Waffen weg! Und schon wird die Welt sicherer

Der Staat garantiert die Sicherheit seiner Insassen. Zu diesem Behufe beansprucht er ein Gewaltmonopol und leistet sich Waffen tragende Organisationen, die ihre segensreiche Wirkung sowohl nach außen (Militär) als auch nach innen (Polizei) entfalten. Nun sehen die Obertanen ihr Gewaltmonopol naturgemäß nicht gerne herausgefordert und setzen daher alles daran, die Wehr- und Selbstverteidigungsfähigkeit der Bürger so weit wie möglich herabzusetzen.

Waffen in Privathand? Nein danke! Folgerichtig wird das Grundrecht auf privaten Waffenbesitz – unter tatkräftiger Mitarbeit der am Subventionstropf hängenden Massenmedien – entschlossen bekämpft. Das ist auch gut so, denn im Besitz von Privatpersonen befindliche Waffen sind von Natur aus mindestens ebenso böse wie deren Besitzer selbst.

Hat man je von Waffen in den Händen der wertvollsten Mitglieder unserer Gesellschaft gehört, als da wären: Aktivisten von Caritas, Diakonie, ZARA, Greenpeace, selbstbewusste Parteigänger der Grünen oder andere sich idealistisch für die Rechte Unterprivilegierter einsetzende Bessermenschen? Natürlich nicht! Für den Waffenbesitz interessieren sich ausschließlich Bambimörder, potentielle Amokläufer, Wähler rechter Parteien, Psychopathen und Männer mit zu klein geratenen Genitalien, die einen Schießprügel zur Kompensation ihrer (angeborenen) Defizite benötigen.

Von Fachleuten wie dem „Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst“, wird zudem ein unschlagbares Argument gegen den (legalen) privaten Waffenbesitz ins Treffen geführt: Böse Buben (und Mädchen) könnten eine Privatwaffe an sich bringen und gegen deren rechtmäßigen Besitzer einsetzen! Dabei wird unterstellt, dass der allfällige Angreifer dem Selbstverteidiger grundsätzlich überlegen ist. Eine vom bedrohten Opfer auf ihn gerichtete Waffe kann demnach einfach „entwunden“ und anschließend zu seinem eigenen Schaden verwendet werden. Was könnte man der Wucht dieser Logik wohl entgegensetzen (außer einem bisher vollständigen Mangel an Evidenz)?

Nun kam es indes in einem der exklusivsten Wohnviertel Wiens, der schönen Brigittenau, jüngst zu einem Zwischenfall, der dazu angetan sein könnte, die oben genannten Überlegungen ein wenig auszuweiten: Einem Polizisten wurde nämlich im Zuge einer Amtshandlung die Waffe „entrissen“ – und zwar von einem mutmaßlich zwecks Kulturbereicherung zugereisten Herrn vom Balkan. Der hatte wohl vergessen, vor dem Verlassen des Hauses Schlagring und Springmesser einzustecken und griff sich – möglicherweise nachdem er seiner Wehrlosigkeit gewahr geworden war – kurzerhand die Dienstwaffe (Glock 17) eines Ordnungshüters. Danach frönte er einem in manchen südlich gelegenen Gegenden üblichen Brauch und schoss mit der Pistole lustig in die Luft – Gottlob ohne damit Personenschäden anzurichten.

Der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst hat recht: Legale Waffen werden entwunden und missbräuchlich verwendet. Quod erat demonstrandum! Die aus diesem Fall zu ziehende Konsequenz liegt auf der Hand: Weg mit den Polizeiwaffen, die ja doch nur den Falschen zugute kommen. Gewaltfreiheit ist etwas von Natur aus Schönes, weshalb es geraten erscheint, auch initiierter Gewalt nicht mit Gewalt zu begegnen, sondern mit einem guten Gespräch. Einschlägige Sonderschulungen für staatliche Ordnungshüter sind daher dringend gefordert. Die Sicherheit heischenden Bürger werden es dem Staat danken (Ironie aus).

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 14:38

    Täglich werden wir mit Statistiken zugedeckt, die alle möglichen Fürsorge- und Versorgungs Defizite unseres 'Beamten - und Vollkasko auf Kosten der Arbeitsamen finanziert' Staates nachweisen sollen. Wer hatte zum Beispiel noch keine schlaflosen Nächte zum zweifelsohne himmelschreienden Unrecht, das an Schubhäftlingen begangen wird, wenn sie zufolge ihrer (naturgemäß kulturell bereichernden und vor dem Migrationshintegrund verständlichen) Gewalttätigkeit mit Handschellen gefesselt werden oder ihnen wegen Beissens und Spuckens (Achtung: Aids Ansteckung ist als gewöhnliches Berufsrisiko der Exekutive zu werten und folglich unbeachtlich) der Mund verklebt oder ein Motorradhelm aufgesetzt wird. Merkwürdigerweise dringt eine gewisse Kategorie Statistiken niemals aus den verstaatlichten Medien an die Öffentlichkeit: nämlich jene, die den drastischen Rückgang der Verbrechensquote, insbesondere der schwersten Kategorie nämlich Raub, Raubmord, Vergewaltigung und vorsätzliche schwere Körperverletzung in jenen Bundesstaaten der USA, die nach zwei - drei Dekaden strikt reguliertem und restringierendem Privatwaffenvebotsrecht plötzlich die Waffenrechtsbestimmungen liberalisierten. Chicago, Las Vegas und andere einschläig beleumundete Gebietskörperschaften verzeichneten einen Rückgang von mehr teils mehr als ein Drittel bis unter die Hälfte an Straftaten, als sich nach den ersten 'Betriebsunfällen' beim Rauben, Morden und Vergewaltiugen herausstellte, das sich Rechtstreue bewaffneter Gegenehr bedienten. Nie gehört ? Na wen wunderts, wo doch Sozialisten und Grüne in diesem Land entscheiden, welche Nachrichten verbreitet werden.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 19:45

    Jeder verrückt, der sich unter diesen Umständen in Österreich noch den Job eines Polizisten im Außendienst antut.
    Erst wenn sich der Personalmangel eklatant zu Buche schlägt, wird es hoffentlich ein Umdenken geben!

    Amerika würde in der Kriminalität versinken, gäbe es dort eine ähnliche Auffassung von Polizeidienst!

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 08:55

    Zu dem Vorfall in der Brigittenau mit dem Serben ist zu sagen, dass in den Medien nur zu lesen war, dass ein Polizist entwaffnet worden war.
    Erst der Polizeisprecherin ist es zu verdanken, dass jetzt jeder Fernsehzuschauer weiß, was man anstellen muss, um an eine Polizeiwaffe zu kommen.
    Die Polizeibeamtin demonstrierte in ihrer Naivität genau die Schwachstelle am Glock-Holster, die sicher auch demnächst auch von weiteren Gaunern benützt werden wird. ;-)

  4. Ausgezeichneter KommentatorAmalek
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 18:04

    Und so sieht es in den USA aus:

    Die Wirtschaftswissenschaftler John Lott und William Landes haben im Jahr 1999 eine bahnbrechende Studie durchgeführt, und fanden heraus, dass eine Gemeinsamkeit bei Schusswaffenmassakern die ist, dass sie an Orten stattfinden, an denen Schusswaffenverbot herrscht, und von denen die Mörder wissen, dass jedermann unbewaffnet sein wird, wie zum Beispiel Einkaufszentren und Schulen. Lott wies darauf hin, dass der Mörder von Aurora, der Mitte des Jahres zwölf Personen getötet hatte, sieben Kinos zur Auswahl gehabt hatte, die alle den Batmanfilm zeigten, mit der er eine Obsession hatte. Alle waren von seiner Wohnung aus innerhalb von 20 Fahrtminuten zu erreichen. Das Cinemark Theater, für das der Mörder sich dann letztendlich entschlossen hatte, war nicht das am nächsten gelegene, aber es war das einzige, das Schilder aufgestellt hatte, auf denen stand, dass von gesetzestreuen Bürgern verdeckt getragene Handfeuerwaffen verboten sind. Alle anderen Kinos erlaubten den ungefähr 4 Prozent der Erwachsenen von Colorado, die eine Genehmigung zum Tragen verdeckter Handfeuerwaffen besitzen, den Zugang zum Kino mit ihren Waffen.

    ”Wenn man gesetzestreue Bürger entwaffnet, sitzen sie wehrlos auf dem Präsentierteller.” sagte Lott zu mir. ”Im Cinemark Kino waren ein paar hundert Leute, als der Mörder hereinkam. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer oder mehrere von ihnen eine legale Handfeuerwaffe verdeckt bei sich gehabt hätten, wäre extrem hoch gewesen, wenn das nicht verboten gewesen wäre.”

    Lott liefert eine abschließende vernichtende Statistik: “Mit einer einzigen Ausnahme, und zwar der des Angriffs auf die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords 2011 in Tucson, fand seit mindestens 1950 jedes Schusswaffenmassaker in den USA, bei dem mehr als drei Personen getötet wurden, an einem Ort statt, an dem es Bürgern verboten war, Schusswaffen zu tragen.”

  5. Ausgezeichneter KommentatorRado
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 09:02

    Der Sicherheitslage in Österreich würde man einen Guten Dienst erweisen, wenn man den polizeilichen Personenschutz für Politiker, Prominente und Botschaften auf Steuerzahlerkosten einstellt.
    Wenn es einen dieser unverzichtbaren Würdenträger erwischt, gibt es einen lange Liste von Stellvertretern, die gerne begeistert einspringen werden. Das sollte zur Aufrechterhaltung der staatlichen Strukturen genügen.
    Die Polizisten wären für ernsthafe Aufgaben verfügbar und die auf sich gestellten Honoratioren würden ein völlig neues Sensorium für das tägliche Leben in einer realen Welt entwickeln.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 19:52

    Geehrter Herr Tögel,
    wenn ich nochmals Ihren Hauptkommentar und Ihre Antwort auf meine Meinung von heute 9:43 Uhr (eingestellt als Subkommentar unter konklius) lese, dann komme ich zur Überzeugung, dass Sie indirekt doch für eine Liberalisierung des Waffenbesitzes für alle eintreten. Über die Politik der aktuellen US-Administration kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber dies ändert nichts an der Vision, dass unsere Welt - zumindest statistisch gesehen - ohne Waffenfreigabe sicherer wird.

    Leider leben wir nicht in einer idealen Welt, wo es nur besonnene, gebildete und vernünftige Menschen gibt. Denn wenn man etwas verbietet, dann wird es für einige Mitmenschen doppelt interessant (siehe Prohibition von Drogen, Alkohol usw.). Auf der anderen Seite sind der überwiegende Teil der Bevölkerung nur durch Ge- und Verboten - mit drastischen Strafen, welche sie in der Geldbörse kräftig spüren -, zu einem ordentlichen Miteinander zu bewegen (siehe z.B. Gurtenanlegepflicht, Geschwindigkeitskontrollen usw.). Unachtsamkeiten und spontane Affekthandlungen füen vielfach zu vermeidbaren Todesschüssen und müssen unterbunden werden.

    Übrigens: die Polizisten in Großbritannien tragen überhaupt keine Waffen, bei extremen Fällen wird eine eigene Sondereinheit angefordert. Diese "Bobbies" wurden geschult, das Gespräch mit den Bürgern auf "Augenhöhe" zu führen, was sogar bei z.B. auf Geschäftsstraßen verlorenen gegangenen Kindern zum Kuriosum führt, dass der Beamte mit einem Fuß am Boden kniet, um den Blickwinkel des Kindes zu verändern.

    Ihr G.O.Pascher

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2014 09:16

    Na, die Anlassgesetzgeber werden schon dafuer sorgen, dass man zum Schutz des durch die Umwelt zum Opfer gewordenen Taeters sich die Notwehr dreimal ueberlegen wird und sich die Waffe prophylaktisch entreissen laesst ehe man wegen Notwehrueberschreitung Haefen ausfasst. Man muss ja jetzt schon im Extremfall blitzschnell erkennen, ob man bedroht, ob der Angreifer bewaffnet ist und dass man sorgsam nur auf die Fuesse zielt und trifft. Sonst wird der Taeter zum Opfer und das Opfer zum Taeter.
    Noch eine kleine zusaetzliche Verschaerfung wird die Notwehr dann so unmoeglich machen, dass privater Waffenbesitz zum Selbstschutz sich komplett ad absurdum fuehrt. Und das vor dem Hintergrund steigender Kriminalitaet.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAmalek
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2014 18:04

    Und so sieht es in den USA aus:

    Die Wirtschaftswissenschaftler John Lott und William Landes haben im Jahr 1999 eine bahnbrechende Studie durchgeführt, und fanden heraus, dass eine Gemeinsamkeit bei Schusswaffenmassakern die ist, dass sie an Orten stattfinden, an denen Schusswaffenverbot herrscht, und von denen die Mörder wissen, dass jedermann unbewaffnet sein wird, wie zum Beispiel Einkaufszentren und Schulen. Lott wies darauf hin, dass der Mörder von Aurora, der Mitte des Jahres zwölf Personen getötet hatte, sieben Kinos zur Auswahl gehabt hatte, die alle den Batmanfilm zeigten, mit der er eine Obsession hatte. Alle waren von seiner Wohnung aus innerhalb von 20 Fahrtminuten zu erreichen. Das Cinemark Theater, für das der Mörder sich dann letztendlich entschlossen hatte, war nicht das am nächsten gelegene, aber es war das einzige, das Schilder aufgestellt hatte, auf denen stand, dass von gesetzestreuen Bürgern verdeckt getragene Handfeuerwaffen verboten sind. Alle anderen Kinos erlaubten den ungefähr 4 Prozent der Erwachsenen von Colorado, die eine Genehmigung zum Tragen verdeckter Handfeuerwaffen besitzen, den Zugang zum Kino mit ihren Waffen.

    ”Wenn man gesetzestreue Bürger entwaffnet, sitzen sie wehrlos auf dem Präsentierteller.” sagte Lott zu mir. ”Im Cinemark Kino waren ein paar hundert Leute, als der Mörder hereinkam. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer oder mehrere von ihnen eine legale Handfeuerwaffe verdeckt bei sich gehabt hätten, wäre extrem hoch gewesen, wenn das nicht verboten gewesen wäre.”

    Lott liefert eine abschließende vernichtende Statistik: “Mit einer einzigen Ausnahme, und zwar der des Angriffs auf die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords 2011 in Tucson, fand seit mindestens 1950 jedes Schusswaffenmassaker in den USA, bei dem mehr als drei Personen getötet wurden, an einem Ort statt, an dem es Bürgern verboten war, Schusswaffen zu tragen.”


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  1. Ernst Busch (kein Partner)
    17. Juli 2016 09:33

    Also, ich kann nur sagen, daß der Verfasser dieser Emanationen an einem eklatanten Realitätsverlust leidet, denn aus verschiedensten Gründen ist es völlig unrealistisch, die Welt zu entwaffnen ( Wie, bitte schön, wollen Sie den IS entwaffnen??? ), und dann würden die Waffen wieder von den "Bösen" getragen, welchen dann die "Guten" völlig schutzlos ausgeliefert wären. Außerdem, wie soll alleine die Bewältigung des trivialen Alltages ohne Messer, Schraubenzieher, Holzhacken, Ahlen usw. funktionieren? Außerdem wage ich ganz stark zu bezweifeln, daß Sie einen Geiselnehmer, welcher 100 Geiseln in seiner Gewalt hat, mit einem guten Gespräch zur Aufgabe überreden können!

  2. Glock43 (kein Partner)
    28. November 2015 12:13

    was für ein scheiss Bericht!
    dummen linken zecken

  3. SHG Mobbing Graz (kein Partner)
    26. Januar 2014 12:08

    In unserem täterfreundlichen Österreich wagt man ja schon gar nicht mehr, auch nur an NOTWEHR zu denken... Und dazu kommt, dass sehr viele Menschen die gesetzlichen Notwehrbestimmungen gar nicht wirklich kennen im Detail....
    Am fatalen Fall des 14-j. Mädchens, das nach monatelangem schwersten Mobbing durch den Jungen während einer körperliche Gewalthandlung durch diesen zustach, eine MORDANKLAGE zu verhängen, zeigt wiederum die Lächerlichkeit der Justiz.. UND AUCH: sich wehren darf man nicht!
    Über die Rechtsgeheimnisse der Notwehrbestimmunge finden Sie hier einiges, was Sie wohl staunen lässt...
    DIE OPFER FALSCH VERSTANDENER HUMANITÄT
    http://manfred-hoza.jimdo.com/artikel/

    Cybermobbing? Täter sind datenschutzrechtlich bombenfest geschützt!!! Lt. § 135 StPO dürfen diese nur ermittelt werden, wenn das vorauss. Strafmaß MEHR als 6 Monate beträgt. Da weder Mobbing noch Cybermobbing strafrechtlich belangt werden können in Ö, dürfen sämtliche Cyber-Mobbingtäter sanktionslos und im Wissen des Genusses des gesetzlichen Datenschutzes Kinder/Jugendliche bis in den Selbstmord treiben.
    Täter werden geschützt, Opfer völlig schutz- und rechtlos bleiben zurück...
    Dafür gibts eine Mordanklage bei Notwehr...!!!!
    www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at

  4. socrates
    24. Januar 2014 16:30

    In Frankreich fand ich über die 12 Apostel: In Irland war Bürgerkrieg und die Engländer entwaffneten die Bevölkerung. Als 12 deutsche Pistolen nicht abgegeben wurden, ermordeten sie die Bevölkerung eines Dorfes als Repressalie (1922).

    Les douze apôtres (IRA)
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Les_douze_ap%C3%B4tres_%28IRA%29
    Les Douze Apôtres ou la brigade (irlandais : an Scuad / an Dáréag Aspal) est une unité de l'Armée républicaine irlandaise (Old IRA) créée par Michael Collins afin de nuire à l'action des services de renseignements britanniques par l'assassinat ciblé d'agents et d'informateurs fidèles à la couronne durant la guerre d'indépendance irlandaise.

    Rassemblé le 10 janvier 1919 à Dublin, le 1er Dáil (irlandais : An Chéad Dáil) déclara ne plus reconnaitre officiellement l'autorité de la Police royale irlandaise (RIC), suite à une intensification de la répression à l'encontre des républicains. L'intimidation et la persuasion prônées jusqu'alors par le Sinn Féin contre les forces de l'ordre loyaliste étant devenues insuffisantes, Michael Collins va prendre l'initiative, dès juillet 1919, avec l'aide de Dick McKee, de constituer une unité relativement réduite vouée aux basses œuvres de l'armée républicaine irlandaise.
    Assassinat
    L'unité aurait été composé à l'origine de neuf personnes : Paddy Daly (le leader), Mick McDonnell, Ben Barrett, James Conroy, Sean Doyle, Joe Leonard, Pat McCrea, Jim Slattery et Bill Stapleton ; tous reçurent pour cette tâche un salaire conséquent pour l'époque, payé à la semaine1. Rapidement constituée, celle-ci va tout aussi promptement se mettre en service actif. En effet, dès le 30 juillet 1919, est abattu près du quartier nord de Drumcondra, au cœur de Dublin le sergent Smith, surnommé "le limier", première cible des "douze apôtres". Vont suivre de nombreuses exécutions visant spécifiquement la Division G de la police métropolitaine de Dublin, ainsi que certains civils (de manière occasionnelle) agissant en tant qu'informateurs pour le compte de la RIC.
    Les assassinats allant en progressant, d'autres membres sont recrutés. Mick Love, Gearoid O'Sullivan, Patrick Caldwell, Charlie Dalton, Mick O'Reilly, Vincent Byrne, Sean Healy, James Ronan, Tom Keogh, and Tom Cullen seraient venus ainsi renforcer les 9 membres originels2. Malheureusement, le caractère secret d'une telle organisation ne permet pas d'apporter de preuves tangibles accréditant de leurs participations, si ce n'est pour ceux qui par la suite servirent dans l'armée irlandaise et qui possèdent de ce fait leurs services actifs enregistrés dans leurs états de service, eux mêmes consultables à la Direction des Archives militaires de la caserne de Cathal Brugha, dans les quartiers Sud de la banlieue de Dublin (Rathmines).
    Bloody Sunday
    L'une des principales cibles des douze apôtres est sans conteste le gang du Caire, un groupe de 18 officiers des services secrets britanniques spécialement envoyés en Irlande pour infiltrer les organisations nationalistes irlandaises. Créé par Sir Henry Wilson dans le courant de l'année 1920, ce groupe reçoit très tôt carte blanche afin d'éliminer les membres du Sinn Féin (1905-1970), pourtant liés qu'indirectement à la lutte armée, dans le but d'obliger l'IRA à réagir et à s'exposer à ses attaques.
    Cette guerre de l'ombre éclatera au grand jour dans ce qui restera la plus célèbre opération à laquelle participèrent les Douze Apôtres, une opération qui par la violence de son succès et par la riposte qu'elle engendrera sera connu sous le nom de Bloody Sunday. Le 21 novembre 1920, les agents du MI5 britannique, liée à la "bande du Caire", furent tués en divers endroits de Dublin (14 tués et six blessés). Durant cette sanglante opération, seul un membre de l'Escouade, Frank Teeling, fut capturé. En réponse à ces assassinats, les Black and Tans ripostèrent aveuglément lors d'un match de football gaélique entre Dublin et Tipperary à Croke Park, tuant 14 civils, dont l'un des joueurs, [Michael Hogan], et en blessant 68.

  5. socrates
    24. Januar 2014 10:06

    Wenn die Reichen und mächtigen wollen, geht alles, auch das Ende der Demokratie. Bei der Feier der Sozialisten zum 125. Gründungsjahr wurde darauf hingewiesen, daß die Sozis für die Bewaffnung der Arbeiter eintraten und bewaffnete Milizen forderten. Jetzt, an der Macht angekommen, darf kein Arbeiter mehr Waffen haben, das Volk wird entwaffnet, Soweit, so üblich.
    Wer braucht schon Demokratie, wenn er an der Spitze der Macht angekommen ist:
    "Das Parlament soll nicht bestimmen dürfen, was der Wirtschaft erlaubt ist"
    Rolf-Henning Hintze 18.09.2013
    Fritz Glunk zu Gefahren des geplanten Freihandelsabkommens EU-USA
    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39873/1.html

  6. Amalek (kein Partner)
    23. Januar 2014 18:41

    Charlton Heston über Waffenbesitz und Political Correctness

    http://schwertasblog.wordpress.com/2011/03/15/charlton-heston-uber-waffenbesitz-und-political-correctness/

    Ein Auszug:

    Es erschreckt mich zutiefst und sollte auch Sie ängstigen, daß der Aberglaube der „Political Correctness“ die Hallen der Vernunft beherrscht. Sie sind die Besten und die Gescheitesten. Sie sind die Elite, hier in der reichen Wiege amerikanischer Wissenschaften, hier auf der Festung der Bildung am Charles River. Aber ich muß auch betonen, daß Sie und Ihre Altersgenossen im ganzen Land die sozial am meisten angepaßte und politisch schweigsamste Generation seit Concord Bridge sind [Auftakt der Amerikanischen Revolution]. Und solange Sie das bestätigen – und dabei bleiben – sind Sie nach den Maßstäben Ihrer Großväter Feiglinge.

    Noch ein Beispiel: Gerade jetzt erhalten Stipendiaten und Forscher an mehr als einer der großen Universitäten die Anweisung, über ihre Erkenntnisse zum 2. Zusatz der Verfassung zu schweigen, oder sie würden ihre Jobs verlieren. Warum? Weil ihre Entdeckungen die schwebenden Verfahren der Bürgermeister von großen Städten untergraben würden, die versuchen, von den Handfeuerwaffenherstellern Hunderte Millionen Dollar zu erpressen.

    Es ist mir egal, was Sie über Waffen denken. Aber wenn Sie das nicht schockiert, bin ich über Sie schockiert. Wer wird den Rohstoff der nicht zensierten Ideen verteidigen, wenn nicht Sie? Wer wird die inneren Werte der Wissenschaften verteidigen, wenn Sie, die Vorkämpfer für den freien Gedanken und die Redefreiheit, Ihre Waffen niederlegen und bitten „Erschießt mich nicht!“

  7. Amalek (kein Partner)
    23. Januar 2014 18:04

    Und so sieht es in den USA aus:

    Die Wirtschaftswissenschaftler John Lott und William Landes haben im Jahr 1999 eine bahnbrechende Studie durchgeführt, und fanden heraus, dass eine Gemeinsamkeit bei Schusswaffenmassakern die ist, dass sie an Orten stattfinden, an denen Schusswaffenverbot herrscht, und von denen die Mörder wissen, dass jedermann unbewaffnet sein wird, wie zum Beispiel Einkaufszentren und Schulen. Lott wies darauf hin, dass der Mörder von Aurora, der Mitte des Jahres zwölf Personen getötet hatte, sieben Kinos zur Auswahl gehabt hatte, die alle den Batmanfilm zeigten, mit der er eine Obsession hatte. Alle waren von seiner Wohnung aus innerhalb von 20 Fahrtminuten zu erreichen. Das Cinemark Theater, für das der Mörder sich dann letztendlich entschlossen hatte, war nicht das am nächsten gelegene, aber es war das einzige, das Schilder aufgestellt hatte, auf denen stand, dass von gesetzestreuen Bürgern verdeckt getragene Handfeuerwaffen verboten sind. Alle anderen Kinos erlaubten den ungefähr 4 Prozent der Erwachsenen von Colorado, die eine Genehmigung zum Tragen verdeckter Handfeuerwaffen besitzen, den Zugang zum Kino mit ihren Waffen.

    ”Wenn man gesetzestreue Bürger entwaffnet, sitzen sie wehrlos auf dem Präsentierteller.” sagte Lott zu mir. ”Im Cinemark Kino waren ein paar hundert Leute, als der Mörder hereinkam. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer oder mehrere von ihnen eine legale Handfeuerwaffe verdeckt bei sich gehabt hätten, wäre extrem hoch gewesen, wenn das nicht verboten gewesen wäre.”

    Lott liefert eine abschließende vernichtende Statistik: “Mit einer einzigen Ausnahme, und zwar der des Angriffs auf die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords 2011 in Tucson, fand seit mindestens 1950 jedes Schusswaffenmassaker in den USA, bei dem mehr als drei Personen getötet wurden, an einem Ort statt, an dem es Bürgern verboten war, Schusswaffen zu tragen.”

  8. Amalek (kein Partner)
    23. Januar 2014 17:26

    „Unter kriminalpräventiven und rechtspsychologischen Gesichtspunkten stellen Legalwaffenbesitzer keine bedeutende Gefahr für die Innere Sicherheit dar.“ Dieses Zitat stammt aus der Stellungnahme des Instituts für Rechtspsychologie im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen für die öffentliche Anhörung im Innenausschuss des Deutschen Bundestages im Februar 2008. Eine andere Aussage ist auf Basis der offiziellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalitätsstatistiken und der Kriminalitätsstatistik des Bundeskriminalamtes auch gar nicht möglich. Nur bei 0,31% aller Straftaten war eine Schusswaffe beteiligt und diese wurden dabei häufiger zum Drohen verwendet als damit geschossen wurde. Davon waren wiederum - je nach Delikt - in 4 bis 8% eine legale Schusswaffe beteiligt.
    Das bedeutet also, dass nur in rund 0,0002% aller Straftaten eine legale Schusswaffe beteiligt war.

    Die Diskussion um Waffenbesitz ist daher ein Lehrstück zur Meinungsmache. Ein bestimmtes Verhalten, hier im Fall der private Waffenbesitz, wird verdammt und diese Sichtweise zur einzig ethisch vertretbaren hochstilisiert. Da traut sich kaum noch jemand, anderer Meinung zu sein.

    Es müssen daher wohl ganz andere Gründe angenommen werden.

  9. Rado (kein Partner)
    23. Januar 2014 09:02

    Der Sicherheitslage in Österreich würde man einen Guten Dienst erweisen, wenn man den polizeilichen Personenschutz für Politiker, Prominente und Botschaften auf Steuerzahlerkosten einstellt.
    Wenn es einen dieser unverzichtbaren Würdenträger erwischt, gibt es einen lange Liste von Stellvertretern, die gerne begeistert einspringen werden. Das sollte zur Aufrechterhaltung der staatlichen Strukturen genügen.
    Die Polizisten wären für ernsthafe Aufgaben verfügbar und die auf sich gestellten Honoratioren würden ein völlig neues Sensorium für das tägliche Leben in einer realen Welt entwickeln.

    • SHG Mobbing Graz (kein Partner)
      26. Januar 2014 12:11

      Gute Idee!!

      Und: just in case:

      Internationaler Verein: KeineGewalt gegen Polizisten - Menschenrechte gelten auch für Polizisten...

      http://kggp.de/

  10. machmuss verschiebnix
    22. Januar 2014 20:58


    Zu meinen eine Waffe könnte jemanden (dauerhaft) beschützen,
    ist ein kapitaler Denkfehler.


    Ein feiger Einbrecher kommt sowieso erst, wenn der Besitzer auf
    Urlaub ist, aber ein echter, gewaltbereiter Verbrecher läßt sich
    von bewaffnetem Widerstand nichtmal gar nicht einschüchtern.
    Solche Leute haben im Allgemeinen recht wenig zu verlieren und
    obendrein den Vorteil, daß so einer ja weiß, was gleich kommt,
    während sich aber der Verteidiger seines Status als ebensolcher
    erst gewahr wird, sobald er in den Lauf schaut.

    Abgesehen davon, daß der Normalbürger im Ernstfall höchstwahrscheinlich
    nicht abdrücken würde, hinterläßt so ein "Nicht-Tschetnik" mit Waffe in
    der Hand den Eindruck, es müsse sich da wohl um "Platzer" handeln.
    Und sollte er wider erwarten doch abdrücken, dann würde er sich sein
    Leben lang Vorwürfe machen (auch ein Aspekt, welcher dem "Profi"-Angreifer
    gänzlich unverständlich ist).


    Genau darüber - über diese "mangelnde Praxis" unserer Landsleute beim
    Ausknipsen in Notwehr - sollten wir heilfroh sein, denn wären alle so
    routiniert, wie diverse Islamisten-Gruppierungen in Syrien, dann
    hätten wir hier - nicht zuletzt aufgrund von vertieften politischen
    Gräben - schon längst einen fetzigen Bürgerkrieg am Hals ! ! !


    Der Selbstverteidigungs-Wahn Einzelner - wo zuerst mal "nur" die eigene
    Ratio amok läuft - folgt derselben steinzeitlichen Denke, wie das
    "Stärke zeigen" und "Bombardieren als Prophylaxe" des US-Staates.

    Genau diese Denkweise führt schnurstracks ins Wettrüsten - hat wohl den
    Vorteil beschleunigten technischen Fortschrittes, wobei aber erfahrungsgemäß
    und nachweißlich jeglicher Fortschritt auf mentaler Ebene ausbleibt - welcher
    aber zwecks Beherrschung der erhöhten Risken unabdingbar wäre.

    Oft genug in der Geschichte hieß deshalb das Ergebnis:
    "Krieg wegen praktizierten Schwachsinnes" ! ! !


    Sicher, geschätzer Hr. Tögel, gegen Schwachsinn hilft vermutlich nur die
    Ironie weiter, warum Sie aber trotz ihrer vielfach bewiesenen Scharftsichtigkeit,
    ausgerechnet beim Thema Waffenbesitz mit der Ironie in die falsche Richtung zielen,
    das entzieht sich meinem Verständnis.

    .

    • Anonymus
      22. Januar 2014 22:15

      Diese Waffendiskussion erinnert mich:
      Im SKY-Bezahlfernsehen läuft seit vielen Jahren wöchentlich ein Western und täglich ebenfalls ein Film von alten Serien wie Bonanza, Rauchende Colts u.ä. Diese Filme spielen im sog. Wilden Westen der USA, den es so in der Wirklichkeit ohnehin nie gab. Da ist immer jener der kurzfristige Sieger, welcher schneller die Hand am Abzug hatte. Aber am Filmende siegt doch immer die Vernunft und Gerechtigkeit, allerdings erst, nachdem auch einige Unschuldige zu Tode gekommen sind. Überführte Mörder kamen nie in das Gefängnis, denn da wurde nachGerichtsurteil immer schnell die Todesstrafe vollstreckt.
      Ist diese Art des täglichen Umgangs ein Vorbild für uns?

    • simplicissimus
      23. Januar 2014 05:14

      Ich kann Ihnen leider nicht folgen, werter machmuss verschiebnix.
      Selbstverteidigungsfaehigkeit mit Kriegstreiberei und US-Bombenterror in einen Topf zu werfen entbehrt jeder Grundlage.
      Wo Sie recht haben ist, dass ein ungeuebter Selbstverteidiger leicht eine unglueckliche Figur machen kann. Der, der sich vorbereitet und schult stellt auch eine ernsthafte Abschreckung fuer potentielle Aggressoren dar. Dass dieser Selbstverteidiger dann automatisch zum Rambo wird, ist eine Unterstellung und spricht ihm jede Faehigkeit zur Eigenverantwortung ab.
      Ich glaube zu wissen, wovon ich rede, da ich mich seit Jahren mit Selbstverteidigung beschaeftige und bisher keine schlechte Erfahrung gemacht habe.

    • Wyatt
      23. Januar 2014 07:48

      @ simplicissimus,
      ***************!
      abgesehen vom Gefühl, nicht von Haus aus Schutz- und wehrlos zu sein, birgt eigener Waffenbesitz ein gewisses Berufsrisiko von Kriminellen in sich.

      (Aber, wenn schon der Schutz der eigenen Bevölkerung immer mangelhafter wird, schützt man wenigstens Verbrecher u. Kriminelle, Hauptsache es wird geschützt!)

    • machmuss verschiebnix
      23. Januar 2014 19:57

      @simplicissimus,

      es ist absolut der falsche Ansatz einer Problemlösung. Die Selbstverteidigung des
      Einzelnen darf nicht in den Waffenbesitz übergehen.

      Was soll das helfen ? ? ?

      Eine Waffe haben - nur um die "herzeigen" zu können ? NOCHMALS - wenn ein
      Einbrecher / Räuber so brutal ist, daß er mit bloßen Händen nicht abgewehrt
      werden kann, dann hilft mir die Waffe genau gar nix - WEIL der Kerl sie dann ja
      schon in der Hand hat wenn er auftritt ! ! !

      Tankstellenüberfall - ja glaubt denn hier jemand, diesen Knaben sofort abknallen
      zu dürfen ?!? Aber genau das ist der Punkt - der erste Schritt in Syrische (old Serbische)
      Zustände .

      Waffenbesitz ist ausschließlich auf staatliche Organe einzuschränken ! ! !

      Wer sich mit der Waffe im Nacht-Kästchen "wohl" fühlt, dem würde ich eher einen
      Besuch beim Seelen-Klempner empfehlen.

      .

    • Andreas Tögel
      24. Januar 2014 07:29

      Verehrter machmuss verschiebnix,
      das von Ihnen offenbarte Ausmaß an Staatshörigkeit hätte ich eher in Kreisen des gewerkschaftlichen Linksblocks vermutet, nicht hier bei AU. Sie wollen Waffen nur in den Händen von Staatsdienern sehen? Weil der Staat eine so unglaublich vertrauenerweckende Organisation ist? Dazu gibts einiges anzumerken: kein Staat ist jemals in die Welt getreten, ohne zuvor bestehende Rechte zu brechen. Kein Staat kann sein Existenz aufrecht erhalten, ohne unentwegt Mittel abzuwenden die sich jedem anständigen Bürger von Vornherein verbieten (Diebstahl, Raub und noch Schlimmeres). Man kann daher Hans-Hermann Hoppe gar nicht oft genug zitieren: "Der Staat ist eine kriminelle Organsiation!" Und ausgerechnet dieser gefährlichsten aller Räuberbanden wollen Sie ein Waffenmonopol einräumen? Unfassbar.

      Zum Thema Notwehr: Hier wird nicht sauber zur Selbstjustiz (die abzulehen ist) abgegrenzt. Wer akut bedroht wird, hat keine Zeit, auf das von Ihnen verherrlichte Gewaltmonopol zu warten. Verbrechen von nicht beamteren Personen geschehen üblicherweise nicht in Anwesenheit der Polizei. Das Opfer ist also auf sich allein gestellt. Die Karten welches der beiden werden wohl besser aussehen: die eines völlig Wehrlosen oder die desjenigen, der eine 12/70er-Doppelflinte in seinen Händen hält?

      Und warum in aller Welt Sie sich mit einem Waffenverbot für Private klar auf die Seite Krimineller schlagen, die sich einen Dreck ums Waffengesetz scheren, will mir auch nicht einleuchten. Einbrecher, Diebe und Räuber suchen kein "shootout", sondern den möglichst einträglichen und möglichst risikolosen coup. Sie machen einen Bogen um jene Ecken, an denen sie Widerstand vermuten. Wer also wehrhafte Bürger wehrlos macht, leistet der Kriminalität Schützenhilfe (siehe England, wo die Gewaltkriminalität seit Verhängung eines nahezu generellen Waffenverbots geradezu explodiert). Helmut Oswald hat in diesem Faden bereits Erfahrungen aus den USA zitiert, die auf dsasselbe hinauslaufen.

      Der entscheidende Punkt aber ist: Mündige Bürger haben keine Vormund nötig, der ihnen sagt, was sie kaufen und rechtmäßig besitzen dürfen und was nicht. Das Waffengesetz ist ein sicherer Indikator für die in einer Gesellschaft herrschende Freiheit. In der hervorragend verwalteten und besonders sicheren Schweiz ist sie vergleichsweise sehr groß...
      Mit freundlichem Gruß,
      A. Tögel

    • Rado (kein Partner)
      24. Januar 2014 07:50

      @machmuss verschiebnix 22. Januar 2014 20:58
      Seltsame Annahmen werden hier geäußert. Klingen wenig praxisfest.
      Vielleicht trägt es ja zur Beruhigung bei, wenn ich mich hier öffentlich oute:
      Ja, ich besitze eine Waffe!
      Nein, ich würde niemals, unter gar keinen Umständen, jemand anderem der angegriffen wird, zu Hilfe kommen! Dasselbe rate ich übrigends auch jedem Polizisten.

    • machmuss verschiebnix
      24. Januar 2014 19:37

      Geschätzter Herr Tögel,

      auch wenn sie mit der "gefährlichsten Räuberbande" insofern recht haben, da?
      jeder Staat graduell dazu tendiert, so ist ein gut funktionierender Staat noch allemal
      der Anarchie ( ergo Faustrecht) vorzuziehen.

      Trotz Ihrer Ausführungen kann ich mich keineswegs für privaten Waffenbesitz
      erwärmen und das schweizer Beispiel, wo jeder Wehrdiener beim Abrüsten
      seine Waffe mit nach hause bekommt, ist auch im Militärischen begründet - nämlich
      in der schnelleren Mobilisierung ( selbst das ist heutzutage ein Anachronismus).

      Ich hielte es für den viel besseren Lösungs-Ansatz, wenn die Poliltik vorausschauender
      agieren oder zumindest auf aktuelle Probleme (Bandenbildung in Großstädten, Armuts-
      Kriminalität ) reagieren würde.


      Solche Probleme gehören dort gelöst, wo sie entstehen, denn kommt es erstmal
      soweit, daß Privat-Personen darauf mit Bewaffnung reagieren, tritt die Gesellschaft
      damit in eine Negativ-Spirale ein und entfernt sich zunehmend von einer echten
      Problemlösung .


      .

  11. Gerhard Pascher
    22. Januar 2014 19:52

    Geehrter Herr Tögel,
    wenn ich nochmals Ihren Hauptkommentar und Ihre Antwort auf meine Meinung von heute 9:43 Uhr (eingestellt als Subkommentar unter konklius) lese, dann komme ich zur Überzeugung, dass Sie indirekt doch für eine Liberalisierung des Waffenbesitzes für alle eintreten. Über die Politik der aktuellen US-Administration kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber dies ändert nichts an der Vision, dass unsere Welt - zumindest statistisch gesehen - ohne Waffenfreigabe sicherer wird.

    Leider leben wir nicht in einer idealen Welt, wo es nur besonnene, gebildete und vernünftige Menschen gibt. Denn wenn man etwas verbietet, dann wird es für einige Mitmenschen doppelt interessant (siehe Prohibition von Drogen, Alkohol usw.). Auf der anderen Seite sind der überwiegende Teil der Bevölkerung nur durch Ge- und Verboten - mit drastischen Strafen, welche sie in der Geldbörse kräftig spüren -, zu einem ordentlichen Miteinander zu bewegen (siehe z.B. Gurtenanlegepflicht, Geschwindigkeitskontrollen usw.). Unachtsamkeiten und spontane Affekthandlungen füen vielfach zu vermeidbaren Todesschüssen und müssen unterbunden werden.

    Übrigens: die Polizisten in Großbritannien tragen überhaupt keine Waffen, bei extremen Fällen wird eine eigene Sondereinheit angefordert. Diese "Bobbies" wurden geschult, das Gespräch mit den Bürgern auf "Augenhöhe" zu führen, was sogar bei z.B. auf Geschäftsstraßen verlorenen gegangenen Kindern zum Kuriosum führt, dass der Beamte mit einem Fuß am Boden kniet, um den Blickwinkel des Kindes zu verändern.

    Ihr G.O.Pascher

    • Gerhard Pascher
      22. Januar 2014 20:10

      Herr Tögel: Jetzt habe ich noch gesehen, dass sie schon mehrmals (zuletzt in diesem Blog als Gastkommentar am 06.09.13 und 04.11.13) für einen liberalen Umgang mit Waffen eintreten. Da kommt der Verdacht auf, dass Sie entweder ein - wie man im Volksmund humorvoll sagt - "Waffennarr" sind oder von der Waffenlobby - um es wieder höflich auszudrücken - "engagiert" werden. Der Erfolg zu diesen Bemühungen wird Ihnen aber sicher versagt bleiben.

    • Gerhard Pascher
      22. Januar 2014 20:14

      Herr Tögel:
      dies ändert aber nichts an meiner Auffassung, dass ich Ihre Beiträge über andere Themen meistens sehr interessant und auch gut finde.

    • Wyatt
      23. Januar 2014 07:17

      ........und von welcher Lobby sind die "Gerhard Pascher"`s hier engagiert?

      (Um die immer irrwitziger werdenden Bevormundungen, Einschränkungen und Entmündigung der Bürger aufzuzeigen - auch wenn es für "Profibeobachter" schwer verständlich ist - muss man weder Lobby noch Partei angehören.)

    • Andreas Tögel
      23. Januar 2014 07:43

      Verehrter Herr Pascher,
      weshalb sollte einer, dem die Freiheit ein wesentliches Anliegen ist, in einer einzelnen Frage anderer Ansicht sein? So wie ich dafür bin, dem Privatrecht Vorrang zu geben und die Menschen selbst darüber verhandeln zu lassen, wo sie, wie lange und zu welchen Konditionen arbeiten; Wo wie und zu welchem Preis sie wohnen; Ob sie in Gastlokalen rauchen oder nicht, etc., etc., so bin ich auch dafür, daß jedermann mit seinem Geld machen darf was er will - also auch 100 Waffen kaufen, wenn er dazu lustig ist.

      Der Rechtsdurchsetzer hat genau dann einzuschreiten, wenn Unrecht geschehen ist und sich nicht als erziehungsberechtigte Gouvernante für mündige (und wahlberechtigte) Bürger aufzuspielen. Es gibt - ohne staatliche Willkür - einfach keine "opferlosen Verbrechen". So lange einer mit seinem Porsche (der schneller fährt als die Polizei erlaubt) seinem Küchenmesser (der meistverwendeten Tatwaffe bei Bluttaten!) oder seinem halbautomatischen Gwehr keinen Dritten zu Schaden bringt, gibt es keinen Grund zur Aufregung. Wenn das aber doch passiert, dann kann und soll der Strafrichter einschreiten.

      Die Logik, 18jährige Rekruten gezwungernermaßen im Gebrauch der wirkungsvollsten Tötungsmaschinerie zu unterweisen, um ihnen anschließend zu verbieten, selbst vergleichsweise harmlose Waffen besitzen zu dürfen, erschließt sich mir nicht. Das kann nur OK finden, wer im Staat eine heiligende Kraft vermutet, die jegliche Untat ausschließt. Ich sehe allerdings das gerade Gegenteil davon: Millionen von Toten durch Waffengewalt von der Hand von Staatsdienern und eine vergleichsweise verschwindende Opferzahl durch die Einwirkung von Privatwaffen (ist jeder einzelne einer zuviel, keine Frage). Diese unrechtmäßig eingesetzten Privatwaffen befinden sich übrigens - und das läßt ja den Kampf des Leviathan gegen legale Privatwaffen so skurril ersscheinen - zum Großteil in der Hand von dazu nicht berechtigten Personen.

      Wer sich anmaßt, anderen seine eigene Lebensweise aufzuzwingen oder sie vor ihrer eigenen Blödheit zu bewahren, hat mit freisinnigem Denken nichts am Hut. Leben ist nun einmal lebensgefährlich. Wer alle denkbaren Gefahren ausschalten möchte, schafft einen Orwell-Staat. Wir sind eh schon auf dem besten Weg dahin (und in vielen Bereichen bereits um einiges weiter). Das ist nicht die Welt, in der zu leben ich unserer Nachfolgegeneration zumuten möchte...!
      Mit freundlichen Grüßen,
      A. Tögel

    • Gerhard Pascher
      23. Januar 2014 08:14

      S.g.Hr.Tögel,
      danke für Ihre neuerliche Ausführungen. Auch ich bin für mehr Privat, weniger Staat. Aber ganz ohne Regulierungen gibt es bei den vielen egoistischen und selbstherrlichen Menschen leider nicht. Ich brauche auch keinen zwangsweisen Präsenzdienst und habe daher vor einem Jahr dagegen gestimmt. Wie sich bald herausstellte, war es ohnehin nur eine Abstimmung Pro-Zivildienst. Und was das dem Herr geworden ist, sehen wir ja jetzt – nichts hat sich verbessert, vielmehr wird es jetzt kaputtgespart.

      Waffen in der Hand von unvernünftigen Leuten sind eben ein Problem. Die USA hat nach dem Sturz von Saddam Hussein und der Auflösung des alten Militärs leider vergessen, die große Waffenanzahl einzusammeln. Seither gibt es dort nur Zores. Ähnliches findet in Afghanistan und Libyen statt.
      Die USA bezahlt auch regelmäßig für ihre Freizügigkeit. Vor ein paar Tagen ging eine Meldung um die Welt, wo ein dreijähriges Kind in den USA unter dem Bett des Vaters eine geladene und ungesicherte Waffe gefunden hatte und beim unbedachten Hantieren den 4-jährigen Bruder erschossen hatte.

      Ich danke Ihnen jedenfalls für Ihren Beitrag und Ihre Reaktionen. Da vertreten wir eben unterschiedliche Standpunkte, wie ich auch vor kurzem auch eine überzeugte Impfgenerin mit keinen sachlichen Argumenten von der Wichtigkeit von Impfungen und deren Erfolgsgeschichte überzeugen konnte.
      Beste Grüße
      G.Pascher

    • Wyatt
      24. Januar 2014 08:43

      Unterschiedliche Meinung????
      ........unter Gerhard Pascher wird hier im Blog - seit Anbeginn - ausschließlich die jeweils "POLITISCH KORREKTE, GUTMENSCHLICHE" Ansicht kundgetan!

  12. mischu
    22. Januar 2014 19:45

    Jeder verrückt, der sich unter diesen Umständen in Österreich noch den Job eines Polizisten im Außendienst antut.
    Erst wenn sich der Personalmangel eklatant zu Buche schlägt, wird es hoffentlich ein Umdenken geben!

    Amerika würde in der Kriminalität versinken, gäbe es dort eine ähnliche Auffassung von Polizeidienst!

    • SHG Mobbing Graz (kein Partner)
      26. Januar 2014 12:00

      Danke für Ihren Beitrag...
      Ja, wenn man bedenkt, dass man heute soviel Polizei hat wie vor 30 Jahren..
      siehe Artikel eines versierten Rechnungshofbeamten: http://manfred-hoza.jimdo.com/artikel/
      aber lassen Sie das bloß nicht in den Medien verkünden... dann gäbe es einen Aufstand...?
      Leserbriefe mit dem Satz: Heute soviel Polizei wie vor 30 Jahren mit Hinweis auf den Artikel werden regelmäßig ZENSURIERT - eine sehr interessante Tatsache.... Nicht einmal in Leserbriefen wollen sie diesen (und weitere "Rechtgeheimnisse" betreffend) Artikel sehen...
      Soviel zur Meinungsfreiheit in Ö....
      www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at

  13. Helmut Oswald
    22. Januar 2014 14:38

    Täglich werden wir mit Statistiken zugedeckt, die alle möglichen Fürsorge- und Versorgungs Defizite unseres 'Beamten - und Vollkasko auf Kosten der Arbeitsamen finanziert' Staates nachweisen sollen. Wer hatte zum Beispiel noch keine schlaflosen Nächte zum zweifelsohne himmelschreienden Unrecht, das an Schubhäftlingen begangen wird, wenn sie zufolge ihrer (naturgemäß kulturell bereichernden und vor dem Migrationshintegrund verständlichen) Gewalttätigkeit mit Handschellen gefesselt werden oder ihnen wegen Beissens und Spuckens (Achtung: Aids Ansteckung ist als gewöhnliches Berufsrisiko der Exekutive zu werten und folglich unbeachtlich) der Mund verklebt oder ein Motorradhelm aufgesetzt wird. Merkwürdigerweise dringt eine gewisse Kategorie Statistiken niemals aus den verstaatlichten Medien an die Öffentlichkeit: nämlich jene, die den drastischen Rückgang der Verbrechensquote, insbesondere der schwersten Kategorie nämlich Raub, Raubmord, Vergewaltigung und vorsätzliche schwere Körperverletzung in jenen Bundesstaaten der USA, die nach zwei - drei Dekaden strikt reguliertem und restringierendem Privatwaffenvebotsrecht plötzlich die Waffenrechtsbestimmungen liberalisierten. Chicago, Las Vegas und andere einschläig beleumundete Gebietskörperschaften verzeichneten einen Rückgang von mehr teils mehr als ein Drittel bis unter die Hälfte an Straftaten, als sich nach den ersten 'Betriebsunfällen' beim Rauben, Morden und Vergewaltiugen herausstellte, das sich Rechtstreue bewaffneter Gegenehr bedienten. Nie gehört ? Na wen wunderts, wo doch Sozialisten und Grüne in diesem Land entscheiden, welche Nachrichten verbreitet werden.

    • simplicissimus
      23. Januar 2014 06:23

      Interessante Information!

    • Helmut Oswald
      23. Januar 2014 11:06

      Die IWÖ (Interessengemeinschaft für ein liberales Waffenrecht) veröffentlicht diese Zahlen in regelmäßigen Abständen. Aber die von roten Meinungsmanipulierern und Drahtziehern dominierten Medienprodukte ebenso wie die sprach- und gedankenregulierten linken Journalisten weigern sich, die Realität zur Kenntnis zu nehmen. Die Vereinigten Staaten hatten bereits einmal in zahlreichen Bundesstaaten ein streng restriktives Waffenrecht - doch sind die Meisten davon abgekommen. In Texas einen Supermarkt zu überfallen, ist für den Täter lebensgefährlich - unterbleibt daher regelmäßig.

      Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist: NIEMALS werden sie eine Statistik lesen, wieviele Verbrechen verhindert wurden, bzw wieviele Täter in die Flucht geschlagen wurden, weil die Angegriffenen zur Gegenwehr schritten. Dies zu erheben gilt der Behörde ebenso als irrelevant, wie die uns mit ihren Tugendvorstellungen an jeder Ecke anagitierenden Bessermenschen es mittlerweile erreicht haben, daß bei Pressemitteilungen, in Fahndungsaufrufen und Zeitungsartikeln, wie auch in zahllosen Statistiken nicht mehr erkennnbar ist, welcher Herkunft der Täter ist.
      Das könnte sich schließlich für die Ausländerimportindustrie als geschäftsschädigend herausstellen.

      Nichts fürchtet ein Täter mehr, als ein bewaffnetes Opfer. Daß die Entwaffnung der Opfer eine Einladung für Verbrecher darstellt, findet freilich in linken Gehirnen
      keinen Platz. Offenbar gilt ihre Solidarität den Plünderern, was nicht erstaunt, denken diese doch wie sie selbst - her mit dem Zaster, oder es setzt was.

  14. konklius
    22. Januar 2014 14:27

    Die kulturelle Bereicherung ist tatsächlich in jeder Hinsicht eine enorme, es ist einfach unglaublich-vollkommen unnachvollziehbar die Integrationspolitik.Nicht verständlich, daß in Österreich, Deutschland, Frankreich dieses Gesindl einfach politisch geschützt wird während die Bevölkerung, mit der Ausnahme einiger Gutmenschen, diese Bereicherung völlig ablehnt.Wo ist hier die Demokratie?
    (Die lieben Grünen sitzen, wenn man Wien betrachtet, auch nicht in den "bereicherten" Bezirken.Sie sind hauptsächlich dort zuhause, wo die Wohnungen nur leistbar sind, wenn man ein gutes Einkommen hat und damit automatisch in einer Zone lebt, in die es aus Geldmangel relativ wenige Kulturbereicher hinverschlägt-der 7te, 8te, 9te Bezirk ist mitunter derjenige, der bei der Wahl die höchste Zahl an Stimmen für die Grünen abgegeben wurden.
    Und so sitzt man mitunter in einer Josefstädter Dachgeschoßwohnung und genießt den noch schönen Bezirk, die vielen kleinen Geschäfte, das Flair des alten Wien, während man sich abfällig über die Menschen äußert, die mit den Bereichern Wand an Wand leben und partout nicht erkennen wollen, wie wunderbar sie es haben.Man sollte diese lieben Gutmenschen in die Ausländerbezirke verfrachten, wo sie sich endlich mit denen zusammentun können für die sie sich so einsetzen.Dort können Sie zum Islam konvertieren, türkisch und arabisch lernen, sie können die Bereicherung endlich leben und sind von dieser nicht mehr so isoliert.
    Im Ernst-ich finde es äußerst seltsam, daß ausgerechnet diejenigen, die sich am meisten für unsere Migranten einsetzen eigentlich vom Wohnen her gesehen am Allerwenigsten mit diesen zu tun haben.Es ist genauso absurd, wie wenn Umwelt-und Agrarminister in ein und derselben Person zu finden sind.)

    Bezüglich Waffengebrauch ist es, soweit mir bekannt ist so, daß eine Person mit Waffenpaß und dazugehöriger Waffe diese auch bei einem Einbruch nicht benützen darf bzw muß die Person, in deren Privaträume gewaltsam eingedrungen wird vor Gericht nachweisen können, daß sie sich in Lebensgefahr befand, da sonst eine Strafe wegen Körperverletzung/Mord verhängt werden kann.Das bedeutet, daß man sich zuerst verletzen lassen müsste, um überhaupt das Recht zu haben sich zu verteidigen.Völlig absurd!

    • Andreas Tögel
      22. Januar 2014 15:46

      Verehrter Konklius,
      so schlimm wie Sie befürchten ist es (noch) nicht. Siehe Notwehr: http://www.jusline.at/3_Notwehr_StGB.html
      Der Gesetzgeber schreibt nicht vor, daß der Angegriffene zuerst selbst bluten muß, ehe er sich wehren darf. Die Gerichtspraxis zeigt , daß dem Opfer überdies auch zugestanden wird, kein Waffenexperte zu sein und somit eine Waffenattrappe nicht als solche erkennen muß (wie im kurz zurückliegenden Fall eines überfallenen Juweliers, der den Räuber in Notwehr erschoss. Das Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde mittlerweile eingestellt: keine Notwehrüberschreitung).

      Die immer wieder kolportierte Geschichte von der angeblich getrennt von der Waffe zu verwahrenden Munition stimmt übrigens auch nicht. Wer sich dadurch sicherer fühlt, kann sich seinen geladenen .45er zu Hause ganztägig umschnallen und ihn nächtens unterm Kopfpolster deponieren - ohne damit eine Rechtsvorschrift zu verletzen (bei den regelungswütigen Teutonen allerdings schauts anders aus).

      Wer also von einem Mitmenschen mit einem wie eine Pistole aussehenden Gegenstand bedroht wird, darf sich mit den "notwendigen" Mitteln wehren - d. h., er muß nicht mit Wattebäuschchen werfen, wenn er zufällig auch einen Magnumrevolver eingesteckt hat ;-). Im übrigen handelt es sich wohl um eine Frage der individuellen Güterabwägung. Manch einer wird zu folgendem Schluß kommen: Lieber von zwölfen verurteilt, als von sechsen getragen...!"

      An Herrn Pascher:
      Leseempfehlung: http://www.press.uchicago.edu/Misc/Chicago/493636.html Würden Waffenverbote etwas nutzen und liberale Gesetze schaden, dann wäre Zürich eine "no-go-zone" und Moskau die sicherste Stadt der Welt. Beides trifft eher nicht zu.

      "Gut gemeinte Regierungsinitiative" im Zusammenhang mit Obama ist wirklich gut - das wäre selbst Groucho Marx nicht eingefallen. Sollte es Ihnen entgangen sein: Diese Administration läßt unter Verwendung modernster Technik jährlich Dutzende Menschen ermorden (Stichwort Drohnen) von denen ein guter Teil völlig unschuldig ist (das bucht man dann unter der Rubrik "Kollateralschaden"). Der durch die idiotische US-Drogengesetzgebung und -Politik bedingte beinahe-Bürgerkrieg im Norden Mexikos kostet jährlich Tausende Menschen das Leben. Und da sorgen Sie sich um die Flinte in der Hand eines unbescholtenen Rednecks in Alabama oder Virginia?

      Die einzig wirklich gefährlichen Waffen sind, wie die US-Drohnenmorde und ca 76.878 andere Beispiele zeigen, die in den Händen von Staatsschergen - ganz sicher aber nicht die anständiger Privatleute. Und um dem Einwand gleich vorab zu begegnen: Massaker wie die in Dunblane oder Utoya könnten auch mit der restriktivsten Waffengesetzgebung nicht verhindert werden. Timothy Mc Veigh hat 1995 in Oklahoma City auf einen Schlag 168 Menschen getötet, ohne einen scharfen Schuß abzugeben...

      Der von Ihnen genannte Herr Kalaschnikow ist übrigens ein hervorragendes Beispiel. Terrorismus wäre - weltweit - ohne AK-47 gar nicht vorstellbar. Vom rezenten Kindersoldaten in Afrika über die Brigate Rosse bis zur RAF in den 70ern, von der IRA über die ETA bis zu den Tupamaros - alle verwende(te)n dieses Gerät für ihre Untaten. Meinen Sie ersthaft, ein einziges davon wäre über den legalen privaten Waffenhandel an diese Gangsterbanden verkauft worden? Selbstverständlich nicht (Vollautomaten sind für Privatpersonen weltweit so gut wie unmöglich legal zu erwerben)! Klarerweise waren es lauter wohlbestallte Staatsbedienstete, die das getan haben. Die sind/waren halt mit einer anderen Feldpostnummer ausgestattet, als Obamas beamtete Killer.

      Wie meinte einst Charton Heston in seiner Eigenschaft als NRA-Vorsitzender zum Thema staatliche Enteignung von Privatwaffen: "...from my cold, dead hands." Leider sind heute (von Clint Eastwood und Chuck Norris abgesehen) fast alle Filmschauspieler linke Weicheier...
      Mit freundlichen Grüßen,
      A. Tögel

    • simplicissimus
      23. Januar 2014 06:26

      Die einzig richtige Antwort, Herr Toegel!

    • konklius
      23. Januar 2014 11:10

      Werter Herr Tögel, Danke für Ihre Antwort-ich kannte tatsächlich auch die Geschichte mit der getrennt zu verwahrenden Munition.
      Es würde mich interessieren, was die Gesetzeslage in Fällen vorsieht, bei welchen die sich im Besitz des Waffenpasses befindliche Person von ihrer Waffe Gebrauch macht ohne nachweisen zu können, daß sie sich in konkreter Lebensgefahr befand.Z.B. bei Einbruch; der Bewohner wacht auf und hört jemanden in seinem Wohnzimmer, ruft nun nicht den Notruf(er möchte verhindern, daß der Eindringling ihn hören kann), nimmt seine Waffe und geht, nicht wissend mit welcher fremden Person er zusammenstoßen wird(nicht unbedingt davon ausgehend, daß diese ihm sehr freundlich gesinnt ist), vorsichtig in Richtung der Geräusche.Nun ist es nicht jedermanns Sache, (vor allem nicht ohne entsprechend Ausbildung und Erfahrung) hier ruhig zu bleiben und es wird vermutlich eher so kommen, daß der Hauseigentümer schießt, ohne es dazu kommen zu lassen, daß er selbst bedroht wird.Nun hat man einen angeschossenen Einbrecher, der womöglich nicht bewaffnet war.

      Eine lebensgefährliche Bedrohung lag nicht vor, geschossen wurde aus Angst, da der Betroffene lieber die schlimmstmögliche Variante (bewaffneter Einbruch mit möglicher Todesfolge)abzuwenden suchte als die bestmögliche Variante (unbewaffneter Einbruch ohne Gewaltvorhaben) zu erhoffen.
      Vielleicht könnte mit jemand von den Juristen kurz skizzieren, wie in einem solchen oder ähnlichen Fall grundsätzlich vorgegangen?Die Reaktionsweise des Hauseigentümers ist eine emotional logische und nachvollziehbare-man kann nicht verlangen, daß er sein Leben riskiert in einer Situation, deren strategisch richtige Bewältigung eine entsprechende Ausbildung voraussetzt, dennoch hat er eine schwere Körperverletzung begangen, ohne daß eine reale Bedrohung vorgelegen hätte, die den Gebrauch der Waffe in der Praxis notwendig erscheinen lassen würde.
      Ich danke im voraus für etwaige Antworten.

    • SHG Mobbing Graz (kein Partner)
      26. Januar 2014 12:02

      Die Notwehrbestimmungen und ihre Geheimnisse.... tja.....
      da kanns einem schon bange werden...
      http://manfred-hoza.jimdo.com/artikel/
      Die Opfer der falsch verstandenen Humantität.... die werden tunlichst verschwiegen...

  15. Gerhard Pascher
    22. Januar 2014 09:43

    Ich nehme die Überschrift zum Anlass - und weg von dem kürzlichen Vorfall in Wien-Brigittenau - auf die vielen Krisenherde in der Welt hinzuweisen. Einen Großteil der Schuld trägt dabei die Waffenindustrie, welche unbedacht an solche Gruppierungen bzw. deren Mittelsmänner Waffen verkauft. Wenn es dazu staatliche Einschränkungen geben würde, würden auch hunderttausende Todesopfer vermieden werden.

    Völlig unverständlich ist z.B. die Waffenfreiheit in den USA, welche sicher vor 200 Jahren noch ihre Berechtigung hatte, aber heutzutage völlig überholt ist. Man sieht ja derzeit, dass die dortige Waffenlobby so stark ist, dass sie gut gemeinte Regierungsinitiativen zur Einschränkung verbieten kann. Das Ergebnis sind die vielen Schiessereien mit Todesfolge (sogar bei Kleinkindern!). Illegaler Besitz von Waffen kann nicht völlig vermieden, aber die Anzahl an Tötungen und Verletzungen drastisch verringert werden. Natürlich werden Waffennarren sofort dagegen halten, dass man auch mit Messern oder ähnlichem Menschen umbringen kann. Aber bekanntlich macht Gelegenheit erst ... .

    Der kürzlich verstorbene Erfinder der nun weltweit millionenfach verwendeten Schusswaffe Kalaschnikow soll Zeitungsberichten zufolge kurz vor seinem Tod Bedenken über seine grausame Erfindung geäußert und diesbezüglich sogar mit der russisch-orthodoxen Kirche Kontakt aufgenommen haben. Ob dies als späte Reue und Bitte um Sündenvergebung vor dem Tod zu verstehen ist, bleibt offen.

  16. simplicissimus
    22. Januar 2014 09:16

    Na, die Anlassgesetzgeber werden schon dafuer sorgen, dass man zum Schutz des durch die Umwelt zum Opfer gewordenen Taeters sich die Notwehr dreimal ueberlegen wird und sich die Waffe prophylaktisch entreissen laesst ehe man wegen Notwehrueberschreitung Haefen ausfasst. Man muss ja jetzt schon im Extremfall blitzschnell erkennen, ob man bedroht, ob der Angreifer bewaffnet ist und dass man sorgsam nur auf die Fuesse zielt und trifft. Sonst wird der Taeter zum Opfer und das Opfer zum Taeter.
    Noch eine kleine zusaetzliche Verschaerfung wird die Notwehr dann so unmoeglich machen, dass privater Waffenbesitz zum Selbstschutz sich komplett ad absurdum fuehrt. Und das vor dem Hintergrund steigender Kriminalitaet.

    • Ernst Busch (kein Partner)
      17. Juli 2016 09:38

      Ihre Stellungnahme ist, entgegen den Hervorbringungen und Absonderungen des Herrn Hinterbergers, welcher an einem akuten und nicht therapierbaren Realitätsverlust zu leiden scheint, unglaublich treffend und wohltuend realistisch. Denn die Entwaffnung der Bürger ist ja das erklärte Ziel unserer professionellen Gutmenschen und notorischen Gutmenschen mit ihrem Meinungs- und Gesinnungsterror, ebenso wie die flagrante Umkehr der Täter-Opferrolle, wobei das Raub- und Mordgesindel immer als Opfer unserer repressiven und patriarchalischen gelenkten Konsumgesellschaft dargestellt werden, und die Opfer, zynischerweise eben zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren!

  17. Cotopaxi
    22. Januar 2014 08:55

    Zu dem Vorfall in der Brigittenau mit dem Serben ist zu sagen, dass in den Medien nur zu lesen war, dass ein Polizist entwaffnet worden war.
    Erst der Polizeisprecherin ist es zu verdanken, dass jetzt jeder Fernsehzuschauer weiß, was man anstellen muss, um an eine Polizeiwaffe zu kommen.
    Die Polizeibeamtin demonstrierte in ihrer Naivität genau die Schwachstelle am Glock-Holster, die sicher auch demnächst auch von weiteren Gaunern benützt werden wird. ;-)





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