Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

SN-Kontroverse: Klimawandel

 

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Wird der Klimawandel dramatisiert und so falscher Handlungszwang erzeugt?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Es kann nicht genug getan werden

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Manche Dinge zu leugnen. ist Unsinn. Das war seinerzeit bei den Gefahren, die von Atomkraftwerke ausgehen, der Fall, an die viele nicht glauben wollten. Erst nach dem Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl haben sie umgedacht.

Ebenso verhält es sich heutzutage mit dem Klimawandel. Er bedeutet, dass die durchschnittlichen Temperaturen auf der Erde in den kommenden Jahrzehnten weiter steigen werden. Die Erwärmung wird durch den Treibhauseffekt verursacht, der -  ähnlich einem Treibhaus - die Hitze der Sonne festhält. An sich wäre das ein natürlicher Prozess, von der enormen Menge an Treibhausgasen abgesehen, die aufgrund menschlicher Aktivitäten zustande kommen.

Die Folgen betreffen uns alle und sind spürbar: extremere Temperaturen und Dürren, stärkere und häufigere Stürme sowie - daraus resultierend - ein steigender Meeresspiegel, abschmelzende Gletscher und Polkappen. Hierzulande sind viele der  Meinung, dass Österreich vom Klimawandel nicht oder nicht so stark betroffen ist. Sie irren fundamental. Gerade im Alpenraum sind die Folgen gewaltig. Durch die erhöhten Temperaturen (eineinhalb Grad höher als im langjährigen Durchschnitt) wird z.B. Skifahren in den nächsten Jahrzehnten zur Ausnahme werden. Gletscher werden noch in diesem Jahrhundert weitgehend verschwinden, die Landwirtschaft im Osten wird unter Trockenheit leiden, Extremwetterereignisse wie Hitzewellen oder Überschwemmungen dürften zunehmen, und es werden vermehrt Flüchtlinge zu uns kommen.  

Anders gesagt: Der Klimawandel wird nicht dramatisiert, sondern er ist  Faktum. Alle erdenklichen Maßnahmen dagegen müssen ergriffen und notfalls entwickelt werden. Und die Frage nach einem „falschen" Handlungszwang ist ebenso müßig wie jene, ob in Kernreaktoren Kühlsysteme eingebaut werden sollen. 

 


Erwärmung wäre ein Segen

Andreas Unterberger

Nach langer Kälte und Nässe ist es heiß. Prompt taucht wieder das Gespenst Klimawandel auf. Dass gleichzeitig Südamerika den kältesten Winter seit Menschengedenken erlebt, wird von den Gespenster-Erfindern hingegen ignoriert.

Tatsache ist, dass in den letzten zehn Jahren wider alle UNO-Prognosen die weltweiten Temperaturen im Schnitt gesunken sind. Tatsache ist, dass die Erde schon viel wärmer und viel kälter war. Was weder Menschen noch CO2 verursacht haben. Tatsache ist, dass die Meeresspiegel in den letzten 10.000 Jahren (erdgeschichtlich ein Augenzwinkern) um über 100 Meter gestiegen sind, im letzten Jahrhundert aber nicht.

Tatsache ist, dass die Theorie der globalen Erwärmung nur auf Computermodelle, nicht auf Experimente gestützt ist. Tatsache ist, dass an der Panikmache sehr viele extrem gut verdienen: Windrad-, Biomasse- und Solarpanel-Produzenten genauso wie Wissenschafter, die an den dick dotierten Erwärmungsstudien teilnehmen dürfen (wenn sie die erwünschte Meinung vertreten). Und die Politik hat einen Vorwand, Steuern zu erhöhen.

Tatsache ist, dass die seriöse Wissenschaft zugibt, noch keineswegs den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität, minimalen Änderungen der Erddrehung, Wolkenbildung und Klima zu begreifen.

Tatsache ist - sollte es wirklich aus welchen Gründen immer eine Erwärmung geben -, dass diese für die Ernährung der Welt sehr hilfreich wäre. In Kanada, Skandinavien und Russland gibt es die größten Landmassen der Erde. Die aber wegen des kalten Klimas nicht genutzt werden können.

Tatsache ist schließlich, dass mehr CO2 global die Fruchtbarkeit und das Pflanzenwachstum erhöht. Sollten die Menschen also wirklich das Klima beeinflussen können, wäre angesichts einer Milliarde Hungernder sogar eher eine leichte Erwärmung besser. Zum Glück können sie es jedoch nicht.

 

 

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 14:21

    Nur so ein Gedankenexperiment.

    Was würde passieren, wenn die linkslinken, PC-korrekten, gender- und
    diversity-affinen Gutmenschen (wie Frau Krawagna-Pfeifer) ohne
    jegliche Opposition regieren könnten, wie Sie wollen?

    Finden wir uns dann im Kommunismus wieder?

  2. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 14:17

    Manche Dinge zu leugnen ist Unsinn. Das gilt aber nur für jene Dinge,
    die entsprechend mit Fakten und Argumenten unterlegt sind, die man
    nicht entkräften kann.
    Wer sich also darauf beruft es wäre Unsinn etwas zu leugnen sollte
    die entsprechenden Fakten und Argumente bringen. Das tut KKP aber
    natürlich nicht. Sie bringt die angeblichen Folgen des Klimawandels
    vor, nicht Beweise für seine Existenz.

    Genauso gut könnte man auf die Frage nach der Existenz Gottes
    antworten wie heiß es in der Hölle ist.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 13:14

    Ihre Kommentare, Frau Krawagner-Pfeifer
    zeugen nur von indoktriniertem Übereifer!

  4. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 15:15

    Der Vergleich mit dem Atomkraftwerk ist aber schon unpassend!
    Dass ein Atomkraftwerk kein Kinderspielzeug ist, hat man auch schon vor dem Tschernobyl-Unfall gewusst. Und auch nachdem im vollem Ausmaß die Auswirkungen der Verstrahlung bekannt wurde, und der Meiler im Sarkophag eingemauert wurde, hat man weiter munter AKWs gebaut. Nona, der Strom kommt ja nicht aus der Steckdose. Niemand hat umgedacht. Man ist nur vorsichtiger geworden.
    So wie Katharina Krawagna-Pfeifer gedacht, würde ein kleiner Bub nie wieder auf einen Baum kraxeln, wenn er da runter gefallen ist, er wird halt beim nächsten Mal vorsichtiger sein. Wenn die Menschheit so vorgegangen wäre, wie Katharina Krawagna-Pfeifer es empfiehlt, würden wir alle allerdings noch auf den Bäumen hocken.

    Und was hat das alles mit dem Klimawandel zu tun? Der Klimawandel ist ein langsam schleichender Prozess, für den niemand was kann, der einfach passiert. Das ist weder eine Katastrophe wie der GAU eines AKWs noch können wir ihn stoppen. Wir können ihn nur erforschen und uns danach richten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 15:52

    Ja, gewisse Logen dieser Welt benötigen einfach mehr Geld, da läßt man sich dann schon was einfallen dafür.
    Es soll der der gewöhnliche Mensch, der laut einer Studie ( http://oesterreich.orf.at/stories/458051/ - 210 Tage arbeiten für Steuern ) ohnehin "nur" 210 Tage im Jahr für Abgaben schuftet, einen weiteren "Anreiz" spüren um die Welt auch sicher retten zu wollen, indem er ein bißchen mehr seines sauer verdienten Geldes an politische Institutionen per Unfreiwilligkeit abgibt.

    Natürlich, die Klimaretter hätten viele Pläne und Versorgungsposten würden auch einer enormen Steigerung zugeführt werden können, man bedenke nur die Millionen Klimaflüchtlinge und die damit verbundene Administration. Für Linke eine Freude wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Und erst die Erfolgsstorries dieser Rettung - wie dekadent gelänge es wohl den zuständigen Politikern diese Märchen in der medialen Vielfalt unterzubringen.

    Die GrünInnen u. LinkInnen erführen eine wahre Freude ob des gelungenen Erfoges, den der Geldbeschaffung, sonst sähe ich keinen. Ein wahrlich unendlich scheinendes Betätigungsfeld, Klimaübertritte müßten dann ja auch ausspioniert u. überwacht werden....und wieder soviele neue Posten zur "sozialklimagrechten" Knechtung der Plebejer.

    Die Klimalüge scheint ein probates Mittel zu sein, die ungebildete Menschheit in Angst u. Schrecken zu versetzen. Fiktive Szenarien werden publiziert, die die wenigsten hinterfragen, die Beweisbarkeit ist nicht gegeben und seriöse wissenschaftliche Arbeiten werden mit Hartnäckigkeit der Medien so lange als möglich verhindert.

    Umweltschutz JA, Klimahysterie NEIN!

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 13:53

    2006 haben die United Nations, diese großehrwürdige Institution,
    noch vor einem Flüchtlingsstrom von 50 Millionen gewarnt bis zum Jahr
    2010. Passiert ist – nix.

    Der Inselstaat Tuvalu hat ein Abkommen mit Neuseeland getroffen, das
    die 11 600 Einwohner aufnehmen will, wenn es brenzlig wird und die
    Inseln im Meer versinken. Aufgrund neuester Untersuchungen wird’s
    dazu kaum kommen, die Inseln wachsen auf ihrem Korallenschutt
    gleichzeitig mit dem Steigen des Meeresspiegels mit – das taten sie
    zumindest die letzten 50 Jahre seit dem man Luftaufnahmen hat.

    Wer dauernd nur den Teufel an die Wand malt, so wie die
    Klimawandel-Kassandras, riskiert, dass die Menschen den Glauben daran
    verlieren.

    Um diesem Klimaskeptizismus zu begegnen, haben die
    Klimawandel-Gläubigen Folgendes beschlossen:
    - Der Begriff Skepsis ist positiv besetzt, deshalb müsse man den
    Begriff schleunigst abschaffen.

    - nächstes Wort „Klimadebatte“: Der Klimawandel ist aber
    wissenschaftlich bewiesener Fakt. Eine These, die so formuliert in der
    Tat unstrittig ist, was aber auf die Verantwortung des Menschen für
    diesen Wandel eben nicht zutrifft.

    - überhaupt seien die Medien schuld, da sie den Klimawandel
    verharmlosten.

    Das ist kein Spaß. Soviel dazu, wie Klimakämpfer mit Kritik
    umgehen. Sie fordern noch mehr Gehirnwäsche.

    http://www.welt.de/die-welt/politik/article8203619/Allein-unter-Klimakaempfern.html

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2010 13:46

    Der Juli war heiss in diesem Jahr.

    Der Juni war kalt in diesem Jahr.

    Der Glaube an die globale Erwärmung, an den Treihauseffekt schafft
    für die Prediger Geldquellen. Alle zugeführte Wärme von der Sonne
    wird im Mittel wieder abgeführt und zusätzlich die fossile
    Heizenergie, die wir in den Weltraum blasen.

    Die Österreicher können nicht mehr Schifahren, weil es immer
    wärmer wird. Darum haben wir im Schi-Weltcup so schlecht
    abgeschnitten.

    Von Zeit zu Zeit habe ich sogar in Wien Winter erlebt mit 1/2 Meter
    Schnee auf der Strasse.

    Zeichnen wir doch endlich das Wetter auf, über das wir nicht mehr
    Daten haben als etwa die letzten 200 Jahre !

    Die Meere steigen. Noch ist kein Urlaub in Caorle ins Wasser
    gefallen.

    Vielleicht sollten wir die Klimagläubigen ans Meer verfrachten zum
    Messen des Meeresspiegels, nicht der Wellen. Liegt Wien jetzt schon
    172 m über dem Meer oder nur noch 170m ?? Wäre Zeit, den
    Hochwasserschutz zu erhöhen.

    Ich halte diese Klimaerwärmungsdiskussion für überflüssig, nicht
    aber die Diskussion über die Umweltverschmutzung und die Massnahmen
    für Recycling, das wir der Natur nachempfinden sollten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Kowatsch
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2010 10:40

    Eins kann sie, die Frau mit dem Doppelnamen, sie kann in einfachen Sätzen das Bekenntnis des C02-Aberglaubens herunterbeten. Da sie keinerlei Beweise erbringt, ihre genanntes Datenmaterial auch noch veraltet oder von vorneherein falsch ist, passt ihr Statement sehr gut in das Gedankengut aller primitiven Religionen, bei welchen immer die Menschen schuld am Wetter sind. Die modernen Wettermacher nennen sich Treibhauswissenschaftler und sie sind mit ihren Katastrophenmeldungen auf ein breites Fußvolk an gläubigen Gutmenschen angewiesen, die ihre Falschmeldungen ständig wiederholen. Ich darf Professor Stephan Schneider, Stanford Universität/USA und Verfasser einiger „IPCC“-Kapitel [IPCC=Weltklimarat] zitieren:
    „...Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu erringen, müssen wir ERSCHRECKENDE SZENARIEN ENTWERFEN und mit vereinfachten und dramatischen Stellungnahmen in die Öffentlichkeit gehen. Eventuelle Zweifel sollten wir nur am Rande erwähnen. Jeder [Klimaforscher] von uns muss die richtige Balance dazwischen finden, effektiv zu sein und ehrlich zu sein.“ [Zitatende]
    Oder "Es spielt überhaupt keine Rolle was die Wahrheit ist, wichtig ist nur, was die Leute glauben, dass es wahr ist." - Paul Watson, Mitbegründer von Greenpeace.
    Ich stelle fest: Frau Krawagna-Pfeifer ist ein Opfer dieser Propaganda, aber auch gefährlich, weil sie diesen Aberglauben verinnerlicht hat und gerne weitergibt. Aufklärungsarbeit betreiben ist nicht ihre Sache. Sie schadet letztlich dem Umwelt- und Naturschutz.


alle Kommentare

  1. Kris (kein Partner)
    07. Februar 2015 22:24

    take http://carinsuranceqts.com shop online man http://viagraonline.club improving erections once taboo http://cheapcialis.website who noticed destroy them http://autoinsurancelw.click basics

  2. Dave (kein Partner)
  3. Seno (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:02

    It's good to see someone thnkniig it through.

  4. Maykon (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:29

    I can't bevilee I've been going for years without knowing that.

  5. sededo (kein Partner)
  6. Noeffinway (kein Partner)
    01. August 2010 21:48

    http://weightlosspillsonline.org acomplia medication dho http://tramadol911.com/ tramadol 200 pills online 8]]] http://viagracomparisons.com/ generic viagra >:PP

  7. pvolcheff (kein Partner)
  8. musclehal (kein Partner)
  9. scotobot (kein Partner)
  10. ahticxfv (kein Partner)
  11. Viktor (kein Partner)
    26. Juli 2010 18:40

    Manchmal schreibt Frau Krawagner-Pfeifer ganz vernünftig (z.B.ihr Artikel über das Rauchergesetz).
    Aber so einen hanebüchenen Blödsinn wie über die Gründe der klimatischen Entwicklung,habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
    Ich habe nicht die Zeit,um jede einzelne falsche Feststellung zu widerlegen,möchte aber nur zu einem Punkt empfehlen,das sehenswerte Museum "Nationalpark Hohe Tauern" zu besuchen.Im letzten Raum sehen sie die Schwankungen der Gletscherschmelzen und des neuerlichen Gletscherwachstums
    in den letzten millionen Jahren.Da haben noch keine Menschen gelebt,welche die Klimaschwankungen beinflußen hätten können.
    Selbstverständlich bin auch ich der Meinung,daß wir bei 7 Mrd.Weltbevölkerung, mit unseren Ressourcen sehr sparsam und vorsichtig umgehen müssen.
    Aber die wirklichlich gravierenden Veränderungen in der Biosphäre-im "Lebens-
    -raum"-haben ihre Ursachen immer im Kosmos oder im Erdinneren.

  12. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    25. Juli 2010 11:01

    Es ist wirklich höchst grotesk, sich schon im ersten Satz über die schwachsinnige Klimawandelhysterie wegen des heißen Wetters lustig zu machen und dann als ebenso schwachsinniges Gegenargument den kältesten Winter in Südamerika zu bringen. Wann gibt es endlich eine Journalistennachschulung über die Definitionen von Wetter und Klima?

    Aber in den SN-Kommentaren wurde eh schon alles gesagt.

    • Celian
      25. Juli 2010 12:01

      Das ist genau das, was A.U. den Klimawandel-Hysterikern vorwirft. Nur weil es einmal heiß ist (= Achtung das ist das Wetter), kann man daraus keinen Klimawandel schließen (=Klima! Klima!) wie die Klimawandel-Hysteriker.
      In Ihrem geifernden Hass gegen A.U. kriegens ja gar nix mehr mit, von dem was er schreibt.

      Jetzt gehens endlich Schwammerlsuchen in den Wald, da hört Sie niemand, da könnens gerne Ihren Schwachsinn verzapfen.

    • Telemachos (kein Partner)
      25. Juli 2010 13:42

      Celian, mir scheint, Sie missverstehen hier etwas. Selbst im kältesten Winter wird von Klimaerwärmung gesprochen. Nur Unterberger glaubt, dass Schneefälle und kaltes Wetter die Theorie widerlegen. Wenn die "Klimahysteriker" wirklich so sind, wie Sie und Unterberger es ihnen vorwerfen, hätten sie den Klimagipfel nicht in Kopenhagen im Winter angesetzt, sondern in Dubai im Sommer. Ihr und Unterbergers Fehler ist, eigenes Unverständnis und Hass auf andere zu projezieren.

    • Telemachos (kein Partner)
      25. Juli 2010 13:49

      Übrigens, es könnte sein, dass jemand die SN-Umfrage manipuliert. Bis jetzt gibt es schon knapp 900 abgegebene Stimmen, weit mehr als bei jeder anderen Kontroverse, und einmal ist KKP deutlich voran, dann wieder A.U. Aufregend sind eigentlich beide Kommentare nicht.

    • Norbert Mühlhauser
      25. Juli 2010 14:13

      Schlagen Sie nach bei Mühlhauser, 0010, wie folgt:

      "Nicht Unterberger kündigt die Eiszeit an, weil es in Südamerike Kältespitzenwerte gibt - sondern vielmehr KKP & Co die Höllenglut auf Erden, weil wir gerade zwei Hitzephasen hinter uns hatten!"

      ( http://www.andreas-unterberger.at/2010/07/sn-kontroverse-klimawandel/#comment-68600 )

    • e.t.a. (kein Partner)
      25. Juli 2010 14:19

      "Nicht Unterberger kündigt die Eiszeit an, weil es in Südamerike Kältespitzenwerte gibt - sondern vielmehr KKP & Co die Höllenglut auf Erden, weil wir gerade zwei Hitzephasen hinter uns hatten!"

      Zeigen Sie uns bitte, wo KKP das in ihrem Kommentar behauptet hat. Danke.

    • Norbert Mühlhauser
      25. Juli 2010 15:20

      @ e.t.a. - Bitte sehr, ich zitiere:
      "Ebenso verhält es sich heutzutage mit dem Klimawandel. Er bedeutet, dass die durchschnittlichen Temperaturen auf der Erde in den kommenden Jahrzehnten weiter steigen werden. Die Erwärmung wird durch den Treibhauseffekt verursacht, der .... die Hitze der Sonne festhält." [!!!]

      Hingegen dürfte jedermann klar sein, dass Unterberger seine Behauptungen betr Südamerika nicht darauf richtet, einen markanten globalen Abwärtstrends glaubhaft zu machen.

    • Celian
      25. Juli 2010 15:48

      Telemachos,

      na ich glaub eher, Sie missverstehen hier etwas.

      Ich rufe den ersten Absatz aus dem Tagebuch zum Thema „Klimawandel“ nochmal in Erinnerung:

      Nach langer Kälte und Nässe ist es heiß. Prompt taucht wieder das Gespenst Klimawandel auf. Dass gleichzeitig Südamerika den kältesten Winter seit Menschengedenken erlebt, wird von den Gespenster-Erfindern hingegen ignoriert.


      Anders formuliert: Kaum wird es heiß, sind die Panikmacher zur Stelle und warnen vor dem Klimawandel. Aber falls man tatsächlich aus dem Wetter auf die Erderwärmung schließen könne, wie erklären denn dann die Erderwärmungs-Freaks den mörderischen Temperatursturz in Südamerika?
      Jetzt verstanden?

    • Telemachos (kein Partner)
      25. Juli 2010 16:17

      @Celian
      Lesen hilft. Kein Wunder, dass Österreichs Schüler bei PISA-Tests so schlecht abschneiden, wenn selbst Erwachsene am Leseverständnis scheitern. Atmen Sie kurz durch und versuchen Sie nochmals meinen Kommentar zu lesen. Niemand schließt vom Wetter auf die Klimaentwicklung - außer Ihnen und Unterberger natürlich. Selbst im heurigen Winter, der bei uns kalt war, war von Klimaerwärmung die Rede. Leute wie Sie haben sich darüber lustig gemacht. Obama im Schneesturm steckengeblieben! Klimaerwärmung abgesagt! Al Gore in Iglu übersiedelt!

    • Celian
      25. Juli 2010 16:26

      Telemachos, noch einmal: A.U. schließt nicht vom aktuellen Wetter auf den Klimawandel. Das tun nur die Erderwärmungs-Fanatiker. Aber diese Deutlichkeit war wohl vergebene Liebesmüh‘. Ignoranten kann man halt nicht überzeugen.

      Also, in diesem Sinne, gehaben Sie sich wohl.

    • Telemachos (kein Partner)
      25. Juli 2010 16:33

      Celian, Sie glauben wohl, dass Sie unter den vielen Blinden hier der Einäugige mit Krone sind. Aber auch wenn Sie und andere es noch so oft wiederholen, wird das, was Sie behaupten, nicht richtiger. Eine Diskussion mit Ihnen ist vollkommen sinnlos.

  13. Josef Kowatsch (kein Partner)
    25. Juli 2010 10:46

    C02 macht kein Klima warm. Die ganze Kohlendioxid-Treibhaustheorie hat keinerlei Versuchsbeweise. Noch niemals ist es gelungen, die Klimasensitivität von C02 auch nur annähernd zu bestimmen. Rahmstorf/Schellnhuber hatten jetzt 30 Jahre Zeit, einen Versuch dazu oder auch nur einen Analogversuch zu entwickeln, der eine C02-erwärmung wenigsten qualitativ beweisen würde. Um von diesem Kernproblem abzulenken, übergießen die Treibhauswissenschaftler uns mit Katastrophenmeldungen, die irgendwann am Sankt Nimmerleinstag eintreffen sollen.

    Nicht nur der Versuchsbeweis fehlt, sondern es gibt keine einzige Technische Anwendung, bei welcher wir Menschen uns den TE positiv zunutze gemacht hätten. Nicht einmal das Treibhaus funktioniert nach diesem Effekt. Es gibt auch keine örtlichen Beobachtungen an Erwärmungen oder sonstigen Anomalien auf der Erde, die man mit dem C02-Treibhauseffekt erklären könnte.

    Wichtig ist, sich immer wieder die Frage zu stellen, welche wissenschaftlichen Resultate C02-Treibhauswissenschaftler wie Rahmstorf und Schellnhuber aufzuweisen haben. Computer-Modelle sind nichts, da sie nicht auf physikalischen Grundlagen beruhen. In welcher Arbeit von ihnen findet sich ein wissenschaftliches Resultat, also eine Wissensgewinnung, und wenn ja, welche? Wofür hat Rahmstorf seine Preise bekommen? Ferner: Wo ist der wissenschaftliche Beweis für Wirkung von CO2 auf die statistischen Mittelwerte der Wetterparameter einer Region und das für Regionen der Erde in ihrer Gesamtheit. Solange es keine wissenschaftlichen Ergebnisse gibt, bleibt nicht nur Rahmstorf ein Spekulierender, sondern alle Wissenschaftler die behaupten, die Erderwärmung nach der Kleinen Eiszeit käme ausschließlich vom Kohlendioxid.
    Würde die Erderwärmung ausschließlich nach dem C02-Treibhauseffekt funktionieren, dann hätten dies die alten Griechen längst herausgefunden.
    Es wäre als das Archimedische Prinzip des Klimas in die Wissenschaft eingegangen.

  14. Josef Kowatsch (kein Partner)
    25. Juli 2010 10:40

    Eins kann sie, die Frau mit dem Doppelnamen, sie kann in einfachen Sätzen das Bekenntnis des C02-Aberglaubens herunterbeten. Da sie keinerlei Beweise erbringt, ihre genanntes Datenmaterial auch noch veraltet oder von vorneherein falsch ist, passt ihr Statement sehr gut in das Gedankengut aller primitiven Religionen, bei welchen immer die Menschen schuld am Wetter sind. Die modernen Wettermacher nennen sich Treibhauswissenschaftler und sie sind mit ihren Katastrophenmeldungen auf ein breites Fußvolk an gläubigen Gutmenschen angewiesen, die ihre Falschmeldungen ständig wiederholen. Ich darf Professor Stephan Schneider, Stanford Universität/USA und Verfasser einiger „IPCC“-Kapitel [IPCC=Weltklimarat] zitieren:
    „...Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu erringen, müssen wir ERSCHRECKENDE SZENARIEN ENTWERFEN und mit vereinfachten und dramatischen Stellungnahmen in die Öffentlichkeit gehen. Eventuelle Zweifel sollten wir nur am Rande erwähnen. Jeder [Klimaforscher] von uns muss die richtige Balance dazwischen finden, effektiv zu sein und ehrlich zu sein.“ [Zitatende]
    Oder "Es spielt überhaupt keine Rolle was die Wahrheit ist, wichtig ist nur, was die Leute glauben, dass es wahr ist." - Paul Watson, Mitbegründer von Greenpeace.
    Ich stelle fest: Frau Krawagna-Pfeifer ist ein Opfer dieser Propaganda, aber auch gefährlich, weil sie diesen Aberglauben verinnerlicht hat und gerne weitergibt. Aufklärungsarbeit betreiben ist nicht ihre Sache. Sie schadet letztlich dem Umwelt- und Naturschutz.

    • Telemachos (kein Partner)
      25. Juli 2010 10:45

      Auch wenn Sie es noch so oft wiederholen, wird es dadurch nicht richtig. Welches Datenmaterial verwendet eigentlich Unterberger und welche Beweise bringt er vor?

    • Josef Kowatsch (kein Partner)
      25. Juli 2010 10:56

      Telemachos, du verwechselst Ursachen und Wirkung. Nicht Unterberger muss Beweise bringen, sondern die Treibhauswissenschaftler. Die müssen uns durch wissenschaftliche Resultate von der Richtigkeit ihres Glaubens -Hypothese- überzeugen. Das können sie aber nicht, weil sie nichts haben. Deswegen ist es ein Aberglaube, der wie alle Aber-Glaubenslehren mit Drohungen arbeitet, von denen noch niemals eine eingetroffen ist. Aus diesem Grunde sind Falschdarstellungen notwendig. Climate-gate nennt sich das, in dieser Branche. Das Klima ist indes so wie immer, es geht mal rauf, mal runter, obwohl immer die gleiche Sonne scheint. Nur primitive Leute glauben, der Mensch sei am Wetter und somit nach 30 jahren am Klima verantwortlich.
      Wer sich Telemachos nennt, sollte Ursachen und Wirkung nicht verwechseln.

  15. Segestes (kein Partner)
    24. Juli 2010 19:13

    Stimmt, aber die eifrige Emanze mit dem obligatorischen Doppelnamen, brauchst du nicht direkt ansprechen, da sie sich hierher sicher nie verirren würde.

  16. Segestes (kein Partner)
    24. Juli 2010 19:10

    Tut mir leid, aber ich lese immer NS-Kontroverse, bei der Überschrift.
    Ich bin wohl auch schon durch die politisch korrekten Vergangenheitsbewältigungs-Medien wahrnehmungsgeschädigt...

  17. Neppomuck (kein Partner)
    24. Juli 2010 17:31

    Das Ganze sieht mehr nach einem 'Leistungstest medialer Manipulationskraft' aus denn nach einem Resummée von wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen, da mehr oder weniger beliebige Ausgangswerte über diverse „blackboxes“ computergestützter Klimaentwicklungs-Algorithmen zu den gewünschten (von wem?) Ergebnissen führen.
    "Leistungstest" deshalb, weil die anfängliche Überzeugungskraft des Szenarios "Klimakatastrophe" durch unbeabsichtigt hochgekommene und bestätigte Manipulationen einen gewissen "Knick" erlitten hat und jetzt, neben Schadensbegrenzungsmaßnahmen, natürlich auch Erhebungen über die Größe des "Schadensfalls" angestellt werden müssen, um die Qualität und Quantität weiterer konzertierter Maßnahmen festzusetzen.

    Nach dem Motto „die Erkenntnisse wurden mehrheitlich bestätigt, die Tatsachen haben sich somit danach zu richten“ vorzugehen, das war die Methode etwa der Inquisition, ist aber einer aufgeklärten Gesellschaft unwürdig.

    Die „Beweiskette“ für den „aufhaltsamen“ (!) menschlichen Einfluss auf eine globale Klimaerwärmung mit katastrophalen Auswirkungen auf diesen Planeten ist brüchig, die ihr innewohnende Logik mit „weiblicher Logik“ vergleichbar.
    Natürlich ist es sinnvoll, mit den Ressourcen an fossilen „Energieträgern“ verantwortungsbewusst umzugehen, aber diese wünschenswerte Überzeugung kann und darf nicht über „wissenschaftlich verbrämte Räuberpistolen“ erzeugt und von zu vielen Hypothesen getragen werden, die in sich nicht schlüssig sind. Sonst ist der Moment nicht mehr weit, von dem an alle, auch durchaus berechtigte Warnsignale zertifizierter Forschungsorgane nicht mehr ernst genommen werden.

    Das ist wohl die größte Gefahr, die in diesem längst zu einem irrationalen Glaubenskrieg ausgearteten „Schulenstreit“ steckt.

    Das Wesen von „Wissenschaftlichkeit“ ist die Reproduzierbarkeit von besonderen Ergebnissen. Man sage jetzt nicht „ja, aber unter konstanten Umfeldbedingungen, daher gilt das für diesen Bereich nicht“, denn das Umfeld computergestützter Simulationen kann (!) immer gleichbleibend sein. Wenn man will.
    Sonst müsste man „akademisch gestützte Spekulation“ dazu sagen.

    Nebstbei angemerkt, die Konzentration von CH4 in der Atmosphäre entspricht etwa einem Zehntel der von CO2.
    Der Klimafaktor (CO2-Äquivalent) von Methan beträgt „21“, somit ist die (theoretische) Auswirkung etwa doppelt so groß. Warum gibt es zu dieser „Gefahrenquelle“ keine angedachten Gegenmaßnahmen?

  18. dieba (kein Partner)
    24. Juli 2010 16:34

    Unglaublich, wie es Andreas Unterberger schafft, die Fakten zu negieren. Noch unglaublicher, dass es Menschen gibt, die das "mithupfen".

    :-)

  19. tartaros (kein Partner)
    24. Juli 2010 16:25

    Hightech-Produkte wie Laser oder Solar-panels benötigen für die Herstellung sogenannte Seltene Erden (z.B. Yttrium, Dysprosium oder Neodym). Man sollte sich vergewissern, dass bei der Förderung eben dieser China Weltmarktführer ist und 97 Prozent des globalen Bedarfs deckt.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-67596378.html

    • Samtpfote
      24. Juli 2010 20:13

      Es ist verlorene Liebesmüh, mit Fakten gegen das Wunschdenken anzukämpfen.

  20. Telemachos (kein Partner)
    24. Juli 2010 14:57

    Tatsache ist, manche glauben, es wäre schon seriöse Wissenschaft, wenn man von einem Gedächtnis des Wassers spricht. Eine wissenschaftliche Diskussion funktioniert aber anders als in der Politik. Vor allem wenn man gegen 95% der Experten eine Außenseitermeinung vertritt, sollte man seine Aussagen auf überprüfbare Fakten und Studien aufbauen. Unterberger ist uns das bis jetzt schuldig geblieben. Angesichts der weltweiten Temperaturrekorde der vergangenen Monate und Jahre ist Unterbergers Kommentar einfach nur wunderlich.

  21. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    24. Juli 2010 13:51

    Zunächst, danke für die aktivierte Cookiespeicherung!

    "Nach langer Kälte und Nässe ist es heiß. Prompt taucht wieder das Gespenst Klimawandel auf. Dass gleichzeitig Südamerika den kältesten Winter seit Menschengedenken erlebt, wird von den Gespenster-Erfindern hingegen ignoriert."

    Das stimmt, nur behauptet das auch kein seriöser Wissenschafter!

    http://www.newscientist.com/blogs/shortsharpscience/2010/07/record-breaking-heat-does-not.html

  22. Rosi
    24. Juli 2010 13:33

    Zu KKP: Die Argumenationslinie, daß in Österreich immer mehr Trockenheit, Hitzewellen und Überschwemmungen kommen werden, und dann mehr Flüchtlinge, ist schon seltsam. Man würde doch meinen, die Leute ziehen sich in Gegenden zurück, wo das Klima gemäßigt ist, und bleibt, nicht dorthin, wo es - angeblich - schlechter wird.
    Zu AU: Ich sehe schon einen direkten Zusammenhang zwischen Aktionen der Menschen, und einem direkten Einfluß auf das Klima - einen einzigen - nämlich das Abholzen der Regenwälder.

  23. numerus clausel (kein Partner)
    24. Juli 2010 12:58

    Weshalb sollte der Meeresspiegel steigen? Das würde eventuell nur in geringstem Maße passieren, wenn tatsächlich alles Wasser, das derzeit in fester Form auf Landmassen zu finden ist, ohne Versickerung, Verdunstung tatsächlich in die Meere fließen würde. Dem ist jedoch nicht so.
    Dazu der übliche Schmäh: Um wieviel steigt der Meeresspiegel, wenn die Arktis vollständig schmelzen sollte?

  24. Reinhard (kein Partner)
    24. Juli 2010 12:56

    Es geht doch nur darum, aus Tatsachen ein Geschäft zu machen.

    Kann jemand den Klimawandel leugnen?
    Nein, natürlich nicht. Es gibt ihn, weil es ihn immer gab und immer geben wird. Ein Auf und Ab in einem fragilen System aus Sonneneinstrahlung, Verwirbelungen, Ausdünstungen und Verdunstung. Es gab immer mildere und kältere Perioden und es wird sie immer geben, denn Klima kann niemals statisch sein - dazu spielen zu viele Faktoren eine Rolle.

    Nimmt der Mensch Einfluss auf das Klima?
    Natürlich tut er es. Nur darf bezweifelt werden, dass es sich um den einen und einzigen entscheidenden Einfluss handelt. Wir wissen nicht mal, ob erwärmend, abkühlend oder einfach nur durcheinanderbringend. Fakt ist, dass selbst ein Kleinkind, das in die Adria pieselt, den Wasserstand der Weltmeere beeinflusst - aber in welcher Stärke ist ungewiss, und da spielt es keine Rolle, wenn jemand Computerprogramme berechnen lässt, wie viele Leute an jedem Tag in die Meere pieseln müssen um welche Flutkatastrophen auszulösen. Theoretisch lässt sich immer berechnen, dass wenn die chinesische Armee in Passau ihre Feldflaschen füllt, in Linz kein Wasser mehr die Donau runterkommt. Aber es gab schon Berechnungen, die uns für 2020 Permafrostboden im norddeutschen Tiefland, das gerade Temperaturen bis 38 Grad überstanden hat, prophezeit haben.
    Wenn eine Sekte den Weltuntergang oft genug fälschlich vorhergesagt hat, nimmt die Panik der Mitglieder mit jeder Ankündigung ab.

    Lässt sich ein Geschäft damit machen?
    Na und wie!!
    Beispiel: Das in Voitsberg in der Steiermark stehende Kraftwerk "ÖDK-III" wurde EU-gefördert stillgelegt und soll jetzt, umgerüstet von steirischer Braun- auf polnische Steinkohle, wieder in Betrieb genommen werden. Damit die Stilllegungsprämie nicht zurückgezahlt werden muss, wird es als Neu-Inbetriebnahme deklariert, und damit keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss, wird im selben Atemzug von einer Weiterführung des Betriebes geschwafelt. Lug und Betrug in jeder Richtung.
    Eine CO2-Schleuder der Extraklasse, abgesehen vom Transportaufwand für die Brennstoffe von Polen bis in die Steiermark (Rumpelpumpel über den Semmering...) - und warum?
    Weil Graz, jene mit "Umweltzonen", Einfahrverboten und Feinstaubschleichautobahn klimatechnisch vorreitende (oder eher vorschleimende) Stadt beschlossen hat, beim lieben Onkel Franky gleich vorauseilend hunderte seiner noch ungebauten Elektroautos zu ordern, wegen Klimaschutz und so, und wenn die Grazer Stadtwerke ein paar hundert Autobatterien zum Aufladen ans Netz hängen, muss man halt wählen - entweder man kauft bösen französischen Atomstrom oder man verseucht das Umland mit Feinstaub und CO2 unter dem Vorwand, CO2 und Feinstaub reduzieren zu wollen.
    Ein verlogenes Nullsummenspiel, wo sich die Grünschwarze Stadtregierung als Retter von Klima und Gesundheit feiern lassen kann, weil jetzt der Dreck nicht in Graz, sondern 25 km entfernt in die Luft gerotzt wird.

    Der Klimawandel ist keine Lüge, verlogen ist nur der Beschiss, den Politiker als Lobbyisten ihrer Freunde aus der Wirtschaft (im Falle ÖDK-III die SPÖ) mit den Leuten durchziehen. Und dieses Fehlen jeglichen Anflugs von Ehrlichkeit, dieses Herumschieben von Milliarden zum Vorteil der Freunderl, dieses Ausnutzen jeglicher sich bietender Gelegenheit zum Abzocken der Steuerzahler und Leistungsträger, ist das, was zum Kotzen ist. CO2-Zertifikate, Förderprogramme und regionale Maßnahmen haben nichts mit dem Klima zu tun als einzig und allein das Vorschieben eines Panikthemas für Geschäftemacherei. Und deshalb ist keine wirklich sachliche Diskussion möglich.

  25. H.F. (kein Partner)
    24. Juli 2010 12:32

    "Tatsache ist, dass die Theorie der globalen Erwärmung nur auf Computermodelle, nicht auf Experimente gestützt ist."

    No shit Sherlock? Naja vielleicht sollten wir ja ein konservatives Experiment starten. Wir geben einfach Vollgas. Kleinwagen, Fahrräder und Öffis werden verboten, jeder muss täglich mindestens eine Portion Kuhfleisch essen und alle Energie wird fortan aus Kohle gewonnen. Mal sehen ob wir das Klima beeinflussen können - gutes Experiment nicht?

    Hier zeigt sich wieder die völlige Ahnungslosigkeit des A.U.
    Natürlich stützt sich die Hypothese des Klimawandels nicht auf Experimente sondern auf Computermodelle. In deren Konstruktion sind allerdings bestimmt auch diverse Experimente eingeflossen.

    "Tatsache ist, dass an der Panikmache sehr viele extrem gut verdienen: Windrad-, Biomasse- und Solarpanel-Produzenten genauso wie Wissenschafter, die an den dick dotierten Erwärmungsstudien teilnehmen dürfen (wenn sie die erwünschte Meinung vertreten). "

    Ein brilliantes Argument Herr Unterberger! Tatsache ist auch, dass auch ohne Kimawandel diverse Menschen extrem gut verdienen (Ölindustrie, Automobilhersteller...). Was sagt uns das? Mit Technologie und Lobbying kann man Geld machen, wer hätte das gedacht?

    "Tatsache ist, dass die seriöse Wissenschaft zugibt, noch keineswegs den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität, minimalen Änderungen der Erddrehung, Wolkenbildung und Klima zu begreifen."

    Gut hingebogen Herr Unterberger. Wir verstehen auch nicht zu hundert Prozent wie ein Gehirn Informationen speichert und doch können wir beispielsweise Tumore entfernen oder psychische Krankheiten behandeln. Es wird auch in der seriösesten Wissenschaft immer Zusammenhänge geben die (noch) nicht erklärbar sind. Inwieweit das jetzt für oder gegen den Klimawandel spricht kann ich nicht erkennen.

    Lustig auch der Satz vom Winter in Südamerika. Vielleicht sollten Sie sich einmal den Unterschied zwischen Klima und Wetter ansehen. Aber wir können auch so argumentieren - die letzten Wochen war es verdammt heiss, folglich dürfte der Kimawandel schon voll da sein. So einfach gehts.

    Naja der übliche Unsinn als Wahrheit präsentiert, wer so argumentiert hat den Übertreibungen in nichts entgegenzusetzen. Die übliche "wir habens doch immer schon gewusst" Fraktion schreit natürlich begeistert mit.

    Das ganze wäre ein spannendes Thema wo für investigativen Journalismus viel zu gewinnen wäre. Leider läuft es in den meisten Fällen auf plumpe Leugnung oder kopflosen Alarmismus hinaus.

    • diko
      24. Juli 2010 15:39

      Bitte, was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima ? Oder was ist der Unterschied zwischen Menschen und Bevölkerung ?

    • H.F. (kein Partner)
      24. Juli 2010 16:12

      Ich hoffe, dass diese Fragen ein Scherz sind.

      Falls nicht würde ich dringend empfehlen eine Suchmaschine (beispielsweise Google) mit den Begriffen zu füttern oder in einem Lexikon nachzuschlagen.

    • Norbert Mühlhauser
      25. Juli 2010 00:10

      Sie scheinen den Unterschied zwischen Experimenten und Beobachtungen bzw Feldstudien nicht zu kennen. Ein Experiment ist eine Nachstellung naturwissenschaftlicher Vorgänge im Kleinen, die es erübrigen sollte, auf Beobachtungen des universalen Geschehens angewiesen zu sein.

      Ein Experiment wäre zB, ausgehend von der gemessen Wärmerückstrahlung der Erde, wie sie sich eindeutig nur nächtens messen lässt, zwei Glashäuser nebeneinanderzustellen, von denen eines dank diverser Dotierungen mit wärmestrahlenabsorbierenden Elementen genau soviel Wärmestrahlung zurückwirft wie die nächtliche Erdatmosphäre. Das zweite Glashaus hätte ganz normales Glas. Und dann eben den Temperaturunterschied messen. - Leider fällt auf, dass man sich um Experimente dieser Art eben nicht bemüht!

      Und dass Computer das ausspucken, was ihnen eingetrichtert wurde, dagegen verschließen Sie sich auch. Dabei kommt dem immense Bedeutung zu, wenn es darum geht, den Einfluss überhöhter Temperaturmessungen in der Nähe städtischer Besiedlungen zu neutralisieren. (Was auch tatsächlich versucht wird, aber im Ausmaß wohl immer eine Streitfrage ist).

      Und die Problematik der vulgärwissenschaftlichen Empirie, die von den Medien "gespielt" wird, verstehen Sie auch nicht. ZB wenn wahrheitswidrig behauptet wird, die Überschwemmungen der letzten Jahrzehnte wären die schlimmsten, nur weil gerade die Öffentlichkeit unter dem Eindruck eines solchen Katastrophe steht.

      Nicht Unterberger kündigt die Eiszeit an, weil es in Südamerike Kältespitzenwerte gibt - sondern vielmehr KKP & Co die Höllenglut auf Erden, weil wir gerade zwei Hitzephasen hinter uns hatten!

    • Norbert Mühlhauser
      25. Juli 2010 00:20

      Nachtrag/Präzisierung @ H.F. :

      "Zurückwerfen" ist natürlich nur umgangssprachlich zu verstehen, korrekt wäre "emittieren".

  26. Norbert Mühlhauser
    23. Juli 2010 22:02

    Über die Ignoranz:

    Niemand leugnet das Auf und Ab saisonaler Temperatur-Durchschnittswerte in Zyklen über Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Allerdings verweisen in solchen Debatten diejenigen, die an einen durch die Menschheit verursachten Beitrag zu derzeitigen Klimaschwankungen glauben, darauf, dass das Glas halb leer ist, wohingegen sich der Rest beeilt, darauf hinzuweisen, dass es vielmehr halb voll ist.

    Es hat noch kein Forscher gewagt zu verneinen, dass es früher nicht auch schon wärmer gewesen ist, in der politischen Arena scheinen freilich nicht wenige genau daran zu glauben.

    Wer jedoch auch nur ein wenig Interesse für das Thema aufzubringen vermag, dem müsste doch schon aufgefallen sein, dass immer wieder Berichte über Holzwuchsrelikte, die sich zurückziehende Gletscher freigeben, auftauchen.

    Im Wissen um diese einst häufigeren Berichte, die scheinbar in Vergessenheit geraten sollen, habe ich mich der Mühe einer Internet-Recherche unterzogen und bin sehr rasch auf folgende Befunde qualifizierter Glaziologen gestossen:

    www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/klimawandel-und-die-gletscher-in-den-oesterreichischen-alpen-als-zeitzeugen

    web.ethlife.ethz.ch/articles/tages/gruenealpen.html

  27. Norbert Mühlhauser
    23. Juli 2010 21:59

    @ KKP:

    Treibhausgase können die Hitze der Sonne nicht festhalten, weil sie zu 50 % in den Weltraum abstrahlen und die restlichen 50 % als Wärmestrahlen bald wiederum die Atmosphäre erreichen, mit dem einleitend beschriebenen Ergebnis.

    Die phasenbedingte Verzögerung der Abstrahlung ist der einzige erwärmungsbedingte Effekt, kann aber nur minimal sein. Niemals kann Sonnenstrahlung als kosmische Wärmezufuhr durch Treibhausgase auf der Erde "gefangen" gehalten werden!

  28. FranzAnton
    23. Juli 2010 20:37

    Liebe Interessierte!
    Zumeist trifft Dr.Unterberger punktgenau meine Meinung mit seinen Kommentaren; hinsichtlich Klimawandel aber überhaupt nicht. Zweifel an der fortschreitenden Erwärmung - Stichworte Gletscher, Grönlandeis, sommers freie Nordostpassage, etc. sind starke Hinweise, neben den Eis - Bohrkernen mit gespeichertem CO2, welche mit den jeweils herrschenden Temperaturen korrelieren. Nicht völlig gesichert erscheinen CO2 samt Methan als Hauptursachen, die Wahrscheinlichkeit hiefür dürfte aber doch groß sein.
    Insbesondere aber sind dies nicht die einzigen Gründe für eine anzustrebende Abkehr von der Ölwirtschschaft; denken wir nur an die aktuellen Meeresverseuchungen im Golf v. Mexiko an Land fallen die Ölkontaminationen nicht so auf.
    Ferner sind die leicht erschließbaren Ölfelder bereits ziemlich geleert, es müssen teurere, energieaufwändigere, gefährlichere (s.o.) Bohrungen niedergebracht werden; mit dem zunehmenden Energiehunger, namentlich der unterentwickelten Länder, steigen die Preise, Kriege werden um's Öl geführt, usf.
    Denkt man darüber hinaus noch an den praktischen Wirkungsgrad von Wärmekraftmaschinen, kommt einem das Grausen; die allerbesten (Carnot, schau oba) KFZ-Motoren (BMW) entziehen dem Energieinhalt des Treibstoffes gerade einmal 26 %, der Rest geht als Wärme, vermischt mit Dreck, in unsere Atmosphäre vermutlich verschätze ich mich kaum, wenn ich den tatsächlich i.d. Praxis erreichbaren Wirkungsgrad von Automotoren bei 10 % ansetze, unfaßbar, das.

    Und weiters: Irgenwann einmal, möglicher Weise früher denn später, werden die wirtschaftlich förderbaren Ölquellen erschöpft sein; sollen wir darauf warten, und "an die Wand fahren"?

    Es wäre also äußerst weise, sich zeitgerecht um die Nutzbarmachung anderer Energiequellen umzusehen, und da liegt eben die Solarenergie auf der Hand. Nicht nur sauber ist sie, sondern auch ziemlich demokratisch verteilt, weil für nahezu alle bewohnbaren Regionen möglich, und dazu noch in den unbewohnbaren Wüstengebieten, Stichwort Sahara.

    Ich bin daher grundsätzlich für die Förderung von Fotovoltaik; grundsätzlich soll heißen, unter bestimmten Bedingungen, weil des Steuerzahler's (oder des Stromkunden, der selber keine Photovoltaikanlage besitzt) Geld nur effizientest eingesetzt werden darf; schlechten, nicht zukunftweisenden Fotovoltaikzellen darf kein gutes Geld nachgeworfen werden. Zu beachten wären also verschiedene Parameter; mir als Laien fallen ein: die wahrscheinliche wirtschaftliche Rentabilität bei Massenproduktion sowie die künftige, hinreichende Verfügbarkeit der einzusetzenden Rohstoffe; Fachexperten werden weitere Kriterien hinsichtlich Nachhaltigkeit ins Treffen führen können.
    Eine Fallfrist, bis zu welcher wirtschaftliche Rentabilität erreicht werden muß, und die Förderungen jedenfalls enden, wäre festzulegen.
    Gerade heute erhielt ich per mail von Photovoltaik Austria ein Ersuchen um Unterstützung (siehe homepage: www.sonnenzukunft.at), und fände solches überlegenswert, nicht zuletzt, weil damit ein kleines Splitterchen Direkte Demokratie, auf welche ich f.d. Zukunft sehr hoffe, umgesetzt wird.

    • Norbert Mühlhauser
      23. Juli 2010 22:23

      Ich unterstütze die Photovoltaik ohnehin als Steuerzahler, ohne gefragt zu werden.

      Für viel effizientere Wüsten-Sonnenkraftwerke bin ich schon, auch die USA sollten das in Nevada machen.

    • Norbert Mühlhauser
      23. Juli 2010 23:11

      Nachtrag:

      Ich unterstütze die Photovoltaik auch als Stromenergie-Konsument, da das EVU mit einem obligatorischen Ökostrom-Anteil liefern muss. - Natürlich ohne als Konsument diesbezüglich gefragt zu werden.

  29. brechstange
    23. Juli 2010 18:11

    Es ist mehr als bezeichnend, dass für einen aufhetzerischen Film der FRIEDENsnobelpreis (Al Gore) vergeben wird. Will da jemand Krieg?

  30. RR Prof. Reinhard Horner
    23. Juli 2010 16:37

    reinhard.horner@chello.at

    Segnungen und Handlungen in einem zukunftstauglichen kulturellen Klima

    Wir wissen immer mehr darüber, welche dramatischen Wandlungen unsere Erde im Laufe ihrer doch schon längeren Geschichte durchgemacht hat. Beileibe nicht nur, aber auch wesentliche klimatische Veränderungen. Perioden gigantischer Umwälzungen haben mit ruhigeren Entwicklungsphasen abgewechselt. Die hierfür wirksamen rein natürlichen Ursachen sind keineswegs zu einem Ende gelangt.

    Bezüglich des Naturgeschehens steht der Mensch vor diesen beiden Fragen:
    1. was er hiervon für die Zukunft erkennen kann und
    2. was er dabei lebensförderlich einzugreifen vermag.

    Noch drängender sind die Fragen danach, was der Mensch in seiner rasant wachsenden Menge und in seiner Lebensweise an Veränderungen (auf) der Erde herbeiführt:
    * an Kultivierung, Mehrung und Verbesserung der Ressourcen,
    * an Nutzung, Ausschöpfung der Ressourcen, oft ihrer kurzgriffigen Ausbeutung,
    * an Zerstörung einschließlich Vermüllung der Ressourcen,
    * an technischen Eingriffen in natürliche Prozesse;
    * an Folgewirkungen des menschlichen Handelns und Unterlassens für die natürlichen Entwicklungen etc.

    Dass der Mensch – vor allem in seiner jüngsten Geschichte – die Erde auch dramatisch lebensgefährdend verändert, braucht nicht viele Beispiele, nicht bloß CO2. Vgl. Bevölkerungswachstum in den 5 Welten, Lebenserwartung, fossile Energieträger, Wasserbewirtschaftung, industrielle Landwirtschaft und Viehzucht, Meere, Regenwälder, Verletzlichkeit der Atmosphäre etc.

    Wie viele Menschen trägt die Erde, in welcher Qualität und auf welche Dauer? Mit welchem qualitativen und quantitativen Wachstum?

    Dass uns unsere Erde mit vielen und großen Segnungen für das Leben und seine Entfaltung versorgt, darauf dürfen wir bauen. Aber nicht unbegrenzt. Die Segnungen sind vor allem nicht grenzenlos erneuerungsfähig.

    KKP: „Es kann nicht genug getan werden.“ / AU: „Erwärmung wäre ein Segen.“

    Zur Feststellung von Frau KKP: „Es kann nicht genug getan werden“, ist hinzuzufügen, dass es nicht auf die Menge des Tuns, sondern auf die Suche nach dem qualitativ und quantitativ zutreffenden Tun ankommt.

    Herr AU verbaut sich die Argumentation durch Beschimpfungen wie „Gespenster-Erfinder“, „Panikmache“ etc. Den Vorteil einer Erderwärmung „für die Ernährung der Welt“ in Kanada, Skandinavien und Russland dürfte er selbst nicht allzu ernst meinen. Falsche Handlungszwänge lediglich bei der Anwendung von Techniken der erneuerbaren Energie, bei der Käuflichkeit bezichtigten Wissenschaftern und bei ökologisch orientierter Steuerpolitik zu suchen, zielt weit daneben.

    Wo die beiden Kontrahenten aufhören, beginnt eigentlich erst das Denken und Handeln für die konkreten Herausforderungen, das wir unseren Nachfahren gegenüber verantworten können. Es lohnt sich, unseren Handlungsbedarf konkret und umfassend zu erarbeiten. Die Erforschung der Naturprozesses und ihrer menschlichen Bezüge sollten wir nicht durch Beharren auf kurzgreifenden, oft emotionell gesteuerten Meinungen behindern lassen.

    • Norbert Mühlhauser
      23. Juli 2010 21:41

      Sie vergessen, dass die Befürworter einer Weltregierung, die Klimaängste zu diesem Zwecke schüren, eine lange Tradition der Rufmordkampagnen haben, _ohne_ dabei sich überhaupt sachlich mit dem der Korruption bzw Konzernbestochenheit bezichtigten "Watschenmann" auseinandersetzen. Das begann schon in den 70ern, als ein gewisser Singer als einer der Ersten den Treibhausthesen entgegen trat. Der Mann wurde in den Dreck gezogen, weil er sein Fachwissen einem Naheverhältnis zur Industrie verdankte.

      Insofern ist es keine disqualifizierende Beschimpfung, auf die "wirtschaftlichen" Interessen der Klimakatastrofffen-Befürworter hinzuweisen. Und selbst wenn damit einigen Forschern Unrecht getan wird, entwertet dies noch lange nicht alle übrigen Überlegungen/Einwände Unterbergers.

  31. SuPa
    23. Juli 2010 15:56

    Herrlich, Andreas Unterberger kann wieder über sein Lieblingsthema "Klimawandel" schreiben! Auch wenn er hundert Mal erwähnt, dass es vor zig-tausend Jahren schon einmal wärmer auf diesem Globus war, kann er die derzeit sichtbaren Fakten nicht verleugnen. Nur ein Beispiel:
    Die Gletschermassen des Himalayagebirges sind - ebenso wie bei uns in den Alpen - in den vergangenen Jahren stark geschrumpft. Dies hat schon jetzt einen bedeutenden Einfluss auf die Wasserführung der großen asiatischen Wasserläufe Indus, Ganges, Brahmaputra und Jangtsekiang, wo hunderte Millionen Menschen leben. Wenn dort einmal dass Gleichgewicht völlig aus dem Lot kommt, dann gibt es Probleme und wieder Probleme, welche den ganzen Globus erfassen werden.
    SS-Leute *) sehen in der globalen Erwärmung nur Vorteile, wie z.B. künftigen Getreideanbau in der - dann ehemaligen - Tundra von Sibirien. Diese Leute denken nur an heute und sagen auch immer: wenn es wirklich einmal schlimm wird, dann werden wir sicher ein Mittel zum gegensteuern finden.
    *) SS = Schwachsinn

    • diko
      23. Juli 2010 18:29

      Es ist sicher nicht das Lieblingsthema des Dr. Unterberger sondern eher die Lieblingseinblödung der globalen Schutzgeld Erfindern wie z.B. das der CO2 neutralen Flüge, usw. Dass die Gletschermassen des Dachsteins z.B. jetzt Makierungen aus den 30'er Jahren und Hilfsfundamente zum Bau der Seilbahn frei gaben, im 13. Jahrhundert das Dachsteinplateau almbewirtschaftet war, sind Fakten mit deren Einfluss auf 4.000 Jahre Hallstattkultur und Hallstättersee sich SuPa vertraut machen könnte bevor er mit globalem, grünen Propaganda Schwachsinn hier sich kundtut.

    • SuPa
      23. Juli 2010 19:53

      Schlecht recherchiert, lieber diko. Wenn Sie Fotos von unseren Gletschern von 1900 mit 2010 vergleichen, dann sehen Sie, dass auch am Dachstein massive Gletscherzungenrückzüge zu verzeichnen waren. Ich empfehle Ihnen, diesbezüglich mit dem Österreichischen Alpenverein Kontakt aufzunehmen.
      Damit hier aber kein Missverständnis entsteht, ich bin kein Fan von Frau KKP. Aber alle Warnungen von Gore & Co nur im Zusammenhang mit dem CO2-Handel, Geschäften von Greenpeace et al., Windradproduzenten (auch ein Steckenpferd von AU!) zu sehen, ist ebenfalls Stumpfsinn. Und warum eine weitere Erderwärmung für alle ein Segen sein soll, muss uns Skeptikern AU noch mit vielen Behauptungen glaubhaft machen. Auch in akademischen Kreisen gibt es immer Gutachten und Gegengutachten, unterschiedliche, z.T. gegensätzliche Computermodelle und Hypothesen für die Zukunft, wobei die Realität dann ganz anders aussieht. Bedenklich wird es, wenn beide Seiten sich immer nur die für ihre Meinung vorteilhaften Erkenntnisse herauspicken und das andere ignorieren. So ist es auch in den heutigen SN (Salzburger Nachrichten) wieder einmal geschehen.
      Da ist es schon besser, vorsichtig statt leichtfertig zu handeln.
      Ihre
      SuPa

    • Norbert Mühlhauser
      23. Juli 2010 22:04

      @ SuPa:

      Verweise auf meinen Beitrag oben,

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/07/sn-kontroverse-klimawandel/#comment-68420

      Die zurückziehenden Gletscher geben Holzwuchsrelikte frei, die Gletscher waren also schon einmal kleiner!

    • SuPa
      24. Juli 2010 09:13

      Norbert Mühlhauser:
      auch in Kohlebergwerken (bes. bei Braunkohle) findet man noch Baumreste!
      Als Gegner aller Kritik an menschlich gemachter Klimabeeinflussung - wie diese auch auf Ihrer eigenen homepage klar ausgedrückt wird - sollten Sie aber doch anerkennen, dass erst ab 1850 durch die starke Industrialisierung sowie der enormen Bevölkerungszunahme keine Vergleiche mit früheren Jahrhunderten zulässig sind.
      Warum sind Sie auch gegen alle alternativen Methoden der Stromproduktion sowie der damit verbundenen Subventionierung beim Stromverbrauch? Sie könnten doch einen Teil der von Ihnen verfügbaren Grund- bzw. Dachfächen mit Fotovoltaikelementen versehen und so Ihren Stromeigenbedarf decken und ggfs. zusätzlich monatlich von der EVN Geld kassieren? Damit brauchen Sie auch nicht mehr die wenigen Euros pro Jahr für Subvention bezahlen.

    • Norbert Mühlhauser
      24. Juli 2010 11:08

      @ Supa:

      Auch in der Zeit ab 1850 gab es ein Auf und Ab, so dass man anfang der 70er Jahre sogar eine bevorstehende Eiszeit befürchtete.

      Im Übrigen hätte ich nichts gegen Sonnenkraftwerke, siehe dazu mein Beitrag hier unter:

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/07/sn-kontroverse-klimawandel/#comment-68426

      Und was die Solarpanele auf Ferienhäusern anlangt, bezweifle ich, ob sich das für mich als auch für die Gesamtwirtschaft auszahlt - und dies trotz (angenommen) einmaligen Zuschuss für den Kauf der Photovoltaik-Panele und trotz der künstlich angehobenen Abnahme-/Einspeispreise. Klar ist, dass diese Stromerzeugung derzeit nur ein kleiner Beitrag zur Stromversorgung sein kann, gerade im Winter sind Gebiete häufig den ganzen Tag durch Hochnebel sonnenlos, und bei mehr Photovoltaik wird es bei Sonnenschein überall in Europa Überschussstrom geben, den zeitpunktbezogen niemand braucht, der aber von der Allgemeinheit, also dem Steuerzahler, erhöht vergütet wird. Das wäre volkswirtschaftlicher Nonsens.

    • SuPa
      24. Juli 2010 16:09

      Norbert Mühlhauser:
      Vereinfacht gesagt, verhält es sich mit den sog. Einspeisetarifen von privaten Stromerzeugern (Fotovoltaik, Biogas, Windrädern Kleinwasserturbinen usw.) so:
      Sie erzeugen z.B. pro Tag 30 KW Strom (entsprechend weniger bei bedecktem Himmel, nichts bei Schnee am Dach und in der Nacht!). davon verbrauchen Sie selbst 15 KW, also kauft Ihnen das EVU die Differenz zum "normalen" Stromtarif von z.B. € 0,10/KW (= der übliche von Ihnen bezahlte Tarif) ab. Einen weiteren Vorteil haben Sie deshalb, weil Sie für die selbst verbrauchten 15 KW eigentlich ca. das Doppelte sparen, da ja die "Leitungskosten inkl. div. Zuschlägen" usw. (siehe kompliziert aufgeschlüsselte Stromrechnungen) noch einmal ca. € 0,10 kosten würden. In NÖ rechnet man mit ca. 1.000 KWh an Stromerzeugung pro 1 m2 Fotovoltaikfläche.
      In der Amortisationskalkulation muss man natürlich die Anschaffung sowie einmaligen Zuschuss von Bund/Land/Gemeinde berücksichtigen, so kann es über 10 Jahre dauern, bis so eine Anlage regelmässigen Gewinn abwirft. Wer also untertags relativ viel Strom verbraucht, für den ist der break-even-point eben viel früher als bei den "reinen Stromlieferanten" (wie ein nur sporadisch benutztes Ferienhaus) erreicht.
      Ihre SuPa

    • Norbert Mühlhauser
      24. Juli 2010 22:40

      @ Supa 1609 :

      Vielen Dank für die interessanten Informationen.

      Sie ändern aber nichts daran, dass ein Großteil der 1.000 KW/h pro m2 Fläche in der warmen Jahreshälfte anfällt, wodurch es gerade in Zeiten eines doch eher geringeren Strombedarfes zu einem landes- oder gar europaweit extrem hohen Einspeisstrom kommen kann; was gesamtwirtschaftlich nicht gerade optimal ist, weil dieser Anfall nicht verwertet werden kann, obwohl er vergütet werden muss.

    • SuPa
      25. Juli 2010 15:36

      Norbert Mühlhauser:
      Auch im Winter gibt es - sogar bei bedecktem Himmel - tagsüber Strom aus Fotovoltaik. Theoretisch könnte man diesen individuell auch schon speichern, in der Praxis wird dies aber kaum gemacht (Kosten für Akkus!). Überschussstrom wird entweder exportiert, oder das eben schnellanlaufende Gaskraftwerke dann ersetzt werden und schliesslich werden dazu in Speicherkraftwerken das Wasser vom unteren Stausee in den obern gepumpt. So verwertet man im Sommer auch den Nachtstrom aus den Donaukraftwerken.
      Sie haben natürlich recht: wenn ganz Österreich mit solchen Fotovoltaikanlagen "verschandelt" wird, dann hätten wir ein Problem. Aber eine Zukunftsidee: stellen Sie sich vor, Sie fahren morgens zur Arbeit, während des Tages wird Ihr E-Auto (nicht die Mercedes-E-Klasse :-)) aufgeladen und abends gehts wieder nach Hause. Wäre dies so schlecht?
      Ihre SuPa

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. Juli 2010 17:50

      Und im Winter montier ich mir dann ein Windradl auf's Auto. Wenn einmal der Wind nicht weht, dann brauch ich ja nur schneller zu fahren, damit sich das Radl dreht.

  32. Brigitte Imb
    23. Juli 2010 15:52

    Ja, gewisse Logen dieser Welt benötigen einfach mehr Geld, da läßt man sich dann schon was einfallen dafür.
    Es soll der der gewöhnliche Mensch, der laut einer Studie ( http://oesterreich.orf.at/stories/458051/ - 210 Tage arbeiten für Steuern ) ohnehin "nur" 210 Tage im Jahr für Abgaben schuftet, einen weiteren "Anreiz" spüren um die Welt auch sicher retten zu wollen, indem er ein bißchen mehr seines sauer verdienten Geldes an politische Institutionen per Unfreiwilligkeit abgibt.

    Natürlich, die Klimaretter hätten viele Pläne und Versorgungsposten würden auch einer enormen Steigerung zugeführt werden können, man bedenke nur die Millionen Klimaflüchtlinge und die damit verbundene Administration. Für Linke eine Freude wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Und erst die Erfolgsstorries dieser Rettung - wie dekadent gelänge es wohl den zuständigen Politikern diese Märchen in der medialen Vielfalt unterzubringen.

    Die GrünInnen u. LinkInnen erführen eine wahre Freude ob des gelungenen Erfoges, den der Geldbeschaffung, sonst sähe ich keinen. Ein wahrlich unendlich scheinendes Betätigungsfeld, Klimaübertritte müßten dann ja auch ausspioniert u. überwacht werden....und wieder soviele neue Posten zur "sozialklimagrechten" Knechtung der Plebejer.

    Die Klimalüge scheint ein probates Mittel zu sein, die ungebildete Menschheit in Angst u. Schrecken zu versetzen. Fiktive Szenarien werden publiziert, die die wenigsten hinterfragen, die Beweisbarkeit ist nicht gegeben und seriöse wissenschaftliche Arbeiten werden mit Hartnäckigkeit der Medien so lange als möglich verhindert.

    Umweltschutz JA, Klimahysterie NEIN!

  33. Erich Bauer
    23. Juli 2010 15:36

    "...Alle erdenklichen Maßnahmen dagegen müssen ergriffen und notfalls entwickelt werden..."

    Es steht 100%ig fest, daß diese Erde, mitsamt seinem Universum irgendwann zum Ende der Geschichte gelangt. Schlage daher die Entwicklung von interstellaren Raumschiffen vor. Natürlich nur unter Berücksichtigung aller erdenklichen Sicherheits- und Umweltvorschriften...

    • Paige
      23. Juli 2010 15:46

      Genau, nicht, dass Abgase von so einem Schiff auch noch das ganze Universum verpesten.. :-)

    • Genericon
      23. Juli 2010 18:23

      ....was im Vakuum ja so leicht passiert..;-)

    • Paige
      23. Juli 2010 22:21

      Ich schau mir grad Spaceballs auf RTL an... ;-)

    • Norbert Mühlhauser
      24. Juli 2010 00:33

      Davor sollte man allerdings sicherstellen, dass nicht ein erzürnter Gott einen 100 Km großer Brocken auf unsere Erde schleudert, weil sonst die Bauphase solcher Schiffe in bedenkliche Nähe des Sonnentodes geraten könnte :-)

      Ich mein ja nur, das wäre doch was Sinnvolleres als diese ständigen Treibhausängste ...

  34. Freier Benutzername
    23. Juli 2010 15:26

    Daß die Tendenz in der allgemeinen CO2-Panik scheinbar wieder in Richtung Kernkraft geht, empfinde ich als besonders interessant. So gesehen entbehrt die Verknüpfung von AKWs und Klimawandel durch Frau Krawagna-Pfeifer nicht einer gewissen Ironie.

  35. Paige
    23. Juli 2010 15:18

    Also.. bravo Unterberger, das war mal wieder extrem gut gebrüllt. Mehr als drei Sterne für Unti :-)

  36. Celian
    23. Juli 2010 15:15

    Der Vergleich mit dem Atomkraftwerk ist aber schon unpassend!
    Dass ein Atomkraftwerk kein Kinderspielzeug ist, hat man auch schon vor dem Tschernobyl-Unfall gewusst. Und auch nachdem im vollem Ausmaß die Auswirkungen der Verstrahlung bekannt wurde, und der Meiler im Sarkophag eingemauert wurde, hat man weiter munter AKWs gebaut. Nona, der Strom kommt ja nicht aus der Steckdose. Niemand hat umgedacht. Man ist nur vorsichtiger geworden.
    So wie Katharina Krawagna-Pfeifer gedacht, würde ein kleiner Bub nie wieder auf einen Baum kraxeln, wenn er da runter gefallen ist, er wird halt beim nächsten Mal vorsichtiger sein. Wenn die Menschheit so vorgegangen wäre, wie Katharina Krawagna-Pfeifer es empfiehlt, würden wir alle allerdings noch auf den Bäumen hocken.

    Und was hat das alles mit dem Klimawandel zu tun? Der Klimawandel ist ein langsam schleichender Prozess, für den niemand was kann, der einfach passiert. Das ist weder eine Katastrophe wie der GAU eines AKWs noch können wir ihn stoppen. Wir können ihn nur erforschen und uns danach richten.

  37. Axel L.
    23. Juli 2010 14:45

    Unabhängig davon, ob nun durch menschlisches Handeln das Klima
    verändert wird oder nicht: Es geht um die Verantwortung für die
    Schöpfung und darum diese für kommendene Generationen in einer Weise
    zu hinterlassen, die auch diesen Menschen Möglichkeiten schafft. Und
    das ist unabhängig davon zu betrachten, ob nun das Klima wärmer oder
    kälter wird. Es ist auch unabhängig davon, ob ein menschlich
    beeinflußter Klimawandel überhaupt stattfindet.

    Vielmehr tragen wird Verantwortung dafür, daß die Ressourcen
    effizient und schonend eingesetzt werden.

    Ich errinnere an den saueren Regen der frühen 80er Jahre. Damals gab
    es ganz ähnliche Diskussionen und es wurden Szenarien gezeichnet,
    wonach wir nun in einer kahlen Steppe leben müßten. Zum Glück ist
    es, von einzelnen Flächen im Erzgebirge abgesehen, nicht dazu
    gekommen, dennoch waren die schwarzen Prohezeiungen wichtig und
    heilsam - denn es wurde ein bewußterer Umgang mit dem Wald erreicht.

    Auch die Diskussion der globalen Erwärmung und den damit verbundenen
    nostradamischen Prognosen muß als Chance gesehen werden. In diesem
    Sinne hat meine Stimme diesmal Frau Dr. Krawagna-Pfeifer.

  38. P. Weiser
    23. Juli 2010 14:44

    Wenn etwas so bedrohlich wirkt, wie die Weissagungen von
    Kassandra-Pfeiffer, dann muss es sich dabei ja zwangsläufig um Fakten
    handeln. Fakten, die halt erst in der Zukunft eintreten, aber
    sicherlich Fakten.

    Der Beweis für diese Fakten: ehschowissen - die Prognosen!

    Ich bin zwar durchaus der Meinung, dass es höchste Zeit ist
    planerischer mit den Ressourcen umzugehen, die dieser von der
    Menschheit befallene Planet zu bieten hat, wenn aber schon die
    Ansätze falsch sind, wie sollen denn dann die darauf gefundenen
    Lösungen zum Ziel führen?

    • Norbert Mühlhauser
      23. Juli 2010 20:41

      Das Recycling wird ohnehin fortlaufend optimiert. (- wogegen auch nichts zu sagen ist)

  39. Norman Bates
    23. Juli 2010 14:21

    Nur so ein Gedankenexperiment.

    Was würde passieren, wenn die linkslinken, PC-korrekten, gender- und
    diversity-affinen Gutmenschen (wie Frau Krawagna-Pfeifer) ohne
    jegliche Opposition regieren könnten, wie Sie wollen?

    Finden wir uns dann im Kommunismus wieder?

    • Paige
      23. Juli 2010 14:25

      Manchmal wünsche ich mir das sogar, damit es schneller geht und wir
      mit dem Wiederaufbau beginnen können...

  40. Markus Theiner
    23. Juli 2010 14:17

    Manche Dinge zu leugnen ist Unsinn. Das gilt aber nur für jene Dinge,
    die entsprechend mit Fakten und Argumenten unterlegt sind, die man
    nicht entkräften kann.
    Wer sich also darauf beruft es wäre Unsinn etwas zu leugnen sollte
    die entsprechenden Fakten und Argumente bringen. Das tut KKP aber
    natürlich nicht. Sie bringt die angeblichen Folgen des Klimawandels
    vor, nicht Beweise für seine Existenz.

    Genauso gut könnte man auf die Frage nach der Existenz Gottes
    antworten wie heiß es in der Hölle ist.

    • Celian
      23. Juli 2010 14:34

      Dass es einen Klimawandel gibt,kann man als erwiesen annehmen. Dass
      der Mensch darauf einen Einfluss hat, ist deshalb aber noch lange
      nicht ausgemacht.

      Der Meeresspiegel ist gestiegen - Fakt
      Die Gletscher sind geschmolzen, die Polkappen tun das auch... Fakt
      Die Temperaturen sind in den letzten 100 Jahren gestiegen – Fakt
      In den letzten 10 Jahren gefallen – ist aber auch Fakt

      Die Temperaturen waren in den letzten Jahrmillionen seit Bestehen der
      Erde nie konstant. Und nie hat man dem Menschen dafür die
      Verantwortung gegeben.
      Worin aber der Einfluss des Menschen am Klimawandel liegen soll, ist
      nicht nachweisbar.

      Vermessen ist es zu behaupten, dass der Mensch auf den Klimawandel
      Einfluss hat und noch vermessener ist es, wenn man glaubt, den
      Klimawandel stoppen zu können.

      So vermessen können nur Menschen sein, die auch daran glauben, die
      Wirtschaft durch eine zentral gesteuerte Planwirtschaft ersetzen zu
      können. Es nicht verwunderlich, dass Linke genauso an den durch den
      Menschen verursachten Klimawandel glauben wie an den Sozialismus.
      Beides entsteht aus der selben Wurzel naiver, sich selbst
      überschätzender Selbstgefälligkeit.

  41. Celian
    23. Juli 2010 13:53

    2006 haben die United Nations, diese großehrwürdige Institution,
    noch vor einem Flüchtlingsstrom von 50 Millionen gewarnt bis zum Jahr
    2010. Passiert ist – nix.

    Der Inselstaat Tuvalu hat ein Abkommen mit Neuseeland getroffen, das
    die 11 600 Einwohner aufnehmen will, wenn es brenzlig wird und die
    Inseln im Meer versinken. Aufgrund neuester Untersuchungen wird’s
    dazu kaum kommen, die Inseln wachsen auf ihrem Korallenschutt
    gleichzeitig mit dem Steigen des Meeresspiegels mit – das taten sie
    zumindest die letzten 50 Jahre seit dem man Luftaufnahmen hat.

    Wer dauernd nur den Teufel an die Wand malt, so wie die
    Klimawandel-Kassandras, riskiert, dass die Menschen den Glauben daran
    verlieren.

    Um diesem Klimaskeptizismus zu begegnen, haben die
    Klimawandel-Gläubigen Folgendes beschlossen:
    - Der Begriff Skepsis ist positiv besetzt, deshalb müsse man den
    Begriff schleunigst abschaffen.

    - nächstes Wort „Klimadebatte“: Der Klimawandel ist aber
    wissenschaftlich bewiesener Fakt. Eine These, die so formuliert in der
    Tat unstrittig ist, was aber auf die Verantwortung des Menschen für
    diesen Wandel eben nicht zutrifft.

    - überhaupt seien die Medien schuld, da sie den Klimawandel
    verharmlosten.

    Das ist kein Spaß. Soviel dazu, wie Klimakämpfer mit Kritik
    umgehen. Sie fordern noch mehr Gehirnwäsche.

    http://www.welt.de/die-welt/politik/article8203619/Allein-unter-Klimakaempfern.html

  42. sauna-echo
    23. Juli 2010 13:47

    Wenn der Klimawandel kommt, so muss man sich in Europa weniger vor den
    Folgen bei uns, als vor Millionen Migranten fürchten, die aus den
    übervölkerten Staaten dann vor dem Hunger zu uns flüchten werden.
    Die extrem hohen Geburtenraten in vielen Staaten sind also das
    Hauptproblem und auch eine der Hauptursachen für die vermehrte CO2
    Produktion.

  43. Josef Maierhofer
    23. Juli 2010 13:46

    Der Juli war heiss in diesem Jahr.

    Der Juni war kalt in diesem Jahr.

    Der Glaube an die globale Erwärmung, an den Treihauseffekt schafft
    für die Prediger Geldquellen. Alle zugeführte Wärme von der Sonne
    wird im Mittel wieder abgeführt und zusätzlich die fossile
    Heizenergie, die wir in den Weltraum blasen.

    Die Österreicher können nicht mehr Schifahren, weil es immer
    wärmer wird. Darum haben wir im Schi-Weltcup so schlecht
    abgeschnitten.

    Von Zeit zu Zeit habe ich sogar in Wien Winter erlebt mit 1/2 Meter
    Schnee auf der Strasse.

    Zeichnen wir doch endlich das Wetter auf, über das wir nicht mehr
    Daten haben als etwa die letzten 200 Jahre !

    Die Meere steigen. Noch ist kein Urlaub in Caorle ins Wasser
    gefallen.

    Vielleicht sollten wir die Klimagläubigen ans Meer verfrachten zum
    Messen des Meeresspiegels, nicht der Wellen. Liegt Wien jetzt schon
    172 m über dem Meer oder nur noch 170m ?? Wäre Zeit, den
    Hochwasserschutz zu erhöhen.

    Ich halte diese Klimaerwärmungsdiskussion für überflüssig, nicht
    aber die Diskussion über die Umweltverschmutzung und die Massnahmen
    für Recycling, das wir der Natur nachempfinden sollten.

  44. Graf Berge von Grips
    23. Juli 2010 13:14

    Ihre Kommentare, Frau Krawagner-Pfeifer
    zeugen nur von indoktriniertem Übereifer!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung