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Und jetzt noch der Stresstest für die Politik

Seit Tagen haben wir alle vor ihm gezittert; jetzt haben wir ihn. Und sollten ihn nicht zu ernst nehmen. Denn der Banken-Stresstest sagt nicht viel. Vor allem fehlt der Stresstest für unsere Politik.

Aber auch der Bankenstresstest sagt nicht, was passiert, wenn ein oder zwei oder noch mehr Staaten oder gar der ganze Euro-Raum zahlungsunfähig werden, weil diesen Ländern niemand mehr Geld borgt. Er sagt uns auch nichts, was mit unseren Ersparnissen, unserer Altersvorsorge passiert, wenn sich die Staaten, bevor sie bankrott gehen, in eine Megainflation flüchten. Was ja viel wahrscheinlicher ist als die Zahlungsunfähigkeit.

Zwar könnte die EZB eine Megainflation verhindern - nur sollte man nach der inflationstreibenden Megahilfe für Griechenland nicht allzufest auf die EZB bauen. Auch dort entscheiden Menschen, die sich unter Druck setzen lassen. Auch dort fließen nationale Interessen ein.

Jeder Stresstest ist nur eine Annahme bestimmter negativer Ereignisse. Und dabei wurden leider besonders sichere negative Ereignisse überhaupt nicht berücksichtigt: nämlich den Griff der Staaten in die Banktresore. Dabei rinnt den österreichischen Regierungsmitgliedern schon der Speichel beim Mund heraus, so gierig sind sie auf das Bankengeld.

Wenn dann noch das Basel-III-Abkommen dazukommt, das höhere Eigenkapitalrücklagen verlangt, dann bleibt fast keine Bank ohne zusätzlichen Kapitalzuschuss lebensfähig. Wie nun auch die österreichische Nationalbank zugegeben hat. Was die staatliche Gier aber besonders verwerflich macht.

Die österreichischen Banken können sich jedenfalls freuen, zum Unterschied von etlichen spanischen, griechischen und deutschen Instituten ordentlich durch den Test gekommen zu sein. Gegen die genannten Gefahren sind aber auch sie hilflos.

Da ist es dann besonders widerlich, wenn man gerade einen Aufsatz von Josef Cap lesen kann, der sich wörtlich zu schreiben traut: "In die Pflicht genommen (Anmerkung a.u.: also geschröpft) müssen in erster Linie all jene werden, die die Mitverursacher der Krise waren und bis heute keinen oder nur einen geringen Beitrag leisten, wie etwa Spekulanten, Banken und Stiftungen."

Der Herr Cap ist aber zu keinem einzigen Argument imstande, wodurch etwa die jetzt untersuchten österreichischen Banken oder welche Stiftungen die jüngste Krise verursacht haben. Da gab es einige Ursachen in den USA und die allergrößte Ursache bei den Schuldenmachern in den Regierungen und deren Klubobleuten. Auch in der österreichischen. Da hilft es nichts, wenn die Caps jetzt ganz laut "Haltet den Dieb!" rufen und mit spitzen Fingern auf die Banken zeigen. Statt auf sich selbst. Und damit die Bankwelt endgültig ruinieren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 20:25

    @
    Cap:
    "In die Pflicht genommen (Anmerkung a.u.: also geschröpft) müssen in erster Linie all jene werden, die die Mitverursacher der Krise waren und bis heute keinen oder nur einen geringen Beitrag leisten, wie etwa Spekulanten, Banken und Stiftungen."

    Um Gottes Willen Herr Generalsekretär ! So viel einseitige Wahrheit hätte ich Ihnen beinahe nicht zugetraut.

    Da gibt es die Spekulanten, z.B., die aus dem Finazministerium, die einige hundert Millionen Euros von hart verdientem Steuergeld der Bevölkerung verjubelt haben, da gibt es die gleichen bei diversen Bürgermeistern, bei den Banken, an den Börsen und natürlich die vielen Kleinen aus dem Volk, die sich von den (verbotenen) Schneeballsystemen haben legen lassen.

    Da gibt es die Stiftungen, denen man jetzt punkto Gleichstellug auf den Pelz rücken wird.

    Da gibt es die Banken, wo man eventuell noch einige Restgelder erschnüffeln kann, die die Begehrlichkeit wecken.

