Sind alle Türken in Europa vollständig integrierbar?

Lesezeit: 9:00

"Sultan Abd-ul Asis hatte um diese Zeit Gelegenheit, europäische Einrichtungen an Ort und Stelle kennen zu lernen. Napoleon III. lud ihn gleich anderen Souveränen im Jahre 1867 zur Weltausstellung nach Paris ein. Der Sultan besuchte bei dieser Gelegenheit die Höfe von Paris, London und Wien und kam auch mit dem Könige von Preußen zusammen. Es war dies die erste Reise, die ein osmanischer Sultan zu einem anderen Zwecke, als zum Krieg zu führen, ins Ausland unternommen hat, und die Ulemas waren auch in einiger Verlegenheit, als sie über die Zulässigkeit dieses Ausflugs um ihre Meinung befragt wurden. Der Scheich ul Islam soll über die Schwierigkeit durch die Bemerkung hinweggeholfen haben, dass der Sultan die fremden Länder, die sein Fuß betritt, dadurch erobert habe und dass er sie den Souveränen, die er besuchte, sogleich zurückschenke."

Dieses Zitat stammt aus "Geschichte des Machtverfalls der Türkei" von Carl Ritter von Sax, Wien 1908 (Seiten 383/384). Die Ulema ist die höhere islamische Geistlichkeit, die dem Kalifen mit den Interpretationen der die Sunna bestimmenden Texte zur Seite stand.

Die Ansicht, dass der Fuß des Sultan-Kalifen die Eroberung von Ländern, die nicht zum Herrschaftsbereich des Kalifen gehörten, bereits ohne Kampfhandlungen besiegelt, hat sich im Islam über die Jahrhunderte eingebürgert, ist aber mit dem Machtverlust der abbasidischen Kalifen in Kairo nicht mehr wirksam gewesen.

Erst durch die Eroberung Ägyptens im Jahr 1517 durch Sultan Selim "dem Schrecklichen", dem Vater von Süleyman "dem Großen", und die Übernahme der Kalifeninsignien sowie des Titels "Kalif" durch den Sultan wurde bei allen folgenden Eroberungen diese alte traditionelle "Rechtsansicht" wieder schlagend. Allerdings nahmen die folgenden Sultane nur mehr ganz selten an Kriegszügen persönlich teil, sie ließen sich meist durch den Großwesir vertreten, dessen Fuß jenen des großherrlichen Fußes ersetzte.

Daher ist bis heute in der türkischen Geschichtsschreibung zum Beispiel der Fehlschlag bei der ersten Belagerung Wiens unter Süleyman dem Prächtigen infolge verschiedener äußerer Einflüsse (z.B. schlechtes Wetter) oder durch die angebliche Einsicht, so schöne Bauwerke wie etwa den Stephansdom nicht zerstören zu wollen, bedingt. So merkwürdig das auch immer klingen mag, für Schulbücher reichte das immer. Nach diesem Fehlschlag lernte man im Osmanischen Reich wegen der sich immer mehr häufenden militärischen Niederlagen auch mit deren Umgang und Interpretation der Gründe umzugehen. Das änderte aber bis heute nichts am tieferen Hintergrund, der im obigen Buchauszug steckt, auch wenn dieser nicht sofort erkennbar ist.

Ob nun ein Sultan/Kalif oder ein Ministerpräsident oder seit neuerer Zeit ein Präsident die Türkei beherrscht, hat sich in der Einstellung des türkischen Menschen zu seinem Land und zu seinem Türkentum nur sehr wenig geändert. Und wenn ein hoher Politiker (Staatspräsident oder Ministerpräsident) ein europäisches Land besuchte, wurde er stets von einer möglichst großen Zahl der dort lebenden Türken begrüßt, so als ob in dieser Person der Vertreter des Sultans/Kalifen (bis Erdoğan die Militärführung) das Land betritt.

Als ich am 31. August 1974 mit meiner Familie zum ersten Mal überhaupt nach Istanbul kam und meinen Dienst im St. Georgs Kolleg antrat, lernte ich diesen Tag als Feiertag zum Sieg über die Griechen nach dem 1. Weltkrieg (Zafer günü) und gleichzeitig aber auch den Stolz über die vor kurzer Zeit erfolgte Eroberung Nordzyperns kennen. Ich hatte zu dieser Zeit keine Ahnung über die christlichen Glaubensgemeinschaften, über die verschiedenen Interpretationen des Islams, über die Minderheiten (etwa 26) oder über die Politik in diesem Land. Sich ein bisschen Ahnung zu verschaffen war schwierig genug. Durch die ersten kleineren und größeren Reisen über das ganze Land hinweg kam immer mehr Wissen hinzu.

Aber nach bis heute 46 Jahren distanzierter Verbundenheit mit diesem Land können wir, meine Frau sowie unsere Kinder und ich, mit Fug und Recht behaupten, dass wir von der Mentalität der Menschen in der Türkei nur wenig (!!!) mitbekommen haben, aber trotzdem unendlich viel mehr als viele europäische Journalisten und dementsprechend ihre Leser ebenso wie kurzzeitige Türkeireisende. Und gerade dieser Unterschied bedingt bei uns auch immer ein Kopfschütteln über diverse Berichterstattungen.

Der Islam formt zweifellos die mentale Einstellung der Menschen. Dazu kommt aber besonders in der Türkei eine sehr starke nationale Erziehung bereits vom Kindergarten an. In der Grundschule wurde in meiner Zeit jeden Tag eine Fahnenfeier vor Unterrichtsbeginn abgehalten, wobei am Montag die türkische Fahne aufgezogen und am Freitag nach dem Unterricht schließlich eingeholt wurde. Nach Beginn der Feier wurde die türkische Hymne gesungen und anschließend mussten Schüler aus den höheren Klassen Texte an die Nation vortragen. Danach begann der Unterricht. In den mittleren Schulstufen und im Gymnasium wurden diese Fahnenfeiern mit angepassten Reden nur mehr am Montag vor dem Unterricht und am Freitag nach dem Unterricht durchgeführt. Dazu kamen spezielle Feiern und Umzüge mit wiederum nationalen Reden an Feiertagen wie Kinderfest (April) und Jugendfest (Mai) sowie an Atatürks Todestag zur Zeit der Todesstunde (10. November, 10.10h).

Vor allem in der ersten Zeit meines Aufenthaltes in Istanbul war die letztere Feier äußerst eindrucksvoll. Zum Zeitpunkt des Todes ertönten die Schiffsirenen, alle Autos blieben stehen, die Fahrer und Passagiere stiegen aus und standen stramm, alle Fußgeher blieben stehen und das Leben schien für etwas über eine Minute bis zum Ende der Sirenen still zu stehen. Bis zum Ende meines Aufenthalts an St. Georg 2003 verflachte diese atatürktreue Einstellung immer mehr.

Zu den schulischen Einflüssen auf die noch jungen Menschen kam dann über ihr ganzes weiteres Leben hinweg der Einfluss durch die Medien, vor allem über das Fernsehen. Für jene, die das Lesen und Schreiben erlernt hatten, auch über die Zeitungen. Sie kamen also kaum einmal aus der Mühle der Beeinflussung heraus.

Der Anteil der Analphabeten ist in der türkischen Bevölkerung sehr hoch. Im Jahr 2002, noch bevor die Partei Erdoğans die Parlamentswahl gewann, veröffentlichte die Zeitung "Hürriyet" ("Die Republik") die neuesten Zahlen: Bei Frauen wurden mehr als 27 Prozent und bei Männern mehr als 8 Prozent angegeben. Die heutige Regierung der Türkei gibt weitaus niedrigere Ergebnisse an, was aber allein schon wegen des seit 2002 erfolgten großen Bevölkerungszuwachses nicht möglich zu sein scheint.

Jene türkischen Staatsbürger, die um zu arbeiten nach Europa kommen, stammen zumeist aus anatolischen Dörfern und werden ganz sicher eine Frau aus dem jeweiligen Dorf heiraten, wobei die Verehelichung oft schon im Kindesalter von den jeweiligen Eltern ausgemacht wurde. Das ist auch der Grund, warum so viele türkische Frauen in Europa weder des Lesens noch des Schreibens mächtig sind, auch wenn ihre Ehemänner trotzdem wenigstens in Grundzügen das Lesen und das Schreiben beherrschen. Dazu kommt dann die Berieselung durch türkische Satellitenprogramme vom Aufstehen weg bis zum Einschlafen. Was sollen Kinder in einer solchen Elternlage auch von zu Hause lernen?

Aus den Nachrichten der TV-Programme lernen die türkischen Menschen im Heimatland ebenso wie im europäischen Gastland eine der wichtigsten Grundlagen für den Ausbau des speziell türkischen Nationalismus, der sich heute ohne Scheu mit stark islamischer Ausrichtung paart: Der Türke steht immer allein da und kann sich nur auf sich selbst und seine türkische Umgebung verlassen. Nur er selbst in Verbindung mit seiner türkischen Umgebung und mit Hilfe seiner Heimat kann sich gegen die feindliche Umgebung wehren!

Ein sehr großer Teil der türkischen Staatsbürger geht durch die türkische Früherziehung oder durch den Imam, der den Religionsunterricht in der jeweiligen europäischen Schule macht, oder durch die türkische Gemeinschaft, die man aus Unverständnis gegenüber der fremden Umgebung und wegen des Mangels an Willen, etwas Neues wie etwa die fremde Sprache zu erlernen, aufsucht. Stammt man als Kind aus einer der oben skizzierten stark bildungsfernen Familie und hat man keinen eigenen starken Willen, etwas zu lernen, hat man kaum Möglichkeiten des Entkommens aus der gesellschaftlichen Umklammerung.

Ausartung des Lebens in verschiedene Extremismen sind damit vorprogrammiert. Leider bei viel zu vielen Kindern und Jugendlichen. Hochachtung allen türkischen Eltern, die diese Falle erkennen und ihrem Kind helfen, heil in ein selbstbestimmtes Leben zu entkommen. Zumeist ist dies nur durch Umzug in eine andere, bessere Gegend möglich.

Das oben Gesagte ist ein ganz wichtiger Grund, warum eine echte Integration nur schwer möglich ist. Es muss ja nicht jeder Integrationswillige ein Akıf Pirinççi sein, aber auch auf niedrigerem Niveau ist eine Integration durchaus möglich.

Allerdings haben es alle europäischen Länder und besonders in der letzten Zeit die EU völlig verabsäumt, die schon sehr früh merkbaren Anzeichen zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Ich führe hier zwei Beispiele an, die zwar aus Zeitungen in der Türkei stammen, die aber etwa auch in den türkischen Zeitungen, die in Deutschland gedruckt wurden, zu erfahren gewesen wären:

  • 1981 lasen wir in der Zeitung "Güneş" ("die Sonne") einen Artikel, der zusammengefasst den folgenden Inhalt hatte: Unsere Soldaten konnten zwei Mal Europa nicht erobern, weil sie Wien nicht einnehmen konnten. Das wird uns aber nun mit der Zeit durch unsere in Europa tätigen fleißigen Arbeiter ohne Blutvergießen gelingen!

Wir haben anfänglich darüber gelacht, aber schon nach wenigen Jahren ist uns das Lachen vergangen.

  • 1987 pochte die Türkei nach der Aufnahme Griechenlands in die EWG auf die schon lange zurückliegenden Aufnahmezusagen der Gemeinschaft, wurde aber zurückgewiesen. Der Tenor aller Meldungen in den Medien war sehr einheitlich in der Form: Wir werden die Europäer mit ihren eigenen Gesetzen in die Knie zwingen!

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon lange aufgehört, über solche Aussagen zu lachen.

Beide Beispiele führen Vorgänge an, die schon lange ablaufen und nur mehr schwer zu stoppen sind. Vielen in den Gymnasien erfolgreiche Schüler mit türkischer Abstammung wird ein Jus-Studium von der Gemeinschaft finanziert, für deren spätere Ausbildung zu Rechtsanwälten nur wenige Rechtsanwaltskanzleien notwendig waren, weil deren Absolventen auch bei der Errichtung eines eigenen Büros geholfen wurde und Klienten gab es genug.

  • Vielleicht ist noch ein kleines Beispiel notwendig, um den Ausschnitt aus dem Buch des Freiherrn von Sax zu unterstreichen. Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts hat eine Ministerin im Kabinett der Ministerpräsidentin Tansu Çiller auf die Frage, warum nur so wenige Türken aus Deutschland wieder in ihr Heimatland zurückgehen, gesagt:

Türken krallen sich in fremden Ländern fest und lassen sich nicht so leicht vertreiben!!

Ich wollte hier nur andeuten, warum man, wenn nichts dagegen unternommen wird, von Türken, ob jung, ob alt, nichts anderes erwarten kann, als derzeit von ihnen geboten wird. Das hat direkt mit Erdoğan nur wenig zu tun, der Einfluss der türkischen Regierungen in Europa war schon in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts sehr groß. Nur war vor Erdoğan der Sultan/Kalif vertreten durch die Macht des Militärs, die die Regierungsmitglieder wie Puppen tanzen ließ.

Peter Toplack war jahrzehntelang Lehrer am von Österreich finanzierten St. Georgs-Kolleg in Istanbul, wo er mit seiner Familie auch lange lebte. Er ist daher heute einer der besten Kenner der Türkei in Österreich.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2020 08:27

    Würde ich mich für die Türken, die Türkei interessieren, würde ich sofort die Meinung vertreten, dass es ein grossartiger Artikel ist. Leider bin ich gezwungen mich mit der Türkei zu befassen, ergo es ist ein grossartiger Artikel.
    Keine Zeitung würde diesen Artikel abdrucken. Es steht drin zuviel Wahrheit.
    Die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage, kann nur nein sein. Türken sind a. nicht integrierbar, b. schon überhaupt nicht vollständig, c. lohnt es sich nicht, weil die Machtübernahme ist ante portas.
    Leider sind die Machthaber in der EU nicht fähig das Ausmass der Bedrohung zu erfassen. Oder sie wollen die Unterwerfung West Europas weiter vorantreiben ? Vielleicht haben sie sich mit ihren zukünftigen Schicksal bereits abgefunden, hoffen dass sie als letzte drankommen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLeoXI
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2020 08:41

    Ich kann mich nur anschließen. Großartiger, beeindruckender Text. Vielen Dank dafür!

    Die rhetorische Frage, ob unseren Regierenden das alles bekannt ist, stellt sich leider nicht, weil alleine schon die Erdogan-Reden in Deutschland unmissverständlich aufzeigten, wohin die Reise geht

  3. Ausgezeichneter KommentatorSpecht
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2020 23:23

    Europa hat durch die von den Siegermächten installierte Entnazifizierung sehr viel Wissen wie man überbordenden Nationalismus und verbohrte Ideologie bekämpfen kann. Echte Nazis kann man heute wie eine Stecknadel im Heu suchen, alles andere ist meist politisches Geplänkel.

    Nun fragt man sich warum es geduldet wird, dass Türken und Moslems hier ihren Nationalismus fast ungestört ausleben dürfen und ihre Verachtung der Einheimischen auch aus religiösen Gründen (Kuffar, Ungläubige, westlicher Satan) schon fast als neue Normalität gesehen wird.
    Kein Zweifel, wenn die Zeit reif ist wird mit dem Gastland abgerechnet werden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Huss
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2020 14:36

    Ich kann mich etlichen Kommentatoren nur anschließen: Eine großartige Analyse, die Autor Peter Toplack präsentiert hat.

    Vor allen Dingen ist diese Analyse deshalb erschreckend, weil der Autor die türkische Sprache beherrscht und auf diese Weise viel eher und tiefer in die Denkweise der Türken eindringen kann als wir es je vermögen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoreudaimon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2020 11:20

    Die Türkei ist und wird nie -wie übrigens fast alle Islamstaaten - europareif ,westlich demokratisch ,rechtsstaatlich ,laizistisch und kulturtolerant sein !
    Bis auf Wenige Einzelne -was ich bedauere- haben in irgendeiner Form eine Art kulturelle"Katharsis" durchgemacht und religiös-emotional- westlich aufgeklärt das Europa vor ihrer Haustüre wahrgenommen; im Gegenteil ,sie lassen sich nach alten
    grindigen politischen Ritualen immer wieder ins Mittelalter zurückdrängen !Die falschen
    Moslem-Verführer sind im Grunde dieselben Charaktere ,wie die Fanatiker Links und Rechts !! Doch der Westen -in seiner Macht und Geldgeilheit - macht schön überall Platz dem Terror durch seine scheinheiligen "political correkten "sozialistischen Verfahrens-wie Verhaltensregeln ! Merckel und Ihresgleichen sind eben links/rechts verdrehte Kommunisten ,die scheibchenweise das christliche Abendland in eine
    Einheitsuniform stecken wollen , was aber nur nach der totalen Destruktion der
    europäischen Völker geschehen kann und dabei haben die Türken einen festen Platz!

  6. Ausgezeichneter KommentatorLeodorn
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2020 10:35

    Neo-Osmanien am Horizont?

    Durch diesen Beitrag wird die gelebte Mentalität von Millionen Erdogan-Anhängern in der Türkei durchsichtiger. (Aber auch – ex negativo - die ihrer säkularen Gegner, besonders der heutigen Handy-Jugend.) Und auch die Mentalität der Türken in ihrer europäischen Diaspora läßt sich einigermaßen ausmalen.

    Als Europa, im letzten Dezennium des 20. Jahrhunderts, noch von einer demokratischen Türkei-Brücke zwischen Europa und der islamischen Welt träumte, die es zugleich verhinderte, weil es der noch säkularen Türkei den Zugang zu Europa verbaute (unter Merkels Betreiben), schien eine antiislamische Transformation sogar der anatolischen Türken noch durchaus möglich. (Wenigstens aus europäischer Sicht.) Verspielt und vertan, ein Versagen, das an ein verwandtes Versagen des deutschen „Friedensfürsten“ bei der Befreiung des Iraks erinnert.

    Im Neo-Osmanien von heute beobachten deren verfeindete Mentalitäten mit extrem gegenteiligen Erwartungen das Kommen einer ungewissen Zukunft:

    Erdogans Türkei geht in Libyen auf Konfrontation mit Ägypten, im Kaukasus auf Konfrontation mit Rußland (über den Grenzkrieg zwischen Armenien und Aserbeidschan), in Syrien auf Konfrontation mit Rußland, das den Schlächter von Damaskus behütet, im Irak auf Konfrontation mit den Kurden (folglich mit den USA).
    Dazu kommt die Konfrontation mit Israel, - nach der Befreiung der Istanbuler Moschee aus den Fängen der christlichen Kirchen – steht die Befreiung der Al Aksa Moschee auf der Befehlsordnung Allahs und seines ewigen Propheten. Die Konfrontation mit Griechenland, auf und um Zypern, wurde gleichfalls erneuert, und damit eine Konfrontation mit der EU, deren „Schutzmacht“ für Griechenland allerdings nur aus „rechtsstaatlichen“ Phrasen besteht.

    Und die gutmütige Mentalität Europas scheint zu hoffen, daß die „Umtriebigkeit“ des islamistischen Mussolinis der neugestrickten Türkei Folgen haben müßte: Entweder kommt er durch „geopolitische“ Fehlschläge oder durch innertürkische Entwicklungen eines Tages doch noch zur Vernunft; oder spezielle Ereignisse führen zu einer unfreiwilligen Dezimierung seiner Körperlänge. Hoffen und Bangen begleiten das immer noch friedliebende Europa.

    Scheinbar rein zufällig lassen „zeitgleich“ Macron und Merkel die endgültige Schuldenunion EU absegnen, gegen große Widerstände. Es sei ein „Desaster“ wagt sogar die sonst so brav und mitläufig gewordene FAZ zu schreiben.
    Neue Verhängnisse brauen sich zusammen. Wackelt und torkelt das Kartenhaus EU? Das möchten wir unseren Kindern doch eher nicht wünschen.
    LD

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkritisch
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2020 16:04

    Die EU hat in ihrer „westlichen Ignoranz“ die von Erdogan`s Türkei geäußerte Absicht, das osmanische Reich wieder zu errichten, überhaupt nicht wahrgenommen, obwohl es sich dabei um eine offene Aggression im Sinne einer Landnahme handelt.
    Diese Aggression basiert einerseits auf dem Traum, ein türkisches Weltreich zu errichten und andererseits auf dem seit Mohammed`s Zeiten bestehenden Ziel, die Welt zu islamisieren.
    Die Islamisierung Österreichs hat durch jahrelange aktive Mitwirkung der eigenen Regierungen ein wahrscheinlich irreversibles Ausmaß erreicht.
    Insbesondere ist es der SPÖ-ÖVP Regierung bzw. den Ministern Ostermayer und Kurz zuzuschreiben, dass mit dem Islamgesetz 2015 der „Islamischen Glaubensgemeinschaft“ IGGÖ das Recht eingeräumt wurde, den Inhalt des islamischen Glaubens zu interpretieren.

    Präsident der IGGÖ ist übrigens ein Jurist, wie er von Peter Toplak beschrieben wird.

    Die im islamischen Glauben verankerte faschistische Einteilung der Menschheit in Herrenmenschen und Untermenschen - Gläubige und Ungläubige – die im Koran verlangten Tötungsgebote, die islamische Homophobie, der islamische Antisemitismus und das diskriminierende Frauenbild werden damit tabuisiert.
    Es ist also leicht verständlich, wenn der Koran mehr Angst macht als Corona.
    Durch dieses „behördliche Wegschauen“ kommt es auch, dass der „islamische Hass“ +) von unserer Justiz nicht verfolgt wird.

    Diese konzentriert sich bekanntlich auf den Hass im Netz unter Anwendung der §§ 188 „Herabwürdigung religiöser Lehren“ und 283 „Verhetzung“, wobei diese häufig in diskriminierender Weise gegen Nicht-Muslime ausgelegt werden.

    Auch die neue Dokumentationsstelle für den „Politischen Islam" wird sich nicht mit dem Inhalt des islamischen Glaubens befassen und ist somit lediglich eine Beruhigungspille für leichtgläubige Wähler.

    Das beweist auch die Tatsache, dass muslimische Experten zur Mitarbeit eingeladen werden.

    Ohne vollständige Offenlegung des Inhalts des islamischen Glaubens wird Österreich bald ein Ort sein, in dem für nicht-muslimische Lebensmodelle kein Platz sein wird.

    +)
    • Sure 2,191 „Und tötet die Heiden, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!“
    • Sure 9,5 „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlage die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packte sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig“
    • Sure 47, 4 „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnürt die Bande“

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2020 23:28

    Falsch gestellte "Frage". Türken, so wie alle Ausländer die hier dauerhaft leben wollen, haben sich zu integrieren. Nicht wir müssen dafür sorgen, dass sich Ausländer integrieren können, sondern die Ausländer haben sich anzupassen. Und wenn Ausländern das nicht passt, dürfen sie jederzeit unser Land wieder verlassen ... r88hzk ...


alle Kommentare

  1. Tyche
    28. Juli 2020 08:28

    Hr. Mag. Toplak - ist es möglich, dass wir - meine Mutter und ich - vor vielen, vielen Jahren eine Ostaanatolienreise (bis Ani) - mit ihnen machten (auf der wir den Dr. schneider am Nimrud Dag(?) verloren?

  2. heartofstone (kein Partner)
    25. Juli 2020 23:28

    Falsch gestellte "Frage". Türken, so wie alle Ausländer die hier dauerhaft leben wollen, haben sich zu integrieren. Nicht wir müssen dafür sorgen, dass sich Ausländer integrieren können, sondern die Ausländer haben sich anzupassen. Und wenn Ausländern das nicht passt, dürfen sie jederzeit unser Land wieder verlassen ... r88hzk ...

  3. astuga (kein Partner)
    23. Juli 2020 17:16

    Sehr guter Artikel.
    Wenn man etwas Erfahrung hat, kann man dem allen leider nur zustimmen.

    Am Tag nach dem Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der EU bekam Erdogan von den Zeitungen den Ehrentitel "Fatihi" verliehen - Erdogan der Eroberer.
    Er bezieht sich auf den Sultan der Konstantinopel erobert hat und seither Fatihi genannt wurde - Eroberer.
    Es gibt auch zahlreiche türkische "Fatih Camii" (Eroberer Moscheen) des türkischen Staates in ganz Westeuropa.
    Wikipedia: Liste von Fatih Moscheen

    Und wie meinte eine eigentlich modern wirkende, ältere Türkin in einer EU-Türkei-Doku auf "arte" vor Jahren: "Europa muss vor uns knien!"

    • http://tinyurl.com/yyn2t2up (kein Partner)
      23. Juli 2020 17:32

      Vollständiger Text der türk. Nationalhymne.

  4. MGTOW (kein Partner)
    23. Juli 2020 09:28

    Eine Gesellschaft die Massenkindertötungen als rechtlichen Anspruch sieht, eine Gesellschaft die Kinder von Vätern mit einer ganzen Industrie und StaatsGewalt fernhält, hat keine Zukunft und ist bereits heute tot. Warum integrieren?

  5. WiseWolf (kein Partner)
    23. Juli 2020 09:13

    Ich habe nur eine Frage... Wohin sollen sich Türken & Co integrieren? Welche Ziele und Gesellschaftsbild? Das Land und Europa sind nicht einheitlich... Die eigenen Werte sind nicht mehr vorhanden... System und Gesellschaft schrumpfen in Dekadenz und Wohlstandverdummung. System und Land implodiert...Jede(r) gegen jede(n). Tausende Mikrogruppen...

  6. Arbeiter
    23. Juli 2020 08:55

    Ein großartiger Artikel, der in jede Zeitung gehört! Ich bin nur ein kleiner Buchgelehrter, der sich seit fast 30 Jahren mit der Frage befasst "was ist der Inhalt der islamischen Lehre". Nur wegen der geschlossenen Mainstream medialen Mauer und die herrschende politmediale Desinformation ist das nicht ganz einfach zu beantworten. Ohne diese Desinformation wäre die Erkenntnis banal: natürlich können sich gläubige und praktizierende Moslems niemals in die Gesellschaft der Ungläubigen, der TrinkerInnen und allen Arten von Unzucht Frönenden integrieren. Alleine wegen des Heiratverbotes für islamische Frauen mit Nichtmoslems ist das unmöglich. Die Moslems können nur mit Verachtung auf die Europäer blicken, die mitten in Frieden und Wohlstand, wohlgenährt und behütete wie noch nie, mit einer Geburtenrate von einem Kind pro Frau aussterben.

  7. kritisch
    22. Juli 2020 16:04

    Die EU hat in ihrer „westlichen Ignoranz“ die von Erdogan`s Türkei geäußerte Absicht, das osmanische Reich wieder zu errichten, überhaupt nicht wahrgenommen, obwohl es sich dabei um eine offene Aggression im Sinne einer Landnahme handelt.
    Diese Aggression basiert einerseits auf dem Traum, ein türkisches Weltreich zu errichten und andererseits auf dem seit Mohammed`s Zeiten bestehenden Ziel, die Welt zu islamisieren.
    Die Islamisierung Österreichs hat durch jahrelange aktive Mitwirkung der eigenen Regierungen ein wahrscheinlich irreversibles Ausmaß erreicht.
    Insbesondere ist es der SPÖ-ÖVP Regierung bzw. den Ministern Ostermayer und Kurz zuzuschreiben, dass mit dem Islamgesetz 2015 der „Islamischen Glaubensgemeinschaft“ IGGÖ das Recht eingeräumt wurde, den Inhalt des islamischen Glaubens zu interpretieren.

    Präsident der IGGÖ ist übrigens ein Jurist, wie er von Peter Toplak beschrieben wird.

    Die im islamischen Glauben verankerte faschistische Einteilung der Menschheit in Herrenmenschen und Untermenschen - Gläubige und Ungläubige – die im Koran verlangten Tötungsgebote, die islamische Homophobie, der islamische Antisemitismus und das diskriminierende Frauenbild werden damit tabuisiert.
    Es ist also leicht verständlich, wenn der Koran mehr Angst macht als Corona.
    Durch dieses „behördliche Wegschauen“ kommt es auch, dass der „islamische Hass“ +) von unserer Justiz nicht verfolgt wird.

    Diese konzentriert sich bekanntlich auf den Hass im Netz unter Anwendung der §§ 188 „Herabwürdigung religiöser Lehren“ und 283 „Verhetzung“, wobei diese häufig in diskriminierender Weise gegen Nicht-Muslime ausgelegt werden.

    Auch die neue Dokumentationsstelle für den „Politischen Islam" wird sich nicht mit dem Inhalt des islamischen Glaubens befassen und ist somit lediglich eine Beruhigungspille für leichtgläubige Wähler.

    Das beweist auch die Tatsache, dass muslimische Experten zur Mitarbeit eingeladen werden.

    Ohne vollständige Offenlegung des Inhalts des islamischen Glaubens wird Österreich bald ein Ort sein, in dem für nicht-muslimische Lebensmodelle kein Platz sein wird.

    +)
    • Sure 2,191 „Und tötet die Heiden, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!“
    • Sure 9,5 „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlage die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packte sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig“
    • Sure 47, 4 „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnürt die Bande“

  8. Specht
    21. Juli 2020 23:23

    Europa hat durch die von den Siegermächten installierte Entnazifizierung sehr viel Wissen wie man überbordenden Nationalismus und verbohrte Ideologie bekämpfen kann. Echte Nazis kann man heute wie eine Stecknadel im Heu suchen, alles andere ist meist politisches Geplänkel.

    Nun fragt man sich warum es geduldet wird, dass Türken und Moslems hier ihren Nationalismus fast ungestört ausleben dürfen und ihre Verachtung der Einheimischen auch aus religiösen Gründen (Kuffar, Ungläubige, westlicher Satan) schon fast als neue Normalität gesehen wird.
    Kein Zweifel, wenn die Zeit reif ist wird mit dem Gastland abgerechnet werden.

  9. Cotopaxi
    21. Juli 2020 14:48

    Der Titel könnte genauso gut lauten:

    "Ist ein Türke in Europa integrierbar?"

    ;-)

  10. Alexander Huss
    21. Juli 2020 14:36

    Ich kann mich etlichen Kommentatoren nur anschließen: Eine großartige Analyse, die Autor Peter Toplack präsentiert hat.

    Vor allen Dingen ist diese Analyse deshalb erschreckend, weil der Autor die türkische Sprache beherrscht und auf diese Weise viel eher und tiefer in die Denkweise der Türken eindringen kann als wir es je vermögen.

  11. eudaimon
    21. Juli 2020 11:20

    Die Türkei ist und wird nie -wie übrigens fast alle Islamstaaten - europareif ,westlich demokratisch ,rechtsstaatlich ,laizistisch und kulturtolerant sein !
    Bis auf Wenige Einzelne -was ich bedauere- haben in irgendeiner Form eine Art kulturelle"Katharsis" durchgemacht und religiös-emotional- westlich aufgeklärt das Europa vor ihrer Haustüre wahrgenommen; im Gegenteil ,sie lassen sich nach alten
    grindigen politischen Ritualen immer wieder ins Mittelalter zurückdrängen !Die falschen
    Moslem-Verführer sind im Grunde dieselben Charaktere ,wie die Fanatiker Links und Rechts !! Doch der Westen -in seiner Macht und Geldgeilheit - macht schön überall Platz dem Terror durch seine scheinheiligen "political correkten "sozialistischen Verfahrens-wie Verhaltensregeln ! Merckel und Ihresgleichen sind eben links/rechts verdrehte Kommunisten ,die scheibchenweise das christliche Abendland in eine
    Einheitsuniform stecken wollen , was aber nur nach der totalen Destruktion der
    europäischen Völker geschehen kann und dabei haben die Türken einen festen Platz!

  12. Leodorn
    21. Juli 2020 10:35

    Neo-Osmanien am Horizont?

    Durch diesen Beitrag wird die gelebte Mentalität von Millionen Erdogan-Anhängern in der Türkei durchsichtiger. (Aber auch – ex negativo - die ihrer säkularen Gegner, besonders der heutigen Handy-Jugend.) Und auch die Mentalität der Türken in ihrer europäischen Diaspora läßt sich einigermaßen ausmalen.

    Als Europa, im letzten Dezennium des 20. Jahrhunderts, noch von einer demokratischen Türkei-Brücke zwischen Europa und der islamischen Welt träumte, die es zugleich verhinderte, weil es der noch säkularen Türkei den Zugang zu Europa verbaute (unter Merkels Betreiben), schien eine antiislamische Transformation sogar der anatolischen Türken noch durchaus möglich. (Wenigstens aus europäischer Sicht.) Verspielt und vertan, ein Versagen, das an ein verwandtes Versagen des deutschen „Friedensfürsten“ bei der Befreiung des Iraks erinnert.

    Im Neo-Osmanien von heute beobachten deren verfeindete Mentalitäten mit extrem gegenteiligen Erwartungen das Kommen einer ungewissen Zukunft:

    Erdogans Türkei geht in Libyen auf Konfrontation mit Ägypten, im Kaukasus auf Konfrontation mit Rußland (über den Grenzkrieg zwischen Armenien und Aserbeidschan), in Syrien auf Konfrontation mit Rußland, das den Schlächter von Damaskus behütet, im Irak auf Konfrontation mit den Kurden (folglich mit den USA).
    Dazu kommt die Konfrontation mit Israel, - nach der Befreiung der Istanbuler Moschee aus den Fängen der christlichen Kirchen – steht die Befreiung der Al Aksa Moschee auf der Befehlsordnung Allahs und seines ewigen Propheten. Die Konfrontation mit Griechenland, auf und um Zypern, wurde gleichfalls erneuert, und damit eine Konfrontation mit der EU, deren „Schutzmacht“ für Griechenland allerdings nur aus „rechtsstaatlichen“ Phrasen besteht.

    Und die gutmütige Mentalität Europas scheint zu hoffen, daß die „Umtriebigkeit“ des islamistischen Mussolinis der neugestrickten Türkei Folgen haben müßte: Entweder kommt er durch „geopolitische“ Fehlschläge oder durch innertürkische Entwicklungen eines Tages doch noch zur Vernunft; oder spezielle Ereignisse führen zu einer unfreiwilligen Dezimierung seiner Körperlänge. Hoffen und Bangen begleiten das immer noch friedliebende Europa.

    Scheinbar rein zufällig lassen „zeitgleich“ Macron und Merkel die endgültige Schuldenunion EU absegnen, gegen große Widerstände. Es sei ein „Desaster“ wagt sogar die sonst so brav und mitläufig gewordene FAZ zu schreiben.
    Neue Verhängnisse brauen sich zusammen. Wackelt und torkelt das Kartenhaus EU? Das möchten wir unseren Kindern doch eher nicht wünschen.
    LD

    • machmuss verschiebnix
      22. Juli 2020 20:48

      Furcht vor Türken an sich - unbegründet
      Furcht vor islamistischen Türken - Erdogan's Alptraum - aber in Europa verschlafen
      Furcht vor NWO-Kreaturen (Merkel, Macron, ...) - in Europa verschlafen - Erdogan's Hoffnung

      Ein paar Imame dieser "Friedens-Religion könnten die ganze Türkei in einen Religions-Krieg stürzen - sooo sicher, wie manche meinen, sitzt auch Erdogan nicht im Sattel.

      Aber wer steht hinter Erodgan ? Warum darf Erdogan unbehelligt in Libyen aufgeigen ? Hat er dafür einen Marschbefehl erhalten ? Die Zionisten wollen Groß-Israel etablieren, daran geht kein Weg vorbei - selbst wenn sie dafür WKIII anzetteln müssen (!) - warum lassen sie Erdogan gewähren ???

    • elokrat
      23. Juli 2020 07:12

      ..... in Syrien auf Konfrontation mit Rußland, das den Schlächter von Damaskus behütet.
      Wie Sie zu dieser Meinung kommen ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

      Vor dem Krieg war Syrien ein relativ stabiler Staat unter der Herrschaft des säkularen Baath-Regimes. Wer sich an den vorgegebenen politischen Rahmen hielt, konnte seine Religion frei leben.“ Das Verhältnis zwischen den Religionen - Sunniten, Alawiten, Christen oder Drusen - sei ein relativ gutes Nebeneinander und oft auch ein Miteinander gewesen.

      https://religion.orf.at/stories/2844716/

    • Saile (kein Partner)
      23. Juli 2020 16:17

      @Leodorn

      Sie haben keine Ahnung bezüglich Syrien; insbesondere wenn Sie Assad einen Schlächter (IS, Al Nursa usf.!) nennen!

      Die militär. und geheimdienstl. Zusammenarbeit mit Israel haben Sie verschlafen.

  13. Ingrid Bittner
    21. Juli 2020 09:40

    Bei all den Erklärungen, die die Integrierbarkeit oder Nichtintegrierbarkeit erklären, müssten wir uns nicht eher die Frage stellen, warum sind die Türken nicht integrationswillig? Wenn sie zu uns kommen, tun sie das doch mit Absicht, also müssten sie sich doch was dabei denken. Und wenn man sich dann weiter die Frage stellt, warum hat die erste Generation, die gekommen ist, kaum Probleme gemacht, die dritte jetzt aber sehr wohl. Gerade die jungen Leute, die hier geboren wurden, also nicht als Fremde kamen, schaffen es offenbar nicht oder wollen es nicht schaffen, sich zu integrieren. Sie nehmen alles, was sie bekommen können, aber es kommt nichts zurück. Und wenn ich mich an meine Zeit in der Türkei erinnere, dann war mir sehr auffällig, dass Dankbarkeit dort sehr groß geschrieben wird, wenn sie bei uns sind, vergessen sie auf diese Tugend.

  14. LeoXI
    21. Juli 2020 08:41

    Ich kann mich nur anschließen. Großartiger, beeindruckender Text. Vielen Dank dafür!

    Die rhetorische Frage, ob unseren Regierenden das alles bekannt ist, stellt sich leider nicht, weil alleine schon die Erdogan-Reden in Deutschland unmissverständlich aufzeigten, wohin die Reise geht

  15. pressburger
    21. Juli 2020 08:27

    Würde ich mich für die Türken, die Türkei interessieren, würde ich sofort die Meinung vertreten, dass es ein grossartiger Artikel ist. Leider bin ich gezwungen mich mit der Türkei zu befassen, ergo es ist ein grossartiger Artikel.
    Keine Zeitung würde diesen Artikel abdrucken. Es steht drin zuviel Wahrheit.
    Die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage, kann nur nein sein. Türken sind a. nicht integrierbar, b. schon überhaupt nicht vollständig, c. lohnt es sich nicht, weil die Machtübernahme ist ante portas.
    Leider sind die Machthaber in der EU nicht fähig das Ausmass der Bedrohung zu erfassen. Oder sie wollen die Unterwerfung West Europas weiter vorantreiben ? Vielleicht haben sie sich mit ihren zukünftigen Schicksal bereits abgefunden, hoffen dass sie als letzte drankommen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung