Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die SPÖ und ihre Linksanwälte

Ganz seltsame Dinge spielen sich da im Graubereich zwischen der SPÖ und einigen Rechtsanwälten ab. Die aber gleichzeitig auch die schwere innere Krise der Sozialdemokraten beweisen. Der Vertrag des der SPÖ mehr als nahe stehenden Gabriel Lansky mit den der SPÖ sehr, sehr nahe stehenden Bundesbahnen übersteigt aber darüber hinaus alles bisher vorstellbar Gewesene.

Provozierend ist schon die Höhe der Umsätze: 4,5 Millionen Euro im Vorhinein als Einnahmen garantiert zu bekommen, wäre wohl für fast jeden anderen Rechtsanwalt Österreichs schon so schön wie das Zusammenfallen von Weihnachten, Ostern und Geburtstag an einem Tag.

Noch viel provozierender, weil einzigartiger ist die Laufzeit: Der (unter einem ÖBB-Minister Werner Faymann geschlossene!) Vertrag ÖBB-Lansky geht über nicht weniger als zehn Jahre, wie man jetzt erfährt. Ganz offensichtlich sollen die Umsätze für Herrn Lansky auch dann gesichert bleiben, wenn einmal ein neuer Generaldirektor oder Minister bei den ÖBB endlich für Einkehr der wirtschaftlichen Vernunft und anderer dort völlig fremder Werte sorgt.

Ich habe mich umgehört: Verträge mit zehnjähriger Bindung sind in der Anwaltschaft völlig unbekannt. Kein Klient mit der seit den Neandertalern üblichen Minimalintelligenz bindet sich blind an einen Anwalt, ohne sich die Möglichkeit eines Wechsels offenzuhalten.

So lange Bindungsfristen werden in der gesamten Wirtschaft überhaupt nur dann abgeschlossen, wenn es um teure Investitionen geht, die sich ohne gesicherte Aufträge nicht rentieren würden. Beispiel: Eine neue Druckmaschine für eine Tageszeitung wird von einer Druckerei nur dann angeschafft, wenn sich eine Zeitung auf viele Jahre zu Druckaufträgen verpflichtet (solchee Riesenanlagen sind sehr teuer, unter anderem weil sie mehr Elektronik als ein ganzer Jumbo-Jet in ihren Eingeweiden haben). Die teuren, der ÖBB wegen getätigten Mega-Investitionen des Herrn Lansky sind der Öffentlichkeit jedoch noch nicht bekanntgeworden. Neue Computer und Handies können es wohl nicht wirklich sein.

Amüsant ist übrigens auch der Fall eines zweiten, sehr, sehr SPÖ-nahen Rechtsanwalts: Karl Newole tritt im ersten Bezirk plötzlich mit intensivem Trommelwirbel gegen Ursula Stenzel an. Er wird dabei jedoch als „unabhängiger“ oder gar bürgerlicher Kandidat verkauft. Eine Reihe von sich darob begeistert gebender Zeitungen weiß offenbar nicht (oder verschweigt bewusst), dass dieser Herr Newole einst der engste Mitarbeiter eines Innenministers Karl Blecha war, dass er die EU-Kommission mit Eingaben gegen den ganz zufällig auch von der SPÖ heftig bekämpften Eurofighter-Vertrag bombardiert hatte (die später in Brüssel kopfschüttelnd in der Rundablage entsorgt worden sind), dass er gegen Wolfgang Schüssel und einige seiner Minister Strafanzeigen erstattet hat (Endziel detto: Rundablage). Lauter Aktionen, die in den Augen mancher ahnungsloser Journalisten aber offenbar die Parteiferne und Bürgerlichkeit eines Kandidaten bestätigen.

Beides zeigt freilich noch etwas: Die Krise der SPÖ. Sie traut sich ganz offensichtlich nicht mehr zu, die umtriebige Innenstadtchefin Ursula Stenzel unter eigenem Namen und mit offenem Visier zu bekämpfen. Und sie rechnet offenbar schon selbst damit, bald von den Futtertrögen der Macht vertrieben zu werden. Denn sonst käme sie nicht auf die - übrigens neuerdings auch im Machtbereich des Wiener Rathauses zu beobachtende - Idee, die eigenen Günstlinge extrem langfristig abzusichern.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 07:37

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass derzeitigen roten Machthaber so schnell von den "Futtertrögen der Macht" vertrieben werden können. Denn es hat sich gezeigt, dass man mit viel (ausgeborgtem) Geld für Lobbying sowie kleineren und größeren Geschenken die Wähler beeinflussen kann und so die ursprünglichen Gedanken der freien Wahlen untergräbt.
    Um diese negativen Entwicklungen zu stoppen, wären aufgeklärte Bürger erforderlich, welche solche Beeinflussungen durchschauen und die langfristigen Auswirkungen erkennen können. Leider verhalten sich aber viele wie eine Schafsherde, welche gerne einem Leithammel folgen. Dies ist manchmal eine Boulevardzeitung oder ein Dudelradio/-fernsehen, vielfach aber auch ein Politiker, Gemerkschaftsfunktionär oder sonstiger Dampfplauderer. Dies ist das Hauptproblem in unserem demokratischen System.

  2. Ausgezeichneter KommentatorImmanuel
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 09:30

    Dieser Sumpf iss unerträglich. Es besteht die Gefahr, dass sich - verständicherweise - maßgebliche, potenziell sehr leistungsfähige Teile der Bevölkerung nicht mehr mit dem Staatsganzen identifizieren, in die innere Emigration flüchten, sich in ihrer Leistungseinbringung zurücknehmen.

    Für die Finanzierung dieser Auswüchse von Machtmißbrauch, Steuergeldverschwendung, Rechtsbeugung, Desinformation, Wählerkauf, Bürokratiehypertrophierung und Umverteilung unter dem semantischen Betrug der "sozialen Gerechtigkeit", zu der "jeder nach seiner Leistungsfähigkeit beitragen muss", können Leistungsbereite sich nicht mehr bereit erklären.

    Dazu passt eine Bildungspolitik, die in Wirklichkeit eine gigantische Steuervertilgungsmaschinerie und ein einziges potemkinsches Dorf ist, um durch Inflationierung von Berechtigungen ein dummes, unkritisches, von Kollektiven und selbsternannten (Parteibuch)-Eliten eines sich anbahnenden reinen Funktionärs- und Apparatschikstaates abhängig zu machendes Volk zu züchten, das für jede Manipulation aufnahmefähig ist. .

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 15:43

    Die Primitiv-Sozis in ihrer heutigen Verfassung zerstören vor allem den zentralen menschlichen Antriebsfaktor 'Mehr erreichen können durch berufliche Mehrleistung'.

    Derzeit wird ja implizit eine kommunistische Umverteilungspolitik zumindest gefordert. "Eigentlich sollten alle das Gleiche haben" - durch Umverteilung. Dazu werden Wahnsinnskennzahlensysteme wie das der 'Armutsgefährdung als relative Größe' erfunden, von der "Sozialunion" EU übernommen und in Form einer Gehirnwäsche geprägt, G'stopfte als Feindbilder definiert, Unternehmer - die einzigen, die wirklich Arbeitsplätze schaffen - als Ausbeuter schlechtgemacht etc. Alter Klassenkampf pur, aber jetzt ohne den Impetus, als Arbeiter durch Bildung und Chancengleichheit aufsteigen zu wollen. Jetzt soll's viel einfacher gehen: Durch Geld Wegnehmen.

    Der Österreicher/die Österreicherin schaut sich um: Wie kann man sich heute noch - gesellschaftlich anerkannt - besserstellen als der Nachbar?
    Durch schmähtandeln, betrügen und korrupt sein!

    Also: Wer die Gelegenheit hat, streift ein was geht. Wer nicht - und das sind die Meisten, vor allem unter den Jungen - fühlt sich vom Schicksal benachteiligt, tut nur das Nötigste, geht so oft wie möglich auf Kur und/oder flüchtet ins Private.

    Die Initiativsten werden auswandern, die Großunternehmen sowieso.

    Traurig die Ironie dabei: Die Sozialisten zerstören dümmlich bis zynisch die Existenzgrundlage gerade derer, die sie heute wählen. Die "Sozialdemokratie" selbst schafft sich allerdings so die erneuerte Existenzrechtfertigung in der bitteren Zukunft: Der Kampf gegen die dann "Neue Armut"! Denn wer wird dann schuld gewesen sein? Die eiskalte neoliberale Phase, insbesondere iin Österreich die Schüssel-Regierung! Wer sonst?

    Und die Bürger, die's verstehen könnten, tun absolut nichts dagegen. Wir haben aber die Mitverantwortung wegen unserer Aktionslosigkeit und Lethargie.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharald18
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 10:00

    Die Krise der SPÖ ist zwar mehr als manifest, aber die mit Benefizien versorgte Wählerschaft vergisst nicht, wem sie ihr relatives Wohlleben verdankt. Nein, nicht dem steueraufbringenden Mittelstand und der Wirtschaft, sondern "der Partei". Trotzdem muss hinter den roten Kulissen z ziemliche Nervösität herrschen, denn man bemüht sich nicht mehr allzu heftig, die Camouflage zu wahren, das Visier wird hochgestellt. Die Justiz, so denken manche, scheue sich nicht mehr, in sichtbarer Akkordanz mit einem klaren Parteiinteresse zu agieren. Dass die Koinzidenz demokrateipolitisch schwere Schäden verursacht, bereitet offensichtlich keine schlaflosen Nächte. Wo es um blanke Macht geht, kann man sich nicht in unnützen Feinsinnigkeiten versteigen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass im rechten Spektrum die sich ausweitenden Verletzungen demokratischer Grundsätze durch die Linke zwar registriert, auch kritisiert, aber nicht mit Impetus verfolgt werden. Wobei man fairerweise auch auf die schützenden, besser:erstickenden Mauern der Linksallianz, gebildet aus Partei, Vorfeld, Medien, hinweisen muss.

    Rechte Politik steht daher tendenziell vorerst in Verteidigungsposition und muss das linke Übergewicht egalisieren, gegen die herbeigeschriebene "Normalität" ankämpfen. Dieser Prozess heißt nun einmal "Widerstand geben", was von links geschickt als "Kontra" apostrophiert und negativ umgemünzt wird.

    Andererseits benötigt der Sozialismus, auf dass die kämpferische Wesensart von den Mitgliedern auch als solche erkannt wird, geradezu den Widerstand. Und wo er nicht vorhanden ist, baut man denselben zusammen. Die NS-Zeit bietet, obwohl bald nach zwei Generationen die Substanz schon sehr dünn geworden ist, für die Antifa-Bewegung ein geistiges Aufmarschgebiet. Es werden ideologische Kämpfe geführt, die mangels real vorhandenem Widerpart irgendwie eine abstrakte Note bekommen. Siehe die ORF-Groteske mit dem gekauften "Nazi", die nun mit Hilfe der Beteiligten wahlwirksam umgedreht wird. Das Maß stimmt nicht mehr, die künstlich aufgebaute Gegnerschaft erzeugt mitunter aufgeblasenen Argumente, die jedoch ihren tieferen Sinn ergeben: Die wahren Probleme braucht man nicht zu sehen.

    Der Staat verliert seinen Anspruch über medialen Gruppendruck an die "Gesellschaft", hinter der vornehmlich der sich selbst als progressive Kraft verstehende Sozialismus steht. Linke Ideologie trägt an unserer Staatserosion daher ursächliche Mitschuld. Natürlich trifft dies auch für die Rechte zu. Und zwar insoweit, als der Schwenk nach links Teilen der Konservativen leichter fällt, als ein Betonen ihres Standpunktes, womöglich gar eines christlichen.

    Linke Lösungen setzen sich nicht deshalb durch, weil sie Menschenrechte in höherer Form berücksichtigen, oder ein höheres Maß an Plausibilität in sich tragen, sondern weil sie, auch im Minderheitenstatus, mit mehr Gewicht und, zugegeben, mit entsprechendem Kommunikationsdruck durchgepeitscht werden.

    Die dem Sozialismus zu verdankende moralische Desorientierung würde nicht so stören, wenn andere oder ähnliche Normen in Geltung treten würden, die nicht nahe gesellschaftlicher Selbstschädigung stehen.Dem weltpolitischen Niedergang roter Staatsideen wird Westeuropa, als verbliebener Brückenkopf, wohl folgen. Nicht zuletzt deshalb, weil man alles dransetzt, um die Identitäten Europas zu verwässern. Sozusagen als letzen Akt im Kampf gegen nationale Restbestände, auch wen England und Frankreich keine Schuldeinsicht damit verbinden und eigentlich keinen Grund sehen, sich der Glorie der Vergangenheit zu schämen.

    Wäre für den Sozialismus, trotz immer wieder anstehender Wahlen, in seinem unreflektierten Rundumschlag gegen konservative Werte nicht etwas Nachdenklichkeit und Zurückhaltung zu wünschen? Sollte man nicht Klarheit zu erringen versuchen, wie sich das zukünftige Freund-Feind-Schema gestalten werde? Will man sich wirklich auf die Verteidigung einer importierten Unterschicht zurückziehen, die letztlich weder Dankbarkeit, noch Interesse an allzu viel weltlichen Problemen, schon gar nicht an links gefärbten,zeigen wird? Oder glaubt man gar, man werde die alte und neue Klientel unter einen gemeinsamen ideologischen Hut bringen?

    Das Aufwärmen alter klassenkämpferischer Bruchstücke wird wohl kein Ersatz für eine zeitkonforme, ideologische Zieldefinition sein können. Das Dahintümpeln im ewig gleichen Fahrwasser der "sozialen Gerechtigkeit", von der 30-Jährige nicht viel spüren werden, mit den ewig gleichen Funktionären, deren Aufmerksamkeit primär auf die Einhaltung der internen Spielregeln und die auf die eigene Karriere gerichtet ist, wird jedoch eines bewirken: Die Jugend bricht weg. Daher nochmals: Strategisch gesehen, wird sich das Hinwenden auf "die Ausländer" als Irrweg erweisen. Norbert Leser hat offensichtlich bisher keinen Nachfolger gefunden. Ob sich Rudas und Käutler darum bemühen? (Für die Überlänge entschuldige ich mich im Voraus)

  5. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 16:18

    Etwas OT, aber vielleicht als Titel für eine neue Fußnote: "Die SPÖ und ihre Vereine", die Subventionen der Gem. Wien:
    Der Verein ZARA erhält 85.776 €
    Der Verein Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen erhält 361.700 €
    Der Verein Hemayat erhält 20.000 €
    Der Verein Miteinander Lernen – Birlikte Ög(renelim erhält 127.635 €
    Der Verein Schwarze Frauen Community erhält 21.744 €
    Der Verein Vereinigung für Frauenintegration Amerlinghaus erhält 59.888 €
    Der Verein LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen erhält 47.018 €
    Der Verein Piramidops erhält 64.672€
    Der Verein Orient Express erhält 82.182 €
    Der Verein Peregrina – Bildungs-, Beratungs- und Therapiezentrum für Immigrantinnen erhält 112.235 €

    Da weiß man, wo unser Geld hinkommt, alles in guten Händen! Ich glaube, ich werde einen Verein Gründen, ich brauch bald ein neues Auto.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 06:27

    Die SPÖ wird noch viel mehr eher sehr links eingestellte Anwälte benötigen, wenn sie erst begreift, welcher Widerstand sich da jetzt zu formieren beginnt. Da kann sie noch so viele Jubelinserate in den gekauften Gratiszeitungen platzieren, sie gehen immer mehr an den Bürgern vorbei, die Zukunft gehört dem Internet und dort wird in Zukunft Politik gemacht, nicht zuletzt dank des Forums Unterberger!

  7. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2010 01:45

    Vielleicht sollte man Viktor Frankls Unterscheidung zwischen anständigen und unanständigen Menschen ein bisschen verfeinern und künftig bei den Unanständigen die Untergruppe der zusätzlich noch ganz Unverfrorenen bilden?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGennadi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2010 09:15

    Weshalb wird eigentlich regelmäßig der bekannteste und umtriebigste Parteianwalt der SPÖ vergessen? Etwa, weil Hannes Jarolim durch seine Logenposition unantastbar ist?


alle Kommentare

  1. Darrence (kein Partner)
    19. Februar 2015 11:37

    relax year http://autoinsuranceclick.net people decide some devices http://viagraxl.net still needed inevitable consequence http://mylevitra.org surgery

  2. Clarinda (kein Partner)
    23. Januar 2015 19:23

    Well put, sir, well put. I'll cealtinry make note of that.

  3. Gardener (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:10

    //?? ? ? ??? . ?? ?? ?? ?? ? ? ? ? ?? ? ? ? ?? ? ? ? ? ?? ?? ? ? ? ?? //Ich mag dieses Wf6rter ffcr Ihren Ausdruck fcber Hindu http://ldwafixushm.com [url=http://dnmbpnf.com]dnmbpnf[/url ] [link=http://yxkzedwk.com]yxkzedwk[/link ]

  4. LikCat (kein Partner)
  5. Guilherme (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:38

    Wow, this is in every reespct what I needed to know.

  6. Jinny (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:13

    Th'ats the best answer of all time! JMHO

  7. Shinzou (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:46

    Hahaahha. I'm not too bright today. Great post!

  8. Kedar (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:08

    Holy shztiin, this is so cool thank you.

  9. Wahrheit (kein Partner)
    23. September 2010 22:38

    Der Heuler:
    SKINHEAD-AFFÄRE

    "Schauplatz" für Justiz NS-"Propagandamaterial"
    23. September 2010, 18:09

    Hier will FP-Chef Heinz-Christian Strache "Neonazistisches" gehört haben. Weil sich auf dem Band nichts fand, sucht die Justiz Wiederbetätigung nun auf Videomaterial von Szenen Wochen zuvor.

    Ein "Verbrechensprodukt" und "Propagandamaterial" nach dem Verbotsgesetz sehen Staatsanwaltschaft und Oberlandesgericht im Material für "Am Schauplatz" über Skinheads - Der ORF gibt die Bänder nun heraus
    Wien - Infodirektor Elmar Oberhauser entschied laut ORF, dem Urteil des Oberlandesgerichts Wien zu entsprechen. Die zweite Instanz entschied, dass der ORF die Bänder aushändigen muss. Anhaltspunkt sind wie berichtet angebliche Nazi-Sprüche eines der Protagonisten im Hof einer Wohnhausanlage. Die Schwester eines der Skinheads hat auf diese Szene verwiesen, geht aus dem Urteil hervor, das dem STANDARD vorliegt.

    Die Entscheidung des Oberlandesgerichts zitiert "ergänzend" und ohne Widerspruch Begründungen der Staatsanwaltschaft: Weil der gefilmte Skin mit den rechten Aussagen seine Gesinnung öffentlich dokumentieren wollte, würden die Videos für "Am Schauplatz" zu "tatbildlichem Propagandamaterial" im Sinne des Verbotsgesetzes, also "der Einziehung unterliegende Verbrechensprodukte".

    Aufnahme macht Verbrecher

    "Das Verbrechen nach Paragraf 3g Verbotsgesetz wäre bereits mit Abschluss der Bild- und Tonaufnahmen des ,Hitlergrußes' beziehungsweise einzelner Schlagworte unter Mitwirkung des Erstbeschuldigten vollendet." Dieser Erstbeschuldigte ist der ORF-Redakteur, Paragraf 3 des Verbotsgesetzes widmet sich der Wiederbetätigung, auf Absatz g stehen zehn Jahre Haft, in besonders schweren Fällen 20.

    Der ORF hat gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts über das weitere Material kein ordentliches Rechtsmittel. Er kann eine Nichtigkeitsbeschwerde anregen und das Europäische Menschenrechtsgericht anrufen."Wir sind aber nach wie vor überzeugt, dass die Entscheidung des Oberlandesgerichts nicht zulässig ist und einen Eingriff in das Redaktionsgeheimnis darstellt. Wir werden diese mit allen rechtlichen Mitteln bekämpfen", sagt ORF-Sprecher Pius Strobl.

    "Unverständlich und feige" nennt ORF-Redakteursratschef Fritz Wendl die Herausgabe der Bänder (mehr hier). Wie "die Wiener Neustädter Staatsanwaltschaft das Redaktionsgeheimnis bekämpft, ist mit in demokratischen Gesellschaften üblichen Standards der Medienfreiheit unvereinbar".

    FP-Chef Heinz-Christian Strache zeigte den ORF-Redakteur an, er habe die Skins zu "Neonazistischem" bei einer FP-Veranstaltung angestiftet. Davon war nichts auf Band. Schauplatz-Chef Christian Schüller zeigte Strache wegen Verleumdung an. Strache wird nun auch als Beschuldigter geführt. (fid, APA/DER STANDARD, Printausgabe, 24.9.2010)

    • Systemfehler (kein Partner)
      24. September 2010 18:24

      Ja, jetzt gehts dem verlogenen Strache und seiner hörigen Pressesprecherin an den Kragen.

  10. Dr.Otto Ludwig Ortner
    23. September 2010 18:42

    Dr. Gabriel Lansky, bzw. sein Partner Dr. Ganzeger sandten an den emeritierten Erzbischof von Wien Kard. Dr. Groer am 18. 2. 2003 einen anwaltlichen Brief, in dem sie für den omoinösen Ing. Hartmann sofort € 70.000.-- einforderten, mit der kaum verhüllten Drohung der Wiederaufnahme der Pressekampagne gegen ihn - wo doch Anwälte ihre Mandanten bei Gericht vertreten sollten. Für Kard. Groer, infolge der beispiellosen Pressehetze - ohne jede gesetzliche Grundlage und schwer kriminell gem. § 297 StGB., aber von der Schkmiere stehenden ö. Justiz nicht verfolgt, schwer krank, war das das Todesurteil, er starb am 24.3.2003. Ein intelligenter Mensch weiß, daß eine schwere Erpressung eines 82 Jahre alten, kranken Mannes so ausgeht. Hoffentlich sind Lansky/Ganzger nicht intelligent.

    • black (kein Partner)
      23. September 2010 20:11

      "Kard. Groer, infolge der beispiellosen Pressehetze ... schwer krank"

      Und der Krone-Kolumnist Graf Schönborn hat Kardinal Groer „moralisch“ verurteilt und seinen "Posten geerbt". Warum bleiben die Hintergründe über diese gezielte Vernichtungsaktion im Dunkeln? Es gibt viel zu viele schlicht und ergreifend böse Individuen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      24. September 2010 17:58

      Eine Quelle für all diese diffusen Anschuldigungen wird wohl bewusst nicht angegeben.

    • Dr.Otto Ludwig Ortner
      24. September 2010 18:28

      Weder die Medienhetze gegen den Märtyrer-Kardinal Groer noch der Brief Lansky/Ganzer sind diffus. Erstere ist allgemein bekannt, der Brief vom 18.2.2003 liegt in Kopie in meinem Archiv, seine Echtheit wurde im Namen der Genannten in "NEWS" anerkannt.
      "Quid sunt regna sine iustitia nisi magna latrocinia" (Aurelius Augustinus in "de civitate dei", Viertes Buch, 4. Kapitel, erster Satz, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1977, S. 173.) Ein Staat, in dem mit Bürgern umgesprungen wird wie mit Kard. Groer, ist gewißß kein Rechtsstaat- daher mein Engagement, denn auf den Rechtsstaat bin ich vereidigt!

  11. Philipp Starl (kein Partner)
    23. September 2010 13:12

    Die SPÖ ist eine Partei der Vergangenheit. Wir sollten den Fokus auf die Zukunft richten, auf Parteien, die den Bürgern im Wort sind und die daher relevant nach dem großen Crash sein werden. Was jedoch bedauerlicherweise nichts gegen das Übelkeitsgefühl, das die SPÖ bei den Bürgern mit ihrer Migrationspolitik erzeugt, hilft.

    Wenn ich mir noch einen juristischen Kommentar erlauben darf:

    So lange Bindungen sind nicht nur unüblich, sondern sogar nach § 879 ABGB sittenwidrig. Bei Verträgen mit Verbrauchern sind drei Jahre so eine von der Judikatur gelegte Grenze, darüber hinausgehende Bindungen sind nichtig.

    Bei Unternehmern ist dieser Spielraum natürlich weiter, aber ohne mich jetzt genau mit der Judikatur eingehender beschäftigt zu haben, kann man sagen, dass je nach Zweck und Art des Geschäftes eine derart lange Bindung sittenwidrig und somit nichtig sein kann.

    Die Rechtssprechung postuliert eine Maximalbildung von 20 Jahren und dies muss schon durch außerordentliche Umstände gerechtfertigt sein.

    • terbuan
      23. September 2010 16:41

      Starl, haben Sie sich schon einmal mit neuen Partei in Deutschland beschäftigt?
      http://www.diefreiheit.org/
      Schauen Sie da einmal rein!

    • Philipp Starl (kein Partner)
      23. September 2010 16:50

      Nicht nur hier in Österreich, wo zuletzt etliche "liberale" (die diesen Namen leider nicht verdienen, aber das Signal bleibt) Parteien und die Mittelstandsbewegung gegründet wurden, sondern in ganz Europa formieren sich die Bürger dank Internet rasend schnell zu genau den Gruppen, die Positionen vertreten, die von der totalitären EU- Herrschaft und den herrschenden Parteien im Namen der PC und des eigenen Machtausbaus durchweg abgelehnt werden.

      Wir befinden uns inzwischen schon in einer Revolution, einem neuen Vormärz!

    • byrig
      26. September 2010 21:43

      hoffentlich,starl,die unterdrückung ist heute durchaus nicht geringer,nur anders und von links!

  12. Gennadi (kein Partner)
    23. September 2010 09:15

    Weshalb wird eigentlich regelmäßig der bekannteste und umtriebigste Parteianwalt der SPÖ vergessen? Etwa, weil Hannes Jarolim durch seine Logenposition unantastbar ist?

    • HDW
      23. September 2010 19:30

      Also bitte, Logenbrüder sind die roten Akademiker doch alle. Mafia auf österreichisch. Mit Maurerschürzerl, Kerzen, Totenkopf und ohne Frauen! Aber Gscheidlgetue und Taschen vollstopfen!

    • black (kein Partner)
      23. September 2010 20:18

      Erstaunlich ist, wie derart böse Menschen so viel Macht entfalten können. Eine Frage, die sich geschichtlich immer wieder stellt.

  13. cmh (kein Partner)
    23. September 2010 08:49

    "Lauter Aktionen, die in den Augen mancher ahnungsloser Journalisten aber offenbar die Parteiferne und Bürgerlichkeit eines Kandidaten bestätigen."

    AU spricht da ein großes Wort gelassen aus.

    Und ich glaube, dass er da richtig liegt. Denn von ihrem ganz persönlichen Todestrieb geleitet gefallen sich die "Bürgerlichen" ja immer am eigenen Ast zu sägen - man könnte fast schon sagen am eigenen Ast zu sägen ist das Kennzeichen unserer Bürgerlichen.

    Und blöd sind die Sozen ja nicht, denn sonst würden sie da nicht hineinstoßen.

  14. silke (kein Partner)
    23. September 2010 07:41

    Über Google konnte man ein Interview mit einem politischen Mitbewerber Faymanns finden, in welchem der den BK als "aalglatten Logenbruder" bezeichnete. Ausgerechnet dieses Interview ist nun nicht mehr zu finden. Aber diese Blutegel-Taktik ist symptomatisch.

  15. Dr. Harald Rassl
    22. September 2010 23:30

    Als Bewohner des ersten Wiener Gemeindebezirkes danke ich Herrn Dr. Unterberger für seine deutlichen Worte über den ehrenwerten Herrn Newole und das Aufzeigen seines Hintergrundes, den viele Wählerinnen und Wähler sicherlich nicht kannten. Daher meine Bitte (kommt in diesem thread schon mehrfach vor): Wer nicht will, dass der erste Bezirk rot wird, möge Frau Stenzel wählen - auch wenn er/sie nicht ganz von ihr überzeugt ist. Aber: Allen Menschen recht getan....u.s.w. Frau Stenzel bemüht sich und ist jedenfalls 100mal besser als Herr Newole!

    • cmh (kein Partner)
      23. September 2010 08:55

      Onorevole Nevole.

      Da fällt mir eine Geschichte von italienischen PArlamentariern ein, deren Schiff auf einer Kreuzfahrt zwischen Sizilien und Lybien sank.

      Zufälligerweise waren da einige Delphine und die Parlamentarier (onorevoli - die Ehrenwerten so heißen die) baten die Delphine, sie doch zu retten.

      Die Delphiene berieten lange, ob sie diese Betrügerbande auch wirklich retten sollten. Schließlich sagte einer:

      Se bevono come rubano fra pocco siamo tutti al verde.

      Zu deutsch: Wenn die so saufen, wie sie klauen sitzten wir alle bald auf dem Trockenen.

      Dann haben sie sie gerettet. Der mangelnde Opferwille der Delphine sei beklagt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. September 2010 10:35

      Die Tümmler hätten es den Gerichten nachmachen und einfach länger beraten sollen.

    • cmh (kein Partner)
      23. September 2010 11:37

      Der Witz ist in mehr als eine Richtung doppelbödig.

      Die Onorevole hätten sicher entweder das ganze Meer ausgesoffen oder sie hätten sich selbst daran erinnert, dass sie schwimmen können und deswegen den Delphinen das Mittelmeer verboten.

  16. fosca
    22. September 2010 23:16

    In der langfristigen Machtabsicherung sind die Sozis ihren "Mitbewerbern" um Lichtjahre voraus, das "know how" ist einzigartig und wird schamlos benutzt!
    Und sollte es irgendwann tatsächlich zu einer Ablöse kommen wie weiland im Jahre 2000 zur Wende, dann bedient man sich sogar der Gewalt - nicht nur der auf der Straße, denn wir erinnern uns noch genau daran, wie man in den "roten Ministerien" den nichtsozialistischen Nachfolgern verwüstete Büros hinterließ , wo Telefon- und Computerleitungen aus der Wand gerissen sowie Daten & Akten reihenweise vernichtet wurden.
    Tja, mit den Genossen ist nicht zu spaßen, wenn es um den Machterhalt geht, da wird alles in die Waagschale geworfen und Geld kann es ja bekanntlich nie genug sein! :-(

    • brechstange
      23. September 2010 08:36

      Warum erstattete die ÖVP nicht Anzeige? Einer der größten Fehler, diese Mobbingattacken müssen schnellstens geahndet werden. Dann stünde die ÖVP heute besser da.

    • donnerlütchen
      23. September 2010 10:17

      Ja , dasselbe haben auch die nationalen Sozialisten verbrochen.

  17. ProConsul
    22. September 2010 20:30

    Vielen Dank Herr Unterberger, dass uns über den Kärntner Anwalt Karl Newole etwas aufgeklärt haben. Ich muss gestehen, ich habe schon mit dem Gedanken gespielt den Mann zu wählen, da ich mit Ursula Stenzel in einem gewissen Punkt überhaupt nicht zufrieden bin. Aber so werde ich sie halt doch als kleineres Übel wählen.

    • Johann Scheiber
      22. September 2010 21:15

      Lieber Proconsul!

      Nicht "Kärntner Anwalt" sagen, der Herr Anwalt ist schon sehr lange in Wien. Wir sind schon genug bedient.

    • Dr. Harald Rassl
      22. September 2010 22:51

      Sehr geehrte Herren ProConsul, Scheiber, und alle Damen und Herren, die im ersten Bezirk wahlberechtigt sind:
      Bitte Hände weg vom ehemaligen Blecha- Sekretär Newole. Wie immer Sie zu Frau Stenzel stehen, sie ist gegen ihn jedenfalls die bessere Wahl!

    • fosca
      22. September 2010 22:59

      @Dr. Harald Rassl

      Danke für den Hinweis!

    • ProConsul
      23. September 2010 08:30

      Lieber Johann Scheiber,

      wohnen Sie auch im 1. Bezirk? ich würde mich freuen, einmal mit ihnen einen Kaffee trinken zu gehen.

      mfg

    • Philipp Starl (kein Partner)
      23. September 2010 15:20

      Ein Kaffee im Landtmann klingt immer gut.

    • ProConsul
      23. September 2010 19:07

      Starl, Scheiber

      wohnung_wien (at) yahoo.com

    • Johann Scheiber
      24. September 2010 09:50

      Proconsul, Starl

      Bin kein Wiener, sondern ein Alpiner. Aber dann und wann bin ich in Wien. Werde das nächste Mal versuchen mit ihnen einen Treffpunkt auszumachen. Landtmann z. B. ist o.k.!

  18. socrates
    22. September 2010 19:48

    terbuan
    Wir, vereint im A.U.-Blog, zahlen gerne für guten Journalismus! Aber wir wollen keine Öffentlich Linke Tintenstrolche: OLT mit Zwangsgebühren.

  19. Celian
    22. September 2010 17:18

    OT noch was zum Populismus

    Es ist ja schon sehr interessant, daß die Linke die ihnen nicht Genehmen des Populismus zeihen. So geschah es in der Zib vorgestern wars glaub ich, dass man alles was der ORF als „rechts“ und damit als absolutes Nono einstufte, als „rechts-populistisch“ stigmatisierte. So wuchsen auf der europäischen Landkarte neben FPÖ und BZÖ in Österreich auch in anderen Ländern die Rechts-Popilisten von den „Schwedendemokraten“ bis zu Gert Wilders, u.s.w. Ja, der Rechts-Populismus feiert fröhliche Urständ! Es sei vor ihm gewarnt, das ist die Botschaft des ORFs. Daß er dabei auch den Fidesz des Viktor Orbans als „rechts-populistisch“ bezeichnet, der in Ungarn mit der Absoluten regiert, ist ja nur eine ganz normale Infamie, auf die man sich quer durch Europa geeinigt hat: der Fidesz ist ganz rechts. Punktum. Daß der Fidesz am ehesten noch mit der ÖVP vergleichbar ist, wird ignoriert. Und nur weil es sich um eine für die P.C.-Nomenklatura nicht genehme Regierung handelt, wird er als „rechts-populistisch“ abgekanzelt, aber das nur so nebenbei.

    Zurück zum Populismus:
    Der Vorwurf des Populismus ist ja genauer besehen, ein ganz ein dummer: Populismus heißt ja, daß man dem Volk auf den Mund schaut. Wenn also die Linken ihrem eigenen Dafürhalten nach keine Populisten sind, beinhaltet der Populismusvorwurf das Eingeständnis der Linken eben nicht im Einklang mit der Bevölkerung zu sein. Die Linke gibt offen zu, daß ihr der Wille des Volkes ziemlich blunzn ist, um es einmal direkt sagen. Klar, daß man sich dabei im Kontrast zu jeder demokratischen Willensbildung – wie etwa einer geheimen Wahl befindet. Und klar, daß man, wenn man solche Wahlen nicht verbieten kann, einem jedes Mittel recht ist, um den Volkswillen zu beeinflußen, sei es durch Denunziation, fadenscheinige Anklagen, Plakatbeschmierungen, smartmobs, etc. Jedes Mittel recht.

    Danke, lieber ORF, für dieses Outing.

    • Erich Bauer
      22. September 2010 17:27

      Die GRÜNEN haben sich bei ihrem Wahlauftakt im MQ als Ausländerpartei öffentlich, aber seltsamerweise nicht "veöffentlicht" als Ausländderpartei deklariert... "Wir sind Ausländerpartei! Na und!?", betstätigte der "Silberrücken" VdB. Also: "Wir ALLE sind rechts-populistisch! Na und!?"

    • Kurt22
      22. September 2010 18:13

      @Celian: Ähnlich verhält es sich ja mit dem Begriff "Integration", was lt. Langenscheidt bedeudet "sich in eine gesellschaftliche oder soziale Ordnung EINGLIEDERN".
      Was an Eingliederung da sein soll, wenn in Österreich türkisch gesprochen wird, wenn wir hier Moscheen bauen wollen, wenn man mit der Scharia als Rechtssystem liebäugelt, wenn man nur ins Sozialsystem zuwandert, das frage ich mich schon.
      Also Freunde, laßt uns die Integration vorantreiben: Keine Moscheen, runter mit den Kopftüchern, es hat Deutsch gesprochen zu werden, nur mehr deutschsprachige Formulare auf den Ämtern, ...................

    • Undine
      22. September 2010 19:08

      @Kurt22

      Man kann's ja fast nicht glauben: Noch vor etwa 10 Jahren war alles wirklich noch ganz anders!
      Ich kann mich nicht erinnern, daß es damals muslimische Kopftuchfrauen gegeben hätte. Es war weder von Moscheen, noch von Scharia oder Amtsformularen in türkischer Sprache verstärkt die Rede. Wie konnte es nur in so kurzer Zeit SO weit kommen?
      Wahrscheinlich muß das Schlaraffenland Österreich erst BANKROTT gehen, damit wir all jene, die auf unsere Kosten wie die Maden im Speck leben, LOSWERDEN!

    • Logiker
      23. September 2010 09:00

      Celian@

      und seltsamerweise wird dasselbe in der Wiener Zeitung geschrieben. Man sieht wie schnell es geht eine Zeitung auf links zu drehen.

