Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
     
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. September 2011 06:17 - Faymann und Scheuch: Wie sich die Bilder gleichen

    Ich finde die Argumentationskette äußerst interessant: "Faymann durfte das gar nicht, daraus schließt, er kann es gar nicht getan haben!"
    Das bietet Möglichkeiten in alle Richtungen.
    Wir schaffen die Asylprüfungsverfahren ab und lassen jeden rein, denn logischerweise dürfen nur armen Flüchtlinge um Asyl ansuchen, woraus folgt, dass jeder Asylsuchende ein armer Flüchtling sein muss. Ebenso schaffen wir die Steuerprüfungen ab, denn jeder Staatsbürger muss freiwillig und mit jubelndem Herzen seine Steuern abliefern, woraus folgt, dass das jeder auch tut. Um mit den sprudelnden Einahmen den unweigerlich folgenden Zustrom der Kulturbereicherer zu finanzieren, können wir das AMS auflösen, denn nach dem Versprechen der Regierung "Jeder bekommt einen Job!" hat auch jeder einen, und wenn nicht, dann muss es sein eigener Wunsch sein, denn wenn er arbeiten wollte - tja, dann hätte er ja einen.
    Mich fasziniert diese Logik.
    Ebenso wie die Frechheit, sich hinzustellen und zu sagen "Es wäre mir gesetzlich gar nicht erlaubt, eine alte Oma vor den Schulbus zu schubsen, also kann ich deswegen auch gar nicht angeklagt werden!"
    Wie verludert ist diese überbezahlte primitive Bagage auf der Brücke des Staatsschiffes eigentlich? Scheinbar geradezu unendlich, wenn sich nicht einmal der politische Gegner aus der Deckung wagt und die Mistgabel auspackt, um diesen Augiasstall auszumisten. Die zittern wie ein Kaninchen vor der Medienschlange, weil ihr Ex-Kanzler im schweren Vorwurf steht, in seinem Kabinett Leute beschäftigt zu haben, die genauso unantastbar sein müssten, denn auch ihnen werden Dinge vorgeworfen, die sie eigentlich nicht hätten tun dürfen und tun können. Die gleichen, die nach schwarzer Sippenhaftung für orange Mauschelei schreien, stecken selbst bis zum Hals im Kriminal. Und keinen scherts.

    Das Einzige, was die österreichsiche Justiz vor dem Vorwurf der Parteilichkeit retten könnte, wären klickende Handschellen. Das Einzige, was das Gesicht und die Ehre des Genossen Faymann noch retten könnte, so er solches überhaupt besitzt, wäre ein sofortiger Rücktritt aus dem Amt und aus allen politischen Funktionen sowie die volle Unterstützung der Behörden bei der Aufklärung der wirklichen Vorgänge.
    Aber von einem braven Soldaten einer Partei, in der sich rechtskräftig verurteilte und abgestrafte Verbrecher tummeln, erwarte ich das natürlich nicht im Ernst. Ebensowenig wie wirkliche Aktionen der Schwarzen, denen ein Ankuscheln an die linken Machthaber wichtiger ist als kernige Politik im Sinne potenzieller Wählergruppen.
    Rot-Schwarz würden ihr Todesurteil unterschreiben, wenn die nächsten Wahlen nicht 2 Jahre entfernt lägen und der österreichische Wähler ein Langzeitgedächtnis hätte...


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