Schuld und Sühne

„Wir wissen wenig voneinander. Auch weil wir Journalisten erst relativ spät uns dafür interessiert haben, mit wem wir da zusammenleben.“ Diese Einsicht hatte vor wenigen Tagen der österreichische Starjournalist Hans Rauscher in der Tageszeitung „Der Standard“.

Damit sich ein führender linker Meinungsmacher zu so einem halbherzigen und trotzigen Schuldeingeständnis durchringt, braucht es offenbar mehrere islamistische Massaker mit abgeschlachteten, geköpften, erschossenen und überfahrenen Kindern, Frauen und Männern und die Aussicht auf noch mehr Gewalt und Terror.

Eine – was für ein Euphemismus – „relativ späte“ Erkenntnis auch deshalb, weil die poltisch-korrekten Meinungsgouvernanten von der Mainstreampresse die Regierung bei ihrer Politik der offenen Grenzen publizistisch und propagandistisch massiv unterstützt haben. Alleine in den vergangenen Monaten sind dadurch mehrere Tausend zu allem bereite islamistische Kämpfer und unzählige IS-Sympathisanten nach Europa geströmt. Jetzt ist die Blase, in der es sich die Gutmenschen aus Politik, Medien, Kultur und Kirche moralisch so bequem eingerichtet hatten, angesichts des Terrors und der Massenmorde einfach zerplatzt.

Auge in Auge mit der Realität, die so gar nichts mit den medial verbreiteten rosaroten Multikultiträumen zu tun hat, werden selbst die größten Ignoranten etwas kleinlauter. Das Argument, man habe sich zu spät dafür interessiert, sprich, man habe von den Gefahren und Konsequenzen dieser Politik nichts geahnt, war übrigens auch nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Österreich sehr beliebt. Mit etwas Zeitverzögerung verändert die bis vor kurzem noch gefeierte und bejubelte unkontrollierte Masseneinwanderung auch das Leben im schrumpfenden linken, bildungsbürgerlichen Biotop. Bisher war Multikulti für dieses Milieu lateinamerikanische Literatur, afrikanische Tanzperformance, orientalische Kulinarik, fernöstliche Weisheiten, kombiniert mit europäischem Selbsthass und der rousseauschen Verehrung des Exotischen und Fremden.

Diese Zeiten sind vorbei. Unwiederbringlich. Nun wird den Gutmenschen langsam bewusst, was auf sie zukommt. Ihnen dämmert, dass sie auf ziemlich verlorenem Posten stehen, da sie sowohl von den vnon ihnen so hofierten muslimischen Neubürgern, als auch von der von ihnen verratenen und betrogenen autochthonen Bevölkerung bestenfalls Verachtung zu erwarten haben. Jene Politiker und Medienmenschen, die die islamische Masseneinwanderung nach Europa befördert, verteidigt und propagiert, die die Welcome-„Refugee“-Euphorie angeheizt haben, tragen die Hauptverantwortung für Paris, Brüssel, Köln, Graz, Nizza, Ansbach, Würzburg, Garda-Colombe, Saint-Étienne-du-Rouvray und so weiter. Dabei hat das Morden und Töten erst begonnen. Die großen Anschläge, Massaker und Schlachten stehen Europa, das all dem nichts mehr entgegenzusetzen hat, noch bevor.

Dabei ist der Terror nur ein Aspekt des derzeit laufenden Transformationsprozesses. Die Veränderungen sind vielschichtig, allgegenwärtig und haben auf alle gesellschaftlichen Bereiche und alle Bevölkerungsteile massive Auswirkungen. Niemand, selbst der naivste Gutmensch, der noch vor kurzem Teddybären an Terroristen verteilt hat, kann sich diesen Entwicklungen mehr entziehen.

Angesichts des Terrors und der irreversiblen gesellschaftlichen Veränderungen gibt nun der ein oder andere linke Meinungsmacher nonchalant zu, man habe sich eben nicht genügend für diese Menschen und ihr Weltbild interessiert. Ach Gottchen. Es werden in den kommenden Monaten und Jahren noch viele Tausende Menschen getötet, verfolgt und gefoltert werden, weil sich die politisch-korrekte Elite bisher einfach zu wenig mit „diesen Menschen“ und ihrer Ideologie befasst hat.

Das Erschütternde daran, es ist wirklich so banal, so lächerlich, so völlig sinnlos: Es gibt keinen Masterplan, keine geheimen Konzepte und Pläne. Die finsteren Hintermänner, die weltweit die Fäden ziehen, existieren nur in den Vorstellungen der extremen Linken, Rechten und anderer eher einfacher Gemüter. Europa wird aufgrund der unglaublichen Dummheit, Borniertheit, der moralischen Selbsterhöhung und der totalen Selbstüberschätzung einer dekadenten, politmedialen Kaste, die von einer trägen, autoritätshörigen Bevölkerungsmehrheit geduldet wird, zerstört. „Nun sind sie halt da“, wie es die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgedrückt hat.

Dabei ist die zu Beginn dieses Textes zitierte Aussage von Kolumnist Rauscher noch nicht einmal die halbe Wahrheit. Denn er und seine politisch-korrekten Gesinnungsgenossen haben sich vor allem deshalb nicht mit den massenhaft ins Land gelassenen Neubürgern, sprich mit der islamistischen Ideologe und dem politischen Islam auseinandergesetzt, weil sie vor allem damit beschäftigt waren, all jene, die das getan haben, zu denunzieren, zu bekämpfen, sie als Nazis zu verunglimpfen und sie als die größte Gefahr für Europas Demokratien und Zukunft darzustellen. Jahrelang haben die Zerstörer Europas mit dem Finger auf sie gezeigt und gerufen: „Haltet den Dieb!“ Und sie tun es weiterhin. Denn trotz aller bisherigen Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen sind die politisch-korrekten Opinionleader zutiefst davon überzeugt, die Probleme, die sie selbst verursacht hat, besser lösen zu können, als die vielgeschmähten „Rechtspopulisten“, die seit Jahren vor diesen Entwicklungen warnen. Was für ein Hohn, was für eine Anmaßung. Man fährt einen ganzen Kontinent gegen die Wand und gibt den Bürgern trotzdem weiterhin „gute“ Raschläge“, belehrt und schulmeistert sie.

Damit die politmediale Elite freiwillig abtritt und sich für ihr Totalversagen aufrichtig entschuldigt, müssen wohl noch sehr viele unschuldige Kinder, Frauen und Männer ihr Leben lassen. Aber was ist schon das Leben eines einfachen Europäers oder eines Vertreters der furchtbar bösen katholischen Kirche im Gegensatz zum aufgeblasenem Ego eines Gutmenschen wert? Deshalb wurden die Bürger über Wochen von den Mainstreammedien mit dem Foto eines an den Strand angespülten toten syrischen Buben moralisch erpresst, die Bilder von Kindern, die ein Islamist in Nizza mit einem LKW zu Matsch gefahren hat, wurden hingegen nie veröffentlicht. Was für Heuchler.

Die Verantwortung für das, was in Europa gerade passiert und vor allem noch passieren wird, tragen zu gleichen Teilen die handelnden oder besser nicht handelnden Politiker und die Journalisten, die sie in ihren Entscheidungen bestärkt und unterstützt haben; mit Vertuschung, Halbwahrheiten, Verdrehungen, mit ihrer Hetze gegen Andersdenkende und ihrer Multikulti-Propaganda. Das darf man niemals vergessen, auch wenn immer mehr Gutmenschen nun den leckgeschlagenen Multikulti-Kahn verlassen. Das konnte man doch nicht voraussehen, das konnten wir nicht wissen… Doch das konnten sie! Es hat einige mutige Menschen gegeben, die sie trotz heftigen Gegenwindes und Hetze vor all diesen Entwicklungen eindringlich und oft gewarnt haben. Aber man wollte es nicht hören. Im Gegenteil. Die Mahner waren und sind die eigentlichen Gegner, die es zu bekämpfen gilt.

Jetzt kommt die Einsicht nicht relativ, sondern viel zu spät. Der Point of no Return ist überschritten und die autochthone Bevölkerung längst zum Abschuss freigegeben worden. Die herrschende politmediale Klasse hat den Heiligen Krieg ohne jede Not nach Europa importiert. Man hat sich ganz einfach nicht mit den Menschen, die man zu Millionen zu uns eingeladen hat, ausreichend beschäftigt. Was für ein erbärmlicher Offenbarungseid.

Die Rolle, die die Mainstreammedien bei dieser katastrophalen Entwicklung gespielt haben und nach wie vor spielen, kann gar nicht unterschätzt werden. Man stelle sich vor, im deutschsprachigen Raum hätte es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten eine pluralistische und vielfältige Medienlandschaft und keine politisch-korrekte Meinungswüste gegeben. Ein bunter (!) und ausgewogener Mix aus linken, rechten (Huch!), liberalen, konservativen, bürgerlichen, kommunistischen, grünen, libertären, anarchistischen Meinungen und Perspektiven. So eine Medienlandschaft hätte natürlich auch das Wahlverhalten und die politischen Kräfteverhältnisse massiv beeinflusst. Die extrem linkslastige Medienlandschaft – und dass sie das ist, wurde durch viele repräsentative Studien und Befragungen mittlerweile zigfach belegt – hat das Parteienspektrum in Deutschland und Österreich weit nach links verschoben. Dank des mächtigen linken Staatsfunkes wird Österreich seit 1970 – mit Ausnahme der Schüssel-Jahre – ausschließlich von sozialistischen Bundekanzlern regiert. Der Erfolg der Grünen in Deutschland und Österreich wäre ohne deren massive mediale Unterstützung undenkbar. Die linken Journalisten haben die Grünen mit all ihren nicht mehrheitsfähigen, etatistischen, fortschritts- und wirtschaftsfeindlichen Meinungen und Plänen über Jahre und Jahrzehnte gehypt und dadurch auch alle anderen Parteien unter Druck gesetzt, sie in die linksgrüne Ecke gedrängt. Was ist an der Politik Angela Merkels noch bürgerlich? Das politische Koordinatensystem hat sich aufgrund der tendenziösen Berichterstattung der Mainstreampresse weit nach links verschoben.

In Deutschland bewegen sich mit Ausnahme der von den Journalisten so gehassten AfD alle relevanten Parteien im linken bis linksextremen politischen Spektrum, dazu kommen noch die braven Blockparteien CSU und FDP. In Österreich gibt es die zumindest in einigen relevanten Fragen nichtlinke FPÖ, die angesichts der rezenten Entwicklungen immer stärker wird, und die von praktisch allen großen Medien massiv attackiert wird.

Man stelle sich vor, es hätte in den vergangenen Monaten und Jahren eine sachliche und offene Diskussion über Migration, Asyl, Islam, innerer und äußerer Sicherheit stattgefunden; ohne politisch-korrekte Denk- und Sprechverbote, ohne Nazikeule. Europa würde heute völlig anders dastehen, viele der in den vergangenen Wochen getöteten Menschen könnten noch leben.

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Kürzlich sind seine neuen Bücher „Die Feinde der Freiheit“ und „Das Phänomen Conchita Wurst: Ein Hype und seine politischen Dimensionen“ erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 11:48

    Wenn irgendein tuntiger alter linker Blödian, Marke Östertrottel, der sein Leben lang aus Freiheitlichen Nazis und aus dem Haider den Hitler gemacht hat, weil das halt so lustig war und man dafür auch öffentlich geehrt und - last but not least - gute Anstellungsverhältnisse in der Lügenpresse bekam, wenn der halt einmal kurz aufwacht, weil die Geräusche aus dem Bataclan ihn in seinem Dauersäuseln aufstören, dann ist das leider gar nichts. Seine Gattung hat uns diese Pest gerufen.

    Und übrigens - der Soros und die Rand Corporation sind sehr wohl im Hintergrund aufgetreten und haben gesteuert und gefördert, was das Zeug hält. Sobald man aber mit dem Finger aquf sie zeigte, da peitschte ein gellender Aufschrei durch die Lügenpresse - halt´, haltet ein - der Antisemitismus zeigt seine hässliche Fratze. Die Judenhatz geht um, so wie wirs immer sagen ... Die Reaktion macht erweislich, wie der Schelm denkt. Wird er benannt, fühlt er sich ertappt, dann geht er zum Angriff über.

    Was Judenhatz? Der Börsenkriminelle Soros zeigt seine miese Fratze und dirigiert den Flutilanten den Weg bis hin zu den vermeintlich prall gefüllten Sozialkassen, die linken Blödiane verhindern alles, was auch nur im entferntesten nach Kontrolle oder Identitätsfeststellung aussieht und hernach sagen sie dann, augenzwinkernd, sie sind schon da. DA kann ma halt nix mehr machen.

    So. Kann man nicht? Ich kann nur sagen, im 20. Jahrhundert, hat so mancher sich gewundert.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 08:37

    In einem Onlinekommentar schrieb ein Leser:
    Wir brauchen NICHT MEHR POLIZISTEN - wir brauchen WENIGER ASYLANTEN ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 10:00

    Wieder eine im Grunde richtige und mich deprimierende Analyse. Auch Frau Kneissl hat prophezeit, dass die nächsten Schlachten um ganze von den Heimkehrern besetzte Straßenzüge oder Stadtviertel gehen werden und von unserem dafür nicht vorbereiteten Bundesheer zu tragen sein werden. Das ist dann Krieg und erst dann werden sie richtig aufwachen, unsere Rauschers.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMatthias
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 08:25

    Die Gutmenschen wachen auf... so ein Blödsinn. Wenn ich mit Leuten unter 30 rede, dann träumen die nach wie vor den Gutmenschen-Traum.
    Und jene die das nicht tun, sagen dies nur hinter vorgehaltener Hand.

    ZB. bei der letzten Identitären Kundgebung: Laut waren die Buhrufer, ein paar haben leise gesagt, dass die Identitären ja eigentlich recht hätten.

    Und nebenbei ist in Österreich noch gar nichts passiert. Manchmal wünsche ich mir, dass was passiert (solange es mich nicht erwischt oder meine Familie). Damit diese ganzen Gutmenschen einmal die Folgen ihrer Verblödung spüren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 08:57

    Warum nimmt sich kein Gutmensch einen Asylanten mit nach Hause und sorgt für Ihn. Warum muss sich die Allgemeinheit darum kümmern?

  6. Ausgezeichneter Kommentator11er
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 06:37

    Die rechte Hetze von gestern ist die intellektuelle Erkenntnis von heute.

    Rauscher stellt auf besonders anschaulich-widerwärtige ein gleicheres Tier in unserer linksextremen Versuchsfarm dar.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 08:30

    Die sogenannte Intelligenzia nennt sich nur so und ist es aber bei weitem nicht. Bei manchen Gelegenheiten gefundene einfache Menschen sind oft im Stande die Probleme einfach in ihrem Kern zu erkennen und wissen auch daß es bald zu spät sein wird.
    Journalisten, Politiker treffen keine klaren Aussagen, man könnte sie womöglich festnageln hätten sie irgend jemals eine Meinung von sich gegeben welche auch nur den Hauch eine Relevanz aufgewiesen hätte. Conclusio: Die sind allesamt ihr Geld nicht wert, aber auch unsere eigene Schuld sollte nicht vergessen werden haben wir sie doch immer wieder gewählt und am Futtertrog gelassen und haben wir doch immer wieder den gleichen Mist in den Zeitungen gelesen und diese auch noch gekauft. Ja es gibt sogar Leute die denen das alles auch noch glauben. Aber das sind wieder weniger die einfachen sondern die von Lehrern aufwärts sich gescheiter fühlenden Halbgebildeten. Ausnahmen bestätigen wie immer auch hier die Regel.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMatthias
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 08:25

    Die Gutmenschen wachen auf... so ein Blödsinn. Wenn ich mit Leuten unter 30 rede, dann träumen die nach wie vor den Gutmenschen-Traum.
    Und jene die das nicht tun, sagen dies nur hinter vorgehaltener Hand.

    ZB. bei der letzten Identitären Kundgebung: Laut waren die Buhrufer, ein paar haben leise gesagt, dass die Identitären ja eigentlich recht hätten.

    Und nebenbei ist in Österreich noch gar nichts passiert. Manchmal wünsche ich mir, dass was passiert (solange es mich nicht erwischt oder meine Familie). Damit diese ganzen Gutmenschen einmal die Folgen ihrer Verblödung spüren.


alle Kommentare

  1. Carolus (kein Partner)
    17. September 2016 18:12

    Lesenswerter Beitrag, danke!
    Allerdings staune ich wie franz-josef oder Helmut Oswald darüber, dass der Autor einen Masterplan als VT verwirft; dabei gibt es genug Indizien dafür, dass die Massenmigration nicht einfach ungeplant vom Himmel gefallen ist.
    Siehe z. B. Friederike Beck: „Die geheime Migrationsagenda“

  2. Torres (kein Partner)
    05. August 2016 10:29

    Die (offiziellen staatlichen) Gutmenschen liefern ja noch ein letztes Rückzugsgefecht. Die Täter der vom Autor aufgezählten Morde werden neuerdings allesamt als Menschen mit psychischen Problemen dargestellt, die halt nur zufällig Moslems sind; deren Religion hätte allerdings mit den Taten überhaupt nichts zu tun. Man muss sich fragen, ob diejenigen, die diesen Unsinn verbreiten, wohl auch selbst daran gleuben oder ob sie die Bevölkerung als völlig bescheuert einschätzen..

  3. Tik Tak from far away (kein Partner)
    05. August 2016 10:22

    Tja, es hat eben auch die erste Klasse der MS Gutmensch erkannt daß da unter den Passagieren die man sich auf die Kreuzfahrt eingeladen hat nicht nur liebe Fremde mit großen braunen Augen sind.
    Und weil die nun an Bord sind bekommen so mache Passagiere im Oberdeck Angst um die eigenen Töchter.

    Aber Hr. Rauscher und Co. bitte keine Panik verbreiten, das macht man niiiiiicht.

    Mich erinnert der Artkel vom Rauscher an einen alten Sketch:

    youtube.com/watch?v=ME77DsLu2wI

  4. mentor (kein Partner)
    05. August 2016 09:45

    Weil Sie die Identitären erwähnen:
    Am Dienstag brachte der ORF eine Sendung über den brasilianischen Indianerstamm der Guarani, der "um seine Identität und um Grund und Boden seiner Ahnen kämpft." Man vergleiche dazu die Berichterstattung in ZiB, usw. zu den Identitären, die die gleichen Forderungen aufstellen, wie diese "edlen Wilden".
    Dass man sich als ORF-RedakteurIn noch morgens im Spiegel ohne Brechreiz betrachten kann....

  5. Fred Taxler (kein Partner)
    05. August 2016 08:43

    Aber der Herr Rauscher lebt ja nicht mit diesen Leuten zusammen. Vielleicht sieht er am Vormittag, wenn er in die Redaktion fährt ein Kopftuch, und die Ausländer, die er am Michaelerplatz wahrnimmt sind gut gesittete fernöstliche Touristen. Da lässt sich leicht schreiben und spotten über die Sorgen und Ängste der Leute, die nicht in seiner privilegierten Stellung sind. Er kennt die Baustellen nicht, wo ungebildete Zuwanderer werken, sieht keine Gangs in den Parks, fährt nicht mit am Steuer Koran lesenden Taxifahrern, ist nicht in den Schulen, wo halbwüchsige zugewanderte Buben der Lehrerin das Leben schwermachen, kennt die Notaufnahmen der Spitäler nicht,

    • Fred Taxler (kein Partner)
      05. August 2016 08:49

      wo weibliches Personal wie Dreck behandelt wird; nein diese Realität kennen die Gutmenschen alle nicht, weil sie in einem besonderen Biotop leben, wo man sich vor den bösen Nazis fürchtet und nächtelang kommunistische Theorien wälzt.

      Erst wenn es um den eigenen Hals geht wird man darauf kommen, dass das Gegenteil von "gut" nur "gut gemeint" ist.

  6. franz-josef
    05. August 2016 00:29

    Nicht ganz OT:

    http://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/kampf-gegen-terrorismus-politiker-fordern-tschechen-auf-waffen-zu-tragen

    Bisher waren es vor allem Sicherheitsexperten oder Polizeiausbilder, die zum Tragen von Waffen aufgerufen haben. Am Sonntag wandte sich aber sogar Staatspräsident Miloš Zeman an seine Landsleute. In den Gesprächen aus Lány für das Boulevardblatt Blesk sagte er:

    „Ich finde wirklich, dass die Bürger sich bewaffnen sollten gegen die Terroristen. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich meine Meinung geändert habe. Früher war ich gegen übermäßigen Waffenbesitz, nach den Anschlägen denke ich aber nicht mehr so.“

    Bei den Politikern mischt sich der Gedanke des Waffentragens mit dem Widerstand gegen eine geplante neue EU-Richtlinie. Die Europäische Kommission verlangt unter anderem, dass Privatpersonen keine gefährlichen halbautomatischen Feuerwaffen mehr besitzen dürfen. Das aber will die tschechische Regierung gerne verhindern. Das Hauptargument ist dabei, Terroristen würden nicht mit legalen Waffen töten.
    (auszugsweise kopiert, nachzulesen unter obigem Link. Veröffentlicht am 1. August 2016)

  7. Helmut Oswald
    03. August 2016 11:48

    Wenn irgendein tuntiger alter linker Blödian, Marke Östertrottel, der sein Leben lang aus Freiheitlichen Nazis und aus dem Haider den Hitler gemacht hat, weil das halt so lustig war und man dafür auch öffentlich geehrt und - last but not least - gute Anstellungsverhältnisse in der Lügenpresse bekam, wenn der halt einmal kurz aufwacht, weil die Geräusche aus dem Bataclan ihn in seinem Dauersäuseln aufstören, dann ist das leider gar nichts. Seine Gattung hat uns diese Pest gerufen.

    Und übrigens - der Soros und die Rand Corporation sind sehr wohl im Hintergrund aufgetreten und haben gesteuert und gefördert, was das Zeug hält. Sobald man aber mit dem Finger aquf sie zeigte, da peitschte ein gellender Aufschrei durch die Lügenpresse - halt´, haltet ein - der Antisemitismus zeigt seine hässliche Fratze. Die Judenhatz geht um, so wie wirs immer sagen ... Die Reaktion macht erweislich, wie der Schelm denkt. Wird er benannt, fühlt er sich ertappt, dann geht er zum Angriff über.

    Was Judenhatz? Der Börsenkriminelle Soros zeigt seine miese Fratze und dirigiert den Flutilanten den Weg bis hin zu den vermeintlich prall gefüllten Sozialkassen, die linken Blödiane verhindern alles, was auch nur im entferntesten nach Kontrolle oder Identitätsfeststellung aussieht und hernach sagen sie dann, augenzwinkernd, sie sind schon da. DA kann ma halt nix mehr machen.

    So. Kann man nicht? Ich kann nur sagen, im 20. Jahrhundert, hat so mancher sich gewundert.

    • franz-josef
      03. August 2016 13:48

      Alles paletti, oder?:

      "Die Terroranschläge in Bayern haben nach Ansicht einer klaren Mehrheit der Deutschen mit der umstrittenen Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nichts zu tun" und
      "Nach einer Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" hält nur eine Minderheit von 28 Prozent eine Schuldzuweisung an Merkel für berechtigt - darunter allerdings 78 Prozent der AfD-Wähler.

      69 Prozent weisen einen solchen Zusammenhang nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach durch zwei Flüchtlinge im Juli zurück."

      http://www.gmx.net/magazine/politik/angela-merkel-trifft-sicht-deutschen-schuld-terror-31782434

    • Helmut Oswald
      04. August 2016 16:44

      @ franz-josef

      Diese Umfrage Fälschung wird auch nicht billig gewesen sein. Aber sicher zahlt es ohnehin der bundesdeutsche Steuerzahler. Der hat sich die Stasi Blunzn ja schließlich zugelegt. Schade daß die Revolution von 89 so konziliant abgegangen ist. Der IM Erika hätt ein bisserl Volkszorn nicht geschadet und für Deutschland wäre es von großem Nutzen gewesen. Aber da haben die großen Onkhelz schon aufgepasst, daß ihren lieben Kleinen, die mit dem Dreck spielen, nichts passiert.

  8. franz-josef
    03. August 2016 10:57

    Wundere mich ein wenig:
    Der Autor meint:
    Das Erschütternde daran, es ist wirklich so banal, so lächerlich, so völlig sinnlos: Es gibt keinen Masterplan, keine geheimen Konzepte und Pläne. Die finsteren Hintermänner, die weltweit die Fäden ziehen, existieren nur in den Vorstellungen der extremen Linken, Rechten und anderer eher einfacher Gemüter.

    Nachdem ich weder extrem links noch rechts bin, zähle ich meinetwegen zu den einfachen Gemütern. Wird schon hinkommen.
    Aber die Frage an den Autor sei gestattet, ob ihm nicht das inzwischen ziemlich weit fortgeschrittene Puzzle auffällt, mit Steinchen wie Kalergi-Plan u.s.w., UNO Resolutionen betr mehr als kühne Migrationsvorhaben, ("MASSENEINWANDERUNGSINITIATIVE" nannte kürzlich die Neue Züricher Zeitung die neuen Kleider des Kaisers), u.s.f. bekannt ist? und
    ob der Autor die ganz eindeutigen, ohnedies völlig schamlos vorgebrachten Verkündigungen und Wünsche der politischen "Elite" bezüglich Ausradierens der Nationalstaaten, offener Grenzen, Vermischung der Kulturen und Rassen, (Sarkozy, Timmermans z.B.) nicht kennt? Die deutlichen Worte und Hinweise von Vacláv Klaus, Victor Orbán.....usf. nicht vernommen hat?

    Und die von Junckers und Spießgesellen geradezu herzerwärmend offen beschriebene Taktik - ich wiederhole die sattsam bekannten Sprüche dieses Herrn jetzt nicht - , mittels heftiger Krisen und Verängstigung der Bürger endlich das Auflösen der Staaten und den Zusammenschluß auf EU Ebene voranzutreiben, ..."bis es kein Zurück mehr gibt", warum ignoriert der Autor diese unverfrorenen Drohungen der politischen Elite Genau das erleben wir doch derzeit.

    Und da ich überzeugt bin, daß eine so gewaltige, unumkehrbare Umwälzung, die wie geschmiert (sic) funktioniert, nie und nimmer die abartige Idee von einem oder zwei Politfiguren, welchen ein bißl fad im Kopf ist, sein kann, sondern für alle sicht- und erlebbar!! einem definitiv perfekt ausgeklügelten Plan , einer konzertierten Strategie, bei welcher die Rollen klar verteilt sind, folgt, wundere ich mich über die Sicht des von mir sonst sehr geschätzten Autors sehr.

    Das Rudel der willfährigen Politiker samt Medien wird ohne jeden Zweifel von einigen wenigen Hintermännern kontrolliert, koordiniert, gesteuert - und finanziert.
    Anders wäre die im Gang befindliche Umgestaltung des europäischen Kontinents nicht möglich.

    Es ist, wie ich nach wie vor entschieden meine, ein in seiner Perfidie bestaunenswerter Plan, der deshalb unbremsbar voranschreitet, weil so viele davon profitieren - eben eine WIN-WIN-WIN-.......Situation. Nur nicht für die Bürgerlein.

    • Mariahilferin
      03. August 2016 11:12

      ************************

      Danke!

      So sehr ich Herrn Reichels Artikel wegen seiner treffenden Formulierungen betreffend des Gutmenschentums schätze – in diesem sehr wichtigen Punkt zeigen sich die Unzulänglichkeiten des Feuilleton-Stils.

    • blem-blem
      03. August 2016 12:45

      Was soll das bringen, das Beharren auf Verschwörungspläne?

      Hilft das irgendeinem dabei, gegen Soros oder die tausenden privilegierten Spitzenbeamten in UNO-Gremien (etc) aufzutreten, die allesamt von hehren Idealen ohne Bedachtnahme auf Schattenseiten beseelt sind, und natürlich von einer Weltregierung träumen?

      Seien Sie versichert: dieses Pack braucht keine verschwörerische Absprache - die sind vereint im Geiste!

    • franz-josef
      03. August 2016 14:04

      - was hülfe es, sehenden Auges, aber schweigend die Entfaltung dieses mörderischen Planes hinzunehmen?
      Die im kranken Geiste Vereinten brauchen sehr wohl Absprachen - und tausende Handlanger -, um die brutalen Veränderungen, wie wir sie miterleben, durchzuziehen.

      Schwamm drüber? Nichts sehen, nichts hören, nichts reden? Sich fürchten, als "Verschwörer" lächerlich gemacht zu werden?

      Das war vorgestern. Inzwischen reiben sich auch politisch getreue Mitläufer die Augen.

    • logiker2
      04. August 2016 06:43

      das ist es ja, was Merkel mit:"Wir schaffen das meint, die sogennannte Umvolkung".

    • blem-blem
      05. August 2016 23:12

      Ich sprach mich weder für ein "Hinnehmen" aus noch für ein "Kopf-in-den-Sand-stecken".

      Eine Aussicht auf Umschwung besteht nur, wenn man den Stier an den Hörnern packt, das heißt

      - mit Information über Vorgänge statt mit Mutmaßungen über Hintergründe und Absprachen dagegen halten, sowie

      - mit Argumenten, Zeitgeistkritik, Esprit und treffsicheren Spott (statt des abgelutschten nach Art unserer Kabaretisten) die Stimmungslage zu kippen versuchen. - Und dabei muss man sowohl dem Volk als auch dem abgehobenen quasi-Feudalstand aufs Maul schauen ...

    • blem-blem
      05. August 2016 23:22

      Nachtrag:

      ... und die ständigen Drohungen, Gerichtstag- und Machtphantasien sind - bei allem Respekt vor dem damit implizierten Optimismus - für die 'Würscht' [jessas - war diese mir entglittene Ausdrucksform vielleicht gar schon Wiederbetätigung ?]

      Jedenfalls sorgt so etwas nur für Stimmung in der _eigenen_ Wagenburg.

  9. Leopold Franz
    03. August 2016 10:00

    Wieder eine im Grunde richtige und mich deprimierende Analyse. Auch Frau Kneissl hat prophezeit, dass die nächsten Schlachten um ganze von den Heimkehrern besetzte Straßenzüge oder Stadtviertel gehen werden und von unserem dafür nicht vorbereiteten Bundesheer zu tragen sein werden. Das ist dann Krieg und erst dann werden sie richtig aufwachen, unsere Rauschers.

    • Helmut Oswald
      11. August 2016 12:07

      Dann werden sie sich klammheimlich, Gestank hinterlassend, durch die Hintertüre verabschieden. Sie werden sich nicht am Kampf beteiligen - keinesfalls. Aber sie werden, wenn sie davonkommen, wieder auftauchen. Bei den Siegern. Die Rauschers sind nämlich schlau. Glauben sie.

  10. Bob
    03. August 2016 08:57

    Warum nimmt sich kein Gutmensch einen Asylanten mit nach Hause und sorgt für Ihn. Warum muss sich die Allgemeinheit darum kümmern?

    • glockenblumen
      05. August 2016 17:58

      Weil die nur und ausschließlich auf dem Buckel und das Geld der anderen gut sein können/wollen!
      Sie sind unfähig und gar nicht willens aus eigenem etwas zu leisten.

  11. Politicus1
    03. August 2016 08:37

    In einem Onlinekommentar schrieb ein Leser:
    Wir brauchen NICHT MEHR POLIZISTEN - wir brauchen WENIGER ASYLANTEN ...

  12. Abaelaard
    03. August 2016 08:30

    Die sogenannte Intelligenzia nennt sich nur so und ist es aber bei weitem nicht. Bei manchen Gelegenheiten gefundene einfache Menschen sind oft im Stande die Probleme einfach in ihrem Kern zu erkennen und wissen auch daß es bald zu spät sein wird.
    Journalisten, Politiker treffen keine klaren Aussagen, man könnte sie womöglich festnageln hätten sie irgend jemals eine Meinung von sich gegeben welche auch nur den Hauch eine Relevanz aufgewiesen hätte. Conclusio: Die sind allesamt ihr Geld nicht wert, aber auch unsere eigene Schuld sollte nicht vergessen werden haben wir sie doch immer wieder gewählt und am Futtertrog gelassen und haben wir doch immer wieder den gleichen Mist in den Zeitungen gelesen und diese auch noch gekauft. Ja es gibt sogar Leute die denen das alles auch noch glauben. Aber das sind wieder weniger die einfachen sondern die von Lehrern aufwärts sich gescheiter fühlenden Halbgebildeten. Ausnahmen bestätigen wie immer auch hier die Regel.

    • pro veritate (kein Partner)
      05. August 2016 07:54

      Zitat: "Die sogenannte Intelligenzia nennt sich nur so und ist es aber bei weitem nicht. Bei manchen Gelegenheiten gefundene einfache Menschen sind oft im Stande die Probleme einfach in ihrem Kern zu erkennen und wissen auch daß es bald zu spät sein wird." -
      Eine absolut zutreffende Feststellung! Dazu ein bekanntes Sprichwort: "Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz." - Einer meiner ehemaligen Lehrer sagte einmal: "Intelligent sein heißt (auch) vorausblicken."
      Meine Mutter, eine einfache Frau ohne besondere Schulbildung, hat uns grundlegende Einsichten mitgegeben, die manche Vertreter der sog. "Intelligenz" mit Sicherheit nicht begreifen - etwa das Prinzip. "Man muss (letztlich) immer

    • pro veritate (kein Partner)
      05. August 2016 08:05

      Fortsetzung:

      wieder zum Guten greifen." Oder: "Man muss stets zwischen bloßen menschlichen Schwächen und gezielter Bosheit bzw. Lüge unterscheiden." Oder: "Wer A sagt, muss auch B sagen.!" Oder: "Ohne Opfer geht es nicht." usw. usw.
      Ich möchte im Sinne des soeben Gesagten noch hinzufügen: Ohne Mut, Demut, Wahrheitsliebe, Gerechtigkeitssinn, Barmherzigkeit, logischem Denken, Beharrlichkeit im Notwendigen bzw. im einmal als gut und richtig Erkannten etc. können wir "keinen Krieg gewinnen" (natürlich im geistigen Sinn zu verstehen).

  13. Matthias (kein Partner)
    03. August 2016 08:25

    Die Gutmenschen wachen auf... so ein Blödsinn. Wenn ich mit Leuten unter 30 rede, dann träumen die nach wie vor den Gutmenschen-Traum.
    Und jene die das nicht tun, sagen dies nur hinter vorgehaltener Hand.

    ZB. bei der letzten Identitären Kundgebung: Laut waren die Buhrufer, ein paar haben leise gesagt, dass die Identitären ja eigentlich recht hätten.

    Und nebenbei ist in Österreich noch gar nichts passiert. Manchmal wünsche ich mir, dass was passiert (solange es mich nicht erwischt oder meine Familie). Damit diese ganzen Gutmenschen einmal die Folgen ihrer Verblödung spüren.

  14. 11er
    03. August 2016 06:37

    Die rechte Hetze von gestern ist die intellektuelle Erkenntnis von heute.

    Rauscher stellt auf besonders anschaulich-widerwärtige ein gleicheres Tier in unserer linksextremen Versuchsfarm dar.





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