Der Pippi-Langstrumpf-Denkfehler linker Journalisten oder die Linke versteht die Welt nicht mehr

Lesezeit: 12:30

Die Erosion der alt-links-liberalen EU-Polit-Hegemonie schreitet voran. Die Angst der Reform-Länder (v.a. Polen, Ungarn, Tschechische Republik) vor der strukturellen Gewalt reaktionärer EU-Nomenklaturen zerbröselt merklich.

Die Katalonischen Separatisten errangen (gegen allen Druck, alle Drohungen und alle Unterdrückung Madrider Zentralbehörden sowie wohlwollender Brüsseler Duldung dieser krypto-diktatorischer Verhältnisse) einen klaren Sieg. Die Verursacher des ganzen Schlamassels werden benannt: "Der spanische Zentralstaat und Rajoy"; jener, der "monatelang jeden ernsthaften Dialog verweigerte"; verantwortlich dafür, dass "spanische Einsatzkräfte (...) auf Wahlwillige und Demonstranten einknüppelten", und dafür, dass "die spanische Justiz bis heute mehrere katalanische Separatistenführer mit umstrittenen Begründungen in Untersuchungshaft hält."[1] (Spiegel)

Die bisherige Mischung aus fortwährender Einschüchterung, Drohung, moralischer Erpressung und Arroganz der Macht hat ihre Wirkung eingebüßt. Die Abneigung gegenüber den vergreist-arroganten Brüsseler Nomenklatoren ist in eine offene demokratische Revolution übergegangen, die ihre Energie aus der Erfahrung osteuropäischer Staaten gegenüber der Zentralmacht in Moskau aus Warschauer-Pakt-Zeiten bezieht.

Für osteuropäische Staatsmänner ist die Zeit diplomatisch-rhetorischer Verschnörkelungen abgelaufen: "Viele Vertreter europäischer Institutionen erzählen Lügen über Polen."[2] So der polnische Staatspräsident Duda (bezüglich der von der EU verbreiteten Desinformationspolitik gegenüber der Justizreform seines Landes, wonach die Unabhängigkeit der Justiz sowie die Gewaltenteilung gefährdet wären).

1.) Des-Informationspolitik und Unterstellung von Lügenpropaganda

"Orbans Lügenkampagne ist gescheitert!" vermeldete mit großer Brust Multi-Milliardär George Soros: "Die großangelegte Propaganda-Aktion (…) gegen meine Person und die offene Gesellschaft in Ungarn" wären "krachend gescheitert…"[3] (11.12.17 Standard-"Kommentar der Anderen" - Kda)

Soviel Eigenlob stinkt natürlich gewaltig...

Ein Skandal sondergleichen sind ihm dabei die sogenannten "Nationalen Konsultationen" (dieses Mal wurde ein Fragebogen verschickt über die Flüchtlingspolitik und den sogenannten Soros-Plan: "Lassen wird den nicht unbeantwortet". "Um die gefährlichen Brüsseler Pläne zu verhindern, wird die Unterstützung des ungarischen Volks gebraucht."[4] – Orban) Dass linke Gutmenschen eine Phobie gegenüber direkt-demokratischen Instrumenten aufweisen, ist zwar bekannt. Nur: Wie dieses politisch-korrekte Weltbild mittlerweile mit verbrämt-demokratischen Milchmädchen-Rechnungen zurechtgebogen wird, geht schon weit über Wahrheits-Klitterung hinaus.

Zuallererst unterstellt Soros freilich, "ob (…) die Teilnehmerzahl in Höhe von 2.301.463 Personen (…) überhöht" wäre.

Des ungarischen Ministerpräsidenten Orbans Antwort darauf:

"Hier trage ich im Rucksack die Meinung von 2,3 Millionen Ungarn nach Brüssel, die zum Ausdruck brachten, dass sie den Soros-Plan nicht wünschen und nicht unterstützen, dass Brüssel diesen Plan umsetzt."[5] (Orban)

Nun darf man doch wohl annehmen, dass ein EU-Ministerpräsident es weder notwendig hat noch so dumm wäre, plumpe Dokumenten-Fälschungen den Brüsseler Behörden vorzulegen.

2.) Verleugnung und Verdrängung

Als (nach den Wahlen von 2002) der von der Orban-Fidesz-Partei gestellte Antrag auf Stimmen-Nachzählung abgeschmettert wurde, beunruhigte das damals die Sozialisten freilich nicht.[6]

"Orbans Niederlage"[7] jubelte etwa die "FAZ" in Bezug auf das ungarische Flüchtlingsreferendum (November 16), welches (da es mit 40 Prozent nicht die Mindestbeteiligung von 50 Prozent erreicht hatte) "ungültig" war; allerdings stimmten 98 Prozent gegen die EU-Flüchtlingsquoten, also im Sinne von Orban. Zum Vergleich: Die österreichische Zwentendorf-Abstimmung (Nov. 78) erreichte mit 63 Prozent im Vergleich zu Nationalratswahlen (1979 – 92 Prozent) einen sehr niedrigen Wert (das erfolgreichste Konferenzzentrum-Einsparungsgesetz-Volksbegehren – 1982 – bekam 25 Prozent). In der Schweiz fanden (zwischen 28.2.16 und 24.9.17) insgesamt 20 Volksabstimmungen statt, wobei 16 (80 Prozent) davon unter der 50 Prozent-Hürde blieben (allerdings gibt es hier keine Mindestklausel).[8]

Somit hält sich also Orban an die demokratische Verfassung und gesteht sich auch Niederlagen ein (so etwa die Zurücknahme der von ihm geplanten Internetsteuer im November 2014 oder die Olympiateilnahme im Februar 2015). Im Vergleich dazu: Obwohl der österreichische Bundeskanzler Kreisky 1978 mit seinem Rücktritt im Falle einer negativen Zwentendorf-Abstimmung gedroht hatte, verblieb er dann aber doch lieber im Amt.

3.) Selbsttäuschung im Sinne von Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt."

Soros bleibt felsenfest davon überzeugt, "die Kampagne" wäre "ein kläglicher Misserfolg" geworden, und dass "sich die Öffentlichkeit trotz konzertierter Bemühungen der Regierung nicht täuschen lassen" hätte. Ja viel mehr noch! Seine "Rede im ungarischen TV" sei "von über einer Million Zuschauer verfolgt worden, und in den sozialen Netzwerken" hätte "ich eine Welle an Unterstützung (...) erfahren."

Ein geradezu rührender Zirkel-Schluss: Sich selbst gesteht der Multimilliardär eine sehr hohe Zuschauerzahl zu; der ungarischen Regierung mit ihrem ganzen Publicity-Apparat eine mehr als doppelt so hohe Fragebogen-Rückfluss-Quote nicht. Freimütig übersieht der Börsen-Spekulant ("Soros hat mit seinen Geschäften die Leben von Millionen Europäern zerstört und ist ein klarer Feind des Euro"[9] – Orban), dass eine hohe Einschaltquote nur auf ein hohes Problem-Interesse, nicht aber auf eine Meinungsbekundung schließen lässt. Was er der Orban-Regierung unterstellt hatte, bleibt er nun aber selber schuldig: Nämlich eine Überprüfbarkeit der von ihm so gefeierten "Welle der Unterstützung".

Allerdings: Dass der finanz-strotzende Milliardär per Massenmedium in die Debatte eingreifen musste, zeugt von zweierlei: Erstens von einem Rechtfertigungskomplex; und gleichzeitig ist er zweitens bester Gegenbeweis gegen die penetrante Unterstellung links-liberaler Claqueure, im Land der Magyaren herrsche brutale Medienzensur ("Die Medien haben in Ungarn keine Chance."[10] - Standard-Kolumnist Lendvai).

Noch toller treibt es freilich der ORF-Gutmenschen-Professor Lendvai mit einer geradezu märchenhaften Nachwahl-Analyse (bezüglich der ungarischen Parlamentswahlen 2010) im Stile einer klassischen Milchmädchen-Rechnung…

Den selbstkritischen Fragen des Osteuropa-Experten ("worin" denn bloß "die Einzigartigkeit des Sieges von Orbán" liegen könnte; und: "Wieso es ihm überhaupt möglich" gewesen wäre, "eine Zweidrittelmehrheit zu schaffen?"), folgt auf einen kurzen Schock (ob des "auch im europäischen Maßstab außerordentlichen Erfolgs") auf den Fuß die haarsträubende politisch korrekte Relativierungs-Floskel-Rhetorik: Dass man "allerdings auch den mehrheits-fördernden Effekt des ungarischen Wahlsystems (als Erklärung: Anm.) in Betracht ziehen" müsse.[11]

Nun rechnet sich der (seit 1980 durch die Gnade österreichischen Kreisky-Sozialisten) in den Professorenstand Erhobene die desaströse Wirklichkeit einer absoluten Fidesz-Mehrheit einfach schön-hoch ("von über 52 Prozent"), welche zu "mehr als zwei Drittel der Parlamentssitze" geführt hatte.

Und jetzt kommt´s, die Orwell-Lendvaische Neu-Denk-Pointe: Gälte es doch zuallererst zu bedenken, "dass die Wahlbeteiligung nur" lächerliche "64 Prozent" betragen hätte; deshalb freilich wäre aber "an der Tatsache nicht zu rütteln, dass (…) mit den Stimmen eines Drittels(!) der Wahlberechtigten 68 Prozent der Parlamentssitze" gewonnen wurden. Doch der `alternative-fact´-Rechnungswahn geht noch weiter: "Die auf die Fidesz-Liste abgegebenen 2,7 Millionen Stimmen machten (nur ! Anm.) knapp mehr als die Hälfte der tatsächlichen Stimmen, rund ein Drittel der Wahlberechtigten und etwa ein Viertel der Bevölkerung (Anm.) aus."

Quod erat demonstrandum: Der verhasste Orban hätte sich also quasi als Diktator die 2/3-Macht usurpiert; was auch "der scharfe Orbán-Kritiker (…) Debreczeni" flankierend bestätigt, der "das ´System der Nationalen Zusammenarbeit´ als `eine auf lauter Lügen aufgebaute Geschichtsfälschung´ zurückweist."

Das neu-revolutionäre Lendvaische Demokratieverständnis kommt somit einer soziologischen Revolution (seit Athener Tagen bis Churchill: "Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.") gleich: Implementiert es doch, dass auch Babys bis hinauf zu Minderjährigen zu den Wahlurnen hätten schreiten sollen.

Im Übrigen haben von genau diesem mehrheitsfördernden Wahlsystem auch alle anderen politischen Parteien seit der Wende in Ungarn profitiert (die ungarischen Sozialisten dreimal: 94-98 / 02-06 / 06-10); und auch in den Wahlen zuvor gab es ähnliche Wahlbeteiligungen [12].

4.) Double-Measures

Freilich sehnen sich auch westlich-linke PC-Parteien nach einem Mehrheits-Prinzip, v.a. dann, wenn ihnen der Schalk des absoluten Mehrheits-Verlustes im Nacken sitzt: "Mit einem behutsamen Mehrheitswahlrecht hätte ich kein Problem, das sage ich ganz offen. … Klare Entscheidungsverhältnisse"[13] (der Wiener Sozialisten-Bürgermeister Häupl).

Setzen wir diese Neu-Denk-Trickserei nun aber mit den Ergebnissen der Frankreich-Wahl 2017 in Relation! Ausgehend (von einer extrem niedrigen) Wahlbeteiligung von 42 Prozent erreichte die Macron-LREM-Partei mit 43 Prozent immerhin überproportional 308 (von insgesamt 577) Mandaten, was einer absoluten Mandats-Mehrheit von mehr als 53 Prozent entspricht. Somit hätte aber Macron mit skandalösen 11,7 Prozent der Bevölkerung die Macht an sich gerissen (Bevölkerung 67 Millionen / LREM-Stimmen 7,82 Millionen) beziehungsweise mit nur 16,5 Prozent der Wahlberechtigten (47,5 Millionen). Von so einem Wahlrecht kann Orban nicht einmal vor Weihnachten träumen…

Zum Thema Double-Measures: Als die sozial-liberale Gyurcsany-Regierung auf zehntausende bürgerliche `Anti-Lügen-Sozialisten´-Demonstranten im Jahre 2006 einprügeln ließ, verlor damals die gesamte westliche Gut-Menschen-Journalisten-Polit-Schickeria (wie jetzt bei Katalonien) kein einziges Wort der Kritik…

https://www.youtube.com/watch?v=wwLwOcYdgmk

5.) Dämonisierung, Diktatorisierung des politischen Gegners

Unter dem Titel "Orban über alles" zitiert Lendvai folgendes Bonmot: "Gyurcsany will das Gute, aber er macht es schlecht. Orban will das Böse, aber er macht es gut.[14] In nur einem einzigen Satz umreißt Lendvai sein beinahe einziges rhetorisch-inhaltliches Repertoire zur Desavouierung seines Angstgegners Orban, zwischen plumper Anbiederung an Nazi-Rhetorik und Gut-Menschen-Schwarzmalerei oszillierend. Dieser einseitige Tunnelblick ist freilich typisch für das verzerrte manisch-manichäische Geschichtsbild der Political Correctness ...

Lendvai spielt offensichtlich auf das "Deutschlandlied" ("Deutschland, Deutschland über alles") an, welches unweigerlich mit den Nazis in Zusammenhang gebracht wird; (vergessen wird freilich, dass es vom Vormärzdichter Hofmann von Fallersleben 1841 geschaffen und – man lese und staune – 1922 vom sozialdemokratischen Weimarer-Republik-Reichspräsidenten Ebert, zur offiziellen Nationalhymne erkoren wurde).

Die folgende litaneihafte Anspielung von Nazi-Rhetorik mit Orban-Zusammenhang ist freilich nur die Spitze des Lendvai-journalistischen Outputs: Der Sieg "von Orban im Endkampf gegen Sozialisten und Liberale" verballhornt die Volkssturm-Propaganda vom Totalen Krieg und bezieht sich auf das "Ermächtigungsgesetz" (24.März 1933); auch "die totale Machtübernahme im Medienbereich" holt sich ihre abstoßende Konnotation beim sog `Gleichschaltungsgesetz´ (31.März 1933).

Der Titel "Marsch in den Führerstaat - Seit dem Wahlsieg Viktor Orbáns verwandelt die Regierung Ungarn in ein autoritäres Regime" [15] insistiert, dass in Ungarn faschistische Stiefel-Horden-Formationen unter Orbans Regie eine diktatorische Herrschaft installiert hätten.

Da die ewige Nazi-Verballhornung zu eintönig wird, greift Lendvai dann auch historisch noch weiter auf dunkel-düstere Mittelalter-Geschichtsdeutung zurück - einen gewissen T. Mellár bemühend, welcher "vom Aufbau eines halbfeudalen Regimes spricht": "Es fehlt nur noch das Recht der ersten Nacht für die neuen Landherren.[16]

Puhh! Wem kommt dabei nicht der Hollywood-Blockbuster "Braveheart" in schauriger Erinnerung, als der königliche Statthalter im fernen Schottland sich aus einer fröhlichen Bauernhochzeit eine blutjunge Frisch-Vermählte heraussucht, um sie dann – legal – zu vergewaltigen... Selbst Gretchens Schauder im Kerker (aus Goethes "Faust") ist ein Witz bei dieser Assoziation: "Heinrich!" – äh Viktor! – "mir graut´s vor dir!"

Natürlich darf auch die Mahnung von der "Sehnsucht nach dem ´starken Mann´" nicht fehlen, welche sich "auch durch (…) den ungarischen Ministerpräsidenten"[17] erfülle.

Diese Befürchtung trifft allerdings laut Lendvai nicht alle politischen Führer gleichermaßen zu: Man müsse freilich auch hier differenzieren zwischen solchen mit "falschem" und jenen mit "echtem" Charisma (zu letzteren rechnet der alt-linke Lendvai freilich Sozi-Größen wie Kreisky und Brandt). Unterstellt wird auch, dass "Orbán (…) am laufenden Band (...) Phrasen eines völkischen Antikapitalismus" verbreite; sich gleichzeitig empörend darüber, dass solche Demagogie "immer noch (…) im Spiegel der Umfragen" zöge. Die alte Leier also von der Verführbarkeit der tumben Massen durch pöhse Orban-Hitler-Hetzer.

Auch ein gewisser Scheppele (angeblich Princeton-Soziologe – Nie gehört…) wird ins Schlepptau genommen, der "das (demokratische! - Anm.) Wahlresultat in Ungarn als Sieg einer ´verfassungsmäßigen Diktatur´" [18] interpretiert.

Auch "Standard"-Adlatus Hans Rauscher steigert sich so in einen journalistischen Hass-Höhepunkt hinein: "Orbán hat (...) konsequent die Opposition, die kritischen Medien, Künstler und Intellektuellen abgewürgt; (…) die Institutionen des Staates mit einem kalten Putsch gleichgeschaltet; und er duldet faschistische und antisemitische Gruppierungen." [19] Wem bäumen sich dabei nicht finsterste Bilder von üblen schwarzafrikanischen Militär-Junta-Putschisten im Hinterkopf auf? Und im Ernst jetzt: Was hätte Orban auch mit rechtsradikalen Jobbik-Followern denn anstellen sollen? Alle einsperren? Am besten ohne Gerichtsverfahren?

Dann das Bild von Orban als düster-politischer Zauberlehrling ("Orbans Spiel mit dem Feuer"). Unterstellt wird "eine groß angelegte Säuberung (…) im Regierungsapparat auf Hochtouren" sowie "die Abrechnung mit den unterlegenen politischen Gegnern: Verhaftungen und Ermittlungsverfahren gegen die (…) Verantwortungsträger der sozialliberalen Ära". [20] Wieder wird auf die Nazi-Ermächtigungsgesetze Bezug genommen, welche (aus Anlass des Reichtagsbrandes, 28.2.1933) die Ausschaltung der links-liberalen Opposition durch deren Inhaftierung zur Folge hatte. (Diese sitzt aber in Ungarn immer noch im Parlament an der Donau.)

Eigenartigerweise hatte aber Lendvai selbst die Korruption in der Vor-Orban-Ära angeklagt: "Zwischen 2002 und 2010 bot das sozialistisch-liberale Lager ein (...) zuweilen ekelerregendes Bild von Filz, Vetternwirtschaft und politischer Verkommenheit", und er spricht von einer "jahrzehntelang(en) (…) Brutstätte der Korruption" durch die "meisten linksliberalen Politiker."

Wer also bitte hätte denn diese Wirtschaftskriminellen vor unabhängigen Gerichten zur Anzeige bringen sollen als die Regierung selbst? Wäre Lendvai Lynchjustiz lieber gewesen? Übrigens: Wie sieht das mit dem Strafverfahren gegen vermeintliche Wirtschaftskorrupt-eure wie den ehemaligen österreichischen Finanzminister K.H.Grasser aus? Linke Rachejustiz?

The best of Lendvai-&-Co-Denkfehler

  • "Authority-" und "Group-Think-Bias": Gruppenzugehörigkeit (PC-Communities) und deren Fixierung auf sogenannte Experten und Helden (Lendvai als Professor und Doppel-Flüchtling vor Nazis und Stalinisten) verzerren kritische Wahrheitsanalyse und verführen zu falscher Konsensbildung und Selbstzensur.
  • "Conjunction-Falacy": Plausible Geschichten erscheinen glaubhaft, auch wenn sie falsch sind, weil das sogenannte intuitiv-einfache Denken schneller wirkt als rational-kompliziertes.
  • "Action-Bias": Eine neuartige Situation (2/3-Wahlsieg) wirkt verstörend und zwingt zur Schnellreaktion: "Macht-Usurpation durch Faschos!" (Ein lästiges Erbe aus unserer evolutionären Vergangenheit: Auf ein Rascheln im Unterholz reagieren wir nicht wie ein grübelnder Nietzsche sondern als Hasenfuß).
  • "Self-Serving-Bias": Bei angenehmen Ergebnissen (Sozi-Wahlsiege) macht man eigenes Können ("Edel ist der Linke, hilfreich und gut!"), bei unangenehmen aber ungerechte äußere Entwicklungen ("Der hinterhältige Machtstratege Orban!") dafür verantwortlich.
  • "Framing": Die meisten Käufer entscheiden sich für ein Produkt mit der Aufschrift "98% fettfrei" statt für das mit "1% fetthaltig" (Linke natürlich im negativen Sinne: "Orban = Faschist!").
  • "Self-Selection-Bias": "Warum passiert es immer nur mir, dass ich im Stau stehe – äh die Wahlen verloren habe? (Verantwortlich natürlich: das ungerechte Schicksal).
  • "Association Bias" verknüpft zwei Tatsachen, die nichts miteinander zu tun haben (Lendvais Fixierung auf seine leidvolle Erfahrung als Jude zur Zeit des Faschismus vor 75 Jahren wird auf Orban und das heutige demokratische Ungarn projiziert). Denkgewohnheiten bestätigen sich immer wieder von selbst, weil das Gehirn mittels Wiederholung unser Wertesystem zu festigen versucht.

Staatsopportunismus

Immerhin schmückt sich aber doch Lendvais Biographie mit unzähligen Preisen!

"Künstlertum heißt in Österreich für die meisten, sich dem Staat, gleich welchem, gefügig zu machen und sich von ihm aushalten zu lassen lebenslänglich." Es "ist ein (…) verlogener Weg des Staatsopportunismus, der mit (…) Preisen gepflastert und mit (…) Ehrenzeichen tapeziert ist und der in einem Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof endet." (Thomas Bernhard: "Holzfällen")

Einige Preise sind durchaus fragwürdig, wie etwa "Fernsehpreis der österreichischen Volksbildung für seine Bruno-Kreisky-Biographie" (2001) oder "Bruno Kreisky-Preis" (1994) – ist doch bekannt, dass Lendvai in einem Naheverhältnis zu Kreisky als ein frenetischer Bewunderer gestanden war.

Und noch eine Replik: Den "Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln" (2008) hat er sich wirklich nicht verdient.

 

Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien).

P.S. Der österreichische Autor dieser Zeilen lebt seit 1992 in Land der Magyaren. Hierzu auch ähnliche Artikel:

https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/nationalratswahl-oesterreich-2017-orban-ante-portas-39975

https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/fake-news-und-refjutschie-crisis-wie-die-luegenpresse-gegen-ungarn-mobil-machte-und-scheiterte-die-35518

https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/c-e-n-s-o-r-e-d-41582

 

Fußnoten:

[1]http://www.spiegel.de/politik/ausland/wahl-in-katalonien-wie-es-nach-dem-sieg-der-separatisten-nun-weitergeht-a-1184608.html

[2] http://derstandard.at/2000070800664/Polnischer-Praesident-wirft-EU-Luegen-ueber-Justizreform-vor --- (APA 21.12.2017)

[3] http://derstandard.at/2000070026657/Orbans-Luegenkampagne-ist-gescheitert

[4] 26.4.17 - http://www.spiegel.de/politik/ausland/europaeische-union-viktor-orban-weist-vorwuerfe-im-eu-parlament-zurueck-a-1145016.html

[5] https://24.hu/belfold/2017/12/14/orban-hatizsakban-viszi-brusszelbe-2-3-millio-magyar-velemenyet/

[6] Nach dem 2. Wahlgang vom 21. April 2002 erzielten FIDESZ/MDF 48,7 % der Parlamentssitze, MSZP 46,11 %, SZDSZ 4,92 %. / darauf entfielen als Mandate: FIDESZ/MDF 188 MSZP 178 SZDSZ 19 – http://www.kas.de/wf/doc/kas_385-544-1-30.pdf?020613104852

[7] 3.10.2016 - http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/referendum-in-ungarn-orbans-niederlage-14464244.html

[8] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_eidgen%C3%B6ssischen_Volksabstimmungen

[9] https://www.euractiv.de/section/eu-innenpolitik/news/orban-hungary-has-no-big-issue-with-eu-it-has-a-problem-with-soros/

[10] 15. Dezember 2010 - Lendvai im derStandard.at-Chat. - derstandard.at/1291455078153/Paul-Lendvai-im-Chat-Die-Medien-haben-in-Ungarn-keine-Chance

[11]8.10.2010 --- http://derstandard.at/1285200409421/Ungarn-Orban-ueber-alles

[12] Wahlbeteiligung 1.Wahlgang / 2. Wahlgang:1990: 65,09% / 45,54% --- 1994: 68,92% / 55,12% --- 1998: 56,26% / 57,01% --- 2002: 71,03% / 73,39% --- http://www.kas.de/wf/doc/kas_385-544-1-30.pdf?020613104852   ---   Klaus Weigelt Parlamentswahlen in Ungarn (…)

[13] (Standard 2.April 2008) --- derstandard.at/3283784/Mehrheitswahlrecht-Haeupl-fuer-klare-Entscheidungsverhaeltnisse

[14] 8.Oktober 2010 --- http://derstandard.at/1285200409421/Ungarn-Orban-ueber-alles

[15]Die Welt, 16.10.2010 --- https://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article10329257/Marsch-in-den-Fuehrerstaat.html

[16] 9.10.2016 --- derstandard.at/2000045548028/Ungarns-Fuehrerdemokratie-und-ihre-Folgen

[17] 12.9.2014 --- derstandard.at/2000005520070/Die-Sehnsucht-nach-dem-starken-Mann-und-ihr-Preis

[18] 14.4.2014 --- derstandard.at/1397302064479/Das-Phaenomen-Viktor-Orban

[19] 2.8.2011 --- derstandard.at/1311802569204/Ungarn-tritt-gerade-aus-dem-Wertesystem-der-EU-aus

[20] 18.11.2010 --- derstandard.at/1276043487121/Orbans-Spiel-mit-dem-Feuer

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2018 12:23

    Die Lebensumstände des Autors will ich nicht beurteilen, die Kritik in seinen humoristisch und sprachlich exzellent formulierten Texten ist aber korrekt und trifft den Kern (hoffentlich auch persönlich - nicht nur den Kern des Problems).

    In keinem seiner Artikel konnte ich die widerwärtige gutmenschliche Selbsterhöhung erkennen. Daran könnte der hiesige SP-Vorsitzende, mit der 30.000 Euro-Uhr für seinen Sohn - der Vertreter der "Arbeiter und der kleinen Leute" gerne ein Beispiel nehmen.

    Meine persönlichen Lebensumstände werde ich bei nächster Gelegenheit auch ändern. Noch zahle ich für ca. 20 Familien die Steuern in diesem Land, mal sehen wie lange noch.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2018 11:19

    Warum sollte Herr Forster nicht in Ungarn leben, eine ungarische Frau haben, in einen günstigen Haus wohnen ? Kommt da so etwas wie Neid zum Vorschein.
    Wo ist in diesen Zeilen ein Hass auf die EU ? Die EU ist keine heilige Kuh, es ist keine Blasphemie die EU zu kritisieren. Tatsache ist, die EU ist eine totalitäre Organisation, die keine demokratische Legitimation hat. Faktum.
    Lendvai Pàl, ist kein bedächtiger Bücherschreiber, sondern ein Überbleibsel des kommunistischen Regimes in Ungarn, der seine Agitprop dank und durch den ORF verkünden darf. Ausserdem, die Gründe für die Ausreise von Lendvai elvtàrs nach Österreich sind noch nicht ganz geklärt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2018 18:16

    @ Yoschi Sakra sonstwie
    Das der Standardtroll, heute wieder einmal auf Japanisch, solch einen rein auf Fakten bezogenen Gastbeitrag wie dem des Dr. Elmar Forsters nichts entgegen zu argumentieren vermag, war zu erwarten.
    Die Kommentare zu seinem und den seinen sagen ohnedies alles und man erspart sich das Lesen seiner offensichtlich auf Zeilenhonorar ausgerichteten Ergüsse.

  4. Ausgezeichneter KommentatorStern
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2018 12:56

    Hass und Neid muss man sich hart erarbeiten und erschreiben. ; - ) Ich kann Sie beruhigen: Der Autor ist kein Frühpensionist, sondern nimmt nur das EU-Niederlassungs-Recht in Anspruch (gilt auch für Nicht-Gut-Menschen). Das Statement unter dem japanischen klingenden Pseudonym strotzt nur so vonost-rassistischen und anderen sozialen Neidkomplex-Vorurteilen... Der Autor wird sich über die negativ-Werbung freuen ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorMarand Josef
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2018 10:31

    Paul Lendvai, ist das nicht jener lahmarschige Professor, bei dem man in der Pressestunde schon ganz ungeduldig wurde, wann er endlich einen Satz zu Ende gebracht hatte?
    Konnte seine linken Lügen nie länger als 30 Sekunden ertragen. Und Aus!

  6. Ausgezeichneter KommentatorEva
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2018 15:23

    @Yoshinori Sakai

    Ich stelle Sie mir vor wie Eric Frey vom Standard? Auch der ist zu 100% uneinsichtig und geistig unbeweglich.

    Ukraine-Krise: Dirk Müller vs. Eric Frey!

    https://www.youtube.com/watch?v=8CIkKLyEEqY

  7. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2018 11:01

    Eine gute Zusammenfassung, aber, evtl. ein Denkfehler, oder der Einbruch des Wunschdenkens.
    "Die Erosion Alt-links-liberalen EU Hegemonie schreitet voran".
    Zuerst was ist an der EU und ihren linken Gedankengut liberal ? Dass es keine Erosion geben wird wird sich nach der Amtseinführung der Verlierer-Klein-Koalition in Berlin zeigen wird. Der zentralistische Furor wird Fahrt aufnehmen. Die Achse Berlin-Brüssel-Paris wird keine Anstrengung scheuen um die mitteleuropäische Renitenz mundtot zu machen. Österreich, ist zu vermuten, wird sich in dieser Angelegenheit, wie immer, nicht besonders mutig zeigen, und alles unternehmen um sich nicht mit Ruhm bekleckern zu müssen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarand Josef
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2018 10:31

    Paul Lendvai, ist das nicht jener lahmarschige Professor, bei dem man in der Pressestunde schon ganz ungeduldig wurde, wann er endlich einen Satz zu Ende gebracht hatte?
    Konnte seine linken Lügen nie länger als 30 Sekunden ertragen. Und Aus!

alle Kommentare

  1. Petra die Gerrechte (kein Partner)
    19. Januar 2018 11:11

    Ist auch lustig, dass es eines Österreichers bedarf den Herrn Orban zu verteidigen.
    Wo der Hass des Herrn Dr. Forster gegenüber den "Linken" herrührt wäre sicherlich sehr interessant. Wir werden es wahrscheinlich aber nie erfahren.
    Ich kenne den Herrn Professor aus seiner Studentenzeit und dort war er das genaue Gegenteil von dem was er jetzt ist.
    Naja Leute ändern sich halt. Leider! Und am schlimmsten sind dann die, die in der Jugend recht radikale linke Ideen vertreten haben und jetzt irgendwo zwischen rechtskonservativ und ganz rechts stehen!
    Ich war auch recht schockiert als ich seine neue Ansichten hier und in auf fischundfleisch gelesen habe.

    • Korrekter
      20. Januar 2018 15:25

      Der Typ entwickelt sich einfach nur weiter... Ihr Alt-Link-Innen seid nur eifersüchtig auf ihn! Er soll sein Glück als Weinbauer mit einer Ungar-in gefunden haben... Wie war er als lover?

  2. Rudolf
  3. Eva
    14. Januar 2018 15:23

    @Yoshinori Sakai

    Ich stelle Sie mir vor wie Eric Frey vom Standard? Auch der ist zu 100% uneinsichtig und geistig unbeweglich.

    Ukraine-Krise: Dirk Müller vs. Eric Frey!

    https://www.youtube.com/watch?v=8CIkKLyEEqY

  4. Marand Josef (kein Partner)
    14. Januar 2018 10:31

    Paul Lendvai, ist das nicht jener lahmarschige Professor, bei dem man in der Pressestunde schon ganz ungeduldig wurde, wann er endlich einen Satz zu Ende gebracht hatte?
    Konnte seine linken Lügen nie länger als 30 Sekunden ertragen. Und Aus!

  5. Skura
    13. Januar 2018 14:51

    Wahnsinn! Sind wirklich Linksfaschisten gewesen, diese Gyurcsanykommunisten... Sowas gibts unter Orban nicht! Der hält sich an demokratisches Recht!

    https://www.youtube.com/watch?v=wwLwOcYdgmk

  6. Yoshinori Sakai
    12. Januar 2018 20:15

    Herr Dr. Forster also was Ihre Links betrifft so spannen Sie die Leserschaft ordentlich auf die Folter:

    Das was mich und sicherlich die meisten Leser interessiert ist natürlich der:

    "George-Soros-Plan"

    [Bezugnehmend zu oben: "Hier trage ich im Rucksack die Meinung von 2,3 Millionen Ungarn nach Brüssel, die zum Ausdruck brachten, dass sie den Soros-Plan nicht wünschen und nicht unterstützen, dass Brüssel diesen Plan umsetzt." (Zitat Orban)]

    Da mein Ungarisch im Moment etwas eingerostet ist meine Frage an Sie:

    Ist hier der Original-George-Soros-Plan verlinkt: https://24.hu/belfold/2017/12/14/orban-hatizsakban-viszi-brusszelbe-2-3-millio-magyar-velemenyet/

    Zu meiner Überraschung und Enttäuschung wird auch hier nichts vom Original-George-Soros-Plan enthüllt:

    https://www.euractiv.de/section/eu-innenpolitik/news/orban-hungary-has-no-big-issue-with-eu-it-has-a-problem-with-soros/

    Summa Summarum eine herbe Enttäuschung: Einer, um nicht zu sagen DER Hauptpunkt Ihres obigen Artikels bleibt unbewiesen:

    Der Leser der sich mit viel Geduld durch ihre hasserfüllten Auslassungen durchgearbeitet hat, dem wird keine Chance gegeben sich endlich mit dem Orginal-George-Soros-Plan aus einander zu setzen. Dabei wäre gerade das so wichtig.

    Sie haben sich doch so viel Mühe gegeben ziemlich viele allgemeine Verweise an zu bieten - wo ist er denn, der Verweis zum George-Soros-Plan?

    (Anmerkung: Die Fußnoten 11 und 14 sind identisch)

  7. Wyatt
    12. Januar 2018 18:16

    @ Yoschi Sakra sonstwie
    Das der Standardtroll, heute wieder einmal auf Japanisch, solch einen rein auf Fakten bezogenen Gastbeitrag wie dem des Dr. Elmar Forsters nichts entgegen zu argumentieren vermag, war zu erwarten.
    Die Kommentare zu seinem und den seinen sagen ohnedies alles und man erspart sich das Lesen seiner offensichtlich auf Zeilenhonorar ausgerichteten Ergüsse.

  8. Yoshinori Sakai
    12. Januar 2018 16:23

    Was dringend nötig ist, und das wird in der österr. Öffentlichkeit immer mehr angesprochen:

    Es sollten keine EU-Strukturhilfen für Ungarn mehr geben!

    D.h. die Gelder die jetzt aus Brüssel in Richtung Ungarn fließen sollten rasch auf den Stand Null abgesenkt werden.

    Ungarn ist einer der größten Profiteure der EU und der EU-Rechtssicherheit u. EU-Regelwerke. Arbeitsplätze werden massenhaft in Österr. und Westeuropa abgebaut und dafür neue Werke durch Industrieinvestitionen in Ungarn errichtet. Durch die Internat. Konzerne.

    Wenn man die EU kritisiert dann deshalb: "Wie kann es das geben, dass ein hochentwickeltes Land wie Ungarn immer noch dick und fett und üppig Strukturhilfegelder aus Brüssel einkassiert? Warum?" - Da muss die jetzt schon laufende Diskussion verstärkt werden.


    Wie kommen die Österreicher dazu? Haben wir soviel an Ungarn zu verschenken?

    Die ungarischen Parlamentswahl sind schon bald, und je näher der Wahltermin rückt umso mehr

    direkte Wahlwerbung für Viktor Orban und Fidesz

    ist hier am Unterberger-Blog zu lesen.

    Dass der Herr Dr. Forster, der die ungarische Staatsbürgerschaft angenommen hat für Orban stimmen wird kann als sicher angenommen werden - aber was hat es für einen Zweck jetzt auch noch in Österreich auf e. österr. Blog die Leser gegen

    - die EU
    - George Soros
    - Paul Lendvai

    auf zu hetzen. Ich als Österreicher kann z.B. keine Stimme gegen Paul Lendvai abgeben, also wozu dieser Hass-Aufruf?

    Übrigens, Herr Dr. Forster:

    Sie können ohne weiteres noch mehr Links bekannt geben: Sie können von mir aus 100 oder 200 Links hier herein posten, aber glauben Sie bitte nicht dass Sie mich deswegen beeindrucken können!

    Ihr obiges Machwerk ist und bleibt ein Lügen-Hass-Konvolut, da können Sie sich noch so sehr bemühen durch 50 oder mehr Verweise eine "Seriosität" oder "Ernsthaftigkeit" vor zu täuschen.

    • Stern
      12. Januar 2018 17:58

      Woher wissen Sie, dass Forster die ungar. Staatsbürgerschaft abgenommen haben sollte. Vielleicht ist er sogar so etwas wie ein Diplomat...

    • Skura
      12. Januar 2018 18:07

      Lendvai arbeitet auf der Basis von Lügen-Hass. Der Artikel ist fundiert recherchiert... Auf sowas hin tobt natürlich die Linke... "Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter!" Let them bark...!

    • Skura
      12. Januar 2018 18:28

      Zu Ihrer Forderung, Ungarn aus der EU auszuschließen hat Orban einmal sinngemäß geantwortet: "Das schau ich mir dann an! Allein schon wegen der Profite, die westliche Firmen bei uns in Ungarn machen!"
      Danke für Ihren Link auf Forsters Blog! Besonders der fakenews Artikel ist lesenswert... Ein Wahnsinn auch die sog. Lendvai-Milchrechnungen... Ein Professor sollte doch wenigstens demokratische Grundrechnungsarten beherrschen; hat er aber wohl in der Kreisky-Ära verlernt...
      Vermutlich haben Sie keine Ahnung von wissenschaftlicher Textarbeit; die Lendvai-Zitate sind aber wirklich - soweit ich überprüft habe - korrekt zitiert.

    • pressburger
      12. Januar 2018 20:16

      Wieso lässt man sich von den eigenen Vorurteilen so hinreisen, dass man nur fähig ist jemanden den man nicht leiden kann, lächerlich zu machen. Ungarn ist weniger von der EU abhängig als Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und Frankreich zusammen. Ungarn braucht nicht die EU, die EU braucht Ungarn. Orban hat die EU vor einer Katastrophe bewahrt. Ungarn steht wirtschaftlich besser da als die meisten EU Staaten. Griechenland wird noch immer am Tropf der EU hängen, in einer Zeit in der Ungarn die finanziell nicht brauchen wird.

    • Sensenmann
      14. Januar 2018 14:20

      @Yoshinori Sakai

      Merken Sie sich einfach:

      Es gibt keine Verschwörungstheorie. Es gibt nur Verschwörungspraxis.

      Wir schreiben 2018. Vieles ist passiert. Und Sie begreifen offenbar immer noch
      nichts. „Statistische Relevanz“.. Sagt Ihnen das etwas?
      Solche Probleme hatten wir noch nie in diesem Ausmaß. Solche Brutalitäten hatten wir
      noch nie in diesem Ausmaß.
      Und nun überlegen Sie.. was hat sich wohl in letzter Zeit deutlich verändert ?!
      Alles zufällig, ganz einfach "passiert"?

      Hören Sie auf, sich dem System mit Ihren Artigkeiten anzubiedern.
      Die Leute, bei denen Sie versuchen, Punkte zu machen, kümmern sich einen Dreck
      um Sie!

  9. Stern
    12. Januar 2018 15:22

    Hej Japaner(in)! Hab grad den Artikel von Ihrem Hassobjekt studiert! ist alles bestens belegt. Muss wohl das Handwerk als Historiker und Literaturwissenschaftergelernt homm, der Kathole aus Vorarlberg! Sind Sie Regional-Nationalist? Sollen wir den Exilanten ausbürgern wie damals den Wolf Biermann?

  10. Stern
    12. Januar 2018 12:56

    Hass und Neid muss man sich hart erarbeiten und erschreiben. ; - ) Ich kann Sie beruhigen: Der Autor ist kein Frühpensionist, sondern nimmt nur das EU-Niederlassungs-Recht in Anspruch (gilt auch für Nicht-Gut-Menschen). Das Statement unter dem japanischen klingenden Pseudonym strotzt nur so vonost-rassistischen und anderen sozialen Neidkomplex-Vorurteilen... Der Autor wird sich über die negativ-Werbung freuen ...

  11. Bürgermeister
    12. Januar 2018 12:23

    Die Lebensumstände des Autors will ich nicht beurteilen, die Kritik in seinen humoristisch und sprachlich exzellent formulierten Texten ist aber korrekt und trifft den Kern (hoffentlich auch persönlich - nicht nur den Kern des Problems).

    In keinem seiner Artikel konnte ich die widerwärtige gutmenschliche Selbsterhöhung erkennen. Daran könnte der hiesige SP-Vorsitzende, mit der 30.000 Euro-Uhr für seinen Sohn - der Vertreter der "Arbeiter und der kleinen Leute" gerne ein Beispiel nehmen.

    Meine persönlichen Lebensumstände werde ich bei nächster Gelegenheit auch ändern. Noch zahle ich für ca. 20 Familien die Steuern in diesem Land, mal sehen wie lange noch.

  12. pressburger
    12. Januar 2018 11:19

    Warum sollte Herr Forster nicht in Ungarn leben, eine ungarische Frau haben, in einen günstigen Haus wohnen ? Kommt da so etwas wie Neid zum Vorschein.
    Wo ist in diesen Zeilen ein Hass auf die EU ? Die EU ist keine heilige Kuh, es ist keine Blasphemie die EU zu kritisieren. Tatsache ist, die EU ist eine totalitäre Organisation, die keine demokratische Legitimation hat. Faktum.
    Lendvai Pàl, ist kein bedächtiger Bücherschreiber, sondern ein Überbleibsel des kommunistischen Regimes in Ungarn, der seine Agitprop dank und durch den ORF verkünden darf. Ausserdem, die Gründe für die Ausreise von Lendvai elvtàrs nach Österreich sind noch nicht ganz geklärt.

    • Yoshinori Sakai
      12. Januar 2018 11:29

      Apropos "kommunistisches Regime in Ungarn":

      Werfen Sie doch einmal einen Blick auf den Lebenslauf von Ministerpräsident Viktor Orban. Schauen Sie sich einmal an von welchem familiären Hintergrund er kommt, wie er aufwuchs u. seine Karriere begann, die Erkenntnis ist klar:

      Orban ist ein Spross der kommunistischen Nomenklatura, der alle Vorteile eines Jungkommunisten bis zum Jahr 1989 voll ausschöpfte.

      Dann im Wendejahr 1989 hatte er durch seinen Überlebensinstinkt das Gespür und das Glück sich genau zur richtigen Zeit zu wenden und sich mit den zum damaligen Zeitpunkt "richtigen Leuten" zusammenzutun.

      Viktor Orban war u. ist ein Wendekommunist.

    • Yoshinori Sakai
      12. Januar 2018 11:42

      Wissen Sie was auch noch nicht so richtig geklärt ist?

      Wie konnte ein Model wie Melanija Knavs (bzw das deutsche "Knauss") die ein Touristenvisum (mit Arbeitsverbot) hatte in d. USA arbeiten? Die heutige First Lady Frau Trump. Wie kann es sein, dass man nur e. Touristenvisum hat und dennoch als Model in N.Y. arbeitet?

      War sie gar eine Zeit lang illegal in N.Y.? Die ganze Geschichte ihrer ominösen Einreise&Aufenthalt in den USA wird wie ein gutes Geheimnis versteckt und vertuscht, Warum?

      http://www.independent.co.uk/news/world/americas/melania-trump-first-lady-deportation-priority-donald-immigration-rules-modelling-work-visa-us-a7597221.html

      https://de.wikipedia.org/wiki/Melania_Trump

    • Yoshinori Sakai
      12. Januar 2018 11:45

      Könnte es sein dass in Amerika grundsätzlich alle vor dem Gesetz gleich sind,

      aber manche sind halt noch ein bisschen "gleicher"???

    • pressburger
      13. Januar 2018 11:58

      Viktor Orban, war in der kommunistischen Jugend, ist aber Demokrat geworden.
      Merkel war FDJ Propagandistin, ist der kommunistischen Ideologie treu geblieben, keine Demokratin.

    • Yoshinori Sakai
      13. Januar 2018 12:09

      Werter Pressburger, das was Sie hier über die Jugend von Orban und von Merkel schreiben:

      Das sind glatte Lügen und diese Lügen lassen sich durch Beweise aufdecken!

      Das wissen Sie, aber dennoch wollen Sie hier mutwillig den Lesern eine Phantasiewelt vorgaukeln.

    • Norbert Mühlhauser
      13. Januar 2018 13:41

      @ Sakai:

      Sie machen es aber spannend: Wo sind die BEweise - bitteee ?!!!!

      Sogar ein kursorischer Beobachter wie meine Person würde sich selbige gerne ganz genau vornehmen ....

    • pressburger
      13. Januar 2018 19:12

      Gut, also schreiben sie doch einen neuen CV für Merkel, und lassen sie meinetwegen ihre Zeit als Propagandistin der FDJ, ihr Studium in Moskau und ihre Zusammenarbeit mit dem MfS, weg.
      Gegenfrage, haben Sie in einen kommunistisch regierten Staat gelebt ? Sie wissen doch alles besser. Deswegen sollten Sie wissen, dass kein einziger Studienaufenthalt im Ausland einem DDR Bürger, ohne seine Zustimmung zur Zusammenarbeit mit dem MfS genehmigt wurde.

    • Yoshinori Sakai
      13. Januar 2018 20:47

      @Pressburger

      Vom Heute, 2018 zurückzuschauen in die Verhältnisse wie sie in den 1970ern & 1980ern in den damaligen Ostblockstaaten herrschten ist nicht leicht aber notwendig.

      Weil Sie die FDJ-Mitgliedschaft v. Fr. Merkel ansprachen bin ich auf diesen ernstzunehmenden Artikel aus 2005 gestoßen wo viel Interessantes drin steht der aber dennoch den Schleier über das "Wie" & "Was" Angela Merkel damals war nicht gänzlich lüftet weil der Eindruck vielschichtig ist:
      https://www.welt.de/print-wams/article129161/Angela-Merkels-zweierlei-Welten.html

      Lt. Wikipedia war Merkel 1974 (als 20jährige) bei e. "Jugendaustausch mit Physikstudenten in Moskau & Leningrad" - das war aber KEIN Studienaufenthalt.

    • Yoshinori Sakai
      13. Januar 2018 20:56

      Wie die Verhältnisse damals in der DDR waren weiß ich nicht Ich weiß aber über die damaligen Verhältnisse in d. komm. Tschechoslowakei bescheid: Ein schon verstorbener guter Freund von mir, ein Slowake, durfte damals in Moskau studieren, was damals e. großes Privileg war.

      Sein Vater hatte e. gute bzw. hohe Position.

      Dieser gute Freund von mir war eine Zeit lang Mitglied in d. Komm. Partei und trat dann wieder aus. Dass er sich aber verpflichten musste für d. CSSR-Geheimdienst zusammen zu arbeiten hat er mir nie erzählt, ich kann es mir aber nicht vorstellen da ich seine ehrliche & aufrichtige christliche Einstellung und christl. Glauben kannte.

    • Yoshinori Sakai
      13. Januar 2018 21:08

      Und noch etwas, das wissen Sie aber wahrscheinlich ohnehin:

      JEDER Student im gesamen Ostblock musste - egal was er studierte, ob Medizin, Architektur oder Biologie - Pflichtvorlesungen und Pflichtarbeiten in:

      "Marxismus-Leninismus" absolvieren.

      Von dem konnte sich niemand drücken. Eine gute Bekannte v. mir, katholisch geprägt sagte sie ging dort hin, hörte zu und lieferte vom Gehörten Prüfungen und Tests ab, weil es sein musste. Ohne dass sie oder ihre Kollegen den Inhalt des Marxismus-Leninismus ernst nahmen.

    • Norbert Mühlhauser
      13. Januar 2018 23:26

      Sakai,

      na also, das stimmt ja überein mit den bösen Gerüchten, dass man als Marxismus-Leninismus-Abholder gar kein Akademiker im Ostblock werden konnte.

      Dafür war man aber dann, wenn man die "Krot gfressen" hat, eine VIP-Stütze des Systems und automatisch ein Privilegierter (natürlich weiteres Wohlverhalten vorausgesetzt).

      Allerdings produzierte diese Elite nicht genug "Output", um auf lange Sicht gegen die westliche Konkurrenz zu bestehen - sonderbar bei all dem dialektischen Materialismus und der "Progress"-Bejubelung bzw -Gläubigkeit ...

  13. pressburger
    12. Januar 2018 11:01

    Eine gute Zusammenfassung, aber, evtl. ein Denkfehler, oder der Einbruch des Wunschdenkens.
    "Die Erosion Alt-links-liberalen EU Hegemonie schreitet voran".
    Zuerst was ist an der EU und ihren linken Gedankengut liberal ? Dass es keine Erosion geben wird wird sich nach der Amtseinführung der Verlierer-Klein-Koalition in Berlin zeigen wird. Der zentralistische Furor wird Fahrt aufnehmen. Die Achse Berlin-Brüssel-Paris wird keine Anstrengung scheuen um die mitteleuropäische Renitenz mundtot zu machen. Österreich, ist zu vermuten, wird sich in dieser Angelegenheit, wie immer, nicht besonders mutig zeigen, und alles unternehmen um sich nicht mit Ruhm bekleckern zu müssen.

  14. Yoshinori Sakai
    12. Januar 2018 10:42

    Wer mehr über den Dr. Elmar Forster der in Ungarn lebt wissen möchte - hier seine Webseite:

    https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/

    Der Mann hat e. beeindruckenden Lebenslauf: Geboren in Vorarlberg! Katholisch! In mehreren Städten Europas studiert! Geboren wohl so rund um d. Jahr 1960 herum, oder später.

    Wenn man mit einer Ungarin verheiratet ist und schon jahrelang in Ungarn lebt dann entwickelt man wohl solche Ansichten wie in obigen Artikel, Ansichten die so zwischen Fidesz und Jobbik anzusiedeln sind.

    Vielleicht ist er jetzt so um die 58 Jahre alt, wer weiß?

    Wenn er so viel Zeit für Internet-Publizistik hat: Wie geht das? Kein ausfüllender Job? Oder arbeitet er gar nicht mehr? Schließlich ist bekannt, dass "Lehrer" sein ein Beruf mit Gestaltungsmöglichkeiten ist. Oder ist er schon mit 58 in der Frühpension?

    Er kennt die goldene Formel und lebt danach: Nimm Dir das Beste aus zwei Welten: Das Geld aus Österreich und das billige Leben in Ungarn, wobei zu beachten ist: Immer alles in Ungarn und nichts in Österreich versteuern.

    Wieviel kostet dort in Ungarn ein Haus, ein Grundstück in einem Nicht-Euro-Land? Wieviel zahlt man dort für eine Monatsmiete?

    Auffällig der frontale, intensive E.U.-Hass und gegen alles was aus Brüssel kommt.

    Und auffällig der frontale, intensive Hass auf George Soros, obwohl der Soros garantiert nicht kennt, aber Forster plappert halt die Fidesz- & Jobbik-Propaganda Wort für Wort nach.

    Und auch auffällig der frontale, überschießende, intensive Hass auf den bedächtigen bücherschreibenden Paul Lendvai.

    • Konrad Loräntz
      12. Januar 2018 11:50

      Sie nehmen offenbar das Beste nur von einer Seite.
      Und woher kommt Ihr Hass auf die andere ?

    • Brigitte Kashofer
      12. Januar 2018 17:40

      Wer keine Argumente hat, diffamiert ganz einfach die Person.

    • Stern
      12. Januar 2018 18:33

      Leute wie der japan. Nickname haben Orban auch - wenn gar kein Argument mehr zählte - als "Zigeuner" beschumpfen... Soweit geht dann der abgrundtiefe Hass der Linken...

    • Stern
      12. Januar 2018 21:19

      Weiterer Denkfehler (Projektion): Ein Auslandsösterreicher um Mitte Fünfzig in Ungarn, dazu noch Lehrer, muss Frühpensionist sein.
      Nickname Sakai: Sie waren früher, als es in Ungarn unter den Gyurcsany-Sozialisten wegen derer katastrophalen Wirtschaftspolitik und dem Beinahe-bankrott Ungarns (vor dem Orban das Land gerettet und den IWF rausgeschmissen hat) so billig war, Stammgast in der Therme hinter der Grenze und haben den Ungarn Salamistangen weggekauft, wahrscheinlich auch noch Tank- und Rauchertourist... Ich glaub ich kenn´ Sie! ; - )

    • Norbert Mühlhauser
      13. Januar 2018 13:49

      @ Stern, mit Verlaub und ohne Ihren Postings Gehalt absprechen zu wollen:

      Für Deutschsprechende heißt es "als Zigeuner beschimpft", für Schlitzaugen mag ja wohl ein schlumpfendes "... beschumpfen" hinreichen ....

    • Herbert Campino (kein Partner)
      19. Januar 2018 10:57

      Dort schreibt der Herr Dr. genau dasselbe. Dort hat er in seiner Beschreibung geschrieben, dass er ein "ex-linker Exil-Österreicher in Orbans Ungarn" ist.
      Auf meine Frage welchen Asylstatus er genießt (Ausweisung, Verbannung, Vertreibung, Ausbürgerung, Zwangsumsiedlung, religiöser oder politischer Verfolgung…) hat er mier geschrieben, dass er sich im geistigen Asyl befinde. Mittlerweile hat er das "ex-linker Exil-Österreicher in Orbans Ungarn" gelöscht. Aber anscheinend lebt es sich im ungarischen Asyl sehr gut (Besitzer 2er Weinberge..).
      Seine Artikel sind wir geschrieben und so mit Hass erfüllt, das einem das Grausen kommt. Da klingt sehr viel Frust heraus. Traurig!





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