    Aber wie können Sie nur auf die grössten und langjährigsten österreichischen Schuldenfaktoren vergessen, die da sind:
    Privilegiengehälter bei den ÖBB, Politikern und Verwaltungsbeamten, Privilegienpensionen bei den ÖBB, Politikern und Verwaltungsbeamten, halbe Lebensarbeitszeit bei den ÖBB, excessive Ausnützung der Hacklerregelung durch solche, die im Leben nie körperlich schwer gearbeitet haben, Privilegienwirtschaft mit Parteimitgliedern, Beamten, ÖBB, Sozialleistungen auf Kredit, Arbeitsverweigerung, Förderdschungel, Erschleichung von Sozialleistungen, etc. etc.

    Ihr Spruch war also nur der halbe und hat die grossen Brocken verschwiegen, hat man Sie nicht ausreden lassen ?

    Oder haben Sie alles bedacht und gemeint, die 'Reichensteuern' würden die Sparmassnahmen ersparen ?

    Herr Generalsekretär, sie waren viele Jahre dabei, als Regierung um Regierung, auch solche, wo Sie der Mehrheitspartei angehört haben und daher das Sagen hatten, pro Jahr Milliarden für Milliarden an Budgetüberschreitungskrediten verjubelt haben.

    Eine Gewissensfrage:
    Was haben Sie gegen die Schulden getan ? Ehrlich, was haben Sie dagegen getan ?

    Und diese Frage ist allen zu stellen, die da in Zukunft texten für das Volk.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 20:22

    Einen Stresstest für die Politiker würde keiner bestehen, es sei denn, der Test würde von diesen beauftragt.
    Und genauso läuft es ja bei den Banken ab. Sie lassen sich einen "Persilschein" ausstellen, damit ihnen die Gläubiger nicht davonrennen und sie weiterhin die Schuldenspirale der Staaten finanzieren können.
    Gleichzeitig lügen uns die gleichgeschalteten Medien einen beginnenden Aufschwung vor. Der Euro steigt und den Amerikanern geht es plötzlich schlechter bis zur nächsten Katastrophenmeldung aus dem Euroraum. Damit läßt sich in der Zwischenzeit trefflich Geld verdienen.
    Ziemlich bald wird diese Scheinblüte ihr Ende finden und die Politiker basteln schon am Ausstiegsszenario. Herr C. ist nur einer der Vorreiter, nicht die Politiker mit ihrer ausufernden Schuldenmacherei sind schuldig sondern natürlich die bösen Banken mit ihren Spekulationen.
    Dabei haben die Banken nur eines gemacht, billiges Zentralbankengeld an die machthungrigen Wohltäter in den Regierungen verborgt, welches sie zwar niemals wiedersehen werden, aber sich dafür an ihren Gläubigern schadlos halten werden, so in etwa wird das Ende des Papiergeldes aussehen!
    Es gibt wohl kein Zurück mehr.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 20:09

    Der Stresstest ist nichts als eine Inszenierung, eine Augenauswischerei der Politiker die uns vorgaukeln will, dass sie alles unter Kontrolle hat und so was wie 2008 nicht mehr passieren kann. Eine vertrauensbildende Maßnahme also.

    Wo war denn der Stresstest, als die Nationalbank die Hypo Alpe Adria Ende 2008 prüfte, nur um festzustellen, alles in Ordnung, wir können weiteres Geld hineinpumpen. Das Problem bei dieser Prüfung war, dass die Nationalbank nur die Bankengeschäfte geprüft hat, nicht aber die Leasinggeschäfte, in denen die Hypo Alpe Adria ganz dick drin war.

    Von diesem Stresstest halte ich nichts. Das einzige, was hilft vor Betrug, ist strenge Bilanzierungsregeln vorzugeben, damit eine Bank oder Unternehmen nichts beschönigen kann und arme Investoren hineinreiten kann. Damit kann man Vertrauen bilden. Aber davon sind wir weit entfernt. Stattdessen gibt es – Bankensteuer! Also der Versuch, an den zwielichten Produkten der Finanzwelt auch noch zu verdienen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 19:48

    Streng genommen haben ausschließlich Politiker diese Krise verursacht, denn diese machen die Gesetze und wie wir sehen können, häufig ohne dabei an die Zukunft zu denken.
    Natürlich hat auch indirekt der Wähler Schuld, legitimiert er doch diese Sorte von Volksvertretern immer wieder auf´s Neue.

    Die Rotgrünen verstehen halt wie sie das Stimmvieh bei Laune halten und dreschen deshalb auf die "Reichen" ein - das kommt beim gering verdienenden Arbeiter natürlich gut an - auch verständlich.

    Ganz bin ich ja nicht der Meinung, dass Banken keinen Obulus leisten sollen, denn sie haben Gewinne privatisiert und Lasten sozialisiert, jedoch ist es in Ö sinnlos derartiges einzuführen, denn der Kunde würde diese Lasten sofort umgehängt bekommen.

