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Weinerliche linke Journalisten im Mitleidsmodus

Sie sind es gewohnt, stets die Meinungs- und Deutungshoheit zu besitzen. Sie sind es gewohnt, die Richtung vorzugeben. Sie sind es gewohnt, stets hofiert zu werden. Was sie nicht gewohnt sind, ist Widerspruch, Gegenwind oder gar Liebesentzug. Die Rede ist natürlich von den linken Journalisten, die zu gut 90 Prozent oder mehr die Redaktionsstuben im Mainstream bevölkern und die Europa so lange unangefochten im Griff hatten.

Sie bestimmten, was gut ist und was schlecht, was wahr ist und was Fake News. Abweichende Stimmen gab es irgendwann fast gar keine mehr. Doch mittlerweile mehrt sich der Widerstand gegen diese Meinungswüste. Und das schmeckt den Tastaturveganern – der Veganer isst nicht alles, der Tastaturveganer schreibt nicht alles – so richtig gar nicht!

Überall schießen Portale einer Gegenöffentlichkeit aus dem Boden, wie Schwammerl nach einem warmen Sommerregen. Vor allem Online und auf Facebook entwickelt sich ein medialer Untergrund, aber es gibt auch schon immer mehr Printprodukte, wenngleich die bisher nur monatlich oder wöchentlich erscheinen, während das Tageszeitungssegment noch relativ fest in politisch korrekter Hand ist. Doch selbst im TV-Bereich ist die Meinungsmonokultur bedroht, seit sich ServusTV erdreistet, auch mal konservative oder zumindest neutral-ausgewogene Inhalte mit Heimat-Touch zu senden. Der Sender von Red-Bull-"Bösewicht" Mateschitz leistet sich mit "Der Wegscheider" (stets köstlich anzusehen) sogar die einzig nicht-linke TV-Satiresendung im Land. Ja, darf das alles sein?

Der linke Mainstream sagt dazu ganz klar Nein und gibt sich entrüstet, beleidigt und klammheimlich auch ein wenig verängstigt. Selber sah man jahrzehntelang das beherzte Austeilen gegen politisch Andersdenkende als wichtigsten Inhalt der eigenen Arbeit an. Und alle hatten das zu schlucken – auf welcher Plattform hätten sich die Opfer dieser linksmedialen Anschüttungen vor der Zeit des Internets auch wehren sollen?

Was nebenbei auch die ständigen Rufe nach mehr Internet-Zensur erklärt. Mittlerweile muss man nämlich zumindest nicht mehr alles unkommentiert hinnehmen und kann auch mal zurückschlagen.

FPÖ-Chef Strache tat das zuletzt einige Male mehr oder weniger elegant. Selbst seit Jahrzehnten Dauerzielscheibe für ORF, Standard, Falter und Co., hatte es der inzwischen zum Vizekanzler avancierte Lieblingsfeind aller Braven und Guten gewagt, mehrmals den ORF zu kritisieren und sogar die Abschaffung der Zwangsgebühren zu fordern. Da sahen sich selbst die Berufsempörten noch gezwungen, ein paar Überstunden einzulegen.

Der ORF-Tirol versuchte gar, die Blauen mit einem durch kreative Arbeit am Schnittpult inszenierten Nazi-Opa-Skandal zum Schweigen zu bringen. Doch der Skandal flog auf und die FPÖ wäre in einer guten Position wie schon lange nicht gewesen, um endlich erfolgreich gegen den linken Mediensumpf vorgehen zu können.

Doch leider schoss Strache dann ein wenig übers Ziel hinaus, als er den ORF und dessen Hohepriester Armin Wolf direkt angriff und in einem als "Satire" bezeichneten Facebook-Post der Fake-News-Berichterstattung und Lüge bezichtigte. Jetzt hat es sicher schon so manche Fake News im Rotfunk gegeben, aber die offene Lügen-Anschuldigung war vielleicht nicht ganz so schlau. Weil hier lieferte er den Linkskorrekten wieder neues Futter und öffnete nebenbei einen Ausweg aus dem Nazi-Opa-Dilemma. Die feine Klinge war das jedenfalls eher nicht. Andererseits wirkt die große Empörung über diese Satire an einem Faschingsdienstag auch etwas künstlich, durften sich linke Staatskünstler doch sogar über den Tod eines Landeshauptmanns lustig machen und keiner hatte empört zu sein.

Jedenfalls war so der Weg frei für den linken Jolly Joker aus der Hofburg. Der bei allen linken Entgleisungen stets schweigende Kopftuch-Präse rügte prompt den Vizekanzler, die Linkspresse schwärmte gar von "Maßregeln" und der ORF hatte wieder seine Ruhe. Mehr als das – im Zuge von Van der Bellens Entlastungsangriff konnte der sonst so beinhart unter der Gürtellinie austeilende Armin Wolf wieder in seine geliebte Opferrolle schlüpfen.

Fast mit Tränen in den Augen sah er sich unschuldig ins Visier genommen. Gerade er? Wie die Jungfrau zum Kind kommt Armin der Gerechte zu solcher Kritik. Er, der ja noch nie einen Interview-Partner ungerecht behandelt hat – außer der war von der ÖVP oder gar FPÖ. Aber dann sind Untergriffe und Tiefschläge ja nicht nur erlaubt, sondern quasi Pflicht. Bisher war das zumindest so und deshalb ist Armins Betroffenheit fast verständlich.

Evil Armin war aber nicht der einzige, der in letzter Zeit weinerlich wurde ob so viel Gemeinheit und Niedertracht von den neuen ungeliebten Konkurrenten vom rechten Rand. Der rechte Rand beginnt für Wolf und Konsorten zwar schon knapp hinter dem von NEOS-Chef Strolz innig umarmten Baum, aber das ist ja eine andere Geschichte. Ein besonderes Gustostückerl in punkto Selbstmitleid lieferte jedenfalls auch das zartrosa gefärbte Zentralorgan ab. "Wie die FPÖ und ihr Umfeld online kritische Journalisten angreifen", hieß das Meisterwerk ausgewogener Berichterstattung.

Vorausgeschickt sei, dass "kritische Journalisten" offenbar ein Synonym für "klar linksstehend" sein muss. Zumindest werden die beiden Formulierungen immer wieder synonym verwendet. Kritischer Journalismus bedeutet einzig Kritik an den bösen Rechten. Mit dem Aufdecken linker Skandale (Stichwort Silberstein – kam da eigentlich je was Zählbares raus?) hat man hingegen nichts am Hut! Aber das haben wir ja ohnehin schon immer geahnt.

Lustig ist dabei ja nur, dass die eindeutig linke Gesinnung der erdrückenden Mehrheit der Mainstream-Journalisten nie ein Thema oder gar Problem ist. Die oft sehr eindeutigen Ergebnisse bei Betriebsratswahlen in Medienbetrieben werden auch hier vom Standard kurz thematisiert, aber mit der lapidaren Bemerkung abgetan, dass Betriebsratswahlen eben oft anders ausgehen würden als Nationalratswahlen. Also eh wurscht. In Wahrheit sagen 90-Prozent-Plus-Ergebnisse für Rot-Grün aber sehr wohl etwas aus – nämlich dass Mainstream-Journalisten großteils in einer ganz anderen Welt leben als der Rest der Bevölkerung. Aber Schwamm drüber.

Auf alle Fälle beklagt der Standard gleich zu Beginn des Artikels, dass jetzt vermehrt Kampagnen über FPÖ-nahe Plattformen wie den Wochenblick laufen würden – und zwar gegen unabhängige, kritische (haha) Journalisten. Herausgepickt werden ein paar Beispiele. Etwa dass es Infrastrukturminister Hofer gewagt hat, sich gegen die ORF-Zwangsgebühr zu äußern. Eine Frechheit! Nur weil er bei einem Verkehrsminister-Treffen in Bayern als einziger Teilnehmer nicht genannt wurde – unerhört. Dass Hofer kritisierte, dass er als österreichischer Minister im österreichischen Staatssender als einziger Teilnehmer des Treffens NICHT erwähnt wurde, und ähnlich gelagerte Kritik, bringt der Standard-Artikel durch den Mund eines "Experten" in die Nähe von "ersten Schritten zur Gleichschaltung der Medien". Es seien "Angriffe auf das Recht der Bürger, informiert zu werden." Aha, interessant! Eine Nicht-Erwähnung ist also Teil des Rechts der Bürger auf Information? Cool!

Gleichzeitig wirft man alternativen Medien vor, unjournalistisch zu arbeiten, die Kritisierten selbst nicht immer zu Wort kommen zu lassen und teilweise unvorteilhafte Bilder der Gegner zu verwenden. Auch dass konservative Journalisten in rechte Ministerien gewechselt sind, wird angeprangert. Alles Dinge, die man Mainstreammedien und linken Journalisten natürlich keineswegs vorwerfen kann! Nie ging ein ZIB-Sprecher zur SPÖ oder dergleichen!

Nur was war da noch mal schnell zu Silvester 2015/16 in Köln? Ach ja, tausendfache Übergriffe gegen Frauen durch Asylanten und Migranten aus dem Orient - und der Mainstream wollte das locker unter den Tisch fallen lassen. Nur Meldungen im Internet zwangen Tage später doch noch zu Berichten. Wir lernen: Das ist wahre journalistische Herangehensweise! Bei mehreren Morden durch angebliche "Fachkräfte" in Deutschland lief es ganz ähnlich ab.

Oder nehmen wir ein nettes Beispiel aus dem Standard-Artikel selbst: Da wird lang und breit herumgejammert, dass der Wochenblick die Vize-Chefin des linken Magazins Vice, Hanna Herbst, als "hübsche Hass-Hanna" bezeichnet hat. Das wird als abwertend verurteilt, da würden "vermeintliche ,Fehltritte‘ von Journalisten" ausgeschlachtet. Eine "Expertin" darf sogar erklären: "Jetzt sind Frauen im Visier, weil man sie leicht runtermachen kann, ist doch die Zahl der Machos mit altmodischen Rollenbildern in dieser Gesellschaft eine hohe." Rums, da ist auch gleich die Sexismus-Keule im Einsatz. Der Gegner, in dem Fall der Wochenblick, ist entlarvt und überführt. Aus, fertig, schuldig.

Was der hochgradig professionelle, unabhängige, investigative Standard aber verschweigt, ist eine nicht ganz unerhebliche Kleinigkeit! Nämlich WARUM der Wochenblick Frau Herbst als "hübsche Hass-Hanna" bezeichnet hat. Das ist nämlich eine ziemlich lustige Geschichte, die wir hier nachholen. Frau Herbst, die sich auf Twitter selbst "HHumorlos" nennt, zwitscherte nach der Landtagswahl in Niederösterreich ganz locker und leger: "FPÖ verdoppelt sich. Dieses Land sollte nicht existieren." Sie sprach also eben mal Österreich das Existenzrecht ab. Spannendes Detail am Rande: Ein Nutzer fragte sogar nach, ob Österreich, oder nur Niederösterreich gemeint sei. Klärende Antwort der humorlosen Hanna: "Das Land Österreich war gemeint. Alles Scheiße grad." Toller Stil einer unabhängigen "Qualitätsjournalistin", wenn mal nicht so gewählt wird, wie es ihr gefällt!

Zweites lustiges Detail am Rande: Ein ORF-Journalist von Ö1 antwortete auf Herbsts Tweet, der Österreich das Existenzrecht absprach: "Verstehe was du meinst." Na dann ist ja alles gut. Eine SPÖ-Mitarbeiterin klickte offenbar auch noch auf "gefällt mir". Warum nur hat der Standard diese nette Hintergrund-Story erst gar nicht erwähnt? Wo er doch so schrecklich journalistisch-professionell ist und nur die bösen Anderen sind es nicht? Ist es für den Leser nicht vielleicht auch von Interesse, warum jemand "Hass-Hanna" schreibt? Ach ne, das spielt doch keine Rolle. Vielleicht ja auch, weil sonst der Tenor des ganzen Standard-Artikels beim Teufel wäre, die ganze künstliche Aufregung entlarvt. Aber Frau Herbst als hübsch zu bezeichnen, dass ist sexistisch und ganz pfui! Alles klar. Man stelle sich aber vor, ein Burschenschafter hätte Österreich das Existenzrecht abgesprochen. Nein, das machen wir lieber doch nicht, die Aufregung wäre zu groß.

Der Standard meint dafür über die fürchterlichen rechten Medien: "Auch Selbstkritik sucht man vergeblich." Ja wirklich, der hat gesessen! Wenn man da zum Vergleich nur Armin Wolf oder andere linkskorrekte Tugendwächter hernimmt, dann kann man sich vor dem geistigen Auge richtig gut vorstellen, wie sie sich nach jeder noch so kleinen Verfehlung ständig selbst geißeln. Nur gut, dass solche Geistesriesen quasi nie Fehler machen.

Umso mehr ist die Trauer aller braven Linksjournalisten über so viel Boshaftigkeit und Niedertracht von rechter Seite verständlich. Wir wollen den Artikel deshalb mit den tröstenden Worten von Gutmenschen-Idol Herbert Grönemeyer ausklingen lassen, der für so schwierige und leidgeplagte Moralapostel-Stunden genau den richtigen Text parat hat:

Herbert Grönemeyer – Selbstmitleid:

Du hast keine Optik Ausstrahlung gleich Null nicht 'mal deine Schultern sind breit dein Dreitagebart macht dich auch nicht richtig hart tu' dir leid, tu' dir leid, tu' dir leid. Du stehst im Regen, und du wirst nicht nass es regnet an dir vorbei über deinen Lieblingswitz hat wieder keiner gelacht tu' dir leid, tu' dir leid, tu' dir leid. Als besonderes Merkmal steht in deinem Pass nur: blaß und Weichei wenn du den Zoll passierst, wirst du nie kontrolliert tu' dir leid, tu' dir leid, tu' dir leid

Link zum Standard-Artikel: https://derstandard.at/2000073861206/Wie-die-FPOe-und-ihr-Umfeld-online-kritische-Journalisten-angreifen

Link zum Wochenblick-Artikel: https://www.wochenblick.at/hanna-herbst-linke-journalistin-schockt-oesterreich-sollte-einfach-nicht-existieren/

Niklas G. Salm, früher langjähriger Redakteur einer Tageszeitung – schreibt jetzt unter Pseudonym.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2018 11:58

    Danke für diesen hervorragenden Artikel!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2018 10:41

    Ich bin zum TV-Veganer geworden. ORF, wenn überhaupt, nur noch ganz selten.
    Es ist wahr. Eine der ganz wenigen Sender, die man ansehen kann, ist Servus-TV. ZiB2 meide ich seit Wochen. Die selbstgerechte Art von Armin "evel" Wolf, Lou "red" Dittlbacher und anderen (Tarek "kerny" Leitner) sind nicht mehr auszuhalten.

    Stattdessen bieten Unterberger, ORF-Watch, Die Achse des Guten, Cicero, Ortner online und andere Seiten interessantes und alternatives Kontrastprogramm für Selbstdenker.

    Wer hätte das noch vor 10 Jahren gedacht, dass die Bürgerlichen eines Tages auf die etablierten, saturierten und selbstgerechten Linken aus dem elektronischen Untergrund einen Angriff nach dem anderen durchführen. Internet sei Dank!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2018 10:54

    Das linke Vize-Magazin ist eine ordinäre und nichtssagende Seite.
    Der Stil ist primitiv, widerlich, dem "Stürmer" und "Mein kampf" nicht unähnlich, und der Informationsgehalt ist gleich null.

    Es ist fast eine Pflicht-Info für Demokraten, weil es die kaputte und aggressive Gedankenwelt der Linken so richtig schön offenlegt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRumpelstilzchen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2018 10:29

    "Tastaturveganer" - das ist gut! - Aber natürlich auch der gesamte Artikel! Danke!

  5. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2018 13:16

    Es gibt Wortschöpfungen, die einfach nur begeistern und dazu gehören zweifellos "Tastaturveganer" und "Kopftuchpräse".
    Zu letzterem muss ich noch einmal los werden, was mir wieder sauer aufgestossen ist: sagte der doch glatt anl. des Besuches des slowakischen Präsidenten(?) am Westbahnhof bei der Ausstellung TRAM, die STraßenbahn sei in der Monarchie von Wien bis Bratislava gegangen. Muss man einem Amtierenden wirklich so in den Hintern kriechen, dass man nichteinmal eine Stadt so nennen darf, wie sie damals wirklich geheissen hat?

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2018 13:57

    Und von mir wieder einmal ein Beitrag aus dem wirklichen Leben.
    Da ich ca. 30 Jahre meines Berufslebens direkt und indirekt mit den Gerichten zu tun hatte, war ich einen respektvollen Umgang gewöhnt und daher hat es mich sehr gestört, dass bei den seinerzeit einmal seriös gewesenen OÖN im Grasserprozess eine Schlagzeile kam: Befragung im Schweinsgalopp.
    Ich habe mich daher an den Presserat gewandt und um Aufklärung gebeten, ob dies die Wortwahl sein kann, mit der über so brisante Prozesse berichtet werden kann/soll/darf.
    Wenig erstaunlich, man hat nichts dabei gefunden.
    Das mail kam soeeben:

    -------Originalmeldung-------

    Von: Artemis Linhart
    Datum: 21.02.2018 13:08:04
    An: ing.bittner@aon.at
    Betreff: Ihre Mitteilung vom 28. Jänner 2018

    Sehr geehrte Frau Bittner!

    Bezüglich Ihrer Mitteilung darf ich Ihnen die Nachricht überbringen, dass sich der zuständige Senat in seiner letzten Sitzung damit befasst hat. Er hat die Ansicht vertreten, dass hier kein Grund für die Einleitung eines Verfahrens besteht.

    Ich hoffe auf Ihr Verständnis.

    Beste Grüße und einen schönen Tag,

    Artemis Linhart

    ------------------------------------------------

    OePR_LOGO_CMYK für E-Mail

    MMag. a Artemis Linhart

    Österreichischer Presserat

    Franz-Josefs-Kai 27

    1010 Wien

    Tel.: +43 - (0)1 - 23 699 84 - 11

    Fax: +43 - (0)1 - 23 699 84 – 99

    www.presserat.at

    ZVR: 085650650

    Mein mail an den Presserat:

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Buwog-Hochegger-Befragung-im-Schweinsgalopp;art15,2796476,E#formular

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich erlaube mir allerhöflichst anzufragen, ob es wirklich üblich, notwendig, entsprechend.... ist, bei einem Bericht über den
    hochnotpeinlichen Grasserprozess so eine Wortwahl zu treffen.

    Befragung im Schweinsgalopp - ich würde meinen, so ein Titel entspricht einfach nicht, oder?

    Würden Sie mich bitte aufklären, es könnte ja sein, dass ich einfach zu alt bin und nicht mir der Zeit gehe.
    Eine gewisse Achtung einem Gericht gegenüber muss sich doch bewahrt haben!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2018 15:54

    dem Autor, wie schon oft **********************!


alle Kommentare

  1. monofavoriten (kein Partner)
    23. Februar 2018 16:30

    der kurier scheint jetzt überhaupt alle hemmungen über bord geworfen zu haben und sich nur mehr an leser mit einem iq unter 50 zu wenden. jetzt schreiben sie tatsächlich, dass sich nazis und rechte online verabreden, um gewisse tweets viral werden zu lassen. in den kurier-foren sind seit einiger zeit nur mehr die hausschreiber (natürlich alle stramm auf linie) unterwegs.
    wie immer wirft die linke ihren gegnern genau das vor, was sie selbst machen.
    wir leben tatsächlich in einer spannenden zeit.

    • Niklas G. Salm
    • monofavoriten (kein Partner)
      24. Februar 2018 14:27

      wir müssen verdammt aufpassen, dass hier nicht eine linke scheinrealität aufgebaut wird, der dann nach und nach die politische wirklichkeit angepasst wird. dann ist es auch nicht mehr auszuschließen, dass zum beispiel die russen für den ausgang von wahlen verantwortlich gemacht werden etc. den linken spinnern ist alles zuzutrauen.
      wir haben uns ja bereits daran gewöhnt, dass "rechts" kriminalisiert wird, rechte wähler vogelfrei sind und es steht zu befürchten, dass diese in den ihnen zugewiesenen digitalen gettos versauern, wenn sie nicht bald allesamt auf die strasse gehen und diesen sozialistischen irrsinn beenden.

  2. Zraxl (kein Partner)
    23. Februar 2018 15:38

    Als anständiger Mensch sollte man das Wort "Selbstmitleid" nicht verwenden, denn es drückt letztlich nur den Hohn der stärkeren über die Trauer der Schwächeren aus.

  3. Undine
    21. Februar 2018 21:06

    Dank an Niklas G. Salm für diesen exzellenten Kommentar!
    **********************************************!

  4. pressburger
    21. Februar 2018 20:15

    Jemand der bis jetzt immer nur ausgeteilt hat, wie die Linke Journaille, nie einstecken musste, wird wehleidig. Jemand der nie kritisiert werden durfte, weil er sich der Unterstützung der Mächtigen sicher war, wird zum Jammerlappen, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Vorbild dieser Trittbrettfahrer, sind nicht Journalisten die sich mit den Mächtigen anlegen, sondern der Chefredakteur des Neuen Deutschlands. Wer den kritisiert hat, hat den Genossen Honnecker, kritisiert, noch schlimmer die SED verunglimpft. Die Folgen sind bekannt.

  5. logiker2
    21. Februar 2018 15:54

    dem Autor, wie schon oft **********************!

  6. Ingrid Bittner
    21. Februar 2018 13:57

    Und von mir wieder einmal ein Beitrag aus dem wirklichen Leben.
    Da ich ca. 30 Jahre meines Berufslebens direkt und indirekt mit den Gerichten zu tun hatte, war ich einen respektvollen Umgang gewöhnt und daher hat es mich sehr gestört, dass bei den seinerzeit einmal seriös gewesenen OÖN im Grasserprozess eine Schlagzeile kam: Befragung im Schweinsgalopp.
    Ich habe mich daher an den Presserat gewandt und um Aufklärung gebeten, ob dies die Wortwahl sein kann, mit der über so brisante Prozesse berichtet werden kann/soll/darf.
    Wenig erstaunlich, man hat nichts dabei gefunden.
    Das mail kam soeeben:

    -------Originalmeldung-------

    Von: Artemis Linhart
    Datum: 21.02.2018 13:08:04
    An: ing.bittner@aon.at
    Betreff: Ihre Mitteilung vom 28. Jänner 2018

    Sehr geehrte Frau Bittner!

    Bezüglich Ihrer Mitteilung darf ich Ihnen die Nachricht überbringen, dass sich der zuständige Senat in seiner letzten Sitzung damit befasst hat. Er hat die Ansicht vertreten, dass hier kein Grund für die Einleitung eines Verfahrens besteht.

    Ich hoffe auf Ihr Verständnis.

    Beste Grüße und einen schönen Tag,

    Artemis Linhart

    ------------------------------------------------

    OePR_LOGO_CMYK für E-Mail

    MMag. a Artemis Linhart

    Österreichischer Presserat

    Franz-Josefs-Kai 27

    1010 Wien

    Tel.: +43 - (0)1 - 23 699 84 - 11

    Fax: +43 - (0)1 - 23 699 84 – 99

    www.presserat.at

    ZVR: 085650650

    Mein mail an den Presserat:

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Buwog-Hochegger-Befragung-im-Schweinsgalopp;art15,2796476,E#formular

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich erlaube mir allerhöflichst anzufragen, ob es wirklich üblich, notwendig, entsprechend.... ist, bei einem Bericht über den
    hochnotpeinlichen Grasserprozess so eine Wortwahl zu treffen.

    Befragung im Schweinsgalopp - ich würde meinen, so ein Titel entspricht einfach nicht, oder?

    Würden Sie mich bitte aufklären, es könnte ja sein, dass ich einfach zu alt bin und nicht mir der Zeit gehe.
    Eine gewisse Achtung einem Gericht gegenüber muss sich doch bewahrt haben!

    • Romana
      21. Februar 2018 14:40

      Das ist nur eine von vielen Respektlosigkeiten, die sich Journalisten heute erlauben. ich finde es genau so unmöglich, wenn Frau Dittlbacher den Bundeskanzler oder Regierungsmitglieder mit Herr Soundso anspricht.

    • Ingrid Bittner
      21. Februar 2018 16:47

      Da ich manchmal sehr zäh und hartnäckig bin, hab ich natürlich mein Missfallen über diese Antwort kundgetan und zur Erklärung kam nun dieses:

      Datum: 21.02.2018 15:03:47
      An: ing.bittner@aon.at
      Betreff: AW: Betreff: Ihre Mitteilung vom 28. Jänner 2018

      Sehr geehrte Frau Bittner!

      Der Senat hat das Nicht-Aufgreifen damit begründet, dass es sich hierbei um keine Missachtung des Gerichts handelt, sondern, dass das ein gängiger Ausdruck ist, der sich hier – vielleicht auch etwas humorvoll – auf die Art der Befragung bezieht.

      Beste Grüße und einen schönen Tag!

      Artemis Linhart

      ------------

      Tja jetzt weiss ich, dass der Humor auch beim Grasserprozess nicht zu kurz
      darf.

    • pressburger
      21. Februar 2018 17:41

      Respekt und Anstand ist aus der Mode gekommen. Dafür darf man sich an der politischen Korrektheit und an me too, delektieren. Widerlich.

    • glockenblumen
      21. Februar 2018 20:44

      @ alle

      ********************************
      Respekt, Anstand, Ehre und Wahrhaftigkeit - das sind Fremdwörter für bestimmte Zeitgenossen..... :-(

  7. Ingrid Bittner
    21. Februar 2018 13:16

    Es gibt Wortschöpfungen, die einfach nur begeistern und dazu gehören zweifellos "Tastaturveganer" und "Kopftuchpräse".
    Zu letzterem muss ich noch einmal los werden, was mir wieder sauer aufgestossen ist: sagte der doch glatt anl. des Besuches des slowakischen Präsidenten(?) am Westbahnhof bei der Ausstellung TRAM, die STraßenbahn sei in der Monarchie von Wien bis Bratislava gegangen. Muss man einem Amtierenden wirklich so in den Hintern kriechen, dass man nichteinmal eine Stadt so nennen darf, wie sie damals wirklich geheissen hat?

  8. Bob
    21. Februar 2018 11:58

    Danke für diesen hervorragenden Artikel!!!!!!!!!!!!!!!

  9. Sandwalk
    21. Februar 2018 10:54

    Das linke Vize-Magazin ist eine ordinäre und nichtssagende Seite.
    Der Stil ist primitiv, widerlich, dem "Stürmer" und "Mein kampf" nicht unähnlich, und der Informationsgehalt ist gleich null.

    Es ist fast eine Pflicht-Info für Demokraten, weil es die kaputte und aggressive Gedankenwelt der Linken so richtig schön offenlegt.

  10. El Capitan
    21. Februar 2018 10:41

    Ich bin zum TV-Veganer geworden. ORF, wenn überhaupt, nur noch ganz selten.
    Es ist wahr. Eine der ganz wenigen Sender, die man ansehen kann, ist Servus-TV. ZiB2 meide ich seit Wochen. Die selbstgerechte Art von Armin "evel" Wolf, Lou "red" Dittlbacher und anderen (Tarek "kerny" Leitner) sind nicht mehr auszuhalten.

    Stattdessen bieten Unterberger, ORF-Watch, Die Achse des Guten, Cicero, Ortner online und andere Seiten interessantes und alternatives Kontrastprogramm für Selbstdenker.

    Wer hätte das noch vor 10 Jahren gedacht, dass die Bürgerlichen eines Tages auf die etablierten, saturierten und selbstgerechten Linken aus dem elektronischen Untergrund einen Angriff nach dem anderen durchführen. Internet sei Dank!

  11. Rumpelstilzchen
    21. Februar 2018 10:29

    "Tastaturveganer" - das ist gut! - Aber natürlich auch der gesamte Artikel! Danke!





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