  20. Celian
    22. September 2010 16:53

    Einerseits kann man über solche langfristigen Verträge wie dem vom Herrn Lansky nur den Kopfschütteln. Andererseits wer zahlt, schafft an. Es ist logisch, daß die heutigen wahren Eigentümer der ÖBB, das heißt also die Apparatschiks der SPÖ und deren Gewerkschaften, die den Staat unterwandert haben und unter ihre Kontrolle gebracht haben, möglichst ihre Macht absichern wollen. Diese Auswüchse entstehen, wenn ein Staat sich korrumpieren läßt.

    Aber Moment, bevor man mir hier Populismus vorwirft, denn Populismus heißt dem Volk nach dem Mund reden ohne selber Lösungen für eine Änderung des Gesellschaftssystems parat zu haben. Hier auch gleich eine Lösung nachgeschossen: ÖBB privatisieren. Hat auch schon Pröll vorgeschlagen. Und Populismusvorwurf weg.

  21. Kurt22
    22. September 2010 16:18

    Etwas OT, aber vielleicht als Titel für eine neue Fußnote: "Die SPÖ und ihre Vereine", die Subventionen der Gem. Wien:
    Der Verein ZARA erhält 85.776 €
    Der Verein Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen erhält 361.700 €
    Der Verein Hemayat erhält 20.000 €
    Der Verein Miteinander Lernen – Birlikte Ög(renelim erhält 127.635 €
    Der Verein Schwarze Frauen Community erhält 21.744 €
    Der Verein Vereinigung für Frauenintegration Amerlinghaus erhält 59.888 €
    Der Verein LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen erhält 47.018 €
    Der Verein Piramidops erhält 64.672€
    Der Verein Orient Express erhält 82.182 €
    Der Verein Peregrina – Bildungs-, Beratungs- und Therapiezentrum für Immigrantinnen erhält 112.235 €

    Da weiß man, wo unser Geld hinkommt, alles in guten Händen! Ich glaube, ich werde einen Verein Gründen, ich brauch bald ein neues Auto.

    • Kurt22
      22. September 2010 16:22

      Und wem es noch nicht reicht:
      http://sosheimat.wordpress.com/2010/06/07/vater-und-mutter-abgeschafft/
      Da gibts noch mehr darüber zu lesen.
      Jetzt ist es klar: die Grundsteuer muß erhöht werden, die Finanztransaktionssteuer muß her!

    • inside
      22. September 2010 16:46

      Bei solchanen Vereinen arbeit'n maximal 50 Leut'.
      Und dafür 1 Mille?
      A schlechter Schnitt für an Wahlstimmenkauf.
      Find i'.
      I wär' billiger g'wesen. Unter Garantie.
      Aber mi, also des Volk, frag't ja kaner.

    • terbuan
      22. September 2010 17:13

      Lieber Kurt 22,
      wer sich Einwanderer holt um sich Hoffnungen auf ihre Stimmen zu machen, der muß nun einmal Geld in die Hand nehmen, sonst hätten sie ja gleich in ihrer Heimat bleiben können, wo es nichts gibt. Siehe meinen Link aus ef von gestern über den 2-poligen Magneten. Man geht dorthin wo es was zu holen gibt und verläßt das Land wo man geschröpft wird. Das ist doch völlig klar.
      Wir Trotteln lassen uns das gefallen, gehen nicht weg und zahlen, leider werden die Stimmen wieder zu wenig sein, um diese Bagage, die das alles erfunden und organisiert hat, zum Teufel zu jagen!
      Wie viele schon gepostet haben, es läuft wie in den 30er Jahren, bis es explodiert und kein Stein auf dem anderen bleibt.
      Die Menschen an der Macht sind weder vernünftig noch lernfähig, sie sind nur gierig.
      Glaubst Du wirklich, dass die Roten irgend etwas mit den Türken am Hut haben, denen gehen sie genauso am A.... vorbei wie uns, nur...sie knüpfen ihre letzte Hoffnung an sie, um an der Macht zu bleiben.
      Es wird heulen und zähneknirschen sein wenn sie hinweggejagt werden samt ihren Einwanderern.
      Die Bevölkerung in Österreich wird sich das nicht gefallen lassen auf Dauer, da bin ich mir so sicher wie, dass Morgen der Herbst beginnt, auch wenn es heute noch so sommerlich warm ist!

    • Kurt22
      22. September 2010 17:37

      @terbuan: Manchmal frage ich mich, ob unsere Politwurstln wissen, dass sie mittelfristig den Frieden dieses Landes aufs Spiel setzen, oder ob sie ihn bewußt zerstören wollen. Manche sagen ja noch heute: "Ihr habt´s im 34er Jahr auf uns g´schossen". Man gefällt sich in der Opferrolle.

    • byrig
      22. September 2010 21:33

      aber dafür sind dem häupl,nach rechnungshofkritik beleidigt,166.000 euro für sanitätspolizeiliche obduktionen zuviel.seit 2 jahre scharrt man also unzählige ohne kenntnis der todesursache einfach ein!
      dafür kassieren spö-nahe vereine unmengen!

    • Reinhard (kein Partner)
      23. September 2010 07:42

      In der Steiermark wird gerade ein Fall heiß diskutiert, wo eine alleinstehende österreichische Mutter für ihr schwerstbehindertes Kind (wegen dem sie inzwischen alleinstehend ist) keine Physiotherapien mehr bekommt, weil sie das Geld für den deftigen Selbstbehalt nicht mehr aufbringen kann - für Therapien gibt es nämlich keine Beihilfen wie z.B. für Heilbehelfe.
      Es wird der Frau sicher ein Trost sein, dass es durchaus Mengen an Geld gibt, diese aber leider für Spielgruppen aggressionsgefährdeter Immigrantenkinder und Integrationsspielegruppen für Kinder integrationsunwilliger Eltern ausgegeben werden müssen.
      Und der schwer asthmakranken und damit arbeitsunfähigen Frau, welche sich gerade stockbesoffen und mit Tschick in der Papp'n fast abgefackelt hat, wurden und werden natürlich auch alle Therapien bezahlt.
      Pech für die Mutter des behinderten Kindes - wäre es nicht vollkommen unverschuldet spastisch gelähmt sondern bewusst aggressiv, drogenabhängig und selbstzerstörerisch, würde alles voll und ganz bezahlt.

    • Kurt22
      23. September 2010 09:47

      @Reinhard: Wie soll für solche Fälle Geld bei der Krankenkasse sein, solange unsere lieben Immigranten ihre Sippen zwecks Operation einfliegen lassen, da werden dann von den "hohen" Beiträgen eines Hilfsarbeiters der Großmütter Därme repariert, die Herzklappen der Altvorderen gewechselt uvam.
      Dann noch die paar Euro für eine Physiotherapie aufbringen, ja woher denn?

    • cmh (kein Partner)
      23. September 2010 11:41

      Da kann man zeitgeistig nur sagen:

      Was hat die blöde Funzen ihren Fratz nicht abgetrieben. Ihr Haberer hätte sich dann eine andere Ausred suchen müssen um si z'schleichen.

      Leider kann ihr keiner helfen weil alle auf einer Demo gegen das Vergessen am Spiegelgrund sind.

      Difficile est satiram non scribere.

  22. Wolfgang Bauer
    22. September 2010 15:43

    Die Primitiv-Sozis in ihrer heutigen Verfassung zerstören vor allem den zentralen menschlichen Antriebsfaktor 'Mehr erreichen können durch berufliche Mehrleistung'.

    Derzeit wird ja implizit eine kommunistische Umverteilungspolitik zumindest gefordert. "Eigentlich sollten alle das Gleiche haben" - durch Umverteilung. Dazu werden Wahnsinnskennzahlensysteme wie das der 'Armutsgefährdung als relative Größe' erfunden, von der "Sozialunion" EU übernommen und in Form einer Gehirnwäsche geprägt, G'stopfte als Feindbilder definiert, Unternehmer - die einzigen, die wirklich Arbeitsplätze schaffen - als Ausbeuter schlechtgemacht etc. Alter Klassenkampf pur, aber jetzt ohne den Impetus, als Arbeiter durch Bildung und Chancengleichheit aufsteigen zu wollen. Jetzt soll's viel einfacher gehen: Durch Geld Wegnehmen.

    Der Österreicher/die Österreicherin schaut sich um: Wie kann man sich heute noch - gesellschaftlich anerkannt - besserstellen als der Nachbar?
    Durch schmähtandeln, betrügen und korrupt sein!

    Also: Wer die Gelegenheit hat, streift ein was geht. Wer nicht - und das sind die Meisten, vor allem unter den Jungen - fühlt sich vom Schicksal benachteiligt, tut nur das Nötigste, geht so oft wie möglich auf Kur und/oder flüchtet ins Private.

    Die Initiativsten werden auswandern, die Großunternehmen sowieso.

    Traurig die Ironie dabei: Die Sozialisten zerstören dümmlich bis zynisch die Existenzgrundlage gerade derer, die sie heute wählen. Die "Sozialdemokratie" selbst schafft sich allerdings so die erneuerte Existenzrechtfertigung in der bitteren Zukunft: Der Kampf gegen die dann "Neue Armut"! Denn wer wird dann schuld gewesen sein? Die eiskalte neoliberale Phase, insbesondere iin Österreich die Schüssel-Regierung! Wer sonst?

    Und die Bürger, die's verstehen könnten, tun absolut nichts dagegen. Wir haben aber die Mitverantwortung wegen unserer Aktionslosigkeit und Lethargie.

    • H1Z
      22. September 2010 20:56

      Stronach baut seine neue Fabrik in Spanien.

    • Reinhard (kein Partner)
      23. September 2010 07:51

      @H1Z
      Aber vorher gibt er eine Wahlempfehlung für Voves!
      Die Roten (wie Androsch) und die ihnen nahestehenden Konzernchefs (wie Stronach - wie kommt das wohl??) sind die Ersten, die in ihren Einflussgebieten das Wirken der eigenen Gewerkschaften verhindern und scharenweise ins lohnbillige Ausland abwandern.
      Bei den Sozen denke ich immer an einen Proleten, der vor seinem Schnitzel sitzt und sich lautstark darüber beschwert, dass am Nebentisch ein mieser Fleischfresser sein Gulasch isst, für das ein armes Schwein hat leiden müssen...

    • Martin Bauer
      23. September 2010 08:20

      Lieber Reinhard!

      So sehr ich in letzter Zeit Ihre Beiträge schätze, kann ich mir hier leider einer kleine Kritik nicht enthalten.

      Bei einem Gulasch (im klassischen Sinn), bitt' schön, muss ein Rindsvieh d'ran glauben.

      Was Ihrer Aussage eventuell sogar noch mehr Würze verliehe. :-)

    • Logiker
      23. September 2010 09:44

      @Martin Bauer
      Hr Reinhard weiss es natürlich, dass ein klassisches Gulasch vom Rind sein muss, nur für`n Sozi kommt alles vom Schwein und weiss nicht dass er in 10 bis 15 Jahre ohnehin kein Schweinefleisch mehr essen wird. Die Schafbauern werden bekanntlich immer mehr.

  23. Rosi
    22. September 2010 14:32

    Ja, die Ursula Stenzel - schade, daß die ÖVP nicht mehr auf aktive, sympatische Personen mit Rückgrat setzt ...

    • fosca
      22. September 2010 22:58

      @Rosi

      Wo soll denn die ÖVP solche Personen hernehmen, wenn nicht stehlen!
      Was sich da sonst so in der Politik herumtreibt, ist die Uschi Stenzel wohl noch das kleinere Übel!

    • Dr. Harald Rassl
      22. September 2010 22:58

      Ich wiederhole mich: Wie immer man zu Frau Stenzel stehen mag, sie ist - um nicht zu sagen, das geringste Übel - doch die bessere Wahl für den ersten Bezirk!

    • cmh (kein Partner)
      23. September 2010 11:47

      Ein besonderes Kennzeichen guter bürgerlicher Poliitker ist, dass sie es sich mit den Bürgerlichen verscherzt haben.

      Und auch um meinen Lieblingsspruch zu zitieren: Wer hat uns verraten ... ? -
      Auch die Schwarzen können es sehr gut, Leute in den Krieg zu schicken, die sie dann entrüstet im Regen stehen lassen.

      Nur zur Erinnerung: Nachdem sich der Gio Richtung Brüssel verabschiedet hat (jeder wird verstehen, dass er es sich verbessern wollte !?) wird nun die Marek im Regen stehen gelassen. Ich bin schon gespannt, was mit ihr nach verlorener Wahl passiert.

  24. Graf Berge von Grips
    22. September 2010 14:15

    Offiziell gibt es ja den "Rechts"-Verkehr
    da tun sich Anwälte von Links halt schwer....

  25. terbuan
    22. September 2010 13:50

    O.T.
    Der Goldpreis hat um 12:15 mit 1293,46 USD/Feinunze ein neues Allzeithoch erreicht!
    Gleichzeitig wollen uns die "Wirtschaftsweisen" einreden (wahrscheinlich im Auftrag der Regierung), dass es wirtschftlich wieder flott bergauf geht und eh alles nicht so schlimm wird, wie befürchtet und die Steuereinnahmen höher als erwartet und das Sparpaket eh nicht so schlimm sein wird.
    Wie schön paßt dies zu den kommenden Wahlen!
    Und wie werden sich die Gewerkschaften darüber freuen!
    Es ist wie Weihnachten und Ostern zugleich, leider ist mir immer schlecht nach solchen Feiertagen.

  26. Observer
    22. September 2010 13:48

    Habe ich kürzlich in einem Bierzelt aufgeschnappt:
    "Das Gegenteil von einem Rechtsanwalt ist: Links zwas Wies'n".
    Aber Spass beiseite.
    Ich stelle fest, dass in letzter Zeit sich besonders junge Rechtsanwälte gerne profilieren wollen, indem sie Klagen einbringen, welche nur durch unübersichtliche und teilweise unlogische Gesetze Aussicht auf Erfolg haben.
    Eine weitere Änderung sind die Großkanzleien, welche sich mit dem üblichen Straf- und Zivilrechtsangelegenheiten gar nicht mehr zufrieden geben. Da geht es u.a. auch um gute Verbindungen zu Parteien, Politiker und Ministerien. Und so kam auch der 10-Jahresvertrag mit der Kanzlei Lansky zustande, wobei die Pauschale sicher für besondere Anlässe auch extra Honorarnoten erlaubt. Es geht sogar so weit, dasss manche Gesetze gar nicht mehr von den ministeriumseigenen Juristen getextet bzw. vorgeschlagen werden, auch da bedient man sich öfters Kanzleien mit einschlägigen Spezialisten.

  27. HDW
    22. September 2010 11:52

    Dieser Möchtegern-Egghead Newole hat mit bis zum EuGH geführten Prozessen gegen niedergelassene Kassenärzte ganz im Sinne des Sozialismus mit dazu beigetragen, dass im Bereich Wien 200 (!) Kassenplanstellen nicht mehr nachbesetzt werden. Die Pflichtversicherten der Gebietskrankenkassen werden damit geschädigt ohne einen Vorteil zu lukrieren!

  28. Martin Bauer
    22. September 2010 11:11

    ... OT ...

    die SAGER der Woche!

    "Ich denke, es wird neue Schwerpunktsetzungen geben; das ist ganz normal, wenn neue Leute in die Letztverantwortung kommen ." – Ex-Styria-Chef Horst Pirker über seine Nachfolger.

    "Mein berufliches Leben begleiten Sparprogramme. Im Radio haben wir schon fünf hinter uns." – ORF-Hörfunkdirektor Karl Amon.

    "Ruß hält sich nicht an Verträge, er ist Chef eines ausbeuterischen Systems." – Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalisten-Gewerkschaft.

    ------------------------------------------------------------------------

    • terbuan
      22. September 2010 12:14

      Ergänzung OT....
      "Mir Ihrer Politik können Sie nicht einmal einen Kegelverein sanieren!" - HC Strache

  29. Doppeladler
    22. September 2010 10:57

    Und scheinbar fühlte sich Peter Wittmann, Rechtsanwalt und SP-Nationalratsabgeordneter, dabei im Hintertreffen, so daß er nach Nordkorea reiste, um dort vielleicht neue Ideen zur Auftragslukrierung kennenzulernen ...

  30. Johann Scheiber
  31. harald18
    22. September 2010 10:00

    Die Krise der SPÖ ist zwar mehr als manifest, aber die mit Benefizien versorgte Wählerschaft vergisst nicht, wem sie ihr relatives Wohlleben verdankt. Nein, nicht dem steueraufbringenden Mittelstand und der Wirtschaft, sondern "der Partei". Trotzdem muss hinter den roten Kulissen z ziemliche Nervösität herrschen, denn man bemüht sich nicht mehr allzu heftig, die Camouflage zu wahren, das Visier wird hochgestellt. Die Justiz, so denken manche, scheue sich nicht mehr, in sichtbarer Akkordanz mit einem klaren Parteiinteresse zu agieren. Dass die Koinzidenz demokrateipolitisch schwere Schäden verursacht, bereitet offensichtlich keine schlaflosen Nächte. Wo es um blanke Macht geht, kann man sich nicht in unnützen Feinsinnigkeiten versteigen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass im rechten Spektrum die sich ausweitenden Verletzungen demokratischer Grundsätze durch die Linke zwar registriert, auch kritisiert, aber nicht mit Impetus verfolgt werden. Wobei man fairerweise auch auf die schützenden, besser:erstickenden Mauern der Linksallianz, gebildet aus Partei, Vorfeld, Medien, hinweisen muss.

    Rechte Politik steht daher tendenziell vorerst in Verteidigungsposition und muss das linke Übergewicht egalisieren, gegen die herbeigeschriebene "Normalität" ankämpfen. Dieser Prozess heißt nun einmal "Widerstand geben", was von links geschickt als "Kontra" apostrophiert und negativ umgemünzt wird.

    Andererseits benötigt der Sozialismus, auf dass die kämpferische Wesensart von den Mitgliedern auch als solche erkannt wird, geradezu den Widerstand. Und wo er nicht vorhanden ist, baut man denselben zusammen. Die NS-Zeit bietet, obwohl bald nach zwei Generationen die Substanz schon sehr dünn geworden ist, für die Antifa-Bewegung ein geistiges Aufmarschgebiet. Es werden ideologische Kämpfe geführt, die mangels real vorhandenem Widerpart irgendwie eine abstrakte Note bekommen. Siehe die ORF-Groteske mit dem gekauften "Nazi", die nun mit Hilfe der Beteiligten wahlwirksam umgedreht wird. Das Maß stimmt nicht mehr, die künstlich aufgebaute Gegnerschaft erzeugt mitunter aufgeblasenen Argumente, die jedoch ihren tieferen Sinn ergeben: Die wahren Probleme braucht man nicht zu sehen.

    Der Staat verliert seinen Anspruch über medialen Gruppendruck an die "Gesellschaft", hinter der vornehmlich der sich selbst als progressive Kraft verstehende Sozialismus steht. Linke Ideologie trägt an unserer Staatserosion daher ursächliche Mitschuld. Natürlich trifft dies auch für die Rechte zu. Und zwar insoweit, als der Schwenk nach links Teilen der Konservativen leichter fällt, als ein Betonen ihres Standpunktes, womöglich gar eines christlichen.

    Linke Lösungen setzen sich nicht deshalb durch, weil sie Menschenrechte in höherer Form berücksichtigen, oder ein höheres Maß an Plausibilität in sich tragen, sondern weil sie, auch im Minderheitenstatus, mit mehr Gewicht und, zugegeben, mit entsprechendem Kommunikationsdruck durchgepeitscht werden.

    Die dem Sozialismus zu verdankende moralische Desorientierung würde nicht so stören, wenn andere oder ähnliche Normen in Geltung treten würden, die nicht nahe gesellschaftlicher Selbstschädigung stehen.Dem weltpolitischen Niedergang roter Staatsideen wird Westeuropa, als verbliebener Brückenkopf, wohl folgen. Nicht zuletzt deshalb, weil man alles dransetzt, um die Identitäten Europas zu verwässern. Sozusagen als letzen Akt im Kampf gegen nationale Restbestände, auch wen England und Frankreich keine Schuldeinsicht damit verbinden und eigentlich keinen Grund sehen, sich der Glorie der Vergangenheit zu schämen.

    Wäre für den Sozialismus, trotz immer wieder anstehender Wahlen, in seinem unreflektierten Rundumschlag gegen konservative Werte nicht etwas Nachdenklichkeit und Zurückhaltung zu wünschen? Sollte man nicht Klarheit zu erringen versuchen, wie sich das zukünftige Freund-Feind-Schema gestalten werde? Will man sich wirklich auf die Verteidigung einer importierten Unterschicht zurückziehen, die letztlich weder Dankbarkeit, noch Interesse an allzu viel weltlichen Problemen, schon gar nicht an links gefärbten,zeigen wird? Oder glaubt man gar, man werde die alte und neue Klientel unter einen gemeinsamen ideologischen Hut bringen?

    Das Aufwärmen alter klassenkämpferischer Bruchstücke wird wohl kein Ersatz für eine zeitkonforme, ideologische Zieldefinition sein können. Das Dahintümpeln im ewig gleichen Fahrwasser der "sozialen Gerechtigkeit", von der 30-Jährige nicht viel spüren werden, mit den ewig gleichen Funktionären, deren Aufmerksamkeit primär auf die Einhaltung der internen Spielregeln und die auf die eigene Karriere gerichtet ist, wird jedoch eines bewirken: Die Jugend bricht weg. Daher nochmals: Strategisch gesehen, wird sich das Hinwenden auf "die Ausländer" als Irrweg erweisen. Norbert Leser hat offensichtlich bisher keinen Nachfolger gefunden. Ob sich Rudas und Käutler darum bemühen? (Für die Überlänge entschuldige ich mich im Voraus)

    • ProConsul
      22. September 2010 20:23

      exzellenter Kommentar.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      23. September 2010 14:08

      @Harald18:
      "Die Jugend bricht weg."
      Wie wahr! Beim Seewirt war's übrigens ausgesprochen fad.

    • harald18
      23. September 2010 16:38

      Hallo Marcus Aurelius,

      Der Seewirt ist natürlich nicht für emotionssteigernde Urlaubspraktiken bekannt, der dort verkehrende Altersquerschnitt lässt kaum postalkoholische Begegnungen am Ufer erwarten, zumal die möglicherweise ebenfalls anwesende Gattin dies fehlinterpretieren könnte. Aber man zapft ein gutes Bier und die Küche vermittelt einen gewissen mediterranen Reiz, wenn man Topfennudel in italienischer Kochart mag. Der Koch (ein Koch?) stammt jedenfalls aus Ungarn, was man am Gulyas merkt.

      Schade, dass die Sterne am 9. und 20. August irgendwie in einer schattenspendenden oder schwerkraftbeeinträchtigenden Konstellation lagen, dass Neptun seinen Einfluss spielen ließ, und dass ebenso ein paar Tage später mein mnemotechnisches Rätsel vom Schwan und vom Golfball, auf einen Kommentar von Dir angehängt, im virtuellen Raum seiner zielgerichteten Wirkung verlustig ging.

      Ich hoffe, Du hast zum Ausgleich dafür in der Klamm einige Parasol und Eierschwammerln gefunden, was bekanntlich das Urlaubsglück positiv beeinflusst.

      Noch einen schönen Nach-Urlaub. Harald

    • harald18
      23. September 2010 16:50

      @ ProConsul:

      Danke für die Blumen, ich werde mich gerne weiter bemühen, hier im AU-Blog mit meiner subjektiven Haltung mitzutun. Auch wenn meine Erkenntnisfähigkeit und meine Zeit klare Limits aufweisen. mfg Harald

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      23. September 2010 17:42

      @Harald18:
      Schön, von Dir zu hören! Hauptsach', Du lebst noch. Was mich unbändig freut. Díe Mnemotechnik von Schwan der ORF-Zampano hat zwar geradezu darum gebettelt, ergriff dann aber eilig das Hasenpanier.
      Wia gsogt: Zweimal die Nase durch die Seewirt-Tür gesteckt, nur Lemuren gesehen, Du warst sicher nicht dabei.
      Servus, und alles Gute! Bis näxxxts Joah, oder so.
      M.A.

    • harald18
      23. September 2010 18:30

      @ Marcus Aurelius:

      Danke für Deine Meldung. Wenn Du das nächste Mal in südlichen Gefilden bist - Margarete Maultasch möge Dir Hoffnung, Leitstern und Anknüpfungspunkt sein. Mit oder ohne ORF. Besser: Via AU. Dass ich nicht unter den Lemuren war, kann ich bestätigen. Ich bin anstelle dessen mit schwachem Erfolg der Renke, bei Euch Maräne(?), nachgejagt. Übrigens: Warst Du das mit der peppig-imposanten Badehose im Strandbad? Hat vom Boot aus gewirkt, wie ein gewichtiger (gesellschaftspolitisch, nicht körperlich) und bedeutsamer Mann in der "Funkenspritzerszene" (Copyright: M.A.). LG H.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      24. September 2010 00:19

      @Harald18 (18:30 MESZ)
      Servus!
      Mein Posting, das Du fesch beantwortet hast, war um einige Sätze verstümmelt ... da standen noch ein paar Erlebnisse mit dem ORF-Chef und den Millstätter Schwänen drin. War wohl ein Software-Problem — oder liegt's dran, daß ich ohne die Badehosen nicht zahl'. (Der Blog-Chef hat sie damals, Du weißt, bewilligt, nennt aber keinen Preis und liefert sie nicht.)
      Im Strandbad war ich dieses Jahr kein einziges Mal. Mit an kastriert'n Sprungturm? Naaa!
      Wir haben mit der gesamten Chaotenfamilie in der Villa Verdin (ex Hubertusschlößl) gewohnt, wo man schon vorm Frühstück quasi aus'm Fenster in den See hupfen kann.
      Na, vielleicht schaff' ma irgendwann erin gemeinsames Bier, lieber Landsmann.
      Pfiat Gott, und paß auf Di auf!

  32. nescio
    22. September 2010 09:44

    Sind solche Verträge nicht sittenwidrig und daher anfechtbar?

    • Dr. Harald Rassl
      22. September 2010 23:09

      Wenn schon nicht sitten-, dann aber doch vielleicht zumindest standeswidrig? Es wäre ja ganz interessant, was die Rechtsanwaltskammer als Disziplinarinstanz dazu sagt --- hat jemand aus dieser Ecke schon etwas vernommen? Ich nicht!

  33. terbuan
    22. September 2010 09:39

    Die Flucht in die innere Emigration ist allseits zu bemerken, nicht zuletzt an der immer geringer werdenden Wahlbeteiligung.
    Neben der Resignation gibt es natürlich auch eine immer größere Anzahl von Trittbrettfahrern, die nach dem Motto "Nimm Dir, wann und wo etwas was zu holen gibt, solange es nocht geht". Das beginnt mit den kleineren Betrügereien beim Ausnützen des Wohlfahrtsstaat (z.B. Schwarzarbeit plus Pfusch) und endet bei den Managern und Politikern, die Millionen einstreifen ohne ersichtlicher Gegenleistung!

  34. Immanuel
    22. September 2010 09:30

    Dieser Sumpf iss unerträglich. Es besteht die Gefahr, dass sich - verständicherweise - maßgebliche, potenziell sehr leistungsfähige Teile der Bevölkerung nicht mehr mit dem Staatsganzen identifizieren, in die innere Emigration flüchten, sich in ihrer Leistungseinbringung zurücknehmen.

    Für die Finanzierung dieser Auswüchse von Machtmißbrauch, Steuergeldverschwendung, Rechtsbeugung, Desinformation, Wählerkauf, Bürokratiehypertrophierung und Umverteilung unter dem semantischen Betrug der "sozialen Gerechtigkeit", zu der "jeder nach seiner Leistungsfähigkeit beitragen muss", können Leistungsbereite sich nicht mehr bereit erklären.

    Dazu passt eine Bildungspolitik, die in Wirklichkeit eine gigantische Steuervertilgungsmaschinerie und ein einziges potemkinsches Dorf ist, um durch Inflationierung von Berechtigungen ein dummes, unkritisches, von Kollektiven und selbsternannten (Parteibuch)-Eliten eines sich anbahnenden reinen Funktionärs- und Apparatschikstaates abhängig zu machendes Volk zu züchten, das für jede Manipulation aufnahmefähig ist. .

    • Gerhard (kein Partner)
      23. September 2010 15:51

      Wie wahr, wie wahr!. Ich plädiere heftig für einen Zusammenschluß entweder mit der Schweiz oder mit Bayern bei gleichzeitig radikaler Entfernung der korrupten SPÖVP Politiker und Spitzenbeamten à la Ex-DDR(Entspöfizierung, vermutlich ein Wort des Jahres in nicht ferner Zukunft). Unsere "Eliten" also Politiker und Spitzenbeamte sind mittlerweile derart verlottert, dass eine innere Reinigung unwahrscheinlich ist.

  35. Josef Maierhofer
    22. September 2010 09:25

    Ich bin gegen solche mit Steuergeld bezahlte Verträge.

    Ein Anwalt bekommt einen Auftrag zu einer Sache und dann eventuell wieder einen, u.s.w., aber das, was hier gezeigt wird, das macht fündig, woher die vielen Milliarden Euro Schulden kommen, nicht zuletzt von solchen Parteiverträgen, die ich für unmoralisch halte.

    Bliebe noch die Frage nach der Gegenleistung, wenn so eine Parteifigur nur für die Rundablage und für zusätzlich Kosten arbeitet, was ist der Nutzen ? Eine Wählerstimme ? Das Anpatzen anderer für die Rundablage ?

    Schämen Sie sich nicht, werte Macher in der SPÖ, so mit dem Geld Ihrer Bürger umzugehen ?

    • Erich Bauer
      22. September 2010 09:36

      Josef Maierhofer,
      "...Schämen Sie sich nicht, werte Macher in der SPÖ, so mit dem Geld Ihrer Bürger umzugehen ?..."

      Herr Maierhofer... kommen Sie zu sich! Ein richtiger Sozialist kommt sich immer unterbezahlt vor. Geradezu "ausgebeutet"! Das ist... ein "Gen"...

    • Josef Maierhofer
      22. September 2010 09:50

      @ Erich Bauer

      ... sind halt Bonzen, denen am Zahlvolk nicht sehr viel liegt, die keine Ahnung haben, wie man selbst 450 000,- EURO (nehmen wir den milderen Fall an, Zehnerpotenzen spielen bei Parteidummerln ja ohnehin keine Rolle) verdienen kann, weil sie selbst meist noch nie was geschaffen haben, ausser Steuergeld verbraucht. 450 000,- Euro entsprechen einem Kleineinkommen von 10 000 Euro pro Jahr für 45 Jahre, also einem ganzen Arbeitsleben, das so ein Parteiheini einem Anwalt in einem einzigen Jahr hineinschiebt, damit er jede Schweinerei der SPÖ abdeckt und damit weiteren Schaden anrichtet.

      Es fehlt das Gewissen.

      Warum wird ein solcher Parteiapparatschik nicht sofort ausgeschlossen ? Ach nein, dafür wird man Bundeskanzler, wie zu lesen war.

      An ihren Taten sollt Ihr sie messen.

  36. Erich Bauer
    22. September 2010 08:19

    "...Provozierend ist schon die Höhe der Umsätze: 4,5 Millionen Euro im Vorhinein als Einnahmen garantiert..."

    Ergibt in 10 Jahren 45 Millionen € (620 Millionen Schilling)! Riecht nach kick-back Zahlungen...

    • terbuan
      22. September 2010 08:21

      Und da soll man sich noch wundern, warum die Vereine nicht in die Transparenzdatenbank aufgenommen werden wollen?

    • Erich Bauer
      22. September 2010 08:29

      So ein "Verein" ist ganz schnell eine "Ges.m.b.H."...

    • Samtpfote
      22. September 2010 08:35

      Erich Bauer

      .. oder 450.000,00 Euro p.a.

      No ja, a ka Schaaa....

    • terbuan
      22. September 2010 08:42

      Erich Bauer
      ich meinte eigentlich die Parteien!

    • Erich Bauer
      22. September 2010 08:51

      Samtpfote,
      "..... oder 450.000,00 Euro p.a..."

      Könnte mir vorstellen, daß das sicher noch aufgebessert wird. Aber, Sie haben recht. die 4,5 Mio sind wahrscheinlich für den 10 Jahreszeitraum gedacht... Wenn ich an Parteien denke, denke ich immer in "Millionen"...

  37. SuPa
    22. September 2010 07:37

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass derzeitigen roten Machthaber so schnell von den "Futtertrögen der Macht" vertrieben werden können. Denn es hat sich gezeigt, dass man mit viel (ausgeborgtem) Geld für Lobbying sowie kleineren und größeren Geschenken die Wähler beeinflussen kann und so die ursprünglichen Gedanken der freien Wahlen untergräbt.
    Um diese negativen Entwicklungen zu stoppen, wären aufgeklärte Bürger erforderlich, welche solche Beeinflussungen durchschauen und die langfristigen Auswirkungen erkennen können. Leider verhalten sich aber viele wie eine Schafsherde, welche gerne einem Leithammel folgen. Dies ist manchmal eine Boulevardzeitung oder ein Dudelradio/-fernsehen, vielfach aber auch ein Politiker, Gemerkschaftsfunktionär oder sonstiger Dampfplauderer. Dies ist das Hauptproblem in unserem demokratischen System.

  38. terbuan
    22. September 2010 06:27

    Die SPÖ wird noch viel mehr eher sehr links eingestellte Anwälte benötigen, wenn sie erst begreift, welcher Widerstand sich da jetzt zu formieren beginnt. Da kann sie noch so viele Jubelinserate in den gekauften Gratiszeitungen platzieren, sie gehen immer mehr an den Bürgern vorbei, die Zukunft gehört dem Internet und dort wird in Zukunft Politik gemacht, nicht zuletzt dank des Forums Unterberger!

    • terbuan
      22. September 2010 06:41

      Dazu ein interessanter Link aus dem Standard, ein verzweifelter Hilferuf zu den Medientagen:

      "Gesellschaft muß bereit sein, für Journalismus zu zahlen"

      http://derstandard.at/1285042375164/Medientage-Gesellschaft-muss-bereit-sein-fuer-Journalismus-zu-zahlen

      Mitnichten, es gibt (fast) keinen Qualitätsjournalismus mehr sondern nur mehr "bezahlte Anzeigen", dafür soll man noch Geld ausgeben?

    • Logiker
      22. September 2010 09:41

      so ist eben die freie Markwirtschaft. Wer will schon für den beinahe durchgängigen Linken Meinungsterror bezahlen. Irgendwann begreifen eben immer mehr die beabsichtigte Gehirnwäsche der bestochenen Medien.

    • Erich Bauer
      22. September 2010 10:10

      terbuan,
      "..."Gesellschaft muß bereit sein, für Journalismus zu zahlen"..."

      Erinnert mich irgendwie an "Englische Pubs". Das Rauchverbot hat tausende Pubs zum Zusperren gebracht. Die Verbliebenen versuchen sich als "Speiselokale". Mit höchst mäßigem Erfolg (konnte mich vor kurzem davon überzeugen). Die Leute holen sich ihren Pint und gehen nach draußen. Mittlerweile jammern und trauern sogar schon Politiker um die "Pub-Kultur". Da werden sogar schon Lösungen "angedacht". Lösungen, die nur eine "Politikerleber" erdenken kann: Man will die Pubs subventionieren. Ich nehme an, daß dann in den Pubs wieder reges Treiben herrscht.

      "Die Gesellschaft muß bereit sein, für die Pub-Kultur zu zahlen"

    • Celian
      22. September 2010 13:16

      Für terbuan

      Die überwiegende Mehrzahl der Fahrgäste in den Öffentlichen hängt am Tropf der geisten Verblödung durch Gratis-Zeitungen. Nur ab und zu sitzt einer dort und liest die Frankfurter Allgemeine. Aber wirklich nur ab und zu einer...

      Für Erich Bauer:

      selten so gelacht! Wenn die Briten Subventionen für Pubs zahlen, machen doch viele sofort ein Pub auf!
      Die spinnen die Briten.

    • terbuan
      22. September 2010 13:39

      Celian, aber nicht in der U6 oder in anderen, nahe von Bewohnern mit Migrationshintergrund verkehrenden Verkehrsmitteln, die Fahrgäste können sie nämlich nicht lesen (zum Glück)!

  39. Der kleine Nick
    22. September 2010 01:45

    Vielleicht sollte man Viktor Frankls Unterscheidung zwischen anständigen und unanständigen Menschen ein bisschen verfeinern und künftig bei den Unanständigen die Untergruppe der zusätzlich noch ganz Unverfrorenen bilden?

    • simplicissimus
      22. September 2010 07:52

      ich bin dafür die unanständigen sofort zur geschützten gruppe zu erklären und kritik an ihnen strafrechtlich zu verfolgen.

    • donnerlütchen
      23. September 2010 10:35

      Geschützt sind die Polit-Flaschen schon, mit ihrer Immunität





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung