Social-Media-Verbot für Politiker

Autor: Daniel Witzeling

Das Verenden der orientalischen Atommacht Iran

Autor: Leo Dorner

Hölle oder Vater aller Dinge: der Krieg

Autor: Andreas Tögel

Eine Gesellschaft ohne Unschuldsvermutung kann keine gerechte sein

Autor: Christian Klepej

Der Krieg und die Wirtschaft

Autor: Andreas Tögel

SPÖ: Kadavergehorsam und die Brandmauer der Einfallslosigkeit

Autor: Daniel Witzeling

Warum sind die Universitäten so „woke“ geworden?

Autor: Martin Fieder

Die Enteignungspolitik

Autor: Josef Stargl

Die wahren Kosten der Stromerzeugung

Autor: Gerhard Kirchner

Der Krieg im Iran und der europäische Selbsthass

Autor: Andreas Tögel

Alle Gastkommentare

Grüne Schildbürger

Also, mit Erstaunen las ich von der grünen Idee, Schildbürgerstreiche zu prämieren. Toll, bravo. Gerade die Grünen. Mutig auch noch. Wenn die nicht dumm sind, verstehen die wirklich Spaß, dachte ich mir. Gute Kombination, Schildbürger und Grüne. Da brauchen sie nicht lange zu suchen nach Top-Kandidaten.

Eine der Ihren wurde sogar Beraterin des Königs von Wien und sie bietet bereits eine Sieger-Idee. Sie war zwar noch nie Verkehrs-Stadträtin, Planerin, oder Marketingexpertin, konnte aber hie und da Stadt-Rad fahren. Sie trat also vor den Parteirat und sagte: „Ich habs! Unsere Klugheit war bisher an zu wenig Impact schuld. Nur besondere Ideen können uns retten.“ Viele sahen sie wahrscheinlich fragend an. „Aber wir sind schlaue Leute und werden das schon schaffen.“

An die zwei Monate übte sie das „Idee-ohne-Grundlage-Finden“ im Geheimen. Hatte vorab bereits einen Rad-Verantwortlichen ausgewählt, schrieb diese Fantasieposition aber ulkigerweise aus. Verwirrte die Bezirke mit Parkpickerl-Chaos und überraschte danach mit ihrem ersten großen Streich. Sie baute die Mariahilfer Straße um. Kein Auto, kein Bus. Dafür freie Zone für Radfahrer, die aber zu schnell waren für Begegnungen mit zurückgebliebenen Fußgängern und zu gefährlich für die Busfahrer.

© LUTZ Cartoons

Und jetzt nach vielen Wirrnissen, Medienschelte und Bürgerärgernissen plant sie eine Meinungsforschung. Jetzt? Nach bereits erfolgter Produktänderung? Nach Umbauten, Wegeänderungen, Verkehrszeichenwirrwarr, Händlerschwächungen. Das ist neu. Marketingfachleute forschen vorher, um Fehlplanungen zu vermeiden. Stimmen sich mit dem Handel ab, gerade in einer Top-Geschäftsstraße. Und dazu braucht sie nun auch noch 800.000 Euro für eine Hypnose-Werbekampagne, welche die Meinung der Zielgruppen doch noch ändern soll und welche die Dummen auch noch selber zahlen müssen. Das hat doch was, oder? Und bringt den sicheren ersten Platz in Ihrer NoNo Bewertung. Wozu also suchen?

Der zweimalige Staatspreisträger für Werbung & Marketing verpackt nun, nach 35 Jahren Kampagnenshooting, seine Botschaften in Cartoons. Gezeichneter Humor als treffende Antwort und listige Notwehr dem Alltag gegenüber. „Für mich auch Hilfe um halbwegs unversehrt an Gemüt und Seele durch Bad News zu kommen“ meint er dazu. Als Golfer, Jäger und Gourmet entstehen aber auch witzige Cartoons für diese Zielgruppen. Nach ihren Wünschen lässt Lutz Nowotny Bilder mit Pointen, auch als Geschenke, entstehen.

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung