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Sarrazin machts möglich

Was Sarrazin und schwedische oder niederländische Wahlergebnisse nicht so alles bewirken können: Zwar hetzt der ORF in der "Zeit im Bild" unverschämter denn je und sagt schon ganz offen, dass er sich die Wahl bestimmter (auch österreichischer) Parteien nicht wünscht. Aber gleichzeitig setzt die Politik im Eilschritt zumindest einen Teil dessen um, was zuvor als menschenverachtend und rassistisch gebrandmarkt worden ist.

Da verlangt etwa der bayrische Innenminister, dass Imame in Deutschland deutsch können müssen. Da hat die Junge ÖVP vor kurzem Ähnliches vorgeschlagen. Da fordert die deutsche Integrationsbeauftragte härtere Maßnahmen gegen integrationsunwillige Ausländer und gibt selbst zu, dass Sarrazin in diesen Fragen ein „Tempobeschleuniger“ ist. Und da spricht der SPD-Chef Gabriel davon, dass Hassprediger und Menschen, die auf Dauer alle Integrationsangebote ablehnen, nicht in Deutschland bleiben können.

Man zweifelt zwar, ob das alles mehr als vertröstende Worte sind, die ohne ernstere Änderungsabsichten gesprochen werden, weil die politische Klasse zunehmend erkennt, wie weit sie sich von den Menschen entfernt hat. Aber immerhin: Bisher hat man nicht einmal solche Worte zu hören bekommen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2010 11:29

    Ich fürchte, dass das sehr wohl nur vertröstende Worte sind, folgen wird Nichts!
    Wievielen Türken hat Häupl denn in der Zwischenzeit "die Orhwaschln" ausgerissen, weil sie ihre Töchter nicht in die Schule schicken? Was wurde konkret unternommen, um "den Menschen die Ängste" zu nehmen? Die Forderung nach Türkisch in der Schule oder die Beistellung einer türkisch sprechenden Kindergartentante in Wien kann es ja wohl nicht gewesen sein. Die Verhängung von Wiener Hallenbädern, wenn die Burkini-Trägerinnen ein Bad nehmen vielleicht? Die islamischen Zentren wachsen wie Schwammerln aus dem Boden, der ORF präsentiert polnische Geschäftsfrauen als typische Immigranten, im deutschen Fersehen sehen wir analog dazu tükisch-stämmige Lehrerinnen und Rechtsanwältinnen. Warum wird bei Verbrechen nicht mehr die Herkunft der Täter genannt? Mit Berichten über Istanbul (West) wird uns schmackhaft gemacht, wie westlich orientiert die Türkei doch sei, usw. usf.
    Wirklich umdenken wird man in Österreich erst, wenn:
    1.) Keine Wahl vor der Tür steht (gibts nicht)
    2.) Wenn die FPÖ wieder 25 bis 30 % Stimmen hat.
    Warte nur balde ist es so weit!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2010 08:39

    Möglicherweise kehrt in der Politik ein Umkehrschub ein, allzuviel darf man sich aber nicht erhoffen. Die Politiker haben gelernt, daß es am einfachsten ist, den Menschen eine sorglose Zukunft zu versprechen, um sich selbst an der Macht zu halten. Deshalb wurden die Konsequenzen der demoskopischen Entwicklungen wegen zunehmender Unfruchtbarkeit der Oberschicht der Bevölkerung und der Zuwanderung aus bildungsfernen, kulturell fremden Ländern bisher geflissentlich unter den Tisch gekehrt. Diese Denkweise muss aufgegeben werden. Was jetzt passiert – siehe Gabriels Forderungen nach härten Integrationssanktionen, ist bei weitem zu wenig. Auch eine Christine Marek, die in Wien plakatiert, daß „unser Kurs der Deutschkurs ist“, greift zu kurz. Diese Phase der Integration wäre vielleicht vor 20 Jahren angemessen gewesen. Heute nach dem Ausbau des Sozialstaates sind die Konsequenzen andere, die unverzüglich einzufordern sind:
    - Stop von Sozialleistungen für Einwanderer, sodaß diese in den Arbeitsmarkt einwandern müssen.
    - und Ankurbelung der Geburtenrate von dzt. 1,3 auf > 2,1 Kinder pro Frau durch
    z.B. finanzielle Gleichstellung der Familie bzw. deren Besserstellung gegenüber Alleinerzieherinnen, es ist erwiesen, dass in Familien mehr Kinder gezeugt werden.

    Den Häupls und Mareks und den Grünen sowieso muss eine Absage an ihre Streichelzoo-Politik erteilt werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSegestes Partner Homepage
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 17:40

    Natürlich wird hier nur vertröstet.
    Man will die aktuelle Debatte aussitzen, das ist offensichtlich.
    Anderenfalls hätte man längst Heimführungsbeauftragte ernannt,
    wie Udo Olfkotte so schön sagte.
    Denn zu glauben, solche Mengen von Mohammedanern ließen sich
    noch integrieren, ist ja vollkommen aberwitzig.
    Außer man versteht unter Integration, dass wir weiterhin deren
    intellektuelles und ethisches Hinterwäldlertum, stillschweigend
    hinnehmen, um sie nur ja nicht zu verärgern.
    Man könnte das dann aber durchaus als reine Erpressung bezeichnen.

    Bemerkenswert in der Frage ist wieder einmal der ORF.
    Als die Debatte um Sarrazin hochkochte, ließ er in etlichen Sendungen bzw. Magazinen Karrieretürken aufmarschieren, um die Realität zu verzerren und die Ausnahme zur Regel zu erklären.
    Diese Methode hat sich dann bei der Debatte um die Abschiebung von Romas durch Frankreich wiederholt. Eine ganze Woche lang der gleiche Affenzirkus. Wobei hier hinzukam, dass man nicht nur Roma-Geschäftsleute und Künstler medial vorführte, sondern auch rührselige Mitleidsbeiträge fabrizierte, auf dass der autochthone Österreicher gefälligst Verständnis für die ach so missverstandene Roma-Kultur entwickle.
    Fadenscheiniger gehts wirklich nicht.
    Wer da noch ORF-Gebühren zahlt, ist selber schuld.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2010 18:10

    Strache, Kurzmann und Petzner werden ausgeliefert!
    Die nächste Jubelmeldung des ORF, man schießt also aus allen Rohren, das letzte Aufgebot muß her um die Opposition doch noch fertig zu machen vor der Wahl! Ausgeliefert bedeutet nämlich für die Journaille praktisch schon verurteilt!

    Die nächste Attacke wird sicherlich schon vorbereitet gegen KHG, in den Redaktionsstuben von News und Profil liegen sicher schon die fertigen Manuskripte und warten auf ein Signal aus der Löwelstraße! Die Wahlinserate warten bereits auf Einschaltung.
    Es gilt die Schuldsvermutung.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2010 08:35

    An eine Änderung glaube ich erst dann, wenn der alte Vorhang wieder in der Staatsoper sichtbar ist. Bis dahin verhönen uns die jüdische Freimaurerloge wie einst der Gesslerhut die Schweizer. Aber es ist kein Willhelm Tell in Sicht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2010 16:13

    "...fordert die deutsche Integrationsbeauftragte härtere Maßnahmen gegen integrationsunwillige Ausländer..."

    Bei aller berechtigten Hochstimmung, die sich aufgrund der Tatsache, dass sich auch Paradelinke (Schwarzer, Wallraff…) zur Islamkritik bemüßigt fühlen, dürfen wir uns jetzt keinesfalls zurücklehnen. Ja nicht einmal „verschnaufen“. Dass es soweit kommen konnte dürfen wir uns und allen Bloggern und Blogschreibern verdanken. Die „Systemmedien“ waren daran jedenfalls nicht beteiligt. Auf keinen Fall sollten wir uns täuschen lassen. Ich hör die Nachtigall schon trapsen… Das Wörtchen „Integration“ beginnt sich schon aufzublähen. Aber, es geht einzig und allein darum, dass UNSERE Gesetze hierzulande das non plus ultra sind und bleiben. Kompromisslos. Ein Zuwanderer muss keine Heurigenlieder singen können. „Integration“ ist für jeden und überall immer eine „Holschuld“ und keine „Bringschuld“ des Gastgeberlandes. Aber, als „Bringschuld“ für uns soll es hinauslaufen! Die „Integrationsindustrie“ wartet schon in den Startlöchern. An einer Unzahl von „Verwaltungsposten und –pöstchen“ wird schon emsig gearbeitet. Ganz sicher stehen auch schon „Caritas & Co.“ bereit zum „Füllhornduschen“. Wenn’s ums Geld geht, würden diese „Helferindustriellen“ nur noch Moslems reinschleppen, und sich für das zum Scheitern verurteilte „Experiment“ gut bezahlen lassen.
    Denn ob Schwarzer oder Wallraff, beide wollen uns einreden, dass ein Unterschied zwischen Islam und Islamismus existiert. Wie sagte Henryk M. Broder so schön: „Zwischen Islam und Islamismus verhält es sich genauso wie zwischen Terror und Terrorismus.“ Außerdem noch dazu, ebenfalls von Broder: „“Islam verhält sich zu Islamismus wie Alkohol zu Alkoholismus!” (gebe zu, das ist ziemlich „incorrect“) Wir dürfen keinesfalls nachgeben. Hier gelten UNSERE Gesetze. Und nicht die geringste Konzession an die Scharia dürfen wir dulden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2010 10:43

    Ich hoffe, der ORF kann sich wünschen was er will und die Wähler werden ihm diesen Wunsch nicht erfüllen!!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes Partner Homepage
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 17:40

    Natürlich wird hier nur vertröstet.
    Man will die aktuelle Debatte aussitzen, das ist offensichtlich.
    Anderenfalls hätte man längst Heimführungsbeauftragte ernannt,
    wie Udo Olfkotte so schön sagte.
    Denn zu glauben, solche Mengen von Mohammedanern ließen sich
    noch integrieren, ist ja vollkommen aberwitzig.
    Außer man versteht unter Integration, dass wir weiterhin deren
    intellektuelles und ethisches Hinterwäldlertum, stillschweigend
    hinnehmen, um sie nur ja nicht zu verärgern.
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alle Kommentare

  1. Gracelynn (kein Partner)
    15. Februar 2015 05:54

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    21. Januar 2015 02:31

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    20. Januar 2015 23:19

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    19. Januar 2015 17:52

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    19. Januar 2015 13:05

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  10. Simplicius (kein Partner)
    23. September 2010 09:27

    Auf einmal versprechen Politiker das, was das Volk zu wollen scheint? Ist das nicht lupenrein demokratisch?

    Demokratie ist eine wunderbare Sache. Sie ist die rationalste aller Regierungsformen. In der Theorie.

    Das Blöde daran ist nur, daß diese Theorie von einer Bevölkerung aus mündigen, vernunftbegabten Menschen ausgeht, die alle ein Interesse an öffentlichen Angelegenheit haben (an allen öffentlichen Angelegenheiten, von Einwanderung bis hin zu Forschungsförderung), besagte Angelegenheiten regelmäßig (und nicht nur fallweise) verfolgen und dann rationale Entscheidungen treffen. Im Interesse der Theorie wird postuliert, alle diese Menschen hätten ein einheitliches (hohes) Bildungsniveau und seien von Emotionen und Vorurteilen weitgehend frei. Daher spielten bei Entscheidungen allein sachliche Umstände eine Rolle.

    Tja.

    Die bei uns praktizierte Variante von Demokratie ist, verglichen mit der Theorie, so etwas ähnliches wie Ersatzkaffee - schaut so aus, riecht so ähnlich, erfüllt auch seinen Zweck, aber wenn man ihn mit echtem Bohnenkaffee vergleicht?

    Schau'n wir einmal, wie lange das Volk (von dem ja alles Recht ausgeht, inkl. dem Besoldungsrecht für seine Vertreter) sein Interesse für diese Fragen aufrecht erhält ...

    • klein (kein Partner)
      23. September 2010 10:49

      Sie meinen also, es sollten z.B. nur Akademiker wahlberechtigt sein?

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. September 2010 12:29

      „Rational“ bedeutet „vernunftgesteuert“, also ein weitgehend optimiertes Verhalten (siehe „rationell“) hinsichtlich der Erreichung eines gemeinsamen (?) Zieles, das außer Streit stehen sollte.
      Schluck.

      Demokratie bedeutet die Regierungsform der „Herrschaft der Bürger“.
      Doppelschluck.

      Demokratie ist weiter eine Staatsform, die ein nicht (!) auf unveränderlichen, hierarchischen Prinzipien bauendes Gesellschaftsmodell bedeutet, sondern auf einer, durch mehrheitliche Willensbildung nahezu jederzeit veränderbaren Struktur der ‚Befugnisse im kollektiven Interesse’ (res publica - Republik) eines politisch gewollten Gemeinwesens beruht.
      Überdies ist diese „demokratische Flexibilität“ innerhalb unpolitischer Strukturen wie z.B. Unternehmen nie erfolgreich* gewesen. *Was ein Wesenszug rational gesteuerter Kooperativen sein sollte.
      Auch findet man außerhalb (oder unterhalb) der Population des „nicht festgestellten Tieres Mensch“ (siehe Nietzsche), also im instinktgesteuerten Tierreich, keine ähnlich geartete Organisationsform eines Rudels, Herde, etc.

      Somit sollte das Adjektiv „rational“ im Zusammenhang mit „Demokratie“ nicht Anwendung finden. Wenn Gefühle, Ahnungen, Ängste und ähnliche (irrationale) Emotionen über das Wohl und Wehe der Gesamtheit entscheiden können, dann spielt der Verstand (ratio) zwangsläufig „zweite Geige“.

      Abhilfe schafft da nur, jedem (im Rahmen seiner Verständnisfähigkeit, und natürlich der vorhandenen Verständnisbereitschaft) den „Algorithmus“ intelligenter Verhaltensweisen klarzumachen bzw. beizubringen.

      Was nicht im Interesse der Machthaber(er) sein kann.

    • Simplicius (kein Partner)
      23. September 2010 13:50

      ad klein:

      Sind Sie wahnsinnig? Ich kenne nicht wenige Akademiker. Eine ganze Menge von denen gehört besachwaltet!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      23. September 2010 15:41

      Und wieder einmal, damit wir's nicht vergessen:

      "A democracy is always temporary in nature; it simply cannot exist as a permanent form of government. A democracy will continue to exist up until the time that voters discover that they can vote themselves generous gifts from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates who promise the most benefits from the public treasury, with the result that every democracy will finally collapse due to loose fiscal policy, which is always followed by a dictatorship."

