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Sarrazin machts möglich

Was Sarrazin und schwedische oder niederländische Wahlergebnisse nicht so alles bewirken können: Zwar hetzt der ORF in der "Zeit im Bild" unverschämter denn je und sagt schon ganz offen, dass er sich die Wahl bestimmter (auch österreichischer) Parteien nicht wünscht. Aber gleichzeitig setzt die Politik im Eilschritt zumindest einen Teil dessen um, was zuvor als menschenverachtend und rassistisch gebrandmarkt worden ist.

Da verlangt etwa der bayrische Innenminister, dass Imame in Deutschland deutsch können müssen. Da hat die Junge ÖVP vor kurzem Ähnliches vorgeschlagen. Da fordert die deutsche Integrationsbeauftragte härtere Maßnahmen gegen integrationsunwillige Ausländer und gibt selbst zu, dass Sarrazin in diesen Fragen ein „Tempobeschleuniger“ ist. Und da spricht der SPD-Chef Gabriel davon, dass Hassprediger und Menschen, die auf Dauer alle Integrationsangebote ablehnen, nicht in Deutschland bleiben können.

Man zweifelt zwar, ob das alles mehr als vertröstende Worte sind, die ohne ernstere Änderungsabsichten gesprochen werden, weil die politische Klasse zunehmend erkennt, wie weit sie sich von den Menschen entfernt hat. Aber immerhin: Bisher hat man nicht einmal solche Worte zu hören bekommen.

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