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Die Freiheit beginnt heute (und endet bald wieder)

Bis zum heutigen Tag hat uns der Staat mit all seiner Macht - die bis zum Einsatz der Polizei reichen kann - jeden Cent abgenommen, den wir bisher verdient haben. Erst ab heute gehört das von uns verdiente Geld auch wirklich uns. Früher hat man das Raub genannt (auch dann, wenn die Räuber vorgaben, es für einen guten Zweck zu tun).

Daher dürfen die Österreicher heute - so wie es schon in anderen Ländern üblich ist - heute den Tax Freedom Day "feiern". Als Symbol, dass wir endlich frei sind.

Gewiss kann man jetzt lange streiten, ob die Berechnung des Tax Freedom Day wirklich korrekt auf den heutigen Tag fällt. Ist er später? Ist er früher? Muss man nicht die neu gemachten Schulden ebenfalls berücksichtigen?

Das ist aber letztlich eine unbedeutende Frage angesichts der Tatsache, dass wir im kommenden Jahr diesen Tag zweifellos noch viel später begehen dürfen. Nach welcher Methode immer der Tag berechnet wird. Denn nach den Wiener Wahlen kommt eine gewaltige Steuererhöhungs- und Abgabenlawine auf uns zu, die alles Bisherige noch in den Schatten stellen wird.

Und nur sehr Naive glauben der Regierungspropaganda, dass es nur die "Reichen" treffen wird. In Wahrheit werden wir alle unter den Folgen einer Bankensteuer leiden müssen (die von den zahllosen diskutierten Steuererhöhungsplänen am sichersten ist), um nur eine zu nennen. Und nur doppelt Naive lachen die Regierungspropagandisten nicht aus, wenn sie davon reden, dass lediglich "die an der Krise Schuldigen" zahlen werden.

Oder will die Regierung etwa gar den Vereinigten Staaten einen Steuerbescheid zusenden? Oder der Lehman-Bank? Oder der US-Notenbank Fed? Oder den ebenfalls bis über beide Ohren verschuldeten europäischen Regierungen? Wenn sie das nicht kann, möge sie uns bitte mit dem Geschwätz verschonen.

Aber tut die Regierung nicht viel Gutes mit dem Geld? Nun, niemand sagt, dass die Minister das Geld für ihre privaten Zwecke stehlen. Aber sie setzen es in allen Gebieten, wo sie angeblich oder wirklich Gutes tun, viel ineffizienter ein, als wenn wir selbst damit unsere Schulen, Alters- oder Gesundheitsverorgung organisieren würden. Denn wenn das Geld den Umweg über den Staat nimmt, dann ist damit jedenfalls einmal eine gewaltige Bürokratie zu finanzieren.

Überdies geben Politiker und Beamte Geld nie nach Effizienz aus, sondern nach öffentlichen Stimmungslagen, nach parteipolitischen Interessen, nach dem Wahlkalender. Daher ist es durchaus legitim und tunlich zu sagen: Heute beginnt die Freiheit der Steuerzahler. Und hört am 31. Dezember auch schon wieder auf.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 11:04

    @Kurt22 28. Juli 2010 10:41
    Sie könnten FPÖ wählen! Ohne auf die virtuelle Diskussion ob deren Fähigkeit oder Unfähigkeit einzugehen kann man annehmen, dass die Freiheitlichen wohl nicht eine Alleinregierung erreichen würden.
    Ebenso ist eine Koalition weder mit Schwarz (siehe Sanktionen) noch bei aller Charakterlosigkeit (und deren "Internationalismus") mit Rot anzunehmen. Ein weiterer Stimmenzuwachs bei irgendwelchen Wahlen für die FPÖ wird aber in den jeweiligen Koalitionsparteien die jeweils dort angesiedelten Rechten stärken. Das ist angesichts des verschwiegenen Zieles der internationalen Linken, nämlich die Einparteiendiktatur, die einzige Möglichkeit die uns, also dem Souverän in dieser österreichischen Scheindemokratie, gegen die Usurpatoren verblieben ist!

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 08:37

    Die Räuber zeigen auf die Spekulanten und schreien: "Haltet den Dieb!"

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher Partner Homepage
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 12:27

    Es war einmal ....... so beginnen nicht nur Märchen.
    Es war tatsächlich einmal so, da zahlten die Israeliten den Zeh(e)nten an den Tempel und noch im Mittelalter mussten viele Bauern als Leibeigene einen Teil ihrer Ernten an die Grundbesitzer abliefern. Die Steuern an den Staat - z.B. in der K&K-Monarchie - wurden nur von wenigen verlangt und waren noch relativ gering. Allerdings hat der Staat im Laufe der letzten 100 Jahre immer mehr Aufgaben an sich gerissen (Schulen, Kindergarten, Alten- und Behindertenpflege usw. und damit auch einen großen/teuren Verwaltungsapparat geschaffen) und so dem Bürger immer mehr Geld, aber auch viel an Eigenverantwortung abgenommen.
    Wäre es nicht nun an der Zeit, wieder einen "Rückbau" vorzunehmen und uns Bürger damit wieder mehr Freiheit und Eigenverantwortung zu geben?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 08:43

    was für eine umbarmherzig drückende abgabenlast der zehent einmal gewesen sein soll, haben wir in der schule gelernt.
    nun, heute ist die wirtschaft zig-fach produktiver und wir leben natürlich trotz überbordender abgaben viel besser als damals.
    ein staat jedoch, der die gesamtsteuerlast in die region von 50% und darüber schraubt ist bereits zum selbstverwaltenden wenig produktiven moloch geworden, der nicht mehr wohlstand schafft oder fördert, sondern ihn verzehrt.
    gesetzesfluten, überregulierungen, bevormundungen, gängelungen, bespitzelungen, letztlich gehirnwäsche der bürger und freiheitseinschränkungen sind die folge, wenn man dieses aus der kontrolle zu geraten scheinende machtmonopol mit mehr macht, sprich geld füttert.

    sinnvolle politik heute wäre gesetzesentrümpelung, abbau von staatseinmischung in private angelegenheiten und rechte, abbau der überverwaltung, übersubventionierung und kleiner machen des grossen bruders ganz im allgemeinen.
    staat und verwaltung etc. sind notwendig, aber alles hat sein optimum. dieses ist jedoch bereits bei weitem überschritten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 10:09

    O.T.: Stichwort ORF: Topmeldung wieder einmal der KHG, erst etwas später dann die nicht mehr aufzuhaltende Überschuldung der öst. Gemeinden. Genau nach Wichtigkeit des Staatswohles gereiht, oder? Ob der KHG mit seinen Freunderln Linke gemacht haben oder nicht, soll zwar auch endlich geklärt werden, ist aber für den Gesamtstaat wahrscheinlich ähnlich wichtig, wie das Fahrradl, das gestern in Peking umgefallen ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 09:00

    Heute beginnt die fiktive Freiheit der Steuerzahler und am 1. Aug. die tatsächliche Terrorisierung der Bürger.

    Liebe Gesinnungskollegen, wählt die "Vollkaskopappenheimer -Politiker" ( Zit. Paige) im Herbst ab!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 15:29

    Der Ordnung halber sei erwähnt, dass in den Basisbelastungen bei der Tax-Freedom-Day-Berechnung auch die Sozialversicherungsbeiträge berücksichtigt sind. Der eigentliche Steuer-Tag liegt also schon früher im Jahr.

    Allerdings in jedem Fall weit zu spät!

    Was zum Beispiel die weitgehend öffentlich bezahlten parteitaktik-Schmärenzchen auch der Oppositionsparteien kosten - wie jetzt die Scharmützel um die Sondersitzungen des Parlaments - geht auf keine Kuhhaut.
    Politiker heutzutage haben gar kein Unrechtsbewusstsein mehr, kein schlechtes Gewissen, wenn sie Geld Anderer in Menge für eigene Interessen verwenden.

    Man sollte mit ihnen endlich Schlitten fahren!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkarl murx
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2010 09:39

    Dass Politiker in eher kurzfristig angelegte, populistische Maßnahmen Steuergeld investieren, daran ist auch unsere Spaß-Wählerschaft nicht unschuldig.
    Ein über Generationen hinweg vorsorgendes Denken (Wenn beispielsweise ein Bauer für seine Urenkerl den Wald pflanzt, usw.) geht immer mehr verloren.
    Fun&Action jetzt!!!!!Gerade die doofsten Wähler jammern über "die Bolidiga, san eh olle gleich....."Aber unter den Gleichen suchen sich diese Idioten doch die aus, die ihnen am meisten versprechen.
    Ein Politiker, der eine im Moment zwar unangenehme aber in ein paar Jahren sich als erfolgreich herausstellende Maßnahme ankündigt, kann schon am gleichen Tag bei der Strabag oder bei Magna anrufen.....Na ja, auch nicht schlecht, falls sie ihn nehmen.


alle Kommentare

  1. Ieka (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:19

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  2. Anan (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:12

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  3. Jacky (kein Partner)
    30. Juli 2010 15:46

    Wenn man der Unterberger'schen Logik folgt, dann müssten ja die Länder mit den niedrigsten Steuersätzen auch die Länder sein, in denen die größte Freiheit herrscht. Was offensichtlich Unsinn ist, sonst wären ja zum Beispiel Saudi-Arabien (Spitzensteuersatz meines Wissens 20%) oder Pakistan (Spitzensteuersatz 25%) echte liberale Paradiese...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      30. Juli 2010 18:49

      Alles Hose wie Jacki, gell? Steuersatz im Kanton Zug 10%, und diese Unfreiheit dort!

  4. DankWart (kein Partner)
    30. Juli 2010 12:54

    Sogar Peter Sloterdijk platzt bereits der Kragen:

    "Angesichts der bezeichneten Verhältnisse ist leicht zu erkennen, warum die Frage, ob der „Kapitalismus“ noch eine Zukunft habe, falsch gestellt ist. Wir leben gegenwärtig ja keineswegs „im Kapitalismus“ - wie eine so gedankenlose wie hysterische Rhetorik neuerdings wieder suggeriert -, sondern in einer Ordnung der Dinge, die man cum grano salis als einen massenmedial animierten, steuerstaatlich zugreifenden Semi-Sozialismus auf eigentumswirtschaftlicher Grundlage definieren muss. Offiziell heißt das schamhaft „Soziale Marktwirtschaft“.

    So ist aus der selbstischen und direkten Ausbeutung feudaler Zeiten in der Moderne eine beinahe selbstlose, rechtlich gezügelte Staats-Kleptokratie geworden. Ein moderner Finanzminister ist ein Robin Hood, der den Eid auf die Verfassung geleistet hat. Das Nehmen mit gutem Gewissen, das die öffentliche Hand bezeichnet, rechtfertigt sich, idealtypisch wie pragmatisch, durch seine unverkennbare Nützlichkeit für den sozialen Frieden - um von den übrigen Leistungen des nehmend-gebenden Staats nicht zu reden.

    Lebten im ökonomischen Altertum die Reichen unmissverständlich und unmittelbar auf Kosten der Armen, so kann es in der ökonomischen Moderne dahin kommen, dass die Unproduktiven mittelbar auf Kosten der Produktiven leben - und dies zudem auf missverständliche Weise, nämlich so, dass sie gesagt bekommen und glauben, man tue ihnen unrecht und man schulde ihnen mehr.

    Tatsächlich besteht derzeit gut die Hälfte jeder Population moderner Nationen aus Beziehern von Null-Einkommen oder niederen Einkünften, die von Abgaben befreit sind und deren Subsistenz weitgehend von den Leistungen der steueraktiven Hälfte abhängt. Sollten sich Wahrnehmungen dieser Art verbreiten und radikalisieren, könnte es im Lauf des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu Desolidarisierungen großen Stils kommen. Sie wären die Folge davon, dass die nur allzu plausible liberale These von der Ausbeutung der Produktiven durch die Unproduktiven der längst viel weniger plausiblen linken These von der Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital den Rang abläuft. Das zöge postdemokratische Konsequenzen nach sich, deren Ausmalung man sich zur Stunde lieber erspart.

    Die größte Gefahr für die Zukunft des Systems geht gegenwärtig von der Schuldenpolitik der keynesianisch vergifteten Staaten aus. Sie steuert so diskret wie unvermeidlich auf eine Situation zu, in der die Schuldner ihre Gläubiger wieder einmal enteignen werden - wie schon so oft in der Geschichte der Schröpfungen, von den Tagen der Pharaonen bis zu den Währungsreformen des zwanzigsten Jahrhunderts. Neu ist an den aktuellen Phänomenen vor allem die pantagruelische Dimension der öffentlichen Schulden. Ob Abschreibung, ob Insolvenz, ob Währungsreform, ob Inflation - die nächsten Großenteignungen sind unterwegs. Schon jetzt ist klar, unter welchem Arbeitstitel das Drehbuch der Zukunft steht: Die Ausplünderung der Zukunft durch die Gegenwart. Die nehmende Hand greift nun sogar ins Leben der kommenden Generationen voraus - die Respektlosigkeit erfasst auch die natürlichen Lebensgrundlagen und die Folge der Generationen."

    http://www.faz.net/s/Rub9A19C8AB8EC84EEF8640E9F05A69B915/Doc~E3E570BE344824089B6549A8283A0933B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  5. Immanuel
    30. Juli 2010 01:18

    Dieser Stichtag ist nur der Durchschnitt. Mehr als 50 Prozent sind ja von Lohn- und Einkommenssteuer befreit. Die Arbeitssbesteuerung, die in Österreich nach allgemeinem Konsens viel zu hoch ist, schlägt daher bei der übrigen "Nicht-einmal-mehr-Hälfte", die bereit ist, sich mit Verantwortung und qualifizierter Leistung einzubringen, umso brutaler zu. Dazu kommt noch die Wirkung der "kalten Progression". Es wäre interessant, welcher Stichtag für den Mittelstand giltr, der für den Staat blutet, neidbesetzt und unbedankt, zudem ohne einkommensabhängige Transferleistungen zu beziehen oder diverse Gebührenbefreiugnen zu lukrieren.
    Alles mag noch das geringere Übel gegenüber weiterer Belastung späterer Generationen sein (ein Übel ist es allemal): - Doch am Ende wird das Defizit und die Staatsverschuldung noch größer sein: Jeder Druck auf Einsparung ist bei derartig hohen Staatsquoten eliminiert; es geht nicht nur um die jahrzehntelange Frotzelei ""Verwaltungsreform", sondern grundsätzlich um Hinterfragen aller Insuffizienzen (z.B. in Bildungs- Gesundheits-, Verwaltung, aber auch im Öffentlichen Vekehr) sowie derunertäglichen Umverteilungs-Ideologie, die die verderbliche G-Mentaität (@Unterberger), gepaart mit B-erechtigung-her!-Mentalität an unseren Schulen) geschaffen hat. Es ist ein Irrglaube, nur mit Maximierung von Mitteln (ohne Outputkontrolle) etwas für Gesundheit, Billdung, umwelt, Familien, soziale Absicherung etc. zu tun. Weitere Umverteilung erhöht vielmehr die Motivation, dass sich jeder nach Tunlichkeit asl "Kleiner Mann" deklariert, dem die Zuwendung aller Parteien im Interesse ihrer Stimmenmaximierung gilt - Politiker kaufen sich ihre Wähler mit dem Geld Dritter. Das ist Ochlokratie, eine dekadente, nicht überlebensfähige Verfallserscheinung det Demokratie.
    Längst ist der Konnex zwiwhen einbegrachter Leistung und verfügbarem Kaufkraft gebrochen; legitimiert" durch die neidgestützt-populisitischer Ideologie der "Kaufkraftharmonisierung". Man vergleiche Lebens-Nettoverdienstsummen unter Einbeziehung aller kumulierbaren und sozioökonomisch überkompensatorischen Transferleistungen und Gebührenbefreiungen, die die ohnedies brutale Progressionswirkund noch potenzieren und das Gesamtsystem pervertieren.
    Irgendwann werden sich die Leistungsträger verabschieden, sich mit disem Staat nicht mehr identifizieren, in innerer Emigration ihre Leistung verweigern, abwandern oder zumindest in die Schwarzarbeit gehen, soferne Ihnen das irgendwie möglich ist. Und moralisch sind sie angesichts dieser Entwicklung moralisch dazu legitimiert.

    • byrig
      31. Juli 2010 23:54

      ja,immanuel.hätte man wesentlich einfacher,überichtlicher bringen können.
      so wie du das tust ist es angeberei bzw. gehirnwichserei.(liest nämlich keiner ausser dir-du hast es mit kosekutiven orgasmus sicher 3x getan)

  6. Samtpfote
    • H.F. (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:54

      Nein wie originell, der Löwelstraßenschmäh - noch mehr so tolle Argumente auf Lager?

    • Jacky (kein Partner)
      30. Juli 2010 15:44

      Wow, Samptpfote schafft es, einen Link auf einen Beitrag in einem anderen Thread zu setzen... das hätte ich der Lichtenfelsgasse gar nicht zugetraut.

  7. H.F. (kein Partner)
    29. Juli 2010 19:37

    In dieser Berechnung ist übrigens auch die Gesundheits und Pensionsversicherung enthalten. Gut könnte man natürlich auch privat machen werden die Ultraliberalen einwenden, trotzdem würde man diesen Anteil wohl so oder so ausgeben (vielleicht nicht in der Höhe).

    Ja wir zahlen Steuer, welch eine Überraschung. Selbstverständlich sollte man sich als mündiger Staatsbürger auch Gedanken über die Verwendung der Steuergelder machen. Nervig ist allerdings sinnfreies Gesudere gegen alles, jeden und überhaupt aber das kennt man ja von hier schon.

    • Segestes (kein Partner)
      29. Juli 2010 20:07

      Rischtisch.
      Wenns Unterberger und Konsorten nicht passt, dann sollen sie in die USA auswandern.
      Dort bezahlt man kaum Steuern.
      Das Ergebnis: Ein extrem vergammeltes Straßennetz, Brücken die einstürzen, Dämme die brechen, ein absolut marodes Elektrizitätsnetz, massenhaft Schulen die abbruchreif sind, usw. usw. usw.

      Kalifornien gibt deshalb vielleicht bald Marihuana frei - denn zumindest das meint man besteuern zu können, ohne sich den Zorn des ansonsten nicht zahlungswilligen Durchschnitts-Amis zuzuziehen.

      Vielleicht wäre so ein Zug an einem Joint, auch mal was für Unterberger, um endlich das konservative Oberstübchen frei zu bekommen.
      Immer nur Rotwein saufen, bringts einfach nicht ;)

    • Celian
      29. Juli 2010 23:21

      Segestes, Sie ziehen wohl ab und zu mal einen durch. Kommen einem dadurch so glanzvolle Ideen, wenns euch nicht passt, wanderts aus?

      Sie sollten weniger einen durchziehen und mehr an die frische Luft gehen, vielleicht kriegen Sie dadurch Ihr Oberstübchen klarer. In Amerika, dem von Ihnen gelobten Land, regiert seit den Dreissigerjahren des vorigen Jahrhunderts der irrsinnige Keynesianismus, weshalb die USA einen riesigen Schuldenberg aufgetürmt hat. Warum sollte man dort hin auswandern? Das ist eher ein Land für Ihresgleichen, die billigen Kredite am Häusermarkt für jedermann haben diese Weltwirtschaftskrise ja verursacht, da könnten Sie endlich mal zu einem Haus kommen, das wär doch was für Sie.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. Juli 2010 08:26

      USA: die höchsten Gesundheitsausgaben der Welt dank Marktwirtschaft in Reinkultur. Nicht vergessen.

    • Heri (kein Partner)
      30. Juli 2010 10:16

      USA: Ist das nicht jenes Land, wohin die meisten gebildeten Menschen auswandern?
      Aber stimmt: Zum Ausgleich kommen halt die Kollegas vom Balkan und aus Anatolien zu uns... Freundschaft Genossen!

    • Celian
      30. Juli 2010 12:26

      STF: Falsch dank staatlicher Einmischung. Der Staat fördert Versicherungsschutz durch Steuerbefreiung. Da die Mensche ob so der so zahlen müssen, nehmen sie sich daher teure Krankenversicherungen. Der Staat mischt sich damit in die Preisbildung durch den Markt ein. Und wie man sieht, schon geht es schief.

  8. Segestes (kein Partner)
    29. Juli 2010 18:25

    Auffallend, dass sich in erster Linie Spitzenverdiener wie Unterberger, ständig und übermäßig, über zu hohe Steuern aufpudeln. Das Fußvolk raunzt hingegen verhältnismäßig wenig.
    Es stimmt eben doch: Je mehr Geld, desto mehr Geiz.
    Bill Gates bestätigt als Ausnahme die Regel ^^

    • Celian
      29. Juli 2010 18:45

      Das Fußvolk wie Sie die unteren 10.000 nennen zahlt ja auch kaum was. 80 % des Steueraufkommens zahlen die Top 35 %-Verdiener.
      Wer glaumS regt sich auf?

    • Paige
      29. Juli 2010 19:00

      Auch wenn man zu den Gratismilch-Trinkern gehört, sollte man sich darüber aufregen, dass die Melkkuh geschlachtet wird...

    • Celian
      29. Juli 2010 19:10

      Paige, ja sollte! Aber nicht so beim Segestes, lebt es sich doch gut so lange andere zahlen, und man denen auch noch mit gutem Gewissen vorwerfen kann, dass sie geizig sind. Solche Skurillitäten gebiert der reale Sozialismus wie er in Österreich leibt und lebt.

      Segestes, was Sie an Bill Gates finden, ist mir schleierhaft. Der hat das schlechteste Betriebssystem aller Zeiten zum Weltstar gemacht. Dafür gehört ihm Respekt gezollt, dass man sowas machen kann. Aber als Vorbild taugt der sicher nicht.

    • Segestes (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:57

      @Celian:
      Und trotzdem leben die ach so viel Steuern Bezahlenden, noch immer ganz gut, oder?
      Man könnte auch sagen: Der Bruttoverdienst von Spitzenverdienern wurde de facto bereits von Haus aus, dem höheren Steuersatz angepasst, so dass ihnen am Schluss immer noch genügend Geld übrig bleibt, der ihrer Leistung/Verantwortung Rechnung trägt.

      Und da gibt es auch noch die Petitesse, dass 10 Prozent der Österreicher, 60 Prozent des Geldvermögens dieses Landes besitzen.
      Ja wirklich, was für arme Schw... diese Leute mit Spitzensteuersatz doch sein müssen...

      Und übrigens, wie viel Steuern ich tatsächlich bezahle, weißt du nicht, also schwing hier bitte keine altklugen Reden.
      Aber du darfst dich gerne erkundigen, wie viel man so im Schnitt als Industriedesigner verdient, dann kannst du es dir ja ausrechnen.
      Du wirst dich wundern, wie viel ich an den Staat abliefere - und zwar ohne ständig wehleidig zu murren.

    • H.F. (kein Partner)
      29. Juli 2010 20:06

      Oft sudern halt die Leute die keine Kohle machen. Da läuft das Geschäft (aus welchen Gründen auch immer) schlecht und dann sind natürlich die Steuern schuld, dass man nicht gleich Porsche fahren kann. Wenns den anderen nicht gut geht sind das halt die naturwüchsigen Gesetze des Marktes, scheitert man selber warens die Steuern oder sonstwas.
      Die Unternehmer die ich kenne sudern auch nicht dauernd pauschal über die Steuern herum, wenn dann kommt Detailkritik.

    • Paige
      29. Juli 2010 20:32

      Segestes, schon Kreisky wusste: Von den Armen kann man es nicht nehmen und Reiche haben wir zu wenige - also ist es der Mittelstand, der immer wieder blutet. Und das wird auch bei der nächsten Steuererhöhung nicht anders sein. Dass die "Reichen" zur Kasse gebeten werden sollen, ist bloß so ein Trostpflaster für die Neidgenossen. Zum Teil würden sie sich samt den Arbeitsplätzen, die sie geschaffen haben, verflüchtigen und zum Teil werden die Reichensteuern unmittelbar an den Kunden weitergegeben - Grundsteuer => höhere Mieten, Bankensteuer => höhere Bankspesen. Das wird sich in Grenzen halten; denn so dumm sind die Sozis gar nicht. Sie wissen nur, was die Leute gerne hören wollen vor den Wahlen. Auch die Verlängerung der Spekulationsfrist ist so eine Augenauswischerei; denn es brächte wesentlich mehr, wenn die Gewinne innerhalb eines Jahres nicht bloß freiwillig gemeldet werden müssten. Da können sie die Frist verlängern, wie sie wollen. Es zahlt sowieso keiner. Zudem ist nicht jeder, der Aktien besitzt, ein Reicher. Auch die Einführung der KESt wurde als sog. "Reichensteuer" bejubelt. Na, und schauen Sie sich an, wer sie jetzt bezahlt? Genau, jeder. Sogar auf dem Konto wird sie von den lächerlichen Habenzinsen noch abgezogen. Nein, da können Sie sicher sein, selbstverständlich wird man dem Mittelstand wieder was abzwacken.

      Ca. 3 Mio Erwerbstätige in Ö. sind steuerbefreit. Das heißt aber auch, dass der Mittelstand schön langsam einbricht. Auch wenn Sie, Segestes, genügsam wie ein Schaf sind und gerne mehr als die Hälfte Ihres Lohnes für den Ausbau des Schlaraffenlandes, mitsamt der ganzen Verschwendungssucht des Apparates und Filzes, herschenken wollen, so verheißt es dennoch nichts Gutes für einen Staat, wenn der Mittelstand schwindet; denn genau dieser ist das Rückgrat und der finanzielle Motor (ähnlich wie die EU ohne Deutschland den Bach runter ginge).

      Ich bezweifle aber ohnehin, dass Sie sehr gerne mehr als die Hälfte Ihres Sauerverdienten ohne zu Murren abliefern und es Sie gar nicht stört, was mit diesem Geld geschieht. Da kann etwas nicht stimmen, würde ich sagen..

    • Segestes (kein Partner)
      29. Juli 2010 21:15

      @Paige
      Zitat:".... und es Sie gar nicht stört, was mit diesem Geld geschieht. Da kann etwas nicht stimmen, würde ich sagen.."

      Das jedoch, ist eine gänzlich andere Frage, werter Kollege.

      Und ob nun 49 oder 51 Prozent, ist Jacke wie Hose.
      Auf irgendwelche magischen Grenzen und Symbole, gebe ich nicht viel.
      Letztendlich muss ich das Gefühl haben, dass meine Leistung genügend einbringt.
      Und das habe ich.
      Mir aber völlig klar, dass der Durchschnittsmensch nicht weiß, wann er denn genug hat.
      Das unterscheidet ihn auch, in überaus negativer Weise, vom Tier.

      Dein Argument, Spitzenverdiener durch geringe Steuern bei Laune halten zu müssen und so zum Bleiben zu motivieren, ist übrigens eine famose Idee.
      Dass sich eine Gesellschaft damit erpressbar macht, entgeht dir dabei aber völlig.

      Für einen guten Arbeitsplatz, wird sich immer auch ein guter Mann finden lassen, da nicht jeder wie ein Nomade von Land zu land ziehen möchte, auf der Jagd nach dem geringsten Steuersatz (Auch wenn die EU und die Myriaden an Wirtschaftslobbyisten, genau das mit ihren Harmonisierungsorgien versuchen zu erreichen).

      Und gut verdienende Journalisten wie Unterberger, die übrigens bereits jetzt jammern, obwohl sie zweifellos noch gar nicht mehr als 50 Prozent an Steuern berappen müssen, können gerne verduften, wenn es ihnen hier nicht passt. Es gibt sowieso viel zu viele Schreiberlinge, die versuchen ihre persönliche Meinung als Faktum in die Welt hinaus zu posaunen ^^
      Ganz davon abgesehen, das Journalisten ja sowieso in Massen Rabatte und Ermäßigungen bekommen (Flüge, Autokauf, Computerkauf, Telefontarife, usw. usw. usw). Da fragt man sich schon, ob das nicht gegebenenfalls deren Objektivität beeinflusst?
      Vielleicht sollte Unterberger einmal darüber schreiben, anstatt hier ständig auf seiner wirtschaftsliberalen Drehorgel zu musizieren ^^

    • terbuan
      29. Juli 2010 21:57

      Es fällt schon sehr stark auf, wie rasch das Niveau absinkt, wenn die Meute der verbliebenen Kampfposter hereingelassen wird, da halt ich's mit Brigitte Imb "Net amoi ignorian!"

    • Celian
      29. Juli 2010 22:58

      Segestes, es gibt keine Spitzenverdiener die geschröpft werden, es wird der Mittelstand geschröpft, bei 50.000 Euro brutto zahlt man schon die volle Breitseite.

      43 % Steuerleistung, wo ist denn da der Witz dabei?

      Das Fußvolk raunzt wenig, weil es nicht in die Pflicht genommen wird.

      Capiche?

      Und bitte sparen Sie sich das du, ich kenne Sie ja nicht.

    • Celian
      29. Juli 2010 23:02

      Korrigiere 60.000

    • Paige
      29. Juli 2010 23:20

      Muss mich auch korrigieren - nicht 3 Mio Erwerbstätige, sondern Steuerpflichtige sind steuerbefreit (ca. 50% aller österr. Einkommensbezieher)...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. Juli 2010 09:12

      Muss Sie auch noch mal korrigieren, die sind nicht 'steuerbefreit', die verdienen nur so wenig, dass ausschließlich ein Steuersatz von 0% zur Anwendung kommt (< 11.000 Euro jährlich).

    • Paige
      30. Juli 2010 09:20

      Jetzt muss ich Sie auch noch einmal korrigieren, weil die zahlen nicht 0%, sondern weniger - sie kriegen die sog. "Negativsteuer"...

    • Josef Maierhofer
      02. August 2010 14:48

      @ Segestes @ H.F.

      Kohle machen.

      Sie unterliegen dem Fehler, dass Kohle von selbst kommt.

      Als Kleinstunternehmer kann ich Ihnen sagen, dass es Jahre gibt, in denen ich mit 3 500 Arbeitsstunden € 50 000,- einnehme, inklusive Umsatzsteuer.

      Davon bleiben dann weniger als 11 000,- € netto übrig. Das könnte ich in Ihrem Jargon wohl billiger haben. Statt Abgaben in der Höhe von 40 000,- € abzuliefern für solche 'Kohlemacher' aus der Sozialhängematte könnte ich das Gleiche tun.

      Anständige aber arbeiten so lange sie können und liefern einen positiven Beitrag ab.

      Würden Sie sich (nicht Sie persönlich) statt um Sozialhilfe zu kümmern um Ausbildung und Arbeit kümmern, so wäre es besser um Österreich bestellt.

      Wer nimmt ist abhängig, wer gibt ist frei.

  9. C. Blocker (kein Partner)
    29. Juli 2010 15:17

    Herr Unterberger,

    In vielen Punkten mögen sie ja recht haben, aber ihr Haß gegen den Saat wird schon teilweise pathologisch.
    Bsp.
    ...wo sie angeblich oder wirklich Gutes tun, viel ineffizienter ein, als wenn wir selbst damit unsere Schulen, Alters- oder Gesundheitsverorgung organisieren würden.......

    Wenn der Staat ausgeschaltet ist, wer ist dann " WIR " ??
    ( Wir die oberen 10.000 ? oder WIR die Hayek-Jünger ? oder wer sonst ?)

    • jump into (kein Partner)
      29. Juli 2010 16:13

      Bei dem Satz mit der Selbstorganisation habe ich auch die Ironie-Stricherln vermisst. Meint der das wirklich ernst?
      Auf seine alten Tage wird AU immer verhaltensorigineller;-)

    • Celian
      29. Juli 2010 18:47

      Wir die Zivilgesellschaft. Im Kontrast zum Staat.
      LassenS Ihnen was Bessres einfallen, wenn S vorgeben wolln, etwas nicht zu verstehen.

    • c.Blocker (kein Partner)
      29. Juli 2010 21:38

      @ celian

      Wir die Zivilgesellschaft. Aha.... Und wie darf man sich das vorstellen ?

      Die braucht doch auch eine Organisation. Das werden dann wahrscheinlich die Banken mitübernehmen ( gegen geringfügige Bankgebühr versteht sich ).
      Bankfilialleiter ist dann quasi auch Bürgermeister und der Generaldirektor ist so etwas wie der Bundeskanzler.
      Aber ob sich das der Konrad gefallen lässt. Schliesslich ist er jetzt ja viel mehr wie der Bundeskanzler

    • Celian
      30. Juli 2010 11:58

      Machen Sie sich keine Sorgen, dass packt das freie Unternehmertum schon.

      Ein Dr. Roland hat ja auch eine private Maturaschule aufbauen können, nicht?

      Alters- und Gesundheitsversorgung privat gibts seit Menschengedenken in den USA, bei uns kann sichs nur niemand leisten, weil der Staat hier sorgt.

      Alle mögichen Versorger, die im Dienste der Allgemeinheit stehen, können privatisiert werden. und dort wo ein direkter Vegleich möglich ist, lohnt es sich auch, hinzzuschauen, wie z.B. Verkehrsbetriebe in Wien: alles in der Hand der Gemeinde, gleichzeitig gibts einige Buslinien mit dem privaten Unternehmer Dr. Richard - beides genossen, kein Vergleich.
      Privat ist erstens besser, weil bessere Qualität und billiger, weil Preise auf dem Markt ausgemacht werden müssen. Der Staat hat sich zurückzuziehen.

  10. vayav indras ca (kein Partner)
    29. Juli 2010 12:29

    Im Römischen Reich betrug die Steuer nie mehr als 9 Prozent. Allerdings gab es dafür auch nur zwei staatliche Leistungen: Verteidigung und Straßenbau.

    • inside
      29. Juli 2010 12:32

      Genau
      Und die Gratisverköstigung des Pöbels (Plebs) nicht vergessen, samt Zirkus etc.
      Polytechnischer Lehrgang?

  11. tartaros (kein Partner)
    29. Juli 2010 12:12

    Zwischendurch mal eine Frage an die Partner: Was hat es eigentlich mit den Gastkommentaren auf sich? Wieso gibt es da schon einen für den 16. August?

    • Samtpfote
      29. Juli 2010 12:34

      Liberaler Bruder spricht mit gespaltener Zunge .. :-)
      Sehe nirgends 16.8. ?!?

    • tartaros (kein Partner)
      29. Juli 2010 13:43

      Unter Archiv -> August gibts zwei. Und zwei im Juli.

    • inside
      29. Juli 2010 14:13

      tartaros

      Besten Dank für den Hinweis.
      Empfehle, wie zu Weihnachten, Geschenke erst am Tag der Bescherung zu öffnen. :-)

      A.U. muss auch einmal urlaub machen. Daher die "Vorarbeit", denke ich einmal.

  12. Neppomuck (kein Partner)
    29. Juli 2010 11:24

    Derartige Markierungen sind äußerst fragwürdig.
    Insbesondere muss zwischen Steuern und Abgaben unterschieden werden.

    Versicherungen gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit sind davon gekennzeichnet, dass sie Ansprüche aufbauen. Selbiges gilt für die Pensionsabgaben.

    Hingegen sind „Steuern Zwangsabgaben ohne Anspruch auf Gegenleistung.“ (Hans-Adalbert Rürup, „Wirtschaftsweiser“ und SPD-Mitglied)
    Nun, über gewisse „Meriten“ Rürups kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein, aber hier lässt sich schwer was dagegen sagen. Man zahlt vorerst „a fonds perdu“, ob und wie man in den Genuss eines teilweisen Rückflusses dieser Mittel kommt, bleibt für viele ein Rätsel.
    Das beginnt bei dem Mirakel „Arbeitnehmerveranlagung“, die erfreulicherweise für angenabelte Bürger („user“) sehr vereinfacht wurde und endet im Dickicht der Förderungen, das schon weit weniger durchschaubar ist, selbst für im Stahlbad öffentlich gefördeter Zuwendung Gehärtete.

    Unter diesem Aspekt wäre die Einführung der politische Aufregung verursachenden „Transparenzdatenbank“ der Beginn einer positiven Entwicklung in Sachen „Steuergerechtigkeit“. Wirklich „transparent“ wäre der Fluss von Steuerleistungen allerdings nur dann, wenn alle Empfänger von Steuermitteln darin erfasst wären, was aber typisch unösterreichisch - und damit in den Bereich „Schmecks“ einzuordnen - wäre.

    Weiter gilt der gleichermaßen inhaltsschwere wie kurze Grundsatz „Steuern steuern.“
    Die kybernetische Wirkung von Steuererhöhungen (an Senkungen wagt man ohnehin kaum zu glauben) ist evident, problematisch wird es dann, wenn absolut neue Steuern erfunden werden bzw. erhebliche Veränderungen überfallsartig ins Haus (des Steuerzahlers) stehen, da selbst die kleinste Einheit des volkswirtschaftlichen Flechtwerks, der Privathaushalt, zu planen gezwungen ist. Also sollte hier seitens der Verantwortlichen mit Bedacht an der Steuerschraube gedreht werden, um nicht noch tiefer in den Förderungsdschungel hineinzugeraten, der einen Großteil seiner Wirkung in einer Art „innerer Reibung“ verliert. (siehe Parkinsonsches Gesetz)
    Aber auch hier fließt Geld und damit in die Wirtschaft.

    Langer Rede kurzer Sinn: Hier einen besonderen Termin festzusetzen ist nichts als grober Unfug, der noch dazu zur Renitenz auffordert. Jeder hat nämlich seinen ganz speziellen „Tax freedom day“.
    Worüber man zu räsonieren hätte wäre die Höhe des frei verfügbaren Einkommens. Jeder Arbeitnehmer, aber auch Selbstständiger (samt allen Zwischenstufen) muss nämlich eine Leistung erbringen, die seinen Arbeitsplatz hinichtlich der damit verbundenen Wertschöpfung (auf Sicht, man könnte auch „nachhaltig“ sagen) erhält.

    Denn kein Arbeitgeber sieht sein Unternehmen als „karitative Einrichtung“, ja darf es nicht so sehen, denn Unternehmen haben den prioritären Zweck, Gewinne zu erzielen. Für die immer wieder kommenden „mageren Jahre“; man nennt dies Rücklagen.
    Man unterscheide hier also möglichst vernunftbegabt zwischen Staat und Unternehmen. Zwar sollte der Staat dies auch tun (siehe J. M. Keynes), aber er kann oder schafft es nicht. Warum, das wäre Gegenstand einer eigenen Dikussion.

    Und unter diesem Aspekt kann es durchaus vorkommen, dass man über Mitte Dezember hinaus hackelt, bevor man an den Fruchtgenuss seiner Arbeit kommt. (rein statistisch betrachtet)

    Demgemäß wäre auch die (immer fragwürdig bleibende) Grenze zwischen „Reich“ und „Arm“ zu ziehen. Je früher dieser höchst persönliche „Tax freedom day“ eintritt, desto reicher ist man.

  13. Friedrich Lehmann (kein Partner)
    29. Juli 2010 10:06

    Die Berechnung des Tax-Freedom Days ist sicherlich umstritten, völlig klar muss uns allerdings sein dass dies lediglich ein Durchschnittswert ist. Für eigenverantwortliche Menschen, die mit ihrer Leistung gutes Geld erwirtschaften rückt der Tax-Freedom Day schon jetzt in weite ferne, für so manchen ist er wohl eher im Oktober anzusiedeln.....

    Ein interessanter Artikel zu den Steuerplänen der Sozialdemokraten:
    "SPÖ plant die Abschiebung der oberen Zehntausend"
    http://denkanstoesse.twoday.net/stories/spoe-plant-die-abschiebung-der-oberen-zehntausend/

    • brechstange
      29. Juli 2010 10:12

      Die Einkommen der SD müssen arg gesunken sein, wenn die sich an dieses Thema wagen. Oder gibt es dann zweierlei Maß.

  14. karl murx (kein Partner)
    29. Juli 2010 09:39

    Dass Politiker in eher kurzfristig angelegte, populistische Maßnahmen Steuergeld investieren, daran ist auch unsere Spaß-Wählerschaft nicht unschuldig.
    Ein über Generationen hinweg vorsorgendes Denken (Wenn beispielsweise ein Bauer für seine Urenkerl den Wald pflanzt, usw.) geht immer mehr verloren.
    Fun&Action jetzt!!!!!Gerade die doofsten Wähler jammern über "die Bolidiga, san eh olle gleich....."Aber unter den Gleichen suchen sich diese Idioten doch die aus, die ihnen am meisten versprechen.
    Ein Politiker, der eine im Moment zwar unangenehme aber in ein paar Jahren sich als erfolgreich herausstellende Maßnahme ankündigt, kann schon am gleichen Tag bei der Strabag oder bei Magna anrufen.....Na ja, auch nicht schlecht, falls sie ihn nehmen.

    • Josef Maierhofer
      02. August 2010 15:03

      Sie schreiben richtig.

      Das ist der Murx des Volkes, das andere der Murx der Politiker, alles zusammen ein Murx, der den Ruin für die meisten bedeutet.

      Die Staatsschulden sprechen eine klare Sprache.

      Nur in Zukunft wird man vermutlich auch nicht mehr bei der Strabag anrufen können, die dann einem ausländischen Konzern gehören wird.

      1955 war Österreich frei und ab etwa 1963 hatten wir alle Trümpfe in der Hand. Innerhalb der Zeit bis heute haben wir alles verspielt, verpfändet, sprich: den grössten Murx der über tausendjährigen Geschichte Österreichs gebaut.

  15. Stachel (kein Partner)
    29. Juli 2010 08:47

    Wofür die Regierung u.a. das Steuergeld einsetzt, kann man gerade jetzt sehr schön in fast alen Tageszeitungen sehen: für dümmlich-primitive Propaganda dafür, was sie so alles bisher geleistet hat.

    • Kurt22
      29. Juli 2010 09:10

      Und zur Ablenkung hat der heutige "Kurier" die Titelseite und Schlagzeile wieder einmal KHG gewidmet. Sind wir doch froh, dass das unser einziges wirkliches Problem ist!! Verschuldung? Uninteressant. Arbeitslosigkeit? Uninteressant. Verfassungsbruch durch Regierung? Uninteressant. Mehr Zuwanderung trotz der vielen Probleme? Uninteressant. Aber am KHG und seinen Freunderl hängt sicher das Wohl des Staates! Österreich, schlaf weiter!

  16. Celian
    29. Juli 2010 07:58

    Der Herr hat offenbar noch nie von Beamten-Willkür gehört. Wahrscheinlich auch noch nie was von Real-Verfassung oder Schein-Demokratie. In welchem Wolkenkuckucksheim leben Sie?

    Ich würde also ein Nichtgenügend in Politische Bildung ausfassen. Aha, das kann schon sein, daß ich mit der herrschenden Gehirnwäsche auf Kriegsfuß stehen würde. Ich hab mittlerweile meinen Ludwig von Mises „Die Bürokratie“ gelesen. Und das täte Ihnen auch gut.

    Und ich wüßte auch gar nicht, seit wann ich mit Ihnen per du bin, noch dazu mit kleinem d?

    Welche krause Idee hat Sie dazu veranlasst, zu glauben, daß ich ein Greißler bin? Oder Gewerbetreibender? Wie kommenS auf die Idee? Und wenns so wäre, wäre das schlimm? Und verhärmt bin ich auch noch? Selten so einen aufgelegten Unsinn gelesen.

    Und dann auch noch ein „ich zahle wahrscheinlich mehr steuern wie du“ nachschieben. Na Sie sind mir ja ein schöner Arroganzler.

    • Samtpfote
      29. Juli 2010 09:14

      Worauf bezieht sich dieser Eintrag?
      Da fehlt mir der Durchblick - oder die Geduld, alles nochmals durchzulesen.
      Bitte um eine Abkürzung. :-)

    • Celian
      29. Juli 2010 09:58

      Kleines Versehen. Der Beitrag war als Antwort auf byrig 28. Juli 2010 22:33 ganz unten gedacht.

  17. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    29. Juli 2010 07:47

    Ich rate euch, vom Blog Gold zu kaufen, das im Feuer gereinigt wurde; dann werdet ihr reich. Ihr solltet euch auch weiße Kleider kaufen, damit ihr nicht nackt dasteht und euch schämen müßt. Kauft Salbe und streicht sie auf eure Augen, damit ihr sehen könnt! Alle, die der Blog liebt, weist er zurecht und erzieht sie. Macht also Ernst und kehrt um!

    • cybercon
      29. Juli 2010 08:58

      Das Forumswürschtel geriert sich wieder auf gewohnte Art.

    • Lady Gacker (kein Partner)
      29. Juli 2010 10:59

      An den ultradoofen stf: Die letzte Hitzewelle hat dir wohl die letzten grauen Zellen zwischen den Ohren verbrannt, was?

    • Simplicius (kein Partner)
      29. Juli 2010 15:13

      San's froh, daß der Evangelist Johannes schon 1900 Jahre tot ist, der hätte ihnen ein paar Lichter angezunden für das, was Sie mit seiner Apokalypse aufführen ...

  18. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    29. Juli 2010 07:21

    Danke, Herr Lehrer, für die letzten zwei Absätze. Ich geh' jetzt in die große Pause.

    • Celian
      29. Juli 2010 18:53

      Blödsinn, STF, Sie können maximal in die Großen Ferien gehen und nicht in die große Pause´.
      Und das würde ich Ihnen auch empfehlen. Schalten Sie ruhig mal ab.

  19. Martin Bauer
    28. Juli 2010 22:09

    Die neue Einrichtung "Gastkommentar" (siehe oben) ist sehr zu begrüssen.
    Eingeleitet mit einer fundierten Sachverhaltsdarstellung zur derzeitigen Lage der FDP.

    Ich vermisse allerdings auf der rechten Seitenseite, bei den Blog-Themen einen Hinweis auf den Gastkommentar-Beitrag.

    Aber es wird sich schon einspielen.

    Auf alle Fälle eine echte Bereicherung.

    14cmartinbauer@aon.at

  20. Celian
    28. Juli 2010 21:45

    Die Sozialisten werden nicht eher ruhen bis der Tax Freedom Day auf den 32. Dez. verschoben ist – zumindest was die Selbstständigen und alle anderen bösen Kapitalisten betrifft.

  21. Igo
    28. Juli 2010 17:59

    Kann mir nicht helfen, aber, als ich das hier las:

    "Nun, niemand sagt, dass die Minister das Geld für ihre privaten Zwecke stehlen."

    musste ich nochmals den von mir vorher gelesenen Artikel hervorkramen:

    www.chattanoogan.com/articles/article_180753.asp

    (oder, google Suche, "Bell, California" unter NEWS).

    Stimmt schon, 400 Wähler ist schon extrem..bei uns in Bagdad wären halt die anderen 20.000 oder so Wähler mit Gemeindewohnungen, cosy jobs und anderen Vergünstigungen "gekauft" worden (siehe Wien).

  22. Celian
    28. Juli 2010 17:42

    A.U. hat recht, wenn er sagt, es wird beileibe nicht nur die Reichen treffen. Wobei die Grenze zum Reichtum sehr niedrig angesetzt ist, zumindest bei den Selbstständigen.

    Denn wenn man bedenkt, dass Selbstständige bei einem Gewinn von mehr als 30.000 sich nur dann vom Gewinn die vollen 13 % für die Bemessungsgrundlage der Einkommenssteuer abziehen dürfen, wenn sie alles Geld über den 30.000 investieren, sieht man recht deutlich, wo der Staat die Grenze zum Reichtum zieht. Zum Vergleich zu einem Angestellten mit 14 Gehältern wären 30.00 ein üppiges Monatsgehalt von brutto 2.142. Da kann man schon von einer Grenze zum Reichtum sprechen. Jetzt wird auch klar, warum immer die Selbstständigen pauschal als „Reiche“ verunglimpft werden.

    Bei den Selbstständigen kommen wir dem sozialistischen Ziel der Gleichmacherei schon ziemlich nahe: Arbeit ungleich zu den Selbstständigen verteilen, dafür das Einkommen über alle gleich verteilen.

    • Alexander Renneberg
      28. Juli 2010 18:52

      genau da liegt das problem.

      gleiches gilt ja nicht nur für selbstständige sondern auch für zinshausbesitzer, die durch das mrg ohnehin schon teilenteignet sind. (wiener wohnen vermietet durchaus teurer die gemeindewohnungen als es zinshausbesitzern durch das mrg erlaubt ist.)

      der sozialistische ansatz der vermögenssteuer liegt bei 500.000 euro. na da fallen aber nicht nur die "reichen" drunter sondern auch viele eigenheimbesitzer.
      und klar ist auch, dass die sozialisten die einheitswerte anheben wollen, denn nur dann kommt geld in die kassen.

      wenn kräuter meint, die einkommenssteuer müsse angehoben werden, aber einer grenze von 200.000 im jahr, dann sollte man kräuter darauf hinweisen, dass nur ca 9000 personen soviel im jahr verdienen. was meint kräuter denn wieviel fantastiliarden da zusammenkommen werden???
      also werden sie die beträge auch hier hinunter schrauben und drankommen wird der mittelstand. wie immer. amen.

    • Celian
      28. Juli 2010 22:14

      Es gibt auch Tax Freedom Day 1. Jänner.

      Ein Migrant bringt mit 4 Kindern ca. 2.100 Euro nach Hause – ohne zu arbeiten. Gutes Zureden von der Einwanderungsbehörde werden mit „Wozu? Sozialamt ist gut!“ quittiert. Leider kein Einzelfall.

      2.100 Euro brutto selbstständig, oder 2.100 netto arbeitslos 4 Kinder. Der eine arm der andere reich. Aber nicht der, den Sie meinen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      29. Juli 2010 07:23

      Eigenheimbesitzer, die nicht auch Reiche sind, sind einfach Idioten.

    • Simplicius (kein Partner)
      29. Juli 2010 15:16

      ad stf, 07.23 h:

      Sind Sie jetzt unter die Surrealisten gegangen mit Ihren Beiträgen? Oder unter die anonymen Aphoristiker?

    • Josef Maierhofer
      02. August 2010 15:12

      @ Schnabeltierfresser

      Warum sind Eigenheimbesitzer Idioten ?

      Weil man eine Gemeindewohnung auf Steuerkosten billger haben kann ? Weil es so viel Mühe und Kosten bedeutet ein Eigenheim zu schaffen und man dann den Gegenwert nie mehr bekommen kann ? Weil sie für alles mehrfach Steuer bezahlen müssen ?

      Ich halte solche Menschen für die einzigen, die Österreich noch helfen können, das andere egoistische Nehmervolk liefert nämlich nur Minusbeiträge.

      Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen ? Oder halten Sie das für gut das geplante, überwiegend destruktive Nehmertum ?

  23. Brigitte Imb
    • Alexander Renneberg
      28. Juli 2010 17:50

      beraten? gusi? aha......

    • Brigitte Imb
      28. Juli 2010 18:01

      ´S wird doch net sein, dass die Bank deshalb verstaatlicht wurde. *g*

      Der Gusi hat ja so ausreichend lang die Politik gstudiert, da ist es doch eh logisch, dass er alles kann. Naja und diesen kapitalistischen Stellen ein bisserl Marxismus einzuhauchen hat ihm sicherlich net geschadet, den Tresor wird er schon net ham küssen müssen.

    • Alexander Renneberg
      28. Juli 2010 18:53

      naja frau imb, beim tresorküssen wär ich mir nicht ganz so sicher wie sie :-)

    • Brigitte Imb
      28. Juli 2010 19:32

      Und weil es so unglaublich ist, gleich noch einmal OT.

      "Sire" Sarkozy kriegt einen neuen Flieger, der alte war zu mickrig.

      http://www.krone.at/Nachrichten/Sarkozys_neuer_Airbus_Mit_Zigarre_in_der_Badewanne-Air_Sarko_One-Story-212429

      Angesichts der Verschuldung, 77,6 % per 31.12.2009, ein echtes Zeichen von Dekadenz.

    • Norman Bates
      28. Juli 2010 21:36

      Gusenbauer EUR 60.000 für Hypo Beratung.
      Vranitzky EUR 70.000 für Telefon-Euro-Beratung von Flöttl.

      Schüssel?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      29. Juli 2010 07:32

      Alles Peanuts. ÖVP-Steuerberater Birnbacher beim Hypoverkauf 12. Mio., Meischberger/Hochergger/Plech Beratungsleistungen für die öffentliche Hand alles zusammmen schon um die 20 Mio. Das sind Summen.

    • Celian
      29. Juli 2010 18:58

      Richtig alles Peanuts.
      So wie den Flöttl seine Millionenversenkungen in der Karibik
      Und der Elsner mit dem Plastiksackerl, da waren auch nur ein paar alte Tausender drinnen.

      Wenn wir schon beim Gegeneinander-Aufwiegen sind, dann aber richtig!

  24. Wolfgang Bauer
    28. Juli 2010 15:29

    Der Ordnung halber sei erwähnt, dass in den Basisbelastungen bei der Tax-Freedom-Day-Berechnung auch die Sozialversicherungsbeiträge berücksichtigt sind. Der eigentliche Steuer-Tag liegt also schon früher im Jahr.

    Allerdings in jedem Fall weit zu spät!

    Was zum Beispiel die weitgehend öffentlich bezahlten parteitaktik-Schmärenzchen auch der Oppositionsparteien kosten - wie jetzt die Scharmützel um die Sondersitzungen des Parlaments - geht auf keine Kuhhaut.
    Politiker heutzutage haben gar kein Unrechtsbewusstsein mehr, kein schlechtes Gewissen, wenn sie Geld Anderer in Menge für eigene Interessen verwenden.

    Man sollte mit ihnen endlich Schlitten fahren!

    • Celian
      28. Juli 2010 15:42

      Und wenn man die MWSt auch mit einrechnen würde, käme man in den September hineín.

      Es ist halt nicht viel Gerstl was übrig bleibt.

    • terbuan
      28. Juli 2010 16:00

      Dann bleibt uns nur mehr ein goldener Herbst und danach ein grausig kalter Winter!
      Oder man ist weiblich, jung und schön, dann angelt man sich einen Millionär, läßt sich irgendwann scheiden und lebt von den steuerfreien Alimenten, da macht die Ganzjahresfreiheit (und -zeit) dann wirklich erst Freude!

    • Axel L.
      28. Juli 2010 16:09

      Ob mir nun ein Betrag als Steuer oder Sozialversicherungsbeitrag abgezogen wird, ist mir reichlich egal. Schließlich geschieht beides auf Grund gesetzlicher Regeln. Es ist Geld, über das ich nicht frei verfügen kann. Basta.

    • Rainer (kein Partner)
      29. Juli 2010 10:14

      @ Axel

      "Es ist Geld, über das ich nicht frei verfügen kann."

      Sie sehen das völlig falsch: Wenn Sie Österreicher sind, sind Sie Bürger dieses Landes und müssen sich den Gesetzen - geschriebenen, wie auch ungeschriebenen - unterwerfen. Falls Ihnen irgendetwas daran nicht passt, können Sie sich ja in der Politik stark machen. Das ist Demokratie, die beste aller Regierungsformen! Beteiligen Sie sich einfach aktiv, dann können Sie vielleicht die Dinge zu Ihren Gunsten ändern. Auf Kosten anderer, hihihi!

      Und denken Sie doch bitte mal daran, welche wertvollen Produkte und Dienstleistungen mit diesem Geld bezahlt werden. Wer würde denn Straßen bauen, Briefe austragen oder Zugverbindungen betreiben, wenn es den Staat nicht gäbe? Und was, bitte, täten Sie ohne Bürokratie? Wo würden Sie Ihren Reisepass ausstellen lassen? Ja, würden Sie einen solchen überhaupt erhalten? Es ist nicht allzu lange her, da gab es keine Reisepässe. Ich frage Sie: Würde Ihnen ohne einen solchen nicht etwas Wesentliches fehlen?
      Ich meine, wer ist noch nie auf einem Amt - natürlich völlig berechtigt! - zusammengeschissen worden? Das sind Arbeitsplätze und Leistungen, ohne die eine soziale Gemeinschaft nicht existieren kann. Oder denken Sie an die armen Kinder! Die würden doch nie lesen und schreiben lernen ohne öffentliche Schulen! Eltern sind ja nicht an Bildung oder sonstigem Wohlergehen ihrer Kinder interessiert. Lesen Sie keine Zeitung? Ohne unseren Staat würden alle Eltern ihre Kinder im Keller einsperren oder auffressen.

      Seien Sie also froh, dass diese Leistungen existieren und wir in einem geregelten Staat leben dürfen, der uns beschützt, hegt und pflegt, und dafür nur einen lächerlich winzigen Ablass erbittet.

  25. Ritter vom Kapall
    28. Juli 2010 13:17

    Und weil wir alle so brav gezahlt haben, wird heute fleißig in den Zeitungen inseriert - gemeinsam von Werner und Josef, was sie mit unserem Geld doch alles tolles erreicht hätten!

    • Brigitte Imb
      28. Juli 2010 13:50

      Eine weitere Schweinerei der Groko und die Medien spielen brav mit, flächendeckend.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/584067/index.do?from=gl.home_politik

    • Celian
      28. Juli 2010 15:51

      Lest, lest!
      Da gehen schon wieder 5 Millionen den Bach hinunter.

      Aus diesem Grund: Vollständiger Boykott österreichischer Zeitungen!
      Andere Länder haben auch schöne Zeitungen.

    • Brigitte Imb
      28. Juli 2010 15:55

      ....und wesentlich bessere!

    • Celian
      28. Juli 2010 16:08

      Brigitte, täusch ich mich oder ist die Politik tatsächlich in deutschen oder schweizerischen Zeitungen aus den Inseraten verbannt?

      Die Selbstbeweihräucherung scheint ein ur-österreichisches Phänomen zu sein.

      Mich wundert nur, dass die Presse einen so kritischen Artikel bringt.

    • Igo
      28. Juli 2010 18:10

      ...und ich habe geglaubt, dass es eine Werbung war für die neuen Stan Laurel und Olver Hardy Episoden..lol..
      Ja, war auch ganz geschockt, als ich das sah: was haben Dick und Doof wirklich vorzuweisen? Nichts Positives, jedenfalls! Und dann noch das eigene Horn tuten!!!

    • Celian
      29. Juli 2010 19:15

      was haben Sie gegen Stan Laurel und Oliver Hardy? Ich finde die witzig.
      Nicht so dagegen die Grinsekatze Faymann.
      Über Pröll läßt sich streiten.

  26. Gerhard Pascher
    28. Juli 2010 12:27

    Es war einmal ....... so beginnen nicht nur Märchen.
    Es war tatsächlich einmal so, da zahlten die Israeliten den Zeh(e)nten an den Tempel und noch im Mittelalter mussten viele Bauern als Leibeigene einen Teil ihrer Ernten an die Grundbesitzer abliefern. Die Steuern an den Staat - z.B. in der K&K-Monarchie - wurden nur von wenigen verlangt und waren noch relativ gering. Allerdings hat der Staat im Laufe der letzten 100 Jahre immer mehr Aufgaben an sich gerissen (Schulen, Kindergarten, Alten- und Behindertenpflege usw. und damit auch einen großen/teuren Verwaltungsapparat geschaffen) und so dem Bürger immer mehr Geld, aber auch viel an Eigenverantwortung abgenommen.
    Wäre es nicht nun an der Zeit, wieder einen "Rückbau" vorzunehmen und uns Bürger damit wieder mehr Freiheit und Eigenverantwortung zu geben?

    • Brigitte Imb
      28. Juli 2010 19:10

      Ach Hr. Pascher, passen Sie denn nie auf wenn die Politiker über uns sprechen? Wir verstehen das doch nicht, wir sind doch viel zu dumm dazu.

    • SOKs (kein Partner)
      29. Juli 2010 09:14

      Die Antwort auf diese Geschichte: die Hälfte der Geschäfte einfach schwarz abwickeln. Dann verschiebt sich der Termin nach vorne.

    • Simplicius (kein Partner)
      29. Juli 2010 15:21

      Herr Pascher, was Sie da vorschlagen, das ist Sozialabbau! Das ist die menschgewordene soziale Kälte! Das ist geradezu neoliberal!

      Tausende Arbeitsplätze wären in Gefahr, wenn Ihre Ansicht Schule machte.

      Doch Gott sei dank. Wir sind nicht so. Das Gehirn ist ein unanständiger Körperteil, sein Gebrauch in höflicher Gesellschaft nicht angeraten - weshalb wir uns gerne bevormunden lassen, NUR zum allgemeinen Besten ...

  27. Josef Maierhofer
    28. Juli 2010 12:10

    Zu den letzten beiden Absätzen:
    Sie tun es nicht für sich selbst.

    Nein sie tun es fast ausschliesslich für sich selbst. Sie bedienen sich selbst und des weiteren ihre Klientel, die sie natürlich wieder wählen.

    Dann kommt lange nichts.

    Dann kommen mit dem Rest die Propagandafloskeln.

    Dann kommt wieder lange nichts.

    Und dann kommt die Wohltat für das Volk, sofern sie eine solche darstellt.

    Dieser Umweg des Steuergeldes ist verzichtbar.

    Wenn Sie heut eden durchschnittlichen 'Steuerfreitag' anmerken, so liegt der für manche erst im Oktober.

    Für manche aber, z.B. unsere Politiker, da liegte er eher am Jahresanfang, zu welchem Anlass man gerne auch gleich satte 22% Gehaltserhöhung für Politiker ansagt.

    Weniger Staat, weniger Verwaltung, mehr Eigenverantwortung und allen kann es besser gehen, auch in der schlechten Situation, in die uns auch die Politiker gebracht haben, ohne dass wir was dagegen tun hätten können.

    Werte Damen ud Herren Politiker !

    Reduzieren Sie den Föderalismus, reduzieren Sie die Verwaltung, schaffen Sie alle Privilegien ab, sparen Sie bei sich selbst und übernehmen Sie Verantwortung, in Zukunft keine neuen Schulden mehr dazu zu machen, die Bevölkerung sozial ausgewogen mit den Einsparungen zu beglücken, die auf Grund Ihres Fehlverhaltens und des Ihrer Klientel entstanden sind.

    Zeigen Sie nicht mit dem Finger auf die jeweilige Gegenpartei, sondern sehen Sie zu, was Sie selbst, persönlich und funktional an Verbesserungen einbringen können.

    Der bisherige Schaden, den Sie angerichtet haben, ist schon gross genug.

  28. Graf Berge von Grips
    28. Juli 2010 11:10

    Für den Staat arbeiten wir also 7 Monate lang.
    Da wird einem ja gleich Angst und Bang.
    Denn wenn wir den Gedanken weiterspinnen,
    dürften wir jetzt erst mit dem Essen beginnen.

    PS:
    Dem Pröll würde das nicht wirklich schaden
    Sah ihn schon jemand in der Badehose baden?

  29. brechstange
    28. Juli 2010 11:06

    Eine wichtige Meldung heute:
    Der Verbund will bis zum Herbst eine Kapitalerhöhung von 1 Mrd. durchbringen, 500 Mio. soll der Staat aus dem Bankenhilfspaket (dh Staatschulden) aufbringen um die 51 %ige Aktienmehrheit zu behalten. Der Verbund möchte Investitionen vorziehen, das Ergebnis des Verbunds ist um 28 % eingebrochen.
    Nun frage ich:
    Wo ist das Geld aus den Cross-Border-Leasing-Verkäufen, um zu investieren? Wo?

    • inside
      28. Juli 2010 11:16

      Cross Border leasing (sale and lease back) ist eigentlich nur ein Aktivtausch (Anlagevermögen weniger, Liquidität mehr)
      Die steuerlichen Auswirkungen sind - nach Rechnungsabgrenzungen - im Ertrag periodenwirksam beinhaltet. Was aber beim Cash flow des Verbundes sich nicht dramatisch auswirkt aber auf alle Fälle positiv sein muss.

      500 Mio seitens des Steuerzahlers für die Mehrheit?
      Why not.
      Wenn dieses Investment (derzeit ist die Rendite des Verbundes bei ca. 4,7%) mehr bringt, als die Refinanzierung des Staates kostet (und das tut es derzeit deutlich), ist es ein Geschäft zu Gunsten des Steuerzahlers!

    • brechstange
      28. Juli 2010 11:47

      Wenn ich etwas verkaufe, möchte ich über das Geld verfügen. Doch die Gelder aus den CBL-Verkäufen sind ja in anglo-amerikanische Investmentgesellschaften angelegt. Wie wohl die Erträge dort nun aussehen?

    • inside
      28. Juli 2010 11:59

      Wie man die frische Liquidität aus den Sale-and-Lease-Back-Geschäften verwendet, ist ein anderes Kapitel. Hat aber mit dem Leasinggeschäft nix zu tun.

      Meistens ist es eine Substituierung des Betriebsmittelkredites.
      Wenn man damit am Geldmarkt oder sonst wo spekuliert, muss man sich über die Risken im Klaren sein.

    • brechstange
      28. Juli 2010 12:13

      Ich nehme an, dass die mangelnde Kapitalausstattung des Verbundkonzerns eben mit diesen CBL-Verträgen zu tun hat. Die Verantwortlichkeit für Misswirtschaft wird natürlich tunlichst verschwiegen. Die Aktionäre und Aufsichtsrate hängen ja politisch mit drin.

    • inside
      28. Juli 2010 13:08

      Soviel wie ich weiss, geht es ausschliesslich um die Finanzierung der kommenden Investitionen (ca. 4 Mrd.). Waren für die nächsten 4-5 Jahre geplant, sind aber jetzt für die nächsten 10 Jahre in Planung.
      Ich hoffe, die Zahlen stimmen, habe jetzt nicht extra nachgesehen.

    • brechstange
      28. Juli 2010 19:56

      Ich denke doch, dass ein gesundes Unternehmen einiges verdienen hätte müssen die letzten Jahre und nicht nun eine Kapitalerhöhung benötigt. Außerdem hätte es doch Einnahmen aus dem Verkauf der Kraftwerke an amerikan. Investmentgesellschaften geben müssen. Oder war das doch kein so tolles Geschäft?

    • inside
      28. Juli 2010 20:51

      Tut leid. Aber Sie verrennen sich da in etwas.
      Kapitalerhöhungen sind nichts Aussergewöhnliches, bei Investitions- oder Firmenzukaufsplänen.

    • brechstange
      29. Juli 2010 10:19

      Nein, ich verrenne mich nicht, ich weiß, dass es üblich ist, Kapitalerhöhungen zu tätigen.
      Nur denke ich mir, warum der Verbund Investitionen nicht aus eigener Kraft schafft? Erst verkauft man dafür Anlagevermögen mit "windigen" CBL-Verträgen, dann braucht man Steuergelder für Investitionen. Zusätzlich ist das Ergebnis um 28 % eingebrochen, die Auslandsgeschäfte sind nicht gut gelaufen.
      Das alles sollte der Steuerzahler mitbedenken, wenn schuldenfinanzierte Kapitalerhöhungen stattfinden. Der Steuerzahler deswegen, weil die Aufsichtsorgane sehr oft versagten und dies durch die knappen Mittel nun offen zu Tage tritt. Die Krise legt doch einiges an Misswirtschaft offen.

  30. HDW
    28. Juli 2010 11:04

    @Kurt22 28. Juli 2010 10:41
    Sie könnten FPÖ wählen! Ohne auf die virtuelle Diskussion ob deren Fähigkeit oder Unfähigkeit einzugehen kann man annehmen, dass die Freiheitlichen wohl nicht eine Alleinregierung erreichen würden.
    Ebenso ist eine Koalition weder mit Schwarz (siehe Sanktionen) noch bei aller Charakterlosigkeit (und deren "Internationalismus") mit Rot anzunehmen. Ein weiterer Stimmenzuwachs bei irgendwelchen Wahlen für die FPÖ wird aber in den jeweiligen Koalitionsparteien die jeweils dort angesiedelten Rechten stärken. Das ist angesichts des verschwiegenen Zieles der internationalen Linken, nämlich die Einparteiendiktatur, die einzige Möglichkeit die uns, also dem Souverän in dieser österreichischen Scheindemokratie, gegen die Usurpatoren verblieben ist!

    • simplicissimus
      28. Juli 2010 11:08

      prinzipiell stimme ich dem zu.

    • byrig
      28. Juli 2010 21:50

      hdw,auch ich stimme prinzipiell zu.das gefährliche bei den internationalen linken diesmal ist,dass diese bewegung von den usa ausgeht-siehe p.c.damit wurde die effektivität dieser deletären bewegung massiv erhöht-siehe die unglaublichen auswirkungen heute schon auf unsere "bürgerlichen" oder "konservativen".
      unter anführungszeichen deshalb,weil unsere und die europäischen konservativen unter dem meinungsterror der amerikanisch geführten linken bereits einknicken.
      die machen das halt perfekt-anders als die tölpelhaften russen oder die bierernsten deutschen.linken.
      es ist wie bei dem siegeszug von coca-cola,Mcdonalds etc.pc everywhere.
      und abschliessend:wo gibt es eine nicht-schein-demokratie?

    • Kurt22
      28. Juli 2010 23:00

      @HDW: Das hatte ich auch vor, obwohl mir in letzter Zeit vorkommt, als würde das Pflänzchen BZÖ langsam erwachsen und vernünftig, aber wenn die vielleicht 5 oder 6 % erreichen, rührt sich nichts, Häupl, Voves und Co. brauchen einen richtigen Hammer!

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      29. Juli 2010 07:58

      Einparteiendiktatur??? Die existiert real nur in Nordkorea und Niederösterreich.

    • tartaros (kein Partner)
      29. Juli 2010 12:03

      Typisch Hochstögerlein, bei Diktatur schreit er Niederösterreich. Genauso gut könnte man das rote Wien nennen. Und wenn überhaupt, dann handelt es sich um eine Monarchie.

  31. nescio
    28. Juli 2010 10:57

    Ich befürchte, dass die Steuererhöhungsdiskussion genau so enden wird, wie die Verwaltungsreform: In der gegenseitigen Blockierung bis auf eine Alibi-Lösung und weiterhin ein fröhliches Schuldenmachen zu Lasten der nächsten Generation.

  32. Kurt22
    28. Juli 2010 10:09

    O.T.: Stichwort ORF: Topmeldung wieder einmal der KHG, erst etwas später dann die nicht mehr aufzuhaltende Überschuldung der öst. Gemeinden. Genau nach Wichtigkeit des Staatswohles gereiht, oder? Ob der KHG mit seinen Freunderln Linke gemacht haben oder nicht, soll zwar auch endlich geklärt werden, ist aber für den Gesamtstaat wahrscheinlich ähnlich wichtig, wie das Fahrradl, das gestern in Peking umgefallen ist.

    • Norman Bates
      28. Juli 2010 11:15

      Völlig richtig beobachtet, ist mir heute auch aufgefallen.

      Ich glaube, dass die linkslinken PC-korrekten Gutmenschen-Kreise den KHG deshalb dauernd anpatzen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass er in die Politik zurückkehrt.

      Das könnte ein GAU für die Linken werden und das gilt es schon vorsorglich mit allen Kräften zu verhindern.

    • Celian
      28. Juli 2010 17:04

      Grasser ist ein rotes Tuch für jeden PC-Menschen, ist er doch das Gegenteil von ihnen: intelligent, erfolgreich, schön...

    • Norman Bates
      28. Juli 2010 17:21

      @Celian.

      Stimmt auch sicher, aber den forensischen und nachträglichen Aufwand mußt Du schon einmal auf die Matte legen wollen, nur um eine Person andauernd anzupatzen.

      Eigentlich fast eine unglaubliche Energie der linken Kreise im Fall KGH, nicht wahr?

      Man würde sich fast wünschen, dass die diese Energien etwas positiver einsetzen ..

    • Celian
      28. Juli 2010 17:58

      Norman Bates, denken Sie nur an die notorischen Mittwochs-Demonstrationen am Beginn der Schüssel-Ära, an den immensen Widerstand gegen alles was diese Regierung tat. Der Kampf gegen KHG ist das letzte Gefecht aus dieser Zeit, mehr als nur ein Scharmützel. Und dieser Widerstand nährt sich aus der verwickelten Geschichte, wie diese Regierung in die Regierung kam. Hier wurde ein Massentrauma implantiert, das die Sozialisten immer wieder auf Knopfdruck abrufen können.“Aber er hat doch gesagt, wenn er Dritter wird, geht er in Opposition!“ Was glauben Sie, wie oft ich schon – höchst erfolglos – die Hintergründe erklärt habe.

      Es ist ein Trauma!

    • Alexander Renneberg
      28. Juli 2010 18:59

      celian, es waren donnerstagsdemos :-)

      und sie haben recht, jede erklärung der "wenn ich dritter werde gehe ich in opposition" werden nicht verstanden.
      glauben sie mir ich hab das ebenfalls zigfach versucht. es hilft nichts.
      wenn leute die fakten negieren wollen, dann können sie reden was sie wollen. und das schlimmste ist, diesee schüsselaussage holen sie immer hervor wenn sie nimmer weiter wissen.
      traurige leut.....

    • Celian
      29. Juli 2010 06:52

      A.R., achja Donnerstag-Demos…!

      Furchtbare Zeit damals. Man erkennt daran deutlich, dass damals die linke PC-Mafia schon längst den öffentlichen Raum erobert hatte. Alles was nicht ihrer Gesinnung entspricht, wird ausgebuht, weggemobbt. Es geht der Linken nicht darum, Recht zu haben. Sondern darum den öffentlichen Raum zu erobern und sei es durch Diffamierung, ungerechtfertigte, maßlose Proteste in den Medien, auf Universitäten, durch merkwürdige, öffentliche Veranstaltungen, etc. und damit die öffentliche Meinung zu prägen. Kurz gesagt die Öffentlichkeit ihrer Gehirnwäsche zu unterziehen. Daraus erklärt sich auch die Befürwortung der Grünen von Volksentscheiden .

      Gleiches Vorgehen gilt auch für den Feminismus. Und in manchen Momenten wird das auch zugegeben. Erst unlängst wieder von Katja Gentinetta, die in einem Aufsatz geschrieben hat, aus dem die letzte Weltwoche zitierte: „Wer die Spielregeln dieses Kampfes [um die Weltdeutung, die Red.] beherrscht, besetzt den öffentlichen Raum am erfolgreichsten. Entschieden wird – wir leben in einer direkten Demokratie – vom Stimmvolk.“

  33. Brigitte Imb
    28. Juli 2010 09:00

    Heute beginnt die fiktive Freiheit der Steuerzahler und am 1. Aug. die tatsächliche Terrorisierung der Bürger.

    Liebe Gesinnungskollegen, wählt die "Vollkaskopappenheimer -Politiker" ( Zit. Paige) im Herbst ab!

    • simplicissimus
      28. Juli 2010 10:02

      das werde ich gerne tun.

    • Kurt22
      28. Juli 2010 10:10

      Sagts mir bitte, wen ich wählen soll, bitte!!!

    • simplicissimus
      28. Juli 2010 10:28

      a.u., wen sonst?

    • Kurt22
      28. Juli 2010 10:41

      Ich fürchte, A.U. wird nicht auf dem Wahlzettel stehen. Welcher Mensch mit Charakter und fester Meinung läßt sich schon auf einen Wahlzettel schreiben.

    • simplicissimus
      28. Juli 2010 10:54

      dann bleibt nur protest wählen über.
      den teufel mit dem beelzebub austreiben.
      und wieder abwählen, wenn die neue regierung auch nix bringt.
      das ist halt demokratie, andere möglichkeiten hat ein wähler nicht, ausser er wird selbst aktiv.

    • Laura R.
      28. Juli 2010 11:12

      Also der Werner hat g`sagt, wenn`s mir dem Michi die Absolute nehmen und den Voves Franzi abwählen, dann wird er wirklich sauer sein, und dann können sich die G´fraster anschauen, was Steuergerechtigkeit heißt. Und wie die gerechte Umverteilung ausschauen wird.

    • Brigitte Imb
      28. Juli 2010 12:22

      Kurt

      der Strache ist auch kein größerer Prolet als der Häupel, insofern wählbar, denn das trifft die Sozen ins Mark.
      Auf das BZÖ kann man auch ausweichen, es ist jerdenfalls alles besser als SPÖVP.
      Ich möchte mir ja gar nicht vorstellen wie in Wien eine Rot/Grüne Koalition aussieht und führwerkt , das bedeutet dann mit Sicherheit einen Sieg für die 3. Türkenbelagerung.

    • Undine
      28. Juli 2010 15:01

      @Laura R:

      Nein, so ein Pech: Ich bin weder in Wien noch in Graz beheimatet. Da kann ich also für den armen, geplagten Werner rein gar nichts tun. Wie traurig! :-)
      Dann werden Sie, liebe Laura, womöglich wegrationalisiert. Dabei machen Sie, trotz Ihre Jugend, mit Ihrer erfrischenden Art Ihren JOB so gut. :-)
      Undank ist den Welten Lohn! :-)

  34. simplicissimus
    28. Juli 2010 08:43

    was für eine umbarmherzig drückende abgabenlast der zehent einmal gewesen sein soll, haben wir in der schule gelernt.
    nun, heute ist die wirtschaft zig-fach produktiver und wir leben natürlich trotz überbordender abgaben viel besser als damals.
    ein staat jedoch, der die gesamtsteuerlast in die region von 50% und darüber schraubt ist bereits zum selbstverwaltenden wenig produktiven moloch geworden, der nicht mehr wohlstand schafft oder fördert, sondern ihn verzehrt.
    gesetzesfluten, überregulierungen, bevormundungen, gängelungen, bespitzelungen, letztlich gehirnwäsche der bürger und freiheitseinschränkungen sind die folge, wenn man dieses aus der kontrolle zu geraten scheinende machtmonopol mit mehr macht, sprich geld füttert.

    sinnvolle politik heute wäre gesetzesentrümpelung, abbau von staatseinmischung in private angelegenheiten und rechte, abbau der überverwaltung, übersubventionierung und kleiner machen des grossen bruders ganz im allgemeinen.
    staat und verwaltung etc. sind notwendig, aber alles hat sein optimum. dieses ist jedoch bereits bei weitem überschritten.

  35. Anton Volpini
    28. Juli 2010 08:37

    Die Räuber zeigen auf die Spekulanten und schreien: "Haltet den Dieb!"

  36. terbuan
    28. Juli 2010 08:37

    Die Freiheit kann ja wohl fast grenzenlos sein!
    Wenn man berücksichtigt, dass etwa 50% der Österreicher keine Steuern bezahlen, dann beginnt deren Freiheit ja schon im Frühjahr (unter Berücksichtung von Sozialversicherung und Mehrwertsteuer)
    Aber vielleicht kann man da auch noch etwas machen, Refundierung über die Arbeitnehmerveranlagung?

  37. socrates
    28. Juli 2010 08:37

    Nur die Finanztransfersteuer macht die Geldflüsse offenbar und wird daher von der Plutokratie bekämpft. Die Verschwendung der Beamten zu kontrollieren ist wie die Portokasse zu überwachen, da bringen die Politiker viel mehr!

  38. SuPa
    28. Juli 2010 08:16

    Ach, schon wieder so ein typisches Sommerlochthema.
    Wenn der heutige Tag, mathematisch betrachtet, der erste Tag des österreichischen Durchschnittsverdieners ist, ab dem man über seine Einkünfte zu 100% selbst vergfügen kann, dann ist dies ohnehin großartig. Da sind aber vermutlich die ca. zwei Millionen Leute, welche gar keine Lohn-/Einkommensteuer bezahlen, gar NICHT berücksichtigt worden.
    Wie dem auch sei: ich zahle "gerne" Steuern und Abgaben, wenn ich sicher bin, dass das so einbehaltene Geld SINNVOLL verwendet wird und mir sowie den nächsten Generationen zu Gute kommt. Dem ist aber leider nicht so! Vor allem stören mich Staatsausgaben, wo es gar keine Gegenleistungen gibt, z.B. auch für die sog. arbeitslosen Einkommen. Eine Gesellschaft kann nur dann prosperieren, wenn alle verfügbare Arbeitskraft sowie das vorhandene Kapital sinnvoll für die Gegenwart und Zukunft eingesetzt wird.
    Leider gibt es immer wieder Ökonomen, welche der Ansicht sind, dass alle vom Staat verfügbaren sowie geborgten Gelder - auch wenn sinnlos verteilt - immer den Wirtschaftskreislauf ankurbeln, Steuereinnahmen erhöhen und privates Kreditkapital schaffen. Was ist aber, wenn dieses Geld im Ausland verbraucht wird und/oder in der Schattenwirtschaft "schwarz" verwendet wird?

    • Kurt22
      28. Juli 2010 10:03

      Apropos "arbeitsloses Einkommen": Nachdem da auch die Grundsicherung reinfällt, wird die auch besteuert??

    • Gerhard Pascher
      28. Juli 2010 12:37

      Sind vermutlich 3 Millionen Österreicher, welche keine Lohn-/Eink.Steuer bezahlen.

    • byrig
      28. Juli 2010 22:12

      den sozis ist das alles nicht genug:siesprechen nach wie vor von verteilungsungerechtigkeit.
      unsereiner hackelt halt wie wild,verdient auch,und wird von diesen kreaturen dafür angefeindet-obwohl die als politiker ein vielfaches"verdienen".
      und die sozi klientel,die eh keine steuern zahlt,zuschüsse bekommt,in frühpension ist,soll noch mehr bekommen.tja-sie haben einen vorteil:sie sind viele,und sie haben das gleiche stimmrecht.

  39. Celian
    28. Juli 2010 07:41

    Die österreichische Regierung kann sich gleich selbst einen saftigen Steuerbescheid zustellen, für die Verstaatlichung der maroden Hypo Alpe-Adria und der Kommunalkredit, beides Banken, bei denen die Politik kräftig ihre Finger im Spiel hatte. Und für die Gemeinden in NÖ, die geglaubt haben, sie sind besonders gescheit und das Gemeindesilber für die nächsten Jahre im Finanz-Casino durchgebracht haben. Jeder normale Spielsüchtige würde von Amtswegen gegen seine Spielsucht therapiert werden. Nicht so die Möchtegern-Highroller aus NÖ.

    Leider sind die Medien gekauft, unfähig oder einfach zu weit links, dass sie das sehen. Deshalb kommt die Politik ungeschoren davon, mehr noch kann sie sich zum Retter in der Not hochstilisieren. Und uns mit Fingerzeig auf vermeintliche Sündenböcke wie den Banken oder der Schweiz die Rechnung in Form von geschmalzenen Steuererhöhungen präsentieren.

  40. orgelis
    28. Juli 2010 06:25

    Liebe/r Byrig! Auch für Beamte gilt der Grundsatz der Sparsamkeit. Aus meiner eigenen Erfahrung im öffentlichen Dienst könnte ich Dutzende Beispiele bringen, wo Beamte genau diese Pflicht eklatant verletzen.

    Aber zu A.U.s Tagebuch-Eintrag fiele mir ein "an der Krise Schuldiger" ein, der sicher noch nicht am Hungertuch nagt: Die Bilanz von Richard Fuld als Chef von Lehman-Brothers könnte kaum schlimmer sein: Nicht nur war am Ende die Bank pleite und Tausende Anleger hatten ihr Geld verloren. Auch löste der Zusammenbruch die internationale Finanzkrise mit aus, die sich zur globalen Wirtschaftskrise ausweitete. Dennoch gehört Fuld zu den bestbezahlten Managern des vergangenen Jahrzehnts. Rund 457 Millionen Dollar (rund 350 Millionen Euro) verdiente er und steht damit auf Platz elf einer Rangliste der bestverdienenden US-Manager, die das "Wall Street Journal" veröffentlichte. (zitiert nach tagesschau.de)

  41. byrig
    28. Juli 2010 01:56

    da ich diese woche noch urlaub habe,bin ich noch auf.
    armer a.u.,jeden tag einen blog schreiben zu müssen.aber heute wär mir auch nix besseres eingefallen.
    wobei:nächste woche bin ich selber wieder arm,voll im dienst,inklusive nachts.
    trotzdem eine anmerkung:beamte geben geld an sich nur nach gesetzlichen vorgaben aus,egal ob effizient oder nicht.

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2010 13:23

      Aber die Dehnung der Gesetze gibt da wohl schon einen gewissen Spielraum, ebenso die Bewertung von Umständen.

      So kann etwa ein Steuerbeamter fast alles verändern, indem er Belege anerkennt oder nicht, strittig stellt, etc. und kann damit tendenziell eingreifen ins Geschehen.

      Alles gesetzlich.

      Es ist gesetzlich, dass z.B. ein Bescheid in 2 Wochen erstellt wird oder aber auch in 2 Jahren, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Bei mir fehlt ein solcher seit 15 Jahren und das Verfahren ist noch immer nicht beendet.

      So sind also die gesetzlichen Vorgaben oft auch von der Willkür von einzelen Beamten oder Beamtengruppen ode gar Behörden abhängig.

    • Celian
      28. Juli 2010 14:59

      Für einen Beamten sind Gesetze nicht bindend, da sowieso alles im Sinne des Volkes geschieht. Was gut für das Volk ist, darüber hat der Beamte ganz alleine zu befinden. Das kann er, da er kraft seiner Verbeamtung absolut dem Souverän ergeben ist, wodurch er der Diener des Volkes ist.

      Beamte brauchen sich nicht ans Gesetz zu halten. Gesetze sind nur fürs Volk da. Was ein Beamter tut, tut er für das Volk. Auch wenn es das Volk nicht verstehen will, der Beamte weiß besser, was für das Volk gut ist. Denn er ist akademisch gebildet, was man vom Volk im allgemeinen nicht sagen kann.

    • byrig
      28. Juli 2010 22:33

      ad celian:anscheinend bist du ein verhärmter,nichtsdestotrotz unwissender greissler(oder ähnlicher gewerbetreibender).
      beamte dürfen ausschliesslich auf dem boden bestehender gesetze agieren.alleine dein satz:"für einen beamten sind gesetze nicht bindend" ist so ein unfug,dass du dafür in der schule im fach "politische bildung" glatt ein nichtgenügend ausfassen würdest.und an sich hat mitnichten der beamte darüber zu befinden,was für das volk gut ist,sondern der politiker.
      ich würde dir empfehlen,während der wartezeiten am gemüsezentralmarkt ein bissi über unsere staatsverfassung und geschichte nachzulesen
      ad maierhofer:ja,beamte haben einen gewissen spielraum(gottseidank,denn er wird auch oft für den bürger ausgenützt).aber dieser ist begrenzt,und es gibt eben die möglichkeit,sich an obere instanzen(wie uvs) zu wenden.
      und ad celian:ich bin auch freiberufler und zahle wahrscheinlich mehr steuern wie du.





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