    • Simplicius (kein Partner)
      23. September 2010 16:14

      Leopold Koller,

      ist das v. Hayek, den Sie da zitieren? Ich würde Ihnen gerne widersprechen, nur fällt mir derzeit - da wir die fürchterliche soziale Kälte bekämpfen, die unser Land in ihren neoliberalen Fingern hält! - kein Trumpf ein, der Ihr Argument stechen würde ...

    • klein (kein Partner)
      24. September 2010 10:42

      Leopold Koller

      Ist dieses Szenario Ihr Wunsch oder welches Motiv haben Sie für dieses Zitat?

    • Reinhard (kein Partner)
      24. September 2010 13:41

      @klein
      Um es mit ihrem Lieblingskanzler zu sagen: "Lernen's Geschichte!"
      Und fangen's ruhig ganz vorne an, bei den ersten Ausformungen der Republiken.
      Wie lange haben sie funktioniert, wie lange existiert und wie sind sie geendet?
      Es spielt keine Rolle, ob sich ein Mensch den Tod wünscht, er wird ihn früher oder später bekommen. Gesetzmäßigkeiten haben nichts mit Wünschen zu tun.
      Kollers Zitat hat etwas mit Realität, Historie und Gesetzmäßigkeit zu tun.
      Ihr Einwand mit Hilf- und Argumentationslosigkeit.

  11. Heri (kein Partner)
    22. September 2010 23:36

    auch ganz interessant: http://www.kopp-online.com/video.html?videoid=156
    Über den harmlosen Islam....

    • Kurt22
      23. September 2010 12:04

      Dazu paßt auch eine Meldung im heutigen Kurier: In Algerien droht einem Christen eine lange Gefängnisstrafe, weil er im Fastenmonat Ramadan bei Tageslicht Wasser getrunken hat. Das ist die Toleranz des Islam!

  12. Celian
    22. September 2010 23:15

    Der einzige Sinn einer Privilegierung der Ehe besteht darin, sie als bevorzugten Ort der Zeugung und Erziehung von Kindern zu schützen. Wo Kinder nicht gezeugt werden können, ist die Privilegierung von Partnerschaften aber generell sinnlos. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind eine Angelegenheit sui generis und haben mit einer Ehe höchstens in dem Sinne tu tun, dass zwei Menschen zusammenleben und vielleicht auch sexuelle Beziehungen haben. Kinder, um die es beim Schutz der Ehe ganz wesentlich geht, sind hier allerdings nicht zu erwarten. Der Sinn der Privilegierung der Ehe war es, dafür einen Staatlich geschützten Raum zu schaffen.
    Thilo Sarrazin, Deutschland schafft sich ab, S. 379 (Ja ich hab jetzt auch das Buch!)

    Aber ein Herr Bundespräsident Fischer ist der Meinung, die Schwulen- und Lesbenehe unterstützen zu müssen. Dann muß er es sich auch gefallen lassen, ein Schwulen- und Lesbenpräsident zu sein. Aber nicht der Präsident der Österreicher und schon gar nicht der, der Kinder.

    Die Muslime sind uns möglicherweise in der kulturellen Entwicklung hinten nach. Aber daß Kinder die Zukunft, das Leben an sich bedeuten, diese Einsicht haben sie uns voraus. Da wir, die in der „Entwicklung weit Fortgeschrittenen", diese Einsicht nicht mehr teilen, ist das unser Todesurteil als Nation, Kultur und Volk an sich.

  13. Segestes (kein Partner)
    22. September 2010 17:40

    Natürlich wird hier nur vertröstet.
    Man will die aktuelle Debatte aussitzen, das ist offensichtlich.
    Anderenfalls hätte man längst Heimführungsbeauftragte ernannt,
    wie Udo Olfkotte so schön sagte.
    Denn zu glauben, solche Mengen von Mohammedanern ließen sich
    noch integrieren, ist ja vollkommen aberwitzig.
    Außer man versteht unter Integration, dass wir weiterhin deren
    intellektuelles und ethisches Hinterwäldlertum, stillschweigend
    hinnehmen, um sie nur ja nicht zu verärgern.
    Man könnte das dann aber durchaus als reine Erpressung bezeichnen.

    Bemerkenswert in der Frage ist wieder einmal der ORF.
    Als die Debatte um Sarrazin hochkochte, ließ er in etlichen Sendungen bzw. Magazinen Karrieretürken aufmarschieren, um die Realität zu verzerren und die Ausnahme zur Regel zu erklären.
    Diese Methode hat sich dann bei der Debatte um die Abschiebung von Romas durch Frankreich wiederholt. Eine ganze Woche lang der gleiche Affenzirkus. Wobei hier hinzukam, dass man nicht nur Roma-Geschäftsleute und Künstler medial vorführte, sondern auch rührselige Mitleidsbeiträge fabrizierte, auf dass der autochthone Österreicher gefälligst Verständnis für die ach so missverstandene Roma-Kultur entwickle.
    Fadenscheiniger gehts wirklich nicht.
    Wer da noch ORF-Gebühren zahlt, ist selber schuld.

    • Paige
      23. September 2010 09:00

      Na, das ist wirklich ein Spitzenbeitrag, inhaltlich stimmig und sehr gut formuliert. Gratuliere...

  14. Philipp Starl (kein Partner)
    22. September 2010 12:57

    Es ist fast kabaretthaft. Sie (die werten Leser dieses Kommentars) wollen auch herzhaft lachen?

    Ganz einfach: nehmen Sie die Aussagen der Politik von heute, speichern im Unterbewusstsein, dass das Rückgrat der anderen Parteien so weich wie Götterspeise ist und Politiker der Masse des Volkes nie widersprechen würden (verbal zumindest nicht) und warten genüsslich ab, welche Positionen die Politiker in einem Jahr vertreten.

    Ich habe einen ganz heißen Kabarettip für alle: lesen Sie sich ganz genau jeden bericht über das Klima und die Aussagen der Politiker dazu durch, merken Sie sich diese und lehnen sich wartend im Sessel zurück, bis die Masse an den Klimawandel nicht mehr glaubt. Besseres Programm gibt es nicht!

    Nur wird hier mit der Zukunft aller Bürger Österreichs jongliert und gespielt. Wie soll der Bürger die Politik ernst nehmen und sich aktiv an einer Demokratie beteiligen, wenn das gesprochene Wort keinen Wert mehr hat, ja sogar die Verfassung mit Füßen getreten wird (die Ausrede, die Verfassung sehe ein nicht rechtzeitiges Einbringen vor, sticht nicht, denn diese Bestimmung wurde erst vor zwei Jahrzehnten eingeführt)? Im Vertragsrecht gilt Formfreiheit, sodass auch mündliche Abmachungen Verträge sind. An Aussagen der anderen Parteien sollte dieser Maßstab ebenso angelegt werden.

    • Heri (kein Partner)
      22. September 2010 13:28

      Stimme Ihnen vollkommen zu.
      Um es weiter zu spinnen: Die Politiker sind ja "Angestellte" der Wähler. Sie arbeiten "für" den Staatsbürger. Also, was passiert (normalerweise), wenn ein Mitarbeiter seinen Vorgesetzten anlügt? Richtig: Ein guter Grund für eine Fristlose! :-)

  15. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    22. September 2010 12:47

    Freu mich schon auf nächste Woche, wenn unsere Tilo wiedereinmal in seine Glaskugel geschaut hat und Unterberger die neuesten Umfrageergebnisse zu Sarazzins Thesen präsentiert.... und täglich grüßt das Murmeltier (beim Andi wie beim Chrisi)

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      22. September 2010 12:51

      Ahhhh, Mittagspause...die Ruhe vor dem mutig inkorrekten Unterbergerianersturm! Immer noch die schönste Tageszeit hier :p

    • Kurt22
      22. September 2010 13:05

      Leider wird die Mittagspause immer wieder durch Querköpfe gestört! Mahlzeit

    • inside
      22. September 2010 13:41

      Warum rülpset und pfurzet ihr nicht,
      hat euch der Kommentar nicht geschmecket?

    • Erich Bauer
      22. September 2010 13:52

      ...DIE Redaktion GIBT bekannt!.
      "...Ahhhh, Mittagspause..."

      So, frisch gestärkt... Daß es hier schon längst nicht mehr um den Thilo geht, können Dilos nicht begreifen...

    • Alexander Renneberg
      22. September 2010 14:53

      der redaktion bekannt & schnabeltierfresser werden bei ortner ebenfalls nicht ernst genommen. jetzt kommen sie vergrämt hierher zurück und versuchen aufmerksamkeit zu heischen.
      net amal ignorieren würd ich sagen

    • klein (kein Partner)
      22. September 2010 15:02

      kurt22

      sowas aber auch! Es soll noch andere Meinungen geben. Was sagt man dazu!? Ich habe dem Blogbetreiber schon einmal geschrieben: Wenn er keine anderen Meinungen haben will, soll er den Blog für Leute, die nicht einzahlen, ganz sperren. Er könnte auch unter seinen "Partnern" eine Umfrage starten: "Wollen Sie hier a) diskutieren oder b) sich nur gegenseitig beweihräuchern?"

    • Kurt22
      22. September 2010 15:26

      @klein: Sollte ich bei dem Kommentar von stf eine Meinung oder gar ein Argument überlesen haben?????

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. September 2010 15:59

      Eine Meinung offenbar schon.

    • Kurt22
      22. September 2010 18:02

      @Stf: Und Ihre Meinung ist mir wurscht, ich mag die Roten nicht, sonst noch was gefällig?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. September 2010 18:23

      Ist Ihnen ungenommen, aber sagen Sie nicht, ich hätte meine Meinung nicht kundgetan.

    • Alexander Renneberg
      22. September 2010 18:37

      kurt 22

      wenn klein der gleiche klein ist der bei ortner postet (über popper, allerdings popper nicht verstanden hat) dem ein anderer bei ortner gepostet hat: "bei so einer meinung kann man quasi davon ausgehen dass man demjenigen ins kleinhirn gesch....en hat", dann brauchen sie ihn nicht ernst zu nehmen.
      gleiches gilt für schnabeltier und der redaktion bekannt.
      sie werden bei ortner ebenfalls nicht ernst genommen, wie oben geschrieben.

      und nebenbei bei allen dreien ist weder eine meinung noch ein argument zu erkennen, aber sie wollen einfach ein wenig aufmerksamkeit.
      ob das unterbergerforum oder das ortnerforum dafür der richtige platz ist, darf bezweifelt werden.

    • terbuan
      22. September 2010 19:42

      ......wen die Redaktion da aller kennt, schauderhaft, tja, das Thema Sarrazin wird noch manchem, auch der Redaktion nicht bekanntem gräßlich auf den Nerv gehen und das ist auch die Idee!

    • Josef Maierhofer
      22. September 2010 19:43

      @ klein

      Was ist denn die Meinung, die Sie schreiben wollten ?

    • Alexander Renneberg
      22. September 2010 20:20

      und hier paßt das auch:
      da sprechen sich wieder mal schnabeltier, der redaktion bekannt und klein ab und posten mal bei unterberger. gähn.
      lustig, sie werden bei ortner nicht ernst genommen und maximal ignoriert.
      aus diesem defizit des unbeachtet seins, was in den drei fällen direkt aus der frühpupertären phase kommt, läßt sich nur ableiten, dass es dringend psychotherapie komplett auf krankenschein geben sollte.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      23. September 2010 08:35

      Renneberg, sagen sIe bloß, Sie haben werner Amon als Chef der jungen ÖVP bereits abgelöst?

    • klein (kein Partner)
      23. September 2010 10:26

      Josef Maierhofer

      Was ich schreiben wollte, habe ich geschrieben. Die Aufforderung an A. U., die in meinem Posting enthalten ist, kann man durchaus als Meinung werten, oder?

      Alexander Renneberg

      Der/die "klein" bei Ortner ist jemand anderer.

  16. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    22. September 2010 12:28

    Ah, ein Sarrazin-Thread. Wie originell.

    • terbuan
      22. September 2010 12:38

      Ah, ein STF Nichtssager, wie originell!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. September 2010 12:38

      Ah, ein terbuan. Wie putzig.

    • inside
      22. September 2010 12:43

      Schnabeltier

      ... entzückend ...

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      22. September 2010 12:43

      What the heck is a "terbuan"?

    • terbuan
      22. September 2010 13:07

      ....hätt ma gern euer gnaden, dass des sarrazin thema einschloft, oba des spüns net, im gegentäu, jetzt gehts erscht richtig los, freindschoft!

    • Celian
      22. September 2010 19:57

      Schnabeltierfresser gefällt sich in der Rolole des Realitätsverweigerers. Wie originell. Genau für solche gibt es diesen Blog. Sie müssen immer wieder mit dem Kopf darauf gestoßen werden.
      Bis sie es behirnen.

    • Alexander Renneberg
      22. September 2010 20:20

      da sprechen sich wieder mal schnabeltier, der redaktion bekannt und klein ab und posten mal bei unterberger. gähn.
      lustig, sie werden bei ortner nicht ernst genommen und maximal ignoriert.
      aus diesem defizit des unbeachtet seins, was in den drei fällen direkt aus der frühpupertären phase kommt, läßt sich nur ableiten, dass es dringend psychotherapie komplett auf krankenschein geben sollte.

  17. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    22. September 2010 12:28

    Sarazzin ist die Flamme, die den PC Eisberg zum schmelzen bringt und alle Gutmenschen ein für alle Mal in ihre Schranken weist. Wären doch auch in Österreich mehr so mutig inkorrekt wie unser Tilo (gesprochen: Dildo (c) Dorfer)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. September 2010 12:29

      Und vergessen Sie die flammende Junge ÖVP nicht! Ist Werner Amon noch ihr Obmann?

