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Eine Erinnerung an den Clash of Civilizations

Heute trifft das "Backen-Prinzip" des Christentums auf das "Messer-Prinzip" des Islams. Und selbstverständlich siegen beide Prinzipien, wenn sie direkt und "spontan" aufeinandertreffen. Denn die Leichen der ermordeten Christen erstehen im Gedenkgeist ihrer liebenden Angehörigen auf, und die Leichen der Selbstmordmörder des Propheten im Gedenkgeist ihrer Kismet-Angehörigen gleichfalls. Und zusätzlich kommen sie als Nachfolger und Wiederholungstäter ihres Propheten zu unsterblicher Jihad-Ehre.

Sollten aber nur Christenleichen zurückbleiben, wie seinerzeit beim "Vorfall" in Nizza, wo sich die  "unschuldsvermuteten LKW-Täter" rechtzeitig entfernten und 86 (in Wortbuchstaben: s e c h s u n d a c h t z i g)  "Ungläubige" auf dem Feld der Ehre des Propheten zurückließen, findet sich dieser oder jener oder auch nur ein argentinischer Papst, der die christlich trauernden Angehörigen an der Hand nimmt und mit ihnen nach Nizza fliegt, um die gebührende Verzeihung wie eine öffentliche Fußwaschung zu veranstalten.

(Hätten sich die Juden nach dem verhängnisvollen Jahr 70 in Jerusalem und Israel wie Christen verhalten, wären sie der jahrhundertewährenden Diaspora und später vielleicht auch dem Holocaust des Deutschchristen Hitler entgangen.)

Und dass die "Opfer von Nizza" wahrhaft auferstanden sind, bestätigte eine deutsche Qualitätszeitung untertänigst, als sie mit öffentlichen Buchstaben verkünden ließ: "Papst bittet Opfer von Nizza um Verzicht auf Hass."

Der "Anschlag" (ein gesichert hassbefreites Friedenswort erster Güte) ereignete sich am 14. Juli 2016 in Nizza, an Frankreichs Nationalfeiertag, den EU-Europa immer noch feiern lässt. Doch der Papst ließ über "Vatican News" auch "scharfe Worte" verkünden: Der Anschlag sei ein "gewalttätiger Terrorakt" und ein globales "Gebet um Einheit" (von welchen Mächten auch immer) sei nun oberste Menschheitspflicht. 

 

Leo Dorner ist ein österreichischer Philosoph.

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