Wir brauchen mehr Hirschbach! – Gedanken zur Volksbefragung drucken

Die Exponenten der seit vielen Jahren in diversen Bereichen höchst engagierten Waldviertel Akademie luden für den Tag neun vor der ersten österreichweiten Volksbefragung zu einer Podiumsdiskussion über das am 20. Jänner zur Abstimmung stehende Thema „Wehrpflicht oder Berufsheer“ nach Hirschbach ein. Hirschbach, wo genau ist das, fragte selbst ich Waldviertler mich?

Und dorthin kommen ein ehemaliger Verteidigungsminister, der amtierende Generaltruppeninspektor, der Caritas-Präsident (er ließ sich von seinem Generalsekretär vertreten), der Präsident des Roten Kreuzes in Niederösterreich und als Moderator ein renommierter Journalist? Also auf nach Hirschbach! Es liegt ziemlich in der Mitte des Waldviertels (circa 15 km östlich von Gmünd) und der Vereinssaal war mit geschätzten 250 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Thema ist also offensichtlich ein großes Anliegen für die Bevölkerung, auch wenn der geringe Anteil Jugendlicher nicht nur für den ebenfalls am Podium vertretenen Jugendvertreter ein Thema war.

„Unser“ Bundesheer und seine Zukunft, untrennbar mit unserem über die Neutralität definierten und entstanden Österreichbewusstsein verbunden, steht zur Debatte! Welches andere Thema würde es wert sein, Gegenstand der ersten österreichweiten Volksbefragung zu werden? Im Bemühen, Bürgerrechte und Elemente der direkten Demokratie zu stärken, wie es immer wieder hierzulande und auch auf EU-Ebene betont und gefordert wird, wäre diese Gelegenheit demnach höchst zeitgerecht und gelegen gekommen.

Applaus, Applaus, wenn nicht die Geschichte ganz anders begonnen hätte und die Art und Weise, wie gerade zu diesem Thema das Volk aufgefordert wurde, sich zu äußern, einem engagierten Bürger schlichtweg den Magen umdreht! Die Debatte wurde durch einen regionalen Wahlkampf vom Zaun gebrochen, ein beflissener Minister fühlte sich verpflichtet, strammstehend zu reagieren, der hohen Politik wurde das Thema schnell zu heiß und so reichte sie es dem Wählervolk zur Entscheidung weiter („was immer rauskommt, werden wir befolgen“). Konkrete und fundierte Information wird es auch bis zur Stunde null vor der Abstimmung nicht geben. Schlimmer konnte es der jungen Pflanze Bürgerbeteiligung und gerade diesem enorm bürgernahen Thema kaum ergehen!

Meine vielleicht naive Vorstellung von Bürgerbeteiligung – sicher  jedenfalls für diesen Fall – ist, dass die von uns für die Zukunftsgestaltung gewählten Politiker das Thema aufbereiten, klare Eckpunkte setzen, Rahmenbedingungen festlegen, Alternativen ausarbeiten, fundierte Zahlen und Fakten für diese auf den Tisch legen und auch verifizieren lassen (jeder Hersteller von Hautcreme muss heutzutage nachweisen, dass diese wirklich Falten beseitigt, wenn er sie als solche anpreist!), und die Bevölkerung dann erst um ihre Entscheidung oder Präferenzen fragen. All das ist in diesem Fall nicht geschehen!

Das Konzept einer neuen Sicherheitsstratgie liegt dem Vernehmen nach seit einiger Zeit in den Schubladen des österreichischen Parlaments. Es wäre doch wohl nicht unlogisch gewesen, dieses Papier vor einer Volksbefragung über die Zukunft des Bundesheeres ebendort ausführlich zu diskutieren? Weite Bereiche unserer Sozialdienste hängen unmittelbar vom derzeitigen System des Zivildienstes ab. Die Berechnungen, wie viel neue Lösungen kosten, gehen meilenweit und nicht nachvollziehbar auseinander. Wie soll auf dieser Nicht-Basis das Volk entscheiden?? Brauchen wir ein verpflichtendes „Österreichjahr“ (wie es eine Diskussionsteilnehmerin treffend nannte) für alle Jugendlichen – also auch die weiblichen – und dürfen wir das überhaupt (Menschenrechte)? Auch das und vieles andere wäre vor einer Abstimmung zu klären gewesen! Kein Wunder also, dass sich auch die Teilnehmer an dieser Veranstaltung, wie die Diskussionsbeiträge zeigten, weitgehend rat- und orientierungslos vor der Abstimmung alleingelassen fühlen.

Ein randvoller Vereinssaal in einem kleinen Ort im Waldviertel zeigt sehr deutlich, dass es engagierte Institutionen der Zivilgesellschaft gibt, die sich der wichtigen Themen annehmen, dass es hochkarätige Podiumsteilnehmer gibt, die bereit sind sogar in so entlegene Gegenden zu kommen und eine Bevölkerung, die interessiert und willig ist, zu hochpolitischen Fragen Stellung zu beziehen. Diesem Engagement haben die Akteure der repräsentativen Demokratie durch das mutwillige Ansetzen einer Volksbefragung ohne entsprechende Vorarbeit und Information zu diesem wichtigen Thema einen riesigen Bärendienst erwiesen, sich ihrer Verantwortung in unverzeihlicher Weise entzogen und für die Zukunft einen unermesslichen Schaden angerichtet.

Das Volk ist reif für Instrumente der direkten Demokratie, unsere Politiker offensichtlich noch nicht!

DI Karl G. Doutlik, geb 1945, zuletzt tätig in der Europäischen Kommission u.a. als Leiter der Vertretung in Österreich.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 20:37

    Da ist sicher Strategie dahinter, über die sich zumindest die beiden Koalitionspartner einig sind. In dem man das Volk dumm sterben läßt und damit eventuell eine hohe Beteiligung an der Volksbefragung verhindert, kann man in Zukunft immer darauf verweisen, wie wenig der Bürger an der direkten Demokratie interessiert ist. Und schon hat man ein wichtiges Regulativ für die Regierungsmächtigen abgedreht - man kann weiter ungestört Schalten und Walten sowie die Republik als Selbstbedienungsladen betrachten.

    Wie immer diese Abstimmung ausgeht, am wichtigsten wäre eine HOHE BÜRGERBETEILIGUNG, um den Politikern zu signalisieren, daß sich die Bevölkerung dieses Instrument der direkten Demokratie nicht mehr aus der Hand nehmen läßt!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 14:41

    Das Bundesheer aus Wehrpflichtigen und der Sozialdienst sind eine Lebensschule zur Stärkung des Gemeinsinns sowie der geistigen, politischen, sozialen, kulturellen und militärischen LANDESVERTEIDIGUNG. Sie ist heute angesichts der sozialistischen, anarchistischen, satanischen, bestorganisierten Chaostruppen notwendiger denn je!

    Wir befinden uns im Krieg. Kriegsziel des auch hier in Europa tobenden neuen Weltkriegs ist die Auslöschung der Nationalstaaten. Österreich soll aufgehen in den „Vereinigten Staaten von Europa“, Dieses Konzept der internationalistischen Linken führt zur "Brave New World", zum „Großen Bruder“, zu „1984“, zu einer unvorstellbaren Diktatur zwecks Bändigung des entstehenden Chaos. Einen Vorgeschmack auf das entstehende Chaos bot die Besetzung der Votivkirche. Christian Zeitz vom Akademikerbund kommt das Verdienst zu die Zusammenhänge zwischen Asylmißbrauch und organisierter Gesellschafts- und Staatszerstörung im Tagebuch dargestellt zu haben (http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/asylbetrug-und-gesellschaftszerstoerung/?s=Zeitz )

    „Ja“ zur Wehrpflicht bedeutet „Ja“ zu Österreich, „Ja“ zu seiner Unabhängigkeit und Freiheit, „Ja“ zur Verteidigung unserer Heimat. Das „Ja“ ist Ausdruck der Liebe des Österreichers zu seinem Vaterland, Ausdruck auch von Dankbarkeit, Anständigkeit und Ehre.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 14:40

    Keine Sorge, die Leute kapieren schon um was es geht:

    Eine dem Volk entfremdete Söldnertruppe für Vasalleneinsätze, oder gar für solche gegen das eigene Volk, oder eben das, was wir haben und womit wir mehr oder weniger gut gefahren sind.

    Die Entscheidung wird klar sein, so dumm fragen und so chaotisch argumentieren können die Politiker gar nicht, dass das Volk in dieser Überlebensfrage nicht weiß, wie es sich zu entscheiden hat.

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  1. Leopold Koller (kein Partner)
    19. Januar 2013 02:30

    Ein Waldviertler weiss nicht, wo Hirschbach ist?! Auf der Strassn zwischen Vitis und Kirchberg. Auf der Franzl-Bahn zwischen Vitis und Puerbach. Z'Fuss zwischen Stoetzles und Rottenbach.

  2. sergej-m (kein Partner)
    18. Januar 2013 18:36

    Ich halte vom Vert.min. Darabos null. Von den Insekten und kinospots sowie Plakaten pro-berufsheer dito.
    Mir gehen aber auch die Leute am Ar*** vorbei welche von einem

    "das ist ein Dienst an der Gemeinschaft "kein" zwang " reden...
    Ich war bei der Stellung ,wurde dort schon schikaniert von einem Aufseher (nur so nebenbei,bei bei Frauen wäRe seine frage an mich ,es ging um mein geschlechtsleben als sexuelle belästigung eingestuft worden);ich wurde rot und habe nichts geantwortet.
    Schlussendlich gibt es es sowohl beim kreuz oben als auch unten Konsequenzen fü
    r uns Bürger! Überlegt also gut was ihr wollt! es gibt KEIN kleineres üBel. Aber ich entschied aus familiäRen und politischen gründen (das bzö häTte gute Konzepte für eine sicherheitsdoktrin die rot-schwarz nur umsetzen müssten!) für das was ich immer insgeheim wählen ,wollte! Und ja es war seine kopf sondern EmotionEntscheidung! Weil manchmal reichen angeblich "zahlen und Fakten" nicht!

    • sergej-m (kein Partner)
      18. Januar 2013 18:44

      Insekten =inseraten
      Es war wirklich nicht einfach.
      Aber mein ziel ist eine politisches patt.

      Nur so ist keine Partei der Sieger!

  3. cmh (kein Partner)
    18. Januar 2013 17:52

    Dann machen Sie doch bitte die Augen auf.

    Die wunderbare neue Informationswelt muss man doch nur mit (-1) multiplizieren und herauskommt eine arge Diktatur mit Gedankenverbrechen etc. pp.

    Schauen Sie doch einmal nach China, denken Sie an die arme Bettina Exwulf, die beim Gugl immer als erste daherkommt, wenn man einsam ist. Und leider ist es Gugl nicht möglich, das zu ändern. So sorry und so!

    Die technischen Instrumentarien, die bisher bei der Verfolgung von undichten Kinderpornounbedingtschauenmüsser entwickelt wurden sind doch ohne weiters auf alles beliebige anzuwenden.

    Das "unkontrolliertbare Internet" ist ein Kartenhaus, das "kontrollierende Internet" hingegen eine Tatsache.

  4. ProConsul
    18. Januar 2013 15:14

    Dr. Harald Kotschy hat einen Apell zur Unterstützung der Allgemeinen Wehrpflicht verfasst, den ich gerade per Mail erhielt. Botschafter a.D. Dr. Harald Kotschy war Vertreter Österreichs in zahlreichen Ländern, zuletzt bei der OSZE.

    Liebe Freunde!
    Die Befragung zur Zukunft des Bundesheeres steht unmittelbar bevor.
    Es ist die wichtigste Weichenstellung für die Zukunft Österreichs seit der EU-Beitritts-Volksabstimmung im Jahre 1994.
    Was hat man uns damals nicht alles versprochen ! Wo ist der „Ederer-Tausender“ geblieben, der uns angeblich Jahr für Jahr im Geldbörsel bleiben sollte. Der alltägliche Einkauf oder Gastronomiebesuch belehrt uns eines Besseren.

    Und jetzt verspricht man uns, daß die wichtigen Leistungen, die im Gesamtsystem der allgemeinen Wehrpflicht erbracht werden, bei Umstieg auf ein Berufsheer / freiwilligen Sozialdienst ohne Mehrkosten zur Verfügung stehen werden. Allein der logische Hausverstand sagt uns - ein Berufsheer ist bei Beibehaltung des gegenwärtigen Leistungsniveaus nicht annähernd finanzierbar - gegenteilige Behauptungen beruhen schlicht auf unwahren Informationen.

    Berufsheere sind ein Rückschritt in die Zeiten der Feudalherrschaft vergangener Jahrhunderte. Sie wurden zur Durchsetzung der Macht- und Eroberungspolitik der jeweils herrschenden Dynastien der Kaiser und Könige (heute wären das wohl Politiker im Dienste der Konzerne und Banken) eingesetzt. Lasst Euch daher von Schalmeientönen wie „Professionalisierung“, „Freiwilligkeit“ nicht wieder täuschen. Erkennt vielmehr die wahren Motive der angestrebten Systemänderung:

    Es geht nicht um reale gegen unser Land gerichtete Bedrohungsszenarien wie Notwendigkeit des Objektschutzes im Terrorfall, organisierte Großkriminalität, unkontrollierte Migrationsbewegungen und marodierendes Einsickern von Fremden aus allen Kontinenten im Zuge der Globalisierung, u.ä., denen ein Berufsheer angeblich besser begegnen könnte. Diese könnten schon definitionsgemäss organisatorisch und von der Größe der Aufgabe her nur unter den Bedingungen allgemeiner Wehrpflicht bewältigt werden.

    „Professionell sterben für den Hindukusch“ (oder Timbuktu u.a.) ist die wahre Devise !

    Ein "Berufsheer" ist nämlich die Vorstufe und unbedingte Voraussetzung für die Unterstellung unserer Soldaten unter internationales Kommando und seinen Missbrauch für fremdbestimmte Zwecke. Der folgerichtige logische Schritt wäre dann der Beitritt zur NATO, um im Rahmen dieser „Verteidigungsallianz“ an vorderster Front als Werkzeug zur Durchsetzung der Rohstoff- und Machtinteressen unserer transatlantischen Freunde zu dienen, während die „US-boys“ vorwiegend in sicherer Entfernung aus ihren gut geschützten Befehlsständen heraus das „Kanonenfutter“ führen …...

    Wollt Ihr das wirklich ?

    Anders, als es manche Umfragen zu signalisieren scheinen, wird der Ausgang dieser außerordentlich wichtigen Abstimmung sehr knapp. Die Befürworter eines sog. "Profi-Heeres" (allein die Bezeichnung ist bereits eine systematische Beleidigung aller, die im bisherigen System qualitätvoll und mit persönlichem Einsatz Dienst getan haben) haben sich an die Verteidiger der allgemeinen Wehrpflicht bzw. eines demokratisch eingebetteten Volksheeres gefährlich angenähert.

    Daher meine Bitte: Leitet diese Hintergrundinformation umgehend an Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen weiter und bringt Euch in den nächsten zwei Tagen aktiv und bei allen Gelegenheiten in Gesprächen mit in die Meinungsschlacht um diese wichtige Entscheidung für unsere Zukunft ein.

    Herzliche Grüsse
    Harald Kotschy

  5. cmh (kein Partner)
    18. Januar 2013 14:13

    Es ist ja immer wieder drollig, über was alles abstimmen zu können meint. Fatal ist dabei auch der Begriff der Information, der zwar unklar, in jedemfall als denktätigkeitsersetzend vorgestellt wird.

    In Sachen Landesverteidigung wären doch wohl eher die potentiellen, heute klarerweise noch unbekannten Agressoren diejenigen, die darüber abstimmen sollten, wie die Landesverteidigung in Österreich auszusehen hätte.

    Danach sollte man das Gegenteil des Gewünschten machen oder überhaupt ein Drittes.

    Tatsächlich ist es aber so, dass diese potentiellen Agressoren durch ihre Tätigkeit Fakten setzen und sich dabei nicht darum kümmern, was sie sagt und ob es ihr recht ist, wenn der Bua dann zwar einrücken muss, aber nicht mehr ins ÖBH.

    Andererseits ist die Verkündung von Verteidigungsdoktrinen (in aller Deutlichkeit und zum Mitschreiben) auch so eine zweischneidige Angelegenheit. Irgendetwas wird immer dabei geflunkert sein müssen. Also statt Information für die Bürger etwas Desinformation für die unbekannten Generäle.

    Tarockspieler müssten das eigentlich kennen:

    Ein Bettel ist schon normal schwer durchzubringen, einen Bettel ouvert sollte man sich gut und besser durchdenken. Nicht nur das Blatt, sondern auch die Partner müssen in die Überlegungen eingehen. Ob die Zillitant das checkt?

  6. Observer
    17. Januar 2013 20:37

    Karl D. Goulik geht es in diesem Kommentar nur um die Wichtigkeit der direkten Demokratie, wobei er am Beispiel der Veranstaltung in Hirschbach zeigt, dass auch an solchen Themen grosses Diskussionsinteresse unter den Bürgern herrscht. Dabei urgiert er mehr Verständnis und bessere Fragestellung durch die Politik.
    Es sollte daher dieser Beitrag nicht weiteren zu Pro- oder Kontra-Wehrpflichtaufrufen missbraucht werden.

  7. S.B.
    17. Januar 2013 20:37

    Da ist sicher Strategie dahinter, über die sich zumindest die beiden Koalitionspartner einig sind. In dem man das Volk dumm sterben läßt und damit eventuell eine hohe Beteiligung an der Volksbefragung verhindert, kann man in Zukunft immer darauf verweisen, wie wenig der Bürger an der direkten Demokratie interessiert ist. Und schon hat man ein wichtiges Regulativ für die Regierungsmächtigen abgedreht - man kann weiter ungestört Schalten und Walten sowie die Republik als Selbstbedienungsladen betrachten.

    Wie immer diese Abstimmung ausgeht, am wichtigsten wäre eine HOHE BÜRGERBETEILIGUNG, um den Politikern zu signalisieren, daß sich die Bevölkerung dieses Instrument der direkten Demokratie nicht mehr aus der Hand nehmen läßt!!!

  8. diko
    17. Januar 2013 17:39

    in einer mir heute mit der Post zugestellten Zeitung namens "Weekend" - Nr.1 - 18/19 Jänner 2013 - "unabhängig"- liest sich's im Kommentar eines Herrn Johannes Roth, dass die Entscheidung, Wehrplicht oder Berufsheer die Politik allein zu treffen habe und diese ein vielleicht hartes aber sicher ein KLUGES Urteil über die zur Auswahl stehenden Systeme fällen wird.
    Und nicht
    verschreckte Frauen
    gelangweilte oder verwöhnte Ex- Präsenzdiener
    oder Halbgebildete Wichtigtuer........darob abzustimmen lassen!

  9. Scipio
    17. Januar 2013 14:50

    Hoffentlich haben Sie recht! Die vaterlandslosen Gesellen bei den immer schon inter-nationalsozialistischen Linken und unter den Ahasvern erhalten durch die widerliche "Krone" kräftige Unterstützung.

  10. Collector
    17. Januar 2013 14:41

    Das Bundesheer aus Wehrpflichtigen und der Sozialdienst sind eine Lebensschule zur Stärkung des Gemeinsinns sowie der geistigen, politischen, sozialen, kulturellen und militärischen LANDESVERTEIDIGUNG. Sie ist heute angesichts der sozialistischen, anarchistischen, satanischen, bestorganisierten Chaostruppen notwendiger denn je!

    Wir befinden uns im Krieg. Kriegsziel des auch hier in Europa tobenden neuen Weltkriegs ist die Auslöschung der Nationalstaaten. Österreich soll aufgehen in den „Vereinigten Staaten von Europa“, Dieses Konzept der internationalistischen Linken führt zur "Brave New World", zum „Großen Bruder“, zu „1984“, zu einer unvorstellbaren Diktatur zwecks Bändigung des entstehenden Chaos. Einen Vorgeschmack auf das entstehende Chaos bot die Besetzung der Votivkirche. Christian Zeitz vom Akademikerbund kommt das Verdienst zu die Zusammenhänge zwischen Asylmißbrauch und organisierter Gesellschafts- und Staatszerstörung im Tagebuch dargestellt zu haben (http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/asylbetrug-und-gesellschaftszerstoerung/?s=Zeitz )

    „Ja“ zur Wehrpflicht bedeutet „Ja“ zu Österreich, „Ja“ zu seiner Unabhängigkeit und Freiheit, „Ja“ zur Verteidigung unserer Heimat. Das „Ja“ ist Ausdruck der Liebe des Österreichers zu seinem Vaterland, Ausdruck auch von Dankbarkeit, Anständigkeit und Ehre.

    • diko
      17. Januar 2013 17:54

      @ Collector
      **************!
      genau so ist es !!!

    • terbuan
      17. Januar 2013 18:08

      Vollkommen einverstanden, ganz genauso sehe ich es auch!

    • phaidros
      17. Januar 2013 19:59

      Wir befinden uns im Krieg. Kriegsziel des auch hier in Europa tobenden neuen Weltkriegs ist die Auslöschung der Nationalstaaten.

      Ich halte das für völlig realitätsverlustig und abstrus.

    • ProConsul
      17. Januar 2013 20:53

      100% Zustimmung werter Collector!

    • Komma
      18. Januar 2013 07:49

      @phaidros

      Es gibt den köstlichen Song von Arik Brauer: Steck Dein Köpferl innen Sand"
      Könnte Ihr Motto sein! Habe ein Wahlempfehlung für Sie:

      Bin ich gutes Mann, Rumäne, hab ich in mein Kopf nix Späne.
      Arbeit is nix gut für mir, lieba fladan bei Juwelier.
      Hab nix Angst vor Polizei, schütztagrüne mich Partei.
      Kann ich stehlen ohne Straf, gibt nix Folterparagraph.
      Alles schnappta und dann gleich, raus aus schene Esterreich.
      Esterreicha schauta zu, offen Grenze, dank EU.
      Leben kann so schenes sein, stehlen oda brechen ein.
      Damit nix ich komm in Not, bidde wählen "grün undrot."

    • phaidros
      18. Januar 2013 09:27

      Ich stecke meinen Kopf nicht in den Sand, komma.

      Die Argumente sind mir wohlbekannt, ebenso wie die Zustände, auf die sie sich beziehen. Ich weiß, in welchem Verhältnis sie zu tatsächlich bereits Aufgetretenem stehen und zu dem, womit sie in Beziehung gestellt werden.

      Und daher halte ich sie für völlig realitätsverlustig und geradezu abstrus.

    • diko
      18. Januar 2013 14:07

      @ phaidros,
      in Ihrem Fall, siehe "Freud'sche Projektion"!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      19. Januar 2013 02:09

      Collector, bitte vor den Vorhang! All die Wehrpflicht- und sonstige Pflichtabschaffer bitte dahinter.

    • scholik (kein Partner)
      19. Januar 2013 14:46

      @collector und die ihm zustimmenden Damen und Herren zu diesem Eintrag
      "„Ja“ zur Wehrpflicht bedeutet „Ja“ zu Österreich, „Ja“ zu seiner Unabhängigkeit und Freiheit, „Ja“ zur Verteidigung unserer Heimat. Das „Ja“ ist Ausdruck der Liebe des Österreichers zu seinem Vaterland, Ausdruck auch von Dankbarkeit, Anständigkeit und Ehre."
      Ich habe aus wohlüberlegten Gründen ungültig abgestimmt.
      Der Masse der oben angeführten Adressaten nach habe
      ich also keine "Liebe zum Vaterland, Dankbarkeit, Anständigkeit und
      Ehre. ?
      Obst i.R. Dr. Nikolaus Scholik
      ET 1966, JgS/EFKp1; 1973-2010 Milizoffizier;
      Auslandseinsatz Eufor/Concordia; von
      1967-2012 in der Privatwirtschaft tätig.

  11. Johann Scheiber
    17. Januar 2013 14:40

    Keine Sorge, die Leute kapieren schon um was es geht:

    Eine dem Volk entfremdete Söldnertruppe für Vasalleneinsätze, oder gar für solche gegen das eigene Volk, oder eben das, was wir haben und womit wir mehr oder weniger gut gefahren sind.

    Die Entscheidung wird klar sein, so dumm fragen und so chaotisch argumentieren können die Politiker gar nicht, dass das Volk in dieser Überlebensfrage nicht weiß, wie es sich zu entscheiden hat.

    • phaidros
      17. Januar 2013 19:58

      Eine dem Volk entfremdete Söldnertruppe für Vasalleneinsätze, oder gar für solche gegen das eigene Volk,

      Das hat man sich also vorzustellen, wenn einem Staatsbediensteten Profi eine Waffe in die Hand gegeben wird?

      Frage: Wieso herrscht dasselbe Misstrauen nicht gegen die Polizei? Ich glaube nicht, dass jemand die Sorge hat, der Polizeikörper wäre »nicht in der bevölkerung verankert«.

      dass das Volk in dieser Überlebensfrage nicht weiß, wie es sich zu entscheiden hat.

      Meinen Sie? Derart optimistisch bin ich nicht: ich glaube, dass das Ding pro Wehrpflicht ausgehen wird.

    • cmh (kein Partner)
      18. Januar 2013 15:04

      Das Misstrauen werter phaidros herrscht gesunderweise natürlich auch gegen die Polizei. Sind Sie sich sicher, dass die Polizei von demokratischen Organen tatsächlich kontrolliert wird?

      Bitte verwechseln Sie das jetzt nicht mit Angst vor der Polizei!

      Ein gesundes Misstrauen ist vielmehr für einen geeigneten Kontrollmechanismus unbedingt erforderlich. Denn das Murphysche Gesetz "Alles was schiefgehen kann geht früher oder später auch einmal schief." Das zeigt uns doch die Geschichte, dass auch bei der Polizei einiges schiefgehen kann und nur ein absoluter Dumpfdussel wird dann im Nachhineine schreien, dass die böse Polizei von sinisteren Kräften (oder Nazis o.ä.) unterlaufen wäre. Ausser um seine handgreifliche Dummheit zu demonstrieren.

      Aber in den Zeiten wo das Geld immer richtig abgezählt aus dem Bankomaten kommt, vergisst man schon leicht, dass man das Übernommene und das übergebene Geld IMMER nachzählen muss. Mehr wird es dabei leider selten. Und dies gilt umso mehr für die Sicherheitsorgane aller Bereiche.

      Denken Sie doch einmal etwas weiter: Eine Profitruppe kann in den Händen geeigneter Leute rasch zu einer Art österreichischer Fremdenlegion werden. Dazu kann auch Darabosch geeignete sein, denn der erste politische Kommisar für die neugegründete Rote Armee hat auch nie gedient. (Sie erinnern Sich Trotzky) Sie können Gift darauf nehmen, dass dann vor allem ein roter HEeresminster vollmundig versichern wird, dass der Grundsatz, die österreichische Fremdenlegion nur für Auslandseinsätze zu verwenden selbstverständlich in Stein gemeiselt ist.

      Klingelt es da nicht bei IHnen?

      Bevor Sie jetzt in meinen behauptete Paranoia argumentativ Zuflucht nehmen, seien Sie versichert, dass ich diesen Gang nicht für unmittelbar drohend ansehe. Aber möglich ist er schon und im übrigen erinneren Sie sich an den guten alten Murphy.

    • phaidros
      18. Januar 2013 15:40

      Da gebe ich Ihnen durchaus recht (und zähle nebenbei erwähnt bei *jeder* Bankomatabhebung nacht).

      Mein Vertrauen gilt hier auch nicht unmittelbar "der Polizei" (ich habe kein Heile-heile-Segen-Weltbildchen), sondern den modernen Medien oder besser der modernen medialen Gesellschaft: ich halte Regime, wie wir sie gesehen haben, nicht zuletzt durch das unkontrollierbare Internet für nicht mehr machbar. Jedenfalls nicht so, dass der Informationsdeckel drauf gehalten werden könnte.

    • cmh (kein Partner)
      18. Januar 2013 17:53

      Aber jetzt:

      Dann machen Sie doch bitte die Augen auf.

      Die wunderbare neue Informationswelt muss man doch nur mit (-1) multiplizieren und herauskommt eine arge Diktatur mit Gedankenverbrechen etc. pp.

      Schauen Sie doch einmal nach China, denken Sie an die arme Bettina Exwulf, die beim Gugl immer als erste daherkommt, wenn man einsam ist. Und leider ist es Gugl nicht möglich, das zu ändern. So sorry und so!

      Die technischen Instrumentarien, die bisher bei der Verfolgung von undichten Kinderpornounbedingtschauenmüsser entwickelt wurden sind doch ohne weiters auf alles beliebige anzuwenden.

      Das "unkontrolliertbare Internet" ist ein Kartenhaus, das "kontrollierende Internet" hingegen eine Tatsache.

    • phaidros
      18. Januar 2013 23:58

      Das "unkontrolliertbare Internet" ist ein Kartenhaus, das "kontrollierende Internet" hingegen eine Tatsache.

      Hier liegen Sie einmal mehr voll daneben. Aber das würde zu weit führen.

    • cmh (kein Partner)
      19. Januar 2013 19:43

      Also mit einem Wort: Ich muss Ihnen wieder einmal etwas glauben.

      Um Ihnen die Möglichkeit der Wahlfreiheit zwischen was auch immer zu gewährleisten, muss ich Ihrer Meinung sein.

      Vielleicht haben Sie auch nicht mehr die Vorgänge um diese FPÖ-Internetseiten in Erinnerung. Da wurde doch irgendwer für irgendwas ausgeforscht.

      Vorratsdaten? Datamining? NIe gehört?

      phaidros Sie sind ein Goldstück! "Aber das würde zu weit führen."

    • phaidros
      20. Januar 2013 22:59

      Nein, müssen Sie natürlich (wie immer!) nicht!

      Ich empfehle als EInführung in die Materie das »Standardwerk« zu Internetsicherheit: »Hacker's Guide« (Markt + Technik, ISBN 3-8272-6136-8)






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