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Steirische Lehren

Das war eine ziemlich weise Aktion der steirischen Wähler. Ein schwerer Dämpfer für den überheblichen Franz Voves, ein klares Signal an die ÖVP, dass man mit einem strahlungsfreien Spitzenkandidaten nichts gewinnen kann, aber auch für die Freiheitlichen trotz ihres heftigen Zugewinns keine volle Rückkehr zu früheren Triumphen.

Auf viele entscheidende Parameter werden wir noch bis nach Auszählung der Wahlkarten warten müssen. Insbesondere auf das Zieleinlaufphoto: Behält die SPÖ die Nasenspitze vorne?

Strategisch aber noch wichtiger wird die Frage: Wagt es die ÖVP erstmals in einem der vier großen Bundesländer, mit den Freiheitlichen die Mehrheit zu suchen und den Landeshauptmann zu stellen?

Das würde zwar das – ohnedies katastrophale – Koalitionsklima in Wien noch mehr verschlechtern, das wäre aber ein wichtiger strategischer Schachzug für die Schwarzen, um sich wieder eine Alternative zur Faymann-SPÖ aufzubauen: Längst kann ja niemand mehr sagen, ob Faymann oder ob Strache weniger regierungsfähig ist, weniger bereit zu nicht-populistischen, aber unbedingt notwendigen Maßnahmen.

Josef Pröll wird irgendwann auch gezwungen sein, intensiver nachzudenken, ob er aus dem selbstgebastelten Gefängnis noch einmal ausbrechen will, in die er sich durch die de facto alternativlose Bindung an Faymann begeben hat. Während Faymann immer hoffen kann, dass ihm die Wähler doch noch einmal die rot-grüne Karte schenken, mit der dann die totale linke Gehirnwäsche samt Megaverschuldung einsetzen kann. Oder ob der SPÖ zeigt, dass die ÖVP auch anders kann, wenn die SPÖ weiterhin total auf Big Spender and Small Saver macht.

Da wäre die Steiermark nun ein perfektes Signal. Und die schäumenden Kommentare in Profil, Standard, ORF und etlichen anderen Medien kann man wegen Irrelevanz spielend überblättern. Die sind von den Lesern fast noch weiter weg als die Regierungsparteien von den Wählern.

Pröll sollte aber auch intensiv über die Personalauswahl der diversen schwarzen Spitzenkandidaten nachdenken. Nach der Wiener Wahl wird diese Aufgabe endgültig unverzichtbar werden.

Wahrscheinlicher ist freilich, dass die ÖVP – sollte sie nach den Wahlkarten Nummer zwei bleiben – weiterhin in der großen Koalition bleibt. Das ist umso wahrscheinlicher, wenn Schützenhöfer in Graz an der Spitze bleibt. Dann hat die Partei freilich nur noch eine Rest-Chance, aus der Schlappe der Roten Gewinn zu ziehen: Indem sie bei den bundespolitischen Entscheidungen der SPÖ die entscheidenden Konzessionen abringt: also etwa den steirischen ORF-Kurator mit einem eigenen Mann besetzt. Ebenso müsste sie mit einer Entscheidung in Graz so lange zuwarten, bis sich zeigt, ob die SPÖ wenigstens nach den Wiener Wahlen bewegungsfähig geworden sein wird. Wie schwarze Politiker immer wieder als Begründung für die absolute Sanierungspause nennen.

Am bedenklichsten ist allerdings, dass die KPÖ auch ohne ihren einstigen Sympathieträger in der Steiermark gut abschneidet. Immerhin bekennt sich diese Partei viel intensiver zu einem der beiden großen und Millionen Menschen brutal vernichtenden Totalitarismen des 20. Jahrhunderts, als es selbst die historisch etwas zurückgebliebene steirische FPÖ tut.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 17:06

    Ich sehe für Wien nach den Wiener Gemeinderatswahlen am 10. Oktober im roten Wien schwarz.
    Wenn ich den russischen Saatkrähen bei ihrem Flug zusehe, erkenne ich aus deren Flug nichts Gutes für Wien.
    Ich sehe Schlimmes auf Wiens Bevölkerung zukommen. Wenn die Roten den Bürgermeistersessel verlieren, und die Blauen in das Rathaus einziehen, wird es heiß in Wien!

    Sollte der HC Strache es schaffen mit Hilfe einer zweiten Partei den Altbürgermeister Häupl vom Bürgermeistersessel zu stoßen, ist in Wien die Hölle los.

    Stellen wir uns einmal vor, die SPÖ verliert die Wahl am Sonntag den 10. Oktober und HC Strache wird mit Hilfe einer anderen Partei Bürgermeister:

    Am Montag tritt die Müllabfuhr in einen unbefristeten Streik!

    Am Dienstag schalten die Wiener E-Werke dreimal am Tag für zwei Stunden den Strom ab!

    Am Mittwoch geht den Wiener Gaswerken das Gas aus!

    Am Donnerstag fahren die Wiener Linien nach Vorschrift, also nicht!

    Am Freitag demonstrieren die Gemeindebediensteten zweimal am Tag, um 7h30 und um 17h30 auf der Zweierlinie und am Ring, nichts geht mehr, der Verkehr ist in Wien für Stunden lahm gelegt!

    Vom Montag bis Freitag, rund um die Uhr, grölen die roten Chaoten am Rathausplatz ihre „Nazi raus“ Parolen!

    Samstag, Sonntag haben alle Arbeitsverweigerer, Demonstranten und Chaoten dienstfrei, um sich für die nächste Streikwoche zu erholen!

    Ich glaube, dass ich nicht falsch liege mit diesem Szenario.

    Aber das aller, aller ärgerlichste an dieser Wahl am 10. Oktober ist, dass der alte rote Bürgermeister höchstwahrscheinlich der neue rote Bürgermeister sein wird, obwohl 15 Jahre Häupl mehr als genug sind.

    Der Häupl verliert die Absolute, wird aber mit Hilfe der Grünen wieder Wiener Bürgermeister und tritt nach einem halben Jahr zurück und die Renate Brauner, die ungefähr das gleiche Gewicht hat wie der Altbürgermeister wird Wiens neuer Bürgermeister.
    Da die Grünen den Vizebürgermeister als Preis für die Unterstützung der Roten bekommen werden, haben wir zwei Frauen an der Spitze Wiens. Die dicke Brauner und die schlanke Griechin Vassilakou.

    Damit wir verstehen, was für Wien eine rotgrüne Stadtregierung bedeutet, ein kleines Beispiel:

    Die Planungssprecherin der Wiener Grünen die Sabine Gretner hat vor einiger Zeit vollen Ernstes erklärt: Auf der Zweierlinie könnte man am Mittelstreifen statt Tulpen Paradeiser und Paprika anbauen und die Bedürftigen Wiens damit versorgen.

    Ich stelle mir heute schon den Tag vor, an dem die Wiener Sandler in der Gruft die ersten gefüllten Paprika in Paradeissoße verspeisen, die aus den Paradeisern und Paprikas von der Zweierlinie gekocht wurden.

    Wenn sich die Wiener Sandler dann am Abend unter der Wiener Schwedenbrücke zum Sterben hinlegen, werden sie sicher die Sabine Gretner in ihr Abendgebet einschließen.

    Der Häupl, der unendlich froh ist das Wiener Rathaus nur mehr von außen zu sehen, der aber genau weiß, wie alles läuft im roten Wien, im roten Rathaus, steht den beiden Frauen, der Dicken und der Dünnen jederzeit als Berater zur Verfügung, er sitzt den ganzen Tag beim Sluka hinter dem Parlament, schlürft hin und wieder einen kleinen Schwarzen oder einen großen Braunen und isst eine Dobostorte nach der anderen, damit er sein Gewicht hält.

    Der Häupl könnte sich auch die liebe halbdicke schwarze Christine Marek als Vizebürgermeister in das Rathaus holen.
    Sollte die halbdicke Marek Vize werden, haben wir, wenn der dicke Häupl zurücktritt und die dicke Brauner Bürgermeister wird, ein ziemlich gewichtiges Damenteam an der Spitze der rot-schwarzen Rathausriege!

    Hätten die Wiener Roten die wohlgenährte rundliche liebe Renate Brauner als Spitzenkandidatin in die Wahl geschickt, hätte der HC keine Schwierigkeiten mit den Sozialisten, ja er würde das Wiener Rathaus mit der Absoluten einnehmen.

    In Wien sind seit jeher immer mehr Frauen als Männer wahlberechtigt.

    Die Wiener Frauen sind ein lustiges, ein eigenwilliges Volk, Wiener Frauen wollen Frauen nicht, die sich in den Vordergrund drängen, die Wiener Frauen können Frauen, die sich in den Vordergrund drängen nicht ausstehen und Emanzen, die sich politisch aufspielen, schon gar nicht, denn die meisten Wiener Frauen wollen selber immer im Mittelpunkt stehen, ja so sind sie halt, die Wienerinnen!
    Ja und so viele Lesben gibt es halt in Wien auch wieder nicht, dass mit diesen Frauen eine Wahl zu gewinnen wäre!

    Sollte Häupl und die rote Rathausmafia die Wahl trotzt allem verlieren, wird ein halbes Jahrhundert vergehen müssen bis alle Schäden behoben sind, die die Roten in Wien unabsichtlich und aus Dummheit angerichtet haben.

    Ich würde abschließend gerne eine Wahlempfehlung
    hier abgeben, aber ich werde diese unterlassen, weil ich glaube, dass ein jeder selber besser weiß, was er am Sonntag den 10. Oktober zu tun hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 21:46

    @Rosi

    @ProConsul

    Kann mir jemand erklären, was am Kommunismus so viel weniger schlimm gewesen sein soll als am Nationalsozialismus, daß die Anhänger des ersteren mit einer Art Augenzwinkern akzeptiert werden, die Anhänger des letzteren bis in alle Ewigkeit geächtet und mit der Erbsünde befleckt bleiben?

    Warum gibt es hier das Verbotsgesetz, während dort sogar Nachfolgeparteien existieren, die nicht in die Schmuddelecke gestellt werden, nein, die sogar WÄHLER finden? Und niemand schreit lauthals "NIE WIEDER!"

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 21:15

    So etwa vor 15 Jahren, als die Amtszeit von Helmut Zilk als Wiener Bürgermeister zu Ende ging und es in Deutschland immer mehr CDU-Kandidaten schafften, in Großstädten Oberbürgermeister zu werden habe ich zu einem Freund gesagt: "Na ja, wer weiß, vielleicht bekommen wir bei der nächsten oder übernächsten Wahl auch endlich einmal einen Bürgermeister von der bürgerlichen Seite in Wien!"
    Na, wie ich mich da getäuscht habe in der Wiener ÖVP. Diese Wiener Partei ist die größte politische Katastrophe, welche in diesem Land seit 1945 auf der bürgerlichen Seite passiert ist.
    Natürlich können sich die Roten bei einem solchen Gegner ins Fäustchen lachen, diese Leute - bis auf wenige Ausnahmen - haben ja nichts begriffen, die könnten heute geschlossen in die Löwelstraße wechseln, es würde niemanden auffallen!
    Das Feymännchen hat die Wiener Partei im Rücken und was hat die ÖVP, Nullnummern bis zum Abwinken!
    Worüber reden wir dann noch vor der Wahl, Szenario wie von papi66 oder eine weitere Durststrecke mit dem Zentralkommittee?

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 18:30

    na warten wir ab.
    die fpö möchte den sozial landesrat. den kann ihnen voves niemals geben.
    dem schützenhöfer wird es egal sein.
    hoffen wir also, dass schwarz blau kommt.

    wie es die övp aber in graz geschafft hat ca 2.5 % zu verlieren darf ein rätsel bleiben.
    im moment sind ca 8000 stimmen zwischen spö und övp. durch die wahlkarten wird sich das auf ca die hälfte verringern.
    aber genau diese 2,5% minus in graz haben den ausschlag am 2. platz gegeben.
    und das trotz des beliebten bm nagel.
    das sollte man sich mal genau ansehen.
    trotzdem jublen die övpler. seltsam.
    nun warte ich gespannt auf wien, wo die övp ihr schlechtestes ergebnis ever einfahren wird, aber jubeln werden sie trotzdem. ich werd wie immer zwischen diesen leuten stehen und mich elend fühlen.
    elend, weil die bürgerlichkeit bei der övp in beliebigkeit verkommt.
    weil posterln wichtiger sind als haltung.
    weil vorsichtl und rücksichtl wichtiger sind als werte.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 23:09

    ein erschreckendes bild gibt in der diskussion der clubobleute die frau glawischnig ab. Sie entblödet sich nicht das magere grüne wahlergebnis mit einer wählerbeschimpfung zu rechtfertigen...und behauptet dreist, die wähler seien auf die anderen parteien, vor allem auf die fpö hereingefallen....

    dann feiert das altbekannte grüne phrasenrepertoire fröhliche urständ: verhetzung, rassismus, rechtsextrem, schwarz-blau war des teufels usw.......

    jetzt könnte man das ganze als suada einer vom ergebnis frustrierten, etwas einfach gestrickten und daher besonders arroganten vorsitzenden einer vernaderer- und blockwartepartei abtun, deren einfluss eher ab als zunimmt.......

    bedenklich und gefährlich ist aber, dass die nachbeter der einfältigen phrasendrescherin in den redaktionsstuben des orf, der presse , von news, von österreich usw sitzen und den grünen phrasenmist tagtäglich ihren konsumenten in gewaltigen dosen vorsetzen ........

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 18:13

    Eines zeigt diese Wahl in der Steiermark wieder deutlich:
    Die Menschen können sich mit dieser abgehobenen Politik nicht mehr identifizieren, haben kein Vertrauen mehr zu der herrschenden Klasse und sie haben Angst vor der Zukunft!
    Die Wahlbeteiligung ist wieder einmal dramatisch zurückgegangen in der Steiermark, von 78 auf 63%, (ohne Wahlkarten) d.h. mehr als ein Drittel der Wähler geht gar nicht mehr hin. Gleichzeitig wählen die verbliebenen Wähler aber aus Angst vor Veränderung mehrheitlich die etablierten Parteien.
    Genauso wird es auch in Wien sein, die Wahlbeteiligung wird noch weiter sinken, die SPÖ wird wieder die relative Mehrheit bekommen (das Horrorszenario von papi66 ist gar nicht so weit hergeholt!), die FPÖ wird stark aufholen, die ÖVP verlieren und danach bleibt ein dumpfer Katzenjammer in der Überzeugung, es wird sich ja doch nichts ändern!
    Die Zeit ist offensichtlich noch nicht reif für radikale Veränderungen aber die allgemeine Stimmung richtet sich immer deutlicher gegen das Establishment, es bedarf nur noch mehr solcher Zündfunken wie der von Sarrazin, mehr wirtschaftlicher Probleme, die sicherlich kommen werden, und mehr Probleme mit den Zuwanderern und die werden bestimmt auch kommen!
    Es ist Zeit, die wertvollsten und noch unverdorbenen Kräfte dieses Landes zu sammeln und zu bündeln! Es wird Zeit für eine Bürgerrechtsbewegung, Zeit für eine tea-party, made in Austria!
    terbuan@aon.at

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 00:47

    Wer auf Wien schaut, lasset alle Hoffnung fahren!
    Nach diesem Wahlergebnis in der Steiermark ist zu befürchten, daß sich auch in Wien nach den Wahlen nichst Wesentliches ändert.
    Obwohl die Sozis grottenschlecht regieren, erobern sie weiterhin Platz 1!
    Und warum?
    Weil die Anderen offensichtlich noch schlechter sind, denn sonst könnte das nicht passieren! :-(

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTertullian
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2010 16:07

    KPÖ
    nicht nur bedenklich sondern unfaßbar
    Epigonen des unangefochtenen Rekordmordsystems im "demokratischen Rechtsstaat" überhaupt wählbar!!!


alle Kommentare

  1. Mary (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:21

    Would you like to visit Pakistan? I want to invite you. Seriously not kiiddng. Many webmasters would like to meet you here. We will pay your all tour expense.

  2. Michiko (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:46

    wouldn't just be easier to meet and milnge with the people of Dolores Park at Dolores Park? This feigned community chill bullshit is almost as hard to take as the feigned living room chill vibe of The Summit itself.

  3. Janette (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:41

    Hey if you're Weiner, and your whole family are Weiners, as is lielky, I'd expect that preventing more weiners from showing themselves in public might be a priority. You might run into one and that could be embarrassing.

  4. Tertullian (kein Partner)
    29. September 2010 16:07

    KPÖ
    nicht nur bedenklich sondern unfaßbar
    Epigonen des unangefochtenen Rekordmordsystems im "demokratischen Rechtsstaat" überhaupt wählbar!!!

  5. Stachel (kein Partner)
    28. September 2010 10:49

    Grotesk war jedenfalls die Reaktion der beiden Spitzenkandidaten nach der Wahl: beide haben zum Teil massiv verloren (Voves - trotz "Landeshauptmann-Bonus - fast 10% der Stimmen, 2 Mandate und die abslute Mehrheit in der Landesregierung; Schützenhöfer "gelang" es, die katastrophale Niederlage der ÖVP aus dem Jahre 2005 nochmals zu "unterbieten", verlor auch noch 2 Mandate), haben aber - zumindest vor den Fernsehkameras - fast geweint vor Freude über das tolle, hervorragende, überraschende usw. Wahlergebnis. Offenbar halten beide das Wahlvolk für völlig bescheuert.

  6. j.r.tm (kein Partner)
    27. September 2010 20:15

    der voves ist einer der wenigen politiker in österreich der noch was darstellt. (neben sausgruber z.b.)

    man muss bedenken, dass seins seinerzeitiger sieg am höhepunkt der fpö probleme war. (sie schaffte es nicht in den landtag) dass die övp mit einer hirschmann kandidatur und skandalen zu kämpfen hatte, dass die spö damals enormen rückenwind hatte

    die steirische övp sollte sich daher dringend was überlegen, vor allem da es im landtag nichtmal ein rechte mehrheit gibt.

    aber diese seltsame selbstgefälligkeit sah man schon bei der niederlage ferrero waldners, wo bekannt ist , wohin der trend geführt hat.

    wenn sich die övp so wie in der steiermark als bürokratenpartei versteht, die jede verwaltungsreformen wie auch spitalsschließungen ablehnt, wird sie nie wieder was reißen.

    • Reinhard (kein Partner)
      27. September 2010 20:43

      Nicht umsonst hat die StVP trotzig auf dem Proporz beharrt - so hat sie ihre Teilnahme an der Macht weiter gesichert. Es geht der abgehobenen Riege doch nur um den Verbleib am Futtertrog, Land und Leute sind denen sowas von egal, denn jede Wahl führt nur zu marginalen Verschiebungen bei massivem Beteiligungsschwund.
      Wirklich gestalten wollen weder Rot noch Schwarz noch Blau noch Grün irgendwas (das geht auch aus den nicht vorhandenen Wahlkampfthemen hervor) - sie wollen nur versorgt sein. Der Rest ist eine reine Muppetshow. Je mehr Menschen begreifen, dass sie im Proporzsystem verscheißert werden und ihre "Wahl" nichts verändert außer das Gesicht, das von den wöchentlichen jubelanzeigen in den befreundeten (=gekauften) Lokalmedien, umso mehr Menschen wenden sich mit Grausen von der Politik ab.
      am nächsten Wahlzettel sollte auch ein Kästchen stehen: "Keine Partei von allen, die Landesregierung gehört abgeschafft." Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Prozente dieses Kästchen erreichen würde...

    • Reinhard (kein Partner)
      27. September 2010 20:45

      Reiche ein "grinsen" nach, es war mir momentan entglitten.

  7. Segestes (kein Partner)
    27. September 2010 19:33

    "den überheblichen Franz Voves" - Sich volksnah zu geben und nicht vor dem Wiener Wasserkopf den Bückling zu machen, ist für den Blogger offensichtlich mit Überheblichkeit gleichzusetzen ^^

    Dass Voves, trotz der sechsmonatigen, massiven Kampagne der Steirer-Krone gegen ihn, erster geblieben ist, ist beachtlich.
    Vom bewusst grauslichen Foto, bis hin zu der Unterstellung, er würde Trachten ablehnen (!), hat man so ziemlich alles ausprobiert, um ihn abzusägen.
    Getrost kann davon ausgegangen werden, dass ihn das locker 1-2 Prozent gekostet hat.
    Demnach wäre eine Studie interessant, ob die SPÖ bei Krone-Lesern stärker an Zuspruch eingebüßt hat, als bei den Konsumenten anderer, oder gar keiner Zeitungen.
    Ich persönlich bin davon überzeugt.
    Die meisten Leute lassen sich ja aus Faulheit gerne vorgeben, was sie zu denken haben.

  8. M.U. Shrooms (kein Partner)
    27. September 2010 18:09

    Kommunismus? Wer fürchtet sich vor denen?

    Die Personalauswahl Prölls, angefangen von Strasser bis zu Marek, da fragt man sich eher, was er sich dabei denkt. Freunde bedienen, das Wahlvolk ist ihm so egal wie Faymann.

    • Segestes (kein Partner)
      27. September 2010 23:09

      Richtig.
      Auch mir machen die paar Kummerl sicher keine Sorgen.
      Die von der Industrie gesponserte ÖVP hingegen, stimmt mich
      sehr bedenklich.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      28. September 2010 00:36

      Die verlieren eh jedes Mal ein paar Prozent, so wie die Roten.

      Ich bin nur froh, dass wir in Österreich so unfähige grüne oben drauf haben, der Blick in Nachbarländer könnte einem Angst einjagen. Mögen die Glawischnig und die Vassilakou noch lange oben bleiben. Ich wünsche ihnen Gesundheit und viele Parteitage.

      Aber vielleicht machen hier aus dem Forum einige eine Undercover-Partei, ganz anonym, mit vielen Statuten und eigener Rechtschreibprüfung, dann wirds schon werden.

      Die Roten machen Schulden, die Schwarzen schanzen sich Geschäfte zu, die grünen wollen Bleiberecht für alle, und die Konservativen schütteln die Köpfe. Da kann nichts mehr schief gehen.

  9. terbuan
    27. September 2010 17:18

    Quergelesen
    In der heutigen "Welt" findet sich ein Bericht über das gute Abschneiden der "rechtspopulistischen" FPÖ bei den steirischen Wahlen. Interessant die Postings im Forum:
    Fast durchwegs Ablehnung des Berichts und Gratulation an die FPÖ, Tenor: "So eine Partei wie die FPÖ bräuchten wir auch in

    Deutschland!"http://www.welt.de/politik/ausland/article9891174/Rechte-FPOe-profitierte-bei-Wahl-von-Sarrazin-Debatte.html

    • cmh (kein Partner)
      27. September 2010 17:25

      Die Blauen sind doch einfach die Roten für die Unterschicht.

      Eine taktische Wahlempfehlung für die Blauen abzugeben ist immer eine gefährliche Sache, denn ein Reichskanzler ist schnell gewählt und dann dauert es wieder 1000 Jahre.

      Nur wenn man sich so einzementiert wie die Roten mit ihrer NeinzuBlauLinie, so einzementiert, dass man in der Zwischenzeit die Gründe dafür vergessen hat, dann gehört man abgestraft.

      Aus der Sicht der Schwarzen ist es auch gefährlich, denn die Blauen gelten immer auch als kleine Bürgerliche und beide zugleich stellt es sich leichter ins Faschistenwinkerl. Aber gerade in Wien sind Schwarzen so von Gott und der Bundespartei verlassen, dass man einfach Blau wählen sollte - nur einmal im Leben:

  10. Reinhard (kein Partner)
    27. September 2010 17:15

    Ich sehe es ehrlich gesagt nicht so, dass Blau als Teil des "bürgerlichen Lagers" anzusehen ist und Schwarz-Blau wäre bei den momentanen Zahlen rein rechnerisch auch zuwenig.
    Wenn ich mir die Blauen und ihren steirischen Vertreter anschaue (Herr Kurzmann ist ein typischer Partei-Apparatschik: studierter Politologe und Germanist, dauerkarenzierter Grazer Magistratsbeamter mit ausschließlich parteiabhängiger beruflicher Karriere), dann verstehe ich, warum Voves ihm bereits medial die Federn für das Brautbett aufgeschüttelt hat - Rot-Blau ginge sich rein rechnerisch nämlich sehr wohl aus. Und die Berührungsängste zwischen den beiden Arbeiterparteien werden kleiner.
    Das wäre ein ehrliches Signal, das den Leuten, auch hier, endlich die Augen öffnen würde, das die Roten und die Blauen nämlich eher zusammengehören als die Schwarzen und die Blauen. Bis heute verschließt sich mir nämlich, warum eine sozialistische Partei mit nationalistischem Schlag, die ihre meiste Wählerschaft bei der enttäuschten einheimischen Arbeiterjugend lukriert, dem bürgerlichen Lager zugefabelt wird. Liegt aber vielleicht auch daran, dass sich die Schwarzen immer mehr von den bürgerlichen Positionen verabschieden.
    Mein Verdacht ist, dass sich das bürgerliche Lager inzwischen bei den Weißen befindet - jene fast 40 frustrierten Prozent der Wahlbeteiligten, die sich bei keinem der angebotenen Parteifeudalhäuser heimisch fühlen. Die große Gruppe der Geschröpften, die sich von den pragmatisierten Apparatschiks der Parteien im Regen stehen gelassen fühlen.

  11. konservativer Raelianer (kein Partner)
    27. September 2010 15:28

    "Und die schäumenden Kommentare in Profil, Standard, ORF und etlichen anderen Medien kann man wegen Irrelevanz spielend überblättern. Die sind von den Lesern fast noch weiter weg als die Regierungsparteien von den Wählern."

    Exakt, richtig relevant ist ohnehin nur der Unterberger mit seiner Geriatriearmee. Die schweigende Mehrheit, die unterdrückten Opfer des totalen linkslinken Meinungs und Gesinnungsterrors, die letzten Anständigen die noch Werte haben...
    Auf der anderen Seite die rotgrüne, linkslinke gutmenschliche abgehobene Meinungselite die den armen Unterbergern Prügel und Molotowcocktails zwischen die Beine wirft.

    Wäre ein super Signal weil bis auf die linkslinke Empörung ist ja die FPÖ ganz super nicht?

    Wirtschaftskompetent - besonders deutlich in Kärnten,
    streng antisozialistisch - mehr soziale Wärme - halt nur für Inländer
    gesetzestreu - wenn nicht gerade ein bisschen Wehrsport betrieben wird oder sich die Elite im Bordell prügelt
    wertkonservativ - nur der Jörgl muss wohl in der Homohölle schmoren

    • trollfresser (kein Partner)
      27. September 2010 17:18

      kR

      Entweder Sie haben recht - warum regen Sie sich dann auf?
      oder Sie haben nicht recht - warum regen Sie sich dann auf?

      Warum beschleicht mich bei der Lektüre gerade Ihres Postings nur so das GEfühl, dass Unterberger einfach nur recht hat - egal wer ihm zujubelt.

      wirtschaftskompetent: besonders deutlich in Wien vor allem am Pratrvorplatz
      streng antisozialistisch: Androsch, Proksch, Verzetnitsch, Elsner - ob warm oder nur für Ausländer tut nichts zur Sache
      gesetzestreu: wenn nicht gerade Schiffe versenkt werden, oder Parteigelder in Stiftungen versteckt oder scheinheilig öffentliche Aufträge an rote Aristos vergeben werden
      wertprogressiv: Prammer mit Kopftuch hätte schon was - nur rot müsste es halt sein

      Als roter würde ich einfach nur vor Scham rot bleiben.

  12. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    27. September 2010 15:21

    also etwa den steirischen ORF-Kurator mit einem eigenen Mann besetzt

    Aus ja. Rot raus, Schwarz rein. Hört auf Unterberger, Leute!

    • Josef Maierhofer
      27. September 2010 17:55

      Ich würde mir wünschen, daß der ORF den Staat repräsentiert.

      Da derzeit zwar 'Koalition' herrscht, ich würde es Lähmung bezeichnen, wäre es sicher angebracht, einen 2 Parteienfunk daraus zu machen oder etwa einen progressiven TV und Radiosender (also mehr rot-grün) und einen eher libaral-konservativen (also mehr bürgerlich) und die unabhängig in Konkurrenz zueinander zu betreiben.

      Das hat es ja schon einmal gegeben beim ORF.

      Bald wäre dieses Medium wieder interessant und die Qualität würde sofort steigen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. September 2010 20:50

      Ich hingegen würde mir wünschen, daß der ORF nicht den den Staat repräsentiert, was er ja jetzt macht, halt ferne des Equlilibriums, aber doch zu einem gewissn Grad, sondern dass der ORF einen unabhängigen Journalismus repräsentiert. Und dass sich der Staat aus solchen Dingen schleicht.

      Aber das ist halt einer der Unterschiede zwischen meiner Ansicht und der des leicht folkloristischen Biotops hier.

  13. Celian
    27. September 2010 14:54

    Die Demokratie geht manchmal seltsame Wege:

    Zählt man die Wählerstimmen des linken und bürgerlich-rechten Lagers aus – vor Auszählung der Wahlkarten - so ergibt sich, daß das bürgerliche Lager mit 312.030 zu 294.453, Differenz 17.574, über die Mehrheit verfügt. Trotzdem wird es zu einem roten LH kommen. Nur weil die SPÖ vor der ÖVP liegt, wenn auch nur mit 8.000 Stimmen, aber das ist die Entscheidung.

    Obwohl 17.500 Stimmen mehr als links, fehlen also immer noch 8.000 an der "richtigen" Stelle...

    • cmh (kein Partner)
      27. September 2010 17:31

      Leider sind die Bürgerlichen immer schon ein Haufen von lauter Häuptlingen gewesen. Und die ordnen sich bekanntlich nicht unter. Oder sie lassen die Untergeordneten spüren, dass sie die Untergordneten sind.

  14. Doppeladler
    27. September 2010 13:40

    Bedenklich stimmten mich die Jubelmeldungen der ÖVP-Granden, an der Spitze Josef Pröll und Fritz Kaltenegger, die von einer "unglaublichen Aufholjagd und einen hervorragenden Ergebnis" sprachen.

    Entweder sind die Herren mittlerweile der maßen bescheiden geworden, daß sie schon die Verringerung des Abstands zur SPÖ als großartigen Wahlerfolg feiern oder den Bezug zur Realität komplett verloren haben.

    Oder - und das wäre auch eine Möglichkeit - man bereitet sich bereits auf das große Debakel am 10.10.10 vor ...

    • Dr. Harald Rassl
      27. September 2010 17:37

      @ Doppeladler

      Die derzeitige ÖVP - Führung ist nicht bescheiden geworden, sie war es von allem Anfang an. In jeder Beziehung.

  15. Brigitte Imb
    27. September 2010 13:28

    "Interessante" Berichterstattung im Orf, SPÖVP verlieren und beide Parteien bejubeln ihre "Aufholjagd".

    Ein neues deprimierendes Ergebnis, welches belegt, dass in Ö mit Wahlen nichts zu verändern ist. Die Nichtwähler sind mittlerweile die größte Gruppe, was allerdings die Politik nicht hindern wird ihre verminderte Legitimation zu feiern und im gleichen Saus und Braus weiter zu regieren.

  16. A.K.
    27. September 2010 13:09

    Ich habe vor der letzten Bundespräsidentenwahl an Dr. Josef Pröll geschrieben, daß ich es für einen schweren politischen Fehler halte, keinen ÖVP-Kandidaten aufzustellen. Wer seinem Gewissen folgte, hatte bei dieser Bundespräsidentenwahl deshalb nur die Möglichkeit, „Die Christen“ oder ungültig zu wählen. Rein taktisches Denken – wie es die ÖVP bei der Bundespräsidentenwahl anwandte – bietet aber idealistisch gesinnten Wählern keine Visionen. Hätte z.B. Lech Walesa 1970 so gedacht, wäre letzterer zwanzig Jahre später nie Präsident gewesen. Nun haben sich einige von der ÖVP in christlichen Belangen Vernachlässigte daran gewöhnt, „Die Christen“ zu wählen. Deren paar Tausend Stimmen fehlen nun gerade der ÖVP. Soweit zu deren kurzsichtiger Taktik...

    • leshandl
      27. September 2010 14:20

      Eine Stimme für die CPÖ ist eine verlorene Stimme - diese Gruppierung bringt es zu nichts. Übrigens hat die PUMA-Gruppe (was das sein soll, weiss ich noch viel weniger) dort, wo sie kandidierte, mehr Stimmen bekommen ald sie CPÖ.

  17. Graf Berge von Grips
    27. September 2010 11:56

    Nr.245
    Das Ergebnis trifft mich in mein grünes Mark
    hier bleiben eindeutig die Falschen stark.

  18. Graf Berge von Grips
    27. September 2010 11:47

    Ich wollte es nicht glauben, wahrhaben, wollte es verdrängen.
    Aber die Blödheit des Volkes schlägt die der Politiker um Längen.

  19. Wertkonservativer
    27. September 2010 09:28

    Zur ÖVP Steiermark:
    zur Frage des notwendigen Charismas führender Parteipersönlichkeiten ist zunächst zu sagen, dass die meist langjährige, jedoch notwendige "Ochsentour" hinauf zum "Partei-Olymp" für Menschen mit einigem Charisma eigentlich unzumutbar ist, und von diesen wenigen gescheiten Köpfen auch wirklich ganz selten durchgehalten wird. Da setzen sich dann in der Regel durchschnittliche Geister mit gesundem Machtstreben (zunächst auch in unbedeutenden Parteigremien), mit genügend Ellenbogentechnik und anderen Durchschnittss-Eigenschaften durch.
    Persönlichkeiten wie Kreisky (war nicht mein Fall), oder aber auch Schüssel (war durchaus mein Fall), und eben auch Haider, waren in den vergangenen Jahrzehnten nach meiner Auffassung die ganz seltenen Persönlichkeiten mit Charisma in unserem Lande.
    Aber auch unsere weiteren derzeit agierendeen Landesfürsten sind ja - bis auf die beiden "Edel-Brutalos" in Wien und N.Ö., eigentlich nicht mit allzuviel Charisma gesegnet. Für einwandfreie Landesverwaltung sollte es aber doch insgesamt reichen!

  20. Samtpfote
    27. September 2010 08:14

    Die Realität sieht ganz anders aus!

    Ich hatte gestern die Gelegenheit, bei einem Treffen alter Freunde (Industrieller, Top Manager, Selbständige, also die absolute sogenannte A-Schicht, potentiell "bürgerlich" sollte man annehmen).
    Natürlich war auch die lex Sarrazin ein Thema (das Wahlergebnis Stmk lag noch nicht vor).
    Erkenntnis:
    Schwankend zwischen "Ich traue mich nicht, Lösungen vorzuschlagen" bis "wir brauchen wieder einen Kreisky" und "wir beuten die 3.Welt aus, das ist das Übel" war alles zu vernehmen.

    Conclusio:
    Wer auf die "bürgerlichen" als veränderungsfähige Kraft setzt, ist ein Utopist.
    Ich fürchte:
    Nicht anscheinend, sondern sicher.
    Erschreckend.

    Sind wir hier tatsächlich nur ein Biotop?

    • Das Pingerle
      27. September 2010 09:04

      Antwort auf die letzte Frage der Samtpfote: Ja!

    • Alexander Renneberg
      27. September 2010 09:13

      sehe ich anders.

      nur fehlt der mut dinge öffentlich anzusprechen.

      einer meiner engsten freunde leitet ein unternhemen mit 3900 mitarbeitern.

      er sagt ganz klar, als gf dieses unternehmens kann er seine private meinung klarerweise nicht öffentlich artikulieren.
      und seine privatmeinung wird immer auch als gf meinung dastehen.

      daher: schweigen.

    • Samtpfote
      27. September 2010 09:54

      Pingerle

      Ausser Kommentare, wie:

      "Die Gehirnwäsche hat bestens funktioniert. Vielleicht sollte man das Waschmittel wechseln"

      fällt mir leider auch nichts ein.

      Alexander:
      Ihr GF-Freund hat wenigstens privat eine vernünftige Meinung, im Gegensatz zu s.o.

    • Wertkonservativer
      27. September 2010 10:00

      Wie recht Sie haben, Samtpfote !!!

    • brechstange
      27. September 2010 10:04

      Das ist eines der Hauptprobleme und zeigt den Opportunismus und die Feigheit der "Eliten", die eigentlich von vielen in der Bevölkerung verehrt werden. Doch diese Verehrung hat keiner von denen verdient.

    • Erich Bauer
      27. September 2010 13:36

      Samtpfote,
      "...Treffen alter Freunde (Industrieller, Top Manager, Selbständige, also die absolute sogenannte A-Schicht, potentiell "bürgerlich"..."

      Könnte es sein, daß diese Teile der "Bürgerlichkeit" mehr oder weniger doch direkt vom "Staate" abhängig ist (Subventionen, öffentliche Aufträge... etc.)? Also, keine "reinen" Nettotransferleistungszahler" und daher doch wohl eher - mehr oder weniger - "Bruttotransferleistungbezieher"...?

    • Samtpfote
      27. September 2010 13:38

      Erich Bauer

      Netter Versuch :-)
      Leider absolut: Nein, die glauben wirklich, was sie denken ....

    • Erich Bauer
      27. September 2010 13:45

      Samtpfote,
      "..die glauben wirklich..."

      Tja... na dann... Dann ist es dieser "linke Schläfenlappen", der für die Zugänglichkeit für Religion und Glauben verantwortlich zeichnet. Dagegen läßt sich leider nichts machen. Operative Eingriffe werden von den Machtträgern niemals erlaubt... :-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. September 2010 15:23

      Was war denn Ihre Aufgabe bei diesem Treffen alter Freunde? Servieren? 8)

    • Samtpfote
      27. September 2010 19:46

      Schnabeltier...

      Im Ortnerblog keine Freunde mehr?
      Habe gehört, dass das Kampfhundeverbot auch bald auf Schnabeltiere ausgeweitet wird.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. September 2010 20:43

      Ach, den Führerschein für meine Speisekampfschnabeltiere habe ich schon in der Tasche.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. September 2010 20:44

      Aber immerhin, Ihre Frage vom Biotop gibt mir Anlass zu Hoffnung auf beginnende Einsicht.

  21. Alexander Renneberg
    27. September 2010 07:36

    2,5% minus in graz bei siegfried nagel:
    ich schätze herrn nagel sehr, halte ihn für einen guten politiker.

    aber, siegfried nagel hat den bau einer moschee inkl. ekz & kindergarten in graz befürwortet.
    ob ihm das die 2,5% gekostet hat?

    man kann nicht gegen das volk regieren.

  22. Karl Rinnhofer
    27. September 2010 06:07

    Dem klassisch-lateinischen Zitat füge ich ein deutsches hinzu:

    "Das Volk, das sind die vielen Nullen, die gern sich beisetzt, wer sich fühlt als Zahl!"

    Doch wer sollte sich an Klassikern orientieren? Sie zu zitieren, ist schon verdächtig. Latein oder gar Griechisch als Bestandteil abendländischer Bildungskanons zu akzeptieren gilt als anstößig und elitär, somit a priori als verachtens- und ausgrenzungswert. Als Unterrichtsfächer wurden sie längst abwählbar und haben das Gnadenbrot einer dahinschwindenden Tradition zu essen.

    Und konsequenterweise scheinen vielerorts selbst innerhalb des Deutschunterrichts an Höheren Schulen Klassiker obsolet geworden zu sein und halten der "Konkurrenz" manch zeitgenössischer, steuermittel-geförderter Fäkalautoren nicht stand ...

    • Karl Rinnhofer
      27. September 2010 06:10

      Ich bitte um Ennschuldigung für meine Unachtsamkeit. Dieses Posting gehört zum neueren Tagebucheintrag "Grüne ... "

  23. Karl Rinnhofer
    27. September 2010 05:53

    Schützenhöfer mag integer sein und hätte sachlich die richtigeren Argumente gegenüber dem Rabauken und Populisten Voves gehabt - hat aber selbst diese in einem inhaltsleeren Wahlkampf nicht einmal ansatzweise ausgespielt. Vertraute er und seine Berater ernstlich-naiv darauf, sich mit bloßem Erscheinen auf Riesenplakaten und im eher unglaubwürdigen Versuch, sich "unter das Volk zu mischen", mit Voves zu messen und auf Inhaltsargumente verzichten zu können? Es stimmt schon: Wer nimmt sich in der Zeit der flächendeckenden Oberflächlichkeit, der Priorität des Erscheinungsbildes vor der genauen Analyse der Botschaften, der Vorherrschaft der Show, der Spaßgesellschaft, der "Medien- und Gefäligkeitsdemokratie, der Robin-Hood-Ökonomie die Mühe, genau zwischen Argumenten abzuwägen und darnach die Wahl zu treffen? "Der Strom kommt aus der Steckdose", "das Geld kommt aus dem Bankomaten" , "Die Reichen sollen zahlen!" - Das schafft Applaus und Zustimmung.

    Schützenhöfers Niederlage als Herausforderer ist gravierender als in den Kommentaren dargestellt: Denn vor 5 Jahren verlor Klassnic nach der langen Reihe von ÖVP-Landeshauptleuten infolge Spaltung innerhalb der Partei (Ex-Landesrat und Landeshauptmann - "Kronprinz" Hirschmann trat mit eigener Liste an) und gleichzeitigem Auftreten einer brisanten ÖVP-nahen Affaire (Herberstein) die Landeshauptmannsfunktion. Die "Konkurrenz" hatte die "Gelegenheit" genutzt!.

    Jetzzt aber gab es diese Gründe nicht; im Gegenteil, vielmehr gravierende Skandale, die eindeutig der SPÖ zuzuordnen sind: "Voves-Stiftung", Finanzielle Ungereimtheiten in mehreren sozialistisch geführten Gemeinden, aktuell die erst in letzter Woche ans Licht getretene Skandal in der Gemeinde Zeltweg, wo die Auflösung des gesamten Gemeinderates und Einsetzung eines Komnmissars in Raume steht. Auf ÖVP-Seite gab es derartiges nicht: Doch nichts wurde in Wahlerfolge umgemünzt ... . !

    Statt Profilschärfung biederte sich Schützenhöfer bei seiner Positionierung "Pro Neue Mittelschule" an die einhellige SPÖ-Position an, inszenierte sich innerhalb des ÖAAB das "soziales Gewissen in der Partei", machte damit SPÖ und ÖVP nicht mehr unterscheidbar, Und das in einem Staat, in der gerade die leistungsbereiten Teile der Bevölkerung endlich einen Fürsprecher erwartet hätten als Korrektiv weg vom andauernden Umverteilungs-Wahnsinn, vom der Bevormundung, der Zwangsbeglückung, dem Vollkastkostaaat hin zu Verantwortung, Leistung und deren Anerkennung. Das in einem Bundesland, welches andere noch an "Umverteilung" überholt - wie Voves Ruf nach 14-maliger Auszahlung der "Grundsicherung", sein Verlangen einer Vermögenssteuer bereits ab 500 000 Euro Besitz, oder die von Flecker bereits durchgesetzte einkommensabhängige Einbeziehung auch der Betriebskosten in die diversen Wohnbeihilfen, Dbei kommt gerade die so beeindruckend - seriöse Studie des Joanneum-Ressearch (Prof. Prettenthaler) zum "Transferkonto" aus der Steiermark, wies die Perversionen überkompensatorischen Umverteilens unter dem Namen "sozialer Gerechtigkeit" auf; ihre Ergebnisse wurden selbst von Khol in einer Fernsehdiskussion als "einziger Wahnsinn" erschüdttert zur Kenntnis genommmen. Da hätte die ÖVP ihr Profil zugunsten des leistungsbereiten Mittelstandes schärfen können.

    Es ist kaum vorstellbar, dass Schützenhöfer in dieser Spitzenposition bleiben kann. Völlig unverständlich, warum die steirische ÖVP auf die langjährigen Appelle nicht reagierte, ihn als Spitzenkandidaten abzulösen. Es fehlt ihm offensichtlich jedes Charismam, nicht einmal ein Mindestmaß an rhetorischen "Fähigkeiten" steht ihm zu Gebote; er ist ein Funktionärstyp, der im engen Umgang mit Menschen unglücklich agiert. Und auf all das kommt es an - darüber kann man traurig sein, aber man muss es zur Kenntnis nehmen und die Konsequenzen ziehen. Warum wurde nicht der in der Hinsicht attraktivere Nagl vorgezogen? Selbst die nicht zu Unrecht durchaus beliebte, versiert-volksnah auftretende Edlinger-Ploder mag noch höhere Akzeptanz finden. Ich nehme an, dass sie mit ihren notorischen Top-Sympathiewerten bald die Führung in der Steiermark-ÖVP übernehmen wird . problematisch genug, zumal sich auch ihre Positionen immer wieder stark an die der SPÖ anbiederm: siehe Gesamtschulposition - seit langem - noch weit vor Karl, gegen die Bundespartei, allerdings mit Schilcher - und eben Schützenhöfer.

    In Summe ist die relative Stärke "linker" Gruppierungen:( KPÖ, GRÜNE, SPÖ) inde Steiermark unübersehbar. Die FPÖ angelte wild und offensichtlich populistisch im Klientel des "Kleinen Mannes". Man sollte aber zur Kenntnis nehmen, dass das von diesen problematisch-überpointiert aufgegriffene Ausländerthema tatsächlich den Menschen unter den Nägeln brennt und nicht mit blpßem "Appeasement" von abgehobener Warte aus (wie bei den Grünen) in den Griff zu bekommen ist, wenn Menschen damit Tag für Tag kpnfrontiert werden. Das BZÖ mit seiner neuerdings bürgerlich-mittelständischen Attitüde udn seiner damit oft unvereinbaren "Vergangenheit" scheiterte beim Vesuch, indenlandtag einzuziehen.

    So ist Tristess bei Bürgerlichen erklärbar, der Resignation folgen könnte: Die ÖVP hat deren Potential nicht gehoben! Deren (Denk-.) Wege sind oft unergründlich ...

  24. fosca
    27. September 2010 00:47

    Wer auf Wien schaut, lasset alle Hoffnung fahren!
    Nach diesem Wahlergebnis in der Steiermark ist zu befürchten, daß sich auch in Wien nach den Wahlen nichst Wesentliches ändert.
    Obwohl die Sozis grottenschlecht regieren, erobern sie weiterhin Platz 1!
    Und warum?
    Weil die Anderen offensichtlich noch schlechter sind, denn sonst könnte das nicht passieren! :-(

    • Brockhaus
      27. September 2010 10:09

      Muß ihnen leider vollkommen recht geben. Denn wie heißt es so schön? Unter den Blinden ist der Einäugige König! Und das Volk, sprich der Wähler ist leider auch blind.

    • brechstange
      27. September 2010 10:09

      Andreotti glaube sagte einmal sinngemäß, sollen die anderen zappeln, sich zermürben, ich habe die Macht.

      Ich nehme an, dass dies der Hauptgrund für die schlechtgeführten anderen Parteien ist.

  25. thomas lahnsteiner
    26. September 2010 23:09

    ein erschreckendes bild gibt in der diskussion der clubobleute die frau glawischnig ab. Sie entblödet sich nicht das magere grüne wahlergebnis mit einer wählerbeschimpfung zu rechtfertigen...und behauptet dreist, die wähler seien auf die anderen parteien, vor allem auf die fpö hereingefallen....

    dann feiert das altbekannte grüne phrasenrepertoire fröhliche urständ: verhetzung, rassismus, rechtsextrem, schwarz-blau war des teufels usw.......

    jetzt könnte man das ganze als suada einer vom ergebnis frustrierten, etwas einfach gestrickten und daher besonders arroganten vorsitzenden einer vernaderer- und blockwartepartei abtun, deren einfluss eher ab als zunimmt.......

    bedenklich und gefährlich ist aber, dass die nachbeter der einfältigen phrasendrescherin in den redaktionsstuben des orf, der presse , von news, von österreich usw sitzen und den grünen phrasenmist tagtäglich ihren konsumenten in gewaltigen dosen vorsetzen ........

    • cmh (kein Partner)
      27. September 2010 17:38

      Ja wie wahr.

      Man sollte gar nicht glauben wie schwierig es ist, das Ergebnis einer gültigen demokratischen Wahl zu akzeptiern.

  26. Undine
    26. September 2010 21:46

    @Rosi

    @ProConsul

    Kann mir jemand erklären, was am Kommunismus so viel weniger schlimm gewesen sein soll als am Nationalsozialismus, daß die Anhänger des ersteren mit einer Art Augenzwinkern akzeptiert werden, die Anhänger des letzteren bis in alle Ewigkeit geächtet und mit der Erbsünde befleckt bleiben?

    Warum gibt es hier das Verbotsgesetz, während dort sogar Nachfolgeparteien existieren, die nicht in die Schmuddelecke gestellt werden, nein, die sogar WÄHLER finden? Und niemand schreit lauthals "NIE WIEDER!"

    • terbuan
      26. September 2010 22:04

      Undine,
      ich antworte hier nur mit einem englischen Zitat:
      "The winner takes ist all, the looser has to fall!"
      und das ist nicht nur der Beginn eines ABBA Songs!
      Mfg
      terbuan@aon.at

    • terbuan
      26. September 2010 22:06

      da hat sich in der eile ein "s" eingeschwindelt:
      "The winner takes it all, the looser has to fall!"

    • brechstange
      26. September 2010 22:19

      Uns fehlt hat die Erfahrung mit dem sowjetischen Regime. In Ungarn, auch in Russland ist der Stalinkult verpönt.

    • terbuan
      26. September 2010 22:29

      brechstange
      die Erfahrungen mit der sowjetischen Besatzung wurden offensichtlich nicht an die Nachfahren entsprechend weitergegeben, meine Großmutter, meine Tante und sogar meine Urgroßmutter wurden von den glorreichen Siegern der Roten Armee vergewaltigt und heute gibt es noch eine Partei in Östereich, welche sich "kommunistisch" nennt , verstehen Sie vielleicht, dass mir, wenn der ORF über diese Partei berichtet, als wäre es ein Trachtenverein, das Kotzen kommt?

    • terbuan
      26. September 2010 22:44

      Undine
      jetzt haben sie ein Problem angeschnitten, welches wir hier auch zum Thema machen sollten, sowohl die Nachfolgepartei der SED, die Linke, tritt da auf als Wolf im Schafspelz und wird sogar noch zwecks Machterhalt in Koalitionen genommen und in Ö ist diese Partei noch so unverschämt den alten Namen zu behalten. Ja bitte, wo sind wir denn, müssen wir uns das alles so gefallen lassen, nein, ich sage, kämpfen wir gegen alle diese totalitären Parteien mit demokratischem Anstrich, oder sind unsere Machthaberer schon mit ihnen im Bunde und warten nur auf die Wiedervereinigung aller sozialistischen und internationalistischen Kräfte die vereint gegen Revisionismus und Revanchismus zum Kampf antreten?

    • Undine
      26. September 2010 23:15

      @brechstange

      Daß uns, wie Sie schreiben, die Erfahrung mit dem Sowjetregime fehlt, hat mehrere Gründe. Einer davon ist, daß die Geschichte die Sieger schreiben, und die Besiegten dürfen kein böses Wort über ihre Peiniger schreiben.
      Joachim Fernau: ENE MENEN MIMG MANG, DER SIEGER SCHREIBT DEN SINGSANG.

      Zur Veranschaulichung, wie sich die Russen in jenen Gebieten, in die sie vorgedrungen waren, verhalten haben, nur ein Beispiel:

      Mein Bruder (Jg. 1926) kam etwa 1960 in einen kleinen Marktflecken ca. 45 km südwestlich von Wien als Gemeindearzt. Zu dem Ort gehört eine wunderschöne Burgruine. Um diese Burg kämpften gegen Ende des 2. Weltkriegs die Deutsche Wehrmacht und die Russen wie im Mittelalter Mann gegen Mann!

      Und von der weiblichen Bevölkerung entging den Siegern nicht eine Frau, nicht ein Mädchen! Mein Bruder mußte 15 Jahre und mehr nach Kriegsende diese bedauernswerten Frauen behandeln; viele litten ihr Leben lang an den Folgen der Massenvergewaltigungen durch die BEFREIER!

      Aber dieses Kapitel wurde totgeschwiegen. Diese geschundenen Frauen und Mädchen hatten nie die Möglichkeit, von dieser Qual zu erzählen, während andere, die unter Kriegsgreueln der VERLIERER gelitten hatten, haarklein und detailliert immer und überall erzählen und anklagen durften.
      Man hütete sich, sie---die BESIEGTEN--- zu fragen; sie hätten aber viel zu erzählen gewußt, denn gerade das mußte um JEDEN Preis verhindert werden. Mittlerweile lebt von diesen kaum noch jemand; damit ist das Problem erledigt.

    • Undine
      26. September 2010 23:22

      Soll im letzten Absatz heißen: .....DOCH gerade das mußte um JEDEN Preis verhindert werden.

    • brechstange
      26. September 2010 23:54

      @terbuan, undine
      Der Großvater meines Mannes wurde auch von den Russen von hinten erschossen. Doch ich meinte jetzt nicht die Erfahrungen des Krieges und der Besatzungszeit, sondern die Zeit von etwa 1950 bis 90. Da fehlten die Erfahrungen, nachdem dank Olah die Kommunisten zurückgedrängt wurden.
      Das die heutigen Kommunisten noch Stimmen bekommen, ist eh tragisch, hat jedoch sicher mit den handelnden Personen wie Hn Kaltenegger zu tun, doch sind sie in der Stmk. von 4 auf 2 Mandate zurückgefallen, mit ihrer Retropolitik und Karl-Marx-Plakaten und Che Guevarra-Huldigungen.

    • Marianne
      27. September 2010 14:09

      unseren Kommunisten fehlen tatsächlich die Erfahrungen, welche unsere Nachbarn (z. B. Tschechen) in der Nachkriegszeit (1950 bis 1989) machten, sonst würden sie niemals KPÖ wählen.
      Das Thema Ihres großartigen Beitrags sollte wirklich eingehend behandelt werden.

    • Rosi
      27. September 2010 21:15

      @Undine 26.9. 21:46

      Ich kann das nicht erklären, aber eine Frage und ein Gedanke dazu:

      Welches andere Ereignis - außer dem Nationalsozialismus und seinen Folgen - kennen Sie, durch das das verursachende Volk, oder Teile desselben in ähnlicher Weise pönalisiert wurde, in der Geschichte der Menschheit?

      Während meines Studiums habe ich bei einem Vortrag eines Politikers den Ausspruch gehört: 'Wer als Junger nicht Sozialistisch ist, hat kein Herz, wer als Erwachsener nicht Konservativ ist, hat kein Hirn.'
      Ich kenne das Wählersegment der KPÖ in der Steiermark zu wenig, - möglicherweise sind das junge Leute, die gegen das Etablissement sind - oder solche, die vergessen haben, Erwachsen zu werden...

  27. byrig
    26. September 2010 21:35

    es kam,wie ich es an anderer stelle hier prophezeit habe:schützenhöfer,ausgestattet mit dem charisma eines(ehrenwerten und tüchtigen) anzugverkäufers beim modehaus tlapa in favoriten,war einfach nicht der mann für die erste reihe,um die sich gegen die sozialisten drehende stimmung in der steiermark auch in die nötigen stimmen umsetzen zu können.so präpotent hat der doch viel charismatischere voves gar nicht sein können,als dass schützenhöfer das ausnutzen konnte.
    völlig unverständlich ist die an siegesrausch grenzende reaktion der övp auf das wahlergebnis.werden die schwarzen dort so blind sein,keinen geeigneteren spitzenkandidaten zu suchen?
    in wien ist es fast noch schlimmer:frau marek ist nicht einmal in der lage,ein streitgespräch mit einem leichtgewicht wie mailath-pokorny zu bestehen!
    bundespolitisch wird sich bis zur wienwahl zumindest nichts ändern.
    und in wien ist strache mehr denn je ohne alternative-ausser man will häupl.

  28. terbuan
    26. September 2010 21:15

    So etwa vor 15 Jahren, als die Amtszeit von Helmut Zilk als Wiener Bürgermeister zu Ende ging und es in Deutschland immer mehr CDU-Kandidaten schafften, in Großstädten Oberbürgermeister zu werden habe ich zu einem Freund gesagt: "Na ja, wer weiß, vielleicht bekommen wir bei der nächsten oder übernächsten Wahl auch endlich einmal einen Bürgermeister von der bürgerlichen Seite in Wien!"
    Na, wie ich mich da getäuscht habe in der Wiener ÖVP. Diese Wiener Partei ist die größte politische Katastrophe, welche in diesem Land seit 1945 auf der bürgerlichen Seite passiert ist.
    Natürlich können sich die Roten bei einem solchen Gegner ins Fäustchen lachen, diese Leute - bis auf wenige Ausnahmen - haben ja nichts begriffen, die könnten heute geschlossen in die Löwelstraße wechseln, es würde niemanden auffallen!
    Das Feymännchen hat die Wiener Partei im Rücken und was hat die ÖVP, Nullnummern bis zum Abwinken!
    Worüber reden wir dann noch vor der Wahl, Szenario wie von papi66 oder eine weitere Durststrecke mit dem Zentralkommittee?

    • Undine
      26. September 2010 21:28

      @terbuan

      Den SOZIS ist es mit den miesesten Tricks gelungen, die STADTKASSE an sich zu reissen, in der sich allerdings das Geld ALLER (arbeitenden) Wiener befindet. Aber, wer das Geld hat, hat die Macht. Daß dieses Geld gezielt der eigenen Klientel zukommt, dafür sorgt die Partei schon.

    • byrig
      26. September 2010 21:57

      stimme völlig zu.die konsequenz dieser erkenntnisse kann aber nur sein,dass jeder,der ernsthaft einen machtwechsel oder zumindest ein verschieben der macht in wien will,fpö wählen muss.die betonung liegt auf "muss",also jeder nicht-sozi,jeder bürgerliche ohne umarmungstendenzen mit der sozialistischen machtpartei wie marek.notfalls nase zuhalten und durch!

  29. Alexander Renneberg
    26. September 2010 19:59

    fragt sich ob das antreten der christen der övp nicht massiv geschadet hat.
    dieser lustige verein tritt an in dem wissen nichts zu erreichen.
    außer den christlich sozialen zu schaden.
    nach auszählung der wahlkarten werden ca 4000 stimmen zwischen spö und övp liegen.
    die einzige überlegung der övp könnte sein, dass sie diesen wählern und deren proponenten ein angebot macht.

    vielleicht durch stärkere betonung der christlich sozialen werte anstelle eines, unbestätigten gerüchten zu folge, beitritts zur sozialistischen internationalen.

    • brechstange
      26. September 2010 22:24

      Damit die Christen antreten durften, haben sozialdemokratische Funktionäre brav Unterschriften gesammelt, um der ÖVP zu schaden. Das ist sozialistische Strategie.

    • Alexander Renneberg
      26. September 2010 22:35

      so wie im ersten bezirk in wien, wo so ein sozialistischer rechtsanwalt als unabhängiger antritt

  30. Josef Maierhofer
    26. September 2010 18:48

    Ich betrachte das Gesamtergebnis.

    Wahleberechtigte sind zurückgeggangen.

    Wahlbeteiligung ist weiter zurückgegangen, nichts hat die Nichtwähler vom Hocker gerissen, nein im Gegenteil, ein noch höherer Prozenzsatz ist nicht zur Wahl gekommen als 2005.

    FPÖ hat wieder zugelegt. SPÖ und ÖVP haben Stimmen verloren.

    Ich sehe kaum eine Mehrheit für Schwarz-Blau, es wird wieder Rot-Blau werden.

    Die klassische österreichische Pattstellung. Nichts bewegt sich, alles bleibt beim alten, die Pfründe, das Schuldenmachen, die Blockade, die Parteibuchwirtschaft, etc., einfach alles.

    Die Kälber werden von der friedlichen Weide auf der steirischen Alm geholt und von den Schlächtern ausgeweidet, die sie sich selbst gewählt haben.

    In 2 Wochen ist Wien dran und danach beginnt das Schlachten.

    • terbuan
      26. September 2010 21:24

      Eine Mehrheit für rot-blau in der Steiermark, das kann ja wohl nur ein Irrtum sein! (Franz=Vranz) ;-)

    • Josef Maierhofer
      27. September 2010 09:55

      Auch eine für Schwarz-Blau gibt es nicht. Es wird einfach so Rot-Blau weitergehen, ja, bis halt die FPÖ so viel zugelegt haben wird, daß es für andere Mehrheiten auch Möglichkeiten gibt, daß sich dann eventuell was ändert.

      Die Steier haben also den Status Quo gewählt. Hoffentlich sind sie damit auch zufrieden.

  31. thomas lahnsteiner
    26. September 2010 18:44

    die größten und borniertesten polit-schwachköpfe gibt es bei den grünen.....anstatt sich den kopf zu zerbrechen wie sie ihre stimmen vermehren könnten und vor allem bei kpö-, spö- und leider auch övpsympathisanten ihr stimmenpotential auszuschöpfen, haben die grünen volltrottel die FPÖ als ihren lieblingsgegner auserkoren, weil es ja unter den fpö-sympathisanten ja von wechselwählern zu grün nur so wimmelt........
    und wie der pawlowsche hund, hecheln, knurren und bellen sie bei jedem noch so dummen fpö-sager...sie warten direkt darauf
    und jetzt in der steiermark gehen sie nicht nach dem wahlergebnis in sich, sondern der oberdenunziant und oberste pc-blockwart kogler sorgt sich vor allem um fpö-stimmengewinne.
    und der eingekaufte caritas-chef bläst in das gleiche horn...
    dumm, dümmer, grün

  32. Alexander Renneberg
    26. September 2010 18:30

    na warten wir ab.
    die fpö möchte den sozial landesrat. den kann ihnen voves niemals geben.
    dem schützenhöfer wird es egal sein.
    hoffen wir also, dass schwarz blau kommt.

    wie es die övp aber in graz geschafft hat ca 2.5 % zu verlieren darf ein rätsel bleiben.
    im moment sind ca 8000 stimmen zwischen spö und övp. durch die wahlkarten wird sich das auf ca die hälfte verringern.
    aber genau diese 2,5% minus in graz haben den ausschlag am 2. platz gegeben.
    und das trotz des beliebten bm nagel.
    das sollte man sich mal genau ansehen.
    trotzdem jublen die övpler. seltsam.
    nun warte ich gespannt auf wien, wo die övp ihr schlechtestes ergebnis ever einfahren wird, aber jubeln werden sie trotzdem. ich werd wie immer zwischen diesen leuten stehen und mich elend fühlen.
    elend, weil die bürgerlichkeit bei der övp in beliebigkeit verkommt.
    weil posterln wichtiger sind als haltung.
    weil vorsichtl und rücksichtl wichtiger sind als werte.

    • brechstange
      26. September 2010 22:16

      Der Nagl befürwortet einen Moscheebau am Griesplatz, mit EKZ, Kindergarten, etc.

      Ich nehme an, das waren die 2,5%.

    • cmh (kein Partner)
      27. September 2010 17:49

      weil posterln wichtiger sind als haltung.
      weil vorsichtl und rücksichtl wichtiger sind als werte.

      Daher sollte man schauen, dass Sie endlich einmal ohne Posterl dastehen, vielleicht kommen sie dann drauf, dass man Haltung benötigt um überhaupt stehen zu können.

      PS:

      Gestern musste ich zuschauen, wie drei Söhne einen BMW X3 in der Innenstadt in einer Halteverbotszone parkten. Seitdem bin ich auch für die Erbschaftssteuer. Aber das ist auch eine Frage der Haltung.

  33. terbuan
    26. September 2010 18:13

    Eines zeigt diese Wahl in der Steiermark wieder deutlich:
    Die Menschen können sich mit dieser abgehobenen Politik nicht mehr identifizieren, haben kein Vertrauen mehr zu der herrschenden Klasse und sie haben Angst vor der Zukunft!
    Die Wahlbeteiligung ist wieder einmal dramatisch zurückgegangen in der Steiermark, von 78 auf 63%, (ohne Wahlkarten) d.h. mehr als ein Drittel der Wähler geht gar nicht mehr hin. Gleichzeitig wählen die verbliebenen Wähler aber aus Angst vor Veränderung mehrheitlich die etablierten Parteien.
    Genauso wird es auch in Wien sein, die Wahlbeteiligung wird noch weiter sinken, die SPÖ wird wieder die relative Mehrheit bekommen (das Horrorszenario von papi66 ist gar nicht so weit hergeholt!), die FPÖ wird stark aufholen, die ÖVP verlieren und danach bleibt ein dumpfer Katzenjammer in der Überzeugung, es wird sich ja doch nichts ändern!
    Die Zeit ist offensichtlich noch nicht reif für radikale Veränderungen aber die allgemeine Stimmung richtet sich immer deutlicher gegen das Establishment, es bedarf nur noch mehr solcher Zündfunken wie der von Sarrazin, mehr wirtschaftlicher Probleme, die sicherlich kommen werden, und mehr Probleme mit den Zuwanderern und die werden bestimmt auch kommen!
    Es ist Zeit, die wertvollsten und noch unverdorbenen Kräfte dieses Landes zu sammeln und zu bündeln! Es wird Zeit für eine Bürgerrechtsbewegung, Zeit für eine tea-party, made in Austria!
    terbuan@aon.at

  34. papi66
    26. September 2010 17:06

    Ich sehe für Wien nach den Wiener Gemeinderatswahlen am 10. Oktober im roten Wien schwarz.
    Wenn ich den russischen Saatkrähen bei ihrem Flug zusehe, erkenne ich aus deren Flug nichts Gutes für Wien.
    Ich sehe Schlimmes auf Wiens Bevölkerung zukommen. Wenn die Roten den Bürgermeistersessel verlieren, und die Blauen in das Rathaus einziehen, wird es heiß in Wien!

    Sollte der HC Strache es schaffen mit Hilfe einer zweiten Partei den Altbürgermeister Häupl vom Bürgermeistersessel zu stoßen, ist in Wien die Hölle los.

    Stellen wir uns einmal vor, die SPÖ verliert die Wahl am Sonntag den 10. Oktober und HC Strache wird mit Hilfe einer anderen Partei Bürgermeister:

    Am Montag tritt die Müllabfuhr in einen unbefristeten Streik!

    Am Dienstag schalten die Wiener E-Werke dreimal am Tag für zwei Stunden den Strom ab!

    Am Mittwoch geht den Wiener Gaswerken das Gas aus!

    Am Donnerstag fahren die Wiener Linien nach Vorschrift, also nicht!

    Am Freitag demonstrieren die Gemeindebediensteten zweimal am Tag, um 7h30 und um 17h30 auf der Zweierlinie und am Ring, nichts geht mehr, der Verkehr ist in Wien für Stunden lahm gelegt!

    Vom Montag bis Freitag, rund um die Uhr, grölen die roten Chaoten am Rathausplatz ihre „Nazi raus“ Parolen!

    Samstag, Sonntag haben alle Arbeitsverweigerer, Demonstranten und Chaoten dienstfrei, um sich für die nächste Streikwoche zu erholen!

    Ich glaube, dass ich nicht falsch liege mit diesem Szenario.

    Aber das aller, aller ärgerlichste an dieser Wahl am 10. Oktober ist, dass der alte rote Bürgermeister höchstwahrscheinlich der neue rote Bürgermeister sein wird, obwohl 15 Jahre Häupl mehr als genug sind.

    Der Häupl verliert die Absolute, wird aber mit Hilfe der Grünen wieder Wiener Bürgermeister und tritt nach einem halben Jahr zurück und die Renate Brauner, die ungefähr das gleiche Gewicht hat wie der Altbürgermeister wird Wiens neuer Bürgermeister.
    Da die Grünen den Vizebürgermeister als Preis für die Unterstützung der Roten bekommen werden, haben wir zwei Frauen an der Spitze Wiens. Die dicke Brauner und die schlanke Griechin Vassilakou.

    Damit wir verstehen, was für Wien eine rotgrüne Stadtregierung bedeutet, ein kleines Beispiel:

    Die Planungssprecherin der Wiener Grünen die Sabine Gretner hat vor einiger Zeit vollen Ernstes erklärt: Auf der Zweierlinie könnte man am Mittelstreifen statt Tulpen Paradeiser und Paprika anbauen und die Bedürftigen Wiens damit versorgen.

    Ich stelle mir heute schon den Tag vor, an dem die Wiener Sandler in der Gruft die ersten gefüllten Paprika in Paradeissoße verspeisen, die aus den Paradeisern und Paprikas von der Zweierlinie gekocht wurden.

    Wenn sich die Wiener Sandler dann am Abend unter der Wiener Schwedenbrücke zum Sterben hinlegen, werden sie sicher die Sabine Gretner in ihr Abendgebet einschließen.

    Der Häupl, der unendlich froh ist das Wiener Rathaus nur mehr von außen zu sehen, der aber genau weiß, wie alles läuft im roten Wien, im roten Rathaus, steht den beiden Frauen, der Dicken und der Dünnen jederzeit als Berater zur Verfügung, er sitzt den ganzen Tag beim Sluka hinter dem Parlament, schlürft hin und wieder einen kleinen Schwarzen oder einen großen Braunen und isst eine Dobostorte nach der anderen, damit er sein Gewicht hält.

    Der Häupl könnte sich auch die liebe halbdicke schwarze Christine Marek als Vizebürgermeister in das Rathaus holen.
    Sollte die halbdicke Marek Vize werden, haben wir, wenn der dicke Häupl zurücktritt und die dicke Brauner Bürgermeister wird, ein ziemlich gewichtiges Damenteam an der Spitze der rot-schwarzen Rathausriege!

    Hätten die Wiener Roten die wohlgenährte rundliche liebe Renate Brauner als Spitzenkandidatin in die Wahl geschickt, hätte der HC keine Schwierigkeiten mit den Sozialisten, ja er würde das Wiener Rathaus mit der Absoluten einnehmen.

    In Wien sind seit jeher immer mehr Frauen als Männer wahlberechtigt.

    Die Wiener Frauen sind ein lustiges, ein eigenwilliges Volk, Wiener Frauen wollen Frauen nicht, die sich in den Vordergrund drängen, die Wiener Frauen können Frauen, die sich in den Vordergrund drängen nicht ausstehen und Emanzen, die sich politisch aufspielen, schon gar nicht, denn die meisten Wiener Frauen wollen selber immer im Mittelpunkt stehen, ja so sind sie halt, die Wienerinnen!
    Ja und so viele Lesben gibt es halt in Wien auch wieder nicht, dass mit diesen Frauen eine Wahl zu gewinnen wäre!

    Sollte Häupl und die rote Rathausmafia die Wahl trotzt allem verlieren, wird ein halbes Jahrhundert vergehen müssen bis alle Schäden behoben sind, die die Roten in Wien unabsichtlich und aus Dummheit angerichtet haben.

    Ich würde abschließend gerne eine Wahlempfehlung
    hier abgeben, aber ich werde diese unterlassen, weil ich glaube, dass ein jeder selber besser weiß, was er am Sonntag den 10. Oktober zu tun hat.

    • phaidros
      26. September 2010 18:08

      Gut, danke, jetzt hab' ich richtig doll Angst.

      Ich werde wohl doch rot wählen, denn der Tenor Ihres Texts ist ja der, dass nur so das von Ihnen skizzierte Horrorszenario verhindert werden kann!? Rot muss unbedingt die Absolute behalten, Leute - biiittee!! - wählt's rot, und der Unterberger soll dieses Dauergesuder einstellen - wenigstens bis nach der Wahl (wann immer das ist, angesichts der Wahlkarten)!

      BG/phaidros

    • Rosi
      26. September 2010 18:41

      Wie viele Jahrhunderte müssen eigentlich vergehen, bis alle Schäden behoben sind, die die Roten - aus welchen Gründen auch immer während ihres 'Regierens' - angerichtet haben, wenn die Roten diese Wahl wieder gewinnen?

    • inside
      26. September 2010 20:42

      pappi66

      ... und am Montag der Folgewoche gibt es kein Novembergehalt bei den Demonstranten und Streikenden.

    • Dr. Harald Rassl
      26. September 2010 20:42

      Gottlob müssen weder phaidros, noch ich, noch sonst wer aus diesem blog rot wählen, um das Katatrophenszenario von papi66 zu verhindern: In Wien gibt immer genug sozialistisches Stimmvieh, und solange die ÖVP keine zugkräftigeren Kandidaten (oder -innen) präsentiert als in den letzten 65 Jahren, wird sich das auch nicht ändern. Aber, dass den roten Sudelköchen schon was einfallen kann, wenn eine demokratische Wahl nicht nach ihren Vorstellungen gelaufen ist, sollte den meisten von uns aus dem Jahr 2000 noch in recht guter Erinnerung sein.

    • Undine
      26. September 2010 21:18

      Sowohl die ROTEN als auch die GRÜNEN lassen demokratische Wahlen nur dann gelten, wenn das Ergebnis ihren Vorstellungen entspricht. Ist dies einmal nicht der Fall---siehe SCHWARZ-BLAUE Regierungsbildung---dann können sie sehr, sehr böse werden!!!
      Dann ist ihnen JEDES Mittel recht, die "demokratische" Wahl nicht anerkennen zu müssen, wenn nötig, auch mit Gewalt.
      Daß es auch Wähler gibt, die NICHT rot-grün-bewegt sind, die schon viele, viele Koalitionen erdulden mußten, die ihnen durchaus nicht konvenierten, die demokratische Wahlergebnisse aber akzeptierten, wenn auch zähneknirschend, geht in LINKE BETONSCHÄDEL nicht hinein.
      Wie oft hätte ich in meinem Leben schon demonstrieren müssen, weil mir die Politik durchaus nicht paßt!?!

    • brechstange
      26. September 2010 22:29

      Ein Riesenfehler von Dr. Schüssels Wende war, die Aktenvernichter und Festplattenlöscher, die Saboteure mit öffentlichen Mitteln, strafrechtlich zu verfolgen sowie eine Schadenersatzklage beim Europäischen Menschenrechtsgerichtshof wegen der Sanktionen einzubringen.

      Solche Taten müssen im Beginn geahndet werden, nun sitzen die Krakeln bis ins letzte Medium und belästigen die Bürger.

  35. terbuan
    26. September 2010 16:57

    Höre derzeit bewußt Radio Steiermark um dort die Stimmungen etwas hautnaher miterhören zu können. Da sagt doch ein beleidigter und weinerlicher LH Voves: "Die größte Enttäuschung ist für mich das gute Abschneiden der FPÖ!"
    Na fein, nicht seine Wahlverluste, vor allem in den roten Hochburgen, sind ihm eine Enttäuschung wert, sondern die Gewinne seines Angstgegners! Und so einer wll wieder Landeshauptmann werden. Franz erinnert irgendwie an Vranz, dessen neurotische Abneigung gegen alles was blau war, sattsam bekannt war.
    Peter Rabl im Kurier hat sich ja heute bereits eingestimmt in seinem Leitartikel:
    "Über der Steiermark DROHEN blaue Wolken!" Wer bedroht da wen?
    Und über die KPÖ kann man nur sagen, diese Partei gehörte längst als verfassungsfeindlich verboten. Dass es nicht geschieht, ist nur im heutigen Österreich möglich, der ÖDR mit dem blinden linken Auge!

  36. Observer
    26. September 2010 16:30

    AU-Zitat:
    "Pröll sollte aber auch intensiv über die Personalauswahl der diversen schwarzen Spitzenkandidaten nachdenken".
    Warum? Das ist doch Sache der Landesorganisationen und da sollte doch in einer demokratischen Partei der Bundesparteiobmann nicht das Sagen haben.

  37. Rosi
    26. September 2010 16:29

    Ich dachte bisher, die KPÖ ist der letzte noch lebende Dinosaurier - aber vielleicht gibt es Leute, die in dieser Hinsicht (schon) mehr wissen;-)

    Spaß beiseite, es ist hier die Frage, was schlimmer ist - daß einer Partei dieser Gesinnung im 21.Jahrhundert noch existiert, oder daß es tatsächlich Leute gibt, die sie wählt.

    • ProConsul
      26. September 2010 17:58

      Aber noch schlimmer ist ja, dass sich deren Wähler für progressiv halten.

    • ????é???? ?á?????? ?é??? (kein Partner)
      28. September 2010 00:24

      @ Rosi

      jetzt haben Sie und andere "leute" ja das Unterbergerische Scheisshaus, wo ihr euren Dreck hinterlassen könnt - jeder KPÖ Wähler ist mir am Arsch lieber als dieses
      reaktionär-katholische Gesindel da.





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