Die Zerstörung und Verhässlichung Wiens



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alle Kommentare

  1. SL

    Die Bauherren so einfach aus ihrer Verantwortung zu entlassen ist nicht richtig.



  2. Ingrid Bittner

    Alles, was mit unserer Kultur zusammenhängt, wird "verhässlicht" - was für ein hässliches Wort!

    Das sieht man ja auch ganz deutlich bei der Sprache, auch die wird laufend "verhässlicht".

    Durch das vermaledeite Gendern wird die Sprache immer unlesbarer, immer weniger verständlich, immer unübersichtlicher, immer blöder mit einem Wort.

    Das nächste ist das Anbiedern an den großen Nachbarn. Da fließen Ausdrücke und Redewendungen ein, die bei uns nichts verloren haben. So geben wir in kleinen Schritten unsere Identität auf.

    "An Weihnachten" gibt's auch keinen Christbaum mehr, sondern bestenfalls einen Weihnachtsbaum. Maria und Josef wurden auch schon aus dem Sprachgebrauch gestrichen, zumindest in Brüssel, aber Österreich wird in vorauseilendem Gehorsam wahrscheinlich demnächst die Schulbücher der Kleinen ändern.

    Und dass die "Verhässlichung" der STädte fortschreitet, kann man überall sehen, da braucht man nicht nach Wien schauen, das passiert überall und schon sehr lange.

    Man muss sich ja nur überlegen, warum in Prag z. B. im GEgensatz zu Österreich viele Jugendstilhäuser im Original erhalten sind! Bei uns hat in den Sechziger- und Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts die große Modernisierungswelle bei den alten, schönen Häusern stattgefunden. Kleine Fenster und das im Erdgeschoß - das geht doch gar nicht, alles wurde herausgerissen und schöne, große Glasfenster wurden eingesetzt.

    Tja und in Prag hatte man das GEld dazu schlicht und einfach nicht, also sind die Häuser so geblieben, wie sie waren, im Kommunismus war anderes wichtiger.

    Und als der vorbei war, war man froh, dass es noch originale Bausubstanz gab.

    Das ist auch in Italien so, in der Marken z. B., da gabs keine Industrie, daher auch wenig Geld und heute ist man froh drum, dass nicht alles zu Tode renoviert und neugestaltet wurde. Urbino z. B. , das zahlt sich aus, diese Stadt einmal anzuschauen.

    Dass Wien "verhässlicht" wird, ist traurig, aber die Regierenden haben offenbar kein Verständnis und nehmen vermutlich gerne Geld oder einen guten Posten und schon läuft's wie geschmiert.

    Nicht umsonst hieß es schon in meiner Jugend und die ist eine Weile aus, in Wien beginnt der Balkan.



    • Peter Pan

      Entschuldigung, da habe ich mich verdrückt, sollte natürlich "Daumen hoch" sein, weil ich Ihnen uneingeschränkt recht gebe!

    • eupraxie

      ...und in bestimmten Schulbüchern kommt jetzt schon das Wort Weihnachten nicht mehr vor




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