Wider die Hetzpolitik drucken

Lesezeit: 6:00

Der Obmann einer österreichischen Oppositionspartei hat also Israel besucht. An sich wäre das keine Fußnote wert, handelte es sich nicht um den Obmann der FPÖ, deren Positionen sowohl historisch, als auch tagespolitisch als populistisch und nicht selten auch als antisemitisch bezeichnet werden müssen und es auch tatsächlich sind.

Lange habe ich überlegt, ob es notwendig ist, diesen Besuch zu thematisieren und ich schwankte zwischen Ja und Nein hin und her. Ich denke aber, dass es durchaus notwendig ist, klar herauszuarbeiten, was Israels Politik von jener der FPÖ unterscheidet. Zudem bin ich der Ansicht, dass man auch hierzulande leider zu oft der Versuchung erliegt, aus den falschen Motiven einer Partei zuzustimmen, die zu nichts anderem im Stande ist, als zu hetzen.

Der gewichtigste Grund ist aber, dass die FPÖ sich durch diesen Besuch offenbar als neuer Freund Israels gerieren will. Das ist nicht nur historisch falsch, sondern auch eine offensichtliche taktische Wendung.

Bei diesem Besuch, dem offenbar auch mehrere andere sogenannte „Rechtspolitiker“ beigewohnt haben und bei dem eine sogenannte „Jerusalemer Erklärung“ verabschiedet wurde, geht es nämlich naturgemäß keineswegs um die Absage an den historisch gewachsenen Antisemitismus der FPÖ. Jeder, der das glaubt, ist ein Opfer der Propaganda dieser Westentaschenaußenpolitiker.

Daher lohnt es sich auch gar nicht, großartig inhaltlich auf den Besuch von Österreichs FPÖ-Chef und seinen „aufrechten Kameraden“ einzugehen. Strache richtet sich ohnehin von selbst. Sondern es geht darum, uns selbst immer wieder daran zu erinnern, dass wir als Israel-Freunde ein besonderes Sensorium für jeglichen Extremismus behalten müssen.

Beim Thema FPÖ und Antisemitismus genügt es zunächst, auf die jüngste Zeit hinzuweisen, beispielsweise mit ihren Hetzreden gegen „Exiljuden“. Spätestens als Strache von seinen Gemeinsamkeiten mit dem „Burschenschafter“ Theodor Herzl schwadronierte, gab er sich restlos der Lächerlichkeit preis. So ganz nebenbei bemerkt: dass offenbar die Dummheit nicht ausstirbt, konnte ich erst kürzlich in London beobachten, als Touristen sich mit Hitlergruß in „Madame Tussauds“ neben der Hitlerfigur ablichten ließen. 

Da aber offenbar, nicht nur in rechtsextremen Kreisen, der Eindruck entsteht, dass Israels Kampf gegen den radikalen Islam, der die Existenz Israels rückgängig zu machen versucht, etwas mit der Islamhetze der europäischen Rechtsextremen bzw. der Populisten gemein habe, sehe ich mich gezwungen, einmal mehr den klaren Unterschied zwischen Israels gerechtem Kampf um seine Existenz und um Sicherheit auf der einen Seite und jener Hetze auf der anderen herauszustreichen, die Europas Rechtsextreme betreiben.

Auch der größte Israel-Freund darf keineswegs auf die Propaganda und Hetze der Rechtspopulisten hereinfallen, mag es auch noch so verlockend sein, sich in einer Welt voller Feinde die falschen Freunde zu wählen. Falsche Freunde sind die schlimmsten Feinde, diese alte Weisheit bewahrheitet sich stets aufs Neue.

Israels Recht auf Selbstverteidigung und die dazugehörigen Sicherheitsabwägungen, Strategieplanungen und auch militärischen Maßnahmen haben nichts, aber auch gar nichts mit einer generellen Verurteilung der Palästinenser als Bösewichte, des einzelnen Muslims als minderwertigem Menschen, oder aber auch nur das geringste mit Imperialismus zu tun.

Benjamin Netanyahu etwa verurteilte erst kürzlich eindeutig den Aufruf einiger Rabbiner, keine Wohnungen mehr an Araber zu verkaufen oder zu vermieten, mit den Worten: „Wie würden wir uns fühlen, wenn jemand sagen würde, man solle Juden keine Wohnungen verkaufen? Wir würden protestieren, und wir protestieren, wenn man dies in den Nachbarländern sagt. Derlei Dinge dürfen weder über Juden noch über Araber gesagt werden. Sie können nicht in einem demokratischen Staat gesagt werden, und ganz gewiss nicht in einem jüdischen und demokratischen Staat, der die Moralität des jüdischen Erbes und der Bibel respektiert. Daher weist der Staat Israel diese Bemerkungen ohne Umschweife zurück.“

Die Propaganda der europäischen „Rechtsaußendelegation“, mit der freilich leider in weiten Teilen Europas Wahlen gewonnen werden, zielt in eine rassistische Richtung. Man will auf dem Rücken eines Sündenbocks die Macht erlangen, bzw. Stimmenmaximierung betreiben. Gestern war es der Jude, in den 90er Jahren waren es die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien, heute ist es der Muslim. Diese Politik des Schaffens von Sündenböcken mag in unseren Landen tragischerweise immer noch fruchten, die Politik Israels war und ist jedoch eine andere, mal abgesehen von dem einen oder anderen weitgehend unbedeutenden Rabauken, der aber vom offiziellen Israel zurückgepfiffen wird.

Nach welchen Prinzipien sollte sich also eine Politik in und für Israel ausrichten? In Anlehnung an Ariel Scharon geht es bei vernünftiger und zielführender (israelischer) Verteidigungspolitik darum, die Sicherheit des jüdischen Staates zu maximieren und dauerhaft die Existenz des legitimen jüdischen Staates zu gewährleisten. Es geht nicht um „Araberdreschen“ oder gar darum, sämtliche Muslime in einen Topf zu werfen.

Bei der notwendigen Islamismuskritik hingegen müssen Tendenzen innerhalb der großen Familie des Islam aufgezeigt werden, die zu Totalitarismus, Extremismus und Antisemitismus neigen. Es müssen jene Segmente gestärkt werden, die eben gerade nicht dafür stehen.

Pauschalurteile helfen uns nicht nur in diesem Fall nicht weiter. Man sollte z. B. die türkische Regierung fragen, wie es möglich ist, dass im 21. Jahrhundert ein Nobelpreisträger (V. S. Naipaul) in einem NATO-Mitgliedsstaat derart angegriffen wird, dass er seine Teilnahme am europäischen Schriftstellerkongress in der Weltkulturhauptstadt Istanbul absagen musste (Anm. Naipauls „Vergehen“ war es, dass er den Islam kritisierte). Wie ist es möglich, dass dies in einem Land passiert, das offiziell eine laizistische Verfassung hat? Und: Welche Konsequenzen sollte das westliche(!) Bündnis NATO aus solchen und anderen Signalen, die von der islamistischen AKP ausgehen, ziehen?   

Israel ist seit seiner Gründung von Vernichtung bedroht, sei es durch weltliche Terroristen, oder auch, in den vergangen Jahrzehnten vermehrt, durch den radikalen Islam. Israel musste und muss daher auf eine starke Landesverteidigung bauen, es musste auch den Sperrwall errichten, um sich selbst zu schützen und es musste und muss Härte zeigen, wenn Härte gefragt war und ist. Immer aber geht es eben um den Faktor „Sicherheit für Israel, Sicherheit für die Juden“ und nicht um platte Hetze alla FPÖ.

Das wichtigste aber ist, das Existenzrecht Israels zu verteidigen und zwar ohne dabei Feindbilder über die Massen zu kultivieren. Feinde sind natürlich zu benennen, wo Gefahr droht, haben wir unsere Stimme zu erheben, wo unmittelbare physische Gefahr für die Existenz des legitimen jüdischen Staates besteht, dort hat Israel alles Recht, sich durch vielfältige Methoden zu Wehr zu setzen und wir haben die Pflicht an der Seite Israels zu stehen. Wir haben auch den klaren Auftrag Leid, Hass und Blutvergießen nach Kräften zu verhindern und so werden wir als unerschütterliche Freunde Israels unsere Stimme dort erheben, wo der Versuch gestartet wird, Israel für taktische Spielchen zu vereinnahmen, und wo jeglicher Rassismus und Chauvinismus ihre hässliche Fratze zeigen.   

Johannes Auer, 1982, ist Publizist. In seiner Arbeit beschäftigt er sich hauptsächlich mit der der politischen und religiösen Situation im Nahen und Mittleren Osten, mit der Geschichte des Judentums und der Europäischen Einigung.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2010 09:21

    Dieser engagierte jungjournalist hätte beste aussichten bei der gewandelten PRESSE unterzukommen.
    Herr Fleischhacker engagieren sie dieses talent, mit ihm können sie den standard
    bequem links überholen !!
    Nur die israelfreundschaft müssen sie ihm noch austreiben.....kein problem, denn wer solche ansichten über die fpö hat, taugt bestens zum antizionisten und antiimperialisten

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 09:27

    selten habe ich einen so dummen, von überholten phrasen strotzenden und in sich total unlogischen artikel gelesen.
    auf der einen seite das brave multikulturelle israel, das natürlich nichts gegen muslime hat, ja ein freund und gönner der palästinenser ist, auf der anderen seite die bösen rechten die pauschal alle so netten muslime verurteilen...

    die unverfrorenheit, israel als hort des fortschritts mit ein paar unbedeutenden rechten rabauken zu bezeichnen und ausgerechnet benjamin nethanyahu als zeugen für die islam- und araberfreundlichkeit israels hinzustellen entbehrt nicht einer gewissen komik..

    und sonst werden die altbekannten phrasen bis zum erbrechen gedroschen:
    hetzen, populistisch, westentaschenaußenpolitiker, antisemitisch, aufrechte kameraden....
    Fazit: da bricht ein primitives, total politisch correctes, allerdings mit israel-freundschaft garniertes, weltbild total zusammen...der strache in israel. derf er denn dös ?

    in einem hat der "publizist" vollkommen recht:
    dass die dummen nicht aussterben

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 20:53

    Ein seltsamer Kommentar - denn genau zu den Mitteln, welche der Kommentator anprangert, greift er selbst.
    Ein äußerst einseitiger, kurzsichtiger und verhetzender Kommentar, der weder den Beziehungen zwischen Österreich und Israel, noch dem Land selbst irgend einen Dienst erweist - oder doch = höchstens einen negativen.
    Ein bißchen mehr Contenance, mein Herr! :-(

  4. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2010 23:06

    was mir nicht gefällt, sind die blöden verbindungskapperln, die strache und co
    in der gedenkstätte aufhaben, andereseits warum sollen burschenschafter nicht der opfer des holocausts gedenken...
    aber noch weniger gefallen mir die filmchen die der "intellektuellste" journalist österreichs claus pandi für krone tv in israel gedreht hat.
    widerliche, schleimige machwerke, typisch für die kronenzeitung, typisch für den mit den roten verbandelten pandi

  5. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2010 10:08

    Johannes Auer schreibt: "Sondern es geht darum, uns selbst immer wieder daran zu erinnern, dass wir als Israel-Freunde ein besonderes Sensorium für jeglichen Extremismus behalten müssen." Wen meinen sie mit wir? Alle Österreicher? Die Partner und Freunde des Blogs? Mit Verlaub, wir sind sicher nicht alle Isarel-Freunde, und das aus gutem Grund. Das nur einmal zur Klarstellung.

    "Israels Recht auf Selbstverteidigung und die dazugehörigen Sicherheitsabwägungen, Strategieplanungen und auch militärischen Maßnahmen haben nichts, aber auch gar nichts mit einer generellen Verurteilung der Palästinenser als Bösewichte, des einzelnen Muslims als minderwertigem Menschen, oder aber auch nur das geringste mit Imperialismus zu tun."

    Sephardi leader Yosef: Non-Jews exist to serve Jews
    http://www.jta.org/news/article/2010/10/18/2741341/rabbi-yosef-non-jews-exis

    Solange die israelische Gesellschaft weiterhin ein religiöses Fundament besitzt, wird sich auch an dem prinzipiellen Überlegenheitsgedanken nicht viel ändern: Wenn man selbst die religiöse Überzeugung vetritt das auserwählte Volk Gottes zu sein ("the chosen people") dann verträgt sich das halt schlecht mit den von ihnen so naiv niedergeschrieben Toleranzbekundigungen. (ps. Natürlich betrifft diese Kritik auch die anderen montheistischen Religion, die ihren absoluten Wahrheitsanspruch, Unfehlbarheitsglauben etc. besitzen).

    Und wenn sie schon so politisch-korrekt daherschreiben, was sagen sie dann dazu:
    Israel to deport migrant workers' children
    http://seattletimes.nwsource.com/html/nationworld/2012509778_mideast02.html

    oder

    http://www.hintergrund.de/201008051061/globales/kriege/israel-bereitet-den-weg-zum-toeten-per-computer.html

    Letztlich geht es hier doch um zwei fanatisch-religiöse Völker, die einander gegenseitig die Köpfe einschlagen. In Zukunft sollte keine der beiden Seiten vom Westen irgendwie unterstützt weden, schon gar nicht mit unseren Steuergeldern.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 12:14

    Nun dieser Ansicht bin ich trotz meines Wissensmangels in der Sache selbst nicht.

    Ich betrachte Strache nicht als Hetzer, sondern in Österreich ist er in einer ähnlichen Situation wie die Juden in Palästina. Sie müssen sich verteidigen, ihr Leben, ihre Religion, ihre Partei, ihre Politik.

    Der Versuch, mit Isreal Kontakte zu knüpfen scheint mir eher ein ganz realer zu sein, nämlich die Tatsache, daß Strache damit rechnen muß, gewählt zu werden und er bereitet sich darauf vor, indem er Kontakte sucht und hoffentlich auch knüpft.

    Auch der Fakt läßt sich ohne Weiteres vergleichen, nämlich die Angriffe und Untergriffe auf Isreal und auch die hier bei uns gegen die FPÖ. Es gibt aber einen Unterschied. Die Isrealis haben noch eine Schutzmacht, während die FPÖ nur den Wähler hat und sonst niemanden und eher unfaire Gegner in diesem Land der falschen P.C.

    So, wie sich die Isrealis nicht beirren lassen auf ihrem Weg, so sehe ich es auch bei Strache. Soll er sich bitte vorbereiten auf eine mögliche Verzweiflungswahl in Österreich, es ist dies ein gutes Zeichen, wenn er seine Sache ernst nimmt und versucht an alle Eventualitäten zu denken.

    Also für mich ist Straches Aktion keine Hetze, sondern eher dieser Artikel.

  7. Ausgezeichneter KommentatorDI Gerhoch Reisegger
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 20:30

    Johannes Auer, ... wer? - Muß man den kennen?

    Wenn 1982 hinter seinem Namen den Geburtsjahrgang angibt, dann scheint der Herr A. zwar noch ziemlich feucht hinter den Ohren zu sein, aber als "Publizist" weiß ER wenigstens, wie man mutig politically correct mit dem Zeytgeist schwimmt. So wird gewiß noch etwas aus IHM. - GOTTseidank!

    Lange hat ER überlegt, ob es notwendig sei, diesen Besuch zu thematisieren und - horribile dictu - schwankte ER zwischen Ja und Nein hin und her. Was wäre uns entgangen, hätter ER sich dagegen entschieden, - und den Besuch nicht thematisiert.

    Nicht auszudenken.

    Ob der Erhabenheit seiner geistvollen Betrachtungen schweigen wir, weil dazu nichts mehr hinzuzufügen ist.

    Shalom!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDI Gerhoch Reisegger
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 20:30

    Johannes Auer, ... wer? - Muß man den kennen?

    Wenn 1982 hinter seinem Namen den Geburtsjahrgang angibt, dann scheint der Herr A. zwar noch ziemlich feucht hinter den Ohren zu sein, aber als "Publizist" weiß ER wenigstens, wie man mutig politically correct mit dem Zeytgeist schwimmt. So wird gewiß noch etwas aus IHM. - GOTTseidank!

    Lange hat ER überlegt, ob es notwendig sei, diesen Besuch zu thematisieren und - horribile dictu - schwankte ER zwischen Ja und Nein hin und her. Was wäre uns entgangen, hätter ER sich dagegen entschieden, - und den Besuch nicht thematisiert.

    Nicht auszudenken.

    Ob der Erhabenheit seiner geistvollen Betrachtungen schweigen wir, weil dazu nichts mehr hinzuzufügen ist.

    Shalom!

  2. Ausgezeichneter KommentatorM.U. Shrooms
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2010 23:32

    platte Hetze alla FPÖ... Das entspricht etwa Spaghette alla Polonaise. Auf diesem Niveau bleibt es auch.

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  1. Bertha (kein Partner)
    08. Februar 2015 15:50

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    21. Januar 2015 03:16

    that they are a democracy were plpoee don't have to live in fear, and yet they won't let activist do the very simple thing of protesting things they don't like. What are they afraid of?Are they afraid that the activist might find something they weren't suppose to?Are they afraid that public opinion might sway so that gays are actually treated like humans? Oh no, we wouldn't want that!

  6. Trevor (kein Partner)
    20. Januar 2015 11:01

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  7. Yassino (kein Partner)
    19. Januar 2015 21:14

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  8. byrig
    28. Dezember 2010 01:58

    ggg,es ist ja wirklich witzig.
    dieser junge rotzer johannes auer hat einen blog,der einem sagt,dass man nicht hineinpasst.cool!nach einem jounalismusstudium oder etwas ähnlich weichem sagt einem so ein grünling,was man betreten darf oder nicht!nach so einem minderwertigen beitrag dazu!
    bubi,du wirst es noch billiger geben,glaub mir.ein trottel(linker) wirst du aber immer bleiben,das weiss ich!

  9. efrinn
    26. Dezember 2010 20:22

    Wie war der Titel dieses Pamphlets? "wider die Hetzpolitik" !?
    Und was erwartet den Leser? Eine Hetze wie selten.

  10. Wertkonservativer
    26. Dezember 2010 14:57

    Der 28-jährige Jungpublizist (wo und was publiziert er denn?) traut sich was!
    Sein "Arbeitsgebiet" ist also vorzugsweise der Nahe und Mittlere Osten (so ungefähr die problematischesten Krisengebiete unserer Welt), weiters soll die Europäische Einigung auf seiner Agenda stehen!

    Woher hat der junge Mann wohl die Einsichten und Beurteilungskriterien zu diesen neuralgischen Geographie- und Politikfeldern? Da mühen sich tausende Nahost- und Europa-Experten seit Jahrzehnten um schlüsssige Antworten und taugliche Lösungsprobleme, und dann kommt dieser altkluge Spund und will ihnen und uns die Welt erklären!
    Der soll einmal in sich gehen, weiterstudieren, Erfahrungen sammeln, bevor er seine verqueren Episteln nach draußen bringt!

  11. thomas lahnsteiner
    25. Dezember 2010 23:06

    was mir nicht gefällt, sind die blöden verbindungskapperln, die strache und co
    in der gedenkstätte aufhaben, andereseits warum sollen burschenschafter nicht der opfer des holocausts gedenken...
    aber noch weniger gefallen mir die filmchen die der "intellektuellste" journalist österreichs claus pandi für krone tv in israel gedreht hat.
    widerliche, schleimige machwerke, typisch für die kronenzeitung, typisch für den mit den roten verbandelten pandi

  12. Eric Cartman (kein Partner)
    25. Dezember 2010 10:34

    Eigentlich wäre ja eine Analyse der FPÖ Strategie durchaus interessant, der Artikel ist jedoch entbehrlich.

    Strache ist ein Kommunikationskünstler und der Israel Besuch war ein Glanzstück das jedem NLP Coach die Freudentränen in die Augen treiben muss.

    Er begegnet damit wunderbar den berechtigten aber oft hysterisch vorgetragenen Rechtsextremismus Vorwürfen. Wer könnte denn einen Israelfreund als rechtsextrem bezeichnen und selbst wenn wurde zumindest die Eindeutigkeit verwischt. Gleichzeitig sendet Strache eindeutige Signale an seine treuen Kameraden, die Vandalia Kappe als Kippa Ersatz war mit Sicherheit kein Zufall.
    Dazu verpasst er sich den Anstrich eines echten Staatsmannes und kann gleichzeitig die "Islamistische Bedrohung Karte" ausspielen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Dezember 2010 12:30

      Kommilitonen nennen das eine "Biertonne".

      Das "Couleur" wird "Kappe" (siehe "Kappe und Band") genannt.

    • Eric Cartman (kein Partner)
      25. Dezember 2010 14:26

      Danke für die Ergänzung, Punkt ein war mir bekannt, Punkt zwei nicht.
      Ich denke es dürfte allerdings klar sein was gemeint war. Interessanterweise wurde dieses Signal von Strache kaum mit Aufmerksamkeit bedacht. Normal wird wegen jedem Schmarrn ein Faß aufgemacht aber wenn es mal etwas subtiler aber umso interessanter wird schert sich kaum jemand darum. Dabei wären das die spannenden Dinge, die Rülpser über die sich normal empört wird sind ja aufgelegt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Dezember 2010 15:05

      Na ja, so ganz ohne "Aufmerksamkeit" lief diese "politische Inkorrektheit" nicht ab.
      Der TV-Sender "Puls4" hat diese "blasphemische Entgleisung" Straches unter Assistenz eines gewissen Herrn Muzikant, der sich dazu in der 'gebotenen künstlichen Erregung' und im Stile des Pamphlets des Gastkommentators mit dezentem Schaum vor dem Munde geäußert hat, ausführlich an den Pranger gestellt.

      Eine Erklärung, warum das Tragen einer Biertonne als Kopfbedeckung bereits die Dimensionen einer Wiederbetätigung haben soll, ist man hie wie da allerdings schuldig geblieben.
      Kippa wie Tönnchen erfüllen den gleichen Zweck.
      Ob jetzt für einen Dachgeschoßzionisten oder einen Kellernazi.

    • Eric Cartman (kein Partner)
      25. Dezember 2010 15:32

      Das ist natürlich weder Wiederbetätigung noch eine politische Inkorrektheit. Es ist ein Signal und in den entsprechenden Kreisen wird das auch gut aufgenommen. Ich bin dagegen sich da zu empören, man sollte es klar benennen und die Intentionen analysieren. Empörung spielt ihm nur in die Hände, das ist genau seine Sache. Er lebt von einem aufgekochten Diskurs.

      Natürlich erfüllt die Kippa den selben Zweck wie ein Biertönnchen, genauso wie ein Jäckchen beim Kirchenbesuch den selben Zweck wie ein T-Shirt mit Satansstern erfüllt.

  13. AEK (kein Partner)
    25. Dezember 2010 10:22

    Sehr gute Replik Hr Lahnsteiner.

    mfG

    AEK

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      25. Dezember 2010 16:34

      Welchen Kommentar von Th. Lahnsteiner meinten Sie? Den vom 24. 12. um 12.36Uhr?

  14. ProConsul
    25. Dezember 2010 10:08

    Johannes Auer schreibt: "Sondern es geht darum, uns selbst immer wieder daran zu erinnern, dass wir als Israel-Freunde ein besonderes Sensorium für jeglichen Extremismus behalten müssen." Wen meinen sie mit wir? Alle Österreicher? Die Partner und Freunde des Blogs? Mit Verlaub, wir sind sicher nicht alle Isarel-Freunde, und das aus gutem Grund. Das nur einmal zur Klarstellung.

    "Israels Recht auf Selbstverteidigung und die dazugehörigen Sicherheitsabwägungen, Strategieplanungen und auch militärischen Maßnahmen haben nichts, aber auch gar nichts mit einer generellen Verurteilung der Palästinenser als Bösewichte, des einzelnen Muslims als minderwertigem Menschen, oder aber auch nur das geringste mit Imperialismus zu tun."

    Sephardi leader Yosef: Non-Jews exist to serve Jews
    http://www.jta.org/news/article/2010/10/18/2741341/rabbi-yosef-non-jews-exis

    Solange die israelische Gesellschaft weiterhin ein religiöses Fundament besitzt, wird sich auch an dem prinzipiellen Überlegenheitsgedanken nicht viel ändern: Wenn man selbst die religiöse Überzeugung vetritt das auserwählte Volk Gottes zu sein ("the chosen people") dann verträgt sich das halt schlecht mit den von ihnen so naiv niedergeschrieben Toleranzbekundigungen. (ps. Natürlich betrifft diese Kritik auch die anderen montheistischen Religion, die ihren absoluten Wahrheitsanspruch, Unfehlbarheitsglauben etc. besitzen).

    Und wenn sie schon so politisch-korrekt daherschreiben, was sagen sie dann dazu:
    Israel to deport migrant workers' children
    http://seattletimes.nwsource.com/html/nationworld/2012509778_mideast02.html

    oder

    http://www.hintergrund.de/201008051061/globales/kriege/israel-bereitet-den-weg-zum-toeten-per-computer.html

    Letztlich geht es hier doch um zwei fanatisch-religiöse Völker, die einander gegenseitig die Köpfe einschlagen. In Zukunft sollte keine der beiden Seiten vom Westen irgendwie unterstützt weden, schon gar nicht mit unseren Steuergeldern.

  15. thomas lahnsteiner
    25. Dezember 2010 09:21

    Dieser engagierte jungjournalist hätte beste aussichten bei der gewandelten PRESSE unterzukommen.
    Herr Fleischhacker engagieren sie dieses talent, mit ihm können sie den standard
    bequem links überholen !!
    Nur die israelfreundschaft müssen sie ihm noch austreiben.....kein problem, denn wer solche ansichten über die fpö hat, taugt bestens zum antizionisten und antiimperialisten

  16. M.U. Shrooms (kein Partner)
    24. Dezember 2010 23:32

    platte Hetze alla FPÖ... Das entspricht etwa Spaghette alla Polonaise. Auf diesem Niveau bleibt es auch.

  17. Neppomuck (kein Partner)
    24. Dezember 2010 21:23

    Das „L-Haiku“.

    Die Linken labern.
    Lüpfend den Lokusdeckel,
    lächelt der Leser.

  18. fosca
    24. Dezember 2010 20:53

    Ein seltsamer Kommentar - denn genau zu den Mitteln, welche der Kommentator anprangert, greift er selbst.
    Ein äußerst einseitiger, kurzsichtiger und verhetzender Kommentar, der weder den Beziehungen zwischen Österreich und Israel, noch dem Land selbst irgend einen Dienst erweist - oder doch = höchstens einen negativen.
    Ein bißchen mehr Contenance, mein Herr! :-(

  19. DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
    24. Dezember 2010 20:30

    Johannes Auer, ... wer? - Muß man den kennen?

    Wenn 1982 hinter seinem Namen den Geburtsjahrgang angibt, dann scheint der Herr A. zwar noch ziemlich feucht hinter den Ohren zu sein, aber als "Publizist" weiß ER wenigstens, wie man mutig politically correct mit dem Zeytgeist schwimmt. So wird gewiß noch etwas aus IHM. - GOTTseidank!

    Lange hat ER überlegt, ob es notwendig sei, diesen Besuch zu thematisieren und - horribile dictu - schwankte ER zwischen Ja und Nein hin und her. Was wäre uns entgangen, hätter ER sich dagegen entschieden, - und den Besuch nicht thematisiert.

    Nicht auszudenken.

    Ob der Erhabenheit seiner geistvollen Betrachtungen schweigen wir, weil dazu nichts mehr hinzuzufügen ist.

    Shalom!

  20. Josef Maierhofer
    24. Dezember 2010 12:14

    Nun dieser Ansicht bin ich trotz meines Wissensmangels in der Sache selbst nicht.

    Ich betrachte Strache nicht als Hetzer, sondern in Österreich ist er in einer ähnlichen Situation wie die Juden in Palästina. Sie müssen sich verteidigen, ihr Leben, ihre Religion, ihre Partei, ihre Politik.

    Der Versuch, mit Isreal Kontakte zu knüpfen scheint mir eher ein ganz realer zu sein, nämlich die Tatsache, daß Strache damit rechnen muß, gewählt zu werden und er bereitet sich darauf vor, indem er Kontakte sucht und hoffentlich auch knüpft.

    Auch der Fakt läßt sich ohne Weiteres vergleichen, nämlich die Angriffe und Untergriffe auf Isreal und auch die hier bei uns gegen die FPÖ. Es gibt aber einen Unterschied. Die Isrealis haben noch eine Schutzmacht, während die FPÖ nur den Wähler hat und sonst niemanden und eher unfaire Gegner in diesem Land der falschen P.C.

    So, wie sich die Isrealis nicht beirren lassen auf ihrem Weg, so sehe ich es auch bei Strache. Soll er sich bitte vorbereiten auf eine mögliche Verzweiflungswahl in Österreich, es ist dies ein gutes Zeichen, wenn er seine Sache ernst nimmt und versucht an alle Eventualitäten zu denken.

    Also für mich ist Straches Aktion keine Hetze, sondern eher dieser Artikel.

  21. thomas lahnsteiner
    24. Dezember 2010 09:27

    selten habe ich einen so dummen, von überholten phrasen strotzenden und in sich total unlogischen artikel gelesen.
    auf der einen seite das brave multikulturelle israel, das natürlich nichts gegen muslime hat, ja ein freund und gönner der palästinenser ist, auf der anderen seite die bösen rechten die pauschal alle so netten muslime verurteilen...

    die unverfrorenheit, israel als hort des fortschritts mit ein paar unbedeutenden rechten rabauken zu bezeichnen und ausgerechnet benjamin nethanyahu als zeugen für die islam- und araberfreundlichkeit israels hinzustellen entbehrt nicht einer gewissen komik..

    und sonst werden die altbekannten phrasen bis zum erbrechen gedroschen:
    hetzen, populistisch, westentaschenaußenpolitiker, antisemitisch, aufrechte kameraden....
    Fazit: da bricht ein primitives, total politisch correctes, allerdings mit israel-freundschaft garniertes, weltbild total zusammen...der strache in israel. derf er denn dös ?

    in einem hat der "publizist" vollkommen recht:
    dass die dummen nicht aussterben

    • thomas lahnsteiner
      24. Dezember 2010 12:36

      dass man mich nicht mißversteht..ich bin ein großer freund israels und finde die politik israels vollkommen richtig, aber israel im gegensatz zur fpö als hort der islam- und palästinenserfreundlichkeit hinzustellen ist wirklich dumm und dreist...





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