr als eindeutig dar und sind frei abrufbar. Siehe:
    "Statistisches Jahrbuch für Migration & Integration 2010: Integration je nach Zuwanderergruppe unterschiedlich vorangeschritten." (http://www.statistik.gv.at/web_de/presse/051839 ). Ich zitiere:

    " Anfang 2010 gab es 895.000 ausländische Staatsangehörige in Österreich (10,7% der Bevölkerung). Im Durchschnitt des Jahres 2009 lebten rund 1,468 Millionen Personen (17,8%) mit Migrationshintergrund in Österreich. ...Mit 496.000 waren Personen aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten die größte Gruppe, gefolgt von rund 248.000 Personen mit türkischem Migrationshintergrund.....

    Der überdurchschnittliche Anteil gut qualifizierter Migrantinnen und Migranten ist vor allem auf Zuwanderung aus der EU (in erster Linie aus Deutschland) zurückzuführen, wogegen Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei deutlich geringer qualifiziert sind. ..."

    "Personen mit Migrationshintergrund stehen in geringerem Maße im Erwerbsleben. So lag die Erwerbstätigenquote von Migrantinnen und Migranten im Jahr 2009 bei 64%, jene der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund dagegen bei 74%. Dieser Unterschied ist wesentlich auf die niedrigere Erwerbsbeteiligung von Migrantinnen, insbesondere von türkischen Frauen (39%), zurückzuführen. ..."

    "2009 war die Arbeitslosigkeit der ausländischen Staatsangehörigen mit 10,2% deutlich höher als jene der Österreicherinnen und Österreicher (6,7%, nationale Definition). Allerdings waren (im Durchschnitt höher qualifizierte) Zuwanderer aus EU-Staaten weitaus weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als (geringer qualifizierte) Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten..."

    Dazu in Zahlen aus Tabelle 2. der Statistik "Erwerbstätigenquote und Bildungsstand 2009"
    Erwerbstätige - Pflichtschulabschluss Hochschulabschluss in %
    Ohne Migrationshintergrund: 73,5 13,3 13,7
    aus ExJugoslawien (ohne Slo) 66,0 39,1 5,2
    aus Türkei 53,8 68,3 (3,6)

    Tabelle 3. Arbeitslosenquote und Armutsgefährdung [%]

    Österreicher 6,7 10,7
    aus Türkei 13,9 47,2

    Dazu gibit es noch eine 2008 aus Mikrozensuserhebungen zusammengestellte, sehr ausführliche Dokumentation (253 Seiten) "ARBEITS- UND LEBENSSITUATION VON MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN IN ÖSTERREICH". Interessant ist hier z.B. auch der von türkischen Migranten genannte Grund für die Einreise nach Österreich. Von Männern zwischen 15 und 74 Jahren geben 29 % an Arbeit gesucht zu haben, 27 % als Kind und ein gleich hoher Anteil auf Grund von Familienzusammenführung eingewandert zu sein. Bei Frauen dieser Alterstufe sind rund ein Drittel als Kind gekommen, 57 % auf Grund von Familienzusammenführung - Arbeit hat wohl keine gesucht.

    Es wäre schön, wenn Teilnehmer an diesem Blog zur Verbreitung der Statistik.Austria Daten beitragen könnten - zweifellos objektiver Daten, die aber unsere Politiker offensichtlich nicht zur Kenntnis nehmen können oder wollen.

  24. Kurt22
    03. Oktober 2010 15:00

    Hat eigentlich den Faymann noch keiner für seine Aussage, alle Menschen kämen gleich intelligent zur Welt, geklagt?? Ein bisserl Ehrenbeleidigung oder so müßte da doch drinnen sein. Man stelle sich Österreichs Wirtschaft mit lauter Leuten auf dem Niveau vor!
    Und nochmals ein Vergleich aus Deutschland:
    1970: 3 Millionen Ausländer, 1,8 Millionen in Arbeit
    2010: 7,5 Millionen Ausländer, 1,8 Millionen in Arbeit!

  25. RR Prof. Reinhard Horner
    03. Oktober 2010 14:46

    reinhard.horner@chello.at

    Lerngeschehen als Bildungsgeschehen: Individualität – Gemeinschaft – Persönlichkeit

    Die nicht wenigen Leute, die sich mit Thilo Sarrazins Darlegungen nicht auseinandersetzen, sondern ihn brutal schächten möchten, haben allesamt ihre üblen Gründe, die kaum zu verbergen sind. Nicht zuletzt sind auch Folgerungen aus Sarrazin für die Bildungspolitik durchaus einer eingehenden Diskussion wert.

    Die menschlichen Lebenswege werden durch endogene und exogene Faktoren getragen. Die zwei endogenen und die exogenen wirken stets zusammen zu einem Produkt, nicht abgesondert zu einer addierbaren Summe. Endogen wirken die (genetische) Veranlagung und die Kräfte der Eigengestaltung einschließlich der Selbstmotivation, exogen mannigfaltige Umweltfaktoren – von der intentionalen Erziehung bis zu diffusen Einflüssen.

    Drei Irrtümer, die mit eilfertigen Vereinfachungen vermeintliche Sicherheit verheißen, sind entschieden auszuräumen.

    Der erste möchte schier alles genetisch vorbestimmt wissen. Er übersieht, wie wenige fertige und wie viele offene Anlagen jeder Mensch von seiner Natur aus mitbringt.

    Der zweite möchte den Menschen als tabula rasa sehen. Für ihn sollen alle Menschen gleich sein, so dass sie sich durch den Einsatz der Umwelt (beliebig) „begaben“ lassen, es also nur auf gezielte Umwelteinwirkungen ankommt. (Wie sich das fertige „absolute Gehör“ oder andererseits irgendetwas ohne ausreichende Veranlagung aus der Umwelt „begabend“ herstellen ließe, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis.)

    Der dritte Irrtum vermeint, die Wirksamkeitsanteile von Anlage und Umwelt additiv erfassen und in Prozentsätzen darlegen zu können. Er übersieht nicht nur, dass die beiden Faktoren nur gemeinsam zur Wirkung gelangen, sondern lässt überdies – wie die beiden anderen Irrtümer auch – die Faktoren der Reifung und der Prägung sowie den Faktor Eigengestaltung völlig außer Acht. Möglicherweise könnte in % gemessen werden, wie weit die Ergebnisse der vereinten Wirkung der Faktoren von einem Nullpunkt oder von einem Maximal- bzw. einem Bestzustand entfernt zu liegen kommen.

    Die Menschen werden als Individuen geboren und entwickeln sich als solche in Gemeinschaften zu Persönlichkeiten. Stets mit Stärken und mit Schwächen! Stets mit ähnlichen und unterschiedlichen sowie mit Stärken und Schwächen verschiedener Intensität und Menge! (Wer könnte zum Beispiel dem unstrittigen Universalgenie Goethe mit objektiven Befunden ebenso hohe soziale Kompetenz und Musikalität zusprechen? Wer einem Blinden die Entwicklung hoher Sensibilität des Hörens und des Tastens absprechen?)

    Das persönliche Erwachsenwerden vollzieht sich mit Schritten der Reifung von Anlagen, mit manchen prägenden Ereignissen und mit vielerlei Lernprozessen, wobei dem ausübenden Erfahrungslernen nicht geringe Bedeutung zukommt. Zugleich spielen innere und äußere Hemmungen eine große Rolle. Insgesamt führt der Weg zur Persönlichkeit in der Überwindung von Abhängigkeiten und Gegenabhängigkeiten zur gemeinschaftsfähigen Autonomie – mit selbst gewählten Bindungen. Anders ausgedrückt: von zwanghaften Unterordnungen zur geordneten Lebensführung.

    Wer mit besonderem Interesse vom Faktor Veranlagung aus die Sachverhalte überprüfen will, kann seine Orientierung am bekannten Beispiel der Familie Bach mit ihren vielen Generationen Musikern ansetzen und u. a. ins Auge fassen, ob vielleicht in dem heute seltsamerweise oft gescholtenen „Bildungsbürgertum“ auch Abstammungen und nicht bloß privilegierte Lebenslagen ursächlich sind. Nicht weniger verdienen jedoch jene Fälle Beachtung, wo Genies förmlich aus dem Nichts hervorkommen – wie ein Leonardo da Vinci. Im Zuge dessen lassen sich Hinweise gewinnen, wie in „bildungsfernen“ Bevölkerungskreisen schlummernde Geistes-, Gemüts- und Handlungskräfte auffindbar sind. (Übrigens: in der Nähe oder Ferne zu welcher Bildung?)

    Auch Hochbegabte können verkümmern, wenn sie nicht die Einheit angemessener Förderung und Forderung erfahren. Und selbst hoch gebildete Menschen können an inneren und äußeren Umständen bitter scheitern. (Vielleicht wäre Maximilian von Mexiko ein Beispiel hierzu.)

    Für ein zukunftstaugliches Lerngeschehen als Bildungsgeschehen ist es vonnöten, primär inhaltliche und methodische Bedenklichkeiten zu überwinden:
    * z.B. ein Programm (Regierungsprogramm) demzufolge Leistungsstarke gefordert und Lernschwache gefördert werden sollen, als ob es nicht immer Stärken und Schwächen gebe und sich die notwendige Einheit von Fordern und Fördern auseinanderdividieren ließe,
    * z.B. ein derartiges Fokussieren auf die Behebung von Defiziten, wodurch die Mobilisierung anderweitiger Stärken verabsäumt wird,
    * z. B. die Reduzierung der Sinnbezüge und Funktionen des Lernens auf jeweils aktuelle Nützlichkeitsanforderungen,
    * z.B. eingeschränkte Mobilitätsvorgaben, die in die Nähe von Austauschbarkeit und Beliebigkeit rücken,
    * z.B. fahrlässige oder absichtliche Uniformierungen, Vermassungen,
    * z.B. eine geradezu bürokratische Rangordnung der Bildungshöhen, die alles unterhalb der Akademikerquote abwertet,
    * z.B. immer weitergehende pflichtige Einlagerungen des Reifungs-, Prägungs- und Lerngeschehens in staatliche Einrichtungen,
    * z.B. die Verminderung der Bildungsauseinandersetzungen auf die Differenzen der organisatorischen Vorlieben.

    Wer mit Hilfe von Bildungssystemen die gesellschaftlichen Verhältnisse fortführen oder sie mehr oder minder radikal verändern möchte, wird sich letztlich daran messen lassen müssen, welche Arten von Gemeinschaften er herbeiführen will und wie er es mit den menschlichen Unterschieden hält, welche realen Chancen und welche Wertschätzungen den Menschen auf ihren tatsächlichen Lebenspositionen – von den erfolgreichsten bis zu den geringsten – entgegengebracht werden. Oder führt die an sich äußerst lobenswerte Parole: „Mehr Arbeiterkinder an die Hochschulen!“ unaufhaltsam zur Abwertung der Arbeiter? Könnte und sollte eine Quotensteuerung nach dem Muster der DDR oder ähnlicher Regime angewendet werden?

    Alle Lernarten sind im Blick zu behalten. Für das schulische Lerngeschehen ist besonders zu beachten, dass es nicht nur ständige Obsorge gegen Erstarrungen braucht, sondern auch für Gelassenheit (Muße) und hierzu entlastende Ordnung, um die für ein ergiebiges Lernen erforderliche Konzentration möglich zu machen.

    Mit welchen Qualitäten und Qualifikationen sollen die akademischen Studien in Angriff genommen werden? Welche sollen am Ende herauskommen? Genügen schon größere Zahlen an Studierenden oder mehr Absolventen, gleichgültig welcher Art? Oder hegen wir konkrete Vorhaben, das Niveau unserer hohen Schulen dermaßen einzurichten, dass sie die besten menschlichen Kräfte zur Entfaltung bringen? Wie viel Verschulung mit abprüfbaren Lernstoffmengen verträgt das Studium? Was wird an Spezialisierung, an umfassender Persönlichkeitsbildung und an forschungsorientiertem Arbeiten betrieben?

    Auf dem schon länger dringend gebotenen Reformweg von der kurzgriffig rücksichtslosen Erfolgsgesellschaft zu einer nachhaltigen, solidarischen Leistungskultur ist der Wechsel von der Herrschaft des Maximierens zum Streben nach Optimalem unerlässlich. (Nur) qualitatives Wachstum kennt keine Grenzen. Leider auch Dummheit, Unvermögen nicht.

    Es ist schon seltsam, was alles mit Gleichheit und mit Freiheit (von) angestellt werden kann, sobald Brüderlichkeit zwangsweise auferlegt wird oder man ihrer vollends verlustig geht.

    Im Übrigen entbehrt es nicht der Skurrilität, wenn just aus solchen Kreisen, die sich die Herstellung maximaler Gleichheit der Ansprüche auf ihre Fahnen schreiben, lauthals die Kritik ertönt, es gebe keine achtbaren, keine charismatischen führenden Persönlichkeiten mehr. Es fehlten die Vorbilder. Tatsächlich sprechen daraus weniger aristokratische als autoritäre Erwartungen. Nicht selten kommt ein Schuss Untergangsmentalität mit etwas Verschwörungstheorie und Sündenbockverhalten hinzu.

    • Brigitte Imb
      03. Oktober 2010 20:52

      Vor einigen Jahren nahm ich an einer Führung durch die Universität v. Oxford teil. Sehr interessant!
      U.a. erklärte uns die Führerin das System des "Studentenkredites". Wer akademisch entspricht erhält durchaus die Chance vorfinanziert zu werden, denn die Absoventen DIESER Uni erlangen Positionen, die ihnen eine problemlose Rückzahlung, der nicht gerade geringen Studienkosten, ermöglichen.

      Im ö. System soll jedem "Sonderschüler" ein Studium ermöglicht u. finanziert werden und keine Rede v. Kostenerstattung bei Abbruch des Studiums.

      Die Anforderungen in allen Bereichen ständig zurückzustutzen und Gleichmacherei zu erzwingen, wird dazu führen, dass sich auch Österreich abschafft.

  26. thomas lahnsteiner
    03. Oktober 2010 13:49

    Die traurigste figur in sachen Sarazin geben wieder einmal unsere gleichgeschaltete presse und der ORF ab...die üblichen linken phrasen, die einem zum hals heraushängen, werden bis zum erbrechen strapaziert.
    Wobei ein frank schirrmacher unter den österreichischen tintenstrolchen nicht auszumachen ist. was intelligenz und belesenheit betrifft, ist frank schirrmacher unter den politisch korrekten noch der intelligenteste.
    die dummheit seiner österreichischen pendants wird nur noch von ihrer borniertheit und ihrem scheinheiligen intrigantentum übertroffen. diese eigenschaften sind spiegelgleich bei den politischen medienbetreuern dieser meute, nämlich der laura und dem ostermayer, in reichem masse vorhanden

  27. inside
    03. Oktober 2010 12:37

    ... OT ...

    BETRIFFT ALLE!

    BITTE UNTER GASTKOMMENTARE NACHSEHEN!

  28. Xymmachos
    03. Oktober 2010 11:55

    Betr.: IQ und genetische Prädisposition.
    Daß der weltberühmte Wissenschaftler Werner Faymann erklärt hat, alle Menschen kämen gleich intelligent zur Welt, stellt seiner wissenschaftlichen Aufrichtigkeit ebenso wie seiner Selbstverleugung ein schönes Zeugnis aus. Muß er jetzt doch eine Erklärung dafür anbieten, wieso's mit seinem angeborenen Einheits-IQ seither so bergab gegangen ist. War's das Elternhaus? Die erste Sozialisation bei den Roten Falken? Oder war erst das intellektuelle Ambiente im Wiener Rathaus für das nun manifeste IQ-Defizit verantwortlich?

  29. Martin Bauer
    03. Oktober 2010 11:27

    Hier wird unter den Kommentierenden um des Kaisers Bart gestritten.

    Die in der Graphik angeführten Zahlen sind voll aussagekräftig, auch ohne absolute Gesamtbevölkerungszahlen.

    Im Gegenteil. Würde man in der Graphik die Gesamtzahlen einsetzen (man lese Sarrazins Buch bitte, bevor man urteilt!) würde sich zwar absolut ein Überhang der deutschen Bevölkerung ergeben, die Aussagekraft wäre aber dahin!

    Es ist unumstritten, dass der Grossteil der Moslems, Migranten, Menschen mit Migrationshintergrund (laut Definition auch deutsche Staatsbürger!) im Verhältnis zu Ihrer Anzahl, von Hartz IV leben.

    Nicht mehr und nicht weniger sagt diese Graphik.

    Im übrigen sollte man dem Link im Tagebuch (FAZ) folgen.
    Es ist mir nicht bekannt, ob das Interview schriftlich oder mündlich erfolgte.
    Im zweiteren Fall wäre die Faktenkenntnis aus dem Gedächnis des Herr Sarrazin sensationell. Wo kann man in der österreichischen Presselandschaft zwei nur annähernd gute Interviewpartner finden.
    Nirgendwo!

  30. Josef Maierhofer
    03. Oktober 2010 11:03

    Diese Graphik und die über die Geburtenraten sind der archimedische Punkt, das Schwarzpulver an der Zündschnur.

    Ich hielte das gesamte Buch von Sarrazin für eine Pflichtlektüre aller Politiker, die für das Volk da sein wollen.

    Gibt es da noch welche von dieser Sorte ? Sarrazin war einer, er wurde öffentlich abserviert.

    Was sind die Aufträge der Politik an die Statistik Austria ? Schweigen, Vertuschen, Unnötige Statistiken, die wirklich benötigten gibt es nicht, wie bei den Medien.

    • Observer
      03. Oktober 2010 12:29

      Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister (entspricht in etwa einem Wiener Bezirksvorsteher) vom sehr geforderten Berliner Stadtbezirk Neukölln hat ähnliche Einstellungen wie Thilo Sarrazin. Allerdings macht er zeitweise auch einen Schritt zurück, damit er nicht mit seiner Partei (SPD!) und der Gesellschaft total aneckt. So "relativiert" er nun einige seiner Aussagen, welche Sarrazin in seinem Buch zitiert.

    • Samtpfote
      03. Oktober 2010 12:34

      observer

      ... obwohl er sie gegengelesen hat ...
      Rückgrat kann man nicht kaufen, das hat man oder nicht.

  31. Karl Rinnhofer
    03. Oktober 2010 10:50

    Ein Aspekt aus der zutreffenden Analyse soll hier herausgegriffen werden: Das beharrliche Leugnen genetischer Unterschiede im Kontext der Schulpolitik sowie das Relativieren von Anspruchsnivaus auf "Vorgaben" von Migranten.

    An Höheren Schulen erfolgt nach dem Entfall der Aufnahmsprüfungen die Wahl des Schultyps durch freie Wahl ("Elternrecht"), allzu oft prestigegeleitet und - horribile dictu - ohne jede Berücksichtigung der Eignung. Nicht gesellschaftlich Sich-hochqualifiziert-in-dIe-Gesellschaft-Einbringen-Wollen erscheint als Motiv, sondern das im Grunde fragwürdig-negative Ziel von Vermeidung künftiger manueller oder sonstwie fälschlich als "minderwertig" geltender Arbeit.

    Nach der (durchaus nachvollziehbaren) Abschaffung punktueller Aufnahmsprüfungen mit ihrer möglicherweise unverhältnismäßig schicksalshaften Auswirkung folgte anstelle der mangels Eingangsvoraussetzungen zu fordernden langfristigen Beobachtung mit Zuweisung an angemessene Ausbildungswege "ohne Gesichtsverlust" eine Pädagogik des Schiebens und Ziehens mit unendlichem Input und fragwürdigem Output auf niedrigsten Niveau. Man spricht von "Begaben" und von "Motivieren" - als ob jeder Mensch das gleiche unbeschriebene Blatt mit identischer Disposition wäre. Jede Leistungsverweigerung von SchülerInnen (ich ersuche um Verständnis für die fortan nicht "gendergerechte", geschlechtsneutrale Formulierung) wird dadurch im Sinne einer "Beweilslasttumkehr" immunisiert. Wenn objektiv Ungeeignete und zudem nicht anstrengungsbereite Schüler (Nicht-)"Kompetenz-begründet" negativ beurteilt werden (müssen), wird dem Lehrer die Schuld gegeben, weil er nicht "motivierte", nicht "individualisierte", "keine Unterrichtserfolge" aufzuweisen hat, Ein widerlicher Berufungsmechanismus wird in Gang gesetzt; Lehrpersonen, die Berechtigungen verwehren, weil sie sich den Erwartungen von Nachfolgeinstanzen verpflichtet fühlen, findet sich regelmäßig in exponierter Position wieder und müssen sich nach allen Seiten rechtfertigen und nachgerade ent-schuldigen (!).

    Dass falsche Schulwahl, Nicht-Annehmen von Unterstützungsangeboten, mangelnde Begabung eine Rollle spielen könnte, wird ignoriert. So kommt es, um diesen Mechanismen zu entgehen, zur Berechtigungsinflation durch Relativierung, zu Anforderungsdumping (weil man jeden Schüler wegen der "Werteinheiten" braucht und halten muss), vielerorts zum "Ergebnis-Schönen" von Endprüfungen, die als regieartig inszenierte Shows eher Kommissionen beeindrucken als unspektakulär-ehrliche Schülerleistung, letztlich zu den katastrophalen Zuständen an unseren Universitäten - wo man dem Massenansturm wieder mit punktuellen Aufnahms- bzw. Knockautprüfungen (deren Problematik man seinerzeit entgehen wollteI) oder gar - wie angekündigt - mit der äußerst problematischen Erwägung von Gender- und Migrations-Quotenregelungen begegnet.

    Mir sind Fälle bekannt, wo Eltern von Schülerinnen und MigrantINNen unmißverständlioch mit "Gleichbehandlungs-" bzw. "MIgrationsanwälten" (unter Unterstützung von Medien und Teilen der vorgesetzten Behörde) drohten, sollten ihnen Berechtigungen verwehrt werden, und ein äußerst korrekter, allerdings fordernder (welches Stigma!), unverdächtig jeder faschistischen Ideologie abholder AHS-Lehrer wurde, als er es "wagte", für den betreffenden Schultyp nicht geeignete Schüler "mit Migrationshintergrund" - an sich rechtskonform - mit Nicht genügend endzubeurteilen, als "Rassist" beschimpft, mit Drohanrufen belästigt (die ihn zwangen, eine Geheimnummer zu beantragen) und fand in Klassenräumen Plakate ausgehängt, wo er mit Hitlerbart an einem Galgen Schüler "hinrichtete". Als der Lehrer darauf hinwies, dass er Schülern mit derartig enormen Lerndefiziten in eigener Freizeit zu helfen bereit war (im Sinne von unbezahlten Förder- bzw Nachhilfestunden vor oder nach dem Regelunterricht), die Betroffenen aber diese Angebote kein einziges Mal angenommen hatten, wurde ihm geantwortet, dies sei ein "unberechtiges Beschneiden des Anspruchs auf Freizeit" und somit eine Schikane.

    Und von der vorgesetzten Schulbehörde wurde der Lehrkraft dringend geraten, sie solle halt "besondes vorsichtig bei Migranten" sein, sonst sei Ungemach vorhersehbar. .. . So weit sind wir! Und so viel zum Ignorieren genetischer Dispositionen!

  32. Wertkonservativer
    03. Oktober 2010 09:15

    Davon ausgehend, dass die Daten der Graphik seriös erstellt sind und einigermaßen den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen (siehe Beitrag Phaidros), zeigt mir das Verhältnis zwischen muslimischen und sonstigen Migranten einerseits, und der einheimischen Bevölkerung andererseits, das krasse Missverhältnis zwischen Inanspruchnahme der sozialen Wohltaten durch Immigranten und Deutschen.
    Auf Deutschland bezogen, ist es wohl nur durch die Wirtschaftskraft Deutschlands für unsere Nachbarn möglich, diese enormen Belastungen noch einige Jahre ohne Finanzcrash durchzuhalten!
    Mag die diesbezügliche Situation hier in Österreich nicht ganz so krass sein, können wir uns aber ähnliche Belastungs-Szenarien, auf die Größe unseres Landes bezogen, recht gut vorstellen.
    Es ist gut und wichtig, diese Probleme - auch gegen den Zeitgeist - immer wieder zu artikulieren und zur Diskussion zu stellen.
    Zunehmend belastet mich jedoch die Sorge, ob durch alle diese meist negativen Um- und Zustände die Zukunft unseres Landes, vor allem aber auch unserer Kinder und Enkel, in den kommenden Jahrzehnten, einigermaßen sichergestellt werden kann. Eine Zukunft, in der unser europäisches Weltbild und unsere Wertvorstellungen auch weiterhin gedacht und gelebt werden können!

  33. SuPa
    03. Oktober 2010 07:59

    Die Leihgabe des Titels vom griechischen Mathematikers ist nur insoferne zutreffend, als das Sarrazinbuch den idealen Punkt zum ansetzen des Hebels für das Wachrütteln der Verantwortlichen bietet.
    Ähnliche Prozentsätze könnte man auch in Österreich errechnen und graphisch darstellen, derzeit will man dies aber nicht.
    Im aktuellen Interview des Paradelinken Frank Schirrmacher (siehe FAZ-link) hat sich Sarrazin gut verteitigt. Übrigens wird Thilo Sarrazin nach seinem Auscheiden aus dem öffentlich Dienst sicher nicht zu den Sozialhilfeempfängern gehören, denn bisher wurden schon über 1 Million Exemplare seines Buches verkauft.
    Der archimedische Hebel wurde bereits betätigt und damit einiges in Bewegung gesetzt was nicht so schnell wieder zum Stillstand kommen wird. Unverständlich ist mir, warum Frau Merkel dazu völlig falsch reagiert und nicht die sich ergebenden Chancen erkennt und auch nützt.

    • Josef Maierhofer
      03. Oktober 2010 10:57

      Frau Merkel ist eine versteckte SPD Funktionärin, versteckt, weil sie offiziell bei der CDU ist.

    • Xymmachos
      03. Oktober 2010 11:44

      @J.M.
      ... was heißt SPD-Mitarbeiterin? Sie ist die letzte - und am besten geschützte - Stasi-IM(-in). Und jetzt spielen's in der BRD: "Wenn die Schläferin erwacht"... Ihre Reaktion auf Sarrazin war doch eh schon entlarvend: denn wenn man den ernst nimmt, geht die BRD womöglich doch nicht vor die Hunde (wie's ihr Auftrag vorsieht), also: "...rrtsch, abidraht..." (vgl. K.K. in: "Die letzten Tage...")

    • brechstange
      03. Oktober 2010 12:21

      Merkel sagte: " Ich war in den 80er Jahren politisch angepasst, hätte aber nie einen Freund verraten."

      Also eher eine feige Einstellung, das ist wahrscheinlich auch der Grund, wie sie sich zu Sarrazin verhielt bzw. verhält. Feigheit gegenüber der PC. Leider werden die Feigen halt nichts verändern, sonst wäre die DDR heute noch abgeschottet. Schade, dass man in der Politik, aber auch in der Wirtschaft zu oft auf die Angepassten und Feigen setzt, die dann den Mutigen in den Rücken fallen.

    • donnerlütchen
      03. Oktober 2010 12:38

      Viellecht stolpert "Kohls Mädchen" über das Stuttgartdebakel, diese alte Haut ist schon längst fällig.

    • simplicissimus
      03. Oktober 2010 17:17

      richtig, feigheit gegenüber dem mainstream und der pc, wie auch bei der vp.

    • M.S.
      03. Oktober 2010 18:16

      Erschütternd ist für mich mit welcher Rasanz die Talfahrt der ÖVP vor sich geht!

    • Undine
      03. Oktober 2010 21:28

      @brechstange

      Ihr Satz: "Schade, daß man .........zu oft auf die Angepaßten und Feigen setzt,
      die dann den Mutigen in den Rücken fallen"

      hat das Zeug zu einem echten "APHORISMUS"!

    • Martin Meister (kein Partner)
      05. Oktober 2010 00:47

      ja ja die merkel...vieleicht sollten wir sie "IM Erika" nennen? oder noch besser "die KGB Olga"

  34. phaidros
    03. Oktober 2010 06:37

    Zur Graphik ist prinzipiell anzumerken, dass alles in schönster Ordnung wäre, entspräche das auch den Anteilen in der Bevölkerung.

    Leider immer wieder gemachter Fehler bei der Visualisierung von Daten: nicht die Absolutzahlen sind aussagekräftig, sondern in diesem Fall die Abweichungen. Wird das absichtlich gemacht, weil man sonst meint, dass die Information zu komplex wäre? Oder weil man bewusst Zusammenhänge verschleiert?

    In diesem Fall kann man allerdings gefahrlos davon ausgehen, dass die Balken nicht der Bevölkerungszusammensetzung entsprechen! Es ist also hier wirklich ein Skandal - anders als bspw. bei Jobstatistiken, wo mit hochrotem Kopf wegen "nur 10% Frauenanteil" die ChancenUNgleichheit angeprangert wird und verschwiegen, dass der Anteil der Bewerberinnen eingangs ebenfalls nur 10% betrug - mit einem Wort: in punkto Chancengleichheit alles in schönster Ordnung ist.

    Aber da wird's off-topic, ich wollte nur verdeutlichen, dass Absolutzahlen als solchen oft rein gar keine Aussagekraft zukommt.

    MfG/phaidros

    • Observer
      03. Oktober 2010 08:28

      Bei der schönen Farbgraphik fehlen noch einige Erklärungen. So ist unklar, ob z.B. bei den 43,6 % gemeint ist, dass dieser Prozentsatz den Anteil an allen Einkünften aus Harz IV für den Lebensunterhalt aller muslimischer Migranten darstellt oder 43,6 % der musl. Migranten ausschliesslich von Hartz IV leben. Auch wäre als Ergänzung die Darstellung in absoluten Zahlen wichtig, denn nur so kann man auch quantitativ die dabei diskutierten Geldmengen erkennen und schliesslich wäre auch noch eine zeitliche Entwicklung angebracht, um dabei mögliche Zukunftsprognosen zu erkennen.
      Unter welcher Gruppe wird eigentlich ein Hartz IV-Empfänger geführt, welcher zwar Mustafa heißt, aber schon 1980 in Deutschland geboren wurde und auch einen deutschen Pass besitzt?

    • Karl Rinnhofer
      03. Oktober 2010 11:21

      Dieser Hinweis ist sehr wichtig und keineswegs "off-topic". Im Falle der Frauen wird man halt argumentieren, man habe sie zur Bewerbung "zu wenig motiviert", und darin habe schon deren allgegenwärtige "Diskriminierung" bestanden.

      Es gibt halt gewöhnliche Lügen, gemeine Lügen - und Statistik.

    • Undine
      03. Oktober 2010 14:32

      @Karl Rinnhofer

      Da nach der festen Überzeugung der LINKEN alle Menschen von Geburt aus mit der geichen Intelligenz ausgestattet sein sollen, diese aber sehr häufig auch nach langem, gründlichem Suchen von den Lehrern nicht und nicht "entdeckt" wird, muß man den Schluß ziehen, daß es ausschließlich an der "MOTIVATION" gehapert hat, wenn nicht jeder Mensch den Nobelpreis kriegt. :-)

  35. Norbert Mühlhauser
    03. Oktober 2010 03:49

    Blamabel ist aber auch, dass man für Österreich nirgendwo an eine Statistik herankommt, die sich derselben Frage stellt. Wollen unsere Statistiker nicht oder dürfen sie nicht?


    Das liegt wohl am Datenschutz. Die SV darf offensichtlich Zuzügler nach deren Staatsbürgerschaft-Erlangung nicht mehr als solche erfassen, weshalb sie auf EU-Fragebögen angewiesen ist, die nach dem Zufallsprinzip an Haushalte verschickt werden, um die politische erwünschte These zu untermauern, dass Zuzügler mehr einzahlen, als sie kosten. Die genannten EU-Befragungen firmieren unter dem Akronym 'SILC'.

    Ältere Untersuchungen von Sozialwissenschaftern ohne Rückgriff auf dieses EU-Verfahren kommen zu weniger beglückenden Ergebnissen (Biffl/Deutsch/Lutz/Marterbauer).

    • phaidros
      03. Oktober 2010 06:38

      Sg Herr Mühlhauser, wieso hat D dann diese Zahlen? Haben die einen weniger stringenten Datenschutz? BG

    • Observer
      03. Oktober 2010 08:03

      Hr. Mühlhauser:
      auch wenn in Ö solche Zahlen nicht verfügbar bzw. unter Verschluss sind, könnte man doch schnell eine repräsentative Umfrage machen und anstatt Hartz IV eben Mindestsicherung o.ä. einsetzen.

    • phaidros
      03. Oktober 2010 08:14

      Observer, »repräsentativ« ist schwieriger als man meinen würde. Außerdem: meinen Sie, Sie bekämen in einer Umfrage ehrliche Antworten? Wie viele sagen denn einem Befrager "ich lebe von der Grundsicherung"?

      Ich glaube, solche Zahlen können nur an der Quelle erfasst werden oder gar nicht. (Oder erfasst und unter Verschluss gehalten, wie es bei uns der Fall sein dürfte)

      BG

    • Norbert Mühlhauser
      03. Oktober 2010 15:39

      Sg Herr Phaidros,
      es dürfte von mir etwas zuviel verlangt sein, zu beantworten, weshalb Statistiken für Deutschland umfassendere Aussagen bieten als für Ö.

      Ich kann nur Belege dafür anbieten, dass die Ermittlung eines gruppenspezifischen Bezuges von Sozialleistungen in Ö nicht über die SV erfolgt, sondern über den EU-Mikrozensus SILC. Dafür bitte einen Schnappschuss der Seiten des BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz eines Blickes zu würdigen (nach SILC durchsuchen!):

      http://tinyurl.com/2vdxafa

      Bei SILC läuft es übrigens nach meiner Erinnerung so: etwa 8.000 Haushalte werden angeschrieben, es werden aber nur ca 4.000 Haushalte einbezogen - teils wegen Ausfällen, teils um sog. "Ausreißer" auszublenden. Das heißt vermutlich aber auch, dass von sozialen Extremlagen, wie Sozialhilfeempfängern, ein überpropartionaler Anteil ausgefiltert wird. Genaueres lesen Sie bitte hier (Auszug von statistik.at):

      http://tinyurl.com/3x4v5lh

    • Norbert Mühlhauser
      03. Oktober 2010 15:41

      @ Observer:

      Schließe mich den Aussagen Phaidros um 0814, über den Wert von Umfragen, an.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung