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Austriakische Krankheitsverwaltungskolchose

Wer jemals ein „nicht kassenfreies Arzneimittel“ (das ist ein in Österreich zwar zugelassenes, von der Krankenkasse aber – falls überhaupt – nur nach kontrollärztlicher Prüfung bezahltes Medikament), eine bestimmte Behandlung oder etwa eine Untersuchung mit einem Kernspintomographen (MR) benötigt, kennt das Procedere: Marsch zum Krankenkassentempel, Vorlage der entsprechenden Überweisung, Ausfüllen eines Formulars und anschließend, mit etwas Pech, stundenlanges Warten. Dann Aufruf zum Schalter und Entgegennahme der – hoffentlich bewilligten – Verordnung.

Nur in ganz seltenen Fällen wird man bei derlei Gelegenheiten eines Doktors ansichtig, der den Delinquenten – Pardon – den Patienten zunächst einem peinlichen Verhör unterzieht, ehe er huldvoll die begehrte Arznei, Untersuchung oder Behandlung gewährt. Medizinisch ist dieses Brimborium völlig irrelevant. Es dient der Kasse einzig und allein als Hürde, um möglichst viele Patienten – insbesondere solche, die gelegentlich auch etwas Sinnvolles zu tun haben und nicht über unbegrenzte Zeitbudgets verfügen – abzuschrecken und zur privaten Übernahme der Behandlungs- oder Untersuchungskosten zu veranlassen.

Nun hat sich die Wiener Gebietskrankenkasse etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um ihre unfreiwilligen „Kunden“ zu martern: Derzeit flattern den Zwangsversicherten nämlich serienweise Schreiben ins Haus, wonach die sich – zwecks Kontrolle der von Vertragszahnärzten abgerechneten Leistungen – bei der entsprechenden Kontrollstelle am Wienerberg einzufinden hätten. Begründet wird diese ungeheuerliche Zumutung mit der angeblich notwendigen Kontrolle des „effizienten Einsatzes der Beiträge“. Muss ein richtig gutes Gefühl vermitteln, als Kassenarzt mit solchen Kontrollfreaks in Geschäftsbeziehungen zu stehen.

Konkreter Fall: Im Zuge einer aufwendigen, natürlich privat zu bezahlenden Gebisssanierung mittels mehrer Implantate, wird auch eine schadhafte Plombe ersetzt – was in den Rahmen der von der Krankenkasse zu erstattenden Leistungen fällt. Und genau auf diese Bagatelle richtet sich nun die amtliche Kontrollwut. Den für den Patienten entstehenden, aus eigener Tasche zu tragenden Kosten in der Höhe eines Autos der unteren Mittelklasse, steht ein Kassenaufwand von ein paar Euro gegenüber.

Den Zwangsklienten interessiert also die Frage, was denn die Bürokraten am Wienerberg da zu kontrollieren gedenken und wie er sich als Betroffener das Ganze vorzustellen habe. Die bereits an Kummer gewöhnte Dame am Telefon (sie erhält derzeit täglich Dutzende von Anrufen von über diese Vorladungen empörten Patienten) erklärt dazu, dass „…ein Arzt lediglich einen Blick in den Mund des Patienten werfen werde, um zu sehen, ob die abgerechnete Leistung auch tatsächlich erbracht wurde.“

Das ist putzig. Da soll also „durch einen Blick in den Mund“ die Einbringung einer Füllung kontrolliert werden, die lediglich den Ersatz für eine bereits vorher da gewesene darstellt. Die Kasse verfügt demnach über mit hellseherischen Gaben ausgestattete Spitzenmediziner, die selbst das Unmögliche fertig bringen. Denn wodurch sollte sich die neue von der alten Füllung unterscheiden, um eine eindeutige Beurteilung zuzulassen, ob die abgerechnete Leistung tatsächlich erbracht wurde?

Der zitierte Patient hat sich, da er weder Zeit für einen derartigen Unfug aufzubringen gedenkt noch die geringste Lust hat, sich von einem womöglich völlig inkompetenten Bader in den Mund fassen zu lassen (Zahnärzte, die ihr Handwerk verstehen, findet man gewöhnlich in ihren privaten Praxen und nicht in sowjetischen Bürokratenburgen) dazu entschlossen, den amtlichen Schrieb dem Mistkübel anzuvertrauen. Er wartet nun gespannt darauf, ob demnächst ein paar Herren der von der GKK um Amtshilfe gebetenen Staatspolizei vorfahren werden, um zu seiner Zwangsvorführung zu schreiten. Die wird in der ihm zugestellten „Einladung“ zumindest nicht ausgeschlossen…

Fazit: Wo Staat draufsteht, ist Müll drin. Immer, überall und ausnahmslos. Das kennt man von einer ebenso hilflosen wie im Bedarfsfall niemals anwesenden Polizei, einer bis auf die Knochen korrupten Justiz und einem öffentlichen Schulsystem, das bei explodierenden Kosten am laufenden Band funktionale Analphabeten produziert. Weshalb also sollte ausgerechnet ein seine Patienten und Zwangbeitragszahler vollständig entmündigendes Kolchossystem im Gesundheitswesen besser arbeiten…?

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2014 04:03

    Überall wo ZWANG- draufsteht, wird es zur politischen Spielwiese mit immer schlechterem Kundenservice, egal ob es sich dabei um Zwangsgebühren für den rot-grünen Staatsfunk, oder Zwangsgebühren für AK- und WK handelt und Zwangsversicherung für diverse Krankenkassen.

    Überall derselbe "Sündenpfuhl"!

  2. Ausgezeichneter KommentatorAndreas Tögel
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2014 09:06

    Wenn es tatsächlich um Betrugsbekämpfung ginge, gäbe es ein unschlagbares Mittel: Man läßt den Patienten einfach selbst bezahlen und erstattet im Nachhinein die Kosten - sagen wir zu 80%. Kein Mensch bezahlt nämlich für eine Leistung, die er nicht bezogen hat. Damit wäre das Problen an der Wurzel angepackt und gelöst. Das aber ist ja gar nicht gewünscht. Dadurch könnte ja dem einen oder anderen klar werden, daß nichts im Leben "gratis" ist - auch nicht die Leistung eines Kassenarztes. Der Zwangsklient wird durch die Krankheitsverwaltungskolchose vielmehr in völliger Unkenntnis darüber gehalten, was seine Behandlungen, bzw. die von ihm konsumierten Medikamente kosten. Jedes Naturalleistungssystem führt zur Unmündigkeit seiner Klienten - nicht nur im Bereich der medizinischen Versorgung.

    Ein privater Krankenversicherer würde niemals auf die Idee kommen, in Gestapomanier hinter seinen Vertragspartnern herzuspionieren. Es handelt sich somit um ein ganz typisches Problem der Allmende: Übernutzung infolge falsch gesetzter Anreize. Ergo: Weg mit der Zwangsversicherung und alles wird gut...:-).

  3. Ausgezeichneter KommentatorDSMVW
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2014 14:20

    OT - 2/2

    Zur Demonstration am 17. Mai werden IB-Gruppen und Sympathisanten aus mehreren europäischen Staaten erwartet.

    "Am 17. Mai findet die erste identitäre DEMO in Wien statt. Die Identitäre Bewegung will in der Stadt Wien, der Bastion Europas, ein starkes Zeichen setzen und auf die Straße gehen.
    Mit einem Lambdafahnenmeer wollen wir unsere Botschaft klarmachen: UNSER EUROPA IST NICHT IHRE UNION!
    Gegen Multikulti, Masseneinwanderung und Islamisierung, für Heimat, Freiheit und Tradition! Für Europa Nostra, denn wir sind seine Erben!"

    AUFRUF!
    Der Bürgerliche, der zwar die dringliche Notwendigkeit gesellschaftspolitischer Änderungen erkennt, sich für gewöhnlich aber zu fein für die Strasse ist, wird aufgerufen, vom Forenjammern zur Tat zu schreiten und dieser mutigen Jugendbewegung mit seiner Teilnahme den Rücken zu stärken!

    Unterstützen Sie diese Kraftanstrengung! Nehmen Sie Familie und Freunde mit! Und rechnen Sie mit Antifa-Gebrüll!

    Keine Ausreden - Die Zeit drängt!

    Das Veranstaltungsplakat: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/s640x640/10260000_302749899875151_5738122717510790625_n.jpg
    Der Versammlungsort ist der Platz vor dem Haus Mariahilferstrasse 125: https://www.google.at/maps/place/Mariahilfer+Stra%C3%9Fe+125/@48.1957277,16.3406277,133m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x476d07f54112717b:0x83c5ece3c3a26ec8

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

    *https://www.facebook.com/pages/Identit%C3%A4re-Bewegung-Wien/161723267311149
    https://www.facebook.com/identitaeroesterreich
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    http://www.identitaere-generation.info/haters-front-strukturmerkmale-linker-mobilisierung/

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2014 06:42

    In Wien stehen immer wieder vor allem muselmanische Mediziner wegen Betrugs vor Gericht, da sie massenweise den Krankenkassen nicht erbrachte Leistungen verrechnet haben. Diesen Betrügereien kommt man nur auf die Spur, indem man die Patienten befragt und die angeblichen Leistungen kontrolliert.
    Zur Betrugsbekämpfung sind die Kontrollen leider erforderlich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorDSMVW
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2014 14:21

    OT - 1/2 (Geschätzter Herr Tögel, ich rechne mit Ihrem Einverständnis - anderenfalls bitte löschen.)

    _____________________________________________________________________________________________

    Patriotische Demonstration am 17. Mai - veranstaltet von der Identitären Bewegung Österreich!

    17. Mai 2014
    Treffpunkt: Christian-Broda-Platz, 1060 Wien
    Uhrzeit: 13 Uhr

    Für ein souveränes Österreich!

    Demoplakat: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/s640x640/10260000_302749899875151_5738122717510790625_n.jpg
    _____________________________________________________________________________________________

    Eine Woche vor der EU-Wahl wird die politische Jugendbewegung "Identitäre Bewegung Österreich"* eine patriotische Demonstration in Wien veranstalten.
    Diese Gruppe ist Anfang 2013 anläßlich einer aktionistischen Kurzzeit-Gegenbesetzung der Votivkirchenbesetzung auch in den Mainstreammedien aufgetaucht und den meisten von Ihnen also wenigsten oberflächlich bekannt.
    Im November 2013 fand eine kleine, inoffizielle Kundgebung der Wiener Gruppe vor der EU Agentur für Grundrechte am Schwarzenbergplatz 11 gegen die Asyl-Politik der EU statt. 30 Teilnehmer protestierten gegen die Asypolitik der EU und forderten die Errichtung einer "Festung Europa" zum Schutz unserer Heimat.
    Der Forderung Morten Kjaerums, Direktor der EU Agentur für Grundrechte, Österreich müsse endlich akzeptieren, dass es ein Einwanderungsland sei, schmetterten die Aktivisten ein lautes „Nein, muss ich nicht!“ entgegen. Bild von der Kundgebung: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/jwkr-9-45c4.jpg

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2014 20:52

    Herr Tögel,
    die Chefarztbewilligungen (welche - wie Sie richtig schreiben - ,meist nur eine Formalsache sind) werden seit einiger Zeit vom verschreibenden Arzt mittels Mail angefordert. Und wenn das erste Mal tatsächlich abgelehnt wird, dann wird mit einer etwas anderen Begründung nochmals eingereicht.
    Was die Kontrolle von ärztlichen Leistungen eines Zahnarztes durch die Krankenkasse betrifft, so hat es dies auch schon in der Vergangenheit stichprobenartig gegeben. Diesem Ansinnen muss der Patient nicht unbedingt nachkommen und hat daraus keinerlei Konsequenzen zu befürchten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNada te turbe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2014 12:30

    Nach manchen Spitalsbehandlungen, u.a. z.B. Schilddrüsenoperationen, sind regelmäßige Nachkontrollen in definierten Abständen, z.B. nach einem halben oder Jahr vorgesehen. Der Patient erhält eine Ambulanzkarte und vorsorglich gleich auch einen Termin (z.B. in einem Jahr). Beim Besuch dann (ein Jahr) später in der Ambulanz des Spitals, ist die e-Card und(!) eine Überweisung – (deren Grund: „Bitte um Kontrolle“) des den Patienten gewöhnlich betreuenden Hausarztes mitzubringen. Somit muß der Haus - oder Facharzt zusätzlich besucht werden, um diese notwendige Überweisung zu erhalten, obwohl der der Ambulanzbesuch bereits vom Spital festgelegt ist. Gewöhnlich hat der Haus oder Facharzt nämlich gar nicht die Geräteausstattung um die vorgesehen Kontrolle durchzuführen, der Besuch bei ihm dient also nur dem Papierkrieg.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDSMVW
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2014 14:20

    OT - 2/2

    Zur Demonstration am 17. Mai werden IB-Gruppen und Sympathisanten aus mehreren europäischen Staaten erwartet.

    "Am 17. Mai findet die erste identitäre DEMO in Wien statt. Die Identitäre Bewegung will in der Stadt Wien, der Bastion Europas, ein starkes Zeichen setzen und auf die Straße gehen.
    Mit einem Lambdafahnenmeer wollen wir unsere Botschaft klarmachen: UNSER EUROPA IST NICHT IHRE UNION!
    Gegen Multikulti, Masseneinwanderung und Islamisierung, für Heimat, Freiheit und Tradition! Für Europa Nostra, denn wir sind seine Erben!"

    AUFRUF!
    Der Bürgerliche, der zwar die dringliche Notwendigkeit gesellschaftspolitischer Änderungen erkennt, sich für gewöhnlich aber zu fein für die Strasse ist, wird aufgerufen, vom Forenjammern zur Tat zu schreiten und dieser mutigen Jugendbewegung mit seiner Teilnahme den Rücken zu stärken!

    Unterstützen Sie diese Kraftanstrengung! Nehmen Sie Familie und Freunde mit! Und rechnen Sie mit Antifa-Gebrüll!

    Keine Ausreden - Die Zeit drängt!

    Das Veranstaltungsplakat: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/s640x640/10260000_302749899875151_5738122717510790625_n.jpg
    Der Versammlungsort ist der Platz vor dem Haus Mariahilferstrasse 125: https://www.google.at/maps/place/Mariahilfer+Stra%C3%9Fe+125/@48.1957277,16.3406277,133m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x476d07f54112717b:0x83c5ece3c3a26ec8

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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  1. angelo michelle (kein Partner)
    07. Oktober 2014 01:33

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  2. Normalsterblicher
    12. Mai 2014 23:22

    Auch bei einem Selbstbehalt-Modell, bei dem der Patient 20 % der Kosten selbst zu tragen hat, bestehen Betrugsmöglichkeiten mittels Absprache zwischen Zahnarzt und seinem Bekanntenkreis.

    So müsste nur zwischen Zahnarzt und "Freunderl" eine fifty-fifty-Aufteilung des Kostenersatzes durch die Versicherung vereinbart werden, also etwa Krone um 1.000 Euro, Patient zahlt nur vorgeblich 200, erhält 800 von der GKK, und teilt sich diesen Erlös mit dem Arzt (- oder jedes andere Aufteilungsverhältnis).

    Leistungs-/Abrechnungskontrollen gibt es auch bei privatrechtlichen Versicherungen, etwa iZm Hausschadensversicherungen.

  3. Gerhard Pascher
    11. Mai 2014 20:52

    Herr Tögel,
    die Chefarztbewilligungen (welche - wie Sie richtig schreiben - ,meist nur eine Formalsache sind) werden seit einiger Zeit vom verschreibenden Arzt mittels Mail angefordert. Und wenn das erste Mal tatsächlich abgelehnt wird, dann wird mit einer etwas anderen Begründung nochmals eingereicht.
    Was die Kontrolle von ärztlichen Leistungen eines Zahnarztes durch die Krankenkasse betrifft, so hat es dies auch schon in der Vergangenheit stichprobenartig gegeben. Diesem Ansinnen muss der Patient nicht unbedingt nachkommen und hat daraus keinerlei Konsequenzen zu befürchten.

  4. DSMVW (kein Partner)
    11. Mai 2014 14:21

    OT - 1/2 (Geschätzter Herr Tögel, ich rechne mit Ihrem Einverständnis - anderenfalls bitte löschen.)

    _____________________________________________________________________________________________

    Patriotische Demonstration am 17. Mai - veranstaltet von der Identitären Bewegung Österreich!

    17. Mai 2014
    Treffpunkt: Christian-Broda-Platz, 1060 Wien
    Uhrzeit: 13 Uhr

    Für ein souveränes Österreich!

    Demoplakat: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/s640x640/10260000_302749899875151_5738122717510790625_n.jpg
    _____________________________________________________________________________________________

    Eine Woche vor der EU-Wahl wird die politische Jugendbewegung "Identitäre Bewegung Österreich"* eine patriotische Demonstration in Wien veranstalten.
    Diese Gruppe ist Anfang 2013 anläßlich einer aktionistischen Kurzzeit-Gegenbesetzung der Votivkirchenbesetzung auch in den Mainstreammedien aufgetaucht und den meisten von Ihnen also wenigsten oberflächlich bekannt.
    Im November 2013 fand eine kleine, inoffizielle Kundgebung der Wiener Gruppe vor der EU Agentur für Grundrechte am Schwarzenbergplatz 11 gegen die Asyl-Politik der EU statt. 30 Teilnehmer protestierten gegen die Asypolitik der EU und forderten die Errichtung einer "Festung Europa" zum Schutz unserer Heimat.
    Der Forderung Morten Kjaerums, Direktor der EU Agentur für Grundrechte, Österreich müsse endlich akzeptieren, dass es ein Einwanderungsland sei, schmetterten die Aktivisten ein lautes „Nein, muss ich nicht!“ entgegen. Bild von der Kundgebung: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/jwkr-9-45c4.jpg

  5. DSMVW (kein Partner)
    11. Mai 2014 14:20

    OT - 2/2

    Zur Demonstration am 17. Mai werden IB-Gruppen und Sympathisanten aus mehreren europäischen Staaten erwartet.

    "Am 17. Mai findet die erste identitäre DEMO in Wien statt. Die Identitäre Bewegung will in der Stadt Wien, der Bastion Europas, ein starkes Zeichen setzen und auf die Straße gehen.
    Mit einem Lambdafahnenmeer wollen wir unsere Botschaft klarmachen: UNSER EUROPA IST NICHT IHRE UNION!
    Gegen Multikulti, Masseneinwanderung und Islamisierung, für Heimat, Freiheit und Tradition! Für Europa Nostra, denn wir sind seine Erben!"

    AUFRUF!
    Der Bürgerliche, der zwar die dringliche Notwendigkeit gesellschaftspolitischer Änderungen erkennt, sich für gewöhnlich aber zu fein für die Strasse ist, wird aufgerufen, vom Forenjammern zur Tat zu schreiten und dieser mutigen Jugendbewegung mit seiner Teilnahme den Rücken zu stärken!

    Unterstützen Sie diese Kraftanstrengung! Nehmen Sie Familie und Freunde mit! Und rechnen Sie mit Antifa-Gebrüll!

    Keine Ausreden - Die Zeit drängt!

    Das Veranstaltungsplakat: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/t1.0-9/s640x640/10260000_302749899875151_5738122717510790625_n.jpg
    Der Versammlungsort ist der Platz vor dem Haus Mariahilferstrasse 125: https://www.google.at/maps/place/Mariahilfer+Stra%C3%9Fe+125/@48.1957277,16.3406277,133m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x476d07f54112717b:0x83c5ece3c3a26ec8

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

    *https://www.facebook.com/pages/Identit%C3%A4re-Bewegung-Wien/161723267311149
    https://www.facebook.com/identitaeroesterreich
    https://www.facebook.com/IdentitareGeneration
    http://www.identitaere-generation.info/haters-front-strukturmerkmale-linker-mobilisierung/

  6. Andreas Tögel
    11. Mai 2014 09:06

    Wenn es tatsächlich um Betrugsbekämpfung ginge, gäbe es ein unschlagbares Mittel: Man läßt den Patienten einfach selbst bezahlen und erstattet im Nachhinein die Kosten - sagen wir zu 80%. Kein Mensch bezahlt nämlich für eine Leistung, die er nicht bezogen hat. Damit wäre das Problen an der Wurzel angepackt und gelöst. Das aber ist ja gar nicht gewünscht. Dadurch könnte ja dem einen oder anderen klar werden, daß nichts im Leben "gratis" ist - auch nicht die Leistung eines Kassenarztes. Der Zwangsklient wird durch die Krankheitsverwaltungskolchose vielmehr in völliger Unkenntnis darüber gehalten, was seine Behandlungen, bzw. die von ihm konsumierten Medikamente kosten. Jedes Naturalleistungssystem führt zur Unmündigkeit seiner Klienten - nicht nur im Bereich der medizinischen Versorgung.

    Ein privater Krankenversicherer würde niemals auf die Idee kommen, in Gestapomanier hinter seinen Vertragspartnern herzuspionieren. Es handelt sich somit um ein ganz typisches Problem der Allmende: Übernutzung infolge falsch gesetzter Anreize. Ergo: Weg mit der Zwangsversicherung und alles wird gut...:-).

    • Majordomus
      11. Mai 2014 14:30

      Andreas Tögel: ************!

    • Politicus1
      11. Mai 2014 16:04

      bei der BVA und Selbständigenvers. ist es doch so mit dem Selbsbehalt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      12. Mai 2014 12:56

      Dieses unschlagbare Mittel gibt es seit vielen Jahrzehnten, es nennt sich Wahlarztsystem.
      Oder das Versicherungsmodell der kleinen Kassen mit Selbstbehalt.

      Dort sind die Auswüchse auch nicht lang so schlimm wie bei den großen Kassen ohne Selbstbehalte.

      Aber, wie ich vor einigen Jahren einhellig vom Bittner und vom Schlling gehört habe, so ein System kann man aus politischen Gründen in Österreich nicht einmal andenken, das wäre unsozial und würde einen Bruch mit sozialdemokratischen Grundsätzen bedeuten.

      Auch weiß ich von einem befreundeten Augenarzt, daß solche Nachprüfungen bei Patienten fast nur bei Nichtmigranten durchgeführt werden, da man andersfalls fürchtet als ausländerfeindlich bezeichnet zu werden.

      Es geht also nicht um die Frage des Betrugs sondern lediglich darum den eigenen Existenzzweck als Kasse zu belegen und ein paar Mitarbeiter zu beschäftigen.

  7. Cotopaxi
    11. Mai 2014 06:42

    In Wien stehen immer wieder vor allem muselmanische Mediziner wegen Betrugs vor Gericht, da sie massenweise den Krankenkassen nicht erbrachte Leistungen verrechnet haben. Diesen Betrügereien kommt man nur auf die Spur, indem man die Patienten befragt und die angeblichen Leistungen kontrolliert.
    Zur Betrugsbekämpfung sind die Kontrollen leider erforderlich.

  8. mischu
    11. Mai 2014 04:03

    Überall wo ZWANG- draufsteht, wird es zur politischen Spielwiese mit immer schlechterem Kundenservice, egal ob es sich dabei um Zwangsgebühren für den rot-grünen Staatsfunk, oder Zwangsgebühren für AK- und WK handelt und Zwangsversicherung für diverse Krankenkassen.

    Überall derselbe "Sündenpfuhl"!

  9. Brigitte Imb
    10. Mai 2014 18:43

    Sehr geehrter Hr. Tögel!

    Kontrollen der KK gibt es seit eh und je. Da läuft ein KK Kontrollor etwa tourusmäßig Patienten der versch. Ärzte ab und stellt Fragen zur Behandlung, bzw. zu den verrechneten Leistungen. Bei uns (NÖ) ist es schon immer so, daß die KK in einem Schreiben den Arzt von der bevorstehenden Kontrolle informiert und der Kontrollor sich vorstellen kommt.
    Ebenso sind Ko. bei Zahnärzten alltäglich. Nur läuft es dort mit "Einladung" und nicht über "Besuch".

    KEIN Pat. ist verpflichtet Auskunft zu geben, bzw. hin zu gehen. Also ignorieren. (Leider verunsichert diese Maßnahme sehr häufig die Patienten.)

    Zudem darf man die Sinnhaftigkeit dieser Kontrollen hinterfragen, wo doch der Pat ohnehin eine Kassenabrechnung erhält. Die sog. Leistungsbilanz.
    Und recht lustig ist obendrein, daß es "Oberkontrollore" gibt, die wiederum die Kontrollore kontrollieren, denn es soll schon vorgekommen sein, daß Kontrollore nicht wirklich kontrolliert haben.

    Ja, das staatliche System ist MIST! Es wird von Bonzen ausgenutzt.

    LG, B.I.

    • Brigitte Imb
      10. Mai 2014 22:26

      P.s.: Seit Rauch Kallat "marschiert" das Rezept, bzw. die Überweisung, od. die Verordnung. Das wird mittlerweile über die Bewilligungsfunktion der e-card getätigt, kein Pat.- außer er möchte das - muß sich bei der KK anstellen.

  10. Politicus1
    10. Mai 2014 17:11

    Da lob ich mir eine Zusatzkrankenversicherung!
    Selbst bei einer aufwendigen medizinischen Behandlung mit längeren Spitalsaufenthalt und einer Schlussrechnung im Betrag eines Kleinwagens, wird der Versicherte nicht mit einer Zeile rückgefragt, ob er tatsächlich diese Behandlungen bekommen hatte.
    Von einer detaillierten Kostenaufstellung überhaupt keine Rede.
    Bei einer Anfrage beim Privatversicherer wurde erklärt, das käme einem argen Misstrauen dem Spital gegenüber gleich.
    Nun, ist ja eh gleich - die Rechnungen zahlen letztendlich eh die Versicherten mit ihren immer höher werdenden Prämien - und nicht die Versicherungsanstalt ...

  11. Nada te turbe
    10. Mai 2014 12:30

    Nach manchen Spitalsbehandlungen, u.a. z.B. Schilddrüsenoperationen, sind regelmäßige Nachkontrollen in definierten Abständen, z.B. nach einem halben oder Jahr vorgesehen. Der Patient erhält eine Ambulanzkarte und vorsorglich gleich auch einen Termin (z.B. in einem Jahr). Beim Besuch dann (ein Jahr) später in der Ambulanz des Spitals, ist die e-Card und(!) eine Überweisung – (deren Grund: „Bitte um Kontrolle“) des den Patienten gewöhnlich betreuenden Hausarztes mitzubringen. Somit muß der Haus - oder Facharzt zusätzlich besucht werden, um diese notwendige Überweisung zu erhalten, obwohl der der Ambulanzbesuch bereits vom Spital festgelegt ist. Gewöhnlich hat der Haus oder Facharzt nämlich gar nicht die Geräteausstattung um die vorgesehen Kontrolle durchzuführen, der Besuch bei ihm dient also nur dem Papierkrieg.

    • haro
      10. Mai 2014 19:43

      Der zusätzliche Weg zum Hausarzt aus rein bürokratischen Gründen (Überweisungen trotz E-Card sind in vielen Fällen vorgeschrieben und völlig unnötig) ist für Patienten eine zusätzliche (körperliche ) Belastung und für die Krankenkasse eine zusätzliche finanzielle, denn der Hausarzt wird die Überweisung wohl nicht gratis ausstellen.

      Genauso unnötig ist das (beschriebene) Pilgern der Patienten zu den diversen Krankenkassen für vorgeschriebene Bewilligungen diverser Untersuchungen und Rezepte (oft geht es ohnehin nur um einen Stempel im Foyer). Heutzutage könnte man bereits alles unbürokratischer, billiger und patientenfreundlicher über Computer des Hausarztes bewilligen oder ablehnen.

      Früher (möglicherweise in manchen Fällen auch noch heute) brauchte man auch einen Überweisungsschein von einem Hausarzt wenn man einen Facharzt privat aufsuchte und einen Teil von seiner Pflichtversicherung beanspruchen wollte (man erhält nur 80 Prozent jenes Betrages den die Krankenkasse einem Vertragsarzt bezahlt). Einerseits ersparte sich die Krankenkasse bei Privatpatienten also 20 Prozent andrerseits gibt sie durch die Überweisungsvorschrift zusätzlich Geld für den unnötigen Hausarztbesuch aus. Wozu?





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