Und schon sägt Mitterlehner am Sessel von Kurz

Der gestürzte ÖVP-Chef wirft Kurz 2fehlenden Respekt gegenüber demokratischen und rechtlichen Institutionen" vor.



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alle Kommentare

  1. Pfanzagl

    Was beim Ibizaausschuss und von Seiten der Korruptions-staatsanwaltschaft und vom ORF gegen die ÖVP Politiker abgeht ist sowieso Silberstein 2.0. Da sich diese aber nicht dagegen wehren und immer noch brav zum Herrn Wolf marschieren und sich von ihm während ihres Gespräch ohne Gegenwehr unterbrechen lassen und Fragen über sicher ergehen lassen, die einem Verhör gleichen und auch manchmal penetrant wiederholt werden, wird ihnen letztendes viele Wählerstimmen kosten, denn so schafft der es der ORF, dass immer bei der Bevölkerung ein schlechter Ruf an ihnen hängen bleibt. Es wäre dringend notwendig, neben anderer Gegenwehr, wenn sie sagten, dass in Österreich noch immer die Gerichte über schuldig oder nicht schuldig entscheiden und niemand anders.



    • Kyrios Doulos

      Es war en Kurz und vor allem Blümel, die sich vehement gegen die ORF-Totalreformpläne der FPÖ gewehrt und sich auch durchgesetzt haben. Blümel hatte ja nicht nur keinen Laptop, sondern auch keinen Fernseher. Wer in der Blase lebt, dessen Träume zerplatzen mit ihr.

  2. Konfrater

    Es sind Figuren wie Mitterlehner, die dem Image der Politiker am nachhaltigsten schaden. Mit Macher-Image (Django) angetreten, hat er sich als vollkommen unfähiger Apparatschik erwiesen und dann war und ist er rachsüchtig gegenüber dem ungleich erfolgreicheren Nachfolger. Dass er sich für seine widerlichen Tiraden ausgerechnet das linke Hetzblatt "Süddeutscher Beobachter" ausgesucht hat, spricht Bände. Wer sich als ehemaliger Chef einer bürgerlichen Partei bei den Ultralinken Verbündete sucht, muss das wohl nötig haben.

    Kurz hat meines Erachtens durchaus seinen Respekt vor der Demokratie und dem Rechtsstaat erwiesen, bloss dass das, was gerade abläuft, mit Demokratie und Rechtsstaat nur insoweit zu tun hat, als es ein übler Missbrauch derselben ist. Dagegen sind Mitterlehners unerbetene Wortspenden vor allem ein Ausdruck der Respektlosigkeit gegenüber den Wählern, die die von ihm geführte ÖVP mit guten Gründen nicht gewählt haben. Dazu passt das Salbadern über den angeblichen Wunsch nach einem starken Führer wegen der Pandemie ...

    Das alles ist einfach nur widerwärtig und auch ein charakterlicher Offenbarungseid! Der Mann wäre gut beraten, endlich sein Schandmaul zu halten.



    • Kyrios Doulos

      Kurz hat eben dieses linke Hetzblatt "Süddeutsche Zeitung" und die ganzen kriminellen Machenschaften der Ibizavideo-Editoren instrumentalisiert, um zu putschen und den Kriminellen zum Erfolg verholfen: Die Regierung war weggeputscht.
      Kurz hat seit März 2020 die in der Verfassung verbrieften Grund- und Freiheitsrechte mißachtet. Kritik daran tut er immer als juristische Spitzfindigkeiten ab und freut sich infantil, daß entsprechende Erkenntnisse der VfGH eh zu spät kämen.
      Kurz = Verachtung der Verfassung. Bei Mitterlehner habe ich zumindest die nicht beobachtet.

    • Konfrater

      @Kyrios Doulos

      Da muss ich entschieden Widersprechen!

      Kurz Entscheidung, Kickl abzusetzen, war mit Sicherheit ein schwerer politischer Fehler, ja eigentlich eine politische Dummheit, durch die bis auf Weiteres eine Regierung rechts der Mitte unmöglich gemacht wurde und die ÖVP sich in Geiselhaft der Grünen begeben hat. Und auch wenn Kurz sich hier wohl innerparteilichem Druck gebeugt hat, die Verantwortung für diese Fehlentscheidung liegt bei ihm.
      Eine Missachtung der Verfassung kann ich darin aber ebensowenig erkennen, wie in den Corona-Maßnahmen (wenngleich auch hier manches nicht allzu klug umgesetzt wurde). Politische Fehler sind nicht automatisch eine Missachtung der Verfassung.

  3. Tiberius

    Die "Alt-ÖVP wäre gut beraten einen Blick über die Grenze auf die deutsche CDU zu werfen und dann noch einmal nachdenken. Viel Zeit bleibt nicht mehr!



  4. Lambert

    Mitterlehner behauptet in dem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass sich Kanzler Kurz mit der Bewertung, er habe ein "reines Gewissen", gewissermaßen selbst die Absolution erteilt. Dies stellt eine widersinnige Erklärung dar, denn eine selbst erteilte Absolution setzt eine einbekannte Schuld voraus. Kurz weist jedoch mit Nachdruck darauf hin, dass er im Gegenteil von seiner Unschuld überzeugt ist.



  5. Kyrios Doulos

    Da die ÖVP eine feministische, grüne, klimahysterische und sogar die Grund- und Freiheitsrechte verachtende linksautoritäre, islamisierungsfreudige und alle Menschen gendernde Partei geworden ist, ist das alles vollkommen wurscht, wer da in der ÖVP gegen wen in der ÖVP was unternimmt und unterläßt.

    Die Unterschiede zu den linksextremen Grünen sind nicht mehr prinzipieller Natur, wie vielleicht noch unter Alois Mock oder vielleicht sogar noch unter Wolfgang Schüssel. Sie sind nur mehr gradueller Natur. Es ist sehr, sehr traurig.

    Noch trauriger ist: Ist Kurz weg, freut mich das zwar sehr. Aber: weltanschaulich ist die ÖVP sowas von kaputt und zersetzt, daß das auch schon egal ist, ob Kurz die Verfassung und unsere Freiheit verachtet oder ein anderer ÖVPler an seiner statt.



    • Riese35

      Das Traurige an all dem ist, daß SPÖ, NEOS und unsere Trotzkisten (vlg. "Grüne") völlig zu vergessen sind. Die SPÖ hat zwar mehr Handschlagsqualität als die ÖVP, nur steuert die ein ganz anderes Ziel an. Vernünftige wie Doskozil sind dort maximal geduldet, und auch Ludwig hat einen beschränkten ideologischen Spielraum. Die Arbeiterschaft, die eine solche Homo-/Genderideologie nicht teilt, ist längst bei der FPÖ gelandet.

      Einen unentschlossenen, wankelmütigen Anteil, der sich aktivieren lassen müßte, gibt es wahrnehmbarem Ausmaßes meines Erachtens nur in der ÖVP. Den müßte man nur dazu bringen, über ihren Schatten zu springen und sich entweder innerhalb der ÖVP oder anderswo kämpferisch ...

    • Riese35

      ... zu geben und sich endlich einmal nicht von den Mitterlehners und Kürzen als Mehrheitsbeschaffer mißbrauchen zu lassen, um dann in den entscheidenden Momenten immer umzufallen und nachzugeben. Wozu gibt man jemandem seine Vorzugsstimme und rennt für diesen bei der Wahl, wenn er dann im entscheidenden Moment, wenn es im Plenum zur Abstimmung kommt, letzten Endes den Saal verläßt und sich dem Klubzwang beugt.

      So eine Vorzugsstimme ist für die Katz und wäre besser gleich beim Schmied anstatt beim Schmiedl, d.h. bei der FPÖ anstatt bei der ÖVP aufgehoben.

    • Riese35

      Mit dieser Methode schafft man es, bis zu 49% der ÖVP-Wähler zu neutralisieren und wirkungslos zu machen, und der konservative ÖVP-Wähler geht dem leider immer noch auf den Leim. Die Vorzugsstimmenkaiser der ÖVP haben noch nie etwas Letzendliches, Bestimmendes zu sagen gehabt.

      Eine Sau bei einer Kirrung verhält sich vorsichtiger.

  6. Isis42

    Hat Mitterlehner tatsächlich gemeint, mit seinem Verhalten Kurz aus dem Sessel zu hieven?
    So sollten "Parteikollegen" nicht agieren!!!
    Die ÖVP hat mit ihrem "Neustart" Türkis viele Hoffnungen geweckt.
    Nun sollte sie dringend die Erwartungen ihrer Wähler erfüllen, zumindest ernst nehmen!
    Der sichtbar gewordene "Linksruck" der alten ÖVP ist schon früher einige Male sehr daneben gegangen. Und tut eingefleischten ÖVP-lern sehr weh.
    Grundsätzlich sollte sich die Regierung in der so wichtigen "Mitte" halten. Die "Nießnutzer" scharren schon in den Startlöchern.
    Liebe Türkise ÖVP: Bitte nützt Eure allerletzte Chance!!!!!!!!!



  7. Ferdinand Karl

    Jämmerlich und niederträchtig!



  8. Peter Kurz

    Mitterlehner, der schwarzlackierte Sozi, soll seine Pension genießen und ruhig sein.



  9. Politicus1

    Die Muppetsbalkonloge des Christian Konrad braucht mehr Sesseln



  10. leshandl

    Ausgerechnet Mitterlehner? Der sollte sich endlich an seinen Vorgängern ein Beispiel nehmen!!!







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