    Der Stresstest ist doch ein Schmarrn sondersgleichen, wo sind die Hypos getestet od. die Bawag, etc.? Und dazu diese Aussage in den Nachrichten: Die nicht bestandenen Banken werden Staatshilfen in Anspruch nehmen.

    Schon fast lustig, bankrotte Staaten stützen ihre bankrotten Banken - auf Volkes Kosten.
    Lang leben die Gelddruckmaschinen!

    Der Stresstest für die Politik findet m.M. definitiv am 10.10.statt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorMartin Bauer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2010 09:33

    Dem Bankenstresstest lagen Annahmen zu Grunde, die von

    - gleich bleibender Wirtschaftsleistung
    - positivem Wirtschaftswachstum bis(über 2%)
    - negativ Rückgang der Wirtschaftsleistung (über 3%)

    und die damit verbundenen Kreditzunehmen- bzw. Ausfälle und deren Auswirkungen auf die Eigenkapitalbasis untersucht wurden.

    Dabei wurde (vorsoglich?) vergessen, das Szenario der korrekten Staatsschuldenbewertungen einzubeziehen.

    Für meinen Teil halte ich das Ganze für eine Beruhigungspille an den Finanzsektor. Dabei vergisst man, dass der Finanzsektor gewitzter und intelligenter handelt und Szenarien erkennt, als der Staat. Man hätte sich das Ganze also eigentlich sparen können, oder tatsächlich den worst case durchrechnen müssen.

    Ein Politikerstresstest würde zum selben Ergebnis führen.
    Wählerberuhigung, ohne auf die Realität Bezug zu nehmen.

    Das bedeutet aber unter Garantie. Der Test kommt. Die linke Schreibe in Österreich wird dafür sogen, diese Aufgabe im vorauseilenden Gehorsam langsam in die Bevölkerung tröpfeln zu lassen.

    zu Grun

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 23:08

    Das neue Feindbild für die klassenkämpferischen Sozis sind nun nicht mehr erfolgreiche Einzelunternehmer, weil sie ja fast schon ausgestorben sind (die Großkonzerne wagt man ja nicht anzugreifen, weil die sofort weiterziehen und außerdem hat man sie seinerzeit allzuoft unter subventionierenden SPÖ-Regierungen ins Land geholt!), sondern die Stiftungen, die nun für die Krise mitverantwortlich gemacht werden.
    Cap wirkt verbraucht, ausgebrannt und damit so unkreativ, daß er beim kleinsten Streßtest durchfallen würde.
    Einem Volksbegehren für Streßtests bei Politikern würde ich mich sofort anschließen! ;-)

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2010 00:19

    Den Herrn Cap nehme ich sowieso nicht ernst.

    Der zeigt ja dauernd auf irgend jemanden mit spitzen Fingern. Hat nicht er auf die Schweiz gezeigt, dass sie nichts für die Stabilität des Euros tut? Dabei ist die Schweiz nicht einmal in der EU geschweige denn der Euro-Zone, warum sollte sie etwas für den Euro tun? Trotzdem hat die Schweizer Nationalbank durch Milliardenkäufe den Euro gestützt. Was ihr übrigens einen Verlust von über 5 Mrd Franken eingebracht hat.

    Davon hat aber der Herr Cap noch nie etwas gehört. Für den Herrn Cap sind alle quer durch die Bank sozusagen, Verbrecher.

    Die Erfahrung lehrt, dass die größten Rufer selber den meisten Dreck am Stecken haben. Sie wollen nur die Aufmerksamkeit von sich lenken, weil sie selbst es sind, die die meiste Schuld an der Misere haben.


alle Kommentare

  1. Satchell (kein Partner)
  2. Liza (kein Partner)
    13. Februar 2015 08:17

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  3. Janet (kein Partner)
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    19. Januar 2015 15:29

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  10. luvmonefaith (kein Partner)
  11. alexandbianca (kein Partner)
  12. mohamediskool (kein Partner)
  13. PolonaisLucas (kein Partner)
  14. deaselene (kein Partner)
  15. gtroyvqb (kein Partner)
  16. DankWart (kein Partner)
    25. Juli 2010 11:29

    Lieber Herr Cap, nichts beigetragen haben bisher:

    Arbeitslose,
    Beamte, div.
    Creativsozialkonsumenten
    Dauerschnorrer
    Ewigstudenten
    Frühpensionisten
    Gewerkschafter
    Hinterbänkler
    Integrationsbeauftragtensektionsleiterstellvertreterurlaubsvertreter
    Jubelpresser
    Kammerbonzen
    Lehrer
    Mig-Rations-Bereicherer
    Nationalbanker
    OBB-ler
    Pflegegeldschwindler
    Quotenfrauen
    Rundfunkmitarbeiter, 15mal p.a.
    Staatsbedienstete
    Tachinierer
    Unterstandslose
    Verwaltungsverwalter
    Witwen, dreifachversorgt
    X-tausend andere
    Yetiforscher, weltklimaratskonform
    Zugereistennachzügler

  17. Dr. Dieter Zakel MA
    25. Juli 2010 05:49

    Cap,Cap, Cap… Wer oder was war das noch gleich?
    Liegt mir auf der Zunge, aber…

    Capo di capi? Nein…
    Cap und Capper? Nein…
    vertragliche Vereinbarung einer Zinsobergrenze? Nein…
    Christians Against Poverty? Nein…

    Ich komm nicht drauf. Sorry!

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2010 11:12

      Fraullein Rudas wird noch (innerparteiliche) Sehnsüchte nach Josef Cap auslösen, die über sein "3-Fragen-Image" weit hinausgehen.
      Politik verkommt mehr und mehr in Personalfragen zu einem "wer traut sich?", als "er kann was?".
      Eine Analogie zur Kunst drängt sich da zwangsläufig auf.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2010 11:15

      Reiche ein "w" (gemeines) nach.

  18. M.U. Shrooms (kein Partner)
    25. Juli 2010 01:07

    Was interessanterweise niemand schreibt:

    Die acht Besten

    (sda/dpa) Im strengsten Stress-Szenario der europäischen Bankenaufsicht CEBS für 2011 haben die folgenden Banken die erforderliche Kernkapitalquote von 6,0 Prozent am deutlichsten übertroffen:

    - Banca March Spanien 19,0 Prozent

    - OTP Bank Ungarn 16,2 Prozent

    - Powszechna Kasa Oszczednosci Bank Polski Polen 15,4 Prozent

    - Bilbao Bizkaia Kutxa Spanien 14,1 Prozent

    - Barclays Grossbritannien 13,7 Prozent

    - Sydbank Dänemark 13,2 Prozent

    - Jyske Bank Dänemark 12,5 Prozent

    - Rabobank Niederlande 12,5 Prozent

  19. schreyvogel
    24. Juli 2010 18:47

    Josef Cap!
    Eine/r der größten SpekulantInnen waren die ÖBB. Ich fordere eine Sondersteuer auf die ÖBB oder ersatzweise eine entsprechende Subventionskürzung.
    Bitte setzen Sie sich in dem illustren Club, dem Sie vorstehen, dafür ein!

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      25. Juli 2010 10:41

      Niemals zuvor wurde bei den ÖBB so ungeniert getäuschelt, Gesetze organisiert missachtet und mit Steuergeld gezockt wie in der Ära der schwarz/blau/orangen Saubermänner Huber, Söllinger, Nigl.

      Niemals zuvor haben sich Mangager und Führungskräfte der ÖBB, trotz gravierender Fehlleistungen, so ungeniert Privilegen und Boni zugeschanzt wie in dieser Ära.

      Heute schwadroniert der schwarze Steuergeldverschwender Lopatka verständlichereise nicht über die Schamlosig- und Unfähigkeit seiner Parteifreunde, an deren Folgen Steuerzahler und die ÖBB heute noch kiefeln, sondern hetzt gegen "Supergehälter" der Belegschaft.

      Also wenn schon von illustrem Klub die Rede ist, dann beim Thema ÖBB bitte Schüssel, Gorbach und co. nicht vergessen.

    • Josef Maierhofer
      25. Juli 2010 22:16

      @ Johann Hochstöger

      Gorbach und Lopatka haben da sicher 'gegen den Wind' gefuhrwerkt und mehr schlecht als gut gemacht. Von Schüssel weiss ich nur, dass er verlangt hat, die Bahn in sündteure Teilorganisationen zu zerlegen, um die steuergeldträchtigen Strukturgruppen von einträglichen operativen Gruppen der Bahn zu trennen.

      Gorbach ist inzwischen über den Bergen bei den 7 Zwergen, von wo man gerade noch seine Bewerbung bei der Queen of England auf 'Mysteriumpapier' mitbekommen hat ...

      Inzwischen gibt es bei der Bahn weder eigene Wagen und Lokomotiven noch sonstiges Eigentum, dafür zufolge Euroschwäche ständig steigende Leasingkosten, für das perverse 'Backleasing', und auch bei den operativen Teilen keine Gewinne mehr.

      Das grösste Problem bei den ÖBB sind die Personalkosten, zu hohe Gehälter, zu wenig Lebensarbeitszeit und zu viele (5x so viel wie sonstwo) und zu teure Pensionisten.

      Das ist zum Teil die zu Recht von Steuern zu bezahlende Infrastruktur, aber zu Unrecht die Privilegienwirtschaft mit den Lebensarbeitszeiten, den Lohnhöhen, den Pensionshöhen.

      Diese Overheads und Teilstrukturen kosten natürlich zufolge Proporz (alles doppelt besetzt) und apparatschikhaftem Vorgehen auch eine Unsumme, aber die Hauptbelastung kommt schon von der privilegierten Masse bei den ÖBB.

  20. Brigitte Imb
    24. Juli 2010 13:20

    @M.S.

    Wieviel Euronen wird Greenberg für seine Beratung nehmen? Ich denke es wird nicht zu knapp ausfallen.

    Es geht der SPÖ ( eigentlich allen Parteien) ja nicht um Verbesserung und Leistung für unseren Staat, sondern lediglich um Machterhalt, koste er was es wolle.
    Substanzielle Überlegungen um den Staatshaushalt zu sanieren geraten absolut ins Hintertreffen zu Gunsten der Parteiperformance.

    Hätte die Lüge einen 2. Namen, würde der "Politiker" lauten.

    http://derstandard.at/1277338226098/SP-Spindoktor-Greenberg-will-motivieren

    • SuPa
      24. Juli 2010 13:48

      Brigitte Imb:
      Angeblich bekommt Greeberg für seine Beratung nur Kost, Quartier, Flug und eine Opernkarte für den Herbst.

    • Brigitte Imb
      24. Juli 2010 14:01

      @SuPa

      Na dann ist ihm gewiss ein Sonnenplatz im Sozialistenhimmel bestimmt, Idealismus muß sich lohnen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Juli 2010 10:32

      Die Einmischung gewisser Kreise in innenpolitische Belange Österreichs hat Tradition.

      http://www.networld.at/index.html?/articles/0640/11/152935.shtml

      Man kann davon ausgehen, dass dafür gut bezahlt wird.
      Niemand arbeitet umsonst, viele allerdings vergebens. (im gegenständlichen Fall dann, wenn der Wähler aufwacht)

      Rechnungen werden vielleicht keine geschrieben, aber es gibt viele Möglichkeiten, offene Schulden abzustatten. Sofern noch irgend eine "Restschuld" deutlich gemacht werden kann.

      Das "perpetuum mobile" (Restitution) oder "der Stein der Weisen ..." machts möglich.

  21. Graf Berge von Grips
    24. Juli 2010 12:36

    Der Stresstest für die Politik entspricht
    einem Zwirn und daran zwei Tonnen Gewicht.

  22. Martin Bauer
    24. Juli 2010 09:33

    Dem Bankenstresstest lagen Annahmen zu Grunde, die von

    - gleich bleibender Wirtschaftsleistung
    - positivem Wirtschaftswachstum bis(über 2%)
    - negativ Rückgang der Wirtschaftsleistung (über 3%)

    und die damit verbundenen Kreditzunehmen- bzw. Ausfälle und deren Auswirkungen auf die Eigenkapitalbasis untersucht wurden.

    Dabei wurde (vorsoglich?) vergessen, das Szenario der korrekten Staatsschuldenbewertungen einzubeziehen.

    Für meinen Teil halte ich das Ganze für eine Beruhigungspille an den Finanzsektor. Dabei vergisst man, dass der Finanzsektor gewitzter und intelligenter handelt und Szenarien erkennt, als der Staat. Man hätte sich das Ganze also eigentlich sparen können, oder tatsächlich den worst case durchrechnen müssen.

    Ein Politikerstresstest würde zum selben Ergebnis führen.
    Wählerberuhigung, ohne auf die Realität Bezug zu nehmen.

    Das bedeutet aber unter Garantie. Der Test kommt. Die linke Schreibe in Österreich wird dafür sogen, diese Aufgabe im vorauseilenden Gehorsam langsam in die Bevölkerung tröpfeln zu lassen.

    zu Grun

  23. Celian
    24. Juli 2010 00:19

    Den Herrn Cap nehme ich sowieso nicht ernst.

    Der zeigt ja dauernd auf irgend jemanden mit spitzen Fingern. Hat nicht er auf die Schweiz gezeigt, dass sie nichts für die Stabilität des Euros tut? Dabei ist die Schweiz nicht einmal in der EU geschweige denn der Euro-Zone, warum sollte sie etwas für den Euro tun? Trotzdem hat die Schweizer Nationalbank durch Milliardenkäufe den Euro gestützt. Was ihr übrigens einen Verlust von über 5 Mrd Franken eingebracht hat.

    Davon hat aber der Herr Cap noch nie etwas gehört. Für den Herrn Cap sind alle quer durch die Bank sozusagen, Verbrecher.

    Die Erfahrung lehrt, dass die größten Rufer selber den meisten Dreck am Stecken haben. Sie wollen nur die Aufmerksamkeit von sich lenken, weil sie selbst es sind, die die meiste Schuld an der Misere haben.

    • Florin
      24. Juli 2010 14:03

      *Trotzdem hat die Schweizer Nationalbank durch Milliardenkäufe den Euro gestützt*

      Na ja, das hat sie eindeutig aus Eigeninteresse getan, nicht?

      Ansonsten "bin ich bei Ihnen" wie man das jetzt in grauenhaftem "Newspeak" ausdrückt ;)

  24. fosca
    23. Juli 2010 23:08

    Das neue Feindbild für die klassenkämpferischen Sozis sind nun nicht mehr erfolgreiche Einzelunternehmer, weil sie ja fast schon ausgestorben sind (die Großkonzerne wagt man ja nicht anzugreifen, weil die sofort weiterziehen und außerdem hat man sie seinerzeit allzuoft unter subventionierenden SPÖ-Regierungen ins Land geholt!), sondern die Stiftungen, die nun für die Krise mitverantwortlich gemacht werden.
    Cap wirkt verbraucht, ausgebrannt und damit so unkreativ, daß er beim kleinsten Streßtest durchfallen würde.
    Einem Volksbegehren für Streßtests bei Politikern würde ich mich sofort anschließen! ;-)

    • Florin
      24. Juli 2010 14:18

      *Cap wirkt verbraucht, ausgebrannt und damit so unkreativ...*

      Jahrzehntelanges Nichtstun und das Aufrechterhalten eines durch nichts gerechtfertigten hohen Lebensstandards sind tatsächlich auslaugend, sowohl physisch als auch psychisch. Soweit ich weiß, war Cap nur ein einziges Mal kreativ (oder jung und frech?;) mit den berühmten Fragen an LH Kery. Das zählt nun wohl schon zu glorioser Partgeigeschichte ? ;)

  25. Josef Maierhofer
    23. Juli 2010 20:25

    @
    Cap:
    "In die Pflicht genommen (Anmerkung a.u.: also geschröpft) müssen in erster Linie all jene werden, die die Mitverursacher der Krise waren und bis heute keinen oder nur einen geringen Beitrag leisten, wie etwa Spekulanten, Banken und Stiftungen."

    Um Gottes Willen Herr Generalsekretär ! So viel einseitige Wahrheit hätte ich Ihnen beinahe nicht zugetraut.

    Da gibt es die Spekulanten, z.B., die aus dem Finazministerium, die einige hundert Millionen Euros von hart verdientem Steuergeld der Bevölkerung verjubelt haben, da gibt es die gleichen bei diversen Bürgermeistern, bei den Banken, an den Börsen und natürlich die vielen Kleinen aus dem Volk, die sich von den (verbotenen) Schneeballsystemen haben legen lassen.

    Da gibt es die Stiftungen, denen man jetzt punkto Gleichstellug auf den Pelz rücken wird.

    Da gibt es die Banken, wo man eventuell noch einige Restgelder erschnüffeln kann, die die Begehrlichkeit wecken.

    Aber wie können Sie nur auf die grössten und langjährigsten österreichischen Schuldenfaktoren vergessen, die da sind:
    Privilegiengehälter bei den ÖBB, Politikern und Verwaltungsbeamten, Privilegienpensionen bei den ÖBB, Politikern und Verwaltungsbeamten, halbe Lebensarbeitszeit bei den ÖBB, excessive Ausnützung der Hacklerregelung durch solche, die im Leben nie körperlich schwer gearbeitet haben, Privilegienwirtschaft mit Parteimitgliedern, Beamten, ÖBB, Sozialleistungen auf Kredit, Arbeitsverweigerung, Förderdschungel, Erschleichung von Sozialleistungen, etc. etc.

    Ihr Spruch war also nur der halbe und hat die grossen Brocken verschwiegen, hat man Sie nicht ausreden lassen ?

    Oder haben Sie alles bedacht und gemeint, die 'Reichensteuern' würden die Sparmassnahmen ersparen ?

    Herr Generalsekretär, sie waren viele Jahre dabei, als Regierung um Regierung, auch solche, wo Sie der Mehrheitspartei angehört haben und daher das Sagen hatten, pro Jahr Milliarden für Milliarden an Budgetüberschreitungskrediten verjubelt haben.

    Eine Gewissensfrage:
    Was haben Sie gegen die Schulden getan ? Ehrlich, was haben Sie dagegen getan ?

    Und diese Frage ist allen zu stellen, die da in Zukunft texten für das Volk.

    • terbuan
      23. Juli 2010 20:43

      Lieber Herr Maierhofer,
      bei Ihrer Aufzählung haben Sie noch vergessen auf die Segnungen der sogenannten "Kreisky-Jahre" von der VÖEST bis zu den "Alles-Gratis-Wohltaten", damit hat die Schuldenspirale in Österreich nämlich erst angefangen!

    • Josef Maierhofer
      23. Juli 2010 20:47

      @ terbuan

      Da gäbe es 40 Jahre Sünden aufzuzählen vom Anfang bis zum Ende und das, leider, kommt bald. Der Anfang vom Ende wird vom 'Faynachtsmann' vorgetragen werden.

    • terbuan
      23. Juli 2010 20:56

      Ich könnte mir vorstellen, Herr Maierhofer, dass jener dann nicht mehr dabei sein wird. Es gibt mittlerweile eine immer länger werdende Liste von Politikern, welche vor der Verantwortung fliehen, vom deutschen Bundespräsidenten bis zum Hamburger Oberbürgermeister oder sollte dies alles ein Zufall sein???

    • Josef Maierhofer
      23. Juli 2010 21:01

      @ terbuan

      Nein, das halte ich nicht für Zufall. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

      In der Privilegienwelt ist es nämlich egal, ob man arbeitet oder nicht, man lebt immer gut, so oder so.

    • M.S.
      23. Juli 2010 23:03

      Man müsste den Herrn Cap auch noch daran erinnern, dass er und seine Genossen die Hauptverantwortlichen waren als in der langen Nacht im Parlament vor den letzten Nationalratswahlen aus reinem Populismus Milliarden sinnlos beim Fenster hinausgeworfen wurden, die uns Steuerzahlern jetzt wieder abgeknöpft werden. Er soll sich doch bei seinem Genossen, dem ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Goran Perrson erkundigen was passiert, wenn man zu viele Schulden macht. Der hat es nämlich geschafft mit eiserner Disziplin den schwedischen Staatshaushalt in wenigen Jahren zu sanieren. Er könnte natürlich auch ganz einfach sich mit ein paar Schritte von seinem Sitz im Parlament zum Abgeordneten Dr. Schüssel begeben und den fragen, der weiß es nämlich auch, aber dem glaubt er ja nicht.

    • terbuan
      24. Juli 2010 00:19

      M.S.
      Und wer wird für diese Wohltaten bezahlen, natürlich die Leistungsträger, die wirklich Reichen haben ihre Schäfchen im Trockenen und die breite Masse bezahlt ohnehin keine Steuern. Tögel von ef hat dazu einen guten Kommentar abgeliefert:
      "Österreich, der Mittelstand als Lastesel der Nation"
      http://ef-magazin.de/2010/07/22/2374-oesterreich-der-mittelstand-als-lastesel-der-nation
      Was bleibt dem denkenden Österreicher: Auswandern (wohin?) ,resignieren oder endlich das Heft in die Hand nehmen, aus der Lethargie heraustreten und etwas tun gegen diese Schweinereien, in anderen Ländern bewegt sich diesbezüglich ja auch schon etwas in dieser Richtung!

    • M.S.
      24. Juli 2010 12:53

      @terbuan
      Danke für den Link - Ausgezeichneter Artikel!

    • Stachel (kein Partner)
      25. Juli 2010 11:03

      Na, Cap hat immerhin die Verschwendung von Munition durch den ehemaligen burgenländischenh LH Kery kritisiert, sowie auch dessen feudalen Lebensstil.

  26. terbuan
    23. Juli 2010 20:22

    Einen Stresstest für die Politiker würde keiner bestehen, es sei denn, der Test würde von diesen beauftragt.
    Und genauso läuft es ja bei den Banken ab. Sie lassen sich einen "Persilschein" ausstellen, damit ihnen die Gläubiger nicht davonrennen und sie weiterhin die Schuldenspirale der Staaten finanzieren können.
    Gleichzeitig lügen uns die gleichgeschalteten Medien einen beginnenden Aufschwung vor. Der Euro steigt und den Amerikanern geht es plötzlich schlechter bis zur nächsten Katastrophenmeldung aus dem Euroraum. Damit läßt sich in der Zwischenzeit trefflich Geld verdienen.
    Ziemlich bald wird diese Scheinblüte ihr Ende finden und die Politiker basteln schon am Ausstiegsszenario. Herr C. ist nur einer der Vorreiter, nicht die Politiker mit ihrer ausufernden Schuldenmacherei sind schuldig sondern natürlich die bösen Banken mit ihren Spekulationen.
    Dabei haben die Banken nur eines gemacht, billiges Zentralbankengeld an die machthungrigen Wohltäter in den Regierungen verborgt, welches sie zwar niemals wiedersehen werden, aber sich dafür an ihren Gläubigern schadlos halten werden, so in etwa wird das Ende des Papiergeldes aussehen!
    Es gibt wohl kein Zurück mehr.

  27. Celian
    23. Juli 2010 20:09

    Der Stresstest ist nichts als eine Inszenierung, eine Augenauswischerei der Politiker die uns vorgaukeln will, dass sie alles unter Kontrolle hat und so was wie 2008 nicht mehr passieren kann. Eine vertrauensbildende Maßnahme also.

    Wo war denn der Stresstest, als die Nationalbank die Hypo Alpe Adria Ende 2008 prüfte, nur um festzustellen, alles in Ordnung, wir können weiteres Geld hineinpumpen. Das Problem bei dieser Prüfung war, dass die Nationalbank nur die Bankengeschäfte geprüft hat, nicht aber die Leasinggeschäfte, in denen die Hypo Alpe Adria ganz dick drin war.

    Von diesem Stresstest halte ich nichts. Das einzige, was hilft vor Betrug, ist strenge Bilanzierungsregeln vorzugeben, damit eine Bank oder Unternehmen nichts beschönigen kann und arme Investoren hineinreiten kann. Damit kann man Vertrauen bilden. Aber davon sind wir weit entfernt. Stattdessen gibt es – Bankensteuer! Also der Versuch, an den zwielichten Produkten der Finanzwelt auch noch zu verdienen.

  28. Brigitte Imb
    23. Juli 2010 19:48

    Streng genommen haben ausschließlich Politiker diese Krise verursacht, denn diese machen die Gesetze und wie wir sehen können, häufig ohne dabei an die Zukunft zu denken.
    Natürlich hat auch indirekt der Wähler Schuld, legitimiert er doch diese Sorte von Volksvertretern immer wieder auf´s Neue.

    Die Rotgrünen verstehen halt wie sie das Stimmvieh bei Laune halten und dreschen deshalb auf die "Reichen" ein - das kommt beim gering verdienenden Arbeiter natürlich gut an - auch verständlich.

    Ganz bin ich ja nicht der Meinung, dass Banken keinen Obulus leisten sollen, denn sie haben Gewinne privatisiert und Lasten sozialisiert, jedoch ist es in Ö sinnlos derartiges einzuführen, denn der Kunde würde diese Lasten sofort umgehängt bekommen.

    Der Stresstest ist doch ein Schmarrn sondersgleichen, wo sind die Hypos getestet od. die Bawag, etc.? Und dazu diese Aussage in den Nachrichten: Die nicht bestandenen Banken werden Staatshilfen in Anspruch nehmen.

    Schon fast lustig, bankrotte Staaten stützen ihre bankrotten Banken - auf Volkes Kosten.
    Lang leben die Gelddruckmaschinen!

    Der Stresstest für die Politik findet m.M. definitiv am 10.10.statt.

    • M.S.
      23. Juli 2010 23:12

      Wie der wohlausgehen wird?
      Der Spindoktor Greenberg befindet sich schon in Wien!

    • Norbert Mühlhauser
      23. Juli 2010 23:38

      Marode Banken werden durch staatliches Partizipationskapital ohnehin in die Pflicht genommen. Können bzw brauchen sie in einem Jahr mit defizitärem Jahresabschluss nicht die 8 bzw 9 Prozent Zinsen (je nachdem) zahlen, dürfen auch keine Dividenden ausgeschüttet werden.

      Aber vielleicht hätte man die Konditionen noch strenger festlegen sollen (die ich nicht bis ins kleinste Detail studiert habe). Nur nicht bei den Zinssätzen, denn die halte ich jetzt schon für ziemlich hoch.





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