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Wohlstand durch antimarktwirtschaftliche Bildung

Es gibt unter den Lehrbuchautoren und Lehrern aller Unterrichtsfächer immer mehr Ideologen, Parteisoldaten, Gesinnungsethiker und Tugendwächter. Sie alle ersehnen einen „neuen Menschen“ für eine neue Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, haben stets gute Absichten, moralisieren und propagieren mehr Wohlstand durch eine antimarktwirtschaftliche Bildung.

Illusionen und Täuschungen gibt es aber nicht nur bei den Schulbuchautoren und Lehrern, sondern auch bei den staatsgläubigen und staatenverbundgläubigen Politikern und Journalisten. Der Traum von einer Wertschöpfung ohne Leistung wird nicht nur in den Schulen geträumt!

Alle „Feinde der Freiheit“ predigen „Wohlstand durch Politik, Zentralisierung, Unifizierung, Harmonisierung, Planung, Konstruktivismus, Interventionismus und Regulierung“.

In den Lehrbüchern und im Unterricht mehrerer Fächer (Sprachen, Geschichte und Politische Bildung, Geographie und Wirtschaftskunde, Philosophie, Religion, Biologie, etc.) werden primär etatistische Überzeugungen verbreitet, welche die Schüler in ihrem Sozialisierungsprozess prägen (sollen).

Die Idee eines Wohlstandes durch Bevormundung, Entmündigung, Umverteilung, Wertabschöpfung, ein Leben auf Kosten anderer, Enteignung, Geldentwertung, Fehlleitung von Ressourcen, Kapitalaufzehrung und Konsum erfreut sich bei vielen Menschen in diesem Land einer großen Beliebtheit.

Zahlreiche Pädagogen, Politiker und Journalisten agieren gegen den Markt. Die Politiker verhandeln und schließen Kompromisse anstatt das Recht zu bewahren. Machterhalt und Machtausbau, aber auch Freiheits-, Rechts- und Verantwortungslosigkeit sind die Folgen.

Wohlstand durch Verantwortungslosigkeit ist eine Illusion!

Es gilt, in diesem Land einen Beitrag zur Verringerung des marktwirtschaftlichen und des rechtsstaatlichen Analphabetismus zu leisten!

Warum schreiben die Freunde der Freiheit keine Lehrbücher, in denen Freiheit, Selbstbestimmung, Unternehmergeist, Eigenverantwortung, Eigenleistung, Wettbewerb (als Entdeckungsverfahren), Sparen, Kapitalbildung, private Investitionen und Produktivität als Quellen des Wohlstandes betrachtet werden?

Gibt es in diesem Land noch Vertreter einer rechtsstaatlichen Marktwirtschaft, die der „gemeinsamen Sache“ dienen wollen?

Mag. Josef Stargl ist AHS-Lehrer in Wien

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