    • Reinhard (kein Partner)
      22. September 2010 18:43

      Wow, heute sind wir ja wieder argumentativ in Höchstform!
      Gegen soviel Scharfsinnigkeit und Weisheit ist ein blöder rülpsender Sarrazin natürlich absolut chancenlos.
      Nur dumm dass dieser Mann sich in die Reihe jener Sozen eingliedert, die bei Erreichen des Ruhestandes plötzlich zu etwas finden, was bei denkenden Menschen wie Einsicht erscheint, nach linkspopulistischer Lesart aber Hochverrat zu sein hat. Wirft ein seltsames Licht auf die Linken, dass ihre Alten mit Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit vom Parteitopf immer wieder vom Glauben abfallen...

  18. klein (kein Partner)
    22. September 2010 12:17

    Welchen Vorschlag hat Herr Unterberger, wie gegen inländische Hassprediger vorzugehen sei?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      22. September 2010 12:33

      Welchen Hass predigen Inländer (bitte ohne Migrationshintergrund) denn? Na da warten wir gespannt auf die Antwort.

    • terbuan
      22. September 2010 12:39

      ....die sind eh alle eingebürgert!

    • inside
      22. September 2010 12:45

      klein

      ... die Hanfplantage in Schönbrunn wieder geöffnet? ...

    • klein (kein Partner)
      22. September 2010 14:54

      Starl

      Wenn Sie in der heimischen Politik bzw. mancher ihrer Anhänger, die das öffentlich kundtun, keine Hassprediger orten, sind Sie für diese Predigten offenbar selbst schon sehr empfänglich.

    • klein (kein Partner)
      22. September 2010 14:55

      inside

      Kinderl, fällt dir nichts Intelligenteres ein???

    • Philipp Starl (kein Partner)
      22. September 2010 15:49

      Klar und die FPÖ ist rechtsextrem...sehr nett.

    • klein (kein Partner)
      22. September 2010 16:10

      Starl

      Das ist viel zu einfach.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      22. September 2010 16:31

      @ klein

      Sie sollten Ihre Definition von Hassprediger überdenken. Solange ein Inländer jedenfalls nicht zur Tötung von andersartigen Menschen aufruft, verbitte ich mir diese Ausdrucksweise. Sie sollten sich schämen, redliche Menschen mit Mordlustigen gleichzusetzen.

    • klein (kein Partner)
      22. September 2010 16:55

      Starl

      Sie können sich verbeten, was Sie wollen. Wenn jemand von einer Politkanzel aus Menschen einer bestimmten Gruppe pauschal schlecht macht, trägt er dazu bei, dass Menschen dieser Gruppe auch pauschal gehasst werden. Das ist in der heutigen Politik bei weitem nicht mehr nur eine Domäne der FPÖ, derartiges passiert mitunter mitunter in der ÖVP oder SPÖ - wenn auch mit einer etwas subtileren Wortwahl (Beispiel für SPÖ: Niessl zu Asylwerbern, bei der ÖVP gibt es mehrere Beispiele).
      Ihnen würde ich generell raten, Ihr von Paragraphen bestimmtes schwarz/weiß - Denken in manchen Fragen zu überdenken. Sie kommen mir manchmal vor wie ein Computer, für den es nur 0 oder 1 gibt.

    • inside
      22. September 2010 17:54

      klein

      Klaro doch!

      Alle die "klein" heissen, sind Volltrotteln.
      Bei "Klein" bin ich noch am überlegen.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. September 2010 19:05

      Ich muss "klein" schon recht geben - es gibt einige von unsäglichem Hass zerfressene Menschen in diesem Land. Wer schon einmal eine feministische Pflichtveranstaltung für Sozialpädagoginnen (Teilnahme ausschließlich für Frauen erlaubt!) erlebt bzw. sich wie ich von einer Teilnehmerin schildern hat lassen, weiß, dass dort durchaus der Kampf (auch der gewaltsame!) gegen alles Männliche und alle Männer propagiert wird - ein stundenlanger Verstoß gegen jegliche Verhetzungsparagrafen, der aber geduldet wird, weil Feminismus ja gutmenschlich ist.
      Oder militante Tierschützer, die zur Körperverletzung an Menschen aufrufen, weil sie es wagen Fleisch zu essen oder Pelze zu tragen.
      Oder linksautonome Antifaschisten, die den Frieden in der Welt erreichen wollen, indem sie dazu aufrufen, Geschäfte zu demolieren und Fahrzeuge abzufackeln.
      Oder dazu aufrufen, die Wahlplakate unliebsamer Parteien mit Nazisymbolen zu beschmieren.
      Oder gegen unliebsame Kandidaten und deren Familie (auch Kinder...) Lügen- und Hetzkampagnen zu starten.
      Oder Andersdenkende zu denunzieren, um sie für freie Meinungsäußerung außerhalb dessen, was ihre PC für "gut" und damit allein "richtig" hält, vor den Kadi zu zerren.
      Ja, es gibt genug Hassprediger, aber wenn man auf dem linken Auge blind ist, dann wird dieses Wort immer wieder nur in der Asyldebatte politisch eingleisig verwendet.
      Der linke Hass auf alles, was durch Stärke und Leistung erreicht wurde, auf alles, was mit Freiheit und Selbstständigkeit zu tun hat, ist so tief greifend und alles durchdringend, dass es immer wieder die linke Seite ist, deren politischer Rand zu gewaltsamen Mitteln greift, egal ob es sich um physische oder psychische gewaltsame Unterdrückung handelt.
      Und nein. liebe Löwelstarßenposter, ich bin auf dem rechten Auge nicht blind, aber die Brandreden einiger rechter Parlamentarier sind höchstens zu belächeln (ich denke da an einige eher putzige Statistikverdrehungen des berüchtigt wahrheitsliebenden Herrn W.), die linker dagegen führen sehr häufig zu konkreten Handlungen - von teilweise gewaltsamen Demonstrationen bis zu medialer Verhetzung und politischer Hinrichtung Andersdenkender.

    • Martin Bauer
      22. September 2010 20:20

      Reinhard

      Ein perfekter Kommentar.
      Schön wäre es, wenn es sich hierbei um Eulen nach Athen tragen handelte,
      so aber ist es leider ein Perlen vor die Säue schmeissen.

      LG

    • Celian
      22. September 2010 20:24

      10 Sterne für Reinhard. Dieser Kommentar bringt es auf den Punkt.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      22. September 2010 22:32

      @ klein

      Ich möchte festhalten: Sie bezeichnen die FPÖ- Führungsriege also als Hassprediger.

      Es täte dem Rechtsstaatgut, wenn man Sie unter Anklage wegen Verhetzung stellen würde. Ihnen würde es genug Zeit geben, um Ihre praecox gemachten Aussagen zu überdenken und es würde der Wirkungsgrad und die Gefährlichkeit des neuen Paragraphen eindrucksvoll zur Schau stellen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      22. September 2010 22:34

      @ Reinhard

      Ich gratuliere Ihnen zu diesem Kommentar. Je mehr davon die Bürger erreicht, desto eher werden wir erfolgreich sein!

    • Reinhard (kein Partner)
      23. September 2010 08:08

      @Philipp Starl 22:32

      Leider gilt für diesen wie jeden anderen Paragrafen eine Art Gutmenschenausnahmeregel.
      Beispiel:
      Schmiert ein geistig unterbelichteter Glatzkopf (egal von wem bezahlt) ein Hakenkreuz auf das Fenster eines beliebigen Parteibüros, dann ist das ein Schwerstverbrechen, dem neben Kerzerlmarsch und medialer Aufbauschung und Vorverurteilung die härteste Strafe zu folgen hat.
      Schmieren antifaschistische Junglinke in geplanten mutigen Nacht- und Nebelaktionen selbige Hakenkreuze auf FPÖ- und BZÖ-Wahlplakate, verzieren die Kandidaten noch mit Hitlerbärtchen, dann ist das der eigentliche Straftatbestand, denn die Jungpropagandisten verwenden nationalsozialistische Symbole im Zusammenhang mit politischem Engagement (und genau das ist verboten, wenn ich als juritischer Dummie das Gesetz halbwegs begriffen habe) - aber es gilt die Gutmenschenausnahmeregel, die auch Rote und Grüne straffrei stellen, wenn sie im Parlament Hitlergrüße verteilen oder Nazisprüche klopfen. Wer es "gut" meint, darf Gesetze ruhig brechen - und was "gut" ist, wissen die Linken ganz genau, denn sie haben ja die eine und einzige Wahrheit gepachtet, das Wissen über Gut und Böse.
      Vor dem Gesetz sind alle gleich. Vor dem Richter nicht. Da gilt das Gesetz der "animal farm", und wir alle wissen ja, welche Tiere etwas "gleicher als gleich" waren und sind...

      @22:34
      Danke. Ich glaube, viele wissen das, und viele lesen das auch hier.
      An einen friedlichen erfolg kann man langsam nicht mehr glauben - es muss erst alles den Bach endgültig runtergehen. Und selbst nach einem Staatsbankrott werden sich die Roten hinstellen, und ihre bezahlten Gutachter beweisen lassen, dass allein Grasser und Schüssel daran Schuld seien - und die verdummende Mehrheit der Pisaversager wird dem wieder glauben, denn intelligente Leute mit Erfolgsrezepten sind ihnen suspekt.
      Das gilt schon seit Hannibal...

    • klein (kein Partner)
      23. September 2010 10:15

      Starl

      Zeigen Sie mich an! Auf die Diskussion vor Gericht, ob manche Leute in der FPÖ zu Hass auf Menschen bestimmter Gruppen aufrufen, freue ich mich schon. Ihnen als Jurist sollte bekannt sein, dass die Justiz selbst schon in diese Richtung entschieden hat (Susanne Winter) und möglicherweise bald wieder entscheiden wird (Kurzmann).

    • klein (kein Partner)
      23. September 2010 10:19

      Reinhard

      Glauben Sie im Ernst, dass Ihre Schwarz/weiß-Malerei irgendjemandem etwas bringt außer Ihnen persönlich den Beifall mancher Leute, die ebenfalls hier posten?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      23. September 2010 12:58

      @ klein

      Ich würde nie jemanden wegen einer Meinungsäußerung anzeigen, dies widerstrebt meinen innersten Grundprinzipien.
      Den Prozess würden Sie trotzdem verlieren, da es für eine Verhetzung (auch dies hätten Sie bei dem von Ihnen offenbar studierten Fall Winter eruieren können) irrelevant ist, ob die Behauptung wahr oder falsch ist.

      Mohammed war nach heutiger Rechtslage ein Kinderschänder, dies sind eindeutige empirisch belegbare Fakten, und trotzdem wurde Winter verurteilt.

      Gefängnis wünsche ich Ihnen nicht, eine Dosis Ihrer eigenen Medizin für "Rechte" wäre bei Ihnen jedoch sicherlich heilsam.

    • klein (kein Partner)
      23. September 2010 14:59

      starl

      Fr. Winter wurde deswegen verurteilt, weil die Absicht, die hinter ihrer öffentlichen Aussage bez. Mohammed stand, sonnenklar war - sie wollte Stimmung gegen die Moslems allgemein machen. Die Aussage an sich stand nicht zur Debatte, es war das Motiv für diese Aussage. Und durch eben dieses Motiv war sie in dem Augenblick eine Hasspredigerin. Im übrigen halte ich das für eine zulässige Einschätzung, die ja ihre belegbaren Ursachen hat.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      23. September 2010 15:12

      @ klein

      Dies wird meine letzte Replik, es bleibt nur zu konstatieren, dass Sie davon überzeugt sind, die FPÖ sei auf die gleiche Stufe zu stellen, wie Menschen, die zur Tötung von Andersgläubigen aufrufen und Sie auch noch davon überzeugt sind, diese Kritik wäre legal (ist sie leider seit 01.09.2010 nicht mehr).

      Als Beweis zitiere ich Sie und zeige Ihnen, wie schnell man sich selbst in etwas hineinreden kann:

      "Herr/Frau klein wurde deswegen verurteilt, weil die Absicht, die hinter seiner/ihrer öffentlichen Aussage bez. FPÖ stand, sonnenklar war - er/sie wollte Stimmung gegen die FPÖ allgemein machen. Die Aussage an sich stand nicht zur Debatte, es war das Motiv für diese Aussage. Und durch eben dieses Motiv war er/sie in dem Augenblick ein/e Hassprediger/in."

    • klein (kein Partner)
      23. September 2010 15:27

      Starl

      ich darf mich wiederholen: ich halte den Ausdruck "Hassprediger" für eine zulässige Einschätzung - für Personen, die wiederholt versuchen, in der Öffentlichkeit mittels Reden, Plakaten u dgl. gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen Stimmung zu machen. Und das machen Leute aus der FPÖ seit Jahren und Jahrzehnten in beinahe jedem Wahlkampf und auch zu anderen Zeitpunkten.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      23. September 2010 16:53

      @ klein

      Ich darf mich auch wiederholen. Sie machen dasselbe wie die FPÖ, sie machen gegen eine (viel größere Bevölkerungsgruppe, nämlich 18%) Stimmung, Sie sind nur leider zu blind, um dies zu erkennen.

    • Reinhard (kein Partner)
      23. September 2010 17:39

      Ja, das war nicht anders zu erwarten. Konfrontiert man die Linken mit der Tatsache, dass sie in ihrer selbstherrlichen Überheblichkeit eben um keinen Deut besser sind als die Populisten, Sprücheklopfer und Hetzer jeglicher politischer Randgruppe, dann wird etwas von Schwarzweißmalerei gefaselt (sorry, Person "klein", ich mache eben genau das Gegenteil davon und ich glaube das genau das etwas bringt) und abseits jeder Argumentation der Beitrag verbal vom Tisch gewischt.
      Ihre Diskussion mit Starl hat ja auch gezeigt, dass Menschen wie sie durchaus glauben, die Strafen gegen das Verhalten der bösen politischen Erzfeinde seien gerecht und notwendig, ohne auch nur ansatzweise zu begreifen, dass Sie das gleiche Verhalten an den Tag legen und deshalb nicht mehr und nicht weniger als Politjustiz fordern und gutheißen; nämlich denen, die von Ihnen für "gut" befunden werden ein Verhalten zuzugestehen, das bei denen, die nach Ihrem Weltbild "böse" zu sein haben, die volle Wucht des Gesetzes zu spüren haben.
      DAS, werte/r klein, ist Schwarz/Weiß-Malerei.
      Mir kann man höchstens vorwerfen, dass ich gleiches Recht und vor allem gleiche Behandlung für alle fordere, nämlich Menschen, die bereit sind, Gewalt gegen Ausländer anzuwenden ebenso zu bestrafen wie Menschen, die im Namen von Antifaschismus und Gutmenschlichkeit bereit sind, Gewalt gegen Inländer, Polizisten oder wen auch immer anzuwenden.
      Ihr Spruch von der Schwarz/Weiß-Malerei geht deswegen bei mir ins Leere, ich beantworte ihn aber gerne mit dem guten alten Spruch von den Steinewerfern im Glashaus.

    • klein (kein Partner)
      24. September 2010 09:40

      starl

      "Sie machen dasselbe wie die FPÖ" - vielen Dank für Ihre Bestätigung meiner Ansichten bez. FPÖ (denn was Sie mir vorwerfen, werfen Sie damit auch der FPÖ vor). Die Größe der Bevölkerungsgruppe, die das betrifft, ist dabei unerheblich. Im übrigen glaube ich nicht, dass alle dieser rund 18%, die die FPÖ wählen, es wegen deren Haßtiraden tun. Da wird schon nackter Protest auch dabei sein. Es gibt auch Leute, die die FPÖ TROTZ und nicht WEGEN dieser Aussagen wählen.
      Nochmals Danke für Ihre Bestätigung.

    • klein (kein Partner)
      24. September 2010 09:47

      Reinhard

      Wissen Sie, mein lieber Herr, es kommt auch auf die Wirkung und die Reaktionsfähigkeit der Angesprochenen an. Die Moslems in Österreich haben nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, den Angriffen bestimmter Leute zu entgegnen, als es die FPÖ mit ihrer medialen Präsenz hat. Dazu kommt, dass die FPÖ nichts unversucht läßt, die Ursachen für diese Angriffe in der Öffentlichkeit wiederholt zu bestätigen. Das Hinhauen auf die Moslems in Österreich ist ein Hinhauen auf eine Minderheit. Solche Gruppen sind immer treffliche Opfer. Zur FPÖ fällt mir hingegen der Spruch ein "Wer austeilt, muss auch einstecken können". Aber offenbar sind die Blauen und ihre Anhänger an Wehleidigkeit nicht zu überbieten.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. September 2010 14:01

      @klein
      Wehleidigkeit herrscht überall, das sieht man doch an dem ständigen Den-Gegner-wegen-jedem-Pfurz-vor-den Kadi-zitieren, das zum traurigen politischen Alltag unserer Politkasper gehört. Und sollten sie von meiner Seite irgendetwas erwarten, was die Blauen Komiker verteidigt, muss ich Sie enttäuschen. Lächerlichkeit ist kein politisch relevantes Kriterium.
      Was ich bei Ihnen aber orte, ist, dass sie mit der Ausrede, die böse FPÖ wäre ja stärker als die armen hilflosen Muslime (was demografisch betrachtet nicht mehr lange so sein wird) deren Hasstiraden, Österreicherverachtung und Parallelgesellschaftsbildung verteidigen. Oh weh, die armen Muslime können ja gar nicht anders, als uns hassen, wenn wir doch die FPÖ haben...
      Sorry, aber wenn das wirklich Ihre Gedankenwelt ist, kann ich nur sagen, Ihnen ist nicht mehr zu helfen. Sich auf die Seite der Pest zu schlagen, um der Cholera eins auszuwischen, ist das denkbar dümmste was man tun kann (neben dem andersherum). Ich halte es eher damit, beides auszumerzen. Und die FPÖ könnte mit ihren dumpfen Parolen im inhaltsleeren Raum stehen, wenn das tägliche Leben nicht ständig Beispiele liefern würde, die diesen Leuten neue Anhänger in die Arme treiben.
      Ich habe ständig mit Ausländern, auch vielen Moslems, zu tun. Wenn ich mein Hirn nicht benutzen würde, wäre ich schon längst glühender FPÖ-Anhänger, denn was man von diesen Leuten (und nicht nur Vereinzelten, sondern der Mehrzahl) geboten bekommt, muss man erst einmal verarbeiten. Ohne hochwertige pädagogische Ausbildung und mehr Geduld als man beim Ausfüllen einer Steuererklärung benötigt, könnte man mit den meisten keine drei Sätze wechseln, ohne sie einzupacken und heimzuschicken, aber mit einem Brandzeichen auf der Stirn. Und dass das gleiche für glühende Jung-FPÖ-ler gilt (auch mit diesen habe ich gelegentlich zu tun - das gleiche Kaliber mit umgekehrtem Vorzeichen) macht es nicht besser, absolut nicht.
      Und eines noch - im Laufe dieses threads haben Sie faktisch nicht nur politische Populisten mit Aufrufern zum Mord auf eine Stufe gestellt, nein, sie entblöden sich nicht einmal, die Aufrufer zum Mord, also muslimische islamistische Hassprediger, sogar noch zu verteidigen. In Ihrem Weltbild ist also der, der zum Tod der Ungläubigen aufruft, der zum Mord an namentlich genannten gegnern aufruft, der fanatisch verhetzt, harmloser als der, der plumpe Wahlplakate mit dümmlichen Sprüchen aufstellt.
      Wer sich, um einen Diktator zu verhindern, mit einem anderen Diktator verbündet, wird immer in einer Diktatur erwachen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      24. September 2010 14:08

      @ klein

      Eines möchte ich schon noch für den interessierten Leser klarstellen: Sie unterliegen einem Logikfehler. Der aufmerksame Leser wird mir zustimmen, dass nicht ich die FPÖ als Hetzpartei darstelle, sondern dass ich Sie auf eine Stufe mit der FPÖ stelle. Welche Stufe das ist, das müsste ich selbst noch ausformen. Nur weil das aber für SIE die Stufe der Hetze ist, ist sie es noch lange nicht für mich. Hören Sie also bitte auf, mir jenes gedankengut anhängen zu wollen, das Sie hier propagieren.

      P.S.: Ich stelle erfreut fest, dass Sie der Aussage, Sie seien auf einer Stufe mit der FPÖ, nicht mehr widersprechen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      24. September 2010 14:14

      @ Reinhard

      Man kann nicht oft genug betonen, wie gefährlich solche Menschen wie klein sind. Das sind Menschen, die diktatorische Mittel billigen oder sogar anwenden würden, um die "gute Sache" durchzusetzen.

      Aber wie heißt es so schön: der Weg zur Hölle war schon immer mit guten Absichten gepflastert.

  19. dieba (kein Partner)
    22. September 2010 11:51

    Die übliche Unterbergersche Suada.

    *schnarch*

    • Heri (kein Partner)
      22. September 2010 12:13

      "Schnarch", aber wahr ist's schon! gelle?
      Und immerhin: Lesen tun Sie's offensichtlich auch... :-)

    • terbuan
      22. September 2010 13:11

      Den Löwelstraße Postern fällt nichts mehr ein außer schnarchen, oder sind bei Wahlkampfeinsätzen und bringen die Teilnehmer zum schnarchen!

    • terbuan
      22. September 2010 13:12

      Jetzt ist die Trollfütterung aber beendet, zurück zur Arbeit!

  20. Wolfram Schrems (kein Partner)
    22. September 2010 11:22

    Das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern läßt ein Kind aussprechen, daß der Kaiser nackt ist. Kinder und Narren sagen die Wahrheit, heißt es. Beides sind sehr tiefe Einsichten.

    Sarrazin hat sich bei seinen Brüdern in den Pseudo-Eliten zum Narren gemacht. Damit hat er der Wahrheit einen großen Dienst erwiesen und andere endlich zur Nachahmung ermutigt. Dafür gebührt ihm großer Dank.

    Ein großes Vorbild für diese Vorgangweise finden wir in Lordkanzler Thomas Morus, Humanist, Märtyrer und Heiliger, der dem Diktat einer illegitimen Herrschaft widerstanden und im Jahr 1535 sein Leben dafür eingesetzt hat. Er hat selbst darauf hingewiesen, daß sein Name im Griechischen "Narr" heißt (moros). Dieses im Namen gleichsam angelegte Programm hat er verwirklicht.

    Gäbe es mehr solcher "Narren" - und "Kinder", also solche, die unbefangen das Evidente aussprechen - hätten wir nicht das Lügendiktat der veröffentlichten Meinung in unserem Land - wovon, wie A. U. richtig sagt, der Staatsfunk ein wesentlicher Teil ist.

  21. Frondeuse (kein Partner)
    22. September 2010 11:15

    Mit diesen Nomenklaturen ist weder eine Wende herbeizuführen, noch ein neuer Staat zu machen. Nach Sarrazin haben sich die politischen Schausteller ein kleines Drohvokabular angeeignet, von dem sie annehmen dürfen, die Bürger wollen das hören, im Grunde aber sind sie rat- und ideenlos und feige wie eh. Aber immerhin machen sie sich Anleihen aus Sarrazins Erkenntnissen zunutze, ohne dieses natürlich zuzugeben.

    Die Präsentation "erfolgreicher" Immigranten als Lösungsvorschlag für das Integrationsdesaster gerät zur Farce. Zwecks Artkulierung österreichischer Probleme werden ja auch nicht erfolgreiche Österreicher präsentiert, sondern die Probleme beim Namen genannt. Das geht aber leichter, weil es sich um hausgemachte (unsere) Probleme handelt. Das Benennen eines importierten Problems scheint hingegen ungleich schwieriger, dennoch schreit die Zeit immer ungeduldiger danach : Das Problem heißt Islam in Europa - und alles, was damit vergesellschaftet ist.

    Der Masterplan darf keineswegs die Integration des Islam in Europa zum Ziel haben, sondern dessen Gegenteil. Die Frage wird lauten müssen : Wie werden wird den Islam wieder los ? Und zwar schnell, damit er nicht noch mehr Schäden und Störungen verursacht und uns letztlich vollständig über den Tisch zieht. Es geht endlich um Selbstschutz und unser kulturelles Überleben - und nicht um die Integration einer feindlichen Ideologie.

    Die Bürger haben das Recht, Transparenz einzufordern und zwar im Hinblick darauf, wieviel die Implementation des Islam, seiner Strukturen und seiner unselbständigen Glaubensexistenzen die westlichen Staaten, allen voran Deutschland und Frankreich, inzwischen schon gekostet hat und mit wievielen Steuergeldern sich die Regierungen gleichzeitig am Aufbau islamischer Strukturen hier beteiligt haben und es immer noch tun.

    Nationale wie EU-Politiker, die auf fahrlässige Weise mit ihren Fehlentscheidungen die Sicherheit und Stabilität unserer Länder und Bürger gefährden, gehören angezeigt und vor Gerichte gestellt. Doch zuvor bedarf es überhaupt erst einmal einer schonungslosen Abrechnung, die Aufschluss darüber gibt, wieviel Schaden inzwischen schon entstanden ist und was an Destabilisation noch zu erwarten ist.

    Wer den Aufstieg sowie die PR- und Organisationsstrukturen der NSDAP im Kopf hat, darf diese getrost 1:1 auf die Entwicklung des Islam in Europa umlegen. Die Propaganda im Netz läuft auf Hochtouren, die sozialen und politischen Netzwerke sind professionell und zwingend, die Grundsteinlegungen immer neuer Organisationszentralen wie Vereine, Moscheen, Zentralräte, Hilfsorganisationen - unterstützt von den einheimischen Islam-Integrationsdienern wie die Sozialisten, die Grünen, Kirchenclubs und diverse NGOs - mutliplizieren sich täglich. Wir sind bereits islamisch vernetzt.

    Und wer immer noch meint, der Islamismus habe mit dem Islam nichts zu tun, dem kann ich nur ein Ratespiel aufgeben : Was hat Alkoholismus mit Alkohol zu tun ?

    PS : Rätsel-Auflösung : Natürlich nichts.... !

    • betrix karl moik (kein Partner)
      22. September 2010 12:53

      blinde oder verblendete?
      die hälfte meines bisherigen lebens habe ich mich gefragt, wie es in den 30erjahren des vergangenen jahrhunderts soweit kommen konnte. sehenden auges, denn es konnten damals ja auch nicht alle blinde oder verblendete sein.
      inzwischen ist es für mich immer deutlicher erkennbar, wie die "nützlichen idioten" (Lenin) die sache - trotz oder gerade - wegen ihrer ideologischen verblendung vorantreiben. das erwachen am ende - wenn es überhaupt eins gibt, in erdenklicher zeit - wird ein ähnliches sein. ein unumkehrbarer vorgang. die progromstimmung ist bereits in vielen EU-städten realität, von den systemmedien totgeschwiegen & niedergeknüppelt.
      geschichte wiederholt sich: Libanon (die Schweiz des Nahen Ostens) in den 70ern
      Bosnien, Kosovo --- nach der segregation (die bereits unumkehrbar da ist) wird die sezession kommen: gebieten wollen "selbstverwaltet" werden, sharia-konform, aber natürlich mit massiven geldeinsatz der dhimmis erhalten (sonst wird massiv gedroht), aufgrund der erwerbssituation. in wien sind sktukturell bei den neugeborenen bereits 25% muslime - und jeder kann sich ausmalen, wie die erwerbssituation dieser bevölkerungsgruppe in 15 - 20 jahren aussehen wird...
      hoffnungsschimmer: jene muslime, die "religionsfrei" westlich leben & arbeiten wollen.
      aber der hoffnungsschimmer schwindet - auch bei den Nazis war die mehrheit "gemäßigt" und wollte im frieden leben - hats es ihnen etwas genützt?

    • terbuan
      22. September 2010 13:22

      Der Aufstand wird kommen, sobald die Wirtschaftskrise wirklich zuschlägt und nicht mehr durch noch mehr Schulden zugedeckt werden kann.
      Dann wird es nichts mehr zu verteilen geben und Schuld werden nicht die bösen Spekulanten sein (wie es die Machthaberer schon jetzt unter- und oberschwellig in ihren Schuldzuweisungsargumenten durchblicken lassen), sondern der türkische Arbeitslose von nebenan, der sich mit den Sozialleistungen für sich und seine 6 Kinder eine schöne Villa daheim gebaut hat. Glück hat dann jener, wenn er noch eine Maschine nach Istanbul erwischt oder mit dem Mercedes über die Grenzen entkommt!

    • Undine
      22. September 2010 14:36

      @Frondeuse

      Ein hervorragender, weitblickender Kommentar!

      Die einzige Möglichkeit, die drohende Diktatur des Islam in ganz Europa zu vermeiden lautet: GELDHAHN ZUDREHEN für alle Moslems und deren Institutionen.
      Wer kann von den Europäern verlangen---und aus welchem Grund überhaupt?--den ISLAM, eine unserer christlichen Prägung feindlich gegenüberstehende Religion, bzw. Staatsform mit Steuergeldern zu füttern?
      Wer ist schon so belämmert, seine potentiellen Feinde zu finanzieren???

    • Kurt22
      22. September 2010 15:30

      @Undine: Na, unsere Politiker sind so belämmert. Die waren ja sogar zu feig, in den Vertrag von Lissabon die christliche Religion als eine der Grundlagen unserer Staaten reinzuschreiben. Beweis erbracht??
      Allerdings lassen sie das durch uns finanzieren!

    • betrix karl moik (kein Partner)
      22. September 2010 19:17

      geldhahn zudrehen ist nicht mehr.
      dazu sind bereits tatsachen geschaffen worden.
      oder verwundert es jemanden, dass in jedem offiziellen oder inoffiziellen statement gesagt wird, dass der islam teil der gesellschaft (ganz egal ob Ö/D/EU) ist. dazu die flächendeckende lüge, dass Ö/D/EU nach dem krieg wieder aufgebaut worden ist.

      dazu die - noch latente - gewaltbereitschaft, die dzt. heftig als verteidigungsbereitschaft kultureller/traditioneller/religiöser WERTE umgedeutelt wird (dubiose studien sonder zahl).

      die vernetzung diverser vorfeldorganisationen (siehe Alrawi, Shakfeh/Baghajati) ist bereits flächendeckend. das wird - frei nach Winston Chrchill - noch viel blut schweiss & tränen kosten. und die demografie (strukturell durch den geburtendschihad) hat bereits diese fakten geschaffen. convert or die, hieß es (bzw. heissts noch immer).

      und militär so gut wie abgeschafft (reine muslimkompanien, bzw. mit mehr als 40%). dazu ein hoch volatiler mob (steuerbar von ausserhalb). frei nach Bob Dylan: a hard rains a-gonna fall.

  22. Pevau
    22. September 2010 10:41

    Undine

    Plakattext:

    Wir sind Österreich

  23. cmh (kein Partner)
    22. September 2010 10:10

    Was aus Sozenmund kommt ist bis zum Beweis des Gegenteils als Lüge anzusehen.
    Das ist mit Gabriel als Beispiel leicht zu argumentieren.

    Solange Omar Chjjams Vierzeiler:

    Wir kaufen alten und neuen Wein, Wein, der das Herz erfreut!
    Feil ist uns die Welt mit allem, was drin, für einen einzigen Deut.
    Wohin nach dem Tode du gehen wirst, wer kündete dir es je?
    Bring Wein mir zu trinken, Wein, und dann wohin du gehn willst geh!

    nicht von den Moslems beim Heurigen gesungen wird, sind sie nicht integriert.

    Und solange die PRedigten der Imame in Ankara und nicht in Wien genehmigt werden auch nicht. Allerdings ist diese Bedingung doppeldeutig.

  24. tertu (kein Partner)
    22. September 2010 08:50

    gewählt werden darf noch;
    ändern wird sich nichts!
    Hauptsache:
    das Existenzrecht des zionistischen Staates wird nicht angezweifelt oder "geleugnet".

    • Erich Bauer
    • cmh (kein Partner)
      22. September 2010 12:22

      Schauet und lernet.

      Es gibt niemanden der einander klar widersprechende Positionen so elegant zusammen vertreten kann, wie die ...... erraten!

      Allerdings machen es die Wähler, deren maximale Aufmerksamkeitsspanne die Dauer eines Werbespots nicht überschreitet auch leicht.

      Daher können die Sozen auch nieeeeeeeeee schuld gewesen sein. Ist zwar nicht schlüssig - macht aber nichts. Allerdings sollte man den alten Vers: Quidquid id est timeo Dananos et dona ferentes nie ich betone nie aus den Augen verlieren. Al-Rawi ist daher ein Argument für tertu.

  25. Alexander Renneberg
    22. September 2010 08:28

    na hoffentlich hat diese lustige person dem verfassungsschutz auch das zur kenntnis gebracht.
    http://www.noen.at/redaktion/n-wei/article.asp?Text=346947&cat=345

    man darf doch annehmen, dass dieser florian ebenfalls völlig hysterisch und mit schaum vor dem mund bei diesem mutmaßlichen wahlbetrug der spö ebenfalls umgehend ein mail an den verfassungsschutz gesendet hat. oder?

  26. inside
    22. September 2010 08:24

    ... OT ...

    Wie uns nachstehend H.K. berichtet http://yfrog.com/bfy0pj hat ein Florian Krixi-Kraxi sich bemüssigt gefühlt, AU beim Verfassungsschutz zu melden.
    Als wenn dieser nicht eh schon hier mitlesen würde.
    Alles andere wäre ja eine Beleidigung des Verfassungsschutzes.

    Leider erwähnt der krixi kraxi nicht, dass in der Vergangenheit bereits solche exzessive Wahlregelauslegungen gang und gebe waren (anhängige Gerichtsverfahren in Mistelbach - immerhin ein Synonym für Polizei :-) - etc.) und wahrscheinlich auch am 28.9. und 10.10. vorkommen werden.

    Weiters lässt er unerwähnt, dass die finanziell vom Steuerzahler geförderten Medien dieses Landes - an 1.Stelle sei der ORF genannt, der ja hier fleissig mitliest - diese Problematik totschweigen.

    Man kann nur hoffen, dass der Verfassungsschutz sich dieser Sache auch über die Medien annimmt und noch vor dem 28.9. zu Wort meldet. Damit hätte AUs "Initialzündung" wenigstens Erfolg gehabt.

    Es kann aber nicht sein, dass ÖVP, SPÖ, Grüne stillschweigend diese "Bevorzugung" dulden, aber ein kritischer Journalist gefälligst zum "die Goschen halten und Hände falten" gezwungen wird.

    Noch leben wir in einem Land mit Rede- und Schreibfreiheit.
    Hoffe ich zumindest.

    • M.S.
      22. September 2010 09:54

      So weit sind wir schon in diesem Staat, dass gegen die Möglichkeit des Wahlbetruges nichts unternommen wird, aber der, der diesen Missstand aufzeigt, dem Verfassungsschutz gemeldet wird. Weit haben wir es gebracht!!

    • Undine
      22. September 2010 14:45

      @M.S.

      Das war schon immer so: Der bedauernswerte Überbringer einer schlechten Nachricht hatte sein Leben verwirkt. Ein Himmelfahrtskommando---heute wie früher.

  27. H.K. (kein Partner)
    22. September 2010 05:07

    Off Topic:

    Bezüglich Ihres Beitrags "Die Wiener Wahl naht: Was tut man nur?" hat es ja ein wenig Wirbel von ein paar politisch korrekten "Moral"aposteln gegeben, die man unter anderem auf Twitter verfolgen konnte. Der von mir nicht geschätzte ZiB2 - "Anchorman" verlautbarte mit zurückhaltendem Ton:
    "Das einzige, was noch - wie sag ich's? - ... bemerkenswerter ... ist als A. Unterbergers Tagebuch-Notizen, sind die Kommentare darunter."

    Gut, das ist halt ORF-Niveau. Das ist dann doch nicht wirklich überraschend.

    Übrigens, da gibt es auch noch diesen Club2-Redakteur Werner Reisinger ( http://twitter.com/WernerReisinger ), der nach seinen Tweets folgend anscheinend ein weit links stehender von ORF-Gebühren aka Zwangssteuer bezahlter Agitator ist. Ich lade alle Kommentatoren ein die herzigen Ergüsse dieses Herrn einmal zu lesen.

    • H.K. (kein Partner)
      22. September 2010 05:16

      Nun, aber kommen wir zu Interessanterem: Da gibt es anscheinend eine ziemliche Witzfigur, die auf Twitter folgendes bzgl. des schon erwähnten Tagebucheintrags vermeldete:
      "Verfassungsschutz hat nur Mailadresse für NS-Wiederbetätigung. Unterberger habe ich dennoch zur Kenntnis gebracht: http://yfrog.com/bfy0pj "

      Ha ha, was will denn dieser Knallfrosch? *LOL*
      Verfassungsschutz? :-)
      Der soll sich mal beispielsweise diese lächerliche SPÖ-Volksbefragung mit nachträglicher Manipulation ansehen.

    • H.K. (kein Partner)
    • Alexander Renneberg
      22. September 2010 08:25

      die frage lautet, darf man, nein soll man solche personen überhaupt ernst nehmen?

    • Erich Bauer
      22. September 2010 09:08

      Alexander Renneberg,
      "...soll man solche personen überhaupt ernst nehmen?..."

      Hm... Denunziantentum... "Der Schoß ist fruchtbar noch..."

    • Reinhard (kein Partner)
      22. September 2010 10:04

      Wäre der Spruch "Wehret den Anfängen!" nicht bereits propagandistisch überstrapaziert und einseitig ausgelegt - hier würde er passen.
      Denunzieren und hetzen von links nach rechts ist eben "gut"...

  28. fosca
    21. September 2010 23:17

    Die österreichischen Politiker sind leider noch ein bißchen entfernt von solchen Einsichten und bei denen wird erst ein Umdenken einsetzen, wenn sie jetzt bei den beiden anstehenden Landtagswahlen bzw. bald auch auf Bundesebene, ordentlich eine auf den Deckel bekommen.
    Auf geht's! ;-)

  29. Celian
    21. September 2010 22:12

    Die infame Intrige, gegen Strache 3 Wochen vor der Wahl aufgrund eines seltsamen Gutachten eine Klage wegen falscher Zeugenaussage anzustrengen, bestärkt mich nur umso mehr, jetzt erst recht die FPÖ zu wählen – genauso wie der Vandalismus, der seltsamerweise immer nur die FP-Plakate betrifft, die schon binnen kürzester Zeit nach dem Affichieren mit Nazi-Bärtchen und u.ä. beschmiert sind.

    Linksextreme, laßt es auch gesagt sein: was ihr tut, ist kontraproduktiv. Druck erzeugt Gegendruck. Wer glaubt, mit solchen Methoden eine demokratische Wahl gewinnen zu müssen, gehört abgestraft.

    • terbuan
      22. September 2010 08:09

      Celian, sie lernen nicht, jedenfalls vorläufig.
      Solche Spielchen hat es schon immer gegeben und sie haben sich dennoch die Macht erhalten, jedenfalls bis jetzt!

    • Reinhard (kein Partner)
      22. September 2010 10:08

      Die volle Wucht des Gesetzes hat eben nur alle Nichtlinken zu treffen; steckt eine Gutmenschliche Absicht dahinter, darf fremdes Eigentum mit Nazisymbolen beschmiert werden und alles ist gut.
      Aber wehe, der Bekannte vom Bruder eines Mitarbeiters könnte vielleicht bei einem falschen Internetversand bestellt haben - da müssen mit aller MAcht jene Instrumente des Rechtsstaates, die wir für den Guten Zweck so gerne aushebeln, in Bewegung gesetzt werden.
      Die linke Heuchelei wird immer unerträglicher...

  30. thomas lahnsteiner
    21. September 2010 22:07

    die staatsanwaltschaften in österreich sind längst zu handlangern der jeweils mächtigen verkommen, wobei es meist streng pc-gerecht zugeht......in Nö sind mindestens zig millionen wenn nicht hunderte millionen euro verzockt worden und die staatsanwaltschaft hat ganz schnell eingestellt...der orf, der eigenhändig neonazis zu veranstaltungen straches gekarrt, ihnen geld gegeben und die staatsanwaltschaft wochenlang an der nase herumgeführt hat, kommt ungeschoren aus der affaire...der wahre schuldige nach ansicht der staatsanwaltschaft ist anscheinend strache......in der steiermark spielt die staatsanwaltschaft oberster religionwächter, verbietet das dumme, aber meiner meinung nach harmlose minarettspiel und klagt an.....
    die politische justiz feiert in österreich fröhliche urständ.....durch die neuesten wahnwitzigen gesetze vor allem im politikbereich, die berechtigte und unberechtigte kritik, sofort in strafbare handlungen umdeuten wird einer
    schnüffeljustiz vorschub geleistet, die einer funktionierenden demokratie in höchster weise unwürdig ist..
    wann wird sich die staatsanwaltschaft die durch und korrupte SPÖ wien vornehmen, eine SPÖ, die sich dreist der komunalen betriebe für eine millionen teure werbung für das rote wien bedient .....

    • terbuan
      21. September 2010 22:14

      Dazu wieder ein aktueller Beitrag aus ef:
      Wenn Ideologie und Verlogenheit zum einträglichen Geschäft werden:

      http://ef-magazin.de/2010/09/21/2558-zwanzig-jahre-einheit-der-kampf-gegen-rechts-geht-weiter

      terbuan@aon.at

    • simplicissimus
      22. September 2010 06:36

      @terbuan: habe den artikel gelesen, ja natürlich, schon seit langem ganz offensichtlich, die verwendung der pc-methoden hat dieselben züge wie die totalitärer regime. und es dürfte auch derselbe typ mensch sein, der, nun mit umgekehrtem politischen vorzeichen, andere zu unterdrücken versucht. ist mir schon lange aufgefallen.

      und die verwendung des doppelten masstabs - ungleich zu behandeln um gleich zu machen ist nichts anderes als eine weiterentwicklung des kommunismus, der zwar alle gleich behandeln wollte, aber in der praxis weiterhin einige gleichere schuf. dies kürzt man heute ab, indem man die gleicheren von vornhinein positiv diskriminierend nach oben schiebt.

      ist natürlich gegen die natur und wird daher genauso scheitern. traurig nur, dass es offensichtlich fehlentwicklungen zur weiterentwicklung bedarf.

  31. RR Prof. Reinhard Horner
    21. September 2010 21:39

    reinhard.horner@chello.at

    Die ORF-Berichterstattung hat sich längst zum ekelhaften Dauerskandal entwickelt.

    Thilo Sarrazin sei über alle seine durchaus diskussionswürdigen und
    -bedürftigen Fehler hinaus sehr gedankt! Die ihn zu schächten trachten, haben ihre üblen Gründe, die sie kaum verdecken können. Da ist weniger ernstliche Sorge als seelisch-geistige Verderbtheit am Werk - mit Folgen einer ausgreifenden gesellschaftlichen Verschmutzung.

    Zu Erdogans Brandpredikt in Deutschland haben alle diese Leute bezeichnenderweise ihren Mund gehalten.

  32. M.S.
    21. September 2010 20:39

    Die Immunität von Strache wird also aufgehoben. Es erfolgt seitens des ORF eine Klage gegen Strache wegen falscher Zeugenaussage. "Auf dem umstrittenen Band wurden laut Staatsanwaltschaft keine strafbaren Tatbestände gefunden." (Meldung des ORF in der ZIB). Hat der ORF das Band also doch herausgegeben? Hat die Öffentlichkeit darüber irgend etwas erfahren? Das Band wurde doch seinerzeit der Staatsanwaltschaft wegen "Wahrung des Redaktions-geheimnisses" vorenthalten. Gilt dieses Redaktionsgeheimnis also jetzt nicht mehr? Wenn ohnedies mit dem Band alles in Ordnung war, warum hat man dann es dann nicht gleich herausgegeben? Ganz zufällig drei Wochen vor der Wahl wird nun versucht Schuldumkehr zu betreiben.
    Tölpelhafter geht es nicht mehr. Für wie blöd halten die ORF-ler die Menschen, das nicht zu durchschauen. Wetten dass der "Fall" jetzt bis zur Wahl immer wieder aufgewärmt wird um nach der Wahl still und leise zu versanden.
    Bei der Meldung wurde übrigens vergessen festzustellen: "Es gilt die Unschuldsvermutung"

  33. terbuan
    21. September 2010 18:10

    Strache, Kurzmann und Petzner werden ausgeliefert!
    Die nächste Jubelmeldung des ORF, man schießt also aus allen Rohren, das letzte Aufgebot muß her um die Opposition doch noch fertig zu machen vor der Wahl! Ausgeliefert bedeutet nämlich für die Journaille praktisch schon verurteilt!

    Die nächste Attacke wird sicherlich schon vorbereitet gegen KHG, in den Redaktionsstuben von News und Profil liegen sicher schon die fertigen Manuskripte und warten auf ein Signal aus der Löwelstraße! Die Wahlinserate warten bereits auf Einschaltung.
    Es gilt die Schuldsvermutung.

    • socrates
      21. September 2010 20:31

      Man soll das Bärenfell nicht verteilen, bevor er erlegt ist. Die Anderen sind auch nicht von Pappe!

    • terbuan
      23. September 2010 12:57

      Heute ist Schüssel dran im "Heute" Gratisschmierblatt: "Verrat": Empörung über Ex-Kanzler!
      Dazu gibt es 4 Inserate der Stadt Wien!
      terbuan@aon.at

  34. simplicissimus
    21. September 2010 17:35

    ich sehe zwar nicht orf, aber euronews und auch hier die täglich/wöchentliche gehirnwäsche: schwulen/lesben-gendershow, roma-sinti-benachteiligung, antinazi-gedenkaufmärsche ohne ende etc., die ganze palette halt, 24h am tag.

    wie konnten dermassen hohe medienanteile so in die kontrolle dieser bewegung geraten?

    warum ziehen unsere "bürgerlichen", wie övp, "die presse" etc so sehr mit? angst, den zug zu verpassen oder kein guter mensch zu sein?

    • byrig
      21. September 2010 22:19

      ja,das ist auch mir rätselhaft,zumal die bevölkerung anders denkt als dieser linke meinungsterror.und niemand braucht sich zu wundern,wenn leute und parteien,die die meinung des volkes einigermassen ausdrücken,erfolgreich sind-und das zu recht!

  35. Martin Bauer
    • Erich Bauer
      21. September 2010 16:40

      Mangels einer effizienten und pflichtschuldigen "Sicherheit nach Außen", "vehandelt" man konsequenterweise mit einer "Schutzmacht". Immerhin hätten wir da, wenn auch nur indirekt, mit einem Schlag... ATOMBOMBEN! (Juhu)

    • Kurt22
      21. September 2010 17:22

      Vielleicht wollte der Kim Il.... nur wissen, wie man Wahlen manipulieren kann, und die SPÖ transferiert geistiges Eigentum! Kann ja sein, dass er einmal eine zweite Partei zuläßt, dann braucht er Wahlkarten.

  36. Erich Bauer
    21. September 2010 16:13

    "...fordert die deutsche Integrationsbeauftragte härtere Maßnahmen gegen integrationsunwillige Ausländer..."

    Bei aller berechtigten Hochstimmung, die sich aufgrund der Tatsache, dass sich auch Paradelinke (Schwarzer, Wallraff…) zur Islamkritik bemüßigt fühlen, dürfen wir uns jetzt keinesfalls zurücklehnen. Ja nicht einmal „verschnaufen“. Dass es soweit kommen konnte dürfen wir uns und allen Bloggern und Blogschreibern verdanken. Die „Systemmedien“ waren daran jedenfalls nicht beteiligt. Auf keinen Fall sollten wir uns täuschen lassen. Ich hör die Nachtigall schon trapsen… Das Wörtchen „Integration“ beginnt sich schon aufzublähen. Aber, es geht einzig und allein darum, dass UNSERE Gesetze hierzulande das non plus ultra sind und bleiben. Kompromisslos. Ein Zuwanderer muss keine Heurigenlieder singen können. „Integration“ ist für jeden und überall immer eine „Holschuld“ und keine „Bringschuld“ des Gastgeberlandes. Aber, als „Bringschuld“ für uns soll es hinauslaufen! Die „Integrationsindustrie“ wartet schon in den Startlöchern. An einer Unzahl von „Verwaltungsposten und –pöstchen“ wird schon emsig gearbeitet. Ganz sicher stehen auch schon „Caritas & Co.“ bereit zum „Füllhornduschen“. Wenn’s ums Geld geht, würden diese „Helferindustriellen“ nur noch Moslems reinschleppen, und sich für das zum Scheitern verurteilte „Experiment“ gut bezahlen lassen.
    Denn ob Schwarzer oder Wallraff, beide wollen uns einreden, dass ein Unterschied zwischen Islam und Islamismus existiert. Wie sagte Henryk M. Broder so schön: „Zwischen Islam und Islamismus verhält es sich genauso wie zwischen Terror und Terrorismus.“ Außerdem noch dazu, ebenfalls von Broder: „“Islam verhält sich zu Islamismus wie Alkohol zu Alkoholismus!” (gebe zu, das ist ziemlich „incorrect“) Wir dürfen keinesfalls nachgeben. Hier gelten UNSERE Gesetze. Und nicht die geringste Konzession an die Scharia dürfen wir dulden.

    • terbuan
      21. September 2010 16:17

      Danke, Erich Bauer für diesen hervorragenden Kommentar, diesem gibt es nichts hinzuzufügen, wir müssen die Menschen zum aufwachen bringen!
      mfG
      terbuan@aon.at

    • simplicissimus
      21. September 2010 17:41

      herr bauer, wenn es so kommt, wie sie sagen und die pcler den spiess umdrehen und aus der situation noch weiter gewinnen wollen, dann glaube ich erstmals an die möglichkeit, dass das ganze entweder zu absoluten mehrheiten für rechtsparteien führen wird, oder in strassenkämpfen, wie bereits in frankreich geschehen, enden wird.

    • Erich Bauer
      21. September 2010 17:59

      simplicissimus,

      Die "Straßenkämpfe" in Frankreich waren der erste Versuch einer "Intifada". Die Franzosen in Marseille wußten das damals. Mir war das auch klar. Als ich das damals meiner Wiener Umgebung versuchte zu vermitteln... ich glaube, man hielt mich für "verrückt". Und heute weiß meine Wiener Umgebung nicht einmal mehr, was eine "Intifada" ist...

    • byrig
      21. September 2010 22:29

      der paradesozi herbert lackner hat ja bereits im letzten profil versucht,sarrazins thesen ad absurdum zu führen.zwar geschickt argumentiert,aber ohne fakten und statisiken wie sarrazin.
      nein,zurücklehnen darf man sich jetzt nicht,dazu ist die geballte linksgrüne pc-mafia viel zu mächtig und verbreitet.zumal sie ja auch alles,was früher bürgerlich war,infiltriert,siehe "presse","kurier",küberl,landau+caritas-und-am schlimmsten-raiffeisen mit dem vergügungssüchtigen,verantwortungslosen konrad.

    • Undine
      21. September 2010 23:18

      @byrig

      Wenn Sie so richtig wütend über den allmächtigen Jägermeister, den Raiffeisen-Konrad sind, dann empfehle ich Ihnen, im A.U.-Blog beim 2. August nachzuschlagen. Das Thema lautet: "Die Schweizer Trauben sind manchen zu sauer". Da werden Sie auf eine köstliche Politsatire in 6 Akten vom Blogger "Norman Bates" stoßen. Es geht um den Untergang der Titanik, bzw. Österreichs. Da kommt der Raiffeisen -Konrad in seiner Rolle nicht grade gut weg. Das Suchen lohnt sich, das verspreche ich Ihnen. Sie werden nach dem Lesen der Satire den Konrad nie mehr anders sehen ......:-)

    • byrig
      22. September 2010 00:29

      undine,danke für den hinweis!

    • Martin Bauer
      22. September 2010 09:19

      Für die Bequemen:

      Norman Bates 2.8.2010

      .. und die Steuerzahler sind am Unterdeck hinter Gittern eingesperrt und werden vom übrig gebliebenen beamteten Personal, welches noch nicht bemerkt hat, dass es selbst von der politischen Oberdeckklasse betrogen wird, dem Ertrinkungstod näher geführt.

      .. einstweilen stossen am Oberdeck noch Leitl, Foglar und Konrad mit Champagner auf die hellklare und blitzblaue Nacht an, verspeisen die letzten Reste des Sauschädls und wundern sich über diesen rasch näher kommenden geißend grellen Eisberg.

      und der Eisberg bringt alles zum Bersten, auch die viel geliebte, langjährige und ach so erfolgreiche Sozialpartnerschaft. Während sich Leitl und Foglar um einen Platz im Rettungsboot duellieren, zieht sich Konrad Frauenkleider an, entwendet ein Kleinkind und ein paar Euro, die jetzt aber ohnehin wertlos sind.

      .. aus der steuerzahlenden Unterdeckklasse hat sich Jack mittlerweile durch Bestechung eines Beamten - übrigens ein Umstand, für den seine Erben etwa 80 Jahre später millionenschwere Restitutionsleistungen übernehmen müssen - befreien können.

      . Jack sucht verzweifelt Rose. Aber ihre Mutter, Frau Merkel, möchte unbedingt die Titanic retten. Alle irren auf dem sinkenden Schiff umher. Jack, Merkel, Konrad, Faymann, Pröll, Sarkozy, Trichet, Barolo.

      . Jack hat Rose gefunden. Sie wollen sich in die neue Welt durchschlagen, da sie mit der Gesamtsituation unzufrieden sind. Sie wollen in die Schweiz. Aber Kapitän Van Rompuy hat Wind von dem Plan der beiden bekommen und steuert das sinkende Schiff plötzlich Volldampf voraus auf die Schweiz zu.

    • Wahrheit (kein Partner)
      22. September 2010 10:03

      @Erich Bauer!
      Seht gut geschrieben!

    • cmh (kein Partner)
      22. September 2010 10:20

      Hey alle miteinander .....

      Die westliche Kultur ist doch bei uns gratis für alle die sie wollen und die die sie nicht wollen.

      Und alles was nichts kostet ist nichts wert ...

      Daher bedenkt alle, dass ihr im Ramsch lebt und alles nichts wert ist.

      Wie kann man dann jemandem klar machen, dass unsere Kultur etwas wert ist wenn alle von der Meinung durchdrungen sind, dass unsere Kultur nichts wert ist.

      Ich bin dafür, sie einfach teurer zu machen.

  37. thomas lahnsteiner
    21. September 2010 16:05

    gestern hat sich der ORF wieder einmal gewaltig im ton vergriffen, zeitweise hatte man den eindruck einen kommunistischen propagandasender vor sich zu haben ...immer wieder die gleichen eintönigen, langweiligen phrasen, aufgesagt von der frau veith, die ich bisher im gegensatz zu ingrid thurnherr für intelligent und weniger engstirnig gehalten habe, dazu die unvermeidlichen unnötigen korrespondenten, die ihrerseits noch einige schauferln pc dazulegen...die ganze palette des gutmenschentums wird bis zum erbrechen runtergebetet....irgendwann muss doch eigentlich dem dümmsten ORF-redakteur dämmern, dass er mit solch plumpen manipulationen genau das gegenteil erreicht und seine seher ihm weiter in scharen davonrennen werden. und dass auch sein herrl ostermayer mit solch primitiver stimmungsmache nicht zufrieden sein kann.
    also ob sich langsam wirklich was ändert, kann man nur hoffen..irgendwie hat man den eindruck, dass die reihen der linken medienparallelgesellschaft nur noch dichter geschlossen werden und bunkerstimmung aufkommt, da die statements immer schriller werden.

    • terbuan
      21. September 2010 16:14

      Es reicht mir die Kommentare der Poster zu lesen, die Konsumation des ORF würde meinen Blutdruck zu sehr steigen lassen, meine Laune verderben und einen schlechten Schlaf hervorrufen!
      Lieber Thomas Lahnsteiner, als einer der Poster der ersten Stunde (ich bin es auch), würde ich gerne mit Ihnen in Kontakt kommen!
      Herzliche Grüße
      terbuan@aon.at

    • simplicissimus
      21. September 2010 17:25

      hmm, herr lahnsteiner, ich habe keinen zugang zum orf, aber so, wie sie es schildern, kann es auch ein zeichen von steigender nervosität sein und spielt langfristig eigentlich den pc-gegnern in die hände, je mehr übertrieben wird.
      möglicherweise wird die pc nicht allmählich von vernünftiger politk abgelöst werden, sondern mit lautem knall und übertreibungen in die andere richtung plötzlich implodieren, auch das ist möglich.

    • Undine
      21. September 2010 17:25

      @thomas lahnsteiner

      Hannelore Veith hat, als sie ihren Job als Fernsehansagerin antrat auf die Frage, wer ihr als Vorbild diene, ausgerechnet Johanna DOHNAL genannt. Damit ist eigentlich alles gesagt.

    • Undine
      21. September 2010 17:32

      Sollten jetzt auf einmal---nach Sarrazin und dem "Abgrund", in den er uns schauen ließ---unsere Altparteien auf den neuen Zug ohne PC aufspringen wollen, wären sie dennoch nicht glaubhaft. Zu lange haben sie völlig abgehoben ihre Politik gegen das eigene Volk betrieben. Da müssen sie das Feld schon anderen, unverbrauchten Politikern überlassen.

    • simplicissimus
      21. September 2010 17:43

      undine: wie wahr.

  38. Gerhild Baron
    21. September 2010 13:38

    Die Politiker scheinen zumindest - wenn auch sehr langsam - zu begreifen, daß sie nicht völlig gegen die allgemeine Meinung regieren können (s.zB die Umfragen in Deutschland zu Sarrazin, die wohl in Österreich nicht anders aussähen). Nur der ORF denkt noch immer, mit seinem Getrommel die Wähler manipulieren zu können.
    Ich wünsche ihm bei den Wahlen ein böses Erwachen ...und den Politikern, daß sie dann schneller und besser begreifen ...
    Off topic und doch nicht: auch die Berichterstattung zum Papstbesuch in England war tendenziös und wie immer antikirchlich - nur rückten in diesem Fall die Auslandskorrespondenten das Bild wieder zurecht, wofür ich ihnen dankbar bin.

    • terbuan
      21. September 2010 15:48

      Ich seh schon die unsägliche Thurnher u.a. mit Leichenbittermiene vor der Kamera stehen, mit dem verzweifelten Versuch, das Wahlergebnis schönzureden!

    • Reinhard (kein Partner)
      22. September 2010 10:14

      ...und wenn ihr das nicht mehr gelingt, zum Kerzerlmarsch aufzurufen gegen den wiedererstarkenden Faschismus, den man vor allem daran erkennt, dass zu wenig Leute die SPÖ und GRÜN wählen...
      ...ein Gespenst geht um in Österreich, huhu...

  39. Kurt22
    21. September 2010 11:29

    Ich fürchte, dass das sehr wohl nur vertröstende Worte sind, folgen wird Nichts!
    Wievielen Türken hat Häupl denn in der Zwischenzeit "die Orhwaschln" ausgerissen, weil sie ihre Töchter nicht in die Schule schicken? Was wurde konkret unternommen, um "den Menschen die Ängste" zu nehmen? Die Forderung nach Türkisch in der Schule oder die Beistellung einer türkisch sprechenden Kindergartentante in Wien kann es ja wohl nicht gewesen sein. Die Verhängung von Wiener Hallenbädern, wenn die Burkini-Trägerinnen ein Bad nehmen vielleicht? Die islamischen Zentren wachsen wie Schwammerln aus dem Boden, der ORF präsentiert polnische Geschäftsfrauen als typische Immigranten, im deutschen Fersehen sehen wir analog dazu tükisch-stämmige Lehrerinnen und Rechtsanwältinnen. Warum wird bei Verbrechen nicht mehr die Herkunft der Täter genannt? Mit Berichten über Istanbul (West) wird uns schmackhaft gemacht, wie westlich orientiert die Türkei doch sei, usw. usf.
    Wirklich umdenken wird man in Österreich erst, wenn:
    1.) Keine Wahl vor der Tür steht (gibts nicht)
    2.) Wenn die FPÖ wieder 25 bis 30 % Stimmen hat.
    Warte nur balde ist es so weit!

  40. Brockhaus
    21. September 2010 10:43

    Ich hoffe, der ORF kann sich wünschen was er will und die Wähler werden ihm diesen Wunsch nicht erfüllen!!

    • Undine
      21. September 2010 13:14

      @Brockhaus

      Aus dem von Ihnen ausgesprochenen Gedanken müßte sich doch ein knapper, klarer, griffiger, werbewirksamer, einprägsamer PLAKATTEXT formulieren lassen!

    • Undine
      21. September 2010 13:16

      Plakattext für die FPÖ sollte es natürlich heißen!

  41. Wertkonservativer
    21. September 2010 10:14

    Zwar eine gewisse Themenverfehlung, doch typisch für die vielen notwendigen Sanierungs-Aktivitäten in unserem Lande:
    Nach der sonntäglichen Zentrums-Debatte war ich ein wenig ratlos:
    Eigentlich haben alle recht bzw. glauben, recht zu haben:
    die Lehrer haben recht, die Schüler haben recht, ebenso natürlich die wirklich exzellenten Schulpolitiker Scholz und Salcher, die Gewerkschaft hat recht, und teilweise durchaus auch intelligente, mit diesem Thema befasste Politiker.
    Also, wie soll es jetzt weitergehen? Jedes einzelne Diskussionsthema, sei es Gesamt- oder Einheitsschule, Uni-Zugang, Studiengebühren, ist derart komplex und kontroversiell besetzt, dass - auch bei dem von Dr. Scholz angebotenen Festmahl mit anwesender Ministerin und Gewerkschaftler Riegler wohl kaum etwas Gescheites herauskommen würde. Wo doch eigentlich alle recht haben!??
    Ganz ähnlich verhält es sich bei allen anderen dringenden Sanierungsfällen, sei es beim Thema Soziales, bei den Pensionen oder beim Immigrationsthema.

    Dass die Mehrzahl unserer Politiker zu feig sind, dem Volk die notwendigen wie schmerzhaften Wahrheiten zu sagen, ist unbestrittten. Aber wer wagt es, den "Gordischen Knoten" zu durchschlagen, trotz des Umstandes, dass alle irgendwie Beteiligten meinen, eben doch recht zu haben!
    Ich kenne da derzeit Niemanden, Sie vielleicht ? (Diktatoren und Volkstribune sind doch seit einiger Zeit (GottseiDank!) mega-out).
    Ja, ja, Demokratie ist eine schwierige Übung!

    • Johann Scheiber
      21. September 2010 11:53

      Es gibt keine Chance auf Reform. Die wichtige Frage lautet: Was passiert nach der Implosion.

    • Kurt22
      21. September 2010 12:34

      @Wertkonservativer: Demokratie wäre eine gar nicht so schwierige Übung. Schwierig wird sie dadurch, dass Politiker glauben, reflexartig Nein sagen zu müssen, wenn ein Vorschlag vom "politischen Feind" kommt, und auch die Koalitionsparteien sehen ihren Regierungspartner als Feind, dem man ja keinen Erfolg überlassen darf! Auch zu keinem Vorschlag, zu keiner Idee, zu keinem Gedanken, den der "Andere" macht, darf man ja sagen. Man stelle sich die Scheidungsrate vor, wenn wir in Familien ähnlich handeln würden. Oder stellen Sie sich vor, in Firmen würde so gearbeitet!
      Ich bleibe dabei, Demokratie wäre eine leichte Übung, wenn man nur an das Wohl des Landes und nicht der eigenen Partei und Person denken würde!

    • Gerhild Baron
      21. September 2010 13:30

      Wertkonservativer: alle haben TEILWEISE recht. Daher wäre unter intelligenten, vernünftigen Menschen doch der einzige Weg, sich solange zusammenzusetzen bis man einen VERNÜNFTIGEN Kompromiss aus den verschiedenen Meinungen gefunden hat. Oder sieht jemand eine andere Lösung ?

    • Wertkonservativer
      21. September 2010 14:36

      Gerhild Baron:
      Da haben Sie auch wieder recht, Gnädigste! Aber das Problem ist leider, dass die Mehrheit der Rechtzuhabenglaubenden meint, nur sie habe recht, und die Anderen eben nicht! Und schon aus diesem allzumenschlichen Grunde kommt es dann eben oft zu Kampf und Krampf, und selten zu wirklichen Ergebnissen und Fortschritten.
      Übrigens: bei meiner Aufzählung habe ich die Eltern vergessen: die haben natürlich vorrangig recht, wenn sie für ihre Kinder die bestmöglichen Schulen wünschen und fordern (aber, bitte: auch weiterhin Gymnasien für strebsame und helle Köpfe!)

    • Logiker
      21. September 2010 14:37

      Hr.Baron

      Kurt22 schreibt es im letzten Satz klar und deutlich. In erster Linie für das Volk und Wohl des Landes. Parteiinterressen und Persönliche haben hintangestellt zu werden und nicht umgekehrt.

    • Morgenstern (kein Partner)
      24. September 2010 10:30

      Ihnen ist offenbar entgangen, dass der ORF nur Leute eingeladen hat, die alle pro Gesamt- und Ganztagsschule waren. Nur der Lehrergewerkschafter durfte manchmal das Wort Wahlfreiheit in den Mund nehmen.

      Einerseits bemerkenswert, wie sehr sich der ORF mittlerweile von "Ausgewogenheit" verabschiedet hat.

      Aber noch viel bemerkenswerter finde ich, dass das sogar hier im Forum keinem mehr auffällt.

  42. Josef Maierhofer
    21. September 2010 09:37

    Worte sind noch keine Änderungen.

    Das Maß sind die Taten.

    Österreich ohne Bundesrat, mit einem Parlament von 50 Abgeordneten, 25 in Brüssel, 25 in Wien, halbierte Landesregierungen, nicht nur die Abgeordneten, nein auch die Beamten dazu, entweder halber Preis oder halbe Jobanzahl.

    Die Aussicht auf Verbesserung scheint damit gegeben.

    Ohne Pragmatisierung sollten für Verwaltungsaufgaben Projektgruppen auf Zeit gebildet werden, die nach Ende des Projektes ein anderes angehen oder wieder in die Privatwirtschaft gehen, alles notwendige Änderungen.

    Die Zeit drängt, die Schulden steigen, Handlung ist notwendig.

    Mal sehen, was unsere Politik imstande ist, zu bewerkstelligen.

    • Wertkonservativer
      22. September 2010 20:22

      @
      Josef Maierhofer:
      leider wird sich nichts bzw. kaum etwas ändern, so lange Rot und Schwarz einzeln bzw. gemeinsam so stark sind, um weiterhin ihre jeweiligen "Anhänger"
      mit Versprechungen, Posten und sonstigen Benefizien zu füttern, somit ruhigstellen und willfährig machen zu können.
      Ich befürchte, dass sich unsere Hoffnungen auf positive Änderungen in Staat und Land kurz- und mittelfristig nicht erfüllen werden. Unsere Landsleute sind mehrheitlich zu saturiert, und daher kaum willens, mit der Minderheit der Veränderungswilligen "auf die Barrikaden zu steigen".
      Wahrscheinlich kann wirklich nur ein (hoffentlich nicht eintretender) weiterer Wirtschafts-Crash die Staatsführer, aber auch die Völker zwangsläufig zu einer Änderung der grassierenden Versorgungs- und Verteilungsmentalität zwingen

  43. Celian
    21. September 2010 08:39

    Möglicherweise kehrt in der Politik ein Umkehrschub ein, allzuviel darf man sich aber nicht erhoffen. Die Politiker haben gelernt, daß es am einfachsten ist, den Menschen eine sorglose Zukunft zu versprechen, um sich selbst an der Macht zu halten. Deshalb wurden die Konsequenzen der demoskopischen Entwicklungen wegen zunehmender Unfruchtbarkeit der Oberschicht der Bevölkerung und der Zuwanderung aus bildungsfernen, kulturell fremden Ländern bisher geflissentlich unter den Tisch gekehrt. Diese Denkweise muss aufgegeben werden. Was jetzt passiert – siehe Gabriels Forderungen nach härten Integrationssanktionen, ist bei weitem zu wenig. Auch eine Christine Marek, die in Wien plakatiert, daß „unser Kurs der Deutschkurs ist“, greift zu kurz. Diese Phase der Integration wäre vielleicht vor 20 Jahren angemessen gewesen. Heute nach dem Ausbau des Sozialstaates sind die Konsequenzen andere, die unverzüglich einzufordern sind:
    - Stop von Sozialleistungen für Einwanderer, sodaß diese in den Arbeitsmarkt einwandern müssen.
    - und Ankurbelung der Geburtenrate von dzt. 1,3 auf > 2,1 Kinder pro Frau durch
    z.B. finanzielle Gleichstellung der Familie bzw. deren Besserstellung gegenüber Alleinerzieherinnen, es ist erwiesen, dass in Familien mehr Kinder gezeugt werden.

    Den Häupls und Mareks und den Grünen sowieso muss eine Absage an ihre Streichelzoo-Politik erteilt werden.

    • simplicissimus
      21. September 2010 17:55

      das wird geschehen müssen, fragt sich nur, wo zuerst, wie schnell und wie wirksam.

  44. socrates
    21. September 2010 08:35

    An eine Änderung glaube ich erst dann, wenn der alte Vorhang wieder in der Staatsoper sichtbar ist. Bis dahin verhönen uns die jüdische Freimaurerloge wie einst der Gesslerhut die Schweizer. Aber es ist kein Willhelm Tell in Sicht.

    • socrates
      21. September 2010 08:36

      verhöhnen ist besser

    • Alex
      21. September 2010 08:47

      welchen alten Vorhang meinen sie?

    • socrates
    • terbuan
      21. September 2010 09:35

      Seit der Spielsaison 1998/1999 wird der alte eiserne Vorhang von Eisenmenger alternierend durch verschiedene Künstler verhängt, der alte wird dabei erhalten. siehe auch
      http://www.art4life.at/cms/kunsthistorische-projekte/21-staatsopernvorhang.html

    • terbuan
      21. September 2010 09:36

      Socrates
      Verwandte im Geiste posten manchmal (fast) das gleiche!

    • Undine
      21. September 2010 09:41

      @socrates

      Sie haben aber Mut! Den erwartet man allerdings auch von einem, der sich "socrates" nennt :-)!
      Ich weiß noch gut, was für einen Tamtam der damalige Operndirektor Hollender aufgeführt hat wegen des unter Denkmalschutz stehenden "Eisernen Vorhangs" von Eisenmenger.Und wenn Hollender einen Wunsch äußerte, war das Befehl.

      Das erste "Produkt", das "Gemälde" von einer schwarzen (nicht ÖVP!) "Künstlerin", das dann einige Zeit den ominösen FASCHISTISCHEN Vorhang ersetzte, erinnerte mich fatal an die Dekoration eines in den 50erJahren aus dem Boden schießenden "ESPRESSOS", die damals die alten Cafe-Häuser zu ersetzen begannen. :-)

    • Undine
      21. September 2010 12:02

      @socrates

      Und noch etwas: Könnte es zutreffen, daß die neue "österreichische Nation" ein --zumindest ziemlich weitverbreitetes ---Devotheits-Gen vorzuweisen hat, das es uns leichter macht, den "Gesslerhut" devot zu grüßen als mutig für Freiheit zu kämpfen?

      Die Diktatur der political correctness ist da wohl etwas hinderlich; das Schicksal eines Wilhelm Tell kann man sich ohne viel Phantasie gut ausmalen. An lebenden und toten Beispielen mangelt es nicht!

    • durga
      21. September 2010 16:31

      Als jemand, der vom 1.11.1955 an die Staatsoper besucht und über alles schätzt, empfinde ich die häufig wechselnden neuen Vorhänge zum größten Teil häßlich bis abstoßend.

      Der Eisenmenger Vorhang hatte für mich enorme Symbolkraft für Österreich, das damals gerade den Staatsvertrag erhalten hatte: Auf der einen Seite wurde die Rolle der Musik aufgezeigt, die imstande ist "Seelen" auch aus dem Dunkel (der Unterwelt) noch zurückzuholen, auf der anderen Seite das Paradigma (der Nachkriegszeit) des "Nicht Zurückschauens - man verliert dabei einen Teil von sich selbst". Ob Eisenmenger mehr oder weniger im 1000-jährigen Reich verankert war, war mir dabei immer egal. Schließlich haben wir ja damals alle Karajan zugejubelt und die Begeisterung über ihn ist auch zwei Generationen später noch nicht abgeklungen. Welche Rolle spielt dabei, daß Karajan bereits seit 1933 NSDAP Mitglied war, zu Führers Geburtstag gespielt hatte, den Gröfaz mit seinem Tristan zu Tränen gerührt und sehr schnell Karriere gemacht hatte?

      Unter Karajan gab es übrigens 1958 die Erstaufführung von "Mathis der Maler", einem Werk , das die Frage ob ein Künstler sich in politische Aktivitäten mischen sollte ganz eindeutig beantwortete mit "du bist zum Bilden übermenschlich begabt. Geh hin und bilde". Da das Erstere für unsere heutigen "Staatskünstler" nicht zutrifft, wird ihre politische Willfährigkeit nur zu verständlich.

    • Kurt22
      21. September 2010 17:56

      @Undine12:02: Seit Sinowatz in Zusammenarbeit mit den Grüninnen die Nazikeule entdeckt hat, reitet man auf dieser Welle. Heimat? Pfui, das haben doch schon die Nazis gesagt. Bundeshymne? Ist doch nur ein Liedchen, das man mit Segen eines Gerichtes auch verunstalten kann. Jeder Schauspieler und Schriftsteller, der auf das Land schimpft, ist plötzlich hoch angesehen. Da wurde 2000 sogar Dieter Hallervorden rauf und runter gespielt.
      Dass ein Mitglied der Nobel-Preis-Kommission nach der Verleihung an Jelinek mit der Bemerkung zurückgetreten ist, er habe vorher nicht gelesen, was die schreibt, wurde ja bei uns nicht besonders groß berichtet.
      Achtung habe ich vor Rainhard Fendrich mit seinem "I am from Austria", der sich auch im deutschen Fernsehen zu seiner Heimat bekennt.

    • Undine
      21. September 2010 23:28

      @Kurt22

      Je näher ein Schriftsteller dem Kommunismus steht, umso leichter wirft man ihm den Nobelpreis nach (siehe Elfriede Jelinek, deren Weltbild angesichts des Zusammenbruchs des von ihr heißgeliebten Kommunismus einstürzte.....)

  45. Celian
    21. September 2010 08:28

    Trotzdem wird Deutschland den Hartz-4-Satz erhöhen. Aufgrund eines Urteils der Karslruher Richter, die zwar nicht die Höhe aber das Wie der Berechnung kritisiert haben. Die Erhöhung wird zwar nicht signifikant ausfallen, auch schon deshalb weil man immerhin in Deutschland das Lohnabstandsgebot kennt. Eine Erhöhung ist aber das falsche Signal an die aus ihrer Heimat in den Sozialstaat Flüchtenden.

    • brechstange
      21. September 2010 08:54

      Und bei uns wollen sie die Grundsteuer kippen, um die Steuereinnahmen eklatant zu erhöhen, dh den Sozialstaat weiter finanzieren zu können.
      Nun frage ich mich, wie man vom Grund abbeißen kann, ohne die gesamte Substanz zu zerstören.

    • terbuan
      21. September 2010 09:21

      Diese schon als Hartz V bezeichnete Reform der Frau van der Leyen wird möglicherweise die letzte sein, welche in die falsche Richtung geht. Auch in Deutschland wird sehr bald das Diktat der leeren Kassen ein Hartz VI erforderlich machen, das hoffentlich dieses leistungsfeindliche und die Einwanderung bildungsferner Familienclans fördernde Sozial-Unsystem wenn schon nicht beenden so zumindest erheblich einschränken wird.

    • Erich Bauer
      21. September 2010 09:27

      brechstange,
      "...wie man vom Grund abbeißen kann, ohne die gesamte Substanz zu zerstören..."

      Tja, das Grundbuch ist als "Eigentumsnachweis" so eine Sache. Ein neuer "Besatzer" kann dieses Buch jederzeit "verbrennen". Vielleicht wollen unsere "Besatzer" in einem ersten Schritt Grundbucheigentum in Pachtgrund umwandeln. Der "Pächter" bekommt dann das Recht sich für das "Grundbuch 2.0" anzumelden. (ist alles noch ironisch gemeint)

    • inside
      21. September 2010 10:25

      terbuan

      und Hartz VII wird dann Hatz I heissen.......

    • Kurt22
      21. September 2010 11:45

      @brechstange: Ich werde beantragen, die Grundsteuer in Naturalien bezahlen zu dürfen. Dann bringe ich Teile meiner Apfel-, Marillen- Kirschen- und Zwetschkenernte mit der Scheibtruhe ins Finanzamt. Schließlich verdiene ich ja nichts mit dem Grund, auf dem mein Haus steht.
      Außerdem frage ich mich, welche Stiftung das ist, die eine Erhöhung der Grundsteuer anstrebt, die Stiftung der SPÖ-Stmk gibt´s doch nicht mehr, oder?

    • inside
      21. September 2010 11:50

      Sollten womöglich - welch Sakrileg - die Grünninen eine Stiftung gestiftet haben ....

    • Kurt22
      21. September 2010 12:38

      @inside: Da die Grüninnen ja auch jemanden hat, der Hausbesetzungen legalisieren will, wäre Ihr Gedanke nicht von der Hand zu weisen. (Müssen dann Hausbesetzer eigentlich Grundsteuer bezahlen??)
      Vielleicht hat aber auch der Werner F. seine Kohle in einer Stiftung geparkt, Laura, bitte melden!

    • Undine
      21. September 2010 13:32

      @Kurt22

      Es lebe der kleine Unterschied!

      Grundsteuer wird nur den Hausbes-I-tzern abverlangt, nicht den Hausbes-E-tzern.!

    • Undine
      21. September 2010 13:52

      @Erich Bauer

      "Ein neuer Besatzer kann dieses (Grund)Buch jederzeit "verbrennen".

      Die Familie meines Mannes flüchtete im Dezember 1944 vor den Mörderbanden TITOS aus Marburg an der Drau.
      Es nützte der Familie gar nichts, daß ein zweistöckiges Geschäftshaus am Domplatz als ihr rechtmäßiger Besitz im Grundbuch stand, ebenso das Elternhaus der Mutter in Pettau.
      Ja, Herr Bauer, dies beweist leider die Richtigkeit Ihrer Worte, schade!

    • brechstange
      21. September 2010 18:03

      @kurt22
      Das mit den Äpfeln, etc. zum Finanzamt bringen, ist eine wirklich gute Idee. Für 1 kg Fallobst bekommt man beim Lagerhaus eh nur mehr höchstens 1c.

    • Kurt22
      21. September 2010 18:04

      @Undine: Ja ja, wir bösen Hausbesitzer. Würde ich doch schön brav im Gemeindebau sitzen, das Geld hätte ich ja auch auf Weltreisen ausgeben können. So habe ich lange gespart, noch länger Schulden bezahlt, um meiner Familie ein Heim zu bieten, habe viele österreichische Handwerker beschäftigt, ordentlich was an Mehrwertsteuer bezahlt (ist mein Haus eigentlich dadurch mehr wert?), dafür sollte ich doch ordentlich bestraft werden, oder?
      Eigentum passt halt nicht in ein anständig sozialistisches Land!

    • FranzAnton
      21. September 2010 20:14

      @ brechstange: - Grundsteuer:

      Die Herrschaften sind bei der DDR in die Lehre gegangen; dort hat man Grundeigentümer per unbezahlbarer Grundsteuer faktisch enteignet.

      Merke: Wo Marx draufsteht, ist Murks drin.

      Zu hoffen ist nur, daß alle Grundeigentümer ganz spitze Ohren bekommen, und die Marxisten - Leninisten bei kommenden Wahlen mit "dem nassen Fetzen" verjagen.
      Copyright Voves: "auch Leninismus (Ergänzung: ist in), wenn Sie so wollen (an einen imaginären Fragesteller anläßlich eines Wahlkampfauftrittes gerichtet)

  46. Graf Berge von Grips
    21. September 2010 08:11

    Noch nicht verloren sind Malz und Hopfen
    Es mehren sich die steinhöhlenden Tropfen.

    • Undine
      21. September 2010 13:40

      @Graf Berge von Grips

      Für diesen Vers gibt's eine EXTRARATION von 5 Sternderln.

      @SuPa

      Auch für Sie zusätzliche 5 Sternderl!

      Möge der klassische Spruch sich als richtig erweisen!

  47. SuPa
    21. September 2010 08:08

    Steter Tropfen höhlt den Stein!
    o: "gutta cavat lapidem, non vi sed saepe cadendo"
    or: "litte strokes fell big oaks"
    ou: "la goutte creuse la pierre"
    Das ist schon ein altes Erfolgsrezept und wurde schon immer und überall praktiziert, daher nicht aufgeben, liebe Blogteilnehmer.

  48. LF
    21. September 2010 07:03

    Vielleicht beginnt die Politk endlich einmal darüber nachzudenken, warum in so vielen europäischen Staaten ein derartiger Rechtsruck passiert. Nur zu schreien: "Das darf nicht sein!" wird das Problem kaum lösen. Vielleicht erkennen die Zuständigen doch, dass maßvolles Vorgehen überfällig ist, will man den extrem rechten "Aufschwung" stoppen.

  49. terbuan
    21. September 2010 06:58

    Wir sind gefangen im Sozialstaat sowie in der Political Correctness. Um aus dieser tödlichen Gefangenschaft auszubrechen, mehren sich in letzter Zeit immer zahlreichere Versuche und auch Gegenströmungen in Europa.
    In dem von mir sehr geschätzten Internetforum "eigentümlich frei" gab es zuletzt dazu 2 Beitrage mit sehr interessanten Analysen und Zitaten:

    So meint Hans Werner Sinn in seinem Buch "Ist Deutschland noch zu retten"
    ".......„Zuwanderungsmagnet Sozialstaat“, der „wie eine Art zweipoliger Magnet für die wanderungsbereiten Menschen“ wirkt. „Mit der einen Seite zieht er Kostengänger des Staates an, mit der anderen stößt er die Nettozahler“, also die Leistungsträger ab, die keine Lust mehr haben, die Steuergeldverschwendung mitzufinanzieren und sich so an der Abschaffung Deutschlands mit Schuldig zu machen, um es mit klaren Worten zu sagen....."

    ef-Autor Bökenkamp schreibt dazu:
    „Die Spielräume für Einwanderung verhalten sich spiegelbildlich zur Regulierung des Arbeitsmarktes. Je weniger reguliert ein Arbeitsmarkt ist und je geringer die sozialen Leistungen, umso unproblematischer ist Einwanderung. Integration erfolgt dann über den Arbeitsmarkt, und Integrationsdruck wird auch ohne Sprachtests und obligatorische Integrationskurse geschaffen. Die ökonomischen Anreize, sich die Sprache anzueignen und kulturelle Fertigkeiten zu erlernen, sind groß. Denn sie stehen dann in einem engen Zusammenhang mit den Verdienstmöglichkeiten. In einem Sozialsystem wie dem der Bundesrepublik stellt sich die Lage anders dar. Gerade der Sektor für Geringqualifizierte ist durch implizite und explizite Mindestlöhne, Sozialleistungen und Regulierungen so abgeschottet, dass Einwanderung in diesem Bereich zu einem größeren Teil auf Einwanderung in die Sozialsysteme hinausläuft.“

    Im anderen Beitrag:
    http://ef-magazin.de/2010/09/20/2557-das-freiheitliche-prinzip-der-nachsichtigkeit-political-correctness-ihre-waechter-und-sarrazin
    zitiert Dirk Friedrich Cora Stephan aus der "Welt":
    "die deutsche „Debattenkultur“ sei
    eine, „in der Fernsehmoderatoren als heilige Inquisition den freien Gedankenaustausch brutal unterbinden.“ Die Unterbindung des freien Gedankenaustauschs mit anderen als strafrechtlichen Konsequenzen ist Ergebnis der Political Correctness. Dieser, so Stephan, fühlten sich die Deutschen geopfert. Political Correctness, meinte einst Gerard Radnitzky, „diene als Sammelbegriff für Eigenschaften, die soziale Handlungen, insbesondere Meinungsäußerungen, Redewendungen usf. haben müssen, um keine Sanktion auszulösen.“ Der Zweck dieser Tabus neuer Sorte sei immer obskurantisch und solle selbständiges Denken verhindern. Sie dogmatisierten und ebneten den Weg in die totalitäre Gesellschaft.

    Genau diese Fehlentwicklungen beginnen jetzt zu bröckeln und es zeichnet sich ein kleiner Silberstreif der Hoffnung ab, sogar die Bild-Zeitung bewegt sich in diese Richtung, wenn sie kürzlich in Mega-Buchstaben titelt: "Man wird doch noch die Wahrheit sagen dürfen!"





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